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von esther10 24.04.2016 00:44

24.04.2016


Die Kapelle im Berliner Olympiastadion - eingeweiht zur Fußball-WM in Deutschland, mittlerweile Kirchenraum einer ökumenischen Gemeinde.
© Markus Nowak (KNA)

Besuch der Kapelle im Berliner Olympiastadion
Vor dem Anpfiff in die Andacht
In den zehn Jahren seit der Eröffnung der Stadionkapelle im Berliner Olympiastadion hat sich dort eine lebendige "ökumenische Gemeinde" entwickelt.

Die Hocker sind ebenso schlicht gehalten wie der Altar und der Ambo; dafür hinterlässt die Wandverkleidung einen nachdrücklichen Eindruck: Auf hundert Quadratmetern sind in feinstem Blattgold Bibelverse in 17 Sprachen hinterlegt. Menschen wie Christoph Schumacher nennen diesen Raum "einen besonderen Ort".

Schumacher ist regelmäßig hier. Alle zwei Wochen geht er in den "goldenen Raum" - immer dann, wenn sein Verein, die Hertha BSC, ein Heimspiel absolviert. Eine halbe Stunde vor Anpfiff fährt er mit dem Lift in die "Ebene-4" des Berliner Olympiastadions. Hier befindet sich die Kapelle. Seit fünf Jahren spielt der 38-jährige Religionslehrer in der Stadionkapelle Orgel oder begleitet den Gottesdienst auf seiner Gitarre mit "modernen, christlichen Liedern", wie er sagt. "Es kommen immer wieder Menschen, die nichts mit Religion zu tun haben - und sie bleiben."

Wie etwa Janette und Julia. Die beiden Fußballfans waren vor ein paar Monaten viel zu früh vor dem Anpfiff im Stadion und sind zufällig in der Kapelle gelandet. "Wir sind einmal beim Gottesdienst gewesen und kommen seitdem regelmäßig alle zwei Wochen", sagt die 25-jährige Janette. "Es ist wie ein Glücksbringer, denn seitdem spielt die Hertha auch besser", schmunzelt sie.

Viele ökumenische Gottesdienste

Dabei gehe es bei den Gottesdiensten vor Anpfiff keineswegs darum, für ein Team oder einen bestimmten Spielverlauf zu beten, betonen Bernhard Felmberg und Gregor Bellin. "Wir beten hier nicht um Erfolg. Sonst wären wir nie abgestiegen", lacht Bellin. Zusammen mit Felmberg, dem Sportbeauftragten der evangelischen Kirche, predigt der Ständige Diakon alle 14 Tage vor einigen Dutzend Fußballfans. "Keiner in Berlin feiert regelmäßiger ökumenischen Gottesdienst als wir", stellt Felmberg fest. "Allein Hertha hat 34 Heimspiele", zählt er auf. Hinzu kommen Andachten vor Länderspielen oder dem DFB-Pokalfinale.

Es war 2006, das Jahr des "Sommermärchens", kurz vor der Fußball-WM in Deutschland, als die Stadionkapelle in den Katakomben des 1936 erbauten Olympiastadions geweiht wurde. Neben Berlin haben nur die Stadien auf Schalke, in Frankfurt und seit Ende 2015 auch in Wolfsburg einen Andachtsraum. In den zehn Jahren habe sich in Berlin "eine Gemeinde am besonderen Ort mit hoher Kontinuität gebildet", erzählt Feldberg, der Ideengeber der Kapelle war. Neben heimischen Fans kommen auch Anhänger der Gastclubs. "Für beide Gruppen ist der christliche Glaube ein stark verbindendes Element", sagt der Sportpfarrer.

Das zweite Element, das die Menschen in dem rundlichen Raum verbindet, ist der Rasensport. Wenn die Sportler auf das Spielfeld gehen, trennt sie nur eine Glastür von der Kapelle. "Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?" Der Matthäus-Vers steht außen an der ziegelroten Außenwand geschrieben. In den Predigten geht es auch mal um den Sport, "um den sportlichen Erfolg, aber auch, dass man nicht alles diesem unterordnet soll", erklärt Bellin, den weiß-blauen Hertha-Schal umgehängt. "Es gibt auch Werte, die über dem Erfolg stehen. Und die andere Frage ist, wie gehe ich mit jemanden um, der nicht gewonnen hat."

Fans, Fußballprofis und Funktionäre

Im christlichen Glauben geht es auch um Trost. Aber seelsorgerischer Beistand, weil es um den Lieblingsverein nicht gut steht, das sei bislang nicht vorgekommen, berichtet Felmberg. Gleichwohl begleiten er und sein katholischer Amtsbruder die "ökumenischen Gemeindemitglieder" aus Fans, Fußballprofis und Funktionären bei persönlichen Anliegen. "Probleme und Sorgen, die sind bei Profis gleich wie bei anderen", ergänzt Bellin. Zu den Spielern sagen sie auch mal, "Gott liebt Dich, auch wenn Du mal nicht triffst".

Und apropos Treffen: Wer glaubt, bei den Andachten vor Anpfiff auch Profifußballer auf den Hockern zu sehen, wird enttäuscht. "Sie sind auf das Spiel fokussiert". Manches spiele sich danach in Gesprächen ab, berichtet Bellin. An Nicht-Spieltagen ist die Stadionkapelle keineswegs verschlossen. Nicht nur Besuchsgruppen kommen durch die Katakomben des denkmalgeschützten Olympiastadions und sehen das Vaterunser in 15 Sprachen und Auszüge aus Psalmen an den Wänden. Auch Taufen, Trauungen und Trauerfeiern finden hier immer wieder statt. Und auch vor Länderspielen kommt es nicht nur auf dem Rasen, sondern ebenso nebenan in der "Ebene-4" zu Begegnungen. Bei Gebet und christlichem Gesang.

Beide Seelsorger erzählen gerne von legendären Momenten. Etwa bei der WM 2006, als Spieler der argentinischen und der deutschen Nationalelf hier gemeinsam vor dem Viertelfinale gebetet haben. Vor dem WM-Finale 2006 kamen italienische Kicker in die Stadionkapelle. Die Franzosen seien fern geblieben, erinnert sich Felmberg. Italien wurde Weltmeister. Aber ebenso wenig, wie für eine Mannschaft gebeten wird, sage hier niemand "Wer betet, der gewinnt". "Dann wäre es hier immer voll", lacht Felmberg. Nach der Andacht stehen die beiden Geistlichen vor der Kapelle, schütteln Hände - wie der Trainer seine Fußballer abklatscht - und wünschen ein spannendes Spiel. Auch Kirchenmusiker Schumacher beeilt sich jetzt, sein Fantrikot anzuziehen und auf die Tribüne zu kommen. Denn gleich ist Anstoß, nebenan auf dem Rasen.

Besichtigen, Trauen, Taufen

Die Stadionkapelle kann im Rahmen von geführten Touren durch das Olympiastadion besichtigt werden. Vor den Heimspielen von Hertha BSC Berlin finden um 14.30 Uhr Andachten statt, zu denen Kartenbesitzer Zutritt haben. Auch kirchliche Trauungen oder Taufen sind in der Kapelle des Olympiastadions grundsätzlich möglich. Kontakt zwecks

Terminabsprache: Management für Event und Hospitality der Olympiastadion Berlin GmbH, Telefon: 030 / 306 881 13 oder event@olympiastadion-berlin.de. Die Zeremonien sind auch an einem Spieltag von Hertha BSC mit anschließender Spielverfolgung möglich.
https://www.domradio.de/themen/sport-und...-olympiastadion
Markus Nowak
(KNA)

von esther10 24.04.2016 00:39

Papst fordert Jugendliche auf, Werke der Barmherzigkeit zu üben


Franziskus küsst ein Kind auf dem Petersplatz während der Generalaudienz am 20. April 2016. Daniel Ibanez / CNA
Ann Schneible

Rom, Italien, 23. April 2016 / 05.07 ( CNA / EWTN Nachrichten ) .- Papst Francis hat junge Menschen praktizieren die leiblichen Werke der Barmherzigkeit zu begehen , um herausgefordert , das Gesicht von Jesus in einander zu erkennen.

"Wie Sie wissen, sind die Werke der Barmherzigkeit einfachen Gesten, die das Leben eines jeden Tages sind, so dass Sie das Gesicht von Jesus in vielen Personen zu erkennen. Auch junge Leute! ", Sagte der Papst in einer Videobotschaft an eine Jugendtreffen in Rom Olympiastadion.

"Auch junge Leute wie Sie, die hungern, die Durst haben; die sind Flüchtlinge oder Ausländer, oder krank, und unsere Hilfe zu suchen, unsere Freundschaft. "


Samstag Kundgebung war Teil eines dreitägigen Jubiläumsveranstaltungs Mercy gegenüber jungen Menschen ausgerichtet. Die Veranstaltung begann Samstag mit einer Wallfahrt zum Heiligen Pforte in der Basilika St. Peter. Dann Priester - und sogar der Papst - Beichte hörte in dem Petersplatz.


In seiner Videobotschaft Samstag, sagte der Heilige Vater Barmherzigkeit Vergebung erfordert, die er zugelassen ist nicht einfach.

"Es kann vorkommen, dass in Zeiten, in der Familie, in der Schule, in der Gemeinde, in der Turnhalle oder in Vergnügungsstätten, kann jemand tun wir Unrecht haben und wir fühlen uns beleidigt; oder, in einem Moment der Reizbarkeit, "wir können diejenigen sein, die andere beleidigen, er reflektiert.

Aber der Papst warnte, ist Rache "ein Wurm, der unsere Seele isst und erlaubt uns nicht, um glücklich zu sein."

"Lassen Sie uns nicht mit Groll bleiben oder dem Wunsch nach Rache!", Forderte er die jungen Menschen. "Lassen Sie uns vergeben! Lassen Sie uns vergeben und zu vergessen die falsch gemacht ... damit wir die Lehre Jesu verstehen und seine Jünger sein und Zeugen der Barmherzigkeit sein. "

Der Papst sprach sein Bedauern in der Lage sein nicht, die jungen Menschen im Olympiastadion zu verbinden. Francis werden die jungen Pilger Sonntag zum Gottesdienst in der Basilika St. Peter wieder zusammenzubringen.

"Sie haben für einen Moment der Feier und Freude versammelt", sagte er. "Heute Morgen verwandelt Sie Petersplatz in eine große Beichtstuhl, und dann gingen sie durch die Heilige Pforte."


"Vergessen Sie nicht, dass die Tür Punkte zu einer Begegnung mit Christus, der uns an die Liebe des Vaters führt, und wer fragt uns gnädig zu werden, wie er ist barmherzig."

Der Papst ermutigte auch junge Menschen eine persönliche Beziehung zu Jesus zu fördern. Er warnte die Christen auf, sich zu schließen in Gefahr, wenn sie Christus nicht in der Nähe sind.

Er verglich eine gesunde Beziehung mit Christus zu einem starken Telefonsignal.

"Denken Sie daran ... wenn Jesus ist nicht mehr in unserem Leben gibt es kein Signal!"
https://www.youtube.com/watch?v=VhQTgGrqydQ


von esther10 24.04.2016 00:38

Kommentar: Von den geheimen Lüsten katholischer Priester


"The smoking gun" – Es ist oft die Unfähigkeit, oder der Unwille, der Versuchung zu widerstehen. Von Urzeiten über Heinrich VIII. bis hin zu mancher gut gemeinten "Öffnung" heute.

Von Monsignore Florian Kolfhaus

ROM , 23 April, 2016 / 6:05 PM (CNA Deutsch).-
Der Titel klingt reißerisch, und das soll er auch sein, denn es gibt sie, die geheimen Lüste der katholischen Priester. An jedem Stammtisch spricht man immer wieder davon und klagt die "lustvollen" Kleriker an, Wasser zu predigen und doch selbst Wein zu trinken. Oder man jammert über die griesgrämigen, moralinsauren, frustrierten und frustrierenden Kirchenvertreter, denen der Zölibat offensichtlich ein leidenschaftliches Leben unmöglich mache.

Erst unlängst ist Gloria von Thurn und Taxis gefragt worden, was sie denn über den Satz denke: "Das Bett eines Priesters ist leer, aber sein Kühlschrank ist voll. Beim puritanischen Prediger sei das umgekehrt." Pointiert hat die Fürstin geantwortet: "Beim Puritaner ist sowohl der Kühlschrank als auch das Bett leer, sonst wäre er kein Puritaner."

Katholisch sein bedeutet in der Tat, "sinnenfroh" und "lebenslustig" zu sein. Aber in diesem Artikel geht es gar nicht um den sinnlichen Genuss all dessen, was der Titel den meisten Lesern suggeriert. Es geht um die wirklich geheimen Lüste des katholischen Priesters, die kein Laie jemals erfahren kann. Der nicht-geweihte Christ hat Freuden, die ein Kleriker normalerweise nicht kennt, aber wenigstens zwei "Lüste" gibt es, die nur und immer allein der Priester genießen kann, und von denen der "Rest der Welt" keine Ahnung hat.

Jesus, meine Lust und Seligkeit

Am vergangenen Guten-Hirten-Sonntag hat Papst Franziskus elf Männer zu Priestern geweiht. Es war zugleich der Tag des Gebets für Berufungen, der bei manchen Katholiken den Gedanken aufbringt, man müsse deshalb besonders viel beten, weil es sich ja um eine Entscheidung für trauriges und freudlose Leben handle, denn attraktiv scheint es aufgrund der Zahl der Seminaristen offensichtlich nicht zu sein. Grund genug, endlich über das lustvolle Leben der Priester zu sprechen.

Es geht hier nicht um Sex und Erotik – manchen beenden jetzt vielleicht enttäuscht die Lektüre – auch wenn die vielleicht freudigsten Momente des Priesters mit einer echten Liebesbeziehung zu tun haben. Die Rede ist sehr wohl von Berührung, Zärtlichkeit und Genuss, aber nicht in den Armen einer Frau, mit der der Priester vielleicht eine Nacht verbringt, sondern an der Seite Christi, mit dem er sein ganzes Leben teilt. "Jesus bleibet meine Freude, meine Lust und Seligkeit" heißt es in einer Bachkantate. Für den Priester ist hier nicht nur die geistliche Nähe des Gottessohnes gemeint, die jeder Christ erfahren kann und soll, sondern – das sage ich ganz bewusst so – der "lustvolle" Moment, die Hostie in Jesu Leib zu verwandeln und ihn emporzuheben, damit er von aller Welt gesehen und angebetet werde.

Dieser Moment ist wie das Wunder einer Geburt; wie der Augenblick, in dem ein junger Vater zum ersten Mal sein Kind im Arm hat: "Ich habe es 'gemacht', und doch ist es nicht mein Werk. Es ist mein Fleisch und Blut, aber doch nicht ein Stück von mir oder gar mein Eigentum."

Der Priester bringt Christus auf den Altar, doch nicht wirklich er, sondern der Herr. Er ist Werkzeug und daher eins mit dem, der jetzt durch ihn handelt. Er ist der Pinsel, mit dem der Künstler ein herrliches Gemälde schafft. Wer hat die Mona Lisa gemalt? Natürlich Leonardo da Vinci. Aber hätte er es ohne Werkzeug tun können? Könnte ein Pinsel Lust empfinden, er würde bei jedem Strich des Malers jubeln. So ähnlich ein Priester, wenn er die Wandlungsworte spricht und dann Jesus in Händen halten darf. "Jetzt bist Du in meiner Hand" kann dann der Zelebrant sagen – mit der umfassenden Bedeutung dieses Wortes – und gleichzeitig weiß er staunend, dass er in der Hand dessen ruht, den er gerade hält.

Das sind Momente der Zärtlichkeit und Freude, die geistlich und konkret, buchstäblich fassbar und un-fassbar sind. Es ist nicht Last, sondern Lust die hl. Messe zu zelebrieren.

In meiner Hand, in seiner Hand

Die andere große Lust eines Priesters, die nur er kennen kann, ist die – ich bitte um Verzeihung für diesen vielleicht anstößigen Vergleich - im "Halbdunkel" des Beichtstuhls. Hier ereignen sich Wunder der Liebe und Barmherzigkeit, von denen keiner außerhalb wissen kann. Was kein Psychologe und Therapeut, kein "bester Freund" und kein verständnisvoller Ehepartner tun kann, das gelingt dem Priester. Er sagt: "Ich spreche Dich los von Deinen Sünden" — und alles ist tatsächlich anders.

Wie könnte ein Mensch Sünden vergeben? Und wieder weiß der Priester, dass er zwar beim ermutigenden Zuspruch nach guten Worten suchen muss, aber dass er dann doch nur Werkzeug in der Hand eines anderen ist, der sich mit ihm eins macht, damit die Sünder die Stimme des guten Hirten hören – nicht nur die eines Sünders, der auf der anderen Seite des Beichtgitters sitzt. Und wer kann ahnen, wie rührend und bewegend für den Priester selbst die stotternden und nicht selten tränenreichen Bekenntnisse sind?

In wenigen Minuten öffnen fremde Menschen ihr Herz und zeigen die Abgründe ihrer Seele – voll Vertrauen und Hoffnung auf Heilung und Hilfe. Diese Reue ist oft beschämend, denn wie gleichgültig kann auch der Priester in seinem Alltag werden und vergessen, dass auch er, gerade er, immer wieder die Beichte braucht. Ja, es ist ein lustvoller, froher, glücklicher Moment, wenn sich die Tür des Beichtstuhls wieder schließt und ein Sünder als Heiliger hinausgeht. Wenigstens jetzt – mag es lange anhalten oder nicht – ist er ein "neuer Mensch", der eine neue Chance hat und – im besten Sinne des Wortes - "ganz von vorne" anfängt.

Es sind aber nicht nur die großen Sünder, sondern auch die frommen Seelen, die in der Beichte nur "abgestaubt" werden, die den Priester berühren und ermutigen. Kein Laie ahnt, wie viele kleine Heilige in seiner Nachbarschaft wohnen und um deren Glaube und Liebe niemand weiß als der Priester. Ja, es ist Trost und Lust, solchen Menschen in der Verschwiegenheit des Beichtstuhls zu begegnen.

Natürlich gibt es im Leben des Priesters, gerade in den verschiedensten pastoralen Tätigkeiten und Begegnungen, noch viele andere Freuden, aber diese können meist auch von engagierten Gläubigen erlebt werden. Hier geht es um die "geheimen" Lüste, von denen nur wenige ahnen. Freilich soll mit diesen Zeilen all das Harte und Schwere, das oft Bittere und Enttäuschende dieser Berufung nicht fromm übermalt werden.

Aber gerade weil ein katholischer Priester nicht im Bett, und eigentlich auch nicht am Kühlschrank, sein Leben lustvoll und lebenswert empfinden soll, sind es diese großen Momente, die er genießen darf. Was wäre, wenn wir Priester solche "lustvollen" Männer wären, die ihre große Liebe leben und sich daher nicht von Schwierigkeiten in der Pfarrei oder manchmal auch im Bischöflichen Ordinariat verbittern lassen? Ganz bestimmt wäre dann diese Berufung, auf die die Kirche nie verzichten kann, wesentlich attraktiver, denn wer will nicht ein solches Leben voller Lust und Liebe.

Das könnte Sie auch interessieren:

https://twitter.com/CNAdeutsch



„Sex ist nicht schon deshalb gut, weil er Freude macht und Bindung erzeugt": Bischof Oster
http://de.catholicnewsagency.com/story/s...chof-oster-0113

***
hier sind Esther - Blog...Einträge von früher

blog-a1-Esther-s-ST-Michaels-Blog.html

von esther10 24.04.2016 00:38

D: Katholische Jugend für neue Diskussion über Ehe und Familie


- EPA

24/04/2016 13:56SHARE:
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) fordert eine „Weiterentwicklung“ der kirchlichen Aussagen zu Empfängnisverhütung, vorehelichen sowie gleichgeschlechtlichen Beziehungen. Papst Franziskus habe die Diskussion zu Ehe und Familie mit seinem jüngsten Schreiben „Amoris laetitia“ neu eröffnet, sagte der BDKJ-Bundesvorsitzende, Wolfgang Ehrenlechner, am Sonntag auf der Hauptvollversammlung des Verbandes in Rothenfels. Nun müsse die Diskussion vorankommen.

Die deutschen Bischöfe sollten „die Lebensrealitäten, Überzeugungen und die Gewissensentscheidungen junger Menschen“ anerkennen, so der BDKJ weiter. So müssten persönliche Entscheidungen für oder gegen Verhütungsmittel akzeptiert werden. Die Beziehungen junger Menschen seien „zu achten und wertzuschätzen“.

Die Ablehnung gleichgeschlechtlicher Beziehungen bezeichneten die Delegierten des BDKJ als „unmenschlich und ungerecht“. Sie sprachen sich dafür aus, dass gleichgeschlechtige Beziehungen „auch in der Kirche vorbehaltlos zu respektieren und zu akzeptieren sind“.
(pm/kna 24.04.2016 mg)

***
Natürlich "die DEUTSCHEN" BDKJ. ( nicht allein die Jugend, sie werden auch vorgeschoben)...Vermutlich auch durch Kleriker...Wie damals in Freiburg bei Papst Benedikt....Mit ihren Forderungen..

G.F.

von esther10 24.04.2016 00:37

12.03.2016

Das Unfehlbarkeitsdogma stand von Anfang an in der Kritik
Die Autorität des Papstes


Hans Küng lässt nicht locker. Jetzt fordert er auch Papst Franziskus auf, eine Debatte über die Unfehlbarkeit des Papstes zuzulassen.


Das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes ist einer der meist diskutierten Lehrsätze der katholischen Kirche. Beschlossen wurde es am 18. Juli 1870 vom Ersten Vatikanischen Konzil. Das Konzilsdokument "Pastor aeternus" hält fest, dass der Papst "unfehlbar" lehren kann, wenn er "in Ausübung seines Amtes" für die ganze Kirche eine Definition einer "Glaubens- und Sittenlehre" vornimmt.

Der "Fels"

Untermauert wird dies durch Bibelstellen, nach denen Jesus dem Apostel Petrus "die Schlüssel des Himmelreichs" übergibt und ihn als den "Fels" bezeichnet, auf dem er seine Kirche bauen wolle. Wörtlich heißt es in dem Konzilsbeschluss: "Wenn der römische Bischof in höchster Lehrgewalt (ex cathedra) spricht, das heißt, wenn er, seines Amtes als Hirt und Lehrer aller Christen waltend, in höchster, apostolischer Amtsgewalt endgültig entscheidet, eine Lehre über Glauben und Sitten sei von der ganzen Kirche festzuhalten, so besitzt er aufgrund des göttlichen Beistandes, der ihm im heiligen Petrus verheißen ist, jene Unfehlbarkeit, mit der der göttliche Erlöser seine Kirche bei endgültigen Entscheidungen in Glaubens- und Sittenlehren ausgerüstet haben wollte."

Der rechtliche und lehramtliche Vorrang-Anspruch des Bischofs von Rom wurde oft kritisiert. Beim Ersten Vatikanischen Konzil argumentierte eine gewichtige Minderheit gegen das Unfehlbarkeitsdogma, darunter die meisten Bischöfe aus Deutschland und Österreich sowie Würdenträger aus Frankreich und der Schweiz. Beantragt hatten das Dogma 380 von 774 Konzilsvätern. Bei der Abstimmung gab es 533 Ja-Stimmen. Die Gegner, eine zuletzt stark geschrumpfte Minderheit, waren zuvor abgereist.

Hindernis im Dialog mit anderen Konfessionen

Seit der Definition des Dogmas wurde nur eine einzige Entscheidung "ex cathedra" getroffen: 1950 verkündete Papst Pius XII. das Dogma von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel. Bis heute ist das Dogma der Unfehlbarkeit ein Hindernis im Dialog mit anderen Konfessionen und Gegenstand innerkatholischer Debatten.

Das Ehrenoberhaupt der orthodoxen Christenheit, Patriarch Bartholomaios I. von Konstantinopel, erklärte bei seinem Deutschlandbesuch 1993: "Vor allem Primat und Unfehlbarkeit trennen uns".

Buch "Unfehlbar? - Eine Anfrage"

1970 kritisierte auch der Konzilstheologe Hans Küng mit seinem Buch "Unfehlbar? - Eine Anfrage" das Dogma in grundsätzlicher Weise. Die römische Glaubenskongregation eröffnete daraufhin ein Lehrbeanstandungsverfahren gegen ihn. In der "Süddeutschen Zeitung" am Mittwoch appellierte Küng jetzt auch an Papst Franziskus, eine "freie ernsthafte Unfehlbarkeitsdiskussion" zuzulassen.

Papst Franziskus: wie er zur Unfehlbarkeit steht, ist nicht ganz klar

Wie Papst Franziskus zur Unfehlbarkeit steht, ist Gegenstand von Vermutungen. In seinem Schreiben "Evangelii gaudium" (2013) formulierte er: "Ich glaube auch nicht, dass man vom päpstlichen Lehramt eine endgültige oder vollständige Aussage zu allen Fragen erwarten muss, welche die Kirche und die Welt betreffen." Zum Abschluss der Familiensynode im Oktober 2014 sagte er hingegen: "Der Papst ist (...) der Garant des Gehorsams, der Übereinstimmung mit dem Willen Gottes, mit dem Evangelium Christi und der Tradition der Kirche. Jede persönliche Willkür beiseite lassend, ist er dem Willen Christi gemäß der "oberste Hirte und Lehrer alle Gläubigen", dazu hat er "die volle ordentliche Autorität, die oberste, volle, unmittelbare und universale in der Kirche"."
https://www.domradio.de/themen/papst-fra...fang-der-kritik
https://www.domradio.de/nachrichten/2013...s-kueng-wird-85
Christoph Arens
(KNA)

von esther10 24.04.2016 00:35

Eindrücke von dem Jubiläum der Jugend


Jubiläum der Jugend auf dem Petersplatz - OSS_ROM

24/04/2016 14:52SHARE:
Bereits um sechs Uhr morgens finden sich die ersten Pilgergruppen auf dem Petersplatz ein. Ihre Gebete und Gesänge schallen über den gesamten Platz und die anliegenden Straßen. 70.000 von ihnen werden in den kommenden Stunden erwartet, um mit dem Papst die Messe zu feiern. Viele Italienische, französische und spanische Flaggen sieht man auf dem Platz, deutsche Pilger sind kaum unter den Jugendlichen. Um sich die Zeit zu vertreiben singen die Mädchen und Jungen immer wieder Lieder aus ihren Heimatländern. Da man Jugendliche bis 16 nur schwer ruhig halten kann, ist der Petersplatz heute nicht nur voller, sondern auch lauter als an einem normalen Sonntag. - Viereinhalb Stunden lang müssen sich die Pilger die Zeit vertreiben, bis dann endlich um 10:30 Uhr Papst Franziskus zu ihnen stößt.

Er spricht in der Sprache der Jugend zu den Pilgern. Redet darüber, dass keine Handy-App, nicht mal das neueste Update die konkrete Liebe Jesu ersetzen kann. Die Jugendlichen sind sichtlich bewegt von den Worten des Papstes. Er trifft genau den richtigen Ton. Spricht zum Beispiel darüber, dass sie die konkrete Liebe darin finden, dass ihre Eltern und Familien ihnen diese Reise nach Rom ermöglichen, darüber auch glücklich sind, obwohl sie selbst gar nicht mitfahren können. Immer wieder zieht kurz Regen auf über dem Petersplatz, so schnell wie der kommt ist er allerdings auch wieder verschwunden. Nach dem Empfang der Kommunion lädt Franziskus noch einige der jungen Pilger zu sich, und überreicht jedem von ihnen ein Kreuz in einer kleinen Schatulle. Die Jugendlichen und ihre Betreuer sind seit Freitagabend in der Stadt.
Nach der Absolvierung des Pilgerweges wurde ihnen am Samstag von 150 Priestern direkt auf dem Petersplatz die Beichte abgenommen, darunter auch Papst Franziskus.
(rv)

von esther10 24.04.2016 00:33

Papst an Jugendliche: „Liebe bedeutet Schenken“


Papst Franziskus beim Jugendgottesdienst auf dem Petersplatz - AFP

24/04/2016 11:07SHARE:
Die Liebe ist die Identitätskarte eines jeden Christen, so der Papst in seiner Predigt in der Heiligen Messe des Jubiläums der Jugendlichen am Sonntag auf dem Petersplatz. Vor den rund 70.000 jungen Teilnehmer dieses Ereignis im Rahmen des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit ging der Papst auf die Bedeutung der Liebe ein.

„Wenn dieser Ausweis abläuft und nicht ständig erneuert wird, sind wir keine Zeugen des Meisters mehr. Also frage ich euch: Wollt ihr die Einladung Jesu annehmen, seine Jünger zu sein?“, so der Papst. Zu lieben bedeute zu schenken und dies sei eine konkrete Geste, sonst handele es sich um eine abstrakte Handlung, die mehr mit einer Telenovela als mit Liebe zu tun habe.

Schenken sei etwas Schönes und mache jeden glücklich, so der Papst weiter. „Denken wir auch an das Geschenk, das eure Eltern und Betreuer euch gemacht haben, indem sie es euch ermöglicht haben, zu dieser für euch veranstalteten Jubiläumsfeier nach Rom zu kommen. Sie haben alles für euch geplant, organisiert, vorbereitet, und das hat ihnen viel Freude gemacht, auch wenn sie vielleicht auf eine Reise für sich verzichten mussten“, erläuterte der Papst.

Deshalb müsse man jeden Tag den Herrn danken, denn er habe uns das größte Geschenk gegeben: das Leben. Auch schenke Gott uns seine treue Freundschaft, „die er uns nie entziehen wird“. „Denn die größte Bedrohung, die dich daran hindert gut zu wachsen, besteht dann, wenn du niemandem wichtig bist, wenn du fühlst, dass du beiseitegeschoben wirst. Der Herr hingegen ist immer mit dir und freut sich, bei dir zu sein.“

Zu lieben bedeute jedoch nicht das Geliebte nur für sich zu besitzen, fuhr Franziskus fort. „Denn es besteht immer die Versuchung, die Zuneigung mit dem instinktiven Anspruch zu verschmutzen, zu nehmen, zu „haben“, was einem gefällt. Und auch die Konsumkultur verstärkt diese Neigung.“ Doch alles, was man zu sehr halte, werde abgenutzt und ruiniert und das führe zu Enttäuschung und innerer Leere. „Wenn ihr auf seine Stimme hört, wird der Herr euch das Geheimnis der Zärtlichkeit offenbaren: um den anderen sich kümmern, das heißt ihn respektieren, behüten und auf ihn warten.“

Weiter ging der Papst auf den „Wunsch nach Freiheit“ ein. Dies bedeute primär nicht, das zu tun, was man will, sondern dass man auch nein sagen könne. „Frei ist, wer das Gute wählt, wer das sucht, was Gott gefällt, auch wenn es mühsam ist“, so der Papst.

Franziskus gab den 70.000 Jugendlichen auch Ratschläge: „Gebt euch nicht mit der Mittelmäßigkeit zufrieden, nicht damit, „sich durchzuschlagen“, indem man es sich bequem sein lässt. Vertraut dem nicht, der euch vom wahren Reichtum, der ihr seid, abhält, indem er euch sagt, dass das Leben nur dann schön ist, wenn man vieles hat. Misstraut dem, der euch glauben machen will, dass ihr etwas geltet, wenn ihr euch als stark ausgebt wie die Filmhelden oder die neueste Mode anzieht. Euer Glück hat keinen Preis und wird nicht gehandelt. Es ist keine App, die auf das Handy heruntergeladen wird: Nicht einmal die zuletzt aktualisierte Version wird euch helfen können, frei und groß zu werden in der Liebe.“

Die Jugend sei berufen, die Zukunft gemeinsam mit den anderen aufzubauen und deshalb sei es wichtig, sich gut darauf vorzubereiten. „Macht es wie die Spitzensportler, die hohe Ziele erreichen, indem sie jeden Tag demütig und hart trainieren. Euer tägliches Programm seien die Werke der Barmherzigkeit: Trainiert euch darin mit Begeisterung, um Champions des Lebens zu werden! So wird man euch als Jünger Jesu erkennen. Und eure Freude wird vollkommen sein.“
(rv 24.04.2016 mg)

von esther10 24.04.2016 00:32

24.04.2016


Kardinal Meisner warnt vor einer sich modernisierenden Kirche
Meisner: "Keine Mätzchen"

Der emeritierte Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, macht sich Sorgen um die Zukunft der Kirche. Eine Anpassung an den Zeitgeist sieht er als Gefahr für den christlichen Kern.

Der emeritierte Kölner Erzbischof Joachim Meisner sieht die katholische Kirche in der Gefahr, "sich nicht zu erneuern, sondern zu modernisieren". Denn Freiheit heiße heute weithin Beliebigkeit, sagte der Kardinal am Sonntag in Aschaffenburg beim Abschlussgottesdienst des Kongresses "Freude am Glauben". In der Kirche führe dies dazu, "dass man nicht mehr unterscheiden kann oder unterscheiden will zwischen dem Heilsein und dem Wohlsein, also dem Heil, das durch Gott kommt und dem Wohlsein, dem Genuss, den sich der Mensch selbst zu produzieren vermag".

Priester sollten sich nach Meisners Worten auf ihr ureigenes Fundament besinnen und nicht "Mätzchen vollführen", wenn sie die Gelegenheit hätten, den Glauben zu verkünden. Eine Anpassung an den Zeitgeist, der sich immer wieder ändere, ziehe unweigerlich weitere Anpassungen nach sich, so dass die Gefahr des Verlustes des spezifisch Christlichen gegeben sei. Zudem warnte der Kardinal davor, den Glauben an den Herrn durch den Glauben an die Zahl, die Statistik oder die berechenbare Entwicklung zu ersetzen. All dies lähme den Aufbruch.

Christen sollen sich nicht minderwertig fühlen

Zwar sei es auch in der Kirche notwendig, Erhebungen zu machen, aber die Fakten sollten nicht das Motiv der Arbeit ausmachen, "sondern die Sendung des Herrn", betonte der Geistliche. Was ihn heute oft beunruhige, seien die Minderwertigkeitskomplexe der katholischen Christen im Lande. Er selbst habe elf Jahre unter den Nationalsozialisten gelebt und 45 Jahre unter den Kommunisten, so Meisner. "Wir waren immer eine sehr kleine Kirche in der Bedrängnis." Klein zu sein sei aber leichter als klein zu werden. Doch auch wenn die Kirche kleiner werde, gelte das Wort des Herrn: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde!"

Zu dem dreitägigen Treffen des Forums Deutscher Katholiken, das sich als Zusammenschluss papst- und kirchentreuer Katholiken versteht, waren nach dessen Angaben rund 1.100 Teilnehmer gekommen.
https://www.domradio.de/themen/reformen/...ierenden-kirche
https://www.domradio.de/themen/reformen
(KNA)

von esther10 24.04.2016 00:20

"Sie sind bereits geboren, aber sie können es noch nicht wissen! ': Erstaunliche Video von neugeborenen Zwillinge geht viralen


"Sie sind bereits geboren, aber sie könnten es noch nicht wissen! ': Erstaunliche Video von neugeborenen Zwillinge geht viralen

Sprechen Sie über die herzerwärmend! Youtue im Sturm genommen, verdienen mehr als 4.2 Ein Video von einer Reihe von neugeborenen Zwillinge von einer Krankenschwester in Frankreich gebadet hat Millionen Blick in den Raum von nur wenigen Tagen.

Die Krankenschwester, Sonia Rochel, sagt die Babys nur ein paar Tage alt waren, als sie ihnen eine Art von immersiver Bad mit warmem Wasser gab, dass sie Ursachen Babys sagt zu bewegen, wie sie es in der Gebärmutter.

Wenn diese Zwillinge in das Wasser eingetaucht wurden, werden sie in einer engen Umarmung aneinander geklammert, ihre Augen friedlich geschlossen.

"Sie sind bereits geboren, aber sie könnten es noch nicht wissen" , schrieb heute Mütter , die die Krankenschwester befragt.

Das Video wurde mit den Zuschauern stark mitschwang.

"Sweet Baby Jesus. Worte können nicht einmal ansatzweise die Schönheit in diesem Video zu erklären", schrieb ein Kommentator.

"Es bricht mir das Herz, wenn ich diesen Clip zu sehen. Es ist wunderschön!" schrieb ein anderer.
https://www.lifesitenews.com/blogs/theyr...ideo-of-newborn

von esther10 24.04.2016 00:09

Papst an Jugendliche: Es gibt keine App für Liebe und Glück


Papst begrüßt Gläubige (Archivbild)

Von Anian Christoph Wimmer

VATIKANSTADT , 24 April, 2016 / 9:41 PM (CNA Deutsch).-
Freiheit kommt nicht von den Dingen, die wir besitzen, und nicht davon zu tun, was auch immer wir wollen: Das sagte Papst Franziskus in seiner Predigt zum Jubiläum für Jugendliche am Sonntag, 24. April. Wahre Freiheit und Glück sind nur in der Liebe Jesu zu finden, so der Heilige Vater.

"Euer Glück kennt keinen Preis", sagte der Papst während der heiligen Messe auf dem Petersplatz. "Es kann nicht gekauft werden: Es ist keine App, die man runterladen kann auf sein Smartphone. Und das neueste Update bringt Euch weder Freiheit noch die Erhabenheit der Liebe".

Das liege daran, dass die Liebe ein freies Geschenk sei, dass ein offenes Herz verlange, so Franziskus; "es ist eine edle Verantwortung die lebenslang ist; es ist eine tägliche Aufgabe für die, die große Träume verwirklichen".

Der Papst forderte die jungen Teenager auf, "nicht mit Mittelmaß zufrieden zu sein", oder zu glauben, dass das Leben nur dann schön sei, wenn man viele Dinge besitze."

Vor über 90.000 Menschen, die auf dem Petersplatz und darüber hinaus versammelt waren, versicherte Franziskus die Jugendlichen, dass sie dank ihrer Freundschaft mit Christus nie alleine seien.

Zum Abschluss rief der Papst die Jugendlichen auf, wie Sportler zu sein, die "hohe Ziele erreichen durch stille tägliche Mühen und Übung", in ihrer Ausübung der Werke der Barmherzigkeit.
http://de.catholicnewsagency.com/story/p...-und-gluck-0717

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Liebe ist der versteckte Dienst, den wir an anderen leisten, sagt Franziskus



Papst Franziskus begrüßt Pilger bei der Generalaudienz zum Jubeljahr der Barmherzigkeit am 12. März 2016
Foto: CNA/Alexey Gotovskiy

Von CNA Deutsch/EWTN News

VATIKANSTADT , 12 March, 2016 / 5:23 PM (CNA Deutsch).-
Liebe: Das ist mehr als nur nette Worte und Dinge tun, sagte Papst Franziskus am heutigen Samstag bei der dritten Generalaudienz zum Jubeljahr der Barmherzigkeit. Liebe bedeute, sich selbst zu vergessen und anderen zu dienen, so wie Jesu die Füße der Jünger gewaschen habe.

“In dem er den Aposteln die Füße wusch, wollte Jesus und zeigen, wie Gott sich zu uns verhält, und uns ein Beispiel des ‘neuen Gebots’ geben, einander zu lieben wie er uns geliebt hat”, so sehr, dass er sein Leben für uns hingegeben habe — so Papst Franziskus.
http://de.catholicnewsagency.com/story/l...franziskus-0590
Liebe ist “der konkrete Dienst, den wir einander tun”, sagte er. Ein “demütiger Dienst, in Stille und Verstecktheit geleistet”, betonte der Papst, so wie Jesus gesagt habe, dass die linke Hand nicht wissen sollte, was die rechte tue.

VIDEO
http://de.catholicnewsagency.com/story/l...franziskus-0590

von esther10 24.04.2016 00:01

„Schauen wir auf den Herrn, der unbesiegbar ist an Großzügigkeit“
Predigt von Papst Franziskus bei der Messe anlässlich des Jubiläums der Jugendlichen — Volltext


© PHOTO.VA - OSSERVATORE ROMANO

Die Wettervorhersagen waren nicht sonderlich optimistisch. Aber der graue Himmel über Rom konnte die Begeisterung der zahlreich auf dem Petersplatz versammelten Jugendgruppen und Gläubigen nicht schmälern – sie standen bis weit in die Via della Conciliazione hinein – die der Eucharistiefeier des Jubiläums der Jugendlichen in der Altersgruppe 13-16 Jahren beiwohnten.

In seiner Predigt griff Papst Franziskus das Thema der Liebe als Gabe auf und bat die Jugendlichen, sich nicht mit der Mittelmäßigkeit zufrieden zu geben. „Euer Glück hat keinen Preis und wird nicht gehandelt. Es ist keine App, die auf das Handy heruntergeladen wird: Nicht einmal die zuletzt aktualisierte Version wird euch helfen können, frei und groß zu werden in der Liebe“, so betonte er weiter.

Wir dokumentieren die Predigt im Wortlaut. Der Text wurde auf der Webseite des deutschen Programms von Radio Vatikan veröffentlicht.

***

Liebe Jugendliche, welche große Verantwortung trägt uns der Herr heute auf! Er sagt uns, dass die Menschen die Jünger Jesu daran erkennen werden, wie sie einander lieben. Die Liebe ist – mit anderen Worten – die Identitätskarte des Christen, der einzige „Ausweis“, der gültig ist, um als Jünger Jesu erkannt zu werden. Wenn dieser Ausweis abläuft und nicht ständig erneuert wird, sind wir keine Zeugen des Meisters mehr. Also frage ich euch: Wollt ihr die Einladung Jesu annehmen, seine Jünger zu sein? Wollt ihr seine treuen Freunde sein? Der echte Freund von Jesus unterscheidet sich wesentlich durch die konkrete Liebe, die in seinem Leben aufleuchtet. Wollt ihr diese Liebe leben, die er uns schenkt? Versuchen wir also, uns in seine Schule zu begeben, die eine Schule für das Leben ist, um lieben zu lernen.

Zuallererst, lieben ist schön, es ist der Weg, um glücklich zu sein. Es ist jedoch nicht leicht, es ist anspruchsvoll und kostet Mühe. Denken wir zum Beispiel, wie es ist, wenn wir ein Geschenk erhalten: Dies macht uns glücklich, aber um dieses Geschenk vorzubereiten, haben großzügige Menschen Zeit und Einsatz aufgebracht. Und dadurch, dass sie uns etwas zum Geschenk machen, haben sie so uns auch etwas von ihnen selbst gegeben, etwas, auf das sie zu verzichten wussten. Denken wir auch an das Geschenk, das eure Eltern und Betreuer euch gemacht haben, indem sie es euch ermöglicht haben, zu dieser für euch veranstalteten Jubiläumsfeier nach Rom zu kommen. Sie haben alles für euch geplant, organisiert, vorbereitet, und das hat ihnen viel Freude gemacht, auch wenn sie vielleicht auf eine Reise für sich verzichten mussten. Denn lieben heißt schenken – nicht irgendetwas Materielles, sondern etwas von sich selbst: die eigene Zeit, die eigene Freundschaft, die eigene Fähigkeit.

Schauen wir auf den Herrn, der unbesiegbar ist an Großzügigkeit. Von ihm erhalten wir viele Gaben, und jeden Tag sollten wir ihm danken… Ich möchte euch fragen: Dankt ihr dem Herrn jeden Tag? Auch wenn wir es vergessen, er vergisst nie, uns jeden Tag ein besonderes Geschenk zu machen. Es ist nicht ein Geschenk, das man materiell in den Händen halten und verwenden kann, sondern eine viel größere Gabe, eine Gabe fürs Leben. Er schenkt uns seine treue Freundschaft, die er uns nie entziehen wird. Selbst wenn du ihn enttäuschst und dich von ihm abwendest, Jesus hat dich weiter lieb und bleibt dir weiter nahe, er glaubt weiter an dich mehr als du selbst. Und das ist sehr wichtig! Denn die größte Bedrohung, die dich daran hindert gut zu wachsen, besteht dann, wenn du niemandem wichtig bist, wenn du fühlst, dass du beiseitegeschoben wirst. Der Herr hingegen ist immer mit dir und freut sich, bei dir zu sein. Wie bei seinen in jungem Alter berufenen Jüngern schaut er dir in die Augen und ruft dich, ihm zu folgen, im Vertrauen auf sein Wort „hinauszufahren“ und „die Netze auszuwerfen“, das heißt deine Talente im Leben einzusetzen, gemeinsam mit ihm, ohne Angst. Jesus wartet geduldig auf dich, er erwartet eine Antwort, er wartet auf dein „Ja“.

Liebe Jugendliche, in eurem Alter taucht in euch auf neue Weise auch das Verlangen auf, Zuneigung zu schenken und zu erhalten. Wenn ihr in seine Schule geht, wird der Herr euch lehren, auch die Zuneigung und Zärtlichkeit schöner werden zu lassen. Er wird euch eine gute Absicht ins Herz legen, nämlich liebzuhaben ohne zu besitzen: die Menschen zu lieben, ohne sie für sich haben zu wollen, sondern sie frei sein zu lassen. Denn es besteht immer die Versuchung, die Zuneigung mit dem instinktiven Anspruch zu verschmutzen, zu nehmen, zu „haben“, was einem gefällt. Und auch die Konsumkultur verstärkt diese Neigung. Aber alles, was man zu sehr hält, wird abgenutzt, wird ruiniert; dann ist man enttäuscht, voll innerer Leere. Wenn ihr auf seine Stimme hört, wird der Herr euch das Geheimnis der Zärtlichkeit offenbaren: um den anderen sich kümmern, das heißt ihn respektieren, behüten und auf ihn warten.

In diesen Jahren verspürt ihr auch einen großen Wunsch nach Freiheit. Viele werden euch sagen, dass frei sein bedeutet, zu tun, was man will. Aber hier muss man nein sagen können. Die Freiheit besteht nicht darin, immer das tun zu können, das mir passt: es macht einen verschlossen, distanziert, es hindert daran, offene und ehrliche Freunde zu sein; es ist nicht wahr, dass alles in Ordnung ist, wenn es mir gut geht. Die Freiheit dagegen ist die Gabe, das Gute wählen zu können: Frei ist, wer das Gute wählt, wer das sucht, was Gott gefällt, auch wenn es mühsam ist. Aber nur mit mutigen und starken Entscheidungen verwirklichen sich die größten Träume, jene Träume, für die es sich lohnt, das Leben zu verbringen. Gebt euch nicht mit der Mittelmäßigkeit zufrieden, nicht damit, „sich durchzuschlagen“, indem man es sich bequem sein lässt. Vertraut dem nicht, der euch vom wahren Reichtum, der ihr seid, abhält, indem er euch sagt, dass das Leben nur dann schön ist, wenn man vieles hat. Misstraut dem, der euch glauben machen will, dass ihr etwas geltet, wenn ihr euch als stark ausgebt wie die Filmhelden oder die neueste Mode anzieht. Euer Glück hat keinen Preis und wird nicht gehandelt. Es ist keine App, die auf das Handy heruntergeladen wird: Nicht einmal die zuletzt aktualisierte Version wird euch helfen können, frei und groß zu werden in der Liebe.

Die Liebe ist nämlich die freie Gabe dessen, der ein offenes Herz hat; sie ist eine schöne Verantwortung, die das ganze Leben dauert; sie ist der tägliche Einsatz dessen, der große Träume zu verwirklichen weiß! Die Liebe nährt sich von Vertrauen, Achtung und Vergebung. Die Liebe verwirklicht sich nicht, weil wir darüber sprechen, sondern wenn wir sie leben: Sie ist nicht eine süße Poesie, die auswendig zu lernen ist, sondern eine Lebensentscheidung, die umgesetzt werden muss! Wie können wir in der Liebe wachsen? Das Geheimnis ist wieder der Herr: Jesus gibt uns sich selbst in der Messe, er bietet uns die Vergebung und den Frieden in der Beichte an. Dort lernen wir, seine Liebe anzunehmen, sie zur unseren zu machen und sie in der Welt in Umlauf zu bringen. Und wenn zu lieben schwer scheint, wenn es schwierig ist, zu dem, was falsch ist, nein zu sagen, dann schaut auf das Kreuz Jesu, umarmt es und schlagt seine Hand nicht aus, die euch nach oben führt und euch wieder aufrichtet, wenn ihr fallt.

Ich weiß, dass ihr zu Gesten großer Freundschaft und Güte fähig seid. Ihr seid berufen, die Zukunft so aufzubauen: gemeinsam mit den anderen und für die anderen, nie gegen jemand anderen! Ihr werdet Wunderbares schaffen, wenn ihr euch schon jetzt gut vorbereitet und euer Alter, das so reich an Gaben ist, in Fülle lebt, ohne vor der Mühe Angst zu haben. Macht es wie die Spitzensportler, die hohe Ziele erreichen, indem sie jeden Tag demütig und hart trainieren. Euer tägliches Programm seien die Werke der Barmherzigkeit: Trainiert euch darin mit Begeisterung, um Champions des Lebens zu werden! So wird man euch als Jünger Jesu erkennen. Und eure Freude wird vollkommen sein.
https://de.zenit.org/articles/schauen-wi...rosszuegigkeit/
(Quelle: Radio Vatikan, 24.04.2016)

von esther10 24.04.2016 00:00

Papstpredigt beim Jugendgottesdienst: Liebe als ID-Karte


Papst Franziskus beim Jugendgottesdienst auf dem Petersplatz - REUTERS

24/04/2016 08:32SHARE:
Hier lesen Sie die Papstpredigt im Wortlaut, die Franziskus beim Gottesdienst anlässlich des Jubiläums der Jugendlichen am Sonntag auf dem Petersplatz gehalten hat. Das Motto der Feier stand unter dem Zitat aus dem Johannes-Evangelium: »Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt« (Joh 13,35).

Liebe Jugendliche, welche große Verantwortung trägt uns der Herr heute auf! Er sagt uns, dass die Menschen die Jünger Jesu daran erkennen werden, wie sie einander lieben. Die Liebe ist – mit anderen Worten – die Identitätskarte des Christen, der einzige „Ausweis“, der gültig ist, um als Jünger Jesu erkannt zu werden. Wenn dieser Ausweis abläuft und nicht ständig erneuert wird, sind wir keine Zeugen des Meisters mehr. Also frage ich euch: Wollt ihr die Einladung Jesu annehmen, seine Jünger zu sein? Wollt ihr seine treuen Freunde sein? Der echte Freund von Jesus unterscheidet sich wesentlich durch die konkrete Liebe, die in seinem Leben aufleuchtet. Wollt ihr diese Liebe leben, die er uns schenkt? Versuchen wir also, uns in seine Schule zu begeben, die eine Schule für das Leben ist, um lieben zu lernen.

Zuallererst, lieben ist schön, es ist der Weg, um glücklich zu sein. Es ist jedoch nicht leicht, es ist anspruchsvoll und kostet Mühe. Denken wir zum Beispiel, wie es ist, wenn wir ein Geschenk erhalten: Dies macht uns glücklich, aber um dieses Geschenk vorzubereiten, haben großzügige Menschen Zeit und Einsatz aufgebracht. Und dadurch, dass sie uns etwas zum Geschenk machen, haben sie so uns auch etwas von ihnen selbst gegeben, etwas, auf das sie zu verzichten wussten. Denken wir auch an das Geschenk, das eure Eltern und Betreuer euch gemacht haben, indem sie es euch ermöglicht haben, zu dieser für euch veranstalteten Jubiläumsfeier nach Rom zu kommen. Sie haben alles für euch geplant, organisiert, vorbereitet, und das hat ihnen viel Freude gemacht, auch wenn sie vielleicht auf eine Reise für sich verzichten mussten. Denn lieben heißt schenken – nicht irgendetwas Materielles, sondern etwas von sich selbst: die eigene Zeit, die eigene Freundschaft, die eigene Fähigkeit.

Schauen wir auf den Herrn, der unbesiegbar ist an Großzügigkeit. Von ihm erhalten wir viele Gaben, und jeden Tag sollten wir ihm danken … Ich möchte euch fragen: Dankt ihr dem Herrn jeden Tag? Auch wenn wir es vergessen, er vergisst nie, uns jeden Tag ein besonderes Geschenk zu machen. Es ist nicht ein Geschenk, das man materiell in den Händen halten und verwenden kann, sondern eine viel größere Gabe, eine Gabe fürs Leben. Er schenkt uns seine treue Freundschaft, die er uns nie entziehen wird. Selbst wenn du ihn enttäuschst und dich von ihm abwendest, Jesus hat dich weiter lieb und bleibt dir weiter nahe, er glaubt weiter an dich mehr als du selbst. Und das ist sehr wichtig! Denn die größte Bedrohung, die dich daran hindert gut zu wachsen, besteht dann, wenn du niemandem wichtig bist, wenn du fühlst, dass du beiseitegeschoben wirst. Der Herr hingegen ist immer mit dir und freut sich, bei dir zu sein. Wie bei seinen in jungem Alter berufenen Jüngern schaut er dir in die Augen und ruft dich, ihm zu folgen, im Vertrauen auf sein Wort „hinauszufahren“ und „die Netze auszuwerfen“, das heißt deine Talente im Leben einzusetzen, gemeinsam mit ihm, ohne Angst. Jesus wartet geduldig auf dich, er erwartet eine Antwort, er wartet auf dein „Ja“.

Liebe Jugendliche, in eurem Alter taucht in euch auf neue Weise auch das Verlangen auf, Zuneigung zu schenken und zu erhalten. Wenn ihr in seine Schule geht, wird der Herr euch lehren, auch die Zuneigung und Zärtlichkeit schöner werden zu lassen. Er wird euch eine gute Absicht ins Herz legen, nämlich liebzuhaben ohne zu besitzen: die Menschen zu lieben, ohne sie für sich haben zu wollen, sondern sie frei sein zu lassen. Denn es besteht immer die Versuchung, die Zuneigung mit dem instinktiven Anspruch zu verschmutzen, zu nehmen, zu „haben“, was einem gefällt. Und auch die Konsumkultur verstärkt diese Neigung. Aber alles, was man zu sehr hält, wird abgenutzt, wird ruiniert; dann ist man enttäuscht, voll innerer Leere. Wenn ihr auf seine Stimme hört, wird der Herr euch das Geheimnis der Zärtlichkeit offenbaren: um den anderen sich kümmern, das heißt ihn respektieren, behüten und auf ihn warten.

In diesen Jahren verspürt ihr auch einen großen Wunsch nach Freiheit. Viele werden euch sagen, dass frei sein bedeutet, zu tun, was man will. Aber hier muss man nein sagen können. Die Freiheit besteht nicht darin, immer das tun zu können, das mir passt: es macht einen verschlossen, distanziert, es hindert daran, offene und ehrliche Freunde zu sein; es ist nicht wahr, dass alles in Ordnung ist, wenn es mir gut geht. Die Freiheit dagegen ist die Gabe, das Gute wählen zu können: Frei ist, wer das Gute wählt, wer das sucht, was Gott gefällt, auch wenn es mühsam ist. Aber nur mit mutigen und starken Entscheidungen verwirklichen sich die größten Träume, jene Träume, für die es sich lohnt, das Leben zu verbringen. Gebt euch nicht mit der Mittelmäßigkeit zufrieden, nicht damit, „sich durchzuschlagen“, indem man es sich bequem sein lässt. Vertraut dem nicht, der euch vom wahren Reichtum, der ihr seid, abhält, indem er euch sagt, dass das Leben nur dann schön ist, wenn man vieles hat. Misstraut dem, der euch glauben machen will, dass ihr etwas geltet, wenn ihr euch als stark ausgebt wie die Filmhelden oder die neueste Mode anzieht. Euer Glück hat keinen Preis und wird nicht gehandelt. Es ist keine App, die auf das Handy heruntergeladen wird: Nicht einmal die zuletzt aktualisierte Version wird euch helfen können, frei und groß zu werden in der Liebe.

Die Liebe ist nämlich die freie Gabe dessen, der ein offenes Herz hat; sie ist eine schöne Verantwortung, die das ganze Leben dauert; sie ist der tägliche Einsatz dessen, der große Träume zu verwirklichen weiß! Die Liebe nährt sich von Vertrauen, Achtung und Vergebung. Die Liebe verwirklicht sich nicht, weil wir darüber sprechen, sondern wenn wir sie leben: Sie ist nicht eine süße Poesie, die auswendig zu lernen ist, sondern eine Lebensentscheidung, die umgesetzt werden muss! Wie können wir in der Liebe wachsen? Das Geheimnis ist wieder der Herr: Jesus gibt uns sich selbst in der Messe, er bietet uns die Vergebung und den Frieden in der Beichte an. Dort lernen wir, seine Liebe anzunehmen, sie zur unseren zu machen und sie in der Welt in Umlauf zu bringen.

Und wenn zu lieben schwer scheint, wenn es schwierig ist, zu dem, was falsch ist, nein zu sagen, dann schaut auf das Kreuz Jesu, umarmt es und schlagt seine Hand nicht aus, die euch nach oben führt und euch wieder aufrichtet, wenn ihr fallt.

Ich weiß, dass ihr zu Gesten großer Freundschaft und Güte fähig seid. Ihr seid berufen, die Zukunft so aufzubauen: gemeinsam mit den anderen und für die anderen, nie gegen jemand anderen! Ihr werdet Wunderbares schaffen, wenn ihr euch schon jetzt gut vorbereitet und euer Alter, das so reich an Gaben ist, in Fülle lebt, ohne vor der Mühe Angst zu haben. Macht es wie die Spitzensportler, die hohe Ziele erreichen, indem sie jeden Tag demütig und hart trainieren. Euer tägliches Programm seien die Werke der Barmherzigkeit: Trainiert euch darin mit Begeisterung, um Champions des Lebens zu werden! So wird man euch als Jünger Jesu erkennen. Und eure Freude wird vollkommen sein.
(rv 24.04.2016 mg)
http://de.radiovaticana.va/news/2016/04/...d-karte/1225171


von esther10 23.04.2016 15:20

b]Kardinal Kasper erwartet bei Karlspreis klare Worte des Papstes


Der emeritierte deutsche Kurienkardinal Walter Kasper - RV

22/04/2016 13:59SHARE:
Der emeritierte deutsche Kurienkardinal Walter Kasper erwartet bei der Verleihung des Internationalen Karlspreises am 6. Mai an Papst Franziskus klare Worte vom Kirchenoberhaupt. „Keine Philippika - das ist nicht seine Art“, sagte er der „Aachener Zeitung“. „Aber er wird deutlich seine Meinung sagen, ob Europas Grundwerte mit der EU-Politik übereinstimmen.“ Die EU solle die Appelle von Papst Franziskus zum Umgang mit Flüchtlingen umsetzen, forderte der Kardinal. „Wir dürfen als Christen Kinder, Babys, alte Menschen nicht einfach im Dreck und im Nassen liegen lassen“, so Kasper. Zwar könne Europa nicht alle Flüchtlinge aufnehmen, doch „Obergrenzen lösen das Problem nicht und können auch das individuelle Asylrecht nicht außer Kraft setzen“.
(kna 22.04.2016 gs)[/b]

von esther10 23.04.2016 00:56


Bischof Athanasius Schneider bei HLI Zentrale sprechen


Die Kriese der Kirche:

http://rorate-caeli.blogspot.com/2016/02...-schneider.html...

NACHRICHTEN KATHOLISCHE KIRCHE Fr 22. April 2016 - 16.56 Uhr EST

http://newman.hu/index.php/interview-with-schneider/

Bischof Schneider: Gott braucht die "einfachen Gläubigen" den Glauben in dieser Zeit der Krise zu schützen

Athanasius Schneider , Katholisch , Kommunion Für Wieder Geheiratet , Synode Über Die Familie

https://www.lifesitenews.com/news/cardin...-divorced-remar

UNGARN, 22. April 2016 ( Lifesitenews ) -Die katholische Kirche steht vor weitverbreitete innere Verwirrung über Lehre und Moral und Gott die Laien können die Kirche Integrität, Bischof Athanasius Schneider, Weihbischof der Diözese von Maria Santissima in Astana, Kasachstan zu erhalten , sagte in einem neuen Interview vom März.

Schneider sprach von Problemen mit dem Schwerpunkt "Bischofskonferenzen auf" irdische "und nicht als" ewig "Angelegenheiten, beklagte die uneinigen Stimmen der Bischöfe zu Themen der Sexualmoral und gestrahlt Kardinal Kasper Vorstellung von einer Trennung zwischen Lehre und pastoralen Praxis. Schneider auch scharf kritisiert Kasper für seine "Missbrauch [von] den Begriff der Barmherzigkeit."

Im weitreichenden Interview mit dem ungarischen Dániel Fülep diskutierten Schneider den letzten Synoden auf die Familie, die verschiedenen theologischen Themen wie interreligiösen Dialogs und der Liturgie und verschiedene Facetten der "Krise" für die Kirche.

https://www.lifesitenews.com/opinion/how...-on-the-familys

"Die Gruppe von Kardinal Kasper und jene Geistlichen , die seine Theorie stützen, falsch interpretieren und das Konzept der Gnade missbrauchen, die Möglichkeit der Einführung , dass Gott verzeiht , auch wenn wir nicht die feste Absicht haben , zu bereuen und die Sünde in Zukunft zu vermeiden" , sagte Schneider , der hat noch auf Franziskus post-synodale Ermahnung Kommentar Amoris Laetitia . "Letztlich bedeutet dies eine vollständige Zerstörung des wahren Begriff der göttlichen Barmherzigkeit. Eine solche Theorie sagt: Sie sündigen weiter, Gott ist barmherzig. Das ist eine Lüge und in gewisser Weise auch eine spirituelle Verbrechen , weil man die Sünder zur Sünde fortzusetzen drängen und damit verloren und für alle Ewigkeit verurteilt werden. "

In den letzten beiden Synoden auf der Familie, führte Kasper die Gebühr für eine offizielle Änderung in den Ansatz der Kirche zu denen in dem, was sie objektiv sündigen Situationen hält. Er hat vor kurzem gesagt , dass es "scheint klar , " dass Amoris Laetitia die Tür für solche Veränderungen unter bestimmten Umständen öffnet.


https://www.lifesitenews.com/news/exhort...by-case-basis-c

Die Absätze in der ordentlichen Abschlussbericht der Synode enthielt "eine objektiv Grab Unterlassung" von nicht besagt, dass das Zusammenleben außerhalb gültiger Ehe sündig ist, sagte Schneider.

"Der Abschlussbericht sagt indirekt, dass für die geschiedene und wieder heiratete die Strafbarkeit des Zusammenlebens reduziert werden könnte oder auch wegen einiger Umstände nicht zugeschrieben oder den Leidenschaften sie leiden", sagte er.

Schneider weiter:

Allerdings ist die Anwendung des impliziten Prinzip Zusammenleben außerhalb der Ehe völlig falsch. Diejenigen, die in häuslicher Gemeinschaft leben die Absicht haben, die Sünde kontinuierlich zu begehen, so ist es nicht eine sofortige unsittliche Handlung. Sie sollten die Absicht haben, zu sexuellen Handlungen außerhalb der Ehe zu vermeiden. Und so eine solche Zurechnung der Sünde des Zusammenlebens auf den Konkubinats jungen ledigen angewendet werden könnte, auch. Zugegeben, eine solche Theorie, für nichtig zu erklären diese Bischöfe das sechste Gebot Gottes. Und wenn dieses Prinzip akzeptiert wird, keine der Sünden gegen das sechste Gebot wird nicht mehr als Sünde betrachtet werden. Dies ist in gewisser Weise die Abschaffung der sechste Gebot.

"Wenn dieser Abschlussbericht deutlich die Unmoral des Zusammenlebens von geschiedenen Menschen zu behaupten, versagt, wenn es eindeutig den Zustand, der durch Gott für den würdigen Empfang der heiligen Kommunion zu erklären, scheitert", so Schneider, "andere werden diesen Fehler verwenden, um eine Lüge zu verkünden , so wird ihre Stimme gegen die Wahrheit sein, genau wie eine falsche Stimme in der Musik gegen die Wahrheit der Symphonie ist.
"

Progressive deutschen Prälaten beeinflusst den Abschlussbericht der Synode , und Pro-Familie Führer äußerte sich besorgt , dass einige Ansätze des Berichts der mit der katholischen Morallehre inkongruent waren.

Im Zuge der Amoris Laetitia , zahlreiche Geistliche, darunter drei deutschen Bischöfe haben behauptet , dass eine zweideutig formulierte Fußnote für die geschiedenen heilige Kommunion erlaubt und heiratete wieder in bestimmten Fällen.

https://www.lifesitenews.com/opinion/voi...y-synod-final-r

Die aktuelle Krise in der Kirche, die Schneider vorher gesagt hat , eine der ist vier schlimmsten Krisen die Kirche jemals erlebt hat , ist vor allem auf "die Substitution der [Kirche] Hauptaufgabe mit Zweit - « , sagte er. Bischofskonferenzen zu konzentrieren sich auf die Sorgen der Welt eher als geistige Anliegen, sagte er.

Laut Schneider:

Wir sind seit vielen Jahren beobachtet, dass viele der offiziellen Bischofskonferenzen befassen sich vorwiegend mit zeitlichen und irdischen eher als übernatürliche und ewigen Angelegenheiten obwohl letztere sollte die wichtigste im Leben der Kirche betrachtet werden. Um Seelen retten und sie in den Himmel zu führen: dies ist der Grund, warum Christus kam, um uns zu retten und die Kirche gegründet.

Deshalb ist die Kirche die Menschen in den Himmel zu führen hat und ihnen göttliche Wahrheiten, übernatürliche Gnade und das Leben Gottes übertragen ... Der Umgang mit zeitlichen Angelegenheiten ist Aufgabe der Regierung ... Natürlich basiert auf ihrer Soziallehre kann die Kirche die Regierung beraten, so dass das soziale Leben wird mehr auf das Naturgesetz angenommen. Aber das ist nicht die Hauptaufgabe der Kirche. Es ist eine sekundäre Aufgabe.

http://www.catholicherald.co.uk/news/201...-of-the-church/

Die Geschichte der Kirche ist von Krisen voll gewesen, sagte Schneider, und Gott liebt es, die "einfachen und bescheidenen Einzelnen zu verwenden, um die dauerhafte Stärke der Kirche zu demonstrieren.

Er sagte:

In der Geschichte der Kirche gab es immer wieder mal von einer tiefen Krise des Glaubens und der Moral gewesen. Die tiefste und gefährlichste Krise war zweifellos die arianischen Krise im 4. Jahrhundert. Es war ein tödlicher Angriff auf das Geheimnis der Heiligsten Dreifaltigkeit. In jenen Zeiten war es praktisch die einfache Gläubige, die den katholischen Glauben gerettet. Bei der Analyse sagte , dass Krise : Gesegnet John Henry Newman , dass es das "war ecclesia docta " (das bedeutet , dass die Gläubigen , die Anweisung von der Geistlichkeit erhalten) eher als die " ecclesia docens " (dh die Inhaber des kirchlichen Lehramtes bedeutet) , die die gespeicherte Integrität des katholischen Glaubens im 4. Jahrhundert. In Zeiten der tiefen Krise mag die göttliche Vorsehung , die einfachen und Demütigen zu verwenden , um die Unzerstörbarkeit seiner Kirche zu demonstrieren.

Schneider hat vor gesprochen über die Notwendigkeit der Laien , die Wahrheit zu verkünden , auch wenn sie Widerstand stoßen von "semi-ketzerisch" Geistlichen , die auf schlammigen suchen oder sogar versuchen , die Lehren Christi zu ändern.

Schneider bot auch seine Gedanken über die Verbindungen zwischen liturgischen Ausdrucksformen des Glaubens und deren Einfluss auf die Katholiken das tägliche Leben und die Heiligkeit der Eucharistie.

https://www.lifesitenews.com/news/coward...eretical-church

Schneiders Worte hinterlassen sicherlich den Leser fragen , was der orthodoxe Bischof zu sagen haben wird Amoris Laetitia und progressive Interpretationen des Dokuments.

https://www.lifesitenews.com/news/bishop...e-faith-in-this

Schneider zum vollständigen Bemerkungen gelesen werden können hier .

***
http://www.erzdioezese-wien.at/site/home...icle/49968.html

von esther10 23.04.2016 00:55

19, APRIL 2016
St. John Bosco Zehn Schritte zum Hilfe für unsere Jugend



Im 19. - ten Jahrhundert, während der vollen Blüte der industriellen Revolution , die radikal die Gesellschaft in Europa wurde die Umwandlung erlebte viele junge Menschen das körperliche, seelische und geistige Gefahren , die sie noch nie zuvor konfrontiert waren. Ein Agrar-, Bauernhof Gesellschaft wurde schnell in der geschäftigen Hektik, Stadtleben rasanten Tempo verwandelt. Mit so vielen Familien wurden vertrieben und in einen echten Umbruch ins Leben gerufen. Viele junge Leute fanden sich , als ob sie von der Familie verlassen wurden, die von der Gesellschaft und von der ganzen Welt. Viele wurden zu Waisen und wanderte durch die Straßen der großen Städte, ausgesetzt allen Gefahren vorstellbar.

Beachten Sie immer, des Kampfes, Notlage, und Dilemma des Menschen, Gott würde in ein leistungsstärksten intervenieren Weg-vor allem auf die Hilfe der jungen Menschen hetzen, die der Willkür eines erbarmungslosen und aggressiven Gesellschaft geworfen zu sein schien. In Seiner göttlichen Vorsehung hob Gott in den Reihen seiner tapferen Soldaten die Person des heiligen Johannes Bosco auf.

Dieser große Heilige, die in bitterer Armut aufgewachsen, wurde ein gleißendes Licht, ein Leuchtfeuer den Weg der so viele junge Menschen zu erleuchten, die ohne das Führungspersonal des Hirten durch die Straßen von Turin, Italien wie Schafe wandern wurden. Das Erleben eines ungestümen inneren Ruf, den jungen aus dem Griff der reißende Wölfe zu retten, wurde Don Bosco ihr Freund, Führer, Führer, Schäfer, und vor allem ihre geistige Führer.

Jetzt für uns und unsere Jugend, was können wir tun, auf den Spuren des großen Freund des jungen, John Bosco?

unächst einmal müssen wir mit Demut und Ehrlichkeit erkennen, die nie eine Zeit, in der Gesellschaft in der Geschichte der Menschheit, in der dort gewesen ist dort haben mehr Versuchungen gewesen, Kämpfe, Herausforderungen, Hindernisse für junge Menschen sowie Kinder, in der zu folgen Spuren Christi und ein reines, edel und heilig Existenz zu leben. Daher wird dieser kurzen Aufsatz für den Zweck geschrieben, um uns zu motivieren, alles, was wir tun können, um die junge Generation zu helfen, Opfer zu den Griffen des Teufels, ein reißender Wolf auf die Beute fallen, und verfolgen ihre Sicherung und das ewige Heil. Wir werden zehn konkrete Vorschläge bieten; hier sind sie!

1. Erkennen Sie die unzähligen Feinde der Junge

Drogen, trinken, Pornographie, gang-Aktivität, Selbstmordgedanken, Materialismus, und ein allgemeines Milieu des Ungehorsams und der Rebellion-all diesen genannten repräsentieren die moralische Umwelt, dass der junge inhalieren, die ihre geistige Lunge verpestet. Als Erwachsene und gute Hirten der jungen müssen wir sehr aufmerksam und bewusst dieser zahlreichen, bösartige und gefährliche Feinde sein. Der gute Hirte muss das Rudel Wölfe wissen, die auf der Suche nach ihrer Beute sind!

2. Beten, beten und beten

Hoffentlich wir alle die Zeit finden, um zu beten. Was für Sauerstoff in die Lunge, ist das Gebet zu unserer Seele. Ohne Gebet ersticken wir und sterben. Jesus und die Briefe des heiligen Paulus darauf bestehen, dass wir ständig beten und nie die Hoffnung aufzugeben. In aller Ehrlichkeit, beten wir wahrscheinlich nicht genug für die jungen Menschen. Wir beten für Frieden in der Welt, die Waisen, Kranke und Sterbende, die Kirche und ihre Bedürfnisse sowie für die Ehe und die Familie-all dies sind die edelsten Absichten, aber wir sollten beten für die nicht nachlässig sein jung. Jeden Tag eine Absicht machen für die Jugend, für ihre Sicherheit und Rettung zu beten. Angebot Gebete, Messen, Communions und Opfer für das Heil der Jugend.

3. Verbinden mit Jugendlichen, vor allem als Eltern

Wir sollten unsere jungen Menschen beten und lehren die kurze, zarte , aber mächtige Gebet zu beten: Süßes Herz Maria, sei meine Rettung . Eine wahre Zuflucht in der Unbefleckten Herzen Mariens Sucht wird uns zum Heiligsten Herzen Jesu und dem Hafen führen des ewigen Heils. Wie wir daran erinnert werden , in dem Memorare : "Noch nie war es bekannt , dass jeder, der zu ihrem Schutz geflohen oder Hilfe suchte...keine Hilfe von IHR bekommen hätte.."

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