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  • 14.01.2017 00:17 - Die nächste Bischofssynode gilt dem Thema "Jugend, Glauben und Berufung", doch jemand im Vatikan will sie bereits dem übernächsten
von esther10 in Kategorie Allgemein.



Die nächste Bischofssynode gilt dem Thema "Jugend, Glauben und Berufung", doch jemand im Vatikan will sie bereits dem übernächsten

Thema dienstbar machen, die - laut sich verdichtenden Stimmen - die Abschaffung des Priesterzölibast zum Ziel haben könnte.

Die nächste Bischofssynode gilt dem Thema "Jugend, Glauben und Berufung", doch jemand im Vatikan will sie bereits dem übernächsten Thema dienstbar machen, die - laut sich verdichtenden Stimmen - die Abschaffung des Priesterzölibats zum Ziel haben könnte.

(Rom) Deutsche Priester ersuchen, ein Daueranliegen seit der kirchlichen 68er-Revolution, um Aufhebung des Priesterzölibats, den sie als „Zwangszölibat“ oder „Pflichtzölibat“ in den Geruch einer Diskriminierung setzen. Jedenfalls erkennen sie die „Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen“ nicht als konstitutives Element des sakramentalen Priestertums an. Ihr Appell wurde am 12. Januar im Kölner-Stadtanzeiger veröffentlicht. Dabei gibt es dazu, mehr noch als für das Ehesakrament, ein eindeutiges Vorbild durch die Ehelosigkeit von Jesus Christus selbst. Die genüßlich in regelmäßigen Abständen aufgewärmte These von einem verheirateten Jesus, ob in der Variante einer „Geheimehe“ oder einer von der Kirche durch „Fälschung unterschlagenen“ Ehe, ist nicht zuletzt auch unter diesem Vorzeichen zu sehen.

Bevorstehender Versuch einer Zölibatsabschaffung „mehr als nur eine Intuition“

Am 9. Dezember 2015, kurz nach Abschluß der zweiten Bischofssynode über die Familie, berichtete der Vatikanist Sandro Magister seine Vermutung, daß die nächste Bischofssynode das Priestertum zum Thema haben und das eigentliche Ziel die Aufhebung des Priesterzölibats sein könnte. Die von Magister angestellte Parallele zur gerade zu Ende gegangenen Doppelsynode war unüberhörbar. Diese galt offiziell dem Thema Familie, doch das Ziel war die Aufhebung der Unauflöslichkeit der Ehe und damit eines konstitutiven Wesensmerkmals des Ehesakramentes.

Die Abschaffung des Priesterzölibats wäre die Beseitigung eines konstitutiven Wesensmerkmals des Weihesakramentes.


Kardinal Baldisseri stellte das Arbeitspapier zur Jugendsynode vor

Die Zulassung sogenannter „viri probati“ zum Diakonat als unterster Stufe des Weihesakramentes geht erst auf Papst Paul VI. und das von ihm am 18. Juni 1967 erlassene Motu proprio Sacrum diaconatus ordinem zurück. Die gewählte Formulierung „viri probati“ sollte etwas verschleiern, daß es sich dabei um verheiratete Männer handelt. Vom Kölner Erzbischof Joseph Kardinal Frings, einem eifrigen Parteigänger der progressiven „Rheinischen Allianz“, wurden bereits im April 1968 die ersten fünf verheirateten Männer zu Diakonen geweiht. Die wenigen Monate zwischen Motu proprio und der Weihespendung zeigen, daß im Hintergrund schon von längerer Hand alles vorbereitet worden war. Die anderen Diözesen des deutschen Sprachraumes folgten schrittweise. Im Bistum Basel wurden die ersten verheirateten Diakone erst 1990 geweiht.

Bischofssynode über die Jugend mit Hintergedanken?

Magister begründete seine Vermutung, die „mehr als nur eine Intuition“ sei, durch eine Auflistung zahlreicher Indizien, die in diese Richtung wiesen. Der vom Papst und seinem Umfeld offensichtlich unterschätzte Widerstand gegen das nachsynodale Schreiben Amoris laetitia in Sachen Ehesakrament, der noch keineswegs ausgestanden ist, veranlaßte im Oktober 2016 zu einer Änderung im Zeitplan. Die nächste Bischofssynode im Jahr 2018 wird sich nicht mit dem Priestertum, sondern mit dem Thema „Jugend, Glauben und Berufung“ befassen. Gestern wurde von Kardinal Lorenzo Baldisseri in Rom das Instrumentum laboris dafür vorgestellt. Der Kardinal hatte im vergangenen Oktober jedoch zu verstehen gegeben, daß das Thema Priestertum gleich an zweiter Stelle auf der Themenliste gestanden habe und damit für die übernächste Bischofssynode bereitstehe.

Obwohl der Vatikan also gestern das Arbeitsdokument für die Bischofssynode zum Thema Jugend und Berufung vorstellte, setzte Jean-Marie Guénois, der Vatikanist des Le Figaro, eine ganz andere Schlagzeile auf die Titelseite. Guénois tat es in Form einer vielsagenden Frage:

„Wird Papst Franziskus die Debatte über die Weihe verheirateter Männer lancieren?“

Le Figaro widmete dem Thema die ganze Seite 11. Auch der Titel des eigentlichen Artikels war eindeutig:

„Wird die katholische Kirche die Debatte über den Priesterzölibat eröffnen?“

Guénois ist ein gewissenhafter Chronist. Wie es scheint, will jemand an hoher Stelle in der Kirche die Synode über die Jugend mittels dem Stichwort „Berufung“ zumindest für die Vorbereitung der übernächsten Synode zum Priestertum nützen. Offenbar soll das Terrain bereitet werden. Die dabei verfolgte Zielvorgabe setzte Guénois in großen, unübersehbaren Buchstaben ins Bild: die Abschaffung des Priesterzölibats.

http://www.katholisches.info/2015/12/09/...riestertum-ein/

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Le Figaro (Screenshots)
http://www.katholisches.info/2017/01/14/...ibat-eroeffnen/



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