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  • 15.04.2016 00:02 - Der Anfang vom Ende? Oder der Krieg um eine Fußnote.
von esther10 in Kategorie Allgemein.

Donnerstag, 14. April 2016
Der Anfang vom Ende? Oder der Krieg um eine Fußnote.

http://beiboot-petri.blogspot.de/

Damian Thompson schreibt im Spectator über die Schlacht um Bergoglios Fußnoten in Amoris Laetitia. Hier geht´s zum Original: klicken

"DER ANFANG VOM ENDE FÜR PAPST FRANZISKUS"
"Hat er listig die Kommunion für die Geschiedenen in einer Ecke seiner letzten Ankündigung versteckt? Keineswegs.


pope-francist.

Am Freitag veröffentlichte er eine 200-seitige Exhortation mit dem Titel Amoris Laetitia. Das war Franziskus´ langerwartete Antwort auf die beiden Familien-Synoden von 2014 und vom letzten Jahr, die in einem Hickhack im anglikanischen Stil zwischen Liberalen und Konservativen endete.

Im Herzen des Streites stand die Frage, ob wiederverheiratete Geschiedenen die Hl. Kommunion empfangen können. Bis jetzt waren sie davon ausgeschlossen, weil die Kirche lehrt, daß ihre erste Ehe noch gültig ist und deshalb ihre aktuelle Verbindung (obwohl das Wort diplomatisch vermieden wird) ehebrecherisch ist.

Auch weil- obwohl die Protestanten diesen Teil des Neuen Testaments vergessen zu haben scheinen- wenn Jesus etwas nicht akzeptieren konnte, war das eine Scheidung.

Sogar Traditionalisten lieben es nicht, Katholischen Paaren das Sakrament vorzuenthalten, wenn ein Partner über viele Jahre in einer desaströsen Ehe-Prüfung lebte. Aber sie verweigern sie, weil sie glauben, daß das die Lehre Gottes ist. Mittlerweile haben viele oberflächliche Priester die Politik des "frag nicht, sprich nicht drüber" angenommen.

Die meisten Kardinäle wollten keine Zeit mit dem Kommunions-Bann für die Geschiedenen verschwenden. Aber ein alter deutscher Prälat, Kardinal Walter Kasper, hat sich über dieses

Problem ein halbes Jahrhundert lang Gedanken gemacht und diese oder jenen Weg eruiert, durch
den der Bann hätte aufgehoben werden können.

Niemand hat dem große Aufmerksamkeit gewidmet. Dann- in etwas was ich den Katastrophenmoment seiner Regierung nennen würde- entschied sich der neugewählte Papst Franziskus, Kaspers lange vergessene Pläne zur Basis der 2014-Synode zu machen.
Es folgten 18 Monate Chaos.

Um eine lange Geschichte kurz zu machen, teilte die Synode 2015 dem Papst mit, dass Kaspers
Plan unannehmbar sei, besonders für die Afrikanischen Kirchen.

Das ließ Franziskus in eine Rückzugsposition zurückfallen, die die Scheidungs-und-Kommunionsfrage scheinbar den lokalen Bischöfen zugeschiebt.

Aber er hätte sie ohne Mandat der Synode der Kirche aufzwingen müssen. Als der letzte Freitag näher kam, fragte sich jeder: wird er oder wird er nicht?

Wie vielen anderen Katholischen Journalisten wurde auch mir Donnerstag Nacht eine Kopie von Amoris Laetitia zugesandt. Ich überprüfte mehrmals die Sellen, in denen Franziskus den Bann aufgehoben oder den Bischofskonferenzen die Macht das zu tun, zugesprochen hätte.
Hat er aber nicht getan.

Statt dessen wurde uns gesagt, daß die Priester die Betroffenen begleiten sollten und ihnen helfen, ihre Situation gemäß der Lehre der Kirche und den Richtlinien der Bischöfe zu verstehen

Mit anderen Worten- yadda.yadda.yadda-weil der Papst nur die bestehende Ehe zitierte. Ich konnte nicht widerstehen zu twittern :"Hier ist Kardinal Kasper. Kann ich die Champagner-Bestellung
für Morgen canceln?"

Als Amoris Laetitia mittags herauskam, gab es Klagen von Progressiven Katholischen Kommentatoren. Christoph Lamb, Vaticanist des Tablets, der anstatt zu berichten, während der letztjährigen Synode als Mundstück der Kasperianer wirkte, sagte, es sehe so aus, als ob Franziskus Änderungen vornehmen wollte, aber die Bischöfe ihn nicht gelassen hätten.

Und die Konservativen machten eine Entdeckung: Fußnote 35- Sie schrien auf: Da lauert der Teufel."

Ich habe sie natürlich übersehen -wie die meisten von uns, die durch die Exhortation hetzten.

Sie bezieht sich auf die Hilfe, die die Kirche Menschen in einer Situation objektiver Sünde geben kann, sodaß sie wachsen können im Leben in der Gnade und Barmherzigkeit.


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Eingestellt von damasus um 23:31:00 1 Kommentar: Links zu diesem Post
Labels: " aus der Kurie und aus dem Apostolischen Palast und der Casa Santa Marta, Heiliges Jahr, Kardinäle, Papst Franziskus, Synode
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