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  • 10.02.2016 00:45 - Kardinal Cipriani zu Zika-Virus: „Herodianer mit Krawatte in der UNO wollen die Kinder töten“
von esther10 in Kategorie Allgemein.

Kardinal Cipriani zu Zika-Virus: „Herodianer mit Krawatte in der UNO wollen die Kinder töten“
10. Februar 2016 1


Kardinal Cipriani Thorne: Herodes trägt heute Krawatte und sitzt in einem Büro der UNO
(Lima) Kardinal Juan Luis Cipriani Thorne, der Erzbischof von Lima, bezeichnete die UNO als „Herodes mit Krawatte“. Die Herodianer von heute tragen Krawatte und sitzen in Büros der UNO, so der Primas von Peru. Damit reagierte der Kardinal auf die Aufforderung der Vereinten Nationen, daß die vom Zika-Virus betroffenen Staaten die Tötung ungeborener Kinder erlauben sollten.

Als Reaktion auf das Auftreten des Zika-Virus in Teilen Lateinamerikas kam es zu einer völlig unangemessenen Panikmache durch internationale Organisationen und Massenmedien. Eine Panikmache, die jene um die die angebliche Hühner- oder Schweine-Grippe noch übertrifft. Zur „Bekämpfung“ des an sich verhältnismäßig harmlosen Virus mit grippeähnlichen Symptomen wurde UNO-Hochkommissar für Menschenrechte (UNHCHR) am 5. Februar eine Empfehlung ausgesprochen: die vom Virus betroffenen Länder sollten den Frauen „Dienste der sexuellen und reproduktiven Gesundheit“ zur Verfügung stellen, darunter auch „sichere Abtreibung“. Der Euphemismus „sicher“ meint dabei den sicheren Tod des ungeborenen Kindes. Die Tötung unschuldiger Kinder wird zynisch mit einem angeblichen „Wohl“ und der „Gesundheit“ der Kinder begründet, denn, so die unbewiesene Behauptung, durch den Zika-Virus könnten Mißbildungen bei ungeborenen Kindern auftreten.

Die Panikmache mit der behaupteten Hühner- und Schweinegrippe zielte auf den Verkauf von Schutzimpfungen und damit ein Milliardengeschäft für die Pharmaindustrie. Die Panikmache mit dem Zika-Virus zielt auf die Legalisierung der Abtreibung in Ländern wie Brasilien, die das Lebensrecht ungeborener Kinder schützen.

„Herodes mit Krawatte will überall die Abtreibung, um die Kinder zu töten“

Lebensrechtsorganisationen sehen hinter der Zika-Panik einen niederträchtigen Versuch, in den Ländern, in denen das Leben ungeborener Kinder geschützt ist, die Abtreibung durch die Hintertür und außerhalb des normalen Gesetzgebungsweges durchzusetzen.

Derselben Ansicht ist auch Kardinal Cipriani: „Wer solche Maßnahmen fordert ist wie ein Herodes mit Krawatte“. Der Kardinal beklagte gleichzeitig, daß das das Lebensrecht ungeborener Kinder dem „größten Angriff in der Geschichte der Menschheit“ ausgesetzt sei.

Der Erzbischof von Lima erinnerte im Zusammenhang mit den UNO-„Maßnahmen“ gegen den Zika-Virus an Herodes den Großen. Als dieser von der Geburt des Messias hörte, „wurde er wie ein Tier und sagte: ‚Tötet alle Neugeborenen unter zwei Jahren‘ und sie töteten alle Kinder in der Gegend von Bethlehem.“

„Auch heute sind wir von Herodianern umgeben, allerdings von Herodianern mit Krawatte und öffentlichen Ämtern bei den Vereinten Nationen. Die UNO hat entschieden, daß wir wegen der Zika-Mücke überall die Abtreibung einführen sollen, um die Kinder zu töten.“ Das sei das gleiche Verhalten des Herodes.
http://www.katholisches.info/2016/02/10/...-kinder-toeten/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: NPP (Screenshot)



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