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von esther10 29.07.2015 00:39

Dienstag, 28. Juli 2015
Das Internet als Droge: 9-10 Jährige halten es gerade mal eine halbe Stunde ohne Handy aus



Kinderärzte klagen: Durchgehend surfen viele Kinder im Internet – mit noch unbekannten Folgen. Dieser exzessive Medienkonsum sei bisher noch nicht wissenschaftlich erforscht, berichtet Die Welt am 17.07.15.

Facebook, Instagram, Whatsapp: Viele Kinder sind nahezu dauerhaft online. Das grausige Ergebniss der aktuellen Studie “Blikk-Medien“ zeigt: Mehr als 60 Prozent der 9-10 jährigen Kinder können sich weniger als 30 Minuten ohne Nutzung von digitalen Medien beschäftigen!

Für die Kinderärzte ist die Frage nach den gesundheitlichen Auswirkungen übermäßiger Mediennutzung "eine der wichtigsten überhaupt". Manche Mädchen und Jungen hätten schon im Vorschulalter Zugang zu Smartphones und seien im Internet unterwegs. Bei den über Zwölfjährigen seien viele fast pausenlos mit Handys und Laptops beschäftigt.

Dem Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung zufolge gelten mehr als eine halbe Million der 14- bis 64-Jährigen als internetabhängig. Welche Folgen dies langfristig habe, werde bisher kaum untersucht. Der Verband der Kinder- und Jugendärzte plante deshalb eine flächendeckende Fragebogenaktion in allen Kinderarztpraxen. Unterstützung bekomme man dafür aber bisher nicht, beklagt Verbandspräsident Wolfram Hartmann, weder vom Gesundheits- noch vom Familienministerium.

Prävention durch Vorbildfunktion der Eltern

"Viele Jugendliche und Erwachsene zeigen bereits heute Anzeichen einer Medienabhängigkeit", erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU). "Es ist daher richtig, bereits frühzeitig Kinder und ihre Eltern gemeinsam an einen verantwortungsbewussten Mediengebrauch heranzuführen." Spätere Abhängigkeiten könnten so möglicherweise verhindert werden.

***

Labels: Internetsucht, Kindheit
1 Kommentar:
Lehrer i.R. hat gesagt…
Das Wichtigste in diesem Zusammenhang ist die Aufklärung der Eltern, damit sie merken, wie wichtig ihre Einstellung und Rolle zu diesen Dingen sind!
Die Frage ist nur, wie man das erreichen kann. Hier sind wohl auch die Medien gefordert, die sich sehr oft in das öffentliche Leben hineindrängen und somit ganz massiv Meinungsmache betreiben, denn viele Eltern haben sonst kaum eine andere Informationsquelle.
Besonders die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten sollten endlich in ihren Hauptsendern (ARD und ZDF) geeignete Sendereihen auflegen, die sich mit den Fragen einer sinnvollen und konstruktiven Erziehung befassen.
Die Erfahrung zeigt, dass auch solche Eltern dann einsteigen würden, die dies vorher abgelehnt haben, wenn sie merken, dass andere dies tun - vielleicht schon mit spürbarem Erfolg. Allerdings haben sich Ausrichtung und Inhalte der genannten Sendeanstalten in den letzten Jahren allmählich so verflacht, dass man leider auch hier den allgemeinen gesellschaftlichen Trend feststellen muss: Spaßgesellschaft über alles, und dank der Sendezeiten rund um die Uhr zieht man zur Füllung derselben alles an Land, dessen man habhaft werden kann. Das beginnt schon im Morgenmagazin mit leider nur allzu oft tendenziös-platten an den Haaren herbeigezogenen Inhalten!
Hinzu kommt, dass auch viele Politiker „Respekt“ vor den Sendeanstalten zu haben scheinen, denn falsche bis unwahre mediale Darstellungen von politisch wichtigen Zusammenhängen sind leider beinahe an der Tagesordnung - ohne dass die eigentlich notwendigen Korrekturen der Aussagen effektiv verlangt und durchgeführt würden.

So sind die Medien in mancherlei Hinsicht zur größten Macht im Staate geworden - und dafür müsste man sie endlich unmissverständlich in die Verantwortung nehmen!
29. Juli 2015 um 09:42
http://kultur-und-medien-online.blogspot...Medien+-+online

von esther10 29.07.2015 00:35

Passau/Regensburg/Eichstätt | 15.07.2015 | 06:24 Uhr
Trotz Zweitheirat Job bei Kirche: Passau und Regensburg nicht bereit



In der katholischen Kirche in Deutschland wird das Arbeitsrecht zum 1. August liberaler – doch drei bayerische Bistümer scheren aus. In Eichstätt, Regensburg und Passau werden die von den deutschen Bischöfen mehrheitlich beschlossenen Änderungen vorerst nicht umgesetzt – die drei Diözesen melden zusätzlichen Beratungs- und Klärungsbedarf an.

In allen anderen bayerischen Bistümern dagegen treten die neuen Regelungen zum 1. August in Kraft: Demnach sollen eine Scheidung und eine erneute standesamtliche Heirat für Mitarbeiter in katholischen Krankenhäusern, Kindergärten oder Schulen nur noch in Ausnahmefällen ein Kündigungsgrund sein. Auch eine eingetragene Lebensgemeinschaft gleichgeschlechtlicher Paare ist nicht mehr automatisch ein Hindernis für einen Job in einer Einrichtung unter kirchlicher Trägerschaft.

Neue Regelung mit Kirchenrecht vereinbar?

Es ist allerdings jedem Bischof überlassen, ob er die Neuerung in seiner Diözese auch anwendet. "Das Bistum Regensburg prüft derzeit die vorgeschlagene Novelle in Hinblick auf Praktikabilität und Vereinbarkeit mit dem universalen Kirchenrecht. Weitere Einzelheiten stehen nicht fest", sagte ein Sprecher der Diözese.

Ähnlich äußerte sich eine Sprecherin des Bistums Passau: Es laufe derzeit eine Prüfung, ob die neue Grundordnung mit dem Kirchenrecht zu vereinbaren sei. "Dieses Ergebnis warten wir ab. Bis dahin gilt die bestehende Grundordnung, die nach Ansicht unserer Fachleute sehr bewährt ist und jederzeit Rechtssicherheit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährt."

Genaue Umsetzung der neuen Regeln ist vielerorts noch unklar

Die Zweifel, die die Bischöfe und Fachleute in Eichstätt, Regensburg und Passau hegen, haben die Kollegen in den anderen Diözesen im Freistaat offenkundig nicht: "Wir folgen damit dem Mehrheitsbeschluss der Bischöfe", sagte der Augsburger Generalvikar Harald Heinrich bereits Ende Mai. Es gehe hier um Fragen des Arbeitsrechts, "nicht um eine Neuformulierung oder auch Neubewertung moraltheologischer Fragen", ergänzte Heinrich. Die novellierte Grundordnung sei ausführlich beraten worden. Bischof Konrad Zdarsa habe deutlich gemacht, dass es auch ein Anliegen sei, deutschlandweit ein einheitliches kirchliches Arbeitsrecht zu haben.
http://www.pnp.de/region_und_lokal/stadt...chof-Oster.html
Die genaue Ausgestaltung der neuen Regeln ist jedoch in vielen Bistümern noch im Klärungsprozess – etwa in München-Freising oder auch in Bamberg. Dort beispielsweise wird derzeit beraten, für welchen Mitarbeiterkreis besondere Loyalitätsverpflichtungen im Hinblick auf ihren Arbeitgeber Kirche gelten – und die somit von den liberaleren Regeln ausgenommen sind.

*****
Passau | 23.05.2015 | 00:20 Uhr
Bischof Stefan Oster warnt vor Spaltungstendenzen +++ Video

von Karl Birkenseer

Für einen "Irrglauben" hält Bischof Oster die Meinung, ein Nachgeben der Kirche bei Reizthemen könne Positives bewirken. − Foto: Thomas Jäger

Für einen "Irrglauben" hält Bischof Oster die Meinung, ein Nachgeben der Kirche bei Reizthemen könne Positives bewirken. − Foto: Thomas Jäger

Ein Jahr nach der Amtseinführung von Bischof Stefan Oster grummelt es in Teilen des Bistums Passau. Die große Begeisterung des Anfangs ist hier und da einer Ernüchterung gewichen. Nach Informationen der PNP ist die Enttäuschung über den als konservativ empfundenen Oberhirten in einzelnen Pfarreien mittlerweile so groß, dass man dort nicht mehr bereit ist, auf das zu hören, was "aus dem Ordinariat kommt". Demnach sollen auch Sätze gefallen sein wie "Wir machen unser Ding alleine – Volkskirche, das sind wir."

Im PNP-Interview wollte Bischof Oster solche Aussagen nicht rundheraus bestätigen: "Das wird mir nicht so vorgetragen, vor allem nicht von der Mehrheit der Mitbrüder oder der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter." Sollte jemand wirklich so denken, betonte Oster, "müsste man ja gewissermaßen eine Spaltungstendenz unterstellen". Das aber habe "keine Zukunft". Einem "Irrglauben" sitze auf, wer meine, durch eine Haltungsänderung der katholischen Kirche bei sogenannten Reizthemen könne eine positive Veränderung erreicht werden: "Wenn wir morgen Frauen an den Altar stellen, Homosexuellen-Paare segnen, wiederverheiratet Geschiedenen die Kommunion geben, den Zölibat aufheben, Sexualmoral liberalisieren, dann ist übermorgen noch nicht einer mehr in der Kirche, weil er Jesus mehr liebt." In diesen Fragen stehe das Evangelium "einfach quer zum Geist der Zeit".

Bischof Oster beteuerte dennoch, die Kirche müsse "Themen ernstnehmen, die den Leuten auf den Nägeln brennen". Dazu gehören auch die Fragen, die vom zweiten Teil der Vatikanischen Familiensynode im Herbst behandelt werden sollen. Oster bekräftigte dabei seine Auffassung, dass er wenig Änderungsmöglichkeiten in Sachen wiederverheiratet Geschiedene sehe. Zudem habe er bei seinen Bischofskollegen "derzeit auch den Eindruck, dass sie ihre Hoffnungen herunterschrauben, was die Familiensynode angeht". Beim ersten Teil der Synode im vergangenen Jahr sei die Stimmung noch sehr optimistisch gewesen, "doch jetzt merken viele, glaube ich, dass das alles nicht so einfach ist."

Der Salesianerpater Stefan Oster war am 24. Mai 2014 zum Bischof geweiht worden.

Video: Rückblick auf ein Jahr Bischof Stefan Oster



von 08.05.2014 14:02

VI. Maiandacht - Rosmarin

Wer kennt nicht den lieblichen Rosmarin mit seinen vielen kleinen, saftigen Blättchen in dunkelgrüner Farbe und blauer Blüte, mit seinem durchdringenden Geruch und bitteren Geschmack? Er ziert den neugeweihten Priester beim ersten Opfer der heiligen Messe und die Braut am Hochzeitstag; er ist der letzte Schmuck, den man dem toten Jüngling, der verstorbenen Jungfrau mitgibt in den Sarg. In der Blumensprache bedeutet der Rosmarin den bußfertigen Sinn, die Abtötung, jene Tugend, die uns der göttliche Heiland mit den Worten empfiehlt: Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz täglich auf sich und folge mir nach! –
Wir sind in Sünden empfangen und leben mehr oder minder beständig in Sünden und Beleidigungen Gottes dahin. Wir müssen also durch bußfertige Gesinnung und Abtötung den Himmel zu erringen suchen, der uns sonst nach dem Ausspruch des göttlichen Heilandes nicht zu Teil wird: Wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle zu Grunde gehen. – Die unbefleckt empfangene Jungfrau Maria, die während ihres Lebens nie, auch nur den Schatten einer Sünde, beging, übte sich dennoch in dieser Tugend. Hingerissen von ihrer Schönheit wollte sie auch hierin uns zum Muster dienen und uns diese Tugend, die für uns zum Seligwerden notwendig ist, durch ihr Beispiel lieb und angenehm machen. In ihrem Herzen, in dem alle Blumen der Tugenden sprossten, blühte auch der Rosmarin lieblich empor, die Tugend der Abtötung.
Der Rosmarin hat eine dunkelblaue Blüte. Diese Farbe sinnbildet das Zeichen der Trauer und der Buße. So erzählt uns die fromme Sage von der heiligsten Jungfrau, dass man sie nie habe lachen gesehen; immer seien ihre Züge ernst gewesen und ihr Antlitz von wehmutsvoller Trauer erfüllt. Sie lebte stets zurückgezogen, fern jeder geräuschvollen Freude und öffentlichen Lustbarkeit. Nur ein einziges Mal wohnte sie nach den Worten der Heiligen Schrift einer Hochzeit bei, aber da nur an der Seite ihres göttlichen Sohnes und um eine Gelegenheit zur Ausübung der Nächstenliebe zu haben. O wie müssen wir uns schämen, wenn wir uns mit Maria vergleichen, die ohne Schuld und Sünde dennoch so sehr sich abgetötet und bußfertig gelebt hat? Wir, die wir Sünden auf Sünden gehäuft haben, können uns nichts versagen, in nichts abtöten und schaudern bei jedem auch dem geringsten Opfer, das der Herr von uns fordert, zurück! – Bitten wir die Muttergottes, dass wir durch ihre Fürbitte bei Gott, von nun an nicht mehr vergessen, dass wir ohne Buße nicht selig werden und enthalten wir uns nicht bloß von sündhaften Freuden, sondern versagen wir uns auch manchmal ein erlaubtes Vergnügen, einen unschuldigen Genuss Maria zu Liebe und zur Buße für unsere Sünden! –
Der Rosmarin hat an seinen Stängeln viele kleine Blättchen und so hat auch die Tugend der Abtötung verschiedene Weisen, vielfache Arten sie zu üben. Im Leben der allerseligsten Jungfrau Maria finden wir so viele Züge der Entsagung und Selbstüberwindung, dass wir ihr heiligstes Herz auch in dieser Beziehung mit dem Rosmarin vergleichen können. Um nur einiges anzuführen, so sehen wir hin auf Maria, wie gerne wäre sie mit Jesus gegangen, als er lehrend auftrat, sie aber blieb zurück, bis er sie rief. – Wie gerne hätte Maria nach dem Tod Jesu sich zurückgezogen und in gänzlicher Einsamkeit ihre Vereinigung mit Gott durch den Tod erwartet, sie aber tat es nicht und opferte ihr Verlangen dem Herrn, der sie an die Spitze seiner Jünger und Apostel zum Schutz seiner jung aufblühenden Kirche stellen wollte. Der heilige Franz von Sales sagt: Wie die Liebe erfinderisch ist, auf verschiedene Art dem geliebten Gegenstand die Liebe zu beweisen, so ist es auch der wahre Geist der Buße, der alle möglichen Weisen ersinnt, Opfer zu bringen und für die Sünden Genugtuung zu leisten. – O wären wir recht durchdrungen von unserer Sündhaftigkeit, auch wir würden auf vielfache Art die Abtötung üben, umso mehr, da sich täglich, ja stündlich Gelegenheiten dazu genug bieten. Wie oft könnten wir im Reden und Sehen, im Essen und Trinken, im Schlafen und Wachen uns überwinden! – Wenden wir uns an die allerseligste Jungfrau, dass wir durch ihre Hilfe die Kraft erhalten solche Opfer zu bringen und die Abtötung auf verschiedene Weisen zu üben. –
Der Rosmarin schmeckt bitter, hat aber für die Gesundheit heilsame Kraft in sich, weshalb er auch zu Arzneien verwendet wird. Wie reich ist jetzt das Mutterherz Mariens, das auf Erden die Bitterkeit der Buße und Abtötung so sehr verkostete, im Himmel belohnt! – Deshalb soll uns ihr Beispiel antreiben, diese Tugend fleißig zu üben und den Rosmarin der Abtötung in den Garten unseres Herzens zu pflanzen. Die Abtötung und Überwindung fällt zwar der menschlichen Natur beschwerlich und hart, ist bitter beim Genuss wie der Rosmarin, aber segensreich in ihren Folgen wie dieser. Durch die Bußfertigkeit löschen wir unsere Sünden aus und bereiten uns eine Herrlichkeit im Himmel, die an Größe und Wonne der Seligkeit der Unschuld gleichkommt. O selige Abtötung, rief der heilige Johannes vom Kreuz, die mir eine solche Herrlichkeit erwarb!
Wenn wir dein heiligstes, unbeflecktes Herz, o Maria, vom Rosmarin der Abtötung und Bußfertigkeit umblüht erblicken, so erwacht in uns die Sehnsucht, dir auch in dieser Hinsicht zu gleichen. Nimm daher, wir bitten dich, von unseren Augen die Binde, dass wir sehen das ganze Elend unserer Sündhaftigkeit. Lass uns hören immerfort das Donnerwort deines göttlichen Sohnes, dass wir ohne Buße nicht selig werden können. Durchdringe uns recht lebendig mit dem Gefühl, wie sehr auch die geringste Beleidigung Gottes das göttliche Herz Jesu verwundet und schmerzt. Dann werden wir wahrhaft bußfertig leben, auf verschiedene Art und Weise die Abtötung üben und im Hinblick auf den großen Lohn dieser Tugend, ihre Bitterkeit nicht fürchten! Amen.

Rosmarin, du willst uns lehren,
Dass wir abgetötet sind;
Nur durch Buße wiederkehren
Kann zu Gott das arme Kind!

In Maria selbst wir sehen
Der Abtötung frommen Sinn,
Die ohn jegliches Vergehen
Wandelte auf Erden hin!

Lasst nach ihrem Beispiel lieben
Diese Tugend immerhin,
Dass wir durch das Bußeüben
Blühen gleich dem Rosmarin.

Schon erkennen hier auf Erden
Dieser Tugend großen Lohn,
Bis wir durch die Buße werden
Seraphim an Gottes Thron!

von 06.05.2014 14:40

Der Dialog und seine Gefahren

Sorge wegen der Isolierung der Kirche in der modernen Welt spielte im Zweiten Vatikanischen Konzil eine große Rolle und führte zu einem Versuch, mit anderen Religionen und auch mit der modernen atheistischen Welt in einen Dialog einzutreten. Diese Betonung des Dialogs bedeutet, daß die Kirche sich nicht mehr zufrieden gibt, Religionen, die nicht vom Licht Christi erleuchtet sind, oder auch atheistische Irrtümer einfach abzulehnen. Eine solche Zurückweisung der Irrtümer ist zwar eine der wichtigsten apostolischen Aufgaben der Kirche und muß immer grundlegend und unentbehrlich bleiben. Doch die Kirche ist begierig, alle wahren Elemente in andern Religionen zu entdecken, geduldig auf sie zu lauschen und Wege zu suchen, auf denen das Licht Christi sie durchdringen kann. Die Kirche versucht auch, die Gründe für die schwere Krankheit des Atheismus zu verstehen und zu entdecken, was getan werden könnte, um die Hindernisse wegzuräumen, welche die Atheisten davon abhalten, ihren Weg zu Gott zu finden.

Dialog bedeutet, daß man den andern ernst nimmt und ihm in Ehrfurcht und Liebe naht; aber er schließt nicht im geringsten die Veränderung der göttlichen Offenbarung ein, damit diese zu den Ansichten des Dialogpartners passe und man dadurch leichter zu einer Übereinstimmung komme. Dialog bedeutet nicht, daß auch nur ein Iota von der wesentlichen Lehre der Kirche geändert oder so interprediert werden kann, daß ein Glied einer andern Religion oder ein Atheist die Lehre der Kirche "sich einverleiben" kann, ohne seine frühere Stellungnahme aufzugeben.

Dasselbe gilt für den Ökumenismus, der in seiner eigentlichen Bedeutung etwas Großes und Schönes ist, jedoch ein gefährliches Schlagwort, wenn er so interpretiert wird, als erlaube er eine Änderung der Lehre, oder schließe zumindest deren Möglichkeit ein. Das Zweite Vatikanische Konzil hat sich ganz klar gegen diesen mißverstandenen Ökumenismus ausgesprochen: "Nichts ist dem Ökumenismus so fern wie dieser falsche Irenismus, durch den die Reinheit der katholischen Lehre gefährdet und ihr wahrer und sicherer Sinn verdunkelt wird." Wenn wir deshalb einen Dialog führen, dürfen wir uns niemals von den Irrtümern anderer anstecken lassen. Unglücklicherweise erleben wir gerade das bei den progressistischen Katholiken, die die intellektuellen Strömungen unserer Zeit idolisieren. Ihr Verhalten erinnert mich an einen Brief, den ich von einem Jesuitenpater vor vielen Jahren erhalten habe. Er enthielt einen liebevollen und witzigen Bericht über einen Mitbruder, der die jungen Menschen, die von der Nazi-Ideologie infiziert waren, dadurch anzusprechen suchte, daß er in der Frage des Antisemitismus Kompromisse machte. "Mein lieber Mitbruder" schrieb er, "hat die Ermahnung des hl. Paulus, weine mit den Weinenden' so interpretiert, als würde sie lauten: 'Werde verrückt mit den Verrückten'."

Viele dieser Katholiken kommen sich demütig vor, wenn sie den Anspruch aufgeben, daß der Kirche allein die Fülle der göttlichen Offenbarung anvertraut worden ist. Aber in Wirklichkeit beweisen sie nur ihren Mangel an Glauben, ihre Unsicherheit und eine Mischung von Selbstbestätigung und Minderwertigkeitsgefühl - und all das ist sehr weit von Demut entfernt. Ein Relativist oder Skeptiker zu sein, davor zurückzuscheuen sich uneingeschränkt der Wahrheit hinzugeben, ist sicher ein typischer Auswuchs des Hochmuts. Schon die Annahme einer evidenten natürlichen Wahrheit ist ein Zeichen für eine gewisse Demut - die Hingabe an die absoute göttliche Wahrheit aber ist die Seele wahrer Demut.

Für einen Katholiken ist die unentbehrliche Voraussetzung für einen wahren und fruchtbaren Dialog mit der Welt eine absolute Hingabe an Christus und ein unnachgiebiges Festhalten an der göttlichen Wahrheit, die durch Ihn geoffenbart und in den Dogmen der heiligen katholischen Kirche ausgedrückt worden ist. Denen, die diesen absoluten Glauben nicht haben und diese Hingabe nicht vollziehen, sollte man in aller Entschiedenheit sagen, daß sie weder geeignet noch berufen sind, einen Dialog über die Kirche zu beginnen.

In "Ecclesiam Suam" spricht Papst Paul VI. klar von verschiedenen Arten von Dialog, die dem Grad der Übereinstimmung zwischen Überzeugungen des Partners und der katholischen Lehre entsprechen. Offenbar ist die bedeutendste und erste Frage, die man sich stellen muß, ob man einen Dialog im Rahmen des Ökumenismus oder des Religionsgespräches führt, oder ob man mit Atheisten spricht. Hier ist nicht der Ort, auf die Vieldeutigkeit des Begriffes "Atheismus" einzugehen und seine verschiedenen Arten zu unterscheiden (von denen jede eine andere Art von Dialog erfordert). Doch es gibt einen Zweig des Atheismus, über den wir hier ausführlicher sprechen müssen, weil die Frage nach einem Dialog mit ihm in jüngster Zeit besonders aktuell geworden ist.

Es bleibt äußerst zweifelhaft, ob zwischen Katholiken und atheistischen Kommunisten ein wirklicher Dialog geführt werden kann. Wir sagen "wirklicher" Dialog, weil leider angebliche 'Dialoge' zwischen Katholiken und Kommunisten, die zu großer Verwirrung der Gläubigen führen, überall wie Pilze aus dem Boden schießen.

Solange Atheismus nur eine theoretische Überzeugung ist, ist ein Dialog mit Menschen dieser Überzeugung möglich. Aber wenn (wie beim Nationalsozialismus und Kommunismus) der Atheismus ein entscheidendes Element einer kämpferischen, hoch organisierten Partei ist, vor allem einer Partei, für die Worte Propagandawaffen geworden sind, so fehlt dem Dialog seine unerläßliche Grundlage - nämlich die beiderseitige Annahme, daß der Austausch von Worten eine theoretische Diskussion darstellt. Wenn für einen der Teilnehmer der Dialog nur ein Mittel unter anderen für einen politischen Propagandakampf ist, so ist eine echte Diskussion unmöglich. Und das ist eindeutig der Fall, wenn man mit einem Mitglied oder Agenten einer kommunistischen Partei oder mit dem offiziellen Vertreter eines kommunistischen Staates spricht. Ein Dialog mit einem Kommunisten ist nur in dem Fall möglich, daß ein individueller Mensch theoretisch ein überzeugter Kommunist, aber nicht Repräsentant eines kommunistischen Staates ist oder als Mitglied einer kommunistischen Partei spricht. Eine öffentliche Versicherung der Aufrichtigkeit genügt natürlich nicht, die Echtheit eines solchen Dialogs zu garantieren.

Wegen der neuen Popularität solcher Bestrebungen mag es nützlich sein, die Gefahr näher zu untersuchen, die in der Annahme liegt, ein Katholik könne wirklich mit Kommunisten einen Dialog führen. Eine verhängnisvolle Gewohnheit von Theologen, die unter progressistischen Katholiken sehr populär sind, ist ihre doppeldeutige Ausdrucksweise. Ein Musterbeispiel dafür ist ihre Verwendung des Begriffs "Zukunft". Bald meinen sie damit Ewigkeit, bald wiederum die historische Zukunft - das heißt die Generation, die im Lauf der menschlichen Geschichte kommen werden. Doch Ewigkeit und historische Zukunft sind so vollkommen verschiedene Wirklichkeiten, daß der Ausdruck "Zukunft" nicht für beides verwendet werden kann, ohne daß man in eine vollständige Äquivokation verfällt. Teilhard de Chardins naturalistische und evolutionistische Interpretation des Schicksals des Menschen hat offenbar diese Verwirrung sehr gefördert. Ewigkeit bezieht sich auf die individuelle Person. Sie ist die vita aeterna (das ewige Leben), das im Evangelium den wahren Nachfolger Christi verheißen worden ist und das wir am Ende des apostolischen Credo bekennen. Das ewige Leben transzendiert die der Erfahrung zugängliche Welt; seine Wirklichkeit ist uns geoffenbart worden.

Die historische Zukunft schließt im Gegensatz dazu nicht die geringste Beziehung auf ein Nachleben ein. Sie bezieht sich überhaupt nicht auf den individuellen Menschen, sie ist nicht seine Zukunft. Sie bezieht sich auf die Menschheit, auf kommende Generationen. Es gibt natürlich auch für jedes Individuum eine natürliche Zukunft auf der Erde - die Zukunft des "morgen". Diese Zukunft ist eine wesenhafte Dimension der Zeit. Wir erfahren unser Leben als eine Bewegung auf die Zukunft zu, deren Verwirklichung wir zu erleben hoffen. Aber diese natürliche, "persönliche" Zukunft unterscheidet sich klar von der geschichtlichen Zukunft, auf die sich Evolutionismus und Progressismus beziehen. Die geschichtliche Zukunft, von der jeder irdische Messianismus spricht, ist z. B. eindeutig nicht auf die Lebenszeit einer individuellen Person beschränkt.

Diese geschichtliche Zukunft liegt ferner im Bereich der natürlichen, empirisch erkennbaren Welt, und wir können viele Dinge in ihr mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit voraussagen, obwohl wir nicht wirklich wissen können, was in ihr geschehen, oder wann sie zu Ende sein wird. Doch das Wesentliche dabei ist, daß die geschichtliche Zukunft kein Gegenstand des Glaubens ist. Sie ist nichts Übernatürliches; sie transzendiert die Zeit nicht, sondern sie entfaltet sich gerade in der Zeit. Die geschichtliche Zukunft mit allem, was in ihr sein wird, ist ferner noch nicht wirklich; sie ist noch nicht. Niemand lebt schon in der geschichtlichen Zukunft. Die Ewigkeit liegt nicht in der Zukunft; nur wir werden erst in der Zukunft das ewige Leben erlangen. Gottes Ewigkeit ist schon seit Ewigkeit; sie ist "jetzt und alle Zeit". Aber auch die Verstorbenen sind schon jetzt in der Ewigkeit.

Ewigkeit und geschichtliche Zukunft unterscheiden sich deshalb so absolut, daß es nicht berechtigt ist, sie so zu behandeln, als wären sie zwei Gattungen derselben Art "Zukunft". Es genügt auch nicht, die eine "absolute Zukunft" zu nennen. Der einzige Weg, auf dem man Äquivokation und Irrtum vermeiden kann, ist, den Gebrauch des Begriffs Zukunft auf die zeitliche oder geschichtliche Wirklichkeit zu beschränken.

Der Mißbrauch der Sprache und die Verwirrung der Gläubigen, die infolge dieser Versuche, religiöse Fragen mit Kommunisten zu diskutieren, leicht eintreten kann, zeigte sich bei dem "Dialog", der im September 1966 in Herrenchiemsee stattfand. Professor J. B. Metz und Pater Karl Rahner SJ versicherten, daß das Evangelium vor allem von der Zukunft spreche. Nun kann sich diese Behauptung offenbar nur auf das ewige Leben des Menschen beziehen, auf die Dinge, die Gegenstand der theologischen Tugend der Hoffnung sind. Aber da sie unmittelbar darauf die Feststallung machen, daß sich der Marxismus auch mit der Zukunft befasse, muß man schließen, daß die "Zukunft", von der man spricht, eine bloß irdische Zukunft ist, die die Erwartung eines irdischen Messianismus sein mag. Der Zusatz, daß es im Evangelium um die "absolute Zukunft" gehe, wird dem radikalen Unterschied zwischen Zukunft als Ewigkeit und Zukunft als dem bloß historisch Zukünftigen nicht gerecht.

Die Doppeldeutigkeit ist hier weniger ein Irrtum, als eine Irreführung; tatsächlich sind für die Kommunisten Ewigkeit und ewiges Leben bloße Illusionen oder ein Aberglaube. Für sie kann "Zukunft" nur etwas bedeuten, was der Menschheit in den zukünftigen Jahrhunderten bevorsteht. Es ist also nicht die Zukunft einer individuellen Person, sondern der Menschheit - des Menschengeschlechts.

Nun ist es ganz und gar irreführend zu sagen, das Evangelium spreche vor allem von der Zukunft. Die Botschaft Christi befaßt sich vor allem mit der Heiligung und dem ewigen Heil der individuellen Person. Die historische Zukunft wird im Evangelium an den eschatologischen Stellen berührt, an denen das Ende der Welt und die zweite Ankunft Christi vorausgesagt wird. Doch diese eschatologische Zukunft, die im Evangelium geoffenbart wird, kann von der Ewigkeit nicht losgelöst werden, auf die sie ausdrücklich bezogen ist. Sie verliert alle Bedeutung, wenn es keine Ewigkeit gibt - kein ewiges Leben, keinen Himmel und keine Hölle.

Und wenn das Evangelium vom Wachstum des Reiches Gottes spricht - in dem Gleichnis vom Wachstum des Senfkörnleins - so geht es hierbei nicht um die allgemeine historische Zukunft. Die ganze Betonung liegt auf dem Reiche Gottes, auf der Wirklichkeit des mystischen Leibes Christi und aller Seelen, die gerettet und geheiligt werden. Die Warnungen, die wir im Evangelium und beim hl. Paulus finden, daß schlimme Zeiten kommen und daß falsche Christusse aufstehen werden, daß die Gläubigen versucht und daß viele vom Glauben abfallen werden, beziehen sich auf das geistige Leben der Kirche und nicht auf den natürlichen Lauf der Geschichte und die Entwicklung der Menschheit.

Eine Betonung der historischen Zukunft schließt unweigerlich eine kollektivistische Auffassung des Menschen ein, die durch die absolut personalistische Natur des Evangeliums ausgeschlossen ist, wo jede individuelle Person letztlich ernst genommen wird. Man vergißt heute allzuoft, daß die wahre Gemeinschaft, von der die Lehre der Kirche spricht, die Gemeinschaft des mystischen Leibes Christi, die Gemeinschaft der streitenden, leidenden und triumphierenden Kirche, wesenhaft an die volle Würdigung der individuellen Person geknüpft ist. Sie hat nicht das geringste mit Kollektivismus zu tun, der das Individuum nur als ein Exemplar der Gattung betrachtet, als einen bloßen Teil des kollektiven Ganzen.

Keine Sehnsucht nach dem Dialog sollte uns deshalb für die Tatsache blind machen, daß das "Interesse für die Zukunft" auch nicht im geringsten eine Gemeinsamkeit des Anliegens von Katholiken und Kommunisten bedeutet.

Ein ähnliches Bemühen, eine künstliche Basis für einen Dialog zwischen Katholiken und Kommunisten zu schaffen, findet man in dem vieldeutigen Gebrauch des Begriffes "Humanismus". Es gibt zweifellos verschiedene Begriffe von Humanismus. Wir können von einem natürlichen Humanismus sprechen - z. B. vom griechischen Humanismusideal oder von dem Goethes. Und es hat einen Sinn zu sagen, daß der christliche Humanismus von jedem bloß natürlichen Humanismus verschieden ist. Wenn Maritain das Christentum "L´Humanisme Intégral" nennt, so zielt es damit zu Recht auf die Unvollständigkeit des heidnischen Humanismusideals ab. Man kann auch von einem atheistischen Humanismus sprechen, den Henri de Lubac in dem Buch "Tragödie des Humanismus ohne Gott" behandelt hat. Man kann in gewissem Sinn tatsächlich Nietzsches Ideal vom Übermenschen oder das Ideal Feuerbachs einen Humanismus nennen. Aber es hat überhaupt keinen Sinn, von einem marxistischen oder kommunistischen Humanismus zu sprechen.

Erstens ist der Materialismus des kommunistischen Glaubensbekenntnisses mit jedem humanistischen Ideal unverträglich. Wenn der Mensch nichts als höherentwickelte Materie ist, kann jedes Sprechen von 'Humanismus' nur eine Äquivokation darstellen. Gewisse Züge des Menschen als einer geistigen Person sind für jeden Humanismus wesentlich. Das humanistische Ideal schließt intellektuelle und sittliche Werte und deren Entwicklung ein. Doch die materialistische Auffassung vom Menschen läßt für diese Werte keinen Platz, selbst wenn offenbar die Kommunisten in der Praxis unvermeidlich intellektuelle Werte und Leistungen irgendwie in Rechnung setzen müssen.

Zweitens ist auch die Idee eines Determinismus gemäß den immanenten Gesetzen der ökonomischen Entwicklung (und der damit verbundene historische Relativismus) mit einem konsequenten Humanismus unvereinbar.

Drittens schließt die totalitäre Natur des Kommunismus, der den individuellen Menschen als bloßes Mittel betrachtet und seinen Wert nur nach seiner Nützlichkeit für das Kollektiv bemißt, jede Vereinbarkeit von Kommunismus und Humanismus aus. Der Kommunismus wird von keiner Ideologie hinsichtlich seiner tiefen und konsequenten Depersonalisierung übertroffen. Die Person wird jeden Rechtes beraubt.

Wir können ebensogut vom humanistischen Ideal des Nationalsozialismus sprechen, wo wir statt des reinen Materialismus des Kommunismus einen biologischen Materialismus finden - den Rassismus.

Aber es wäre offensichtlich sinnlos, den Nationalismus als eine Art von Humanismus zu betrachten. Er ist wie der Kommunismus ein schrecklicher Anti-Humanismus mit einem ähnlichen Kult der Depersonalisierung. Doch, wie leicht vorherzusagen, sprechen von einem kommunistischen Humanismus bedenkenlos viele Menschen, die entschieden leugnen würden, daß man den Nationalsozialismus je als eine Form des Humanismus bezeichnen könnte - obwohl der letztere jedem echten Humanismus nicht mehr entgegengesetzt ist als der erstere.

Was wir über den äquivoken Gebrauch des Begriffes "Zukunft" gesagt haben, gilt ebenso für den doppeldeutigen Gebrauch des Begriffes 'Humanismus'. Der Versuch, ein angebliches "gemeinsames Interesse" am 'Humanismus' als Ausganspunkt für einen Dialog zu nehmen - von Christentum und Kommunismus als von zwei verschiedenen Formen von Humanismus zu sprechen und dann noch zu sagen, die Zukunft werde zeigen, welcher den menschlichen Bedürfnissen erfolgreicher entspricht - das heißt das Wesen des Dialogs und des Humanismus grotesk entstellen. Eine solche Mißinterpretation der Tatsachen führt nicht zu einem Dialog, sondern eher zu einem erwünschten (und gefährlichen) Minimalisierung der Unterschiede zwischen Christentum und Kommunismus.

Wenn Rahner "sich frägt", warum die Kommunisten eine Koexistenz der zwei Versuche, das humanistische Ideal zu erreichen, nicht akzeptieren, beweist er seine Blindheit gegenüber dem Wesen des Kommunismus. Es ist für die Kommunisten vollkommen konsequent, daß sie das Christentum nicht tolerieren; denn sie sind sich bewußt, daß das, was die Christen Humanismus nennen, in der kommunistischen Ideologie keinen Platz hat und in der Tat ein ausgesprochenes Hindernis für ihre Pläne darstellt. Der doppeldeutige Gebrauch von Begriffen durch die Katholiken dient deshalb nur der kommunistischen Propaganda und verbreitet unter den Katholiken selbst Verwirrung. Das Zweite Vatikanische Konzil hat nicht diese Art von Dialog befürwortet.



Vgl. "Konstitution über die Kirche in der Welt von heute"

21. (Die Haltung der Kirche zum Atheismus):

"Die Kirche kann, in Treue zu Gott wie zu den Menschen, nicht aufhören, voll Schmerz jene verderblichen Lehren und Maßnahmen, die der Vernunft und der allgemein menschlichen Erfahrung widersprechen und den Menschen in seiner angeborenen Größe entwürdigen (hominemque ab innata eius excellentia deiiciumt), mit aller Festigkeit zu verurteilen, wie sie sie auch bisher verurteilt hat. Jedoch sucht die Kirche die tiefer im Geiste der Atheisten liegenden Gründe für die Leugnung Gottes zu erfassen und ist im Bewußtsein vom Gewicht der Fragen, die der Atheismus aufwirft, wie auch um der Liebe zu allen Menschen willen der Meinung, daß diese Gründe ernst und gründlicher geprüft werden müssen.

Als Heilmittel gegen den Atheismus führt die Kirche die geeignete Darlegung der Lehre an, die in ihrer leuchtenden Wahrheit allein die letzte Sehnsucht jedes menschlichen Herzens erfüllen kann, und vor allem den vollen, tiefen Glauben, deren Vorbild die Märtyrer sind, sowie die Umgestaltung aller Glieder der Kirche in Christus, den sie durch ihre übernatürlichen Tugenden der Welt sichtbar machen sollen." (Vgl. Kap. 5).

(entnommen aus: Das trojanische Pferd in der Stadt Gottes, von Dietrich von Hildebrand, Imprimatur Regensburg, den 23. Oktober 1968)

von 05.05.2014 14:52

5. Mai - Hl. Papst Pius V.

Michele Ghislieri wurde am 17. Januar des Jahres 1504 zu Bosco bei Alessandria geboren. Mit vierzehn Jahren schon wurde er in den Dominikanerorden aufgenommen. Sein Leben lang blieb er ein frommer Asket mit strenger Lebensführung.

Als Michele Ghislieri 1528 zum Priester geweiht wurde, war die Reformation im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation längst ausgebrochen. Während Michele Ghislieri vom Ordenslektor und Prediger zum Prior und dann zum Provinzial der Lombardei aufstieg, festigten sich die von der Reformation geschaffenen Verhältnisse zusehends. Ein allgemeines Konzil zur Klärung der Lehrstreitigkeiten wurde von vielen gefordert, während der Dominikaner Michele Ghislieri als Inquisitor von Como und Bergamo gegen den Protestantismus im Norden Italiens kämpfte.

Auf Empfehlung des Kardinals Giampietro Caraffa, des späteren Papstes Paul IV. (1555 - 1559), ernannte Julius III. (1550 - 1555) den Heiligen 1551 zum Generalkommissar der römischen Inquisition. 1556 erfolgte die Weihe zum Bischof von Sutri, ein Jahr darauf die Erhebung zum Kardinal und wieder ein Jahr später die Ernennung zum Großinquisitor.

Unaufhaltsam schien der Auftsieg Michele Ghislieris in der Hierarchie der Kirche voranzugehen, bis er bei Papst Pius IV. (1560 - 1565) in Ungnade fiel. Michele Ghislieri übernahm daraufhin das Amt eines Protektors der Barnabiten und wurde in demselben Jahr 1560 Bischof des piemontesischen Mondovi, wo wenige Jahre später der hl. Robert Bellarmin (13.5.) zu unterrichten begann.

Das allgemeine Konzil von Trient (1545 - 1563) war mittlerweile abgeschlossen worden, und die Wahl eines neuen Papstes stand an. Ihm sollte es zukommen, die Beschlüsse des Konzils zur Restauration der Kirche praktisch umzusetzen. Der hl. Karl Borromäus (4.11.) vor allem setzte sich für die Wahl des frommen Dominikaners Michele Ghislieri ein, der am 7. Januar des Jahres 1566 tatsächlich vom Konklave zum Oberhaupt der Kirche bestimmt wurde.

Der neugewählte Papst Pius V. (1566 - 1572) ergriff sogleich Maßnahmen zur Restauration der heiligen Kirche. Er ernannte bedeutende Persönlichkeiten zu Kardinälen, bekämpfte Simonie (vgl. 23.2.), d.h. Ämterkauf, und Nepotismus, die Versorgung von Verwandten durch kirchliche Ämter. St. Pius V. erneuerte die Kardinalskongregationen und forderte die Bischöfe auf, ihrer Residenzpflicht nachzukommen. Er hielt die Orden zur Einhaltung der Klausur in den dafür vorgesehenen Klöstern an und intensivierte die Tätigkeit der Inquisition, wodurch der Protestantismus aus Italien verschwand.

1566 erschien der für die Pfarrer bestimmte Catechismus Romanus, der Katechismus des Trienter Konzils, zwei Jahre darauf das Breviarium Romanum, das erneuerte und verbesserte Brevier. In demselben Jahr wurden die dem Papst vorbehaltenen Zensuren zusammengestellt und 1569 eine Kommission zur Revision des Textes der Vulgata, der lateinischen Bibel, eingesetzt (vgl. 30.9.). Es folgte 1570 schließlich die Meßreform, deren Ziel es war, in die Liturgie eingedrungene, protestantische Elemente auszumerzen. - Die nach dem zweiten Vatikanischen Konzil (1962 - 1965) unter Paul VI. (1963 - 1978) betriebene Liturgiereform von 1969 verfolgte also ein gegenteiliges Ziel, da durch sie alles aus der Feier der hl. Messe verbannt werden sollte, was den Protestanten anstößig erscheint. So entstand der Novus Ordo Missae, der den Flos florum ersetzen sollte. - Die Liturgiereform von 1570 bestätigte alle Meßformulare, die zu dem damaligen Zeitpunkt älter als zweihundert Jahre waren. Sonst sollte die überlieferte, römische Messe zelebriert werden, an der Pius V. nur wenige, geringfügige Änderungen vornahm und sie kodifizierte. Es sollte sämtlichen Katholiken die Möglichkeit gegeben werden, an einer zweifelsfrei rechtgläubigen Meßfeier teilzunehmen. Den Priestern aber wurde für alle Zeit das Recht zugesprochen, die römische Messe zu zelebrieren.

Die päpstliche Außenpolitik nicht nur gegenüber von der Reformation erfaßten Staaten war zur Zeit Pius’ V. schwierig. Katholische Monarchen widersetzten sich häufig den Maßnahmen zur Durchführung der Reformen des Trienter Konzils. Doch erreichte Pius V. von Kaiser Maximilian II. (1564 - 1576) die Zustimmung dazu. Verhandlungen mit Spanien und Venedig erwiesen sich als schwierig, weil beide ein Staatskirchentum (vgl. 29.12.) anstrebten, welches den Ansprüchen des Papstes zuwiderzulaufen drohte. Den französischen König Karl IX. (1560 - 1574) unterstützte Pius V. in seinem Ringen mit dem Calvinimus in seinem Reiche (s. 28.4.). Elisabeth I. von England (1558 - 1603), die ihr Gelübde, als katholische Monarchin zu regieren, gebrochen hatte, exkommunizierte Pius V., worauf die Wortbrüchige mit grausamer Katholikenverfolgung reagierte.

Gekrönt wurde St. Pius’ V. Pontifikat durch den glücklichen Ausgang der Seeschlacht von Lepanto (s. 7.10.), denn der Papst hatte die Christenheit zum Rosenkranzgebet dafür aufgerufen und die Koalition von Venedig und Spanien zusammengebracht, die den Sieg errang. Bis dahin stellte das den Islam verbreitende und darum auf Expansion abzielende, osmanische Reich eine ständige Bedrohung der christlichen Seefahrt dar. - So restaurierte Pius V. mit seinen Maßnahmen nicht nur die Kirche durch die Umsetzung der Beschlüsse des Trienter Konzils, vielmehr sicherte er überhaupt den Bestand des christlichen Abendlandes.

Der hl. Pius V. verstarb am 1. Mai 1572. - Bis zur Kanonisierung Pius X. (3.9.) war er der einzige heilige Papst der Neuzeit.

von 04.05.2014 15:08

04.05.Heiliger Florian + um 304
Märtyrer


Florian stammt aus Noricum, einer römischen Provinz auf dem Gebiet des heutigen Österreich. Sein Geburtsort ist das römische Cetium (heute: St. Pölten). Der Name Florian bedeutet der Blühende, Mächtige (von lat. florere - blühen).
Wie viele seiner Zeitgenossen versuchte Florian sein Glück bei den Legionen des Römischen Reiches, wo er bald zum Offizier aufgestiegen ist. Sein Einsatzort wurde das stark befestigte Donaukastell Lorch, das auf dem Gebiet der heutigen Stadt Enns lag.
Doch auch noch etwas anderes beeindrucke den jungen Mann. Man hörte von einer ganz besonderen Religion, die sich auf einen Jesus Christus berief, der am Kreuz gestorben sein soll für das Heil der Menschen. Im 3. Jahrhundert breitete sich das Christentum bis in die entferntesten Provinzen des Römischen Reiches aus. Auch Florian und einige seiner Kameraden ließen sich taufen und wurden so zu Christen.
Es ist nicht ganz klar, ob Florian noch im Dienst war oder bereits Veteran des römischen Heeres, als unter Kaiser Diokletian zwischen 303 und 305 heftige Verfolgungen über die Christen hereinbrachen. Wegen seines vornehmen Standes wollte Florian für die bedrohten Mitchristen im Heer Fürsprache einlegen, jedoch vergebens.
Man versuchte die Christen durch Folterqualen dazu zu bringen, ihren Glauben zu leugnen. Zunächst scheute man sich, auch an den verdienten uns allseits bekannten Florian Hand anzulegen. Schließlich bald ihn jemand einen Mühlstein um den Hals und stürzte Florian in die Enns. Zusammen mit Florian erlangten vierzig seiner Gefährten an jenem Tag das Martyrium.
Die Legende berichtet davon, dass sein Leichnam an einem Felsen angeschwemmt und dort von einem Adler beschützt wurde. Eine fromme Witwe namens Valeria lud den Leichnam auf einen Ochsenkarren und man bestattete den Heiligen dort, wo die Tiere stehen blieben. An diesem Ort steht heute das Stift St. Florian.
Große Bedeutung erlangte Florian, als er im Mittelalter zum Beschützer in Feuersnöten wurde. Bis heute ist er Patron der Feuerwehr.

von 03.05.2014 13:27

03.05.Philippus, Apostel


Berufung Joh 1, 43-46

Am Tag darauf wollte Jesus nach Galiläa aufbrechen; da traf er Philippus. Und Jesus sagte zu ihm: Folge mir nach! Philippus war aus Betsaida, dem Heimatort des Andreas und Petrus.
Philippus traf Natanaël und sagte zu ihm: Wir haben den gefunden, über den Mose im Gesetz und auch die Propheten geschrieben haben: Jesus aus Nazaret, den Sohn Josefs. Da sagte Natanaël zu ihm: Aus Nazaret? Kann von dort etwas Gutes kommen? Philippus antwortete: Komm und sieh!

Speisung Joh 6, 5-11


Als Jesus aufblickte und sah, dass so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben? Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wusste, was er tun wollte.
Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines Stück bekommen soll.
Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm: Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das für so viele!
Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer. Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, so viel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen.

Vermittler Joh 12, 20-23

Auch einige Griechen waren anwesend - sie gehörten zu den Pilgern, die beim Fest Gott anbeten wollten. Sie traten an Philippus heran, der aus Betsaida in Galiläa stammte, und sagten zu ihm: Herr, wir möchten Jesus sehen. Philippus ging und sagte es Andreas; Andreas und Philippus gingen und sagten es Jesus. Jesus aber antwortete ihnen: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht wird.

Fragender Joh 14, 6-14

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns.
Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen, und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater. Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.

Philippus steht in allen Apostellisten an fünfter Stelle. Im Johannesevangelium kommt er an mehreren Stellen zu Wort. Er gehört zusammen mit Andreas zu den beiden einzigen Aposteln, die einen griechischen Namen tragen. Philippus heißt übersetzt Pferdefreund. Obwohl er Jude ist und aus Betsaida stammt, ist er wahrscheinlich mehrsprachig aufgewachsen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die griechischen Pilger zunächst an ihn wenden.

"Komm und sieh!"

So führt er schon seinen Freund Nathanel zu Jesus. Auch uns will er die Augen öffnen für Jesus, lädt uns ein, Jesus zu sehen, ihm zu folgen.
Philippus soll zuerst in Griechenland und dann in Phrygien den Glauben verkündet haben. Dort soll er mit dem Kreuz hingerichtet worden sein, weshalb er meist mit einem Kreuz oder Kreuzstab dargestellt wird.

von 03.05.2014 13:23

03.05. Jakobus der Jüngere Apostel


Jakobus der Jüngere, meist auch der Sohn des Alphäus genannt, trägt diesen Beinamen, damit er nicht verwechselt wird mit Jakobus dem Älteren, dem Bruder des Johannes. Jakobus der Jüngere darf auch nicht verwechselt werden mit Jakobus dem Kleinen. Jakobus der Kleine, der oft auch Bruder des Herrn genannt wird, hatte nach Pfingsten eine wichtige Position in der Urgemeinde inne, was auch bei der Schilderung des Apostelkonzils deutlich wird.
Jakobus der Jüngere wird stets an neunter Stelle der Apostellisten genannt. Sonst besitzen wir keine Zeugnisse der Evangelien über ihn. Die fälschliche Gleichsetzung von Jakobus dem Jüngeren und dem Herrenbruder Jakobus macht es schwer, genauere Informationen über den Apostel zu bekommen, denn sowohl in der kirchlichen Tradition als auch in dem Bereich der Legende werden beide bis in die neueste Zeit hinein als identisch angesehen. Dies hat dazu geführt, dass man Jakobus dem Jüngeren auch die Verfasserschaft des Jakobusbriefes zugeschrieben hat. Andererseits hat der Herrenbruder Jakobus, anders als die beiden Apostel mit Namen Jakobus, bis heute keinen eigenen Festtag in der Kirche.
Jakobus soll zusammen mit Andreas in Ägypten missioniert haben und dort das Martyrium erlitten haben. Andere Überlieferungen setzten seinen Tod mit dem des Herrenbruders Jakobus gleich. Dieser sollte in Jerusalem von der Zinne des Tempels aus seinen Glauben widerrufen. Als er sich weigerte, dies zu tun, wurde er von der Mauer des Tempels gestürzt und mit einer Tuchwalker-Stange erschlagen. Daher ist die Tuchwalkerstange auch zum Attribut Jakobus des Jüngeren geworden.

von 27.04.2014 11:04

David Berger will keine Gegner der Homo-Ehe in Talkshows tolerieren

Felizitas Küble (Christoferus Werk)

Die “Frankfurter Rundschau” widerspricht David Bergers Ausgrenzungs-Aufruf


Das widersprüchlich erscheinende Phänomen ist gewiß nicht neu: Jene, die gerne das Hohe Lied der Toleranz singen, greifen manchmal selber zu intoleranten Forderungen, sobald es um eigene Themen geht – und so können die vermeintlichen Lordsiegelbewahrer des “demokratischen Diskurses” durchaus selber diskriminierend auftreten.

Ein aufschlußreiches Beispiel hierfür ist der jüngste Appell von Dr. David Berger, Chefredakteur der homosexuellen Zeitschrift “Männer”. Der Theologe ist mittlerweile bekannt als scharfer Kritiker der katholischen Kirche, zumal ihrer Sexualmoral, obgleich er sich früher selber aktiv im konservativen kath. Spektrum präsentierte.

In seinem jüngsten Appell auf der Schwulen-Webseite “Queer” fordert Berger den Rauswurf der von ihm so genannter “Homo-Hasser” aus den Fernseh-Talkshows.
Attacke auf Martin Lohmann, Gabriele Kuby, Katherina Reiche

Dabei hält der ehem. kath. Religionslehrer anscheinend jeden für “homophob”, der die Forderung der Schwulenlobby nach Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der herkömmlichen Ehe eindeutig ablehnt.

Dabei erwähnt er den Lebensrechtler und AEK-Vorsitzenden Martin Lohmann ebenso namentlich wie die kath. Autorin Gabriele Kuby; auch die bislang nicht als sonderlich “konservativ” aufgefallene CDU-Staatssekretärin Katherina Reiche findet keine Gnade in Bergers Augen.

Selbst bei der seit Jahrzehnten als linksorientiert bekannten “Frankfurter Rundschau” (FR), die einst David Bergers “Coming out” erstveröffentlichte, führt dessen jüngste Attacke zu besorgten Stirnfalten.

FR-Redakteur Elmar Kraushaar stellt daher in seinem aktuellen Artikel gleich eingangs die Frage: “Passt das zur Meinungsfreiheit?” – Die Frage stellen heißt sie beantworten.

Die Frankfurter Tageszeitung schreibt weiter:

“Schwule und Lesben, meint Berger, sollten nicht länger aushalten müssen, dass man sie öffentlich diffamiert. Deshalb: „Homohasser raus aus den Talkshows!“

Der Verfasser weist sodann darauf hin, daß auch innerhalb des homosexuellen Spektrums durchaus nicht alle Bergers Forderung zustimmen:

„Wollen wir eine Gesinnungspolizei in den Sendern?“, fragt beispielsweise Stefan Mielchen, Ex-Chefredakteur eines Hamburger Schwulenmagazins. Er fügt hinzu: “Wer die Meinungsfreiheit durch das Ausgrenzen von Meinungen einschränken will, hat schon verloren.“

Und selbst der Westdeutsche Rundfunk, im bürgerlichen Lager seit vierzig Jahren als “Rotfunk” bekannt, will sich dem Bergerschen Aufruf nicht anschließen, wie die FR berichtet:

“Matthias Radner, beim WDR verantwortlicher Redakteur für „Hart aber fair“, beruft sich ebenfalls auf die Meinungsfreiheit: „Deshalb müssen auch jene zu Wort kommen, die der Gleichstellung homosexueller Paare kritisch gegenüber eingestellt sind, sofern sie andere nicht diffamieren, beleidigen oder herabsetzen.“

In einer von David Berger kritisierten „Hart aber fair“-Sendung im vergangenen Dezember, sei, sagt Radner, kein Schwulenhasser aufgetreten, „dagegen will ich mich ausdrücklich verwahren“.

von 26.04.2014 17:06

Fürchtet euch nicht!

Homilie am 2. Sonntag der Osterzeit
Weißer Sonntag, Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit
27. April 2014, Lesejahr A

L1: Ap 2,42-47; L 2: 1 Petr 1,3-9; Ev: Joh 20,19-31



Alle liturgischen Texte finden Sie im Schott-Messbuch online

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!


An diesem „Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit“ werden gleich zwei Päpste heilig gesprochen: Es sind dies Johannes XXIII. (geb. 1881, Papst von 1958-1963) und Johannes Paul II. (geb. 1920, Papst von 1978-2005). Die Kirche freut sich, dass auf diese Weise zwei vorbildliche Menschen geehrt werden, denen von Christus dem Herrn hier auf Erden das oberste Hirtenamt im Dienste der Gläubigen anvertraut war. Nun darf weltweit und öffentlich die Fürbitte dieser heiligen Päpste angerufen werden; auch die liturgische Feier ihres jeweiligen Gedenktages ist vorgesehen (bei Johannes Paul II. ist es der 22. Oktober, bei Johannes XXIII. der 11. Oktober).

Heiligsprechungen von Päpsten sind – entgegen dem ersten Eindruck – in der Kirche durchaus selten; zuletzt wurde Papst Pius X. (geb. 1835, Papst von 1903-1914) im Jahre 1954 heilig gesprochen. In der Kirchengeschichte hat es neben vielen guten Päpsten leider auch manche Hirten gegeben, welche weniger heilig gelebt oder sogar kriminelle Akte gesetzt haben. Die Kirche ist auch insofern zurückhaltend mit der Heiligsprechung von Päpsten, als jedes Pontifikat seiner Natur nach auch von geschichtlichen Zufälligkeiten abhängt und dementsprechend verschieden bewertet werden kann. Wenn nun Johannes XXIII. und Johannes Paul II. durch Papst Franziskus heilig gesprochen werden, dann bedeutet dies nicht, dass sie in ihrem Leben auf Erden alles richtig gemacht haben. Die Heiligsprechung ist jedoch sehr wohl eine öffentliche kirchliche Anerkennung dafür, dass beiden Päpsten der heroische Tugendgrad zukommt. Sie haben in ihren konkreten Lebensumständen in inniger Verbundenheit mit Gott gelebt und sich um die Verwirklichung der göttlichen und natürlichen Tugenden in herausragender Weise bemüht. Die Kirche ist der festen Überzeugung, dass die Heiligen bereits das Angesicht Gottes im Himmel schauen dürfen und als Fürbitter für die Kirche Gottes und die Welt insgesamt eintreten.

Beide Päpste sind kirchengeschichtlich mit dem 2. Vatikanischen Konzil (1962-1965) verbunden: Johannes XXIII. hat es einberufen und die Grundlinien vorgegeben; Karol Wojtyła – der spätere Johannes Paul II. – war zuerst als Weihbischof, dann als Erzbischof von Krakau einer der Teilnehmer des Konzils. Ihm war es dann auch als Papst wichtig, dass die Dokumente dieses Konzils Beachtung finden und sich positiv auf das Leben der Kirche auswirken. Zu diesem Zweck ließ er den „Katechismus der Katholischen Kirche“ ausarbeiten, welcher 1992 erschienen ist und nach den Worten Johannes Pauls II. die reifste Frucht des Konzils darstellt.

Was zeichnet die Persönlichkeiten dieser beiden Päpste aus? Woran lassen sie sich festmachen in ihrem Zeugnis für Christus und in ihrem Dienst für die Kirche? Hier ein paar Hinweise:

Johannes XXIII. (Angelo Giuseppe Roncalli) entstammte einer Bauernfamilie und wirkte als tieffrommer, seeleneifriger Priester, der sich sowohl in der Seelsorge als auch in der Kirchengeschichtsschreibung und im diplomatischen Dienst des Vatikans betätigte. Er wurde 1953 Patriarch von Venedig und bewährte sich in diesem Amt, sodass er aus dem Konklave nach dem Tod Papst Pius‘ XII. am 28. Oktober 1958 als neu gewählter Papst herausging. Er wandte in seiner Begrüßung die Worte des nach Ägypten verkauften Josef auf sich an, der sich seinen Brüdern zu erkennen gibt, und sagte: „Ich bin Josef, euer Bruder!“ (Gen 45,4) Wegen seines Alters wurde „der gütige Papst“ zuerst als Übergangspapst angesehen; er überraschte jedoch Kirche und Welt durch die Einberufung des 2. Vatikanischen Konzils. Sein Ziel war nicht eine Anpassung oder Modernisierung um jeden Preis, sondern ein „Aggiornamiento“, also eine „Verheutigung“ im Sinne des Eingehens der Kirche auf die Sorgen und Nöte der Menschen, um sie mit der Wahrheit und Liebe Christi zu beschenken.

Johannes Paul II. (Karol Wojtyła) erlebte die Diktaturen des Nationalsozialismus und des Kommunismus in Polen. Er entschied sich unter schwierigen Verhältnissen für den Weg zum Priestertum und wirkte dann als Studentenseelsorger in Krakau und als Professor in Lublin. Er wurde schließlich Erzbischof von Krakau und nahm als Kardinal auch lebhaft Anteil an den Geschehnissen der Weltkirche. Es war dennoch eine große Überraschung, als er am 16. Oktober 1978 zum Papst gewählt wurde. Damit war er der erste nichtitalienische Papst seit 500 Jahren. In seinen ersten Worten rief er den Menschen zu: „Fürchtet euch nicht! Öffnet die Tore weit für Christus!“

Die Zeit seines Pontifikates war gekennzeichnet durch den Einsatz für die Menschenwürde sowie die Verteidigung der Religions- und Gewissensfreiheit angesichts der Bedrohungen durch Diktaturen und kollektivistische Systeme. Die Historiker schreiben ihm maßgeblichen Anteil am Zusammenbruch des Kommunismus zu. In der Glaubenslehre erwies er sich als „Apostel der Welt“, da er durch seine vielen Reisen überall das Evangelium von der Erlösung in Jesus Christus verkündete. Er war auch ein großer Verehrer der Gottesmutter Maria. Dass er nun am „Sonntag der Barmherzigkeit“ heilig gesprochen wird, weist auf seine Verkündigung der Barmherzigkeit Gottes hin. Gottes Liebe ist größer als alle Schuld der Menschen. Jedem, der aufrichtig bereut, erweist Gott die Vergebung der Sünden, besonders im Sakrament der Buße. Johannes Paul II. war auch ein großer Papst im Hinblick auf Ehe und Familie und die damit verbundene „Theologie des Leibes“ sowie ein Freund der Jugend, indem er die Weltjugendtage einführte. Sein Leiden und Sterben nahm er mit großem Gottvertrauen auf sich. Er war bereits am 13. Mai 1981 nach einem Attentat nur knapp dem Tod entgangen, was Johannes Paul der Fürbitte der Jungfrau von Fatima zuschrieb.

Blicken wir stets auf Jesus Christus, den Erlöser der Welt! Dann brauchen wir keine Angst zu haben, und die Kirche wird unter dem Schutz der Gottesmutter Maria mutig in die Zukunft schreiten, bis sich das Reich Gottes in Herrlichkeit vollenden wird. Amen.

von 24.04.2014 13:43

Auf den Punkt gebracht
Gott hat alle Wasser gesammelt und sie Meer genannt;
er hat alle Gnaden gesammelt und sie Maria genannt.


Von allen Gefährten, die mich begleiten,
ist mir keiner so treu geblieben, wie der Schutzengel.

„GOTT hat die Priestersöhne berufen, die Herden zu führen, nicht zu verführen ! Ja, viele Priestersöhne verführen die Seelen und tun es weiter! Diese alle stehen im Dienst Satans ! !“ (Worte der Gottesmutter 4. Dezember 2012 Myrtha-Maria)

„Was für eine Zeit ist angebrochen, eine gottlose Zeit! Gottlose Gesetze werden erlassen! Und was tun viele Bischöfe und Priester? Anstatt ihre Herden zu führen, lassen sie sich selbst von wild gewordenen Schafen und Böcken verführen!“(Worte der Gottesmutter 29. Oktober 2013 Myrtha-Maria)

"Es ist besser die Privatoffenbarung zu glauben, als sie abzulehnen. Denn wenn sie echt sind, wirst du dich überglücklich schätzen, weil du an sie glaubtest, als unsere Heilige Mutter es so verlangte. Und wenn es sich herausstellt, dass sie falsch waren, du bekommst all die Segnungen, als ob sie echt gewesen wären." Papst Urban VIII., 1636

„Der Weise sucht nach der Wahrheit, der Törichte glaubt, sie gefunden zu haben!“
(Padre Pio)

"Wie viele und grosse Lehren gehen von der Krippe in Bethlehem aus!
O welch’ glühende Liebe muss das Herz für den empfinden, der für uns ganz zart und klein geworden ist! Bitten wir das Göttliche Kind, es möge uns mit Demut erfüllen; denn allein dank dieser Tugend sind wir imstande, dieses Geheimnis göttlicher Zärtlichkeit und Menschenfreundlichkeit zu erfassen und zu geniessen.“
(Padre Pio)

"Meine Warnungen sind auf taube Ohren gestoßen und jene sind zu stolz, die Hand der Barmherzigkeit anzunehmen, die euch durch Meine Botschaften gegeben werden." (Worte von Gottvater aus 951 B.d.W.)


"Wisst auch, dass diejenigen, die für sich in Anspruch nehmen, heilige Menschen zu sein, kenntnisreich in der Heiligen Schrift und in den Lehren Meiner Kirche, darauf warten und die ersten sein werden, euch zu verdammen, weil ihr der Wahrheit folgt." (Worte Jesu aus 949 B.d.W.)

„Oh, könntet ihr Mein Herz sehen,
wie weit es sich öffnet für die armen Sünder, die nach Hause finden.
Oh, könntet ihr die Freude des Himmels verspüren,
wenn eine verirrte Seele auf Erden sich voller Reue an die Brust klopft
und Gott, den Vater des Himmels, um Barmherzigkeit anfleht!“

(Worte Jesu 5. Oktober 2013 Morgenröte)

Beim Propheten Ezechiel 33,8 – 9 hören wir: „Wenn ich zu einem der sich schuldig gemacht hat, sage: Du musst sterben!, und wenn du nicht redest und den Schuldigen nicht warnst, um ihn von seinem Weg abzubringen, dann wird der Schuldige seiner Sünde wegen sterben. Von dir aber fordere ich Rechenschaft für sein Blut. Wenn du aber den Schuldigen vor seinem Weg gewarnt hast, damit er umkehrt, und wenn er dennoch auf dem Weg nicht umkehrt, dann wird er seiner Sünde wegen sterben, du aber hast dein Leben gerettet.“

Vielen ist es heute peinlich, die Wahrheit vor den Augen der Öffentlichkeit zu verkünden.
Nur sehr wenige Seelen sind mutig genug, aufzustehen und sich selbst als Soldaten von Christus zu erkennen zu geben.

Sogar heilige Seelen haben Angst davor, dies zu tun, und zwar weil sie fürchten, bei den Nichtgläubigen Empörung auszulösen.

Es zu unterlassen, die Wahrheit der Lehren Seines Sohns öffentlich zu verkünden, hat zur Folge, dass Gott vergessen wird.

Hebr. 10,35 Werft also eure Zuversicht nicht weg, die großen Lohn mit sich bringt.

"Ihr dürft niemals das Wort abweisen, das einem Propheten Gottes gegeben wird. Wenn ihr das tut, dann schlagt ihr Mir, eurem Jesus, ins Antlitz." (Worte Jesu aus 1050 B.d.W.)

Christus wird einmal alle Seine Priester fragen : "Wart ihr Priester für Mich, oder wart ihr Priester für euch?" und da sie wissen was sie tun, kennen sie auch die Antwort.

„Dies ist Mein Weg — der Weg der Wahrheit. Nur die ganze Wahrheit ist annehmbar. Eine halbe Wahrheit bedeutet, dass sie eine Lüge wird. „ (Worte Jesu aus 879)

„Ihr seid entweder für Mich oder gegen Mich.“ (Worte Jesu aus 870)

"Es kann nur eine einzige Wahrheit geben, und das ist die Wahrheit, die von Anfang an von Gott festgelegt worden ist." (Worte Jesu aus 1008)

„Haltet euch die Ohren zu, wenn die Gotteslästerungen aus dem Maul des Tieres hervorsprudeln. Akzeptiert rein gar nichts, was die Sakramente oder Meine Lehren verraten wird. Schlagt eine andere Richtung ein und folgt Mir, denn wenn all diese Dinge eintreten, wird es nur einen einzigen Weg geben, den ihr gehen könnt.“

„Dies ist Mein Weg — der Weg der Wahrheit. Nur die ganze Wahrheit ist annehmbar. Eine halbe Wahrheit bedeutet, dass sie eine Lüge wird." (Worte Jesu aus 879)

Wenn ihr für Mich seid, dann werdet ihr in der Lage sein, die Welt dagegen zu verteidigen, in ihren letzten Tagen von der Bosheit des Teufels verschlungen zu werden. Ihr werdet nicht scheitern. Ihr werdet leiden. Ihr werdet Missfallen, Widerstand und Vorwürfen der Häresie ausgesetzt sein, obwohl alles, woran ihr die Menschen lediglich erinnern werdet, schon in den Heiligen Evangelien enthalten ist." (Worte Jesu aus 1016 B.d.W)

„Es steht doch in der heiligen Schrift, wie der HERR einst den Tempel mit eiserner Hand reinigte. Und was geschieht jetzt dann in den nächsten Tagen wieder? An vielen Orten wird das HEILIGTUM GOTTES wieder durch weltliches Gebaren verwüstet und missbraucht! Viele Bischöfe und Priester schauen nur zu. Und es gibt sogar solche, die dieses Tun noch befürworten und mitmachen! Muss da nicht die GERECHTIGKEIT GOTTES eingreifen? Priestersöhne, die solches mitmachen, sind keine Führer, sondern Verführer! Diese wird der HERR einst fragen: Wo sind die Schafe, die ich euch anvertraut habe? Geht hinweg, ihr untreuen Knechte! Ihr habt euren Lohn schon erhalten!“ (Worte der Gottesmutter, 28.01.2014, Myrtha-Maria, eine Sühneseele für katholische Bischöfe und Priester)
"Wenn eine Mission, die erklärt, sie spreche das Wort Gottes, falsch ist, dann wird ihr kein Hass gezeigt werden, denn Satan wird niemals jene öffentlich angreifen, die er betrügt." (Worte der Gottesmutter aus 965)
Wenn Gott in einer Mission präsent ist, die von ihm auf Erden sanktioniert ist, um Seelen zu retten, wird Satan immer angreifen. Ihr werdet Gottes wahre Propheten erkennen aufgrund der Verfolgung und des Hasses, der ihnen gezeigt wird. Ihr werdet sie erkennen aufgrund der öffentlichen Ablehnung ihrer Mission und der bösen Aktionen, die von anderen Menschen gegen sie ausgeführt werden." (Worte der Gottesmutter aus 965)

"Meine Warnungen sind auf taube Ohren gestoßen und jene sind zu stolz, die Hand der Barmherzigkeit anzunehmen, die euch durch Meine Botschaften gegeben werden. " (Worte von Gottvater aus 951)

"Licht zieht diejenigen an, die sich in der Finsternis befinden, und sie werden euch immer angreifen und gegen euch hauen, wenn ihr in voller Einheit mit Meinem Sohn, Jesus Christus, seid. Es ist doch solch eine Geringfügigkeit, wenn ihr für Meinen Sohn leidet, und es ist unerheblich verglichen mit dem, was Er für jeden Einzelnen von euch ertrug, als Er am Kreuze starb, um euch zu retten." (Worte der Gottesmutter aus 950)

"Je mehr sie ihre Angst vor diesen Botschaften zeigen, desto mehr werden sie auf euch einschlagen. Einige von euch werden bereits einen Vorgeschmack des heftigen Widerstandes erfahren haben, den ihr Meinetwegen werdet erdulden müssen." (Worte Jesu aus 949)

"Selbst diejenigen, die Meine Stimme hören, werden Mich ignorieren und Meine Worte als Häresie ablehnen. Sie werden nicht die Zeiten erkennen, in denen sie leben, und werden die Wahrheit erst während der Warnung realisieren. Bis dahin werden Mich viele von ihnen verflucht haben und sich so weit von Mir entfernt haben, dass Ich nicht in der Lage sein werde, in ihre Herzen vorzudringen oder ihre Seelen zu retten.

Unterschätzt nicht den Hass, den der Teufel auf Mich hat. Er hat Meinen Vater auf schreckliche Art und Weise verraten, aber Mich verabscheut er. Dies bedeutet, dass er Meine Kirche hasst, und es wird Meine Kirche auf Erden sein, die die letzte Schlacht mit den von Satan geschickten Dämonen ausfechten muss." (Worte Jesu aus 943 Buch der Wahrheit)

"Sage dies, Mein geliebtes Kind, denen, die an der Echtheit dieser Botschaften zweifeln. Mehr musst du nicht tun.
Wer Uns nicht hören will, der verschließe sich, doch denke nicht Du, der sich verschließt vor der Wahrheit, hättest das Recht, anderen ihren Glauben streitig zu machen. Schweige und versündige dich nicht gegen andere."

Worte Jesus, aus die Vorbereitung (passt auf auch auf die Warnung und Anne)

Wahre Ökumene ist Rückkehr zur ewigen Wahrheit, ja, Rückkehr !

Was heute aber geschieht, das ist Abkehr !

Wie kann so ‚ein Hirt und eine Herde’ sein, wenn jene,
welche die Wahrheit verkünden sollen, selbst uneins sind ?

Ja, es ist furchtbar ! Noch nie wurde so gegen die heiligen zehn Gebote gesündigt ! Gottlose Gesetze werden erlassen und töten ist an der Tagesordnung ! So viele ungeborene Kinder werden täglich umgebracht ! Und wer steht für sie ein ?

(Worte der Gottesmutter, Myrtha-Maria, 05.02.2013)

"Wie könnt ihr so blind sein? Von welcher Fäulnis seid ihr befallen, die euch dazu bringt, andere zu verletzen zu versuchen? Betet, dass ihr euren Nächsten Mir nicht entfremdet. Betet, dass ihr die Wahrheit sucht, bevor der Teufel eure Seelen besitzt. Er ist sehr mächtig, und diejenigen, deren Seelen durch die Sünde des Stolzes geschwächt sind, werden bereitwillige Gefäße werden, in welchen Satan und seine gefallenen Engel residieren werden." (851)

„Jeder, der dafür verantwortlich ist, eine einzige Seele von Mir weggenommen zu haben, wird dafür leiden. Mein Zorn ist am schlimmsten, wenn ihr — nicht zufrieden damit, euch auf den Zustand eurer eigenen Seele zu konzentrieren — bewusst versucht, einen anderen mit euch zu nehmen und wegzubringen von Meiner Liebe und Meinem Königreich.

Ihr seid früher schon vor den Folgen gewarnt worden. Jetzt erinnere Ich euch noch einmal daran. Nehmt eine Seele — ein Leben — von Mir weg — und euer eigenes Leben — euer Ewiges Heil — wird nicht mehr euer Recht sein.“

(Worte Jesu aus 1055 Buch der Wahrheit)

„Denkt immer daran, dass die Angriffe auf diese Mission Angriffe gegen Mich sind. Hass gegen diese Mission ist Hass gegen Mich, Jesus Christus. Ihr könnt nicht auf die eine Weise sagen, ihr würdet Mich lieben, und dann auf verschiedenste Weise euren Hass auf Mich zum Ausdruck bringen. Ihr seid entweder für Mich oder gegen Mich. Entweder glaubt ihr Mir, oder ihr glaubt Mir nicht. Wenn ihr an Mich glaubt, dann dürft ihr niemals eine andere Seele verfolgen, denn wenn ihr das tut, dann seid ihr Mir weggenommen worden von Meinem Feind und ihr habt dann kein Recht zu erklären, ihr würdet zu Mir gehören.“

(Worte Jesus aus 1054. B.d.W.)

„Meine Barmherzigkeit wird nur all jenen gezeigt werden, die Reue für ihre Sünden zeigen. Sie wird nicht denjenigen gezeigt werden, die stolz vor Mir stehen und wo kein Versuch ihrerseits gemacht worden sein wird, sich um Meine Vergebung zu bemühen. Wenn Ich komme, um zu richten, wird die Welt erzittern. Und wenn Meine Barmherzigkeit erschöpft ist, wird Meine Gerechtigkeit wie eine Axt hernieder fallen. Ich werde die Bösen strafen, denen nicht mehr zu helfen sein wird.

Der Mensch darf niemals — auch nur für eine Minute — Meine Verheißung ignorieren. Ich werde kommen, um alle Kinder Gottes zu sammeln, aber leider werden viele von ihnen niemals in Mein Paradies eingehen, weil sie Mich, Meine Existenz und die Existenz der Sünde geleugnet haben.“

(Worte Jesu aus 1056 Buch der Wahrheit)

Wenn eine Seele gegen Gottes Wort lästert, dann wird sie einem Kampf gegen das Tier ausgesetzt sein, so heftig, dass es ihr unmöglich erscheint, sich nicht seiner Macht auszuliefern. Ihr Fluch gegen Gott wird ihr Fluch werden, und nichts kann in diesem Stadium für sie getan werden.
(Worte der Gottesmutter 1065 Buch der Wahrheit)

Wenn Gott durch einen Propheten spricht, ruft das in der Hölle Empörung hervor.
Jede Anstrengung wird in diesen Fällen vom Teufel unternommen, um das Wort Gottes zum Schweigen zu bringen. (Worte der Gottesmutter 1065 Buch der Wahrheit)

Liebe und nur Liebe kommt von Gott. Hass kommt nur von Satan. Es gibt nichts dazwischen. Es gibt keine Mitte. Ihr seid entweder für Meinen Sohn oder gegen Ihn.
(Worte der Gottesmutter 1065 Buch der Wahrheit)

von 23.04.2014 09:55

Der alte Jim
Dem Pfarrer einer Gemeinde in Kenia fiel ein alter, ärmlich wirkender Mann auf, der jeden Mitag um 12 Uhr die Kirche betrat und sie nach kurzer Zeit schon wieder verließverließ. Eines Tages wartete der Pfarrer auf den Mann und fragte ihn, was er denn in der Kirche tue. Der Alte antwortete: "Ich gehe hinein um zu beten!" Auf die verwunderte Feststellung: "Aber du bist niemals lange genug in der Kirche, um wirklich beten zu können!", erklärte der alte Mann:"Ich kann kein langes Gebet sprechen, aber ich komme jeden Tag um 12 Uhr vorbei und sage:

"Jesus, hier ist Jim." (*)

Dann warte ich eine Minute, und er hört mich.

Nach einiger Zeit kam der alte Jim mit einer Verletzung seines Beines ins Krankenhaus. Die Schwestern stellten fest, daß er auf alle anderen Patienten einen heilsamen Einfluß hatte. Die Nörgler wurden zufrieden, die Ängstlichen gewannen neue Zuversicht, die Traurigen wurden fröhlich. Und es wurde viel gelacht ins Jims Zimmer.

"Jim", sagte die Stationsschwester eines Tages zu ihm, "die anderen Männer sagen, daß du diese Veränderung herbeigeführt hast. Du bist immer glücklich!" " Ja, Schwester, ich kann nichts dafür, daß ich immer so fröhlich bin.. Das kommt durch meinen Besucher."

Die Schwester hatte bei Jim noch nie Besuch gesehen, denn er hatte keine Verwandten, und auch keine näheren Freunde hier. "Dein Besucher?" fragte sie. "Wann kommt er denn?" "Jeden Tag um 12 Uhr mittags", antwortete Jim. "Er kommt herein, steht am Fußende meines Bettes und sagt: "Jim, hier ist Jesus!"

Aus: "War Cry", Kenia

(*) Sprich den Namen Jesus beim Einatmen, deinen Vornamen beim Ausatmen.

Siehe auch:
[Immerwährendes Jesusgebet] [Mit dem Namen 'Jesus Christus' beten]

von 23.04.2014 09:29

23.04.Adalbert von Prag um 956 - 997 Bischof, Märtyrer, Glaubensbote

Adalbert von Prag

Adalbert ist althochdeutsch und bedeutet "von edler Abstammung". Diesen Namen erhielt der junge Vojtech bei seiner Firmung in Magdeburg. Als Sohn eines böhmischen Fürsten war Vojtech ohne Zweifel von edler Abstammung. Schon früh haben seine Eltern ihn für einen geistlichen Beruf bestimmt und ihn an die damals für den östlichen Raum maßgebende Domschule in Magdeburg geschickt. Dort erhielt er in den Jahren 972 bis 981 eine umfangreiche Ausbildung. 981 kehrte Adalbert nach Prag zurück, wo er im selben Jahr zum Priester geweiht wurde. Bereits 983, noch keine 30 Jahre alt, wurde er in Verona zum zweiten Bischof des im Jahr 973 gegründeten Bistums Prag geweiht.
Doch noch war das Christentum neu in den slawischen Ländern und heidnische Kulte beim Volk und beim Adel weiterhin fest verwurzelt. Dies bekam auch der junge Bischof zu spüren, der hart von seinen heidnischen Landsleuten bedrängt wurde. 988 legte er deshalb sein Amt als Bischof von Prag nieder und begab sich nach Rom. Dort wollte er vom Papst um die Erlaubnis bitten, in den östlichen Ländern als Missionar tätig zu sein. Doch zunächst lebte Adalbert in Rom einige Zeit in einer klösterlichen Gemeinschaft und gab schließlich dem Drängen zu einer Rückkehr nach Prag nach. 992 nahm er sein Bischofsamt wieder auf.
Um dem Glauben in seiner Bischofsstadt Prag eine Heimstatt zu geben, errichtete Adalbert dort im Jahr 993 das Benediktinerkloster Brevnov, zu dessen Gründung er Mönche aus Rom nach Böhmen holte. Das Kloster wurde ein Zentrum der Mission unter den Slawen und von hier aus wurden bald weitere Köster geründet. Bis heute leben hier Mönche nach der Regel des heiligen Benedikt.
Adalbert bekam in Prag erneut die Anfeindungen der Heiden zu spüren und sah sich daher bereits 994 dazu gezwungen, seine Bischofsstadt wieder zu verlassen. Er reiste zunächst an den Hof Kaiser Otto III., mit dem ihn eine enge Freundschaft verband. Danach ging wieder nach Rom.
Im Jahr 996 konnte er endlich zu einer Missionsreise in den Osten aufbrechen. Er verbrachte zunächst einige Monate am Hof des ungarischen Herzogs Stephan, dann reiste er weiter zum polnischen Herzog Boleslaw. Mit dessen Einverständnis missionierte er unter den slawischen Liutizen und den baltischen Pruzzen. Am 23. April 997 fand seine erfolgreiche Missionstätigkeit ein jähes Ende. In der Gegend von Elbing wurde er von heidnischen Pruzzen ermordet. Sie verkauften den toten Leib des Märtyrers an den Polenherzog Boleslaw, der ihn in Gnesen beisetzen ließ.
Sofort nach seinem Tod wurde Adalbert als Heiliger verehrt. Kaiser Otto III. errichtete am Grab des Heiligen im Jahr 1000 das Erzbistum Gnesen, wodurch das junge polnische Reich nun auch im kirchlichen Bereich eigenständig wurde. 1039 wurden die Gebeine Adalberts nach Prag überführt. Reliquien des Heiligen kamen auch nach Aachen und Rom. Adalbert ist Patron des Bistums Danzig und hat nach dem Zweiten Weltkrieg besonders als Fürsprecher für die Aussöhnung der Deutschen mit ihren östlichen Nachbarn eine besondere Bedeutung gewonnen.

von 18.04.2014 10:44

Karfreitag - Passion
Passion kommt vom lateinischen Wort pati, (er)leiden, (er)dulden. Es steckt auch das Wort passiv darin. Wenn ein Mensch leidet, dann geschieht etwas an ihm, das er nicht aktiv beeinflussen kann.
Jesus war sein Leben lang aktiv, hat gepredigt, Menschen geheilt. Am Ende seines Lebens aber leidet Jesus, er gibt sich ganz hin, übergibt sich in die Hände von Menschen. Er tut dies, weil sich darin der Wille des Vaters erfüllt. In Getsemani kämpft Jesus den inneren Kampf um die Bereitschaft zu dieser Hingabe. Als dann die Soldaten kommen, lässt er sich bereitwillig abführen.
Nun bestimmen andere, was mit Jesus geschieht, der Hohe Rat, Pilatus, die Soldaten. Jesus liefert sich ganz deren Willkür aus, läßt sich schlagen, beschimpfen und schließlich ans Kreuz nageln. Doch gerade durch das, was ihm angetan wird, erfüllt Jesus seine Sendung, den Menschen unvergängliches Heil zu schenken.
Wenn wir unser Leben anschauen, müssen wir erkennen, das wir vieles nicht aktiv bestimmen können. Mein Erleiden macht einen weit größeren Teil meines Lebens aus, als mein Handeln. So ist es für mich eine frohe Botschaft, zu wissen, dass Jesus sich dem Erleiden übergeben lässt und gerade auch durch sein Erleiden seine göttliche Aufgabe erfüllt.

Der Hohe Rat fällt ein schnelles Urteil über Jesus. Einstimmig fordern sie bei Pilatus seine Hinrichtung. Geschickt verstehen sie es, den zögernden römischen Statthalter dazu zu bringen, ihrer Bitte nachzukommen.
Nun ist Jesus als verurteilter Schwerverbrecher aller Menschenwürde beraubt. Die Soldaten können ungehindert ihren Spott mit ihm treiben. Die römische Geißelung war brutal. Die mit Knochen- und Eisenstücken versehen Peitschen rissen dem Verurteilten die Haut vom Leib. Dass die Römer Simon von Zyrene zwingen müssen, das Kreuz Jesu zu tragen, kann durchaus auch deshalb nötig gewesen sein, weil Jesus schon nach der Geißelung all seiner Kräfte beraubt war. Doch er muss noch den Weg gehen hinauf nach Golgota.
Endlich auf Golgota angekommen, geht die Qual weiter. Die Soldaten reißen ihm die Kleider vom Leib und nageln ihn an das Kreuz. Dort hängt Jesus nun, von Schmerzen und Wunden gezeichnet, zwischen zwei Räubern. Nur seine Mutter und einige andere Frauen schauen aus der Ferne zu. Sonst sind alle weg. Nur einige Soldaten, die die Gekreuzigten weiter verspotten, sind noch da.
Jesus ist allein, allein mit seinem Vater. "Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist." Dann stirbt Jesus am Kreuz. Einige erkennen, dass in diesem Moment etwas außergewöhnliches geschehen ist. Eine Finsternis, ein Erdbeben. "Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn." So bekennt der Hauptmann, der in diesem Moment unter dem Kreuz Jesu stand.
"Dort stirbt Jesus. Die Mächte des Todes zerschmetterten ihn. Das waren nicht nur der um seine Macht bangende Pilatus mit seinem Fehlurteil, nicht nur die römischen Soldaten, die ihn blutig quälten, und nicht nur die, die ihn grausam ans Kreuz nagelten, sondern das waren auch die Mächte und Gewalten dieser Welt.
Wenn wir sagen Christus ist gestorben, bringen wir die Wahrheit zum Ausdruck, dass alles menschliche Leiden aller Zeiten und Räume vom Sohn Gottes erlitten und damit ins innerste Leben Gottes aufgehoben wurde. Es gibt kein Leiden, das Gott nicht erlitten hätte.
Wir müssen zum innersten Wissen gelangen, dass der Todeskampf der Welt der Todeskampf Gottes ist. Der Todeskampf all der Frauen, Männer und Kinder aller Zeiten offenbart uns die unauslotbaren Tiefen des Todeskampfes Gottes, von dem uns ein Schimmer im Garten von Getsemani aufgegangen ist. Der tiefste Sinn der Menschheitsgeschichte liegt darin, die Leiden Christi Stufe um Stufe zu entfalten. Solange es noch eine Menschheitsgeschichte gibt, ist die Geschichte des Leidens Christi noch nicht vollständig erzählt.
Je mehr wir versuchen, in dieses Geheimnis einzutreten, desto deutlicher geht uns auf, dass die leidende Welt eine in Gott verborgene Welt ist. Außerhalb von Gott ist das Leiden der Menschen nicht nur unerträglich, sondern man kann es nicht einmal voll ins Auge fassen. Aber wenn uns der innere Zusammenhang zwischen dem Leiden der Welt und Gottes Leiden aufgeht, wird alles radikal anders. Dann sehen wir, dass Gott in und durch Jesus Christus alle Last der Menschen in sein Innerstes aufgehoben und sie zum Weg verwandelt hat, auf dem wir seine unermeßliche Liebe erkennen." (Henri Nouwen)

Herr, hilf mir,
das Licht in der
Finsternis zu finden,
und die Einheit mit dir,
wenn ich mich
verlassen fühle;
denn durch deine
Verlassenheit
hast du uns
neues Leben geschenkt.
Betrachtung über das Leiden und Sterben des Herrn

Jesus, voller Schmerzen am Ölberg

Am Gründonnerstag hat Jesus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl gefeiert. Damit hat er auch uns in den Zeichen von Brot und Wein seinen Leib und sein Blut als ewiges Gedächtnis hinterlassen. Keine Gemeinschaft kann inniger sein als die Teilhabe an Christus in der Eucharistie. Doch die Stiftung dieses Gedächtnisses musste Jesus mit seinem Tod besiegeln. Erst durch seinen Tod wird uns die Teilhabe an ihm möglich.
Nach dem Mahl beginnt Jesu qualvoller Weg ans Kreuz. Jesus wusste um den Weg, den der Vater für ihn bestimmt hat zu unserem Heil. Er schrickt vor den Leiden zurück, die ihm bevorstehen. Am Ölberg betet er in seiner Not zum Vater. Er bittet seine Jünger, mit ihm zu wachen und zu beten, doch sie schlafen.

Meine Seele ist zu Tode betrübt. (Ps 42,6 - Mt 26,38)

Jesu angstvoller Seufzer zeigt, wie es um ihn steht, lässt uns seine Angst und Not erkennen. Jesus war nicht der Übermensch, dem Leiden nichts anhaben könnten. Er, der wahre Gott, ist auch wahrer Mensch. Das Wissen um die Grausamkeit dessen, was ihm bevorsteht, lässt ihn erschauern.
Nutzen wir die Gebetsstunden an diesem Tag, um in Jesu Gebet einzutreten. Denken wir an das, was er für uns getan hat und beten wir für die Menschen, die heute angstvoll auf eine Zukunft voller Leiden und Schmerzen blicken.
Herr Jesus, du kennst die Angst und Not der Menschen und die Qualen, die Leiden und Schmerzen bedeuten. Für uns hast du die Schmerzen der Geißelung und des Kreuzes auf dich genommen. Stehe uns bei in unseren Ängsten und Nöten. Gib uns die Kraft, sie auf uns zu nehmen und schenke uns Befreiung. Amen.

Jesus, von Jüngern und Freunden verlassen

Nicht nur die Masse des Volkes ist es, die Jesus den Rücken kehrt. Auch seine engsten Vertrauten und Freunde werden schwach. Sie haben nicht den Mut, für Jesus einzustehen. Alle sind sie plötzlich weg, als es ernst wird, als Jesus verurteilt und verspottet wird. Sie verstehen noch nicht, dass der Messias all das erleiden musste.
Judas liefert ihn durch seinen Verrat aus, Petrus verleugnet Jesus dreimal, und als Jesus seinen Kreuzweg geht, ist keiner von seinen Jüngern da, nur seine Mutter und einige der Frauen, die Jesus gefolgt sind stehen weinend am Weg. So erfüllen sich die Psalmworte:

Freunde und Gefährten bleiben mir fern in meinem Unglück und meine Nächsten meiden mich. (Ps 38,12 - Lk 23,49)
Auch mein Freund, dem ich vertraute, der mein Brot aß, hat gegen mich geprahlt. (Ps 41,10 - Mk 14,18)

Herr Jesus, wie tief muss es dich getroffen haben, als dich selbst deine engsten Freunde und Vertrauten verlassen haben. Ganz allein musstest du den schweren Weg ans Kreuz gehen. Doch du hast weiter auf sie gebaut, hast sie nicht verstoßen, sondern sie nach deiner Auferstehung wieder versammelt und ihnen dann die Kraft gegeben, unerschrocken von dir Zeugnis zu geben. Gib auch uns den Mut, uns zu dir zu bekennen. Amen.

Karfreitag Karfreitag

Jesus, von Volk und Soldaten verspottet

Jesus wusste es, die Menge lässt sich leicht beeinflussen. Daher hat er nie darauf Wert gelegt, der Liebling des Volkes zu sein. Jesus sagte immer die Wahrheit, egal ob das gerade populär war oder nicht. Am Palmsonntag hat Jerusalem gejubelt: Hosanna dem Sohne Davids!
Doch dann wurden falsche Gerüchte über ihn ausgestreut. Viele erkannten, dass dieser Jesus nicht so ist, wie sie ihn sich vorgestellt haben und sie waren nicht bereit, ihr Bild vom Messias zu korrigieren.
Die Ablehnung Jesu wächst, bis er dann schließlich für Viele zum Spottobjekt wird, dem man lauthals den Kreuzestod wünscht - ein Spektakel, an dem man seine Neugier befriedigen kann.

Alle, die mich sehen, verlachen mich, verziehen die Lippen, schütteln den Kopf. Ps 22,8, Lk 23,35)

Herr Jesus, du hast geduldig des Spott des Volkes erduldet. Immer wieder weisen die dich ab, die du mit unendlicher Liebe umfangen möchtest. Mache uns zu Zeugen deiner Liebe.

Karfreitag

Jesus, ans Kreuz geschlagen

Wie ein Verbrecher wird Jesus zu der härtesten Strafe, die man sich damals denken konnte, verurteilt. Nach schweren Misshandlungen, Geißelung und Schlägen muss er noch selbst das Kreuz bis zur Hinrichtungsstätte tragen. Ein qualvoller Weg, den wir im Gebet des Kreuzweges mit Jesus mitgehen.
Dann wird Jesus ans Kreuz geschlagen. Unterm Kreuz verteilen die Soldaten seine Kleider unter sich, wie es im Psalm heißt:

Sie verteilen unter sich meine Kleider und werfen das Los um mein Gewand. (Ps 22,19 - Joh 19,24)

Jesus war den ganzen Tag der brütenden Sonnenhitze ausgesetzt und hat weder zu Essen noch zu Trinken bekommen. Als ihn dürstet, reichen ihm die Soldaten nur einen Schwamm mit Essig, wohl eine Mischung, die die Gekreuzigten betäuben sollte. Doch Jesus nimmt nicht davon. Dadurch erfüllt sich das Psalmwort:

Für den Durst reichten sie mir Essig. (Ps 69,22 - Mt 27,48)

Herr Jesus, lass uns das Leiden betrachten, das du für uns am Kreuz erduldet hast. Durch dich ist das Kreuz vom Zeichen von größter Qual und Spott zum Zeichen des Heils geworden. Es gibt nun keinen Abgrund, keine Qualen mehr, die deine Liebe nicht erreichen könnte. Lass uns im Kreuz das Zeichen der Hoffnung sehen und in ihm Kraft finden für unseren Weg.

Karfreitag

Jesus, vom Vater verlassen?

Am Kreuz betet Jesus den Psalm 22. Er beginnt mit den Worten:

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Ps 22,2 - Mk 15,34)

Wir haben betrachtet, wie die Volksmenge Jesus verspottet hat, wie selbst Jesu Jünger und Freunde fern blieben, als ihn das Todesurteil traf. Einsam und verlassen hängt Jesus am Kreuz. Hat ihn nun auch der Vater verlassen?
Immer hatte Jesus eine ganz enge Verbindung zu seinem Vater im Himmel. Stunden des Gebetes hat er mit dem Vater zugebracht. Immer war das, was er tat, auch der Wille des Vaters. Wie konnte der Vater nun zulassen, dass sein Sohn so sterben muss?
Auch wenn wir es nicht begreifen können, der Tod Jesu geschah zu unserem Heil und durch den Tod konnte der Vater machtvoll die Auferstehung wirken. Er wird den Sohn aus dem Tod holen und damit die Macht des Todes, die über die Menschen herrscht, ein für alle Mal brechen. Durch die Auferstehung Jesu steht auch uns der Weg offen zum ewigen Leben bei Gott. Der Schmerz des Todes ist der Weg zur Freude des Heils.
Wenn wir den ganzen Psalm 22 beten, so sehen wir, dass er sich von einem Klageruf in ein Gebet der Hoffnung und Zuversicht wandelt. Jesus hat qualvoll unter den Schmerzen des Kreuzes gelitten. Das lässt ihn aufschreien. Aber er hat nicht daran gezweifelt, dass auch hier der Vater bei ihm ist und ihn erretten wird.

Karfreitag

Jesus stirbt am Kreuz.
Von den Mächtigen verurteilt,
von der Menge verspottet,
von den Jüngern verlassen,
von Schmerzen gequält.
Doch Gott hat beschlossen, uns gerade auf diese Weise zu offenbaren, was göttliche Liebe ist.
Der liebende Vater, dessen Arme immer offen stehen, wie hätte Gott tiefer offenbaren können, dass dies nicht nur ein Bild, sondern bleibende Realität ist?

Herr Jesus, gib auch uns die Kraft und den Mut, schwere Stunden und Leiden durchzustehen und an Gottes Barmherzigkeit niemals zu verzweifeln. Amen.

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