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  • 20.08.2015 21:36 - An der Grenze zwischen Nord- und Südkorea hat es am Donnerstag Gefechte gegeben. Wie das südkoreanische
von esther10 in Kategorie Allgemein.

Nordkorea stellt Ultimatum

An der Grenze zwischen Nord- und Südkorea hat es am Donnerstag Gefechte gegeben. Wie das südkoreanische Verteidigungsministerium in Seoul mitteilte, feuerte die Artillerie Dutzende Geschoße in Richtung Norden, nachdem Nordkorea eine Rakete in Richtung Süden abgeschossen habe.

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Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete unter Berufung auf Militärkreise, Nordkorea habe eine südkoreanische Armeeeinheit an der Grenze bombardiert. Nordkoreas Militär beschoss Medienberichten zufolge südkoreanische Lautsprecheranlagen an der Grenze zwischen beiden Ländern.



Südkoreanische LautsprecherAPA/EPA/South Korea Defense Ministry
Ein südkoreanischer Lautsprecher

Sollte die „Beschallung“ aus dem Süden nicht aufhören, will Nordkorea zu weiteren militärischen Mitteln greifen, so die Warnung aus Pyönjang, wie das südkoreanische Verteidigungsministerium mitteilte. Die nordkoreanische Führung gab Südkorea ein Ultimatum von 48 Stunden.

Mit „Meer aus Feuer“ gedroht
Nordkorea reagiert auf „Propaganda, die sich gegen das Regime richtet“, in der Regel sehr empfindlich. Am Freitag hatte das Land gedroht, Südkorea in ein „Meer aus Feuer“ zu verwandeln, wenn Propagandaflugblattaktionen durch private südkoreanische Organisationen nicht gestoppt würden. Die Gruppen benutzen dabei Ballons, um die Flugblätter über die Grenze zu schicken.

Mit Wochenbeginn hatte das nordkoreanische Militär laut südkoreanischen Angaben seine Propagandalautsprecher an der gemeinsamen Grenze wieder aufgedreht. Nordkorea reagiert damit offenbar auf die Wiederaufnahme der Beschallung durch das verfeindete Nachbarland Südkorea. An der „östlichen Frontlinie“ sende die nordkoreanische Volksarmee wieder Propagandabotschaften gegen den Süden aus, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul am Montag.

„Psychologische Kriegsführung“
Die gegenseitige Beschallung gilt als eine Form der „psychologischen Kriegsführung“, die beide Länder vor elf Jahren im Rahmen damaliger Aussöhnungsbemühungen eigentlich eingestellt hatten. Südkorea reagierte mit der Wiederaufnahme der Durchsagen Anfang August auf die schwere Verletzung von zwei seiner Soldaten durch die Explosion von mutmaßlich nordkoreanischen Landminen.

Südkorea wirft der Volksarmee vor, die Minen vor Kurzem im südlichen Teil der entmilitarisierten Zone (DMZ) zwischen den beiden Ländern vergraben zu haben. Pjöngjang, das eine Verantwortung für die Landminenexplosion zurückweist, drohte daraufhin mit Angriffen auf das südkoreanische Grenzgebiet, sollte die Propagandakampagne nicht beendet werden. Nordkorea drohte bereits damals auch damit, die Lautsprecheranlagen auf südkoreanischer Seite zu beschießen.

Manöver von USA und Südkorea
Trotz Protesten aus Nordkorea begannen die Streitkräfte Südkoreas und der USA unterdessen eines ihrer jährlichen Manöver. An der zwölftägigen Übung „Ulchi Freedom Guardian“ nähmen 30.000 amerikanische Soldaten teil, 3.000 von ihnen würden eingeflogen, teilte ein Sprecher der US-Streitkräfte Korea (USFK) am Montag mit. Aufseiten Südkoreas beteiligen sich laut Berichten inländischer Medien 50.000 Soldaten. Die USA haben in Südkorea 28.500 Soldaten als Abschreckung stationiert.

Nordkorea hatte - wie üblich - vor dem Manöver gewarnt. Das kommunistische Regime unterstellte den beiden Ländern dabei Kriegsvorbereitungen und drohte mit „gnadenlosen Schlägen“ seiner Streitkräfte, sollten beide Länder einen Angriff anzetteln. Im Mittelpunkt des Manövers in Südkorea stehen normalerweise computergestützte Simulationen eines Kriegs auf der Koreanischen Halbinsel. Die nordkoreanische Volksarmee sei von dem Manöver vorher informiert worden, hieß es in einer Erklärung der USFK. Es handle sich um eine Routineübung, die der Verteidigung diene.

Beide Koreas befinden sich völkerrechtlich seit dem Ende ihres Bruderkriegs (1950 bis 1953) noch im Kriegszustand. Ein Friedensvertrag wurde bis heute nicht geschlossen.

Einigung bei Löhnen in Kaesong
Unterdessen gibt es allerdings auch eine positive Entwicklung. Süd- und Nordkorea einigten sich nach monatelangem Streit auf die Anhebung des Mindestlohns für Zehntausende nordkoreanische Arbeiter in ihrem gemeinsamen Industriekomplex Kaesong. Die beiden Seiten hätten ein Abkommen unterzeichnet, wonach der Monatslohn um fünf Prozent auf 73,9 Dollar (66,6 Euro) erhöht werde, teilte eine Sprecherin des Vereinigungsministeriums in Seoul am Dienstag mit.

Es gebe aber noch ungelöste Probleme etwa bei den Sozialversicherungsbeiträgen. Der 2004 geöffnete Fabrikpark in einer Sonderzone der grenznahen nordkoreanischen Stadt Kaesong ist das einzige größere Wirtschaftsprojekt, das die beiden Staaten noch gemeinsam betreiben. Mehr als 50.000 Nordkoreaner arbeiten dort für etwa 120 südkoreanische Unternehmen, die von den niedrigen Löhnen im weithin abgeschotteten Nachbarland profitieren. Für das kommunistische Regime in Nordkorea ist die Wirtschaftszone auch eine wichtige Deviseneinnahmequelle.
http://orf.at/stories/2294599/2294592/
Der Streit war durch die Forderung Nordkoreas nach Anhebung der Löhne für seine Arbeiter um 5,18 Prozent ausgelöst worden. Bei der Inbetriebnahme des Komplexes hatten sich die beiden koreanischen Staaten darauf geeinigt, dass die Löhne pro Jahr nicht mehr als fünf Prozent ansteigen sollen.



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