Herzlich Willkommen, hier in diesem Forum....http://files.homepagemodules.de/b531466/avatar-4dbf9126-1.gif

NEUER BLOG von Esther

  •  

Blog Kategorien
Beliebteste Blog-Artikel
Blog empfehlen

Neueste Blog-Artikel
Letzte Kommentare der Blogs
  • Eine schöne Linkauswahl liebe Esther. Ich bin diesen Monat leider im Tansania Urlaub und deswegen verhindert sie sofort zu lesen, aber sobals ich zurück bin werde ich sie durcharbeiten. https://www.accept-reisen.de/
    von in Gestern haben die Gläubigen "V...
  • Liebe Mitchristen, hier etwas in eigener Sache, die ich Ihnen mitteilen möchte. Ja, wir, die wir noch Christen sind und sein wollen, für uns ist es nicht einfach mit unserem kath. Glauben. Gestern habe ich gelesen, dass Kardinal Burke sagte, er hat Angst, ja das wird uns wahrscheinlich auch so gehen. Denn wir wollen keine Spaltung, wie damals bei Luther, nein bestimmt nicht. Doch einfach ist es n...
    von esther10 in Angriff des Katechismus...
  • Ein Beitrag in eigener Sache: von www.anne.xobor.de blog-e75589-Sonnenwunder-VIDEO-wurde-in-Fatoma-am-wieder-gesehen-dieses-zeichen-hat-eine-grosse-Bedeutung-an-uns-umkehren-Rosenkranz-beten-wie-vor-jahren-auch-gesagt-Busse-tun.html Ja, ist auch sehr, sehr wichtig...die Bitte vom Himmel, zu befolgen. Herzl. Gruß Gertrud/Anne.
    von esther10 in Was können wir für 2017 erwart...
  • Möchte noch anfügen, ein mir bekanntes Ehepaar, von der kath. Kirche her, kam ich mal ins Gespräch, betreffs Ihres beiden kleinen Kindern, die sie als dabei hatten. Nach dem Gottesdienst sprach ich Sie mal an. Die Frau sagte, dass es hier in Deutschland schlimm wäre. betreffs Kinder zum Glauben zu erziehen. (Es wird ja so viel Schlechtes schon in der Schule gelehrt.) La, da musste ich ihr recht ge...
    von esther10 in Eltern begegnen: "Die Schule m...
  • Ein heiligmäßiger Priester sagte früher mal zu mir "Nichts geschieht von ungefähr...alles kommt vom Herrgott her."
    von esther10 in Das Erdbeben und die Strafe Go...

Die aktivsten Blogs
Kategorien
von esther10 18.09.2015 21:16

Papst startet am Samstag seine bisher längste Auslandsreise

Vatikansprecher P. Federico Lombardi: Durch Aufenthalte in Kuba, in drei US-Städten und die Station am Sitz der Vereinten Nationen wird es eine "sehr komplexe Reise" werden
teilen
+1
tweet
18.09.2015, 13:06 Uhr Vatikan/USA/Kuba/Papst/Reise/Politik/Programm/Lombardi
Vatikanstadt-Washington, 18.09.2015 (KAP) Papst Franziskus beginnt am Samstag seine 10. Auslandsreise - die längste seines Pontifikats. Durch die Aufenthalte in Kuba, in drei US-Städten und die Station am Sitz der Vereinten Nationen werde es eine "sehr komplexe Reise" sein, sagte Vatikansprecher P. Federico Lombardi zu Wochenbeginn bei einer detaillierten Programmpräsentation.

Wie Lombardi berichtete, seien die bestehenden Planungen zur USA-Reise kurzfristig "angereichert" worden, nachdem die Vereinigten Staaten und Kuba angekündigt hatten, sie würden zur Normalisierung der diplomatischen Beziehungen schreiten.

Der Papst wird in der Zeit von 19. bis 28. September 26 formelle Reden halten - nur vier von ihnen ausschließlich in englischer Sprache, so Lombardi. Die ausschließlich englischen Texte sind für Franziskus' Besuch im Weißen Haus am 23. September vorbereitet, für seine Adresse zu einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses am 24. September, sein Treffen mit Mitarbeitern der Vereinten Nationen am 25. September und seinen Dank an die Organisatoren des Weltfamilientreffens in Philadelphia am 27. September (=28. September Wiener Zeit).

Die Rede vor der UN-Vollversammlung wird hingegen komplett auf Spanisch gehalten, sagte Pater Lombardi. Weitere Reden in den Vereinigten Staaten erfolgen entweder in Spanisch oder einer Mischung aus Spanisch und Englisch, aber Übersetzungen werden zur Verfügung gestellt.

Der Sprecher wies darauf hin, dass Franziskus der erste Papst sein wird, der den US-Kongress besucht. Päpstliche Ansprachen an nationale Parlamente sind extrem rar: Johannes Paul II. hatte sich an das polnische und das italienische Parlament gerichtet, Benedikt XVI. an den Bundestag in Berlin und an das italienische Parlament.

Religiöse Höhepunkte der Reise sind die Heiligsprechung des spanischen Amerikamissionars P. Junipero Serra (1713-1784) in Washington am 23. September und die Abschlussmesse zum Weltfamilientreffen in Philadelphia am letzten September-Sonntag. Auf die Frage, ob der Papst wusste, dass es um Serra und seine Behandlung der Ureinwohner von Kalifornien eine Kontroverse gebe, sagte Pater Lombardi, Franziskus sei "sehr vertraut mit Debatten über 'Evangelisierung und Kolonisierung'", wie es sie auch in spanisch besiedelten Gebieten gebe. Allerdings - so der Sprecher - gebe es "großen Konsens" über Serras Bedeutung als herausragender Missionar und herausragende Gestalt in der Geschichte Kaliforniens.

Zu den Begleitern des Papstes in Kuba und den USA sagte Lombardi, Franziskus habe sich bei Auslandsreisen zur Gewohnheit gemacht, in seinem Gefolge Laienmitarbeiter des Vatikan einzuladen - neben Securities, Führern der Schweizer Garde, Mitarbeitern der Vatikanzeitung, des Radios und Fernsehzentrums. Diesmal - so Lombardi - habe der Papst Valentina Ambrosi eingeladen. Sie ist Künstlerin und arbeitet im Vatikan-Mosaikatellier.

Der Vatikan Staatssekretär, derzeit Kardinal Pietro Parolin, begleitet in der Regel auf allen Auslandsreisen. Wegen der "außenpolitischen Bedeutung" der Besuch in Kuba, den USA und den Vereinten Nationen habe der Papst aber auch Erzbischof Paul Gallagher, den Vatikan-Außenminister gebeten, nach Amerika mitzukommen.

Die italienische Fluggesellschaft Alitalia wird den Papst von Rom nach Havanna, in die kubanische Städte Holguin und Santiago de Cuba und dann weiter nach Washington befördern. Von Washington nach New York, dann nach Philadelphia und zurück nach Rom wird American Airlines das Flugzeug für den Papst, seine Entourage und etwa 75 Medienleute aus der ganzen Welt stellen.

Die Konzeption einer USA-Papstreise mit Ausgangspunkt Kuba wird von Vatikan-Beobachtern - und wird in den USA - als weit mehr als nur ein krönender Abschluss der erfolgreichen Vermittlung zwischen den beiden lange verfeindeten Staaten gesehen. Der politische Aspekt der Reise wird beim Kuba-USA-Brückenschlag sowie bei den beiden Reden vor dem US-Kongress in Washington und vor den Vereinten Nationen in New York im Vordergrund stehen.

Der Besuch habe jedenfalls eine deutliche politische Dimension, auch wenn Franziskus seine Funktion nicht als eine direkt politische sehe, sagte der Chef der deutschen Redaktion von Radio Vatikan, Pater Bernd Hagenkord: "Es ist eine Botschaft, dass er beide Länder in einer Reise zusammenpackt, weil es sicherlich noch einmal die Annäherungsbemühungen der beiden Länder unterstreicht."

Doch nicht weniger interessant verspricht die Reise in kirchenpolitischer Hinsicht zu werden. Denn Franziskus besuche ein Land, dessen katholische Bischöfe sich schwer tun mit diesem Papst, so die Kommentatoren.

Seine Aussage, man könne nicht ständig über Abtreibung, "Homo-Ehen" und Verhütung reden, hat viele Bischöfe zutiefst verunsichert. Denn auf eben diese Themen hat sich die katholische Kirche in den USA in den zurückliegenden Jahren konzentriert. Der Verteidigung der katholischen Morallehre galt bislang das Hauptaugenmerk der Bischöfe.

Nun kommt ein Papst, der diese Themen zwar keineswegs links liegen lässt, wie manche in den USA anfangs befürchtet hatten, aber andere Schwerpunkte setzt: Ein Papst, der den Einsatz für Flüchtlinge, Obdachlose und Arme predigt, der nicht müde wird, den Kapitalismus zu geißeln, und der zum Kampf gegen den Klimawandel aufruft.

Franziskus besucht zwar primär den katholischen Weltfamilientag in Philadelphia, aber er trifft in den USA auch mit Strafgefangenen, Obdachlosen und Flüchtlingen zusammen. Diesen Themen hätten die US-Bischöfe zumindest in der öffentlichen Debatte bislang relativ wenig Beachtung geschenkt, so amerikanische Medien.

"Kathpress"-Themenpaket zur Reise: www.kathpress.at/goto/dossier/1298713/Pa...uba_und_den_USA

von esther10 18.09.2015 21:04

Auch wir Christen wollen unsere religiöse und kulturelle Identität wahren

Veröffentlicht: 18. September 2015 | Autor: Felizitas Kübl
Von Lucia Tentrop

In unserem christlich geleiteten Berliner Mehrgenerationenhaus habe ich mich kürzlich bereit erklärt, ehrenamtlich an einem Projekt teilzunehmen, in dem Flüchtlinge Deutsch lernen können. tentrop_neu



Bei aller Hilfsbereitschaft wehre ich mich aber dagegen, das allgemeine Unverständnis für die Ungarn mit christlich erscheinenden Argumenten zu begründen. Es ist für Außenstehende bequem, die Freiheit des Christen vorwurfsvoll in die Pflicht zu nehmen, weil man zu wissen glaubt, was man als Christ tun hat.

Kultur setzt Kultus voraus

Laut Medienberichten schützen sich die Ungarn schon seit längerer Zeit durch stark kontrollierte Begrenzung fremder Einflüsse und Maßstäbe unter wörtlicher Berufung auf ihre christliche Kultur. Kultur ist ja mehr als politisch geordnetes Zusammenleben. Kultur im klassischen europäischenVerständnis setzt Kultus voraus. Das Christentum ist eine kultische Gemeinschaftsreligion, deren Kraft sich aus einer gemeinsamen geistig-seelischen Mitte nährt und der daraus entstehenden gegenseitigen Liebe ihrer Mitglieder bezieht.



“Einer trage des Anderen Last” (Gal 6,2)

Echte Christen sind nicht nur eines Geistes in der Liebe, sondern betrachten sich und ihre Gemeinschaft, als den Leib ihrer kultischen Mitte, d.h. sie verwirklichen Christi Liebe in Zeit und Raum. In dieser Intention gehen sie in die Welt hinaus nach außen, um Menschen aller Lebensrichtungen in Wort und Tat ihre Botschaft der Hoffnung der Liebe zu bringen. Das ist ihr Auftrag, den sie – wenn man von manchen Entgleisungen und Oberflächlichkeiten des Christentums mal großzügig absieht – seit über 2000 Jahren zu erfüllen suchen. flyerstralsund2

Dieses christliche Ideal ist in seiner verbürgerlichten Gestaltung nicht gut zu erkennen. Und wo es gelebt wird, ist es für die Öffentlichkeit uninteressant. Wer weiß denn, wie viele Angehörige unserer Ordensgemeinschaften u.a. sich nicht nur im Orient, sondern überall auf der Welt für Flüchtlinge und Hilfsbedürftige aller Weltanschauungen engagieren? Auch wenn sie dafür verschleppt, gefoltert oder getötet werden, erfährt man das in der Regel nur in speziell christlichen Medien.

Auch der Christ schätzt seine eigene Gemeinschaft

Mit der Aufnahme nichtchristlicher Menschen und Maßstäbe in ihren Kreis hinein tut sich das Christentum aber schwerer als mit dem Hinausgehen in die Welt, weil es seinen gemeinschaftlichen Geist wahren und sich bzw. diese Kraftquelle nicht zugunsten fremder Denkweisen aufgeben möchte.

Welcher moslemische, jüdische oder atheistische Flüchtling hätte denn auch Lust, sich wirklich in eine christliche Gemeinschaft zu integrieren, um kein Fremdkörper zu sein? Er möchte bleiben, was er ist. Und genau das möchte der Christ ebenfalls. Warum sollte er sich und seine Gemeinschaft aufgeben? Würde er den Hilfsbedürftigen unserer Welt damit nützen?

Der barmherzige Samariter tut, was nötig ist

Und was den oft zitierten mitleidigen Samariter in der Bibel als Vorbild des Christen anbetrifft, so gibt auch er sich für den von mörderischen Räubern überfallenen Fremden nicht selber auf. In mitfühlender Liebe versorgt der Samariter notdürftig die Wunden des Hilfsbedürftigen und hebt ihn auf sein Tier – aber nicht, um ihn zu sich nach Hause zu bringen und zeitlebens in seine Wohnung aufzunehmen.

Er tut das, was nötig ist, bringt ihn in eine Herberge und pflegt ihn dort bis zum nächsten Morgen. Dann zahlt er für sich und den Verwundeten die Rechnung für Kost und Logis und garantiert dem Wirt zusätzlich die Kostenübernahme ggfls. weiterer erforderlicher Hilfeleistungen für den Fremden. Dann geht er wieder seines Weges (vgl. Lk 10,30-37).

Vielleicht könnten die Ungarn sich ja in diesem Sinne Jesu an der Aufnahme von hilfsbedürftigen Flüchtlingen in die europäische Gemeinschaft beteiligen. Das wäre eine positive Alternative zur Gewalt. Hat man sie schon mal gefragt?

Unsere Autorin Lucia Tentrop ist Theologin, Musikerin, Malerin und Pädagogin; sie lebt in Berlin; hier ihre Homepage: www.lucia-tentrop.de

von esther10 18.09.2015 20:51

Das Leben nach der Hölle

ZEITMAGAZIN NR. 34/2015 9. SEPTEMBER 2015 — VON WOLFGANG BAUER
Die Terrorgruppe Boko Haram hält in Nigeria Tausende Frauen und Mädchen gefangen. Einige, denen die Flucht gelang, erzählen ihre Geschichte.



Cecilia, 25, ist die Halbschwester von Sakinah. Sie lebte lange auf der Flucht im Busch, bis sie entführt und für zwei Monate gefangen gehalten wurde. Bei einem Angriff des Militärs auf das Camp am Rand des Sambisa-Waldes gelang ihr die Flucht. © Andy Spyra


Bitte hier anschauen, schlimm...
http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/34/...redpost.link.sf

Der Wald, der zum Schrecken eines modernen Staates wurde, ist lichtlos und fast undurchdringlich. Wer in ihn hineingerät, glauben viele in Nigeria, finde nie wieder heraus. Es heißt, ein Fluch aus der Vorzeit liege auf ihm. Der Sambisa-Wald ist der Letzte seiner Art. Er ist so alt, dass sich niemand an die Bedeutung seines Namens erinnern kann. Von all den großen Wäldern im Nordosten Nigerias ist nur noch er geblieben. Seine Bäume haben nichts Erhabenes. Sie sind nur wenige Meter hoch, knorrig und miteinander verwachsen. Das Dickicht ist voller Dornen, schärfer als Krallen. Die Wipfel der Bäume sperren den Himmel aus, selten schafft es die Sonne bis auf den Grund. Mächtige Flüsse aus den Mandara-Bergen strömen nicht ins Meer, sondern enden in den Sümpfen des Sambisa. Er bedeckt ein Gebiet, das größer ist als Belgien. In diesem Wald gibt es viele Raubtiere. Das gefährlichste unter ihnen aber ist der Mensch. Genauer: der Mann.



Zeit Magazin, Boko Haram, Boko Haram, Islamistischer Terrorismus, Nigeria, Zwangsheirat, Islamismus

Talatu floh zusammen mit ihrer Mutter vor Boko Haram. © Andy Spyra

TALATU*, 14 Jahre: Alle nennen mich Talatu ("die am Dienstag Geborene"), weil ich die Erstgeborene bin. Bei uns spricht man Erstgeborene aus Respekt nicht mit ihrem echten Namen an. Bevor die Männer mich in den Wald geschleppt haben, bin ich in die neunte Klasse der Secondary School in Duhu gegangen. Mein Lieblingsfach ist Mathematik. Ich mag Mathe, weil es logisch ist. Wenn du einmal verstanden hast, was die Logik einer mathematischen Regel ist, löst du alle Aufgaben ganz einfach und schnell.

Verborgen in den Sümpfen des Waldes liegt das Hauptquartier einer Terrorgruppe, die in ihrer Grausamkeit fast beispiellos ist. Sie ist so modern wie archaisch. Die Welt nennt sie Boko Haram ("Westliche Bildung ist Sünde"), denn ihre Anhänger lehnen alles Westliche ab. Sie selbst gab sich den Namen "Jama’atu Ahlis Sunna Lidda’awati wal-Jihad", "Vereinigung der Sunniten für die Verbreitung des Islams und des Dschihad". Sie kämpft für die Gründung eines Kalifats in Nigeria und kooperiert mit Al-Kaida in Mali und Algerien. Anfang März hat sie dem "Islamischen Staat" im Mittleren Osten die Treue geschworen. In nur vier Jahren konnte sie ein Fünftel Nigerias besetzen. Aus einer Terrorzelle, die gelegentlich Polizeiposten und Kirchen überfiel, wurde eine schlagkräftige Armee mit etwa 15.000 Bewaffneten. Sie unterjocht die Muslime und führt Krieg gegen die Christen. Im Namen ihres "wahren Glaubens" brandschatzt sie und zwingt ganze Dörfer in die Sklaverei. Eine Million Menschen sind auf der Flucht. Nach Angaben der Regierung starben bislang 20.000 Menschen. Und das sind nur die gezählten Toten. Die meisten Opfer in diesem Konflikt bleiben ungezählt.

Sadiya fragte den Emir: "Wollt ihr auch Mädchen im Alter meiner Tochter verheiraten?"
Sadiya fragte den Emir: "Wollt ihr auch Mädchen im Alter meiner Tochter verheiraten?" © Andy Spyra
SADIYA, 31 Jahre, Mutter von Talatu: Du kommst in den Wald, und es wird dunkel. So dunkel, dass du vergisst, dass es Tag ist. Sie haben uns beide in den Wald gebracht. Der Fahrer des Lastwagens musste das Licht einschalten, weil es dort so dunkel wurde.

Die Brutalität von Boko Haram machte international Schlagzeilen, als ein Kommando in der Nacht vom 14. auf den 15. April vorigen Jahres 276 Schülerinnen aus einem Internat in Chibok entführte. Die Islamisten zwangen sie auf Lastwagen und fuhren sie in den Wald, aus dem sie bis heute nicht entkamen. "Bring back our girls", forderten weltweit viele Prominente, darunter die US-Präsidentengattin Michelle Obama. Tausende Frauen und Mädchen werden mittlerweile in der Gefangenschaft Boko Harams vermutet. Die meisten davon sollen im Sambisa und in seinen Sümpfen festgehalten werden. Europäische und afrikanische Staatschefs hielten Krisengipfel zur Rettung der Mädchen und Frauen ab. Angela Merkel sagte die Unterstützung einer westafrikanischen Einsatztruppe zu. Doch der Schock hielt nicht lange an. Zu weit entfernt ist der Nordosten Nigerias von den Machtzentren der Welt.

Für diese Reportage haben wir, der Autor und sein Übersetzer, mit einem Dutzend Mädchen und Frauen gesprochen, denen die Flucht aus dem Sambisa gelang. Ihre Berichte dokumentieren unfassbare Verbrechen und geben Einblick in das Innenleben einer Terrororganisation, über die wenig bekannt ist. Viele der Frauen waren erst wenige Tage zuvor dem Wald entkommen. Was sie erzählen, lässt sich nicht überprüfen, aber ihre Aussagen decken sich.

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/34/...redpost.link.sf

Sadiya ist mit ihrer Tochter Talatu geflohen. Sadiya ist im sechsten Monat schwanger. Ihr Bauch wölbt sich deutlich. Das Kind stammt von ihrem Vergewaltiger.

SADIYA: Sie haben mir nur meinen Namen gelassen. Alles andere haben sie mir genommen. Ich bin jetzt eine andere. Das spüre ich. Ich bin jetzt jemand, den ich nicht kenne. Ich bin im Dorf Duhu im Bundesstaat Adamawa aufgewachsen. Die meisten dort sind Christen, aber wir sind Muslime. Mein Mann war Lastwagenfahrer, er ist bei einem Unfall mit seinem Lkw gestorben. Ich habe sieben Kinder mit ihm.

Die Interviews finden in Yola statt, der Hauptstadt des Bundesstaats Adamawa, die als relativ sicher gilt. Über Vertrauensleute haben wir die Frauen hierher eingeladen. Sie sind nach ihrer Flucht in ihre Dörfer heimgekehrt. Wir können nicht zu ihnen kommen. Das wäre zu gefährlich für uns, aber auch zu riskant für sie – wenn sie mit uns gesehen würden. Wir wählen jeden Tag einen anderen Treffpunkt. Auch in Yola werden Menschen von Boko Haram getötet und entführt. Der letzte Anschlag auf einen Markt liegt erst zwei Wochen zurück, es gab 45 Tote.

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/34/...redpost.link.sf

Eine Offensive drängte Boko Haram zurück, das Einflussgebiet der Sekte ist noch immer groß. © ZEITmagazin ONLINE
Zu Beginn unserer Begegnungen herrscht auf beiden Seiten großes Misstrauen. Wir haben Angst, weil Boko Haram neuerdings entführte Mädchen zwingt, sich als Selbstmordattentäterin in die Luft zu sprengen. Fast täglich töten sich in Nigeria junge Frauen an belebten Orten. Die meisten, weil sie unter Druck gesetzt werden. Andere aus Überzeugung. Am zweiten Tag unserer Gespräche wirft ein neunjähriger Junge – von Boko Haram angestiftet – einen Sprengsatz vor einen Militärposten, nur wenige Hundert Meter von uns entfernt. Wer kann ermessen, wie sehr Menschen sich in monatelanger Gefangenschaft verändern? Wie sehr sich die Psyche anpasst, um zu überleben? Und natürlich haben die Frauen, die wir treffen, auch Angst vor uns: Sie können nicht einschätzen, ob wir gegen oder für Boko Haram sind. So lange dominierte diese Sekte ihre Gedankenwelt.



SADIYA: An dem Tag, an dem Boko Haram kam, stand ich um drei Uhr morgens auf. Es war ein Freitag. Ich kochte Reis, schälte ihn, trocknete ihn danach, um ihn später zu verkaufen. Immer freitags ist bei uns Wochenmarkt. Da habe ich einen Stand. Nach dem Tod meines Mannes habe ich versucht, auf den Feldern meiner Familie zu arbeiten, aber ich kann nicht. Ich bin keine Bäuerin. Mein Rücken wäre bald kaputt. Ich habe einen Verkaufsstand für Erdnusskuchen an der Busstation von Duhu aufgemacht. Jeden Morgen, nachdem ich die Kinder zur Schule geschickt hatte, habe ich die Kuchen gebacken. Jeden Nachmittag bin ich dann zur Busstation gelaufen und habe dort die Erdnusskuchen verkauft. Bis elf Uhr nachts. Talatu hat mir geholfen, wenn sie aus der Schule kam. Sie hat das Geld kassiert. Wir haben davon ganz gut gelebt, auch ohne Mann. Als ich an diesem Tag nachmittags vom Markt nach Hause kam, war ich müde und legte mich auf die Bastmatte.

TALATU: Ich kam an diesem Tag wie immer von der Schule nach Hause und zog meine Schuluniform aus. Ich kochte Reissuppe und bin dann zu meiner Oma rüber, um rote Bohnen für die Suppe zu holen. Oma sagte mir, sie habe eben verletzte Soldaten durchs Dorf rennen sehen. "Ihr müsst euch in Sicherheit bringen", sagte Oma. "Boko Haram jagt junge Mädchen wie dich." Ich lief wieder zurück zu Mama.


Eine Brücke zwischen Mubi und Yola: Als sich Boko Haram aus Mubi zurückziehen musste, haben sie alle Brücken in Richtung Norden zerstört, um die Verfolgung durch die nigerianische Armee zu erschweren. © Andy Spyra

Der Fotograf Andy Spyra hat Flüchtlinge besucht, die in der katholischen Kirche St. Therese im nordnigerianischen Yola Schutz gefunden haben. Sie mussten vor Boko Haram in den Bundesstaaten Adamawa und Borno fliehen. Nigeria, Juli 2015 © Andy Spyra

In der katholischen Kirche St. Therese in Yola leben derzeit etwa 250 Menschen, meist Frauen und Kinder. Vor der Gewalt von Boko Haram im Nordosten Nigerias haben hier mehr als 3.000 Menschen Schutz gesucht. © Andy Spyra

Ein Junge, der in der Kirche von St. Therese Zuflucht gefunden hat, versteckt sich hinter einem Vorhang. Nigeria, Juli 2015 © Andy Spyra

In der Kirche von St. Therese wird erfasst, wie lange die Geflüchteten in der Gewalt von Boko Haram waren. Nigeria, Juli 2015 © Andy Spyra

Geflohene im Schatten eines Baumes vor der Kirche, Nigeria, Juli 2015 © Andy Spyra

Frauen warten an der Feuerstelle neben der Kirche, um etwas kochen zu können. Nigeria, Juli 2015 © Andy Spyra

Die Zeit steht still: ein Blick auf den Friedhof neben der St.-Therese-Kirche in Yola. Nigeria, Juli 2015 © Andy Spyra

Ein Leben auf der Flucht: Auch wenn diese Frauen Zuflucht in der Kirche von Yola gefunden haben – wie es weitergeht, wissen sie nicht. Nigeria, Juli 2015 © Andy Spyra

Eine Frau aus der Flüchtlingsunterkunft zeigt ein Foto, auf dem sie als Kind (unten rechts) mit ihren Eltern und ihrer Schwester zu sehen ist. Nigeria, Juli 2015 © Andy Spyra

Ein Junge hat sich etwas abseits der anderen Geflohenen gewagt. Er trägt eine Kette mit einem christlichen Kreuz um den Hals, in den Augen von Boko Haram wäre er ein Ungläubiger. Nigeria, Juli 2015 © Andy Spyra

Die Spuren der Verwahrlosung: Am Stadtrand von Yola, der Bundeshauptstadt von Adamawa, sortieren Männer auf der Straße den Müll. Nigeria, Juli 2015 © Andy Spyra

Ein fast normales Leben auf den Straßen von Girei, einer Stadt in der Nähe von Yola. Die Kämpfer von Boko Haram waren 100 Kilometer von der Stadt entfernt. Nigeria, Juli, 2015 © Andy Spyra

Blick auf die Stadt Mubi im Bundesstaat Adamawa. Die Stadt wurde im Oktober 2012 von Boko Haram eingenommen, doch die nigerianische Armee konnte sie im November 2014 wieder befreien. Nigeria, Juli 2015 © Andy Spyra

Als Boko Haram die Stadt Mubi überfallen hat, wurden alle Banken der Stadt zerstört. So auch diese. Nigeria, Juli 2015 © Andy Spyra

Ein zerstörter Panzer auf der Straße nach Madagali: Als sich Boko Haram aus Mubi zurückziehen musste, wurde dieses Kampffahrzeug von den Geschossen eines Kampfjets der nigerianischen Armee getroffen. Die Kämpfer haben ihn am Wegesrand stehen lassen. Boko Haram ist nun auch im Besitz schwerer Waffen. Woher sie diese beziehen, ist bislang unklar. Nigeria, Juli 2015 © Andy Spyra

Ein Kontrollposten in der Region um Mubi: Neben der Polizei und der Armee verlangen nun auch lokale Milizen eine Gebühr von den Autofahrern. Nigeria, Juli 2015 © Andy Spyra

In diesem Haus in der Nähe von Mubi wohnte der Befehlshaber von Boko Haram, während der Besetzung der Stadt. Das Gebäude wurde bei den Kämpfen mit der nigerianischen Armee fast vollständig zerstört. Nigeria, Juli 2015 © Andy Spyra

Eine Brücke zwischen Mubi und Yola: Als sich Boko Haram aus Mubi zurückziehen musste, haben sie alle Brücken in Richtung Norden zerstört, um die Verfolgung durch die nigerianische Armee zu erschweren. © Andy Spyra

Der Fotograf Andy Spyra hat Flüchtlinge besucht, die in der katholischen Kirche St. Therese im nordnigerianischen Yola Schutz gefunden haben. Sie mussten vor Boko Haram in den Bundesstaaten Adamawa und Borno fliehen. Nigeria, Juli 2015 © Andy Spyra
Ein Bild zurückEin Bild vor

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/34/...redpost.link.sf

Zum vorigen BildZum nächsten Bild1 / 18

Die Terrorsekte nährt sich aus einem Landstrich, der zu den ärmsten der Welt zählt. Im Becken des Tschadsees, wo die Staaten Niger, Tschad, Kamerun und Nigeria aufeinandertreffen, lebt die Mehrheit der Bevölkerung nach Schätzung der Weltbank von nicht mehr als einem Dollar am Tag. Siebzig Prozent der Menschen können weder lesen noch schreiben. Nigeria hat die weltweit höchste Rate an Kindern, die nicht zur Schule gehen. Wenige Länder vereinen so viele Widersprüche in sich wie Nigeria. Ein Konglomerat aus 514 Volksgruppen und 188 Millionen Einwohnern. Zu gleichen Teilen christlich wie muslimisch. Lange haben Generäle das Land regiert, seit 1998 gilt es wieder als Demokratie. Wirtschaftlich ist Nigeria der erfolgreichste Staat Afrikas, 2014 soll seine Volkswirtschaft nach amtlicher Statistik die von Südafrika überholt haben. Die Ölquellen im Süden brachten dem Land gewaltige Reichtümer und noch mehr Korruption. Die Politiker haben die Staatskasse geplündert. In den vergessenen nordöstlichen Provinzen, der Heimstätte Boko Harams, wird der nigerianische Staat, sofern überhaupt sichtbar, vor allem als Räuber wahrgenommen.

Boko Haram hat in der kurzen Zeit seiner Existenz viele Metamorphosen durchlaufen. Die Gruppe begann 2002 im Nordosten Nigerias als soziale Bewegung. Der Imam Mohammed Yusuf predigte in seiner Moschee in der Stadt Maiduguri gegen die grassierende Korruption und Verderbtheit in Nigeria. Er wetterte gegen die Christen, warnte seine Anhänger aber davor, Kirchen anzuzünden. Yusuf war einer der gebildetsten Männer der Gegend, er hatte etliche Pilgerreisen nach Mekka unternommen. Saudische Religionsgelehrte gehörten anfangs zu seinen Mentoren. Yusuf schuf ein System aus Mikrokrediten, die seine Anhänger in die Lage versetzten, Läden und Taxi-Unternehmen zu eröffnen. Doch kam es bald auch zu Anschlägen auf Polizisten und Behörden. Unklar blieb, inwieweit Yusuf dafür verantwortlich war. 2009 wurde er verhaftet und in Polizeigewahrsam exekutiert. Seine Moschee in Maiduguri wurde gesprengt. Die Generäle Nigerias nahmen an, damit die Gruppe eliminiert zu haben. Das Gegenteil war der Fall. Die Militanten wurden stärker denn je. Und Boko Haram wuchs zur Bestie.

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/34/...redpost.link.sf

Clara, 16, ist Christin. Die Schülerin wurde von Boko Haram gemeinsam mit 150 anderen Frauen und Mädchen in einem Haus eingesperrt. Nach vier Monaten konnte sie mit einigen anderen Mädchen fliehen, kurz vor ihrer Zwangsverheiratung.
Clara, 16, ist Christin. Die Schülerin wurde von Boko Haram gemeinsam mit 150 anderen Frauen und Mädchen in einem Haus eingesperrt. Nach vier Monaten konnte sie mit einigen anderen Mädchen fliehen, kurz vor ihrer Zwangsverheiratung. © Andy Spyra
SADIYA: Der Kleine weckte mich auf meiner Bastmatte, Buba, der Sechsjährige, ganz außer Atem war er. Er sagte: "Boko Haram kommt, die Soldaten laufen weg!" – "Du spinnst", sagte ich zu ihm und blieb liegen. Das Militär war gerade erst mit vielen Panzern ins Dorf eingerückt.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-...geiseln-befreit

Doch da kam schon Talatu und erzählte mir dasselbe. Ich trat vor die Tür. Wir können von dort aus die Hauptstraße sehen. Auf ihr rasten die Panzer aus dem Dorf. Hinter einem lief ein Soldat her, der seine Stiefel in der Hand hatte und versuchte, auf das Heck zu klettern. Einer der Panzer fuhr in den Straßengraben. Die Besatzung ließ ihn einfach stehen und rannte davon.

TALATU: Mama sagte, wir müssten jetzt weg. Ich hatte noch Zeit, ein frisches Kleid mitzunehmen. Ein Kampfjet kreiste über dem Dorf, überall rannten Menschen. Wir liefen ihnen einfach hinterher. Weg von der Hauptstraße, auf der die Boko-Haram-Kämpfer anrückten, hinein in den Busch. Am Abend erreichten wir ein Dorf in den Bergen, das hieß Pellum. Unsere Oma, die mit uns floh, hatte dort einen Cousin. Wir schliefen bei ihm im Hof. Aber er sagte, am nächsten Morgen müssten wir gehen. In Pellum wohnen fast nur Christen, sie hassen uns Muslime jetzt. Weil Boko Haram so viele Christen tötet. Wir Muslime seien alle Boko Haram, sagen sie. Am frühen Morgen stiegen wir höher in die Berge hinauf, in das Dorf Zayer, das ist muslimisch, es ist in die Felsen gebaut. Hier schliefen wir unter einem Baum. Viele Tausend Menschen flüchteten sich auf diesen Berg.

SADIYA: Auf dem Berg waren wir aber auch nicht lange sicher. Ein Junge aus unserem Dorf, der die Fußpfade und alten Fluchtrouten von Duhu kennt, hat Boko Haram heraufgeführt. Dieser Junge hieß Ibrahim, war um die 14 Jahre alt. Ein Waise, der ohne Eltern aufgewachsen ist.

TALATU: Ich mochte ihn. Er war ein witziger Junge. Der Verkaufsstand seines Onkels war an der Busstation gleich neben unserem Stand. Ibrahim und sein Onkel handelten mit Tee. Jetzt verriet Ibrahim uns alle. Es heißt, sie haben ihm Geld gegeben.

SADIYA: Sie kamen mit Pfeil und Bogen. "Ihr seid Muslime!", riefen sie. "Ihr müsst keine Angst haben." Was hätten wir tun sollen? Uns gingen ja die Vorräte aus.

Video: Die Terrororganisation Boko Haram
Seit Jahren terrorisiert die Gruppe Boko Haram die Menschen in Nigeria; verschleppen Frauen und Mädchen. Wie es zur Radikalisierung von Boko Haram kam und welche Ziele die Gruppe verfolgt, zeigt dieses Video.

Sklaven sind das Fundament, auf dem Boko Haram sein Reich zu errichten versucht. Die Terrorgruppe zwingt die jungen Männer an die Waffen und verheiratet die Mädchen. Als Arbeitssklaven nutzt sie ältere Frauen. Sie müssen in den Häusern der Kämpfer putzen und die Wäsche machen. "Meine Brüder", verkündete der neue Führer von Boko Haram, Abubakar Shekau, 2014 in einem Video, "ihr sollt euch Sklaven nehmen. Ich habe Mädchen aus einer Schule entführt, und ihr seid irritiert. Ich sage, wir müssen die Verbreitung westlicher Bildung verhindern. Ich werde die Mädchen auf dem Markt verkaufen, mit Allahs Hilfe. Allah sagt, ich soll sie verkaufen."

Shekau, der neue oberste Emir von Boko Haram, ist noch radikaler als sein Mentor Mohammed Yusuf. Unter Shekau, diesem bärtigen Mann, der auf seinen Videobotschaften oft eine spitze Wollmütze trägt, begann das wahre Schreckensregime von Boko Haram. Videos, die ihn zeigen, unterscheiden sich von denen Al-Kaidas oder des "Islamischen Staates". Shekau verliert in ihnen oft die Contenance. Er kneift die Augen vor Hass zusammen, beugt sich zur Kamera vor, als wolle er in den Betrachter hineinkriechen, droht, brüllt, geifert. Bricht in lautes Lachen aus. Grinst hämisch. Er verkündet nicht einfach nur all die Grausamkeiten, die ihm Allah angeblich aufträgt. Er genießt sie mit jeder Geste. Diese Videos machen auf eine befremdliche Weise Angst, selbst wenn man sie im Büro im fernen Deutschland anschaut. Shekau will nicht wie ein Imam wirken. Er inszeniert sich als Hexer.

SADIYA: Sie scheuchten uns zurück in unser Dorf. Zu Hunderten trieben sie Frauen und Kinder ins Tal hinab. Am nächsten Morgen trieben sie uns auf dem Platz vor der Moschee zusammen. Dort zwangen sie alle, sich zum Islam zu bekennen, auch die, die bereits Muslime waren. "Euer Islam ist nicht unser Islam", sagte ein Emir von Boko Haram. Emir sagen sie zu ihren Führern. Für mehrere Tage hielt man uns im Dorf gefangen. Wir durften nach Hause, aber nicht auf die Felder. Die meisten Männer waren in den Busch geflohen. Sie fliehen nicht mit den langsameren Frauen, weil es heißt, Boko Haram tötet die Männer ohne Gnade.

TALATU: "Betet!", befahlen sie uns. Und wir beteten auf dem Platz vor der Moschee. Wir waren zu Hunderten. "Ihr betet nicht richtig!", schrien sie uns an. Sie sagten, wenn man sich vornüberbeuge, dann nicht nur ein bisschen, sondern so, dass der gesamte Oberkörper im Staub liegt. Sie sagten, wir seien bisher keine richtigen Muslime gewesen. Am zweiten Tag schnitten sie zwei Männern vor unseren Augen den Kopf ab. Die waren Christen. Der eine war ein Bauer, der andere der Hufschmied. Beide weigerten sich, Muslime zu werden. Der Hufschmied schrie: "Es gibt doch nur einen Gott! Unser Gott ist euer Gott!"

SADIYA: Sie führten neue Regeln ein. Wir Frauen durften nicht mehr Wasser holen, das war jetzt Sache der Kinder. Ich durfte nicht mehr auf dem Markt arbeiten. Sie plünderten unsere Vorräte. Jeden Nachmittag mussten wir vor die große Moschee zum Islamunterricht. Nach drei Wochen verkündete dort einer der Emire: "Morgen beginnen wir damit, euch an gute Muslime zu verheiraten!" Jede Frau, deren Ehemann nicht binnen eines Monats erscheine, werde verheiratet. Alle Frauen von Duhu mussten zu dieser Verkündung kommen. Talatu stand neben mir. Sie haben die Frauen in drei Kategorien eingeteilt: alte Frauen, mittelalte Frauen, junge Frauen. Ich fragte den Emir: Wollt ihr auch Mädchen im Alter meiner Tochter verheiraten? Der antwortete mir: Der Prophet Mohammed hat ein siebenjähriges Mädchen zur Frau genommen. Ich sagte nichts mehr. Bei Boko Haram gibt es einen Moment, da weißt du, du musst schweigen.

TALATU: Ich wollte noch niemanden heiraten. Ich rief: Ich werde nicht heiraten! Ich flehte: Bitte lasst uns nach Hause.

SADIYA: Wir Mütter im Dorf beschlossen in der nächsten Nacht, noch einmal zu fliehen. Um unsere Mädchen zu schützen. Wir kamen wieder nach Pellum in das Vorgebirge. Doch die Christen hatten dort das Dorf mittlerweile mit einer Barrikade abgeriegelt. Sie hatten ein altes Jagdgewehr und viele Speere. Sie sagten, sie würden uns töten, wenn wir ihr Dorf beträten. Viele von Pellum waren bereits von Boko Haram umgebracht worden. Auch die andere Richtung, in die wir aus dem Dorf hätten fliehen können, haben Christen blockiert. Wir hatten gehört, dass sie dort flüchtenden Muslimen auflauern und sie im Fluss ersäufen. Wir hatten keine Wahl. Also gingen wir in unser Dorf zu Boko Haram zurück.

Am nächsten Morgen haben sie die meisten Frauen von Duhu auf zehn Lastwagen geladen. Talatu und ich standen beide auf der Ladefläche des dritten Trucks. Man sagte uns nicht, wohin es geht, aber auch so wussten wir es alle. In den Wald.

Frauen sind für Boko Haram die Währung, mit der sich seine Führer die Gunst ihrer Untergebenen erkaufen. Die Emire entscheiden, wer sich mit wem fortpflanzen darf. Frauen sind für sie bloß Gefäße für die eigenen Gene. Sie wollen Kinder, die vollkommen im Geist ihrer Bewegung aufwachsen.

Sakinah, 30, hat vier Kinder. Bei ihrer Entführung wurde sie von ihnen getrennt. Während ihrer zweimonatigen Gefangenschaft begegnete sie auch ausländischen Dschihadisten, darunter ein Weißer, der Fahrzeuge für Boko Haram reparierte.

Sakinah, 30, hat vier Kinder. Bei ihrer Entführung wurde sie von ihnen getrennt. Während ihrer zweimonatigen Gefangenschaft begegnete sie auch ausländischen Dschihadisten, darunter ein Weißer, der Fahrzeuge für Boko Haram reparierte. © Andy Spyra

Die Logistik der massenhaften Vergewaltigungen stützt sich auf ein Netz aus Sammellagern, die die Sekte in den Dörfern unterhält. In ihnen werden oft Hunderte Frauen eingepfercht. Häufig befinden sich die Sammellager noch in den Heimatorten der Entführten. Sie dienen dazu, die Frauen zu sichten, gefügig zu machen und im Islam zu unterrichten. Nach Bedarf werden die Frauen zwischen den Sammellagern hin und her verschoben. Für Mädchen, die als Selbstmordattentäterinnen ausgewählt wurden, gibt es gesonderte "Ausbildungszentren".

Erleidet Boko Haram eine Niederlage, werden die Frauen auf dem Rückzug im Kriegstross mitgenommen. Man räumt die Sammellager und verschleppt die Frauen in den Wald. Die Glücklicheren werden auf Lastwagen transportiert. Andere, mit denen wir sprachen, wurden auf Todesmärsche geschickt. Die Frauen voran, ihre Kinder ganz zum Schluss, dazwischen die Kämpfer. So schützen diese sich vor Luftangriffen. Die Frauen erzählten, dass immer wieder Kinder in der Hitze kollabierten. Die Kämpfer zwangen die Mütter, weiterzumarschieren, während ihre Kinder liegen blieben und starben.

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/34/...redpost.link.sf

Fünf Tore führen in den Sambisa. Die Eingänge sind mit Seilen versperrt, an denen Metalltafeln mit arabischen Ziffern hängen. Offiziell ist das Gebiet ein Nationalpark, doch die letzten Ranger sind vor Jahren geflüchtet. Auch die Dörfer am Rand des Sambisa sollen verlassen sein. Es gilt als todbringend, dem Wald zu nahe zu kommen.

SADIYA: Die Zweige der Bäume peitschten uns, als wir in den Wald fuhren. Beim Vorbeifahren zerstörte der Wagen die Nester wilder Wespen, die uns dann stachen. Der Wagen stoppte, da, wo der Weg sich zu einem Pfad verengte. Wir mussten absteigen. Eine Stunde sind wir gelaufen, in einer langen Kolonne.

TALATU: Wir kamen zu einer Gruppe alter Bäume. Unter ihnen lagerten überall Frauen und Kinder. Diesen Ort nennen sie das Lager "Tor Nummer 1". Das Blätterdach ist hier so dicht – wenn es regnet, merkst du das nicht. Die Kämpfer haben mir und meiner Mutter einen Baum zugewiesen. Ein Baum gilt im Lager so viel wie ein Haus. Es war immer kalt und nass. Wir lagen im Unterholz wie in einer Höhle. Ich glaube, deswegen haben wir jetzt auch diesen schlimmen Husten.

SADIYA: Ich hatte Angst vor diesem Baum. Es gab so viele Schlangen in ihm. Wir brachen Äste ab, bedeckten mit ihnen den Boden, legten darauf die Kleider. Bei uns lebte noch eine zweite Familie, Amina und ihre zwei Kinder. Amina hatte schon auf der Anfahrt die ganze Zeit Durchfall gehabt. Sie ging abends einige Meter in den Wald, um sich zu erleichtern. Einmal brauchte sie sehr lange, deshalb ging ich sie suchen. Da sah ich sie auf dem Boden liegen. Eine Schlange hatte sie gebissen. Im Sambisa gibt es fliegende Schlangen, die springen von Ast zu Ast. Ich schleppte Amina zurück zum Baum und kümmerte mich die Nacht über um sie. Sie begann aus den Ohren und der Nase zu bluten. Am nächsten Morgen war sie tot. "Kümmere dich um meine Kinder", sagte sie, bevor sie starb. Ich versprach es ihr. Amina hatte einen Jungen, der war vier, und ein Mädchen, das war fünf. Die Kämpfer nahmen ihre Leiche mit. Sie nahmen auch die Kinder mit. Was sie mit ihnen taten, weiß ich nicht. Ich bitte Amina im Traum oft um Verzeihung, dass ich mein Versprechen nicht halten konnte.

Das Camp im Wald wurde von Boko Haram in zwei Hälften geteilt. Im vorderen Teil des Lagers, so berichten die Verschleppten, schliefen die gekidnappten Frauen mit ihren Kindern. Die Entführer hatten den Einwohnern jedes Dorfes eine eigene Sektion zugewiesen, um sie von den Bewohnern anderer Dörfer zu separieren. Sie standen unter Aufsicht der Jüngsten der Boko-Haram-Kämpfer. Viele von ihnen nicht älter als 13 Jahre. Sie bewachten die Entführten mit Äxten und Macheten. Im hinteren Teil des Camps wohnten die Ehefrauen, die sich Boko Haram und seinen Kämpfern freiwillig angeschlossen hatten. Frauen vom Stamm der Kanuri. Dieser Stamm bildet das Rückgrat der Sekte. Auch Yusuf und Shekau gehören ihm an.

Die Kanuri sind die Nachkommen eines Volkes, dessen Reich sich einst von den Oasen Libyens bis nach Kamerun erstreckte. Es bestand mehr als 2.000 Jahre und erlosch erst, als das Gebiet 1893 unter Deutschen, Briten und Franzosen aufgeteilt wurde. Doch auch unter dem Regime der Kolonialstaaten schafften es die Kanuri, ihre Identität zu bewahren. Lange verhinderten sie den Bau von Schulen und Universitäten. Darunter leidet jetzt die wirtschaftliche Entwicklung. Von Boko Haram erhoffen sich viele Kanuri nun die Rückkehr zu alter Größe.

Am Rande der Lagerhälfte, die den Kanuri vorbehalten war, stand das einzige feste Gebäude des Camps. Die Unterkunft von Abubakar Shekau. Dach und Wände, erzählen die Frauen, waren aus glänzendem Wellblech. Silbern leuchtete es im Zwielicht des Waldes. Keine der Frauen, mit denen wir sprachen, hat den Anführer selbst je gesehen. In der silbernen Hütte wohne er nur bei seinen Besuchen im Lager. Sein eigentliches Versteck befinde sich tiefer im Wald. Shekaus Tod wurde schon oft vom nigerianischen Militär verkündet. Tatsächlich ist unklar, ob er noch lebt oder ob seine Rolle mittlerweile von Doppelgängern ausgefüllt wird.

Mythen ranken sich um Shekau. Legenden, die sich nicht aus dem Islam speisen, sondern aus einer Zeit lange davor. Shekau besitze magische Kräfte, glauben seine Anhänger. Er habe die Macht, sich unsichtbar zu machen. Die Entführten soll er mit einem Zauber an diesen Wald binden. Zwei Plastikstühle standen vor der Wellblechhütte, die einzigen, die es im Camp gab. Sie wirkten wie zwei Throne, für König und Königin. Der eine, gelb und größer, war für Shekau reserviert. Der andere, grün, kleiner, für seine Frau.

SADIYA: Sie schlief immer in seinem Haus. Sie war um die 40, nicht so jung wie die Frauen der Kämpfer. Es gab Wächter, die nur für sie und das Haus zuständig waren. Zwei der entführten Mädchen aus dem Internat in Chibok waren ihr als Dienerinnen gegeben worden. Die Chibok-Mädchen kochten für sie, wuschen ihre Sachen. Shekaus Frau selber hat man nur dann in der Küche gesehen, wenn Shekau zu Besuch war.

TALATU: Wir standen im Lager immer gegen vier Uhr morgens auf. Es gab nur etwas zu essen, wenn Boko Haram in den Dörfern genügend geplündert hatte. An vielen Tagen gab es nichts. Gegen zwei Uhr nachmittags kamen zwei Chibok-Mädchen zu uns. Ich weiß noch ihre Namen. Die Kämpfer haben sie bewacht. Die Mädchen haben uns Islamunterricht gegeben. Sie waren sehr streng. Sie schlugen uns mit Plastikkabeln auf den Rücken, wenn wir nicht vorlesen konnten. Sie lebten in einem Lager noch tiefer im Wald, bei Shekau. "Wir wurden auch entführt wie ihr", haben sie gesagt. "Aber findet euch damit ab. Ihr verrichtet hier das Werk Gottes."

Cecilia, 25, ist die Halbschwester von Sakinah. Sie lebte lange auf der Flucht im Busch, bis sie entführt und für zwei Monate gefangen gehalten wurde. Bei einem Angriff des Militärs auf das Camp am Rand des Sambisa-Waldes gelang ihr die Flucht.

Cecilia, 25, ist die Halbschwester von Sakinah. Sie lebte lange auf der Flucht im Busch, bis sie entführt und für zwei Monate gefangen gehalten wurde. Bei einem Angriff des Militärs auf das Camp am Rand des Sambisa-Waldes gelang ihr die Flucht. © Andy Spyra

Mit der Entführung der Mädchen aus dem Internat wollte die Sekte den Staat demütigen. Chibok war ein Symbol des Fortschritts in einer rückständigen Region. Nur wenige Mädchen besuchen im Nordosten Nigerias eine Schule. Meist investieren die Eltern ihr weniges Geld in die Ausbildung der Jungen. Die Schülerinnen des Provinzinternats waren Pionierinnen. Sie hatten in der Region eine Vorbildfunktion. Die will Boko Haram nun für sich umdeuten: Aus den Chibok-Mädchen versucht die Sekte ihre gelehrigsten Schülerinnen zu machen. Gefügige Sklavinnen. Im System der Sekte sind sie die Palastdienerinnen. Der Besitz eines Chibok-Mädchens ist zu einem Statussymbol geworden.

SADIYA: An unserem zweiten Tag im Lager wurde ich an einen Kämpfer verheiratet. Einer der Stellvertreter von Shekau kam zu mir, er brachte einen Mann mit. Er zeigte auf mich und sagte zu dem Mann: "Das ist die Frau, die du heiratest." Beide Männer lächelten dabei, aber ich hatte entsetzliche Angst! Die Männer hielten in der Moschee des Lagers eine Zeremonie ab, bei der ich nicht dabei war. Von der Zeremonie hat mir einer der Kämpfer erzählt, der mir das Brautgeld gab. Das waren 2.000 Naira (neun Euro). Der Mann, den ich heiraten musste, hieß Ali. Er war in meinem Alter. Er sprach Kanuri. Er sagte mir später, vor dem Krieg sei er ein Koranschüler gewesen, einer von denen, die auf den Straßen betteln müssen. Manchmal redeten wir ganz normal, und dann wieder fühlte ich nur Hass auf diesen Mann.

Er zog zu uns unter unseren Baum. Ich tat alles, was der Mann von mir wollte. Wenn du nicht mit ihnen schlafen willst, melden sie dich dem Emir. Ich habe oft vorgetäuscht, krank zu sein, um nicht bei ihm sein zu müssen. Ich kenne eine Frau, die sich weigerte, Sex zu haben. Sie sagte, sie wolle eine ordentliche Hochzeit und nicht dieses jämmerliche Ritual im Wald. Ich habe gesehen, wie sie diese Frau zu Shekaus Hütte brachten. Und wie sie ihre Leiche wenig später weggetragen haben. Sie hatte mir erzählt, dass sie schon zwei Kinder habe. Jetzt wolle sie keine mehr, weil sie bei der letzten Geburt fast gestorben wäre. Sie hieß Aischa und war aus dem Dorf Gubla. Ihr Mann war Maurer.

TALATU: Ich wurde an den Hilfslehrer verheiratet. Ich weiß nicht mehr genau, wann. Der hat uns im Unterricht besonders hart geschlagen. Ich wurde von meiner Mutter getrennt und in das Lager "Tor 2" gebracht. Ich weiß nicht mehr, wie er aussieht. Ich kann mich nicht erinnern. Ich habe schon fast alles vergessen. Ich hatte Glück. Er konnte mir nichts tun.

Talatu will sich an nichts erinnern, und wir fragen nicht mehr nach.

Im Juni 2015, als Sadiya und Talatu die Flucht gelang, trat das Militär Nigerias zur Gegenoffensive an. Erst die Kampfkraft von vier Armeen drängte die Sekte zurück: Truppen aus dem Tschad griffen in Nigeria mit ein, Truppen aus dem Niger und aus Kamerun. Nigeria selbst heuerte angeblich Hunderte Söldner aus Südafrika und Israel an. Die USA unterstützten den Angriff durch Drohnen. Eine Ortschaft nach der anderen konnte die Allianz zurückerobern, doch am Waldrand kam der Vormarsch ins Stocken. Die Armee beschränkt sich seither auf Luftangriffe und einzelne Vorstöße am Boden. Bei einer dieser Operationen konnten Sadiya und Talatu entkommen – in Sicherheit sind sie deshalb noch nicht.

SADIYA: Ich bin schwanger und will das Kind bekommen. Ich will es nicht töten. Ich will mich nicht schuldig machen. Viele Leute raten mir zur Abtreibung. In meinem Dorf kamen Männer der Selbstverteidigungsmiliz zu unserem Haus und sagten: Wenn es ein Junge wird, werden wir ihn töten, weil der Junge später auch ein Boko-Haram-Kämpfer werden wird. Das ist es, was sie sagen. Sie sagen, ich habe mit Boko Haram gelebt. Sie sagen, mein 13-jähriger Halbbruder kämpft mit Boko Haram. Und das stimmt. Boko Haram hat ihn auch aus Duhu entführt und ihn gezwungen zu kämpfen. Ich habe die Chibok-Mädchen gefragt, ob sie wissen, wo er ist. Und sie sagten, ja, die Männer haben ihn in ein Trainingscamp geschickt. Jetzt behaupten sie in meinem Dorf, ich sei eine von denen. Ich habe mich beim Militär über die Miliz beschwert. Der Armeeposten im Dorf unterstützt mich. Denn es gibt im Dorf viele Frauen wie mich. Aber der Chef der Miliz kam dann noch einmal zu mir und erklärte: Das Militär wird bald abziehen. Aber wir bleiben, was soll ich jetzt tun?

(Langes Schweigen, Sadiya schaut zu Boden.)

Ich weiß es nicht.

Die Generäle lassen die Camps im Wald rücksichtslos bombardieren. Obwohl sie wissen, dass ein Großteil der Lagerbewohner Frauen und Kinder sind. Immer wieder feiern sie sich selbst in ihren Erfolgsmeldungen, erneut Mädchen und Frauen aus dem Wald geholt zu haben. Und ihre Angriffe verhelfen wirklich vielen Gefangenen zur Flucht. Doch sie töten dabei mehr Menschen, als sie befreien.

Batula, 38 Jahre, ist eine Cousine von Sadiya. Eine Frohnatur, die gern lacht. Ihr Mann bewirtschaftete eine Plantage und beschäftigte mehrere Feldarbeiter. Batula verkaufte rote Bohnen, Reis und Mais auf dem Markt in Gubla, einem 10.000-Einwohner-Ort. An ihrer Brust stillt sie einen zwei Wochen alten Säugling. Sie wurde schwanger, kurz bevor sie von Boko Haram entführt worden ist. Batulas Mann ist bis heute verschollen, ebenso ihre älteste Tochter. 17 ihrer Verwandten sind bisher ums Leben gekommen, getötet von Boko Haram oder vom Militär.

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/34/...redpost.link.sf

Rabi ist Batulas Zweitälteste, 13 Jahre. Eine ganz Zarte. Sie schläft viel während der Gespräche oder liegt auf dem Boden und starrt vor sich hin. Batula lebte neun Monate lang im Lager "Tor 1", wenige Bäume von ihrer Cousine Sadiya entfernt. Von der Mutter getrennt, wurde Rabi im Lager "Tor 2" gefangen gehalten, wo sie Talatu in der Koranschule sah, aber nicht mit ihr reden durfte.

Batula, 38, ist die Mutter von Rabi. Batula wurde schwanger, kurz bevor sie entführt wurde. Sie war rund neun Monate lang in Gefangenschaft und konnte dann mit fünf ihrer Kinder fliehen. Ihr Mann und ihre älteste Tochter sind noch immer verschollen.

Batula, 38, ist die Mutter von Rabi. Batula wurde schwanger, kurz bevor sie entführt wurde. Sie war rund neun Monate lang in Gefangenschaft und konnte dann mit fünf ihrer Kinder fliehen. Ihr Mann und ihre älteste Tochter sind noch immer verschollen. © Andy Spyra
BATULA: Ich wusste nicht, ob Rabi noch lebt, bis zu dem Morgen, als die Jets unser Lager angriffen. Die Bomben fielen, kurz nachdem ich aufgewacht war. Sie fielen hinter mir und vor mir, die Bäume brannten. Ich kann mich an drei Helikopter und zwei Kampfjets erinnern. Die meisten Kämpfer waren nach den ersten Einschlägen aus dem Camp geflohen. In dem

Durcheinander lief plötzlich Rabi auf mich zu. Sie kam aus dem Lager "Tor 2" und suchte mich. Es waren fast nur noch Frauen und Kinder im Lager. Es starben so viele. Wir Frauen aus Gubla flohen in einer Gruppe. Ich sah zwei Kinder mit verbrannter Haut. Es waren die Kinder einer Freundin von mir. Sie waren 10 und 14 Jahre alt, zwei Jungs. Sie lebten noch, sie lagen auf der Erde. Ich versuchte, sie anzufassen, um sie mitzunehmen, aber ich wusste nicht, wo ich sie festhalten sollte. Da war keine Haut mehr! Oh mein Gott, wie sie schrien. Du hättest hören sollen, wie sie geschrien haben. Ihre Mutter stand neben mir. "Mama!", riefen sie. "Mama! Nimm uns mit!"

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/34/...redpost.link.sf


Ihre Mutter ließ die Kinder zurück. Sie hatte noch drei weitere bei sich. Was hätte sie tun sollen? Wir rannten durch das brennende Camp, in das immer noch Bomben fielen. Die Hubschrauberpiloten haben auf alles geschossen, was sich bewegte. Ich sah so viele Tote. So viele sind durch die Bomben gestorben. Ich sah die Frau meines Cousins, Jumba aus Gubla, tot. Ihre Brust war gespalten.

Ich ließ auch meinen Vater zurück, er war schon alt. Er konnte nicht mehr alleine aufstehen. Als der Luftangriff begann, versuchte er, auf die Beine zu kommen, fiel aber wieder hin. Er versuchte es wieder, die Beine knickten ihm ein. Mit einem Mal begann er zu weinen, und ich weinte auch. "Vater", sagte ich, "wir müssen jetzt gehen, und ich kann dich nicht tragen. Bitte vergib mir. Ich muss jetzt gehen." Er sagte nichts. Er saß da und weinte.

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/34/...redpost.link.sf


Wir rannten in die Himmelsrichtung, in der wir den Süden vermuteten. Im Süden liegt unser Dorf. Dreißig Frauen und Kinder – wir brachen einfach so ins Unterholz hinein. Du musst im Wald die Pfade meiden, da begegnest du denen von Boko Haram. Ich hatte fünf Kinder dabei, darunter Rabi, die größte, Moussa, elf, Zahra, sieben, Alhaji, vier, und Adamu, der ist drei Jahre alt. Fünf Tage flohen wir durch den Wald. Am Nachmittag des ersten Tages kamen wir an einen großen Fluss. Sein Wasser war ganz dunkel. Ich nahm einen Stock und tastete nach dem Grund. Er war zu tief! Wir hatten doch die Kinder dabei! Also wanderten wir am Ufer entlang, um eine Furt zu finden. Aber da wuchsen überall Büsche mit Dornen. Furchtbaren Dornen mit Widerhaken. Du bekommst sie nur schwer wieder aus dem Fleisch. Nach einer Weile haben wir alle geblutet. Rabi und ich sind immer noch übersät mit den Narben der Dornen.

Durch den Fluss bin ich mit Zahra und Moussa, ich hielt sie fest an ihren Händen. An meinen Hidschab klammerte sich Rabi, die wiederum Adamu auf dem Rücken trug. Das Wasser reichte uns bis zur Brust. Einmal drohte ich mit den Kindern unterzugehen, doch ich konnte mich an einem Ast festhalten. Die Kleinen schluckten Wasser. Sie hatten solche Angst.

Rabi, 13, wurde im Wald mit einem 20-jährigen Kämpfer zwangsverheiratet. Sie sah mit an, wie dieser Mann Gefangene steinigte und köpfte. Er drohte, ihr das Gleiche anzutun, falls sie weglaufe. Ihr gelang die Flucht zusammen mit ihrer Mutter und ihren vier kleineren Geschwistern.

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/34/...redpost.link.sf

Rabi, 13, wurde im Wald mit einem 20-jährigen Kämpfer zwangsverheiratet. Sie sah mit an, wie dieser Mann Gefangene steinigte und köpfte. Er drohte, ihr das Gleiche anzutun, falls sie weglaufe. Ihr gelang die Flucht zusammen mit ihrer Mutter und ihren vier kleineren Geschwistern. © Andy Spyra

RABI, mit stolzer Stimme: Ich kann schwimmen. Ich kann mich über Wasser halten, auch wenn es tiefer ist, als ich groß bin. Wir mussten viele Flüsse überqueren, dieser war der tiefste. In der Strommitte kam uns eine große Schildkröte entgegen. Ich erschrak sehr, ich wusste nicht, ob sie beißt!

Ich ging bei uns in Gubla in die fünfte Klasse. Ich war die Zweitbeste. Ich mochte unsere Schule nicht so sehr. Die meisten anderen Lehrer kamen zu spät oder gar nicht. Dann spielten wir auf dem Boden im Klassenzimmer. Am liebsten spielte ich mit meinen Freunden Bilkis und Ijafari. Ich vermisse sie sehr.

Der Mann, den sie mir im Wald gegeben haben, hieß Malam Umar. Er war um die 20. Er hat sich Boko Haram angeschlossen, als er selber noch ganz klein war. Sie hatten seine Heimatstadt Maiduguri erobert, wo er Koranschüler war. Seine Mutter starb, als er noch ein Kind war, hat er gesagt. Er trug einen Turban, er hatte ein Motorrad und ein Gewehr. Er arbeitete an einem Kontrollposten am Eingang des Lagers. Er war oft zornig. Er schlug mich mit einem Keilriemen. Jeden Morgen. Immer, wenn ich ihm sagte, ich wolle heim zu meiner Mama. Er mochte das Essen nicht, das ich kochte.

Sie beginnt zu weinen. Wir unterbrechen das Interview, schlafen etwas, essen dann, schweigen.

BATULA: Am zweiten Tag unserer Flucht kamen wir an die Sümpfe. Jeder Schritt ist eine Qual. Mein Sohn Moussa wurde nachts von einem Skorpion gebissen. Er schrie so laut. Wir hatten Angst, Boko Haram würde uns hören. Der Skorpion hatte ihn zweimal gestochen, einmal am Hoden, das andere Mal am Rücken. Ich habe noch nie so große Skorpione gesehen. Am Nachmittag des zweiten Tages erreichten wir eine Gruppe von Bäumen, unter denen tote Menschen lagen. Ich kann nicht mehr sagen, wie viele. Die meisten davon waren Frauen.

Vielleicht sind sie einfach auf der Flucht verhungert. Ich sah eine Frau aus Gubla auf dem Boden, sie lag auf dem Bauch, als würde sie schlafen. Ich dachte, sie lebt noch. Ich habe mich zu ihr heruntergebeugt und sie angefasst. Aber der Körper war kalt und klamm. Es war Avva, die bei uns auf dem Markt Bohnenkekse verkauft hatte. Eine ältere Dame. Sie war verkrüppelt geboren. Sie liebte Kinder. Alle Kinder wollten bei ihr kaufen, weil sie ihnen immer einen Keks umsonst gab.

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/34/...redpost.link.sf

RABI: Ich hatte beim Weglaufen die ganze Zeit Angst, dass der Mann mich findet. Der, den sie mir im Wald gegeben hatten. Er ist ein böser Mann. Er sollte den Kopf abgeschnitten bekommen. Er hat mir gedroht, mich zu töten, wenn ich wegrenne. Ich habe gesehen, wie er tötet. Er war dabei, als sie im Camp fünf Gefangene hingerichtet haben. Drei Männer und zwei Frauen. Sie sollen Ehebruch begangen haben. Sie wurden bis zum Hals in die Erde eingegraben. Den Männern hatte man die Augen verbunden, den beiden Frauen nicht. Dann bewarf mein Mann sie mit Steinen.

Die Frauen starben schnell. Die Männer brauchten länger, bis sie tot waren. Bei einem brach das Gehirn aus der Schädelschale. Ich sah ihn noch ein weiteres Mal töten. Sie hatten zehn Christen aus Michika gefangen. Zwei haben sie erschossen und die anderen acht vor aller Augen geköpft. Mein Ehemann band ihnen die Hände und knotete ihnen Stofffetzen über die Augen. Ich sah, wie er zweien den Kopf abschnitt. Er schwitzte und war ganz aufgeregt, als er später zu unserer Schlafstelle kam. Das war eine Art Raum aus schwarzen Plastikplanen. "Das Gleiche werde ich mit dir machen, wenn du wegrennst", sagte er. In dieser Nacht zwang er mich, ihn zu erdulden. Er sagte, er vollführe den Willen Gottes.

BATULA: Wir haben immer nach der Sonne am Himmel gesucht. So haben wir uns orientiert. Am vierten Tag wurden die Sümpfe trockener und die Bäume lichter. Als wir den Waldrand erreichten, mussten wir Wasser finden. Wir hatten solchen Durst. Dabei haben wir das Wasserloch gefunden. Es war voller Leichen. Die meisten davon Männer. Jedenfalls hatten sie Männerkleidung an. Das müssen hundert gewesen sein. Ich weiß nicht, wer diese Menschen waren und wer sie getötet hat.

RABI: Wir sind über Pfade und kleine Wege durch die Savanne gelaufen, bis wir schließlich zu einem Dorf kamen, wo die Armee war. Die Soldaten haben uns dann mit Lastwagen zurück nach Gubla gefahren, in unser Dorf. Aber da konnten wir nicht bleiben. Die meisten Häuser waren ausgebrannt, auch unseres. Meine Kleider hatten sie auch angezündet. Sie lagen auf einem Haufen auf dem Boden. Das Dach hatte ein Riesenloch. Wir haben es mit einer Plastikplane abgedichtet und sind dann wieder gegangen. Nach Gulak, wo meine Tante wohnt. Ein paar Tage später hat Mama dort das Baby bekommen. Das ist von unserem Papa. Es ist ein Junge und heißt Buba. Er hat lustige Ohren.

Das Land, in das die Entführten zurückkehren, ist kaum mehr bewohnbar. Die Gotteskrieger haben Leichen in die Brunnen geworfen, und auf ihrem Rückzug haben sie die Brücken gesprengt. Die Regenzeit wird jetzt ganze Gebiete für Monate isolieren, weil die Flüsse nicht mehr passierbar sind. Das Ausmaß der Schäden ist so enorm, dass Amnesty International es mithilfe von Satellitenbildern ermittelt. Boko Haram vernichtete aber nicht nur Gebäude, sondern auch das gesellschaftliche Gewebe. Keine Region der Welt ist so reich an Sprachen und Stämmen. Ihre Beziehungen zueinander sind komplex und fragil. Boko Haram hat das Gleichgewicht unter ihnen zerstört. Viele lokale Rachekriege überziehen jetzt zusätzlich den Nordosten Nigerias. Hunderte Menschen fallen ihnen zum Opfer.

Lydia, 17, ist Christin. Die Schülerin war drei Wochen in Gefangenschaft von Boko Haram. Sie war bei einem Angriff eines Militärjets verletzt worden und lag in einem Lazarett der Terrororganisation, bis sie von Regierungstruppen befreit wurde.

Lydia, 17, ist Christin. Die Schülerin war drei Wochen in Gefangenschaft von Boko Haram. Sie war bei einem Angriff eines Militärjets verletzt worden und lag in einem Lazarett der Terrororganisation, bis sie von Regierungstruppen befreit wurde. © Andy Spyra

In den Bergen über Gubla liegen die Dörfer der Geistergläubigen, der Traditionalisten, wie die Anthropologen sie bezeichnen. Die Einwohner dieser Sukur genannten Gegend glauben nicht an Allah, sondern an Zhigal. Sie glauben an Sakur-yum, den Regengott, an Piss, den Gott der Sonne, an Maila, den Gott der Sterne. An geheimen Schreinen auf den Spitzen von Hügeln und Bergen beten sie ihre Götter an, seit Jahrtausenden. Die Unesco in Paris erklärte Sukur vor einigen Jahren zum Weltkulturerbe. Für die Bewohner von Gubla, das mit seinen fruchtbaren Plantagen an einem Fluss liegt, waren die Berge bisher ein Reservoir an billigen Feldarbeitern.

Für Boko Haram sind die Menschen von Sukur schlicht Heiden. Sie zündeten deren Heiligtümer und Fetische an. Zwangen die Priester, sie zu den Schreinen zu führen, und zerstörten sie. Die Unesco hatte von der Vernichtung der Schreine Sukurs bisher keine Kenntnis, erst durch die Recherchen des ZEITmagazins wurde sie darauf aufmerksam. Auch für die Unesco ist der Norden Nigerias weit weg.

Wie die Taliban in Afghanistan und der "Islamische Staat" in Syrien und im Irak versucht auch Boko Haram, alle Spuren der Vergangenheit zu tilgen, die nicht islamisch sind. Nach Angaben des Chiefs, des traditionellen Oberhaupts von Sukur, verschleppte Boko Haram 4.000 Menschen, 40 Prozent der Bevölkerung. Als die Boko-Haram-Kämpfer in Sukur einfielen, töteten sie 400 Einwohner. "Muslime sind keine guten Menschen", sagt der Chief heute, nachdem das Militär in der Gegend wieder die Oberhand gewonnen hat. "Jeder Muslim, der ungebeten nach Sukur kommt, wird an der Ortsgrenze getötet." Viele aus Gubla, unten im Tal, hätten sich Boko Haram angeschlossen. Nachdem das Militär die Sekte vertrieben hatte, nahmen die Menschen von Sukur an den Einwohnern von Gubla furchtbare Rache.

BATULA: Unser Dorf ist nicht von Boko-Haram-Kämpfern so zerstört worden. Die haben auch viel zerstört, aber nicht das meiste. Die Männer aus Sukur haben Gubla in Brand gesteckt. Sie haben alle Männer, die sie gesehen haben, einfach erschossen. Bis zu 40 Männer von uns haben sie getötet. Sie haben ihre Frauen und Kinder ins Tal gebracht, um unsere verlassenen Häuser zu plündern. Ich habe gehört, dass der Chief sie irgendwann zurückgerufen hat. Jetzt bewachen unsere Männer das Dorf. Sie haben eine Miliz gegründet. Sie sind mit Pfeil und Bogen bewaffnet. Aber sie bleiben nur tagsüber. Wenn die Sonne untergeht, verlassen sie das Dorf und fahren nach Gulak. Es wohnt niemand mehr in Gubla. Nicht einmal Diebe. Denn nachts kommen die Männer von Boko Haram wieder aus dem Busch.

Wir leben jetzt bei meiner Tante in Gulak, 20 Kilometer von Gubla entfernt, auch in Gulak ist es nicht sicher. Sieben aus meiner Familie wurden vergangene Woche von Boko-Haram-Kämpfern erstochen, als sie nachts zu Hause schliefen. Ich habe große Angst, dass sie sich auch an mir rächen. Aber ich weiß nicht, wohin. Ich vermisse die, die noch im Wald sind, meinen Mann und auch meine älteste Tochter. Ich weiß nicht, ob sie leben oder tot sind. Welches Schicksal hat Gott für sie vorgesehen? Ich bin aus dem Sambisa geflohen, und trotzdem denke ich dauernd an ihn. Shekau hat uns verhext. Das haben sie uns im Wald gesagt: Shekau findet dich überall. Wenn es ruhig ist um mich herum, ganz still, niemand redet, niemand etwas von mir will, bin ich in Gedanken wieder im Wald.

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/34/...redpost.link.sf

Das Militär schirmt das Kampfgebiet um den Sambisa ab und verhindert die Anwesenheit internationaler Beobachter. Es gibt Befürchtungen, die Generäle könnten eine ähnliche Taktik anwenden wie vor 40 Jahren, als die Armee das abtrünnige Biafra im Südosten Nigerias über Jahre aushungerte. Damals starben zwei Millionen Menschen, die Hälfte davon Kinder. Viele im Nordosten hoffen jetzt auf den neuen Präsidenten Muhammadu Buhari, der im März 2015 gewählt wurde. Er gilt als ehrlicher Makler. Auch er denkt in militärischen Kategorien. Aber nur mit Waffen wird sich die Sekte nicht besiegen lassen.

Die Frauen, die es aus dem Wald schaffen, bleiben fast ohne jede Hilfe – von psychologischer Betreuung ganz zu schweigen. Sie kehren in die Dörfer zurück, vermeiden Behördenkontakte, registrieren sich nirgendwo, um Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen. Einzelne Gruppen flog das Militär in den Süden des Landes, in sogenannte Entradikalisierungslager. Dort haben selbst die engsten Familienangehörigen keinen Zugang. Zu groß ist das Misstrauen gegen sie.

Agnes, 25 Jahre, vier Kinder, darunter ein Neugeborenes, ist am Vortag nach Yola geflohen. Vor einem Jahr hatte Boko Haram sie aus einem Dorf bei Gulak entführt. Agnes ist Christin, musste aber in Gefangenschaft zum Islam konvertieren. Sie trägt einen braunen Hidschab. Ihre Füße sind blutig und geschwollen. Sie hat Schmerzen im Unterleib, an denen sie seit der Geburt vor drei Monaten leidet.

Agnes, 24, hat vier Kinder. Darunter dieses Neugeborene, das sie von einem islamistischen Kämpfer bekam, den sie im Lager heiraten musste. Sie ist Christin, wurde in Gefangenschaft jedoch gezwungen, zum Islam zu konvertieren. Den Hidschab trägt sie noch immer.
Agnes, 24, hat vier Kinder. Darunter dieses Neugeborene, das sie von einem islamistischen Kämpfer bekam, den sie im Lager heiraten musste. Sie ist Christin, wurde in Gefangenschaft jedoch gezwungen, zum Islam zu konvertieren. Den Hidschab trägt sie noch immer. © Andy Spyra
AGNES: Ich bin mit 50 anderen Frauen geflohen, kam aber nur bis zu einem Dorf in der Savanne. Weil dann die Wehen einsetzten. Eine Familie dort hat sich um mich gekümmert. Sie halfen mir mit dem Kind. Sie war sehr schmerzhaft, die Geburt des Kindes, das mir dieser Mann gemacht hat. Aber ich hatte keine Wahl. Im Wald musste ich ihn heiraten. Sie haben die Frauen getötet, die sich geweigert haben. Ich habe es gesehen. Gleich in der ersten Woche, als sie mich verschleppten. Im letzten Dorf vor dem Wald, in Gwoza, hatten sie uns in den Hof des Schlachthauses geführt. Vor uns lagen 50 Frauen auf dem Hof. Sie lagen in fünf Reihen. Sie waren gefesselt, die Hände auf dem Rücken. Dann wurden von den Kämpfern andere Frauen hereingeführt, die Frauen von Boko Haram. Sie trugen schwarze Burkas. "Schaut zu", rief ein Emir, "wie Frauen Frauen töten!" Hinter jede Gefangene trat eine der Burka-Frauen.

Eine der Gefesselten rief, sie bereue und sei nun doch zur Heirat bereit. Sie wurde losgebunden und nach draußen gebracht. Es waren dann nur noch 49 Frauen, die da lagen. Sie haben sie genau durchgezählt. Wir haben das aus der Entfernung angesehen. Die wollten nicht, dass wir näher kommen, damit wir keine erkennen und ihren Namen rufen. Einer hielt eine Rede, doch ich konnte ihn nicht verstehen. Dann gab er das Kommando, die Frauen zu töten.

Die Männer zeigten den Burka-Frauen, wie sie das Messer am besten führen. Ich kann mich an einen erinnern, der sich zu der Gefangenen hinunterbeugte, ihren Kopf nach unten drückte und ihr das Messer an den Nacken legte. Eine der Burka-Frauen wollte ihrer Gefangenen den Kopf von der Kehle her abschneiden, dann stirbt sie schneller, doch das verbot der Emir. Sie mussten vom Nacken her schneiden.

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/34/...redpost.link.sf

Die Frauen auf dem Boden haben sich gewunden und geröchelt. Es dauerte zehn Minuten, bis sie alle Köpfe abgetrennt hatten. Die Körper haben gezuckt. Alles Blut ist aus dem Hals gespritzt, dann wurden die Körper ruhig. Dann lagen sie da ganz still.

Ich habe meinen richtigen Mann verloren, als Boko Haram mein Dorf überfiel. Sie haben ihn erschossen. Ich habe seine Leiche gefunden und bei uns im Dorf begraben. Er war Christ, aber er hatte vier Frauen. Er wurde mal Muslim, dann wurde er wieder Christ. Er hat seine Religion häufiger gewechselt. Ich habe drei Kinder von ihm. Er war kein besonders guter Mann, aber auch kein besonders schlechter. Die Kinder sind jetzt vier, drei und zwei Jahre alt. Das Kind, das der im Wald mir gemacht hat, bekam ich vor drei Monaten. Ein Mann, der mir bei der Geburt geholfen hat, meinte, ich solle ihn Moussa nennen. Also nannte ich ihn Moussa, es ist mir egal. Es ist ein Name wie jeder andere. Soll er halt Moussa heißen.

Ich liebe das Kind nicht. Ich weiß, sein Vater hat die Verbrechen begangen, das Kind ist unschuldig. Nach der Geburt weigerte ich mich trotzdem, ihm Milch zu geben. Die im Dorf sagten: Sorge dich um das Kind, versündige dich nicht an Gott! Aber was für ein Mensch soll das werden? Auch meine anderen Kinder wissen, dass der Vater des Kleinen einer von "denen" war. Von denen, die ihren Vater, meinen Mann, umgebracht haben. Das Kind weint viel mehr als die anderen Kinder, als

von esther10 18.09.2015 19:51

THEMEN DER WOCHE
KATHOLISCHE SONNTAGSZEITUNG FÜR DEUTSCHLAND
Ausgabe 38 vom 19./20. September

>>>
„Wir sind nervlich am Ende“ – Irakische Christen in Jordanien glauben nicht mehr an Rückkehr in ihre Heimat

AMMAN – Rund 7000 christliche Flüchtlinge aus dem Irak leben in Jordanien. Die meisten sind vor IS-Milizen geflohen. An ein friedliches Zusammenleben von Christen und Muslimen in ihrer Heimat glauben sie nicht mehr.

Die Luft ist stickig im Pfarrsaal der St.-Teresa-Kirche in der jordanischen Großstadt Zarqa. In dem Saal reiht sich ein Holzverschlag an den nächsten. Rund 50 christliche Flüchtlinge aus dem Irak haben hier Unterschlupf gefunden. Sie leben auf engstem Raum und ohne Privatsphäre. In der Mitte des Saales stehen einige Tische und Stühle. Die einzige Sanitäranlage müssen sich die 50 Menschen teilen. „Das reicht gerade für zweimal duschen pro
Woche“, klagt eine Frau im mittleren Alter.
„Wir sind nervlich am Ende“, gesteht Bassam Hazim Abada. Der Arzt bewohnt mit seiner Frau Anwar und den beiden Kindern einen der winzigen Bretterverschläge. Bassam stammt ursprünglich aus Mossul, wie die meisten Flüchtlinge in

Zarqa. Die Millionenstadt im Norden des Irak zeichnete sich einst durch ihre multireligiöse Bevölkerung aus. Doch schon seit dem Einmarsch der USA und ihrer Verbündeten im Irakkrieg 2003 sei das Leben in Mossul für Christen unerträglich geworden, berichtet Bassam. Entführungen und Morde wurden quasi alltäglich. Seit 2005 hätten auch christliche Frauen nicht mehr ohne Kopftuch und Schleier aus dem Haus gehen können.
Angehörige ermordet

Jede Familie hier im Pfarrsaal von St. Teresa hat zumindest einen Angehörigen verloren: Neffen, Cousins, Brüder. Sie alle wurden ermordet, meist auf offener Straße – und das einfach so, weil sie Christen waren. Wer waren die Täter? Waren es islamistische Terroristen oder gewöhnliche Kriminelle? Bassam nennt sie „Banden“. Es seien die gleichen Leute, die nun auch beim „Islamischen Staat“ (IS) dabei sind.

„Das war kein Leben mehr in Mossul. Deshalb sind wir schon vor Jahren nach Karakosch geflohen“, berichtet Bassam. Die kleine, christlich geprägte Stadt, rund 25 Kilometer von Mossul entfernt, nahm Tausende Flüchtlinge auf. Bassam fand dort Arbeit in einem Krankenhaus. „Wir haben alle behandelt, Christen und auch Muslime“, erzählt er.

Im Juni 2014 eroberte die Terrororganisation IS Mossul. Zu dem Zeitpunkt sei es in Karakosch noch sicher gewesen. Doch Anfang August griffen die Terroristen auch
Karakosch an. Die Christen mussten in einer nächtlichen Aktion Hals über Kopf fliehen. Bassam und seine Familie spülte die Flucht über die kurdische Hauptstadt Erbil schließlich ins Nachbarland Jordanien: nach Zarqa, das an die Hauptstadt Amman angrenzt.
Frau Nagham – ihren vollen

Namen will die Irakerin nicht nennen – harrte bis zuletzt in Mossul aus. „Die IS-Leute haben uns aufgefordert, binnen 48 Stunden unser Haus zu verlassen – sonst würden sie unsere Kinder entführen“, erzählt sie mit brüchiger Stimme. Dann hätten die Milizen alle Häuser der Christen mit dem arabischen Buchstaben für „N“ markiert. Er steht für „Nazarener“: So bezeichnen arabische Muslime Christen.

Am 18. Juli 2014 floh Nagham aus ihrem Haus – und musste dabei noch mitansehen, wie die muslimischen Nachbarn sofort zu plündern begannen. „Die waren froh, dass der IS kam, damit sie unser Hab und Gut rauben konnten“, sagt sie verbittert. Auf ihrer Flucht lief sie dann auch noch einigen IS-Leuten in die Hände und wäre um ein Haar erschossen worden.

Die christlichen Flüchtlinge aus dem Irak sind in der Regel sehr gebildet. Ärzte wie Bassam sind keine Ausnahme. Auch Nagham war an der Universität Mossul angestellt. Hier in Jordanien dürfen sie als Flüchtlinge aber nicht arbeiten – abgesehen davon, dass es kaum Arbeit gibt. „Wir können nichts tun, nur warten“, sagt Bassam. Er will eigentlich weiter zu seinem Bruder in Kanada. Doch jetzt sitzt die Familie hier fest. Zumindest können seine zwei Kinder – mit Unterstützung der Caritas – die Schule besuchen.
Hilfe durch die Caritas

Ob er jemals nach Kanada kommen wird? Bassam zuckt mit den Schultern. Jetzt muss er erst mal eine dringende Augenoperation überstehen. Auch bei den Kosten für medizinische Behandlungen hilft die Caritas. Sie versorgt rund 1000 der 7000 irakischen christlichen Flüchtlinge in Jordanien.

Niemand im Pfarrsaal von St. Teresa glaubt, dass er je nach Karakosch oder Mossul zurückkehren wird. Zu viel Schreckliches haben sie dort erlebt. „Wir glauben keinem Muslim mehr“, sagen Bassam und seine Frau. Sie sprechen für alle im Saal.
Georg Pulling

von esther10 18.09.2015 19:36

Papst warnt Orden vor Erstarrung

Papst Franziskus hat die katholischen Orden vor einer "Erstarrung" ihres Gemeinschaftslebens gewarnt. Es gebe eine Versuchung, die Einhaltung von Regeln überzubewerten, sagte er bei einer Begegnung mit 5.000 jungen Ordensleuten am Donnerstag im Vatikan. "Die Observanz darf nicht starr sein: wenn sie starr ist, ist sie nicht Observanz, sondern persönlicher Egoismus", betonte der Papst.

Franziskus würdigte das Beispiel der heiligen Teresa von Avila. Sie sei eine "freie Frau" gewesen, "so frei, dass sie vor die Inquisition musste". Als Klausurnonne sei sie durch ganz Spanien gezogen und habe dort Klöster gegründet, ohne je die Fähigkeit zur Kontemplation zu verlieren. "Prophetie, Fähigkeit zu träumen, das ist das Gegenteil von Starrheit. Die Starren können nicht träumen!", so Franziskus.

Die Ordensleute warnte der Papst außerdem vor der Unaufrichtigkeit, die im Geschwätz und der üblen Nachrede liegen. "Werft niemals Bomben des Geschwätzes. Nie! Das ist die Pest des Gemeinschaftslebens! Und so wird der Ordensmann, die Ordensfrau, die ihr Leben Gott geweiht haben, zum Terroristen oder zur Terroristin, weil sie in ihre Gemeinschaft eine zerstörerische Bombe werfen!"

Besonders würdigte Franziskus die Arbeit der Ordensfrauen: entschuldigt, wenn ich jetzt ein wenig feministisch werde", warf er ein: "Ihr habt diese Lust, immer nach vorn zu gehen. Warum? Weil ihr Mütter seid, weil ihr die Mütterlichkeit der Kirche habt." Die Frauen bezeugten diese Mütterlichkeit durch ein glühendes Herz. "Bitte verliert das nicht!", rief er ihnen zu.

Die Audienz war einer der Höhepunkte des Ordensjahres, das Franziskus Ende November 2014 eröffnet hatte. Es steht unter dem Motto: "Weckt die Welt auf!“

von esther10 18.09.2015 18:41

Kardinal Sarah: Treue zu Gott und Familie ist Afrikas größter Schatz.

Der Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung über seine Welttreffen der Familien Keynote sowie wichtige Themen auf der Tagesordnung für die kommende Synode im Vatikan.

von Joan FRAWLEY DESMOND 2015.09.
CNA / Paul Badde


Kardinal Robert Sarah
-
"Afrika und damit der Kirche, die Familie zu retten."

Kardinal Robert Sarah, 70, von Guinea ist der Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, und am 23. September, wird er eine Grundsatzrede auf dem Welttreffen der Familien in Philadelphia vor. Während der stürmischen Debatte im Vorfeld der ordentlichen Bischofssynode über die Familie im Vatikan hat er Anstrengungen zur Kirchenzucht, die wiederverheirateten Geschiedenen Katholiken Bars von Empfang der Eucharistie zu ändern in Frage gestellt.

Im August Ignatius Press veröffentlicht Gott oder Nichts, ein Buch-Länge Interview mit Kardinal Sarah von Nicolas Diat durchgeführt. Das neue Paperback bietet eine bewegenden Bericht über Kinderglauben Kardinal Sarah, die Frucht seiner Berührung mit dem Heiligen Geist Väter, ein Französisch missionarischen Auftrag, der eine blühende Mission in seinem kleinen Dorf in der afrikanischen Nation von Guinea. Gegründet Gott oder Nichts bietet auch eine Forum für den Blick des Kardinals auf litrugy, Reform der römischen Kurie, die Ehe der Katechese und eine agressive säkulare Agenda aus dem Westen, die den Entwicklungsländern droht.

Am 10. September, Kardinal Sarah, die von 2001 bis 2010 war Sekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker und von 2010 bis 2014 als Präsident des Päpstlichen Rates Cor Unum (persönliche Wohltätigkeitsorganisation des Papstes), bevor der diskutierten Schlüsselthemen Synode, und die Kirche in Afrika Opposition "auf jede Rebellion gegen die Lehre Jesu und des Lehramtes" in einer E-Mail-Austausch mit Register leitender Redakteur Joan Frawley Desmond.

Sie geben eine Grundsatzrede auf dem Welttreffen der Familien in Philadelphia. Was wird die Nachricht sein?



Der Titel meiner Adresse ist "Das Licht der Familie in der dunklen Welt." Von Anfang der Schöpfung, Mann und Frau als erste menschliche Familie erstellt, aufgerufen, um ein Geschenk seiner selbst zu machen und die Liebe der Dreifaltigkeit zu reflektieren . Sin, als die Dunkelheit, die in die Welt gekommen, ist die Wurzel der Aufschlüsselung in der von Gott gegebenen Verständnis der Familie; Menschen, auch des gleichen Geschlechts, Fügen sich am Willen, Zusammenleben, Angst vor Offenheit für das Leben, Abtreibung, Trennung und Scheidung. Deshalb ist die Familie mehr denn je muss heute Christus, der das Licht, das ist "leuchtet in der Finsternis." Die Anerkennung und die Annahme der Existenz von den Wurzeln der Sünde in unserem Herzen sind Weisheit und der Anfang der Heilung des menschlichen Familie, um die Barmherzigkeit Gottes zu empfangen.

Menschlich gesehen ist es für uns unmöglich, zu Gesicht und zu überwinden, die vielen Probleme und Herausforderungen innerhalb der Familie. Aber Jesus hat uns den Heiligen Geist, der Geist der Liebe, der lehrt und stärkt jede Person, um aus sich heraus gehen zu Gott und zum Nächsten bis zum Ende lieben angegeben. Die christliche Familie ist aufgerufen, dieses Zeugnis zu geben: die Liebe bis zum Ende ist möglich! Aus diesem Grund, die christliche Familie, heute mehr denn je, muss die Quelle des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe zu werden. So wird die Familie die erste Verkünder des Evangeliums, die Verbreitung dieser Liebe zur Welt.

Die 2015 Ordentliche Bischofssynode wird pastorale Lösungen für die wiederverheirateten Geschiedenen Katholiken begegnen, und einige glauben, die Kirche wird ihnen erlauben, die Eucharistie zu empfangen. In Ihrem Buch, lehnen Sie diese Möglichkeit: ". Niemand, nicht einmal der Papst kann pastoralen Dienst im Gegensatz zur Lehre gesetzt" Was bedeutet es, auf "pastoralen Dienst im Gegensatz zur Lehre," und sehen Sie besonders Synode Delegierten glauben, es stimmt mit Ihrer Einstellung?

Schauen Sie, es geht nicht um die Vereinbarung mit mir oder mit jemand anderem. Es geht darum, mit einem Worte um Gottes Gesetze zu halten. Wenn Priester, Bischöfe und auch die Synodenväter , die Lehre betrachten ....als ob sie auf der Suche durch das Fenster in einem Antiquitätengeschäft, und nicht als einen lebenden Körper zu tun haben....denn Christus lebt in der hl. Eucharistie..

Die Lehre ist eine Reihe von Lehren, die uns von der Heiligen Schrift, dem Wort Gottes und Tradition herkommt. Lehre ist ein Mensch! Es ist Jesus in seinen Worten. Wie können wir glauben, dass die Priester sollten pastoralen Praxis von Lehre zu trennen, als ob das Evangelium ein Ausdruck ist, von etwas, das von der Realität abgelöst wird? Entweder unser Glaube auf der Begegnung mit der Person Chrisus, jeden Tag in der hl. Messe, durch den Tod und die Auferstehung Christi erneuert werden müssen, oder unser Glaube ist falsch und wird gegründet von den Götzen der Modernen.

So wird angenommen, dass die "Öffnung der [den Türen] der Kirche", die Franziskus ruft uns ständig, kann bedeuten, dass die Verwässerung, woran wir glauben an den Gedanken . der nicht Glaubenden
angenommen, [die Kirche], um die Lehre Christi zu den Zeiten anzupassen. Aber Christus ist nicht gekommen, um die Gesellschaft zu schüren. Er kam, um die Menschheit vor seinem Sturz zu retten und die Wahrheit zu bringen und persönlich und tiefgreifend verändert jeden von uns.

Die Begegnung mit Christus verändert das Leben der Menschen, die ihn lieben. um hohe Ziele zu erreichen und jeden Tag leben ,um heilig zu werden..

Während einige argumentieren, dass die neuen Herausforderungen der Familie gegenüber erfordern neue pastorale Lösungen, Sie sagen, "Der Sohn Gottes gibt die Kraft und die Gnade, ein Eheleben in der neuen Dimension des Reiches Gottes zu leben." Was ist das neue Dimension ?

Die neue Dimension des Reiches Gottes ist Gemeinschaft mit Gott und seiner Kirche. Heute ist die echte Neuheit ein "alter" Novum: Es ist die Begegnung mit Christus durch das Evangelium. Es hat den gleichen Wert, wie es heute vor 2.000 Jahren. Diese Wahrheit wird mit Rat und auch mit Werken ausgerufen. Und die großartige Arbeit, die einen Mann und eine Frau vereint ist die Ehe in Christus und mit Christus.

Die Ehe ist die Offenheit gegenüber dem Leben und damit gegenüber Kindern. Niemand bestreitet, dass die Familie auch Schwierigkeiten hat. Vielleicht in der heutigen Gesellschaft sind diese Herausforderungen stärker und giftiger, weil der Angriff auf das Christentum und der Kirche liegt auf der Hand.

Ich bin jedoch davon überzeugt, dass Männer und Frauen, vor allem junge Menschen wünschen große Dinge zu tun. . Wir müssen sie zu einem Weg der Heiligkeit zu begleiten, nicht was sie glauben, dass Gottes Liebe unmöglich ist und nicht aufzugeben, weil das Engagement ist zu groß.
Erinnern wir uns daran, dass die christliche Ehe zwischen einem Mann und einer Frau ist eine Institution direkt von Gott geschaffen und die Familie ist eine vorchristliche Institution. Aus diesem Grund ist Homosexuell Ehe eine "Niederlage der Menschheit", wie Kardinal Pietro Parolin, der Staatssekretär, wies darauf hin, nach dem Referendum in Irland. Weil die Familie schon immer von Anfang an für die Weitergabe des Lebens existiert, aber wenn diese Übertragung unterbrochen wird, wie kann diese Institution "Familie" genannt werden? Ein homosexueller Vereinigung nicht in Christus und mit Christus.

Die Ausgangslage für die nächste Synode, dann sind nicht die unterschiedlichen Formen der Familie, würde [wenn auch] viele gerne ihre eigenen Schwächen und Sünden ratifiziert sehen. Die realen Einsätzen der Synode, die auch die Bekräftigung der Schönheit und der Einheit der Familie ist, welche Art von Mann, den wir in der Gegenwart und Zukunft suchen? In dieser Debatte über die Familie, Gott ist das Zentrum. Er ist der Ausgangspunkt und sein Wort leitet uns. Und dies, wenn überhaupt, müssen wir zurück zu gehen. Der Rest sind, wie wir es in der italienischen, sagen Sie "Stall Streitereien."

In Ihrem Buch, Sie "feierlich erklären, dass die Kirche in Afrika ist standhaft auf jede Rebellion gegen die Lehre Jesu und des Lehramtes gegenüber." Was haben Sie aus afrikanischen Führern der Kirche und der Laien in Bezug auf Bemühungen zur Kirchenzucht zu ändern gehört, und ist Gibt es etwas einzigartig für die afrikanische Erfahrung, die zu diesem starken Stand geführt hat?

Ich habe eine Überzeugung: Es wird Afrika sein, und daher ist die Kirche, die die Familie zu retten. Ehe zwischen einem Mann und einer Frau ist auch Ehe zwischen Mann und der Kirche, die die Braut Christi ist. Die Zerstörung der ersten Gewerkschaft zerstören auch den zweiten. Daher wird Afrika keinen Millimeter nachgeben, um zu diesem!

Afrika ist ein Teil von Gottes Plan von Anfang an. Gerade in der Offenbarung: Als Gott beschloss, einen Bund mit dem Menschen zu etablieren, begann er in Ägypten. Es war Afrika, die gespeichert Jesus: Maria und Josef flohen nach Ägypten, um Herods Edikt gegen männliche Kinder und gegen Jesus selbst zu entkommen. Und wieder war es ein Afrikaner, Simon von Cyrene, der Jesus sein Kreuz zu tragen auf dem Kalvarienberg geholfen hat.

Also, von Anfang an wollte Gott Afrika in den Plan der Erlösung der Welt zu beteiligen. Afrika hat sicherlich viele Probleme, aber die Kirche in Afrika ist durch eine Vitalität und Dynamik, die heute unbekannt ist im Westen gekennzeichnet. In säkularisierten Europa und in all den so genannten entwickelten Ländern, hat Reichtum perversen Männern in einem solchen Ausmaß, dass sie nicht auf andere Weise als auf ihre körperliche und fleischlichen Begierden zu befriedigen denken. Sie auf Geld und materiellen Erfolg zählen nur, und wenn sie nicht erfolgreich sind, in die Depression und Traurigkeit fallen sie
.
In Afrika ist die Armut immer noch sehr stark in vielen ihrer Länder noch Afrikaner strahlen Glück und Freude. Gott ist ihr Reichtum und ihre Hoffnung. Offensichtlich sie auch darauf abzielen, zur Bekämpfung der Wirtschafts Elend, aber nicht in die geistige Armut derer, die Gott aus ihrem Leben getrieben haben eingeben.

Gott und dem Evangelium Treue, ihre Liebe: In diesem tiefen anthropologischen Krise, Afrika, trotz ihrer Armut, und zwar wegen dieser Armut, die die Armut Christi im Evangelium ist, kann für die Kirche geben ihr wertvollster Schatz das Leben und die Familie.


Einkommensungleichheit hat als ein wichtiges Thema für die Kirche und die Welt entstanden. Sie deuten darauf hin, dass jede Antwort auf die Not der Armen muss über wirtschaftspolitischen Debatten zu gehen und sich mit tieferen Fragen der Menschheit, darunter "die ernste Frage des Gottesfinsternis." Was meinst du damit?

Während meiner Jahre als Präsident des Päpstlichen Rates Cor Unum, habe ich oft betonte, dass die Kirche nicht gegen die Armut zu kämpfen, sondern vielmehr führen einen Kampf gegen die Armut, vor allem materiellen und geistigen Not. Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen Elend und Armut. Spirituelle Armut ist die [die folgt], wenn der Menschen Gott ihrem Leben ablehnen und sich selbst überlassen, hat schlimmen Folgen.

[Es ergibt sich aus] die falsche Illusion, dass man alles selbst machen und es bringt Unglück.
Auf der anderen Seite führt Material Elend zu einem Untermenschen Art von Leben, das die Quelle des großen Leidens ist.

Wir müssen bedenken, dass bei der Bekämpfung der Armut, gibt es die wichtige Dimension der Wiederherstellung seiner Berufung als Kind Gottes und seine Freude in der Familie Gottes gehören, Mensch. Wenn wir beiseite lassen den religiösen Aspekt, fallen wir in eine Art der Philanthropie oder weltlichen humanitären Tätigkeit, die das Evangelium vergisst.

Der Heilige Geist Väter, ein Französisch missionarischen Auftrag, inspiriert Ihren Glauben als Kind. Warum war ihre Missionsarbeit so effektiv, und was kann es uns lehren, über die Verbreitung des Glaubens in Missionsgebiet im Westen?


Der Heilige Geist Väter im Jahre 1912 kam in mein Dorf geboren, Ourous, das Evangelium zu predigen und stellen Sie eine katholische Mission. Diese Missionare brachten große Opfer und erlitt viele Entbehrungen, ohne zu klagen und gab sich selbst mit großer Großzügigkeit.

Ich schulde meinen christlichen Glauben an das Engagement des Heiligen Geistes . Vater.. Es war auch eine Heilige Geist Missionar, Pater Marcel Bracquemond, die Gott benutzt, um mir offenbaren meiner priesterlichen Berufung. Ich werde immer bewundere diese Menschen, ihre Familien und Heimat verlassen haben, um die Liebe Gottes in die hintersten Winkel der Erde zu bringen.



Jeden Abend versammelten sich die Väter, die Kinder in der Nähe von einem großen Kreuz in der Mission Innenhof. Unter dem Kreuz, die Missionare hat uns gelehrt, den katholischen Glauben. Um dieses Kreuz versammelten, waren wir unsere kulturellen und spirituellen Bildung gegeben. Das Kreuz auf dem Hof ​​kam dann auf das Herz und die Mitte des Dorfes zu symbolisieren.

Die um diese wunderbare Flanke sitzt Momente über den katholischen Glauben zu lernen würde uns für die revolutionäre Verfolgung, dass die Kirche in meinem Land würde in den folgenden Jahren seiner Geschichte konfrontiert vorzubereiten. Es ist dank dieser Missionare, die mich verstehen, dass das Kreuz das Zentrum der Welt ist, und dem Herzen des Menschen und der Ort, wo unsere Stabilität verankert wird.


Einer meiner tiefsten Eindrücke von den Heiligen Geist Vater, war sein treues Gebetsleben. Seon tägliches Leben mit Momenten des Gebetes mit dem Herrn gefüllt ist, ob rt feiert Messe oder individuellen und gemeinschaftlichen Gebet, er hat hingebungsvoll gebetet. Er wurde vollständig durch das Feuer der Liebe Gottes verzehrt. Er waren groß und heilig Missionare durch sein tiefes und beständiges Gebetsleben.

Also, ist ein gutes Gebetsleben das wesentliche Element, um den Glauben erfolgreich Verbreitung in jedem Teil der Welt. Selbst unser Herr, in den Diskurs des letzten Abendmahls erinnerte uns an diese wichtigen Wahrheit: "Ich bin der Weinstock, und ihr die Reb Zweige . Wer in mir bleibt und ich in ihm, der ist es, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun "(Johannes 15: 5).

Er wurden zu einer priesterlichen Berufung erzogen, bevor er Teenager war. Heute Afrika sendet Priester in den Westen. Wie sehen Sie die Berufung Boom in Afrika zu erklären?

Meine priesterlichen Berufung begann mit der Eucharistie. Neben der Vergabe von Krediten, meine christliche Erziehung, war es durch die Liebe des Gebets und den Gläubigen die Teilnahme an täglichen Messe, die mir geholfen haben, eine Berufung zum Priestertum zu erkennen. Durch das Gebet und die Sakramente, sind die Gläubigen die Gnade, in eine persönliche und intime Beziehung mit Gott, geben, wo Gott sich offenbart und seine Hingabe der Liebe, die er uns gibt..

Daher ist einer der geistigen Früchte aus dieser Liebesbeziehung unser Wunsch, zu lieben, wie Jesus uns geliebt hat, um unser Leben ganz Gott zu geben.

"Größere Liebe hat niemand als die, dass ein Mann sein Leben hingibt für seine Freunde" (Joh 15,13). Dies ist, was unser Erretter für uns getan hat, und das ist, was wir bewegt werden, auch zu tun, wie wir in diese liebevolle Beziehung zu Gott zu gelangen. Wenn wir helfen, zu fördern und zu ermutigen, diese persönliche Beziehung zu Jesus, ob ein Priester sein treuer oder Eltern ihren Kindern helfen, bin ich sicher, dass es eine Zunahme der Berufungen zum Priestertum und zum geweihten Leben gibt.

Kurz gesagt, mit einem der Heilige Geist Väter, die das Evangelium in mein Vaterland gebracht haben zu zitieren: "Ich würde nicht überrascht sein, zu sehen, die Berufungen nehmen Gestalt unter unseren Kindern. Ich denke, dass die Berufungen sind die Belohnung für schweren Training in der Familie und in der Mission nötig haben.. "


Die Entwicklung eines "reichen Gebetsleben ist" eine "schwierige Schule", was Sie schreiben. Warum ist es so schwer, und wie können wir lernen, Gebet lieben?

Manchmal ist es sehr schwierig, um zu beten. Selbst heiligen Teresa von Avila hatte Probleme beim Gebet. Sie gab zu, dass sie die Sanduhr während ihrer Gebets schütteln würde zur Beschleunigung der Zeit.

Das Gebet ist schwierig, weil es Schweigen, das ein Weg zur persönlichen Begegnung mit dem stillen, aber lebendige Gegenwart Gottes in uns zu schließen ist, erfordert. Mit der Bombardierung von unterschiedlichen Technologien und Gadanken, in unserer Gesellschaft, es gibt so viel Lärm und Ablenkungen in der Welt in der wir leben. Wir haben oft die Tendenz zu tun, eine Menge Dinge, reden, und denken zu viel.

Diese Hindernisse behindern uns oft Gottes zum Leben, Handeln, Bewegen zum Ausdruck bringen. Wir füllen unsere Seele, das Haus Gottes, mit so viel Lärm. Gott ist nicht im Sturm, Erdbeben oder Feuer, sondern in der Murmeln einer leichten Brise.

Das wahre Gebet erfordert, dass wir auch zu pflegen und auch zu bewahren haben, und eine gewisse Jungfräulichkeit des Herzens. "Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen" (Mt 5: 8). Wir dürfen uns nicht im Innen- oder Außen Unruhen, in Ableitung und weltlichen Ablenkungen; zerstreuen , das Zentrum unseres Lebens. ist Stille, spirituelle Reinheit, Innere Stille und eine notwendige Einsamkeit sind das notwendige ...für um eine fruchtbare Gebetsleben.

Säkularisierung im Westen, sagen Sie, ist ein Versuch, "für alles, was in dieser Welt zu einer aggressiven Ablehnung zu Gott führt. " Wie sollen katholische Familien wider die Tendenz, zum guten Gebet kommen.
Unsere Gesellschaft organisiert und lebt , als ob es Gott nicht gäbe.

Mit Blick auf diese Herausforderungen die Kirche müssen, Christus ausstrahlen. Er ist "der Weg, die Wahrheit und das Leben". In der Tat muss das alles in Beginn jeden katholischen Familie, die eine kleine Hauskirche ist. Die katholischen Familien müssen wieder auf das Gebet und die Sakramente, in der Gott wirklich lebt, zurück kommen....,

Ich habe bereits erwähnt, wie das Kreuz in der Mitte meines Heimatdorf, wo wir mit Lektionen über unseren Glauben und wie dies in den schwierigen Zeiten der Verfolgung eine Quelle der Kraft und Motivation bereichert. In einem seiner Briefe Bereitstellung spirituelle Führung, Franz von Sales erinnerte einmal eine interessante Beobachtung bei einem seiner Besuche in einem ländlichen Dorf in Frankreich. Er bemerkte eine Frau geht über den Hof, um Wasser aus einem Brunnen ziehen. Er bemerkte auch, dass vor dem Anheben der Schaufel bis zum Rand mit Wasser gefüllt ist, platziert sie ein Stück Holz in ihm. Der Heilige neugierig fragte, warum sie ein Stück Holz in den Eimer mit Wasser tun würde. Die Frau reagierte überrascht und antwortete schnell: "Um das Wasser vom Verschütten zu halten ..., um es ruhig zu halten." Zum Abschluss seiner Geschichte in dem Brief, riet er: "Also, wenn Euer Herz beunruhigt ist und aufgeregt, legte das Kreuz in seine Mitte und haltet es fest. "

Diese geistige Beratungen des Heiligen ist immer noch in diesen schwierigen Zeiten, wo die katholischen Familie ist unter Beschuss gültig ist, glaube ich, dass die Familien sich entscheiden müssen , beiseite zu lassen, die weltlichen Ablenkungen und in den Mittelpunkt ihres Lebens das Kreuz Jesu stellen. Auf diese Weise wird die Gegenwart Gottes und seiner Liebe ihnen helfen, Schwierigkeiten zu überwunden.

Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/car.../#ixzz3m6Y5xchn



von esther10 18.09.2015 14:14

Israel: Tagelange radikal-islamische Randale im Jerusalemer Tempelberg-Bezirk

Veröffentlicht: 18. September 2015 | Autor: Felizitas Küble |
Dreitägige Aufstände an jüdischen Feiertagen

Am Sonntag (13.9.2015), dem Vorabend des jüdischen Neujahrsfestes Rosh Hashana, hat eine Gruppe von rund 150 radikal-islamistischen Aktivisten einen Aufruhr im Tempelberg-Bezirk in der Jerusalemer Altstadt begonnen. 1403634115528



Die Randale hatte zum Ziel, den Status Quo auf dem Tempelberg zu untergraben. Dieser schützt das Recht von Muslimen, in der al-Aksa-Moschee zu beten, und garantiert, dass alle Menschen unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit die Möglichkeit haben, den Tempelberg zu besuchen. Die Randalierer störten Besuche von Touristen und Israelis im Tempelberg-Bezirk – der heiligsten Stätte im Judentum.

Die Aktivisten hatten ihre Aggression ganz eindeutig viele Tage im voraus geplant: Sie hatten sich vorweg in der Al-Aksa-Moschee verbarrikadiert. Dort hatten sie Steine, Holzbretter und Feuerwerkskörper in großen Mengen verstaut. Außerdem hatten sie Molotow-Cocktails und explosive Objekte vorbereitet.

Die Aufstände dauerten drei aufeinanderfolgende Tage an. Während die jüdischen Feiertage stattfanden, warfen maskierte Randalierer Steine, Brandbomben und Knaller auf die Polizisten. Die explosiven Objekte, die von den Islamisten geworfen wurden, verletzten einige Polizisten, und lösten mehrere Feuer aus, die von der Polizei gelöscht wurden.

Um die Ruhe wiederherzustellen, hatten die Polizisten keine andere Wahl, als die Barrikaden zu entfernen, die im Eingangsbereich der Moschee errichtet worden waren. Sie schlossen die Türen der Moschee, um eine Trennung zwischen den Randalierern und den Besuchern herzustellen. Kurz darauf normalisierte sich die Lage auf dem Tempelberg wieder und Besucher konnten den Tempelberg-Bezirk erneut betreten.

Die Ereignisse erinnern an einen ähnlichen Vorfall, der im Juli 2015 stattfand. Damals organisierten Islamisten Aufstände, um Juden zu behindern, die den Tempelberg-Bezirk am jüdischen Trauertag Tischa be’Aw besuchen wollten.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat wiederholt erklärt, dass die Regierung Israels sich dazu verpflichtet, den Status Quo auf dem Tempelberg beizubehalten, und sich jedem Versuch, den Status gewalttätig zu ändern, entgegenstellen wird.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin

von esther10 18.09.2015 14:14

Die für das Betreuungsgeld vorgesehenen Bundesmittel den Ländern überlassen
Veröffentlicht: 18. September 2015 | Autor: Felizitas Küble

Das vom Bundesverfassungsgericht (BVerfG) gekippte Betreuungsgeld war sicher keine familienpolitische Glanzleistung, da es die vom Grundgesetz geforderte Gleichberechtigung aller Eltern für die von ihnen gewählte Art der Betreuung ihrer Kinder nur ansatzweise verwirklichte. 150 € Betreuungsgeld gegenüber dem etwa 10-fachen Betrag für einen Krippenplatz schaffen keine Gleichstellung.´IMG_1464



Es ist aber eine verheerende Botschaft an die Familien, wenn selbst diese beschämend geringe Anerkennung der Erziehungsarbeit aufgrund des Urteils des BVerfG auch noch ersatzlos gestrichen wird. Das hat das BVerfG auch nicht verlangt, sondern lediglich die Zuständigkeit des Bundes für das Betreuungsgeld verneint und den Ländern zugewiesen.

Die Vorsitzende vom Verband Familienarbeit, Frau Gertrud Martin, meint dazu: „Wenn nun das im Koalitionsvertrag vorgesehene bundeseinheitliche Betreuungsgeld wegen fehlender Zuständigkeit des Bundes nicht erhalten werden kann, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, das dafür vorgesehene Geld den Ländern zur Verfügung zu stellen, um landesbezogene Regelungen zu ermöglichen, die der Absicht des Koalitionsvertrages entsprechen.“

Der Verband Familienarbeit e.V. fordert daher: Die gemäß dem Koalitionsvertrag zur Finanzierung des bundeseinheitlichen Betreuungsgeldes eingeplanten Bundesmittel sind den Ländern zur Verfügung zu stellen, damit sie dem Urteil des BVerfG gemäß geeignete landesbezogene Regelungen treffen können. Das Urteil des BVerfG, das nur die Zuständigkeitsfrage betrifft, darf nicht politisch dazu missbraucht werden, den Eltern die ohnehin geringe Anerkennung ihrer Leistung zu entziehen.

Pressesprecher des Verband Familienarbeit: Dr. Johannes Resch
Johannes.Resch@t-online.de
www.johannes-resch.de

von esther10 18.09.2015 14:13

Papst Benedikt Sekretär: Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen ist "unmöglich"


Benedikt XVI, Katholisch, Kommunion Für wiederverheiratete, Georg Gänswein, Synode Über Die Familie

21. Juli 2015 (Lifesitenews) - Erzbischof Georg Gänswein, der sowohl die Privatsekretär von Papst Benedikt XVI Emeritus und dem Präfekten des Päpstlichen Hauses für Franziskus ist, hat ein Interview mit dem spanischsprachigen +1 Nachrichtenagentur gewährt, wo er ist offen kritisch der Bischöfe und Kardinäle, die vorschlagen, Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen.

Gänswein stellt fest, dass Papst Johannes Paul II endgültig war die Sache der Kommunion unter solchen Umständen. "Warum haben manche Pastoren wollen vorschlagen, was nicht möglich ist? Ich weiß es nicht ", sagte er in dem Interview, veröffentlicht 6. Juli.

Wie die Person, die am nächsten an Papst Benedikt sieht die Welt an den Erzbischof Gänswein, um den Geist von Papst Benedikt vor allem über Fragen zu sprechen, wo Franziskus erscheint ambivalent zu sein. Die Frage der Kommunion ist ein solcher Bereich, in dem die Meinung von Francis ist hart umkämpft, aber für Benedict er frei ist.

"Vor zwanzig Jahren, nach einer langen und mühsamen Verhandlungen, Johannes Paul II nicht akzeptieren, dass wieder geheiratet Christen könnten auf die Eucharistie beizutreten", sagte Benedikt Sekretärin. "Jetzt können wir nicht ignorieren, seine Lehre und die Dinge ändern."

Spekulieren auf, warum die Bischöfe, vor allem in Deutschland, würden solche Maßnahmen vorzuschlagen, sagt er, "Vielleicht haben sie in dem Geist der Zeit zu geben; vielleicht haben sie lassen sich von den menschlichen Applaus von den Medien verursacht geführt werden. "Während er räumt ein, dass als" kritisch gegenüber den Massenmedien ist sicherlich weniger erfreulich ", sagt er" ein Pastor darf nicht auf der Grundlage von Beifall oder sogar noch weniger entscheiden, der Medien. "Die Maßnahme, sagt er," ist das Evangelium, der Glaube, gesunde Lehre, Tradition. "

In einem Interview im Rahmen der ao Synode über die Familie im letzten Jahr, als es noch viel Verwirrung um die Homosexualität aus Synodenteilnehmer, gab Benedikt Sekretärin ein Interview, in dem er erneut die traditionelle Lehre der Kirche zur Homosexualität.

"Die Kirche hat stets erklärt, auf der Grundlage der Heiligen Schrift und Tradition, dass homosexuelle Handlungen in sich ungeordnet," Gänswein sagte zu der Zeit. Die Handlungen, fügte er hinzu, "im Widerspruch zum Naturrecht, weil sie verhindern, dass das Geschenk des Lebens, das Zweck der sexuellen Handlung. "

Im Gespräch mit +1 Jaume F. Vaello sprach Erzbischof Gänswein zu der Verwirrung die sich aus der letzten Synode und Weiterbildung in der Oktober Synode. Er ermutigte die Gläubigen mit einem klaren Verständnis des Glaubens, um ihre Meinung zu sagen. "Es ist sehr wichtig," sagte er, dass Pfarrer und die Gläubigen mit klaren Vorstellungen "zum Ausdruck bringen ihnen offen und aufrichtig."
https://www.lifesitenews.com/news/pope-b...-the-impossible



von esther10 18.09.2015 14:12

Was tun wir, wenn die Synode nimmt eine "seltsame Wendung"? Die einfache Antwort nur Kardinal Burke großen Applaus bekam


Katholisch, Raymond Burke, Synode Über Die Familie

Registriert Kardinal Burke und 615.000 andere betroffene Katholiken und unterzeichnen Sie die Filial Appeal zu Franziskus und bat ihn, klar bekräftigen Chruch Lehre über die Ehe auf der Synode über die Familie. Klicken Sie hier.

ST. Louis, Missouri, 15. September 2015 (Lifesitenews) - Am Sonntag, 13. September hatte ich die Ehre, einer der Gastgeber für Seine Eminenz, Kardinal Raymond Leo Burke, werden hier bei einem Abendessen / Vortrag in der Clayton Plaza Hotel-Ballsaal, von der St. Louis gesponserte Laienapostolat "Credo der katholischen Laien," zu der ich bin der Seelsorger.

Seine Eminenz wurde herzlich begrüßt und von der pensionierten Weihbischof von St. Louis, dem Most Rev. Robert Hermann eingeführt und dann sprach vor einem Publikum von mehr als 300 über "die Wahrheit Christi in der Ehe". Er diskutiert geistige, soziale, Lehre und kanonischen Aspekte der gegenwärtigen Krise, die Ehe und Familie in der westlichen Kultur, Warnung, dass diese Krise hat zu einer ernsten Verwirrung und sogar Rebellion innerhalb der Kirche selbst geführt. Kardinal Burke betonte, dass in unserer zunehmend säkularisierten und feindliche Kultur, mehr Gewicht denn je ist nun fallen auf die Schultern der katholischen Eltern, die Kinder eine Formation, durch Wort und Beispiel, in welchem ​​wirklichen christlichen Ehe ist. Zusammen mit authentischer und mehrjährige Lehre der Kirche, sagte er, wird dieser Ton Familiengründung sich als die wichtigste Quelle der Führung für Kinder und Jugendliche sein, wie die grundlegenden Mittel, mit denen die Eltern weitergeben christliche Wahrheit in Wort und Tat, um die nächste Generation.

Kardinal Burke empfahl die bekannte 2014 "Fünf Cardinals '" Buch, Verbleib in der Wahrheit Christi, wieder zum Ausdruck gebracht starke Meinungsverschiedenheiten mit dem Vorschlag der Zulassung einige geschiedenen und wiederverheirateten Katholiken zivilrechtlich zur Heiligen Kommunion der Kardinal Walter Kasper. Seine Eminenz auch darauf hingewiesen, dass bestimmte Probleme könnten in Verbindung mit Franziskus 'neue Ehenichtigkeits Gesetzgebung, am 8. September verkündet auftreten. Er kommentierte, respektvoll, dass diese Überarbeitung des Kodex des kanonischen Rechts, die unter anderem die Beseitigung der erforderlichen Bestätigung der Nichtigkeit Dekrete von einem Gericht der zweiten Instanz wird "sehr vorsichtig Auslegung und Anwendung" im Lichte der lang kanonische und dogma der Kirche erfordern Tradition. Kardinal Burke verwies auf seine eigenen Kapitel in der oben genannten Buch, in dem er erinnert sich an seine früheren Erfahrungen als Bischof in der Apostolischen Signatur im Zeitraum 1971-1983, wenn die zweite Instanz Gericht Bestätigung der Nichtigkeit Dekrete wurde fast vollständig in den Vereinigten Staaten ausgesetzt . Kardinal Burke wiederholt in seinem Vortrag, was er sagte in dem Buch: ". Katholische Scheidung", dass das amerikanische Experiment in der "Rationalisierung" die Nichtigkeit Prozess in der Praxis zu einer ernsthaften Laxheit, die weithin als wahrgenommen wurde geführt Es scheint, das war ein Grund, warum die 1983-Code wieder die obligatorische zweite Instanz Kritik (die von Benedikt XIV im Jahre 1740 wieder eingeführt worden war).

Ein weiterer Punkt von Kardinal Burke betonte, dass zu oft heute das Gesetz Gottes über Ehe und Keuschheit wird als nur eine "ideale" vorgestellt - als etwas, das oft erfordert ein Maß an heroischen Heiligkeit, die angeblich über die Kapazität der gewöhnlichen Christen ist. Dies wiederum führt zu falschen Vorstellungen der "Barmherzigkeit", die Zulassung zu den Sakramenten einiger Katholiken leben in sündhaften Situationen, mit der Begründung, dass es in der Tat unmöglich, erlauben würde, - zumindest in ihrer derzeitigen Situation - zu erreichen, dass " Ideal "der Keuschheit. Seine Eminenz betonte, dass, im Gegenteil, es ist die klare Lehre der Heiligen Schrift und der Kirche, dass Gottes reichen Gnade wird immer ausreichend sein für seine Kinder, jede Versuchung zu widerstehen und seine Gebote zu befolgen, sofern sie aufrichtig zu ihm in Demut zu drehen, zuversichtlich, Glauben und beharrlichen Gebet.

Nach seiner Rede, in Antwort auf eine Frage, was die Katholiken tun sollten, wenn die kommende Bischofssynode sollte einen nehmen "seltsame Wende" Seine Eminenz hat eine sofortige Zwei-Wort-Antwort, die einen großen Applaus zog: "Bleib treu! " Diese beiden Wörter auch die ganze Stoßrichtung der Kardinal Burke mutige und freimütige Zeugnis zusammenfassen zu dieser Zeit der Spaltung und Unsicherheit über schwerwiegende moralische Fragen in der heutigen Kirche. Möge Gott Sie segnen, zu stärken und ihn zu schützen!
https://www.lifesitenews.com/opinion/wha...answer-just-got

***



Stellen Franziskus zur Lehre der Kirche über die Ehe, der Familie auf der Synode zu wahren
7536 Vor 7 Monaten
Ausgewähltes Bild
Hinweis: Zum Zeitpunkt des Schreibens über 615.000 Menschen haben den Text der Petition unterzeichnet, mit dem Titel die Filial Appell an Franziskus über die Zukunft der Familie und forderte den Papst zu traditionellen Lehre der Kirche über die Ehe und Familie deutlich bekräftigen auf der kommenden Synode über die Familie im Oktober 2015. Dies beinhaltet eine umfangreiche Liste von Dutzenden von hochrangigen Geistlichen darunter Kardinal Raymond Burke, Erzbischof Timothy Broglio, und viele andere. Unterschriften gesammelt auf dieser Petition wird auf die Gesamtzahl hinzugefügt werden. Der Text der Petition folgt.

Heiliger Vater,

Angesichts der Synode über die Familie, um im Oktober 2015 stattfinden wird, sprechen wir filially Eure Heiligkeit, unsere Ängste und Hoffnungen in Bezug auf die Zukunft der Familie zum Ausdruck bringen.

Unsere Ängste entstehen aus Zeugen einer jahrzehntelangen sexuellen Revolution von einer Allianz aus mächtigen Organisationen, politischen Kräften und den Massenmedien, die konsequent gegen die Existenz der Familie als Grundeinheit der Gesellschaft zu arbeiten gefördert. Seit der sogenannten Mai 1968 Sorbonne Revolution, eine Moral im Gegensatz zu sowohl göttliche und natürliche Gesetz wurde schrittweise und systematisch uns so unversöhnlich verhängt, wie es zu ermöglichen, beispielsweise, um die abscheuliche "Gender-Theorie", um junge Kinder zu unterrichten in vielen Ländern.

Katholischen Lehre über das sechste Gebot des Gesetzes Gottes erstrahlt wie ein Leuchtfeuer in das Gesicht dieser ominösen ideologischen Ziel. Das Leuchtfeuer zieht viele Menschen - von diesem hedonistischen Propaganda überwältigt - auf die keusche und fruchtbare Familienmodell durch das Evangelium und im Einklang mit dem Naturgesetz unterrichtet.

Eure Heiligkeit, im Lichte der auf der letzten Synode veröffentlichten Informationen stellen wir fest, mit Angst, die für Millionen von Gläubigen Katholiken scheint die Bake im Gesicht der Ansturm der Lebensstile von anti-christlichen Lobbys zu verbreiten verdunkelt haben. In der Tat sehen wir weitverbreitete Verwirrung, die sich aus der Möglichkeit, dass eine Verletzung hat innerhalb der Kirche geöffnet, das Ehebruch akzeptieren würden - durch die Möglichkeit geschieden und dann zivilrechtlich wieder geheiratet Katholiken die heilige Kommunion zu empfangen - und wäre praktisch zu akzeptieren, auch homosexuellen Lebensgemeinschaften, wenn solche Praktiken kategorisch als Verstoß gegen göttliche und natürliche Gesetz verurteilt.

Paradoxerweise ergibt sich unsere Hoffnung, aus dieser Verwirrung. Wahrlich, unter diesen Umständen, ist ein Wort aus Eurer Heiligkeit der einzige Weg, um die wachsende Verwirrung unter den Gläubigen zu klären. Es wäre das sehr Lehre Jesu Christi von Verwässerung zu vermeiden und würde die Dunkelheit zu zerstreuen bedrohlich über die Zukunft unserer Kinder sollte das Leuchtfeuer nicht mehr den Weg zu beleuchten.

Heiliger Vater, wir flehen Sie, um dieses Wort zu sagen. Wir tun dies mit einem Herzen, um alles, was Sie sind und stellen gewidmet. Wir tun dies mit der Gewissheit, dass Ihr Wort wird nie distanzieren pastoralen Praxis aus der Lehre von Jesus Christus und sein Stellvertreter hinterlassen - da dies nur die Verwirrung. Sehr deutlich, dass es muss Kohärenz zwischen Leben und Wahrheit in der Tat Jesus lehrte uns (Joh 14, 6-7); und Er warnte auch uns, dass der einzige Weg, um nicht zu fallen ist es, seine Lehre zu üben (vgl Matt. 7: 24-27).

Bitte um Ihre apostolischen Segen, wir versichern Ihnen unsere Gebete an die Heilige Familie - Jesus, Maria und Joseph - Eurer Heiligkeit in diesen entscheidender Bedeutung Umstände aufzuklären.
https://www.lifesitenews.com/petitions/pope-francis-appeal



von esther10 18.09.2015 14:11

Papst Lehre Chef warnt vor möglichen "Schisma" in der Kirche, wie protestantische Split


Kardinal Gerhard Müller, Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre
Katholisch, Gerhard Müller, Synode Über Die Familie

Regensburg, Deutschland, 8. September 2015 (Lifesitenews) - In einer Bewegung, das macht Schlagzeilen in Deutschland, der Leiter der Kongregation für die Glaubenslehre (CDF) hat gesagt, deutschen Bischöfe führen die Kirche zu einer Spaltung.

Kardinal Gerhard Ludwig Müller warnt, dass die Tendenz der deutschen Bischöfe, die Lehre von der pastoralen Praxis zu teilen ist nicht anders als die Missbräuche rund um den protestantischen 1517 Eine spalten sollte "sehr wachsam sein und nicht vergessen, die Lehre aus der Geschichte der Kirche", sagte er.

In der vergangenen Woche in einer Rede an der Veröffentlichung der deutschen Version von Kardinal Robert Sarah neues Buch Gottes oder Nichts in Regensburg, Deutschland, kritisierte Kardinal Mueller "ein Klima der deutschen Führungsanspruch für die Weltkirche." Nach Angaben der deutschen Zeitung Die Tagespost, sagte Müller, er wird häufig gefragt, warum deutschen Bischöfe behaupten, Führer der katholischen Kirche zu sein - während flouting Lehren über Ehe und Sexualität - trotz der Überwachung drastischen Kürzungen beim Kirchenbesuch, schrumpfende Zahl von Seminaristen, und ein Rückgang der Berufungen zum Ordensgemeinschaften.

Mueller sagte auch, dass die Prognosen von einem weltweiten Zusammenbruch im Christentum, wie sie in Europa stattgefunden hat, war verfrüht. "Wir sollten nicht für andere sagen voraus, dass es alle zu entwickeln, wie es bei uns [in Europa] entwickelt. - Als ob Entchristlichung ist ein Verfahren nach einem Gesetz in der Natur No. Mit Hilfe des Glaubens, einer bewegen kann Berge, "erklärte er.

Nur mit Hilfe eines "starken Neuevangelisierung mit einem apostolischen Mut und Eifer," Dosenschwäche in Deutschland Christentum umgekehrt werden kann, erläutert Müller. , Steht jedoch solchem ​​Eifer eine enorme Herausforderung, die er als "einen ideologischen constrictedness", nach der die Wahrheit und die Einheit der Kirche wird, um eine Änderung zumindest im Bereich der Seelsorge zu erreichen geopfert werden beschrieben.

Mueller spezifisch identifizierten ermöglicht "heiratete" Katholiken die Eucharistie als Herausforderungen zu überwinden, zu erhalten, sowie die Annahme einer Neudefinition der Ehe. "Man versucht, mit allen Mitteln - mit der Hilfe von Exegese, Geschichte, dogmatischen Geschichte, und mit Bezug auf Psychologie und Soziologie - zu dekonstruieren und relativieren die katholische Lehre über die Ehe, die von der Lehre Jesu kommt, und dies auch nur, damit die Kirche scheint mit der Gesellschaft zu entsprechen ", sagte er.

Klicken Sie auf "gefällt mir" zu unterstützen Katholiken Wiederherstellen der Kultur!

"Er, der treu zur Lehre der Kirche bleibt von den Medien angegriffen, und selbst als Gegner des Papstes diffamiert", sagte Müller, "als ob der Papst und alle Bischöfe in Gemeinschaft mit ihm waren nicht Zeugen der enthüllt Wahrheit, die ihnen anvertraut worden ist, so dass es keine Gefahr, sich von Männern zu einem menschlichen Maß nivelliert laufen. "

"Wir dürfen nicht die Menschen zu täuschen, wenn es um die Sakramentalität der Ehe, ihre Unauflöslichkeit, seine Offenheit gegenüber dem Kind und der Grund Komplementarität der beiden Geschlechter kommt", fügte er fest angegeben. "Pastoral Fall muss im Hinblick auf das ewige Heil zu halten", im Gegensatz zu dem Wunsch, populär oder in der Welt akzeptiert werden.

Deutsch Bischöfe können sich nicht von der universalen Kirche zu trennen, sagte Müller. Katholische Führer der Nation müssen "sehr aufmerksam und [nicht] vergessen, die Lehre aus der Geschichte der Kirche" sein.

Viele deutsche Bischöfe haben erklärt, dass "Lebensrealitäten" zu berücksichtigen, im Rahmen der Lehre der Kirche und das Heil genommen werden. Allerdings, sagte Mueller das Ziel sollte nicht sein, "über die Anpassung der Offenbarung in der Welt, aber ... zu gewinnen, die Welt für Gott"
https://www.lifesitenews.com/news/popes-...rch-into-schism



.

von esther10 18.09.2015 14:10

In Deutschland Bischöfe soeben eine Apologie für Homosexuell "Ehe" - diese kreuzt eine ganz neue Linie



Katholisch, Deutsch Katholischen Bischöfe, Gleichgeschlechtliche "Ehe"

17. September 2015 (Lifesitenews) - Die deutschen Bischöfe weiterhin ihren Marsch in Richtung Schisma. Heute, auf ihrer eigenen Website veröffentlichten sie eine Apologie für gleichgeschlechtliche "Ehe", überqueren eine ganz neue Linie im Kampf um grundlegende moralische Lehren der Kirche zu reformieren.

In einem Aufsatz mit dem Titel "Love Counts" auf Katholisch.de, Theologiestudent Simon Linder argumentiert, dass seit der "gesellschaftlichen Klima" in Deutschland hat sich verändert, muss man nicht, sich selbst zu verteidigen, wenn die Idee nicht mehr zu rechtfertigen "Ehe für alle." Vielmehr , sagt Linder, diejenigen, die gleichgeschlechtliche "Ehen" im Gegensatz haben, sich zu verteidigen. Und er fragt: "Woher kommt der Kirche haben die Idee ..., dass Homosexualität ist eine Belastung für männliche und weibliche Homosexuelle? Und noch grundsätzlicher: Wer gibt der Kirche das Recht vor, Homosexuelle als Menschen, die zu beklagen sind, erklären "?

In seinen sechs Seiten langen Essay, Linder kritisiert deutsche Bischof Stefan Oster, der die Diözese Passau betreut, für die Verteidigung der traditionellen moralischen Lehre der Kirche über Sexualität und behauptete, dass zu sagen, es ist ein Skandal, zu verlangen, daß homosexuelle Paare zu segnen "ist ein Skandal "selbst. Mit Bezug auf Irland, besteht darauf, Linder, dass die Menschen fordern nun "mehr Rechte für die männliche und weibliche Homosexuelle."

Er widerlegt auch das Argument, dass homosexuelle Partnerschaften sind, um gegenüber, weil sie nicht fruchtbar sein und Kinder haben werden. Linder, sagt:

Es ist eine Tatsache: In früheren Zeiten für die für im Alter gepflegt notwendig war, mit Kindern. Heute gibt es ein Sozialsystem in Deutschland für Senioren, die keine eigenen Kinder haben. Partnerschaft und Ehe daher nicht mehr brauchst, auf, indem er Kindern definiert werden. Das ist gut und wichtig für diejenigen, die - warum auch immer - nicht in der Lage, Kinder zu haben. Das heißt: die Liebe zählt. Könnte es sein, etwas weniger verkrampft?
Linder schlägt eine lokale Lösung für die Frage der Homosexualität, so dass Deutschland seinen eigenen Weg zu gehen. "" Global denken, lokal handeln ", nur so konnten wir beginnen sich zu entspannen", behauptet der junge Mann. Er besteht darauf, dass durch die "nur" Lehre und Tradition der Kirche zu wiederholen, kann man die Menschen nicht mehr zu erreichen.

Klicken Sie auf "gefällt mir" zu unterstützen Katholiken Wiederherstellen der Kultur!

Mit Bezug auf das Verbot der Homosexualität in der Heiligen Schrift zitiert Linder aus dem kürzlich veröffentlichten deutschen Buch von Stephan Goertz bearbeitet. Laut der zitierten Stelle, nur das Alte Testament verurteilte Homosexuelle - ", die dann noch nicht bekannt waren [sic]" - weil man benötigt, um Nachwuchs für das Überleben des jüdischen Volkes zu sichern. Linder schreibt: "Die Bibel nicht Liebe zwischen Homosexuellen zu verurteilen - man hat noch nicht einmal wissen, diejenigen, die zum Zeitpunkt - aber die Handlung selbst aus Gründen der im Interesse der Gesellschaft. Wer die Bibel interpretieren will, muss wissen, und berücksichtigen die Umstände, unter denen die Texte geschrieben wurden. Jeder, der dies nicht der Fall ist, nicht gerecht, die Heilige Schrift zu tun. "

Diese Kommentare von einem jungen Studenten, wie von der Deutschen Bischofskonferenz unter der Leitung von Kardinal Reinhard Marx veröffentlicht, sind im Gegensatz zu den traditionellen moralischen Lehre der Kirche. Im Juni 2015 Bischof Athanasius Schneider wiederholt diese ständige Lehre in einem Interview mit Lifesitenews, nämlich:

Üben Homosexuellen sind Personen, die in einem Grab Weise die Sünde gegen den Willen Gottes, des Schöpfers, weil durch ihre Taten, die Tatsache der göttlichen Ordnung der Sexualität lehnen sie. , Die Ordnung der Sexualität besteht jedoch nur noch der beiden Geschlechter, das männliche und das weibliche, und diese Ordnung ist angelegt und deklariert als gut von Gottes unendlicher Weisheit und Güte. Wenn jemand empört bewusst in seine Handlungen gegen diese Ordnung, dann revoltiert er gegen die Weisheit und Liebe Gottes und schließlich lehnt den Willen Gottes in einem sehr wichtigen Bereich.
https://www.lifesitenews.com/opinion/ger...-this-crosses-a

von esther10 18.09.2015 14:09

Deine Sünden sind dir vergeben

Evangelium Tag für Tag -- Donnerstag der 24. Woche im Jahreskreis: Lukas 7,36-50
Von Redaktion
Straßburg, 17. September 2015 (Evangelizo.org)

In jener Zeit ging Jesus in das Haus eines Pharisäers, der ihn zum Essen eingeladen hatte, und legte sich zu Tisch.

Als nun eine Sünderin, die in der Stadt lebte, erfuhr, dass er im Haus des Pharisäers bei Tisch war, kam sie mit einem Alabastergefäß voll wohlriechendem Öl
und trat von hinten an ihn heran. Dabei weinte sie, und ihre Tränen fielen auf seine Füße. Sie trocknete seine Füße mit ihrem Haar, küsste sie und salbte sie mit dem Öl.

Als der Pharisäer, der ihn eingeladen hatte, das sah, dachte er: Wenn er wirklich ein Prophet wäre, müsste er wissen, was das für eine Frau ist, von der er sich berühren lässt; er wüsste, dass sie eine Sünderin ist.

Da wandte sich Jesus an ihn und sagte: Simon, ich möchte dir etwas sagen. Er erwiderte: Sprich, Meister!

Jesus sagte: Ein Geldverleiher hatte zwei Schuldner; der eine war ihm fünfhundert Denare schuldig, der andere fünfzig.

Als sie ihre Schulden nicht bezahlen konnten, erließ er sie beiden. Wer von ihnen wird ihn nun mehr lieben?

Simon antwortete: Ich nehme an, der, dem er mehr erlassen hat. Jesus sagte zu ihm: Du hast recht.

Dann wandte er sich der Frau zu und sagte zu Simon: Siehst du diese Frau? Als ich in dein Haus kam, hast du mir kein Wasser zum Waschen der Füße gegeben; sie aber hat ihre Tränen über meinen Füßen vergossen und sie mit ihrem Haar abgetrocknet.

Du hast mir zur Begrüßung keinen Kuss gegeben; sie aber hat mir, seit ich hier bin, unaufhörlich die Füße geküsst.

Du hast mir nicht das Haar mit Öl gesalbt; sie aber hat mir mit ihrem wohlriechenden Öl die Füße gesalbt.

Deshalb sage ich dir: Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben, weil sie mir so viel Liebe gezeigt hat. Wem aber nur wenig vergeben wird, der zeigt auch nur wenig Liebe.
Dann sagte er zu ihr: Deine Sünden sind dir vergeben.

Da dachten die anderen Gäste: Wer ist das, dass er sogar Sünden vergibt?
Er aber sagte zu der Frau: Dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden!
(Quelle: Evangelium Tag für Tag - © Evangelizo.org 2001-2015)

von esther10 18.09.2015 14:08

Ehenichtigkeit: Die „besonnene“ Reform von Papst Franziskus (Erster Teil)

Laut dem an der Katholischen Universität vom Heiligen Herzen in Mailand als Professor wirkenden Kanonisten Andrea Bettetini erleichtert die höhere Geschwindigkeit des Verfahrens
die Überwindung zahlreicher Gewissensprobleme.
Von Luca Marcolivio
Rom, 17. September 2015 (ZENIT.org)

​Trotz der wegfallenden bislang verpflichtenden „übereinstimmenden Urteile zweier Instanzen“ bleibt die Möglichkeit einer zweiten Instanz im Rahmen des Verfahrens erhalten. Die vollkommene Unentgeltlichkeit für die Kläger ist zwar nicht gewährleistet, die Bischofskonferenzen müssen sich jedoch dafür einsetzen. Der Bischof wird zum „Richter“ in seiner Diözese erklärt, kann jedoch de facto als Gericht mit entsprechenden Helfern agieren, welche auch Laien sein können.

Das in der vergangenen Woche von Papst Franziskus erlassene Motu Proprio „Mitis Iudex Dominus Iesus“ zur neuen Regelung des Verfahrens zur Annullierung der sakramentalen Ehe ist keineswegs eine Revolution und stellt sich den Tatsachen entsprechend als besonnene Reform dar.

In einem Exklusivinterview mit ZENIT analysierte der Ordinarius für kanonisches Recht an der mailändischen Universität vom Heiligen Herzen („Università Cattolica del Sacro Cuore“) Prof. Andrea Bettetini die Inhalte des Motu Proprio.
***
Prof. Bettetini, worin bestehen die von Papst Franziskus festgelegten wesentlichen Neuerungen im Rahmen der Ehenichtigkeitsverfahren?

Ich möchte in diesem Zusammenhang auf die meines Erachtens größte Veränderung eingehen. Tatsächlich bestand eine Besonderheit des vor der Reform existierenden kirchlichen Eheverfahrens in dem Umstand, dass zur Umsetzung des erstinstanzlichen Urteils (mit wenigen Ausnahmen) die Bestätigung durch ein entsprechendes nachfolgendes Urteil erforderlich war. In dieser Option galt der Grundsatz des „doppelten konformen Urteils“, wodurch der Erlass eines mit einem vorangegangenen Urteil entsprechenden Urteils zum Ende des Verfahrens führte.

Gerade aufgrund der Möglichkeit bzw. Notwendigkeit der sachlichen Überprüfung eines dem vorausgegangenen Urteil entgegengesetzten Berufungsurteils – wenn auch mit einigen logischen Einschränkungen – ergab sich die Annahme, dass die Ausführung eines Eheurteils nicht nach nur zwei Rechtszügen, sondern erst nach drei, vier oder weiteren erreicht werde, was eine gefährliche Verlängerung der Verfahrensdauer und somit die Schaffung eines Gefühls der Unsicherheit bezüglich der persönlichen Situation zur Folge hatte (zuweilen vergehen Jahre bis zur Erklärung der Nichtigkeit einer Ehe, wodurch einen Person an einer Neubetrachtung des Plans, einer neuen Familiengründung, einer endgültigen Identität, gehindert wird).

Vor diesem Hintergrund entstand die Suche nach einem schnelleren Weg zur Findung der substanziellen Wahrheit über die eheliche Bindung ein. Nicht durch Zufall hatte die außergewöhnliche Bischofssynode im Jahr 2014 mit breiter Mehrheit die Möglichkeit einer Überwindung des „doppelten konformen Urteils“ vorangebracht. So sieht die neue Rechtsvorschrift vor: „Das Urteil, das zum ersten Mal die Nichtigkeit der Ehe erklärte, tritt nach Ablauf der festgelegten Frist… in Kraft“ (Can. 1675; eigene deutsche Übersetzung). Daher ist die Einlegung einer Berufung in zweiter Instanz nicht mehr verpflichtend. Dennoch wird die Möglichkeit einer Anfechtung des Urteils sicherlich nicht verweigert, zumal die neue Rechtsordnung zugleich verfügt, dass „jener Partei, die sich als belastet und dem Kirchenanwalt und Verteidiger des Bundes ebenbürtig erachtet, das Recht zukommt, eine Nichtigkeitsklage gegen das Urteil zu erheben oder gegen dieses Urteil Berufung einzulegen…“ (Can 1680, §1; eigene deutsche Übersetzung).

Werden die Verfahren tatsächlich von kürzerer Dauer sein?

Offensichtlich werden die Urteile mit dem Wegfall der Notwendigkeit eines Urteils zweiter Instanz früher in Kraft treten, als dies bisher möglich war.

In Prozessen mit dem Klagegrund des geschlechtlichen Unvermögens oder des Konsensmangels wegen Geisteskrankheit hat sich der Richter der Hilfe eines oder mehrerer Sachverständiger zu bedienen, sofern dies aufgrund der Umstände nicht offenkundig als zwecklos erscheint; in den sonstigen Verfahren ist die Vorschrift des Can. 1574 zu beachten.
Im Hinblick auf die eingangs beleuchtete Beschleunigung der Ehenichtigkeitsverfahren ist in der neuen Rechtsvorschrift – ergänzend zu dem derzeit gültigen dokumentarischen – ebenso ein „processus brevior“, ein kürzerer und schlankerer Prozess, vorgesehen, wobei der Diözesanbischof als Einzelrichter auftritt. Für die Inanspruchnahme dieses Verfahrensweges ist der Nichtigkeitsgrund von beiden Parteien geltend zu machen. Daher müssen beide von der Nichtigkeit der Ehe überzeugt sein. Zeugenaussagen oder Urkundenbeweise müssen eindeutig vorlegbar sein und die Nichtigkeit deutlich machen.

Werden die Verfahren kostenlos sein?

Der Papst hat die Notwendigkeit der Unentgeltlichkeit des Verfahrens nicht festgelegt. In der Präambel (die im engeren Sinne nicht den Charakter einer Rechtsvorschrift besitzt) des Motu Proprio „Mitis Iudex Dominus Iesus“ wurde jedoch der Wunsch ausgesprochen, dass die Bischofskonferenzen „vorbehaltlich einer gerechten und anständigen Entlohnung der im Gericht Bediensteten Wege für die Sicherstellung einer kostenlosen Rechtsprechung finden mögen“. Aus Gründen der Gerechtigkeit sollte darüber hinaus aus meiner Sicht die gebührende Entlohnung der Rechtsanwälte und Staatsanwälte nicht eingeschränkt werden.
Im Übrigen ist die Prozesskostenhilfe an den Kirchengerichten traditionell seit jeher vorgesehen. Man denke dabei an Art. 5 mit den von der italienischen Bischofskonferenz festgelegten Normen bezüglich des Verwaltungsregimes und der wirtschaftlichen Fragen der regionalen Kirchengerichte, und selbstverständlich an die allgemeinen rechtlichen Vorgaben laut dem Codex Iuris Canonici (Can. 1464, 1490, 1649, etc.).
(Der zweiter Teil folgt am Freitag, dem 18. September 2015)

von esther10 18.09.2015 14:07

„Die Kirche darf nicht schweigen“

Audienzansprache von Papst Franziskus vor den Teilnehmern des internationalen Symposiums zur Straßenpastoral
Von Britta Dörre

Rom, 17. September 2015 (ZENIT.org)
Die oft sehr traurige Realität der auf der Straße lebenden Frauen und Kinder sei durch Gleichgültigkeit, Armut, häusliche und soziale Gewalt und Menschenhandel verursacht, erklärte Papst Franziskus heute Vormittag in seiner Audienzansprache vor den Teilnehmern des internationalen Symposiums zur Straßenpastoral. Das Symposium wurde vom Päpstlichen Rat für die Seelsorge für die Migranten und Menschen unterwegs organisiert und fand vom 13. September bis heute statt.

Papst Franziskus sprach seine große Wertschätzung für die Arbeit der Seelsorger aus, die Schutz und Förderung der Würde der auf der Straße lebenden Frauen und Kinder anstrebten. Die auf der Straße lebenden Frauen und Kinder seien keine Nummern, sondern besäßen eine von Gott geschenkte Identität. Der Papst mahnte, dass kein Kind das Leben auf der Straße wähle. Viele Kinder würden auch heute noch ihrer Kindheit, ihrer Rechte und ihrer Zukunft beraubt. Der Mangel an Gesetzen und Strukturen erschwere zusätzlich ihre Situation, so der Papst. Die Kinder wüchsen ohne Familie und Erziehung auf und würden oft Opfer krimineller Organisationen. „Es ist ein Schrei, der zu Gott aufsteigt […], es ist ein Anklageschrei gegen ein soziales System, das wir seit Jahrzehnten kritisieren, uns aber schwer tun, es gemäß den Kriterien der Gerechtigkeit zu ändern“, mahnte Papst Franziskus.

Als sehr besorgniserregend bezeichnete der Papst die steigende Zahl junger Mädchen und Frauen, die ihr Geld durch Prostitution auf der Straße verdienen müssen und häufig dazu von kriminellen Organisationen oder sogar Angehörigen gezwungen werden. Vor allem die Schwachen und Unschuldigen würden durch die Profitsucht ihrer Würde und Rechte beraubt. „Niemand darf regungslos bleiben angesichts der dringenden Notwendigkeit, die Würde der von kulturellen und wirtschaftlichen Faktoren bedrohten Frau zu retten!“

Papst Franziskus bat die Audienzteilnehmer nicht aufzugeben. „Die Kirche darf nicht schweigen.“ Die kirchlichen Institutionen dürften die Augen vor dem Elend der Frauen und Kinder nicht verschließen und müssten mitarbeiten, die Ursachen zu beseitigen. Die Barmherzigkeit sei der Weg, der das Herz für die Hoffnung öffne, immer geliebt zu sein. Papst Franziskus verabschiedete die Audienzteilnehmer mit den besten Wünschen für ihre Arbeit und erteilte seinen Segen.

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | 117 | 118 | 119 | 120 | 121 | 122 | 123 | 124 | 125 | 126 | 127 | 128 | 129 | 130 | 131 | 132 | 133 | 134 | 135 | 136 | 137 | 138 | 139 | 140 | 141 | 142 | 143 | 144 | 145 | 146 | 147 | 148 | 149 | 150 | 151 | 152 | 153 | 154 | 155 | 156 | 157 | 158 | 159 | 160 | 161 | 162 | 163 | 164 | 165 | 166 | 167 | 168 | 169 | 170 | 171 | 172 | 173 | 174 | 175 | 176 | 177 | 178 | 179 | 180 | 181 | 182 | 183 | 184 | 185 | 186 | 187 | 188 | 189 | 190 | 191 | 192 | 193 | 194 | 195 | 196 | 197 | 198 | 199 | 200 | 201 | 202 | 203 | 204 | 205 | 206 | 207 | 208 | 209 | 210 | 211 | 212 | 213 | 214 | 215 | 216 | 217 | 218 | 219 | 220 | 221 | 222 | 223 | 224 | 225 | 226 | 227 | 228 | 229 | 230 | 231 | 232 | 233 | 234 | 235 | 236 | 237 | 238 | 239 | 240 | 241 | 242 | 243 | 244 | 245 | 246 | 247 | 248 | 249 | 250 | 251 | 252 | 253 | 254 | 255 | 256 | 257 | 258 | 259 | 260 | 261 | 262 | 263 | 264 | 265 | 266 | 267 | 268 | 269 | 270 | 271 | 272 | 273 | 274 | 275 | 276 | 277 | 278 | 279 | 280 | 281 | 282 | 283 | 284 | 285 | 286 | 287 | 288 | 289 | 290 | 291 | 292 | 293 | 294 | 295 | 296 | 297 | 298 | 299 | 300 | 301 | 302 | 303 | 304 | 305 | 306 | 307 | 308 | 309 | 310 | 311 | 312 | 313 | 314 | 315 | 316 | 317 | 318 | 319 | 320 | 321 | 322 | 323 | 324 | 325 | 326 | 327 | 328 | 329 | 330 | 331 | 332 | 333 | 334 | 335 | 336 | 337 | 338 | 339 | 340 | 341 | 342 | 343 | 344 | 345 | 346 | 347 | 348 | 349 | 350 | 351 | 352 | 353 | 354 | 355 | 356 | 357 | 358 | 359 | 360 | 361 | 362 | 363 | 364 | 365 | 366 | 367 | 368 | 369 | 370 | 371 | 372 | 373 | 374 | 375 | 376 | 377 | 378 | 379 | 380 | 381 | 382 | 383 | 384 | 385 | 386 | 387 | 388 | 389 | 390 | 391 | 392 | 393 | 394 | 395 | 396 | 397 | 398 | 399 | 400 | 401 | 402 | 403 | 404 | 405 | 406 | 407 | 408 | 409 | 410 | 411 | 412 | 413 | 414 | 415 | 416 | 417 | 418 | 419 | 420 | 421 | 422 | 423 | 424 | 425 | 426 | 427 | 428 | 429 | 430 | 431 | 432 | 433 | 434 | 435 | 436 | 437 | 438 | 439 | 440 | 441 | 442 | 443 | 444 | 445 | 446 | 447 | 448 | 449 | 450 | 451 | 452 | 453 | 454 | 455 | 456 | 457 | 458 | 459 | 460 | 461 | 462 | 463 | 464 | 465 | 466 | 467 | 468 | 469 | 470 | 471 | 472 | 473 | 474 | 475 | 476 | 477 | 478 | 479 | 480 | 481 | 482 | 483 | 484 | 485 | 486 | 487 | 488 | 489 | 490 | 491 | 492 | 493 | 494 | 495 | 496 | 497 | 498 | 499 | 500 | 501 | 502 | 503 | 504 | 505 | 506 | 507 | 508 | 509 | 510 | 511 | 512 | 513 | 514 | 515 | 516 | 517 | 518 | 519 | 520 | 521 | 522 | 523 | 524 | 525 | 526 | 527 | 528 | 529 | 530 | 531 | 532 | 533 | 534 | 535 | 536 | 537 | 538 | 539 | 540 | 541 | 542 | 543 | 544 | 545 | 546 | 547 | 548 | 549 | 550 | 551 | 552 | 553 | 554 | 555 | 556 | 557 | 558 | 559 | 560 | 561 | 562 | 563 | 564 | 565 | 566 | 567 | 568 | 569 | 570 | 571 | 572 | 573 | 574 | 575 | 576 | 577 | 578 | 579 | 580 | 581 | 582 | 583 | 584 | 585 | 586 | 587 | 588 | 589 | 590 | 591 | 592 | 593 | 594 | 595 | 596 | 597 | 598 | 599 | 600 | 601 | 602 | 603 | 604 | 605 | 606 | 607 | 608 | 609 | 610 | 611 | 612 | 613 | 614 | 615 | 616 | 617 | 618 | 619 | 620 | 621 | 622 | 623 | 624 | 625 | 626 | 627 | 628 | 629 | 630 | 631 | 632 | 633 | 634 | 635 | 636 | 637 | 638 | 639 | 640 | 641 | 642 | 643 | 644 | 645 | 646 | 647 | 648 | 649 | 650 | 651 | 652 | 653 | 654 | 655 | 656 | 657 | 658 | 659 | 660 | 661 | 662 | 663 | 664 | 665 | 666 | 667 | 668 | 669 | 670 | 671 | 672 | 673 | 674 | 675 | 676 | 677 | 678 | 679 | 680 | 681 | 682 | 683 | 684 | 685 | 686 | 687 | 688 | 689 | 690 | 691 | 692 | 693 | 694 | 695 | 696 | 697 | 698 | 699 | 700 | 701 | 702 | 703 | 704 | 705 | 706 | 707 | 708 | 709 | 710 | 711 | 712 | 713 | 714 | 715 | 716 | 717 | 718 | 719 | 720 | 721 | 722 | 723 | 724 | 725 | 726 | 727 | 728 | 729 | 730 | 731 | 732 | 733 | 734 | 735 | 736 | 737 | 738 | 739 | 740 | 741 | 742 | 743 | 744 | 745 | 746 | 747 | 748 | 749 | 750 | 751 | 752 | 753 | 754 | 755 | 756 | 757 | 758 | 759 | 760 | 761 | 762 | 763 | 764 | 765 | 766 | 767 | 768 | 769 | 770 | 771 | 772 | 773 | 774 | 775 | 776 | 777 | 778 | 779 | 780 | 781 | 782 | 783 | 784 | 785 | 786 | 787 | 788 | 789 | 790 | 791 | 792 | 793 | 794 | 795 | 796 | 797 | 798 | 799 | 800 | 801 | 802 | 803 | 804 | 805 | 806 | 807 | 808 | 809 | 810 | 811 | 812 | 813 | 814 | 815 | 816 | 817 | 818 | 819 | 820 | 821 | 822 | 823 | 824 | 825 | 826 | 827 | 828 | 829 | 830 | 831 | 832 | 833 | 834 | 835 | 836 | 837 | 838 | 839 | 840 | 841 | 842 | 843 | 844 | 845 | 846 | 847 | 848 | 849 | 850 | 851 | 852 | 853 | 854 | 855 | 856 | 857 | 858 | 859 | 860 | 861 | 862 | 863 | 864 | 865 | 866 | 867 | 868 | 869 | 870 | 871 | 872 | 873 | 874 | 875 | 876 | 877 | 878 | 879 | 880 | 881 | 882 | 883 | 884 | 885 | 886 | 887 | 888 | 889 | 890 | 891 | 892 | 893 | 894 | 895 | 896 | 897 | 898 | 899 | 900 | 901 | 902 | 903 | 904 | 905 | 906 | 907 | 908 | 909 | 910 | 911 | 912 | 913 | 914 | 915 | 916 | 917 | 918 | 919 | 920 | 921 | 922 | 923 | 924 | 925 | 926 | 927 | 928 | 929 | 930 | 931 | 932 | 933 | 934 | 935 | 936 | 937 | 938 | 939 | 940 | 941 | 942 | 943 | 944 | 945 | 946 | 947 | 948 | 949 | 950 | 951 | 952 | 953 | 954 | 955 | 956 | 957 | 958 | 959 | 960 | 961 | 962 | 963 | 964 | 965 | 966 | 967 | 968 | 969 | 970 | 971 | 972 | 973 | 974 | 975 | 976 | 977 | 978 | 979 | 980 | 981 | 982 | 983 | 984 | 985 | 986 | 987 | 988 | 989 | 990 | 991 | 992 | 993 | 994 | 995 | 996 | 997 | 998 | 999 | 1000 | 1001 | 1002 | 1003 | 1004 | 1005 | 1006 | 1007 | 1008 | 1009 | 1010 | 1011 | 1012 | 1013 | 1014 | 1015 | 1016 | 1017 | 1018 | 1019 | 1020 | 1021 | 1022 | 1023 | 1024 | 1025 | 1026 | 1027 | 1028 | 1029 | 1030 | 1031 | 1032 | 1033 | 1034 | 1035 | 1036 | 1037 | 1038 | 1039 | 1040 | 1041 | 1042 | 1043 | 1044 | 1045 | 1046 | 1047 | 1048 | 1049 | 1050 | 1051 | 1052 | 1053 | 1054 | 1055 | 1056 | 1057 | 1058 | 1059 | 1060 | 1061 | 1062 | 1063 | 1064 | 1065 | 1066 | 1067 | 1068 | 1069 | 1070 | 1071 | 1072 | 1073 | 1074 | 1075 | 1076 | 1077 | 1078 | 1079 | 1080 | 1081 | 1082 | 1083 | 1084 | 1085 | 1086 | 1087 | 1088 | 1089 | 1090 | 1091 | 1092 | 1093 | 1094 | 1095 | 1096 | 1097 | 1098 | 1099 | 1100 | 1101 | 1102 | 1103 | 1104 | 1105 | 1106 | 1107 | 1108 | 1109 | 1110 | 1111 | 1112 | 1113 | 1114 | 1115 | 1116 | 1117 | 1118 | 1119 | 1120 | 1121 | 1122 | 1123 | 1124 | 1125 | 1126 | 1127 | 1128 | 1129 | 1130 | 1131 | 1132 | 1133 | 1134 | 1135 | 1136 | 1137 | 1138 | 1139 | 1140 | 1141 | 1142 | 1143 | 1144 | 1145 | 1146 | 1147 | 1148 | 1149 | 1150 | 1151 | 1152 | 1153 | 1154 | 1155 | 1156 | 1157 | 1158 | 1159 | 1160 | 1161 | 1162 | 1163 | 1164 | 1165 | 1166 | 1167 | 1168 | 1169 | 1170 | 1171 | 1172 | 1173 | 1174 | 1175 | 1176 | 1177 | 1178 | 1179 | 1180 | 1181 | 1182 | 1183 | 1184 | 1185 | 1186 | 1187 | 1188 | 1189 | 1190 | 1191 | 1192 | 1193 | 1194 | 1195 | 1196 | 1197 | 1198 | 1199 | 1200 | 1201 | 1202 | 1203 | 1204 | 1205 | 1206 | 1207 | 1208 | 1209 | 1210 | 1211 | 1212 | 1213 | 1214 | 1215 | 1216 | 1217 | 1218 | 1219 | 1220 | 1221 | 1222 | 1223 | 1224 | 1225 | 1226 | 1227 | 1228 | 1229 | 1230 | 1231 | 1232 | 1233 | 1234 | 1235 | 1236 | 1237 | 1238 | 1239 | 1240 | 1241 | 1242 | 1243 | 1244 | 1245 | 1246 | 1247 | 1248 | 1249 | 1250 | 1251 | 1252 | 1253 | 1254 | 1255 | 1256 | 1257 | 1258 | 1259 | 1260 | 1261 | 1262 | 1263 | 1264 | 1265 | 1266 | 1267 | 1268 | 1269 | 1270 | 1271 | 1272 | 1273 | 1274 | 1275 | 1276 | 1277 | 1278 | 1279 | 1280 | 1281 | 1282 | 1283 | 1284 | 1285 | 1286 | 1287 | 1288 | 1289 | 1290 | 1291 | 1292 | 1293 | 1294 | 1295 | 1296 | 1297 | 1298 | 1299 | 1300 | 1301 | 1302 | 1303 | 1304 | 1305 | 1306 | 1307 | 1308 | 1309 | 1310 | 1311 | 1312 | 1313 | 1314 | 1315 | 1316 | 1317 | 1318 | 1319 | 1320 | 1321 | 1322 | 1323 | 1324 | 1325 | 1326 | 1327 | 1328 | 1329 | 1330 | 1331 | 1332 | 1333 | 1334 | 1335 | 1336 | 1337 | 1338 | 1339 | 1340 | 1341 | 1342 | 1343 | 1344 | 1345 | 1346 | 1347 | 1348 | 1349 | 1350 | 1351 | 1352 | 1353 | 1354 | 1355 | 1356 | 1357 | 1358 | 1359 | 1360 | 1361 | 1362 | 1363 | 1364 | 1365 | 1366 | 1367 | 1368 | 1369 | 1370 | 1371 | 1372 | 1373 | 1374 | 1375 | 1376 | 1377 | 1378 | 1379 | 1380 | 1381 | 1382 | 1383 | 1384 | 1385 | 1386 | 1387 | 1388 | 1389 | 1390 | 1391 | 1392 | 1393 | 1394 | 1395 | 1396 | 1397 | 1398 | 1399 | 1400 | 1401 | 1402 | 1403 | 1404 | 1405 | 1406 | 1407 | 1408 | 1409 | 1410 | 1411 | 1412 | 1413 | 1414 | 1415 | 1416 | 1417 | 1418 | 1419 | 1420 | 1421 | 1422 | 1423 | 1424 | 1425 | 1426 | 1427 | 1428 | 1429 | 1430 | 1431 | 1432 | 1433 | 1434 | 1435 | 1436 | 1437 | 1438 | 1439 | 1440 | 1441 | 1442 | 1443 | 1444 | 1445 | 1446 | 1447 | 1448 | 1449 | 1450 | 1451 | 1452 | 1453 | 1454 | 1455 | 1456 | 1457 | 1458 | 1459 | 1460 | 1461 | 1462 | 1463 | 1464 | 1465 | 1466 | 1467 | 1468 | 1469 | 1470 | 1471 | 1472 | 1473 | 1474 | 1475 | 1476 | 1477 | 1478 | 1479 | 1480 | 1481 | 1482 | 1483 | 1484 | 1485 | 1486 | 1487 | 1488 | 1489 | 1490 | 1491 | 1492 | 1493 | 1494 | 1495 | 1496 | 1497 | 1498 | 1499 | 1500 | 1501 | 1502 | 1503 | 1504 | 1505 | 1506 | 1507 | 1508 | 1509 | 1510 | 1511 | 1512 | 1513 | 1514 | 1515 | 1516 | 1517 | 1518 | 1519 | 1520 | 1521 | 1522 | 1523 | 1524 | 1525 | 1526 | 1527 | 1528 | 1529 | 1530 | 1531 | 1532 | 1533 | 1534 | 1535 | 1536 | 1537 | 1538 | 1539 | 1540 | 1541 | 1542 | 1543 | 1544 | 1545 | 1546 | 1547 | 1548 | 1549 | 1550 | 1551 | 1552 | 1553 | 1554 | 1555 | 1556 | 1557 | 1558 | 1559 | 1560 | 1561 | 1562 | 1563 | 1564 | 1565 | 1566 | 1567 | 1568 | 1569 | 1570 | 1571 | 1572 | 1573 | 1574 | 1575 | 1576 | 1577 | 1578 | 1579 | 1580 | 1581 | 1582 | 1583 | 1584 | 1585 | 1586 | 1587 | 1588 | 1589 | 1590 | 1591 | 1592 | 1593 | 1594 | 1595 | 1596 | 1597 | 1598 | 1599 | 1600 | 1601 | 1602 | 1603 | 1604 | 1605 | 1606 | 1607 | 1608 | 1609 | 1610 | 1611 | 1612 | 1613 | 1614 | 1615 | 1616 | 1617 | 1618 | 1619 | 1620 | 1621 | 1622 | 1623 | 1624 | 1625 | 1626 | 1627 | 1628 | 1629 | 1630 | 1631 | 1632 | 1633 | 1634 | 1635 | 1636 | 1637 | 1638 | 1639 | 1640 | 1641 | 1642 | 1643 | 1644 | 1645 | 1646 | 1647 | 1648 | 1649 | 1650 | 1651 | 1652 | 1653 | 1654 | 1655 | 1656 | 1657 | 1658 | 1659 | 1660 | 1661 | 1662 | 1663 | 1664 | 1665 | 1666 | 1667 | 1668 | 1669 | 1670 | 1671 | 1672 | 1673 | 1674 | 1675 | 1676 | 1677 | 1678 | 1679 | 1680 | 1681 | 1682 | 1683 | 1684 | 1685 | 1686 | 1687 | 1688 | 1689 | 1690 | 1691 | 1692 | 1693 | 1694 | 1695 | 1696 | 1697 | 1698 | 1699 | 1700 | 1701 | 1702 | 1703 | 1704 | 1705 | 1706 | 1707 | 1708 | 1709 | 1710 | 1711 | 1712 | 1713 | 1714 | 1715 | 1716 | 1717 | 1718 | 1719 | 1720 | 1721 | 1722 | 1723 | 1724 | 1725 | 1726 | 1727 | 1728 | 1729 | 1730 | 1731 | 1732 | 1733 | 1734 | 1735 | 1736 | 1737 | 1738 | 1739 | 1740 | 1741 | 1742 | 1743 | 1744 | 1745 | 1746 | 1747 | 1748 | 1749 | 1750 | 1751 | 1752 | 1753 | 1754 | 1755 | 1756 | 1757 | 1758 | 1759 | 1760 | 1761 | 1762 | 1763 | 1764 | 1765 | 1766 | 1767 | 1768 | 1769 | 1770 | 1771 | 1772 | 1773 | 1774 | 1775 | 1776 | 1777 | 1778 | 1779 | 1780 | 1781 | 1782 | 1783 | 1784 | 1785 | 1786 | 1787 | 1788 | 1789 | 1790 | 1791 | 1792 | 1793 | 1794 | 1795 | 1796 | 1797 | 1798 | 1799 | 1800 | 1801 | 1802 | 1803 | 1804 | 1805 | 1806 | 1807 | 1808 | 1809 | 1810 | 1811 | 1812 | 1813 | 1814 | 1815 | 1816 | 1817 | 1818 | 1819 | 1820 | 1821 | 1822 | 1823 | 1824 | 1825 | 1826 | 1827 | 1828 | 1829 | 1830 | 1831 | 1832 | 1833 | 1834 | 1835 | 1836 | 1837 | 1838 | 1839 | 1840 | 1841 | 1842 | 1843 | 1844 | 1845 | 1846 | 1847 | 1848 | 1849 | 1850 | 1851 | 1852 | 1853 | 1854 | 1855 | 1856 | 1857 | 1858 | 1859 | 1860 | 1861 | 1862 | 1863 | 1864 | 1865 | 1866 | 1867 | 1868 | 1869 | 1870 | 1871 | 1872 | 1873 | 1874 | 1875 | 1876 | 1877 | 1878 | 1879 | 1880 | 1881 | 1882 | 1883 | 1884 | 1885 | 1886 | 1887 | 1888 | 1889 | 1890 | 1891 | 1892 | 1893 | 1894 | 1895 | 1896 | 1897 | 1898 | 1899 | 1900 | 1901 | 1902 | 1903 | 1904 | 1905 | 1906 | 1907 | 1908 | 1909 | 1910 | 1911 | 1912 | 1913 | 1914 | 1915 | 1916 | 1917 | 1918 | 1919 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 | 1928 | 1929 | 1930 | 1931 | 1932 | 1933 | 1934 | 1935 | 1936 | 1937 | 1938 | 1939 | 1940 | 1941 | 1942 | 1943 | 1944 | 1945 | 1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | 2030 | 2031 | 2032 | 2033 | 2034 | 2035 | 2036 | 2037 | 2038 | 2039 | 2040 | 2041 | 2042 | 2043 | 2044 | 2045 | 2046 | 2047 | 2048 | 2049 | 2050 | 2051 | 2052 | 2053 | 2054 | 2055 | 2056 | 2057 | 2058 | 2059 | 2060 | 2061 | 2062 | 2063 | 2064 | 2065 | 2066 | 2067 | 2068 | 2069 | 2070 | 2071 | 2072 | 2073 | 2074 | 2075 | 2076 | 2077 | 2078 | 2079 | 2080 | 2081 | 2082 | 2083 | 2084 | 2085 | 2086 | 2087 | 2088 | 2089 | 2090 | 2091 | 2092 | 2093 | 2094 | 2095 | 2096 | 2097 | 2098 | 2099 | 2100 | 2101 | 2102 | 2103 | 2104 | 2105 | 2106 | 2107 | 2108 | 2109 | 2110 | 2111 | 2112 | 2113 | 2114 | 2115 | 2116 | 2117 | 2118 | 2119 | 2120 | 2121 | 2122 | 2123 | 2124 | 2125 | 2126 | 2127 | 2128 | 2129 | 2130 | 2131 | 2132
Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
Xobor Xobor Blogs