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  • 08.06.2019 00:38 - Bischof wäre zu katholisch“ – Franziskus schickt den Kommissar nach Lourdes
von esther10 in Kategorie Allgemein.

8. JUNI 2019

Anonym sagt...
wer so etwas sagt ist kein Christ mehr,,,wollen die alles kaputt machen, und das kommt noch vpm Papst Franzis!

Bischof „wäre zu katholisch“ – Franziskus schickt den Kommissar nach Lourdes
APOSTOLISCHER SONDERGESANDTER FÜR DEN BERÜHMTEN MARIENWALLFAHRTSORT
7. Juni 2019



Das Marienheiligtum Lourdes, eines der bedeutendsten der Welt, wurde von Papst Franziskus mit ungewöhnlicher Begründung unter kommissarische Verwaltung gestellt.

Das Marienheiligtum Lourdes, eines der bedeutendsten der Welt, wurde von Papst Franziskus mit ungewöhnlicher Begründung unter kommissarische Verwaltung gestellt.
(Paris) Das Marienheiligtum Unserer Lieben Frau von Lourdes wurde vom Vatikan unter kommissarische Aufsicht gestellt. Papst Franziskus entzog dem „zu katholischen“ Ortsbischof den berühmten Wallfahrtsort, für den nun einer der progressivsten Bischöfe Frankreichs zuständig ist.

Die Nachricht gab Andrea Tornielli, der bis Dezember 2018 Hausvatikanist von Papst Franziskus und seither Generalchefredakteur der Vatikanmedien, auf VaticanNews bekannt. In der heutigen Ausgabe berichtete er auch im Osservatore Romano davon.

Die deutsche Ausgabe von VaticanNews titelte heute:

„Den wahren Geist von Lourdes bewahren.“

Was war geschehen?

Papst Franziskus ernannte mit Schreiben vom 31. Mai Msgr. Antoine Heouard, Weihbischof von Lille, zum Apostolischen Gesandten für das berühmte französische Marienheiligtum in den okzitanischen Pyrenäen. Wie Tornielli schreibt, habe Kurienerzbischof Rino Fisichella, der Vorsitzende des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung, offiziell die Entscheidung von Papst Franziskus bekanntgegeben.

Tornielli, der über direkten Zugang zum Papst verfügt, handelt seit 2013 als inoffizielles Sprachrohr von Franziskus. Was er schreibt, gibt das Denken und die Meinung des Papstes wieder. Tornielli veröffentlicht, was Franziskus selbst so (noch) nicht öffentlich sagen kann oder will. Zur überraschenden Entscheidung schrieb Tornielli:

„Die Entscheidung befindet sich auf der Linie mit jener 2017 getroffenen für Medjugorje: Papst Franziskus ist die Betreuung der Pilger ein besonderes Anliegen, und er wünschte, daß Zentren der Marienfrömmigkeit ‚immer mehr zu Orten des Gebets und des christlichen Zeugnisses werden, die den Bedürfnissen des Volkes Gottes entsprechen‘.“

Wurde nicht genau das in Lourdes seit 160 Jahren gewährleistet?

Die Ernennung von Msgr. Herouard erfolgte „ad nutum Sanctae Sedis“, auch darin zeigt sich eine Parallele zu Erzbischof Henryk Hoser zum Apostolischen Gesandten für Medjugorje. Die Ernennung gilt damit auf unbegrenzte Zeit. Der Sondergesandte steht dem Papst zur Verfügung solange dieser es für notwendig erachtet. Tornielli betont zwar auf VatikanNews und im Osservatore Romano, daß das Mandat von Msgr. Herouard „im Unterschied zu Msgr. Hoser“ für Medjugorje, „nicht unbegrenzt“ sei, doch das entsprechende Detail findet sich im päpstlichen Schreiben nicht.

Das päpstliche Ernennungsschreiben wurde in Lourdes vor den verantwortlichen Priestern des Marienheiligtums verlesen. Öffentlich bekanntgemacht wurde es gestern mittag von Erzbischof Fisichella, dem Vorsitzenden „des Dikasteriums, das vor zwei Jahren von Franziskus den Auftrag erhielt, die Seelsorge an den Marienheiligtümern aufzuwerten“, wie Tornielli schreibt.

Aus dem Schreiben geht hervor, daß Msgr. Fisichella selbst in den vergangenen Monaten im päpstlichen Auftrag die Situation in Lourdes untersucht hat. Jährlich strömen Millionen von Pilgern aus aller Welt in den Pyrenäenort, wo die Gottesmutter Mari vor 160 Jahren einem jungen Mädchen erschienen ist.

Franziskus sagt in seinem Schreiben:

Aufgrund des Fisichella-Berichtes „wünsche ich, zu verstehen, welche zusätzlichen Formen das Heiligtum von Lourdes zu den vielen bereits bestehenden anwenden kann, um immer mehr ein Ort des Gebets und des christlichen Zeugnisses zu werden, der den Bedürfnissen des Volkes Gottes entspricht“.

Die Formulierung ist ungewöhnlich für einen der größten und bedeutendsten Marienwallfahrtsorte der Welt, der in über 160 Jahren Millionen und Abermillionen von Pilgern angezogen hat. Vor allem weist Lourdes als kirchlich anerkannter Marienerscheinungsort im Gegensatz zu Medjugorje eine ganz andere Situation auf. Eine kirchliche Anerkennung fr das Phänomen im herzegowinischen Ort liegt nicht vor. Die Ortsbischöfe haben sich ablehnend geäußert. Eine Anerkennung durch Rom scheint in weite Ferne gerückt. Vor allem dauert das Phänomen noch an.

Tornielli legt Wert auf die Feststellung, daß das Mandat für Bischof Herouard nur für das Heiligtum gilt, Bischof Nicolas Jean René Brouwet von Tarbes und Lourdes also weiterhin an der Spitze seines Bistums bleibt.

Darauf folgt eine weitere Kuriosität: Tornielli erklärt, der Papst habe die Maßnahme getroffen, um den „geistlichen Primat“ wiederherzustellen und ein zu großes Augenmerk „auf den administrativen und finanziellen Aspekt“ zurückzudrängen. Vor allem wolle er „die Volksfrömmigkeit immer mehr fördern, die traditionell an den Wallfahrtsorten üblich ist.“


Lourdesgrotte in Massabielle
Das Rektorat des Wallfahrtsortes veröffentlichte eine eigene Pressemitteilung, die vom Bischof von Tarbes und Lourdes unterzeichnet ist, um die päpstliche Maßnahme mitzuteilen. Darin heißt es:

„Während seiner Amtszeit im Heiligtum wird Bischof Hérouard den Vorsitz im Rat von Lourdes führen und alle Entscheidungen treffen, die für das Leben des Heiligtums angemessen erscheinen. Für unsere Diözese ändert sich jedoch nichts.“

Eine gesonderte Mitteilung an die Medien erfolgte auch von der Französischen Bischofskonferenz.

Was dem päpstlichen Ernennungsschreiben und den Artikeln seines inoffiziellen Pressesprechers Tornielli zu entnehmen ist, muß auf seinen Kern reduziert werden, und das bedeutet, daß dem Bischof von Tarbes und Lourdes, Msgr. Brouwet, die Verantwortung für das Marienheiligtum, entzogen wurde. Den eigentlichen Hintergrund berichtete heute die Nuova Bussola Quotidiana:

„Lourdes: Heiligtum dem ‚zu‘ katholischen Bischof entzogen.“

Franziskus wäre nicht Franziskus, wenn die Ernennung des Apostolischen Gesandten nicht einem Muster folgen würde. Msgr. Herouard zählt in Fragen der Liturgie und der Glaubenslehre zu den progressivsten Bischöfen Frankreichs. Franziskus hatte ihn im Juni 2017 zum Weihbischof von Lille ernannt. Erst mit dem Pontifikat des argentinischen Papstes begann Herouards kirchliche Karriere wirklich Fahrt anzunehmen. Der Priester des Erzbistums Paris war im April 2014 zum Regens des Päpstlichen Französischen Priesterseminars in Rom geworden. Wahrscheinlich für die nunmehrige Ernennung noch wichtiger ist eine andere Position, die er bekleidete: Der neue Lourdes-Verantwortliche mit vollständigen Entscheidungsvollmachten ist auch Vorsitzender der Kommission für soziale Fragen der COMECE, des Rates der Bischofskonferenzen der EU.

Im Sinne von Franziskus fiel Weihbischof Herouard vor und nach den EU-Wahlen vom 26. Mai an der Seite von Linkspolitikern wie dem Sozialisten Hollande auf. Er engagierte sich intensiv, die Katholiken von der „großen Bedeutung der EU“ und der „richtigen“ Wahlentscheidung zu überzeugen. Als dennoch Marine Le Pen mit ihrem Rassemblement National stärkste Kraft in Frankreich wurde, übte sich Herouard in Kritik an den Wählern. Der Wahlsieg sei auf eine „verzerrte“ Darstellung der Einwanderung zurückzuführen. In einem Interview mit der La Croix, der Tageszeitung der Französischen Bischofskonferenz, erklärte Herouard, daß eine Diskussion über die christlichen Wurzeln Europas „nicht mehr aktuell“ sei.

Bischof Brouwet von Tarbes und Lourdes, bisher als Ortsbischof auch für das Marienheiligtum zuständig, war noch sehr jung von Papst Benedikt XVI. zum Diözesanbischof ernannt worden und ist besonders für seine orthodoxen Positionen in Fragen der Morallehre und für seine großzügige Öffnung des Marienheiligtums für die Zelebration in der überlieferten Form des Römischen Ritus bekannt, auch für die Priesterbruderschaft St. Pius X.

Der Hinweis, den Vorrang des Geistlichen vor der Verwaltung und den Finanzen wiederherstellen zu wollen, kommt einem direkten Angriff auf Bischof Brouwet gleich. Dieser hat sich aber nichts zuschulden kommen lassen, sondern sich vielmehr um Lourdes auch in dieser Hinsicht verdient gemacht. Etliche Jahre schrieb das Marienheiligtum rote Zahlen. Vor vier Jahren bat Bischof Brouwet den ehemaligen Renault-Spitzenmanager Guillaume de Vulpian um die Sanierung der Finanzen. Durch De Vulpians Sanierungsplan schreibt Lourdes wieder schwarze Zahlen und konnte im vergangenen Jahr sogar einen Überschuß von 200.000 Euro aufweisen, die auf geeignete Weise in Lourdes und über soziale Aktivitäten eingesetzt werden sollten. An der Betreuung der Pilger, der Seelsorge und der geistlichen Dimension, für die Bischof Brouwet verantwortlich war, änderte der Einsatz von Guillaume de Vulpian nichts.

160 Jahre gab es keinen Eingriff Roms in Lourdes. Die kirchliche Anerkennung der Marienerscheinungen erfolgte 1862 durch den Ortsbischof, Msgr. Bertrand Laurence, dessen Gültigkeit vom Vatikan für die Weltkirche anerkannt wurde. Das unterstreicht den außergewöhnlichen Charakter des nunmehr erfolgten römischen Eingriffs. Es bedurfte der „Wünsche“ von Papst Franziskus – in Lourdes – „die Volksfrömmigkeit“ stärker fördern zu wollen.

Text: Giuseppe Nardi

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Bild: NBQ



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