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  • 14.10.2016 00:18 - +++ Fall Jaber Albakr im News-Ticker +++Syrer soll Anschlagsziele in Berlin ausgespäht haben Aktualisiert am Freitag, 14.10.2016, 21:52
von esther10 in Kategorie Allgemein.

+++ Fall Jaber Albakr im News-Ticker +++Syrer soll Anschlagsziele in Berlin ausgespäht haben
Aktualisiert am Freitag, 14.10.2016, 21:52


Der Terror-Verdächtige Syrer Jaber Albakr ist tot. Er hat im Gefängnis Suizid begangen. Nun stellt sich die Frage, wie das passieren konnte, obwohl er unter ständiger Beobachtung gestanden haben soll.

Am Mittwoch erhängte sich Albakr in seiner Gefängniszelle in der JVA Leipzig
Er erhob Anschuldigungen gegen die Syrer, die ihn auslieferten
Anwalt Albakrs erhebt schwere Vorwürfe

FOCUS-Online-Reporter Ulf Lüdeke vor Ort in Leipzig
Alle weiteren Informationen im News-Ticker:

Albakr spähte Anschlagsziele in Berlin selbst aus

20.20 Uhr: Der Terrorverdächtige Jaber Albakr soll Medienberichten zufolge sein mutmaßliches Anschlagsziel, einen der Flughäfen in Berlin, selbst ausgespäht haben. Wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg und die «Berliner Morgenpost» am Freitag unter Hinweis auf Kreise der Sicherheitsbehörden des Bundes berichten, hielt sich Albakr in der zweiten Septemberhälfte in der Hauptstadt auf und verbrachte eine Nacht in Berlin. Dabei soll er auch eine Kontaktperson getroffen haben.

Der Aufenthalt in Berlin soll für die Planung des Anschlages eine wichtige Rolle gespielt haben, hieß es weiter. Die Sicherheitsbehörden hätten ihn zum Zeitpunkt seines Aufenthalts in Berlin allerdings noch nicht im Visier gehabt, sondern entdeckten seine Verbindungen in die Hauptstadt erst im Zuge der Ermittlungen.

Syrer halfen bei Festnahme Albakrs - jetzt sind sie aus Angst untergetaucht

19.30 Uhr: Die Flucht des Terrorverdächtigen Jaber Albakr hat am vergangenen Wochenende ganz Deutschland in Atem gehalten. Gefasst wurde der mutmaßliche Terrorist nicht von der Polizei, sondern von syrischen Landsleuten. Jetzt haben die drei Flüchtlinge mit dem „Spiegel“ über ihre Begegnung mit Albakr gesprochen. Der hatte nach seiner Festnahme behauptet, die drei Männer seien Komplizen. Diesen Vorwurf wiesen sie Syrer gegenüber dem „Spiegel“ entschieden zurück. „Wir hatten nie im Leben etwas mit ihm zu tun“, sagte einer von ihnen dem Magazin. Vielmehr hätten auch sie sich von Albakr bedroht gefühlt. "Er wollte auch uns töten", so der Mann weiter. Der 22-jährige Albakr sei "wahnsinnig" gewesen und habe wirr gewirkt. Die Klamotten des mutmaßlichen Terroristen seien schmutzig gewesen, die Haare zerzaust, erinnert sich einer der Syrer. Sie hätten Mitleid mit ihm gehabt und ihn deshalb bei sich zuhause aufgenommen. Dass er gesucht wurde, wussten sie nach eigenen Angaben zunächst nicht. Nachdem sie ihn jedoch auf Fahndungsfotos erkannt hatten, überwältigten sie ihn und übergaben ihn der Polizei. Aus Angst vor Racheakten von IS-Anhängern hält sich das Trio derzeit bei Freunden in einer deutschen Stadt versteckt, heißt es im Spiegel. Nach Leipzig, wo sie vorher wohnten, wollen sie aus Sicherheitsgründen auf keinen Fall zurück.

Özoguz fordert Konsequenzen aus Albakr-Suizid

15.16 Uhr: Nach der Selbsttötung des Terrorverdächtigen Jaber Albakr in einem Leipziger Gefängnis hat die Flüchtlingsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), Konsequenzen gefordert. "Wir müssen auf Bundesebene jetzt darüber sprechen, wie mit Terrorverdächtigen umzugehen ist", sagte Özoguz den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). "Es muss klare Vorgaben zwischen Bund und Ländern geben, damit am Ende nicht einzelnen Bediensteten die Verantwortung zugeschoben wird." Die sächsische Justiz habe völlig versagt, sagte die Staatsministerin und forderte lückenlose Aufklärung. "Jetzt zu sagen, 'dumm gelaufen', reicht nicht.
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Jaber Albakr soll sich in Deutschland radikalisiert haben

14.18 Uhr: Der in einem Gefängnis in Leipzig gestorbene mutmaßliche IS-Terrorist Jaber Albakr soll sich erst nach seiner Ankunft in Deutschland im Jahr 2014 radikalisiert haben. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf den Bruder des mutmaßlichen Terroristen. Demnach habe ein Berliner Imam den Syrer nach dessen Ankunft in Deutschland einer Gehirnwäsche unterzogen.

So soll der Imam ihn aufgefordert haben, nicht in Deutschland zu bleiben, sondern zurück nach Syrien zu gehen und dort zu kämpfen. Das habe Albakr dann auch getan: Im September 2015 sei Albakr nach Syrien gereist und habe sich in der vom IS besetzten Stadt Rakka der Terrormiliz angeschlossen. Das soll er auch seinen Angehörigen mitgeteilt haben, die sich daraufhin von ihm abwendeten. Erst "irgendwann in den vergangenen beiden Monaten" sei Albakr wieder nach Deutschland zurückgekehrt, so Bruder gegenüber dem "Spiegel". Zu den Vorwürfen der 22-Jährige habe einen Anschlag in Deutschland geplant sagte er: "Er hätte niemals einen Anschlag begangen. Das ist eine Lüge."

Medienbericht: US-Geheimdienst beobachtete Albakr

13.57 Uhr: Der US-amerikanische Geheimdienst soll Telefongespräche des mutmaßlichen IS-Terroristen Jaber Albakr abgehört haben. Das berichtet die "Welt am Sonntag". Demnach sollen die deutschen Behörden in der vergangenen Woche einen Hinweis von den US-Kollegen zu dem geplanten Bombenanschlag erhalten haben.

Die US-Geheimdienste sollen mehrere Telefongespräche Albakrs abgehört haben, darunter auch Unterhaltungen mit mutmaßlichen IS-Kontaktpersonen in Syrien. Unter anderem soll Albakr in diesen Gesprächen auch über seine Anschlagspläne gesprochen haben.

Bundesregierung wirft sächsischen Behörden Fehler vor

13.08 Uhr: Die Bundesregierung hat den sächsischen Justizbehörden schwere Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Suizid des Terrorverdächtigen Jaber Albakr gemacht. Wenn es in einer Justizvollzugsanstalt zu einem Selbstmord komme, "dann ist etwas schiefgelaufen, dann sind Warnzeichen nicht frühzeitig erkannt worden, dann sind Fehleinschätzungen vorgenommen worden", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Im Fall Albakr komme hinzu, dass er nun nicht mehr befragt werden können. "Das macht die Arbeit der Ermittler schwieriger."

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schließe sich ausdrücklich der Forderung von Innenminister Thomas de Maizière (CDU) nach einer schnellen und umfassenden Untersuchung an, sagte Seibert.

Tillich spricht von Fehlern im Fall Albakr

12.21 Uhr: Nach dem Suizid des Terrorverdächtigen Jaber Albakr in einem Leipziger Gefängnis hat der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) Fehler eingeräumt. "Der Umgang mit dem des Terrorismus bezichtigten Häftlings ist nicht in dem Maße erfolgt, wie es notwendig gewesen ist", bekannte Tillich vor Journalisten in Berlin. Im Bundesrat sagte er: "Der Suizid hätte verhindert werden müssen, in jedem Fall." Er sei offen für eine unabhängige Untersuchungskommission, eine Ablösung seines Justizministers Sebastian Gemkow (CDU) lehnte er ab.

Tillich sagte im Bundesrat, anhand der Ermittlungsergebnisse müsse genau geprüft werden, "ob wir Gesetze und Vorschriften anpassen müssen". Der Vorwurf des Staatsversagens wies er zurück. "Natürlich kann man immer noch dieses und anderes besser machen, Fehler ausmerzen und aus den Fehlern lernen."
Suizid-Expertin: Mehr Fortbildung in Gefängnissen nötig

11.46 Uhr: Die Beschäftigten in Gefängnissen müssen aus Sicht der Psychologin und ehemaligen Direktorin der JVA Celle, Katharina Bennefeld-Kersten, besser auf suizidgefährdete Terroristen vorbereitet werden. "Es handelt sich um eine andere Qualität der Selbsttötung, die da auf uns zukommt", sagte die Leiterin der Bundesarbeitsgruppe Suizidprävention im Justizvollzug am Freitag im Deutschlandradio Kultur. "Ich glaube, das ist ein Thema, mit dem wir uns unbedingt intensiver beschäftigen müssen." Fortbildungen seien nötig.

Auf einen Fall wie den Terrorverdächtigen Jaber Albakr seien die Beamten in Sachsen nicht vorbereitet gewesen, sagte Bennefeld-Kersten. "Ich finde, das kann man ihnen nicht vorwerfen." Sachsen sei in der Suizidprävention eigentlich vorbildlich gewesen.

Die Gewerkschaft der Strafvollzugsbediensteten verlangte, Insassen per Video zu überwachen. "Das Gesetz in Sachsen erlaubt so etwas aber nicht, obwohl es für die Gefangenen, aber auch das Personal die bessere Lösung wäre", sagte der Vorsitzende Anton Bachl der"Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag). Sachsen müsse auch die Personallücken in den Gefängnissen schließen.
http://www.focus.de/politik/deutschland/...id_6072109.html



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