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  • 13.09.2016 00:38 - Putzhilfe, Einkaufshilfe: Viele wissen nicht, was die Kassen alles zahlen müssen
von esther10 in Kategorie Allgemein.

Putzhilfe, Einkaufshilfe: Viele wissen nicht, was die Kassen alles zahlen müssen



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Was zahlt die Krankenkassen, und was zahlt sie nicht? Es gibt wohl kaum einen Versicherten in Deutschland, der sich diese Frage nicht schon einmal gestellt hat. Der "Leistungsdschungel" der Krankenkassen ist so undurchschaubar, dass viele selbst Leistungen, die ihnen zustehen, aus Unwissenheit nicht in Anspruch nehmen.

Eine Umfrage der "Rheinischen Post" in Düsseldorf ergab, dass nur wenige Pflegebedürftige oder deren Angehörige zusätzliche Mittel für professionelle Hilfe bei der Pflege oder für Dienstleistungen wie Putz- oder Einkaufshilfen anfordern.

Krankenkassen geben Zahlen bekannt

So erhielten bei der Barmer GEK im Jahr 2015 nur 94.500 Versicherte finanzielle Unterstützung für sogenannte "zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen". Bei knapp 230.000 Versicherten, die ambulante Pflege benötigen, entspricht das einem Prozentsatz von nur 40 Prozent.

Ähnlich sieht es bei der Deutschen BKK aus. Hier beantragten 15.000 von 36.000 berechtigten Versicherten zusätzliche Mittel (43 Prozent).

Bei der AOK Rheinland nutzten im vergangenen Jahr 52,4 Prozent der Anspruchsberechtigten, die von einem ambulanten Pflegedienst betreut wurden, zusätzliche Mittel. Erschreckend: Nur 17 Prozent der Pflegebedürftigen, die von Angehörigen betreut wurden, beantragten ihnen zustehende Gelder.

Kritik an Bundesregierung

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz nimmt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe in die Pflicht:

Wenn ein großer Teil der Anspruchsberechtigten die gesetzlichen Entlastungsangebote nicht nutzt, muss das ein Alarmsignal für Hermann Gröhe sein.

Der "Leistungsdschungel" sei für viele Pflegebedürftige und ihre Angehörigen undurchschaubar, und die Leistungsangebote müssten endlich barrierefrei werden, sagte Brysch.

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), sieht es als Aufgabe der einzelnen Bundesländer, das Versicherte ihre Rechte kennen. Die Länder hätten die Aufgabe, ihr geltendes Recht so anzupassen, dass klar werde, welche Dienste berechtigt seien, die Leistungen zu erbringen.
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