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  • 07.08.2018 00:39 - Geburtstagsgruß für Erzbischof Wolfgang Haas
von esther10 in Kategorie Allgemein.

Geburtstagsgruß für Erzbischof Wolfgang Haas

Veröffentlicht: 7. August 2018 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: KIRCHE + RELIGION aktuell | Tags: Baedeker, Chur, Dr. Markus Büning, Erzbischof Wolfgang Haas, feige, Geburtstag, Glaubensstärke, Kirche, Liechtenstein, Oberhirte, Pallium, Presbyterium, Schmähung, unverbrüchlich, Vaduz, Vater, Vatikan, Würdigung

Von Dr. Markus Büning
Heute wird ein Erzbischof 70 Jahre alt, der aus meiner Sicht zu den ganz großen Verkündern der Wahrheit in unserer Kirche gehört: Wolfgang Haas aus dem Erzbistum Liechtenstein.



Wer ihn kennt weiß, dass er ganz anders ist, als viele Meinungsmacher uns seit Jahrzehnten glauben machen wollen. Ich kenne kaum einen Menschen, der für seinen Glauben so viel Schmach und Verletzungen einstecken musste wie dieser verdiente Bischof.

Wer ihn persönlich kennen darf, fühlt sich sofort an einen anderen großen Bischof erinnert, an den Hl. Franz von Sales. Beiden Oberhirten ist nämlich eines gemeinsam: Die unverbrüchliche Verbindung von Güte und Liebe zur Wahrheit.

Ja, wer diesen Bischof und Priester im persönlichen Gespräch und bei der Feier der Heiligen Messe erleben darf, spürt die Nähe des guten Hirten, der sich nicht scheut, die Wahrheit ungeschminkt zu verkünden. Aber nie mit Fanatismus und falschem Eifer, sondern immer mit Güte.

Was hat dieser Mann nicht alles erdulden müssen? Morddrohungen, Beschimpfungen, Beleidigungen, Hetze in den Medien. Warum? Weil er etwas getan hat, was die meisten Bischöfe sich heute leider nicht mehr trauen: Die „ganze“ Wahrheit sagen! Ganz unverbrüchlich zur Kirche stehen, komme, was da wolle!

Man hat ihn weggemobbt aus seinem Erstbistum Chur. Ja, der Druck kam nicht nur von außen, sondern auch von innen. Und dann musste Rom eine „Lösung“ für die Causa Haas finden. Es wurde das Erzbistum Vaduz aus der Taufe gehoben und man machte ihn zum Erzbischof ohne Pallium.

Nein, hier hat Rom sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Diese Lösung war feige, denn sie gab all denen nach, die diesen Bischof weghaben wollten. Diese Lösung statuierte damals ein Exempel, welches jeden Bischof in Europa warnte, nicht allzu glaubensfest in die Bresche zu springen.

Doch der so „Entsorgte“ hat seine große Freude am Glauben und seine tiefe Liebe zur Kirche dadurch nicht eingebüßt. Er ist nicht verbittert. Er freut sich weiterhin an seiner Aufgabe, Hirte im Schafstall des HERRN sein zu dürfen.

Und dieser Hirte ist wahrlich einer – um unseren Papst Franziskus zu zitieren – der den Geruch seiner Schafe kennt. Er versteht es, den Menschen mit großer Achtung und mit einem wirklich schönen Humor voller Einfühlungsvermögen zu begegnen.

Ich kenne inzwischen einige Menschen, die davon ganz gerührt erzählen können. Er ist eben eines ganz und gar nicht: eitel!

Ungewollt hat sogar ein Bestseller unter den Reiseführern auf dem deutschen Buchmarkt, der „Baedeker“ über die Schweiz die gegenwärtige Sendung dieses großen Kirchenmannes erkannt. In seinem Artikel über Liechtenstein wird Erzbischof Haas dort auf ganz unverschämte Weise und mit großem Zynismus so erwähnt:

„1997 wurde der ultrakonservative Wolfgang Haas, der als Bischof von Chur für Aufruhr gesorgt hatte, Erzbischof des neu gegründeten, nur dem Papst unterstellten Erzbistum Liechtenstein; seitdem ist es ein Magnet für entsprechend gesinnte Kleriker aus ganz Europa.“ (15. Aufl. 2013, S. 416).

Welch ein amtierender Bischof hat es sonst noch wohl in einen „Baedeker“ geschafft? Wohl nur dieser! Warum? Weil er ein Magnet ist. Da hat dieser Reiseführer recht, allerdings ungewollt!

Ja, er zieht all die Katholiken an, die von ihren Heimatbischöfen im deutschen Sprachraum zutiefst enttäuscht sind, weil sie einem keine Orientierung mehr geben und diese sich in ihren Diözesen heimatlos fühlen. Der Baedeker verkennt, dass dieser Erzbischof auch und gerade viele Laien wie ein Magnet anzieht, darunter zahlreiche Familien mit Kindern. Diese gehen zu ihm und nehmen Kontakt mit ihm auf, damit sie im Glauben gestärkt werden.

Einige lassen ihre Kinder von ihm firmen, damit sie dem oft würdelosen „Beatmessenquatsch“ heimischer Gefilde entgehen können und eine würdige Feier der Spendung des Firmsakraments erleben dürfen.

Ja, auch ganz ungewollt hat sich diese feige Entscheidung Roms schon jetzt als richtig erwiesen: Erzbischof Haas ist so zu einem Oberhirten für unendlich viele heimatlose Katholiken geworden, die froh sind, dass es noch solch einen Bischof gibt. Und wie viele junge Männer haben in ihm einen guten Vater gefunden, der sie in das Presbyterium seiner Diözese mit offenen Armen aufgenommen hat. Gerade diejenigen, die genau diese offenen Arme zu Hause nicht erwarten konnten, wissen offenkundig, wo der gute Hirte ist.

Ja, dieser Tag ist ein Tag zur Freude darüber, dass das Gute und Wahre sich eben nicht einschüchtern lässt! Es findet trotz aller Verwirrungen in unserer Kirche weiterhin den Weg.

Ich kann nur hoffen, dass uns dieser gute Bischof aus dem schönen Alpenländchen am Rhein noch lange erhalten bleibt. Darum ein herzliches: AD MULTOS ANNOS!
https://charismatismus.wordpress.com/201...-wolfgang-haas/
Ein langes Leben unter Gottes Segen und Mariens Schutz!



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