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  • 28.03.2017 00:00 - Das „wahre Kapital“ der Kirche in Deutschland! – Eine Reaktion auf die „fürstsche“ Forderung nach dem Frauendiakonat
von esther10 in Kategorie Allgemein.

Das „wahre Kapital“ der Kirche in Deutschland! – Eine Reaktion auf die „fürstsche“ Forderung nach dem Frauendiakonat

28. März 2017 Forum, Genderideologie, Liturgie & Tradition, Papst Franziskus 0


Sakramentales Priestertum, eingesetzt von Jesus beim Letzten Abendmahl am Gründonnerstag
von Dr. Markus Büning*

http://www.katholisches.info/2017/03/pri...-laiengeleitete-
pfarrverbaende/

Als ich gestern auf der Internetseite von Radio Vatikan den Artikel über die jüngst erhobene „Forderung nach dem Frauendiakonat“ von Bischof Fürst gelesen habe, wurde mir ganz anders: Wieder ist es ein Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der eine weitere Bastion des Katholischen schleifen will.

Nachdem das Ziel der Kommunion für sog. wiederverheiratete Geschiedene mit dem unklaren Papier Amoris Laetitia erreicht worden ist, geht es nun an die Öffnung des Weiheamtes an Frauen. Was ist der nächste Schritt? Aufhebung des Zölibates, Einführung der kirchlichen Segnung sog. homosexueller Lebenspartnerschaften, Zulassung der Protestanten zum Altarsakrament, freilich „nur“ im Einzelfall usw. usw.?

Neben diesen Befürchtungen ist da dann noch die „deutsch-katholische“ Realität, die sich seit Jahrzehnten an markanten Punkten des Glaubenslebens in einer großen Krise befindet: Seit Jahrzehnten werden Gläubige, die sich an ihre Bischöfe wegen des Problems des liturgischen Missbrauchs wenden entweder „abgewatscht“ oder geflissentlich mit Arroganz übergangen. Seit Jahrzehnten schauen die Bischöfe tatenlos zu, wie der sogenannte katholische Religionsunterricht immer mehr dazu verkommen ist, dass die Schüler mitunter das „große Häreticum“ erwerben. Seit Jahrzehnten geht in den Priesterseminaren die große Hatz auf die Kandidaten los, die doch allzu konservativ sind.

Seit Jahrzehnten verkommen die theologischen Fakultäten unseres Landes immer mehr zu Pflanzstätten des Unglaubens. Seit Jahrzehnten schauen die Bischöfe zu, wie der sogenannte „Bund Deutscher Katholischer Jugend“ alles andere als katholisch ist. Seit Jahrzehnten schauen die Bischöfe zu, wie das Heiligste was wir haben, die Eucharistie, entehrt wird. Seit Jahrzehnten werden Millionen von Kirchensteuergeldern auch für Projekte ausgegeben, die letztlich den Kern des Katholischen entweder verfälschen oder gar innerlich aushöhlen.

Pseudopriesterum

Was steht dem gegenüber? All diese Missstände haben nicht dazu geführt, dass die Kirche untergeht. Warum? Weil es die vielen Kleinen in der Kirche gibt, die der größte Schatz der Kirche sind: die Mütter und Väter, die liebevoll sich um ihre Kinder kümmern und diese im katholischen Glauben erziehen; der alte Mensch, der auf seinem Krankenlager seit Jahren Tag für Tag die Perlen des Rosenkranzes durch die Hände gleiten lässt und dabei einen tiefen Trost empfindet; der behinderte Mensch, der voller Freude die Hl. Messe besucht und weiß, wer in der Hostie zugegen ist; der schwer kranke Mensch, der sein Leiden tapfer als Sühne dem Herrn aufopfert usw. usw.!

Das ist derzeit „Kapitalanlage“ im deutschen Katholizismus, die die Kirche am Leben hält; nicht die Massen an Gelder, die durch fragwürdige Staatsleistungen und Kirchensteuerzahlungen, die von kirchentreuen Gliedern ja im Grunde genommen mit der Androhung der Exkommunikation abgenötigt werden und in die Diözesen fließen. Mir tut inzwischen fast jeder Cent Leid, der von meinem Gehaltsstreifen für die Machenschaften des „deutsch-katholischen Apparates“ abgezwackt wird. Allerdings kann ich die Zahlung der Kirchensteuer noch mit meinem Gewissen vereinbaren, weil es ja immer noch einige Rückzugsorte gibt, in denen Priester auf vorbildliche und mutige Weise treu ihren Dienst an Wort und Sakrament tun.

Nur weil es diese Priester noch gibt, kann ich innerlich mit der Zwangszahlungspflicht umgehen. Allerdings hätte ich ein besseres Gefühl, wenn ich selbst darüber bestimmen könnte, wem ich in der Kirche mein Geld gebe. Aber, hier dürfen wir ja bekanntlich nicht eine autonome Gewissensentscheidung treffen. Bei den wiederverheirateten Geschiedenen wird dieses Recht seitens der Bischöfe demgegenüber bezüglich des Kommunionempfangs durchaus zugestanden. Auch hier wieder das Phänomen einer unerträglichen Doppelmoral!

Aber, liebe Bischöfe: Einen Gefallen tue ich Euch nicht! Ich werde wegen des Murkses, den ihr so fabriziert, nicht austreten.

Diesen Fehler habe ich vor Jahren mit einer gewissen Unreife getan und ich danke dem Herrn, dass ich vor einigen Jahren wieder den Weg zur wahren Kirche zurückgefunden habe. Dies habt nicht ihr mit Eurem Zeugnis erreicht, nein die Liebe meiner Frau und meiner Kinder haben mir die Augen zu diesem Schritt erst wieder öffnen können. Da sind wir wieder beim eigentlichen Kapital unserer Kirche: den Kleinen und Unmündigen (vgl. Mt 11,25).

*Markus Büning, geboren 1966 in Ahaus (Westfalen), studierte katholische Theologie und Philosophie in Münster in Westfalen und München sowie Rechtswissenschaften an den Universitäten von Konstanz und Münster; 2001 Promotion zum Doktor der Rechtswissenschaften, zunächst Assistent an den Universitäten Konstanz und Münster, dann Eintritt als Jurist in den Verwaltungsdienst. Der ausgewiesene Kirchenrechtler veröffentlichte zahlreiche Publikationen zu kirchenrechtlichen und theologischen Themen und über Heilige. Dr. Markus Büning ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

http://www.katholisches.info/2017/03/das...frauendiakonat/
Bild: Wikicommons/RCWP (Screenshots)
http://www.katholisches.info/2016/12/de-...mischen-kirche/
http://www.katholisches.info/2016/12/hat...r-lage-erkannt/




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