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von esther10 14.10.2015 00:53

Bistum Regensburg, ein Vorbild...admin

http://www.bistum-regensburg.de/bistum/


Bischof Rudolf Voderholzer: Nur durch eine Rückbesinnung auf unsere christlich-abendländische Identität kann Integration der Flüchtlinge gelingen
14.10.2015

http://www.bistum-regensburg.de/glauben/die-bibel/

Angesichts der zunehmenden Flüchtlingswelle lenkt Bischof Dr. Rudolf Voderholzer den Blick auf die großen Herausforderungen, vor denen die Menschen in Deutschland derzeit stehen. Die größte Herausforderung sei die Stärkung der eigenen Identität und der Glaubenssubstanz. Nur dann könne Integration gelingen, so der Regensburger Bischof: „Nur ein Land mit starker eigener Glaubenssubstanz und kultureller Identität kann andere integrieren.

Sorgen macht mir hier weniger eine möglicherweise drohende islamische Überfremdung, als vielmehr die eigene Lauheit, die abnehmende Glaubenssubstanz in unserem christlichen Abendland, das merkwürdigerweise dort am lautesten beschworen wird, wo Glaube und Kirche seit Generationen an den Rand gedrängt wurden“, erklärte Bischof Rudolf während des traditionellen Rosenkranzgebets in Regensburg am vergangenen Freitag.

Flüchtlinge sind Opfer verbrecherischer Ideologie

Die Menschen, die aus den genannten Ländern fliehen, kämen erst einmal nicht, um das Abendland zu erobern, sondern weil sie Opfer eines Krieges seien, eines Bürgerkrieges, verursacht durch fanatische islamistische Gruppen. Diese Gruppen brächten den Gottesglauben in Verruf. Die verbrecherischen Gruppen der Taliban und des ISS schreckten auch nicht davor zurück, ihre eigenen Glaubensbrüder und -schwestern zu ermorden. Die Flüchtlinge aber seien zuerst Opfer und nicht Protagonisten dieser Ideologie, stellt Bischof Voderholzer fest und verweist gleichzeitig auf die ausdrückliche Verfolgung von Christen in diesen Ländern, worüber sich die zivilisierte Welt viel zu wenig empöre.

Bischof Rudolf Voderholzer unterstützt die Aussage von Bundespräsident Joachim Gauck, der anlässlich des Tags der deutschen Einheit gesagt hatte, die Möglichkeiten der Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland seien endlich, begrenzt und wohl auch mittlerweile erschöpft. „Die meisten der Flüchtlinge sind in islamischen Ländern unterwegs oder in notdürftigen Unterkünften untergebracht: in der Türkei, Jordanien, im Libanon – und die allermeisten sind in den Kriegsländern selbst. Dort muss zuallererst geholfen werden! Dort müssen Wohnungen gebaut, und zuvor die Wasserversorgung und die Versorgung mit den wichtigsten Lebensmitteln sichergestellt werden, sonst wird der Flüchtlingsstrom nicht abreißen und die Menschen an die Grenzen Europas drängen“, so das Appell von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer. Und weiter: „Es bleibt jetzt schon die große Herausforderung der Integration der Kriegsflüchtlinge, die bislang gekommen sind und wohl ein Bleiberecht bekommen.

Begreifen der eigenen Identität ermöglicht gelingende Integration

Mit Blick auf die Identität der christlich-abendländischen Kultur lenkt Bischof Voderholzer den Blick auf die Festkultur, die im Kirchenjahr gründet und stellt die Fragen: Werden die Muslime, die zu uns kommen, erfahren, was wir an Weihnachten feiern, wenn sie in den vor uns liegenden Wochen von Mitte November bis zum 24. Dezember durch unsere Städte gehen? Verstehen sie, dass wir uns beschenken, weil zuvor Gott uns beschenkt hat? Was bewegt dieses Volk, wovon ist es getragen, woran glaubt es, dass es so gastfreundlich ist und Opfer für die Fremden aufzubringen bereit ist, die wir in islamischen Ländern nicht erleben?

http://www.bistum-regensburg.de/glauben/glauben-leben/

Unser Land, so Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, ist aufgebaut und unsere Kultur ist geprägt worden von Menschen, denen heilig waren: Der Sonntag, die Bibel als Gottes Wort, die Ehe und alle Sakramente, die 10 Gebote, mit dem ersten voran: der Heiligung des Gottesnamens. Wenn wir Christen alle das vermitteln und froh leben, werden wir auch die Kraft zur Integration haben!
Lesen Sie hier die gesamte Predigt von Bischof Rudolf Voderholzer im Wortlaut.
http://www.bistum-regensburg.de/typo3con...sionPredigt.pdf
http://www.bistum-regensburg.de/

*

Hier geht es weiter...
http://www.bistum-regensburg.de/dienst-h...ie/eheberatung/...


Eheberatung im Bistum Regensburg

Die Ehe läuft einfach nicht richtig rund. In der Familie flammt eine Krise nach der anderen auf. Das ganze Leben scheint einfach sinn- und aussichtslos zu sein.
Kommt Ihnen das bekannt vor? Egal, wie verzwickt Ihre Situation ist, Sie müssen nicht alleine nach einem Ausweg suchen. Wir stehen Ihnen mit Rat zur Seite in unserer Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Bistums Regensburg. Für uns ist es nicht wichtig, wie alt Sie sind, ob ledig, verheiratet oder geschieden oder woran Sie glauben.

Sie
stecken in persönlichen Schwierigkeiten und wollen darüber reden?
wollen herausfinden, wie Sie Ihre Lebenssituation ändern können?
möchten Ihre Begabungen neu entfalten?
suchen nach dem Sinn des Lebens oder nach dem rechten Glauben?
fragen sich, wie Sie und Ihr (Ehe-)Partner Probleme in Partnerschaft und Sexualität meistern können?
wollen die Trennung oder Scheidung möglichst konfliktfrei überstehen?
möchten Familienstreitigkeiten beilegen?
Wir
haben ein offenes Ohr für Sie
schauen mit Ihnen unter die Oberfläche, um möglicherweise tieferliegende Gründe für Ihre Probleme zu sehen
entwickeln mit Ihnen andere Handlungsstrategien, ohne Ihnen die Verantwortung abzunehmen
suchen gemeinsam mit Ihnen nach Optionen, wie Sie Unveränderbares besser akzeptieren können…
denn wir bieten Ihnen Eheberatung, Familienberatung und Lebensberatung.
In gemeinsamen Gesprächen helfen wir Ihnen weiter. Kommen Sie zu uns – allein, mit Ihrem Partner oder mit der ganzen Familie. Wir bieten auch Gruppenarbeit an und sind in der Online-Beratung Bayern engagiert. Hier finden Sie auch in Ihrer Nähe die Stellen

*
http://www.eheberatung-regensburg.de/finden.html
http://www.katholische-eheberatung.de/in...che-beratung.de
http://www.caritas-regensburg.de/beraten...entionhorizont/
http://www.kbk-efl.de/
http://www.bkr-regensburg.de/

von esther10 14.10.2015 00:53

Deutsche Synodenteilnehmer: Gescheiterte Ehen differenziert sehen


Rom, 14.10.15 (kath.ch) Die deutschsprachigen Teilnehmer der Bischofssynode über Ehe und Familie haben eine stärkere Würdigung des konkreten Einzelfalls im kirchlichen Umgang mit gescheiterten Ehen gefordert. Die konkreten Situationen dürfen nicht unter ein «allgemeines Prinzip subsumiert» werden, heisst es in einer Mittwoch, 14. Oktober, veröffentlichten Stellungnahme der deutschsprachigen Arbeitsgruppe der Synode. Es gehe um die «Frage der gerechten und billigen Anwendung des Wortes Jesu» über die Unauflösbarkeit der Ehe.

Zugleich spricht sich die deutschsprachige Arbeitsgruppe für eine positivere kirchliche Bewertung vorehelicher Beziehungen aus. Die Seelsorge müsse den Menschen «auf ihrem Weg hin zur sakramentalen Ehe Zeit der Reifung gewähren und nicht nach dem Prinzip ‘Alles oder Nichts’ handeln».

Gewissen des Einzelnen berücksichtigen

Das Papier betont, dass Barmherzigkeit und Gerechtigkeit keine Gegensätze seien. Beide Grundprinzipien müssten mit «Klugheit und Weisheit» auf die «jeweilige, oft komplexe Situation» angewendet werden. Es gehe nicht um Ausnahmen, «in denen Gottes Wort nicht gültig sein soll». Nötig sei eine «personal ausgerichtete Seelsorge, die die Normativität der Lehre und die Personalität des Menschen in gleicher Weise einbezieht». Sie müsse das Gewissen des Einzelnen berücksichtigen und dessen Verantwortung stärken.

Weiter heisst es in der Stellungnahme, die Kirche stehe hierbei «unausweichlich in dem Spannungsfeld zwischen einer «notwendigen Klarheit der Lehre von Ehe und Familie» und der «konkreten pastoralen Aufgabe» andererseits, auch jene Menschen zu begleiten und zu überzeugen, «die in ihrer Lebensführung nur teilweise mit den Grundsätzen der Kirche übereinstimmen». Der kirchliche Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen wird in dem Text nicht ausdrücklich erwähnt. Das Thema steht erst in den kommenden Tagen auf der Tagesordnung der Synode.

Der deutschsprachigen Arbeitsgruppe der Synode gehören insgesamt 14 Kardinäle und Bischöfe aus neun Nationen an, darunter der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, der emeritierte wie der amtierende Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, Walter Kasper und Kurt Koch, sowie die Kardinäle aus Wien und München, Christoph Schönborn und Reinhard Marx. Ebenfalls auf Deutsch diskutiert der melkitische Patriarch Gregoire III. Laham aus dem Nahen Osten mit. Weitere Mitglieder sind Bischöfe aus Serbien, Finnland, Kroatien, Ungarn und der Slowakei.

Stellungnahmen vor Kleingruppen sollen ins Abschlussdokument einfliessen

Am Mittwoch legten die insgesamt 13 Kleingruppen der Bischofssynode nach mehrtägigen Beratungen ihre Stellungnahmen zum zweiten Kapitel des Arbeitspapiers der Synode vor. Darin geht es um die biblischen Aussagen und die Stellungnahmen des kirchlichen Lehramts zu Ehe und Familie. Die Texte sollen in das Abschlussdokument der Bischofssynode einfliessen, über das die Teilnehmer am 24. Oktober abstimmen. Die deutschsprachige Stellungnahme wurde vom Berliner Erzbischof Heiner Koch vorgetragen, dem Berichterstatter der Arbeitsgruppe.

Die deutschsprachigen Teilnehmer plädieren zudem für eine «stufenweise Hinführung» zum Sakrament der Ehe. Diese müsse von unverbindlichen Beziehungen über unverheiratet zusammenlebende Paare und nur standesamtlich verheirateten Paaren bis hin zur kirchlich gültigen und sakramentalen Ehe reichen.

Kritik an «zu statischer» Ehelehre

Zugleich hebt die Stellungnahme die geschichtliche Entwicklung der kirchlichen Ehelehre hervor. Die Arbeitsgruppe kritisiert, dass sie heute jedoch oft «zu statisch» und «zu wenig biographisch-geschichtlich» gedacht werde.

Die seelsorgerischen Bemühungen der Kirche, heisst es in dem anderthalb DIN-4-Seiten langen Papier weiter, dürften sich nicht nur auf «christliche Familien in der Nähe» beschränken, sondern «noch intensiver» um alle Familien, vor allem jene, die sich in einer schwierigen oder irregulären Situation befänden. Dabei bezieht sich die deutschsprachige Arbeitsgruppe ausdrücklich auf Papst Johannes Paul II. (1978-2005). (cic)

© Katholisches Medienzentrum, 14.10.201



Rom, 14.10.15 (kath.ch) Die deutschsprachigen Teilnehmer der Bischofssynode über Ehe und Familie haben eine stärkere Würdigung des konkreten Einzelfalls im kirchlichen Umgang mit gescheiterten Ehen gefordert. Die konkreten Situationen dürfen nicht unter ein «allgemeines Prinzip subsumiert» werden, heisst es in einer Mittwoch, 14. Oktober, veröffentlichten Stellungnahme der deutschsprachigen Arbeitsgruppe der Synode. Es gehe um die «Frage der gerechten und billigen Anwendung des Wortes Jesu» über die Unauflösbarkeit der Ehe.

Zugleich spricht sich die deutschsprachige Arbeitsgruppe für eine positivere kirchliche Bewertung vorehelicher Beziehungen aus. Die Seelsorge müsse den Menschen «auf ihrem Weg hin zur sakramentalen Ehe Zeit der Reifung gewähren und nicht nach dem Prinzip ‘Alles oder Nichts’ handeln».

Gewissen des Einzelnen berücksichtigen

Das Papier betont, dass Barmherzigkeit und Gerechtigkeit keine Gegensätze seien. Beide Grundprinzipien müssten mit «Klugheit und Weisheit» auf die «jeweilige, oft komplexe Situation» angewendet werden. Es gehe nicht um Ausnahmen, «in denen Gottes Wort nicht gültig sein soll». Nötig sei eine «personal ausgerichtete Seelsorge, die die Normativität der Lehre und die Personalität des Menschen in gleicher Weise einbezieht». Sie müsse das Gewissen des Einzelnen berücksichtigen und dessen Verantwortung stärken.

Weiter heisst es in der Stellungnahme, die Kirche stehe hierbei «unausweichlich in dem Spannungsfeld zwischen einer «notwendigen Klarheit der Lehre von Ehe und Familie» und der «konkreten pastoralen Aufgabe» andererseits, auch jene Menschen zu begleiten und zu überzeugen, «die in ihrer Lebensführung nur teilweise mit den Grundsätzen der Kirche übereinstimmen». Der kirchliche Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen wird in dem Text nicht ausdrücklich erwähnt. Das Thema steht erst in den kommenden Tagen auf der Tagesordnung der Synode.

Der deutschsprachigen Arbeitsgruppe der Synode gehören insgesamt 14 Kardinäle und Bischöfe aus neun Nationen an, darunter der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, der emeritierte wie der amtierende Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, Walter Kasper und Kurt Koch, sowie die Kardinäle aus Wien und München, Christoph Schönborn und Reinhard Marx. Ebenfalls auf Deutsch diskutiert der melkitische Patriarch Gregoire III. Laham aus dem Nahen Osten mit. Weitere Mitglieder sind Bischöfe aus Serbien, Finnland, Kroatien, Ungarn und der Slowakei.

Stellungnahmen vor Kleingruppen sollen ins Abschlussdokument einfliessen

Am Mittwoch legten die insgesamt 13 Kleingruppen der Bischofssynode nach mehrtägigen Beratungen ihre Stellungnahmen zum zweiten Kapitel des Arbeitspapiers der Synode vor. Darin geht es um die biblischen Aussagen und die Stellungnahmen des kirchlichen Lehramts zu Ehe und Familie. Die Texte sollen in das Abschlussdokument der Bischofssynode einfliessen, über das die Teilnehmer am 24. Oktober abstimmen. Die deutschsprachige Stellungnahme wurde vom Berliner Erzbischof Heiner Koch vorgetragen, dem Berichterstatter der Arbeitsgruppe.

Die deutschsprachigen Teilnehmer plädieren zudem für eine «stufenweise Hinführung» zum Sakrament der Ehe. Diese müsse von unverbindlichen Beziehungen über unverheiratet zusammenlebende Paare und nur standesamtlich verheirateten Paaren bis hin zur kirchlich gültigen und sakramentalen Ehe reichen.

Kritik an «zu statischer» Ehelehre

Zugleich hebt die Stellungnahme die geschichtliche Entwicklung der kirchlichen Ehelehre hervor. Die Arbeitsgruppe kritisiert, dass sie heute jedoch oft «zu statisch» und «zu wenig biographisch-geschichtlich» gedacht werde.

Die seelsorgerischen Bemühungen der Kirche, heisst es in dem anderthalb DIN-4-Seiten langen Papier weiter, dürften sich nicht nur auf «christliche Familien in der Nähe» beschränken, sondern «noch intensiver» um alle Familien, vor allem jene, die sich in einer schwierigen oder irregulären Situation befänden. Dabei bezieht sich die deutschsprachige Arbeitsgruppe ausdrücklich auf Papst Johannes Paul II. (1978-2005). (cic)

© Katholisches Medienzentrum, 14.10.201

von esther10 14.10.2015 00:44

2015.10.13
Semeraro: "Ein Gefühl des Ekels für die Veröffentlichung des Schreibens"

Marcello Semeraro
MARCELLO SEMERARO


Der Bischof von Albano ist ein Mitglied der Kommission mit der Ausarbeitung des Abschlussberichts vorgelegt: "Zum Thema der Sakramente zu wiederverheirateten Geschiedenen diskutiert wird, die Antwort ist immer noch kein"

ANDREA TORNIELLI
VATIKANSTADT


"Die allgemeine Meinung ist ein Gefühl von Ekel ...". Der Bischof von Albano, ist Marcello Semeraro ein Mitglied des Ausschusses mit der Ausarbeitung der endgültigen Fassung der Synode über die Familie geladen. Die sehr Zusammensetzung des Ausschusses in Frage dreizehn Kardinäle in einem Brief an Francis, der letzte Woche hatte gefragt beiseite Logik gesetzt reagierte aufgerufen wurde "Verschwörung". Eine angebliche Wortlaut des Schreibens, zusammen mit den Namen der angeblichen Unterzeichner, wurde Montag von der Vatikan-Korrespondent von "L'Espresso" Sandro Magister freigegeben.

Die Veröffentlichung der angeblichen Brief im Klassenzimmer hallte hatte?

A keine Resonanz in der Debatte ". Aber die allgemeine Meinung, die ich unter den Vätern wahrgenommen wird, ist ein Gefühl der Abscheu. Über den Inhalt, machte es der Öffentlichkeit schien eine Haltung nicht nur falsch, sondern mit weniger als edle Zwecke. Akt der Störung. "

Die Unterzeichner schien der Papst nicht vertrauen, so geflasht, dass die Synode kann "gefahren" werden durch die Kommission von dem sie gehört. Es ist es das?

"Ich weiß nicht, den Brief und einige der Unterzeichner nicht den Text, der offenbart wurde, nicht identifizieren. Aber Fragen über die Verfahren, die nie perfekt sind, können Sie immer tun. Der Generalsekretär hat Baldisseri aber es sehr leicht als vor der endgültige Text wurde nur von 3.00 bis 04.00 Uhr Menschen gezogen, aber jetzt der Papst wollte die Anzahl der verschiedenen Kontinenten mit Vätern zu erweitern, weil es mehr Augen und vor allem, um zu vermeiden dass die Optik ist eurozentrisch. "

Mehrere Bischöfe haben gesagt, dass die Synode zu eurozentrisch. Ist das wahr?

"Es ist auch mein Eindruck. Wir müssen erkennen, dass die Herausforderungen, unterscheiden sich je nach den geografischen Gebieten: Hier in Europa haben wir das Problem der sinkenden Geburtenraten in Afrika haben das umgekehrte Problem. Es gibt Länder, wo das Problem ist nicht die Scheidung, aber Polygamie. "

Sie haben damit begonnen, die wiederverheirateten Geschiedenen zu diskutieren?

"Ja. Es sind bisher nur wenige Interventionen, die eine klare Position zu der Möglichkeit der Schließung Rückübernahme unter bestimmten Bedingungen zum Ausdruck gebracht haben, zu den Sakramenten. Dann gibt es diejenigen, die glauben, dass sie ernsthaft mit dieser Frage, auch wenn eine Antwort noch nicht existiert. Es ist eine neue Frage und die Leben der Kirche nicht auf den Tisch gestellt. Die ganze Geschichte der Kirche, der Dogmengeschichte, war immer auf die Fragen in Verbindung gebracht worden, um Probleme, die dann reagiert hat, die manchmal nur mit Mühe. Es dauert seine Zeit. Ich beziehe mich auf die Frage von Benedikt XVI aufgeworfen: was für eine Wirkung das Fehlen des Glaubens des Paares über die Gültigkeit der sakramentalen Ehe? Sie müssen sich einmal darüber nachdenken. "

Einige sagen: wenn es nicht zu wiederverheirateten Geschiedenen zu öffnen, wir unsere eigenen zu tun. Und diejenigen, die nicht glaubten, auch nur die Erhöhung der Gegenstand kommen, um der Ketzerei beschuldigen diejenigen, die zu tun. Wie es herauskommt?

"Vor allem die Vermeidung von den als Ketzer, die nicht wie ich denkt malen. Die Theologie der Familie ist etwas neu, es hat nicht vor dem zwölften Jahrhundert existieren. Vergessen Sie nicht, die Erkenntnisse, die wir: Pius XII, hat beispielsweise die natürlichen Methoden für die verantwortliche Elternschaft geöffnet, während das Zweite Vatikanische Konzil hat die einigende Ende mit dem Zeugungs Ehe hinzugefügt ".

Kardinal Müller, Unterzeichner des Briefes, schien einen Riss zu öffnen, und sagte: "Sie können über die Bedingungen der Einzelfällen, sondern eine allgemeine Regelung nicht möglich zu argumentieren."

"Vielleicht eine Möglichkeit ist da, wir werden sehen. Kein allgemeines Gesetz, sondern die Aufmerksamkeit auf die subjektive Zustand des Volkes. In seinem ersten Bericht, Kardinal Erdo genannten Instrumentum Laboris, wo es unterscheidet zwischen böswillig Ziel - oder wir vielleicht besser sagen, eine Diskrepanz zwischen dem Projekt der Christ - und den Zufälligkeiten, die die Zuerkennung des Gesetzes zu verringern. Das Zivilrecht macht einen Unterschied zwischen Schuld und Förderfähigkeit kann Schuldigen jedoch nicht verantwortlich. Kardinal Müller vielleicht verstehen. Daneben gibt es schmerzlichen Situationen ist eine Frage der Tat, einige habe ich bekannt. Fälle, in denen er eine andere Person gefunden hatte, war der Ehepartner verlassen eine Chance, aus Verzweiflung oder Depression zu erholen. "

Einige sagen, dass zu viel von Barmherzigkeit ...

"Gnade ist das architektonische Prinzip aller Theologie. Gnade, was es bedeutet? Kostenlose, unverdient. Warum nicht die gleiche Gnade zu sagen? Wir müssen immer auf die Dynamik in den Evangelien ist im Gefühl geliebt und vergeben, dass eine kleine Sünder findet zurückzukehren. Pascal hat geschrieben: Wie kann ich meine Sünden zu erkennen? Wenn du weißt, deine Sünden vergeben. "

So kann dies auf der Synode diskutiert werden?

"Die Kirche hat seit ein paar Jahrhunderten diskutiert, ob Unsere Liebe Frau wurde ohne Sünde oder nicht begriffen, mit gegenseitigen Beschuldigungen der Franziskaner und Dominikaner umgekehrt, die sich gegenseitig exkommuniziert. Stellen Sie sich vor, wenn Sie nicht zu diskutieren diese. Außerdem Dogmen von der Unbefleckten Empfängnis, wie das hat nicht das Leben der Menschen zu berühren, wie, was wir in der Synode sprechen. Dies sollte auch machen uns sensibler und vorsichtiger, wenn wir uns zum Ausdruck bringen. "

von esther10 14.10.2015 00:41

Donnerstag, 20. August 2005
Die Vigil am 20.August2005 und das Hostienwunder:
Gänsehaut!



Hochgeladen am 20.01.2011
In der Vigil vom 20.8.2005 am WJT in Köln ereignete sich ein Hostienwunder. Während der Anbetung des Allerheiligsten mit Papst Benedikt XVI zeigte sich zweimal Jesus als Jüngling in der Hostie der Monstranz. Er schaut über einer Wolke herab. In der TV- Übertragung war das Wunder weltweit zu sehen. Kommentar des bayrischen Fernseh- Reporters: Viele Zeichen wurden gegeben. WJT Moto: Wir sind gekommen um IHN anzubeten.

http://beiboot-petri.blogspot.de/2015/08...05-und-das.html
http://gloria.tv/?media=49011&language=oe7Kk4CL1hU

https://www.youtube.com/watch?v=tg7LR0PcbbI

****************************************




[b]WELT Jugendtage in Köln, mit Papst Benedikt...ca. 1 Million Jugendliche

http://gloria.tv/?media=49011&language=o9CtE7uatTg.

Eucharistisches Wunder WJT 2005 Köln
maralkos 01/02/2010 09:32



Köln / Deutschland 2005
In der Vigil vom 20.8.2005 am WJT in Köln ereignete sich ein Hostienwunder. Während der Anbetung des Allerheiligsten mit Papst Benedikt XVI zeigte sich zweimal Jesus als Jüngling in der Hostie der Monstranz. Er schaut über einer Wolke herab. In der TV- Übertragung war das Wunder weltweit zu sehen. Kommentar des bayrischen Fernseh- Reporters: Viele Zeichen wurden gegeben. WJT Moto: Wir sind gekommen um IHN anzubeten.

http://kath-zdw.ch/maria/Download/Hostienwunder.pdf......Grossformat

Dasselbe wurde am 5. März 2012, bei EWTN, nach der hl. Messe,, ca 15 Uhr, als man nach der Hl. Messe die Hostie in der Monstranz.... näher und näher brachte........ da durfte jemand, nur mit dem Unterschied , dass die Wolken dieses mal dunkel waren, dasselbe sehen...Wunderbar! Was das zu bedeuten hat???....eventuell, es kommen noch mehr dunkle und schlimme Zeiten auf uns zu....?
.(..admin, 14.10.2015.)

*********

Ja, jetzt ist die Zeit 14. Oktober 2015...und wie schlimme dunkle Zeiten wir seit dem 20. August 2005, bekommen haben.....Überall viele Kriege, ISIS Terroristen und die überaus großen, Millionen von Menschen , die fliehen müssen um ihr Leben zu retten, und so viele Menschen sind von der Kirche ausgetreten, furchtbar....Gott läßt nicht mit sich spotten....

Das sind alles sehr dunkle Zeiten, und was noch kommen wird, wenn die Menschen sich nicht bekehren und Buße tun für die vielen Sünden....admin...


*

Weitere Video's vom Weltjugendtag 2005.











***

Eucharistisches Wunder WJT 2005 Köln
maralkos 1.2.2010 09:32
Köln / Deutschland 2005
In der Vigil vom 20.8.2005 am WJT in Köln ereignete sich ein Hostienwunder. Während der Anbetung des Allerheiligsten mit Papst Benedikt XVI zeigte sich zweimal Jesus als Jüngling in der Hostie der Monstranz. Er schaut über einer Wolke herab. In der TV- Übertragung war das Wunder weltweit zu sehen. Kommentar des bayrischen Fernseh- Reporters: Viele Zeichen wurden gegeben. WJT Moto: Wir sind gekommen um IHN anzubeten.

Hostienwunder...bitte anklicken


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http://gloria.tv/?media=49011&language=oe7Kk4CL1hU.

Kommentare:von Gästen

Habt Ihr Euch schon mal gefragt, warum die christliche Kirche (vor allem die katholische) in den Medien so schlecht weg kommt?
Lösung: Laut einer Studie des Instituts für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin sind Politikjournalisten mit großer Mehrheit links (vor allem grün) orientiert. Außerdem gaben 32,5 Prozent der Befragten an, mit ihrer Arbeit "die politische Tagesordnung beeinflussen zu wollen.
Ziel der Umerziehung ist der Bruch mit der eigenen Kultur.

Uwe Fischer vor 1 Jahr als Antwort auf Peter Mueller
Hallo Peter, das ist übrigens auch der Grund, warum Christen in den deutschen Medien keine Opferlobby haben. Da helfen auch eindeutige Fakten nicht, nach denen Christen heute die weltweit am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft ist: Nach Berechnungen von Menschenrechtlern werden bis zu 200 Millionen von insgesamt 2,2 Milliarden Christen diskriminiert (vor allem in islamischen Ländern). Rund 80 Prozent der Menschen, die weltweit wegen ihres Glaubens verfolgt werden, sind Christen.


von esther10 14.10.2015 00:33



HÖCHBERG/Würzburg


Kardinal Meisner kommt nach Höchberg/Würzburg

http://www.worldfatima.com/de/2013-10-08-15-32-19de
hier anklicken...LIVE

Robert Menschick
HÖCHBERG

Am Dienstag, 13. Oktober, finden die Monatswallfahrten des Fatima-Apostolates der Diözese Würzburg für dieses Jahr in Höchberg ihren Abschluss. Kardinal Joachim Meisner aus Köln wird ab 19 Uhr die heilige Messe mit den Gläubigen feiern und dabei predigen.
Am Dienstag, 13. Oktober, finden die Monatswallfahrten des Fatima-Apostolates der Diözese Würzburg für dieses Jahr in Höchberg ihren Abschluss. Beginn ist um 18.15 Uhr mit dem feierlichen Rosenkranzgebet vor dem Allerheiligsten und Beichtgelegenheit. Kardinal Joachim Meisner aus Köln wird ab 19 Uhr die heilige Messe mit den Gläubigen feiern und dabei predigen. Im Anschluss folgt die Lichterprozession um die Höchberger Kirche. Nach Schlussgebet und Segen spendet Neupriester Daniel Sluminskiy noch den...

Beim Namen genannt

Joachim Kardinal Meisner (Foto:dpa) hat beim Fatimatag in Höchberg bei Würzburg am vergangenen Dienstag beklagt, Jesus Christus werde zu wenig im Alltag wahrgenommen. In der vollbesetzten Kirche Mariä Geburt, sagte der Alterzbischof von Köln, Christen, täten daher gut daran, sich an die Hand der Mutter Gottes zu begeben. „Alle Wege Mariens führen zu Christus“,so Meisner. Zur Monatswallfahrt am 13. Oktober hatte das Fatima-Weltapostolat (Würzburg) eingeladen. weiter...

Im Dienste der Fatima-Botschaft

30 Jahre Fatima-Apostolat in der Diözese Würzburg

Es war eine kleine Gruppe von Männern, die zusammen mit dem Höchberger Wallfahrtspriester Martin Fleckenstein und dem damaligen Dekanatsratsvorsitzenden Konrad Heck im Oktober 1981 die „Fatima-Aktion im Dekanat Würzburg links des Mains“ gegründet hat. Mit Filmabenden, Vorträgen, Büchern und Kleinschriften über die Fatimabotschaft in verschiedenen Pfarreien begann eine intensive Öffentlichkeitsarbeit. Bereits 1982 konnte eine eindrucksvolle Marienstatue erworben werden, die noch heute bei allen Monatsdreizehnten von Mai bis Oktober nach dem eucharistischen Rosenkranz und der Festmesse Mittelpunkt der anschließenden Lichterprozession ist.

1985 erweiterten sich die Aktivitäten auf Diözesanebene mit einer umfangreichen Fotoausstellung im Domkreuzgang – eröffnet vom damaligen Dompfarrer und heutigen Weihbischof em. Helmut Bauer. Noch heute ist er einer der Hauptzelebranten und Prediger bei den jährlichen Fatimafeiern. Diese Ausstellung ist vermutlich die bisher einzige im deutschen Sprachraum. Im gleichen Jahr begannen auf Anregung des Apostolats die ersten diözesanen Pilgerreisen nach Fatima. 1987- im 70. Jahr der Marienerscheinungen – diskutierte der Arbeitskreis über den Gedanken, wie die Fatimabotschaft nachhaltig etabliert werden könnte. Man einigte sich auf sechs diözesane Wallfahrtskirchen, in denen mit Zustimmung der Wallfahrtspriester jährlich Fatimafeiern von Mai bis Oktober stattfinden. Seit dieser Zeit werden Jahr für Jahr über 800 Werbeplakate an alle Pfarreien des Bistums verschickt.

1992 erhielt das Apostolat die kirchliche Anerkennung von Bischof Paul-Werner Scheele unter dem ersten offiziellen Geistlichen Leiter Pfarrer i. R. Edwin Kaufmann. Damit war der Arbeitskreisintegriert in das Deutsche Fatima-Apostolat mit Sitz in Petersberg angrenzend an Fulda im Verbund mit der weltweiten Bewegung in über 120 Ländern. Im gleichen Jahr wurde zum Abschluss der monatlichen Fatimatage der erste Besinnungstag für Fatimafreunde eingeführt, der ohne Unterbrechung bis heute gern besucht wird. Maßgeblich setzte sich Pfarrer Kaufmann für die Erneuerung der Marienweihe ein, die dann 1994 im Würzburger Dom durch Bischof Scheele vollzogen wurde. Seit dieser Zeit feiert der Bischof jährlich ein Pontifikalamt an einem der Fatimatage. Pfarrer Kaufmann war auch der Initiator für den ab 1995 zusätzlich organisierten Wallfahrtstag der marianischen Gemeinschaften zum Würzburger Käppele als Vorbereitung auf das Heilige Jahr 2000.

Nach über siebenjähriger vorbildlicher Leitung übergab er Ende 1998 das Amt an Pater Egino Puff OFM, damals Wallfahrtsleiter in Dettelbach. Sofort stand er vor einer großen Aufgabe: Die Übernahme der Organisation für den im September 1999 in Würzburg stattfindenden 26. Deutschen Fatimakongress mit Fatima-Bischof Serafim de Silva, Bischof Dr. Scheele und Weihbischof Bauer. Der Festakt in der Franziskanerkirche, das feierliche Pontifikalamt im Dom und die Lichterprozession durch die Würzburger Innenstadt waren beeindruckende Zeugnisse, der Öffentlichkeit die Botschaft von Fatima verstärkt bewusst zu machen. Domvikar Paul Weismantel hatte aus Anlass des Kongresses eigens einen neuen Text für das bekannte Fatimalied gedichtet. Dem Kongress voraus ging eine Tagung der Arbeitsgemeinschaft Marianischer Vereinigungen in Deutschland.

Für Pater Egino war die Seligsprechung der Seherkinder Jacinta und Francesco im Jahr 2000 Anlass, den jährlichen Gedenktag am 20. Februar auch im Bistum einzuführen. Ein brennendes Anliegen war ihm und dem Arbeitskreis ab 2002 die Sorge um Priester- und Ordensberufungen, vor allem die Wieder- und Neubelebung des monatlichen Priesterdonnerstags sowie die eucharistische Anbetung. In Zusammenarbeit mit der Fatimazentrale in Petersberg bei Fulda reichten die Bemühungen über die Bischöfe bis hin zur Deutschen Bischofskonferenz. Das Apostolat hat aufmerksam registriert und sich gefreut, dass später in einigen Bistümern „Berufungsjahre“ durchgeführt worden sind.

2006 veröffentlichten wir in Zusammenarbeit mit der Petersberger Zentrale eine Broschüre über das phänomenale Sonnenwunder in Fatima. Ausschlaggebend dafür war ein Vortrag von dem Theologen, Mediziner und Patentjuristen für internationales Recht, Günter Stolze 2005 in Wien über neue Erkenntnisse und Forschungsergebnisse, die er 2007 beim 21. Internationalen Kongress in Fatima offiziell vorgestellt hat. Damit wurde die bischöfliche Anerkennung der Fatimabotschaft im Jahr 1930 durch einen weiteren Beweis ihrer Echtheit bestätigt. 70.000 Menschen haben das Sonnenwunder am 13. Oktober 1917 gesehen – keiner hat es geleugnet.

Nachdem Pater Egino 2009 die Wallfahrtsleitung in Birkenstein/Obb. übernommen hatte, musste er seine verdienstvolle Tätigkeit für unser Würzburger Fatimaapostolat beenden. Sein Nachfolger wurde der 30-jährige Kaplan Christian Stadtmüller. Bereits bei seiner Primizfeier in der Heimatpfarrei legte er Wert darauf, dass die Statue einer Fatima-Madonna bei Einzug in die Kirche mitgetragen wird; ein gutes Omen für seine künftige Aufgabe. Die würdige Feier der Liturgie an den Fatimatagen – inzwischen in neun Wallfahrtskirchen – ist ihm ein Herzensanliegen. Er müht sich erfolgreich um bekannte Hauptzelebranten und Prediger – zu ihnen zählen auch unsere Würzburger Bischöfe Dr. Friedhelm Hofmann und Weihbischof Ulrich Boom – um das Interesse für die so notwendige Verbreitung der Fatimabotschaft nach Umkehr, Gebet und Buße noch intensiver zu fördern.

Ein Höhepunkt in der Geschichte unseres Apostolates war sicher der Besuch des Apostolischen Nuntius in Deutschland Dr. Jean-Claude Périsset im August 2010 in der Wallfahrtskirche Dettelbach. Erfreulich ist, dass in den vergangenen Jahren ein Priesterkreis unseres Apostolates entstanden ist, dem rund zehn meist junge Geistliche angehören. Sie stellen sich als Mitarbeiter gerne zur Verfügung und leisten so in Zusammenarbeit mit den Laien in unserem Arbeitskreis einen hervorragenden Dienst für unser Apostolat.

Auf Initiative unseres geistlichen Leiters wurde zudem 2011 ein Förderverein zur Unterstützung des Fatima-Apostolats gegründet, dem inzwischen bereits über 170 Mitglieder angehören. Mit einem Jahresbrief werden die Vereinsmitglieder, die Besucher der Fatimafeiern und des Besinnungstages über die vielseitigen Veranstaltungen informiert. Ein neues Jahresgebetsbildchen erfreut sich großer Beliebtheit, greift es doch unser Jahresthema auf und dient als gemeinsames Gebet vor dem Marienbildnis am Ende jeder Fatimafeier. Pilgerreisen und Buswallfahrten gehören ebenfalls zum Progammangebot. In einer umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit über die regionale Presse und das Internet sieht Vikar Stadtmüller eine wichtige und zeitgemäße Möglichkeit, Außenstehende zu erreichen und so die Botschaft unserer Lieben Frau von Fatima auch den Menschen im dritten Jahrtausend näher zu bringen.
http://www.fwa-wuerzburg.de/unsere-wallfahrtsorte/
Günther Weth
Laien-Leiter des Fatima-Apostolates in der Diözese Würzburg

von esther10 14.10.2015 00:29

Dienstag, 13. Oktober 2015

Deutschland: Jedes fünfte Kind ist armutsgefährdet
Armutsgefährdete Kinder sind materiell unterversorgt und sozial benachteiligt.

Kinder- und Familienarmut hat in Deutschland einer neuen Studie zufolge alarmierende Ausmaße angenommen. Zugleich ist die staatliche Unterstützung oft nicht passgenau und geht am Bedarf vorbei. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Erhebungen die für die Bertelsmann-Stiftung veröffentlicht wurden.

Jedes fünfte Kind in Deutschland gilt als armutsgefährdet. Verzicht und ein Mangel an gesellschaftlicher Teilhabe sind die Folge. Dies sind 2,1 Millionen Jungen und Mädchen, die in Familien leben, die weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Netto-Einkommens zur Verfügung haben. Knapp die Hälfte der Haushalte, in denen diese 2,1 Millionen Kinder leben, beziehen staatliche Grundsicherung, also SGB-II-Leistungen, besser bekannt als Hartz IV. Bei der anderen Hälfte ist das allerdings nicht der Fall: Sie leben ohne diese Unterstützung. Zu diesen insgesamt 2,1 Millionen armutsgefährdeten Kindern kommen noch einmal 480.000 Kinder hinzu, die nur dank der Hilfen der SGB-II-Leistungen knapp oberhalb der Armutsschwelle leben.

Laut Studie können 76 Prozent der Kinder aus einkommensarmen und von Hartz IV abhängigen Familien noch nicht einmal eine Woche Urlaub im Jahr machen. 54 Prozent der armutsgefährdeten Kinder können laut Studie nicht mindestens einmal im Monat ins Kino, Theater oder Konzert gehen. 31 Prozent können nicht einmal im Monat Freunde zum Essen einladen. Bei Antworten auf die Frage, ob sie sich ab und zu neue Kleidung kaufen können, sagen 29 Prozent nein. 14 Prozent haben kein Internet.

Zehn Prozent der Kinder besitzen keine ausreichende Winterkleidung

Das staatliche Unterstützungssystem fange Armut nur unzureichend auf, bilanziert die Studie. „Materielle Unterversorgung und fehlende soziale Teilhabe sind eine schwere Hypothek, mit der Kinder ins Leben starten“, sagte Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann-Stiftung. Der Bedarf der Kinder, ihr Wohlbefinden und ihre Teilhabechancen müssten in den Mittelpunkt rücken.

Mit Angaben aus Bertelsmann-stiftung.de vom 10.05.15

von esther10 14.10.2015 00:25





Franziskus zusammen mit Kardinal Gerhard Müller, Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz, 19. November, 2014 Credit: Bohumil Petrik / CNA.
Vatikanstadt, 13. Oktober 2015 / 11.48 (CNA / EWTN Nachrichten)

Synode Brief Leck wurde bestimmt ", um Streit zu säen", sagt Kardinal Müller

.- Kardinal Gerhard Müller sprach mit einer italienischen Tageszeitung am Dienstag über die Synode und über einen Brief angeblich Franziskus von einer Reihe von Kardinälen abouts seinen Prozess gesendet , ruft das Leck von einem privaten Dokument skandalös.

"Ich sage nicht, ob ich mich angemeldet ist oder nicht. Der Skandal ist, dass es öffentlich einen privaten Brief des Papstes ", sagte der Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre erzählt Corriere della Sera Oktober 13. "Das ist ein neuer Vatileaks: private Dokumente des Papstes sind privates Eigentum des Papstes und sonst niemand. Niemand kann es zu veröffentlichen, ich weiß nicht, wie das passieren konnte. "

"Die Absicht derer ihrer Veröffentlichung gewollt ist, um Zwietracht zu säen, um die Spannungen zu schaffen. Ich denke, das ist klar. "

Der Text von einem Brief, und eine Liste von 13 Kardinalunterzeichner wurden durch Vaticanista Sandro Magister veröffentlichte am Vortag. Mehrere der aufgeführten haben bestritten, Prälaten, der das Dokument unterzeichnet, und andere haben den von Magister veröffentlichten Text bestritten.

Kardinal Müller ist unter der Liste der Unterzeichner von Magister erschienen sowie eine alternative Version von Jesuiten geführte veröffentlicht America Magazin.

Nachdem der Rat über den Brief mit Corriere della Sera, wandte sich der Kardinal auf größere Probleme der Synode und Francis 'Papsttums.


Er nahm Anstoß an "diejenigen, die in der römischen Kurie zu erhalten, dass es entgegen den Papst. Diejenigen, die sagen und schreiben, dass es Wölfe, die Francis wird von Wölfen umgeben. Dies ist eine offensive Ausdruck und Verbrecher. Ich bin kein Wolf gegen den Papst. "

"Ich weiß, die der Papst und das, was von seinem Primat tausendmal besser als diejenigen, die diese Dinge sagen, meinte. Als Präfekt der Kongregation, ich bin der erste Mitarbeiter des Heiligen Vaters; nicht nur mir, sondern allen, die ein Teil davon sind. Ich werde niemand in Zweifel meinen Gehorsam und meinen Dienst an den Papst und der Kirche. "

Franziskus hatte letzte Woche warnte vor einer "Hermeneutik der Verschwörung 'rund um die Synode, und Kardinal Müller wider, dass die" Verschwörung "wäre" Zu sagen, wir sind Freunde des Papstes, und sie sind der Feind! "

"Ich weiß nicht, jemand hier, der gegen den Papst ist", bekräftigte er.

Erkenntnis, dass hat es Besorgnis über die Vorschriften der Synode zum Ausdruck gebracht, sagte er, es "immer diskutiert, wie die Verfahren zu verbessern, jeder hat die Freiheit, ihre Meinung zu sagen: die Regeln sind ein Mensch, kein göttliches Gesetz"

Sprach Kardinal Müller positiv über den Einsatz von Kleingruppen zur Diskussion auf der Synode und sagte, dass "jeder hat die Freiheit, sich stärker zum Ausdruck bringen," und dass "in der [Synode] Halle gibt es nur drei Minuten für jede Intervention und eine Synthese aller Aspekte nicht durchgeführt werden. "

"Es gab Spannungen zwischen Lehre und pastoralen Ansatz", sagte der Kardinal, "aber es ist die Aufgabe der Synode, diese beiden Aspekte zusammen zu sehen. Jeder katholische Bischof, in seiner Person, ist ein Lehrer des Glaubens und Hirte der Herde. "

In Bezug auf die Verbindung zwischen Lehre und Barmherzigkeit, sagte Kardinal Müller, "Orthodoxie muss in der Seelsorge realisiert werden, und es gibt nicht eine gesunde Seelsorge ohne Lehre:. Das heißt die Lehre Jesu, keine akademische Lehre der Theologen"


Er fügte hinzu, dass die Debatten nicht als zwischen "Liberalen", die von den Massen anerkannt sind, und unpopuläre "Konservativen", die die Lehre von Christus offenbart verteidigen charakterisiert werden.

"Es ist nicht so, wenn man [Bischof] ist der Zehn Gebote, und ein anderer ist der Barmherzigkeit. Und das Evangelium verlangt auch die Umwandlung unseres Lebens. Die Tür ist schmal. "

Kardinal Müller wandte sich dann an den geschiedenen-and-remarried.

"Personen leiden, weil ihre Ehe zerbrochen ist, nicht weil sie nicht empfangen kann Kommunion. Für uns ist das Zentrum der Eucharistie ist die Weihe: jeder Christ hat die Pflicht, Messe zu besuchen, aber nicht die Kommunion zu empfangen. Konzentriert sich nur auf diesen einen Punkt löst nichts. "

Er fügte hinzu, dass "eine allgemeine Regel" in dieser Hinsicht "ist nicht möglich."
http://www.catholicnewsagency.com/news/s...al-mller-23970/
"Die Ehe ist ein Sakrament, und die Kirche hat nicht die Vollmacht über ein Sakrament."

von esther10 14.10.2015 00:25

Papst-Vertrauter berichtete als erster „Die Verschwörung der Dreizehn“
14. Oktober 2015 21:54 | Mitteilung an die Redaktion


Das Buch von Andrea Tornielli: „Franziskus. Zusammen. Das Leben, die Ideen, die Worte des Papstes, der die Kirche verändert“

(Rom) Die Nebel lichten sich immer mehr, rund um den Beschwerdebrief der dreizehn Kardinäle-Synodalen. Die progressive Phalanx ruft „Skandal“ und empört sich, daß das Schreiben öffentlich bekanntgemacht wurde. Zum Schuldigen wurde der Vatikanist Sandro Magister erklärt. Der renommierte und altgediente Vatikanist gilt unter Bergoglianern ohnehin als Papst-Gegner Nr. 1 unter den Vatikanisten. Auf ihn darf schonungslos eingedroschen und damit die Verteidiger der katholischen Ehe- und Morallehre unter den Synodalen gemeint werden. Doch die Dinge liegen etwas anders.

Flucht nach vorne: Papst-Vertrauter „enthüllte“ Schreiben der dreizehn Kardinäle

Auch auf der heutigen Pressekonferenz, der dritten in Folge, kritisierte Vatikansprecher Lombardi „das schicksalhafte Schreiben, das weit mehr Widerhall gefunden hat, als es verdient“.

Magister schrieb darauf: „Gleich wie auch ein stattliches Heer von Prälaten und Journalisten scheint er zu vergessen, daß der Erste, der die Nachricht über diesen vertraulichen Akt explodieren ließ, nicht ein angeblicher Agent der Unterzeichner war, sondern der dem Papst freundschaftlich verbundene und Franziskus am nächsten stehende Vatikanist, den es nur gibt, der häufige Gast in Santa Marta und sein mehrfacher Interviewer: Andrea Tornielli, der Koordinator des Nachrichtenportals Vatican Insider“.

Torniellis Artikel vom 8. Oktober in „La Stampa“

Tatsächlich hatte Tornielli bereits vergangenen Donnerstag, den 8. Oktober einen Artikel über Kritik veröffentlicht, die von „dreizehn Synodenvätern“ an den Papst herangetragen wurde. Das war ganze vier Tage, bevor Magisters Artikel erschien. Tornielli plazierte seinen mit Hintergrundinformationen gespickten Artikel zeitgleich bei Vatican Insider und der Tageszeitung La Stampa. Der Zeitungsartikel setzt voraus, daß Tornielli ihn bereits am Mittwochabend des 7. Oktober fertiggestellt hatte. La Stampa veröffentlichte ihn auf Seite 9 unter der Rubrik „Hintergründe“. Der erstaunlicherweise unbeachtet bleibende Artikel hatte einen eindeutigen Titel: „Gelenkte Synode: Die Anklage von 13 Prälaten. Die Antwort des Papstes: Schluß mit konspirativer Logik“.


Im Artikel berichtete Tornielli mehrfach und mit größter Sicherheit von dreizehn Synodenvätern als Unterzeichner der Kritik. Nicht einer mehr und nicht einer weniger. Namentlich genannt wurde nur Kardinal George Pell, der Präfekt des Wirtschaftssekretariats und C9-Kardinalsratsmitglied für Ozeanien, den Tornielli als „den Härtesten“ bezeichnete.

Der Haus- und Hofvatikanist des Papstes schrieb nicht ausdrücklich, daß es sich um einen Brief handelte. Wörtlich heißt es bei Tornielli, „die dreizehn Synodenväter haben an den Papst appelliert“ und zwar am ersten Tag der Synodenarbeiten, am Montag, den 5. Oktober.

Tornielli ließ die Unterzeichner im denkbar schlechtesten Licht erscheinen

Tornielli nannte dann Themen, die sich tatsächlich im, am 12. Oktober, von Magister veröffentlichten Brief wiederfinden. Was bedeutet, daß Tornielli mit großer Wahrscheinlichkeit direkten Einblick in das Beschwerdeschreiben hatte, nachdem es dem Papst übergeben worden war. Mit anderen Worten: Der Papst selbst dürfte Tornielli den Brief gezeigt haben.

Tornielli stellte das Schreiben und dessen Inhalt allerdings so dar, daß das denkbar schlechteste Licht auf die dreizehn Unterzeichner fallen mußte. Er bezeichnete sie den ganzen Artikel hindurch als „Lobby“, die versuche, von „konspirativer Logik“ geleitet, „Druck“ auszuüben zum Zweck, „den Eindruck zu erwecken, daß die Synode vom Generalsekretariat und letztlich vom Papst ‚gelenkt‘ sei, damit sie eine Richtung der Öffnung einschlage“.

Der Artikel wiederholte dann ausführlich die „Antwort“, die am Morgen des 6. Oktober vom Synodengeneralsekretär Kardinal Baldisseri und Papst Franziskus in der Synodenaula gegeben wurde, ohne daß dabei die Beschwerdeführer oder ihr Schreiben erwähnt wurden. Damit erhob nicht nur Tornielli gegen die „dreizehn Prälaten“ den Vorwurf der „Verschwörung“, sondern der Papst höchstpersönlich.

Die Rekonstruktion

Montag, 5. Oktober 2015
Kardinal George Pell übergibt Papst Franziskus persönlich am Nachmittag, im Rahmen der 2. Generalkongregation, das Beschwerdeschreiben, das von dreizehn Synodenvätern, allesamt Kardinäle, unterzeichnet ist und im Namen „vieler“ weiterer Synodenväter spricht.
Dem Papst muß die explosive Bedeutung von Schreiben und Unterzeichnern sofort bewußt geworden sein.

Dienstag, 6. Oktober 2015

Erste Gegenreaktion von Papst Franziskus:

Am Beginn der 3. Generalkongregation am Morgen ergreifen Generalsekretär Kardinal Baldisseri und Papst Franziskus unvorhergesehen das Wort. Das Schreiben und die Unterzeichner werden nicht genannt. Beide üben aber scharfe Kritik an Verschwörungstheorien. Papst Franziskus warnt ausdrücklich vor einer „konspirativen Hermeneutik“.

Mittwoch, 7. Oktober 2015
Zweite Gegenreaktion von Papst Franziskus:

Papst Franziskus zeigt Andrea Tornielli, seinem Vertrauten unter den Vatikanisten, das Schreiben. Das Schreiben ist noch vertraulich. Es wird aber offenbar damit gerechnet, daß es wahrscheinlich publik werden könnte. Wer den ersten Schritt setzt, hat einen Vorsprung und kann am ehesten die Richtung der Diskussion beeinflussen.

Tornielli setzt diesen ersten Schritt, um den Papst-Kritikern zuvorzukommen.
Donnerstag, 8. Oktober 2015

Tornielli enthüllt bei La Stampa und Vatican Insider die Sache der „dreizehn Prälaten“, deren „Sorgen“ und „Bedenken“ er als Verschwörungstheorien diskreditiert und die Unterzeichner selbst der Verschwörung gegen den Papst bezichtigt. Wahrscheinlich die zu zusammenhanglos dargestellte Negativzeichnung und die Tatsache, daß die „Prälaten“ ungenannt bleiben, lassen den Artikel jedoch seine Wirkung verfehlen. Er bleibt, trotz der doppelten Veröffentlichung, faktisch unbeachtet. Einer der wenigen, der ihn aufmerksam registriert, ist der Vatikanist Sandro Magister, der nun seine Recherche beginnt, die am 12. Oktober zur Veröffentlichung des Briefes und der Unterzeichner führt (wenn auch anfangs mit einigen Unklarheiten) und wie eine Bombe einschlägt und das international.

Zu den übrigen Etappen siehe die Chronologie der Fakten.
Empörung über die Veröffentlichung und ihre Adressaten

Wenn also nun viele Worte und Druckerschwärze verschleudert werden, um Kritik an der Veröffentlichung des Beschwerdeschreibens zu üben, gilt sie den falschen Adressaten. Nicht Sandro Magister und nicht den dreizehn Unterzeichnern (von denen derzeit nur zwölf bekannt sind bzw. zu ihrer Unterschrift stehen) hätte sie zu gelten, sondern eigentlich Andrea Tornielli und Papst Franziskus, der die Flucht nach vorne antreten wollte, weil Angriff als die beste
Verteidigung gilt, um sich nicht das Heft des Handelns entwinden zu lassen.

Diejenigen, die derzeit am hörbarsten über die Art und überhaupt die „Veröffentlichung eines vertraulichen Schreibens“ (Lombardi, Semeraro, Baldisseri et al), ihre Nase rümpfen und mit dem Impetus der Empörung kokettieren, ärgern sich bei näherem Hinsehen in Wirklichkeit über den Inhalt des Briefes und die prominenten Unterzeichner. Das Schreiben macht einer ganzen Strategie einen Strich durch die Rechnung, belastet sie zumindest erheblich und verlangt nach mehr oder weniger gewünschten Nachbesserungen.

Kardinal Müller, der seine Unterschrift unter das Beschwerdeschreiben bestätigte, bemängelte auch seine Veröffentlichung. Manche Journalisten interpretierten es als Kritik an Magister. In Wirklichkeit dürfte sich die Kritik jedoch an den Papst-Vertrauten Tornielli gerichtet haben. Womit der Glaubenspräfekt, für jene die mit den Zusammenhängen vertraut sind, und dazu gehört an erster Stelle der Papst selbst, nach dem Schreiben ein zweites Mal auf den Papst zeigte, ohne ihn beim Namen zu nennen.
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Settimo Cielo

von esther10 14.10.2015 00:20





http://altmod.de/?p=5365

Abschied von Deutschland?
hüter und pfleger der nation in ihrer ideellen gestalt zu sein:
glaube fest daran – und du wirst zur komischen figur!
botho strauß



Der Begriff „Willkommenskultur“ wurde uns beiläufig der Entwicklungen in den letzten Monaten bis ins Unerträgliche vermittelt.
Nach den dramatischen Verläufen kamen jetzt gar Stimmen auf, die nach einer „Verabschiedungskultur“ riefen. Gemeint ist damit ein Ruf nach Maßnahmen, um den Problemen nur irgendwie gerecht werden zu können.
Was mich mehr und mehr beschäftigt, mich gedanklich umtreibt, ist der wahrnehmbare Abschied von unserer “Kultur”, unsere Verabschiedung von Deutschland und allem, was uns wert schien. Ein Vorgang, der nicht erst im Zusammenhang mit dem ungebremsten Zufluss von Migranten aus unserer Kultur fernen Regionen unleugbar geworden ist.

Man möchte das Wort „Kultur“ im Zusammenhang mit negativen Berührungen nicht zu arg strapazieren.
Und so will ich nicht noch mal auf den strapazierten Begriff der (deutschen) „Leitkultur“ eingehen. Die Frage lautet, muss man sich schon definitiv einfügen in die Reihe von Apologeten des deutschen Untergangs – so nahe der uns wieder gekommen sein mag?
Will ich das formulieren, sollte ich mich aber nicht messen mit Literaten, gar nicht vom Rang eines Botho Strauß.
Er hat es fertig gebracht, sich nicht nur mich, aus der sprachlichen Resignation zu wecken, sein Essay, seine „Glosse“ im vorletzten SPIEGEL*, mit dem Titel „Der letzte Deutsche“, hat mich erst mal aus dem Wald getrieben.

Schon die einleitenden Sätze ergreifen und schockieren mich Schmerzempfindlichen:

„Manchmal habe ich das Gefühl, nur bei den Ahnen noch unter Deutschen zu sein. Ja, es ist mir, als wäre ich der letzte Deutsche. Einer, der wie der entrückte Mönch von Heisterbach oder wie ein Deserteur sechzig Jahre nach Kriegsende sein Versteck verlässt und in ein Land zurückkehrt, das immer noch Deutschland heißt – zu seinem bitteren Erstaunen. Ich glaube, ich bin der letzte Deutsche. Ein Strolch, ein in heiligen Resten wühlender Stadt-, Land- und Geiststreicher. Ein Obdachloser.“

Es gibt inzwischen sicher Unzählige in unserem Land (das man gerade noch formal als deutsch bezeichnen kann), die sich als die „Letzten“ fühlen. Und als „Strolche“, von der Warte der Guten in diesem Land aus gesehen.

Botho Strauß sieht sich – fast irgendwie putzsüchtig mutete es an – als letzten deutschen Dichter in einer wohlgewählten Rangfolge von Dichtern und „Romanciers“: von „Hamann bis Jünger, von Jakob Böhme bis Nietzsche, von Klopstock bis Celan“; „Franz Blei, Hugo Ball, Leopold Ziegler, Rudolf Kassner, Konrad Weiss“ erwähnt er.
Aber er ist ja ein Dichter. Indes einer, der sich auf eine Literatenliste verpflichtet, welche den Zeitgeistapolegeten, den Carl-Schmitt-Verächtern sicher nicht gefallen mag.
Da verabschiedet sich einer wohl auf die „Marmorklippen“ oder zum “Waldgang“, wie man es sich anhand dieser Vorlagen vergegenwärtigen kann.

„Ich möchte lieber in einem aussterbenden Volk leben als in einem, das aus vorwiegend ökonomisch-demografischen Spekulationen mit fremden Völkern aufgemischt, verjüngt wird, einem vitalen.“

Dem möchte man zustimmen.
Aber ist da nicht Untergangssehnsucht dabei, die uns Deutsche angeblich auch auszeichnet?
Ich möchte noch für mich selbst und für meine Kinder und Kindeskinder aber doch auf ein vitales deutsches Volk sehen können und nicht davon Abschied nehmen müssen.

„(Wessen) Empfinden und Gedenken verwurzelt ist in der geistigen Heroengeschichte von Hamann bis Jünger, von Jakob Böhme bis Nietzsche, von Klopstock bis Celan. Wer davon frei ist, wie die meisten ansässigen Deutschen, die Sozial-Deutschen, die nicht weniger entwurzelt sind als die Millionen Entwurzelten, die sich nun zu ihnen gesellen, der weiß nicht, was kultureller Schmerz sein kann. Ich bin ein Subjekt der Überlieferung, und außerhalb ihrer kann ich nicht existieren…“

Und dann der unmissverständlich beschriebene aktuelle Bezug:

„Das Gutheißen und Willkommen geschieht derart forciert, dass selbst dem Einfältigsten darin eine Umbenennung, Euphemisierung von Furcht, etwas magisch Unheilabwendendes auffallen muss.“

Wird nicht nur von von den „Sozialdeutschen“ (Botho Strauß) endlich erkannt, dass die „WillkommensKultur“ vielmehr eine „Diktatur“ ist? Aber es ist leider ins Auge springend, das die euphorisierte, von der Kanzlerin und den Medien eingelullte Masse teils wegen ihres Gutsein, teils wegen ihrer Gefühllosigkeit „kulturellen Schmerz“ gar nicht verspüren will und kann.

Botho Strauß weist darauf hin wie uns die Medienwäsche verstört:

„ (Es) macht den Anteilnehmenden immer konfuser. Ich lese vom Lynchmord an einer tief religiösen afghanischen Frau … (sie) wird … auf offener Straße geschlagen und zu Tode getreten. Die Menge steht ringsum und filmt mit dem Smartphone die Gräueltat. Hin und wieder unterbricht einer die Videoaufnahme, geht zum Opfer und tritt ihm ins Gesicht.
Wie soll ich das verkraften? Auf der nächsten Seite wird die Verfolgung einer Bande Rechtsradikaler geschildert, die Brandanschläge gegen Flüchtlingsunterkünfte bundesweit vorbereiten.
Dies alles lesen, dem nackten Entsetzen ausgeliefert, außerstande, es mit kühlen Erwägungen bewältigen zu können. So jedenfalls ergeht es einem noch nicht durch und durch medialisierten Menschen.“

Nochmals stark anklagende Worte findet Strauß zum Schluss:

„Aber wie will man dem Krieg, falls er uns angetragen wird, ausweichen? Schließlich gehört nicht nur Freiheit, sondern auch Freiheitskampf zu unseren viel beschworenen Werten. Doch zuvörderst melden sich wie immer die Pazifisten zu Wort und erklären:
„Deutschland wird jeden Tag weniger. Das finde ich großartig.“
Das Niedrigste an diesem Schurken-Wort ist die politisierte Schmerzlosigkeit, mit der man die Selbstaufgabe befürwortet, zum Programm erhebt. Dank der Einwanderung der Entwurzelten wird endlich Schluss sein mit der Nation und einschließlich einer Nationalliteratur. Der sie liebt und ohne sie nicht leben kann, wird folglich seine Hoffnung allein auf ein wiedererstarktes, neu entstehendes „Geheimes Deutschland“ richten.”

Das sind keine Pazifisten, heißt Friedensliebende, die da erwähnt werden, es sind tatsächlich Schurken – das sollte uns bewusst sein. Der Bürgerkrieg, alles was uns blühen kann, möchten uns diese Lumpen glauben machen, sei weiterhin nur eine gerechtfertigte Buße für einst durch Deutschland begangene Verbrechen.

Botho Strauß hat mir geholfen, mein Degout und meinen Schmerz auf Niveau zu spüren.

Am Ende der obigen Sätze steht das „Widerstandswort“ vom „geheimen Deutschland“. Es war das Sehnsuchts- und Hoffnungsland der am 20. Juli 1944 hingerichteten deutschen Patrioten
Mit diesem Hinweis spricht der Dramatiker seine Hoffnung an, verweist auch auf den Widerstand mit seinen Mitteln.
Aber welche Mittel haben wir einfachen Leute, um dem Verhängnis Einhalt zu gebieten, wenn uns im sog. freiheitlichsten Staat auf deutschem Boden sogar unsere letzte Selbstbestimmung geraubt wird, gegen etwas zu sein?
http://altmod.de/?p=5365



von esther10 14.10.2015 00:15

Tagespost: „Parallelsynode“ des Papstes in Santa Marta – Kritiker strukturell im Nachteil
14. Oktober 2015 19:30 | Mitteilung an die Redaktion


Der Geist der Synode. Offizielles Logo zum 50-Jahrfeier der Bischofssynoden am 17. Oktober 2015

(Rom) Der Vatikanist der deutschen Tagespost, Guido Horst, bietet in seinem Artikel „Keine vollkommene Klarheit“1 einen kleinen Einblick, wie Papst Franziskus die Synode erlebt. Horst schreibt sogar über eine „Parallelsynode“, die in Santa Marta stattfinde, und daß der Hauptakteur dieser Synode hinter der Synode der Papst selbst sei.

Gleichzeitig erweisen sich mehrere Kardinäle und Bischöfe als unerwartet tapfere und hartnäckige Verteidiger der katholischen Glaubens- und Morallehre. Sie wachsen dabei in eine neue, für sie ganz ungewohnte Rolle hinein.

Die Analyse von Guido Horst in der Tagespost

Wörtlich schreibt Horst: „Wer was sagt, wie sehr die Fronten gegeneinanderprallen – und dass es diese gibt, hat bisher niemand in Frage gestellt –, was in der Synodenaula inhaltlich geschieht, das alles wird nicht öffentlich.“

Und weiter: „Erst in den kommenden Tagen wird sich herausstellen, wie viele Synodenväter sich welche Änderungen der kirchlichen Praxis wünschen. Wie Kardinal Luis Antonio Tagle aus Manila, der einer der vier delegierten Präsidenten der Synode ist, vergangene Woche vor den Journalisten sagte, seien an die dreihundert Bischöfe nicht deswegen zusammengekommen, um gar nichts zu beschließen.“

Dann wird Horst deutlicher: „Die Unsicherheit über den Ausgang der dreiwöchigen Beratungen wird dadurch erhöht, dass im vatikanischen Gästehaus Santa Marta eine Art ‚Parallel-Synode‘ stattfindet: Papst Franziskus empfängt Synodenteilnehmer und auswärtige Besucher zu Einzelgesprächen. Dem Papst kommt es am Ende zu, offene Fragen zu entscheiden und in einem abschließenden Text der gesamten Kirche mitzuteilen. Das allerdings ist das bisher größte Rätsel, das über der ganzen Synode liegt.“

Papst als Hauptakteur und Regisseur der „neuen Barmherzigkeit“


Papst Franziskus in Santa Marta

Horst sieht den Papst selbst als Hauptakteur und Regisseur einer Synode, mit der er offensichtlich ein bestimmtes Ziel verfolgt, das über das hinausgeht, was in offiziellen Erklärung gesagt wird. Damit befinden sich die Verteidiger der katholischen Glaubens- und Morallehre in einer undankbaren Position. Sie sind strukturell im Nachteil, weil sie – im Gegensatz zum Papst – keinen Einfluß auf die Spielregeln haben. Jene Spielregeln, worauf auch Horst hinweist, die Papst Franziskus ohne zu Zögern wie schon 2014 bereit ist mitten in der Synode zu ändern. Im Alleingang.

Was den beschwerdeführenden Kardinälen unter den Synodenvätern sauer aufstößt und ihnen gleichzeitig erhebliches Kopfzerbrechen macht, ist die Insistenz, mit der Papst Franziskus die Kirche auf einen anderen Kurs umlenken will. Wiederum befinden sie sich in der Defensive, denn offen auszusprechen, daß man weniger den beschworenen Heiligen Geist am Werk sieht, sondern vielmehr handfeste Intrigen, würde offene Kritik am Papst verlangen. Das aber gilt unter Kardinälen als faktisches Tabu.

Mutiges Handeln der Verteidiger der katholischen Glaubens- und Morallehre

Die Kardinäle müßten sich gegen ihre eigenen Bauchschmerzen zu einer solchen Kritik aufraffen, die ihnen zudem, selbst von wohlwollenden Kirchenkreisen als Majestätsbeleidigung und unstatthafte Nestbeschmutzung angekreidet würde.

Da Papst Franziskus offiziell Neutralität mimt und mit unterirdischen Weichenstellungen vollendete Tatsachen geschaffen werden sollen, ist die eigentliche und ganze Tragweite nur für aufmerksame Beobachter offenkundig. Wer tut, aber gleichzeitig behauptet, nicht zu tun, was er tut, hat die bequeme, wenn auch wenig redliche Möglichkeit, jede berechtigte Kritik als Unterstellung von sich zu weisen und dies sogar noch höchst empört.

Kardinal Kasper spielt bei dieser Synode längst nicht mehr jene Rolle, die er vor allem am Beginn der „neuen Barmherzigkeit“ spielte. Seine Rolle war es, den Anstoß zu geben. Doch die Möglichkeit und den Auftrag dazu, kam von Papst Franziskus. Beleg dafür, daß die Bezeichnung „Kasperianer“ nur eine Notlösung war, um nicht „Bergoglianer“ sagen zu müssen und sich damit nicht ständigen, ermüdenden Erklärungszwang aufzulasten.

Angesichts dieser schwierigen Lage verhalten sich zahlreiche Kardinäle und Bischöfe, mehr als erwartet, geradezu heroisch und unerschrocken. Dies um so mehr, da die ihnen zufallende Rolle völlig neu und bis zum Rücktritt von Papst Benedikt XVI. geradezu undenkbar schien. Sich plötzlich in der Position des Papst-Kritikers wiederzufinden, einer Rolle, die durch Jahrzehnte randständige Gestalten wie Hans Küng, Jürgen Drewermann, Leonardo Boff und Konsorten eingenommen hatten, verlangt schon etwas ab gerade von Kardinälen und Bischöfen der westlichen Hemisphäre, die ziemlich konfliktscheu sind.
http://www.katholisches.info/2015/10/14/...ll-im-nachteil/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Vatican.va (Screenshot)

von esther10 14.10.2015 00:13

Marx: „Deutsche Bischöfe stehen hinter Kasper“ – Schönborn auch
7. Oktober 2014 11:32 | Mitteilung an die Redaktion


Kardinal Marx dahinter Erzbischof Zollitsch

(Rom) „Die Mehrheit der deutschen Bischöfe sind mit dem Vorschlag Kaspers einverstanden“, sagte Reinhard Kardinal Marx am Montag, und meinte damit unumwunden die Zulassung wiederverheiratet Geschiedener zur Kommunion. Er ergriff in der Synodenaula das Wort gleich nach der Relatio des Berichterstatters Kardinal Erdö. Österreichs Kardinal Schönborn pflichtete Kasper bei. Der deutschsprachige Episkopat geht in der Bischofssynode sofort in die Offensive und bemüht sich um Themenführerschaft. Die Neuauflage der Rheinischen Allianz ist im deutschen Sprachraum bereits vollzogen. Die „liberale“ Partei hat sich gut organisiert.

Kardinal Marx ist Erzbischof von München-Freising, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, in Kürze auch Vorsitzender der Konferenz der europäischen Bischofskonferenzen, Vertreter Europas im C9-Kardinalsrat zur Beratung von Papst Franziskus zur Kurienreform und Leitung der Weltkirche und Vorsitzender des neuen Wirtschaftsrats des Heiligen Stuhls. Ein Mann mit Einfluß und Machtbewußtsein.

Deutsche Offensive

„In der Synode herrscht eine sehr offene Atmosphäre“, erklärte der deutsche Kardinal. Auch sein österreichisches Pendant, Wiens Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn signalisierte sofort Öffnungsbereitschaft gegenüber den „positiven Elementen“ der Zivilehe.

„Wir haben diskutiert und dieses Thema vertieft und ich habe schriftlich das Sekretariat der Synode informiert“ über die deutsche Position, so Kardinal Marx, den Benedikt XVI. 2008 zum Erzbischof von München-Freising ernannte, womit er seinen Aufstieg in die heutigen Positionen ermöglichte. Zuvor war Marx, Jahrgang 1953, seit 2002 Bischof von Trier und noch davor seit 1996 Weihbischof von Paderborn.

„In Deutschland haben wir entschieden, daß die Debatte öffentlich sein soll. Pius XII. hat von der öffentlichen Meinung in der Kirche gesprochen und wir müssen die Familie so sehen, wie sie heute ist und über alle Themen und alle Herausforderungen mit pastoraler Sensibilität sprechen. Für die Christen ist die Wahrheit nicht ein System von Ideen, sondern eine lebendige Person, mit der wir im Dialog sind“, so Marx auf der Pressekonferenz von Radio Vatikan.
In der Synodenaula herrsche kein Klima des Konflikts, man höre sich respektvoll zu. Man müsse auf die Komplexität der Realität schauen und auch auf die Lebensgeschichten der Menschen, die nicht immer alle positiv oder alle negativ seien.

Nein zu schnelleren Ehenichtigkeitsverfahren statt Kommunionzulassung für wiederverheiratet Geschiedene

Marx ergänzte zudem, daß die deutschen Bischöfe nicht an einer Beschleunigung des Ehenichtigkeitsverfahrens interessiert seien. Bereits Benedikts XVI. hatte eine Beschleunigung des inhaltlich gleichbleibenden Verfahrens als mögliche Antwort auf das Drama gescheiterter Ehen genannt, da es rechtmäßig sei, die Gültigkeit der Ehe zu prüfen.


Kardinal Schönborn stellt sich hinter Kasper: die neue Rheinische Allianz
Die deutschen Bischöfen wollen sich damit aber nicht vertrösten lassen. Sie fordern als einzig akzeptable Antwort auf die aktuelle „Lebenswirklichkeit“ die Zulassung der wiederverheiratet Geschiedenen zur Kommunion. So jedenfalls die Darstellung von Kardinal Marx. Denn wenn die Ehe nach vielen Jahren scheitere, sei es schwierig, darüber zu entscheiden, ob die Ehe gültig zustande kam oder nicht. Schließlich möchten „wir nicht, daß man an eine Art von ‚katholischer Scheidung‘ denkt“, gab sich der Kardinal dialektisch.
Kardinal Burke Wortführer der „Konservativen“

Am Nachmittag des ersten Synodentages ergriff neben Kardinal Walter Kasper auch Kardinal Raymond Burke das Wort. Er gehört mit vier anderen Kardinälen zu den Autoren eines Sammelbandes gegen Kaspers Vorschlag. Ist Kardinal Kasper mit päpstlichem Wohlwollen Wortführer der „liberalen“ Partei, gilt Kardinal Burke als Wortführer der „konservativen“

Partei. In einem psychologischen Kleinkrieg, wurde im Vorfeld der Synode versucht, den traditionsverbundenen Kardinal mit Absetzungsgerüchten und -drohungen unter Druck zu setzen. Es fällt zudem auf, daß in der Außenwahrnehmung der Synode, dem, was nach außen dringt, die Meinung der „Liberalen“ breit dargestellt, jene der „Konservativen“ hingegen weitgehend unterschlagen werden soll. Die progressive Dehonianer-Zeitschrift Il Regno, der Schule von Bologna nahestehend, richtete eine eigene Internetseite ein, um laufend über die Synodenarbeiten zu berichten. Eine gefilterte Berichterstattung.

Kardinal Schönborns (erwarteter) Schulterschluß mit Kasper

Am Nachmittag ergriff auch Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn von Wien und Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz sowie Ratzinger-Schüler das Wort. Er teilte eine ganze Reihe von Aussagen Kaspers zur Existenz von Elementen der christlichen Ehe auch in der Zivilehe: die öffentliche Verpflichtung, die Pflichten gegenüber dem Ehepartner, die Stabilität und andere mehr. So wie das Zweite Vatikanum anerkannt habe, daß die wahre Kirche Christi in der katholischen Kirche subsistit, aber es möglich sei, Elemente dieser einen Kirche auch in den anderen Kirchen und christlichen Gemeinschaften zu erkennen, so wäre es möglich, diese positiven Elemente der christlichen Ehe in den Zivilehen zu erkennen. Deshalb, so die Erwägung Kaspers, könne man nach einer Bußzeit, Fall für Fall in Betracht ziehen, wiederverheiratet Geschiedene zu den Sakramenten zuzulassen.

http://www.katholisches.info/2014/10/07/...choenborn-auch/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Il Foglio/eponymousflower.blogspot

von esther10 14.10.2015 00:12

Mittwoch, 14. Oktober 2015


Erzbischof Chaput (Philadelphia) auf Synode: Nein zu Nationalkirchen

Eine deutliche Absage erteilte Erzbischof Charles Chaput von Philadelphia, USA, der Vorstellung, wonach Entscheidungen, die Dogma und Lehramt tangieren, auf lokaler Ebene zu treffen seien.

Insbesondere die deutsche Delegation pocht auf mehr Selbstständigkeit, um beispielsweise Entscheidungen zu Sachverhalten wie etwa die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion auf lokaler Ebene, bzw. auf der Ebene der Bischofskonferenzen, zu treffen.

„Wir leben in Zeiten großer globaler Umwälzungen, in der Verwirrung und Rastlosigkeit herrscht. Wir brauchen dringend Einheit und die größte Gefahr für uns ist die Fragmentierung“, so Chaput auf der Synode.

Der Ratschlag des Erzbischofs von Philadelphia an die Synodenväter: “In den nächsten Tagen müssen wir uns auf den großen Nutzen und auf die Bedeutung der Einheit besinnen. Wir müssen uns bewusst sein, was Uneinigkeit hinsichtlich substantieller Angelegenheiten bedeutet“.

Auch auf die Notwendigkeit einer klaren Sprache wies Erzbischof Chaput hin: „Ungenaue Sprache führt zu einem verwirrten Denken“.

Die deutsche Delegation unternimmt auf der Familiensynode eine wahre Kampagne, um in wichtigen Sachverhalten, wie etwa die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion, unabhängig entscheiden zu können.

Auch Gruppen wie das „Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK)“, der „Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)“ und andere wollen mehr Unabhängigkeit von Rom und der Weltkirche.


Angesichts des desolaten Zustands der deutschen Theologie ist klar, wohin mehr Unabhängigkeit führen würde: Zu einer schismatischen deutschen Nationalkirche.

Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 07:00
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

von esther10 14.10.2015 00:09

Generalaudienz: „Kräftiger Schuss Familiengeist“ gegen die Lähmungen der Zeit


Aus der Generalaudienz von diesem Mittwoch - AFP

07/10/2015 11:31SHARE:

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Die Welt braucht einen „kräftigen Schuss Familiengeist“. Das hat Papst Franziskus bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch auf dem Petersplatz vor Zehntausenden Gläubigen gesagt. In der Öffentlichkeit gehe es zwar vielerorts sehr rational und organisiert zu, „aber auch sehr oft blutleer, trocken und anonym“, so der Papst. Ein solcher Beziehungsstil wolle zwar oft sogar inklusiv sein, „aber in Wirklichkeit überlässt er immer mehr Menschen der Einsamkeit und dem Ausschluss“.

Zu Beginn lenkte der Papst den Blick der Gläubigen auf die seit Sonntag laufende Bischofssynode zu Ehe und Familie. Weil die Familie „fundamental“ in der Verkündigung der Liebe Gottes sei, verdiene sie „alle Hingabe, zu der die Kirche fähig“ sei.

Die Familie sei freilich nicht bloß für die Kirche bedeutsam, sondern für die ganze Gesellschaft zentral. In der Familie würden Treue, Aufrichtigkeit, Vertrauen, Zusammenarbeit und Respekt gelernt. „Wer diese Haltungen in der Gesellschaft lebt, der hat sie vom Familiengeist übernommen und sicher nicht vom Wettbewerb und vom Wunsch nach Selbstverwirklichung“, analysierte Papst Franziskus. Doch selbst wenn das alle wüssten: „Man gibt der Familie nicht die ihr zustehende Anerkennung und Unterstützung in der politischen und wirtschaftlichen Organisation der zeitgenössischen Gesellschaft.“ Noch einen Ton pessimistischer, fügte Franziskus hinzu: „Die Familie erhält nicht nur nicht die rechte Anerkennung, sondern sie bringt keinen Lernprozess mehr hervor.“ Die Folge davon seien überall sichtbare „Zeichen von Verwahrlosung“ im Umgang miteinander und im öffentlichen Leben: Aggressivität, Vulgarität, Verachtung. Zeichen, „die weit unter einer auch nur minimalen Schwelle der Erziehung in der Familie liegen“.

„Familiengeist: das Grundgesetz der Kirche“

Gerade mit Blick auf eine solche Schieflage sehe die Kirche heute „den historischen Sinn ihrer Sendung für die Familie“, betonte Franziskus. „Man könnte sagen, dass der Familiengeist etwas wie ein Verfassungsvertrag für die Kirche ist: So muss das Christentum sich präsentieren, so muss es sein“. Paulus habe es schwarz auf weiß aufgeschrieben: „Ihr seid also jetzt nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes.“ (Eph 2,19). „Die Familie ist und muss sein: die Familie Gottes“, verdeutlichte der Papst.
Wenn Jesus seinerzeit Petrus zum „Menschenfischer“ gemacht habe, so brauche es heute „eine neue Art Netz“ – und dieses Netz sei die Familie, fuhr Franziskus fort. „Wir können sagen, dass die Familien heute eines der wichtigsten Netze für die Sendung des Petrus und der Kirche sind“. Das sei kein Netz, das Gefangene mache, sondern im Gegenteil die Menschen „aus den schlechten Wassern der Verlassenheit und der Gleichgültigkeit“ befreie. „Von hier, von der Familie ausgehend, beginnt Jesus neu seine Reise zu den Menschen, um sie davon zu überzeugen, dass Gott sie nicht vergessen hat. Von der Familie ausgehend, bezieht Petrus Kraft für sein Amt. Von der Familie ausgehend, fährt die Kirche hinaus zum Fischen.“ Und als seine Hoffnung für die Synode drückte Franziskus aus: „Möge die Begeisterung der Synodenväter den Schwung einer Kirche anstoßen, die die alten Netze zurücklässt und im Vertrauen auf das Wort des Herrn neu zu fischen beginnt.“
(rv 07.10.2015 gs)

von esther10 14.10.2015 00:05

DIE KIRCHE KANN IHRE SPRACHE ÜBER HOMOSEXUALITÄT NICHT ÄNDERN
13. Oktober 2015


Bischof Mark ColeridgeDa die ordentliche Synode begannen die "Zusammenfassung" der Interventionen der Synodenväter vom Presseamt ​​des Heiligen Stuhls gegeben haben, durch Forderungen nach einer Änderung der von der Kirche beim Sprechen über das moralische Gesetz verwendete Sprache beherrscht.

Es ist klar, dass der Kirche traditionelle Ausdrucksweise selbst ist ein besonderes Ziel der Beschäftigten zur katholischen Lehre auf der Synode zu untergraben.

In seinem "Übersicht" am vergangenen Dienstag Fr Thomas Rosica sagte:

"Es muss Schluss sein mit ausschließenden Sprache und einem starken Schwerpunkt auf umfassende Wirklichkeit, wie es ist. Wir sollten keine Angst vor neuen und komplexen Situationen ... Das Jubiläum der Barmherzigkeit erfordert auch eine neue Form der Sprache, öffentliche und private. [Es] erfordert eine Sprache der Barmherzigkeit. ... Die Sprache der Aufnahme muss unsere Sprache, immer unter Berücksichtigung pastoralen und kanonischen Möglichkeiten und Lösungen zu sein. "

In einem Interview mit Crux, Erzbischof Mark Coleridge von Brisbane, Australien (im Bild), sagte:

"[Wir müssen] eine neue Art zu sprechen über die Situation derer, die gleichgeschlechtliche zogen oder in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft von einer Art, oder diejenigen, die geschieden sind und zivilrechtlich wieder geheiratet ... Ich glaube, es wäre sehr große Unterstützung für sein sollen [mehr positive, inklusive Sprache über Homosexualität], so etwas wie 70/30. Es gibt sehr starke Unterstützung für eine weniger verurteilenden Ansatz, und die Sprache ist das Herzstück davon. "

Stimme der Familie weist darauf hin, dass solche Ansichten sind im Gegensatz zu Richtungen der Kirche, Bischöfe. Im Jahr 1975 die Kongregation für die Glaubenslehre veröffentlichte eine Erklärung, von Papst Paul VI zugelassen, auf "einigen Fragen der Sexualethik" (mit dem Titel "Persona Humana"), der sagte:

"Es ist an die Bischöfe, die Gläubigen in der moralischen Lehre über Sexualmoral anweisen kann jedoch groß die Schwierigkeiten bei der Durchführung dieser Arbeiten angesichts der Ideen und Praktiken in der Regel herrschenden heute. Dieses traditionelle Lehre muss tiefer untersucht werden. Er muss sich auf in einer Weise, in der Lage, richtig zu erleuchten das Gewissen der Menschen mit neuen Situationen konfrontiert, übergeben werden, und es muss mit einer Unterscheidung der alle Elemente, die wahrheitsgemäß und sinnvoll nach vorne über die Bedeutung und den Wert der menschlichen Sexualität gebracht werden kann, angereichert werden. Aber die Prinzipien und Normen des sittlichen Lebens in dieser Erklärung bekräftigten muss originalgetreu gehalten werden und unterrichtete. "

In Bezug auf die Bemerkungen der Fr Rosica und Erzbischof Coleridge, Stimme der Familie weist darauf hin, dass eine solche Änderung in der Sprache wird zweifellos die Machenschaften jener Gruppen, die das Zeugnis der Kirche, um die Wahrheit über die menschliche Sexualität zu vereiteln zu dienen. Im Jahr 1986 Joseph Kardinal Ratzinger (jetzt Papst Benedikt XVI Emeritus) hat eine Brief von Papst Johannes Paul II genehmigt, an die Bischöfe "über die Seelsorge für homosexuelle Personen". Der Brief

«Fragen [ed] die Bischöfe besonders vorsichtig von Programmen, die versuchen können, um die Kirche unter Druck setzen, ihre Lehre ändern, auch bei der Forderung nicht zu tun sein. Eine sorgfältige Prüfung ihrer öffentlichen Erklärungen und den Tätigkeiten, die sie fördern, offenbart eine suchten Zweideutigkeit, mit denen sie versuchen, die Hirten und die Gläubigen zu täuschen. "

Diese Ermahnungen durch die CDF sind nicht einfach Disziplinar Normen für die Bischöfe, für den Umgang mit kontroversen Themen. Die Ermahnungen basieren auf der Erkenntnis, dass für die Kirche zu verändern ihre Sprache wäre, riskieren korrumpieren die Lehre der Kirche selbst.

Hier ist die Sprache, die Paulus verwendet in Bezug auf Homosexualität (Römer 1: 24-27):

"Darum hat Gott sie bis zu den Wünschen ihres Herzens, Unreinheit, ihre eigenen Leiber an sich selbst entehren. Welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt; und haben geehrt und gedient dem Geschöpfe mehr denn dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen. Aus diesem Grund Gott gab sie bis zum schändlichen Neigungen. Für ihre Frauen haben den natürlichen Gebrauch in diese Nutzung, die gegen die Natur verändert. Und in gleicher Weise, auch die Männer haben verlassen den natürlichen Gebrauch der Frauen haben in ihren Lüsten einem gegenüber einer anderen, Mann mit Mann das, was schmutzig ist und an sich selbst empfangen den Lohn, die aufgrund ihrer Fehler war verbrannt. "

In dieser Passage ist St Paul sowohl (a) mit der Art von "verurteilenden" oder "ausschließende" Sprache ("beschämend", "schmutzig"), die viele Synodenväter versuchen, zu verbannen und (b) deutlich macht den Zusammenhang zwischen gefälschten Theologie ("verändert die Wahrheit Gottes in die Lüge") und Unmoral.

An anderer Stelle in seinem Brief warnt Paulus darüber, wie ein Mangel an klaren Lehre wird auf Gleichgültigkeit und Ketzerei führen:

"Denn wenn die Posaune einen undeutlichen Ton, der sich selbst in den Kampf rüsten? Also auch Sie, außer dass Sie völliger durch die Zunge Klar Rede, wie soll man wissen, was zu sagen? . Denn ihr sollt in die Luft gesprochen werden "(1 Korinther 14: 8-9)

"Predige das Wort: sei zu rechter Zeit, außerhalb der Saison: tadeln, bitten, Zurechtweisung in aller Geduld und Lehre. Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen; sondern nach ihren eigenen Wünschen, werden sie sich selbst Lehrer Haufen, die Ohren jucken:. Und in der Tat wenden sich ihr Gehör von der Wahrheit, sondern werden zu Legenden zuwenden "(2 Timotheus 4: 1-4)

Deshalb ist im Jahre 1905 Papst Pius X. leitete die Antimodernisteneid, die von allen Geistlichen, Pfarrer, Beichtväter, Prediger, Ordensoberen und Professoren in philosophisch-theologischen Seminaren vereidigt. Die Person, die den Eid schwören, sagte:

"Ich halte sehr, dass die Lehre des Glaubens wurde verkleinert, um uns von den Aposteln durch die orthodoxen Väter auf genau die gleiche Bedeutung und immer in der gleichen Tenor übergeben. Deshalb habe ich ganz lehnen die ketzerischen "Falschdarstellung, die Dogmen entwickeln und verändern von einer Bedeutung zu einer anderen verschieden von der, die die Kirche statt zuvor."

und

"Ich glaube fest halten, und dann, und soll zu meinem letzten Atemzug im Charisma der Wahrheit, das ist sicherlich war halten den Glauben der Väter, und wird immer in der Nachfolge des Episkopats von den Aposteln zu sein. Der Zweck davon ist, wird, nicht das Dogma können nach scheinbar besser und besser geeignet für die Kultur jedes Alter abgestimmt werden; eher, dass die absolute und unveränderliche Wahrheit von den Aposteln von Anfang an verkündigt kann nie geglaubt, anders zu sein, so kann niemals auf irgendeine andere Weise zu verstehen. "

Kurz gesagt, die Anrufe für die Kirche beiseite zu ihrer Lehre setzen und benutzen neue Sprache statt von einer inakzeptablen Wunsch Spindel wieder in den Geist der Zeit zu heiraten, als Stimme der Familie hat in seiner Analysen des gewarnt ordentliche Synode Instrumentum laboris und des Außerordentliche Synode Relatio Synodi
http://voiceofthefamily.com/the-church-c...-homosexuality/

.

von esther10 13.10.2015 22:51

Sorgenvoller Brief des Generaloberen der Piusbruderschaft an Papst Franziskus



Veröffentlicht: 13. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

Heiliger Vater,

mit größter Unruhe verfolgen wir um uns herum den fortschreitenden Niedergang in der Ehe und in der Familie, die Ursprung und Grundlage einer jeden menschlichen Gesellschaft sind. Dieser Verfall beschleunigt sich gegenwärtig in starkem Maß, insbesondere durch die legale Unterstützung der unmoralischsten und lasterhaftesten Verhaltensweisen. Das Gesetz Gottes wird heute sogar in seiner natürlichen Ausformung öffentlich mit Füßen getreten, die schwersten Sünden vermehren sich in dramatischer Weise und schreien zum Himmel. mgr-fellay-supplique-dici.org-2

Heiliger Vater,

wir können Euch nicht verbergen, dass der erste Teil der Synode, der den „seelsorgerlichen Herausforderungen der Familie im Zusammenhang mit der Evangelisierung“ gewidmet war, uns in Angst und Schrecken versetzt hat.

Wir haben Behauptungen von Personen, die in kirchlicher Würde stehen – die sich auf Eure Unterstützung berufen, ohne dass dem widersprochen würde -, gelesen und gehört, die so sehr der Wahrheit widersprechen, die so sehr im Gegensatz zur klaren und beständigen Lehre der Kirche bezüglich der Heiligkeit der Ehe stehen, dass unsere Seele zutiefst beunruhigt worden ist. Was uns noch mehr beunruhigt sind gewisse Worte aus Eurem Munde, die verstehen lassen, dass es eine Entwicklung der Lehre gäbe, um auf die neuen Notwendigkeiten des christlichen Volkes zu antworten.

Unsere Beunruhigung rührt daher, dass der hl. Pius X. in der Enzyklika Pascendi eine solche Angleichung des Dogmas an die angeblichen zeitgenössischen Notwendigkeiten verurteilt hat. Pius X. und Ihr, Heiliger Vater, haben die Fülle der geistlichen Gewalt zu lehren, zu heiligen und zu leiten im Gehorsam Christus gegenüber empfangen, der das Haupt und der Hirte der Herde zu allen Zeiten und an allen Orten ist, und dessen treuer Stellvertreter der Papst auf dieser Erde sein muss. Der Inhalt einer dogmatischen Verurteilung kann im Laufe der Zeit nicht zu einer erlaubten pastoralen Praxis werden.



Zur Einheit und Unauflöslichkeit der Ehe

Gott, der Urheber der menschlichen Natur, hat die Einheit zwischen Mann und Frau auf Beständigkeit hin angelegt im Hinblick auf das Weiterbestehen des Menschengeschlechtes. Scannen0006 - Kopie

Die Offenbarung im Alten Testament belehrt uns in völlig offenkundiger Weise über die Einheit und Unauflöslichkeit der Ehe als der Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau, die direkt von Gott eingesetzt ist, und dass die wesentlichen Charakterzüge durch ihn dem freien Verfügungsrecht des Menschen entzogen sind, um unter einem ganz besonderen göttlichen Schutz zu stehen: „Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten“ (Ex 20,17).

Das Evangelium belehrt uns, dass Jesus selbst kraft seiner höchsten Autorität die Ehe endgültig wiederhergestellt hat, die durch die Verderbnis der Menschen in ihrer ursprünglichen Reinheit entstellt worden ist: „Was Gott verbunden hat, das soll der Mensch nicht trennen“ (Mt 19,6).

Das Banner der Liebe und Treue hochhalten

Es ist der Ruhm der katholischen Kirche, die menschliche und göttliche Wirklichkeit der Ehe durch all die Jahrhunderte hindurch gegen Wind und Wetter trotz aller Verlockungen, Drohungen und Versuchungen verteidigt zu haben. Sie hat immer das Banner der Treue hochgehalten – selbst wenn verdorbene Menschen sie allein wegen diesem Motiv verlassen haben -, das Banner der Treue, der Reinheit und der Fruchtbarkeit, welche die wahre eheliche und familiäre Liebe kennzeichnen.

Beim Herannahen des zweiten Teils der Synode, die sich der Familie widmet, halten wir es im Gewissen für unsere Pflicht, dem Apostolischen Stuhl die schlimmsten Ängste zum Ausdruck zu bringen, die uns erfassen im Gedanken an „Schlussfolgerungen“, die aus diesem Anlass heraus vorgeschlagen werden könnten, falls diese zum großen Unglück einen neuen Angriff gegen die Heiligkeit der Ehe und der Familie darstellten, eine neue Schwächung des Standes der Ehepaare und des häuslichen Heimes.

Wir hoffen aus ganzem Herzen, dass die Synode im Gegenteil ein Werk wahrer Gerechtigkeit vollbringe, indem sie zum Wohl der Seelen die vollständige und heilbringende Lehre bezüglich der Ehe den Menschen ins Gedächtnis ruft.



Mitgefühl für Menschen in irregulären Verhältnissen

Wir sind uns in den gegenwärtigen Umständen vollkommen bewusst, dass die Personen, die in ungeordneten ehelichen Verhältnissen eingebunden sind, seelsorgerlich mit mitfühlendem Verständnis aufgenommen werden müssen, um ihnen das überaus erbarmungsreiche Antlitz des Gottes der Liebe zu zeigen, das die Kirche die Menschen erkennen lässt. flyerstralsund2

Indes stellt das Gesetz Gottes, Ausdruck seiner ewigen Liebe für die Menschen, in sich selbst das höchste Erbarmen für alle Zeiten, alle Personen und alle Lebenslagen dar. Folglich beten wir, dass die Wahrheit des Evangeliums über die Ehe, welche die Synode verkünden müsste, in der Praxis nicht umgangen wird durch zahlreiche „seelsorgerliche Ausnahmen“, die den wahren Sinn völlig entstellen würden oder durch eine Gesetzgebung, welche praktisch unfehlbar die wahre Tragweite beseitigen würde.

Was diesen Punkt betrifft, so können wir Euch nicht verschweigen, dass die vor kurzem getroffenen kirchenrechtlichen Maßnahmen des Motu proprio Mitis iudex Dominus Iesus, welche die jetzt beschleunigten Ungültigkeitserklärungen erleichtern, de facto die Tür öffnen für ein Verfahren der „Ehescheidung auf katholisch“, wenn man es auch nicht so nennt, und trotz der wiederholten Aussagen über die Unauflöslichkeit der Ehe, die sich in diesem Motu proprio finden. Diese Maßnahmen folgen der Entwicklung der Sitten unserer Zeit, ohne danach zu trachten, sie gemäß dem göttlichen Gesetz richtigzustellen.



Kinder sind die traurigen Opfer einer “Wegwerfkultur”

Wie könnte man hier nicht bestürzt sein angesichts des Loses der Kinder, die in diesen im Eilverfahren ungültig erklärten Ehen geboren worden und die die traurigen Opfer der „Wegwerfkultur“ sind?DSC05485

Im 16. Jahrhundert verweigerte Papst Clemens VII. Heinrich VIII. von England die Scheidung, die dieser verlangte. Der Papst hielt angesichts der Drohung des anglikanischen Schismas gegen jeden Druck die unantastbare Lehre Christi und seiner Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe aufrecht. Wird man nunmehr seine Maßnahme in einem „kirchenrechtlichen Reueakt“ als missbilligt ansehen müssen?

Überall in der Welt sind in letzter Zeit zahlreiche Familien mutig aufgestanden gegen Zivilgesetze, welche die natürliche und christliche Familie untergraben und öffentlich zu schändlichen Verhaltensweisen ermutigen, welche den elementarsten Sitten widersprechen. Kann die Kirche jene, die bisweilen auf ihre eigenen Kosten und immer unter Spott und Hohn diesen so notwendigen und gleichzeitig schwierigen Kampf führen, im Stich lassen?

Dies würde ein katastrophales Gegenzeugnis darstellen und wäre für diese Personen eine Quelle des Ekels und der Entmutigung. Die Männer der Kirche müssen ihnen im Gegenteil aus ihrer Sendung heraus eine klare und begründete Unterstützung zuteilwerden lassen.



Flehentliche Bitte um ein Wort der Wahrheit und Klarheit

Heiliger Vater,

um der Ehre unseres Herrn Jesus Christus willen, zum Trost der Kirche und aller katholischen Gläubigen, für das Wohl der Gesellschaft und der ganzen Menschheit, fabtei-ettal-startseite_01lehen wir Euch also in dieser entscheidenden Stunde an, in der Welt ein Wort der Wahrheit, der Klarheit und der Festigkeit erklingen zu lassen für die Verteidigung der christlichen und selbst der einfachen menschlichen Ehe, zur Unterstützung ihrer Grundlagen, nämlich der Verschiedenheit und der Komplementarität der Geschlechter, als Stütze für ihre Einheit und Unauflösbarkeit.

Wir flehen Euch kindlich an, ein Wort verlauten zu lassen, welches von wirksamen Maßnahmen begleitet ist und das Eure tatkräftige Unterstützung der katholischen Familie zeigt.

Wir vertrauen diese demütige und inständige Bitte der Schirmherrschaft des hl. Johannes des Täufers an, der für die öffentliche Verteidigung der Heiligkeit und der Einheit der Ehe gegen eine zivile Autorität, die durch eine Ärgernis erregende „Wiederverheiratung“ sich schändlich gab, das Martyrium auf sich genommen hat; wir flehen den Vorläufer an, Eurer Heiligkeit den Mut zu geben, im Angesicht der Welt die wahre Lehre bezüglich der natürlichen und christlichen Ehe den Menschen ins Gedächtnis zu rufen.

Am Fest der Sieben Schmerzen Mariens, den 15. September 2015
+ Bernard FELLAY
Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X.

Quelle: http://www.dici.org/en/documents/instand...heiligen-vater/

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