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  • 08.12.2017 00:58 - 8. Dezember...Unbefleckte Enpfängnis Mariens
von esther10 in Kategorie Allgemein.

8. Dezember...Unbefleckte Enpfängnis Mariens


8. Dezember – was am Hochfest Maria Empfängnis gefeiert wird

Am 8. Dezember feiert die Katholiken das "Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria" ("Mariä Empfängnis"). Dabei wird nicht - wie irrtümlich oft angenommen - die Jungfräulichkeit Mariens gefeiert, sondern die Überzeugung der Kirche, dass Maria ähnlich wie Jesus Christus seit Beginn ihrer leiblichen Existenz ohne Sünde gewesen ist. Das Fest bezieht sich nicht auf die Empfängnis Jesu, sondern auf die seiner Mutter Maria, die auf natürliche Weise von ihren Eltern Anna und Joachim gezeugt, empfangen und geboren wurde.
Die Marienverehrung hat im Christentum seit Anbeginn eine zentrale Bedeutung. 1854 wurde das Dogma von der "Unbefleckten Empfängnis Mariens" von Papst Pius IX. als Glaubenslehre der katholischen Kirche verkündet. Davon zu unterscheiden ist die Lehre von der jungfräulichen Empfängnis Jesu durch den Heiligen Geist.

In Österreich hat der Feiertag am 8. Dezember eine jahrhundertealte Tradition, die bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurück reicht. In der NS-Zeit wurde der Feiertag am 8. Dezember abgeschafft. Nach Ende des Krieges führte eine von hunderttausenden Österreichern getragene Unterschriften-Aktion zur Wiedereinführung des Feiertages. Der Nationalrat beschloss im Jahr 1955, dass der 8. Dezember wieder als Feiertag begangen werden soll - als Dank für die wiederlangte Freiheit Österreichs. In den vergangenen Jahren sorgte die Erlaubnis zum Offenhalten der Geschäfte am 8. Dezember immer wieder für Debatten.

Die Diözese St. Pölten lädt am 8. Dezember, 10:30 Uhr, zum Gottesdienst in den St. Pöltner Dom; Zelebrant ist Bischof Klaus Küng.

https://presse.dsp.at/einrichtungen/komm...s-gefeiert-wird

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Breite Zustimmung zum „Tu was! Kauf nix-Tag“ am 8. Dezember
Maria


Breite Zustimmung zum „Tu was! Kauf nix-Tag“ am 8. Dezember

St. Pölten, 08.12.2017 (dsp) Der 8. Dezember, das Hochfest Maria Empfängnis, ist schon lange für viele kein Feiertag mehr. Tausende Menschen im Handel müssen arbeiten, um den Ansturm in den Geschäften bewältigen zu können. Viele andere nutzen den freien Tag zum ausgedehnten Weihnachtsshopping. Die ersehnte Ruhe und Besinnung im Advent wird von lauter Musik und grellen Lichtern verdrängt. Darauf wiesen heute kirchliche Organisationen etwa in der St. Pöltner Innenstadt hin.

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https://presse.dsp.at/einrichtungen/komm...g-am-8-dezember
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Foto: Kirchliche Organisationen bei der Verteilaktion am 7. Dezember in St. Pölten
St. Pölten, 08.12.2017 (dsp) Der 8. Dezember, das Hochfest Maria Empfängnis, ist schon lange für viele kein Feiertag mehr. Tausende Menschen im Handel müssen arbeiten, um den Ansturm in den Geschäften bewältigen zu können. Viele andere nutzen den freien Tag zum ausgedehnten Weihnachtsshopping. Die ersehnte Ruhe und Besinnung im Advent wird von lauter Musik und grellen Lichtern verdrängt. Darauf wiesen heute kirchliche Organisationen etwa in der St. Pöltner Innenstadt hin.

„Es ist paradox, viele Menschen jammern über die hektische, laute Vorweihnachtszeit, andererseits verzichten viele auf einen Feiertag. Die ursprüngliche Idee, des Ruhetages in der hektischen Adventzeit, wird durch wirtschaftliche Interessen mehr und mehr verdrängt“, so die Initiatoren des „Tu was! Kauf nix-Tages". Diese ist auf Facebook bereits ein Renner: Tausende haben sich dafür angemeldet, fast 2000 Mal wurde die Initiative von Organsiationen der Diözese St. Pölten bereits geteilt.

Mitinitiator Erwin Burghofer von der Katholischen ArbeitnehmerInnen Bewegung berichtet, dass sie die Passanten darauf hingewiesen hätten, dass der 8. Dezember ein Feiertag sei und besser genutzt werden könnte als mit Einkaufen und Arbeiten.

„Wir wollen ermutigen, den Feiertag anders zu nutzen als mit Konsum. Lassen wir Stress und Trubel hinter uns, feiern wir im Kreis von Familie und Freunden, backen wir unsere Lieblingskekse, machen wir einen ausgedehnten Spaziergang, genießen einfach die freie Zeit oder besuchen einen adventlichen Gottesdienst.“

Auch in einigen Einkaufzentren und vielen Pfarren wird mit Plakaten und Aktionskarten für den „Kauf nix-Tag“ hingewiesen. Organisatoren waren die Katholische Jugend, die Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung, die Betriebsseelsorge und das SchülerInnenzentrum H2

"Denn Menschsein ist mehr als Kaufkraft", betonen die diözesanen Initiatoren. Sie wurden im Vorjahr übrigens massiv überrascht, dort schlug diese Aktion als Facebook-Geschichte hohe Wellen und brachte viel Zustimmung.

Foto: Kirchliche Organisationen bei der Verteilaktion am 7. Dezember in St. Pölten

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https://presse.dsp.at/

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8.12.: Was am Hochfest Mariä Empfängnis gefeiert wird

Foto (Heiligenlexikon.de): Das der Überlieferung zufolge von Lukas gemalte Marienbild in der Kathedrale in Mdina auf Malta
St. Pölten, 07.12.2017 (dsp) Die katholische Kirche feiert am "Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria" (8.12.), dass die Mutter Jesu von Anfang an ein von Gott begnadeter Mensch war und ohne Sünde blieb. Der Feiertag neun Monate vor dem Geburtsfest Mariens am 8. September erinnert an die Zeugung Mariens durch ihre Eltern Joachim und Anna, deren Namen zwar nicht in der Bibel stehen, jedoch schon um das Jahr 150 n.Chr. in frühchristlichen Schriften angeführt werden.

Ein erstes Fest der "Lebensentstehung" Mariens ist in der Ostkirche im 9. Jahrhundert belegt.

So wie im Lukasevangelium zum Festtag zu Maria gesagt wird "Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir", hat der katholische Glaube im Lauf der Jahrhunderte immer klarer erkannt, dass Maria schon vom ersten Augenblick ihrer Empfängnis an eine "Begnadete" war und in ungetrübter - deshalb "unbefleckter" - Freundschaft mit Gott leben durfte. Dass ihr Lebensbeginn auch "unbefleckte Empfängnis" genannt wird, führt allerdings mitunter zu Missverständnissen: Maria wurde auf ganz natürliche Weise gezeugt und empfangen, weshalb sexualfeindliche Assoziationen hier völlig fehl am Platz sind.

1854 bekräftigte Papst Pius IX. diese Lehre - indem er es, nach Befragung aller katholischen Bischöfe, als Dogma verkündete, dass Maria vom ersten Augenblick ihrer Empfängnis an durch die Gnade Gottes "von jedem Schaden der Erbsünde unversehrt bewahrt wurde". Die Begriffe "Erbsünde" oder "Erbschuld" weisen auf eine schicksalhafte Verstrickung in das Böse hin, in die jeder Mensch - im Gegensatz zur persönlichen Schuld einer absichtlichen Ablehnung Gottes - hineingeboren wird, ohne persönlich daran schuld zu sein.

Foto (Heiligenlexikon.de): Das der Überlieferung zufolge von Lukas gemalte Marienbild in der Kathedrale in Mdina auf Malta
https://presse.dsp.at/einrichtungen/komm...s-gefeiert-wird



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