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Esther's - ST.Michaels Blog (Alle Artikel des Nutzers anzeigen)

12. Februar 2013, 'Wir' waren nie Papst! Zerreißt eure Herzen!

'Wir' waren nie Papst! Zerreißt eure Herzen!

Denn wir, WIR, haben mit enormem Ungehorsam, Starrsinn und Streitsucht einen Pontifikat ausgebremst, der kaum seinesgleichen hat. Ein Kommentar von Petra Lorleberg

Vatikan (kath.net/pl) Konflikte gab es genug in der Zeit des Pontifikats Benedikts XVI. Doch die schmerzhaftesten Konflikte waren immer hausgemacht. Schlimmer als der Streit mit einem fremden Feind ist immer der Bruderzwist.

Da ist der Missbrauchsskandal: Die ungeheuerliche Erkenntnis, dass es Kleriker gibt, die nicht nur ein bisschen sondern gewaltig egoistisch sind, und dabei über Menschen trampeln - ihre Zerstörung, ihren Tod in Kauf nehmend. Da ist obendrein die Erkenntnis, dass dies von anderen gedeckt wurde, um der Wahrung der Standesvorteile willen.

Da ist der Konflikt mit der Piusbruderschaft: Fromme Menschen, aus dem Herzen der Kirche erwachsen, wurden durch Ungehorsam, Starrsinn und Streitsucht zu einem Krebsgeschwür, das möglicherweise zur Heilung abgeschnitten muss.

Da ist die Kirche in Deutschland und im deutschsprachigen Raum: Sie hätte sich diesem Papst ja besonders verbunden fühlen sollen. Wir hätten an Benedikt XVI. das Papsttum neu lieben lernen sollen. „Wir sind Papst“. Wir sind mitverantwortlich. Mitverantwortlich für diesen Rücktritt und seine Konsequenzen. WIR haben mit enormem Ungehorsam, Starrsinn und Streitsucht, die in nichts den Piusbrüdern nachstehen, denen obendrein sogar noch die Gottessuche und die Frömmigkeit fehlt, einen Pontifikat ausbremst, der kaum seinesgleichen hat. Wir selbst, des Papstes Geschwister der Nationalität und Sprache wie auch dem Glauben nach, haben dafür gesorgt, dass er seine Kraft nicht frei entfalten konnte. Wir haben solange dialogisiert und monologisiert, bis wir ihm die Kraft geraubt hatten. Angefangen von so manchen Kardinälen und Bischöfen bis hin zu vielen kleinen Laien in vergessenen Dorfkirchen haben wir unser eigenes Süppchen kochen wollen.

Nun ist Fastenzeit angesagt. Für unsere gesamte Kirche. Eine Zeit der Buße. "Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider", heißt es in der Bibel (Joel 2,13). Aus so mancher der Würdigungen dieses Pontifikats höre ich aber stolze und uneinsichtige Herzen heraus.

"Wir" waren nie Papst! Zerreißt eure Herzen


++++++

Lesermeinungen....sehr, sehr war.

krak des chevaliers vor 7 Minuten

in Zukunft eine Nebenrolle
Ganz gleich, wer der nächste Papst sein wird, eines dürfte klar sein: Die "deutsche Kirche" wird in der Zukunft nur noch eine untergeordnete Rolle in der Weltkirche spielen. Man wird wohl kaum noch Rücksicht auf deutsche Befindlichkeiten, deutschen Starrsinn und deutschen Ungehorsam nehmen, und das ist auch gut so. Wer nicht mehr beizusteuern hat als Geld, der manövriert sich schon selbst ins Abseits. Hoffentlich kommt der neue Papst aus Indien. Dort gibt es einen sehr guten und noch jungen Kardinal, der das Werk Benedikts gut weiterführen könnte.

Victor vor 15 Minuten

Frau Lorleberg hat recht
Die Kirche in D und Deutschland selbst sind nun weithin blamiert. Hätte sich Papst Benedikt XVI. auf die Deutschen verlassen können wie Papst Johannes Paul II. auf "seine" Polen, dann wäre es eher wahrscheinlich, daß es heute/gestern keine Rücktrittserklärung gegeben hätte.
Aber der Papst wurde im Stich gelassen von etlichen Hirten (Namen kann man sich ersparen) und vom Großteil der Herde ganz zu schweigen von "den Medien".

C15 vor 16 Minuten

Ja, klare Worte.
Ich kann zwar nicht allem zustimmen, aber bei vielem.

Im einem anderem Beitrag las ich, dass jemand aus dem "Kirchensteuerverand " der dt. Bischöfe austreten" will.
Ich kann und will das nicht meht unterstützen. Ich komme nach langer Überlegung mehr und mehr zu dem Entschluß mitzugehen. Das Geld gebe ich lieber einer altritualen Gemeinschaft.

wormwood vor 26 Minuten

JA! Danke für die klaren Worte.

Von Gabriele Kuby

Alle Artikel von Lieseschmitt Blog über unsern noch Papst...Dem es viele "DEUTSCHE ungerecht und schlecht gemacht haben" Gott weiß es...

blog-a1-Neuer-Blog.html

Bitte Link anklicken,
über Papst Benedikt XVI. Neuigkeiten

http://schwarzwaldmaedle.xobor.de/

http://schwarzwaldmaedle.xobor.de/blog-u1-anne-s-blog.html

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Papst Benedikt XVI. legt sein Amt nieder, der zweite Papst in der Geschichte der Kirche, der lebend aus dem Amt scheidet. Ich hatte damit gerechnet, seit sein Bruder Georg vor nicht allzu langer Zeit andeutete, es sei durchaus denkbar, dass sein Bruder zurücktrete, wenn seine Kräfte nachlassen.

http://liseschmitt.xobor.de/f6-Aktuelles.html

Als ich dem Heiligen Vater am 31. Oktober 2012 gegenüber stand, war ich getroffen von seiner Zerbrechlichkeit. Er schien nur noch Geist zu sein, der mit äußerster Anstrengung und völliger Hingabe seine Pflicht erfüllte, einige Dutzend Menschen persönlich zu begrüßen.

Dennoch habe ich gehofft, dass er noch bleibt. Sein Glaube, sein überragender Geist, der splendor veritatis seiner Sprache, seine Demut, seine Standhaftigkeit, seine Bereitschaft, das schwere Kreuz zu tragen, dass dieses Amt ihm auferlegte, waren ein Licht, das über die ganze Erde leuchtete und weiter leuchten wird.

Dass sein eigenes Volk ihn mit ununterbrochenem medialem Trommelfeuer bekämpft und geschmäht hat, daran dürfte der überaus feinfühlende Mensch Josef Ratzinger mit am meisten gelitten haben. „Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf“, heißt es im Johannes-Prolog über den Sohn Gottes.

Als dessen Stellvertreter hat er sein Schicksal geteilt. Wie Jesus hat er Verrat erlitten durch einen, den er „wie einen Sohn“ geliebt hat.

In seiner Rücktritterklärung sagt Papst Benedikt: „Ich bin mir sehr bewusst, dass dieser Dienst wegen seines geistlichen Wesens nicht nur durch Taten und Worte ausgeübt werden darf, sondern nicht weniger durch Leiden und durch Gebet.“

Natürlich hat er zu allen Zeiten seines Lebens gewusst, was es verlangt, mit vollständiger Hingabe in der Nachfolge Christi zu stehen. Das Leiden wird dadurch nicht weniger schmerzhaft, aber das Wissen um seine Fruchtbarkeit gibt die Kraft, es zu tragen.

Papst Benedikt XVI. hat die Gläubigen unermüdlich dazu aufgerufen, in eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus einzutreten, aus dieser Liebesbeziehung tatsächlich zu leben. Das ist ohne Gebet, ohne Wissen, was wir glauben, nicht möglich.

Sein letzter großer Versuch, in den Menschen die Bereitschaft zu wecken, dem HERRN, der anklopft, die Tür zu öffnen (vgl. Off 3,20), war die Ausrufung des Glaubensjahres. Aber es ist in Deutschland ein Ruf ohne Echo.

Die Kirche, gelähmt durch staatlich garantierten Reichtum, bürokratische Apparate, Lavieren mit der Wahrheit und Heidenangst vor den Medien, scheint nicht mehr durchlässig zu sein für die inspirierten Wegweisungen ihres obersten Hirten. Verweltlichung – was ist das?, fragen jene, die in der Welt sind und von ihr.

Dies war ein Papst, dessen Geist in einem ununterbrochenen Strom als „cooperator veritatis“ mit Milde und Güte die Menschen auf den schmalen Weg zu Gott gewiesen und gezeigt hat, dass dieser Weg tatsächlich begehbar ist. All die Kritiker und Reformer, die die Kirche dem Zeitgeist anpassen möchten, rufen die Menschen auf den breiten Weg. Dieser hat nur den Nachteil: er führt nicht zu Gott.

Der Philosoph Dietrich Hildebrand sah dies „als den großen säkularen Irrtum unserer Zeit: die Vorstellung, dass die Religion dem Menschen angepasst werden sollte und nicht der Mensch der Religion.“

Wenn es einen Menschen gibt, der die Pflicht erfüllt, die er als Willen Gottes erkennt, dann ist das Joseph Ratzinger. Auch diese revolutionäre Entscheidung hat er, nachdem er sein Gewissen wiederholt vor Gott geprüft hat, ganz gewiss nur getroffen, weil er zu der Erkenntnis gekommen ist, so der Kirche am besten zu dienen.

Er tritt von der sichtbaren Bühne ab und lässt uns wissen, dass er in der Verborgenheit mit gleicher Hingabe sein Leben für die Kirche aufopfert: „Was mich betrifft, so möchte ich auch in Zukunft der Heiligen Kirche Gottes mit ganzem Herzen durch ein Le
ben im Gebet dienen.“

12.02.2013
Erzbischof Joachim Kardinal Meisner zum Rücktritt von Papst Benedikt XVI.
(erzbistum-koeln.de) Im folgenden wird die Erklärung des Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner zum angekündigten Rücktritt von Papst Benedikt XVI. dokumentiert:
Die Nachricht vom bevorstehenden Rücktritt unseres Heiligen Vaters hat auch mich überrascht und tief berührt. Sie erfüllt mich mit großem Respekt und mit großer Dankbarkeit, aber auch mit Traurigkeit. Noch vor vier Wochen hatte ich schriftlich angefragt, ob er sich vorstellen könnte, den Abschlussgottesdienst zum Eucharistischen Kongress bei uns in Köln zu feiern. Er ließ mir antworten: Warte noch vier Wochen. Ich ahnte nichts. Die Wartezeit war vergangene Woche um, ich fragte bei seinem Sekretär nach, und es hieß: Warte noch eine Woche. Der heutige Tag brachte die Antwort.
Wie unser Heiliger Vater selbst sagt, hat er sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht, sondern sich vor Gottes Angesicht gewissenhaft geprüft. Dabei ist er zu der Gewissheit gelangt, dass seine Kräfte „infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben“, wie er selbst wörtlich sagte.
Als ehemaliger Professor in Bonn, Münster, Tübingen und Regensburg und Erzbischof von München und Freising war Joseph Ratzinger gleichsam unser Nachbar. Als Papst Benedikt XVI. hat er uns als Brüder und Schwestern im Glauben gestärkt, gerade in Deutschland. Unvergessen ist der Weltjugendtag 2005 hier bei uns in Köln, bei dem wir mit jungen Menschen aus allen Nationen unseren gemeinsamen Glauben gefeiert haben. Bei seinem letzten Besuch in Deutschland 2011 hat Papst Benedikt XVI. in seinen Ansprachen gleichsam noch einmal den ganzen Horizont seiner Theologie und des katholischen Glaubens aufscheinen lassen. In seinen Jesusbüchern, die zu Bestsellern wurden, hat er zur Auseinandersetzung mit der Person Jesu, der Mitte aller Zeiten, auf seine ganz persönliche Weise eingeladen.
Papst Benedikt XVI. hatte es als oberster Hirte der Weltkirche nicht leicht, und er hat es sich nie leicht gemacht. Um die Gemeinschaft zu stärken und zu festigen, bereiste der Papst die ganze Welt, obwohl in seinem Alter Weltreisen mit einem Mammutprogramm eine echte Strapaze sind. Um die Verbindungen zwischen den einzelnen katholischen Ortskirchen zu verlebendigen, besuchen sich auch die Bischöfe als Repräsentanten dieser Kirchen untereinander. Weil wir alle mit dem Papst Kommunikation halten, stehen wir auch untereinander in Kommunion. Solche Begegnungen sind selbstverständliche Konsequenz unseres gemeinsamen katholischen Glaubens. Unser Heiliger Vater hat dies gleichsam personifiziert.
Es wird berichtet, nach seiner Ankündigung des Rücktritts habe unter den Kardinälen, die im Apostolischen Palast versammelt waren, für einen Moment fassungsloses Schweigen geherrscht. Wie es weiter heißt, soll das Konklave zur Wahl eines neuen Papstes bereits im März stattfinden. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich so kurz vor meinem 80. Geburtstag noch einmal an einem Konklave teilnehmen muss.
Schon verschiedentlich habe ich davon berichtet, was mich an Papst Benedikt XVI. beeindruckt: In meinen zahlreichen Begegnungen mit ihm bei festlichen Gottesdiensten in Sankt Peter, bei Audienzen oder auf Synoden und Konferenzen beeindruckt mich am stärksten seine tiefe Sammlung und Gebetsversunkenheit. Hier ist etwas vom Geheimnis des Menschen Joseph Ratzinger zu ahnen. Die Schwerkraft seines Lebens verlagert sich im Gebet in die Hände Gottes. Ich lade Sie deshalb alle ein: Beten wir um Gottes Geist, dass er in seiner Kirche wirke. Beten wir für diese unsere Welt, die, wie unser Heiliger Vater sagt, „durch Fragen, die für das Leben des Glaubens von großer Bedeutung sind, hin- und hergeworfen“ wird. Beten wir für das bevorstehende Konklave, dass der Geist Gottes den unter uns erwählt, der die Kirche Jesu Christi in dieser Zeit sicher und kraftvoll zu führen vermag. Der jetzige und der zukünftige Papst sollen sich auf uns Beter verlassen können.

Gott zu danken ist unsere Berufung Von zehn Aussätzigen, die geheilt wurden, kehrte nur ein einziger zu Jesus zurück, um Gott zu danken! – Im Evangelium nach Lukas wird auf drastische und eindrucksvolle Weise aufgezeigt, wie groß die Güte Gottes ist und wie selten wir Menschen daran denken Gott zu danken.
Ist es nicht auch im Alltagsleben so, dass wir allzu viel als selbstverständlich ansehen? Da haben wir das Glück, gesund zu sein, und wir tun so, als ob das völlig normal wäre. Oder wir dürfen einer wohlgeordneten Familiengemeinschaft angehören, und wir schätzen dies nicht wirklich. Wir haben einen erfüllenden Beruf und ein gutes Einkommen und sind doch nicht zufrieden. Leider sind wir oft in der Gefahr, immer nur das Negative zu sehen und über das, was uns fehlt, zu klagen. Zufriedenheit und Dankbarkeit sind selten geworden; gerade in unserer Zeit!
Und im religiösen Leben: Wie sieht es da aus? Es gibt ein Sprichwort, das lautet: „Not lehrt beten.“ Ein gewisser Wahrheitsgehalt lässt sich nicht leugnen, obwohl es auch nicht immer zutrifft. Aber sollte man nicht umgekehrt sagen: Wir haben doch noch viel mehr Grund, zu Gott unser Herz zu erheben, wenn es uns gut geht, als bloß in der Not? Denn dann zeigen wir Gott, dass wir ihn und seine Gaben schätzen und dass er nicht nur als letzter Nothelfer gebraucht wird, wenn es wirklich nicht mehr weitergeht.

Textausschnitt III des HI. Antonius Maria Claret. Pater Claret (1807 – 1870), später Erzbischof von Kuba, gründete die Missionsgemeinschaft der Söhne, des Unbefleckten Herzens Mariens – der Claretiner.
Er lässt Jesus zum Leser sprechen - als Lehrer der Gebetsgemeinschaft mit ihm



Wer weiss noch was mit Anbetung gemeint ist?



Eine Viertelstunde vor dem Allerheiligsten

Diese Anleitung für das Zwiegespräch mit dem Herrn, der im Geheimnis der
Eucharistie unter uns lebt, stammt vom hl. Antonius Maria Claret.

Der Herr spricht zu Dir: Es ist nicht nötig, viel zu wissen, um mir zu gefallen - es
genügt, daß du mich sehr liebst. Sprich hier also einfach mit mir, wie du mit deinem
engsten Freund sprechen würdest.

Mußt du mich für jemanden um etwas bitten?
Nenne mir seinen Namen und sage mir dann, was du möchtest, das ich jetzt für
ihn tun soll. Erbitte viel! Zögere nicht, zu bitten. Sprich zu mir auch einfach und
aufrichtig von den Armen, die du trösten willst; von den Kranken, die du leiden
siehst; von den Verirrten, die du sehnlichst auf den rechten Weg zurückwünschest.
Sag mir für alle wenigstens ein Wort.

Und für dich, brauchst du für dich nicht irgendeine Gnade?
Sage mir offen, daß du vielleicht stolz, selbstsüchtig, unbeständig, nachlässig bist
... und bitte mich dann, dir zu Hilfe zu kommen bei den wenigen oder vielen Anstrengungen, die du machst, um davon loszukommen. Schäme dich nicht! Es gibt
viele Gerechte, viele Heilige im Himmel, die genau die gleichen Fehler hatten.
Aber sie baten demütig ... und nach und nach sahen sie sich frei davon. Und zögere
auch nicht, um Gesundheit sowie einen glücklichen Ausgang deiner Arbeiten,
Geschäfte oder Studien zu bitten. All das kann ich dir geben und gebe ich dir.
Und ich wünsche, daß du mich darum bittest, soweit es sich nicht gegen deine
Heiligung richtet, sondern sie begünstigt und unterstützt. Und was brauchst du
gerade heute? Was kann ich für dich tun? Wenn du wüßtest, wie sehr ich wünsche,
dir zu helfen.

Trägst du gerade einen Plan mit dir?
Erzähle ihn mir. Was beschäftigt dich? Was denkst du? Was wünschst du? Was
kann ich für deinen Bruder tun' was für deine Schwester, deine Freunde, deine
Familie, deine Vorgesetzten? Was möchtest du für sie tun? Und was mich angeht:
Hast du nicht den Wunsch, daß ich verherrlicht werde? Möchtest du nicht
deinen Freunden etwas Gutes tun können, die du vielleicht sehr liebst, die aber
vielleicht leben, ohne an mich zu denken? Sage mir: Was erweckt heute besonders
deine Aufmerksamkeit? Was wünscht du ganz sehnlich? Über welche Mittel
verfügst du, um es zu erreichen? Sage es mir, wenn dir ein Vorhaben schlecht
gelingt, und ich werde dir die Gründe für den Mißerfolg nennen. Möchtest du
mich nicht für dich gewinnen?

Fühlst du dich vielleicht traurig oder schlecht gestimmt?
Erzähle mir in allen Einzelheiten, was dich traurig macht. Wer hat dich verletzt?
Wer hat deine Selbstliebe beleidigt? Wer hat dich verachtet? Teile mir alles mit,
und bald wirst du soweit kommen, daß du mir sagst, daß du nach meinem Beispiel
alles verzeihst, alles vergißt. Als Lohn wirst du meinen tröstenden Segen
empfangen. Hast du vielleicht Angst? Spürst du in deiner Seele jene unbestimmte
Schwermut, die zwar unberechtigt ist, aber trotzdem nicht aufhört, dir das Herz
zu zerreißen? Wirf dich meiner Vorsehung in die Arme! Ich bin bei dir, an deiner
Seite. Ich sehe alles, höre alles, und nicht einen Augenblick lasse ich dich im
Stich. Spürst du Abneigung bei Menschen, die dich vorher gern mochten, die
dich jetzt vergessen haben, und sich von dir entfernen, ohne daß du ihnen dazu
den geringsten Anlaß gegeben hast? Bitte für sie, und ich werde sie an deine Seite
zurückbringen, wenn sie nicht zum Hindernis für deine Heiligung werden.

Und hast du mir nicht vielleicht irgendeine Freude mitzuteilen?
Warum läßt du mich nicht daran teilnehmen, da ich doch dein Freund bin? Erzähle
mir, was seit dem letzten Besuch bei mir dein Herz getröstet und dich zum
Lächeln gebracht hat. Vielleicht hast du angenehme Überraschungen erlebt; vielleicht
hast du glückliche Nachrichten erhalten, einen Brief, ein Zeichen der Zuneigung;
vielleicht hast du eine Schwierigkeit überwunden, bist aus einer ausweglosen
Lage herausgekommen. Das alles ist mein Werk. Du sollst mir einfach
sagen: Danke, mein Vater!

Willst du mir nichts versprechen?
Ich lese in der Tiefe deines Herzens. Menschen kann man leicht täuschen, Gott
aber nicht. Sprich also ganz aufrichtig zu mir. Bist du fest entschlossen, dich
jener Gelegenheit zur Sünde nicht mehr auszusetzen, auf jenen Gegenstand zu
verzichten, der dir schadet, jenes Buch nicht mehr zu lesen, das deine Vorstellungskraft
gereizt hat, mit jenem Menschen nicht mehr zu verkehren, der den
Frieden deiner Seele verwirrt? Wirst du zu jenem anderen Menschen wieder
sanft, liebenswürdig und gefällig sein, den du bis heute als Feind betrachtet hast,
weil er sich gegen dich verfehlte? Nun gut, gehe jetzt wieder an deine gewohnte
Beschäftigung zurück. Zu deiner Arbeit, deiner Familie, deinem Studium. Aber
vergiß die Viertelstunde nicht, die wir beide hier verbracht haben. Bewahre, soweit
du kannst, Schweigen, Bescheidenheit, innere Sammlung, Liebe zum Nächsten.

Liebe meine Mutter, die auch die deine ist.
Und komme wieder mit einem Herzen, das noch mehr von Liebe erfüllt, noch
mehr meinem Geist hingegeben ist. Dann wirst du in meinem Herzen jeden Tag
neue Liebe, neue Wohltaten, neue Tröstungen finden.



Wer weiß noch was mit Anbetung gemeint ist?
Bei der eucharistischen Anbetung wird Jesus Christus -wahrer Gott und wahrer Mensch- im Tabernakel angebetet. Dort ist ER unter der Gestalt der gewandelten Hostie wirklich, wahrhaft und wesenhaft gegenwärtig. Vor dem Allerheiligsten ist also höchste Ehrfurcht angebracht.

¼ Stunde vor dem Allerheiligsten

Verheissungen Jesu zur Verehrung des Altarsakramentes

1. Jene, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag eine Anbetungsstunde zu Ehren des Altarsakramentes halten (es kann auch zu Hause sein), werden nach Empfang der heiligen Kommunion sterben und so in die Ewigkeit hinübergehen.

2. Jene, die am Donnerstag bei Tag einen Besuch von einer halben Stunde in der Kirche machen, und vorne beim Tabernakel verweilen, werden einen hohen Grad der Erkenntnis des Glaubens, des Geheimnisse Meiner Allmacht und die Liebe zum Altarssakrament erhalten und dadurch auch eine wahre, selbstlose Liebe zum leidenden Mitmenschen ebenso wie ein gutes Verständnis für ihn erlangen.

3. Jene, die täglich einer heiligen Messe mit tiefer Andacht beiwohnen, können für ihre Mitmenschen viele Gnaden und Hilfe in allen Anliegen erlangen und werden in der Ewigkeit in meiner Nähe sein.

4. Jene, die vor dem Empfang der heiligen Kommunion immer eine Überwindung oder ein Opfer bringen zur Ehre des Altarsakramentes, werden ein solches Verlangen nach mir und der heiligen Kommunion erlangen, dass sie nicht mehr ohne Mich leben können, und so wird ein jeder Empfang für sie vom doppeltem Wert sein, wahrhaft würdig.

5. Jene, die sich Zeit nehmen, nach der heiligen Kommunion eine halbe Stunde Anbetung und Danksagung zu halten, werde Ich immer tiefer in die Geheimnisse Meiner Liebe einführen und ihnen Meine Liebe mitteilen, auf dass sie dadurch ein reines Gewissen und ein klares und sicheres Erkennen ihrer Fehler und Schwierigkeiten erlangen.

6. Jene, die bei der heiligen Wandlung während der Aufhebung des Fleisches und Blutes immer in Demut um eine Gnadenhilfe und um Rat bitten, werden sie sofort erlangen, so wie es zum Heil notwendig ist.

7. Jene, die sich selber bei der Wandlung mit Mir in Vereinigung mit den Wunden und dem Blute dem Himmlischen Vater aufopfern als Sühne für die Welt, werde Ich bis an ihr Ende mit Meiner Gnade führen, trösten und leiten, sodass sie keinen Trost mehr von Menschen brauchen.

8. Jene, die vor dem ausgesetzten Allerheiligsten eine Anbetungsstunde halten und mit aufrichtiger Demut für ihre Sünden und für die Sünden der ganzen Welt Mein kostbares Blut aufopfern, die können versichert sein, dass Ich an ihrer Anbetungsstunde Wohlgefallen habe und alle ihre Sünden verzeihe und sie dadurch mit vielen Gnaden ausstatte, vor allem mit der Gabe der Weisheit.

9. Jene, die mit besonderer Vorliebe der Segensmesse beiwohnen, währenddessen die Litanei vom Altarsakrament oder der Wundenkranz gebetet wird, die werden einen besonderen Grad der Heiligkeit erlangen, und Ich werde mit besonderem Schutz alle ihre Unternehmungen mit Segen, Gnade und reichen Früchten begleiten.

10. Jene, die sich bemühen, auch andere zu Meinem Tabernakel zu führen, oder bei Anbetungsstunden einen Mitmenschen mitbringen, werden die große Gnade erlangen, Licht und Führer jener Mitmenschen zu sein, die von mir noch entfernt sind, sie in den Himmel zu führen und dadurch mein Werkzeug für die Rettung der Menschheit zu sein.







hast Du Sorgen, sag es Maria


„Wer Ohren hat zum Hören, der höre!“ Mit dieser Aufforderung an seine Zuhörer bekräftigt Jesus stets die Botschaft seiner Gleichnis-Erzählungen über das Reich Gottes. (Siehe Lukas Kapitel 8 oder Matthäus Kapitel 13)

Das Gleichnis vom Sämann. „Der Samen, den dieser ausstreut, ist das Wort Gottes. Der Sämann ist Gott selbst, der seit Beginn der Welt an unserem Heil arbeitet. Er hat sich nicht damit begnügt, seine Diener zu senden, sondern ist in Jesus Christus selbst gekommen…“ (Heiliger Johannes Maria Vianney, Pfarrer von Ars)

Was geschieht mit diesem Samen, dem Wort Gottes? Wer nimmt es wirklich auf und hält daran fest? Gott hat alles für unser Heil bereitet. Es genügt nicht, von Zeit zu Zeit einmal wieder an Gott zu denken. Er ist immer gegenwärtig, er umgibt uns von allen Seiten, er spricht zu uns durch die Wirklichkeit des Alltags, in der Stille, der Einsamkeit, in den menschlichen Begegnungen. Sehen wir jeden neuen Tag als ein Geschenk an, als eine neue Möglichlichkeit, Ihm zu begegnen. Oder um es mit Mark Twain auszudrücken: „Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden“. - HJE



Warum Anbetung und was bewirkt sie? Der Evangelist Lukas berichtet uns im Tagesevangelium von heute (Lk 6,12), wie Jesus auf einen Berg stieg und die ganze Nacht im Gebet zu Gott verbrachte. – Die selige Mutter Teresa schreibt dazu:

“Mystische und asketische Menschen aller Zeiten und Religionen haben Gott immer in der Stille, in der Einsamkeit der Wüste, des Waldes und der Berge gesucht. Jesus selber lebte vierzig Tage in völliger Einsamkeit und verbrachte in der Stille der Nacht viele Stunden in inniger Verbundenheit mit dem Vater.

Wir sind dazu aufgerufen, uns von Zeit zu Zeit in eine noch tiefere Stille, ins Alleinsein mit Gott zurückzuziehen. Ausschließlich mit ihm sein, ohne unsere Bücher, Gedanken und Erinnerungen: Gewissermaßen nackt und entblößt in seiner Gegenwart verharren – still, leer, reglos, wartend.

Wir können Gott nicht im Lärm, in der Unruhe finden. Schau doch die Natur an: Bäume, Blumen, Gräser – sie wachsen in der Stille. Sonne, Mond und Sterne bewegen sich in der Stille. Wesentlich ist nicht, was wir zu sagen haben, sondern was Gott sagt: uns und durch uns den Anderen. In der Stille hört er uns, in der Stille spricht er zu unserer Seele. In der Stille kommt uns das Privileg zu, seine Stimme zu vernehmen:

* In der Stille unserer Augen,
* in der Stille unserer Ohren,
* in der Stille unseres Mundes,
* in der Stille unseres Geistes,
* in der Stille des Herzens spricht Gott.“ (Soweit Mutter Teresa)

Auch bei der Ewigen Anbetung, die eine eucharistische Anbetung ist, gibt es die stumme Zwiesprache mit dem Herrn. Obwohl der Herr uns von allen Seiten umgibt (siehe Psalm 139) und seine Gegenwart nicht an einen bestimmten Ort gebunden ist, so ist doch seine Gegenwart im Sakrament der Liebe ein besonderes Geschenk für uns. Siehe dazu den Beitrag: “Der Herr sucht unsere Nähe mehr als wir ihn” vom 19.08.2010. – HJE

„Geht nicht konform mit dem Zeit-Geist! Leistet Widerstand gegen alle Versuche, die Kirche aus dem öffentlichen Leben zu verdrängen und unseren Glauben zu diskreditieren! Schart euch um den Felsen Petri!“ Dieser Appell ist ein Extrakt aus dem Kongreß „Freude am Glauben“1 des Forums Deutscher Katholiken, der vom 27. bis 29. August 2010 in Fulda stattfand. (1Die Identität mit dem Namen unserer ‚Initiative Freude am Glauben‘ ist rein zufällig).

Der Kongreß in Fulda, der Stadt mit dem Grab des heiligen Bonifatius („Apostel der Deutschen“) stand in diesem Jahr ganz unter dem Motto „Die Kirche – Dienerin der Wahrheit und Zeichen des Widerspruchs“. Über 1600 Besucher aus dem deutschsprachigen Raum zählten die Veranstalter. Hier Auszüge aus dem Bericht von Michael Hesemann, veröffentlicht in kath.net:



Münch, ein CDUler der „alten Schule“, der selbst im Amt vor jeder Kabinettssitzung die heilige Messe besuchte, bedauerte die Veränderung dieser ehemals christlichen Volkspartei in den letzten 40 Jahren. Er selbst zog nach 37jähriger Mitgliedschaft die Konsequenz, als er auf die unselige Papstschelte von Bundeskanzlerin Angela Merkel hin seinen Parteiaustritt erklärte. Dass Merkel ausgerechnet auf einer Pressekonferenz im Beisein des kasachischen Diktators Nursultan Nasarbajew von Benedikt XVI. eine Erklärung zum Holocaust einforderte, brachte für ihn „das Fass zum Überlaufen“. Die Bundeskanzlerin habe dabei nicht nur alle Grundregeln der Diplomatie und des persönlichen Anstands ignoriert, sondern offenbar weder die Papstrede in Auschwitz noch seine nur zwei Tage zuvor abgegebene Erklärung zum Holocaust-Gedenktag – sie wurde immerhin im Rahmen einer mittwöchlichen Generalaudienz verlesen – zur Kenntnis genommen.

Am deutlichsten sei der Unterschied zwischen der CDU eines Konrad Adenauers und einer Frau Merkel an ihrer Antwort auf die Frage festzumachen, was sie denn am Sonntag täten. „Den Gottesdienst besuchen“ antwortete noch der Alte aus Rhöndorf, „Ausschlafen und Nachdenken“ die Pastorentochter aus der Uckermark.

„Prinzipientreu kann man nur sein, wenn man noch welche hat“, stellte Prof. Alber fest und bedauerte, wie weit das Christentum, das immerhin die Grundlage unserer Kultur ist, auch in der Legislative verdrängt wird. Eine Mitschuld gibt er der Verwässerung des christlichen Glaubensgutes auch in weiten Kreisen der Kirche: „Es ist mehr Welt in die Kirche geflossen als umgekehrt.“ Satan habe sich einst der römischen Kaiser bedient, um die Christen zu verfolgen, heute habe er sich die Theologieprofessoren geschnappt und sei damit erfolgreicher. Aber nicht Werte ändern sich, sondern die Einstellung der Menschen. Darum bedankte er sich für alle öffentlichen Demonstrationen des Glaubens, als Beispiel nannte er die Lichterprozession am Kongresssamstag, und rief jeden Einzelnen dazu auf, in der Gesellschaft Farbe zu bekennen.

Auch Norbert Geis mahnte Prinzipientreue an und lud engagierte Katholiken zum Eintritt in die Parteien ein; nur so ließe sich mittelfristig etwas verändern. Es helfe nicht, „die Politik“ von außen zu kritisieren; Christen müssten wieder in die Spitzengremien gewählt werden. Prinzipientreue hieße aber auch, seinen Glauben öffentlich zu leben. Dazu gehöre das Tragen der Priesterkleidung auf der Straße ebenso wie das Tischgebet im Restaurant oder der Kirchgang mit den Enkeln, wenn schon die Eltern diesen versäumten.

Vor allem aber dürften Kirchenvertreter nicht immer klein beigeben: Dass die Bischöfe nicht offen gegen Abtreibungen oder die unselige Homo-Ehe aufträten, dass eine Frau Käßmann die Pille als Gottesgeschenk bezeichnen durfte, ohne daraufhin Kanzelverbot zu bekommen…
So fand Moderator Dr. Andreas Püttmann keinen Widerspruch, als er nach dem Podiumsgespräch die Resolution „Gebt Zeugnis für Christus und Seine Kirche!“ präsentierte:

„Wir in Fulda zum Kongress ‚Freude am Glauben‘ versammelte Katholiken rufen angesichts des dramatischen Verfalls katholischen Glaubens, kirchlichen Lebens und christlicher Leitkultur in Deutschland alle Gläubigen auf, die Zeichen der Zeit zu erkennen, ihre Herausforderung anzunehmen und ihre Bereitschaft und Fähigkeit zum christlichen Zeugnis zu erneuern.“ Monatelange Kampagnen gegen Papst und Klerus, ein militanter, missionarischer „neuer Atheismus“ und die Beschneidung der Religionsfreiheit von Christen „ermahnen uns, den Anfängen zu wehren, unsere Kirche entschieden zu verteidigen und dabei auch soziale Blessuren nicht zu scheuen“.

Dabei zitierte die Erklärung das „Stuttgarter Schuldbekenntnis“ der evangelischen Christen aus dem Jahre 1945, das ebenso gut in unsere Zeit passt, in der die Kirche nicht weniger, wenn auch subtiler bedrängt wird: „Wir klagen uns an, dass wir nicht mutiger bekannt, nicht treuer gebetet, nicht fröhlicher geglaubt und nicht brennender geliebt haben.“
Ein feierliches Pontifikalhochamt im Fuldaer Dom, zelebriert von Zenon Kardinal Krocholewski aus Rom, dem Präfekten der Kongregation für Katholische Erziehung, schloss die ereignisreichen Kongresstage harmonisch ab.“

Zu erwähnen ist noch die Resolution >>> zu mehr Einsatz für die weltweit verfolgten Christen.

Das Forum Deutscher Katholiken beschreibt sich in Kürze so: „Vertreter katholischer Vereinigungen und eine Reihe von Einzelpersönlichkeiten haben das Forum am 30. September 2000 gegründet. Es will papst- und kirchentreue Katholiken unterschiedlicher Spiritualität und geistlicher Ausrichtung in katholischer Weite zu einem lockeren Verband zusammenführen; denn ein neuer Aufbruch braucht eine organisatorische Stütze. Das Forum steht allen Katholiken offen, die sich zum Glauben unserer Kirche bekennen, wie er im Katechismus der Katholischen Kirche zusammengefaßt ist.“ – HJE


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Die Bibel, das älteste Buch der Welt




http://www.bibelwerk.de/Bibel.12790.html...line.12798.html

Die Bibel ist sicherlich ein in vielerlei Hinsicht einzigartiges Buch. Nicht nur, dass sie als Wort Gottes imstande dazu ist, Menschenherzen zu bewegen und zu verändern, nein, schon ihre ganze Entstehungsgeschichte ist ein Abenteuer für sich. Kein anderes großes Werk der Weltliteratur kann sich in punkto Zuverlässigkeit, Genauigkeit und Aktualität mit der Bibel messen. Kein anderes Buch hat die Jahrtausende so meisterhaft überdauert und steht heute so weit verbreitet und standfest da wie sie.

Doch wie kam es überhaupt zur Bibel? Wie ist sie entstanden und wie wurde sie überliefert? Und wie sicher können wir sein, dass wir heute genau den Text vorliegen haben, der ursprünglich schon im Urtext vorhanden war?

Das Wort „Bibel“

Der Name hat seinen Ursprung in der Zeit, in der noch auf Papyrus geschrieben wurde. Damals diente der syrische Hafen Byblos als Umschlagplatz für große Schiffsladungen Papyrus. Von diesem Namen leitete sich vermutlich das griechische Wort „biblos“ ab, das soviel wie „Papyruspflanze“, aber auch „Papier, Schriftstück, Buch, Brief“ bedeutet. Für letztere Bedeutungen wird normalerweise „biblion“ gebraucht. Die Mehrzahl davon ist „biblia“ („Bücher“). Davon wurde das Wort „Bibel“ abgeleitet.

Alter, Verfasser und grundsätzlicher Aufbau

Die Bibel ist eigentlich nicht EIN Buch, sondern eine Sammlung von 66 verschiedenen Büchern (39 Altes Testament und 27 Neues Testament), dazu gehören historische Berichte, Lebensbilder, Gedichtesammlungen, Prophetien oder Briefe. Sie ist bis zu 3400 Jahre alt, oder sogar noch älter. Die Bücher der Bibel wurden in einen Zeitraum von mindestens 1500 Jahren geschrieben und zwar von mehr als 40 Schreibern, die sich größtenteils gegenseitig nicht kannten. Das sich aus diesen verschiedenen Einzelbüchern aus verschiedenen Jahrhunderten, verfasst von vielen verschiedenen Autoren letztendlich ein zusammenhängendes Ganzes ergab, durch das sich von vorne bis hinten ein roter Faden zieht, kann wohl nur dadurch erklärt werden, dass die Bibel Gottes Wort ist und durch die göttliche Autorität zu dem geworden ist, was sie heute ist.

Die Schreiber der Bibel waren ganz unterschiedliche Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Kulturen kamen. So gab es z.B. den großen Propheten und Anführer Mose, den militärischen Führer Josua, den König Salomo, den Hirten Amos, Daniel, den Staatsmann, Petrus, den Fischer, den Arzt Lukas oder Paulus, den Rabbiner. Sie alle haben an ganz unterschiedlichen Orten unter ganz unterschiedlichen Bedingungen geschrieben. Mose schrieb in der Wüste, Jeremia in einem Kerker, David in den Bergen oder seinem Palast, Paulus oftmals aus dem Gefängnis oder Johannes während des Exils auf der Insel Patmos.

Sie schrieben in drei Sprachen: Das Alte Testament hauptsächlich in hebräisch, teilweise auch in aramäisch, das Neue Testament in griechisch.

Mit der Zeit entstanden so die Bücher der Bibel. Mose verfasste fünf davon, Als König David regierte waren wieder einige dazu gekommen und kurz nach der babylonischen Gefangenschaft (6. Jhdt. v.Chr.), zur Zeit des Schriftgelehrten Esra, war das Alte Testament nahezu fertig. Vierhundert Jahre vor Christi Geburt war der erste Teil der Bibel fertig gestellt, so wie wir ihn heute unverändert vor uns haben.

Die Entstehung des zweiten Teils der Bibel, des Neuen Testamentes ist beinahe noch bemerkenswerter. Noch 50 Jahre nach der Geburt Jesu hatte man höchstwahrscheinlich keinen einzigen Satz des Neuen Testamentes geschrieben. Doch dann geschah das Wunder und die einzelnen Bücher wurden verfasst, ohne dass es einen Plan oder Absprachen dafür gegeben hätte. Wie auch beim Alten Testament waren die Autoren ganz unterschiedliche Persönlichkeiten, die oft weit voneinander entfernt lebten. Die entstandenen Schriften kursierten und wurden gesammelt und aufbewahrt in den verschiedenen Christengemeinden der damaligen Zeit. Auch die Verfasser der vier Evangelien, Matthäus, Markus, Lukas und Johannes setzten sich nicht erst zusammen, um ihre Schriften untereinander abzusprechen, sondern unabhängig voneinander entstanden diese vier Berichte, jeder davon mit einer ganz besonderen Färbung und von einem ganz bestimmten Standpunkt aus. So schildert Matthäus Jesus vor allem als König, Markus hingegen zeigt Jesus in seiner Knechtsgestalt, Lukas, der Arzt beschreibt ihn als wahren Menschen, während Johannes ihn als Gottes Sohn darstellt.

So ergab sich aus vielen Einzelbestandteilen eine Einheit, die die Werke auf wunderbare Weise miteinander verband.





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Erster Johannesbrief....

1,3 "was wir gesehen und gehört haben, verkündigen wir auch euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; und zwar ist unsere Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus."
5,18-20 "Wir wissen, dass jeder, der aus Gott geboren ist, nicht sündigt; sondern der aus Gott Geborene bewahrt ihn, und der Böse tastet ihn nicht an. Wir wissen, dass wir aus Gott sind, und die ganze Welt liegt in dem Bösen. Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben."

Verfasser

Dieser Brief wurde um das Jahr 90 n.Chr. wahrscheinlich in Ephesus vom Apostel Johannes geschrieben. Er richtet sich an keine bestimmte Gemeinde oder Einzelperson, sondern an alle Christen (siehe 2,12-14).
Im Gegensatz zum zweiten und dritten Johannesbrief ("der Älteste") wird im ersten zwar kein Verfasser genannt. Nach Wortschatz, Ausdrucksweise und Lehre gehören alle drei Briefe aber auf das Engste zusammen. Zudem bezieht sich der 1. Johannesbrief desöfteren auf das Evangelium des Johannes

Die Frage nach dem ältesten Buch der Welt hängt auch davon ab, was man als Buch bezeichnen möchte. Das Gilgamesch-Epos? der Babylonier entstand in Tontafeln geritzt bereits 2000 v. Chr. und 1800 v. Chr. schrieben die Ägypter ihre Totenbücher? auf Pergament? und gaben sie augerollt ihren Verstorbenen mit. Gebunden waren diese Schriftstücke freilich noch nicht, also keine Bücher im strengen Sinne. Als Niederschriften von Begebenheiten und Anweisungen können diese Dokumente dann aber schon als eine Art von Büchern gelten.

27 Bücher zusammengefasst, bitte Link anklicken...

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Auszug aus dem Johannes-Evangelium, Kapitel 1, Verse 1 bis 14:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Dieses war im Anfang bei Gott.
Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.
In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen.
Es wurde ein Mensch von Gott gesandt, der hieß Johannes.
Dieser kam zum Zeugnis, um zu zeugen von dem Licht, damit alle durch ihn glaubten.
Nicht er war das Licht, sondern er sollte zeugen von dem Licht.
Das wahrhaftige Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen.
Es war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;
welche nicht aus dem Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Sehr interessant zu lesen....

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http://liseschmitt.xobor.de/blog-e48124-...n-Rom-EWTN.html
https://kultur-und-medien-online.blogspo...Medien+-+online)
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Die psychischen Folgen der Abtreibung

Dr. Susan Stanford, USA, Psychologin und selbst Betroffene: "Ich glaube nicht, daß es irgend jemanden in unserer Gesellschaft gibt, dessen Herz so gebrochen ist, wie die Herzen der Frauen nach einer Abtreibung."

Abtreibung ist eine Todes-Erfahrung, und sie ist die Erfahrung von Trauer. Wir wissen (jede psychologische Überlegung wird dies bestätigen), welchen katastrophalen Verlust der Tod eines kleinen Kindes für Eltern bedeutet. Ebenso ist bekannt, welchen großen Verlust Frauen nach einer Fehlgeburt zu erleiden haben. Es ist wirklich unverantwortlich, jenen Frauen, die vor einer Abtreibung stehen, nicht bewußt zu machen, daß ihnen das gleiche Leiden bevorsteht. Die gleiche Trauer um den gleichen Verlust, gerade wie nach einer Fehlgeburt, nur noch schlimmer, da sie ja die Entscheidung für die Abtreibung selbst getroffen haben. Es ist also jene Auffassung absolut unhaltbar, eine Frau könne ein ungeplantes oder ungewolltes Kind ohne weiteres, vor allem aber ohne Konsequenzen, einfach loswerden. Schwerwiegende Konsequenzen kommen da auf sie zu. Und ich spreche nicht von den Konsequenzen aus einer spirituellen Perspektive, sondern vom psychischen Alptraum, der viele Frauen erwartet. Wenn in einer Frau dieser Trauerprozeß beginnt, weiß sie einfach nicht, was mit ihr geschieht. Und so versucht sie, ihre Gefühle zu leugnen und sie zu unterdrücken. Solche Frauen spüren und erleben ihren Verlust, aber sie erlauben sich ihre Trauer nicht, da sie ja den Schritt zur Abtreibung selbst gewählt haben. Und doch bräuchten sie ihre Trauer - verzweifelt nötig hätten sie ihre Trauer. [...]

Nun ist aber die Psyche von komplizierter Struktur. Es ist uns nicht möglich, bloß einen Teil unserer Emotionen zu kontrollieren und den übrigen Teil freizugeben. Und während sie also versucht, ihre Traurigkeit und ihre Trauer zu kontrollieren und sie innerlich zu verleugnen, beginnt sie, auch alle anderen Gefühle zu unterdrücken, bzw. sie spürt, daß alle anderen Gefühle bereits unterdrückt sind. Und so schirmt sie ihre Gefühle ab, eben auch jene Empfindungen, die für mich Familie charakterisieren: sei es Freude oder Lachen oder einfach das Gefühl von Leben. Wie sie sich nun ihrer Gefühle erwehrt, wie sie versucht, das Gefäß ihrer Empfindungen abzudecken, es gut und fest zu verschrauben, beginnt sie, eine emotionale Isolation zu erleben. Ihre seelische Gesundheit wird in der Folge immer labiler. Es beginnt für sie schwierig zu werden, ihre wichtigsten Beziehungen aufrechtzuerhalten, da sie, was ihre Gefühlswelt angeht, wie erfroren wirkt. Betroffen sind eben jene Gefühle, die für uns alle notwendig sind: Ein gesundes Verhältnis zu den Hauptpersonen unseres Lebens zu bewahren.

In einer Untersuchung wurde herausgestellt, daß sich 70 Prozent der untersuchten Paare innerhalb eines Jahres nach der Abtreibung getrennt haben, ob sie nun verheiratet waren oder nicht. Die Abtreibung war zu einem unausgesprochenen Hindernis in ihrer Verbindung geworden. Der Mann mag die Frau dabei fragen: "Bist du noch immer so empfindlich? Langsam solltest du doch darüber wegkommen. Schieb es jetzt beiseite!" Aber genau das kann sie nicht. [...]

Aber viele Frauen wollen den Grund ihres Leidens nicht wahr haben, lieber flüchten sie in die unterschiedlichsten Auswege, um nur irgendwie mit diesem Syndrom fertig zu werden, in dem sie jetzt stecken. Manche Frauen werden hyperaktiv: arbeiten, arbeiten, arbeiten. Andere Frauen kommen zum Drogenmißbrauch, Alkohol oder zu Beruhigungsmitteln, verschreibungspflichtigen Arzneien oder sogar illegalen Drogen. Ein weiterer Aspekt dieses Syndroms sind bei vielen Frauen die Schlafstörungen. Entweder leiden sie an Schlaflosigkeit oder an Alpträumen, an Baby-Alpträumen. Manche Frauen werden von ihren Erinnerungen andauernd eingeholt, auch tagsüber. Sie können offensichtlich diese gedankliche Beschäftigung mit ihrem Kind nicht abschütteln. Es gibt aber auch Frauen, die beinahe eine angstvolle Aversion gegen alles entwickeln, was mit Babys zu tun hat. Wenn zum Beispiel eine Freundin schwanger wird, will sie nicht beobachten müssen, wie das Baby wächst und sich entwickelt. So kann es passieren, daß sie auf keinen Fall in die Nähe einer Babyabteilung etwa eines Kaufhauses will, oder daß sie mit Neffen und Nichten nichts mehr zu tun haben will. Sie wird versuchen, sich von allem fernzuhalten, das irgendwie in Verbindung steht zum wachsenden Leben.

Bei manchen Frauen entwickeln sich zwanghafte Verhaltensweisen. Inzwischen wissen wir, daß ein solches Zwangsverhalten, ebenso wie beim Alkoholismus oder bei sonstigem Drogenmißbrauch, im Grunde der Versuch ist, eine viel tiefere und viel schmerzvollere Verletzung zu überspielen. Tatsächlich wird manch eine Frau wie von außen zusehen, daß sie dauernd dabei ist, sich zu überessen, wie im Zwang, oder das Gegenteil ist der Fall, manche Frauen wollen überhaupt nicht mehr essen, da ihre eigene Wertschätzung sehr gering geworden ist. Manche Frauen suchen sogar selbstzerstörerische, sich selbst strafende Verhaltensweisen. Entweder bleiben sie in einem Verhältnis, in dem sie mißbraucht werden, oder sie werden hochgradig permissiv. Solche Frauen haben das Gefühl, eine intakte, liebende Beziehung und eine erfüllte Geschlechtlichkeit nicht mehr zu verdienen. Und so wechseln sie oft und oft ihre Partner, so, wie wenn sie es sich auf viele Arten beweisen wollten, nichts mehr wert zu sein. [...]

Was aber ist notwendig, was muß geschehen, um derartig leidenden Frauen wirklich helfen zu können? Viele Frauen werden Hilfe bei einem Psychologen suchen. Doch wenn dann der Psychologe sich dieses Syndroms nach einer Abtreibung nicht bewußt ist, dann werden beide eher die Symptome angehen, als eben die eigentliche Ursache. Dann wird eher der Alkoholismus angegangen und nicht der Grund, der sie zum Trinken gebracht hat. Der Grund ist der Verlust eines Kindes. Und so rate ich als allererstes: Sie muß trauern, sie muß den Verlust betrauern und alle Gefühle durchleben, die damit an die Oberfläche kommen: Den Ärger, den Zorn etwa auf den Arzt oder auf irgend jemand anderen, der ihr zur Abtreibung geraten hat. Den Schmerz, die Schuld und eben alle anderen Aspekte des Verlustes, durch all das muß sie durch. Wenn sie nicht vorher schon einmal ermutigt worden ist, die Trauer zu verarbeiten, dann kann es sein, daß sie seit vielen Jahre derartig gequält worden ist. Sie muß die Verneinung durchbrechen, diese Leugnung, in Wirklichkeit ein Kind verloren zu haben. Ich muß diese Lüge immer von neuem anprangern, die behauptet, es sei alles nur Gewebe, es sei nur ein Zellhaufen.

Die Wahrheit ist: Es ist Leben, von Gott erschaffenes Leben. Es ist erschaffen, und es ist ein Kind. Sie muß versuchen, das anzunehmen. Nicht weil ich irgendeine Schuld unterschieben wollte, nein, der einzige Grund, je von Schuld zu sprechen, ist die Notwendigkeit, ihr den richtigen Weg zu ihrer Gesundung aufzuzeigen. Darüber hinaus bin ich oft gefragt worden, ob eine Frau von den Folgen einer Abtreibung ausschließlich durch psychologische Hilfe geheilt werden könne, ohne eine religiöse Komponente. Meine Antwort lautet: Nein. Ich glaube nicht, daß eine Abtreibung ganz und gar ausheilen kann ohne die Heilkraft des Glaubens. Ich glaube, es ist allein der Urheber des Lebens, der auch den Verlust des Lebens heilen kann. [...]

© Aktion Leben (http://www.aktion-leben.de/Abtreibung/Fo...ibung/sld02.htm)
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Eine Abtreibung ist ein schwerwiegender Eingriff in den natürlichen Ablauf des weiblichen Organismus. Dies wird oft nicht beachtet oder unterschätzt. Viele Frauen im Schwangerschaftskonflikt sind in erster Linie so sehr mit der Frage „Kind ja oder nein“ beschäftigt, dass sie etwaige Folgen der Abtreibung gar nicht in Erwägung ziehen. Erst nach dem Schwangerschaftsabbruch können sie davon überrascht werden. Bedauerlicherweise werden diese Frauen oft nicht von ihrem Arzt und der Beratungsstelle darauf aufmerksam gemacht, wenn sie sich selbst nicht danach erkundigen.

Aus einer Predigt....

Humor - nichts für Christen? Oder Doch???




Klaus Brinkmann

„Lachen ist gesund“ sagt ein Sprichwort. Aber, dürfen Christen lachen? Natürlich dürfen Christen sich herzlich freuen und diese Freude auch durch Lachen zeigen. Gott hat uns Menschen das Lachen gegeben, wir dürfen es gebrauchen – nur alles zu seiner Zeit In Prediger3,4 steht: “Weinen hat seine Zeit und Lachen hat seine Zeit“.


„Nicht-Lachen“ aber auch. Das heißt, es gibt auch Zeiten, wo Lachen nicht angebracht ist. Werden schmutzige Witze erzählt oder wird Gott lächerlich gemacht, dann ist Lachen absolut fehl am Platz. Eigentlich ganz klar, wirst du jetzt sagen.

Aber wie stehen wir zu Themen, zu denen Gott in seinem Wort ganz klare Aussagen trifft? Was sagen wir z.B., wenn sich über Hurerei oder Ehebruch lustig gemacht wird, ja, als ganz normal dargestellt wird. Lachen wir dann mit? Oder beziehen wir Stellung? Durch ein Wort oder vielleicht einfach dadurch, dass wir uns umdrehen und weggehen.

Kürzlich bekam ich eine mail, die folgendermaßen aufgebaut war. Nachfrage eines Programm-Users an seinen Support, wie er das neu installierte Programm „Ehefrau“, das er kürzlich gegen das Programm „Freundin“ getauscht hat, wieder los werden kann. Ob ein Rücktausch möglich sei oder ob das neuste Programm „Scheidung“ vielleicht besser sei oder vielleicht doch das Zusatzprogramm „ Sekretärin mit Minirock“. Merken wir etwas? Vermeintlicher Humor, der durch und durch gegen Gottes Wort ist. Wie gehen wir damit um? Weiterleiten an andere, damit die auch mal was zum Lachen haben? Oder macht uns solcher Dreck noch etwas aus? Natürlich werden wir jeden Tag mehr abgestumpft durch die Dinge um uns her. Wenn sich jeder Zweite scheiden läßt, gewöhnt man sich langsam daran. Aber wichtig ist, dass wir empfinden, wie Gott dadurch verunehrt wird.

Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen

Unseren Kinder gegenüber haben wir eine große Verantwortung. Wenn wir uns auf der einen Seite lustig machen über Dinge, die in den Augen Gottes Sünde sind, wie können wir dann auf der anderen Seite erwarten, dass sie uns ernst nehmen, wenn wir ihnen Gottes Sicht über diese Dinge vorstellen?

Aber auch den Menschen gegenüber, die uns umgeben, haben wir eine Verantwortung . Wenn wir ständig der „Pausen-Clown“ sind oder jeder uns als den „Spaßvogel der Nation“ kennt, haben wir es schwer, auch mal ein ernstes Thema anzusprechen.

Christen dürfen, ja sollen, fröhliche Menschen sein, denn was kann es schöneres geben, als ein Kind Gottes zu sein.



Christen dürfen auch humorvoll sein, denn ein „gesunder“ Humor tut auch den Mitmenschen gut. Aber wir sollten doch ganz genau darauf achten, welche Themen unsere Späße haben.

Lot schien auch ein humorvoller Mensch gewesen zu sein. Als er seine Schwiegersöhne auf das kommende Gericht über Sodom aufmerksam machte, meinten sie, er hätte sich einen Scherz ausgedacht. (1. Mose 19,14) Lot ist bestimmt nicht verantwortungsbewusst mit Humor umgegangen. Wir sollten uns also so benehmen, dass man schon merkt, ob wir etwas erst meinen oder nicht.

Christen dürfen auch herzlich lachen, denn das ist nun mal der Ausdruck von Freude. Aber wir sollten bedenken, wann und wo wir lachen. Denn, Lachen hat seine Zeit, aber Nicht- (mit)lachen auch.

Weinen hat seine Zeit

Genau wie das Lachen seine Zeit hat, hat auch das Weinen seine Zeit. Es gibt Zeiten, da müssen Christen weinen. Nachdem in der Versammlung (Gemeinde) in Korinth eine schlimme Sünde vorgekommen ist, tadelt der Apostel Paulus die Gläubige dort, dass sie nicht Leid getragen haben über diese Dinge, denn das hätte Konsequenzen gehabt (1. Korinther 5,2). Es gibt Dinge, über die wir traurig sein müssen, weil wir an ihnen zum einen erkennen, wie es in unseren Herzen aussieht (wozu wir fähig sind, wenn wir nicht auf der Hut sind) und zum anderen, dass wir nicht wachsam waren (vielleicht sogar mitschuldig).

Es ist aber auch zum Weinen, wenn wir manche sehen, die früher mit dem Herrn Jesus gegangen sind und nun in die Welt gegangen sind, also nur Sinn für das Irdische haben. In Philipper 3,18 waren solche, und der Apostel Paulus weint über sie.

Auch der Herr Jesus hat geweint, als er hier auf der Erde war. Z.B. am Grab des Lazarus (Johannes 11,35). Wir können dankbar sein für diese Tränen - zeigen sie uns doch, dass der Herr Jesus wahrer Mensch war und Empfindungen hatte wie du und ich. Gibt uns das nicht auch Vertrauen, Ihm alles zu sagen über das wir weinen müssen?



Wenn die Tränen zu spät kommen

In Offenbarung 20, 15 wird der Ort beschrieben, an den diejenigen kommen werden, die nie über ihre Sünden geweint haben. Dieser Ort ist gekennzeichnet durch Weinen und Zähneknirschen (Matthäus 22,13). Weinen - weil man die Zeit, die man hatte, nicht genutzt hat, um seine Sache mit Gott in Ordnung zu bringen um vor diesem Ort in Sicherheit zu sein. Zähneknirschen - weil man sich ständig selbst anklagt. Aber dann ist es für immer zu spät. Hast du schon über Deine Sünden geweint ? Wenn nicht, dann tu es heute - morgen schon könnten dir alle Tränen nichts mehr nützen.

Lachen hat seine Zeit und Weinen hat seine Zeit. Beides ist für Christen zum rechten Zeitpunkt angebracht.
http://www.kathnews.de/das-weihesakramen...r-gleichfoermig


blog-e48134-NEUER-Blog-Nachrichten-von-Kirche-und-Welt.html

Teresia von Avila sagte,Gott liebt fröhliche Menschen


Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen, sagte der Heilige don Bosco

Orden der Salesianer Don Boscos feiert sein 150-Jahr-Jubiläum

München - Den Spruch "Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen" kennt fast jeder aus Poesiealben. Zurück geht er auf Johannes Don Bosco (1815 bis 1888), der vor 150 Jahren einen neuen katholischen Orden gründete. Don Bosco war unverbesserlicher Optimist. Ohne eine gehörige Portion Gottvertrauen hätte er es wohl auch kaum auf sich genommen, in Turin bedürftigen Jugendlichen zu helfen, die im beginnenden Industriezeitalter auf der Strecke geblieben waren. Dabei ließ sich der Priester nicht beirren, wenn im Klerus über ihn geredet wurde, weil er sich auch mit Ex-Häftlingen abgab
.

Viele Menschen machen sich unglücklich, weil sie meinen, Glück könne man kaufen.
Wenn die Menschen das Glück suchen, suchen sie meistens das Geld.
Sie denken Geld sei Glück. Später erfahren sie das Gegenteil, aber dann ist es meistens zu spät.

Glück kann man nicht aufs Konto überweisen, Glück kann man nicht auf dem Fließband herstellen.
Glück kann man nicht im Laboratorium produzieren. Glück kann man nicht auf Knopfdruck herbeizauubern.

Mit Geld kannst du dir ein schönes Haus kaufen, aber keine Wärme und Geselligkeit.
Mit Geld kannst Du dir ein warmes Bett kaufen, aber keinen Schlaf.
Mit Geld kannst du Beziehungen kaufen, aber keine Freundschaft.
Mit Geld öffnet sich für dich jede Tür, nur nicht die Tür zum Herzen
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