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Esther's - ST.Michaels Blog (Alle Artikel des Nutzers anzeigen)

(c) Pommes Leibowitz
HINTERGRÜNDE - ANALYSE -DEBATTEN



Wir „Nazis“ werden gegen Sie die Demokratie verteidigen, Frau Dr. Merkel – Versprochen!

https://philosophia-perennis.com/2020/01...s-journalisten/

(Michael van Laack) Für die Bundeskanzlerin sind Stimmen der AfD bestenfalls als wertlos und schlimmstenfalls als (volks)schädlich zu betrachten. Sie wagt es, sich weiterhin Demokratin zu nennen, obwohl sie öffentlich das Rückgängigmachen einer Wahl gefordert und so qua der mit ihrem Amt verbundenen Autorität angeordnet hat. Das geht noch weit über Walter Ulbrichts Satz hinaus, der sagte: „Wir müssen alle Fäden in der Hand halten, aber es muss immer demokratisch aussehen.“

Ich könnte diesen Artikel beginnen mit Jammern auf höchstem Niveau über Keulenbegriffe wie „Nazi“ oder „Faschist“, weil es schmerzt, als Konservativer sehen zu müssen, wie jede Position, die den politischen Ansichten und Akten der Regierenden in Bund und Ländern missfällt, in Zusammenhang mit jener Partei gebracht wird, deren Schergen für den Tod von mehr als sechs Millionen Juden und anderen Minderheiten verantwortlich sind und die Welt mit Krieg überzogen haben.

Oder ich könnte ihn jubelnd beginnen und – mich damit selbst beruhigend – darauf hinweisen, diese und ähnliche Begriffe würden mittlerweile so inflationär Verwendung finden, dass bei vielen Bürgern die mit ihrer Verwendung verbundene Botschaft („Hört nicht auf diese. Meidet sie! Verachtet sie!“) nicht mehr die gewünschte Wirkung erziele.

Wir müssen vermehrt mit Nazi- oder DDR-Vergleichen auf Nazivergleiche antworten
Jammern aber ist nicht meins und darf auch grundsätzlich nicht die primäre Reaktion und Antwort der anderen liberalkonservativen Falken sein, die einen scheinbar aussichtslosen Kampf gegen Hitchcocks Vögel führen. Vögel z.B.

in Gestalt der durch ihre Akte demokratieverhöhnend und rechtsbeugend ähnlich einer Staatsratsvorsitzenden agierenden Bundeskanzlerin;
in Gestalt der neuen Reichsschrifttums-Kammer namens „Correctiv“;
in Gestalt jener Zensur-Algorithmen und Löschzentren-Mitarbeiter auf Facebook, Twitter & Co., die ihre Gemeinschaftsstandards anscheinend mit jenem Geist durchsetzen, den die NS-Filmprüfstelle einst so formulierte:
„Verletzung des nationalsozialistischen Empfindens, des sittlichen Empfindens und des künstlerischen Empfindens zersetzen die Gemeinschaft. Sie sind auszumerzen und ihre Urheber hart zu bestrafen.“

https://philosophia-perennis.com/2020/02...-sie-abschafft/

Nur dass sie sich dabei „Verletzung unseres demokratischen Empfindens“ denken

Darf man so aus dem Wald herausrufen, wie es in ihn hineinschallt?
Nun könnte der eine oder die andere einwenden: „Ganz unabhängig davon, dass gerade jemand wie Sie als Christ nicht Gleiches mit Gleichem vergelten und stattdessen auch die andere Wange hinzuhalten hat, ist es doch eher kontraproduktiv, wenn man sich des gleichen strategischen Tools bedient, wie die Gegenseite.“

Im Prinzip schon. Aber hier sehen wir einen Sonderfall. Denn es ist eben nicht so, dass Keulenbegriffe wie „Nazi“ oder „Faschist“ keine Wirkung mehr zeitigten. Im Gegenteil haben sie in den vergangenen Monaten verstärkt dazu beigetragen, Menschen die entweder der AfD angehören oder aber doch zumindest offen mit ihr sympathisieren, ins Abseits zu stellen, zu brandmarken, für „vogelfrei“ zu erklären. Anschläge auf Eigentum der Partei (Geschäftsstellen) oder Privateigentum von Mandatsträgern (Haus, Autos), oder gar Todesdrohung werden medial so tief nach unten gespült, wie möglich oder aber – wenn es gar nicht mehr anders geht – mit dem Hinweis versehen, wer eine radikale Position vertrete, müsse damit rechnen.

Ausgrenzung wie zu Zeiten der Unrechtsstaaten „Drittes Reich“ und „DDR“
Darüber hinaus sehen wir immer mehr Geschäftsleute, die aus Angst oder Überzeugung an die „Nazis und Faschisten“ keine Säle vermieten, keine Tischreservierungen annehmen. Wir sehen innerhalb der beiden großen Kirchen Erklärungen, AfD-Mitglieder dürften weder ehrenamtlich noch hauptamtlich in verantwortlicher Position tätig sein. Wir sehen Unternehmer, die AfD-Betriebsratsmitglieder loswerden wollen; die Mitarbeiter abmahnen, weil sie sich für die Partei öffentlich engagieren.

An Universitäten sollen keine Gastdozenten mehr eingeladen werden, die auch nur nach AfD-Position riechen oder wenigstens jemanden kennen, der einen deutschen Schäferhund besitzt.

Wir sehen in den Parlamenten Mitglieder anderer Parteien, die AfDlern den Gruß verweigern und vor ihnen ausspucken. Wir sehen durchgehend Fraktionsvorsitzende anderer Parteien, die ihre Fraktionen darauf einschwören, der AfD verbriefte Rechte bei der Besetzung von Ämtern in den Parlamenten zu verweigern. Und wir sehen eine Bundeskanzlerin, die Hetzjagd-Mythen verbreiten lässt, um die von ihr selbst gesteuerte Hetzjagd gegen die AfD zu befeuern: eine Bundeskanzlerin, die linke Gewalt – ob nun gegen „Rechts“ oder aus anderen Anlässen – durch ihr Stillschweigen goutiert.

Der vorläufige Höhepunkt des Nazi-Wahns: Thüringen
Ob Björn Höcke ein Faschist ist, weil eine mittlere Instanz erlaubt hat, ihn so zu nennen, oder ob er es nicht ist, sei mal dahingestellt. Ohne Höckes Positionen und von ihm Gesagtes aus den vergangenen Jahren verteidigen oder gar reinwaschen zu wollen, halte ich es grundsätzlich für sehr bedenklich, dass ein solches Urteil überhaupt gesprochen werden darf. Denn der Begriff des Faschismus ist so weit, dass man faktisch jeden Faschisten nennen dürfte, ggf. auch mit Zusätzen wie CDU-Faschist für Mitglieder der Werte-Union, Bunt- oder Ökofaschist für Grüne, Linksfaschist für Jusos oder die Linkspartei.

In Bezug auf Thüringen aber sahen wir nun etwas qualitativ Neues. Für die Bundeskanzlerin sind Stimmen der AfD bestenfalls als wertlos und schlimmstenfalls als (volks)schädlich zu betrachten. Sie wagt es, sich weiterhin Demokratin zu nennen, obwohl sie öffentlich das Rückgängigmachen einer Wahl gefordert und so qua der mit ihrem Amt verbundenen Autorität angeordnet hat. Das geht noch weit über Walter Ulbrichts Satz hinaus, der sagte: „Wir müssen alle Fäden in der Hand halten, aber es muss immer demokratisch aussehen.“

Merkels wichtigste Schutzstaffel: Die Wahrlügner der Mainstream-Medien
Von der jüdischen Polit-Theoretikerin und Publizistin Hanna Ahrendt stammt das Wort:

„Man kann sagen, dass der Faschismus der alten Kunst zu lügen gewissermaßen eine neue Variante hinzugefügt hat – die teuflischste Variante, die man sich denken kann – nämlich: das Wahrlügen.“

Merkel kann sich so bewegen und äußern, wie es ihr beliebt, weil sie mit ARD, ZDF und im Privaten zumindest mit ntv und Sat 1/Pro Sieben willige Vollstrecker ihres offen demokratiefeindlichen Kurses an der Seite hat. Dazu die großen Printmedien, die – ich sage das immer wieder – sehr viel von Alfred Rosenberg gelernt haben – dem professionellsten aller Wahrlügner während der Non-Vogelschiss-Periode und Chefredakteur des „Völkischen Beobachters“. Vor allem puncto Diskreditierung, Menschenverachtung und Schüren von Hass auf Andersdenkende, Regierungsfeinde, Abweichler.

Kalt und berechnend übernehmen sie die Nazi- und Faschismusbegriffe, stellen politische Missgeburten wie z.B. Gedeon in den Vordergrund, drehen den Politikern der AfD das Wort im Mund um, lassen gezielt aus Reden Erklärendes aus. In Talkshows schneiden sie das Wort ab oder lassen zu, dass der AfD-Diskutant beleidigt und verhöhnt wird. Entsprechend wird das Klatschpublikum politisch korrekt ausgewählt

Darüber hinaus vermeiden sie Kritik an Linksradikalen, nennen sie weichzeichnend Autonome oder Aktivisten. Mitleidlos berichten sie dann allerdings z.B. über die Bedrohung des frischgewählten FDP-Ministerpräsidenten und seiner Familie, der sich seine Bedrohung doch selbst zuzuschreiben habe und offensichtlich den Aufschrei der „Demokraten“ nicht ertragen könne.

Widerwärtigst wahrlügend schreiben sie die CDU und FDP in Thüringen zu Nazihelfern um, stellen die Werte-Union dar als einen Faschistenhaufen, der nur darauf warte, die Glocken Sturm läuten zu lassen und Judas, der das Reich gewinnen wolle, zu vernichten. Und somit der geliebten – weil die eigenen Pfründe zumindest noch auf einige Jahre sichernden – Kanzlerin Schaden zuzufügen.

Der deutsche Michel erträgt alles, solange es ihm persönlich gut geht: Bauch voll? Toll!
Zum Schluss möchte ich auf den Beifang hinweisen, den man durch die Nazi- und Faschismus-Keule zu erzielen im Begriff ist.

Gegner von „Fridays For Future“: Klimawandelleugner sind Umwelt- und somit Nazisäue!
Klassisches Familienbild: Lebensborn-Nazis
Abtreibungsgegner: Frauenfeindliche alte weiße Männer.
Gender-Gegner: Homophobie – Alleinstellungsmerkmal der Nazis.
Islam-Kritiker: Feinde der Religionsfreiheit! Auch ganz klar faschistoid.
Der deutsche Michel genießt und schweigt, lässt sich teilweise gar instrumentalisieren.
Das alles wird allerdings nur so lange funktionieren, wie Brot und Spiele gesichert sind. Eine schwere Wirtschaftskrise übersteht dieses demokratiefeindliche Politkonglomerat nicht. Das wissen seine Strategen selbstverständlich. Und weil sie es weiß, will die neue Volksfront rasch Fakten schaffen, will über die politische Religion „Klimawandel“ den Weg in den Totalitarismus ebnen.

Und so ist eben auch das permanente Warnen vor Weimar nichts weiter als Wahrlügen. Denn Weimar ist es, was sie wollen. Nur wollen sie diesmal der Sieger sein. Deshalb schreiben sie bereits in diesen Tagen und auch weiterhin fortlaufend am Ermächtigungsgesetz.

Bisher tun sie es nur virtuell. Eines Tages aber wird man es dem deutschen Michel in Papierform präsentieren. Doch dann ist es zu spät. Dann hilft auch kein voller Bauch mehr, zu verdrängen. Dann wird man willig den Freitag als Staatsjugendtag akzeptieren und den Samstag als deutschlandweiten Eintopftag: Vegane Erbsensuppe mit Tofu-Würstchen.

GUTEN APPETIT EUCH DEMOKRATEN! – Große Zeiten…
https://philosophia-perennis.com/2017/12/29/grosse-zeiten/

https://philosophia-perennis.com/2020/02...el-versprochen/

Papst Franziskus und Kardinal Marx, ein Scheitern in gemeinsamer Sache – mit welchen Konsequenzen?
Anmerkungen von Giuseppe Nardi.



Das nachsynodale Schreiben Querida Amazonia (QA) überrascht große Teile der Kirche, und das auf allen Seiten. Erstaunen läßt das totale Schweigen zu der am meisten und mit Bangen erwarteten Frage über den priesterlichen Zölibat. 55 Jahre nach dem Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils sind die neomodernistischen Kräfte erneut gescheitert. Roberto de Mattei, der Vorsitzende der Lepanto-Stiftung und Organisator der Acies ordinata vom 18. Januar in München, zitierte dazu den Satz: „Die Revolution frißt ihre Kinder“. Auch das Wort Zölibat wird in dem nachsynodalen Schreiben nicht erwähnt.

https://katholisches.info/category/nachrichten/

Der Papst beschränkt sich darauf, den Wunsch zu äußern, daß die Häufigkeit des Meßbesuchs auch in den entlegensten Gegenden zunehmen möge (QA, 86 und 88). Genau diese Zunahme koppelten die Macher hinter der Amazonassynode, allen voran der österreichische Missionsbischof Erwin Kräutler und Brasiliens Kardinal Claudio Hummes, mit der Forderung nach Aufhebung des priesterlichen Zölibats. Für die politische wie kirchliche Linke sind „Strukturreformen“ das Allheilmittel. Genau dieser Weg entspricht aber nicht dem der Kirche, deren Erneuerung immer aus dem Inneren kommen muß. Äußere Reformen können nur die Konsequenz einer inneren Erneuerung sein, aber nicht umgekehrt.

Auch zur Rolle der Frau in der Kirche liefert das nachsynodale Schreiben keine Neuerungen, dabei hatten Oberinnen von katholischen Frauenorden und die Delegierten des „Synodalen Weges“ im Frankfurter Bartholomäusdom mit Nachdruck auch dazu „strukturelle Reformen“ gefordert. Die Monotonie progressiver „Lösungen“ hätte vielleicht sogar etwas Erheiterndes, wenn durch offenkundige Blindheit nicht soviel auf dem Spiel stünde.

Franziskus erteilt der Zulassung der Frauen zum Weihesakrament mit Querida Amazonia vielmehr eine Absage. Im Paragraph 100 begründet er sein Nein mit der damit verbundenen „Klerikalisierung der Frauen“. Damit würde das Kirchenverständnis auf „funktionale Strukturen“ reduziert.

Im Augenblick fällt es schwer, zu verstehen, was genau Papst Franziskus von seinem zweifelsohne beabsichtigten Schritt zurückschrecken ließ, Hand an das sakramentale Priestertum zu legen. Das Augenmerk richtet sich aber zu Recht auf das Plädoyerbuch von Kardinal Robert Sarah und Benedikt XVI., das am 15. Januar im französischen Original in den Buchhandel kam und wie eine Bombe einschlug. Die deutsche Ausgabe wird am 21. Februar erscheinen, die englische Ausgabe sogar erst am 12. März. Ihnen bleibt zu wünschen, daß sie dann in vielleicht ruhigerer Zeit jene Vertiefung einer Theologie des Zölibats anstoßen, die die Kirche als Schutzdamm gegen die kirchlichen Vertreter der „Sexuellen Revolution“ braucht.

Das Versagen von Bischofskonferenz und „Synodalem Weg“
Für jene, die den Zusammenhang nicht verstehen sollten, ein kurzer Einschub. Die Marx-Bode-Mehrheit der Deutschen Bischofskonferenz hatte den „Synodalen Weg“ unter anderem damit begründet, daß eine dringende Notwendigkeit gegeben sei, auf den sexuellen Mißbrauchsskandal durch Kleriker zu reagieren. Dabei beriefen sie sich auf die von ihnen in Auftrag gegebene MHG-Studie, benannt nach den Universitäten Mannheim, Heidelberg und Gießen, an denen die Autoren lehren. Die Autoren benannten im priesterlichen Zölibat eine zentrale Ursache des sexuellen Mißbrauchs und entlarvten sich damit selbst als Propheten der „Sexuellen Revolution“. Warum? Weil die Prämisse ihrer Schlußfolgerung offensichtlich falsch ist. Was auch grundsätzliche Zweifel zur Studie aufwirft. Warum ist sie falsch? Weil mindestens 80 Prozent aller Mißbrauchsopfer männlich sind, was ein erdrückendes Übergewicht homosexueller Tatmotive offenlegt. Die gigantische Opferzahl in Relation zur geringen Zahl an Homosexuellen ist geradezu niederschmetternd. Erschütternd ist daher auch die Blindheit der Autoren, die diesen Zusammenhang nicht erkennen wollten, ebenso wenig die Bischöfe. Es ist offensichtlich, daß die Abschaffung des priesterlichen Zölibats eines mit Sicherheit nicht ist: irgendeine Form von Mißbrauchsprävention. Daraus folgt, daß die Behauptung, wegen des sexuellen Mißbrauchsskandals in der Zölibatsfrage aktiv werden zu müssen, nur ein Vorwand ist, der es zudem an Respektlosigkeit gegenüber den Mißbrauchsopfern nicht fehlen läßt. Die deutschen Bischöfe haben sich damit selbst ein denkbar schlechtes Zeugnis ausgestellt, und das in einer sehr ernsten Frage, denn der Mißbrauchsskandal verlangt nach Konsequenzen, und das dringend. Doch die Bischöfe möchten lieber ihre eigene Wirklichkeit schaffen. Anders ausgedrückt, sie wollten den sexuellen Mißbrauchsskandal ihrerseits mißbrauchen, um den Zölibat abzuschaffen, obwohl dieser damit in keinem ursächlich relevanten Zusammenhang steht.

Das geschah nicht nur vor dem Hintergrund, daß eben jeder sein eigenes Süppchen kocht, die Bischöfe ihres, die beauftragten Kriminologen ein anderes, sondern liefert ein Sittenbild der Bundesrepublik Deutschland, in der das Thema Homosexualität zum umgekehrten Tabu geworden ist. Es ist das Sittenbild einer verkehrten Welt: Sprich über Homosexualität und Homosexuelle nur Gutes, oder schweige – Mißbrauchsopfer hin oder her.

Die rote Linie für den Papst
Katholisches.info schrieb am 14. Januar zum Konflikt, der um das Buch von Kardinal Sarah und Benedikt XVI. entbrannt war, aber den Zölibat meinte:

„Franziskus weiß, was er tut, und alles was er tut, tut er bewußt und berechnend. Das betrifft auch sein Vorgehen im Zusammenhang mit dem drängenden Wunsch der kirchlichen 68er-Bewegung, den Zölibat aus der Liste der Weihevoraussetzungen zu streichen und als konstitutives Element des lateinischen Priestertums zu beseitigen.
Diesen Bestrebungen stellen sich nun aber zwei der höchsten Kirchenvertreter in den Weg. Kein Geringerer als Benedikt XVI., der Vorgänger von Franziskus auf dem Papstthron, und kein Geringerer als Robert Kardinal Sarah, der Präfekt der römischen Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung. Sie rammen mit ihrem Buch einen Markstein in den Boden, der für die Wiederherstellung klarer Verhältnisse sorgt, die Franziskus seit mehreren Jahren verhindert. Der vormalige Papst und der Kardinalpräfekt haben eine rote Linie gezogen, die der gesamten Kirche eine Übertretung sichtbar macht.“

Kurienerzbischof Georg Gänswein wurde das Opfer des päpstlichen Furors, der sich wegen des Buches entlud. Offiziell wurde er vom Amt des Präfekten des Päpstlichen Hauses auf unbestimmte Zeit suspendiert. Er wird es mit Blick auf die erreichte Verhinderung der Zölibatsliquidierung mit Fassung tragen können.

Die rote Linie, die Benedikt XVI. und Kardinal Sarah mannhaft und unerschrocken gezogen haben, wurde zum Prüfstein für Franziskus. Die beiden Autoren hielten trotz der diffamierenden Kampagne, die über sie hereinbrach, noch ehe das Buch erschienen war, stand. Es hat sie „ins Herz getroffen“ und „tief geschmerzt“, wie Kardinal Sarah es ausdrückte. Sie wissen nun, was sie damit bewegt haben.

Da Franziskus sich selbst mit der Aura des nicht Greifbaren umgibt, bei dem nichts sicher scheint und alles ständig im Fluß ist, bleibt in Gesprächen mit römischen Beobachtern ein Restzweifel, ob auf die Überraschung von Querida Amazonia nicht eine umgekehrte Überraschung folgen könnte. Das ist verständlich. Die Zeichen scheinen jedoch ziemlich klar und finden ihre Bestätigung gerade im angekündigten Rückzug von Kardinal Marx vom Amt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Auch er ist gescheitert.

Nun weiß man, weshalb er am 3. Februar in Rom war, ob aus eigener Initiative oder zitiert, sei dahingestellt. Das Ergebnis war jedoch, daß Franziskus ihm mitteilte, den priesterlichen Zölibat mit dem nachsynodalen Schreiben nicht wie gedacht, kappen zu werden. Die auf diese Ankündigung folgenden Tage werden für Marx kein Spaziergang gewesen sein. Der Kardinal, ein aufmerksamer Leser von Katholisches.info, konnte die Anschuldigungen bei der Pressekonferenz der Acies ordinata am 18. Januar, z.B. von Michael Matt und John Henry Westen, noch wegstecken, selbst den Vorwurf, ein „falscher Prophet“ zu sein, was dann doch schwer verdauliche Kost für einen Kardinal sein muß. Wegstecken konnte er es nur unter einer Bedingung: mit seinem „Synodalen Weg“ erfolgreich zu sein.

Amazonassynode gescheitert
Die Amazonassynode, die sechs Jahre dieses Pontifikats in Anspruch nahm, ist gescheitert, so wie Kardinal Marx mit seinem „Synodalen Weg“ gescheitert ist. Was Marx nicht schaffte, wird Bode erst recht nicht schaffen, ist er doch im Vergleich zum machtbewußten Hausherren im Münchner Palais Holnstein ein Leichtgewicht.

Kardinal Marx hatte mit dem „Synodalen Weg“ die Büchse der Pandora geöffnet. Er mußte „liefern“, und ging diesen Weg auch nur, weil er mit kalkuliertem Risiko von einem Erfolg ausgehen konnte. Am 3. Februar erfuhr er aus dem Mund von Franziskus, daß er seiner „seltsamen Synode“ (Kardinal Robert Sarah) nicht „liefern“ wird können. Den Karren der Kirche in Deutschland sollen nun andere aus dem Graben ziehen, in den Marx ihn mit voller Wucht gefahren hat. Wer sich das antun will und auch die Statur dazu hat, muß sich erst zeigen.

Die Gegenschläge aus Deutschland und Brasilien auf das nachsynodale Schreiben stehen noch aus. Am bedeutsamsten wird es nun sein, zu beobachten, wie jene Kreise um Franziskus, die ihn 2013 auf den Schild gehoben haben, nun reagieren werden. Es besteht kein Zweifel, daß das sogenannte Team Bergoglio, der ausführende Arm des innerkirchlichen Geheimzirkels von Sankt Gallen, mit dem damaligen Erzbischof von Buenos Aires, Jorge Mario Bergoglio, Wahlmanipulation vereinbart haben – in welcher Form auch immer. Man wird sich in jedem Fall auf eine Agenda verständigt haben, die abgearbeitet werden sollte. Das ist bisher auch geschehen, mit potentiell weitreichenderen Folgen, als vielen in der Kirche bewußt ist.

Bergoglio war kein Zufallsprodukt, sondern wurde bereits 2005 von einem anderen Jesuiten unter den Purpurträgern, Kardinal Carlo Maria Martini, als Kandidat der „Mafia“ von Sankt Gallen benannt. Martini hatte weit mehr Gewicht und Bedeutung als Bergoglio, wurde aber von der Zeit bestraft, oder anders gesagt, von Johannes Paul II., der zu lange lebte. Dasselbe wäre Bergoglio auch passiert, hätte Benedikt XVI. nicht den Entschluß gefaßt, zu tun, was vor ihm nur ein Papst unter ganz anderen Umständen getan hatte. Er räumte selbst das Feld, um es nun mühsam vor subversiven Kräften zu schützen, die es umpflügen wollen.

Wird Franziskus fallengelassen von jenen, die ihn im März 2013 auf den Stuhl Petri hoben? Mit welchen Konsequenzen? Wird er zum einsamen Papst wie Paul VI., oder gibt es einen Plan B?

Der Scherbenhaufen, vor dem heute einige stehen, kann von heilsamem Nutzen für die Kirche sein, wenn er zu einer geistigen Entweltlichung in der Kirche führt – Benedikt XVI. hatte es in Freiburg im Breisgau gesagt –, besonders der Kirche in Deutschland, aber nicht nur dort.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Vatican.va (Screenshot)


"Der Vatikan hat alles verloren, nichts bekommen": Ein Interview mit Kardinal Zen



Kardinal Joseph Zen Ze-kiun verlässt die Päpstliche Urbaniana-Universität in Rom am 18. November 2014_Credit Bohumil Petrik-CNA

Washington DC, 15. Februar 2020 / 06:00 Uhr ( CNA ) .- Am 11. Februar traf sich Kardinal Joseph Zen, emeritierter Bischof von Hongkong, mit den Führern des Kongresses auf dem Capitol Hill in Washington, DC. Nach diesem Treffen gab der Kardinal eine Exklusivinterview mit CNA, in dem er die Kirche in China, das Abkommen des Heiligen Stuhls mit dem kommunistischen Regime und seine Beziehung zu Papst Franziskus und dem Staatssekretär des Vatikans, Kardinal Pietro Parolin, erörterte.

Das Folgende ist eine Abschrift des Interviews des Kardinals mit CNA. Es wurde aus Gründen der Länge und Klarheit bearbeitet.

Ihre Eminenz, können Sie uns etwas über die Situation der Kirche in China erzählen?

„Die Kirche wird immer mehr verfolgt [in China]. Sowohl die offizielle Kirche als auch der Untergrund. Tatsächlich ist der Untergrund zum Verschwinden verurteilt. Warum? Weil auch der Heilige Stuhl nicht hilft. Die älteren Bischöfe sterben, es gibt weniger als 30 Bischöfe in der unterirdischen Kirche und es werden keine neuen Priester geweiht.

„Aber wir hoffen, dass [chinesische Katholiken] das Vertrauen in ihre Familien behalten können - also müssen wir sagen:‚ Zurück zu den Katakomben! '

„Selbst in der offiziellen Kirche werden die Gläubigen immer mehr kontrolliert. Oben auf der Kirche sagen sie dir, du sollst die Kreuze zerstören. Innerhalb der Kirche platzieren sie das Bild von Xi Jinping - vielleicht nicht in der Mitte, aber irgendwo. Jetzt müssen sie die Flagge in der Kirche haben, sie müssen die Nationalhymne singen.

„Menschen unter 18 Jahren dürfen keine Kirchen betreten, keine religiösen Aktivitäten. Weihnachten ist im ganzen Land verboten. Sogar die Bibel sollte gemäß der kommunistischen Orthodoxie neu übersetzt werden. Jetzt sehen wir immer mehr Kontrolle über die Kirche, und es gibt wirklich eine universelle Klage in der ganzen Kirche.

„Jetzt kann ich niemanden in China direkt kontaktieren - es ist zu gefährlich für sie. Aber manchmal kommen Leute nach Hongkong, um mich zu sehen, und sie weinen. Sie sagen: "Was können wir tun?" Ich sage 'Was kann ich für dich tun? Ich kann nichts tun. Ich habe keine Stimme im Vatikan, einfach keine.

Sie haben öffentlich gegen die Beziehung des Heiligen Stuhls zur chinesischen Regierung gesprochen. Hat sich dies auf Ihre Beziehung zu Papst Franziskus ausgewirkt?

„Der Heilige Vater Franziskus zeigt mir besondere Zuneigung. In Interviews fragen sie ihn: "Was ist mit Kardinal Zen?" und der Papst sagt: "Er ist ein guter Mann." … Er sagt 'vielleicht ist er ein bisschen verängstigt, sein Alter ...' Ich sage mein Alter? Ich bin alt, ich bin 88, aber das Alter hilft mir, keine Angst zu haben. Weil ich nichts zu gewinnen, nichts zu verlieren habe.

„Die Situation in China ist sehr schlecht. Und die Quelle ist nicht der Papst. Der Papst weiß nicht viel über China. Und er mag ein gewisses Mitgefühl für die Kommunisten haben, denn in Südamerika sind die Kommunisten gute Jungs, sie leiden für soziale Gerechtigkeit. Aber nicht die [chinesischen] Kommunisten. Sie sind Verfolger. Aus menschlicher Sicht ist die Situation für die katholische Kirche hoffnungslos: Weil wir immer erwarten können, dass die Kommunisten die Kirche verfolgen, aber jetzt bekommen [treue Katholiken] keine Hilfe vom Vatikan. Der Vatikan hilft der Regierung, kapituliert und gibt alles in ihre Hände.

„Also bin ich - ich kann aufrichtig sagen, dass ich es nicht bin - ich denke, der Papst ist in Ordnung. Aber ich kämpfe gegen [Kardinal Pietro] Parolin, weil die schlechten Dinge von ihm kommen. Von ihm. Er ist immer noch so, so, so optimistisch in Bezug auf die sogenannte Ostpolitik, den Kompromiss. Aber Sie können keine Kompromisse eingehen: Sie wollen sich vollständig ergeben - das ist Kommunismus. “

Ihre Eminenz, nach dem Abkommen von 2018 zwischen dem Heiligen Stuhl und China über die Ernennung von Bischöfen scheinen die Mitglieder der Untergrundkirche erneut unter Druck der Regierung geraten zu sein. War dies Ihre Erfahrung?

„Ich denke, der offensichtlichste Fall betrifft den einen Bischof in Fujian, Bischof Guo .

„Jetzt legitimieren sie sieben uneheliche Bischöfe - schismatische Bischöfe, exkommunizierte Bischöfe. Aber es kam vor, dass es in zwei dieser sieben Diözesen auch zwei legitime Untergrundbischöfe gibt. [Rom] bat sie, zurückzutreten. Jetzt sind beide zurückgetreten, okay?

Aber dem in Fujian wurde versprochen, dass er als Weihbischof anerkannt wird, herabgestuft, aber immer noch Bischof. Also akzeptierte er. Aber dann… [die chinesischen Behörden] sagen: „Nein, wir haben Sie noch nicht als Bischof anerkannt. Sie müssen das Dokument unterschreiben. ' Und das Dokument sagt: "Ich habe die unabhängige Kirche akzeptiert." Guo sagte nein, das kann ich nicht unterschreiben, deshalb ist er noch nicht als Bischof anerkannt.

„Vor kurzem kam die Nachricht, dass er auf der Straße ist, weil sie sagten, Ihr Gebäude ist nicht sicher. Es ist gegen die Brandschutzbestimmungen. '

„Ich sagte, das mag übertrieben sein, dass er auf der Straße ist. Aber eigentlich ist es wahr, weil die Regierung niemandem erlaubt, ihn zu akzeptieren. In dieser Diözese besteht die Untergrundkirche zu 80% aus Priestern und Gläubigen in der Diözese. Die offizielle Kirche hat nur eine kleine Anzahl von Priestern, und der Bischof, der der eigentliche Bischof war, wird jetzt nicht einmal als Hilfskirche anerkannt. Es ist schrecklich.

„Also hat der Vatikan alles verloren und nichts bekommen. Ich kann nicht verstehen, warum sie so etwas tun würden. Ich bin sicher, dass der Papst die gute Absicht hat, etwas Platz zu gewinnen, etwas Raum zum Atmen, und vielleicht können Sie eines Tages etwas Besseres bekommen. Okay. Aber Parolin, der Außenminister, weiß sehr gut, wer die Kommunisten sind: Es gibt keine Möglichkeit, mit den Kommunisten zu verhandeln, man bekommt nichts.

„Ich sage immer, können Sie sich vorstellen, dass der heilige Josef mit Herodes verhandeln wird, um das Jesuskind zu retten? Auf keinen Fall, auf keinen Fall. Er will ihn nur töten. “

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Tags: Kirche in China , Papst Franziskus , Kardinal Joseph Zen

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https://www.catholicnewsagency.com/news/...dinal-zen-80278

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BRINDISI

Die Kirche des Dialogs demütigt Burke: Messe hinter verschlossenen Türen

EDITORIALS2020.02.16
Hier ist die Kirche der Brücken und der Barmherzigkeit, offen und aufgeschlossen. Kardinal Burke ist gezwungen, eine Messe in Ostuni abzusagen: Der Pfarrer hatte die Feier hinter verschlossenen Türen verhängt, weil seine Ankunft in der Region Brindisi in den oberen Stockwerken der Diözese nicht gewürdigt wurde. Zeitungen griffen ihn als Feind des Papstes an. Der Bischof trifft jedoch morgen die Waldenser in der Kirche, um über Einwanderung zu sprechen.



Hier ist die Kirche der Barmherzigkeit, die Kirche der offenen Häfen und die ausgehende Kirche. So offen, barmherzig und kontaktfreudig, dass heimliche Messen unbequemen Kardinälen vorbehalten sind. Dies geschieht in Ostuni, in Apulien ebenso wie in China, dem Land, in dem laut dem vatikanischen Kanzler Sorondo die Soziallehre der Kirche gilt .

Es ist ein beunruhigendes Signal, das uns die Brindisi-Chroniken dieser Stunden bieten, und das betrifft Kardinal Leo Burke, der freundlicherweise mit dieser schmutzigen und demütigenden Handlung an die Tür gestellt wurde, zu der nur der dominierende Klerikalismus fähig ist.
" Der konservative Kardinal wird von Priestern nicht geschätzt ", hieß es gestern in der Zeitung Apulien . Deadbolt: Die in der Kathedrale des hochamerikanischen Prälaten festgelegte Messe wurde abgebrochen. Die Pfarrer hätten nach der Position gegen Papst Franziskus ihre Verlegenheit zum Ausdruck gebracht .

Übrigens: Wie würde Burke gegen Papst Franziskus stehen? Er weiß nicht mehr, wie er es selbst sagen soll, zwischen Emotionen und Zittern, dass alles, was er für die Kirche tut, sagt und anbietet, genau in Respekt und Respekt vor allem gegenüber dem Papst ist, weil die Wahrheit auch darin besteht, Dinge klar zu sagen . Aber für einige Schriftgelehrte aus der Provinz, die von fleißigen Priestern des Dialogs an der Erstellung von Kastraten beteiligt waren, sind diese Konzepte arabisch.

Was ist also wahr in der These des Artikels? Viel, aber nicht alles. Einige Informationen wurden nicht gesagt, vielleicht weil sich der Journalist nur auf eine einzige Quelle stützte, sicherlich von der Kurie, die ihn "bewaffnet" hat. Es ist sicher richtig, dass Burke in der Diözese Brindisi nicht geschätzt wurde, genau in Ostuni, wo er gestern eine außergewöhnliche Messe in der Co-Kathedrale der Stadt feiern sollte. Aber nicht vom gesamten Presbyteralrat, sondern von höchstens zwei oder drei Priestern, die immer in der Lage sind, ausgehend von einer Minderheitsposition das Streichholz anzuzünden und das Feuer in Brand zu setzen.



Und sicherlich ist es wahr, dass ein Priester eingegriffen hat, um diese Feier zu beenden.

Was die lokalen Zeitungen jedoch nicht geschrieben haben, ist, dass die Entscheidung, die Messe auszusetzen und nicht abzusagen, von Burke selbst ausging. Wie er das neue BQ aus Quellen wieder aufbauen konnte, die dem US-Kardinal sehr nahe standen. Es war Burke, der beschloss, dieses auf Einladung einiger lokaler Unternehmer organisierte Treffen in der Weißen Stadt Salento abzusagen . Der Grund? Nachdem der Pfarrer der Kathedrale den Gebrauch der Kirche gewährt hatte, teilte er die unabdingbare Voraussetzung mit, dass der Kardinal die Messe in lateinischer Form in privater Form durchführen sollte. Dies bedeutet, dass nur die Organisatoren teilnehmen können. Das heißt eine Messe hinter verschlossenen Türen. Oder wenn Sie eine heimliche Messe wollen. An diesem Punkt rief Burke aus.



Im aufgeregten Unterholz von Telefonanrufen und kurialen Bewegungen wurde Panik ausgelöst, als bekannt wurde, dass Burke ankam und dass der Kardinal darüber hinaus die Messe in außergewöhnlicher Form gefeiert hätte. Die "gefürchtete" und "gefährliche" Messe in lateinischer Sprache , genau wie der örtliche Bischof Domenico Caliandro, ist sehr verärgert und widersetzt sich mit aller Kraft der Tradition und den örtlichen Bewegungen, die die Messe nach dem motu proprio Summorum Pontificum feiern möchten . So widersetzte sich der Pfarrer seinem Veto, sicher des Segens aus den Ämtern des Bischofspalastes. Es ist jedoch ein Veto, dass Burke, der nicht von Lepra oder Coronavirus betroffen ist, beschlossen hat, dies nicht zu akzeptieren.

http://blog.messainlatino.it/2020/02/pre...-buke-e-un.html

In den Büros der Kurie wurde versucht, den Versuch zu rechtfertigen , mit der inoffiziellen Bitte an den Bischof des sogenannten Nihil Obstat aufzuhören . Wenn ein Bischof in eine Diözese kommt, ist es unverbindlich, dass eine Anfrage oder Mitteilung über die Ankunft des Prälaten beim Sekretariat des Gewöhnlichen eintrifft. Dies geschah nicht, und die Sache, die auf die Unerfahrenheit der "geistlichen" Dinge der Organisatoren zurückzuführen ist, aber mit ein wenig gutem Willen überwunden werden kann, ist zum Riegel geworden, um die Blockade zum Kardinal zu planen. Es sollte jedoch auch gesagt werden, dass dies nicht für Kardinäle gilt, die vollständig von dieser Norm ausgenommen sind, obwohl es unter Brüdern im Episkopat immer noch eine gute Praxis wäre, miteinander zu sprechen.

Doch angesichts der Blockade konnte Burke darauf reagieren, indem er den Staub evangelisch von seinen Schuhen schüttelte. Um die Kontroverse an einem Ort, an dem sie angesichts der für ihn reservierten Behandlung nicht erwünscht war, nicht weiter zu schüren. Er hätte nie gedacht, dass die Zeitungen am nächsten Tag seine Ablehnung als Sieg für die Priester bezeichnen würden, die ihn tatsächlich aufhielten.

Die Episode wirft ein unheimliches Licht auf eine zunehmend politische Art und Weise, mit kirchlichen Dingen umzugehen. Kardinal Leo Burke wird nicht kanonisch behindert, er reist um die Welt für Konferenzen, Momente der Spiritualität, feiert Messen, führt pastorale Aktivitäten durch, leitet Momente des Gebets zwischen den Vereinigten Staaten, wo er kürzlich für den Marsch fürs Leben war , und Italien. Er war kürzlich auch am Tag des New BQ zu Gast . Die Vorstellung, dass ein Priester, der sicherlich von einem Bischof unterstützt wird, ihm die Türen schließen kann, ist ein Hinweis darauf, wie ernst die Situation nicht nur für die Kirche geworden ist, sondern auch für die eingeschränkte Freiheit, der die Männer der Kirche ausgesetzt sind, denen der Mainstream jetzt unterworfen istmag es nicht, weil sie als Feinde gelten. Ist dies die Gemeinschaft, die Sie durch den Dialog auferlegen möchten? Sind das die Hirten mit dem Geruch von Schafen und dem Messer zwischen den Zähnen?

In der Zwischenzeit wird der Bischof von Brindisi-Ostuni den Waldensern morgen die Türen der Kirche San Luigi Gonzaga öffnen, um über Einwanderung zu sprechen. Öffentliche Veranstaltung natürlich und allen Gläubigen sehr zu empfehlen.

https://www.lanuovabq.it/it/la-chiesa-de...-a-porte-chiuse

Franziskus dankte Kardinal Müller für einen Artikel über Ermahnung



Vatikan: Franziskus dankte Kardinal Müller für einen Artikel über Ermahnung
Card. Gerhard Ludwig Müller.

Der Heilige Vater dankte dem ehemaligen Präfekten der Kongregation in einem kurzen handgeschriebenen Brief für die Glaubenslehre. Gerhard Ludwig Müller für seinen Artikel über die jüngste apostolische Ermahnung "Querida Amazonia", so die Tageszeitung Corriere della Sera Massimo Franco.

Wie der italienische Journalist schreibt, ist der Brief des Heiligen Vaters vom 12. Februar und wurde in Spanisch handgeschrieben. Franciszek dankt auch für das ihm gegebene Buch des deutschen Purpurats "Papst, Mission und Pflicht".

Kardinals ausführlicher Kommentar Müller für die Apostolische Ermahnung "Querida Amazonia" erschien auf den Seiten des amerikanischen Portals National Catholic Register, und das Gespräch mit ihm zu diesem Thema wurde auch vom deutschsprachigen Portal kath.net veröffentlicht.

Lesen Sie auch:

Card. Gerhard Müller positiv über die Ermahnung von Papst Franziskus

Alles, was Sie über die Amazonas-Synode wissen müssen [REPORT PCH24]

DATUM: 2020-02-16 14:41
https://www.pch24.pl/watykan--franciszek...ji,74032,i.html

GUTER TEXT
+
https://www.pch24.pl/kardynal-gerhard-mu...a-,73946,i.html
+
https://www.pch24.pl/wszystko-co-musisz-...l-,73961,i.html

Cdl Marx tritt zurück, als Papst Progressive über verheiratete Priester, Diakoninnen, enttäuscht

Kardinal Marx 'plötzlicher Rücktritt von der Führung der deutschen Bischöfe scheint ein Symbol für den gesamten Stand der Dinge in der katholischen Kirche zu sein.
Mittwoch, 12. Februar 2020 - 9:16 Uhr EST


Kardinal Reinhard Marx bei der ersten Versammlung des deutschen SynodenwegesRudolf Gehrig / CNA Deutsch

Petition: Unterstützen Sie die Verteidigung des priesterlichen Zölibats durch Kardinal Sarah und den emeritierten Papst Benedikt. " Unterzeichnen Sie die Petition hier.

12. Februar 2020 ( LifeSiteNews ) - Der Rückzug von Kardinal Marx aus seiner Führungsposition in der katholischen Kirche in Deutschland könnte einen Zusammenhang mit der heutigen Veröffentlichung der postsynodalen Ermahnung der Amazonas-Synode durch Papst Franziskus haben, die die Reform der deutschen Bischöfe nicht ausdrücklich befürwortet Agenda für verheiratete Priester und Diakoninnen.

Viele sind überrascht über die plötzliche Erklärung von Kardinal Reinhard Marx von gestern, dass er für eine zweite Amtszeit als Präsident der Deutschen Bischofskonferenz nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Es werden nicht viele Gründe angegeben, außer dass er wünscht, dass ein jüngerer Bischof diese Position einnimmt, dass er selbst am Ende seiner zweiten Amtszeit 72 Jahre alt sein würde und dass er sich auf seine Arbeit in seiner eigenen Erzdiözese konzentrieren möchte München und Freising.


Diese Entscheidung scheint jedoch auch symbolisch für den gesamten Stand der Dinge in der katholischen Kirche zu sein. Marx, der 2014 für sechs Jahre zum deutschen Bischofsführer gewählt wurde, begleitete das Pontifikat von Franziskus sehr intensiv. Noch wichtiger ist jedoch, dass Marx diese Entscheidung erst einen Tag vor der Veröffentlichung der postsynodalen Ermahnung der Amazonas-Synode veröffentlichte, die stark von den deutschen Bischöfen beeinflusst wurde. Die Amazonas-Synode war eng mit dem deutschen Synodenweg verbunden, den die Bischöfe seit März 2019 vorbereitet hatten, um ähnliche Themen wie die Ordination von Frauen und das verheiratete Priestertum zu erörtern. Die deutschen Bischöfe hatten die Vorbereitungen der Amazonas-Synode stark finanziert und hofften, die Kirche grundlegend zu verändern. Ein deutscher Bischof - der selbst waran den Synodenvorbereitungen beteiligt - behauptete sogar , dass nach der Amazonas-Synode „nichts mehr wie vorher sein wird“.

Wie sich heute herausstellt, hat die nachsynodale Ermahnung des Papstes zur Amazonas-Synode die Reformwünsche der deutschen Fraktion nicht erfüllt : Weder verheiratete Priester noch Diakoninnen haben die direkte Zustimmung von Papst Franziskus gefunden. Mehrere gut platzierte Quellen in Europa teilten LifeSite mit, dass Marx 'Rückzug aus der Führungsrolle in Deutschland mit diesem neuen päpstlichen Dokument zusammenhängt.

Es ist zu erwarten, dass die progressive Fraktion der deutschen Bischöfe - und sie stellen mindestens zwei Drittel der deutschen Bischöfe - enttäuscht sein und sogar empört über Papst Francis endgültige Entscheidung nicht voll und ganz auf ihren Reformagenda zu holen. Dies wird auch die laufenden Diskussionen über den Synodenpfad erschweren, da ihnen wahrscheinlich die offizielle Unterstützung eines päpstlichen Dokuments aus Rom fehlen wird. Der Synodenweg selbst wurde international bereits heftig kritisiert. Kardinal Gerhard Müller nannte ihn „ Selbstmord “ und Pater Gerald Murray SJ forderte die Behörden der Kirche auf, ihn „abzuschalten“.

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Während diese Enttäuschung über den fortschrittlichen Flügel in der katholischen Kirche möglicherweise nicht auf eine plötzliche Änderung der Meinung von Papst Franziskus in Bezug auf seine allgemeinen Reformpläne hindeutet, kann dieses päpstliche Dokument eindeutig als direktes Versagen von Kardinal Marx und seinem eigenen angesehen werden aggressive Agenda. Dies kann als leichte Zurückweisung angesehen werden, die es ihm erschwert, das führende öffentliche Gesicht der deutschen Reformagenda zu bleiben.

Lassen Sie uns zunächst Marx 'Beteiligung an den Reformplänen der Bergoglianer, aber auch die jüngsten intensiven Konflikte mit Rom, überprüfen.

Zum Beispiel war der deutsche Kardinal eine führende Persönlichkeit hinter den beiden Bischofssynoden für Ehe und Familie von 2014 und 2015 in Rom, was dazu führte, dass die nachsynodale Ermahnung Amoris Laetitia (vom April 2016) die Tür zu Ausnahmen von der Regel, dass reuelose Ehebrecher keine heilige Kommunion erhalten dürfen. In Zusammenarbeit mit dem pensionierten Kurialkardinal Walter Kasper hatten die deutschen Bischöfe einen starken Einfluss auf die Synodendebatten und deren Endergebnis, aber auch auf die deutschen Bischöfe, die vor der zweiten Familiensynode einen Studientag veranstalteten . Unter Marx 'Führung kamen die deutschen Bischöfe im Februar herausvon 2017 mit sehr liberalen pastoralen Richtlinien, die im Wesentlichen jedem Paar in einer unregelmäßigen Situation die Erlaubnis gaben, nach einer Zeit der Unterscheidung mit einem Pastoralberater (nicht unbedingt einem Priester) eine „Gewissensentscheidung“ zu treffen, ob sie dies wünschen und beabsichtigen oder nicht die heilige Kommunion empfangen.

Unter der Herrschaft von Kardinal Marx drängten die Deutschen auch auf die Gemeinschaft der protestantischen Ehegatten der Katholiken. Im Juni 2018 haben die deutschen Bischöfe veröffentlichten ihre Richtlinien , die einige protestantischen Ehepartner von Katholiken erlaubt Abendmahl und dies trotz heftiger Kritik zu erhalten sowohl von innerhalb der Kirche in Deutschland und Rom. Es war schließlich Marx, der privat mit Papst Franziskus sprach und von ihm das inzwischen berühmte „F.“ Unterschrift , die den Deutschen die Erlaubnis gab, ihren kontroversen Text fortzusetzen, allerdings nicht offiziell unter ihrem Namen, sondern als „Orientierungshilfe“.


Neben diesen vielen kontroversen Schritten förderte Kardinal Marx zusammen mit seinem Vizepräsidenten Bischof Franz-Josef Bode die Idee, eine Art Segen für homosexuelle Paare in der katholischen Kirche zu etablieren. Unter Marx 'Führung hielt Professor Eberhard Schockenhoff auf ihrer Frühjahrsversammlung im März 2019 einen Vortrag auf der Deutschen Bischofskonferenz, in dem er sich für eine Akzeptanz der Homosexualität einsetzte. Er erklärte dann , dass homosexuelle Beziehungen "bedingungslos akzeptiert" werden sollten und ihre sexuelle Aktivität nicht "moralisch disqualifiziert" werden sollte.

Der deutsche „Synodenweg“, der von fast allen deutschen Bischöfen auf derselben Frühjahrsversammlung gebilligt wurde, folgt weiterhin den Ideen von Professor Schockenhoff. Wie Martin Bürger von LifeSiteNews berichtete , heißt es in einem vorbereitenden Dokument des Synodenpfades, dass „homosexuelle Handlungen auch positive sinnvolle Werte verwirklichen, sofern sie Ausdruck von Freundschaft, Zuverlässigkeit, Loyalität und Unterstützung im Leben sind.“ Homosexualität ist nicht länger als an sich böse anzusehen. Bürger fügt hinzu: „Ein Segen homosexueller Gewerkschaften wird durch das Arbeitsdokument nicht ausgeschlossen.“

Wie bei der Debatte über die Kommunion für protestantische Ehegatten von Katholiken provozierte auch der Synodenpfad mehrere Korrekturmaßnahmen seitens Roms. Papst Franziskus schrieb nicht nur einen Brief an die deutschen Katholiken, in dem er sie an die Bedeutung der Evangelisierung und der Wahrung des „Sinns der Kirche“ erinnerte. Zwei Dikasterien schrieben auch Briefe an Deutschland, in denen sie diesen Reformprozess kritisierten, weil sie die Kompetenzen des Universums überschritten hatten Kirche und das, was Laien zu viel Spielraum in Bezug auf bischöfliche Kompetenzen gibt. Schließlich kam Kardinal Marx jedoch von einem Besuch bei Papst Franziskus zurück und sagte, dass es für den deutschen Synodenweg kein Stoppschild gebe.

Was wird wahrscheinlich mit dem deutschen Synodenpfad passieren, nachdem sein führender Vertreter und seine Stimme seinen Posten verlassen werden? Professor Thomas Sternberg, der Leiter des Zentralkomitees der deutschen Katholiken der Laienorganisation, der den Synodalpfad mitsponsert, ist überrascht über Marx 'Entscheidung, aber dennoch hoffnungsvoll. Er besteht darauf, dass Marx "weiterhin eine wichtige Rolle spielen wird", sowohl als deutscher Bischof als auch als deutscher Kardinal. Aber auch Sternberg muss zugeben, dass er „traurig“ war, als er die Nachrichten hörte.

Viel wird vom nächsten Präsidenten der Deutschen Bischofskonferenz abhängen. Es wird jedoch schwierig sein, jemanden zu finden, der in Rom so gut vernetzt ist, so mächtig und direkt im Kardinalsrat des Papstes sitzt.

Kardinal Marx war jedoch ebenso umstritten wie kaum ein anderer deutscher Bischof. Seine Neigung, sich dem Zeitgeist unserer Zeit anzupassen, veranlasste sogar eine Gruppe deutscher Priester , Kardinal Marx zum Rücktritt aufzufordern. Hier können wir nur einige Beispiele auflisten:

2016: Er entfernt sein Brustkreuz, wenn er die jüdische Klagemauer sowie den muslimischen Felsendom auf dem Tempelberg in Jerusalem besucht.
2016: Sein eigenes Priesterseminar erhält für dieses Schuljahr nur einen neuen Seminaristen.
2017: Er gibt seine eigenen Fehler in Bezug auf Fälle von sexuellem Missbrauch durch Geistliche zu;
2018: Er lobt Karl Marx und sagt über ihn: „Ohne ihn gäbe es keine katholischen Soziallehren“;
2018: Der päpstliche Biograf Peter Seewald kritisiert ihn, weil er Klöster gegen den Willen der Nonnen dieser Klöster geschlossen hat.
2019: Er schlägt vor, dass Frauen bei der Messe predigen;
2020: Er behauptet, dass die „Ausbreitung der Angst“ das Evangelium untergräbt.

https://www.lifesitenews.com/blogs/cdl-m...-female-deacons

Angesichts all dieser kontroversen und heterodoxen Worte und Handlungen von Kardinal Marx fällt ein letzter Gedanke ein: Nachdem er so viel Chaos geschaffen hat, geht der Anführer einer solchen Störung jetzt.




Spirituelle Handlungen: Gebet, Fasten und Almosengeben
Die gesamte christliche Tradition hat den Bußwert von Gebet, Almosen und Fasten unterstrichen.

Pedro Trevijano Etcheverria -23.01.20 10:45 Uhr

Die gesamte christliche Tradition hat den Bußwert von Gebet, Almosen und Fasten unterstrichen . Bereits im OT lesen wir: «Aufrichtiges Gebet ist lobenswert, und mit Gerechtigkeit gemachte Almosen sind mehr wert als Reichtum, der durch Ungerechtigkeit erreicht wird. Almosen frei vom Tod und reinigen von aller Sünde. Diejenigen, die Almosen geben und geehrt werden, werden ein Leben im Überfluss erhalten “(Tob 12,8-9), und es ist so, dass die Bibel und die Tradition in Gebet, Almosen und Fasten immer Handlungen von großem Bußwert gesehen haben.

Der Bußwert des Gebets wird in der Heiligen Schrift ständig erwähnt. Im Gebet, das Jesus uns gelehrt hat, bitten wir den Vater, uns unsere Sünden zu vergeben (vgl. Mt 6,12). Es sollte bedacht werden, dass der Herr uns im Plural beten lässt, was deutlich zeigt, dass die Absicht und Wirksamkeit des Bußgebetes des Christen nicht auf die Ebene der persönlichen Beziehung zu Gott reduziert ist, sondern auch die Bedürfnisse unserer Brüder berücksichtigt. Jesus zeigt uns auch die Wirksamkeit der demütigen Bitte um Vergebung (Lk 18,13-14), ein Gebet, das die Gnade der vollkommenen Reue erreichen kann, die die Freundschaft zwischen Gott und dem Sünder wiederherstellt.

Eine der Hauptformen des Gebets ist es, das Wort Gottes zu hören . Das Lesen oder Hören des Wortes Gottes führt nicht nur zur Vertiefung unseres Glaubens, sondern bringt auch die Vergebung kleinerer Sünden durch Gott hervor, wie die Liturgie weiß, in der der Priester nach dem Lesen des Evangeliums sagt: «Per evangelica dicta, deleantur nostra delicta». Dies sollte natürlich nicht so verstanden werden, als würden durch das Lesen der Schrift Sünden automatisch auf magische Weise vergeben, aber es bedeutet, dass Gott Sünden vergibt, weil der Mensch sein Wort im Glauben hört und es sein Herz erreichen lässt und auf unsere Handlungen reagiert. zu diesem Wort. Wer dieses Gnadenwort hört und begrüßt, bekommt Vergebung seiner Schuld vor Gott.

Die Schrift lehrt uns den Wert des Gebets der Gerechten für die Vergebung der Sünden. So betet Abraham für Abimelech (Gen 20,17) und bevor er versucht, für Sodom und Gomorra einzutreten, obwohl er zu optimistisch in Bezug auf die Zahl der Gerechten ist (Gen 18,23-32). Moses hat einen besonderen Wert als Fürsprecher für sein untreues Volk: Deshalb bittet er Gott, Aaron und Maria (Num 12,13) ​​oder den Menschen, die das goldene Kalb anbeten (Ex 32,11-14), zu vergeben oder zu murmeln die göttliche Richtung (Num 21.7).

Im Neuen Testament stellt uns der Brief an die Hebräer Jesus als den großen Fürsprecher des Priesters für sein Volk vor (Hebr 4,14; 7,25). Wir finden diese Fürsprache auch in den Johanninischen Schriften (Joh 16,26; 1 Joh 2,1), während Mc 9,29 den Wert des Gebets unterstreicht, wenn er erklärt, dass bestimmte Dämonen nur durch Gebet vertrieben werden können. Der Wert des Fürbittgebetes der Gerechten wird in Mt 18,19-20 und Sant 5,16 hervorgehoben.

Der heutige westliche Mensch schätzt das Fasten wenig , denn er hält es oft für gesundheitsschädlich und überzeugt sich nicht ganz von seiner Nützlichkeit für das spirituelle Leben. Die Heilige Schrift, insbesondere das Alte Testament, stellt sie im Gegenteil neben Gebet und Almosengabe als Bußpraxis (vgl. 1 Re 21,27; Dan 9,3-5; Mt 6,16-18). und sogar Jesus spricht zu seinen Jüngern über eine Klasse von Dämonen, die sich nur durch Fasten und Gebet stürzt (Mt 17,21).

Fasten ist eine religiöse Geste, die unsere Abhängigkeit von Gott und unsere Hingabe in seinen Händen hervorhebt. Das Buch Jona lässt uns seinen Bußwert erkennen, der auch ein wirksames Mittel des spirituellen Fortschritts ist, während der Asket betont, dass das Fasten dem Menschen hilft, seine eigenen Leidenschaften zu meistern und gegen die Sünde zu kämpfen.

Die christliche Askese ist im Wesentlichen eine Disziplin des Innenlebens, die körperliche Übungen wie das Fasten beinhalten kann. Der heilige Paulus betrachtet Askese als einen sportlichen Kampf um eine unbestechliche Krone (1 Kor 9,24-25). Abtötung und Buße unterscheiden sich in ihrem Zweck: Abtötung sucht Kontrolle und Selbstkontrolle, insbesondere angesichts ungeordneter Tendenzen; Die Buße versucht, die persönliche Sünde und ihre Folgen zu büßen. Fasten, um zu dominieren, ist Demütigung, Fasten, um zu büßen, ist Buße.

Die Abtötung erfolgt nicht als Autokastigo, sondern um die Liebe Gottes zu stärken und wahre geistige Freiheit zu erlangen, indem dem Genuss externer Einrichtungen freiwillig Grenzen gesetzt werden. Buße ist keine Zerstörung der Person, sondern Förderung und Verwirklichung im besten Sinne. Die Unregelmäßigkeiten unseres Verhaltens, die Mängel unseres Charakters und die Fehler unserer Natur können nicht ohne die Tugend der Buße behoben werden, und sowohl dies als auch die Demütigung helfen uns, freier zu sein, mehr und besser in uns selbst zu senden.

Was Almosen betrifft, so bewegt die bloße Materialität des Werkes Gott nicht, ohne die wir nichts tun können. Es wird bewegt von dem, was in der Arbeit enthalten ist, dh von der richtigen Absicht, die es ausdrückt (Mt 6,3-4; Lc 11,4). Die beste Almosen ist es, die Waren, die wir reservieren, mit mehr Aufwand zu geben, was für viele vielleicht nicht Geld ist, sondern unsere Zeit. Unsere Zeit nicht anderen und Gott zu geben, zusammen mit Ausschweifungen, sind heute vielleicht die größten Laster.

Almosen gegen sündige Selbstsucht und bereiten uns so darauf vor, die Gnaden zu empfangen, die Gott uns geben möchte. Materielle Handlungen reinigen uns nicht direkt, aber aufgrund der Einheit der Person dienen sie dem Leben des Geistes und leisten ihre Hilfe, weil es im inneren Leben ist, wo die Beziehung zu Gott wohnt und wo die wahre Reinigung stattfindet. Ziel der Buße.
https://www.infocatolica.com/?t=opinion&cod=36774
Pedro Trevijano

Roms Exorzist findet Johannes Paul II. Gegen Satan wirksam
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Papst Johannes Paul II. Im Gebet, um 1991. Bildnachweis: © L'Osservatore Romano


Papst Johannes Paul II. Im Gebet, um 1991. Bildnachweis: © L'Osservatore Romano
Von David Kerr
Rom, Italien, 17. Mai 2011 / 14:27 Uhr () .- Der Chefexorzist Roms sieht immer mehr junge Menschen unter dem Einfluss des Bösen, aber er hat in den letzten Jahren festgestellt, dass der selige Johannes Paul II. Ein mächtiger Fürsprecher im Kampf um die Seelen ist.

Ein kleines, bescheidenes Büro im Südwesten Roms scheint ein eher gewöhnlicher Ort zu sein, um einen großen Kampf zwischen Gut und Böse auszutragen. Hier hat Pater Gabriele Amorth in den letzten 26 Jahren die meisten seiner 70.000 Exorzismen durchgeführt.

"Die Welt muss wissen, dass Satan existiert", sagte er kürzlich zu CNA. "Der Teufel und die Dämonen sind viele und sie haben zwei Kräfte, die gewöhnliche und die außergewöhnliche."

Der 86-jährige italienische Priester der Gesellschaft St. Paul und offizieller Exorzist der Diözese Rom erklärte den Unterschied.

„Die sogenannte gewöhnliche Kraft besteht darin, den Menschen zu versuchen, sich von Gott zu distanzieren und ihn in die Hölle zu bringen. Diese Aktion wird gegen alle Männer und Frauen aller Orte und Religionen ausgeübt. “

Was die außergewöhnlichen Kräfte betrifft, die Satan einsetzt, so hat Pater Dr. Amorth erklärte es als das Verhalten des Teufels, wenn er seine Aufmerksamkeit spezifischer auf eine Person richtet. Er kategorisierte den Ausdruck dieser Aufmerksamkeit in vier Typen: teuflischen Besitz; teuflischer Ärger wie im Fall von Pater Pio, der vom Teufel geschlagen wurde; Obsessionen, die eine Person zu Verzweiflung und Befall führen können und wenn der Teufel einen Raum, ein Tier oder sogar einen Gegenstand einnimmt. “

Fr. Amorth sagt, dass solche außergewöhnlichen Ereignisse selten sind, aber auf dem Vormarsch sind. Er ist besonders besorgt über die Zahl der jungen Menschen, die durch Sekten, Sitzungen und Drogen von Satan betroffen sind. Er verzweifelt jedoch nie.

"Mit Jesus Christus und Maria hat Gott uns versprochen, dass er niemals Versuchungen zulassen wird, die größer sind als unsere Stärken."

Daher gibt er einen sehr sachlichen Leitfaden, den jeder im Kampf gegen Satan verwenden kann.

„Die Versuchungen des Teufels werden zuerst besiegt, indem Anlässe (der Versuchung) vermieden werden, weil der Teufel immer unsere schwächsten Punkte sucht. Und dann mit dem Gebet. Wir Christen haben einen Vorteil, weil wir das Wort Jesu haben, wir haben die Sakramente, das Gebet zu Gott. “

Es überrascht nicht, dass "Jesus Christus" der Name ist. Amorth ruft am häufigsten dazu auf, Dämonen zu vertreiben. Er wendet sich aber auch an heilige Männer und Frauen, um himmlische Hilfe zu erhalten. Interessanterweise sagte er, dass sich in den letzten Jahren ein Mann - der selige Papst Johannes Paul II. - als besonders mächtiger Fürsprecher erwiesen habe.

„Ich habe den Dämon mehr als einmal gefragt:‚ Warum hast du solche Angst vor Johannes Paul II. Und ich hatte zwei unterschiedliche Antworten, beide interessant. Erstens, "weil er meine Pläne gestört hat." Und ich denke, er bezieht sich auf den Fall des Kommunismus in Russland und Osteuropa. Der Zusammenbruch des Kommunismus. “

"Eine weitere Antwort, die er mir gab, 'weil er so viele junge Leute aus meinen Händen gezogen hat.' Es gibt so viele junge Menschen, die dank Johannes Paul II. Bekehrt wurden. Vielleicht waren einige bereits Christen, praktizierten aber nicht, aber dann kamen sie mit Johannes Paul II. Zurück zur Praxis. "Er hat so viele junge Leute aus meinen Händen gezogen."

Und der mächtigste Fürsprecher von allen?

„Natürlich ist die Madonna noch effektiver. Ah, wenn du Mary anrufst! "

„Und als ich einmal auch Satan fragte:‚ Aber warum hast du mehr Angst, wenn ich Unsere Liebe Frau anrufe, als wenn ich Jesus Christus anrufe? ' Er antwortete mir: "Weil ich mehr gedemütigt bin, von einem menschlichen Wesen besiegt zu werden, als von ihm besiegt zu werden."

Die Fürsprache der Lebenden ist aber auch wichtig, sagt Pater Dr. Amorth. Er erinnert die Menschen daran, dass Exorzismus ein Gebet ist und Christen als solches beten können, um eine Seele oder einen Ort vom Teufel zu befreien. Es sind jedoch drei Dinge erforderlich.

„Der Herr gab ihnen (den Aposteln) eine Antwort, die auch für uns Exorzisten sehr wichtig ist. Er sagte, dass man viel Glauben, viel Gebet und viel Fasten braucht, um diese Art von Dämon zu überwinden. Glaube, Gebet und Fasten. “

„Besonders Glaube, du brauchst so viel Glauben. Oft sagt Jesus auch in den Heilungen nicht im Evangelium, dass ich es bin, der dich geheilt hat. Er sagt, du bist dank deines Glaubens geheilt. Er will Vertrauen in die Menschen, einen starken und absoluten Glauben. Ohne Glauben kannst du nichts tun. “

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Dein in Christus,

JD Flynn
CNA Chefredakteur der
katholischen Nachrichtenagentur

FRANKFURT/MAIN
16. Februar 2020
Voderholzer stellt Grundlage des Synodalen Weges in Frage
Synodalversammlung: Regensburger Bischof hält Themen des Synodalen Weges für nicht durch Forschungsergebnisse gedeckt und spricht von unwissenschaftlichen Projektionen. Kritik an MHG-Studie bekräftigt.



Der "Augsburger Postreiter" Das Logo der katholischen Wochenzeitung "Die

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Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg
Der Regensburger Bischof Voderholzer kritisierte erneut die wissenschaftliche Qualität der Studie über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche (MHG-Studie). Foto: Armin Weigel (dpa)
Der Regensburger Bischof, Rudolf Voderholzer, zweifelt die Grundlage des Synodalen Weges an. In seinem Statement während der ersten Synodalversammlung in Frankfurt am Main stellte Voderholzer am Freitag in Frage, dass sich die Studie über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche (MHG-Studie) als Grundlage für die Themenwahl des Synodalen Weges eigne.

https://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/

Voderholzer erinnerte daran, dass „an der Wiege“ der Synodalversammlung die MHG-Studie stehe. Die Studie sei von der Deutschen Bischofskonferenz in Auftrag gegeben und weitgehend auch finanzierte worden. „Diese Studie kommt zu der Schlussfolgerung, dass Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen, katholische Sexualmoral und eine Machtkonzentration auf Männer in der katholischen Kirche hauptursächlich seien für den sexuellen Missbrauch“, sagte Voderholzer. Die thematische Ausrichtung der Foren des Synodalen Prozesses orientiere sich weitgehend an diesen Konklusionen.

Unwissenschaftliche Projektionen
„Diese Schlussfolgerungen sind aber durch die empirischen Daten und die Forschungsergebnisse nicht gedeckt“, kritisierte Voderholzer und fuhrt fort: „Solche Schlussfolgerungen müssen so lange als unwissenschaftlich und als Projektionen gelten, als nicht durch vergleichende Studien mit vergleichbaren Institutionen erwiesen wird, dass es tatsächlich diese katholischen Spezifika sind, die zu den fürchterlichen, beschämenden und viele Kinder und Jugendliche zutiefst traumatisierenden Taten geführt haben. Es gibt aber noch keine hinreichende Zahl von Studien, die einen Institutionenvergleich erlauben.“

Es gehe ihm nicht darum, mit dem Finger auf andere zu zeigen, versicherte der Regensburger Bischof. „Mir geht es um die wissenschaftliche Seriosität einer der Grundannahmen und Voraussetzungen dieses Synodalen Prozesses.“

Voderholzer drängt auf mehr Klarheit und Aufrichtigkeit
Voderholzer rief die medizinische Fachwelt auf, die wissenschaftliche Qualität der Studie noch genauer unter die Lupe zu nehmen. Es gebe bereits vereinzelt kritische Stimmen. Aber die MHG-Studie habe ein Fachsymposium verdient. In der theologischen Wissenschaft seien solche Veranstaltungen üblich, wenn es darum gehe, eine neue wissenschaftliche Hypothese zu diskutieren. „Mir wäre sehr viel wohler, wenn an der Wiege unserer Veranstaltung noch mehr Klarheit und auch Aufrichtigkeit herrschte. Vielen Dank!“, betonte der Bischof.

ZdK), entgegnete Voderholzer, er halte es für eine Gefahr, die wissenschaftliche Qualität der MHG-Studie anzuzweifeln. Das führe dazu, die Themen, die im Raum sind, zu relativieren. „Das ist ein Weg, sich den Herausforderungen, vor denen wir stehen, zu entziehen.“ Fragen nach sexualisierter Gewalt und Männerbünden in der katholischen Kirche würden sich grundsätzlich stellen, dem dürfe man auf keinen Fall ausweichen.

Auch andere Mitglieder der Synodalversammlung widersprachen in ihren Wortmeldungen dem Bischof. So erklärte etwa Caritas-Präsident Peter Neher, aus der Arbeit der Beratungsstellen wisse er, dass die überlieferte katholische Sexualmoral nicht mehr zeitgemäß sei und nicht geeignet sei, Menschen in Konfliktlagen zu helfen.
https://www.die-tagespost.de/kirche-aktu...;art4874,205111

Italien-Skandal. Messe unter der Leitung von Kardinal Burke schloss sich den Gläubigen an



Italien-Skandal. Messe unter der Leitung von Kardinal Burke schloss sich den Gläubigen an
Card. Burke.

Die Autoren des Blogs Rorate Caeli beschuldigen die Behörden der italienischen Diözese Brindisi-Ostuni, die amerikanische Hierarchie gedemütigt zu haben. Die Gemeinde in Ostuni fragte Kardinal Raymond Leo Burke feiert die traditionelle Messe hinter verschlossenen Türen ohne die Anwesenheit der Gläubigen. Der Grund für die Entscheidung ist die Zurückhaltung der örtlichen Bischöfe gegenüber der amerikanischen und traditionellen Seelsorge.

"Bewundern Sie die Kirche der Brücken und der Barmherzigkeit, offen und mit Blick auf die Zäune! Kardinal Burke musste seine Messe in Ostuni absagen: Der Priester bat ihn, die Messe hinter verschlossenen Türen zu halten, da die Diözesanbehörden ihn nicht in Brindisi besuchen wollten. Lokale Zeitungen griffen ihn als Feind des Papstes an ", heißt es in Rorate Caelis Blog. "Gleichzeitig wird sich Bischof Ostuni mit den Gläubigen in einer der Kirchen treffen, um über Migration zu sprechen", fügen sie hinzu.

"Ein konservativer Kardinal ist unter Priestern nicht willkommen", sagt die Zeitung Quotidiano di Puglia. In der Artikelleitung lesen wir; "Die Messe in der Kathedrale unter der Führung des amerikanischen Kardinals wurde abgesagt. Ein örtlicher Priester drückte seine Verlegenheit über die Haltung seines [Kardinals] gegenüber dem Papst aus. "

Die Zeitung übersieht jedoch die Tatsache, dass es der Kardinal selbst war, der beschlossen hat, die Messe abzusagen. Card. Burke flog auf Einladung lokaler Unternehmer nach Italien. Als er von dem Zustand erfuhr, weigerte er sich, die Eucharistie nur unter den Organisatoren zu feiern, ohne die Möglichkeit einer anderen treuen Teilnahme.

Laut Rorate Caeli versuchte die Diözese, ihre Entscheidung zu rechtfertigen, indem sie nicht die offizielle Mitteilung erhielt, die Hierarchen in solchen Fällen beim Besuch anderer Diözesen senden. Dieses Verwaltungsformular gilt jedoch nicht für Kardinäle.

"Diese Situation wirft ein Licht auf die abscheuliche und politisierte Art der Verwaltung der Kirche", argumentiert RC. "Kardinal Leo Burke ist nicht an kanonische Vorschriften gebunden (...) Die Vorstellung, dass der Priester auf Befehl des Bischofs die Tür für ihn schließen könnte, zeigt, wie traurig die Realität für diejenigen Menschen der Kirche geworden ist, die die Mainstream-Medien nicht mögen und deren Handlungsfreiheit wahrgenommen wird, weil Sie gelten als Feinde ", betonen sie.

Der RC fügt hinzu, dass Bischof Brindisi-Ostuni in der Zwischenzeit die Tür der Kirche San Luigi Gonzaga auf Valdese öffnen wird, um über Einwanderung und die Aufnahme von Flüchtlingen zu sprechen. "Natürlich ist jeder willkommen", ironisiert das italienische Portal.

Quelle: rorate-caeli.blogspot.com

DATEN : 2020-02-16 21:11

Read more: http://www.pch24.pl/skandal-we-wloszech-...l#ixzz6E9Sc4uB4




FÜR DEN MANGEL AN WERTEN WIE ZÄRTLICHKEIT UND MITGEFÜHL
Sterbehilfe führt uns zu sozialem Versagen


Wenn die Lösung für physisches oder psychisches Leiden der Tod ist, haben wir ein ernstes Problem in unserer Gesellschaft, einen Mangel an Werten über das Leben, eine Tür, die uns zu sozialem Versagen führt.

15.02.20 18:45 Uhr

Siehe auch

Das Sterbehilfegesetz (in Spanien)
( ECCLESIA ) Am 11. Februar, zeitgleich mit dem Welttag der Kranken, genehmigte der Abgeordnetenkongress die Bearbeitung des Gesetzesvorschlags zur Sterbehilfe .

Es war eine der Regierungsvereinbarungen zwischen PSOE und United We can, mit der das Recht anerkannt wurde, Menschen, die unter unerträglichem physischen oder psychischen Leiden leiden, das eigene Leben zu beenden, ohne Hoffnung auf Heilung und ohne unmittelbar bevorstehenden Tod.

Für diejenigen von uns, die sich dem Leben verpflichtet fühlen, ist dieses Gesetz das Ergebnis der gegenwärtigen Verwirrung, dass unsere Gesellschaft über das Leben und die Menschen lebt .

Die Kirche fordert weiterhin ein Palliativgesetz, das die Verteidigung eines würdigen Lebens regelt und Werte wie Zärtlichkeit und Mitgefühl für die Bekämpfung unheilbarer Krankheiten vorbringt.

Wenn die Lösung für physisches oder psychisches Leiden der Tod ist, haben wir ein ernstes Problem in unserer Gesellschaft , einen Mangel an Werten über das Leben, eine Tür, die uns zu sozialem Versagen führt.

Die Kirche will alle ihre wirtschaftlichen Anstrengungen unternehmen, um diejenigen zu begleiten und ihnen zu helfen , die den Sinn des Lebens verloren haben, diejenigen, die dieses unerträgliche Leiden erleiden.

Gleichzeitig und daneben lehnt die Kirche einen therapeutischen Verweis ab, weil sie nicht glaubt, dass die Menschen "so sehr Eigentümer des Lebens sind, dass sie es um jeden Preis mit mechanischen Methoden aufrechterhalten".
http://www.infocatolica.com/?t=noticia&cod=36950

Abgelegt in: Sterbehilfe ; Spanien

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Das Sterbehilfegesetz (in Spanien)
Wenn ich diese Zeilen schreibe, ist es der 11. Februar, der Tag der Jungfrau von Lourdes, der Jungfrau der Kranken, der Welttag der Kranken für die katholische Kirche; Genau an dem Tag, an dem unsere Regierung mit den Verfahren zur ausdrücklichen Verabschiedung des Sterbehilfegesetzes beginnt, wird der Zufall vermutlich von unseren Politikern ignoriert, ist aber dem Satan bekannt.

Pedro Trevijano Etcheverria -02/11/20 6:33 PM

Wenn ich diese Zeilen schreibe, ist es der 11. Februar, der Tag der Jungfrau von Lourdes, der Jungfrau der Kranken, der Welttag der Kranken für die katholische Kirche; Genau an dem Tag, an dem unsere Regierung mit den Verfahren zur ausdrücklichen Verabschiedung des Sterbehilfegesetzes beginnt, wird der Zufall vermutlich von unseren Politikern ignoriert, ist aber dem Satan bekannt.

Was ist Sterbehilfe?: Die Erklärung "Iura et Bona" der Heiligen Kongregation der Glaubenslehre vom 5. Mai 1980 sagt uns: "Sterbehilfe bedeutet eine Handlung oder Unterlassung, die von Natur aus oder in der Absicht den Tod verursacht, um Schmerzen zu beseitigen. Die Sterbehilfe liegt daher auf der Ebene der Absichten oder Methoden.

Als Katholik stelle ich mir eine Frage: Was sagt die Lehre der Kirche über Sterbehilfe? : "Wie viel ist lebensbedrohlich - Morde jeglicher Art, Völkermord, Abtreibung, Sterbehilfe und der gleiche vorsätzliche Selbstmord - ... entehren ihre Täter mehr als ihre Opfer und widersprechen der Ehre des Schöpfers völlig" (Vatikanisches Konzil II, GS Nr. 27), eine im Katechismus der katholischen Kirche bestätigte Lehre: «Die freiwillige Sterbehilfe, unabhängig von ihren Formen und Motiven, stellt einen Mord dar. Es widerspricht ernsthaft der Würde des Menschen und dem Respekt des lebendigen Gottes, seines Schöpfers »(Nr. 2324). Für Johannes Paul II.: «Nach dem Lehramt meiner Vorgänger und in Gemeinschaft mit den Bischöfen der katholischen Kirche bestätige ich, dass Sterbehilfe eine schwerwiegende Verletzung des Gesetzes Gottes darstellt. als absichtliche und moralisch inakzeptable Beseitigung einer menschlichen Person (Enzyklika «Evangelium Vitae» Nr. 65).

Das heißt, Sterbehilfe und Selbstmord, ob unterstützt oder nicht, sind Morde. Wie unsere Bischöfe im Dokument «Sowers of Hope» vom 1-XI-2019 sagen: «Die Tradition der Kirche und ihres Lehramtes hat beständig auf die Würde und Heiligkeit allen menschlichen Lebens sowie auf die Illegalität von Sterbehilfe und Sterbehilfe hingewiesen des assistierten Selbstmordes ».

Die Sterbehilfe betrifft hauptsächlich zwei Berufe: die Politiker, die sie legalisieren, sowie die Ärzte und anderes Gesundheitspersonal. Was die Politiker betrifft, so bekräftigt Benedikt XVI. In seiner Apostolischen Ermahnung "Sacramentum Caritatis": "In der Tat ist die Anbetung Gottes niemals eine rein private Handlung ohne Konsequenzen für unsere sozialen Beziehungen. Im Gegenteil, sie verlangt das öffentliche Zeugnis von Der Glaube selbst Dies gilt natürlich für alle Getauften, aber es ist von besonderer Bedeutung für diejenigen, die aufgrund ihrer sozialen oder politischen Position Entscheidungen über grundlegende Werte wie Respekt und Verteidigung des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zur Empfängnis treffen müssen natürlicher Zweck ... Diese Werte sind nicht verhandelbar » (Nr. 83).

In der Medizin steht die Ablehnung der Sterbehilfe bereits im hippokratischen Eid. Kürzlich erklärte die World Medical Association (AMM), die die medizinischen Kollegialorganisationen auf der ganzen Welt vertritt, in ihrer im Oktober 2019 auf ihrer siebzigsten Generalversammlung angenommenen Entschließung: «Die AMM lehnt Sterbehilfe und Selbstmord mit medizinischer Hilfe nachdrücklich ab »(« Sowers of Hope, Einleitung).

In seiner heutigen Botschaft anlässlich des Welttags der Kranken ermutigt der Papst Ärzte und Krankenschwestern, „die Würde und das Leben des Menschen stets zu berücksichtigen, ohne sich den Handlungen hinzugeben, die zur Sterbehilfe führen assistierter Selbstmord oder das Beenden des Lebens, auch wenn der Krankheitszustand irreversibel ist ... Das Leben muss vom Moment seines Entstehens bis zu seinem Ende begrüßt, geschützt, respektiert und gedient werden : Sowohl die Vernunft als auch der Glaube an Gott erfordern es gleichzeitig, Autor des Lebens “, sagt er. Der Papst warnt davor, dass manchmal Kriegsdienstverweigerung eine "notwendige Wahl" ist, um mit dem Ja zum Leben und zur Person in Einklang zu stehen.

Natürlich mag ich das schreckliche Verbrechen der Abtreibung nicht (GS Nr. 52). Aber mit dem Gesetz der Sterbehilfe kann ich das Opfer eines Mordes sein, deshalb lehne ich es unter anderem ab, mein Leben zu verteidigen.
https://www.infocatolica.com/?t=opinion&cod=36924
Abgelegt in: Sterbehilfe


Bischof Athanasius Schneider: Deutsche Bischöfe verkünden Häresie und der Papst schweigt



Bischof Athanasius Schneider: Deutsche Bischöfe verkünden Häresie und der Papst schweigt

Athanasius Schneider
Das ultimative Ziel der Synode ist der Versuch, diese Glaubensfehler - zusammen mit der entsprechenden sakramentalen und pastoralen Praxis -, die das Leben der katholischen Kirche in Deutschland seit Jahrzehnten geistlich zerstören, offiziell zu bestätigen. Warum schweigt der Papst? Fragt Bischof Athanasius Schneider.

Der kasanische Weihbischof von Astana veröffentlichte im konservativen katholischen Portal einen Text, in dem er genaue Kritik an der deutschen Synodale äußerte.

Am vergangenen Samstag endete die dreitägige Sitzung der Synodalversammlung, die aus Bischöfen und dem Entscheidungsgremium des Weges bestand. Während des Treffens wurden häufig Forderungen gestellt, den katholischen Glauben vollständig auf den Kopf zu stellen. Sogar Bischöfe, einschließlich des stellvertretenden Leiters des deutschen Episkopats, schlugen ausdrücklich vor, unter anderem die Pflicht zum Zölibat aufzuheben oder die Sexualmoral abzulehnen.

Nach Meinung von Bischof Die Kongregation Athanasius Schneider wurde so zum Ort der offiziellen Verkündigung der Heterodoxen.

Häresie oder Schisma?

Wie der Hierarch schrieb, ist der Versuch der Deutschen weniger schismatisch als einfach ketzerisch. Der Bischof zitierte den 751. Kanon des Code of Canon Law. Wir lesen darin:

"Häresie heißt hartnäckig, nachdem sie getauft wurde, und leugnet die Annahme einer Wahrheit an den göttlichen und katholischen Glauben oder den anhaltenden Zweifel daran. [...] Schisma - Weigerung, die Souveränität des Papstes anzuerkennen oder die Gemeinschaft mit Mitgliedern der Kirche aufrechtzuerhalten, die diese Souveränität anerkennen. "

"Bei den deutschen Bischöfen sind sie alle formal noch dem Papst untergeordnet", betonte Bischof Schneider. Wie er bemerkte, gibt es Gott sei Dank auch einige Hierarchen hinter der Oder, die keine Häresie akzeptieren; Leider nicht viele.

Warum schweigt der Papst?

"Das entscheidende Problem dieser tragischen Ereignisse ist die Tatsache, dass Papst Franziskus durch sein Schweigen die deutschen Bischöfe - und vor allem Kardinal Reinhard Marx - zu tolerieren scheint, die ketzerische Lehren und Praktiken unterstützen, wie die Segnung homosexueller Paare und die Aufnahme von Menschen, die in der Heiligen Kommunion leben Ehebruch, der sich für die Ordination von Frauen als Priester entscheidet ", schrieb er.

Bischof Schneider erinnerte ferner an den Brief, den Papst Franziskus im Juni 2019 an die Katholiken in Deutschland sandte. Dieser Brief, der an den kasachischen Hierarchie gerichtet war, "war gut, aber gleichzeitig nicht spezifisch, setzte keine Grenzen, um sicherzustellen, dass die Synodale einen wirklich katholischen Charakter behalten würde", sagte er.

Er fügte hinzu, dass die erste Aufgabe des Heiligen Vaters darin bestehe, für die Integrität des katholischen Glaubens zu sorgen. In diesem Zusammenhang sollte er alle Teilnehmer des Synodenweges daran erinnern, dass sie verpflichtet sind, den Wahrheiten und der sakramentalen Praxis der Universalkirche zu gehorchen. In der Zwischenzeit untergräbt das ideologische Programm selbst dies direkt.

Schutz der "Kleinen" - Piotrs erste Pflicht

"Der Papst hat die große Pflicht, die kleinen , das heißt gewöhnlichen Gläubigen und jeden Priester und Bischof in Deutschland zu beschützen, die an die Peripherie gedrängt werden und deren Stimme langsam von der neuen ungläubigen und gnostischen Kaste der sogenannten wissenschaftlichen Theologen, Kirchenkünstler und jener Bischöfe erdrosselt wird , die übereinstimmten zur ideologischen Diktatur von Massenmedien und Politik ", schrieb der Hierarch.

"Der Papst kann nicht schweigen oder passiv bleiben, wenn er sieht, wie der Wolf den Schafstall auf dem Synodenweg zerreißt und Brandstifter das ganze Haus in Brand stecken", fügte er hinzu.

Der Hierarchie zufolge ist es möglich, dass Bischöfe in anderen Ländern nicht länger mit den Bischöfen Deutschlands vereint bleiben können, die Häresie verkünden. "Die Verwirrung kann durch die Tatsache noch verstärkt werden, dass diese ketzerischen Bischöfe vom Papst immer noch anerkannt werden", warnte er.

Neue 'arianische Krise'

Nach Ansicht des Weihbischofs von Astana kann ein besseres Verständnis der aktuellen Ereignisse für die Geschichte der katholischen Kirche gegeben werden. Die Situation der Arienkrise im vierten Jahrhundert war eine Art Präzedenzfall, als das katholische Episkopat in drei Hauptgruppen aufgeteilt wurde.

"Erstens gab es katholische und orthodoxe Bischöfe, die eindeutig ihr volles Vertrauen in die Gottheit Jesu Christi bekundeten; Sie waren zusammen mit dem Minderheitspapst. Dann gab es die zweite Gruppe, die sich zu mehrdeutigen Formulierungen entschied und die Mehrheit bildete. Diese Bischöfe passten sich aufgrund ihrer politischen Korrektheit der vorherrschenden Meinung der politischen Macht an. Die dritte Gruppe waren radikale und ungläubige Arianer, aber sie waren auch eine Minderheit ", betonte er.

In diesem Jahrhundert war das Kriterium und die Garantie der Katholizität die Einheit mit dem Heiligen Stuhl in Rom und mit einem unveränderlichen und vom Glauben bestätigten katholischen Glauben.

"Wenn die Synode in Deutschland die sakramentale Ordination von Frauen, die Legitimität homosexuellen Verhaltens, den Segen homosexueller Paare, die Gültigkeit heterosexuellen Verhaltens außerhalb einer wichtigen Ehe billigt, dann wird es mit Sicherheit katholische Bischöfe und viele Priester und Laien geben - und das ist es auch in Deutschland -, die dies nicht tun Sie werden akzeptieren und daher nicht in völliger Gemeinschaft mit den Bischöfen stehen, die solche Glaubensfehler unterstützen ", sagte er.

Papst Franziskus wie Papst Liberius?

"Wenn der Papst ketzerische Entscheidungen des Synodenweges nicht korrigiert , wird er de facto mit ihnen schweigen. Dann wird es eine seltsame Situation geben, in der wir einen Papst haben werden, der einerseits ketzerische Bischöfe und andererseits diejenigen anerkennt, die noch katholischen Glauben haben ", betonte er.

Bischof Schneider erinnerte daran, dass es im vierten Jahrhundert auch so war, als Papst Liberius - zugegebenermaßen nur für kurze Zeit - den hl. Athanasius, Verteidiger des katholischen Glaubens, unter Beibehaltung der Einheit mit den halbhäretischen Bischöfen aus dem Osten, den sogenannten Semitianern. "Man kann nur hoffen und beten, dass Gott uns in unserer Zeit vor solch einer katastrophalen Situation rettet", schrieb er.

Katholizismus à la carte

Geschieht dies jedoch nicht und greift der Papst nicht in Deutschland ein, wird die Kirche nach der Oder das Gesicht einer anglikanischen Gemeinde oder einer protestantischen Freikirche annehmen, die man als " à la carte Restaurant " oder als McDonald's-Religionssystem bezeichnen könnte. "Selbst wenn es so ist, Gott helfe uns, wird es nur eine relativ kurze Zeit dauern. Die katholische Kirche gehört Gott, und ihre Natur ist Klarheit, Unveränderlichkeit und Glaubenssicherheit ", sagte der Hierarch.

Der ultimative Sieg der Wahrheit

Die Kirche "wurde auf einem Felsen von Christus selbst erbaut und kann aus diesem Grund auch auf dem ketzerischen und schismatischen deutschen Synodenweg nicht besiegt werden , selbst wenn dieser Weg die stillschweigende Zustimmung des Papstes hätte", betonte er.

"Die katholische Kirche ist stärker und der katholische Glaube siegt, weil Maria, Mutter der Kirche, alle Irrlehren auf der ganzen Welt überwunden hat", schloss der Hierarch.

DATUM: 2020-02-03 17:50

GUTER TEXT

6,3 Millionen Pilger aus der ganzen Welt besuchten 2019 das Heiligtum Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz in Fatima und informierten die Behörden des portugiesischen Kultortes während eines jährlichen Treffens mit Vertretern der örtlichen Hotels. Diese Schätzungen zeigen, dass insgesamt die Gläubigen, die Fatima erreichten, an den 10.000 dort organisierten teilnahmen. religiöse riten für alle gläubigen sowie feierlichkeiten für einzelne pilgergruppen.

Papst Franziskus: Das Böse manifestiert sich in einem Geschlecht, das Gottes Kreativität berührt
- Eine der wichtigsten Erscheinungsformen des Bösen in der modernen Welt ist die Geschlechterideologie - warnt Papst Franziskus. Seiner Meinung nach will diese Ideologie die schöpferische Idee Gottes für jeden von uns an den Wurzeln zerstören, alles einheitlich und neutral machen.

Sehenswert

Agenda 2030. Eine neue Weltordnung. ODC. 3: RAUM

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ANGLO-KATHOLIZISMUS IM LEBEN EINES LUTHERANERS
Als lutherischer Diener fand ich vor einer letzten Wende den Weg zum Anglo-Katholizismus



Fromme Katholiken sind nicht wie die großen Massen, weil sie eine klare Vorstellung vom Menschen haben und eine kohärente Ethik annehmen, die auf dem Glauben an Jesus Christus basiert.

15.02.20 18:31 Uhr

Siehe auch

Ist Luther in Deutschland noch wichtig?
( KATHOLISCHER HERALD ) Seit dem Sieg des protestantischen Preußens über das katholische Österreich in Königgrätz (Sadowa) im Jahr 1866 ist von konservativ-protestantischen und liberalen Kreisen in den deutschen Gebieten der " Ultramontanos " die Rede , die zu den Menschen geführt wurden Kraft "jenseits der Alpen". Mein Großvater war konservativ und gab eine klare Bedeutung: a vom Hagen ist preußisch und daher protestantisch .

Ich bin in den 70er und 80er Jahren in der Region Württemberg in Westdeutschland aufgewachsen, wo alle alten Kirchen protestantisch waren . Der Pastor kam einmal im Jahr um 4 Uhr nachmittags zu uns, um Kaffee und Kuchen zu trinken, und um zu bestätigen, dass wir uns Luthers 95 Thesen merken mussten . Nur Flüchtlingsfamilien aus der alten DDR, Wanderarbeiter oder einige Leute aus Alb von Schwaben oder dem Schwarzwald waren Katholiken . Bis in die 1950er Jahre gab es in meiner Stadt keine katholische Kirche, aber die neuen katholischen Kirchen waren modern und hässlich. Die meisten meiner Klassenkameraden waren Protestanten, und Katholiken schienen so fremd wie die Orthodoxen Griechenlands oder die Muslime der Türkei.

An der Universität Bodensee schloss ich eine enge Freundschaft mit einem Kommilitonen, der ein Jesuiteninternat im Schwarzwald besucht hatte und es genoss, wenn er mir abends mit Rotwein von dieser mystischen Welt erzählte. Als Reserveoffizier war ich beeindruckt von der strengen Disziplin der Jesuiten, die er in seinen Geschichten beschrieb. Ein Schild am Konstanzer Domplatz erinnerte uns an die Wanderer, die 2340 km von Santiago de Compostela entfernt waren. Die Idee einer solchen Reise begeisterte uns.

Während eines Praktikums in einer Provinzstadt von Gujarat wurden mir jedoch meine christlichen Werte klar. Zu meiner Überraschung stellte ich fest, dass die allgemeine indische Bevölkerung nicht das tiefe Mitgefühl teilte, das ich für die Notlage der Armen empfand. Nur an einem Ort erhielten Bettler Almosen: eine katholische Kirche . Dort bildeten sich jeden Tag lange Schlangen hinduistischer Bettler. Ich muss gestehen, dass ich fast überrascht war, meine christlichen Werte so plötzlich zu entdecken.

Nach meiner Rückkehr nach Deutschland nahm ich regelmäßig an Gottesdiensten teil, aber es war schwierig, eine traditionelle protestantische Gemeinde zu finden. Diese Gottesdienste boten mir jedoch Zeit zum Nachdenken und zur Transzendenz , auch wenn sich die Predigten oberflächlich anfühlten und der Kommunionwein einfach weißer Traubensaft war.

Als ich 2006 nach Halifax, Nova Scotia, auswanderte, fand ich eine lutherische Gemeinde , die sich aus Gemeindemitgliedern deutscher Vorfahren und einigen zusammensetzte, die nach dem Krieg nach Kanada gekommen waren. Leider war die Gemeinde jedoch recht liberal. Eines Nachmittags nahm ich an einer Konferenz eines anglikanischen Priesters an der örtlichen theologischen Universität teil. Dann gingen wir in die Kneipe, wo ich mehr oder weniger unter Druck gesetzt wurde gegenüber der anglikanischen Gemeinde der örtlichen Kirche. Was zeremoniellen Welt der Chorgesang, Glocken und Weihrauch !

Ich konnte die Tatsache akzeptieren, dass die Königin der oberste Gouverneur der Church of England war, der Mutterkirche der Internationalen Anglikanischen Gemeinschaft, da diese besondere Gemeinde im 18. Jahrhundert von deutschen Einwanderern gegründet wurde. Der Anglo-Katholizismus in dieser Pfarrei ist eine kleine Bewegung innerhalb Anglikanismus , die seit dem neunzehnten Jahrhundert existiert hat , als unter der Leitung von John Keble, John Henry Newman und Edward Pusey, die Oxford - Bewegung versucht , zu vielen katholischen Glauben wieder zu beleben und Praktiken, die dem Anglikanismus zugrunde liegen.

Die Anbetung in dieser Pfarrei der Hochkirche machte mich mit den Heiligen der Westkirche und dem Cranmer Common Prayer Book vertraut. Ich habe auch meinen Seelenverwandten getroffen. In der Nacht vor St. Matthias besuchten eine junge Frau namens Tracy und ich das Abendgebet und gingen dann zum Abendessen in das Haus des Pfarrers, das unser Freund geworden war. Im folgenden Jahr haben wir in einem Hochzeitsservice von mehr als 2 Stunden geheiratet . Tracy promovierte in Theologie in St. Andrews, Schottland, wo sie Anglikanerin geworden war. Das weltliche Jahr für uns wurde also zunehmend vom Jahr der Kirche und den Feiertagen zu Ehren der Heiligen bestimmt. Wir nahmen an Exerzitien teil und mein theologisches Interesse erwachte.

Nach einigen Jahren wurde meine Frau schwer krank und 2016 hatte sie nur noch 6 Monate zu leben. Tracy war eine begeisterte Leserin von National Geographic und widmete sich im Dezember 2015 den Erscheinungen der Marianer und den damit verbundenen Pilgerfahrten. Ich war überzeugt, dass die Mutter Gottes sie auch heilen konnte. Unser Priester wies darauf hin, dass es in einer englischen Stadt namens Walsingham einen Marienschrein für Anglikaner gab. Die Jungfrau Maria war 1061 dort erschienen und hatte darum gebeten, die Nachbildung ihres Geburtsortes (das Heilige Haus) neben dem Kloster zu errichten. Während der Reformation wurden sowohl das Kloster als auch das Heilige Haus zerstört, aber die Oxford-Bewegung hatte Walsingham wieder zu einem Wallfahrtsort gemacht.

Tracy war jedoch zu schwach, um Kanadas mühsame Reise nach England zu unternehmen, und starb Ende des Sommers 2016. Die Schmerzen führten mich mehr als zwei Jahre lang zu Verwirrung. Unser Freund, der zu Recht mit uns geheiratet hatte, war jetzt in Oxford, wo er für Puseys anglo-katholisches Haus verantwortlich war. Er lud mich dort ein und ich nutzte die Gelegenheit, um im Namen meiner Frau nach Walsingham zu gehen.

Am Tag meiner Landung nahm ich den Zug von London nach Norfolk. Von dort aus pilgerte ich 2 Tage lang zu Fuß auf Wegen und Pfaden zum Marienheiligtum, wo ich spät in der Nacht ankam. Anglikanische Priester feiern dort dreimal am Tag die Liturgie, und ein heiliger Brunnen erhebt sich direkt unter der Kirche des Heiligtums, in der sich eine Nachbildung des Heiligen Hauses befindet. Als ich mitten in dieser heiligen Stadt für Tracy betete, spürte ich die Nähe der Heiligen Jungfrau Maria , und große Erleichterung ergriff mich. Unsere Liebe Frau von Walsingham hat mich endlich von dem Schmerz meines Verlustes geheilt.

Zurück in Halifax wurde mir jedoch schmerzlich klar, dass die Hingabe an Maria, die in Walsingham zu finden ist, unter Anglikanern, selbst unter Anglo-Katholiken, größtenteils eine Ausnahme darstellt. Der hohe Gottesdienst wurde für mich zu einer Katastrophe, und als unsere Gemeinde eine Frau zur Ordination empfahl, wusste ich, dass es Zeit war, den Tiber nach Rom zu überqueren .

Ich entdeckte, dass es in Halifax seit mehr als einem Dutzend Jahren einen Franziskanerorden gibt und seine Franziskanerschwestern und -brüder in einer örtlichen Gemeinde leben. Dort wurde mir ein Programm namens Ritus der christlichen Initiation für Erwachsene (RICA) angeboten, das von einer Schwester geleitet wurde, die meinen Unterricht im Katechismus der katholischen Kirche beaufsichtigte.

Im Sommer 2019 wurde ich in der katholischen Kirche vor der Gemeinde empfangen. Sie mögen nur Franziskaner sein, aber seit ich mich den " Römern " angeschlossen habe, wie traditionelle Anglikaner sie nennen, haben sie mir eine Welt sehr glücklicher Hingabe eröffnet.

Darüber hinaus hat mich die Strenge und Bedeutung der 7 Sakramente nachhaltig beeindruckt. Gleichzeitig fühle ich eine Erleichterung, die ihren Ursprung in meiner Begegnung mit der Heiligen Jungfrau Maria in Walsingham hat. Er scheint überall mit seinem Segen zu sein, und nichts scheint einfach zufällig zu geschehen. Als ich sie als Mutter empfing, fand ich schließlich Jesus als Bruder : Seine Liebe veranlasste mich, die weltliche Rüstung, die er so lange getragen hatte, auszuziehen und seinem Sohn zu erlauben, in mein Herz einzudringen.

In diesem Sinne verwendete der Heilige Maximilian Kolbe den Titel der Unbefleckten für Maria. Seine reinigende Rolle im Heilswerk Christi ist einzigartig. Maria führt diejenigen, die sich für sie geben, zu Jesus Christus. Die Unbefleckte Miliz, ein weltlicher Orden, der 1917 von P. Kolbe gegründet wurde, plädiert daher dafür, dass Christus in der Welt wieder anerkannt wird, in dem Wissen, dass es, wie der heilige Pius X. sagte, „kein wirksameres Mittel gegen das Böse gibt heute, um die Souveränität unseres Herrn wiederherzustellen ».

Die Gewohnheiten von Kruzifixen, Rosenkränzen und Brüdern wirken sich fast schockierend auf Menschen im Westen aus, die sich als fortschrittlich und tolerant betrachten. Für sie sind diese Ornamente genauso irritierend und seltsam wie vor über 100 Jahren im Deutschen Reich. Wenn man als wahrer Konservativer dem gegenwärtigen hedonistischen Zeitgeist keinen Tribut zollen will, kann man nur in der katholischen Kirche Zuflucht und ein neues Zuhause suchen.

Ironischerweise muss der Liberalismus also zusehen, wie sein angeblicher Triumph zu einer traditionalistischen Erneuerung der Kirche führt . Viele Länder im Westen erleben eine kleine, aber helle und mächtige katholische Wiederbelebung. Fromme Katholiken sind nicht wie die großen Massen, weil sie eine klare Vorstellung vom Menschen haben und eine kohärente Ethik annehmen, die auf dem Glauben an Jesus Christus beruht. Unter dem Banner der Unbefleckten bilden sie eine kleine, aber wachsende Armee, die selbst die größten Prüfungen unserer Zeit überlebt und sich letztendlich gegen die Vorherrschaft von Gleichgültigkeit, Verfall und Bösem durchsetzt. Wie Maria in Fatima vorausgesagt hat: „ Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren! »

Dieser Artikel erschien erstmals in der Tagespost.
http://www.infocatolica.com/?t=noticia&cod=36947

Darüber, wie die Muttergottes von Lourdes an der U-Bahn-Station "erschien"



Darüber, wie die Muttergottes von Lourdes an der U-Bahn-Station "erschien"

Eine Gruppe von Evangelisierern versammelte sich im Zentrum von New York, betete, reichte den Passanten Rosenkränze und sprach mit ihnen. Gleich daneben stand die Statue der Muttergottes aus Lourdes. Unser Kollege aus der amerikanischen Ausgabe von Aletei hat die ganze Aktion auf den Bildern verewigt. Siehe Jeffrey Brunos Fotobericht.

Klicken Sie hier, um die Galerie anzuzeigen
https://pl.aleteia.org/slideshow/matka-b...orku-slideshow/

New York, bewölkter Samstagmorgen. Eine kleine Gruppe erscheint an der U-Bahnstation Times Square, lächelt, spricht mit Menschen und gibt ihnen Rosenkränze .

Diese mysteriöse Gruppe besteht aus Menschen der Legion of Mary, die eine wichtige Mission übernommen haben: das Rosenkranzgebet und das Treffen mit Reisenden, die an der U-Bahnstation Times Square in New York unterwegs sind.

Dort ist viel passiert - sagt Jeff, der Autor von Fotos, die diese außergewöhnliche Aktion und ihren Augenzeugen veranschaulichen. - Und irgendwie ... Unsere Liebe Frau erschien dort und war in der New Yorker U-Bahn anwesend.

Sehen Sie, wie alles aussah:

https://pl.aleteia.org/slideshow/matka-b...jorku-slideshow
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https://youtu.be/_MEIfdTudSE
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Priester: Papst Amazonas Ermahnung ist "Trojanisches Pferd" für weibliche Dienste, verheiratete Priester

Amazonien ist bekannt für seine manchmal märchenhafte Landschaft, die oft in tiefen Nebel gehüllt ist. Ebenso mit dem postsynodalen Text des Papstes.
Freitag, 14. Februar 2020 - 20:01 Uhr EST



14. Februar 2020 ( LifeSiteNews ) - Amazonien ist bekannt für seine manchmal märchenhafte Landschaft, die oft in tiefen Nebel gehüllt ist. Was auf den ersten Blick romantisch erscheint, verleitet viele zum Träumen. Aber das Panorama hat eine große Schattenseite. Diese Seite ist überall dort zu finden, wo der wolkige Dunst das volle Licht blockiert. Missionare berichten, dass tödliche Gefahren in dieser Landschaft schwer zu erkennen sind. Der Nebel bringt also oft eine trügerische Situation mit sich. Wenn es sich auflöst, wird die gesamte Realität des Amazonas sichtbar.

Die Region hat kürzlich durch ein Dokument aus dem Vatikan viel Aufmerksamkeit erhalten.

Obwohl sich der Titel des Textes ( Querida Amazonia ) auf Amazonia konzentriert, behauptet er, seine Dimensionen auf die ganze Welt auszudehnen. Der Fluss war noch nie breiter. Eine Synode mit heidnischen Ritualen und blasphemischem Götzendienst sollte in ein Dokument umgewandelt und der jubelnde Tanz fortgesetzt werden.


Die ersten Aussagen wurden schnell gemacht, von denen die meisten - teils aus Eile, teils aus Wunschdenken - beim ersten Eindruck hängen blieben. Es gab einige, die den Wald vor lauter Bäumen nicht sahen. Das heißt, die äußere Anzahl von Wörtern und die Wahl der Substanzwörter haben einen amazonischen Nebel erzeugt. Genauer gesagt gibt es etwas in der Schrift, das zunächst überhaupt nicht zu sehen war.

Im Text heißt es: „Ich werde nicht auf alle im Abschlussdokument ausführlich behandelten Themen eingehen. Ich behaupte auch nicht, diesen Text zu ersetzen oder zu duplizieren “(Nr. 2).

Nachdem sich der Nebel aufgelöst hat, wird er sichtbar: das endgültige Dokument der Synode.

Wenn ein Autor etwas nicht ersetzen möchte, bedeutet dies logischerweise, dass er es so lassen möchte, wie es ist. Diese Absicht wird durch die folgenden Worte bekräftigt: „Gleichzeitig möchte ich das Abschlussdokument, das die Schlussfolgerungen der Synode enthält, offiziell vorlegen“ (Nr. 3).

Kenner der Szene werden hier auf das Neueste achten. Diese Strategie kommt Amoris Laetitia bekannt vor . Die Priestergruppe Communio Veritatis wies darauf hin ( hier ist ein englischer Bericht darüber), als sie erklärte: „Dem Lehramt folgen - die leere Lehre überwinden.“ Zu dieser Zeit war es eine Fußnote; Heute ist es ein Trojanisches Pferd aus Amazonasholz. Das Verfahren ist ähnlich.

Welche Agenda hat das Abschlussdokument der Synode bereit?

Wir lesen von „neuen Wegen“ für die sakramentale und ministerielle Struktur der Kirche, „besonders“ in Bezug auf Frauen. Laien sollen zu „privilegierten Schauspielern“ gemacht werden. Eine Person aus der Gemeinde könnte mit der „Verantwortung für die pastorale Arbeit“ betraut werden - abwechselnd. Ein „Dienst“ für die „weibliche Leiterin einer Gemeinde“ sollte institutionell anerkannt werden. Erwähnt werden auch Männer - verheiratete ständige Diakone könnten zur Priesterweihe zugelassen werden.

Querida Amazonia behauptet, Christus verkünden zu wollen. Aber welches ist gemeint? Der ewige Sohn Gottes, der vom Heiligen Geist der Jungfrau Maria zum Menschen gemacht wurde und der nach seinem Opfertod am Kreuz siegreich aufstand und in den Himmel aufstieg? Der einzige Erretter, der bezeugte: „Niemand kommt zum Vater außer durch mich“ (Joh. 14: 6)? Dann müsste die Unterschrift unter dem Dokument von Abu Dhabi, die besagt, dass die pluralistische Vielfalt der Religionen dem Willen Gottes entspricht, auch heute noch zurückgezogen werden. Tatsächlich wurde diese Mutter der Häresien jedoch im Pachamama-Gottesdienst im Vatikan fortgesetzt.

Was ist nun der entscheidende Punkt?

Angesichts des Zeitalters falscher Prophezeiungen, in dem die verderbliche Lüge herumhumpelt, ist es wichtig, nicht im Nebel gefangen zu sein, sondern die Reinheit des Glaubens und die Klarheit des Denkens zu bewahren.


Pater Unterhalt ist Pfarrer der Erzdiözese Paderborn und Sprecher der Priestergruppe Communio Veritatis.

https://www.lifesitenews.com/opinion/pri...married-priests

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  • Bald sind es 3 Jahre her, dass Gloria entführt wurde. Hoffnung und viel Kraft für Gloria und Mut für diese, welche hoffentlich etwas zu ihrer Freilassung unternehmen Ich bin sehr traurig und besorgt um Gloria
    von in Die Bischöfe von Mali plädiere...
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