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  • 28.02.2019 00:16 - Als Bischof von Regensburg begrüße ich Sie herzlich auf dieser Seite
von esther10 in Kategorie Allgemein.

Bistum Regensburg...https://www.bistum-regensburg.de/



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Als Bischof von Regensburg begrüße ich Sie herzlich auf dieser Seite
Mein Name ist Rudolf Voderholzer. Am 6. Dezember 2012 wurde ich zum Bischof ernannt und am 26. Januar 2013 im Regensburger Dom geweiht. Mein Amt verstehe ich als Dienst an allen Menschen in der Region meiner Diözese.

Als Bischof will ich bezeugen und deutlich werden lassen, dass Christus ganz handfest und wirklich unter uns ist. Er ist die entscheidende Hoffnung für alle, weil wir glauben dürfen, dass Gott jeden einzelnen Menschen gewollt und geschaffen hat, dass er jeden Menschen liebt und dass er jedem Menschen seine Nähe anbietet – sogar über den Tod hinaus bis in alle Ewigkeit. Deshalb ist jeder Mensch einzigartig, unermesslich wertvoll und ein großes Geschenk für alle Mitmenschen.
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Glauben ist vernünftig

Einige Menschen sagen, das klingt über die Maßen fromm, andere fragen mich, woher ich das wissen will. Mit welcher Berechtigung darf man denn so etwas ernsthaft glauben? Ich glaube an diese Hoffnung aus guten und vernünftigen Gründen. Aus Gründen, über die man sich auseinandersetzen kann und über die ich jedem Rechenschaft geben will, der danach fragt.


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Leben nach dem Tod – Der Glaube der Christen

Der Tod ist eine für den Menschen unbegreifliche Tatsache. Jeder Mensch muss sterben. Das hat schon das Alte Testament im Gebet vor Gott gebracht: „Wie Gras sind die Tage des Menschen, er blüht wie die Blume des Feldes. Fährt der Wind darüber, ist sie dahin. Der Ort, wo sie stand, weiß nichts mehr von ihr.“ (Psalm 103,15-16) Der Tod ist die unausweichliche Grenze menschlichen Lebens. Die Vergänglichkeit ist schmerzhaft. Viele Menschen haben Angst vor dem Tod. Sie wissen nicht, was sie danach erwartet.

Christen glauben, dass Jesus Christus für die Menschen gestorben ist. Er war der Sohn Gottes. Aus freiem Willen wurde er Mensch und lebte auf dieser Welt. „Er wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.“ (Philipperbrief 2,7-8) Er hat den schmerzhaften Tod am Kreuz auf sich genommen und damit freiwillig das Schicksal aller Menschen geteilt.


Jesus hat den Tod gewandelt

Dadurch ist etwas mit dem Tod geschehen ist. Jesus ist aus Liebe zu jedem einzelnen Menschen gestorben. Das war sein Ziel: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.“ (Johannesevangelium 3,16-17) Der Theologe Romano Guardini schreibt: „Mit dem Tod ist etwas vor sich gegangen, als Christus ihn starb. Er ist so wirklich und hart gestorben, wie kein Mensch sonst; denn der Tod wird um so mehr Tod, je höher das Leben steht, dem er das Ende setzt.“ (Die letzten Dinge. Die christliche Lehre vom Tode, der Läuterung nach dem Tode, Auferstehung, Gericht und Ewigkeit (topos 461), 6. Aufl., Kevelaer 2008, 26)



Der Tod ist nicht das Ende

Gleichzeitig sagt der christliche Glaube, dass mit diesem Tod Jesu nicht alles vorbei war. Im Gegenteil. Er ist von den Toten auferstanden. Er hat den Tod besiegt. Als am dritten Tag nach seinem Tod Frauen zum Grab Jesu kamen, mussten sie sehen: Das Grab war leer. Sie dachten erst noch, der Leichnam sei gestohlen worden. Dann aber begriffen sie, dass Jesus von den Toten auferstanden war. Er erschien seinen Jüngern. Der Tod war nicht stark genug, um ihn festzuhalten. Jesus ist aber nicht nur einfach in das Leben zurückgekommen. Bischof Rudolf Voderholzer betont: „Die Auferweckung Jesu ist nicht die Wiederbelebung eines Leichnams, sondern der Durchbruch des endgültigen und unzerstörbaren Lebens.“ (Predigt in der Osternacht 2013).

© Friedrich Franz Auferstehung Rottweil. Foto: ©Berthold Hildebrand

Diese Erkenntnis stellt die Welt der Jüngerinnen und Jünger Jesu auf den Kopf. Der Tod ist die sicherste Tatsache der Welt. Niemand kann ihm entrinnen – und doch hat Jesus diesen Tod besiegt. Er hat gezeigt, dass die Macht des Todes eine Grenze hat: Die Liebe Gottes. Am lebendigen Gott müssen auch Tod und Sünde scheitern. Wenn Gott die Kraft hat, die Welt zu erschaffen und dem Menschen Leben einzuhauchen, dann hat er auch die Kraft, ewiges Leben zu eröffnen.


Auferstehung: Kern des christlichen Glaubens

Dieser Glaube an die Auferstehung Jesu ist der Kern der Christenheit. „Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer, leer auch euer Glaube“, so Paulus an die Gemeinde von Korinth (1. Korintherbrief 15,14) Dann war Jesus vielleicht ein großer Prophet, ein weiser Mann, einer der ganz Großen – aber nicht der Sohn Gottes und der Retter der Welt. „Nur wenn Jesus auferstanden ist, ist wirklich Neues geschehen, das die Welt und die Situation des Menschen verändert. Dann wird er der Maßstab, auf den wir uns verlassen können. Denn dann hat Gott sich wirklich gezeigt“, sagt Benedikt XVI. (Jesus II, 266-267, in JRGS 6/1, 597) Mit dem Glauben an die Auferstehung steht und fällt jedes christliche Bekenntnis. Durch die Auferstehung ändert sich die ganze Welt.


Die Auferstehung geht alle an

Schon für die ersten Jünger war klar: Diese Auferstehung betraf nicht nur Jesus. Indem er von den Toten auferstand, hat sich auch etwas am Tod der Menschen geändert. Die Auferstehung betrifft alle. „Christus ist von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen. Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden“, sagt der Apostel Paulus (1. Korintherbrief 15, 20-22) Gott hat den Menschen aus Liebe geschaffen und wird ihn aus Liebe auch auferwecken. „Unsterblichkeit hat nach christlichem Glauben fundamental mit der Liebe zu tun. Das allein Ewige ist Liebe; als Liebe ist Gott Ewigkeit. Und seine Liebe wiederum ist des Menschen Ewigkeit, im Geliebtsein von der ewigen Liebe ist er unvergänglich aufgehoben“, so Papst Benedikt XVI. (Was kommt nach dem Tod, in: JRGS 10, 366) Das ist die große Hoffnung aller Menschen: Dass das Leben kein Ende hat, sondern bei Gott vollendet ist.



Auferstehung mit Leib und Seele

Für das christliche Bekenntnis ist auch zentral, dass der Mensch am Ende der Zeiten mit Leib und Seele auferstehen wird. Der Mensch ist nicht nur Seele und nicht nur Leib – beide gehören zusammen. Der große Theologe Thomas von Aquin begründete das so: „Ihrem Wesen nach ist die Seele nämlich Form des Leibes. Mithin ist es wider die Natur der Seele, ohne Leib zu sein. Doch kann nichts Widernatürliches auf ewig bestehen. Also wird die Seele nicht auf ewig ohne Leib sein. Da sie nun aber auf ewig fortbesteht, so muss sich der Lieb erneut mit ihr verbinden; dies bedeutet „Auferstehung“.“ (Summe gegen die Heiden IV,78) Wir wissen nicht, wie genau das geschehen wird. Wie wird der auferstandene Leib aussehen? Die heilige Schrift berichtet uns, dass auch Jesus einen verklärten Auferstehungsleib hatte. Dieser Leib wird in Kontinuität zu unserem jetzigen, irdischen Leib stehen. Und gleichzeitig wird er ganz anders – nämlich vollendet – sein.


Das Gericht

Um nach der Auferstehung in der Herrlichkeit Gottes zu leben, muss der Mensch vorher aber noch das Gericht bestehen. Im Leben jedes Menschen sammeln sich Schuld und Sünde an. Davon muss der Mensch „geläutert“, geheilt werden. Wie dieses Gericht aussehen wird, können wir nicht genau wissen. Viele Theologen gehen davon aus, dass wir uns dies als eine Begegnung mit Gott vorstellen dürfen: Der Mensch erkennt die grenzenlose Liebe Gottes. Angesichts dieser Liebe erkennt er seine eigene Unvollkommenheit, all die Fehler seines Lebens, alle Momente, in denen nicht die Liebe Richtschnur seines Handelns war. Dieser Augenblick wird vermutlich sehr schmerzhaft sein. Man nennt das auch „Fegfeuer“. Gemeint ist ein Zwischenzustand zwischen Himmel und Hölle. Der Mensch soll in den Himmel gelangen. Aber er muss erst noch vorbereitet werden. Darum beten Katholiken auch für Verstorbene: Das Ziel aller Menschen ist das ewige Leben im Himmel bei Gott. Darauf bereitet die Läuterung vor.


Wahre Vergebung

Was wird im Fegfeuer geschehen? Gott will die Welt „richten“, wieder ins rechte Lot bringen. Romano Guardini schreibt: „Gott tut doch nicht so, dass unter der geschenkten Gerechtigkeit das Böse und Häßliche bleibt, sodass sie wie ein Mantel über dem Schmutz liegt. Man antwortet: Gott vergibt die Sünde. Wiederum aber: Was heißt vergeben? Doch nicht das, was ein Mensch einem anderen tut, wenn er ihm eine Kränkung »vergibt«? Dieses Vergeben lässt das Sein des Anderen unberührt. Es sagt nur: »ich habe nichts mehr wider dich«. Gottes Vergebung muss mehr bedeuten. In dem Menschen muss etwas vorsichgehen. Vergebung kann nicht heißen, dass der Mensch Sünder bleibt, Gott ihm aber deswegen »nicht mehr zürnt». Sie ist nicht nur ein Wandel in Gottes Herz und Blick, der das Sein des Menschen ließe, wie es ist, sondern der Mensch muss dabei so werden, dass Gott »an ihm Wohlgefallen haben« kann.“ (a.a.O. 49)


Der Mensch muss geheilt und verwandelt werden, um bei Gott zu leben. Dies kann ein schmerzhafter Prozess sein. Dabei geht es aber nie darum, den Menschen zu quälen, sondern ihn zu heilen. Auch das Heilen einer Wunde kann wehtun – ist aber notwendig. Das Ziel, das Gott für die Menschen vorgesehen hat, ist das ewige Leben. Der Mensch soll in den Himmel kommen. Das darf uns Hoffnung geben für unser eigenes Leben, aber auch für unsere Verstorbenen: „Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden.“ (Römerbrief 6,8)

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