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  • 03.07.2019 00:42 - Homeschooling-Kinder... Heimschulung Kinder... in Deutschland wieder vor Gericht
von esther10 in Kategorie Allgemein.

Homeschooling-Kinder...Heimschulung - Kinder... in Deutschland wieder vor Gericht



Die Kinder der Familie Wunderlich
Foto: ADF International / CNA Deutsch
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Von CNA Deutsch/EWTN News

DARMSTADT , 13 June, 2019 / 5:36 PM (CNA Deutsch).-
Nur wenige Wochen nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte im Januar hat die Familie von Dirk und Petra Wunderlich eine weitere Aufforderung erhalten, den Schulbesuch ihrer Kinder nachzuweisen. Für den morgigen 14. Juni wurden die Kinder der Familie aus der Nähe Darmstadts erneut vor Gericht geladen.

Wie "ADF International" mitteilt, wurde das Verfahren von dem gleichen Richter eingeleitet, der bereits bei der Entziehung der Kinder von ihren Eltern im Jahr 2013 beteiligt war. Die beiden noch minderjährigen Kinder wurden nun für eine Anhörung vor Gericht erwartet. Die Eltern und die Kinder werden über zwei Tage getrennt von einander angehört. Wegen einer möglichen Befangenheit des ersten Richters wurde eine neue Richterin dem Fall zugeteilt.

"Das Recht der Eltern, die Bildung ihrer Kinder zu leiten, ist ein Grundrecht, das durch internationales Recht geschützt ist. Die Familie Wunderlich musste seitens der Gerichte bereits viel ertragen. Es ist schwer zu verstehen, warum die Behörden darauf bestehen, das Sorgerecht für die Kinder zu hinterfragen", so der Juristt Robert Clark von "ADF International" in einer Stellungnahme am heutigen 13. Juni.

Der Menschenrechtsanwalt veritt die deutsche Familie vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. In seiner Stellungnahme betonte er, das niemand daran Interesse haben sollte, "die Kinder aus ihrem liebenden Umfeld zu reissen, nachdem deutsche Gerichte und sogar der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte anerkannten, dass laut Lernevaluierung der Wissensstand der Kinder keinen Grund zur Besorgnis gibt".

Die Kinder seien auch nicht gegen ihren Willen von der Schule ferngehalten worden, betonte der Anwalt.

Enttäuscht über Gerichtshof für Menschenrechte
Im Januar befand die Fünfte Kammer des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, dass es keine Verletzung der Rechte der Familie gegeben habe, als im Jahr 2013 mehr als 30 deutsche Polizisten und Sozialarbeiter in das Haus der Familie eindrangen und die Kinder gewaltsam von ihren Eltern entfernten.

Anfang April bat die Familie Wunderlich das Gericht, ihren Fall an die Große Kammer des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu leiten. Nun erwarten sie eine Antwort der höchsten Instanz des Gerichts.

"Es ist frustrierend, dass wir diesem zusätzlichen Sorgerechtverfahren für unsere zwei jüngsten Kinder gegenüberstehen. Die Kinder sind glücklich und gesund und ihr Bildungsniveau ist gut. Die Beharrlichkeit der Behörden beim Versuch, die Kinder aus unserer Obhut zu entfernen, ist schockierend", so Dirk Wunderlich, der Vater der vier Kinder.

https://de.catholicnewsagency.com/story/...or-gericht-4742
+++

"Kinder brauchen starke Eltern, kein partnerschaftliches Gegenüber"



Diese Woche im Blog "Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter": Erziehungskonzepte gegen die eigene Intuition
https://de.catholicnewsagency.com/articl...-gegenuber-0524

Von Elisabeth Illig
25 March, 2019 / 2:00 PM
"Wir arbeiten nach Emmi Pikler, da sind wir total überzeugt von!", erzählte mir eine Kursleiterin für Eltern-Kind-Kurse. Emmi Pikler stellt das Kind in den Mittelpunkt, Kommunikation und Augenkontakt sind wichtige Eckpunkte, genauso wie Bedürfnisorientierung, wie z.B. das Wickeln im Stehen, wenn das Kind dies lieber mag, als im Liegen.

Daneben finden sich in der bunten erziehungstheoretischen Welt noch viele andere Schulen, denen man sich anschließen kann: Montessori, Reggio, Fröbel oder ganz hip "Attachment parenting" oder zu Deutsch "bedürfnisorientierte Erziehung".

Mitten drin sind Eltern, die in Kursen sitzen, in denen ihnen von den unterschiedlichen Erziehungsrichtungen vorgeschwärmt wird und die sich unweigerlich dem Druck ausgesetzt sehen, sich einer dieser Richtungen anzuschließen.

Wichtig ist immer: Das Kind und seine Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt, Pädagogik auf Augenhöhe ist ein Grundsatz und die Grenzen des Kindes sind maßgebend.

In den sozialen Netzwerken liest man hitzige Diskussionen von Befürwortern und Gegnern einzelner Erziehungsmethoden und ich gewinne zunehmend den Eindruck, dass den Eltern die Intuition für ihre Kinder verloren geht und die Kinder mit ihren tatsächlichen Bedürfnissen aus dem Blickfeld geraten.

Ich denke, dass es bei allen Erziehungstheorien positive und nützliche Elemente gibt, die gerade unsicheren Eltern Hilfestellungen bieten bei der Erziehung ihrer Kinder, besonders in kritischen Entwicklungsphasen und immer dann, wenn man sprichwörtlich "mit seinem Latein am Ende ist!".

Für den normalen Hausgebrauch erachte ich die strikte Befolgung der einen oder anderen Theorie für unsinnig und auch nicht den kindlichen Bedürfnissen entsprechend. Kinder brauchen starke Eltern, kein partnerschaftliches Gegenüber, Kinder brauchen Orientierung, keine demokratischen Abstimmungen und Diskussionen, Kinder brauchen Regeln und Grenzen, keine optionalen Tagesabläufe, die nach ihren Bedürfnissen verändert werden.

Und doch gibt es auch bei uns Tage, an denen wir nicht um 12 Uhr essen, sondern vielleicht am Nachmittag Grillen und sich deswegen alles verschiebt. Doch das entscheiden wir dann nicht, weil irgendjemand gerade ein Bedürfnis hat, sondern weil wir eine Familie sind und es uns manchmal situativ anders nett machen, als üblich. Doch genau das ist der Punkt: Unsere Kinder wissen, was üblich ist und können dann auch erkennen, dass es Ausnahmen gibt und es eben manchmal auch anders läuft.

Regeln, Grenzen und ein klares Erziehungsverständnis der Eltern stehen Spaß, Kreativität und Ausnahmen nicht gegenüber, sondern ermöglichen diese erst, da den Kindern bewusst ist, was der Rahmen ist, in dem diese Ausnahmen stattfinden.

Ich denke, dass dieses familiäre Miteinander eigentlich intuitiv in den meisten Menschen verankert ist, aber besonders diese hippen Erziehungstheorien, in denen "streng" und "Grenzen" als Unworte rangieren, Eltern verunsichern.

Wie oft habe ich mir schon Kommentare angehört, wenn ich meinen Kindern an der Bäckertheke kurz vor dem Abendbrot kein Brötchen auf die Hand erlaubt habe, weil eben kurz darauf gemeinsam gegessen wird. "Als Erwachsener äße man ja auch, wenn man hungrig ist, so können die Kinder kein Hungergefühl entwickeln und hätten ein ungesundes Verhältnis zu Essen!", hörte ich mir einmal an.

"Wohl den falschen Erziehungsratgeber gelesen!?" war meine Antwort an die verdutzte Mittvierzigerin. Seit wann ist es falsch, feste Essenszeiten zu haben und sich dahingehend zu disziplinieren, sich eine halbe Stunde vorher nicht noch ein Brötchen auf die Hand rein zu pfeifen? Das sollten Erwachsene können und ebenso anstreben, ihren Kindern dasselbe beizubringen.

Was passiert den später mit diesen ganzen Kindern, die von ihren Eltern bedürfnisorientiert erzogen und im Stehen gewickelt wurden? Das sind dann jene Azubis, über die sich heute schon die Ausbildungsbetriebe beschweren, weil die nicht in der Lage sind sich anzupassen, Vorgaben zu befolgen, sich unterzuordnen und Leistung zu bringen.

Das bedeutet nicht, dass Kinder stets von Anfang an auf Leistung getrimmt werden sollen, nein im Gegenteil, Kinder sollten Kind sein dürfen, Spielen, Matschen und von ihren Müttern zum Essen gerufen werden und eben keine Diskussionen darüber führen müssen, ob es eventuell in Ordnung ist, wenn alle bereit sind und Hunger haben, vielleicht zum Essen zu kommen!

In jedem Fall sollten Eltern darin bestärkt werden auf ihre Instinkte und ihre Intuition zu hören. Ihre Kinder in liebevoller Konsequenz erziehen und ihnen Raum zur kindlichen Entfaltung bieten. Dann ist es nett sich hier und da mal ein Häppchen zur Anregung raus zu picken, aber sich nicht verunsichern lassen, wenn Wickeln im Liegen, doch ne prima, bewährte Methode ist, mit der das Kind sicher keinen Knacks davonträgt!

+++

Deutsche Homeschooling-Familie gewinnt Sorgerechtsstreit



Familie Wunderlich mit Anwalt Robert Clark (zweiter von links)

Von CNA Deutsch/EWTN News

DARMSTADT , 02 July, 2019 / 7:33 PM (CNA Deutsch).-
Kürzlich verkündete das Amtsgericht in Darmstadt seine Entscheidung zur Familie Wunderlich, die den Wunsch haben ihre Kinder zuhause zu unterrichten. Das Gericht entschied, dass "von der Ergreifung familiengerichtlicher Maßnahmen" derzeit abgesehen wird.

Vor zwei Wochen sind die zwei jüngeren Kinder und ihre Eltern in Darmstadt wegen des Schulbesuchs der Kinder vor Gericht geladen worden. Nur wenige Wochen nach der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte im Januar wurde diese Anhörung von demselben deutschen Richter eingeleitet, der 2013 an der Entziehung der Kinder beteiligt war. Wegen einer möglichen Befangenheit des ersten Richters wurde eine neue Richterin dem Fall zugeteilt.

"Das Recht der Eltern, die Bildung ihrer Kinder zu leiten, ist ein Grundrecht, das durch internationales Recht geschützt ist. Wir freuen uns, dass der deutsche Gerichtshof dieses Recht respektiert und erneut bestätigt, dass es den Wunderlich Kindern gut geht. Während wir auf eine Verweisung an die Große Kammer des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte warten, hoffen wir, dass auch dort die Rechte der Familie Wunderlich geschützt werden", so Robert Clarke, Director of European Advocacy für ADF International und leitender Anwalt der Familie Wunderlich.

Kinder äußern sich über ihr Wohlergehen

Kürzlich entschied das Amtsgericht Darmstadt im Fall Wunderlich. Das Sorgerecht für die beiden jüngsten Kinder, die immer noch minderjährig sind, bleibt bei den Eltern. In Briefen an das Gericht äußerten die Kinder den Wunsch, zuhause unterrichtet zu werden. Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte erkannte außerdem, dass "das Bildungsniveau der Kinder nicht besorgniserregend war und dass die Kinder nicht gegen ihren Willen von der Schule ferngehalten wurden."

"Auf jeden Fall bin ich nicht bereit eine öffentliche Schule zu besuchen, nur weil deutsche Richter sich das nicht anders vorstellen können, und verbitte es mir wieder zwangsabgeholt und eingesperrt zu werden", schrieb eins der Kinder in einem Brief. Ein Geschwisterteil ergänzte: "Ich will einfach in Ruhe und Frieden mit meiner Familie zusammenleben und auch weiterhin zu Hause lernen, anstatt die ganze Zeit Angst haben zu müssen, dass jetzt wieder etwas passiert und wir grundlos auseinander gerissen werden wie das 2009 und dann noch einmal 2013 der Fall war."

Laufender Kampf um Elternrechte

Der Kampf der Familie Wunderlich um ihre Elternrechte läuft seit einigen Jahren. Im Januar verkündete die Fünfte Sektion des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte seine Entscheidung im Fall der Familie Wunderlich. In seiner Entscheidung verkündete das Gericht, dass es keine Verletzung der Rechte der Familie gab, als 2013 mehr als 30 Polizisten und Sozialarbeiter ihr Haus stürmten und die Kinder gewaltsam ihren Eltern entzogen. Anfang April bat die Familie Wunderlich das Gericht, ihren Fall an die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zu überweisen. Sie warten jetzt auf eine Antwort der höchsten Instanz des Gerichts.
https://de.catholicnewsagency.com/story/...chtsstreit-4804



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