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  • 11.07.2016 00:49 - Die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter: Sie ist der große Missionar, sie wird Wunder wirken
von esther10 in Kategorie Allgemein.



Die Kampagne ist eine neue Heimsuchung Marias in unserer Zeit. Maria macht sich eilends auf den Weg über das Gebirge. Sie macht sich auf zu den Familien und bringt Geschenke mit, die der heutige Mensch braucht: Freude, die Person Jesu Christi und konkrete Hilfe im Dienst am Menschen, am ganzen Menschen, an allen Menschen und in allen Lebenssituationen.


Ur-Peregrina im Tabor-Heiligtum, Santa Maria, Brasilien

Die Kampagne gliedert sich der Ortskirche ein und ist ein Weg moderner Pastoral, der als spezifische Zielsetzung vor allem die Evangelisierung der Familien hat. Sie kommt zu allen Menschen und fördert die Erfahrung christlicher Werte. Ihre Ausstrahlungskraft hat ihre Wurzel darin, dass sie vom Heiligtum ausgeht und zum Volk mit seinen Nöten und Sorgen kommt.

Sie antwortet damit

Auf den Hunger der Menschen nach Gott
Auf das Bedürfnis, sich als geliebtes Kind Gottes zu erleben
Auf das Bedürfnis, den Glauben in konkreten Gesten und Zeichen auszudrücken


Sie ist ein ganz einfacher Weg und deswegen für alle zugänglich. Sie wird gestützt von einer soliden Spiritualität und einer wirksamen Pädagogik, die dazu dient, die von der Kirche proklamierte Neu-Evangelisierung konkret umzusetzen.

Sie ist personal und unbürokratisch organisiert und bringt diejenigen, die das Bild tragen (die „Missionare"), in geschwisterliche Verbundenheit mit denen, die es erhalten, wodurch echte Basisgemeinschaften des Glaubens entstehen.

Das Spezifische der Kampagne ist der regelmäßige Besuch der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt bei den Familien, in Schulen und Krankenhäusern, meistens begleitet vom Rosenkranz und der Weihe an die Gottesmutter als Grundlage des missionarischen Wirkens.

Joao Pozzobon Pater Kentenich würdigte das Wirken von Joao Pozzobon, als er sagte: "Spüren Sie, wie in der Arbeit Herrn Pozzobons alle Grundkräfte Schönstatts wirksam werden?"


In der Kampagne werden drei biblische Momente verheutigt: die Kreuzigung, als Johannes Maria zur Mutter gegeben wird und er sie bei sich aufnahm; die Heimsuchung: auch heute besucht Maria die Häuser; und das Coenaculum, wo die Christen, im Gebet zusammen mit Maria, der Mutter Jesu, die Kraft des Heiligen Geistes empfingen, um Weltapostel zu werden. Sie ist „der große Missionar, sie wird Wunder wirken" (Vinzenz Pallotti), indem sie die Menschen wandelt und auf das Evangelium Jesu Christi verpflichtet.

Dem Geist der Kampagne entspricht enger Kontakt und gute Mitarbeit in der Pfarrei, so dass der Pfarrer auf einen Mitarbeiter zur Evangelisierung der Familien zählen kann zur Förderung des Lebens aus den Sakramenten, und konkretes aktives Mitgestalten des Gemeindelebens, so dass die Pfarrei zu einer Gemeinschaft „der Gemeinschaften und Bewegungen" wird.

Wesentliche Elemente der Kampagne
Auf die wesentlichen Elemente hin gestrafft besteht die Kampagne darin,

das Bild der Gottesmutter von Schönstatt
vom Heiligtum aus und verbunden mit ihm
vielen Menschen, besonders Familien zu bringen,

im Geist von Joao Pozzobon und nach seinem Beispiel
damit - durch den Rosenkranz, das Liebesbündnis, die eucharistische Anbetung - die Gottesmutter als Große Missionarin wirken kann
im Dienst der Erneuerung der Familien, der Kirche und Gesellschaft.


Neben der Grundform der Kampagne mit dem monatlichen Besuch der Pilgernden Gottesmutter in einem festen Kreis von Familien und Einzelpersonen, gibt es verschiedene Modalitäten - wie die Pilgernde Gottesmutter der Gefängnisse, der Blinden, der Gelassenheit und des Vertrauens, der Babys in Lebensgefahr, der Taxis, der Schwangeren, der Unternehmen, der Trauernden, der Kinder - als schöpferische Antwort auf konkrete Nöte der Menschen.

Lichter-Rosenkranz mit der Auxiliar in Lima, PeruDie Auxiliares sind auf eine Anregung von Joao Pozzobon hin entstanden; es sind exakte Nachbildungen der Ur-Pilgermutter. Sie werden vom Heiligtum in Santa Maria, Brasilien, ausgesandt und sind vor Ort bei Prozessionen und bei besonderen Ereignissen in den Diözesen dabei. Sie stellen die besondere gnadenhafte Verbundenheit mit der Ursprungsstätte und -gnade der Kampagne her.
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Zum gründlicheren Studium:


Die "Magna Charta" der Kampagne - Das Konsensdokument Santa Maria 1989
P. Guillermo Carmona: Die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter. Ein Beitrag Schönstatts zur Neu-Evangelisierung, veröffentlicht Basis, März 1997.
P. Guillermo Carmona: Joao Pozzobon und der 31. Mai


Geschichte der Kampagne
Die Kampagne - wie Joao Pozzobon selbst sie nannte - hatte wie alle Werke Gottes einen unscheinbaren Beginn.

Sie begann im Jahr 1950, als eine Schönstätter Marienschwester Joao Pozzobon ein Bild der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt übergab und ihn bat, dieses zu den Familien zu tragen, damit davor der Rosenkranz gebetet würde.

Joao Pozzobon, der diese Aufgabe sofort übernahm und sie 35 Jahre lang, bis zu seinem Tod, weiterführte, ging mit diesem Bild über 140.000 Kilometer und brachte es in Gefängnisse, Krankenhäuser, Schulen und Gefängnisse; überall regte er an zur Verbindung mit der Gottesmutter und zum Beten des Rosenkranzes.

Im Jahr 1979 besuchte Joao Pozzobon Schönstatt in Deutschland, den Ursprungsort der Verehrung der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt. Von dort pilgerte er weiter nach Rom, wo Papst Johannes Paul II. das Bild der Pilgernden Gottesmutter segnete und damit auch sein Apostolat.

Erst 24 Jahre nach ihrem Beginn, im Jahr 1984, bekam die Kampagne durch den Einsatz von Pater Esteban Uriburu und eine Gruppe von Ehepaaren aus Argentinien eine neue weltweite Dimension. Diese Gruppe engagierte sich dafür, die Kampagne in ihrem Land und weltweit auszubreiten im Dienst der Neu-Evangelisierung. Von da an verbreitete sie sich in ganz Südamerika, Mittel- und Nordamerika und in zahlreichen Ländern Europas, Asiens und Afrikas.

Ur-PeregrinaDie kleine Stadt Santa Maria in Brasilien wurde so zur Wiege einer weltweiten Initiative. Heute ist die Kampagne in 110 Ländern der Welt verbreitet.

Seit dem Tod von Joao Pozzobon am 27. Juni 1985 befindet sich die Ur-Pilgermutter (Peregrina original), die er auf seinen Schultern trug, im Haus der Schönstatt-Bewegung in Santa Maria in der Obhut der Marienschwestern.


Das Anliegen der Kampagne

Joao Pozzobon hat in seinem Leben das „Ja" zu Maria gelebt. Er lebte einfach und schlicht, in großer Verantwortung seiner Familie, Schönstatt und seiner marianischen Sendung verpflichtet. Dank seiner Treue erhalten heute Tausende von Familien in aller Welt das Bild der Pilgernden Gottesmutter, verbinden sich im Gebet, entdecken Jesus neu und tiefer und erhalten die Gnaden des Schönstatt-Heiligtums.

Als Ziele der Kampagne nannte Joao Pozzobon drei zentrale Punkte:

„Die Familien retten durch das Schönstattwerk..."
Die Begegnung mit Maria, der Mutter Jesu und der Menschen
„Die Begegnung mit Jesus Christus, ihrem Sohn, und dem Dreifaltigen Gott..."


„Die Kampagne möchte ein Spiegel christlicher Gerechtigkeit sein: einer für den anderen, miteinander für die Rettung der Würde des Menschen und die Ehrfurcht vor der menschlichen Person mit allen ihren Werten, in besonderer Solidarität mit den Ärmsten."


P. Guillermo Carmona, Monina Crivelli, Perla Piovera u.a.: Handbuch der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter (Argentinien, Paraguay, Bolivien u.a.)
Schw. M. Denise, Santa Maria: Die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter (www.tabormta.org)


Ehrengast bei der Hochzeit, DeutschlandMaria besucht aber nicht nur die Häuser, sie lädt auch ein zum Besuch in ihrem Haus, im Schönstatt-Heiligtum. Hier entsteht, was man "marianischer Kreislauf" nennt: Maria kommt vom Heiligtum aus zu den Menschen, und diese besuchen sie im Heiligtum. Dies geschieht im monatlichen Rhythmus: ­ An jedem 18. des Monats sind die Familien eingeladen, die Gottesmutter zu besuchen. Im Jahresrhythmus gibt es ein großes Treffen der Familien im Heiligtum, bei dem alle Bilder der Pilgernden Gottesmutter mitgebracht werden.

Aus dieser Grunderfahrung sind bald weitere Formen entstanden, immer ausgehend von dem Gedanken: „Die Gottesmutter überall hinbringen, und sie muss wirken." So kamen die Bilder auf, die Gefängnisse "besuchen", Krankenhäuser, Universitäten und Schulen. Diese Besuche dauern meistens vier oder sechs intensive Monate. Dann kamen dazu die Bilder der Kinder, in kleinerer Form, die meist für zwei oder drei Monate im Zusammenhang mit Weihnachten oder im Mai "pilgern", Bilder für Blinde, für Taxifahrer, für Kinder in Lebensgefahr, für Geschäfte, Altenheime...


In Itakyry, ParaguayPater Kentenich sagte im Blick auf den Pfingstcharakter des Wirkens Mariens und seiner Gründung: "Eine Erneuerungsbewegung will und muss sein eine Gnadenbewegung, ein Gnadenerdbeben."

hier geht es weiter
http://www.schoenstatt.de/de/ueber-schoenstatt/kampagne.htm



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