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  • 19.10.2015 00:08 - Erzbischof: "Synode will keine Änderung bei Geschiedenen"
von esther10 in Kategorie Allgemein.

Erzbischof: "Synode will keine Änderung bei Geschiedenen"


Australischer Erzbischof Coleridge plädiert für größere kirchliche Wertschätzung von wiederverheirateten Paaren, die in Liebe und Treue zusammenlebten

19.10.2015, 16:42 Uhr Vatikan/Kirche/Familie/Scheidung/Synode
Vatikanstadt, 19.10.2015 (KAP) Die Bischofssynode über Ehe und Familie wird nach Einschätzung des Erzbischofs von Brisbane, Mark Coleridge, nicht für eine Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion stimmen. Nur ein "sehr bescheidener Teil" der Synodalen habe in den Redebeiträgen ausdrücklich dafür plädiert, sagte der australische Geistliche am Montag im Vatikan. In den strittigen Punkten wird es nach seinen Worten "keine substanzielle Änderung der kirchlichen Lehre geben".

Coleridge plädierte aber für eine größere kirchliche Wertschätzung von wiederverheirateten Paaren, die in Liebe und Treue zusammenlebten und womöglich noch Kinder großziehen. Sie könnten nicht mit demselben Vorwurf des Ehebruchs belegt werden wie zwei Verheiratete, die sich heimlich übers Wochenende im Hotel träfen, um ihren Partner zu betrügen.

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Fuad Twal, warnte davor, den Umgang mit zivil wiederverheirateten Geschiedenen zum entscheidenden Thema der Synode zu erklären. "Wir müssen alle Probleme von Familien im Blick haben", sagte der Jordanier. In vielen Regionen der Weltkirche existiere dieses Phänomen nicht, so gebe es etwa im Heiligen Land gar nicht die Möglichkeit, anders als kirchlich zu heiraten. Zudem sei die Erwartung falsch, dass nach Zulassung der Betroffenen zu den Sakramenten wieder mehr Menschen in die Gottesdienste kämen.

Erzbischof Coleridge wehrte sich gegen den Eindruck, die Synode werde letztlich nur zu "kosmetischen" Ergebnissen führen. Die Kirche müsse ihre Überzeugungen jedoch in einer zeitgemäßeren Sprache vermitteln. So sei etwa der Grundsatz, dass die Kirche zwar den Sünder liebt, seine Taten jedoch verabscheut, heute nicht mehr vermittelbar. Auch Begriffe wie "Unauflöslichkeit der Ehe" oder die Bezeichnung von Homosexualität als "Unordnung" seien zu negativ besetzt.
http://www.kathpress.at/goto/meldung/130...ei-geschiedenen





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