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  • 11.07.2017 00:50 - Bischof Voderholzer (Regensburg) sprach auf dem Glaubenskongreß in Fulda
von esther10 in Kategorie Allgemein.

Bischof Voderholzer (Regensburg) sprach auf dem Glaubenskongreß in Fulda

Veröffentlicht: 11. Juli 2017 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: BISCHOF Voderholzer (Regensburg) | Tags: Ökumene, Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg, Ehe für alle, Fulda, Kongress Freude am Glauben, Laienapostolat, Lukas Cranach, Maria hilf, Salz der Erde, ungeborene Kinder |10 Kommentare

Ob er heute nochmals in die Kirche eintreten würde? – Eine Frage, bei der Buchautor Peter Seewald einige Momente ins Zögern geriet. Gespannte Stille im Publikum, dann verständnisvolles Schmunzeln.


Beim 17. Kongress „Freude am Glauben“ des Forums Deutscher Katholiken in Fulda wurde durchaus Salz in offene Wunden gestreut.

Im Zentrum der Diskussionen standen drängende gesellschaftspolitische Fragen, die u.a. die aktuellen Entscheidungen zur „Ehe für alle“ betrafen, den Schutz der ungeborenen Kinder, Flüchtlinge und verfolgte Christen.

Über allem jedoch stand die Frage: Wie kann die Kirche das Feuer des Glaubens neu entzünden?

Neben dem Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen und Kardinal Paul Josef Cordes nahm auch der Regensburger Bischof Dr. Rudolf Voderholzer (siehe Foto) am Kongress teil und sprach über die Sendung der Christen:

In der Gesellschaft sollen Christen „Salz“ sein, nicht nur „Zuckerguss“, sagte der Regensburger Bischof, der sich nicht zuletzt durch seine Teilnahmen am Berliner „Marsch für das Leben“ immer wieder für den Schutz der ungeborenen Kinder starkmacht.

Vor dem Hintergrund der politischen Entscheidung zur „Ehe für alle“, bei der ein christliches Eheverständnis „ohne echte Diskussion vom Tisch gefegt worden ist“, bedürfe es zudem wortstarker Christen in der Politik. Der Bischof äußerte seine Sorge, „dass Katholiken in Deutschland zunehmend politisch heimatlos werden.“


Er rief dazu auf, gerade angesichts der Verwirrung über die „Ehe für alle“ nun die Chance zu nutzen, das Positive und Befreiende des christlichen Eheverständnisses zu verdeutlichen. Ehe dürfe nicht nur romantisiert werden, so „als sei das Wichtigste das Brautkleid“.

Grundlage für die politische Arbeit im Geiste des Evangeliums sei die Katholische Soziallehre, zu deren Lektüre der Bischof insbesondere katholische Verbände ermutigte, die „über Jahre hinweg politische Bildungsarbeit geleistet haben“. Die Förderung der Verbände sei dem Bischof ein Herzensanliegen. Wenn katholische Verbände jedoch die Gender-Ideologie oder die Einführung eines Frauendiakonats propagierten, sei dies eine „Themaverfehlung“.

Es gehöre zur unersetzlichen Aufgabe der Kirche, erklärte der Regensburger Oberhirte weiter, in der Welt Zeugnis zu geben vom lebendigen Gott, sowie den Mut zu haben, „sich zu unterscheiden“. Christen müssten „Salz“ sein, das brennt, „wenn es in offene Wunden gestreut wird“.

Im Sinne des gemeinsamen Priestertums aller Gläubigen, gelte es, das Laienapostolat zu stärken. Christen sollten ihrem Missionsauftrag gerecht werden und zur Neuevangelisierung beitragen.

Es könne beispielsweise nicht genügend Lehrkräfte geben, die „als glaubwürdige Christen im Deutsch- oder Geschichtsunterricht Literatur und Geschichte deuten unter der Rücksicht der Gottoffenheit und Gottsuche“ der Schüler. Es brauche Naturwissenschaftler, die die Vereinbarkeit von Glaube und Naturwissenschaft an die junge Generation weitergeben, ebenso wie theologisch gut ausgebildete Journalisten mit Mut zur Wahrheit.

Bischof Dr. Voderholzer zeigte zudem auf, dass sich Marienverehrung und Ökumene nicht widersprechen, sondern „die Konfessionen einen“. Ein Beispiel dafür sei das Mariahilf-Bild des Malers Lukas Cranach d. Ä., eines Freundes und Trauzeugens Martin Luthers. Die breite Verehrung des Bildes insbesondere in Bayern und Südtirol sei ein „hoffnungsvolles ökumenisches Zeichen“.
https://charismatismus.wordpress.com/201...gress-in-fulda/
Quelle (Text / 1. Foto): Bistum Regensburg



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