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  • 25.09.2015 00:47 - Bloggst Du noch oder blödelst Du schon?
von esther10 in Kategorie Allgemein.

Bloggst Du noch oder blödelst Du schon?

von Cicero | 25. September 2015 - 13:08 | katholisches 1 Kommentar
IMGP1888
Das marxistische Bonmot „Verbloggung führt zur Verblödung“ erregt ja durchaus die Gemüter der Bloggerkolleginnen und -kollegen. Man fühlt sich in seinem ehrenamtlichen publizistischen Tun von Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz nicht gerade wertgeschätzt. Natürlich kann man sagen, wem der Schuh paßt, der zieht ihn sich an. Mir paßt er nicht, ich ziehe ihn mir nicht an. Und dennoch. Im Kontext der Frage nach einem Webportal, das ja im eigentlichen Sinne gar kein Blog ist, fiel dieser … Weiterlesen →
http://katholon.de/?p=9102




Ich kommentiere das an dieser Stelle nicht.

7 Responses to Kardinal Marx: „Verbloggung führt zu Verblödung“
Doch ich möchte auch nicht, daß es ungehört und undiskutiert verklingt.
http://katholon.de/?p=9093...


von Cicero | 25. September 2015 - 13:08 | katholisches

Das marxistische Bonmot „Verbloggung führt zur Verblödung“ erregt ja durchaus die Gemüter der Bloggerkolleginnen und -kollegen. Man fühlt sich in seinem ehrenamtlichen publizistischen Tun von Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz nicht gerade wertgeschätzt. Natürlich kann man sagen, wem der Schuh paßt, der zieht ihn sich an. Mir paßt er nicht, ich ziehe ihn mir nicht an. Und dennoch.

Im Kontext der Frage nach einem Webportal, das ja im eigentlichen Sinne gar kein Blog ist, fiel dieser markige Spruch, der im Grunde die größte Zahl der katholischen Blogger nicht betrifft, aber dennoch trifft. Dies ist nicht zuletzt so, weil sich katholische Blogger ohnehin von der Kirche und hier insbesondere von den bezahlten kirchlichen Medienarbeitern nicht sonderlich wertgeschätzt fühlen. Statt Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, erntet man eher Häme und Ablehnung. Statt Bloggerrelations zu betreiben, wie es alle großen Unternehmen und Organisationen mehr oder weniger erfolgreich tun, schlägt die katholische Kirche in Deutschland ihren Bloggern die Tür vor der Nase zu. Da fragt man sich als katholischer Blogger, ob man nicht am Ende doch im falschen Film ist. Man wurde auch schon mal mit lockerer Hand in einen Topf mit kreuz net und ähnlichem geworfen.

Wer also verstehen möchte, warum eine Vielzahl katholischer Blogger sich von diesem locker markigen Spruch, der ja dem Grunde nach die katholische Bloggerszene, augenzwinkernd auch schon mal Blogoezese genannt, gar nicht treffen kann, eben dennoch verletzt, gekränkt beleidigt und ganz sicher nicht wertgeschätzt fühlen, muß dies im Hinterkopf behalten.

Im Kontext der allgemeinen Verachtung, die katholischen Bloggern von vielen – nicht von allen – kirchlichen Dienststellen entgegen gebracht wird, gibt es jetzt zudem noch ein Zitat vom Sprecher der deutschen Bischöfe, das bei passender oder unpassender Gelegenheit eben diesen katholischen Bloggern um die Ohren fliegen wird. Was einmal aus der Tube gedrückt ist, das bekommt man in diese nicht wieder zurück.

Als katholischer Blogger gilt mein Dank dem Vorsitzenden der DBK, der mit einem Satz meine jahrelangen Versuche eben doch eine Kommunikation zwischen katholischen Bloggern und kirchlichen Dienststellen zu ermöglichen, förmlich zerschmettert hat. Wir werden das marxsche Bonmot der Verblödung durch Verbloggung sicher im November auf der Bloggertagung in Essen noch mal diskutieren. Vielleicht werden wir es auch nur verblödeln.

Es erschließt sich mir einfach nicht, warum katholisches Bloggen von der Kirche nicht ebenso wertgeschätzt wird, wie die Mitarbeit am Pfarrbrief, das Engagement im Pfarrgemeinderat, liturgische Laiendienste, Mitarbeit in der Caritas und vieles andere mehr. Aber wir werden wohl auch künftig damit leben müssen, die Schmuddelkinder der katholischen Publizistik zu sein.

Da weiß man, was man hat. Guten Abend.

Für mich hat dieser lapidar und vermutlich sogar gedankenlos dahin geworfene Satz einen Denkprozeß ausgelöst. Will ich das eigentlich noch? Nein, ich will es nicht mehr. Ich habe keine Lust, Leute, die mir – und wenn auch nur indirekt – Verblödung unterstellen künftig für lau gegen schlechte Presse und andere öffentliche Angriffe zu verteidigen. Dies nur um dann anschließend von denen, die man verteidigt, beleidigt zu werden. Nein, danke!

Mein Bloggen wird sich ändern. Thematisch, in der Schwerpunktsetzung … Wie genau die Veränderung aussehen wird, das wird sich zeigen. Schnellschüsse sind nicht mein Ding. Ein Denkprozeß ist eingeleitet. Und ja, auch ich habe mich über diesen blöden Satz der Verblödung durch Verbloggung geärgert. Aber Ärger, geht man produktiv damit um, ist gesund und bringt einen voran. In diesem Sinne, fröhliches weiter verblöden bloggen.
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