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  • 01.03.2017 00:25 - +++ ISIS-Terror im News-Ticker +++ UN-Bericht wirft Syrien Einsatz von Chlorgas in Aleppo vor
von esther10 in Kategorie Allgemein.

+++ ISIS-Terror im News-Ticker +++
UN-Bericht wirft Syrien Einsatz von Chlorgas in Aleppo vor

dpa/Hassan Ammar / ArchivEine verwüstete Straße in Aleppo. Die Stadt liegt nach dem mehrere Jahre andauernden Krieg fast vollständig in Trümmern
Aktualisiert am Mittwoch, 01.03.2017, 21:20



http://www.focus.de/politik/ausland/isla...id_6723456.html
Irak, Syrien, Libyen – in diesen Ländern wütet die Terrormiliz "Islamischer Staat" besonders brutal. Die Anti-IS-Koalition hat ihre Angriffe gegen den IS intensiviert. Deutschland beteiligt sich auch: mit Aufklärungsflugzeugen und Soldaten.

Russische und syrische Flugzeuge bombardieren versehentlich pro-amerikanische Rebellen

21.20 Uhr: Russische und syrische Kampfflugzeuge haben nach Darstellung des US-Verteidigungsministeriums versehentlich Stellungen syrischer Rebellen bombardiert, mit denen die USA zusammenarbeiten. Die Kampfflieger hätten vermutlich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) treffen wollen, sagte US-General Stephen Townsend am Mittwoch.

Stattdessen seien aber Aufständische in mehreren Dörfern nordöstlich von Aleppo unter Feuer genommen worden, die der von den USA geführten Anti-IS-Koalition angehören. Die US-Kräfte hätten über ihre Koordinierungs-Kanäle die russischen Streitkräfte auf den Fehler hingewiesen, das Feuer sei daraufhin eingestellt worden. Es habe Verletzte gegeben, sagte Townsend, ohne jedoch Zahlen zu nennen.

Das russische Verteidigungsministerium widersprach der US-Darstellung. Russische und syrische Kampfflugzeuge hätten keine zuvor von den US-Streitkräften genannten Positionen unter Beschuss genommen, teilte die Behörde in Moskau mit.

UN-Bericht wirft Syrien Einsatz von Chlorgas in Aleppo vor

16:30 Uhr: Das syrische Militär hat im Kampf um die Großstadt Aleppo nach UN-Erkenntnissen Chlorgas eingesetzt und weitere Kriegsverbrechen begangen. Syrien und sein Verbündeter Russland hätten im vergangenen Jahr zudem gezielt Kliniken und andere zivile Einrichtungen aus der Luft bombardiert, um Gegner zur Aufgabe zu zwingen, heißt es einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des UN-Menschenrechtsrates in Genf.

Er macht Syrien auch für den Luftangriff auf einen Hilfskonvoi verantwortlich. Bewaffneten Gegnern der Regierung wirft der Rat vor, Zivilisten beschossen, Menschen an der Flucht gehindert und Hilfsgüter zurückgehalten zu haben.

Extremistische Uiguren drohen China im Namen der IS-Miliz mit Massakern

14.42 Uhr: Extremisten der Minderheit der Uiguren haben China im Namen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) mit Massakern und "Strömen von Blut" gedroht. Ein im Internet aufgetauchtes halbstündiges Video wurde von Experten am Mittwoch als echt eingestuft. Es enthält demnach die ersten direkten Drohungen des IS gegen China.

Das auf die Überwachung islamistischer Websites spezialisierte US-Unternehmen Site lieferte die Übersetzung von Drohungen, die ein uigurischer Kämpfer ausstieß, bevor er einen angeblichen Informanten umbrachte: "Oh, ihr Chinesen, die ihr nicht versteht, was die Leute sagen! Wir sind die Soldaten des Kalifats, wir werden zu euch kommen, um mit den Zungen unserer Waffen für Klarheit zu sorgen, um Ströme von Blut fließen zu lassen und die Unterdrückten zu rächen!".

Dies sei wohl die erste direkte Drohung des IS gegen China, sagte Michael Clarke von der Australian National University in Canberra. Es sei auch das erste Mal, dass Extremisten der uigurischen Minderheit in China dem IS Treue geschworen haben. In dem Video sind IS-Kämpfer, darunter auch schwer bewaffnete Kinder, zu sehen. Daneben gibt es Aufnahmen chinesischer Sicherheitskräfte, die Moscheen und uigurische Märkte überwachen. Das Video wurde von einer IS-Abteilung verbreitet, die im westlichen Irak ansässig ist.

Die chinesischen Sicherheitskräfte gehen seit Jahren gegen Angehörige der uigurischen Minderheit in der Unruheprovinz Xinjiang vor, in der wiederholt Anschläge verübt wurden. Bei einer Messerattacke wurden Mitte Februar acht Menschen getötet. Das Video wurde am Montag veröffentlicht - zeitgleich mit einem Einsatz von 10.000 Militärpolizisten in der Provinzhauptstadt von Xinjiang, Urumqi.

Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums sagte am Mittwoch, er habe das Video nicht gesehen. "Terroristische Kräfte" stellten aber eine "ernste Bedrohung" für die Sicherheit in China dar, die in internationaler Zusammenarbeit bekämpft werden müsse, fügte der Sprecher hinzu.
UN wirft beiden Kriegsparteien in Aleppo Kriegsverbrechen vor

14.07 Uhr: Sowohl syrische Regierungstruppen als auch bewaffnete Aufständische haben in Aleppo nach Ansicht der UNO Kriegsverbrechen begangen. Die internationale Untersuchungskommission der UNO für Syrien kommt in ihrem am Mittwoch in Genf vorgelegten Bericht zu dem Ergebnis, auch die Einigung zwischen den Konfliktparteien zur Räumung der Zivilbevölkerung aus Aleppo stelle ein Kriegsverbrechen dar. Denn sie habe die "zwangsweise Umsiedlung" von Zivilisten zur Folge gehabt.

Der Bericht verweist ferner darauf, dass syrische Regierungstruppen ein Kriegsverbrechen begingen, als sie am 19. September bei Aleppo "absichtlich" einen humanitären Hilfskonvoi angriffen und mindestens zehn Mitarbeiter von Hilfsorganisationen töteten.

Regierung: Seit Beginn der Offensive auf West-Mossul 26.000 Zivilisten geflohen

Mittwoch, 1. März, 13.26 Uhr: Seit dem Beginn der Offensive der irakischen Regierungstruppen auf den belagerten Westteil der Stadt Mossul haben rund 26.000 Zivilisten die Flucht ergriffen. Diese Zahl nannte am Mittwoch der Minister für Vertriebene und Migration, Dschassem Mohammed al-Dschaff. Die Offensive auf West-Mossul begann am 19. Februar. Am 24. Januar schlossen die Regierungstruppen die Eroberung des Ostteils der Stadt ab, die am 17. Oktober begonnen hatte.

Die Truppen der Anti-Terror-Einheit CTS trafen am Mittwoch nach Angaben von Generalleutnant Abdulgani al-Assadi weiterhin auf entschlossenen Widerstand der Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Umkämpft war vor allem das Wohnviertel al-Maamun.

Nach den jüngsten Schätzungen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) halten sich noch rund 750.000 Zivilisten im Westteil Mossuls auf, der von den Regierungstruppen belagert wird. Nach Einschätzung der USA gibt es in West-Mossul noch etwa 2000 IS-Kämpfer.

Im Video: Was macht Menschen zu Mördern? Psychiater: „Jeder kann köpfen, Sie auch“



http://www.focus.de/politik/ausland/isla...id_6723456.html

Die Exekutionsbilder von IS-Terroristen, die ihren Opfern die Kehle durchschneiden, gehören zu den bekanntesten Gräueltaten der Terrormiliz. Jan Ilhan Kizilhan, international renommierter Psychotraumatologe und Berater der baden-württembergischen Landesregierung, hat nun in einem Geheim-Gefängnis im Irak mit zahlreichen IS-Schlächtern gesprochen.
Das allgemeine Fazit des gebürtigen Kurden ist noch erschütternder als das Ergebnis der Gespräche: „Wenn die Umstände passen, kann jeder köpfen. Sie auch“, sagte Kizilhan in einem Interview dem „Stern“.
"Töten steckt noch immer in uns"
Die grausame Aggression, zu töten, stecke aufgrund unserer Geschichte noch immer in uns, meint Kizilhan. „Der Wunsch, zu ‚überleben‘ als Einzelner, als Volk, als Religionsgemeinschaft oder ideologischer Gruppe, ist stärker als Kultur und Zivilisation. Deren Entwicklung ist noch ein sehr kurzer Abschnitt der Menschheitsgeschichte“, sagt der Psychiater. Sowohl der Jugoslawienkrieg als auch der Zweite Weltkrieg hätten gezeigt, wie grausam die Menschen auch hier sein können – „trotz Wagner, Goethe und Mozart, trotz Ethik, Moral und Philosophie“.
Alte Grausamkeiten, neue Mediendynamik
Die Grausamkeit des IS-Terrors sei demnach keinesfalls etwas Neues, schlussfolgert Kizilhan. Wir erlebten derzeit einen kulturellen Rückschritt im Nahen Osten, denn das Töten von Menschen durch Köpfen, Vergewaltigungen und Zwangskonvertierungen seien sehr alte Kulturtechniken. „Neu ist, dass sich die Ideologie und ihre Grausamkeit durch Medien heute leichter verbreiten lassen.“
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http://www.focus.de/politik/ausland/isla...id_6723456.html




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