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  • 02.04.2017 00:23 - Kardinal Castrillon Hoyos: „Piusbruderschaft ging nie den Weg der Häresie und vollzog nie ein wirkliches Schisma“
von esther10 in Kategorie Allgemein.

Kardinal Castrillon Hoyos: „Piusbruderschaft ging nie den Weg der Häresie und vollzog nie ein wirkliches Schisma“

31. März 2017 Der Vatikan und die Piusbruderschaft, Interviews, Liturgie & Tradition, Nachrichten, Papst Franziskus 0
(Rom) Kardinal Castrillon Hoyos erklärte in einem Interview mit Rome Reports, daß von der Priesterbruderschaft St. Pius X. „nie ein vollständiges Schisma“ vollzogen wurde.

Der aus Kolumbien stammende, emeritierte Kurienkardinal war von 2000-2009 Vorsitzender der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei. Diese Amt hat seit 2012 der Präfekt der römischen Glaubenskongregation, Gerhard Kardinal Müller, inne.

Kardinal Castrillon Hoyos wiederholte, was er bereits in früheren Jahren mehrfach geäußert hatte, zu einem Zeitpunkt als es nur wenige sagten, aber viele dafür das Gegenteil. Es gab Zeiten, da wurden „Lefebvrianer“ als Schismatiker und Sektierer bekämpft. Das hat sich seit Papst Benedikt XVI. grundlegend geändert. Die Aufnahme von offiziellen Gesprächen zwischen dem Heiligen Stuhl und der Piusbruderschaft haben zu einer deutlichen Entspannung geführt. Der ungezwungene Umgang von Papst Franziskus mit der Bruderschaft ließ vor allem den progressiven Teil der Kirche zum Thema weitgehend verstummen.

Rome Reports veröffentlichte bisher nur einen kleinen Teil eines sehr umfangreichen Interviews. Es kann daher nur berichtet werden, was davon publik gemacht wurde. Darin äußert sich der Kardinal „zufrieden“ über die „mögliche Lösung des Konflikts“. Der Heilige Stuhl hat der Piusbruderschaft die kanonische Anerkennung als Personalprälatur angeboten. Über einen solchen Rechtsstatus verfügt bisher nur das Opus Dei.

Wörtlich sagte Castrillon Hoyos zur von Erzbischof Marcel Lefebvre 1970 gegründeten Piusbruderschaft:

„In einer Sache waren wir uns immer einig: Sie haben nie den Weg der Häresie eingeschlagen. Sie hatten Momente der Distanz, aber sie haben nie ein vollständiges Schisma vollzogen.“
Als Beleg nannte der Kardinal, daß die Piusbruderschaft „nie eine eigene Jurisdiktion“ schuf, „denn eine Jurisdiktion außerhalb der Jurisdiktion der Kirche zu schaffen, das schon heißt, sich trennen“.

Der Kardinal verwehrte sich zudem dagegen, von „Lefebvrianern“ zu sprechen. Der richtige Name laute Priesterbruderschaft St. Pius X.

Laut Kardinal Castrillon Hoyos wolle „die Mehrheit“ der Piusbruderschaft und der von ihnen betreuten Gläubigen „die volle Einheit mit der Kirche“. Zu Aussagen von Konzilsdokumenten, die zwischen dem Heiligen Stuhl und der Bruderschaft umstritten sind, meinte der Kardinal, daß diese von Seiten der Piusbruderschaft zum Teil eine Reaktion „auf einen nachkonziliaren Mißbrauch“ seien:

„Es gibt Punkte, in der keine völlige Klarheit herrscht [Formulierungen, die sich für unterschiedliche Interpretationen eignen, Anm. Rome Reports.] Und zu diesen Punkten haben viele Akteure der Nachkonzilszeit das Thema auf eine Weise behandelt, der nicht der korrekte Weg des Konzils war.“
Es habe Interpretationen gegeben, die „weder im Licht des Konzils noch des Lehramtes waren“.



Text: Giuseppe Nardi
Bild: Rome Reporst (Screenshot)




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