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  • 31.08.2015 00:23 - Der Papst spricht dem hl. Kolumban, einem „tapferen Evangelisierer“ Europas, sein Lob aus
von esther10 in Kategorie Allgemein.

Der Papst spricht dem hl. Kolumban, einem „tapferen Evangelisierer“ Europas, sein Lob aus
Franziskus‘ Schreiben an den Bischof von Piacenza/Bobbio anlässlich der Feierlichkeiten zum 1400. Todestag des irischen Wandermönches

Rom, 31. August 2015 (ZENIT.org) Luca Marcolivio | 36 klicks



Papst Franziskus übermittelte dem Erzbischof von Piacenza-Bobbio, Msgr. Gianni Ambrosio, zum Anlass des 18. Internationalen Treffens der Kolumban-Gemeinschaft am 1400. Todestag des Heiligen in einer Botschaft seine Grüße und Glückwünsche. Der Heilige Vater zeichnete im Rahmen seiner „guten Wünschen zur Begrüßung“ ein Profil des heiligen irischen Mönches, der stets „eine ‚europäische‘ Vorstellung von seinem kirchlichen Einsatz nährte“, hieß es in der von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichneten Botschaft.

Kolumban, der die Christen in seinem an Papst Gregorius Magnus im Jahre 600 übersandten Schreiben darum gebeten hatte, „zusammenzuarbeiten, damit die verschiedenen Völker auf dem Kontinent in Frieden und Einheit leben“ war den „religiösen und politischen Geschehnissen des damaligen Zeitalters gegenüber niemals fern oder unaufmerksam“; nicht einmal in den zunächst „an der Schule des Abtes Comgall im Kloster von Bangor“ praktizieren Momenten des „Gebetes, der Askese und des Studiums“.

Nach einem dreißigjährigen klösterlichen Leben, das er als „für die irischen Gemeinschaften typischer idealer Asket“ verbracht hatte, wurde Kolumban zu einem „Pilger in Kontinentaleuropa mit dem Bestreben, das Licht des Evangeliums in manche bereits nach der Einwanderung von Völkern aus dem Nordosten ent-christlichten europäischen Regionen wiederentdecken zu lassen“.

Er landete somit an der bretonischen Küste, wo ihm die „wohlmeinende Aufnahme“ des Königs von Frankreich zuteilwurde und begann ein „umfangreiches Evangelisierungswerk in Europa, das nicht durch die Auferlegung des Glaubensbekenntnisses, sondern über die von dem Lebensstil der Mönche ausgeübte Anziehungskraft“: Nüchternheit, Geistlichkeit und Strenge in Bezug auf die Moral verwirklicht wurde.

Dem irischen Mönch war bewusst, ein „bevorzugter Kanal der Gnade Gottes zu sein“, und seine Anziehungskraft wirkte auf Pilger und Büßer, unter denen sich „zahlreiche junge Menschen befanden, die seine Regula monachorum befürworteten“. Im Besonderen war er ein „tapferer Verbreiter des persönlichen Sakramentes der Beichte, das im Dasein eines jeden Menschen als unersetzliches Mittel für einen ernsthaften Weg der Umkehr zu wiederholen sei“.

Nach der Gründung der Klöster von Bangor (Irland), Annegrey und Luxeuil (Frankreich), Sankt Gallen (Schweiz) und in der Region Bregen (Deutschland) fand Kolumban in Bobbio die „letzte Etappe des irdischen Weges“: Auch dort setzte er in seinen letzten Lebensjahren weiterhin die Förderung der „geistlichen Einheit der europäischen Völker fort mit dem Ziel der Überwindung der bedingt durch die Gegenwart der arianischen Häresie in Norditalien existierenden Schwierigkeiten, die zu einer Spaltung zwischen Longobarden und dem Bischof von Rom geführt hatte“.

Der von Benedikt XVI. als einer der „Väter Europas“ betrachtete Kolumban war „überzeugt davon, dass im Herzen Europas Brüderlichkeit zwischen den Völkern nur in einer für Gott offenen Kultur bestehen kann“, so Papst Franziskus.

„Seine umfangreiche Bildung“, so der Papst weiter, „seine geistliche Energie und sein moralischer Stil führen uns klar vor Augen, woraus wir schöpfen können, damit diese Kultur auch in unserer Zeit auf dem europäischen Kontinent eine Neubelebung erfahren kann“.

Den Abschluss des vom Heiligen Vater übersandten Briefes bildeten: „lebendige Wertschätzung für die vielen pastoralen und kulturellen Initiativen“ anlässlich des 1400. Todestages des hl. Kolumban und die Gewissheit, dass „die Jubiläumsfeierlichkeiten einen Beitrag zum Erwerb einer fundierteren Kenntnis der menschlichen und geistlichen Gestalt dieses unermüdlichen Evangelisierers totius Europae leisten werden“ (Epistula I, 1).

(31. August 2015) © Innovative Media Inc.



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