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  • 15.10.2019 00:48 - Erdogan: „Unser Kampf wird weitergehen, bis der endgültige Sieg errungen ist“
von esther10 in Kategorie Allgemein.

News-Ticker zum Syrien-Krieg
Heftige Gefechte: Kurdische Truppen erobern wichtige Grenzstadt von Türkei zurück



Erdogan: „Unser Kampf wird weitergehen, bis der endgültige Sieg errungen ist“
FOCUS Online/WochitErdogan: „Unser Kampf wird weitergehen, bis der endgültige Sieg errungen ist“
Aktualisiert am Dienstag, 15.10.2019, 17:24
Wenige Tage nach Beginn der Kampfhandlungen in Nordsyrien geraten die Kurdenmilizen zunehmend unter Druck. Zum Schutz vor der türkischen Offensive unter Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan erhalten sie nun Unterstützung der syrischen Regierung. Der Westen verurteilt das Vorgehen Ankaras. Alle Informationen zum Syrien-Krieg im News-Ticker von FOCUS Online.

Offensive der Türkei heizt Bürgerkrieg an: Wer welche Interessen im Syrien-Konflikt hat



Heftige Gefechte: Kurdische Truppen erobern wichtige Grenzstadt von der Türkei zurück
16.36 Uhr: Trotz der US-Forderung nach einer sofortigen Waffenruhe und Sanktionen liefern sich die türkischen Truppen in Nordsyrien weiter erbitterte Kämpfe mit der Kurdenmiliz YPG. Die von der YPG geführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) hätten einen Gegenangriff begonnen und die wichtige Grenzstadt Ras al-Ain zurückerobert, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag. Türkische Truppen hatten den Ort mit Unterstützung von Rebellen der sogenannten Syrischen Nationalarmee zwei Tage zuvor unter ihre Kontrolle gebracht.

Kurdische Quellen bestätigten den Gegenangriff und die Eroberung von Ras al-Ain. Die Kurdenmilizen hätten auch das nahe gelegene Dorf Tall Halaf am Stadtrand von Ras al-Ain eingenommen. Eine offizielle Bestätigung aus Ankara gab es nicht. Der Sender CNN Türk berichtete, in der Nacht habe es schwere Gefechte in Ras al-Ain gegeben. Türkische Truppen versuchten, YPG-Kämpfer in Verstecken aufzuspüren. In der Stadt Manbidsch wurde nach offiziellen Angaben ein türkischer Soldat getötet und 18 weitere verletzt.
hier geht es weiter

Wie gefährlich ist Erdogans Krieg gegen Kurden für Deutschland?



https://www.focus.de/politik/ausland/new...d_11215840.html
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Wie gefährlich für Deutschland?
Wie gefährlich ist Erdogans Krieg gegen Kurden für Deutschland?
15.24 Uhr: Die Stimmung ist angespannt. Mit der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien wachsen die Befürchtungen, dass sich Konflikte zwischen Menschen mit türkischen und kurdischen Wurzeln auch in Deutschland entladen. Wie groß ist das Gewalt- und Eskalationspotential in Deutschland?



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Sorge vor gewaltsamen Konflikten in Deutschland
18.21 Uhr: Der Vorsitzende der Kurdischen Gemeinde in Deutschland, Ali Ertan Toprak, hat angesichts der türkischen Militäroffensive gegen die Kurden in Nordsyrien vor gewaltsamen Auseinandersetzungen hierzulande gewarnt. Die Ditib-Moscheen, die direkt der türkischen Religionsbehörde und damit Präsident Recep Tayyip Erdogan unterstellt seien, "tun alles, damit die Türken die nationalistische Politik Erdogans unterstützen", sagte Toprak dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Dienstagsausgaben).

Die Kurden würden "sicherlich weiterhin mit demokratischen Mitteln demonstrieren", sagte Toprak. "Aber wir wissen nicht, welche Verbrechen in den nächsten Tagen noch passieren." Er fügte hinzu: "Und natürlich kann es zu Provokationen kommen." In einigen Städten habe es leider schon die ersten kleineren Ausschreitungen gegeben.

"24 Stunden am Tag werden die Menschen in den Medien mit nationalistischer Hetzpropaganda berieselt, auch in Deutschland", sagte Toprak. "Je länger es dauert und je brutaler es wird, desto verzweifelter werden die Menschen auch hier", so der Vorsitzende der Kurdischen Gemeinde.

Er beklagte, dass die Bundesregierung bisher nicht auf die Kurden in Deutschland zugekommen sei. Während der französische Präsident Emmanuel Macron eine Delegation kurdischer Vertreter empfangen habe, "haben wir von der Bundesregierung diesbezüglich wenig mitbekommen", kritisierte er.

https://www.focus.de/politik/ausland/new...d_11215840.html

Die Türkei hatte am Mittwoch nach einem Rückzug von US-Soldaten aus dem syrischen Grenzgebiet ihre lange angedrohte Militäroffensive gegen die Kurdenmiliz YPG begonnen. Mehr als 160.000 Menschen wurden bislang in die Flucht getrieben.
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rden verzweifelt: "Stehen türkischen Messern mit nackter Brust entgegen"
16.47 Uhr: Die Kurdenmilizen in Nordsyrien haben die Vereinbarung mit der Regierung in Damaskus über die Verlegung syrischer Truppen an die türkische Grenze als "schmerzhaften Kompromiss" bezeichnet. "Wir stehen den türkischen Messern jetzt mit nackter Brust entgegen", schrieb der Kommandant der von Kurdenmilizen angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), Maslum Abdi, in einem Beitrag für das US-Magazin "Foreign Policy". Die Zusammenarbeit mit der Regierung von Präsident Baschar al-Assad und dessen Verbündetem Russland habe notgedrungen stattgefunden.

"Wir trauen ihren Versprechen nicht. Ehrlich gesagt ist schwer zu wissen, wem man vertrauen kann", schrieb Abdi. Die Regierungen in Damaskus und Moskau hätten aber Vorschläge gemacht, die Millionen Menschenleben retten könnten. "Wenn wir zwischen Kompromissen und dem Genozid an unserem Volk wählen müssen, werden wir uns mit Sicherheit für das Leben unserer Bevölkerung entscheiden", schrieb Abdi.

Für den Abzug der US-Truppen zeigte Abdi Verständnis, erklärte aber zugleich, dass die Kurdenmilizen ratlos zurückbleiben würden. Die USA seien keine "Weltpolizei", hätten in Syrien bei der Suche nach einer politischen Lösung aber eine wichtige Rolle. "Wir sind enttäuscht und frustriert von der derzeitigen Krise", schrieb Abdi. "Zwei Fragen bleiben: Wie können wir unser Volk am besten schützen? Und sind die Vereinigten Staaten noch unserer Verbündeter?"
https://www.focus.de/politik/ausland/new...d_11215840.html
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Sorge vor gewaltsamen Konflikten in Deutschland
18.21 Uhr: Der Vorsitzende der Kurdischen Gemeinde in Deutschland, Ali Ertan Toprak, hat angesichts der türkischen Militäroffensive gegen die Kurden in Nordsyrien vor gewaltsamen Auseinandersetzungen hierzulande gewarnt. Die Ditib-Moscheen, die direkt der türkischen Religionsbehörde und damit Präsident Recep Tayyip Erdogan unterstellt seien, "tun alles, damit die Türken die nationalistische Politik Erdogans unterstützen", sagte Toprak dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Dienstagsausgaben).

Die Kurden würden "sicherlich weiterhin mit demokratischen Mitteln demonstrieren", sagte Toprak. "Aber wir wissen nicht, welche Verbrechen in den nächsten Tagen noch passieren." Er fügte hinzu: "Und natürlich kann es zu Provokationen kommen." In einigen Städten habe es leider schon die ersten kleineren Ausschreitungen gegeben.

"24 Stunden am Tag werden die Menschen in den Medien mit nationalistischer Hetzpropaganda berieselt, auch in Deutschland", sagte Toprak. "Je länger es dauert und je brutaler es wird, desto verzweifelter werden die Menschen auch hier", so der Vorsitzende der Kurdischen Gemeinde.

Er beklagte, dass die Bundesregierung bisher nicht auf die Kurden in Deutschland zugekommen sei. Während der französische Präsident Emmanuel Macron eine Delegation kurdischer Vertreter empfangen habe, "haben wir von der Bundesregierung diesbezüglich wenig mitbekommen", kritisierte er.

Die Türkei hatte am Mittwoch nach einem Rückzug von US-Soldaten aus dem syrischen Grenzgebiet ihre lange angedrohte Militäroffensive gegen die Kurdenmiliz YPG begonnen. Mehr als 160.000 Menschen wurden bislang in die Flucht getrieben.
https://www.focus.de/politik/ausland/new...d_11215840.html



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