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  • 25.08.2015 00:59 - Ist Kardinal Marx etwa SPD-Mitglied?
von esther10 in Kategorie Allgemein.

Montag, 24. August 2015


Ist Kardinal Marx etwa SPD-Mitglied?

Also Realitätsverweigerung können die ja bei den Sozis so richtig gut. Die glauben immer noch, dass sie eines Tages Bayern regieren werden und dass ihnen der Spiegel dabei hilft.

Echt putzig, diese Kerlchen, die froh sein dürfen, wenn sie in den bayerischen Medien überhaupt mal erwähnt werden.
20, 19, 18 - so lauten die derzeitigen Trends in den bayerischen Wahlumfragen ... es gibt hier halt kein linkes Potential über 30% und zusammen mit den Grünen liegen sie derzeit sogar drunter .... so träumen sie da vor sich hin, aber irgendwie ... Ja die Welt ist schlecht - wo man hinsieht: Niedergang!

Bei der SPD ist mir das ja egal, aber jetzt sagt man auch der Kirche schon diesen Niedergang nach - und das ausgerechnet im Münchner Merkur, einer Zeitung, die doch bisher in dieser Angelegenheit eher nicht aufgefallen ist.
Da können wir ja froh sein, dass wir Münchner jetzt den Kardinal Super-Marx haben, der sich entschlossen hat, auf eigene Faust die Kirche zu retten. Er hat darüber ein Buch verfasst, um seine Ideen zu verkünden. Und die Buchrezension des Merkur lässt uns daran teilhaben, wie der wackere Kardinal an die Kirchenrettung herangehen will:

"Das Buch ist eine ernsthafte Analyse der schwierigen Situation und gleichzeitig eine kraftvolle Offensive für eine glaubwürdige, zukunftsorientierte Kirche. Denn: In die globalisierte Welt und die kulturell vielfältige Gesellschaft „gehören das Evangelium und die Kirche als kritische Wegbegleiterin, die sich nicht zurückzieht und sich nur an der Vergangenheit orientiert“.


So weit - so gut, doch dann geht's ins Eingemachte:

".... ist sein Buch ein Appell an die traditionalistischen Bewahrer, sich notwendigen Veränderungen nicht zu verschließen."

Ah ja, viel neues also mal wieder aus dem Holnstein Palais .... Draufhauen auf die Gläubigen soll also die Kirche retten ... Jesus befürchtete ja sowas schon, als er die Frage stellte: "Werde ich nach meiner Wiederkunft noch Glauben vorfinden?"

Naja, dem Buch von Kardinal Marx nach urteilen, wohl eher nicht, denn
„Das Alter und die Autorität einer Institution schützen weder vor dem Niedergang noch reichen sie aus als Quelle der Erneuerung. Wer darauf baut, sollte sich eher bemühen, die Kirche zum Weltkulturerbe zu erklären.“
Und mit diesen Worten startet er dann auch gleich einen Generalangriff auf Bischöfe und Hirten, die den Menschen den wahren Glauben vermitteln und lehren wollen.

Nix Neues also mal wieder aus München ... das man nicht gelesen haben muss. Ich gebe zu, ich habe nicht mal "Das Kapital" gelesen. Es steht immer noch originalverpackt im Regal.

Und in den letzten Wochen sind ja einige wichtigere und interessantere Bücher auf den Markt gekommen. z.B. das Buch der 11 Kardinäle. Auch die afrikanischen Bischöfe sollen an einem Buch arbeiten, das wir mit Spannung erwarten dürfen.

Dem Münchner Kardinal steht wohl auch mehr der Sinn nach einem führenden Posten in der Bergoglio Partei. Das erklärt, warum seine letzten Predigten nichts mehr mit dem Glauben zu tun hatten, sondern sich auf rein politische Themen beschränkten.
Seine Domkirche wird derzeit sogar als Ausstellungs-Galerie für moderne Kunst genutzt:



Wobei ich ja nun wirklich die Letzte bin, die sich über Kunst in der Kirche nicht freut. Im Gegenteil, ich kann mich an den herrlichen Bauwerken, die man hier in Bayern überall findet gar nicht sattsehen. Nur wurden
diese Kunstwerke zur Ehre Gottes erstellt und die Kirchen werden zum Gebet und nicht dazu genutzt, um das Werk eines Malers zu präsentieren. Aber das versteht man in einer politisierten Kirche natürlich nicht mehr.
http://beiboot-petri.blogspot.de/2015/08...d-mitglied.html

*****

Im Vorfeld der Familiensynode: Warum Kardinal Marx jetzt die Notbremse zieht
Veröffentlicht: 12. Juli 2015 | Autor: Felizitas Küble
Mathias von Gersdorff

Die “Katholische Nachrichtenagentur” (KNA) berichtete am 10. Juli 2015 knapp vom diesjährigen Sommerempfang des Erzbistums München und Freising. 0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529

In seiner Rede ging Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof der Diözese und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, auch auf die kommende Familiensynode im Oktober 2015 in Rom ein.

Laut KNA erklärte er: Es werde “nicht einfach und ein langer Weg sein, zu den Themen Ehe, Familie und Sexualität etwas global Verbindliches zu sagen”. – Mit dieser Aussage wolle Kardinal Marx die „Erwartungen an die Familiensynode dämpfen“, schrieb KNA dazu.

Gemeint sind die Erwartungen reformkatholischer Gruppierungen, wie etwa des „Zentralkomitees der deutschen Katholiken“ (ZdK), von „Wir sind Kirche“ oder Verbänden wie dem „Katholischen Deutschen Frauenbund“ (KDFB).

Wenn das tatsächlich die Absicht des Münchner Kardinals ist, so haben wir es mit einer wichtigen Änderung der Strategie des deutschen Linkskatholizismus hinsichtlich der Familiensynode in Rom und der Familienpastoral generell zu tun; dieser stellte sich nämlich im Vorjahr noch ganz hinter die liberalen Vorstellungen von Kardinal Walter Kasper zur Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion. Vat_Flagge

Doch die Reformkatholiken, wie sie sich selber nennen, wollten eigentlich viel mehr und begannen rasch, radikalere Forderungen zu stellen: Anerkennung außerehelicher Beziehungen, Neubewertung der Homosexualität, moralische Unbedenklichkeit von künstlichen Verhütungsmitteln usw. Ihrer Ansicht nach soll die katholische Sexualmoral letzlich der sexuellen Revolution der 1968er angeglichen werden.

Dass deutsche Laienverbände solch bizarre Forderungen stellen, ist längst bekannt. Neu ist aber, dass im Vorfeld der Familiensynode auch deutsche Bischöfe vehement und lautstark derartige Vorstellungen hinsichtlich Ehe, Sexualmoral und Homosexualität in der Öffentlichkeit verteidigten.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Delegation der Dt. Bischofskonferenz für die Synode in Rom besteht ausschließlich aus Liberalen: Kardinal Reinhard Marx, der ernannte Erzbischof von Berlin, Heiner Koch – und der Bischof von Osnabrück, Franz-Josef Bode. Diese Delegation ist – was die Themen Ehe und Familie angeht – keineswegs repräsentativ für den deutschen Episkopat. Radio Vatikan

Aufgrund dieser Tatsache sah wohl der Linkskatholizismus hierzulande die Zeit gekommen, endlich ihre unorthodoxen Ansichten zur Sexualität in der Weltkirche durchzusetzen. Sie wollten die Familiensynode schlicht missbrauchen, um Fakten zu schaffen.

Je näher der Beginn der Synode heranrückt, desto respektloser wurden deshalb die Forderungen von ZdK & Co.: Segnungen von homosexuellen Partnerschaften, von wilden Ehen und von zivilen Zweitehen. Jeder konnte sehen, dass diesen Gruppen das katholische Lehramt gleichgültig ist.


Afrikanische Bischofskonferenz kritisiert deutsche Delegation

Kein Wunder, dass in Deutschland der Widerstand gegen diese Linie immer stärker wurde. Insbesondere Bischof Stefan Oster übte harsche Kritik an diesem deutschen Sonderweg.

Doch auch in der Weltkirche wuchs das Entsetzen über die innerkirchlichen Vorgänge in Deutschland. Die afrikanische Bischofskonferenz kündigte sogar Widerstand gegen die deutsche Delegation an, sollten sie ihre Linie in der Synode vertreten.1b5b8-cardinal_robert_sarah

Zudem ist jedem bekannt, in welcher Krise das Glaubensleben in Deutschland steckt. Die anmaßenden Positionen jener deutschen Bischöfe wurden zunehmend als Arroganz einer materiell reichen, aber ansonsten armseligen Kirche empfunden.

FOTO: Der afrikanische Kurien-Kardinal Sarah vertritt eine theologisch konservative Position zur Familiensynode

In diesem Kontext schien ein Erfolg der deutschen Positionen hinsichtlich Sexualität, Ehe und Familie in der Synode immer unwahrscheinlicher.

Sollten Marx & Co. in Rom scheitern, wird die Enttäuschung im linkskatholischen Lager groß sein. Damit es nicht zu den üblichen pöbelhaften Protesten kommt, dämpft nun Kardinal Marx die Erwartungen von vornherein. Er hofft, dass sich ZdK, „Wir sind Kirche“ usw. zusammenreißen.

Eine allgemeine Entwarnung ist aber nicht angebracht: Marx, Bode und Koch haben recht deutlich gemacht, dass sie sich die Liberalisierung bzw. die Schleifung der Sexualmoral wünschen. Aus Überzeugung hat Kardinal Marx also nicht gesprochen; seine jüngsten Äußerungen sind bloße Taktik.


Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” und die Webseite “Kultur und Medien online”
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