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von esther10 21.08.2015 00:31

100 Fragen und 100 Antworten zur Bischofssynode
Publiziert 21. August 2015 | Von admin

100 Fragen und 100 Antworten zur Bischofssynode – Neues Buch von Bischof Athanasius Schneider


Weihbischof-Athanasius-Schneider-150x150Quelle
Athanasius Schneider: Weitere Beiträge
Athanasius Schneider

Die Übersetzungen ins Deutsche, Englische, Französische, Polnische, Portugiesische und Spanische sollen in Kürze folgen.

Rom, 15. Mai 2015

Die bevorstehende Bischofssynode im Oktober 2015 wirft intensiv ihre Schatten voraus. Die Verteidigungslinien rund um das Ehesakrament werden verstärkt. Am kommenden Dienstag, den 19. Mai findet im Hotel Columbus an der Via della Conciliazione in Rom eine Pressekonferenz zu einem neuen Buch statt.

Mit Blick auf Petersdom und Vatikan wird das Buch “Opzione preferenziale per la Famiglia. Cento domande e cento risposte intorno al Sinodo” (Option für die Familie. 100 Fragen und 100 Antworten zur Synode) vorgestellt.

Die Autoren des Buches sind drei Bischöfe der Katholische Kirche: Erzbischof Aldo di Cillo Pagotto von Paraíba in Brasilien; Bischof Robert Francis Vasa von Santa Rosa in Kalifornien (USA) und Weihbischof Athanasius Schneider von Astana in Kasachstan.

Präsentiert wird das Buch durch Tommaso Scandroglio, Assistent für Rechtsphilosophie und Theoretische Philosophie an der Europäischen Universität Rom.

Was soll mit der Synode erreicht werden?

Die Autoren geben Antwort auf alle wichtigen Fragen, die mit der Doppel-Bischofssynode über die Familie zu tun haben. Schwerpunkte betreffen die “Öffnungsversuche” der “neuen Barmherzigkeit”, die katholische Lehre durch einen dialektischen Winkelzug zu verändern. Es werde betont, die Lehre “nicht” zu ändern, sondern nur die Praxis den “Notwendigkeiten der Zeit” anzupassen. Die Autoren wenden sich gegen diesen Vorschlag von Kardinal Walter Kasper und führen den Nachweis, dass die Praxis nicht von der Lehre getrennt werden könne, wenn durch eine abweichende Praxis nicht auch die Lehre Schaden nehmen soll. Anders ausgedrückt: Man bekräftige zwar mit Worten, die Lehre unangetastet lassen zu wollen, nehme in Wirklichkeit aber durch die Macht des Faktischen einer von der Lehre abweichenden Praxis eine Änderung der Lehre billigend in Kauf.

Die Autoren stellen sich den von den Befürwortern des Kasper-Vorschlags aufgeworfenen Fragen und widerlegen deren Argumente. Vor allem berichten sie aus einem reichen pastoralen Erfahrungsschatz, der wesentlicher Ausgangspunkt ihrer Überlegungen zur Verteidigung der kirchlichen Ehe- und Morallehre ist.

Wichtige Handreiche für Synodalen – Ein “deutscher” Konflikt

Die drei Bischöfe aus Brasilien, den USA und Zentralasien bleiben keine Antworten schuldig. Das Buch stellt aufgrund seiner übersichtlichen Gliederung eine wichtige Handreiche für alle Synodalen der bevorstehenden Bischofssynode dar, aber auch für alle Interessierten Kirchenvertreter und gläubigen Laien, die ein tieferes Verständnis der katholischen Morallehre und der Bedeutung des von Jesus Christus eingesetzten Ehesakraments gewinnen wollen.

Der umstrittene Vorschlag im Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen stammt mit Kardinal Walter Kasper von einem Deutschen. Die Bischöfe des deutschen Sprachraums, angeführt von den Kardinälen Reinhard Marx und Christopf Schönborn sowie Bischof Markus Büchel, versagen in der Frage auf breiter Front. Allerdings stellt sich ihnen mit Kardinalpräfekt Gerhard Müller, als Verteidiger der katholischen Ehelehre, auch ein Deutscher an führender Stelle entgegen. Unterstützt wird er unter anderem von Kardinal Walter Brandmüller. In diesem innerkirchlichen Ringen, das massgeblich ein “deutscher Konflikt” scheint, ist es keineswegs ein nebensächliches Detail, dass mit Bischof Athanasius Schneider, ein weiterer Deutscher als entschiedener Verteidiger des Ehesakraments auftritt und inzwischen internationale Bekanntheit erlangt hat.

Beobachter sehen hinter dem deutschen Drängen, die katholische Ehe- und Morallehre aufzuweichen, den protestantischen Einfluss, dem die katholische Kirche im deutschen Sprachraum ausgesetzt ist. Ein Einfluss, der historisch von einer schon lange andauerenden Säkularisierung nicht zu trennen sei.

Bischof Schneider wurde 1961 im kirgisischen Tokmok in der UdSSR geboren. Seine Eltern Josef Schneider und Maria Trautmann, Schwarzmeerdeutsche, wurden nach Kriegsende von der Roten Armee aus Berlin verschleppt und hinter den Ural verbannt. 1973 gelang der Familie die Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland. 2006 wurde Athanasius Schneider von Papst Benedikt XVI. zum Weihbischof von Karaganda ernannt. Der Bischof spricht neben seiner Muttersprache Deutsch auch fliessend Englisch, Russisch, Portugiesisch sowie Italienisch und beherrscht Latein und Alt-Griechisch.

In deutscher Sprache sind von Bischof Schneider folgende Bücher erschienen:
Dominus Est. Gedanken eines Bischofs aus Zentralasien über die heilige Kommunion, Verlag SJM (2008);
Corpus Christi. Gedanken über die heilige Kommunion und die Erneuerung der Kirche, Verlag Dominus (2. Aufl., 2014);
zu Markus Brünings Brücken zur Heiligkeit. Die Sakramente der Kirche im Leben der Heiligen und Seligen, Verlag fe (2015), steuerte Bischof Schneider das Vorwort bei.
http://katholisch-informiert.ch/2015/08/...bischofssynode/
Text: Giuseppe Nardi


von esther10 21.08.2015 00:22

Die Liturgiereform war notwendig!

FORM BEDEUTET NICHT DE-FORMATION (ENTSTELLUNG), SONDERN VIELMEHR MUSS ES ZIEL JEDER RE-FORM SEIN, DIE URSPRÜNGLICHE FORM WIEDER NEU ZUM STRAHLEN ZU BRINGEN.

Vatikanum II - Liturgie ist Kult. Aber sie ist nicht nur das.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 6. August 2015 um 23:22 Uhr


Heilige Messe in Konnersreuth
Von Markus Lederer:

Oftmals erscheint die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils als Streitthema schlechthin. Die Einen zeigen sich besorgt über den voranschreitenden liturgischen Zerfall und den Anderen reicht die liturgische Erneuerungsbewegung immer noch nicht aus, sodass zwanghaft nach neuen liturgischen Experimenten Ausschau gehalten wird. Bei allen Diskussionen über die Liturgiereform wird allerdings viel zu wenig darüber diskutiert, worin die Intention der Konzilsväter bestand eine Re-form der bisher bestehenden kirchlichen Liturgie in die Wege zu leiten.

Wahre Reform
Zunächst muss definiert werden, was unter „Reform“ verstanden werden soll. Re-form bedeutet nicht De-formation (Entstellung), sondern vielmehr muss es Ziel jeder Re-form sein, die ursprüngliche Form wieder neu zum Strahlen zu bringen. Joseph Ratzinger machte darauf aufmerksam, dass eine wahre Reform nur durch die innige Hinwendung zu Gott gelingen könne (Vgl. Dogma und Verkündigung, 61). Durch die Liturgiereform sollte also das große Geheimnis wieder neu erstrahlen.

Intention von Vatikanum II
Joseph Ratzinger beschreibt in seinem Werk „Der Geist der Liturgie“ den Zustand der kirchlichen Liturgie – wie er ihn vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil erlebte – wie folgt:

„Man könnte sagen, dass die Liturgie damals – 1918 – in mancher Hinsicht einem Fresko glich, das zwar unversehrt bewahrt, aber von einer späteren Übertünchung fast verdeckt war (…) durch das Zweite Vatikanische Konzil wurde das Fresko freigelegt (…)“

Hierbei geht es nicht um die Ausspielung zwischen den beiden Usus des römischen Ritus, sondern vielmehr darum, dass hehre Ziel der Konzilsväter zu würdigen. Sie wollten, dass die kirchliche Liturgie von einem rein gottgeschuldeten Kult (cultus debitus) geweitet wird, so dass ihre wahre Form (forma nobilis) wieder neu zum Vorschein kommt. Die kirchliche Liturgie ist zwar Kult, aber sie ist noch mehr.

In Sacrosanctum Concilium (10) wird die kirchliche Liturgie als Quelle und Höhepunkt allen kirchlichen Handelns bezeichnet.

„Aus der Liturgie, besonders aus der Eucharistie, fließt uns wie aus einer Quelle die Gnade zu; in höchstem Maß werden in Christus die Heiligung der Menschen und die Verherrlichung Gottes verwirklicht, auf die alles Tun der Kirche als auf sein Ziel hinstrebt.“ (Sacrosanctum Concilium 10)

Das Novum des Zweiten Vatikanischen Konzils ist, dass die ekklesiologische Bedeutung der Liturgie neu herausgestellt wird. Dabei kann sich das Konzil bereits auf die Päpste Pius X. und Pius XII. beziehen. Insbesondere Pius XII. stellte in seiner Enzyklika Mediator Dei (1947) den Zusammenhang zwischen wahrer Frömmigkeit und Liturgie heraus.

„Die heilige Liturgie bildet folglich den öffentlichen Kult, den unser Erlöser, das Haupt der Kirche, dem himmlischen Vater erweist und den die Gemeinschaft der Christgläubigen ihrem Gründer durch ihn dem Ewigen Vater darbringt; um es zusammenfassend kurz auszudrücken: sie stellt den gesamten öffentlichen Gottesdienst des mystischen Leibes Jesu Christi dar, seines Hauptes nämlich und seiner Glieder.“

Somit ist bei jeder liturgischen Handlung jedes Glied der Kirche gefordert und verlangt. Abschließend kann man sagen, dass ein Sich-Zurück-Lehnen oder ein Nichterscheinen bei den liturgischen Handlungen der Kirche ein schwerer Verstoß gegenüber der Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils ist.

Der Weg aus der Kirchenkrise wird realisierbar, wenn die Schönheit und die Pracht der kirchlichen Liturgie wieder neu herausgestellt werden und sich jedes Glied der Kirche seiner wahren christlichen Berufung bewusst wird. Der sel. Fulton Sheen (1895-1979) brachte dies in einem Zitat bestens zum Ausdruck:

„Who is going to save our church? Don´t look to the priests, don´t look to the bishops. It´s up to you!“ Wer wird unsere Kirche retten? Schau nicht auf den Priester, schau nicht auf den Bischof. Es liegt an dir!.

Foto: Heilige Messe in Konnersreuth – Bildquelle: Kathnews

von esther10 21.08.2015 00:15

Maggie Awards 2015: Medienpreis für das Totschweigen des Planned Parenthood-Skandals?
21. August 2015 15:43 | Mitteilung an die Redaktion

Planned Parenthood Medienpreis


Maggie Awards 2015: Planned Parenthood verteilt Medienpreise, während zahlreiche Medien den Skandal um Planned Parenthood totschweigen

(Washington) 15 Journalisten ließen sich vom weltgrößten Abtreiber Planned Parenthood (IPPF) auszeichnen, während sie gleichzeitig den Skandal um die Abtreibungsorganisation vertuschen. Oder ist der Medienpreis der Dank für das Verschweigen?

Fünfzehn Journalisten nahmen am 18. August die Maggie Awards 2015 entgegen, mit denen Planned Parenthood seit 1978 Medienvertreter auszeichnet, die mit Artikeln und Fernsehbeiträgen im Sinne von IPPF für die Tötung ungeborener Kinder eintreten.

Seit einigen Wochen steht Planned Parenthood Federation of America (PPFA), die „Mutterorganisation“ der IPPF, im Kreuzfeuer der Kritik, seit das Center for Medical Progress mit versteckter Kamera aufgezeichnete Videos veröffentlichte, die die ganze Grausamkeit zeigen, die in den Abtreibungszentren von Planned Parenthood herrscht.

Maggie Awards benannt nach der IPPF-Gründerin und Rassistin Margaret Sanger

Das hinderte 15 Journalisten nicht daran, sich von Planned Parenthood mit den Maggie Awards auszeichnen zu lassen. Maggie steht für Margaret Sanger, die Gründerin der Organisation und überzeugte Rassistin. Die Rassehygienikerin forderte mit ihrer 1921 gegründeten American Birth Control League (ABCL, Amerikanische Liga für Geburtenkontrolle) unter anderem die Zwangssterilisation, Haft und Umerziehungslager für alle nicht-weißen Rassen wie Schwarze, Hispanics, Indianer und generell für Katholiken.

Für Sanger gab es drei „Gattungen“ von Menschen: die eigentlichen Menschen, nämlich erbgesunde Weiße; die „Untermenschen“, nämlich Schwarze, Indianer und generell Menschen der Dritten Welt; und schließlich die „Unter-Untermenschen“, zu denen sie geistig Behinderte, erbkranke Menschen und Juden zählte. 1942 wurde die ABCL in die neutraler klingende Planned Parenthood Federation of America (PPFA) umbenannt. Sanger blieb bis 1962 Vorsitzende.

Sanger finanzierte nach dem Zweiten Weltkrieg über den deutschen Rassenhygieniker Hans Hamsen die Gründung des deutschen Ablegers Pro Familia. Von Sanger stammen Sätze wie: „Das Barmherzigste, was eine große Familie für einen ihrer Säuglinge tun kann, ist ihn zu töten“.

Die antisemitischen Ziele verschwanden und die rassistischen Ziele wurden in den Hintergrund gerückt, doch die bevölkerungspolitischen Ziele blieben dieselben: Die Menschheit sei auf eine von den Ideologen der Bevölkerungskontrolle zu bestimmende Größe zu schrumpfen. Dabei sei der Oberschicht freie Entfaltung zu garantieren, während vorzugsweise die Unterschichten zu dezimieren seien.

Ableger der IPPF in der Bundesrepublik Deutschland ist, wie erwähnt, Pro Familia, in Österreich die Österreichische Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF) und in der Schweiz die Vereinigung Sexuelle Gesundheit (PLANeS, Schweizerische Stiftung für sexuelle und reproduktive Gesundheit).

Weltgrößter Abtreiber zeichnet Journalisten aus, die für die Tötung ungeborener Kinder eintreten

Mit dem Maggie Award 2015 wurden ausgezeichnet: Jill Filipovic (Cosmopolitan); Laurie Abraham und Leah Chenikoff (Elle); Phillip Picardi (Teen Vogue); Jamilah Lemieux (Ebony); Fazeelat Aslam (Vice); Casey Gueren (Buzzfeed).

Den Maggie [Sanger] Award erhielten zudem: Valerie Tarico (Salon) für den Artikel: „Ich bin Pro-Abtreibung nicht nur Pro-Choice“; Akiba Solomon und Aura Bogado (Colorlines.com) und John Richardson (Esquire) für seine wohlwollende Darstellung des Abtreibungsarztes Willie Parker, den er als „Diener der Abtreibung“ bezeichnete.

Zu den Geehrten gehören weiters: Elizabeth Plank (Mic); Irin Carmon (MSNBC), Katha Pollitt (The Nation), Ariel Azoff, Wagatwe Wanjuki und Lori White (UpWorthy) und Jen Gerson Uffalussy (Yahoo! Health). Cleo Kambugu und Jonny von Wallström erhielten einen Maggie für den Dokumentarfilm „Pearl of Africa“, mit dem versucht wurde, die ugandische Regierung unter Druck zu setzen, damit sie die Forderungen der Homo-Lobby akzeptiert.

Geehrt für das Verschweigen?

Medien wie Cosmopolitan, The Nation, Salon und MSNBC wurden bereits mehrfach von Planned Parenthood für ihre Unterstützung der Abtreibungs-Agenda ausgezeichnet.
Dieselben Medien verschweigen den Skandal um Planned Parenthood. Ein Verhalten, das einen Schatten auch auf die Professionalität der Arbeiten wirft, für die Journalisten von Planned Parenthood jährlich mit dem Maggie Award der Rassistin Margaret Sanger ausgezeichnet werden.
http://www.katholisches.info/2015/08/21/...thood-skandals/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Infovaticana

von esther10 21.08.2015 00:11

Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit...

DIE INITIATIVE



Gründonnerstag 2013: Papst Franziskus hat mit Inhaftierten in einem römischen Jugendgefängnis die Abendmahlmesse gefeiert und wäscht 12 von ihnen die Füße, wie Jesus es bei den Jüngern getan hat. © KNA

„Heiliges Jahr der Barmherzigkeit“

Das Thema der Barmherzigkeit liegt Papst Franziskus besonders am Herzen. Auch das von ihm ausgerufene außerordentliche Heilige Jahr soll sich in besonderer Weise mit der Barmherzigkeit beschäftigen. Die Barmherzigkeit soll während des Heiligen Jahres wieder neu in das Bewusstsein der Gläubigen gerückt werden. Dazu schreibt der Papst in der Ankündigungsbulle zum Heiligen Jahr: „Es gibt Augenblicke, in denen wir aufgerufen sind, in ganz besonderer Weise den Blick auf die Barmherzigkeit zu richten […].“ (MV 3).

HINTERGRUND
Papst Franziskus hat am 13. März 2015 im Petersdom ein außerordentliches Heiliges Jahr angekündigt. Die Tradition des Heiligen Jahres geht auf eine hebräische Tradition zurück. Das „Jubeljahr“ oder „Jubiläum” war ein besonderes Heiliges Jahr, das alle 50 Jahre begangen wurde. Das „Jubeljahr“ sollte die Gleichheit zwischen allen Söhnen und Töchtern Israels wiederherstellen, indem es den Sippen, die ihren Besitz und sogar die persönliche Freiheit verloren hatten, neue Möglichkeiten eröffnete. Die Reichen hingegen erinnerte das Jubeljahr daran, dass die Zeit gekommen war, wo die israelitischen Sklaven, die ihnen wieder gleich geworden sind, ihre Rechte würden einfordern können. „Nach dem Gesetz Israels bestand die Gerechtigkeit vor allem in der Beschützung der Schwachen” (Papst Johannes Paul II. in Tertio Millennio Adveniente 13).

In der katholischen Kirche griff Papst Bonifatius VIII. 1300 die Tradition des Jubiläums wieder auf. Ursprünglich sollte es alle hundert Jahre gefeiert werden. 1475 legte man jedoch einen Rhythmus von 25 Jahren fest. Dieser sollte es jeder Generation ermöglichen, zumindest ein Jubiläumsjahr zu erleben. Ein außerordentliches Jubiläum steht im Zusammenhang mit besonderen Anlässen und findet außerhalb des festen Rhythmus statt. Bis heute wurde insgesamt 26 Mal ein ordentliches Heiliges Jahr gefeiert. Das letzte war das große Jubiläum im Jahr 2000.

Der Brauch, außerordentliche Jubiläen auszurufen, geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Im vergangenen Jahrhundert geschah dies zweimal: 1933 feierte Pius XI. den 1900. Jahrestag der Erlösung und 1983 – 50 Jahre später – erinnerte der hl. Papst Johannes Paul II. an die 1950 Jahre, die seit der Kreuzigung Christi vergangen waren. Die katholische Kirche hat dem hebräischen Jubeljahr eine mehr geistliche Bedeutung gegeben. Sie besteht in einer umfassenden Vergebung und der Einladung, die Beziehung mit Gott und den Mitmenschen zu erneuern. Damit ist ein Heiliges Jahr stets ein Anlass zur Vertiefung des Glaubens und zu einem erneuerten Lebenszeugnis aus dem Glauben.

Hier geht es weiter...

http://www.dbk.de/heiliges-jahr/die-initiative/


von esther10 21.08.2015 00:10

21.08.2015 15:30
Twal: „Hier ist Satan am Werk“
IS-Terroristen vernichten syrisches St. Elian-Kloster – Patriarch von Jerusalem: „Gewalt ist Krebsgeschwür im Körper des Islam“
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Mit Bulldozern zerstörten die IS-Terroristen das Kloster des heiligen Elian, und verbreiteten selbst Fotos von ihrer Tat.
Foto: Wilajat Dimashq

Damaskus/Bad Ischl/Rom (DT/poi/KNA) Terroristen des „Islamischen Staates“ (IS) haben unter Einsatz von Bulldozern das syrisch-katholische Elian-Kloster in der von ihnen am 5. August eroberten syrischen Kleinstadt Qaryatain zerstört. Bilder der Zerstörung wurden von den IS-Terroristen in den sozialen Medien verbreitet. Die Terroristen begründeten ihr Vorgehen gegen das Kloster damit, dass dort der Heilige Elian „angebetet“ worden sei, was nur Gott zukomme. Der Heilige Elian war ein Arzt in Homs, der im Jahr 284 wegen seines christlichen Glaubens das Martyrium erlitt. Zum Fest des Heiligen am 9. September kamen alljährlich tausende Pilger aus allen Teilen Syriens nach Qaryatain.


Das im 5. Jahrhundert begründete Kloster war vor zehn Jahren durch die von Pater Paolo Dall'Oglio begründete Gemeinschaft von Mar Musa revitalisiert worden. Der Obere des Elian-Klosters in Qaryatain, Pater Jacques Mourad, wurde am 21. Mai zusammen mit Diakon Boutros von IS-Terroristen entführt. Seither fehlt von beiden jede Spur. Im syrisch-katholischen Patriarchat ist man überzeugt, dass der Grund für die Entführung von Mourad sein erfolgreicher Einsatz für Dialog und Koexistenz von Christen und Muslimen war. Im Kloster St. Elian habe sich Mourad für die Opfer des syrischen Kriegs eingesetzt, „unabhängig von der konfessionellen Zugehörigkeit“. Nach seiner Entführung flüchteten viele der rund 1 400 syrisch-orthodoxen und 400 syrisch-katholischen Einwohner von Qaryatain, weil sie sich nicht mehr sicher fühlten. Bei der Eroberung der Stadt durch den IS wurden zwischen 160 und 270 Christen wegen angeblicher „Kooperation mit dem Assad-Regime“ verhaftet, zum Teil aus den Kirchen herausgezerrt.

In Syrien herrscht nach Worten des Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Fouad Twal, „arabischer Winter in seiner furchtbarsten Form“. Die vom IS kontrollierten Gebiete Syrien und Iraks litten unter einem islamischen Fundamentalismus, der sich zu einem mörderischen Monstrum entwickelt habe, so der Patriarch am Mittwoch vor Mitgliedern des „Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem“. Twal sprach anlässlich seines Besuchs des Kaiserfestes im österreichischen Bad Ischl über die Situation in Nahost. Der radikale Islam zeige hier „sein wahres, finsteres Gesicht. Hier ist Satan am Werk“, sagte Twal. Vor den unvorstellbaren Verbrechen, die im Namen Gottes gegen die Menschlichkeit begangen würden, könnten sich Nicht-Muslime nur durch Flucht retten. „Die Flucht der Christen aus ihren tausendjährigen Stammplätzen ist die schwärzeste Folge des ,arabischen Frühlings‘ im Irak und Syrien“, so Twal, der vor dem anhaltenden Exodus der Verfolgten und einer Überforderung der Nachbarländer bei der Aufnahme der Flüchtlinge warnte.

Twal erinnerte in seinem Beitrag an die positiven Motivationen der als „arabischer Frühling“ bezeichneten Protestbewegung, die in Syrien und im Irak eine gänzlich andere Wendung genommen habe. Dem „arabischen Frühling“ sei ab Ende 2010 innerhalb weniger Monate gelungen, mit Ben Ali, Mubarak und Gaddafi drei der autoritärsten Diktatoren der arabischen Welt zu Fall zu bringen und in Tunesien eine für die arabische Welt einzigartige Verfassung einzuführen, die die Gleichstellung von Mann und Frau sowie die Glaubens- und Gewissensfreiheit beinhalte. Die daraus erwachsene Hoffnung habe mit dem Aufflammen des IS-Terrors jedoch einen schweren Rückschlag erfahren. Die Islamisten sind nach Worten Twals „selbst nicht nur Täter, sondern ebenfalls auch Opfer: Opfer des falschen, des bösen Geistes, des Vaters der Lüge und des Hasses“. Echte Religion hingegen könne nie Grund eines Krieges sein, sondern Teil der Konfliktlösung. „Muslimische Gewalt ist ein Krebsgeschwür im Körper des Islam, das die Muslime selbst herausschneiden müssen“, so Twal wörtlich.

Als bleibende „offene Wunde im arabischen Bewusstsein“ bezeichnete der Jerusalemer Patriarch den israelisch-palästinensischen Konflikt, der ein Hauptquell der islamischen Radikalisierung sei. Die Christen im Heiligen Land könnten angesichts der immer schwerer wiegenden langjährigen Besatzung kein normales Leben führen und dächten vermehrt an Auswanderung. Die Ignoranz des Westens gegenüber der Lage im Heiligen Land bezeichnete Twal als enttäuschend und frustrierend und forderte ein „völliges politisches Umdenken“.

Kritik äußerte der Patriarch auch an der westlichen Unterstützung der Rebellen gegen den syrischen Präsidenten Assad, die Zufluchtsort der Extremisten geworden seien. Twal forderte den Westen auf, „den Dissidenten in Syrien keine Unterstützung und vor allem keine Waffen und dergleichen mehr zu liefern“. Er zeigte sich besorgt über die Demonstrationen in Teilen Deutschlands gegen die Einwanderung. Die dort mitunter geforderte Abweisung von Kriegsflüchtlingen nannte er „ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“.

Der Vatikan ruft nun die Katholiken in Europa dazu auf, mit Aktionen auf die „dramatische Situation“ von Flüchtlingen aufmerksam zu machen. Bistümer und Pfarreien müssten dazu beitragen, dass die Einwohner in den Zielländern von Migranten und Schutzsuchenden nicht in Gleichgültigkeit, betäubende Gewohnheit und Zynismus verfielen, heißt es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Anlass der Initiativen soll der katholische Weltflüchtlingstag sein, der am 17. Januar begangen wird. Sein Motto lautet „Migranten und Flüchtlinge sind eine Herausforderung – Antwort gibt das Evangelium der Barmherzigkeit“, wie der Vatikan bekannt gab. Der päpstliche Rat für die Migranten verwies auf den Bezug des Aktionstages zum Heiligen Jahr, das von Papst Franziskus als „Jahr der Barmherzigkeit“ ausgerufen wurde. Zu den christlichen „Werken der Barmherzigkeit“ zähle die Aufnahme von Fremden.

von esther10 21.08.2015 00:01

Kardinal Woelki: „Faire und unvoreingenommene Verfahren“


Kardinal Rainer Maria Woelki - EPA

20/08/2015 14:36SHARE:
Jeder Mensch weltweit hat ein Recht darauf, um Asyl zu bitten. Das bekräftigt der Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki im Interview mit dem Kölner Domradio. Als Caritas-Bischof Deutschlands ist Woelki derzeit mit einer Delegation in Albanien und dem Kosovo unterwegs. Ein Zeitungsinterview des Kardinals war in den vergangenen Tagen in den Medien vor allem so zitiert worden, als ob Woelki vor allem für eine konsequentere Abschiebung entrete. Mit dieser Interpretation seiner Worte war er an diesem Donnerstag gar nicht einverstanden.

„Ich tue mich grundsätzlich schwer mit dem Begriff der Abschiebung. Menschen sollten überhaupt nicht ‚abgeschoben’ werden“, so Woelki im Domradio. „Wir haben alle Verantwortung für Menschen, vor allem für Menschen, die in Not sind. Dazu gehören gerade die, die auf der Flucht sind. Wir haben von unserem Glauben her hier schon eine Mitgift, das erste was Christus nach seiner Geburt erfahren hat, war das Schicksal eines Flüchtlings.“ Jeder Flüchtling auf der Welt habe das Individualrecht, um Asyl zu bitten, so Woelki. Das gelte auch für die Flüchtlinge aus dem Westbalkan, wo er gerade unterwegs sei, auch sie hätten ein Recht auf fairer und unvoreingenommene Verfahren.

Willkommenskultur sollte selbstverständlich sein

„Ich habe Albanien und den Kosovo so erlebt, dass hier in der Regel Menschen in Sicherheit leben und in der Regel politisch nicht verfolgt werden, aber das schließt nicht aus, dass es einzelne Minderheiten gibt, wo das der Fall ist. Ich erinnere hier an die Roma. Was klar sein muss, ist dass wir auf jeden Fall Menschen, die in Not sind, sie politisch verfolgt sind und die unter Krieg und Terror zu leiden haben, Hilfe und Aufnahme bieten, so dass sie in einer Willkommenskultur bei uns Aufnahme finden, das ist selbstverständlich.“

Was besonders Albanien und den Kosovo angehe läge die Motivation für die Migration oft in den Lebensbedingungen, ergänzte Woelki. Er finde es völlig in Ordnung, dass die Menschen bessere Bedingungen suchten. „Deshalb ist es notwendig, dass es bei uns in Deutschland ein Einwanderungsgesetz gibt, weil das Asylrecht kein geeignetes Mittel ist, die Armut auf dem Balkan zu bekämpfen.“

Ihm sei bei der Reise aufgegangen, was für Schätze die Länder hätten, die Ressource Wasser sei überreich vorhanden, auch gäbe es Bodenschätze und wunderbare Natur. „Dennoch erleben Menschen Albanien für sich als perspektivlos, weil die politischen Verhältnisse so sind wie sie sind. Das Land ist von einer starken Korruption geprägt. Deshalb ist es notwendig, als erstes – auch von Seiten der EU – Korruption in jedweder Weise zu bekämpfen. Korruption durchzieht das gesamte Leben.“ Aufgefallen sei ihnen das vor allem im Gesundheitswesen, das funktioniere gar nicht, hier bräuchten die Länder sehr viel Hilfe und hier liege die Pflicht Europas, damit die Menschen eine Perspektive bekämen.

Er erlebe die Gesellschaften, die er besuche, als entsolidarisiert, so Woelki. Außerdem würden sie die westlichen Lebensstandards kennenlernen, daraus sei eine Individualisierung gewachsen. Kirche und Caritas versuchten, eine solidarischere Gesellschaft zu schaffen, vor allem in Jugend- und Bildungsprojekten, das sei neben der Bekämpfung der Korruption und der Schaffung eines Gesundheitssystems die dritte Säule der Arbeit. „Bildung, Bildung, Bildung“, so Kardinal Woelki wörtlich. „Kirche und Caritas sagen ganz deutlich ‚bleibt in euren Ländern und baut eine neue Zivilgesellschaft mit auf, in der soziale Gerechtigkeit ein wichtiges Kriterium darstellt.“

Deutliche Kritik an der Slowakei: Das Land will nur Christen aufnehmen
Angesprochen auf die Entscheidung der Slowakei, nur noch christliche Flüchtlinge aufzunehmen, betont er, dass man sich ‚seine Flüchtlinge’ nicht aussuchen dürfe. „Das ist natürlich skandalös, was die Slowakei da macht. Es geht um eine Menschenrecht und es geht darum, dass Menschen in Not sind. Als Christen sind wir verpflichtet und jedes Staatswesen in Europa ist verpflichtet, Menschen, die in Not sind, unabhängig von ihrer Hautfarbe und unabhängig von ihrer Religion, unabhängig von ihrer ethnischen Zugehörigkeit zu helfen und sie zu unterstützen. Das ist für einen europäischen Staat nicht machbar und nicht hinnehmbar. Erst Recht nicht unter einem christlichen Gesichtspunkt“

Es sei dringend notwendig, dass sich Europa endlich daran halte, was es selber beschlossen habe. Europa müsse als Solidargemeinschaft erfahrbar werden, es gebe kein Europa à la Carte, in dem sich einzelne Länder das heraussuchten, was sie bräuchten. „Europa wird sonst beschädigt.“

(domradio 20.08.2015 ord)

von esther10 20.08.2015 22:48

Sonntag, 12. Juli 2015
Familiensynode: Korrigiert Kardinal Marx seinen liberalen Kurs?



Die "Katholische Nachrichtenagentur" (KNA) berichtete am 10. Juli 2015 knapp vom diesjährigen Sommerempfang des Erzbistums München und Freising. In seiner Rede ging Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof der Diözese und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, auch auf die Familiensynode im Oktober 2015 in Rom ein. Laut KNA sagte er: >Es werde "nicht einfach und ein langer Weg sein, zu den Themen Ehe, Familie und Sexualität etwas global Verbindliches zu sagen".<

Mit dieser Aussage wolle Kardinal Marx die „Erwartungen an die Familiensynode dämpfen“, so KNA.

Gemeint sind die Erwartungen linkskatholischer Gruppierungen, wie etwa des „Zentralkomitees der deutschen Katholiken“ (ZdK) von „Wir sind Kirche“ oder von Kirchenverbände wie der „Katholische Deutsche Frauenbund“ (KDFB).

Wenn das tatsächlich die Absicht des Münchner Kardinals ist, so haben wir es mit einer wichtigen Änderung der Strategie des deutschen Linkskatholizismus hinsichtlich der Familiensynode in Rom und der Familienpastoral generell zu tun.

Der deutsche Linkskatholizismus stellte sich nämlich im vergangenen Jahr ganz hinter den liberalen Vorstellungen von Kardinal Walter Kasper zur Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion.


Doch die Reformkatholiken, wie sie sich selber nennen, wollten eigentlich viel mehr und begannen rasch, radikalere Forderungen zu stellen: Anerkennung außerehelicher Beziehung, Neubewertung der Homosexualität, moralische Unbedenklichkeit von künstlichen Verhütungsmittel usw. Ihrer Ansicht nach soll die katholische Sexualmoral der sexuellen Revolution der 1968er angeglichen werden.

Dass deutsche Laienverbände solche bizarren Forderungen stellen, ist nicht neu. Neu ist aber, dass im Vorfeld der Familiensynode auch deutsche Bischöfe vehement und lautstark auch solche Vorstellungen hinsichtlich Ehe, Sexualmoral und Homosexualität in der Öffentlichkeit verteidigten.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Delegation der Deutschen Bischofskonferenz für die Synode in Rom besteht ausschließlich aus Liberalen: Kardinal Reinhard Marx, der ernannte Erzbischof von Berlin, Heiner Koch und der Bischof von Osnabrück, Franz-Josef Bode. Diese Delegation ist was Ehe und Familie angeht keineswegs repräsentativ für das deutsche Episkopat.

Aufgrund dieser Tatsache sah wohl der deutsche Linkskatholizismus die Zeit gekommen, endlich ihre unorthodoxen Ansichten zur Sexualität in der Weltkirche durchzusetzen. Sie wollten die Familiensynode schlicht missbrauchen, um Fakten zu schaffen.

Je näher der Beginn der Synode heranrückte, desto respektloser wurden deshalb die Forderungen von ZdK & Co.: Segnungen von homosexuellen Partnerschaften, von wilden Ehen und von zivilen Zweitehen. Jeder konnte sehen, dass diesen Gruppen das katholische Lehramt gleichgültig ist.

Kein Wunder, dass in Deutschland der Widerstand gegen diese Linie immer stärker wurde. Insbesondere Bischof Stefan Oster übte harsche Kritik an diesem deutschen Sonderweg.

Doch auch in der Weltkirche wuchs das Entsetzen über Deutschland. Die afrikanische Bischofskonferenz kündigte sogar Widerstand gegen die deutsche Delegation an, sollten sie ihre Linie in der Synode vertreten.


Zudem davon ist jedem bekannt, in welcher Krise das Glaubensleben in Deutschland steckt. Die anmaßenden Positionen der linken deutschen Bischöfe wurden zunehmend als Arroganz einer materiell reichen aber ansonsten armseligen Kirche empfunden.

In diesem Kontext schien ein Erfolg der deutschen Positionen hinsichtlich Sexualität, Ehe und Familie in der Synode immer unwahrscheinlicher.

Sollten Marx & Co. in Rom scheitern, wird die Enttäuschung im linkskatholischen Lager groß sein. Damit es nicht zu den üblichen pöbelhaften Protesten kommt, dämpft nun Kardinal Marx die Erwartungen. Er hofft, dass sich ZdK, „Wir sind Kirche“ usw. zusammenreißen.

Eine allgemeine Entwarnung ist aber nicht angebracht: Marx, Bode und Koch haben recht deutlich gemacht, dass sie sich die Liberalisierung bzw. die Schleifung der Sexualmoral wünschen. Aus Überzeugung hat Kardinal Marx also nicht gesprochen, seine letzten Aussagen sind reine Taktik.

Bleiben wir also wachsam.
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 11:12

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Labels: Familiensynode, Kardinal Marx, Linkskatholizismus, ZDK

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Donnerstag, 9. Juli 2015
Neue CD: Morden für Satan



Ich habe nicht vor, nun täglich über die neuesten Fabrikate der Black-Metal-Szene zu berichten. Doch die Erwähnung der neuen CD von "The Antichrist Imperium" (Das Imperium des Antichrist) schien mir wichtig genug. Eines der Lieder heißt "Kill for Satan" (Morden für Satan).

Fast unnötig zu sagen, dass mit einem Aufschrei gegen diesen Hass, diese Radikalität und diese Intoleranz kaum zu rechnen ist.

Dabei wäre es notwendig: Solche Fabrikate kommen praktisch täglich auf den Markt. Es sind nicht nur obskure Labels, die solche Musik prodizieren. Nein, hinter manchen dieser Produktionen stehen Multis wie SONY oder Universal.

Folgender Artikel von mir gibt einen Überblick über die antichristliche Hassmusik:

Speerspitze des Christenhasses (erschienen am 19. Februar 2013 als Kolumne der Jungen Freiheit)

Mathias von Gersdorff

Daß die Christenheit in Europa – Deutschland inklusive – einer immerwährenden Hetzkampagne ausgesetzt ist, wird inzwischen nicht nur von kleinen Gruppen behauptet, sondern auch von Persönlichkeiten, Organisationen oder Medien, die zu den etablierten Größen des öffentlichen Panoramas gehören.

Gotteslästerung, Hetze und Verleumdung gehören zum Standardrepertoire derjenigen, die in Medien, Kulturbetrieb und Politik gegen das Christentum Stimmung machen. Vor allem konservative Christen können ein Lied davon singen, was es heute bedeutet, öffentlich für eine strenge Sexualmoral, gegen Abtreibung, für die traditionelle Ehe und für die Familie und gegen die Homo-Agenda einzutreten.

Doch fast unbeachtet blieben erstaunlicherweise bislang die Attacken auf das Christentum aus der sog. Death-Metal und der Black-Metal-Szene, beide Untergattungen des Heavy-Metals, die oft satanische Elemente beinhalten. In ihren Auftritten gehören satanische Symbole zur Bühnenausstattung, satanische Rituale werden zumindest ansatzweise exerziert.



Anerkannte Bands bei anerkannten Plattenfirmen

Wohlgemerkt: Hier ist nicht die Rede von obskuren Bands, die kaum jemand außerhalb der eigenen Szene kennt und in völlig unbekannten Clubs auftreten und dort ihre Aufnahmen verkaufen. Es geht hier um Bands, dessen Platten beispielsweise von SONY vertrieben werden und die bei Amazon, Buecher.de, Weltbild und die sonstigen großen Internethändler erwerben werden können.



Extremer Haß gegen das Christentum, bestialische Gotteslästerung, Sadismus und Gewaltverherrlichung: Das sind die üblichen Elemente von Bands mit Namen wie AEON, Rawage, Satans Wrath, Grand Supreme Blood Court oder Postmortem. Um sich ein Bild darüber zu machen, was Woche für Woche auf den deutschen Musikmarkt kommt, sollen hier einige Beispiele aufgelistet werden:

Reihenweise Christen ans Kreuz genagelt

Eine der extremsten Bands ist AEON aus Schweden, die sich auf besonders hasserfüllte Musik spezialisiert. „Aeon’s Black“ ist ihre letzte CD mit Titeln wie „I Wish You Death“, „Passage To Hell“ oder „Die By My Hands“. Das Heavy-Metal-Portal Metal.de, schrieb: „Wenn man die Schweden AEON als eine der blasphemischsten Bands im Death-Metal-Untergrund bezeichnet, hat das natürlich seine Berechtigung: Wie schon auf den vorangegangenen drei Alben werden auch auf dem neuen Werk ‘Aeons Black’ in den Texten reihenweise Christen ans Kreuz genagelt . . .“

Diese, sowie viele andere Black-Metal-Bands werden von SONY vertrieben. Daß das kein Versehen ist, erkennt man an den Beschreibungen. So schrieb SONY beispielsweise über die Platte „Evangelivm Necromantia“ von „Antropomorphia“: „Textlich dreht sich alles um Nekrophilie, Mord, Geisterbeschwörung und nekrolesbische Lust“. Der Text des Liedes „Fleisch“ in dieser CD schildert mit Details einen sadistischen Mord und die anschließende Vergewaltigung der Leiche. „Mein messer sinkt in deine weiche haut/Mit tränen in die augen schaust du mich an/Des warmes blut tropft auf meinen hand/Es ist deine angst die mir erregt und mich noch verrückter macht/Die körper total entstellt.“ (Rechtschreibfehler wurden beibehalten).

Strafrechtliche Relevanz

Besonders extrem ist die Band Rawage. Auf dem Deckblatt von „Triumph of Sin“ (Triumph der Sünde) ist eine realistische Zeichnung eines Geschlechtsaktes zwischen einem gehörnten Teufel in Ketten und einer nackten maskierten Frau abgebildet. Eines der Lieder ist „Jesus sodomized“ – eine unglaubliche Blasphemie (Eine der Bedeutungen von „sodomized“ ist jemand zum homosexuellen Verkehr zwingen).

Es ist kaum anzunehmen, daß manche dieser „Produktionen nicht strafrechtlich relevant sind. Jedenfalls sind sie jugendgefährdend und dürften nur mit einer Altersfreigabe „Ab 18“ verkauft werden – falls überhaupt.

Wichtig ist zu erkennen, daß diese Musik für die Zuhörer eine Art spirituelle Nahrung ist, etwas was in den Religionen das Beten ist. Durch das Hören verstärken sie ihre Haßgefühle und ihren Sadismus gegen das Christentum. Wie muß es im Inneren der Menschen aussehen, die diese bestialische Musik stundenlang hören und ihr emotionales Leben damit formen? Welche Phantasien voller Haß und Blasphemie werden geweckt?

Speerspitze der antichristlichen Agitation

Diese Musik bzw. ihre Anhänger bilden die Speerspitze der antichristlichen Agitation, die wir in gemäßigteren Varianten Tag für Tag erleben. Wie geht man dagegen vor? Vernunft und Argumente allein helfen hier kaum weiter. Solche irrationalen und exzessiven Impulse können nur aufgehalten werden, wenn die Christen furchtlos und voller Überzeugung auftreten. Eine Auseinandersetzung auf der Basis von Argumenten setzt voraus, daß sich die Gegenseite auf das Denken des anderen einläßt und ein Minimum von Empathie entwickelt. Bei Menschen, die einen dermaßen extremen Haß innerlich kultivieren, kann man in der Regel eine solche Fähigkeit nichtmehr erwarten.

Gewissermaßen wird hier ein Kampf zwischen zwei Menschentypen ausgetragen. Problematisch für die Seite des Christentums ist, daß bei vielen jegliche Kampfbereitschaft abhanden gekommen ist. Viele pflegen ein verbürgerlichtes Christentum, das eine Toleranz bis zur völligen Preisgabe des eigenen Profils praktiziert.

Nicht der weltlichen Macht beugen

Bloß mit Gemütlichkeit und Sanftheit wird man aber nicht die Öffentlichkeit für die Sache Jesu gewinnen können und noch weniger die unverschämten Attacken der satanischen Rockmusiker abwehren.

Wir brauchen dringend Persönlichkeiten mit dem Kaliber eines seligen Paters Rupert Mayer (Widerstand gegen den Nationalsozialismus) oder eines seligen Erzbischofs Alojzije Stepinac von Zagreb (Widerstand gegen den Kommunismus), die sich vor keiner weltlichen Macht beugen ließen, egal, wie machttrunken sie daher kam.

Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 16:54 1 Kommentar:
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Labels: Christenhass, Death Metal
Mittwoch, 8. Juli 2015
Aufruf auf Black-Metal-Trikots: Verbrenne Deine Kirche

T-Shirts mit der Aufschrift "Verbrenne Deine Kirche in der Nachbarschaft" (Burn your local Church) verkauft die Marke "Black Altar Apparel" (Schwarzer Altar Kleidung).

Wo bleibt der Aufschrei derjenigen, die sich immer über Intoleranz, Radikalismus und Fanatismus empören?

Ein anderes T-Shirt im Angebot ist mit offensichtlich mit satanischen Zeichen dekoriert:


Man muss sich nur vorstellen, was los wäre, wenn ein katholisches Modegeschäft Kleidung mit gewissen Versen aus dem Alten Testament anbieten würde
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 18:25 Kommentare:
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Labels: Christenhass, Satanismus
Montag, 6. Juli 2015



Radio Vatikan Deutschland: Homo-Agenda wichtiger als katholische Sittsamkeit

Radio Vatikan Deutschland veröffentlicht erneut umstrittenen Artikel samt Foto

Ein Artikel in der deutschen Version von Radio Vatikan vom 2. Juli 2015 mit haarsträubenden Thesen zur Sexualmoral, das mit einem unmoralischen Foto bebildert wurde (Moraltheologe: „Kirchliche Sexualmoral ist in Bewegung“), wurde aufgrund von Protesten nach einem Tag wieder gelöscht.

Doch drei Tage später, am 6. Juli, wurde der Artikel samt Foto wieder veröffentlicht. (Zum Artikel verlinken wir aufgrund des unsittlichen Fotos nicht).

Der Verantwortliche für die deutsche Sektion von Radio Vatikan, P. Bernd Hagenkord S.J., gab sogar zu, dass das Foto problematisch sei: „Vielleicht nicht allzu klug gewählt“.

Gleichzeitig versetzt er sich in die Opferrolle und schreibt: „Da sind einige Menschen da draußen wirklich ganz übel fixiert und können es nicht ertragen, dass manche Menschen anders sind. […] Jawohl, auch heute noch. Wildes verbales Draufhauen, als ob Worte keine Wirklichkeit und Wirkung hätten. Alles im Namen von Lehre, Wahrheit und Kirche.“

Hagenkords Stellungnahme ist schwerwiegend und besorgniserregend, denn es wird dadurch klar, dass für die deutsche Sektion von Radio Vatikan die Förderung der sexuellen Revolution (das tat der Artikel) und der Homo-Agenda (durch das Bild mit den beiden jungen Frauen bei gewissen Handlungen) wichtiger ist, als die Meinung von Katholiken zu Scham, Anstand und Sittsamkeit.

Die Personen, die gegen das Foto protestiert haben, agieren entsprechend Hagenkord gegen die Nächstenliebe – so weit sind wir gekommen!

Diese Angelegenheit ist einfach unglaublich: Man kann nicht mehr damit rechnen, dass Radio Vatikan Deutschland die katholische Moral verbreitet. Man kann nicht einmal mehr damit rechnen, dass Radio Vatikan keine unanständigen Bilder verbreitet.

Noch vor wenigen Jahren wäre eine solche Dekadenz kirchlicher Medien nicht vorstellbar gewesen.
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 21:50 Kommentare:
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Labels: P. Hagenkord S.J., Radio Vatikan
Samstag, 4. Juli 2015
Schwesig versendet Grüße mit LSBT-Fahne vor Familienministerium



Ein weiterer Beleg, dass LSBTIQ-Aktivistin Manuela Schwesig, eigentlich Bundesfamilienministerin, ihr Amt und das Bundesfamilienministerium missbraucht, um Lobbys, die ihrer linken Weltanschauung entsprechen, zu unterstützen: Per Twitter (siehe unten) versendete Schwesig Grüße, in welchen die Regenbogenfahne vor dem Bundesfamilienministerium gehisst wurde.

Anlässlich des sog. Christopher-Street-Days hatten etliche Bundesministerien die Regenbogenfahne gehisst. Diese Fahne symbolisiert die Ziele der Lobby der Lesben, Schwulen, Transgender und sonstiger sexueller Orientierungen. Zudem machen öffentlich-rechtliche Medien immerfort Propaganda für diese Lobby und verleumden Personen und Organisationen, die Widerstand gegen die politischen Forderungen dieser Lobby leisten

Folgendes wird deutlich: Der deutsche Staat und seine Medien übernehmen die Weltanschauung und die Verleumdungsmethoden einer ganz bestimmten Lobbygruppe.

Sonnige Grüße vom @BMFSFJ zum @csdschwerin! pic.twitter.com/fMQ2v4j4wa
— Manuela Schwesig (@ManuelaSchwesig) 4. Juli 2015

von esther10 20.08.2015 22:28

Düsseldorf: Frauen-Union tagt mit Birgit Kelle

Veröffentlicht: 20. August 2015 | Autor: Felizitas Küble
Veranstaltung mit Gender-Kritikerin Kelle findet am Freitag trotz starker linker Proteste statt

Die Düsseldorfer CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel (sie hat Birgit Kelle eingeladen) schreibt auf ihrer Webseite aktuell Folgendes: Kelle_IMG_9393_RGB_(c)_Foto_Kerstin Pukall



“Ich freue mich über den großen Zuspruch, den unsere Veranstaltung zum ‘Gendergaga’ morgen Abend mit Birgit Kelle findet.

Die Frauen Union Düsseldorf und mich erreichen eine große Zahl an Mails, die uns zeigen, dass wir ein wichtiges Thema diskutieren wollen.

Eine zwischenzeitliche Kampagne im Internet beweist eindrücklich, dass wir eine lebendige Diskussionskultur fördern.

Lassen Sie sich bitte nicht durch Gerüchte oder die vorangegangene Presseberichterstattung verunsichern: die Veranstaltung findet statt. Ich freue mich auf einen spannenden Abend mit guten und sachlichen Diskussionen!”

Quelle: http://sylvia-pantel.de/gengergaga/

LESENSWERTER KOMMENTAR zu dieser Causa siehe HIER auf dem “Papsttreuen Blog”

von esther10 20.08.2015 22:25

Warum die Naturkraft Sexualität nicht entfesselt werden darf

Veröffentlicht: 20. August 2015 | Autor: Felizitas Küble
Von Christa Meves

Am Abend des 18. August 2015 lief eine zweistündige Sendung des NDR, von “Phoenix” ausgestrahlt, zum Thema sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche: Meves



Ein Abschaffungsprodukt gegen die Kirche mit voll gelungener Wucht und sicher beachtlicher negativer Wirkung: “Sünden an den Sängerknaben”. – Um 22.30 Uhr ging es dann weiter mit dem Beitrag: “Das Schweigen der Männer”.

Mehrere Opfer, die einst Mitglieder der berühmten Regensburger Domspatzen waren, wurden mit einer Schilderung der grausamen Vorgehensweise ihrer Beaufsichtiger in allen Einzelheiten mit glaubwürdiger Darstellung ihrer lebenslänglichen Beschädigung vorgeführt.

Die Vorgänge wurden in Schablonen genau dargestellt – mit der Wirkung, dass selbst schon ziemlich abgebrühte Menschen in der ganzen Seele tief erschüttert sein mussten.

Und es wurde gründlich und ausführlich weiter ausgeholt: media-FZMqzvujo1V-2



1) so sehe es ebenfalls in den anderen Bistümern der Republik aus!
2) Die Ursache sei im Zölibat als einer unzumutbaren Lebensform des modernen Menschen zu suchen und
3) einer solchen Institution, die dann auch noch zu verschleiern suche, statt zu bereinigen, müsse man als ein anständiger Mensch schleunigst den Rücken kehren.
Kein Verteidiger angefragt – weil bei so viel Schande keine Verteidigung möglich ist?

Und doch muss gesagt werden, dass eine Gesellschaft, welche den durch ihre Normen bisher gebannten Naturriesen Sexualität entfesselt, schon nach wenigen Jahrzehnten eine gigantische Zahl von sexualsüchtigen Männern produziert haben würde, zu deren Suchtverhalten grundsätzlich als das “non plus ultra” das missbrauchte Kind gehört. DSC00254

Das konnte man voraussagen – und auch, dass sich dann selbst die Priesterschaft nicht vollständig davon würde sauber halten lassen. Das ist alles längst eingetreten und hat sogar bereits eine internationale Kinderschänderindustrie hervorgebracht.

Mit Sühnehandlungen der zerquälten Kirche allein ist dem gewiss nicht effektiv und grundlegend abzuhelfen, sondern

1) mit einer sachlichen naturwissenschaftlichen Aufklärung über Männerprobleme mit dem Naturtrieb Sexualität (über welche die Männer keine Lust haben, nachzudenken und deren Frauen ihnen nicht helfen können, weil sie sich von solchen Männerversuchungen angeekelt abwenden) und

2) Aufdeckung der schamlosen Tendenzen in Medien durch jahrzehntelange Zutreiber hin zu einer gigantisch sexualisierenden Massenverführung der Bevölkerung in den technisierten Wohlstandsländern.

Was sagt unser HERR zu einer solchen Inszenierung, wie wir sie hierzulande über 50 Jahre hinweg haben erleiden müssen?: „Macht ihr nur das Maß eurer Väter voll. Ihr Schlangen! Ihr Otternbrut! Wie wollt ihr dem Gericht der Hölle entfliehen?” (Mt 23, 33)

Unsere Autorin Christa Meves ist Psychagogin und Bestseller-Autorin; sie leitet den Verein “Verantwortung für die Familie”, bei dem sich online weitere Infos und Artikel finden: http://www.vfa-ev.de/newsl.htm

von esther10 20.08.2015 22:21



Bistum Passau...


Wer glaubt ist nie allein.




Im Zeichen der Freundschaft

Datum:
19.08.2015
Das kirchliche Jugendbüro Passau und sein Partner aus Tiberias, Israel, starten in die vierte deutsch-israelische Jugendbegegnung.



Es ist keine leichte und unkomplizierte Beziehung, in der Deutschland und Israel zueinander stehen. Doch wird viel getan, um das zu ändern, von Politikern, der Gesellschaft und den Kirchen, und das nicht nur im Großen, sondern auch im Kleinen auf lokaler Ebene. Das kirchliche Jugendbüro Passau hat gemeinsam mit seinem Partner aus Tiberias, Israel, die inzwischen vierte deutsch-israelische Jugendbegegnung organisiert. Zwei Wochen lang haben die Jugendlichen bei ihren gegenseitigen Besuchen Gelegenheit, sich intensiv kennenzulernen. In der ersten Woche sind die Freunde aus Israel zu Gast in Passau, in der zweiten Woche folgt dann der Gegenbesuch. Dann geht es für die Jugendlichen aus Passau nach Tiberias, Israel. Hier ein Filmbeitrag über den Auftakt der Jugendbegegnung:

*
Flüchtlingshilfe im Bistum Passau - Zu Besuch am Gartlberg

Datum:
18.08.2015
Heimleiter Franz Wasmeier ist mit der aktuellen Situation in der Flüchtlingsunterkunft am Gartlberg in Pfarrkirchen zufrieden.

Ein knappes Jahr, seit September 2014, gibt es die Asylunterkunft am Gartlberg in Pfarrkirchen. Der Landkreis Rottal-Inn hat das Gebäude direkt neben der Klosteranlage von der Diözese Passau gemietet. Derzeit leben dort 42 Asylflüchtlinge aus verschiedensten Herkunftsländern, hauptsächlich aus Nigeria, Sierra Leone, dem Kongo, Syrien, Äthiopien und Somalia. Platzmangel ist ein Thema, ein zweites das Aufeinanderprallen der Kulturen. Im Fernsehbeitrag gewährt Heimleiter Franz Wasmeier einen Einblick in die aktuelle Situation:

Ein aktualisierter Überblick über weitere Sach- und Betreuungsleistungen in der Diözese Passau

Folgende Gebäude werden zur Verfügung gestellt, bzw. in Kürze beziehbar:
Beim ehemaligen Propsteigebäude neben der Salvatorkirche in der Passauer Ilzstadt werden aktuell noch die letzten Hochwasserschäden saniert (Fertigstellung Ende Oktober). Die Diözese stellt die ehemalige Propstei in bewohnbarem Zustand zur Verfügung – trotz Platzbedarf lehnten Stadt und Landkreis Passau das Gebäude ab. Nach der Sanierung wird der dort geschaffene Wohnraum seitens der Diözese im Rahmen eines regulären Mietverhältnisses anerkannten Asylbewerbern zur Verfügung gestellt.

Das „Beda“- Haus im Eigentum der Benediktinerabtei Schweiklberg wird ebenfalls für die Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge ertüchtigt. Die Gespräche zwischen dem Kreiscaritasverband Passau und der Abtei Schweiklberg sind bereits abgeschlossen. Die Diözese leistet hierzu ebenfalls ihren Beitrag, da sie die Finanzmittel in Höhe von 350tausend Euro für die notwendigen Sanierungsmaßnahmen bereitstellen wird. Im St. Beda-Haus können rund 5 Gruppen untergebracht werden, also ca. 60 Personen. Die Betreuung wird über den Kreiscaritasverband Passau laufen (Ansprechpartner Herr Schmieg). Probleme bereitet derzeit noch der Brandschutz – nach aktuellen Gesprächen sollte ein Bezug im Herbst möglich sein.

Weitere Maßnahmen und Raumsituation in den ehemaligen Priesterseminaren in Passau:
Die Diözese Passau wird weitere Gebäude prüfen und ist u.a. nach wie vor bereit, das Jugendbildungshaus Dornach (max. 2 Gruppen/24 Personen) in der Nähe von Eichendorf für die Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen.

Zur Situation in den ehemaligen Seminarien: Das Haus St. Valentin beherbergt nach einem Umbau vor einigen Jahren große Teile des Bischöflichen Ordinariates mit zahlreichen Büros. Und im großen Heinrichsbau des ehemaligen Seminars St. Valentin befindet sich seit 2003 die Staatsanwaltschaft Passau. Das Haus St. Max ist heute das diözesane Ministrantenhaus. In dem Haus werden für Minis und Gruppen aus der ganzen Diözese Gruppenleiterkurse,

Freizeitangebote und Schulungen während des gesamten Jahres durchgeführt. Dazu gibt es Zimmer für Übernachtungen und entsprechende Gruppenräume für die Veranstaltungen, auch ein Festsaal mit intensiver Nutzung. Das dritte Haus ist das Priesterseminar St. Stephan. Es ist das Haus der Priesterausbildung. Nach Schließung der Katholisch Theologischen Fakultät und des damit verbundenen Umzugs der Priesteramtskandidaten ins Seminar nach Regensburg wurde von der Münchner Kirchenprovinz das Vorstudium (Propädeutikum) der künftigen Priesteramtskandidaten von München und Freising, Augsburg, Regensburg und Passau in St. Stephan eingerichtet, so dass in der Regel die Zimmer fortlaufend belegt sind.

Das Vorstudium erstreckt sich über ein Jahr (natürlich in jedem Ausbildungsturnus) – während dieser Zeit sind die Priesteramtskandidaten aus ganz Südbayern in Passau und absolvieren verschiedene Praktika in caritativen Einrichtungen, werden geistlich von der Ausbildungsleitung auf den Priesterberuf und das Studium vorbereitet. Zudem lernen sie in diesem Jahr die für das Theologie-Studium vorgeschriebenen Sprachen (Latein, Griechisch, Hebräisch).

Überblick über weitere kirchliche Einrichtungen, die unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) betreuen

Fachstellen rechnen derzeit allein in Niederbayern mit rund 600 umF, die monatlich in die gesamte Region kommen. Prognosen seien aber kaum absehbar. Im Vergleich zu anderen Diözesen gab es im Bistum Passau verhältnismäßig wenige stationäre Jugendhilfeeinrichtungen sowie stationäre Plätze. Innerhalb kürzester Zeit mussten daher z.B. auch Not-Einrichtungen geschaffen werden, um der hohen Zahl an umF begegnen zu können. Derzeit laufen auch Anfragen/Gespräche mit Fachstellen anderer Diözesen, wie man sich in Passau auf die schiere Masse an unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen vorbereitet und eine menschenwürdige Versorgung sicherstellten kann.

Hier ein Überblick über die Einrichtungen:

Caritasverband für den Landkreis Passau:

Haus Pax in Tettenweis (25 Plätze für das Clearing der umF ), Kloster St. Gertraud, Frau Ann-Kathrin Schmied

umF- Erstaufnahme Kellberg (37 umF), Gut Wolfersdorf in Thyrnau-Kellberg 100 Plätze für die Erstaufnahme



in Planung: St. Beda Haus in Vilshofen ab Oktober: 1 Nachsorgegruppe mit 12 Plätzen, 3 Clearinggruppen mit insgesamt 36 Plätzen (2 Gruppen aus Tettenweis ziehen im Herbst nach Vilshofen) ggf. weitere Nachsorgegruppen
Kreis-Caritas-Verband Freyung Grafenau:

Clearing und Inobhutnahmestelle: Christopherus Haus in Waldkirchen
Notaufnahme Einrichtung in der Josef Eder Halle Röhrnbach damals 80 Plätze, ist nun beendet
Nachfolgeeinrichtung WG St. Vito in Schönberg Nachfolgeeinrichtung in Schönberg 2 mit weiteren 12 Plätzen und 6 Plätzen für über 18 Jährige ab September 2015

Nachfolgeeinrichtung Jugendherberge Mauth mit 36 Plätzen ab 15.06.15

Asylberatung mit zwei Personen auf 1,1 Planstellen, für die Erwachsenen in den Gemeinschaftsunterkünften.

KCV Regen:
BBZ (Berufsbildungszentrum) Marienheim: Ansprechpartner sind Frau Tanja Stich und Frau Marlies Bachmeier. Hier sind momentan 5 weibliche umF in heilpädagogische Jugendwohngruppe und 5 männliche umF in einer Außenwohngruppe eingestreut.
Haus St. Josef, Büchlberg dort sind 20 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) eingestreut. Das Haus St. Josef hat zudem eine Außenstelle für umF in Neureuth (Passau-Ries) derzeit 22 umF eröffnet. Ansprechpartner ist Herr Thomas Brecht. 2 umF befinden sich zudem im betreuten Wohnen in Passau. Träger des Hauses St. Josef ist die Sozialwerk Heilig Kreuz gemeinnützige GmbH in Altötting, eine Tochtergesellschaft der Marienheim Mussenhausen gemeinnützigen GmbH und der Stiftung Heilig Kreuz Altötting.

Franziskushaus Altötting (Seraphisches Liebeswerk), derzeit wird hier eine Gruppe umF betreut, weitere sind in Planung. Herr Josef Schmiddunser

Laufende Unterbringung

Die Diözese Passau stellt aufgrund dringenden Bedarfs bereits seit Oktober letzten Jahres den ehemaligen großen Internatstrakt des Klosters Gartlberg in Pfarrkirchen für Kriegsflüchtlinge und Asylbewerber aus Krisengebieten zur Verfügung. Untergebracht sind dort aktuell (Stand 11. August 2015 – ändert sich täglich durch Ab- und Zugänge und Umverlegungen) 41

Flüchtlinge verschiedener Nationalitäten und verschiedener Religionszugehörigkeit (Ansprechpartner Heimleiter Franz Wasmeier). „Die Religion kann gar keine Rolle spielen, es geht darum die Flüchtlinge menschenwürdig unterzubringen und in erster Linie wird auf deren familiäre Situation sowie das Herkunftsland geachtet“, betont der Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl. Dennoch gibt es bei der Unterbringung vieles zu beachten: Einen Flüchtling aus Afrika und einen Flüchtling aus Syrien in einem Zimmer gemeinsam unterzubringen birgt kulturelle Spannungen, die vermieden werden können.

In Altötting wurde von der Stadtpfarrei St. Philippus und Jakobus ein größeres Wohnhaus zur Unterbringung von Asylbewerbern dem Landratsamt zur Nutzung überlassen. Ebenso verhält es sich seit ein paar Monaten mit einem Wohngebäude der Pfarrei zu unserer lieben Frau in Burghausen.

Auch weitere kircheigene
Häuser in Neuötting oder auch im Landkreis Regen sowie in Freyung-Grafenau wurden von Seiten der Kirche bzw. der Caritas den entsprechenden staatlichen Stellen angeboten. Im Landkreis Passau sind Flüchtlinge im Kloster Thyrnau und auch im Kloster Tettenweis (in Tettenweis nur umF wie oben beschrieben) untergebracht. (Genaue Zahlen können direkt bei den Kommunen erfragt werden).

Zur Herkunft der Flüchtlinge und Asylbewerber: Syrien, Eritrea, Iran, Irak, Afghanistan, Somalia - eine genaue Zuordnung können wir derzeit nicht nennen. Die Religionszugehörigkeit der Flüchtlinge spielt (wie bereits oben erwähnt) bei der Aufnahme KEINE Rolle – so wurde z.B. letztes Jahr im Kloster St. Josef eine fünfköpfige muslimische Familie aufgenommen.

Betreuung von Flüchtlingen und unbegleiteten Minderjährigen.

Was die „menschliche Betreuung“ der Flüchtlinge angeht, leisten die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „segensreiche Arbeit von unschätzbarem Wert, um das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen zu gewährleisten. Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schenken nicht nur Betreuung. Sie geben Hoffnung und Halt“, so Bischof Stefan Oster. Das, was Migranten und Flüchtlinge in ihrer Heimat und auf dem Weg nach Deutschland erfahren mussten, lässt sich weder vergessen noch verdrängen. Umso wichtiger sind die integrativen Maßnahmen seitens der Caritas. Dazu gehört neben umfassender Beratung in Fragen wie Familiennachzug, Aufenthaltsrecht, in Fragen der sozialen Absicherung oder auch Begleitung bei schulischer und beruflicher Integration auch die Hilfe bei der Orientierung im fremden Kulturbereich. 2/3 der Gesamtpersonalkosten werden aktuell vom Staat refinanziert. Im Jahr 2014 lag der Teil der Personalkosten, die die Caritas selbst trug bei knapp 70tausend Euro.

Aktuell werden ca. 2000 Asylflüchtlinge und 135 unbegleitete Minderjährige (Stand Juni)

Asylbewerber vom Fachpersonal der Kreiscaritasverbände Passau-Land und Freyung-Grafenau betreut. Sie sind in Gemeinschaftsunterkünften und Einrichtungen im gesamten Bistum untergebracht. Aktuell sind 10 (3 Vollzeit und 7 Teilzeit) hauptamtliche MA ausschließlich mit „Flüchtlingsarbeit“ betraut – mehr als noch vor wenigen Monaten geplant waren. Im August wird dieses Team durch zwei weitere Fachkräfte verstärkt. „Natürlich kümmern sich nicht nur diese Fachleute um die ankommenden Flüchtlinge“, betont Caritasvorstand Dompropst Dr. Michael Bär. Nach der Erstaufnahme und Erstbetreuung stehen die meisten unserer Caritas-Einrichtungen vor großen Herausforderungen: wie z.B. die Kindergärten mit der Integration von Flüchtlingskindern, die Schwangerenberatung, die von schwangeren Flüchtlingsfrauen natürlich genauso aufgesucht wird, die Allgemeine Sozialberatung der Kreiscaritas-Verbände wird von Flüchtlingen in Anspruch genommen, Beratungseinrichtungen wie die Erziehungsberatung der Caritas werden verstärkt auch von Migranten, darunter Flüchtlinge, aufgesucht. Zahlreiche Ehrenamtskreise unter der Ägide der Pfarreien oder der Caritasvereine kümmern sich um die Flüchtlinge und werden dabei von MitarbeiterInnen der Gemeindecaritas begleitet", betont Bär.

Insgesamt sind in den verschiedensten Caritas-Einrichtungen auf dem Gebiet des Bistums Passau rund 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Diese betreuen zusammen rund 60.000 Personen.

Der Passauer Diözesanrat hat zusammen mit der Caritas die Infobroschüre „Flüchtlinge und Asylbewerber begleiten und unterstützen“ erstellt. Darin finden sich wichtige Informationen, Fakten und Hilfsmöglichkeiten für Pfarrgemeinden, Ehrenamtliche und die vielen Helferkreise.

Die Broschüre wird kostenlos bei der Caritas und der Geschäftsstelle des Diözesanrates in Passau verteilt. Dazu der Diözesanratsvorsitzende Wolfgang Beier: „Es von Anfang an richtig machen, die Menschen mitnehmen, die Menschen rechtzeitig informieren, ihnen klar zu machen, es sind Menschen die zu uns kommen, die Schutz und Hilfe wollen, und die uns nicht ausnutzen, sondern eigentlich nur Unterstützung suchen. Wenn man das sieht – und wir als Christen können das doppelt sehen – dann gibt es überhaupt nichts anderes wie: Ich möchte handeln.“

Der Passauer Diözesanrat hat einen eigenen Sachausschuss eingesetzt, der sich sowohl die Begleitanforderungen der Migranten und Flüchtlinge zur Aufgabe macht, aber zugleich auch die politische Handlungsebene im Blick hat.
http://www.bistum-passau.de/aktuelle-mel...ch-am-gartlberg
http://www.bistum-passau.de/startseite

von esther10 20.08.2015 22:01

Bad Ischl: Patriarch von Jerusalem nennt IS "satanisch"



Oberösterreich: Podiumsdiskussion mit Patriarch Twal imd Nahostexpertin Kneissl - "Radikaler Islam zeigt sein wahres, finsteres Gesicht, denn hier ist Satan am Werk"

Linz, 20.08.2015 (KAP) In dem seit 2011 durch einen blutigen Bürgerkrieg erschütterten Syrien herrscht nach Worten des Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Fouad Twal, "arabischer Winter in seiner furchtbarsten Form". Die von der Terrorgruppe "Islamischer Staat" (IS) kontrollierten Gebiete in Syrien und im Irak litten unter einem islamischen Fundamentalismus, der sich zu einem "mörderischen Monstrum" entwickelt habe, so das Heiligland-Kirchenoberhaupt am Mittwochabend bei einer Podiumsdiskussion in Bad Ischl zum Thema "Exodus der Christen? - Die Lage im Nahen Osten in Zeiten von Krieg und Terror". Mit Twal am Podium saß die Wiener Nahost-Expertin Karin Kneissl. Twal sprach anlässlich seines Besuchs des Ischler Kaiserfestes über die Situation in Nahost.

Der radikale Islam zeige hier "sein wahres, finsteres Gesicht, denn hier ist Satan am Werk", so Twal. Vor den unvorstellbaren Verbrechen, die im Namen Gottes gegen die Menschlichkeit begangen würden, könnten sich Nichtmuslime und insbesondere Christen nur durch Flucht retten.

"Die Flucht der Christen aus ihren tausendjährigen Stammplätzen ist die schwärzeste Folge des 'Arabischen Frühlings' im Irak und Syrien", sagte das Heiligland-Kirchenoberhaupt. Er warnte vor dem anhaltenden Exodus der Verfolgten und einer Überforderung der Nachbarländer bei der Aufnahme der Flüchtlinge.

Twal erinnerte in seinem Beitrag an die ursprünglich positiven Motivationen der als "Arabischer Frühling" bezeichneten Protestbewegung, die in Syrien und im Irak eine gänzlich andere Wendung genommen habe. Dem "Arabischen Frühling" sei ab Ende 2010 innerhalb weniger Monate gelungen, mit Zine el-Abdine Ben Ali, Hosni Mubarak und Muammar al-Gaddafi drei der autoritärsten Diktatoren der arabischen Welt zu Fall zu bringen. In Tunesien habe man eine für die arabische Welt einzigartige Verfassung einführen können, die die Gleichstellung von Mann und Frau sowie die Glaubens- und Gewissensfreiheit beinhalte. Die daraus erwachsene Hoffnung habe mit dem Aufflammen des IS-Terrors jedoch einen schweren Rückschlag erfahren.

Die Islamisten sind nach Worten Twals "selbst nicht nur Täter, sondern ebenfalls auch Opfer: Opfer des falschen, des bösen Geistes, des Vaters der Lüge und des Hasses". Echte Religion hingegen könne nie Grund eines Kriegs sein, sondern sei Teil der Konfliktlösung. "Muslimische Gewalt ist ein Krebsgeschwür im Körper des Islam, das die Muslime selbst herausschneiden müssen", so Twal wörtlich.

Als bleibende "offene Wunde im arabischen Bewusstsein" bezeichnete der Jerusalemer Patriarch den israelisch-palästinensischen Konflikt, der ein Hauptquell der islamischen Radikalisierung sei. Die Christen im Heiligen Land könnten angesichts der immer schwerer wiegenden langjährigen Besatzung kein normales Leben führen und dächten vermehrt an Auswanderung. Die Ignoranz des Westens gegenüber der Lage im Heiligen Land bezeichnete Twal als enttäuschend und frustrierend und forderte ein "völliges politisches Umdenken".

Kritik äußerte der Patriarch auch an der westlichen Unterstützung der Rebellen gegen den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad, die ein Sammelbecken der Extremisten geworden seien. Twal forderte den Westen auf, "den Dissidenten in Syrien keine Unterstützung und vor allem keine Waffen und dergleichen mehr zu liefern".

Er zeigte sich zudem besorgt über die Demonstrationen in verschiedenen Teilen Deutschlands gegen die Einwanderung. Die dort mitunter geforderte Abweisung von Kriegsflüchtlingen nannte er "ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit".

Kneissl: Emigration der Christen "nichts Neues"

Die Politologin Karin Kneissl verwies auf die Kontinuität bei der Auswanderung von Christen aus dem Nahen Osten durch die Geschichte hindurch. Dennoch müsse das Spezifische an der aktuellen Situation gesehen werden, so die Politologin.

Die gegenwärtige christliche Emigration brachte Kneissl mit dem höheren Bildungsniveau vieler Christen und dem Generalverdacht, unter dem diese im Nahen Osten stünden, in Verbindung. "Christen verbindet man mit Einwanderern, mit Kreuzzügen und den europäischen Kolonialmächten im 19. und 20. Jahrhundert." Völlig übersehen werde dabei, "dass die orientalischen Christen an sich die ersten Einwohner dieser Region waren".

Teil der aktuellen Problematik sei auch der fehlende "Bürgerstatus" im Nahen Osten. Einwohner würden vielfach als Untertanen ohne politische Rechte oder Mitbestimmungsmöglichkeiten wahrgenommen. Eine positive Identifikation als Bürger eines bestimmten Staates falle damit weg. Als Ersatz dienen Religion und die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Volksgruppe.

Der Lateinische Patriarch begann zu Wochenbeginn einen mehrtägigen Oberösterreich-Aufenthalt. Twal ist als Ortsbischof auch für das Österreichische Hospiz in Jerusalem, das 1864 von Kaiser Franz Joseph I. gegründet und von diesem 1869 besucht wurde, mitverantwortlich. 98 Jahre nach dem Tod des Kaisers wurde in Bad Ischl am Dienstag im Rahmen der "Kaisertage" auch an die Rolle des Monarchen als "König von Jerusalem" und Hospizgründer erinnert. Patrirach Twal leitete deshalb am Kaisergeburtstag (18. August) die Kaisermesse in der Ischler Pfarrkirche.


Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathpress.at/site/nachrichten/database/71886.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

von esther10 20.08.2015 21:56

Historischer Höchststand an Mönchen im Stift Heiligenkreuz



Niederösterreichische Abtei hat so viele Zisterzienser wie zuletzt im 13. Jahrhundert

Wien, 17.08.2015 (KAP) Das Zisterzienserstift Heiligenkreuz im Wienerwald freut sich über einen historischen Höchststand bei der Zahl der in der Abtei lebenden Mönche. 91 Ordensmitglieder leben derzeit in dem unweit der Bundeshauptstadt Wien gelegenen Stift. "So viele waren wir zuletzt im 13. Jahrhundert. Wir sind Gott für diese Flut von Berufungen sehr dankbar", heißt es auf der Website des Stifts, das 1133 vom Babenberger Markgraf Leopold III., dem Heiligen, gegründet wurde und seither ohne Unterbrechung besteht.



Erst vergangene Woche sind demnach acht junge Männer neu in die Gemeinschaft eingetreten. Mit der feierlichen "Einkleidung" durch Abt Maximilian Heim in der Stiftskirche begannen sie ihre einjährige Probezeit, das Noviziat.

Papst Benedikt XVI. (2005-2013) besuchte Heiligenkreuz im Rahmen seiner Österreich-Visite 2007. Die Abtei beherbergt auch eine nach dem emeritierten Papst benannte Philosophisch-Theologische Hochschule und ein Priesterseminar. Internationale Bekanntheit erlangte das Stift vor allem durch die musikalischen Welterfolge seiner "Singenden Mönche"
http://hochschule-heiligenkreuz.at/willkommen/
Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathpress.at/site/nachrichten/database/71832.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

von esther10 20.08.2015 21:46

Migrantenseelsorgerin zu Dienst in Traiskirchen: "Viel Geduld"

Erfahrungen im Gespräch mit Kirchenzeitung "Der Sonntag"


Bild Linz

Wien, 20.08.2015 (KAP) Die Wiener Migrantenseelsorgerin Karin Swientek hat im Gespräch mit der Zeitung der Erzdiözese Wien "Der Sonntag" (Ausgabe 23. August) die interreligiöse und gastfreundliche Dimension ihrer Arbeit in Traiskirchen betont. "Wir wollen mit allen reden, auch mit Andersgläubigen", so Swientek, die als Seelsorgerin zweimal die Woche im "Betreuungszentrum Ost" und Erstaufnahmezentrum arbeitet. Der Raum, der der Migrantenseelsorge der Kategorialen Seelsorge der Erzdiözese Wien, für die Swientek seit sechs Jahren arbeitet, in Traiskirchen zur Verfügung steht, diene zum "Leben der Gastfreundschaft", sagte sie.

Um auf das Seelsorgeangebot aufmerksam zu machen, gehen Swientek und ihre Kollegen hinaus ins Lager und laden die Menschen direkt ein. "Da sind Menschen, die als Gepäck ein Plastiksackerl tragen, oder körperlich verletzt sind", schilderte die Seelsorgerin die Situation der Flüchtlinge. Das Angebot wird verständlicherweise vor allem von christlichen Migranten angenommen. Die meisten, die zu den Seelsorgern kommen, stammten aus Nigeria, Armenien und Syrien.

Im Mittelpunkt der Seelsorgearbeit stehe die Gastfreundschaft: "Es kann jeder zu uns kommen", sagte Swientek: "Es geht darum Brücken zu bauen". Bei ihren zwei Einsätzen pro Woche in Traiskirchen versuchten sie und ihre Kollegen, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam mit der Caritas, der Diakonie und dem Verein "Bewegung Mitmensch" versuchten die Seelsorger konkret zu helfen, wo es möglich ist.

Ein wichtiger Teil des Seelsorgeangebots seien auch die Gottesdienste, die dienstags und freitags angeboten werden. Vier katholische Priester zelebrieren entweder eine Heilige Messe oder einen Wortgottesdienst.

Swientek betonte besonders die Wichtigkeit von Geduld im Umgang mit den Flüchtlingen: "Viele kommen direkt aus der Situation des Krieges und des Kampfes. Da benötigt es Geduld, bis sie bemerken, dass wir sie einladen möchten, dass es bei uns anders ist." Der Raum, den die Seelsorger zusätzlich zum interreligiösen Gebetsraum zur Verfügung haben, solle "Raum des Friedens" sein, so Swientek. Es gehe um Ermöglichung einer Neuorientierung. "Sie haben oft schreckliche Erlebnisse erfahren und leiden darunter, nicht zu wissen, was mit ihren Angehörigen passiert ist. Jetzt ist die Zeit zur Ruhe zu kommen, und wir wollen ihnen einen Ort anbieten, wo das ein wenig möglich ist", schilderte die Helferin.

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathpress.at/site/nachrichten/database/71890.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

von esther10 20.08.2015 21:36

Nordkorea stellt Ultimatum

An der Grenze zwischen Nord- und Südkorea hat es am Donnerstag Gefechte gegeben. Wie das südkoreanische Verteidigungsministerium in Seoul mitteilte, feuerte die Artillerie Dutzende Geschoße in Richtung Norden, nachdem Nordkorea eine Rakete in Richtung Süden abgeschossen habe.

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Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete unter Berufung auf Militärkreise, Nordkorea habe eine südkoreanische Armeeeinheit an der Grenze bombardiert. Nordkoreas Militär beschoss Medienberichten zufolge südkoreanische Lautsprecheranlagen an der Grenze zwischen beiden Ländern.



Südkoreanische LautsprecherAPA/EPA/South Korea Defense Ministry
Ein südkoreanischer Lautsprecher

Sollte die „Beschallung“ aus dem Süden nicht aufhören, will Nordkorea zu weiteren militärischen Mitteln greifen, so die Warnung aus Pyönjang, wie das südkoreanische Verteidigungsministerium mitteilte. Die nordkoreanische Führung gab Südkorea ein Ultimatum von 48 Stunden.

Mit „Meer aus Feuer“ gedroht
Nordkorea reagiert auf „Propaganda, die sich gegen das Regime richtet“, in der Regel sehr empfindlich. Am Freitag hatte das Land gedroht, Südkorea in ein „Meer aus Feuer“ zu verwandeln, wenn Propagandaflugblattaktionen durch private südkoreanische Organisationen nicht gestoppt würden. Die Gruppen benutzen dabei Ballons, um die Flugblätter über die Grenze zu schicken.

Mit Wochenbeginn hatte das nordkoreanische Militär laut südkoreanischen Angaben seine Propagandalautsprecher an der gemeinsamen Grenze wieder aufgedreht. Nordkorea reagiert damit offenbar auf die Wiederaufnahme der Beschallung durch das verfeindete Nachbarland Südkorea. An der „östlichen Frontlinie“ sende die nordkoreanische Volksarmee wieder Propagandabotschaften gegen den Süden aus, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul am Montag.

„Psychologische Kriegsführung“
Die gegenseitige Beschallung gilt als eine Form der „psychologischen Kriegsführung“, die beide Länder vor elf Jahren im Rahmen damaliger Aussöhnungsbemühungen eigentlich eingestellt hatten. Südkorea reagierte mit der Wiederaufnahme der Durchsagen Anfang August auf die schwere Verletzung von zwei seiner Soldaten durch die Explosion von mutmaßlich nordkoreanischen Landminen.

Südkorea wirft der Volksarmee vor, die Minen vor Kurzem im südlichen Teil der entmilitarisierten Zone (DMZ) zwischen den beiden Ländern vergraben zu haben. Pjöngjang, das eine Verantwortung für die Landminenexplosion zurückweist, drohte daraufhin mit Angriffen auf das südkoreanische Grenzgebiet, sollte die Propagandakampagne nicht beendet werden. Nordkorea drohte bereits damals auch damit, die Lautsprecheranlagen auf südkoreanischer Seite zu beschießen.

Manöver von USA und Südkorea
Trotz Protesten aus Nordkorea begannen die Streitkräfte Südkoreas und der USA unterdessen eines ihrer jährlichen Manöver. An der zwölftägigen Übung „Ulchi Freedom Guardian“ nähmen 30.000 amerikanische Soldaten teil, 3.000 von ihnen würden eingeflogen, teilte ein Sprecher der US-Streitkräfte Korea (USFK) am Montag mit. Aufseiten Südkoreas beteiligen sich laut Berichten inländischer Medien 50.000 Soldaten. Die USA haben in Südkorea 28.500 Soldaten als Abschreckung stationiert.

Nordkorea hatte - wie üblich - vor dem Manöver gewarnt. Das kommunistische Regime unterstellte den beiden Ländern dabei Kriegsvorbereitungen und drohte mit „gnadenlosen Schlägen“ seiner Streitkräfte, sollten beide Länder einen Angriff anzetteln. Im Mittelpunkt des Manövers in Südkorea stehen normalerweise computergestützte Simulationen eines Kriegs auf der Koreanischen Halbinsel. Die nordkoreanische Volksarmee sei von dem Manöver vorher informiert worden, hieß es in einer Erklärung der USFK. Es handle sich um eine Routineübung, die der Verteidigung diene.

Beide Koreas befinden sich völkerrechtlich seit dem Ende ihres Bruderkriegs (1950 bis 1953) noch im Kriegszustand. Ein Friedensvertrag wurde bis heute nicht geschlossen.

Einigung bei Löhnen in Kaesong
Unterdessen gibt es allerdings auch eine positive Entwicklung. Süd- und Nordkorea einigten sich nach monatelangem Streit auf die Anhebung des Mindestlohns für Zehntausende nordkoreanische Arbeiter in ihrem gemeinsamen Industriekomplex Kaesong. Die beiden Seiten hätten ein Abkommen unterzeichnet, wonach der Monatslohn um fünf Prozent auf 73,9 Dollar (66,6 Euro) erhöht werde, teilte eine Sprecherin des Vereinigungsministeriums in Seoul am Dienstag mit.

Es gebe aber noch ungelöste Probleme etwa bei den Sozialversicherungsbeiträgen. Der 2004 geöffnete Fabrikpark in einer Sonderzone der grenznahen nordkoreanischen Stadt Kaesong ist das einzige größere Wirtschaftsprojekt, das die beiden Staaten noch gemeinsam betreiben. Mehr als 50.000 Nordkoreaner arbeiten dort für etwa 120 südkoreanische Unternehmen, die von den niedrigen Löhnen im weithin abgeschotteten Nachbarland profitieren. Für das kommunistische Regime in Nordkorea ist die Wirtschaftszone auch eine wichtige Deviseneinnahmequelle.
http://orf.at/stories/2294599/2294592/
Der Streit war durch die Forderung Nordkoreas nach Anhebung der Löhne für seine Arbeiter um 5,18 Prozent ausgelöst worden. Bei der Inbetriebnahme des Komplexes hatten sich die beiden koreanischen Staaten darauf geeinigt, dass die Löhne pro Jahr nicht mehr als fünf Prozent ansteigen sollen.

von esther10 20.08.2015 17:56

Scheidung viele Opfer...EWTN
EDITORIAL:

Kardinal Christoph Schönborn, Erzbischof von Wien, immer noch auf dem Kindheitstrauma der Scheidung seiner Eltern als kritischen Wendepunkt in seinem emotionalen und spirituellen Lebens.EWTN


Von der Redaktion 2015.08.19
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Kardinal Christoph Schönborn - der Erzbischof von Wien, der Chefredakteur der Katechismus der Katholischen Kirche und eine Kirche Führer, als wurde papabile während des Konklave 2013, der Franziskus gewählt - feierte seinen 70. Geburtstag.
Aber trotz seiner langen und stockwerkartig persönliche Geschichte, er immer noch auf dem Kindheitstrauma der Scheidung seiner Eltern als kritischen Wendepunkt in seinem emotionalen und spirituellen Lebens.
"Es ist so offensichtlich, dass die ersten Opfer der Scheidung sind immer die Kinder", sagt der Kardinal in seiner Seite-eins-Interview. Wenn der Vater und die Mutter zu trennen, "so etwas ist immer im Leben des Kindes gebrochen."
Verweisen auf die anhaltende Diskussion innerhalb der Kirche über die Seelsorge für geschiedene-and-bürgerlich-wiederverheirateten Katholiken, die ein wichtiges Thema auf der Oktober Synode sein werden, fügte er hinzu: "Ich bin vollkommen einverstanden wir über Gnade zu sprechen und gnädig sein der geschiedenen und wieder geheiratet, die oft erleben viele Leiden und Mühen. Aber vor dem Sprechen über das Leid der Eltern, müssen wir über das Leiden der Kinder zu sprechen. "
Kulturelle Toleranz von Scheidung und sich selbst rechtfertig Verhalten, das Erwachsenen setzt begehrt ersten sind nichts Neues. In der Tat, Jesus diagnostiziert unsere Tendenz, die Notwendigkeit für die Scheidung dulden und beschönigen ihre Menschenopfer in auffallend harten Bedingungen: "Es war, weil du so hartherzig, daß Mose euch erlaubt, eure Frauen zu entlassen waren, aber von Anfang an war es nicht so" (Matthäus 19: 8).
Die Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe markierte die erlösende Kraft des Leidens Christi und Tod am Kreuz für das Heil der Welt, und seine Kirche bot den Leib Christi die reiche Gnaden, die die Bindung zwischen Ehepartnern fusioniert durch das Sakrament der heiligen beigetreten Ehe. Die Kirche hat nie bestritten, die brutale Realität, dass einige Ehen können nicht ohne zuzufügen größeren Schaden für den gesamten Haushalt zu ertragen. Franziskus erkannte an, dass die Wahrheit in seinem 24. Juni Katechese auf die Familie. Die Trennung der Eltern kann erforderlich sein, sagte er, "wenn es um den schwächeren Ehepartner oder Kindern aus mehr schwere Verletzungen durch Einschüchterung und Gewalt verursacht sparen, durch Erniedrigung und Ausbeutung, die durch Mangel an Beteiligung und Gleichgültigkeit kommt."
Aber für die meisten Familien eine Verpflichtung zur Dauerhaftigkeit und Wiedergabetreue sichert auch emotionalen, spirituellen und finanzielle Stabilität. In schwierigen Zeiten - Krankheit, Arbeitslosigkeit und der Gebrechlichkeit des Alters - Mann und Frau weiß, dass sie nebeneinander zu sein. Vor fünfzig Jahren begann unsere Kultur, um den Wert des Lagers mit einem Ehepartner in einer schwierigen Ehe herauszufordern. Die sexuelle Revolution, der Frauenbewegung und der Anstieg der verschuldensunabhängigen Scheidung alle eine Rolle gespielt. Innerhalb von Jahrzehnten, jedoch die gleiche Unruhe, die das Leben des jungen Christoph Schönborn roiled gezwungen, viele Amerikaner, die Möglichkeit der Scheidung neu zu bewerten.
"Die Forschung zeigt, dass zwei Drittel der Scheidungen nun konfliktarmen Ehen enden, wo es keinen Missbrauch, Gewalt oder zu schweren Kämpfen. Nach diesen Ehen Ende, die Kinder plötzlich kämpfen mit einer Reihe von Symptomen - Angstzustände, Depressionen, Probleme in der Schule -, dass sie nicht bereits haben ", in einem 2005 erklärte Elizabeth Marquardt Washington Post Kolumne, die Ergebnisse der Studie zusammengefasst. Ferner erfuhr sie, dass der Kinder frühen Kämpfe mit der Scheidung ihrer Eltern später ihre erwachsenen Erwartungen prägen: Viele fürchteten ihre eigenen Ehen würde auseinander brechen und verzögert die Sicherung einer dauerhaften Verpflichtungen. Während Forscher wie Marquardt haben auf der emotionalen Tribut, die lange verweilt, nachdem ein Kind Eltern getrennt fokussiert, haben andere Spezialisten die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Scheidung dokumentiert. In seiner wichtigen Studie, "Coming Apart: Der Staat Weiß America, 1960-2010," Charles Murray zeigte, wie Scheidung prägt Zukunftschancen der Kinder. Eine steigende Scheidungsrate und eine sinkende Heirats Kultur unter der Arbeiterklasse weiße Menschen während des letzten halben Jahrhunderts haben Chancen auf Einzug in die Mittelklasse der nächsten Generation behindert.
Murray in seinem Bericht darauf hingewiesen, dass die Scheidungsrate unter hohem Einkommen Weißen mit College-Abschluss auch im Zuge der 60er Jahre erhöht. Aber danach, als kulturellen Eliten erlebte die Maut von Familie Trennungen begannen Scheidungsraten einen stetigen Rückgang in den Top 20%.
Jetzt, mehr als je zuvor muss die Kirche stellen Sie sicher, seine Katechese über die Ehe wird effektiv in den katholischen Schulen und in CCD und Ehe-Vorbereitungsprogramme vorgestellt. Diese Bemühungen sollten praktische Informationen über die vielen unbeabsichtigten Folgen der Einreichung der Scheidung verfügen.
Und Franziskus ruft uns etwas gleichermaßen herausfordernd zu tun. Seit Beginn seines Pontifikats, er wollte, hat die Kirche als "Lazarett" für all die zerbrochenen Familien, die bereits die Not der Scheidung erlebt haben, zu funktionieren. So sollte Pfarreien feste Pastoralprogramme für geschiedene Katholiken konzipiert liefern, aber jeder katholischen sollte die persönliche Verantwortung für die Führung diese Familien in den Mittelpunkt des Gemeindelebens zu nehmen.
Wenn der Moment ist günstig, beinhaltet, dass Eltern, die Einladung scheiden lassen und zivilrechtlich wieder geheiratet. Sie werden nicht in der Lage, Kommunion zu empfangen, aber der Papst hat betont, dass sie "nicht exkommuniziert" (siehe Artikel auf Seite neun und zugehörige Spalte in "Kultur des Lebens"), und er will ihre Kinder zu sehen, dass die ganze Familie ist willkommen zu heissen.
"Wenn wir auch bei diesen neuen Gewerkschaften schauen durch die Augen von Kindern - und der junge beobachten - sehen wir noch mehr die Dringlichkeit, eine echte willkommen in unseren Gemeinden zu Menschen, die in solchen Situationen leben, zu entwickeln", sagte Francis. "Deshalb ist es wichtig, dass der Stil der Gemeinschaft, seine Sprache, seine Haltung immer aufmerksam auf die Menschen, beginnend mit der kleinsten. Sie sind diejenigen, die am meisten in diesen Situationen zu leiden. "
Der Heilige Vater stellt uns vor eine Herausforderung, die nicht leicht zu erfüllen sein wird. Pastoren, Katecheten und Eltern werden gebeten, das Engagement der Gläubigen, die Ehe zu vertiefen. Aber wir müssen einen Weg finden, um das Leben von denen, die am meisten brauchen die heilende Kraft von Gottes Liebe und Vergebung zu berühren zu finden.
Diese Aufgabe erfordert eine neue Aufmerksamkeit von der Pfarrgemeinde, sondern auch von den Angehörigen der Familien, die durch Scheidung zerbrochen wurden.
Der junge Christoph Schönborn erhalten Liebe und Unterstützung aus einer Großfamilie und was er als bereits beschriebene "intensiven, persönlichen religiösen Lebens." Mit dem Wissen, dass die Scheidungskinder können die meisten in der Notwendigkeit der Gnade der Sakramente die Wärme ist, eine lebendige Pfarrei und die Pflege der liebenden Verwandten, lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, ein Feldlazarett für gebrochen Familien, für Heilung und Hoffnung sehnen zu konstruieren.


Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/div.../#ixzz3jN4MO7ZY

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