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von esther10 12.02.2016 00:52

Insa-Umfrage: Mit steigendem Alter nimmt die Bereitschaft zum Fasten ab

Veröffentlicht: 12. Februar 2016 | Autor: Felizitas Küble
Das Erfurter INSA-Institut erstellte eine repräsentative Umfrage über die Fastenzeit und gelangte zu folgenden Ergebnissen: media-374158-2



Jeder fünfte Deutsche fastet in den kommenden Wochen. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Ost und West und den unterschiedlichen Altersgruppen:

Im Osten (13 %) wird seltener gefastet als im Westen (23 %). In Westdeutschland wird im Vergleich zu Ostdeutschland häufiger auf Süßes (8 % West, 3 % Ost), Alkohol (7 % West, 3 % Ost) und Fleisch (4 % West, 1 % Ost) verzichtet.

Jüngere Befragten fasten häufiger als ältere. Am wenigsten fasten die Deutschen zwischen 55 und 64 Jahren (15 %), während bei den 18- bis 24-Jährigen jeder Dritte fastet (29 %).

Jene Befragten, die fasten, verzichten am häufigsten auf Süßigkeiten (35 %) und Alkohol (31 %). Jeder Dritte (32 %) nutzt die Fastenzeit außerdem zum Abnehmen und jeder Fünfte (23 %) möchte geistig und seelisch zur Ruhe kommen.

Hier geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de

von esther10 12.02.2016 00:50

Deutsche Bischöfe: „Wir fühlen uns von Franziskus bestärkt“


Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz - REUTERS

12/02/2016 13:18SHARE:
Die deutschen Bischöfe haben eine Botschaft zum Abschluss des überdiözesanen Gesprächsprozesses veröffentlicht. Fünf Jahre nach Beginn und „zu Beginn der österlichen Bußzeit, mitten im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit, können wir dankbar feststellen, dass es sich gelohnt hat, in diesen Prozess einzutreten“, schreiben die Bischöfe in ihrem Wort „Im Heute glauben!“. „Wir haben nach Wegen des kirchlichen Lebens und Lehrens gesucht, die es gestatten, die Botschaft des Evangeliums den Menschen in heutiger Zeit besser zugänglich zu machen. Wir sind den Weg des Dialogs gegangen. Wir fühlen uns dabei durch Papst Franziskus bestärkt,“ betonen die Bischöfe.

Dankbar zeigen sich die Bischöfe für die vielfältige Aufnahme des Gesprächsprozesses in Diözesen, Verbänden und Gruppierungen. Daraus ergaben sich Themen wie: die Beteiligung von wiederverheirateten Geschiedenen am Leben der Kirche, die Revision des Kirchlichen Arbeitsrechts und die Selbstverpflichtung, den Anteil von Frauen in kirchlichen Leitungspositionen deutlich zu erhöhen.

In ihrer Botschaft legen die Bischöfe auch dar, wie es nach dem überdiözesanen Gesprächsprozess weitergehen soll: Alle zwei Jahre sollen nach Möglichkeit Versammlungen mit rund 120 Vertretern aus den Diözesen, den Orden, dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken, dem Deutschen Caritasverband, den Theologieprofessoren und den Gemeinschaften und Bewegungen stattfinden. Dabei werde sich konkreten Fragen des kirchlichen Auftrags gewidmet. Die Auswahl der Themen und die Vorbereitung der Treffen sollen gemeinsam erfolgen.
(pm 12.02.2016 cb)
http://de.radiovaticana.va/news/2016/02/...mherzigkeit/120


von esther10 12.02.2016 00:47

Hilfswerke und Kirche verurteilen Einsatz von Kindersoldaten

Zum internationalen Aktionstag gegen den Einsatz von Kindersoldaten ("Red Hand Day") am Freitag haben Hilfsorganisationen und Vertreter der katholischen Kirche einen Stopp von deutschen Waffenexporten in Krisenregionen gefordert. Das Deutsche Bündnis Kindersoldaten beklagte am Donnerstag in Berlin, dass die Bundesregierung den Kriegswaffenexport an zahlreiche Staaten, in denen Kindersoldaten in bewaffnete Konflikte verwickelt seien, genehmige. Darunter seien Indien, Katar und Saudi-Arabien.



Nach Angaben des Bündnisses werden rund 250.000 Minderjährige in über 20 Ländern in Armeen und bewaffneten Gruppen als Soldaten eingesetzt. Dazu gehörten Afghanistan, Syrien, Kolumbien und Kongo. Viele der Kindersoldaten kämpften mit Kleinwaffen aus deutscher Herstellung.

Nach den Worten des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick ist es ein "himmelschreiendes Verbrechen", Kinder als Soldaten einzusetzen. Es müsse alles getan werden, um dies zu verhindern und die verzweifelte Lage der Kindersoldaten ins Bewusstsein zu bringen, erklärte der Vorsitzende der Weltkirche-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz in Bamberg.

Die Tragweite dieses Verbrechens müsse in der ganzen Welt bekanntgemacht und vor allem geächtet werden, sagte Schick. "Die internationale Politik sollte es noch öfter zur Sprache bringen."

Das Deutsche Bündnis Kindersoldaten, zu dem neun Nichtregierungsorganisationen gehören, verlangte zudem, eine gezielte Nachwuchswerbung der Bundeswehr an deutschen Schulen einzustellen. Dem Bündnis zufolge sind 2015 rund 1.500 Jugendliche unter 18 Jahren von der Bundeswehr rekrutiert worden.
http://www.bildpost.de/index.php/Nachric..._kindersoldaten


von esther10 12.02.2016 00:47

ZdK einig mit Bischöfen bei der Entwicklung synodaler Beratungsstrukturen



ZdK einig mit Bischöfen bei der Entwicklung synodaler Beratungsstrukturen

"Mit ihrer Botschaft zum Abschluss des Dialogprozesses 'Im Heute Glauben' hat die Deutsche Bischofskonferenz den Abschlussbericht von Würzburg ergänzt und erweitert. Sie hat damit den Willen bekräftigt, den Weg hin zu synodalen Formen der Mitwirkung in der Kirche in Deutschland weiter zu gehen", so der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Thomas Sternberg zu der heute veröffentlichten Botschaft der Deutschen Bischofskonferenz.

"Wir als ZdK haben uns intensiv in den Dialogprozess eingebracht. Auf diesem Weg haben wir ebenfalls viel gelernt. Wie die Bischöfe sehen auch wir die Kirche in Deutschland damit auf einem guten Weg. Wir bekräftigen das Leitbild einer "Kirche der Teilhabe". Auf dem Weg dorthin sind wir gemeinsam in den vergangenen Jahren einige wichtige Schritte gegangen. Freilich müssen wir uns immer wieder bewusst sein, dass das größte Stück des Weges, 'Gemeinsam Kirche zu sein', noch vor uns liegt und immer wieder neuer Anstrengung bedarf. Die Grundlage dafür ist das durch den Gesprächsprozess gewachsene Vertrauen.

Als die Vertretung katholischer Frauen und Männer in unserer Kirche werden wir uns in die weitere Konzeption und Planung der in der Botschaft vorgeschlagenen synodalen Formen der Beratung, insbesondere auf dem Weg über die Gemeinsame Konferenz von Deutscher Bischofskonferenz und ZdK, aktiv einbringen.
"

hier
http://www.zdk.de/veroeffentlichungen/pr...rukturen-1008P/

https://twitter.com/zdkonline
https://twitter.com/hashtag/PapstFranziskus?src=hash
https://twitter.com/Pontifex_de
https://twitter.com/JuergenErbacher

*

ZDK sagt: wir dürfen Geschiedeme, Wiederverheiratete nicht ausgrenzen.




http://www.domradio.de/themen/kirche-und...hen-des-papstes

ZDK sagt: wir dürfen Geschiedeme, Wiederverheiratete nicht ausgrenzen.


Bild, Echo Romeo blogpost

*

ZDK einig mit Bischöfen


ZdK einig mit Bischöfen bei der Entwicklung synodaler Beratungsstrukturen


von esther10 12.02.2016 00:46

Katholische Kirche in Deutschland ist Mitglied der "Allianz für Weltoffenheit"



"Für uns ist klar: Barmherzigkeit kennt keine Grenzen": Kardinal Reinhard Marx ist eine der Stimmen der Allianz.
Foto: www.allianz-fuer-weltoffenheit.de

Von CNA Deutsch/EWTN News

BERLIN , 12 February, 2016 / 7:17 AM (CNA Deutsch).-
Vor dem Hintergrund der Migrationsdebatte in Deutschland hat sich ein breites Bündnis zusammengeschlossen, um in der Krisensituation gemeinsame Position zu beziehen: Die "Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratei und Rechtsstaat — gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt".

Das Bündnis stellt sich klar gegen Fremdenhass in der deutschen Gesellschaft und fordert Bürger auf, tolerant gegenüber Flüchtlingen und Migranten zu sein. Es wurde gestern in Berlin vorgestellt.

Zur Allianz gehören neben der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Zentralrat der Juden in Deutschland, der Deutsche Kulturrat, der Koordinationsrat der Muslime, der Deutsche Naturschutzring, der Deutsche Olympische Sportbund sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege.

Unterstützung durch die Kirche

Als Vertreter der katholischen Kirche äußerte sich der Berliner Erzischof Heiner Koch. Er würdigte die Hilfsbereitschaft und das Mitgefühl in der deutschen Gesellschaft angesichts der Aufnahme von über einer Million Migranten und Flüchtlinge im vergangenen Jahr.

Erzbischof Koch ging aber auch auf die massive Verunsicherung ein, welche dies ausgelöst habe. Eine “offene und ehrliche Debatte” über Zuwanderung und Integration werde zwar gebraucht. Doch dürfe die Wahrung der Würde jedes Flüchtlings und Migranten nicht vergessen werden, so der Berliner Oberhirte.

“Menschenfeindlichkeit und Fremdenhass stehen nicht nur im klaren Widerspruch zu den Werten unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, sondern zeugen letztlich immer von einer tiefen Missachtung der christlichen Botschaft”.
Erzbischof Koch betonte: Wer Flüchtlinge oder Migranten ausgrenze oder herabsetze, handle nicht christlich.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, verwies auf das Engagement Hunderttausender ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer in den Kirchengemeinden. Dies sei eine Botschaft der Kraft. Es gehe um den konstruktiven Umgang mit Herausforderungen.

Das Bündnis könne zu einer Stärkung des sozialen Grundkonsenses in Deutschland beitragen, der sich aus einem Geist der Zuversicht speise, so die Bischöfe.
http://de.catholicnewsagency.com/story/k...toffenheit-0487

+

Admin meint....
hoffentlich treiben sie es nicht mit dem Papst,
wie SIE (ZKK und andere) ..wie diese es wollen.
Hoffentlich nicht.



von esther10 12.02.2016 00:45

MÜNCHENER SYRIEN-KONFERENZ

Eine Einigung, die den IS anspornt

VON WERNER SONNE12. FEBRUAR 2016
picture alliance


Auf der Münchner Syrien-Konferenz trafen sich Vertreter von 17 Nationen, um über Hilfen für die syrische Bevölkerung zu diskutieren.

17 Außenminister einigten sich gestern Nacht auf der Münchener Syrien-Konferenz auf humanitäre Hilfe. Das ist ein Erfolg. Nichtsdestotrotz gehen die Bombenangriffe der alliierten Streitkräfte und Russlands unvermindert weiter





Damit keine Missverständnisse aufkommen: Natürlich ist diese nächtliche Einigung in München ein großer Schritt nach vorn. Dass sich 17 Nationen einstimmig auf ein Ergebnis in diesem höllischen Konflikt verständigen, ist alles andere als selbstverständlich. Und dass sich die USA und Russland gemeinsam praktisch als die Oberaufseher des vereinbarten Prozesses erklären, gibt der Einigung ein erhebliches Gewicht.

Aber ebenso ist diese Rechnung ohne die wichtigsten Gegner gemacht worden – notwendigerweise, denn weder der Islamische Staat noch Al-Nusra saßen mit am Verhandlungstisch in der bayerischen Hauptstadt.

Russland wird Bombenangriffe auf Aleppo fortsetzen

Im Gegenteil, die Beschlusslage ist so, dass der Kampf gegen die Gruppen, die die Vereinten Nationen als Terrororganisationen benannt haben, ausdrücklich fortgesetzt wird, im Übrigen auch mit deutscher Beteiligung. Der Tornado-Einsatz wird, so sagt man in deutschen Regierungskreisen am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz, unvermindert weitergeführt. Und damit auch der Bombenhagel der westlichen Koalition gegen den Islamischen Staat. Und natürlich auch der der Russen rund um Aleppo, zugunsten des Assad-Regimes.

Diese massive russische Unterstützung hat den Assad-Truppen Geländegewinne ermöglicht und damit eine verstärkte Überlebenschance. In Militärkreisen fragt man sich, ob die nicht zufällig verabredete Frist von einer Woche für ein angebliches Schweigen der Waffen den Russen ausreicht, ihre Ziele rund um Aleppo zu konsolidieren.

Wer also soll eigentlich mit dem Kämpfen aufhören? Die syrischen Regierungstruppen und die Kämpfer des sogenannten Freien Syriens, heißt es dazu. Die sollen dann in Genf weiterverhandeln.

Einigkeit in einem Punkt: Hilfe für die Zivilbevölkerung

Soweit der Plan. Ein Plan allerdings mit vielen entscheidenden Fragezeichen. Das wichtigste wurde in dieser Nacht in München erneut ganz klar. Auch wenn Russen und Amerikaner von der Notwendigkeit eines Übergangs zu einem politischen Prozess sprechen, so machte US-Außenminister John Kerry wieder einmal deutlich, dass die USA auf den Rückzug von Assad bestehen. Lawrow dagegen stieg ebenso klar auf die Bremse. Zu glauben, das würde den Frieden bringen, sei eine Illusion. Und damit bleibt der entscheidende Knackpunkt ungelöst.

Aber in einem Punkt herrscht immerhin Einigkeit: Ab sofort wird zumindest eine humanitäre Lösung angestrebt. Aus der Luft und auch am Boden soll möglichst unverzüglich mit Hilfslieferungen für die hungernde Bevölkerung begonnen werden. Ob das ausreicht, die menschliche Katastrophe und damit die neue Flüchtlingswelle der letzten Tage innerhalb Syriens mindestens zu begrenzen, muss sich erst noch zeigen.

Deshalb: Frieden? Beendigung der Kämpfe? Das kann diese Einigung auf absehbare Zukunft nicht bewirken, auch wenn ein erster Schritt getan ist. Der Islamische Staat wird sich dadurch angespornt fühlen, jetzt erst recht seine Positionen zu verteidigen. Bescheidene Hoffnungen muss man auf die Türkei und Saudi-Arabien setzen.

Russland hat sich mit seiner Beteiligung daran endgültig auf die Weltbühne als entscheidender Spieler zurückgekämpft. Das zumindest ist ein klares Ergebnis der Nacht von München.
http://www.cicero.de/weltbuehne/muenchne...nach-vorn/60490

von esther10 12.02.2016 00:44

Mexiko: Die dreifach historische Mission des "rätselhaften Franziskus"
Analyse und Ausblick: Warum diese Reise des "katholischen Katalysators" in mehrfacher Hinsicht von geschichtlicher Bedeutung ist - und auch für europäische Beobachter wichtig


Bereit für den Papst? Beflaggung in Mexiko-Stadt am 11. Februar 2016, Vorabend der Anreise von Franziskus
Foto: CNA/David Ramos

VATIKANSTADT , 11 February, 2016 / 7:37 PM (CNA Deutsch).-
Angela Merkel musste es angeblich lernen – oder zumindest dementieren. Viele Vatikanisten leben davon. Und Katholiken in Mitteleuropa haben damit ihre eigenen Probleme, egal ob sie einen römischen Kragen, Sakko oder Sandalen tragen. Nicht nur, dass dieser Papst voller Überraschungen steckt. Nein, mehr noch: Dass er leicht unterschätzt wird. Oder, wie es das Vatican Magazin in seiner letzten Ausgabe auf den Punkt brachte: "Wer ihn unterschätzt, überschätzt sich selbst".

Nun bricht dieser unterschätzte Papst zu einer Reise auf, welche die wichtigste seines Pontifikats sein könnte. Gemeint ist mit "historisch" nicht der – politisch wie geschichtlich hochsensible - Zwischenstopp auf Kuba. Gemeint sind vor allem drei Dimensionen der Mexiko-Reise, die geschichtlich bedeutsam sind: Die der Migration, einer katholischen Politik, und des globalen Konflikts. Die Frage ist nun, wie der Heilige Vater, dieser "katholische Katalysator", mit diesen umgeht.

Erste Dimension: Die amerikanische Völkerwanderung

Wie viele Menschen auf der Flucht sind, weiß niemand genau. Wie viele Menschen aus- und einwandern? Noch viel weniger. Die globale Migration — und der richtige Umgang damit — ist ein Kernanliegen der Weltkirche. In Mexiko besucht Franziskus den Ort, der die wunde Stelle ist, Dreh- und Angelpunkt all dessen, was die amerikanische Variante der Völkerwanderung ausmacht: Die Grenze zwischen USA und Mexiko.

Was die Bedeutung dieser Grenze betrifft, lässt sich quantitativ leicht in Zahlen illustrieren. So wird Prognosen zufolge jeder Dritte US-Amerikaner im Jahr 2050 Latino sein, ein Nachfahre von Migranten aus dem Süden. Heute ist es einer von sieben US-Amerikanern.

Dabei spielt Mexiko eine zweifach entscheidende Rolle: Einmal, weil die große Mehrzahl der US-amerikanischen Latinos, rund 63 Prozent, aus Mexiko kommt. Und zum zweiten, weil die Grenze zwischen den USA und Mexiko, die Franziskus besuchen wird, sich wie ein roter Faden durch diese Phänomen in all seinen Schattierungen zieht. Derzeit auch und gerade im US-amerikanischen Wahlkampf.


Trump Threatens Mexico — ‘The Wall Just Got Taller’ [VIDEO] https://t.co/mlOdKHABpZ pic.twitter.com/trom9JENo4

— The Daily Caller (@DailyCaller) February 9, 2016 ">


Die Bilder vom Papst, der solidarisch zu den Migranten an dieser Grenze kommt, an einen der echten Ränder, die Franziskus sucht: Sie werden um die Welt gehen. In den USA werden sie genauso Wellen schlagen wie in Mitteleuropa; die Kommentare, besonders in großen weltlichen Medien, schreiben sich fast von selbst. Dabei ist die amerikanische Völkerwanderung mit der in Afrika, Nahost und Europa bedingt vegleichbar. Das liegt unter anderem an den Herkunftsländern; es liegt auch an der, im relativen Vergleich zu Europa, stringenten Einwanderungspolitik der USA. Vor allem liegt es aber an der völlig unterschiedlichen Realität von Kultur, Geschichte und vor allem Religion. Oberflächliche Vergleiche von Äpfeln mit Birnen werden die Debatten in Europa höchstens verschlimmbessern; Christen wird Franziskus zumindest daran erinnern, was Grenzen bedeuten, sagen Beobachter. Freilich: Ob die eine oder andere spontane Überraschung auch zu erwarten ist, weiß allein der Papst.

Zweite Dimension: Eine katholische Politik jenseits des europäischen Burgfriedens

Politisch gesehen mag der Besuch in Amerika Wellen schlagen; richtig eingeschlagen hat er aber jetzt schon in Mexiko. Papst Franziskus besucht ein politisch völlig anderes Land als seine Vorgänger. Entgegen mitteleuropäischer Vorurteile eines volksfrommen Mexikos ist die zentralamerikanische Nation lange das Gegenteil gewesen: Ein atheistisch, säkuläristisch regierter Staat. Mexiko hat nicht dank, sondern trotz seines politischen Systems einen starken Glauben mit Hilfe der Muttergottes von Guadalupe in die ganze lateinamerikanische Welt getragen. Wie der Journalist und Autor Austen Ivereigh beschreibt, hat sich dies in den Tagen vor der Reise stark verändert, zumindest mit Blick auf den Umgang mit der Person Franziskus; Mexiko öffnet sich anläßlich dieses Besuchs der Kirche, wendet sich diesem vorsichtig zu. Und auch wenn Franziskus auf den ersten Blick eine rein pastorale Reise führt, gibt es nicht nur starke politische Symbolhandlungen, sondern auch ganz konkrete Begegnungen und Gespräche mit vielen Politikern, Diplomaten und Geschäftsleuten.

Gerade aus deutscher Sicht lohnt sich ein genauer Blick, wie das abläuft. In Mitteleuropa führen Religion und Politik (auch) eine Zweck-Ehe. Mehr noch: Aus ihrer langen, stark durchwachsenen gemeinsame Geschichte heraus haben Kirche und Staat einen Burgfrieden geschlossen; durchaus stark, aber durchaus auch stark bröckelnd. In dieser Situation zu schauen, wie sich eine katholische Politik jenseits der zentraleuropäischen Parameter definieren und entfalten mag, ist nicht nur unterhaltsam, sondern potentiell lehrreich. Zumal der argentinische Papst nicht nur pastoral, sondern auch politisch ein erfahrener Pragmatiker ist. (Und Pragmatismus ist nicht unbedingt die Eigenschaft, die spontan als erstes genannt wird, wenn es um deutsche Entscheider geht).

Dritte Dimension: Der "Dritte Weltkrieg"

Apropos pragmatisch: Franziskus hat wiederholt erklärt, dass sich der Planet in einem "Dritten Weltkrieg" in Etappen befinde. So etwa nach den Terror-Angriffen in Paris. Dieser Begriff, sperrig nicht nur für weltliche, deutsche Ohren, ist ein Schlüssel zum Denken des Papstes. Bei allen Unterschieden, etwa zum Thema Migration und Politik, ist Mexiko doch im gleichen "Krieg", in dem sich die ganze Welt befindet. Und die Rolle des Papstes und der katholischen Kirche darin ist klar: Es ist die des Friedens, den nur die Freude des Evangeliums bringt.

Das Angebot ist das Reich Gottes (vgl. Lk 4,43); es geht darum, Gott zu lieben, der in der Welt herrscht. In dem Maß, in dem er unter uns herrschen kann, wird das Gesellschaftsleben für alle ein Raum der Brüderlichkeit, der Gerechtigkeit, des Friedens und der Würde sein. Sowohl die Verkündigung als auch die christliche Erfahrung neigen dazu, soziale Konsequenzen auszulösen. Suchen wir sein Reich: 'Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben' (Mt 6,33). Der Plan Jesu besteht darin, das Reich seines Vaters zu errichten; er verlangt von seinen Jüngern: 'Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe' (Mt 10,7). (Evangelii Gaudium, Absatz 180)
Immer wieder hat der Papst es gesagt: Während sich die Welt zwischen Fundamentalisten und Säkularisten aufzureiben droht, bietet das Christentum eine Antwort von Glaube, Liebe und Hoffnung. Sie ist das Medikament gegen die Kultur der Gleichgültigkeit vor Gott, den Mitmenschen und der Schöpfung.

http://de.catholicnewsagency.com/story/m...franziskus-0486


von esther10 12.02.2016 00:43

Merkel-Anruf beim Papst gab es nicht



Laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwoch) hat es das angebliche Telefonat zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Papst Franziskus über den Zustand Europas nie gegeben. "Die Bundeskanzlerin kann sich an einen Anruf beim Papst nicht erinnern", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert der Zeitung: "Ansonsten schätzt sie jede Begegnung mit ihm außerordentlich."

Die Mailänder Zeitung "Corriere della Sera" hatte mit Berufung auf den Papst berichtet, Merkel habe das Kirchenoberhaupt angerufen, weil sie sich über Äußerungen von ihm über Europa geärgert habe. Angeblich habe Franziskus dies Besuchern in seiner Residenz Santa Marta erzählt. "Sie war ein bisschen verärgert, weil ich Europa mit einer unfruchtbaren Frau verglichen hatte", wurde der Papst in dem Bericht zitiert.

Der Vatikan äußerte sich nicht zu dem angeblichen Telefonat. Private Äußerungen des Papstes zu Besuchern würden vom Vatikan grundsätzlich weder dementiert noch bestätigt, hieß es am Dienstag auf der Internetseite von Radio Vatikan: "Dem Papst, der sich vor allem als Seelsorger versteht, liegt viel an einem Raum der Freiheit, wo nicht jedes seiner Worte auf die Goldwaage gelegt wird
http://www.bildpost.de/index.php/Nachric...st_gab_es_nicht



von esther10 12.02.2016 00:41

Geradewegs unter jede Gürtellinie
VON CHRISTOPH SCHWENNICKE12. FEBRUAR 2016
picture alliance


Amelie Fried hat sich auch selbst in der „Welt“ zu den Vorwürfen geäußert.

Cicero-Kolumnistin Amelie Fried war für einen Text über das Verhältnis von Flüchtlingen und Aufnahmegesellschaft scharf von zwei „Welt“-Journalisten kritisiert worden. Christoph Schwennicke mahnt mehr gute Sitten im Umgang unter Kollegen an


1 Kommentar
Es ist höchste Zeit für einen neuen kategorischen Imperativ, einen kategorischen Imperativ des Kommunikationsverhaltens im Zeitalter der schnellen Schriftlichkeit. Dieser Imperativ orientiert sich in Geist und Ton am alten Königsberger und geht ungefähr so: Schreibe in Mails, Foren, sozialen Netzwerken oder Online-Plattformen nur so, wie du es der betreffenden Person auch ins Gesicht sagen würdest! Denn es hat sich dort eine Form von Unflätigkeit und Verrohung breitgemacht, die unselige Auswirkungen hat.

Leider auch auf den Ton und die Sitten im Journalismus und den Umgang von Kollegen untereinander. Es geht zu wie beim Kickboxen. Und die Anwürfe richten sich nicht mehr auf die Sache selbst, sondern sind ad hominem, mit der Absicht der persönlichen Abwertung, wie Arthur Schopenhauer in der „Kunst, Recht zu behalten“ schreibt. Es geht also geradewegs unter jede Gürtellinie. Ganz persönlich hatte ich in diesen rauen Zeiten zuletzt das Missvergnügen, von zwei Kollegen, die ich persönlich kenne, in der Flüchtlingsthematik einmal als angstzerfressener alter weißer Mann schubladisiert zu werden, das nächste Mal in recht illustrer Gesellschaft zu jenen Männern gerechnet zu werden, die gegenüber Angela Merkel einen Ödipuskomplex mit sich herumtragen.

Broder stellt Frieds Kolumne in den Kontext der Köln-Vorfälle

Nicht eben das, was der kategorische Imperativ oben anmahnt. Aber geschenkt. Staunen. Kopfschütteln. Weitermachen.

Jetzt geht es aber um den Fall einer Kolumnistin von Cicero, den man nicht unkommentiert stehen lassen kann. Amelie Fried hat in der Dezemberausgabe des Cicero in ihrer regelmäßigen Kolumne „Frau Fried fragt sich....“ über eine Gitarre geschrieben, die ihr bei einem Weihnachtsfest offenbar von unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen geklaut worden war. Sie hat sich erst über diesen Diebstahl geärgert, dann hat er sie etwas gelehrt. Und sie hat sich Gedanken über die Motive für diesen Diebstahl gemacht, ohne die Tat selbst zu rechtfertigen.

Daraufhin nahm sich Henryk M. Broder Amelie Fried zur Brust und setzte ihre milde und verständnisvolle Sicht auf die Flüchtlinge in harscher und hämischer Weise in den Kontext der Vorgänge von Köln. Zitaten aus diesem Text möchte ich hier keinen Raum geben. Man kann ihn nachlesen, um sich ein Bild zu machen.

Amelie Fried rechtfertigt sich in der „Welt“

hier geht es weiter

http://www.cicero.de/salon/streit-um-cic...rtellinie/60489

von esther10 12.02.2016 00:39

Gesprächsprozess der katholischen Kirche
Konkrete Ergebnisse angemahnt

Magdeburg. 300 Vertreter aus allen Bereichen der katholischen Kirche in Deutschland haben sich am 12./13. September in Magdeburg zur Fortsetzung des Gesprächsprozesses „Im Heute glauben“ getroffen. Vertreter aus den Diözesen der neuen Bundesländer schildern ihre Gedanken im Blick auf den Prozess:


Zum Auftakt der 4. Jahresversammlung des Gesprächsprozesses der katholischen Kirche in Deutschland diskutierten die Teilnehmer im Magdeburger Maritim-Hotel die Frage, was der Gesprächsprozess bisher bewirkt hat. Foto: Eckhard Pohl

„Es ist gut, auf Augenhöhe miteinander zu reden“, betont der Vorsitzende des Katholikenrates im Bistum Erfurt, Alois Wolf (65). Und gibt damit wieder, was die große Mehrheit der Teilnehmer empfindet: Die Gesprächskultur zwischen Bischöfen und Kirchenvolk habe sich wirklich verbessert, und zwar nicht nur unter den Teilnehmern des Gesprächsprozesses, sondern auch in mancher Diözese. „Im Bistum Erfurt pflegen wir allerdings schon seit vielen Jahren das offene Gespräch“, fügt Wolf hinzu. „Die hier in Magdeburg und zuvor in Mannheim, Hannover und Stuttgart praktizierte neue Gesprächskultur bestärkt uns darin, diesen Weg weiterzugehen.“ Schwierig sei hingegen, in den Gemeinden des Bistums Erfurt Interesse für den Gesprächsprozess der deutschen katholischen Kirche zu wecken, beklagt Wolf. Einer Reihe von Gemeindemitgliedern seien da anstehende Veränderungen der Pfarreistrukturen wichtiger.

Eine Gesprächskultur auf Augenhöhe

Der Katholikenratsvorsitzende und leitende Caritas-Mitarbeiter in Erfurt ist überzeugt, dass sich die Bischöfe etwa in der Frage des Umgangs mit den wiederverheiratet Geschiedenen oder hinsichtlich von Veränderungen im kirchlichen Arbeitsrecht „wirklich mühen“, allerdings sei bislang leider wenig Konkretes passiert. Wolf wünscht sich zudem, dass auch im Umgang mit dem katholischen Verein „Donum vitae“, der in der Folge des Verbots der Ausstellung von Beratungsscheinen durch katholische Schwangerschaftsberatungsstellen durch Johannes-Paul II. 1999 entstanden war und nach Beratung Schwangerer den Schein ausgibt, „bestehende offene Wunden geheilt werden“.

hier geht es weiter
http://www.tag-des-herrn.de/content/konk...nisse-angemahnt

von esther10 12.02.2016 00:37

CDU-Politiker Gregor Golland zum Kölner Polizei-Einsatz im Karneval

Veröffentlicht: 12. Februar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Zur Bilanz des Polizei-Einsatzes an den Karnevalstagen in Köln erklärt der nordrhein-westfälische CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland (siehe Foto):


HP-Header-Gregor_15
„Es ist gut, dass die Polizei nach eigener Aussage konsequent eingegriffen hat. Die Polizeibeamten waren gut wahrnehmbar und präsent. Dies war aber nur möglich, indem man alle Kräfte zusammengezogen hat, Polizeischüler einsetzte und eine Dienstfreisperre verhängt hat. Was wir in Köln erlebt haben, gleicht eher einem sicherheitspolitischen „potemkinschen Dorf“.

Einmalig wurden alle Reserven zusammengetrommelt. Von der Polizei muss man erwarten, dass sie immer konsequent und niederschwellig eingreift.

Trotz mehr Polizei sind mehr Verbrechen und Straftaten in der Domstadt begangen worden. Es können mit den bestehenden Ressourcen nicht dauerhaft doppelt so viele Beamte im Einsatz sein. Die Sicherheitslage in Köln bleibt angespannt und eine dauerhafte und belastbare Lösung ist nicht in Sicht.

Man darf sich vom Einsatz in Köln nicht täuschen lassen. Die sicherheitspolitische Realität ist eine andere:

Die Landesregierung verweigert der Polizei die nötigen Einsatzmittel. Statt unsere Polizisten ordentlich auszustatten, beschäftigt sich Rot-Grün mit der Kennzeichnungspflicht von Beamten. Keine einzige wichtige strukturelle Verbesserung wurde bisher, allen Sonntagsreden zum Trotz, seit Silvester umgesetzt.“

Quelle: http://www.gregor-golland.de/pages/posts...problem-962.php

von esther10 12.02.2016 00:36

DIALOG
Wir müssen reden
Aus: Christ & Welt Ausgabe 28/2011

Zum Auftakt der Begegnung kommen die alten Probleme wieder auf den Tisch. Viele Gemeinden schaffen Fakten, statt auf Reformen zu warten


© Steve Chenn/Corbis
An guten Vorsätzen mangelt es nicht. Bei dem groß angelegten Dialogprozess zwischen Klerikern und Laien, der an diesem Freitag auf nationaler Ebene beginnt, „darf kein Thema von vornherein ausgeschlossen sein“, stellte Bischof Gebhard Fürst aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart schon im März dieses Jahres klar. „Auch wenn jeder weiß, dass im Dialog nicht einfach alles zur Disposition gestellt werden kann.“ Doch angesichts der Themenauswahl des auf fünf Jahre angelegten Gesprächsprozesses fragen sich viele Teilnehmer: Wie gesprächsfähig ist die katholische Kirche überhaupt?

Der im vergangenen Herbst auf der Vollversammlung der katholischen Bischöfe beschlossene Gesprächsprozess soll dazu beitragen, die Kirche nach dem Missbrauchsskandal aus ihrer bisher größten Vertrauenskrise zu führen. Bisher überwiegen allerdings skeptische Gefühle. „Die Themen kreisen immer wieder um dieselben Fragen, und die Fragen sind seit Jahren beantwortet“, erklärt Dirk Paßmann, Leiter des katholisch geprägten Buchverlags der Unternehmensgruppe Aschendorff in Münster. Egal ob es um Ökumene, Homosexualität, Zölibat oder Frauenpriestertum gehe, „da kommt einfach nichts Neues“.

hier geht es weiter

http://www.christundwelt.de/detail/artik...-muessen-reden/

von esther10 12.02.2016 00:35

Das Liebesleben der "Tatort"-Kommissare
Für die allermeisten Ermittler der beliebten TV-Serie ist Familie ein Fremdwort


Dietmar Bär, Martin Wuttke, Simone Thomalla und Klaus J. Behrendt (von rechts nach links) spielen die Ermittlerduos Schenk/Ballauf (Köln) und Keppler/Saalfeld (Leipzig). Die Aufnahme ist von einem Presse-Termin am 11. Oktober 2011 zum Kölner Tatort "Ihr Kinderlein kommet".
Foto: Foto: Superbass via Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)

BERLIN , 11 February, 2016 / 5:06 PM (CNA Deutsch).-
Der "Tatort" ist und bleibt eine einzigartige Erscheinung im deutschen Fernsehen. Unter den zehn meistgesehenen Fernsehsendungen des Jahres 2015 rangierten sieben Fußballspiele (Länderspiele, Champions League- und DFB-Pokal-Spiele) und drei "Tatort"-Folgen. An erster Stelle – noch vor allen Fußballmatches – steht "Schwanensee", die "Tatort"-Folge aus Münster, die am 8. November 13,69 Millionen Zuschauern vor den Fernseher locken konnte. Platz drei belegte mit 13,03 Millionen Zuschauern ein weiterer Münsteraner Tatort: "Erkläre Chimäre" vom 31. Mai. Die siebte Stelle nahm eine weitere Tatort-Folge, diesmal aus Franken, ein: "Der Himmel ist ein Platz auf Erden" erreichte am 12. April 12,21 Millionen Zuschauer.

Die am längsten laufende Krimireihe im deutschen Sprachraum

Auffällig sind dabei eigentlich nicht die Zahlen. Erstaunlich ist vielmehr die Entwicklung, die der "Tatort" seit einem paar Jahren – ein genaues Datum lässt sich nicht ausmachen, denn es geschah nach und nach – genommen hat. Den "Tatort" gibt es seit November 1970.

Damit ist er nicht nur die beliebteste, sondern auch die am längsten laufende Krimireihe im deutschen Sprachraum. Denn ausgestrahlt wird die Fernsehreihe nicht nur in Deutschland (im Ersten), sondern auch in Österreich (ORF 2) und in der Schweiz (SFR 1). Jahrzehnte lang galt der "Tatort" jedoch als "Opas Fernsehen". Inzwischen gehört er zu den "Muss"-Terminen selbst bei jungen Menschen. Die gute, alte, aber teilweise rundumerneuerte Krimireihe ist zu einem gemeinsamen Gesprächsstoff auch unter Medienfachleuten geworden.

Sonntag um 20:15 Uhr ist Tatortzeit

Unter gesellschaftlichen Gesichtspunkten stellt die Erstürmung der Charts durch den "Tatort" die Umkehrung einer in den letzten drei Jahrzehnten dominierenden Tendenz dar. Denn auf die Einführung des Privatfernsehens im Jahre 1984 folgte die sogenannte "Atomisierung" des Fernsehmarktes.

War es bis dahin möglich, sich auf dem Schulhof oder im Büro über eine bestimmte Sendung zu unterhalten, so gab es ab der Einführung des Privatfernsehens das gemeinsame Gesprächsthema nicht mehr, weil jeder den Abend bei einem anderen Sender verbracht hatte. Ausnahmen blieben etwa die Spiele der Fußball-Nationalmannschaft vor allem bei einem EM- oder WM-Turnier.

Der Tatort stellt die Rückkehr der Einmütigkeit bei der Auswahl des Fernsehprogramms dar: Sonntags um 20.15 Uhr versammeln sich bis zu 13 Millionen Menschen in Deutschland vor dem Fernseher. Denn dann ist "Tatort"-Zeit.

Ein doppelt erneuertes Format

Der Erfolg ist auf eine doppelte Erneuerung des Fernsehformats zurückzuführen. Erneuerung heißt hier einerseits eine Weiterentwicklung der Filmsprache, für die exemplarisch die Wiesbadener "Tatort"-Folge "Im Schmerz geboren" im Oktober 2014 mit Ulrich Tukur in der Hauptrolle steht. Besonders an dieser Folge ist nicht nur die an der hohen Zahl von Toten abzulesende Gewalt, sondern die Vermischung verschiedener Erzählebenen und -tonarten, zu der auch die Kommentierung durch einen, dem klassischen griechischen Chor entnommenen Erzähler zählt, der sich direkt an das Publikum wendet.

So entsteht der Eindruck, dass sich die Handlung als Theaterdarbietung präsentiert. Die Folge gewann nicht nur den "3sat-Zuschauerpreis", sondern auch in der Kategorie Bester Fernsehfilm die "Goldene Kamera" 2015. Die Leipziger "Tatort"-Folge "Niedere Instinkte" (Ausstrahlung: 26.04.2015) wiederholt diesen Kunstgriff: Kommissar Andreas Keppler (Martin Wuttke) wendet sich mehrfach direkt an den Zuschauer.

Dass in dieser Hinsicht freilich der Bogen überspannt werden kann, zeigt eine weitere Tatortfolge aus Wiesbaden, die am 27. Dezember 2015 ausgestrahlt wurde: "Wer bin ich?". Dabei geht es um einen Film im Film: Ulrich Tukur, der Kommissar Murot spielt, wird selbst eines Mordes verdächtigt. Rasch erkennt Tukur, der Tukur spielt, dass es in der Filmbranche keine Loyalitäten gibt. Er stellt sich aber auch noch andere Fragen, die mit der Natur der filmischen Illusion zu tun haben und mit seiner eigenen Rolle im Spiel um die Widersprüche des Genres.: Wie ist das eigentlich, wenn man einen Kommissar spielt oder spielt, ihn nur zu spielen, während man eigentlich Ulrich Tukur ist, wobei man den allerdings hier auch nur spielt? Die Folge, ein Paradebeispiel an Selbstbezüglichkeit, spaltete jedoch die Zuschauer. Es gab viel Lob ("Einer der intelligentesten Tatorte seit langem"), aber auch scharfe Kritik ("Der Film im Film im Film: Tatort, da bleibt das Verständnis auf der Strecke").

22 Teams ermitteln im Tatort

Erneuerung meint jedoch andererseits auch eine Vielzahl neuer Ermittlerteams: Von den 22 "Tatort"-Teams sind seit 2011 elf – genau die Hälfte – neu zusammengestellt, von denen wiederum vier sogar in den Jahren 2015–2016 an den Start gingen beziehungsweise gehen sollen: Am 22. März 2015 startete der neue Berliner "Tatort" mit den Kriminalhauptkommissaren Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow (Mark Waschke).

Das Franken-"Tatort"-Team, bestehend aus fünf Ermittlern, löste seinen ersten Fall am 12. April 2015. Im neuen "Tatort" aus Dresden, der als "Sachsen-Tatort" das Ermittlerteam aus Leipzig ersetzt, ermittelt ab dem 6. März 2016 erstmals ein rein weibliches "Tatort"-Team (gespielt von Karin Hanczewski, Alwara Höfels und Jella Haase). Das neueste Tatort-Team wird in Freiburg und dem Schwarzwald beheimatet sein. Vorgesetzter von Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) und Eva Löbau (Franziska Tobler) ist Kriminaloberrat Gernot Schöllhammer, der von Harald Schmidt verkörpert wird, was eine ziemliche Überraschung darstellt. Denn schauspielerisch ist der prominente TV-Entertainer und Talk-Master bislang kaum in Erscheinung getreten. Zusätzlich wurde in Freiburg ein "Tatort-Special" mit Heike Makatsch als Hauptkommissarin gedreht. "Fünf Minuten Himmel" soll Ostern ausgestrahlt werden. Obwohl zunächst angekündigt wurde, dass Makatsch weitere "Tatort-Specials" drehen würde, hat der SWF inzwischen mitgeteilt, dass der Beginn des neuen Freiburger Ermittlerteams auch bedeute, dass es keine weiteren "Tatort-Specials" (wenigstens aus Freiburg) geben wird.

Nur vier von 51 Kommissaren sind verheiratet

Bei der großen Anzahl Ermittler – 22 Teams mit insgesamt 51 Kommissarinnen und Kommissaren sowie zwei prominenten Vorgesetzten – könnte man meinen, sie bildeten eine gewisse Bandbreite an familiären Situationen ab.Verheiratet aber sind von den 51 "Tatort"-Hauptfiguren – soweit bekannt – lediglich ganze vier.

Eine halbwegs "normale" Ehe scheint allerdings nur der von Dietmar Bär gespielte Kölner Hauptkommissar Freddy Schenk zu führen, der in der Rollenbeschreibung als "Familienmensch" bezeichnet wird. Darin heißt es auch: "Weil er so viel arbeitet und deshalb weniger zu Hause ist, gibt es immer häufiger Ärger mit seiner Frau, den er meistens am Telefon zu schlichten versucht. Seine beiden Töchter sieht er mit gemischten Gefühlen zu jungen Frauen aufwachsen."Im neuesten "Tatort" aus Köln "Kartenhaus" (Ausstrahlungstermin: 28.02.2016) spielt jedoch das Privatleben der Ermittler keine Rolle. Ebenfalls verheiratet sind zwei "Tatort"-Kommissarinnen.

Bei Martina Bönisch (Anna Schudt) aus dem Dortmunder "Tatort", der Mutter von zwei fast erwachsenen Söhnen, "funktioniert ihre Ehe mehr schlecht als recht". Bezeichnenderweise hält sich Hauptkommissarin Martina Bönisch nach Feierabend kaum zu Hause auf. Wie ein roter Faden ziehen sich durch die Folgen des "Tatorts" aus Dortmund die Szenen, in denen sie an der Bar eines Hotels sitzt. Was auch zu einer außerehelichen Affäre führen kann, so in der letzten Folge "Hundstage" (ausgestrahlt am 31.01.2016).

Die Achterbahnfahrt in der Ehe von Nina Rubin (Meret Becker) besitzt sogar eine besondere Bedeutung für die Dramaturgie des neuen Berliner "Tatorts". In der ersten Folge "Das Muli" (22.03.2015) lebt sie mit ihrem Mann Viktor, einem Facharzt, und ihren beiden Söhnen, Kaleb (12) und Tolja (16), in Kreuzberg. Allerdings liebt Nina das Berliner Nachtleben und gewisse "Freiheiten". Die erste Folge beginnt gerade mit einem Discobesuch und einer kurzen Affäre der Kommissarin und endet mit der Trennung der Ehepartner, so dass sich die beiden in der zweiten Folge "Ätzend" (ausgestrahlt am 15.11.2015) um Sorgerechtfragen für die gemeinsamen Söhne streiten. Dennoch scheint die Ehe von Viktor und Nina Rubin nicht ganz vor dem Aus zu stehen. Es gibt gewisse Anzeichen dafür, dass das Hin-und-Her in ihrer Ehe weiterhin zu den dramaturgischen Elementen des Berliner "Tatorts" bleiben wird.

Verheiratet soll auch die Kommissarin im neuesten Tatort-Team sein, das in Freiburg und dem Schwarzwald ermitteln wird. In welchem Zustand sich aber die Ehe der von Eva Löbau verkörperten Hauptkommissarin Franziska Tobler befindet, ob sie darüber hinaus auch Kinder hat, lässt sich zurzeit nicht vorhersagen, da die Dreharbeiten für den "Schwarzwald-Tatort" noch nicht begonnen haben.

In einer "festen Beziehung" lebt darüber hinaus auch eine der Kommissarinnen aus dem neuen Dresdner "Tatort". Bei der von Alwara Höfels dargestellten Oberkommissarin Henni Sieland heißt es: "Zu Hause wartet ihr Freund auf sie – wobei nicht klar ist, wie lange noch ..." Bereits zu Beginn der ersten Folge (Ausstrahlungstermin: 06.03.2016) wird ihre Beziehung als problematisch dargestellt: Obwohl die beiden wegen der Möglichkeit, Kinder zu bekommen, gerade beim Arzt waren, sagt ihr Freund: "Wenn Du Dich zwischen einer Leiche und mir entscheiden muss, ziehe ich immer den Kürzeren." Von ihrer Kollegin Karin Gorniakin, für die jede Beziehung ohnehin zum Scheitern verurteilt sei, bekommt Sieland nicht gerade Unterstützung in ihrer Beziehung zu ihrem Freund.

Sonderfall: Die Verwitweten

In einer besonderen familiären Situation leben die zwei verwitweten Ermittler aus dem "Tatort"-Pool. Der in Dortmund ermittelnde Peter Faber (Jörg Hartmann) verlor Frau und Kind bei einem Autounfall. Der Ehemann der in Konstanz diensttuenden Klara Blum (Eva Mattes) wurde erschossen.

Für Peter Faber stellte der Unfalltod seiner Familie einen regelrechten Sturz dar. Ein Privatleben kennt er nicht. Der stets mit einem grünen Parka gekleidete Faber schläft häufig im Büro: "Privat kennt er keine Zukunft, will keine Zukunft und bezweifelt, dass es eine Zukunft jenseits des ‚Jobs’ für ihn gibt", heißt es in der Charakterbeschreibung. Faber ist ein Getriebener, der auf Verbrecherjagd geht, um nicht in den Wahnsinn zu verfallen.

Klara Blum hingegen scheint den Tod ihres Mannes besser verarbeitet zu haben. Sie wohnt alleine in einem Haus am Konstanzer See.

“Komplizierte Beziehungen”

Zum Rollenprofil der meisten "Tatort"-Kommissare gehört jedoch die Bezeichnung "geschieden" oder "ledig". Ausdrücklich geschieden sind der von Oliver Mommsen gespielte Kommissar Stedefreund in Bremen, Frank Thiel (Axel Prahl) in Münster sowie der neue Hamburger Hauptkommissar Nick Tschiller (Til Schweiger). Bei Letzterem spielt der Familienstand sogar eine dramaturgische Rolle: Tschiller lässt sich vom SEK nach Hamburg versetzen, weil seine geschiedene Frau mit der 15jährigen Tochter dorthin zieht. Bliebe er in Frankfurt, würde er seine Tochter kaum sehen.

Dennoch versuchen eine Reihe der geschiedenen oder alleinerziehenden Fernsehkommissare, für ihre Kinder Verantwortung zu übernehmen, so etwa Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring), der aus der Beziehung mit einer verheirateten Frau einen inzwischen volljährigen Sohn hat. Immer wieder versucht er, einen offenkundig abgerissenen Kontakt wiederaufzunehmen, was allerdings nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Der Kieler Borowski (Axel Milberg) telefoniert in jeder Folge häufig mehrfach mit seiner erwachsenen Tochter. Von der in Frankfurt ermittelnden Anna Janneke (Margarita Broich) ist bekannt, dass sie einen 1989 geborenen Sohn aus einer Affäre hat. Allerdings ist dieser in den bisher zwei gesendeten Folgen des neuen Frankfurter "Tatorts" nicht in Erscheinung getreten.

Eine komplizierte Beziehung zur erwachsenen Tochter hat hingegen die in Bremen ermittelnde Hauptkommissarin Inga Lürsen (Sabine Postel), vor allem deshalb weil die eigene Tochter Helen zu ihrem Team gehört. Alleinerziehende Mutter ist ebenfalls Karin Gorniak (Karin Hanczewski) aus dem neuen Dresdner Team. Dass auch ihr die Balance zwischen Mutter- und Polizistendasein nicht gerade leicht fällt, wird von Anfang an deutlich. Ihren pubertierenden Sohn verstören offenkundig die Tatort-Bilder, die von seiner Mutter nach Hause mitgebracht werden.

Gehen “Bulle und Familie” nicht zusammen?

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http://de.catholicnewsagency.com/story/d...kommissare-0485

Lauter beziehungsunfähige Beamten

Allzu häufig wird die Bindungsunfähigkeit der Fernseh-Kommissaren betont: Ob es sich bei Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) in Köln, dem bereits erwähnten Thorsten Falke in Hamburg, dem in Frankfurt ermittelnden Paul Brix (Wolfram Koch) oder einem der Publikumslieblinge handelt, dem Münsteraner Pathologen Professor Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers), allesamt sind sie "Singles", die an einer Liebesbeziehung überhaupt nicht interessiert sind.

Bei einigen gehört das Desinteresse für eine Liebesbindung sogar zu den Wesensmerkmalen der Figur.

So heißt es in der Charakterbeschreibung von Hauptkommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) aus Hannover: "Lindholm scheut engere Bindungen", obwohl sie sich schon einmal auf eine Affäre einließ. Der in Wiesbaden ermittelnde Felix Murot (Ulrich Tukur) ist ein "ewiger Junggeselle, der die Frau, die zu ihm passt, weder gesucht noch gefunden hat". Aus Überzeugung "Single" ist ebenfalls die dienstälteste "Tatort"-Kommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts), die in Ludwigshafen ermittelt.

Was bleibt, ist eine Befürchtung

Der Zuschauer würde den "Tatort"-Kommissaren gerne wünschen, dass sie sich nicht irgendwann einmal den Seufzer von Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) zu Eigen machen müssen: "Meine größte Angst ist, dass ich eines Tages allein zu Hause sterbe, und dass mich niemand findet, weil mich niemand vermisst" (in der "Tatort"-Folge "Blackout" vom 26.10.2014). Eine Befürchtung, die von den meisten "Tatort"-Ermittlern geteilt werden könnte.

Dr. phil. José Garcia ist freier Journalist und Filmkritiker.
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von esther10 12.02.2016 00:31

PRESSEMELDUNG
12.02.2016 - Nr. 023
Botschaft der deutschen Bischöfe zum Abschluss des überdiözesanen Gesprächsprozesses

IM HEUTE GLAUBEN!

Die deutschen Bischöfe haben heute eine Botschaft zum Abschluss des überdiözesanen Gesprächsprozesses veröffentlicht. Fünf Jahre nach Beginn und „zu Beginn der österlichen Bußzeit, mitten im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit, können wir dankbar feststellen, dass es sich gelohnt hat, in diesen Prozess einzutreten“, schreiben die Bischöfe in ihrem Wort „Im Heute glauben!“

„Wir haben nach Wegen des kirchlichen Lebens und Lehrens gesucht, die es gestatten, die Botschaft des Evangeliums den Menschen in heutiger Zeit besser zugänglich zu machen. Damit haben wir ein wichtiges Anliegen des Zweiten Vatikanischen Konzils aufgegriffen: das „Aggiornamento“ – das bleibend notwendige „Heutig-Werden“ des Glaubens. Wir sind den Weg des Dialogs gegangen. Wir fühlen uns dabei durch Papst Franziskus bestärkt“, betonen die Bischöfe. In den verschiedenen Phasen des Prozesses habe man erfahren, dass alle, die sich an den Veranstaltungen beteiligt haben, durch die Sorge um und die Leidenschaft für unsere Kirche und für die Menschen motiviert gewesen seien. „Wir haben gelernt, dass es hilfreich ist, wichtige Anliegen und brennende Themen gemeinsam aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten, um klarer zu sehen, was zu tun oder auch zu lassen ist. Die Gespräche auf Augenhöhe haben die jeweiligen Kompetenzen und Zuständigkeiten der Gesprächsteilnehmerinnen und Gesprächsteilnehmer nicht nivelliert. Sie haben vielmehr dazu geführt, dass der wechselseitige Respekt vor der Expertise und dem Engagement des Anderen gewachsen ist.“

Dankbar zeigen sich die Bischöfe für die vielfältige Aufnahme des Gesprächsprozesses in Diözesen, Verbänden und Gruppierungen. „Auch wenn in unserem überdiözesanen Gesprächsprozess keine

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http://www.dbk.de/nc/presse/details/?presseid=3045

von esther10 12.02.2016 00:26

Die großen Manöver für das nächste Konklave haben begonnen – für Kardinal Tagle
12. Februar 2016


Der Thronprinz und Erbe von Papst Franziskus?
(Rom) Soll Kardinal Luis Tagle, der Erzbischof von Manila auf den Philippinen, der Nachfolger von Papst Franziskus werden? „Die Vorbereitungen für das Konklave: Die großen Medienmanöver weisen auf Kardinal Tagle“, so Don Dio Pace auf Rorate Caeli. „Das wäre sehr besorgniserregend. Ich glaube aber, daß man damit beginnt, eine Kampagne für ihn vorzubereiten“, so der spanische Kolumnist und bekannte katholische Blogger Francisco Fernandez de la Cigoña.

Hinter dem Pseudonym verbirgt sich ein „sehr einflußreicher Kleriker“, so Adelante la Fe. Don Dio Pace hatte erstmals vor einem Jahr darauf hingewiesen, daß in jenen Kreisen, die Papst Franziskus ins Amt gehoben haben, bereits altersbedingt über dessen Nachfolge nachgedacht werde.

Bereits 2011 als „papabile“ genannt

Katholisches.info schrieb am 1. Dezember 2011 mit gemischten Gefühlen: „Manila ist traditionell mit der Kardinalswürde verbunden. Manche nennen Erzbischof Tagle bereits als papabile“. Parallel mit seiner Ernennung zum Erzbischof von Manila begannen Kreise, ihn als künftigen Papst in Position zu bringen.

Ein Jahr später wurde Tagle Kardinal. Er gehört zur „nachgereichten“ Gruppe von sechs Kardinälen, die im November 2012 kreiert wurden. Zu diesem Zeitpunkt soll Papst Benedikt XVI., soweit heute bekannt, seinen Amtsverzicht bereits fest beabsichtigt haben. Die ungewöhnliche Situation von zwei außerordentlichen Kardinalskonsistorien in einem Jahr würde dafür sprechen. Man muß bis ins Jahr 1929 zurückgehen, um Vergleichbares zu finden

Papst Benedikt XVI. hatte bereits im Februar desselben Jahres 22 Kardinäle kreiert, von denen 18 Papstwähler beim Konklave 2013 waren. Gleiches gilt für Kardinal Tagle und die anderen fünf neuen Kardinäle, die im November hinzukamen.

Vertreter der „Schule von Bologna“


Tagle-Biographie von Cindy Wooden
Als Jahrgang 1957 gehört er zu den jüngsten Kardinälen der Kirche. Tagle ist innerkirchlich kein unbeschriebenes Blatt. Vor seiner Rückkehr nach Manila gehörte er der ultraprogressiven „Schule von Bologna“ von Giuseppe Alberigo und ihrem derzeitigen Leiter Alberto Melloni an, jener Einrichtung, die das Konzil nach progressiver Lesart als „Bruch“ interpretiert und eine Kirche vor dem Konzil und eine ganz neue Kirche nach dem Konzil behauptet. Es erstaunt daher, daß auch „konservative“ katholische Kreise im deutschen Sprachraum in den vergangenen Jahren für Tagle die Werbetrommel rührten.

Don Dio Paces These lautet: Während dem Konklave von 2013 hätten die Ratzingerianer zu spüren bekommen, was es heißt, einer wohlorganisierten Kampagne für einen Kandidaten gegenüberzustehen. Dieser Kandidat war Jorge Mario Bergoglio, der Erzbischof von Buenos Aires.

Nun seien erste große Manöver der Presse zu erkennen, die Kardinal Tagle für das nächste Konklave aufbauen. Es spreche einiges dafür, daß der Erzbischof von Manila von den Bergoglianern als Franziskus-Nachfolger auserkoren wurde.

Die progressive Werbemaschine beginnt zu rollen

Tagle ist eloquent, wirkt immer freundlich, ist klar verortet, aber mit dem Charme der Dritten Welt umgeben und er kommt aus dem einzigen historisch katholischen Land Asiens.

Don Dio Pace verweist auf Cindy Wooden, die Chefredakteurin von Catholic News Service, der Presseagentur der Amerikanischen Bischofskonferenz. Wooden legte im September 2015 eine Tagle-Biographie vor: „Luis Antonio Tagle: Leading by Listening (People of God)”, die inzwischen auch in spanischer und französischer Ausgabe erschienen ist. Darin wird Tagle als der „Kardinal der Armen“ bezeichnet, als Mann des Zuhörens, als Mann des Dialogs und einer Neuevangelisierung, wobei dahinter eine „Neuevangelisierung“ im Sinne einer neuen Kirche gemeint scheint.

In Italien ist in diesen Tagen im Missionsverlag EMI ein Gesprächsbuch von Tagle mit dem Journalisten Lorenzo Fazzini erschienen. Es trägt den Titel „Dio no Dimentica i poveri.“ (Gott vergißt die Armen nicht. Mein Leben, mein Kampf, meine Hoffnungen). EMI ist der Verlag von 15 Missionsorden, die in Italien vertreten sind. Seit den 1970er Jahren ist er sozial- und wirtschaftspolitisch nach links gerückt. Auch in diesem Buch wird Tagle als der „Mann der Armen“ und „Mann der Evangelisierung“ bezeichnet.

Der „Mann der Armen“

„Tagle, ein intelligenter Mann, mit außergewöhnlicher Persönlichkeit, jung (58), eindeutig liberal, ist die ideale Person, um die Hoffnungen alljener zu festigen, die nicht wollen, daß das Pontifikat von Papst Franziskus nur ein kurzes Zwischenspiel sein wird“, so Don Dio Pace.
Sein Lizentiat erwarb Tagle in den USA mit einer Arbeit über die Kollegialität der Bischöfe. Durch seinen Mentor, den philippinischen Jesuiten Catalino Arevalo wurde er von der Föderation Asiatischer Bischofskonferenzen (FABC) als „Vater der Asiatischen Theologie“ anerkannt, einer asiatischen Variante der Befreiungstheologie.

Der Jesuit Arevalo war ein Schüler des protestantischen deutschen Theologen Jürgen Moltmann und seiner politischen „Theologie der Hoffnung“ und einer zweifelhaften Trinitätslehre.

Daß Papst Benedikt XVI. Tagle zum Erzbischof und dann zum Kardinal machte, wurde mit seiner „Sensibilität“ für Theologen erklärt.


Begeisterter Franziskus-Wähler

Tagle gehörte 2013 zu den „begeisterten Franziskus-Wählern“, so Don Dio Pace. Im Januar 2015 stattete ihm der argentinische Papst einen Besuch in Manila ab. Die demonstrative Art, mit der Franziskus Tagle an seiner Seite hielt und ihm eine große Bühne bot, veranlaßte zahlreiche Journalisten und Kolumnisten, ihn als „Erben“ und „Thronfolger“ zu sehen.

Einer seiner eifrigsten Parteigänger ist der honduranische Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga, der Koordinator des C9-Kardinalsrates. Er machte Tagle mit 91 von 133 Stimmen zu seinem Nachfolger als Präsident der Caritas International, dem weitaus größten Hilfswerk der Welt. Maradiaga präsentierte ihn im Mai 2015 als „Verteidiger der Ausgegrenzten“.

Liturgische „Lockerheit“

Auf den Philippinen gibt es umstrittene Versuche zur Einführung eines eigenen philippinisch-katholischen Ritus. Am vergangenen 26. Januar kam es zu einem bezeichnenden Vorfall, als Kardinal Tagle im Rahmen des 51. Internationalen Eucharistischen Kongresses im philippinischen Cebu eine Heilige Messe zelebrierte. Bei dieser Gelegenheit ermutigte ihn sein Vorgänger als Erzbischof von Manila, Kardinal Gaudencio Rosales, bei einer von Tagle zelebrierten Heiligen Messe zu einer „von den Ritualen befreiten Eucharistie“.

Daß Tagle das Wohlwollen von Papst Franziskus genießt, signalisierte das Kirchenoberhaupt, indem es den philippinischen Kardinal sowohl 2014 als auch 2015 zum Co-Vorsitzenden der Bischofssynode ernannte. Tagle gehörte dann auch zu den „auserwählten“ Synodenvätern, die ihre Ansichten bei der täglichen Pressekonferenz bekanntgeben konnten. Das Synodensekretariat und das vatikanische Presseamt trafen dabei eine unübersehbar einseitige Auswahl zugunsten der Kasperianer.

Kardinal Tagle erwies sich rund um die Bischofssynode als verläßlicher Verbündeter des Papstes, der einige Verwirrung stiftete. Nachdem das Ergebnis der Synode nicht im Sinne der Kasperianer ausgefallen war, ließ Tagle einen Versuchsballon steigen, indem er die Möglichkeit aussprach, daß es überhaupt kein nachsynodales Schreiben des Papstes geben könnte, sprich, die ganze Synode einfach ad acta gelegt würde.

Tagle sagte zur Presse: „In dieser Synode hat sich der Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils offenkundig in den Synodenvätern manifestiert.“

Cindy Wooden, so Don Dio Pace, präsentiert Kardinal Tagle in ihrem Buch als „Mann der Zukunft“, als einen der großen künftigen Hirten der Kirche.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: AsiaNews (Screenshot)

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