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von esther10 09.02.2016 00:51

11. Februar in Berlin: Film über Juden im Irak und ihre Vertreibung ab 1950
Veröffentlicht: 9. Februar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Gratis-Vorführung mit Podiumsdebatte und Empfang

Anlässlich des offiziellen Gedenktages der Vertreibung von 850.000 Juden aus den arabischen Ländern und dem Iran im 20. Jahrhundert wird am 11. Februar 2016 um 19 Uhr im “Kino Babylon” in Berlin der Film „The Dove Flyer“ auf Arabisch mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Der Film des israelischen Regisseurs Nissim Dayan basiert auf dem gleichnamigen Roman des Schriftstellers Eli Amir und erinnert an eine verlorene Zeit, in der fast 130.000 Juden im Irak lebten. Erzählt wird die Geschichte der ältesten jüdischen Gemeinde der Welt im Irak. Ihre Existenz endete mit der Vertreibung in den Jahren 1950/51.



Im Anschluss wird es ein Gespräch zum Thema des Films mit Daniel Dagan (Journalist und Buchautor) und Mati Shemoelof (Dichter und Schriftsteller), moderiert durch Cilly Kugelmann (Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin) sowie einen kleinen Empfang geben.

Zu der Veranstaltung lädt die Botschaft des Staates Israel gemeinsam mit dem Jüdischen Museum Berlin ein.

Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist unter pr6@berlin.mfa.gov.il erforderlich.
Aufführung im Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Str. 30 in 10178 Berlin

Zum Film-Trailer

Hintergrund:
Am 23. Juni 2014 hat das israelische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das den 30. November als jährlichen landesweiten Gedenktag der Vertreibung von 850.000 Juden aus den arabischen Ländern und dem Iran im 20. Jahrhundert festlegt.

Juden lebten schon seit Jahrtausenden in den arabischen Ländern und viele der Gemeinden reichten in die vorislamische Zeit zurück. Mit dem Aufstieg des arabischen Nationalismus und dem Konflikt um das historische Palästina begannen die neuen arabischen Regime eine Kampagne gegen die jüdischen Bürger ihrer Länder, wobei deren Menschenrechte massiv verletzt wurden. Die einheimischen Juden wurden enteignet, es wurde ihnen die Staatsbürgerschaft entzogen, sie wurden vertrieben, eingesperrt, gefoltert und viele auch ermordet.

Die jüdische Gemeinde im Irak bestand mehr als 2500 Jahre und war nicht nur als Wiege des Babylonischen Talmuds lange ein kulturelles Zentrum des Judentums. Diese alte Gemeinde wurde im Zuge der Staatsgründung Israels von der irakischen Regierung angegriffen, vertrieben und schließlich, nachdem es zu physischen Angriffen gekommen war, ihres Vermögens und ihres Besitzes enteignet.
https://charismatismus.wordpress.com/201...eibung-ab-1950/
Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

von esther10 09.02.2016 00:50

Der Petersdom, historisch: Ablassverkauf war „Crowdfunding"


Assunta Di Sante und Simona Turriziani, Bauchüttenarchiv von Sankt Peter. - RV

09/02/2016 08:00SHARE:

Es war für 120 Jahre die größte Baustelle der Welt, als seinerzeit der Petersdom neu errichtet wurde. 1506 ließ Papst Julius II. den Grundstein legen. Was in den kommenden Jahrzehnten an Geld hereinkam und hinausging, wer wofür Verantwortung trug, wie viele Tausend Künstler und Handwerker was genau machten, und wie Querelen, die nicht selten auftauchten, beigelegt wurden: das alles und mehr ist dokumentiert im Archiv der Bauhütte von Sankt Peter. Gudrun Sailer war dort.

Nein, dies ist kein Gang zu irgendeinem vatikanischen Bürogebäude. Kein Abstieg in einen Papierbunker, sondern eine Auffahrt in die verzweigten Höhen des Petersdoms. Simona Turriziani, Leiterin des Archivs der Bauhütte, öffnet uns die feuerfeste Eisentür zu ihrem Reich. Ein enger hoher Gang führt in ein Achteck aus elegantem Backstein, hoch darüber wölbt sich eine Kuppel. Auf dem 400 Jahre alten Ziegelboden ruht ein massiver frühchristlicher Marmorsarkophag, er zeigt die Kopfüber-Kreuzigung des Petrus. Und dann: die Dokumentenschränke.
„Wenn ich alle Aktenbündel aneinanderreihe, sind es zwei Kilometer“, erklärt Simona Turriziani, „gar nicht so viele. Das Besondere des Archivs ist, dass es heute noch im Petersdom selbst sitzt, dessen Geschichte es erzählt.“

Das Achteck, in dem wir stehen, war einst der Arbeitsraum des Meisterarchitekten Gian Lorenzo Bernini. Von hier aus öffnen sich Gänge in alle Himmelsrichtungen, Glasschrank nach Glasschrank, darin säuberlich aufgereiht uralte Dokumentenbündel. Was steht darin? Weit mehr als abgeheftete Rechnungen, erklärt die Archivarin Assunta di Sante.

„Die Bauhütte von Sankt Peter war eine Kongregation mit einem eigenen Gericht. Deshalb sind die meisten unserer Dokumente - anders als man denken könnte - juristische Dokumente. Daneben haben wir die Verwaltungsdokumente, die mehr die Baustelle betreffen.“


Der Petersdom und das liebe Geld: Ablassverkauf war "Crowdfunding"

Gerade die juristischen Dokumente haben es kirchenpolitisch in sich. Denn dabei geht es auch um Geld – viel Geld. Um den gigantischen Neubau des Petersdoms zu finanzieren, statteten die Päpste ihre Bauhütte mit einer Reihe von Privilegien aus, besonders im 16. Jahrhundert. Eines dieser Privilegien war es, in der katholischen Welt auf testamentarische Nachlässe zugreifen zu können, die frommen Werken zufließen sollten.
„Das heißt, die Bauhütte entsandte in die kirchlichen Provinzen eigene Kommissäre, mit Notaren, um diese Rechte wahrzunehmen. Wir können uns da also in den Kirchenprovinzen viele Gerichte vorstellen. Die gesamte Dokumentation, die so in den Peripherien entstand, kam hier in der Bauhütte zusammen.“

Und begeistert bis heute Historiker, die die weitverzweigte Geschichte Europas erforschen. Einer von ihnen ist Gaetano Sabatini, häufiger Gast im Bauhütten-Archiv von Sankt Peter.

„Ein Bauvorhaben dieser Dimension erforderte ein finanzielles Netz, das sich letztlich von Indien bis Amerika ausdehnte und ganz Europa umfasste. Das Petersdom-Archiv spiegelt die außergewöhnliche Fähigkeit, Ressourcen zu mobilisieren, die Gläubige aus der ganzen Welt nach Rom schickten.“
Reizwort Ablass: der Handel mit dem kirchlich vermittelten Verzeihen Gottes rief schon dazumals Protest hervor und war einer der Auslöser für die Kirchenspaltung der Reformation. Heute sehen Historiker die Sache differenzierter. Der Verkauf von Ablässen war Gaetano Sabatini zufolge eine Art „Crowdfunding“.

„Im Lauf des Mittelalters und der beginnenden Neuzeit war der Verkauf von Ablässen oft eher symbolisch als materiell – die Form, in der die Gläubigen der Christenheit zu Großprojekten beisteuerten. Heute würden wir von Crowdfunding sprechen. Es kommt überall dort zum Tragen, wo man das Interesse einer Gemeinschaft wecken möchte für ein bestimmtes Vorhaben, für dessen Realisierung die Mittel fehlen: Jeder trägt sein Scherflein bei. Der Verkauf von Ablässen war also traditionell die Art, wie gläubige Christen überall auf der Welt sich als Teilhaber fühlen konnten am Bau des Petersdoms, der das Symbol der Christenheit war. Der symbolische Wert war eher gegeben als der materielle, so wurde das in der Sensibilität der Zeit wahrgenommen.“

En gros oder en detail: Jedes dieser Scherflein zwischen Amerika und Indien ist verzeichnet in den Glasschränken der Bauhütte von Sankt Peter. Überhaupt beobachten die Archivarinnen eine Verlagerung der Forschungsinteressen unter den rund 200 Gelehrten, die jährlich zu ihnen kommen. Bis vor zehn Jahren waren es überwiegend Kunsthistoriker, heute interessieren sich die Forscher eher für die wirtschaftlichen Themenfelder. Unter Carlo Maderno etwa, der die Fassade des Petersdoms errichtete, waren nicht weniger als 1000 Arbeiter in der Bauhütte beschäftigt. Halb Rom baute mit am Petersdom, die Stadt lebte von dieser Baustelle, und die Arbeiter fanden gute Bedingungen vor.

Formidable Arbeitsbedingungen für Arbeiter und Handwerker

„Für die Bauhütte von Sankt Peter zu arbeiten bedeutete, ein fixes Gehalt zu haben und die Garantie langfristiger Beschäftigung. Wir haben damals wie übrigens auch heute Arbeiter, die ihre ganze Berufslaufbahn hier verbringen, 40 oder 50 Jahre. Es gab eine Arbeitsgarantie und sogar eine Garantie für die Kinder: Wenn eines heiratete, machte die Bauhütte einen Zuschuss locker. Fiel ein Arbeiter in Ungnade, glich die Bauhütte das mit einer Unterstützung aus. Hier zu arbeiten bedeutete, wichtige Sicherheiten zu haben.“
Inklusive Krankenvorsorge, fügt Simona Turriziani hinzu.

„Wenn der Arbeiter eine Woche ausfiel, erhielt er trotzdem eine Zuwendung. Nicht nur das: es gab auch einen Schichtdienst. Kurz, die Würde des Menschen als Arbeitskraft wurde anerkannt. Die Bauhütte war da ziemlich avantgardistisch, sie nahm Ideen vorweg, die erst in der Aufklärung zur Blüte kamen.“

Dementsprechend begehrt waren die Vatikan-Posten bei den Zeitgenossen. Nicht nur für Arbeiter und Handwerker. Assunta di Sante greift zur Archivleiter und zieht vorsichtig einen der cremefarben eingeschlagenen Bände hervor.

„Illustre Künstler, die sicher nicht auf Geld angewiesen waren, schrieben Bittgesuche, um hier mitarbeiten zu können. Maler, die nicht irgendein bestimmtes Bild übernehmen wollten, sondern einfach irgendetwas. Denn im Petersdom ein Werk zu hinterlassen, bedeutete in der Sicht der Zeit, es nicht bloß in der größten Kirche der Christenheit zu hinterlassen, sondern im größten künstlerischen Monument der Welt.“
Orazio Gentileschi etwa schickte ein solches Bittgesuch 1619. Die Kongregation der Bauhütte behandelte die Frage am 24. Juli und vermerkte auf dem Gesuch: „Wenn es nötig ist, sprechen wir darüber. Und dann hat er tatsächlich hier einen Auftrag erhalten.“

Auch Frauen bauten mit am Petersdom

Orazio Gentileschi hatte eine Tochter, Artemisia Gentileschi, die als erste Malerin Italiens gilt. Sie hat kein Werk zur Ausschmückung des Petersdoms beigesteuert. Doch kamen, überraschend genug, zwei bis drei Dutzend anderer Frauen zum Zug. Simona Turriziani über dieses wenig bekannte Detail der Baugeschichte des Petersdoms:

„Wie lief das üblicherweise? Wenn ein Arbeiter auf der Baustelle einen Unfall hatte oder gar starb, dann gab es für die Ehefrau und die Familie entweder eine finanzielle Zuwendung, oder die Frauen wurden direkt dazu gerufen, an die Stelle ihrer Männer nachzurücken. Wir finden also Glaserinnen, Mosaiklegerinnen, Dekorateurinnen, Frauen, die Puzzolanerde lieferten und andere, die als Fuhrmänner arbeiteten. Ein weiblicher Aspekt, eine ganz verborgene Welt in unseren Dokumenten. Unsere damalige Chefarchivistin Schwester Teresa Todaro hat dieses Thema in Grundzügen erforscht, der Rest ist noch zu heben.“

Das Archiv der Bauhütte von Sankt Peter wurde zusammen mit dem vatikanischen Geheimarchiv bereits im Jahr 1880 für die Forschung geöffnet. Soeben haben Gaetano Sabatini und Simona Turriziani einen Sammelband mit Beiträgen vorgelegt, die die Bestände des Petersdom-Archivs als Quelle für die Geschichtsschreibung der Stadt Rom nutzen. (L´Archivio della Fabbrica di san Pietro come fonte per la storia di Roma, Palombi, 2015). Denn eines zeigen die an diesem herausragenden Ort verwahrten Dokumente auf jeder Seite: Heute wie damals ragt der Petersdom, die bedeutendste Kirche der Christenheit, in die Welt hinaus - und ist zugleich eine lokale Größe.

(rv 30.01.2016 gs)

von esther10 09.02.2016 00:45



Linksextreme toben sich auf den Straßen Berlins aus; bisher keine Festnahmen
Foto: Telefonkiosk / wikimedia (CC-BY-SA 3.0)

Berlin: Vermummte Linksradikale zünden Autos an und rufen zur Gewalt auf
Veröffentlicht: 9. Februar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Bis zu 100 maskierte Linksextremisten haben im Berliner Stadteil Neukölln rund 20 Fahrzeuge demoliert. Im Vorfeld fand eine Demonstration mit ca. 4.000 Teilnehmern statt, die ein Zeichen gegen Polizeieinsätze und für „alternative“ Freiräume setzen wollte. Vermummte_c0ccd44a67



Die bei Touristen und Partygängern sehr beliebte Weserstraße war nach der Versammlung Austragungsort linker Gewalt. Als die Polizei mit Blaulicht vorfuhr, waren die Chaoten schon wieder fort.

Indes berichtet die Berliner Morgenpost von einem Bekennerschreiben. Verantwortlich für die Aktionen ist demnach das „Volksfahrräderkommando“, die sich von der SPD wünscht, den Klassenkampf wieder auf die Straßen zu bringen.

Der wohl wahrscheinlichere Hintergrund der Krawallaktionen wird die drohende Zwangsräumung verschiedener Häuser sein, die derzeit von Linksextremisten belagert werden. So wurde auf der berüchtigten Internetseite indymedia.org offen von Vergeltungsaktionen gesprochen und zur Gewalt aufgerufen.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.unzensuriert.at/content/0019...paign=Infobrief
https://charismatismus.wordpress.com/201...zur-gewalt-auf/


von esther10 09.02.2016 00:44

Für den “Guru von Lonnerstadt” und seine Lebensgefährtin beginnt die Haft
Veröffentlicht: 9. Februar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Wie das Webportal “in Franken.de” berichtet, beginnt für Gerhard L. , den sog. “Guru von Lonnerstadt” und seine Lebensgefährtin, eine 50-jährige Mutter, in dieser Woche der Haftantritt. Das Paar, das zu jeweils drei Jahren Gefängnis verurteilt wurde, hatte zuvor ergebnislos Strafaufschub wegen Krankheit beantragt.

Das vom Landgericht Nürnberg-Fürth verhängte Urteil wurde im August 2015 durch den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigt. paragraph_300x3001



Nach den Feststellungen des Landgerichts war die Mutter und allein sorgeberechtigte Angeklagte 1999 mit ihrem damals zwölfjährigen, an Mukoviszidose erkrankten Sohn und zwei weiteren Geschwistern zu Gerhard L. gezogen.

Der Esoteriker betrachtet sich als “Lehrer zeitloser Weisheit”. Den Kontakt des Sohnes zum leiblichen Vater hatte die Mutter und ihr Lebensgefährte strikt unterbunden.

Trotz der schweren Erkrankung des Jungen hat das Paar ihm drei Jahre lang die notwendigen Medikamente und Behandlungen vorenthalten. Gerhard L. erklärte dem Jungen, dass er bis zum 18. Geburtstag geheilt werde: er müsse nur mehrmals täglich meditieren und fasten.

Wegen der fehlenden medizinischen Behandlung litt der Knabe an einer massiven Unterernährung sowie einem teils unheilbaren Funktionsverlust der Lunge.

Hätte sein leiblicher Vater ihn nicht aus dieser esoterischen Gemeinschaft herausgeholt, wäre der Schüler innerhalb weniger Wochen gestorben.
https://charismatismus.wordpress.com/201...ginnt-die-haft/

von esther10 09.02.2016 00:40

Evangelischer Pfarrer will Bordellspende annehmen: Er erntet scharfe Kritik


Der Pfarrer der Lutherkirche, Hans Mörtter, beim Interview im Bordell „Pascha“. Screenshot: YouTube/WDR

Köln (idea) – Die Absicht des evangelischen Pfarrers Hans Mörtter (Köln), von einem Kölner Bordell Geld anzunehmen, stößt auf scharfe Kritik. Mörtter hatte das „Pascha“, das als eines der größten Betriebe für Prostitution in Europa gilt, anlässlich eines „Wohltätigkeitsabends“ zum 20-jährigen Bestehen besucht. Dort stellte man ihm eine Spende in Höhe von 8.500 Euro für die Flüchtlingsarbeit seiner Lutherkirche in der Kölner Südstadt in Aussicht. Im WDR-Nachrichtenmagazin „Lokalzeit“ sagte Mörtter, dass das Bordell „völlig in Ordnung“ sei: „Für mich sind das hier Menschen, die auf ihre Weise leben. Und ich habe kein Recht, da moralisch zu sagen: Das ist aber falsch, was ihr hier macht.“ Das „Pascha“ nannte er „eine große Familie“. Er sehe, „dass die Leute, die hier arbeiten es ernst meinen, und es ihnen wichtig ist, soziales Leben in der Stadt zu unterstützen“.

Der Bordellbesitzer Hermann Müller, der sich Hermann Pascha nennt, gründete vor zwei Jahren den Verein „Pascha für Menschen in Not“. Damit unterstützt er beispielsweise Hospize und Obdachlose. Zum runden Geburtstag stellte er laut WDR-„Lokalzeit“ 60.000 Euro für gemeinnützige Organisationen der Region zu Verfügung. Der Pressesprecher der Evangelischen Kirche im Rheinland, Jens Peter Iven (Düsseldorf), teilte der Evangelischen Nachrichtenagentur idea mit, dass die rheinische Kirche kein Geld in Bereichen anlegt, in denen die Rendite mit Rüstungsgütern, Prostitution, Kinderarbeit oder Ähnlichem erzielt wird. Diese Grundposition bedeute im Umkehrschluss auch etwas für die Situation in Köln. Deswegen sei ein Gespräch eines Vertreters der rheinischen Kirchenleitung mit Mörtter vereinbart worden. Es werde „zeitnah“ stattfinden.

Bordellbesitzer: Eine Frau kommt auf die Welt, um einem Mann zu dienen

hier geht es weiter
http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/p...itik-93597.html


von esther10 09.02.2016 00:29

Hamburg: AfD kritisiert, daß Haftbefehle gegen rechtsextreme Täter nicht vollstreckt werden
Veröffentlicht: 9. Februar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Die AfD-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft hat den Behörden Nachlässigkeit bei der Verfolgung verurteilter Rechtsextremisten vorgeworfen.untitled



„Es stimmt schon nachdenklich, wenn die Haftbefehle nicht vollstreckt werden können, weil keiner weiß, wo sich Straftäter, die eine Gefahr für unsere Demokratie darstellen, gerade verstecken“, sagte der innenpolitische Sprecher, Dirk Nockemann.

Hintergrund ist die Antwort des Hamburger Senats auf eine Anfrage der AfD, wonach in der Hansestadt gegen fünf Personen aus „rechtsextremen Kreisen“ Haftbefehle vorliegen, die noch nicht vollstreckt wurden. „In jedem Fall müssen auch hier die polizeilichen Anstrengungen intensiviert werden, dieser Täter habhaft zu werden“, forderte Nockemann.

Dazu sei es nötig, die Polizei besser auszustatten und, sofern sich die Täter ins Ausland abgesetzt hätten, die Geheimdienste einzuschalten. Es dürfe für keinen Täter-Rabatt geben, betonte der AfD-Politiker. „Die AfD-Fraktion hat sich immer für eine vorbehaltlose Strafverfolgung von Tätern aus dem rechts- und linksextremistischen sowie islamistischen Bereich eingesetzt.“
https://charismatismus.wordpress.com/201...streckt-werden/
Quelle: http://www.jungefreiheit.de

von esther10 09.02.2016 00:12

Warum Papst em. Benedikt diese Ritter das "Herz" des Malteserordens nennt


Der Großmeister Fra’ Matthew Festing spricht beim Empfang des beim Souveränen Malteserorden akkreditierten Diplomatischen Korps in der Magistralvilla.
Foto: Malteserorden

VATIKANSTADT , 08 February, 2016 / 1:42 PM (CNA Deutsch).-
Sie sind der Kern des alten Ritterordens: Die Justizritter, so ihr offizieller Titel, des Malteserordens versammelten sich in Rom zum Ende des Jahrs des Glaubens, um ihre Treue zum Papst und zu ihrem Charisma zu bezeugen.

“Es sind Professritter aus der ganzen Welt dabei. Die meisten, mit nur einigen krankheitsbedingten Ausnahmen sind hier, aus dem Mittleren Osten, den Vereinigten Staaten und Amerika”, erklärt Fürst und Großmeister des Ordens, Fra Matthew Festing, in einem exklusiven interview mit CNA und EWTN. “Wir versuchen, uns alle 18 Monate zu treffen.”

Karitative Hilfe als zentraler Einsatz – weniger bekannt: die Professmitglieder

Mit vollem Namen heißen die Malteser eigentlich "Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta". In Deutschland sind sie vor allem wegen ihren karitativen Einrichtungen und Initiativen bekannt. Die Gründung des ersten Großpriorates in Deutschland geht auf das Jahr 1200 zurück, heute kennt man vor allem den Malteser Hilfsdienst e. V., der 1953 sein Gründungsjahr nennt. Seine Arbeit erstreckt sich von Krankenhäusern über Altenheime, Hospizarbeit und ambulante Pflegedienste.

Aber das ist nicht das Wichtigste. Der im 11. Jahrhundert gegründete Orden bildet sich um einen Kern von Profess-Mitgliedern, dem sogenannten “Ersten Stand” des Ordens. Dieser Stand, auch Justiz-Ritter genannt, ist allerdings weniger bekannt.

“Das ist ein wenig unsere eigene Schuld, was ich auch nicht ganz verstehe. Wir machen nicht genug Werbung”, so Festing.

“Wir haben Professritter seit Beginn des Ordens, sie sind also kein einfacher Zusatz, sie sind sehr sehr alt. 900 Jahre”, erklärt Fra Festing, “Zu Beginn des Ordens waren die Personen, die ins Heilige Land gereist sind, zumeist Berufssoldaten. Sie waren von dem, was sie dort vorfanden, fasziniert und begannen, sich um die Kranken zu kümmern. Die meisten von ihnen waren unverheiratet. Sie haben ihre Professen als Mönche abgelegt und da sie bereits Ritter waren, entstand so die Doppelnatur des Ordens.”

Diese Tradition lebt weiter, bis heute: “Die Menschen, die sie heute hier sehen, stehen in direkter Nachfolge dieser Ritter.”

Gottgeweihte Laien


Empfang des Großmeisters bei Papst Franziskus aus Anlass des Hochfests des heiligen Johannes des Täufers, dem Patron des Souveränen Malteserordens, am 26. Juni 2015 (der Festtag ist am 24. Juni)
Foto: Malteserorden

Die Idee der gottgeweihten Laien ganz allgemein hat seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wieder viel Auftrieb erlebt, wie in Lumen gentium 43-44 oder Perfectae caritatis nachzulesen ist. Viele Ordenskongregationen, wie auch das Opus Dei und die Legionäre Christi, haben Zweige von Laien, die mit Gelübden in der Welt leben. Das heißt sie vereinen eine tiefe geistliche Hingabe und ein Leben nach den evangelischen Räten mit bindenden Gelübden mit einem “weltnahen” Leben, das sie vom Klerus unterscheidet. Diese Idee ist aber nicht neu.

“Es hat sich einfach so entwickelt, dass wir etwas beibehalten haben, was andere Gruppierungen vergaßen. Wenn unser Gespräch vor 500 oder mehr Jahren stattgefunden hätte, dann wären sie darüber Garnichts verwundert, denn alle militärischen Orden hätten Professmitglieder”, erklärt der Großmeister.

“Ich hätte gerne, dass die Menschen verstehen, dass wir mit diesem Leben einen Platz in der Kirche haben, und dass wir nicht veraltet sind.”

Gelübde der Professen

Ähnlich wie Soldaten geben sich die Ritter ganz ihrer Aufgabe hin: Gott die Ehre zu erweisen und das Evangelium zu leben und zu verkünden. Der “erste” Stand, oder die “Justizritter” haben dazu Gelübde abgelegt.

“Es handelt sich um die gewöhnlichen drei: Keuschheit, Armut und Gehorsam.”

“Wie es funktioniert? Die Antwort ist: Keuschheit ist leicht zu erklären, da gibt es eigentlich nichts misszuverstehen.”

Professritter sind und bleiben unverheiratet und um den ersten Stand - den Justizritterstand oder die “Professen” - einzugehen, muss man alleinstehend sein.

“Gehorsam ist schon schwieriger, denn die Frage lautet, wem gegenüber man gehorsam ist. Nun, die Ritter sollten dem Großmeister gegenüber gehorsam sein, davon gehe ich aus, und ich sollte dem Heiligen Vater gegenüber gehorsam sein.”

Allerdings ist die Armut eine schwierige Sache, da die Malteserritter, wie andere gottgeweihte Laien in der Welt, damit in eigenen Häusern, Anwesen oder Palästen leben können.

“Armut ist da ein sensibles Thema. Es geht hier um die Armut im Geist. Wenn ich herausfinde, dass einer unserer Professritter eine Riesen- Yacht oder einen Bentley besitzt, dann fange ich an, Fragen zu stellen,” so Fra Matthew, “natürlich brauchen sie ein Dach über dem Kopf, ein Telefon und ein Auto, wenn sie es also nicht übertreiben, dann geht das schon in Ordnung.”

Ungleich alten Orden oder neugegründeten Gemeinschaften leben die Ritter nicht unbedingt in Gemeinschaft. “Früher lebten sie in kleineren Gruppen, zwei oder drei Personen zusammen, wie es im 18. Jahrhundert in Malta war. Wir sind momentan dabei, zu überlegen, ob wir diese Tradition wieder aufleben lassen wollen.”

Gebet im täglichen Leben

Obwohl nicht in Gemeinschaft lebend, sind die Ritter doch dazu berufen, das Stundengebet zu verrichten.

“Wie jede Ordensgemeinschaft oder jeder Priester legen wir ein Versprechen ab, das Offizium der Kirche zu beten. Wir können entweder das kleine Marienoffizium [Officium parvum, Anm. d. R.] beten oder das Totenoffizium. Alle beide sind allerdings repetitiv und monoton. Das kleine Offizium Unserer Lieben Frau ändert sich nicht von Tag zu Tag. Die meisten von uns versuchen das Stundengebet zu beten, um die Wiederholungen zu vermeiden, aber alle von uns beten eines dieser Offizien.”

Jeder kann berufen sein

Obwohl es sich um eine besondere Berufung handelt, ist es keine exklusive.

“Jeder, der Interesse zeigt, kann Aspirant werden; dann durchlebt man eine Art Noviziat, ein Jahr oder mehr, je nach Alter. Als Novize hat man einen Geistlichen Leiter und einen anderen Professritter, der als Mentor fungiert.”

Nach Ausbildung und aktiver Mitarbeit im Orden geht es dann weiter: “Man legt zuerst einfache Gelübde ab, dann - wenn man so will - feierliche Gelübde. Das neue kanonische Recht sieht vor, dass man seine einfachen Gelübde nicht beliebig erneuern kann, sodass man nicht fünf, zehn oder fünfzehn Jahre lang die einfachen Gelübde leben kann, um sich danach zu entscheiden, zu heiraten. Das kann man nicht mehr.”

“Jeder katholische Mann, in gutem Stand, kann dazu berufen sein, ein Malteserritter zu werden”, erklärt Festing.

In einer heiligen Messe am 9. Februar 2013 machte Papst emeritus Benedikt XVI. ganz besonders auf diesen Kern der Professritter aufmerksam, als er den Maltesern im Petersdom predigte. Er richtete die ermutigenden Worte an sie: “In dieser Richtung müssen ihre Bemühungen voranschreiten, unter ganz besonderer Beachtung der Ordensweihe – jener der Professen –, die das Herz des Ordens bildet.”

“In der Vergangenheit waren wir fast 300, heute sind wir ca. 60 oder 70.”
http://de.catholicnewsagency.com/story/w...dens-nennt-0472



von esther10 09.02.2016 00:10

Israel: Gratis-Urlaub für Krebs-Patienten in einem “Zimmer” (Ferienhaus)
Veröffentlicht: 9. Februar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Ein deutsches Wort ist jedem Israeli geläufig, nämlich „Zimmer” (im Plural: Zimmerim). Gemeint sind damit ungefähr 7000 Ferienzimmer in Israel im Stile von Bed & Breakfasts, die vor allem in Kibbuzim und Moshavim zu finden sind.

Zimmerim sind hauptsächlich an den Wochenenden und während der Feiertage beliebte Ferienunterkünfte. Doch vor allem unter der Woche bleiben viele Zimmerim leer.


BILD: Zimmerim “Southern Winds” in Avnei Eitan in den Golanhöhen (Foto: Southern Winds)

Die gemeinnützige Organisation Refanah vermittelt freie Zimmerim an israelische Paare und Familien, die mit Krebserkrankungen kämpfen.

Refanah ist das alleinige Projekt von Robyn Shames aus Jerusalem, die von einer ähnlichen Idee in Kanada gehört hatte. Sie kontaktierte 100 Zimmerim-Besitzer, um zu sehen, wie viele sich beteiligen würden, freie Zimmerim kostenlos für Krebspatienten zur Verfügung zu stellen – und hoffte auf eine positive Antwort von 5 bis 10 Prozent der Besitzer, um die Idee umzusetzen.

Tatsächlich stimmte sogar rund die Hälfte zu. „Die Menschen sind in der Regel sehr sehr glücklich, dass sie diese Möglichkeit haben, etwas Gutes zu tun”, so Shames.

Eine der regelmäßigen Gastgeberinnen ist Tova Hadad, die mit ihrer Familie mehrere Zimmerim im Moshav Avnei Eitan in den Golanhöhen anbietet. „Es ist leicht für unser Unternehmen, auf diese Art etwas Wohltätiges zu tun. Die Kosten für uns sind nicht sehr hoch, besonders in Zeiträumen, in denen wir nicht viele Reservierungen haben. Und es ist ein Gewinn für uns, diesen Kranken und ihren Familien Freude zu schenken.“

Die freien Zimmerim werden auf der Internetseite von Refanah aufgelistet. Teilnehmer von Refanah benötigen eine Bescheinigung des Arztes, der die Krankheit und die Reisetauglichkeit des Patienten bestätigt. „Für manche von ihnen ist es der letzte Urlaub, den sie unternehmen können“, so Shames. Die Teilnehmer seien sehr froh und hinterließen den Zimmerim fast immer Dankbarkeitsgrüße.
https://charismatismus.wordpress.com/201...mer-ferienhaus/
Quelle: Israelische Botschaft / Times of Israel

von esther10 09.02.2016 00:09

Wie von Gott sprechen?
Katechismus der Katholischen Kirche.

Erstellt von kathnews-Redaktion am 6. Juli 2014 um 07:55 Uhr
Missale Romanum


»Die Kirche vertritt die Überzeugung, daß die menschliche Vernunft Gott zu erkennen vermag. Damit bekundet sie ihre Zuversicht, daß es möglich ist, zu allen Menschen und mit allen Menschen von Gott zu sprechen. Diese Überzeugung liegt ihrem Dialog mit den anderen Religionen, mit der Philosophie und den Wissenschaften, aber auch mit den Ungläubigen und den Atheisten zugrunde. Da unsere Gotteserkenntnis begrenzt ist, ist es auch unser Sprechen von Gott. Wir können nur von den Geschöpfen her und gemäß unserer beschränkten menschlichen Erkenntnis – und Denkweise von Gott sprechen. Alle Geschöpfe weisen eine gewisse Ähnlichkeit mit Gott auf insbesondere der Mensch, der nach Gottes Bild, ihm ähnlich erschaffen ist. Darum widerspiegeln die vielfältigen Vollkommenheiten der Geschöpfe (ihre Wahrheit, ihre Güte, ihre Schönheit) die unendliche Vollkommenheit Gottes. Daher können wir von den Vollkommenheiten seiner Geschöpfe her über Gott Aussagen machen, „denn von der Größe und Schönheit der Geschöpfe läßt sich auf ihren Schöpfer schließen” (Weish 13,5).

Gott ist über jedes Geschöpf erhaben. Wir müssen deshalb unser Sprechen von ihm unablässig von allem Begrenztem, Bildhaftem, Unvollkommenem läutern, um nicht den „unaussagbaren, unbegreiflichen, unsichtbaren, unfaßbaren” Gott (Liturgie des hl. Johannes Chrysostomus, Hochgebet) mit unseren menschlichen Vorstellungen von ihm zu verwechseln. Unsere menschlichen Worte reichen nie an das Mysterium Gottes heran. Wenn wir auf diese Weise von Gott sprechen, drückt sich unsere Sprache zwar menschlich aus, bezieht sich aber wirklich auf Gott selbst, ohne ihn jedoch in seiner unendlichen Einfachheit zum Ausdruck bringen zu können. Wir müssen uns bewußt sein: „Zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf kann man keine so große Ähnlichkeit feststellen, daß zwischen ihnen keine noch größere Unähnlichkeit festzustellen wäre” (4. K. im Lateran: DS 806). „Wir können von Gott nicht erfassen, was er ist, sondern bloß, was er nicht ist und wie sich die anderen Wesen auf ihn beziehen” (Thomas v. A., s. gent. 1,30).«

Textquelle: KKK [39-43]
http://www.kathnews.de/wie-von-gott-sprechen
Foto: Missale Romanum – Bildquelle. C. Steindorf, kathnews

von esther10 09.02.2016 00:09

Fastenzeit 2016: Die Botschaft von Papst Franziskus


die Botschaft von Papst Franziskus zur Fastenzeit 2016, wie sie der Vatikan publiziert hat.

BOTSCHAFT VON PAPST FRANZISKUS
ZUR FASTENZEIT 2016

„Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer“ (Mt 9,13)
Die Werke der Barmherzigkeit auf dem Weg des Jubiläums

1. Maria, Bild einer Kirche, die das Evangelium verkündet, weil sie vom Evangelium durchdrungen ist.

In der Verkündigungsbulle des Jubiläums habe ich dazu eingeladen, dass »die österliche Bußzeit […] in diesem Jubiläumsjahr noch stärker gelebt werden [soll] als eine besondere Zeit, in der es gilt, die Barmherzigkeit Gottes zu feiern und zu erfahren« (Misericordiae Vultus, 17). Mit dem Aufruf, auf das Wort Gottes zu hören, sowie zur Initiative „24 Stunden für den Herrn“ wollte ich den Vorrang des betenden Hörens auf das Wort – insbesondere auf das prophetische Wort – unterstreichen. Die Barmherzigkeit Gottes ist nämlich eine Verkündigung an die Welt: Jeder Christ aber ist aufgerufen, die Realität dieser Verkündigung ganz persönlich an sich selbst zu erfahren. Eben deswegen werde ich in der Fastenzeit die Missionare der Barmherzigkeit aussenden, damit sie für alle ein konkretes Zeichen der Nähe und der Vergebung Gottes seien.

Da Maria die durch den Erzengel Gabriel überbrachte Frohe Botschaft angenommen hat, besingt sie im Magnificat prophetisch die Barmherzigkeit, mit der Gott sie auserwählt hat. So wird die Jungfrau von Nazareth, die Verlobte Josefs, zum vollkommenen Bild der Kirche, die das Evangelium verkündet, weil sie selbst durch das Wirken des Heiligen Geistes, der ihren jungfräulichen Schoß fruchtbar gemacht hat, vom Evangelium durchdrungen wurde und immer neu durchdrungen wird. In der prophetischen Tradition steht – schon auf etymologischer Ebene – die Barmherzigkeit in engem Zusammenhang mit dem Mutterschoß(rahamim – rehem) sowie mit der großherzigen, treuen und mitfühlenden Güte (hesed), die in den ehelichen und verwandtschaftlichen Beziehungen zum Tragen kommt.

2. Der Bund Gottes mit den Menschen: eine Geschichte der Barmherzigkeit

Das Geheimnis der göttlichen Barmherzigkeit offenbart sich im Laufe der Geschichte des Bundes Gottes mit seinem Volk Israel. Gott erweist sich nämlich immer reich an Erbarmen und ist bereit, bei jeder Gelegenheit seinem Volk mit tief empfundener Zärtlichkeit und Anteilnahme zu begegnen, vor allem in den ganz dramatischen Augenblicken, wenn die Treulosigkeit des Volkes den Bund bricht und das Bündnis auf stabilere Weise in Gerechtigkeit und Wahrheit neu bestätigt werden muss. Wir haben es hier mit einem regelrechten Liebesdrama zu tun, in dem Gott die Rolle des betrogenen Vaters und Ehemannes spielt, während Israel den treulosen Sohn, die treuelose Tochter oder Braut verkörpert. Es sind gerade die Bilder aus dem Familienleben – wie im Fall Hoseas (vgl. Hos 1-2) –, die ausdrücken, wie weit Gott sich mit seinem Volk verbinden möchte.

Dieses Liebesdrama erreicht im menschgewordenen Sohn seinen Höhepunkt. In ihm gießt Gott seine grenzenlose Barmherzigkeit in solchem Maße aus, dass er ihn zur „inkarnierten Barmherzigkeit“ (vgl. Misericordiae Vultus, 8) macht. Als Mensch ist Jesus von Nazareth gänzlich Sohn Israels, bis hin zur Verkörperung jenes innigen Hörens auf Gott, zu dem alle Juden durch das Schemaaufgerufen sind, das auch heute noch das Herz des Bundes zwischen Gott und Israel bildet: »Höre, Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft« (Dtn6,4-5). Als Sohn Gottes ist er der Bräutigam, der alles unternimmt, um die Liebe seiner Braut zu gewinnen, an die ihn seine bedingungslose Liebe bindet, die dadurch sichtbar wird, dass er sich auf ewig mit ihr vermählt.

Dies ist der lebendige Kern des apostolischen Kerygmas, in dem die göttliche Barmherzigkeit eine zentrale und grundlegende Stellung einnimmt. Es ist »die Schönheit der heilbringenden Liebe Gottes, die sich im gestorbenen und auferstandenen Jesus Christus offenbart hat« (Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium, 36), jene erste Verkündigung, »die man immer wieder auf verschiedene Weisen neu hören muss und die man in der einen oder anderen Form im Lauf der Katechese […] immer wieder verkünden muss« (ebd., 164). Die Barmherzigkeit »drückt [dann] die Haltung Gottes gegenüber dem Sünder aus, dem er eine weitere Möglichkeit zur Reue, zur Umkehr und zum Glauben anbietet« (Misericordiae Vultus, 21), um auf diese Weise die Beziehung zu Ihm wiederherzustellen. Im Gekreuzigten geht Gott schließlich so weit, den Sünder in seiner äußersten Entferntheit erreichen zu wollen, genau dort, wo dieser sich verirrt und von ihm abgewandt hat. Und dies tut er in der Hoffnung, dadurch endlich das verhärtete Herz seiner Braut zu rühren.

3. Die Werke der Barmherzigkeit

Die Barmherzigkeit Gottes verwandelt das Herz des Menschen, lässt ihn eine treue Liebe erfahren und befähigt ihn so seinerseits zur Barmherzigkeit. Es ist ein stets neues Wunder, dass die göttliche Barmherzigkeit sich im Leben eines jeden von uns ausbreiten kann, uns so zur Nächstenliebe motiviert und jene Werke anregt, welche die Tradition der Kirche die Werke der leiblichen und der geistigen Barmherzigkeit nennt. Sie erinnern uns daran, dass unser Glaube sich in konkreten täglichen Handlungen niederschlägt, deren Ziel es ist, unserem Nächsten an Leib und Geist zu helfen, und nach denen wir einst gerichtet werden: den Nächsten zu speisen, zu besuchen, zu trösten, zu erziehen. Daher war es mein Wunsch, »dass die Christen während des Jubiläums über die leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit nachdenken. Das wird eine Form sein, unser Gewissen, das gegenüber dem Drama der Armut oft eingeschlafen ist, wachzurütteln und immer mehr in die Herzmitte des Evangeliums vorzustoßen, in dem die Armen die Bevorzugten der göttlichen Barmherzigkeit sind« (ebd., 15). Im Armen nämlich wird das Fleisch Christi neuerlich sichtbar; es wird »erneut sichtbar in jedem gemarterten, verwundeten, gepeitschten, unterernährten, zur Flucht gezwungenen Leib …, damit wir Ihn erkennen, Ihn berühren, Ihm sorgsam beistehen« (ebd.). Das unglaubliche und unerhörte Geheimnis der Fortdauer des Leidens des unschuldigen Lammes im Laufe der Geschichte: ein brennender Dornbusch bedingungsloser Liebe, vor dem man sich wie Moses nur die Schuhe ausziehen kann (vgl. Ex 3,5) – umso mehr, wenn die Armen Brüder oder Schwestern in Christus sind, die wegen ihres Glaubens leiden.

Vor dieser Liebe, die stark ist wie der Tod (vgl. Hld 8,6), erweist sich jener als der Ärmste, der nicht bereit ist, seine Armut einzugestehen. Er meint, reich zu sein, ist aber in Wirklichkeit der Ärmste unter den Armen. Denn er ist Sklave der Sünde, die ihn dazu drängt, Reichtum und Macht nicht zum Dienst an Gott und am Nächsten einzusetzen, sondern um in sich das tiefe Wissen zu ersticken, dass auch er nichts als ein armer Bettler ist. Und je größer die Macht und der Reichtum sind, über die er verfügt, desto größer kann diese trügerische Verblendung werden. Das geht so weit, dass er den armen Lazarus, der vor seiner Haustür bettelt (vgl. Lk 16,20-21), nicht einmal sehen will – dabei ist Lazarus ein Bild Christi, der in den Armen um unsere Bekehrung bettelt. Lazarus ist die Möglichkeit zur Bekehrung, die Gott uns bietet und die wir vielleicht gar nicht sehen. Mit dieser Verblendung geht ein hochmütiger Allmachtswahn einher, in dem unheilvoll jenes dämonische „Ihr werdet sein wie Gott“ anklingt (vgl. Gen 3,5), das die Wurzel aller Sünde ist. Dieser Wahn kann gesellschaftliche und politische Formen annehmen, wie die totalitären Systeme des zwanzigsten Jahrhunderts gezeigt haben und wie dies heute die Ideologien des vereinheitlichten Denkens und der Technoscience zeigen, die sich anmaßen, Gott als irrelevant abzutun und den Menschen auf eine zu instrumentalisierende Masse zu reduzieren. Und dieser Wahn kann gegenwärtig auch in den Strukturen der Sünde zum Ausdruck kommen, die mit einem irrigen Entwicklungsmodell in Zusammenhang stehen, das auf der Vergötterung des Geldes beruht. Dies führt zur Gleichgültigkeit der reicheren Menschen und Gesellschaften gegenüber dem Schicksal von Armen, denen sie ihre Türen verschließen und die zu sehen sie sich sogar weigern.

Die Fastenzeit in diesem Jubiläumsjahr ist also für alle eine geeignete Zeit, um durch das Hören auf Gottes Wort und durch Werke der Barmherzigkeit endlich die eigene existenzielle Entfremdung zu überwinden. Wenn wir durch die leiblichen Werke das Fleisch Christi in unseren Brüdern und Schwestern berühren, die bedürftig sind, gespeist, bekleidet, beherbergt und besucht zu werden, dann berühren die geistigen Werke unmittelbarer unser Sünder-Sein: beraten, belehren, verzeihen, zurechtweisen, beten. Die leiblichen und die geistigen Werke dürfen daher nie voneinander getrennt werden. Denn gerade indem der Sünder im Armen das Fleisch des gekreuzigten Jesus Christus berührt, kann ihm – gleichsam als Geschenk – bewusst werden, dass er selbst ein armer Bettler ist. Auf diesem Weg haben auch die

hier geht es weiter
http://de.catholicnewsagency.com/story/f...franziskus-0423

Aus dem Vatikan, am 4. Oktober 2015,
dem Fest des heiligen Franziskus von Assisi
http://de.catholicnewsagency.com/story/f...franziskus-0423
Franziskus

von esther10 09.02.2016 00:07

Betroffenheit nach Zugunglück


Zugunglück in Bad Aibling: Zwei Regionalbahnen prallten frontal zusammen. - AP

09/02/2016 13:31SHARE:
Mit Betroffenheit und Trauer reagiert der Münchner Kardinal Reinhard Marx auf das Zugunglück im oberbayerischen Bad Aibling bei Rosenheim. „Unsere Gedanken und unsere Anteilnahme gehören den Opfern dieses Unglücks“, heißt es in einer Erklärung des Kardinals. Er bete für die Opfer und ihre Angehörigen.
Auch der bayerische evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm versprach Anteilnahme und Gebet. Es sei „etwas Fürchterliches, wenn man zur Arbeit fährt und mitten im Alltag ist und dann ganz plötzlich so etwas Schlimmes passiert“.
Am Morgen waren in Bad Aibling zwei Nahverkehrszüge offenbar frontal aufeinandergeprallt und teils entgleist. Dabei starben nach Polizeiangaben mindestens acht Menschen, mehr als 150 Fahrgäste wurden verletzt, darunter 15 mit schwersten Verletzungen sowie 40 Schwerverletzte. Notfallseelsorger beider großen Kirchen sind im Einsatz.
(rv/kna 09.02.2016 sk)

von esther10 09.02.2016 00:06

Die abschließende Läuterung – das Purgatorium
Katechismus der Katholischen Kirche.

Erstellt von kathnews-Redaktion am 1. Mai 2014 um 11:54 Uhr


Befreiung armer Seelen aus dem Fegefeuer
»Wer in der Gnade und Freundschaft Gottes stirbt, aber noch nicht vollkommen geläutert ist, ist zwar seines ewigen Heiles sicher, macht aber nach dem Tod eine Läuterung durch, um die Heiligkeit zu erlangen, die notwendig ist, in die Freude des Himmels eingehen zu können. Die Kirche nennt diese abschließende Läuterung der Auserwählten, die von der Bestrafung der Verdammten völlig verschieden ist, Purgatorium [Fegefeuer]. Sie hat die Glaubenslehre in bezug auf das Purgatorium vor allem auf den Konzilien von Florenz [Vgl. DS 1304] und Trient [Vgl. DS 1820; 1580] formuliert. Im Anschluß an gewisse Schrifttexte [Vgl. z.B. 1 Kor 3,15, 1 Petr 1,7] spricht die Überlieferung der Kirche von einem Läuterungsfeuer: „Man muß glauben, daß es vor dem Gericht für gewisse leichte Sünden noch ein Reinigungsfeuer gibt, weil die ewige Wahrheit sagt, daß, wenn jemand wider den Heiligen Geist lästert, ihm ‚weder in dieser noch in der zukünftigen Welt‘ vergeben wird (Mt 12,32). Aus diesem Ausspruch geht hervor, daß einige Sünden in dieser, andere in jener Welt nachgelassen werden können” (Gregor d. Gr., dial. 4,39).

Diese Lehre stützt sich auch auf die Praxis, für die Verstorbenen zu beten, von der schon die Heilige Schrift spricht: „Darum veranstaltete [Judas der Makkabäer] das Sühnopfer für die Verstorbenen, damit sie von der Sünde befreit werden” (2 Makk 12,45). Schon seit frühester Zeit hat die Kirche das Andenken an die Verstorbenen in Ehren gehalten und für sie Fürbitten und insbesondere das eucharistische Opfer [Vgl. DS 856] dargebracht, damit sie geläutert werden und zur beseligenden Gottesschau gelangen können. Die Kirche empfiehlt auch Almosen, Ablässe und Bußwerke zugunsten der Verstorbenen. „Bringen wir ihnen Hilfe und halten wir ein Gedächtnis an sie. Wenn doch die Söhne Ijobs durch das von ihrem Vater dargebrachte Opfer geläutert wurden [Vgl. Ijoh 1,5], wie sollten wir dann daran zweifeln, daß unsere Opfergaben für die Toten ihnen Trost bringen? Zögern wir nicht, den Verstorbenen Hilfe zu bringen und unsere Gebete für sie aufzuopfern” (Johannes Chrysostomus, horn. in 1 Cor. 41,5).«

Textquelle: KKK [1030-1032]

Foto: Befreiung armer Seelen aus dem Fegefeuer – Bildquelle: Wolfgang Sauber / Wikipedia

von esther10 09.02.2016 00:06

Kommentar: Sieben Wochen "mehr" – Warum es in der Fastenzeit eigentlich um Zunehmen geht
"Wir fasten als Christen nicht einfach um Kilos zu verlieren, sondern weil wir geistlich zulegen wollen. Wir wagen den Kampf gegen unsere kleinen oder großen Laster, weil wir 'mehr' wollen als kurze Befriedigungen".


Sehen wir unsere Vorsätze, die ruhig ein bisschen weh tun dürfen, als Einsatz, der sich mit Zins als Gewinn auszahlen wird. Es geht um die Freundschaft mit Jesus und die größere Freude im eigenen Leben. Es ist ein bisschen wie im Sport: Wer nur auf der Couch sitzt und Chips futtert, versteht nicht, wie man sich bei einem Waldlauf schwitzend und keuchend abmühen kann".
Foto: CNA nach Ryan Smith via Flickr (CC BY-SA 2.0)

Von Monsignore Florian Kolfhaus

VATIKANSTADT , 09 February, 2016 / 9:02 PM (CNA Deutsch).-
Die Fastenzeit beginnt. 40 Tage, die eigentlich gar nicht dem Abnehmen, sondern dem "Zunehmen" dienen sollen – zunehmen an Glaube, Frömmigkeit und vor allem Liebe.

Die evangelische Initiative "Sieben Wochen ohne" stellte einmal ihre jährliche Aktion unter das Motto "Riskier was, Mensch! Sieben Wochen ohne Vorsicht". Das klingt provokant und kann sicher nicht ganz wörtlich gemeint sein, so als ob wir mal versuchen sollten, ein paar Wochen uns im Auto nicht anzuschnallen, stets bei Rot über die Straße zu gehen, unsere Haustüre nicht abzuschließen oder – um es ins Extrem zu treiben – in der Badewanne die Haare zu föhnen. Vorsicht muss sein, aber nicht wenn es in Wahrheit Menschenfurcht, Bequemlichkeit oder einfach Egoismus ist.

Die Fastenzeit lädt uns tatsächlich ein, etwas zu riskieren, um zuzunehmen – an Glaube und Liebe. Es geht darum, mehr zu wagen, als wir es zu anderen Zeiten des Jahres tun. Amerikanische Bodybuilder sagen "no pain, no gain" – kein Schmerz, kein (Muskel)gewinn! In gewisser Weise gilt das auch beim "soulbuilding" in der Fastenzeit – no pain, no gain: Kein Opfer, kein Fortschritt in Glaube, Hoffnung, Liebe, Frömmigkeit, Geduld.

"Riskier was, Mensch!"

Das Motto "Riskier was, Mensch!" ist ganz richtig, denn es kommt im Leben immer wieder darauf an, tapfer zu sein – gerade wenn es um das Christsein geht. So schreibt die große Kirchenlehrerin Teresa von Avila, dass der, der ein geistliches Leben beginnen will, vor allen anderen Tugenden tapfer sein muss. Warum ist das so? Der Philosoph Josef Pieper sagt ganz zu Recht: "Tapferkeit setzt Verwundbarkeit voraus; ohne Verwundbarkeit gibt es nicht einmal die Möglichkeit der Tapferkeit. Ein Engel kann nicht tapfer sein, weil er nicht verwundbar ist. Tapfer sein nämlich heißt: eine Verwundung hinnehmen können." In der Fastenzeit (und im geistlichen Leben ganz allgemein) muss man tapfer sein, denn es geht in der Tat darum, die eigene Schwäche und Armut zu "ertragen" und sich in gewisser Weise verwunden zu lassen.

Wer schon mal bewusst Hunger oder das lange Schweigen in Exerzitien (und die damit verbundene Langeweile oder innere Unruheuhe) ausgehalten hat, kennt diese Erfahrung. Das Fasten – Verzicht auf Alkohol, Tabak, Süßigkeiten, Fernsehen,… – tut weh, weil es unsere Abhängigkeiten, vielleicht sogar Süchte, offenbart und sie "abschneidet". So ein Schnitt kann bluten, und man muss schon tapfer sein, solche Verwundungen hinzunehmen. Es handelt sich aber nicht um blinde Selbstkasteiung, sondern um die Suche nach der größeren Freiheit und den wahren Sinn unseres Daseins, das viel mehr ist als essen, schlafen und sich fortpflanzen.

Christliche Askese und mit ihr die Tugend der Tapferkeit sind nie Selbstzweck, sondern immer – wollen sie wahrhaft und echt sein – ausgerichtet auf ein wahres Gut, das man zu erreichen sucht. Wir fasten als Christen nicht einfach um Kilos zu verlieren, sondern weil wir geistlich zulegen wollen. Wir wagen den Kampf gegen unsere kleinen oder großen Laster, weil wir "mehr" wollen als kurze Befriedigungen.

Only the brave!

"Riskier was, Mensch" kann auch für uns Katholiken ein Motto in dieser Fastenzeit sein, um tapfer, d.h. bewusst verwundbar zu sein für etwas, das es wert ist. Sehen wir unsere Vorsätze, die ruhig ein bisschen weh tun dürfen, als Einsatz, der sich mit Zins als Gewinn auszahlen wird. Es geht um die Freundschaft mit Jesus und die größere Freude im eigenen Leben. Es ist ein bisschen wie im Sport: Wer nur auf der Couch sitzt und Chips futtert, versteht nicht, wie man sich bei einem Waldlauf schwitzend und keuchend abmühen kann. Dass dieses "Opfer" nicht nur gut ist für die Gesundheit, sondern auch für die innere Zufriedenheit, kommt gar nicht in sein Blickfeld. Die Fastenzeit kann in gewisser ein Trainingslager sein, in dem man für eine bestimmte Zeit, bewusst und tapfer den "pain for gain" in Kauf nimmt.

Jeder von uns sollte sich einen solchen Trainingsplan mit Vorsätzen machen, die Fasten, Almosen (das heißt Nächstenliebe) und Gebet umfassen. Wen jemand entscheidet, dreimal die Woche ins Fitnessstudio zu gehen, um dort eine Stunde lang auf dem Laufband zu schwitzen, bewundern ihn seine Freunde. Sollte der gleiche Mensch sich vornehmen, dreimal die Woche für jeweils 20 Minuten in die Kirche zu gehen, um dort einfach vor Jesus im Tabernakel zu sein, so werden ihn die meisten einen radikalen Fanatiker nennen, der es mit der Religion übertreibt.

Wagen wir es, tapfere Katholiken zu sein, die im Alltag Farbe bekennen und ihrem "geistlichen Fastenplan" folgen wie begeisterte Sportler ihren Diät- und Trainingsprogrammen. Jeder von uns sollte in dieser Fastenzeit einen Einsatz wagen, ja sich selbst ganz einsetzen – um persönlich an "geistlichem Gewicht" zuzunehmen und um "sieben Wochen ohne Vorsicht" Christus zu bezeugen. Das Sprichwort "Wer nicht wagt, auch nicht gewinnt" hat der Politiker Heinz Riesenhuber noch pointierter ausgedrückt: "Wer sein Leben so einrichtet, dass er niemals auf die Schnauze fallen kann, der kann nur auf dem Bauch kriechen." Wagen wir die Herausforderung der Fastenzeit!
http://de.catholicnewsagency.com/story/k...ehmen-geht-0477

von esther10 09.02.2016 00:03

Das Fasten vor dem Empfang der heiligen Kommunion

Katechismus der Katholischen Kirche.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 3. August 2014 um 23:14 Uhr


Hostie
»Um sich auf den Empfang dieses Sakramentes richtig vorzubereiten, werden die Gläubigen das in ihrer Kirche vorgeschriebene Fasten [Vgl. CIC, can. 919]* beobachten. In der Haltung (Gesten, Kleidung) werden sich die Ehrfurcht, die Feierlichkeit und die Freude äußern, die diesem Moment entsprechen, in dem Christus unser Gast wird.«

Textquelle: KKK [1387]

*CIC (Codex Iuris Canonici), can. 919
§ 1. Wer die heiligste Eucharistie empfangen will, hat sich innerhalb eines Zeitraumes von wenigstens einer Stunde vor der heiligen Kommunion aller Speisen und Getränke mit alleiniger Ausnahme von Wasser und Arznei zu enthalten.

§ 2. Ein Priester, der am selben Tag zweimal oder dreimal die heiligste Eucharistie feiert, darf vor der zweiten oder dritten Zelebration etwas zu sich nehmen, auch wenn nicht ein Zeitraum von einer Stunde dazwischenliegt.

§ 3. Ältere Leute oder wer an irgendeiner Krankheit leidet sowie deren Pflegepersonen dürfen die heiligste Eucharistie empfangen, auch wenn sie innerhalb der vorangehenden Stunde etwas genossen haben.

Foto: Hostie – Bildquelle: Kathnews

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