Herzlich Willkommen, hier in diesem Forum....http://files.homepagemodules.de/b531466/avatar-4dbf9126-1.gif
  • 11.10.2017 00:35 - Münster: Freckenhorster Kreis wünscht Homo-Segnung – Bistumsblatt reagiert wohlwollend
von esther10 in Kategorie Allgemein.

Münster: Freckenhorster Kreis wünscht Homo-Segnung – Bistumsblatt reagiert wohlwollend

Veröffentlicht: 11. Oktober 2017 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: HOMO-Ehe, "Ehe für alle" (Kritik) | Tags: Bistumsblatt, Ehe, Freckenhorster Kreis, Fruchtbarkeit, gleichgeschlechtlich, Homo-Ehe, Homosexualität, Kirche und Leben, Kirchenzeitung, Laien, linkskirchlich, Mann und Frau, Markus Nolte, Münster, Priester, Reformbewegung, Sakrament, Schöpfungsordnung, Segen, Segnung |Hinterlasse einen Kommentar
Von Felizitas Küble

Wie nicht anders zu erwarten, setzt sich der liberal-katholische Freckenhorster Kreis für die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren ein.

Es handelt sich dabei – eigenen Angaben zufolge – um eine „Reformbewegung“ im Bistum Münster. Die Gruppierung wurde 1969 gegründet, zunächst von einigen dutzend progressiven Priestern, später kamen Laien dazu; die meisten von ihnen sind bereits im vorgerückten Alter.

Der Freckenhorster Kreis schreibt in seiner Stellungnahme vom 3. Oktober 2017, der kirchliche Segen werde „in verschiedenen Lebenssituationen zugesprochen“. – Sodann heißt es: „In jedem Fall geht es darum, etwas Neues zu beginnen und diesen Anfang „in Gottes Namen“ zu wagen.“

Es gibt in Wirklichkeit durchaus auch Segnungen ohne Neuanfang, wenn zB. eine Silber- oder Goldhochzeit gefeiert wird.



Zudem erläutert die Erklärung, gleichgeschlechtliche Paare wollten mittels einer Segnung „ihren Glauben bezeugen“, dem sie „in ihrer Partnerschaft Raum geben“ und auf den sie ihre Beziehung „gründen“ möchten.

Sündhafte Verhältnisse kann man aber nicht auf den Glauben „gründen“, geschweige kann man ihn damit „bezeugen“. Das gilt für alle sexuellen Kontakte außerhalb der Ehe, sei es Ehebruch, vorehelicher Hetero-Sex oder gar gleichgeschlechtliche Beziehungen.

Die erwähnte „Reformbewegung“ denkt freilich auf einer ganz anderer Wellenlänge; sie stellt die rhetorische Frage: „Wer maßt sich an, darüber urteilen zu wollen und einen Segenswunsch in dieser Situation verweigern zu wollen?“

Das „maßt“ sich Gott selber an, der die Ehe von MANN und FRAU im Paradies gestiftet und damit seinen allerersten Auftrag an die Menschen verknüpfte: „Wachset und mehret euch!“


Durch Christus wurde die Ehe zur Würde eines Sakramentes erhoben, zu einem heiligen Zeichen, das Gottes Gnade und Huld wirksam vermittelt; damit hilft dieses Sakrament den Eheleuten, in ihrer Liebe und Treue zu wachsen, sich also gegenseitig zu „heiligen“.

Zur theologischen Begründung seines „reformerischen“ Unterfangens schreibt der Kreis: „Denn biblisch segnet Gott Menschen. Und diese geben mit ihrem Leben Antwort, weil sie den Segen Gottes miteinander teilen und so Bild der Liebe Gottes sind.“

Die Ehe zwischen Mann und Frau ist ein „Bild der Liebe Gottes“, nicht jedoch homosexuelle Beziehungen, die zudem gegen die Schöpfungsordnung Gottes verstoßen.

Überdies ist die Ehe auf Fruchtbarkeit angelegt – so wie auch die Liebe des Allmächtigen fruchtbar ist, nicht zuletzt durch seine Schöpfung. Die Ehe ist ein wirksames Zeichen der Liebe zwischen Christus und der Kirche – und auch diese Liebe ist fruchtbar, nämlich durch Mission und Apostolat.



Nun wundert man sich beim Freckenhorster Kreis über nichts, schon gar nicht über diese zeitgeistliche Stellungnahme.

Vielsagend ist allerdings die Reaktion der amtlichen Bistumszeitung namens „Kirche und Leben“ von Münster: https://www.kirche-und-leben.de/artikel/...exueller-paare/

Mit dem großen Bild eines lesbischen Paares, das sich in Frankreich kirchlich-protestantisch segnen läßt, wird schon die Richtung gewiesen. Der restliche Text von Markus Nolte ist entsprechend unkritisch und berichtet wohlwollend über die Freckenhorster Erklärung: https://www.kirche-und-leben.de/artikel/...exueller-paare/

Langer Rede kurzer Sinn: Weniger die linkskirchliche Stellungnahme als solche ist hier das Problem, sondern die Streicheleinheiten der offiziellen Bistumszeitung, die von Bischof Dr. Felix Genn herausgegeben wird.

Ähnliches geschah erst kürzlich hinsichtlich der hochgradig bedenklichen Äußerungen des bischöflichen Pressesprechers in puncto Homo-Segnung: https://charismatismus.wordpress.com/201...iert-glaeubige/
https://charismatismus.wordpress.com/201...rt-wohlwollend/



Beliebteste Blog-Artikel:

Melden Sie sich an, um die Kommentarfunktion zu nutzen
Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
Xobor Xobor Blogs
Datenschutz