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  • 25.01.2020 00:38 - Schreiben von einer Katholikin an Kardinal Reinhard Marx zu seinem „Synodalen Weg“
von esther10 in Kategorie Allgemein.

25. JANUAR 2020



https://www.vidanuevadigital.com/2020/01...xtrema-derecha/

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„Ihre Stimme zum Synodalen Weg“
EINE KATHOLISCHE ANTWORT UND EINE BITTE AN KARDINAL MARX
25. Januar 2020 0



Schreiben von einer Katholikin an Kardinal Reinhard Marx zu seinem „Synodalen Weg“



Schreiben von einer Katholikin an Kardinal Reinhard Marx zu seinem „Synodalen Weg“
Von einer Katholikin

Vom 30. Januar bis zum 1. Februar findet in Frankfurt am Main die erste Synodalversammlung 2020 statt. Auf dem „Synodalen Weg“ macht sich die katholische Kirche in Deutschland unter der Regie der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken auf, die Zukunft der Kirche Jesu Christi an die Öffnung zentraler Bereiche zu knüpfen: die Sexualmoral, die priesterliche Lebensform, Gewaltenteilung und die Rolle von Frauen in der Kirche.

Man läßt das Ereignis bunte Schatten vorauswerfen und betreibt kirchenvolksnahe Imagepflege. Beim Öffnen der offiziellen Seite des Synodalen Wegs baut sich ein Mosaik aus hunderten kleiner Bilder von Menschen auf, die der Aufforderung der Initiatoren gefolgt sind und ihr Photo hochgeladen haben, um „Teil des Synodalen Wegs“ zu werden. Darauf der Slogan mit der identifikatorischen Gleichung: Wir sind der Synodale Weg.

„Ihre Stimme zum Synodalen Weg“
Man bittet bis 23. Januar um „Mitbeteiligung“, um „Überlegungen, Meinungen und Beratungsvorschläge“. 3000 Eingaben soll es schon geben (Stand: 22. Januar; viel ist das ja nicht!). Es beschleicht einen der Verdacht, daß jede Stimme zählt als Legitimation des Wegs und daß auch jede kritische Antwort lehramtstreuer Katholiken statistisch als Beteiligung vereinnahmt und vom kollektiven WIR verschlungen werden wird. Das ist das Dilemma, vor dem man stand, wenn man nicht schweigen wollte. Doch wie auch immer: Die Statistik wird vermutlich lügen.

https://katholisches.info/tag/frauenpriestertum/

Denn es wird zwar gesagt, daß die abgegebenen „Antworten in die Synodalversammlung mit einfließen“ werden, aber erst nach einer „Auswertung durch ein qualifiziertes Team“. Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen?

Hier einige der suggestiven und rhetorischen Fragen:

„Welche konkreten Erfahrungen von Macht und Ohnmacht haben Sie in der Kirche gemacht und was muß Ihrer Meinung nach in der Kirche verändert werden, damit der Umgang mit Macht besser kontrolliert und Machtmißbrauch verhindert werden kann?“

Nach diesem Muster erwartet man Verbesserungsvorschläge für nahegelegte Mißstände. Manipulation durch Fragestellung und Sprache, die auf eine als nötig vorgegebene Reform und Veränderung abzielen.

„Was müßte sich ändern, daß…“

„Was ist Ihnen wichtig in der Sexuallehre der Kirche und was müßte dringend verändert werden“

„Nicht wenige leiden darunter, daß den Frauen nicht alle Dienste und Ämter in der Kirche, insbesondere das Weiheamt, offen stehen.

Wie müßte das Miteinander von Frauen und Männern in der Kirche gestaltet sein, damit wir in unserer Zeit glaubwürdig das Evangelium verkünden können? „(Hervorhebungen durch die Autorin)

Längst ist die Grenze verschwommen zwischen Beeinflussung der Katholiken, die von ihrem Glauben nur noch wenig wissen, eine moderne Kirche aber schon irgendwie gut finden, und einer Zustimmungsplattform für die Katholiken, die durch ihr forderndes zeitgeistiges Verhalten die Macht falscher Propheten schon längst zementiert haben. Sie sind schon Überzeugungstäter.

Wir auch! Aber für die Kirche Jesu Christi auf der Basis von Lehramt und Tradition.

Die einzige Antwort. Wir müssen sie überall und jederzeit geben, wenn wir schreiben, reden, handeln. Die Acies ordinata in München setzte gerade erst ein ganz besonderes Zeichen und war katholisches Bekenntnis gegen den Irrweg der falschen Propheten.

Diejenigen, die Verantwortung für die unüberwindbare Kirche Jesu Christi übernehmen, geben Zeugnis von der Wahrheit. Viele berufene katholische Stimmen zeigten und zeigen, daß der Synodale Weg in seiner reformatorischen Absicht, die unverhohlen formuliert aus den Themenbereichen und Arbeitsvorlagen spricht, in eine neue Kirche strebt. Auch wenn Kardinal Marx das gerade wieder vehement bestritten hat. Eine Kirche, die den Bedürfnissen und Ansprüchen des modernen selbstbestimmten Menschen gesellschaftlich zeitgemäß und damit „besser“ entspricht. Der Zölibat, die Würde des Menschen als Mann und Frau geschaffen mit je eigenen Berufungen zum heiligenden Dienst an Gott, das Weihepriestertum des Mannes und die kirchliche Sexualmoral widersprechen diesen Bedürfnissen. Denn das sieht alles nach Opfer, Unterwerfung, Diskriminierung und Einschränkung aus.

Nur – es gab da Einen, der hat sich dem Leiden unterworfen und Sein Blut zur Vergebung unserer Sünden im Tod am Kreuz vergossen. Das verdrängt man gerne und hängt das Opfermahl in der Messe schon seit langem nicht mehr so hoch.

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. (Joh 14,6)

Das synodale Kreuz sieht verändert aus. Und es weist nicht nach oben. Man geht einen eigenen Weg. Vom Vater weg?
Das synodale Kreuz sieht verändert aus. Und es weist nicht nach oben. Man geht einen eigenen Weg. Vom Vater weg?
Kardinal Marx hat in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview für die deutschen Bistumszeitungen die Erwartungen gebremst und betont, „die Kirche nicht neu erfinden“ zu wollen. Aber Vorsicht! Man müsse warten können, heißt es weiter. 20, 30 oder 100 Jahre. Der Synodale Weg könne die Diskussion z.B. zum Thema Machtverteilung und Priesteramt für Frauen durch sein Votum offenhalten, wenn es um die Frage der lehramtlichen Weiterentwicklung gehe.

Sehr geehrter Kardinal Marx!
Ihre Stimme zum Synodalen Weg?

Könnten Sie nicht einmal selbst nur die Fragen beantworten, die Sie den Katholiken gestellt haben, und Ihre Vorschläge formulieren? Damit wäre dann alles klar. Denn die Fragen zielen nicht auf relativierbare Antworten.

Von besonderem Interesse wäre folgende Frage:

„Wie kann ein authentischer Priester mitten in der Welt von heute in der Nachfolge Jesu leben, welche Lebensform halten Sie für den Priester heute für angemessen?“

Wir dürfen doch davon ausgehen, daß sich Ihre Antwort mit den längeren Ausführungen Kardinal Sarahs und Benedikt XVI. messen lassen kann?

https://katholisches.info/2020/01/25/ihr...-synodalen-weg/

Mit bestem Dank
Eine Katholikin

Bild: Wikicommons



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