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von 14.08.2013 09:57

14. August – Die heilige Athanasia (+ 860)

Es sind bereits über tausend Jahre her, dass auf der griechischen Insel Ägina ein frommes Ehepaar lebte, Nicetas und Irene. Sie hatten ein Töchterlein, das schon so viel gelernt hatte, dass es schon mit sieben Jahren fleißig in der Heiligen Schrift las und die Psalmen auswendig wusste. Athanasia, so hieß das Mädchen, saß einst alleine mit einer Handarbeit beschäftigt. Da sah sie einen höchst glänzenden Stern herabschweben bis direkt zu ihr und wurde von ihm angestrahlt. Dann verschwand der Stern wieder. Von dieser Zeit an war ihr Inneres besonders erleuchtet, so dass ihr die Eitelkeiten dieser Welt mehr und mehr ganz zuwider wurden. In dieser Stimmung hatte sie sich vorgenommen, in ein Kloster zu gehen. Aber ihre Eltern waren dagegen, sondern nötigten sie gleichsam mit Gewalt, sich zu verehelichen. Sie hatte aber erst sechzehn Tage mit ihrem Mann gelebt, als er bei einem Überfall der afrikanischen Kriegshorden das Leben verlor.

Athanasia war also unvermuteter Weise wieder ledig geworden. Sie meinte nun, ohne weiteres Hindernis ihren früheren Plan ausführen zu können und bereitete sich auf das Klosterleben vor. Aber auf einmal erging eine Verordnung des griechischen Kaisers Michael, dass Jungfrauen und Witwen, die nicht schon ein gewisses Alter erreicht hatten, mit Männern ihrer Nation sich verehelichen müssten. Er wollte auf diese Weise bewirken, dass die Bevölkerung in seinen Landen zunehme. Unter diesen Umständen musste Athanasia abermals dem Willen ihrer Eltern sich fügen, als sie die Hand ihrer verwitweten Tochter einem anderen Mann geben wollten. Obwohl aber die junge Witwe nun wieder in den Ehestand getreten war, setzte sie dennoch ihre Gewohnheit fort, fleißig Psalmen zu singen und in der Heiligen Schrift zu lesen. Sie war so sanft und bescheiden, dass jedermann Verehrung und Liebe zu ihr trug. Gegenüber Dürftigen übte Athanasia außerordentlich viele Wohltaten aus, so dass trotz ihrer guten Vermögensverhältnisse oft fast nichts mehr da war. Als einmal eine Hungersnot auf der Insel herrschte, teilte sie nicht nur ihren Glaubensgenossen Lebensmittel aus, sondern auch denen, die einer Sekte oder einer anderen Religion angehörten, eingedenk der Worte des Herrn: „Seid barmherzig, wie euer himmlischer Vater barmherzig ist, der seine Sonne über Gute und Böse aufgehen und regnen lässt über Gerechte und Ungerechte.“

Nachdem Athanasia einige Jahre mit ihrem Gemahl zusammengelebt hatte, brachte sie es durch ihr häufiges Zureden dahin, dass er der Welt entsagte, in ein Kloster ging und dort ein höchst gottseliges Leben führte, worauf er dann im Herrn entschlief. Athanasia aber verteilte nun all ihr Hab und Gut an die Armen und vereinigte sich mit einigen gleichgesinnten Personen zu einem klösterlichen Zusammenleben. Obwohl sie aber zur Oberin gewählt wurde, ließ sie sich in ihrer Demut niemals von einer der Mitschwestern irgendwie bedienen. Sie wollte die Dienerin aller anderen sein. Aus ihrem Mund kam niemals ein Scheltwort oder eine harte Rede, obwohl sie die Genossenschaft zu regieren hatte und sie die üble Nachrede hören musste, ihre große Strenge gegen sich selbst komme vom Teufel. Sie lebte nämlich größtenteils von Brot und Wasser. Nur am Ostertag erlaubte sie sich auch etwas Käse und Fisch, in der Fastenzeit aber aß sie jedes Mal nur an jedem zweiten Tag etwas. Ihr Laber bestand aus einigen großen Steinen, worüber eine kleine raue Decke gebreitet war. Ihr Unterkleid oder Hemd war aus Haaren gemacht, darüber trug sie ein wollenes Gewand.

Da Athanasia mit ihren Genossinnen vier Jahre auf diese Weise zugebracht hatte, fühlte sie sich innerlich gemahnt, in eine entlegenere Gebirgsgegend überzusiedeln, um sich von der Welt noch mehr abzusondern. Sie fand auch einen solchen Ort, wie sie ihn im Geist schon vorausgesehen hatte. Auch hier übte Athanasia, wie bisher, große Demut und Sanftmut. Als sie einst ihrer Gewohnheit gemäß betete und ihre Augen zum Himmel gewandt hatte, sah sie eine leuchtende Wolke und in ihrer Mitte einen außerordentlich schönen Mann voll strahlender Herrlichkeit. Athanasia hatte öfters diese Erscheinung und wunderte sich, wodurch dieser Mann so großen Glanz gewonnen habe. Da sie wieder einmal in solchen Gedanken war, was dieses bedeute, kam es ihr vor, als höre sie eine Stimme, die sprach: „Diesen Mann, dessen Schönheit du bewunderst, hat die Demut und Sanftmut so herrlich gemacht. Weil du selbst so fleißig danach trachtest, so wisse, dass auch du in solchem Glanz einst erscheinen wirst.“ Athanasia wurde durch diese Offenbarung noch viel mehr im Eifer angeregt, sich mit diesen zwei Tugenden zu schmücken, und man bemerkte niemals auch nur die geringste Spur von Zorn oder Hochmut an ihr.

Ein berühmter Heide (Plato) sagt in seinen Schriften: „Wenn man die Gestalt der Tugend sehen könnte, so würden alle von ihrer unaussprechlichen Schönheit zur heftigen Liebe erweckt.“ Nun können wir zwar die Tugend nicht mit den leiblichen Augen sehen, wie Athanasia die Schönheit der Demut und Sanftmut gesehen hat, aber wir können sie ein wenig geistig sehen. Kommt uns die Treue z.B. nicht schön vor, wenn eine Magd ihre Herrschaft, die um alles Vermögen gekommen ist, nicht verlässt, sondern selber noch mit ihrer Hände Arbeit ernährt? Oder kommt uns die Wahrhaftigkeit nicht schön vor, wenn ein Kind offen seinen Fehler anzeigt, obwohl es weiß, dass es schwer und hart von zornigen Menschen dafür gestraft wird? Oder kommt uns die Menschenliebe nicht schön vor, wenn die Tochter wohlhabender, angesehener Leute einer armen Bettlerin, die an einer schlimmen Krankheit leidet, Gutes tut, bei ihr wacht und sie pflegt, bis sie stirbt?

So ist jede Tugend sehr schön, und ihre Schönheit wird manchmal selbst einigermaßen sichtbar in dem Augenblick, wenn der Mensch sie ausübt. Wie wir z.B. im Zorn hässlich sind, so werden wir schöner, wenn wir liebreich und freundlich mit einem Kind reden; und wie wir hässlich aussehen, wenn wir gerade gierig und hastig essen, so werden wir schöner, wenn wir gerade in tiefer inniger Andacht unser Gemüt zu Gott gerichtet haben; und wie wir hässlich aussehen, wenn wir missgünstig unsere Mitmenschen an ihrer Ehre angreifen, so sind wir in dem Augenblick schöner, wenn wir mit herzlichem Mitleid einen Traurigen trösten. Was aber schon dem sinnlichen Auge erscheint, das ist vor Gott unendlich hell und klar, nämlich die Schönheit jeder Tugend und selbst des tugendhaften Augenblicks.

Einmal saß Athanasia in Andacht versunken, da kam ein Mensch zu ihr, der durch eine Augenkrankheit große Schmerzen litt. Er bat die Heilige, sie möge für ihn zu Gott beten. In ihrer Bescheidenheit tröstete ihn Athanasia, dass sie auch schon an einem solchen Übel gelitten habe, er möge Geduld haben, Gott könne ihm schon wieder helfen. Aber der Kranke begnügte sich damit nicht, sondern bestand mit viel Vertrauen darauf, dass sie ihm helfen könne mit ihrem Gebet. Da legte die Heilige ihre Hand auf die kranken Augen und sprach: „Christus, der den Blindgeborenen geheilt hat, verleihe dir, Bruder, vollkommene Heilung von deinem Übel.“ In demselben Augenblick, als der Mann gläubig diese Worte gehört hatte, war er geheilt.

Nach einiger Zeit musste Athanasia nach Konstantinopel reisen, weil Theodora, die Mutter des Kaisers, ein Verlangen hatte die Heilige kennen zu lernen. Was aber von einem Weltmenschen für ein großes Glück angesehen würde, das war der heiligen Athanasia ein Kreuz. Sie hatte am kaiserlichen Hof großes Heimweh nach ihrer Einsamkeit und ihrem Kloster. Als aber ihr Wunsch in Erfüllung ging und sie zurückgekehrt war, fiel sie bald darauf in eine schwere Krankheit, an der sie auch starb.

Am 14. August, da ihr Ende herannahte, forderte sie die Schwestern noch auf, sie möchten morgen wegen ihres Todes in keiner Weise an der Festfeier von Mariä Himmelfahrt etwas unterlassen. Erst, wenn alle Feierlichkeiten vollständig vorüber seien, sollten sie ihrem Leichnam den letzten Dienst leisten. Hierauf entschlief Athanasia im Frieden.

Zwei der Klosterfrauen hatten später in der Kirche miteinander dieselbe Erscheinung. Sie sahen zwei majestätische Männer in strahlender Kleidung, die in ihrer Mitte die heilige Athanasia an den Altar führten. Dort bekleideten sie die Heilige mit einem königlichen Purpurgewand, besetzt mit Perlen und Edelsteinen, setzten ihr eine Krone auf das Haupt und gaben ihr ein Zepter in die Hand. Zugleich hörte man ein Geräusch von dem Ort her, wo Athanasia begraben lag. Als an ihrem Jahrestag Grab und Sarg geöffnet wurden, verbreitete der Leichnam den süßesten Wohlgeruch und hatte ein so gesundes Aussehen, wie wenn das Leben noch in ihm wäre; selbst die Augen hatten noch ihren Glanz. Es sind auch noch eine Anzahl von wunderbaren Heilungen aufgezeichnet, die auf vertrauensvolles Anrufen der heiligen Athanasia geschahen.

von 12.08.2013 10:37

12. August - Die heilige Klara

Unter den zahllosen heiligen Frauen nimmt die heilige Klara einen besonderen Platz ein. Ihr Leben ist so schön, dass man es mit gefalteten Händen lesen sollte.

Klara stammte aus einer vornehmen Familie der Stadt Assisi. In Reichtum und Wohlstand verlief die Kindheit des Mädchens, das, in Samt und Seide gekleidet, nur Spiel und Lust und Freude kannte. Doch gerade als sich vor der Achtzehnjährigen das Tor des Lebens erst recht weit öffnen wollte, warf sie Gottes Gnade aus der Bahn dieser Welt, um sie auf schmalem Pfad zum Himmel ins ewige Leben zu führen.

Gottes Gnade kann in tausenderlei Formen und in allen möglichen Kleidern auftreten. Damals, als Klara ihr begegnete, hatte sie die Gestalt und das Gewand eines Bettlers angenommen, über den alle Leute lachten. Franz Bernadone hieß der Bettler, der vor kurzem noch ein reicher Kaufmannssohn war und das Leben in vollen Zügen genoss. Dann warf er aber Geld und Gut von sich und wurde freiwillig arm bis auf das Lumpenkleid, das er trug. Das hatte er getan, um es dem armen Jesus in der Krippe und am Kreuz gleichzutun.

Auch Klara war anfangs unter denen, die gelacht haben, aber so richtig wohl hat sie sich dabei nicht gefühlt. Einmal nämlich hatte sie zufällig gesehen, wie der heilige Franz ganz fröhlich wurde und jubelte, als er unter den Fenstern ihres Hauses von Jugendlichen beschimpft und mit Steinen beworfen wurde. Da war auch in ihrem Herzen eine leise ferne Ahnung von der seligen Narrheit des Kreuzes wach geworden. Seit dem hatte sie auch den Wunsch in ihrem Herzen, ein ähnliches Leben zu führen, wie Franz es ihr vorlebte.

Von einer verschwiegenen Freundin begleitet, wanderte Klara eines Abends in der Dämmerung zu dem Kirchlein des heiligen Damian vor den Mauern Assisis hinaus. Dort hauste Franz mit seinen ersten Jüngern in unvorstellbarer Armut. Sie fragte den Narren um Christi willen, was sie denn tun solle, um aus der Unruhe zum Frieden des Herzens zu gelangen. Der heilige Franz antwortete ihr nicht gleich, sondern erzählte ihr von dem Glück der Armut. Und während er redete, kam es wie eine Verzückung über ihn. Mit glühenden Worten sprach er, wie betrunken vor Liebe, ein wunderschönes Lob des Schöpfers. Da lösten sich im Herzen Klaras alle Zweifel von selbst. Ruhig wurde es in ihrer Seele. Und als sie von dem Heiligen Abschied nahm, stand in ihr der Entschluss ganz fest, ebenfalls eine Närrin um Christi willen zu werden. Auch sie wollte in der Narrheit des Kreuzes das Glück finden, von dem die Welt keine Ahnung hat.

Wenige Tage später hatten die Einwohner Assisis einen neuen aufregenden Gesprächsstoff. Mitten in der Nacht hatte Klara gegen den Willen der Verwandten das Haus fluchtartig verlassen und war nach Sankt Damian gezogen, wo sie der heilige Franziskus im Kreis der Brüder erwartete. Sehr lange Zeit beteten sie zusammen, und als es Morgen wurde, legte Klara allen Schmuck zu Füßen des Gekreuzigten nieder. Franziskus schnitt ihr das Haar ab und warf ihr einen braunen Sack als Bußkleid für immer über. Seit jener Stunde besteht neben dem Männerorden der Franziskaner als weiblicher Zweig der Orden der Klarissen, die in Armut, in Gebet und Fasten einen Frieden und eine Freude genießen, die alle Vorstellungen der Welt weit übersteigen.

Vierzig Jahre lang leitete Sankt Klara weise und gütig ihr Kloster. Als einmal zur Kriegszeit zügellose Soldaten das Kloster stürmen wollten, ging ihnen die Heilige mit dem Allerheiligsten in der Hand furchtlos entgegen. Da bekamen die Angreifer einen geheimnisvollen Schrecken, sie prallten wie geblendet zurück und verschwanden Hals über Kopf in alle Richtungen. Am 11. August 1253 starb Sankt Klara. Zwei Jahre später wurde sie bereits von der Kirche heiliggesprochen.

von 11.08.2013 15:32

11. August – Der heilige Tiburtius

Wenn drei miteinander gehen, so nimmt man den Vornehmsten von ihnen in die Mitte. So verlangt es der Anstand. Ähnlich ist es auch in diesen Tagen mit den Heiligen. Da begeht die Kirche das Fest dreier Diakone. Der Vornehmste von ihnen ist der heilige Laurentius, dessen Gedächtnis auf den gestrigen Tag fiel. Ihm voraus schritt am 8. August der heilige Diakon Cyriakus, und als letzter schließt heute der heilige Tiburtius die Reihe.

Wie die Legende des heiligen Cyriakus, so fällt auch die des Tagesheiligen in die Zeit der letzten römischen Christenverfolgung unter dem Kaiser Diokletian, und wie beim heiligen Martyrerjungen Pankratius, so spielt auch beim Tagesheiligen die glänzende Gestalt des heiligen Sebastian eine Rolle. Der Gardeoffizier muss wohl eine eindrucksvolle Persönlichkeit gewesen sein, ein ganzer Christ von den Hacken bis in die Haarspitzen, denn anders ist es kaum zu verstehen, dass er besonders jugendliche Leute mit der Liebe zu Christus gleichsam ansteckte und sie für ihn begeisterte bis in den Martertod. So war es bei Pankratius, so war es auch bei Tiburtius. Es kommt alles auf den Menschen an.

Der Vater des heiligen Tiburtius war Oberbürgermeister von Rom. Demgemäß führte er ein vornehmes Haus und schätzte sich, obwohl er Heide war, glücklich, dass sich unter den hochgestellten Gästen zuweilen auch der Gardeoffizier Sebastian einstellte. Mehrfach hatten sich die beiden schon über das Christentum unterhalten, und den Oberbürgermeister zog es immer mehr zum wahren Glauben hin. Trotzdem wagte er den entscheidenden Schritt, der ihn sofort die hohe Stellung gekostet hätte, nicht zu tun, bis er, auf den Tod erkrankt, durch das Gebet des heiligen Sebastian wie durch ein Wunder auf der Stelle geheilt wurde. Dieses Begebnis gab ihm schließlich den letzten Stoß, er legte Amt und Würde nieder, ließ sich taufen und zog sich auf eine Villa außerhalb Roms zurück, um ein christliches Leben zu führen. Da sieht man wieder, dass ein rechter Laienapostel viel fertigbringt.

Tiburtius, der Sohn des ehemaligen Oberbürgermeisters, hatte schon vor dem Vater das Sakrament der Wiedergeburt erhalten, und es glühte in ihm, vom heiligen Sebastian angefacht, hell die Liebe zu Christus. Als sich der Vater in die Ruhe des Landlebens begab, blieb er mitten im brennendsten Gefahrenpunkt zu Rom und übte in ähnlicher Weise, wie es vom heiligen Cyriakus beschrieben wird, die Liebestätigkeit unter den christlichen Gefangenen und Zwangsarbeitern.

Wie Cyriakus, so war auch Tiburtius ein kühner Draufgänger, dessen Mut sich mit der Gefahr verdoppelte. Außer der Liebestätigkeit ließ Tiburtius es sich angelegen sein, die lauen und abgefallenen Christen, die es wie zu jeder Zeit auch damals gab, aufzusuchen, ihnen ins Gewissen zu reden und sie zum ersten Eifer zurückzuführen. Dabei hatte er manche Erfolge zu verzeichnen, aber zum Schluss wurde ihm diese Art des Apostolates zum Verhängnis oder besser gesagt, sie brachte ihm die Siegespalme des Martertodes ein.

Es war da nämlich ein junger Mann, Torquatus mit Namen, der einige Jahre zuvor die heilige Taufe empfangen hatte, dann aber durch den Umgang mit schlechten Kameraden abständig geworden war und auf Wegen ging, die böse sind, so dass er allmählich in der Sünde ganz verkam. Als Tiburtius ihn aufsuchte und auf ihn einredete, wieder ein anständiger Mensch zu werden, sagte Torquatus heuchlerisch zu, ging aber gleich danach zur Polizei, brachte Tiburtius zur Anzeige und schlug vor, ihn selbst, damit er den Schein wahre, ebenfalls zu verhaften, dann wolle er den Diakon in der Gefängniszelle nach den Namen weiterer Gläubigen ausforschen.

Das war eine Gemeinheit sondergleichen, aber der Vorschlag wurde mit Dank angenommen und am gleichen Tag auch zur Ausführung gebracht. Tiburtius allerdings durchschaute schnell das abgekartete Spiel, und weil er sich den Rock bis zum Hals zuknöpfte und dem elenden Spitzel auch nicht einen einzigen Namen verriet, wurde er im Jahr 304 enthauptet. Ihm war es recht, denn kein herrlicheres Los konnte ihm zufallen, als dass er dem strahlenden Heer der Blutzeugen Christi beigesellt wurde.

von 10.08.2013 19:19

Herr Jesus Christus!
Du hast deine Mutter der hl. Anna und dem hl. Joachim anvertraut und uns in ihnen ein Vorbild christlicher Eheleute geschenkt. Segne alle Ehepaare und hilf ihnen, eine christliche Ehe zu führen. Stehe jenen Eltern besonders bei, die ihr Kind durch einen Unglücksfall, eine Krankheit oder ein Verbrechen verloren haben. Hilf, dass sich die verschiedenen Generationen nicht voneinander abkapseln, sondern Verständnis füreinander aufbringen und einander in Liebe dienen. Hilf meiner Familie, Gegensätze und Spannungen abzubauen und in Konflikten verantwortlich miteinander umzugehen. Amen.

von 10.08.2013 12:58

10. August - Hl. Laurentius; Ged. d. hl. Philomena

Der hl. Laurentius soll hispanischer Herkunft gewesen sein. - In Rom wurde er Archidiakon des heiligen Papstes Sixtus II. (6.8.). Dieser hatte vor seiner Wahl zum Nachfolger Petri als Archidiakon den Jüngling Laurentius selbst im Glauben unterwiesen.

Es wird berichtet, daß Papst Sixtus auf dem Weg zur Hinrichtung von seinem Archidiakon begleitet wurde. Dieser fragte den Heiligen Vater: „Wohin willst du ohne deinen Diakon gehen? Warum willst du das Opfer darbringen ohne mich, den du selbst unterrichtet hast. Opfere mich auf, damit du in angemessener Begleitung zur Krone gelangest!“ Sixtus entgegnete ihm: „Schwache Schüler gehen dem Lehrer voran, starke folgen ihm, denn sie bedürfen seiner nicht mehr. Nach drei Tagen wirst du deinen Kampf zu bestehen haben und mir folgen.“

Nachdem Sixtus II. und sechs seiner Diakone am 6. August 258 hingerichtet worden waren, ergriff man auch Laurentius, den Erzdiakon des Papstes. Dieser aber bat um drei Tage Zeit, um den Schatz der Kirche heranzuschaffen und ihn dem Kaiser Valerian (253 - 260) zu übergeben. Während dieser drei Tage verteilte Laurentius das gesamte Vermögen der Kirche Roms an Arme und Kranke. Dann rief er diese noch einmal zusammen, führte sie vor den Kaiser und wies auf sie mit den Worten: „Das ist der Schatz der Kirche.“

Daraufhin wollte man St. Laurentius zum Götzenopfer zwingen, das er aber standhaft ablehnte. Er wurde geschlagen und dann in den Kerker geführt, wo er den hl. Romanus (9.8.) taufte. - Bereits in der Nacht führte man ihn wieder heraus und stellte ihn vor den Kaiser. Als Laurentius das Götzenopfer wiederum ablehnte, wurde ein eisernes Gestell in Form eines Bettes herbeigebracht. Darunter entzündete man ein Kohlenfeuer und legte den gebundenen Heiligen auf das Gestell; mit großen Gabeln sollte er gewendet werden. Kurz vor seinem Tode sagte Laurentius zum Kaiser: „Der Braten ist auf der einen Seite schon fertig. Dreh ihn um, und iß!“ Sogleich, nachdem er diese Worte ausgesprochen hatte, starb der hl. Laurentius.

Der heilige Erzdiakon wurde in einem Coemeterium an der Via tiburtina bestattet. Kaiser Konstantin (306 - 337) errichtete eine St. Laurentius-Kirche vor den Mauern. San Lorenzo fuori le Mura ist heute eine der sieben Hauptkirchen Roms (vgl. 26.5.).

Schon zu Beginn des 4. Jahrhunderts zählte der hl. Laurentius zu den meistverehrten Martyrern. Bereits zu jener Zeit wurde der 10. August ihm zu Ehren festlich begangen. - Als Kaiser Otto I. (936 - 973) am 10. August 955 auf dem Lechfeld den entscheidenden Sieg über die bis dahin ständig ins Reich einfallenden Ungarn errang (vgl. 4.7.), schrieb man diesen Erfolg auch der Fürbitte des hl. Laurentius zu. Sein Kult erlebte einen bedeutenden Aufschwung.

Seit dem Spätmittelalter stellte man St. Laurentius häufig zusammen mit dem St. Stephanus (26.12., 3.8.) und St. Vincentius Levita (22.1.) dar und verehrte sie als die drei heiligen Diakone.

Am 10. August wird auch die hl. Philomena geehrt. - Ihre Reliquien wurden am 25. Mai 1802 in der Prsicilla-Katakombe entdeckt. Der Grabstein zeigt außer dem Namen und dem Gruß „Friede sei mit dir. Amen“ Anker, Pfeil, Palmzweig, zwei weitere Pfeile, Geißel und Lilie.

1805 erhielt Don Franziskus de Lucia die Reliquien, die er am 10. August jenes Jahres, dem Vortag des zehnten Sonntags nach Pfingsten, in die Kirche seiner Pfarrei Mugnano überführte. Wunder ereigneten sich, sobald die Reliquien den Ort erreicht hatten. Die Verehrung Philomenas begann, sich zu verbreiten.

Drei Personen empfingen unabhängig voneinander übernatürliches Wissen in bezug auf die hl. Philomena: Ein junger Künstler, ein Priester und eine Ordensfrau. Alle drei stimmten darin überein, daß Kaiser Diokletian (284 - 305) die Heilige zu seiner Gemahlin machen wollte und daß Philomena den Heiden abwies. Dies war dann der Anlaß für ihr Martyrium.

Die Legende der Heiligen erzählt weiterhin, daß sie die Tochter eines griechischen Königs war, der zusammen mit seiner Gemahlin die Taufe empfangen hatte aus Dankbarkeit darüber, daß sie nach langer Zeit vergeblichen Hoffens Eltern wurden. Als ihre Tochter Philomena dreizehn Jahre alt war, besuchte die Familie Rom, denn Diokletian hatte dem kleinen Reich mit Krieg gedroht. Sobald der Kaiser Philomena sah, begehrte er sie zur Frau. Wenn er Philomena bekäme, so versprach er den Eltern, wollte er ihr Königreich verschonen. Philomena hatte jedoch das Gelübde der Keuschheit abgelegt. So wies sie Diokletian ab. Nach ihrer Weigerung wurde die hl. Philomena als Christin eingekerkert und gegeißelt. Als Diokletian erkannte, daß er es nicht vermochte, ihren Willen zu brechen, ließ er Pfeile auf sie schießen, um sie damit zu töten. Doch diese kehrten auf ihrer Bahn um und trafen die Schützen. Daraufhin wurde die hl. Philomena enthauptet. Dies soll am Freitag, den 10. August 302 geschehen sein.

1826 gestattete Papst Leo XII. (1823 - 1829) regional die Feier des Gedächtnisses Philomenas mit einer hl. Messe am 11. August. Gregor XVI. (1831 - 1846) erkannte die Martyrin 1837 noch einmal ausdrücklich als Heilige an und erhob vier Jahre darauf die Feier ihres Gedächtnisses zum Fest. Das Königshaus beider Sizilien (vgl. 2.8.) erwählte St. Philomena zur Landespatronin. Der heilige Pfarrer von Ars (8.8.) gehörte zu ihren glühendsten Verehrern. - 1961 wurde das am 11. August begangene Fest aus dem Kalender entfernt und das Meßformular der hl. Philomena abgeschafft. Man konnte höchstens noch die Messe einer heiligen Jungfrau und Martyrin für sie lesen. Seit geraumer Zeit aber ist das Fest der hl. Philomena am 11. August wieder in den Regionalkalender des Bistums Nola, in dem Mugnano liegt, aufgenommen.

von 09.08.2013 08:42


9. August - Der heilige Johannes Maria Vianney


Man schreibt Vianney und sagt Wi-a-nä, Johannes Maria Vianney. Wie aber kann ein Mann Maria heißen? Das kommt daher, weil manche Männer, um ihrer Verehrung zur Mutter Gottes auch äußerlich Ausdruck zu geben, ihrem Taufnamen den Namen Maria beifügen. So wissen wir jetzt schon mal, dass Johannes Maria Vianney ein Marienverehrer war.

Geboren ist Johannes Maria Vianney in einem kleinen Bauernhaus, wo er als viertes Kind guter Eltern im Jahr 1786 geboren wurde. Weil nach ihm dann noch mehr Geschwister zur Welt kamen und der Platz in der Wohnung immer enger wurde, musste Johannes sein Bett im Stall neben den Tieren aufstellen.

Am Unterricht an der Schule hat Vianney deswegen nur selten teilnehmen können, weil er den Sommer über das Vieh hüten musste. Daher lernte er auch nur notdürftig das Lesen, Rechnen und Schreiben. Dazu kam der traurige Umstand, dass der Bauernjunge nur wenig begabt war. Den Katechismus wusste er allerdings auswendig, wie er denn sowieso ein frommer Junge war, der beim Viehhüten nicht nur Strümpfe strickte, wie es damals üblich war, sondern auch so manchen Rosenkranz betete, wobei er zwischen den einzelnen Gesätzlein ein Marienlied sang. Mit Leib und Seele, also ganz und gar, war Johannes nämlich der Gottesmutter Maria zugetan. In der Rocktasche trug er eine kleine Marienstatue bei sich. Als er einmal Weinbergsarbeit verrichten musste, die für seine Kräfte allzu schwer war, stellte er die Statue immer fünf Schritte weit vor sich hin. So hackte und schaufelte er gleichsam unter Marias Augen auf sie zu. Da ging ihm die Arbeit so rasch vonstatten, dass er damit früher fertig war als der ältere Bruder mit seinem Anteil. Wie froh war Johannes, dass ihm die liebe Mutter Gottes auch da wieder gut vorangeholfen hatte. Maria hilft eben immer allen, die sich in der Not an sie wenden.

Vianneys Jugend fiel in die böse Zeit der Französischen Revolution. Damals wurde die Religion von Staats wegen abgeschafft; manche erlitten wegen ihres Glaubens Kerker und Tod, und diejenigen, die einen der flüchtigen Priester der Polizei auslieferten, feierte man geradezu als Helden.

Wirkliche Helden dagegen waren die Priester, die in allen möglichen Verkleidungen, als Knechte, Handwerker oder Hausierer, stets gehetzt und in Angst, von Ort zu Ort zogen. Nachts in abgelegenen Feldscheunen oder im Wald unter freiem Himmel feierten sie die heilige Messe, spendeten die Taufe, hörten die Beichte und segneten Ehen ein. Bei einer solchen Gelegenheit erhielt Johannes Vianney in einer Scheune in der Nacht die erste heilige Kommunion. Bei dieser Feier, angeregt durch das Beispiel der mutigen Priester, fasste er den Entschluss, selbst auch Priester zu werden, koste es, was es wolle.

Viel, sehr viel sollte ihn die Ausführung des Planes kosten. Solange die Glaubensverfolgung dauerte, konnte Johannes an das Studieren nicht denken. Und später kam er von Pflug und Rebmesser nicht los. Jahr um Jahr arbeitete er auf dem Hof der Eltern als Knecht ohne Lohn, bis er zwanzigjährig das Studium endlich beginnen konnte. Da jedoch stellte es sich heraus, dass sein Gedächtnis verrostet war. Alles, was er mühevoll lernte, hatte er am folgenden Tag wieder vergessen. Nichts blieb bei ihm hängen, und bei den Prüfungen fiel er regelmäßig durch.

In dieser Not machte der bedauernswerte Student zu Fuß eine Wallfahrt nach einem hundert Kilometer weit entfernten Gnadenbild der Mutter Gottes. Und Maria half ihm auch diesmal wieder. Zwar hatte er es beim Lernen noch nicht leichter, aber er kam wenigstens voran und erhielt schließlich als Dreißigjähriger die Priesterweihe. Es ist nun einmal so, dass alle, die auf die Mutter Gottes ihr Vertrauen setzen, von ihr nicht im Stich gelassen werden.

Über vierzig Jahre hat Vianney dann in dem kleinen Dorf Ars als ein heiliger Priester segensreich gewirkt. Vor allem war er ein begnadeter Beichtvater, der täglich sechszehn Stunden Beichte hörte. Von weither kamen die Leute, nur um sich einmal bei ihm aussprechen zu können. Und wer kam, der musste gewöhnlich acht Tage warten, bis er an der Reihe war. So groß war der Andrang am Beichtstuhl des heiligen Pfarrers von Ars. Und wenn das Holz des Beichtstuhles in der Pfarrkirche zu Ars reden könnte, so würde es von Gnadenwundern ohne Zahl berichten. Von dem heiligen Priester Johannes Vianney ist in der Tat ein unabsehbarer Segen ausgegangen.

von 09.08.2013 00:38

Frevel gegen das Heiligste Sakrament

Die Französische Revolution war eine Zeit manigfacher Verbrechen. Mord und Diebstahl, Niederbrennen und Plünderung der Gotteshäuser,
Verfolgung der Gläubigen schien manchen eine Heldentat. Die Gottlosigkeit machte keinen Halt an den französischen Grenzen,
sondern hatte sehr nachteilige Wirkungen auf viele benachbarte Länder.
In der Schreckenszeit des Jahres 1793 zog ein französisches Regiment durch ein italienisches Dorf, als ein furchtbarer Sturm wütete.
Bäume wurden entwurzelt und Dächer abgedeckt. Es regnet in Strömen. Völlig durchnässt drang ein Trupp Soldaten in die alte Dorfkirche ein,
um Schutz zu suchen vor den tobenden Elementen. Fluchend und schreiend ließen sich die Revolutionäre im geweihten Raum nieder
und warfen Waffen und Gepäck neben sich zu Boden. Ihnen galt die Kirche gerade soviel, wie jedes andere Lokal.
Jedermann hätte gewiß eine Ruhepause gerne gegönnt, wenn sie dem ehiligen Ort die schuldige Ehrfurcht entgegengebracht hätten. Doch welch lautes Fluchen und Verwünschungen!.
„Wein her, Wein her!“ befahl einer... Und Becher!“ schrie ein anderer.“ Ich habe Durst!“
Volle Weinkessel wurden herumgeboten, doch jeder der ein Glas verlangt hatte, war nicht gewillt darauf zu warten.
Er sprang fluchend zum Altar hin, riß gewaltsam die Tabernakeltür auf, ergriff das hostiengefüllte Ziborium
und schüttete die geweihten Hostien auf den Kirchenboden. Dann zeigte er seinen gottlosen Kameraden triumphierend den Kelch,
aus dem er zu trinken gedachte. Doch kaum tauchte er den Speisekelch in den Weinkessel, um ihn zu füllen, stürzte er vor aller Augen tot zu Boden.
Wie einst dem gottlosen, betrunkenen König die schreibende Hand an der Wand das Strafgericht Gottes ankündigte,
so traf auch diesen Frevler die strafende Hand Gottes für seinen höhnischen Missbrauch eines geweihten liturgischen Gefäßes.
Und zum unverkennbaren Zeichen, dass Gott selbst die Heiligkeit des geweihten Kirchenraumes und der geweihten Geräte geachtet wissen will,
blieb dem toten Soldaten das geschändete Ziborium so fest in der erstarrten Hand hafften, dass keiner der bestürtzten,
starken Kameraden ihm das heilige Gefäße zu entwinden vermochte. Man musste den Dorfgeistlichen herbeirufen.
Ihnm gelang es ohne jede Schwierigkeit, den entweihten Speisekelch der Hand des Toten abzunehmen.
Für alle anderen Soldaten war dies eine Furchtbare, jedoch sehr heilsame Lehre. Solch plötzliche Strafen verhängt Gott nur selten.
Sie sind eigentlich eine Gunst der göttlichen Barmherzigkeit, denn dem gestraften, verstockten Sünder ist dadurch die Gelegenheit genommen,
seine Seele durch weitere schwere Sünden zu belasten. Die Augenzeugen kommen aber dadurch zur notwendigen Besinnung und Besserung.
Unser ganzes Verhalte im Gotteshaus soll tiefste Ehrfurcht, festen Glauben und kindliche Liebe zum Ausdruck bringen.

Q: „Der Pelikan“, Feldkirch 1895

http://ecclesiaeveritas.net/index.php/Eucharistie

von 08.08.2013 11:01

Brüder und Schwestern, guten Abend!“
Papst Franziskus I. trat sichtlich bewegt in einer schlichten weißen Soutane auf die Mittelloggia des Petersdoms, bat um einen guten gemeinsamen Weg und um Gebet für sich selbst. Hier seine Worte in einer Arbeitsübersetzung, übernommen von Radio Vatikan:

Brüder und Schwestern, guten Abend.

Ihr wisst, dass das Konklave die Pflicht hatte, Rom einen Bischof zu geben. Es scheint so, als ob meine Kardinalsbrüder fast bis zum Ende der Welt gehen mussten, aber wir sind nun hier. Ich danke euch für den Empfang. Die diözesane Gemeinschaft von Rom mit seinem Bischof. Danke.

Zuerst möchte ich für unseren emeritieren Bischof Benedikt XVI. beten. Beten wir alle gemeinsam für ihn, damit der Herr ihn segne und die Muttergottes ihn behüte.

Vater unser…
Gegrüßt seist du Maria…
Ehre sei dem Vater…

Und nun beginnen wir diesen Weg, Bischof und Volk, diesen Weg der Kirche Roms, die jene ist, die in der Barmherzigkeit aller Kirchen vorsteht, ein Weg der Brüderlichkeit der Liebe, des Vertrauens zwischen uns, beten wir immer für uns, für uns gegenseitig. Beten wir für die gesamte Welt, damit es eine große Brüderlichkeit geben wird. Ich wünsche euch, dass dieser Weg der Kirche, den wir heute beginnen und mir durch die Hilfe meines Kardinalvikars, der neben mir steht, fruchtbar sein wird für die Evangelisierung dieser so schönen Stadt. Und nun möchte ich den Segen erteilen, doch zuerst bitte ich euch um einen Gefallen. Bevor der Bischof das Volk segnet, bitte ich darum, dass ihr den Herrn bittet, damit ich gesegnet werde. Das Gebet des Volkes, das den Segen seines Bischofs bittet. Führen wir dieses eure Gebet für in Stille durch.



Und nun werde ich euch und der ganzen Welt den Segen erteilen, das gilt auch allen Männern und Frauen guten Willens.



Brüder und Schwester

Ich verlasse euch. Danke für den Empfang. Betet für mich und bis bald.
Wir werden uns bald wiedersehen.

Morgen möchte ich bei der Muttergottes beten gehen, damit sie ganz Rom behüte.
Gute Nacht und gute Erholung.

von 06.08.2013 13:14

Heiliger Engel des geliebten Gottes, der du mich auf göttliche Anordnung hin vom ersten Augenblick meines Daseins an unter deinen heiligen Schutz genommen und nie aufgehört hast, mich zu verteidigen, zu erleuchten und zu leiten: ich verehre dich als Herrn, ich liebe dich als Wächter, ich unterwerfe mich deiner Führung und gebe dir alles, damit du in mir herrschst. Durch die Liebe Jesu Christi bitte ich dich und flehe dich an, mich nie zu verlassen, auch wenn ich Dir einmal undankbar sein sollte oder rebellisch gegen deine Eingebungen. Führe mich vielmehr gütig auf sicherem Weg, wenn ich abzuirren drohe. Gib mir Licht in meinen Zweifeln, wenn ich darnieder liege, erhebe mich, und in den Gefahren stärke mich, damit du mich in den Himmel bringst, wo ich mich mit dir ewiger Glückseligkeit erfreuen darf. Amen.

Stoßgebet


Heiliger Engel des Herrn, mein eifriger Beschützer, dir vertraue ich mich an, um die göttliche Barmherzigkeit zu erlangen, führe, bewache, beherrsche und erleuchte mich. Amen.

von 04.08.2013 15:23

4. August – Der heilige Dominikus

Auf manchen Bildern trägt der heilige Dominikus einen Spatz in der Hand. Was es mit dem Spatz für eine Bewandtnis hat, werden wir gleich lesen.

Um den heiligen Dominikus zu verstehen, ist es nötig, zunächst kurz die Zeit zu beleuchten, in der er lebte. Um das Jahr 1200 blühte in Oberitalien, in Frankreich und auch am Rhein die Sekte der Albigenser. Ihre Führer taten sehr fromm und sittenstreng, aßen niemals Fleisch und sagten außerdem, dass man kein Eigentum besitzen dürfe. Auch schafften sie den Eid und die Sakramente ab, und alles Katholische war ihnen ein Gräuel. Sie zerstörten die Kirchen, zertrümmerten Bilder und Kreuze und vertrieben und töteten die Priester. Auf der anderen Seite übten sie eine weitgehende Caritas. Durch die Caritas und durch das Leben der Anführer in Armut und Strenge machten sie einen tiefgehenden Eindruck auf das unwissende Volk. Es drohte ein großer Abfall vom katholischen Glauben. Alles aber, was die Kirche gegen sie unternahm, schlug fehl, bis Dominikus endlich in Erscheinung trat.

Dominikus, aus adeligem Geschlecht, war Seelsorger in der spanischen Stadt Salamanka. Als eine Hungersnot ausbrach, machte er alles, was er besaß, zu Geld, um Brot für die Armen zu kaufen. Nur von seinen Büchern wollte er sich nicht trennen, denn er war ein Bücherwurm. Aber schließlich versilberte er auch diesen Schatz, weil die Not der Menschen so groß war.

Einmal musste Dominikus eine Reise machen, auf der er durch das Gebiet der Albigenser in Südfrankreich kam. Da sah er mit eigenen Augen die Zerstörungen, die die Sekte in den Herzen der Menschen anrichtete. So beschloss er, gleich an Ort und Stelle zu bleiben, um die Leute zu bekehren. Das war aber leichter gesagt als getan. Die Leute verspotteten ihn, warfen mit Steinen nach ihm und lauerten ihm auf, um ihn umzubringen. Es war scheinbar eine hoffnungslose Sache, für die er kämpfte.

Was tut man in einer solchen Lage? Man betet um Gottes Hilfe und Beistand. Dominikus betete also, und beim Beten kam ihm ein guter Gedanke. Wenn nämlich die Anführer dieser Sekte arm lebten, so wollte er noch ärmer leben. Wenn sie fasteten, so wollte er es auch tun. Also verzichtete Dominikus auf alles, bis auf ein einziges Kleid. Er schlief in der Kirche auf einer Bank oder unterwegs in einer Scheune. Er machte sein ganzes Leben zu einem einzigen Fasttag und verausgabte sich im Dienst an den Armen und Kranken. Ein solches Vorbild verstanden die Leute besser als alle Predigten. Langsam mehrten sich die Bekehrungen. Die erste Bresche war geschlagen, aber, bei Licht besehen, war der Erfolg nur klein.

Wieder betete Dominikus, und es erschien ihm nach der Legende die Mutter Gottes und lehrte ihn das Rosenkranzgebet. Seitdem stand die Himmelskönigin hinter dem eifrigen Seelsorger. Und so war es nicht verwunderlich, dass er nun bessere Erfolge aufzuweisen hatte. Als die Arbeit immer mehr wurde, gründete Dominikus den nach ihm benannten Orden der Dominikaner, der Großes im Dienst der Menschen leistete, ungezählte Heilige hervorbrachte und heute noch sehr lebendig ist. Dominikus starb am 6. August 1221 in der italienischen Stadt Bologna, und dreizehn Jahre später wurde er bereits heiliggesprochen.

So ist nun die Legende vom heiligen Dominikus erzählt. Aber wann kommt denn nun der Spatz an die Reihe? Schau dir doch nur einmal solch einen Spatz an! Ein richtiger Landstreicher ist er. Ein ständiges Zuhause kennt er nicht. Er verbringt die Nacht in Mauerritzen, kümmert sich in keiner Weise um den morgigen Tag, lässt trotzdem nie den Kopf hängen, sondern zwitschert fröhlich von früh bis spät sein Lied. Auch dieser Spatz ist ein Geschöpf des lieben Gottes, der mit väterlicher Liebe für ihn sorgt, so dass es nie gehört worden ist, dass je ein Spatz nicht mehr gezwitschert hätte.

Gleicht nicht der heilige Dominikus dem Spatz? Auch er besaß nur ein Kleid, er schlief in einer Scheune und überließ sein ganzes Leben der Sorge des Vaters im Himmel. In der Kirche sang er froh und glücklich Gottes Lob und behielt recht mit seinem übergroßen Gottvertrauen. Er stellte sich und seinen neuen Orden allein auf Gottes Vorsehung.

von 03.08.2013 19:31

Weisheiten


Irgendwie Komisch ...
Komisch, dass 50 Euro nach so viel aussehen, wenn man sie der Kirche spendet, aber so wenig sind, wenn man damit einkaufen will.
Komisch, wie lange es dauert Gott für eine Stunde zu dienen, aber wie schnell 60 Minuten mit Freunden vergehen.
Komisch, wie lange ein paar Stunden in der Kirche sind und wie kurz sie sind, wenn man ein Video schaut.
Komisch, wenn uns nichts einfällt, was wir beten können, aber wir unserem Freund immer etwas zu erzählen haben.
Komisch, wie spannend es ist, wenn es im Fußball in die Nachspielzeit geht und wie wir auf die Uhr schauen, wenn der Gottesdienst länger dauert als sonst.
Komisch, wie schwer es ist, ein Kapitel der Bibel zu lesen, aber wie leicht es ist, 100 Seiten eines Bestsellerromans zu verschlingen.
Komisch, wie sich die Leute auf einem Konzert oder bei einem Spiel um die vordersten Plätze bemühen und sich um einen der hintersten Plätze in der Kirche drängeln.
Komisch, dass wir 2 oder 3 Wochen Vorwarnung brauchen, um ein kirchliches Ereignis in unseren Plan zu bringen, ihn für andere Ereignisse aber im letzten Augenblick umändern können.
Komisch, wie schwer es für Leute ist die Gute Nachricht weiterzugeben, aber wie leicht es ist, den neusten Klatsch und Tratsch zu verbreiten.
Komisch, wie wir der Zeitung glauben, aber in Frage stellen, was die Bibel sagt.
Komisch, wie sich Witze im Internet verbreiten, aber wenn man anfängt Nachrichten, die Gott verherrlichen, zu versenden, denken die Leute zweimal nach, ob sie die weiterschicken.


Die sieben sozialen Sünden
Politik ohne Prinzipien
Reichtum ohne Arbeit
Genuss ohne Gewissen
Wissen ohne Charakter
Geschäft ohne Moral
Wissenschaft ohne Menschlichkeit
Kult ohne Opfer


Leben ohne Liebe
Glauben ohne Liebe macht fanatisch.
Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich.
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.
Macht ohne Liebe macht gewalttätig.
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
Ein Leben ohne Liebe macht krank.


Das Schönste auf der Welt

Der schönste Tag? - Heute.
Das größte Hindernis? - Die Angst.
Das Leichteste? - Sich irren.
Die Wurzel aller Übel? - Der Egoismus.
Die schönste Zerstreuung? - Die Arbeit.
Die schlimmste Niederlage? - Die Mutlosigkeit.
Die besten Lehrer? - Die Kinder.
Die erste Nowendigkei? - Sich mittelen.
Was mich am glücklichsten macht? - Nützlich für andere sein.
Der schlimmste Fehler? - Die schlechte Laune.
Das gemeinste Gefühl? - Rache und Groll.
Das schönste Geschenk? - Das Veständnis.
Das Unentbehrlichste? - Das Daheim.
Das wohltuenste Empfinden? - Der innere Frieden.
Die beste Lösung? - Der Optimismus.
Die größte Genugtuung? - Die erfüllte Pflicht.
Die stärkste Kraft der Welt? - Der Glaube.
Die notwendigsten Menschen? - Die Eltern.
Das schönste auf der Welt? - Die Liebe.
(Mutter Teresa)


Die Frucht der Stille ist das Gebet.
Die Frucht des Gebetes ist der Glaube.
Die Frucht des Glaubens ist die Liebe.
Die Frucht der Liebe ist das Dienen.
Die Frucht des Dienens ist der Friede.
(Mutter Teresa)


Gut zu wissen
Bist du von Schicksalsschlägen getroffen?
Und doch: Du bist am Leben!
Bist du von Trauer erfüllt?
Und doch: Unzerstörbar lebt auch in deinem Herz die Freude.
Stehst du mit leeren Händen da?
Und doch: Hände, die bereit sind zu geben, sind niemals leer.
Weisheit ist zu wissen:
Nichts gehört uns auf Dauer, und doch: Alles wird uns zum Guten dienen.

von 01.08.2013 13:49

1. August – Die Kettenfeier des heiligen Petrus

Gleich zu Beginn der Lesung heute stößt man auf den König Herodes. Dieser Herodes hatte bereits eine bewegte Vergangenheit hinter sich, als er König wurde. Im sechsten Lebensjahr kam er nach Rom und geriet früh unter die Räder. Ein Schlemmer war er, ein Verschwender und Schuldenmacher, der zeitweilig sogar im Gefängnis saß, bis ihn die Gunst des römischen Kaisers von heute auf morgen zum König erhob. Natürlich wollten die Juden von einem solchen König nicht viel wissen und schnitten ihn, wo sie konnten. Da katzbuckelte Herodes vor den eigenen Untertanen, schmeichelte ihnen auf jede erdenkliche Weise, und als er merkte, dass er bei den Pharisäern Eindruck machen könne, wenn er die verhassten Christen verfolgte, ließ er zunächst um Ostern 44 den heiligen Apostel Jakobus den Älteren hinrichten. Als nächster sollte der heilige Petrus an die Reihe kommen, der im Gefängnis saß.

Es war in der Nacht vor dem Hinrichtungstag. Petrus wurde im Gefängnis wie ein Schwerverbrecher von sechzehn Soldaten in vier Abteilungen bewacht. Zwei weitere Gefangenenwärter befanden sich bei ihm in der Zelle. Außerdem trug der Verurteilte doppelte Ketten. Da war an ein Entweichen oder an eine Befreiung nicht zu denken, aber die christliche Gemeinde in Jerusalem betete ohne Unterlass zum Herrn für Petrus, und es sollte sich tatsächlich zeigen, dass das Gebet stärker ist als alle Wachen und Ketten.

In der Nacht vor dem Hinrichtungstag schlief Petrus trotz der Wachen und Ketten seelenruhig den Schlaf des Gerechten. So fest schlief er, dass der Engel, den Gott zu seiner Befreiung sandte, ihm erst einen kräftigen Stoß geben musste, damit er aufwache, und während er sich verschlafen noch die Augen rieb, fielen ihm die Ketten von den Händen, und schon drängte der Bote des Himmels zur Eile mit den Worten: „Petrus, mal schnell in die Schuhe!“ Petrus tat so, und wieder sagte der Befreier: „Nun nimm den Mantel und dann rasch hinter mir her!“ Petrus tat, wie ihm geheißen wurde, aber bei Verstand war er immer noch nicht, es kam ihm vor, als träume er. Darauf schritten die beiden ungesehen und ungehindert durch die Wachen bis zur dreifach verriegelten eisernen Gefängnistür, und siehe da, das Tor öffnete sich von selbst. Stillschweigend begleitete der Engel seinen Schützling noch ein Stück Wegs und war dann plötzlich verschwunden. Jetzt erst kam Petrus zu sich selbst. Wie versteinert blieb er einen Augenblick stehen, fasste sich mit der Hand an die Stirn und sagte halblaut vor sich hin: „Nun weiß ich sicher, dass der Herr seinen Engel gesandt hat, er hat mich aus der Hand des Herodes und aller Erwartung des Volkes der Juden entrissen.“

Da stand also der befreite Petrus mutterseelenallein auf der nächtlichen Straße und überlegte, was er tun solle. Natürlich durfte er unter den gegebenen Umständen nicht in Jerusalem bleiben. Bevor er jedoch das Weite suchte, wollte er erst den Glaubensbrüdern Bescheid geben. So stapfte er durch die Stadt nach dem Abendmahlssaal, der ersten Kirche der Christenheit, wo zur gleichen Stunde die Gläubigen für ihn beteten. Stürmisch, wie es seine Art war, klopfte er drei-, vier-, zehnmal nacheinander, und es kam auch sogleich eine Magd, und als diese die Stimme des Apostels vernahm, vergaß sie die Tür zu öffnen, rannte vielmehr zu den anderen zurück und meldete, Petrus stehe draußen. Da gab es erstaunte Gesichter, einer warf einen vielsagenden Blick nach dem älteren Mädchen, und ein zweiter meinte: „Du, du bist wohl nicht recht bei Trost, was?“ Währenddessen trommelte Petrus unten an der Tür weiter, und als man ihm endlich öffnete, stand er wirklich da. Groß war die Freude, als Petrus von seiner Befreiung berichtete. Darauf gab er noch schnell einige Anordnungen und verließ in der gleichen Nacht die Stadt, um sich in Sicherheit zu bringen.

Vierhundert Jahre nach dem erwähnten Vorfall kamen die Ketten, die Petrus in Jerusalem getragen und die die dortigen Christen in all der Zeit als Reliquien verehrt hatten, nach der Ewigen Stadt, und als sie der damalige Papst neben die Ketten legte, an die der Apostelfürst später im Kerker zu Rom angeschmiedet war, schlossen sich beide zu einer einzigen Kette zusammen. Da erbaute man zu Ehren der Ketten eine Kirche, die man die Kettenkirche nannte und in der heute noch die Ketten des heiligen Petrus gezeigt und verehrt werden, und wer sie sieht, wird dabei unwillkürlich an die Tatsache erinnert, dass der liebe Gott ein gutes und beharrliches Gebet gern erhört.


1. August – Die Machabäische Mutter mit ihren sieben Söhnen



Die fromme Machabäische Mutter und ihre sieben Söhne waren schon zweihundert Jahre vor Christi Geburt ein leuchtender Beweis, dass den Menschen nichts von der Liebe Gottes zu scheiden vermag, solange er Ihn vor Augen hat und sein Wort im Herzen bewahrt.

Als Antiochus Epiphanes, König in Syrien, Jerusalem erobert hatte, versuchte er die Juden mit Gewalt vom wahren Gott abzubringen und zur Anbetung der aufgestellten Götzenbilder zu bewegen. Viele ließen sich von der Furcht vor dem Tod zum Abfall verleiten; andere aber wählten lieber den Tod. Unter denen war auch die Machabäische Mutter mit ihren sieben Söhnen. Da sie sich weigerten, das Gesetz ihrer Väter zu übertreten, wurden sie auf Befehl des Königs mit Geißeln und Ochsensennen grausam geschlagen.

Der älteste von ihnen antwortete dem König: „Was willst du viel fragen und von uns wissen? Wir wollen lieber sterben, als gegen den Herrn unseren Gott sündigen.“ Über diese Rede wurde der König sehr zornig und ließ ihm, weil er zuerst geredet hatte, die Zunge ausreißen, die Haut abziehen, Hände und Füße abhauen und ihn dann in einem glühenden Kessel lebendig braten. Die Mutter aber und die sechs anderen Brüder mussten zusehen, wie er auf diese langsame Weise zu Tode gemartert wurde.

Hierauf führte man den zweiten zur Marter. Diesem streiften sie die Haut samt den Haaren vom Haupt und fragten ihn, ob er dem Gebot des Königs gehorchen wolle, ehe er an allen Gliedern des Leibes gemartert würde. Er antwortete mit festem Mut: „Nein, ich werde es nie tun.“ Ja noch in den letzten Zügen sprach er zum König: „Grausamer König! Du nimmst uns zwar dieses zeitliche Leben; aber der König des Himmels und der Erde wird uns, weil wir aus Liebe zu Ihm sterben, wieder auferwecken zum ewigen Leben.“

Der dritte bot seine Hände freiwillig dar und sprach voll Zuversicht: „Diese Glieder hat mir Gott zum Himmel gegeben, ich habe sie als Gottes Gabe jeder Zeit in Ehren gehalten und nur um seines Gesetzes willen gebe ich sie gerne hin.“ Er starb mit diesen Worten.

Der vierte sprach noch im Augenblick des Todes: „König! Du hast zwar selbst die Macht uns zu peinigen; wisse aber: Mitten unter den Qualen des Todes sind wir doch selige als du, denn wir haben die Hoffnung, dass uns Gott wieder auferwecken wird zu einem besseren Leben. Dir aber wird die Auferstehung nicht zum Leben, sondern zum Tod und zur Verdammung sein.“

Dann ergriffen sie den fünften und geißelten ihn. Dieser sah auf Antiochus und sprach: „Du bist ein Mensch und musst sterben! Weil du aber Gewalt hast auf der Erde, so tust du jetzt was du willst. Aber nicht lange mehr, so wirst du erfahren, dass Gott noch mächtiger ist als du und dich und dein Geschlecht dafür strafen wird.“

Jetzt wurde der sechste Bruder zur Peinigung herbeigeführt. Dieser sprach noch in den letzten Zügen: „Betrüge dich nicht umsonst, o König! Schreibe die Macht, uns zu töten, nicht deiner Hoheit zu. Wir leiden dies alles bloß aus eigener Schuld. Weil wir gegen Gott gesündigt haben, so lässt er so schreckliche Dinge über uns kommen. Dir aber wird es nicht ungestraft hingehen, dass du es wagst, gegen Gott so zu wüten.“

Nun war noch der jüngste Bruder übrig. Diesen nahm der König zu sich hin und redete überaus freundlich mit ihm. Er beteuerte es ihm mit einem Eid, wenn er das Gesetz seiner Väter verlassen würde, so wolle er ihn reich und glücklich und zu einem großen Herrn machen, ihn für seinen Freund halten und es ihm an nichts fehlen lassen. Der Junge ließ sich aber durchaus nicht dazu bewegen. Da rief der König die Mutter herbei und riet ihr, sie sollte ihn dazu bereden, damit doch wenigstens einer ihrer Söhne am Leben bleibe. Aber die Mutter beugte sich zu ihrem Sohn herab und sagte zu ihm: „Du mein liebes Kind, das ich unter meinem Herzen getragen habe, so lange Zeit ernährt und mit so großer Mühe bis zu diesem Alter erzogen habe,- erbarme dich doch über mich! Ich bitte dich, mein Kind, sieh Himmel und Erde an und alles was darin ist. Sieh, dieses alles und das ganze Menschengeschlecht hat Gott aus nichts gemacht. Fürchte dich daher nicht vor dem Henker, sondern zeige dich deiner Brüder würdig und stirb gerne. So wird der barmherzige Gott, samt deinen Brüdern, dich mir wieder geben.“

Ehe die Mutter noch ausgeredet hatte, sprach der Junge zu den Henkern: „Worauf wartet ihr noch? Ich gehorche allein dem Gebot Gottes, das er uns durch Mose gegeben hat. Du aber, o König! der du dem Volk Gottes alles Leid antust, wirst der Hand Gottes nicht entfliehen. Trotze nicht auf deine Gewalt; denn du bist dem Gericht Gottes, der allmächtig ist und alles weiß, noch nicht entronnen. Meine Brüder sind nun, nach diesen kurzen Leiden, der Verheißung des ewigen Lebens teilhaftig geworden. Du aber wirst noch nach Gottes gerechtem Urteil für deinen Übermut bestraft werden. Ich will nun nach dem Beispiel meiner Brüder Leib und Leben um des Gesetzes meiner Väter willen gerne dahin geben. Gott wird, um was ich herzlich flehe, sich seines Volkes bald wieder erbarmen. Du aber wirst unter großen Qualen und Peinen noch bekennen müssen: Er allein ist der wahre Gott.“

Da der König dies hörte, wurde er wütend vor Zorn. Er ließ ihn noch schrecklicher martern als alle übrigen und zuletzt auch noch die Mutter.

Welch ein hoher Mut, den uns der Blick ins bessere Leben gibt! Der lebendige Gedanke an den Himmel nimmt dem furchtbarsten Tod alles Schreckliche und vernichtet alle verführerischen Reize dieser sichtbaren Welt, wenn wir mit Paulus glauben: „Dass die Leiden dieser Zeit gar nicht zu vergleichen sind mit der Herrlichkeit, die künftig an uns offenbar werden wird.“ (Röm 8,18)

von 31.07.2013 11:16


31. Juli – Der selige Johannes Kolumbini (+ 1367)


Am heutigen Tag feiert die Kirche das Fest eines sehr bekannten Heiligen, es ist Ignatius von Loyola, der Stifter des Jesuitenordens. Wir wollen aber einen anderen Heiligen des heutigen Tages auswählen, der etwas weniger bekannt ist.

Wie der Christ aber überhaupt nichts lesen kann, das ihm größeres Heil brächte, als das Leben der Heiligen, das erwies sich nicht nur am heiligen Ignatius selbst, sondern auch noch an einem anderen Heiligen vom heutigen Tag, an dem heiligen Kolumbini. Ignatius von Loyola war ein spanischer Offizier und wollte in der Langeweile, da er wegen seiner Wunden das Bett hüten musste, Romane lesen; weil im Haus aber keine waren, gab man ihm eine Heiligenlegende zu lesen; und diese Legende wirkte mit der Gnade Gottes so auf ihn, dass er sich bekehrte und ein großer Heiliger wurde. Mit Kolumbini ging es aber so:

Er stammte aus einem vornehmen Geschlecht in Siena in Italien. Diese Stadt war zu jener Zeit (1300 n. Chr.) von fürstlicher Gewalt unabhängig und regierte sich selbst. Heute würde man sagen: Siena war eine Republik. Da Johannes Kolumbini durch diese Verhältnisse Aussicht hatte einmal selbst an der obersten Regierung teilnehmen zu können, widmete er sich in der Jugend den Wissenschaften für den in Aussicht stehenden Beruf; zugleich lernte er auch ein Handelsgeschäft; das wurde damals auch bei adeligen Familien für anständiger gehalten als untätig zu leben. Er war noch jung, als er sich auf den Wunsch seiner Eltern mit Blasia, einer schönen tugendhaften Tochter aus einer angesehenen Familie, verehelichte.

Im Verlauf einiger Jahre wurde diese Ehe auch mit Kindern gesegnet, einem Jungen und einem Mädchen. Allein die Freude darüber wurde bald in ebenso großes Leid verwandelt; die Kinder starben bald wieder. Für Kolumbini war das wohl ein harter Schlag; jedoch hatte die Vorsehung eine gute Absicht dabei, wie wir bald sehen werden.

Als Kolumbini zum Mann geworden war, wurde er als Mitglied in den Magistrat der Stadt aufgenommen und allmählich wurden ihm die wichtigsten Geschäfte anvertraut. Dabei führte er jedoch sein Handelsgeschäft fort, aber der Ausspruch des Apostels ging auch in Erfüllung, der an Timotheus 1,5.9: „Die aber reich werden wollen, fallen in Versuchung und Fallstricke des Teufels und in viele törichte und verderbliche Begierden, die die Menschen ins Verderben ziehen. Denn die Wurzel aller Übel ist die Habsucht.“ Von Jugend auf bestrebt im Handel zu gewinnen, überschritt allmählich dieses Streben bei Kolumbini das rechte Maß; Habsucht und Geiz schlichen sich ein; hier öffnete er die Hand, um zu fassen was fremd war, dort schloss er sie, um zurückzubehalten, was er nach Billigkeit hätte geben sollen. Zwar hielt ihn ein natürliches Rechtsgefühl noch von größeren Versündigungen gegen fremdes Gut zurück, aber Hausgenossen und sonst Nahestehende merkten wohl, wie er mehr und mehr von Habgier umstrickt wurde. So z.B. hielt er altes Getreide sorgfältig verschlossen, bis gegen Frühjahr der Preis höher wurde und ihm wegen des allgemeinen Mangels ein großes Angebot gemacht wurde. Wenn ihm aber durch das lange Aufbewahren die Frucht verdarb und angefressen war, gab er sie an Bauern und sonst dürftige Leute unter der Bedingung, dass sie ihm zur Erntezeit ein gleiches Maß gesunder Frucht zurückgeben mussten.

Eines Tages kam Kolumbini etwas früher als sonst vom Wechseltisch (Bank, Börse) nach Hause und wollte alsbald essen, da er Hunger hatte. Aber es war eben noch nicht ganz fertiggekocht; deshalb ermahnte er ärgerlich Magd und Frau schnell fertig zu werden. Diese beeilten sich zwar seinem Befehl nachzukommen, aber sie konnten eben doch nicht sogleich die Mahlzeit auftragen, weil das Kochen eben seine Zeit erfordert. Kolumbini, zugleich vom bellenden Magen und nagenden Hunger geplagt, wurde über das Zögern mehr und mehr zornig und erfüllte das Haus mit Schimpfen und Fluchen.

Die rechtschaffene und kluge Gemahlin setzte dem Toben des Mannes Sanftmut entgegen und bat ihn noch ein wenig zu warten, in der Heiligenlegende zu lesen und sich damit die Zeit zu vertreiben, bis das Essen fertig sei. Er aber, aufgebracht, riss ihr das angebotene Buch aus der Hand und warf es auf den Boden und stieß in seinem Zorn Reden aus, die sich für einen gesitteten und ehrbaren Mann nicht geziemen. Um nicht die Flamme noch mehr anzufachen, entfernte sich die betrübte Blasia ohne ein Wort weiter zu sagen und bemühte sich möglichst schnell das Essen zu bereiten.

Da legte sich allmählich der Zorn bei Kolumbini; er kam zur Besinnung und schämte sich seines Fehlers; er hob das Buch wieder vom Boden auf, öffnete es und fing an zu lesen, was sich ihm gerade aufgeschlagen hatte. Es war aber gerade die wunderbare Bekehrung und Buße der Maria aus Ägypten, die vorher eine ganz verrufene Sünderin war, dann aber in 45jähriger Buße in der Wüste zu einer so reinen Seele umgewandelt wurde, dass sie des Umgangs mit Engeln und dem Herrn der Engel gewürdigt wurde. Als Johannes dies las, wurde sein Herz davon ganz erfreut; der Zorn legte sich vollständig und die ungeduldige Stimmung verwandelte sich in fromme Gedanken. Bald hielt er ein wenig mit dem Lesen ein und überließ sich der Bewunderung, bald wandte er die Augen wieder dem Buch zu; ein anderer Hunger war erwacht, an einem heilsameren Mahl erquickte er seine Seele. Die Begierde der Nachahmung stieg in ihm auf und schließlich fasste er den Entschluss, sein Leben zu ändern. Unterdessen erscheint die emsige Gemahlin, meldet, das Essen sei fertig und aufgetragen. Johannes antwortete: „Wartet noch ein wenig und habt jetzt ihr auch Geduld, bis ich die Geschichte, die ich angefangen, fertig gelesen habe.“ – „Recht gern“, sagte die Frau, „fahre nur fort, wir wollen unterdessen sorgen, dass das Essen nicht kalt werde.“ Sie freute sich verwundert über diese Veränderung ihres Mannes, warf sich im Nebenzimmer auf die Knie, dankte Gott dem Allmächtigen und bat inständig, dass er das angefangene gute Werk vollenden, die Augen des Blinden öffnen, seinen Sinn von der Begierde nach Reichtum losreißen und ihm ein gelehriges und zu den göttlichen Geboten bereitwilliges Herz erschaffen möge.

Und dieses Gebet war nicht vergeblich; Johannes wurde in einen anderen Menschen verwandelt. Es war in seine kalte Brust von oben herab ein Funke gefallen, der anfänglich langsam um sich griff, aber doch lebhaft den Vorsatz eines besseren Lebens anfachte und allmählich in volle Flammen ausbrach. Zuerst legte er die Habsucht und das Jagen nach Gewinn ab. Den Teil der Zeit, dem er dem Handelsgeschäft entzog, verwandte er auf das Gebet. Er erbarmte sich der Armen, gab allmählich reichlichere Almosen, besuchte die Kirchen, und zeigte noch andere derartige Merkmale des erwachten innerlichen Lebens. Blasia flehte Tag und Nacht den Herrn an, er möge doch die guten Vorsätze ihres Mannes segnen und stärken und sie selbst nährte sie tagtäglich durch ermunternde, fromme Zusprüche.

Der neue Geist, der bei Kolumbini zur Herrschaft gekommen war, gab sich aber besonders in Bezug auf seine bisherige Hauptleidenschaft zu erkennen. Er forschte fleißig darüber nach, wo und wem er zu wenig gegeben oder zu viel abgenommen habe, um es dann ohne Verzug reichlich zu ersetzen. Desgleichen hinterging er niemanden mehr beim Einkaufen, sondern er gab zuweilen noch etwas mehr; dagegen gab er beim Verkauf die Ware oft unter dem üblichen Preis. Dieses verursachte ihm einen großen Zulauf, obschon er es nicht suchte; aber es erweckte auch allgemein Verwunderung, weil er vorher als ein gewinnsüchtiger Mann, der es selbst bei den Armen äußerst genau zu nehmen pflegte, bekannt war. Einige meinten, irgendein Freund müsse den Kolumbini Vorstellungen gemacht haben, wie er durch seinen Geiz sich und der Familie Schande bringe. Andere sahen diese große Umänderung seines Charakters für ein Zeichen an, dass es in seinem Kopf nicht mehr ganz richtig sei. Nur einige einsichtsvolle Leute errieten das Wahre, dass nämlich die Gnade Gottes ihn ergriffen habe und dieses der Beginn zu einem heiligen Leben sei. Johannes selbst aber war schon so in Christus fest gegründet, dass ihm weder Tadel noch Lob zu Herzen ging.

Nachdem Johannes auf diese Weise angefangen hatte Gott zu dienen, machte er rasche und große Fortschritte. Täglich widmete er mehrere Stunden der Betrachtung, er ging fleißig den Predigten nach, las erbauliche Schriften, besuchte Kranke und Spitäler, suchte Umgang mit Gleichgesinnten. Gleichzeitig mied er um Zeit zu ersparen Gesellschaften und beschränkte sein Handelsgeschäft. Aber auch dies war ihm nicht genug. Mit Einwilligung seiner Frau machte er das Gelübde lebenslänglicher Enthaltsamkeit und nahm sich vor sein Geschäft ganz aufzugeben und allmählich alles den Armen zu verteilen.

Nach einiger Zeit wurde Kolumbini krank. Da machte es ihm Bedenken, dass er zu Hause so sorgfältig in seinem weichen Bett verpflegt werde, während sein Herr nichts hatte, wohin er sein Haupt legen konnte, und niemanden, der ihn am Kreuz getröstet hätte. Deshalb machte er sich in der Nacht, als alle im Haus schliefen, fort und suchte das ärmste Spital in der Stadt auf und bat um Aufnahme und wurde hier, da man ihn nicht kannte, wie ein anderer Armer gehalten. Nach mehreren Tagen entdeckten endlich seine Angehörigen, wo er sich aufhielt, und brachten ihn zu seinem größten Leidwesen wieder in sein Haus.

Nun aber erwuchs dem gottseligen Mann eine Versuchung und schwere Plage von einer Seite, woher man es nicht hätte vermuten sollen. Seiner sonst religiösen Frau nämlich schien das bußfertige Leben des Kolumbini übertrieben; bald machte sie ihm bittere Vorwürfe, bald suchte sie ihn durch schmeichelhaftes Zureden dahin zu bringen, dass er sein Fasten, seine Einfachheit in der Kleidung, sein vieles Beten verringere und zu einer Lebensweise zurückkehre, die der Welt nicht anstößig sei. Kolumbini blieb aber standhaft gegen all diese Anfechtungen; er gab zur Antwort: „Seit die Liebe des Gekreuzigten mein Herz erfasst hat, scheint mir das, was der Welt bitter und abscheulich ist, nichts als Süßigkeit und Honig zu sein.“

So war es schon acht Jahre fortgegangen, als bei der zunehmenden Heiligkeit des Johannes allmählich auch Wunderzeichen zum Vorschein kamen. So leuchtete er einmal in der Nacht während des Gebetes am ganzen Körper; ein Aussätziger, den er nach Hause trug und in das Bett legte, während Blasia darüber schimpfte, erfüllte das ganze Zimmer mit übernatürlichem Wohlgeruch und bei späterem Nachsehen war er verschwunden. Blasia erkannte nun, dass sie bisher dem Heiligen Geist, der ihren Mann getrieben, widerstanden habe. Sie ging in sich und erklärte, von nun an willige sie in alles ein, wozu Gottes Geist ihn mahnen werde. Jetzt erst glaubte Kolumbini wahrhaft frei zu sein. Nachdem er dafür Sorge getragen hatte, dass seine Frau ihren lebenslänglichen Unterhalt habe, gab er sein ganzes Vermögen zu religiösen und wohltätigen Zwecken hinweg, und wollte von nun an in vollkommener Armut nur von dem Brot leben, das er als Almosen bekam. Es war eine wunderbare Erscheinung für die ganze Stadt Siena, den Mann, der einst als Stadtrat in vornehmer Kleidung einherging, von adeligen und hochgestellten Personen begleitet, allenthalben geehrt und gegrüßt, den jetzt zu sehen barfuß, in dürftiger, zerrissener Kleidung, vor den Häusern um ein Stück Brot betteln. Um sich recht zu demütigen, ging er in den Regierungspalast, wo er einst selbst als angesehene Magistratsperson geglänzt hatte und wo öffentliche Gastmähler gehalten wurden. Dort bat er den Küchenmeister, der einen Knecht brauchte, ihn selber dazu anzunehmen. Sobald ihm seine Bitte gewährt war, fegte er den Boden, trug Holz, reinigte die Schüsseln, schwenkte die Gläser, und da das Wasser ziemlich weit von einem Brunnen geholt werden musste, trug er es in großen Gefäßen über die Straßen. Diese Knechtsdienste verrichtete er zwei Monate lang, ohne dass er die geringste Nahrung aus der Küche annahm, sondern er wollte lieber das notwendige Brot erbetteln.

Durch die Überfülle der Liebe Gottes getrieben, konnte sich Kolumbini nicht enthalten, an öffentlichen Plätzen auch zu predigen, d.h. den Leuten recht ernstlich ins Gewissen zu reden, dass sie sich doch von ganzem Herzen von der Sünde und der Welt zu Gott bekehren möchten. Und sein Wort und Beispiel übten eine solche Kraft aus, dass nicht nur viele Sünder Buße taten, sondern dass manche sich dem seligen Kolumbini anschlossen, um in gleicher Weise dem Heiland nachzufolgen. Da aber auch Jünglinge und Männer aus vornehmen Familien die Lebensweise des Dieners Christi ergriffen, so entstand darüber viel Empörung und die Verwandten derselben brachten es zuletzt dahin, dass Kolumbini als Anstifter dieser Verkehrtheiten, wie sie es nannten, von dem Magistrat aus Siena ausgewiesen wurde.

Als der Heilige auf diese Weise die Vaterstadt verlassen musste, entstand ein furchtbares Gewitter mit Hagel und Wolkenbruch, und darauf brach in der Stadt eine verheerende Krankheit aus, die kein Haus verschonte. Das Volk sah diese Heimsuchung allgemein als Strafe an, weil man den Diener Gottes so ungerecht vertrieben habe, und der Magistrat schickte eine Deputation nach Aretino, wohin sich Kolumbini begeben hatte, um ihn um Verzeihung zu bitten und zur Rückkehr einzuladen. Gott hatte aber gerade diese Verbannung zugelassen, um auch in Aretino und anderen Orten das Feuer der Bekehrung durch Kolumbini anzuzünden. Viele Sünder änderten auf seine Bußpredigten hin gänzlich ihr Leben, Feinde versöhnten sich, ungerechtes Gut wurde zurückgegeben, Klöster kehrten wieder zu größerem Eifer und zur Zucht zurück. Er kam auch nach Pisa und in andere Städte. Überall hatte er den gleichen Erfolg, er bekam mehr und mehr Jünger, von denen manche selbst Heilige geworden sind.

Diese Bekehrungen geschahen oft ganz wunderbar. Da er einmal auf seiner apostolischen Wanderung war, traf er im Feld einen Bauern, der gerade pflügte. Kolumbini blieb ein wenig stehen, richtete fest seinen Blick auf ihn und sprach: „Komm und folge mir nach.“ Der Bauer ließ alsbald Pflug und Ochsen stehen und wurde ein so treuer Nachfolger seines neuen Lehrmeisters, an den er sich von nun an hielt, dass er es zu einem hohen Grad von Vollkommenheit brachte. In Viterbo brachte Kolumbini viele zur gründlichen Bekehrung; ein lasterhafter Mann aber war weder durch seine feurigen Predigten, noch durch Unterredung unter vier Augen zur Sinnesänderung zu bringen. Da sprach der Heilige im Übermaß der Liebe zu ihm: „Mein Bruder, wenn du umkehren und deinem Sündenleben ein Ende machen willst, so schenke ich dir alles, was ich bisher an Verdiensten von Gott mir erworben habe und weihe es deinem Seelenheil.“ Darauf sprach sein geistlicher Gehilfe Vincentius: „Und ich nehme die ganze Last deiner Sünden auf meine Schultern und will dafür die Verantwortung vor dem gerechten Richter tragen. Der barmherzige Gott wird die Bürgschaft annehmen, wenn du von deinem bösen Weg dich bekehren willst.“ Dieses überwältigte endlich das steinerne Herz des Sünders so, dass er in heftige Tränen ausbrach.

Das Geschlecht der Piccolomini ist eines der berühmtesten in Italien. Bartholomäus Piccolomini war damals in Siena zu den höchsten Ehrenstellen gelangt und hatte seinen ausgezeichnet begabten und wohlunterrichteten Söhnen gleichsam auch die Bahn dazu eröffnet. Bei diesem zündete auch das heilige Feuer, das aus den Reden des heiligen Büßers strömte. Wie ein Schneehaufen in der Frühlingssonne, zerschmolz all seine bisherige Liebe zum Irdischen; und seine Bekehrung zündete wieder bei den Söhnen. Sie meldeten sich alle drei bei Kolumbini, der sie mit Freuden als seine Genossen annimmt. Der Vater verteilte nun sein ganzes Vermögen; den einen Teil bekamen die Armen, der andere war zur Aussteuer für arme Mädchen bestimmt zum Ehestand oder ins Kloster; den dritten verteilte er auf den Rat einsichtsvoller Männer an seine Verwandten. Seinen Söhnen gab er nichts, weil sie, wie er selbst, den Herrn als ihr Erbteil erwählt hatten. Sie legten miteinander die weltlichen Kleider ab, zogen ein einfaches und grobes Gewand an, gingen barfuß und unbedeckten Hauptes einher; ihre geringe Speise bettelten sie; die Erde war ihr Bett; ihr Vergnügen Bußübungen, Arbeiten und Gebet. Täglich gingen sie auf öffentliche Plätze und riefen: „Vivat Jesus Christus, gelobt sei in Ewigkeit Jesus Christus!“ Es ist unbeschreiblich, welch Aufsehen es machte, dass die angesehensten Männer der Stadt so gänzlich der Welt und all ihrer Hoffart und Lust entsagten; und wie sie selbst durch das Beispiel des heiligen Kolumbini, und der durch das Beispiel der Maria von Ägypten zum Büßerleben erweckt wurde, so wurden nun wieder viele durch der drei Piccolomini bekehrt, ein gottseliges Leben zu beginnen.

Als die Schülerzahl immer größer wurde, wandte sich Kolumbini an Papst Urban V., um von ihm seine Genossenschaft und ihre Regeln gutheißen zu lassen. Dieselbe hatte sich zur Hauptaufgabe Bußübungen und Krankendienst gemacht. Der Papst genehmigte die Genossenschaft. Die Mitglieder wurden „Jesuaten“ genannt. Als nämlich Kolumbini mit seinen Genossen nach Viterbo kam und ihrer Gewohnheit gemäß öfters auf der Straße den Heiland priesen mit den Worten: „Gelobt sei Jesus, Vivat Jesus!“ riefen die Kinder ihnen den Namen „Jesuaten“ nach. Von nun an behielten sie diesen Namen bei; Kolumbini aber starb bald, nachdem der Papst seine Gesellschaft gutgeheißen hatte. Nach seinem Tod bezeugte Gott durch manche Wunderzeichen, wie wohlgefällig dieser Mann vor Ihm, dem unendlich Heiligen, war.

Das Senfkörnlein im Leben des seligen Kolumbini war eine Heiligenlegende, aus deren viertelstündiger Lesung eine große Umwandlung, ein heiliges Leben, die Bekehrung von zahllosen Sündern, mehrere Heilige und eine vielverbreitete religiöse Genossenschaft erwachsen sind. Auch über uns streut Gott zahllose Senfkörnlein aus, von innen durch gute Einsprechungen und von außen durch Predigt, Beispiel, Bücher, Heimsuchung, Ereignisse verschiedener Art. Aber leider will selten eines auf dem gefrorenen Boden unseres Herzens zum Sprießen und zum Gedeihen kommen. Bei Kolumbini ist es spät noch dazu gekommen, er war schon 51 Jahre alt. Allmächtiger, lass es bei uns nicht zu spät sein; streue jedem noch ein solches Senfkörnlein ins Herz und ins Leben, von dem du weißt, dass es einmal keimen und zu mächtigem Wuchs erstarken werde!

von 30.07.2013 14:08

30. Juli – Die heilige Julitta (+ 303)

Wenn bei der Wandlung der Leib und das Blut, das der Heiland für uns hingegeben hat, vom Priester gezeigt wird, so soll der Christ Liebe mit Liebe, Opfer mit Opfer erwidern. Er spricht deshalb: „Jesus dir lebe ich, Jesus dir sterbe ich, Jesus dein bin ich lebendig und tot.“ Was diese Worte sagen, das siehst du am besten ausgelegt im Leben und Sterben der heiligen Julitta. Sollen deine Worte nicht jedes Mal eine Lüge sein, so musst du auch bereit sein, Gut und Blut für deinen Heiland aufzuopfern; und wenn die Lebensverhältnisse solches nicht von dir verlangen, so musst du wenigstens jedes Opfer an Eigentum oder Vergnügen bringen oder jede Mühe auf dich nehmen, wenn es sich darum handelt, keine Sünde zu tun oder eine Pflicht oder gottgefällige Tat zu vollführen.

Der berühmte Kirchenvater Basilius der Große hat selbst auf die heilige Julitta eine Lobrede gehalten, die noch vorhanden ist. Statt einer gewöhnlichen Erzählung wollen wir den heiligen Basilius sprechen lassen, d.h. seine Lobrede auf die heilige Julietta hören:

„Die Ursache der heutigen Versammlung in diesem Tempel ist das Fest, das zu Ehren der heiligen Märtyrerin gehalten wird. Denn wir haben euch diesen Tag angekündigt als Feiertag, der festlich zu begehen ist zum Gedächtnis eines großen ritterlichen Kampfes, den die selige Julitta mit Verwunderung und Entsetzen aller, die sie kämpfen sahen oder davon gehört haben, in weiblichem Körper, aber mit mutiger, mehr als männlicher Seele ausgeführt hat – wenn die eine Frau genannt werden darf, die durch heldenmütige Tapferkeit weit über die Schwachheit weiblicher Natur hinausgeragt hat. Denn ich glaube in Wahrheit, dass von ihr unser gemeinsamer Feind und Widersacher, der Satan, niedergeworfen wurde, zumal ihm am unerträglichsten sein muss, wenn ihm vom weiblichen Geschlecht die Siegespalme entrissen wird. Der nämlich gewöhnt ist, in ohnmächtigem Übermut gewaltig zu prahlen, als werde er den ganzen Erdboden zusammenschmettern, wie auf ein Nest die Hand darauf legen, und die verlassenen Eier daraus rauben, und Städte zu Wüsteneien verwandeln – der nämliche ist durch die Tugend dieser herrlichen Frau zu Schanden geworden. Die, welche er reizte von Christus abzufallen, indem Gott sie nicht schützen und bewahren werde, die fand er in Wahrheit stärker als es ihre Natur mit sich brachte; denn sie verachtete und verlachte die Schreckmittel des Feindes umso mehr, je mehr er gehofft hatte, sie dadurch einzuschüchtern.“

„Sie hatte nämlich eine Anklage vor Gericht gebracht gegen eines der Häupter der Stadt, gegen einen Mann, der durch Betrug und Gewalt große Reichtümer zusammengescharrt hatte. Den größten Teil des Besitztums der Julitta: Felder, Häuser, Vieh und Leibeigene hatte er ebenfalls gewaltsam an sich gezogen; als er zuletzt ihr auch noch den übrigen Hausrat hinweggenommen hatte, stellte er sich im Voraus sicher gegen gerichtliche Anklagen, indem er etliche Verleumder und falsche Zeugen sich verschaffte und zugleich durch schmutzige Bestechung der Richter für seine Sache erkaufte. Da der festgesetzte Tag zur Verhandlung kam, und Richter und Anwälte bereit saßen, fing Julitta an, dem Richter die rücksichtslose Gewalttätigkeit jenes Menschen zu schildern und wollte urkundlich nachweisen, dass sie seit längster Zeit rechtmäßig jene Güter besessen hatte. Da sie aber bitterlich klagte, wie sein gewaltsamer und unersättlicher Geiz fremdes Gut verschlinge, trat jener hervor und erklärte an den Gerichtsschranken, Julitta könne nach dem Gesetz keine Anklage stellen oder einen Prozess beginnen; denn es sei widerrechtlich, dass die, welche die Götter der Kaiser durchaus nicht verehren, anderen Bürgern in irgend einer Sache gleichgestellt werden, wenn sie nicht zuerst den Glauben an Christus abgeschworen haben.“

„Dem Richter schien diese Einrede begründet und dem bestehenden Recht gemäß. Alsbald wurde befohlen, Weihrauch und Kohlen herbeizubringen, und von den Richtern verlangt, wenn sie den Schutz des Gesetzes ansprechen wolle, so möge sie jetzt Christus abschwören; wenn sie aber starrsinnig bei ihrem Glauben verharre, so gebe es für sie keinen Rechtsschutz mehr, ja sie habe überhaupt keinen Teil mehr am Staat, ja sie sei nach den Verordnungen, die zu jener Zeit von den Kaisern gegeben waren, mit der Acht gebrandmarkt.“

„Was tat nun Julitta? Hat bei ihr die Liebe zum Reichtum die Oberhand gewonnen? Hat sie ihr Heil beiseite gesetzt um des Anspruches willen, gerichtlich ihr Recht zu verfolgen? Ward sie durch die Gefahr, die ihr seitens der Richter drohte, im Innern bestürzt und erschrocken? Wahrlich nichts weniger als dies. Was spricht sie? „Lieber möge selbst das Leben verloren sein und alles zeitliche Gut; und lieber bleibe mir nicht einmal mehr der Leib, als dass gegen Gott meinen Schöpfer irgendein böses Wort aus meinem Munde komme.“ Je mehr sie den Richter durch diese ihre Reden in heftiger und grimmiger Zorneswut entbrennen sah, desto mehr Danksagungen brachte sie Gott dar, dass, während sie um hinfälliger Güter willen gegen den Räuber Recht suche, ihr jetzt der Besitz ewiger Güter zuzufallen scheine. Sie sah nämlich, wie ihr die Erde genommen werde, damit sie das Paradies besäße, wie sie der Schmach überantwortet werde, damit sie würdig werde der Krone der Herrlichkeit; wie ihr Körper schmählich zerschlagen und sie dieses zeitlichen Lebens beraubt werde, damit sie teilhaftig sei jener seligen Hoffnung, den Chören aller Heiligen zugezählt in der Wonne des himmlischen Reiches.“

„Endlich als sie mehrmals gefragt wurde und keine andere Antwort gab, als fortwährend, sie sei eine Magd Christi, und da sie sich mit Abscheu von denen wandte, die sie aufforderten, den Glauben abzuschwören: da beraubte sie jener schlechte Ritter nicht nur ihrer großen Güter gegen alles Recht und Gerechtigkeit, sondern er verurteilte sie grausam zum Feuertod. Sie ist aber wohl nie zu irgendetwas, das ihr im Leben Lust gewährt, so schnell gelaufen, als sie zu dem ihr bereiteten Feuer eilte, indem Gesicht, Haltung, Worte und überschwellende Munterkeit die allergrößte Freude offenbarten. „

„Die Frauen, die in ihrer Nähe standen, beschwor Julitta, sie möchten doch keine Mühseligkeiten scheuen, um die christliche Religion zu bewahren und nicht die Schwäche der weiblichen Natur vorschützen. Denn aus demselben Stoff, aus dem die Männer, bestehen auch wir, sagte sie: nach dem Ebenbild Gottes sind, wie jene, auch wir geschaffen. Es ist wahrlich die Frau vom Schöpfer ebenso gut als der Mann zur Tugend bestimmt. Sind wir den Männern nicht ebenbürtig in allem? Denn um die Frau zu bilden ist nicht bloß Fleisch genommen worden, sondern auch Bein von Gebein; daher sind wir dem Herrn nicht weniger als die Männer Festigkeit und Standhaftigkeit im Glauben schuldig und in Widerwärtigkeiten Geduld.“

„Da sie solches gesprochen hatte, sprang sie auf den angezündeten Scheiterhaufen; der umfing gleichsam als Brautbett den Leib der heiligen Julitta, die Seele aber förderte er an jenen himmlischen Ort und zu jener Ruhe, die ihren Verdiensten gebührte. Der verehrungswürdige Leib blieb jedoch ganz unverletzt und ist jetzt ein Heiligtum des prächtigen Tempels, in dem er beigesetzt ist; heute noch feuert er die, die dorthin wallfahren, zu erhöhter Frömmigkeit an.“

„Auch quoll die Erde, durch die Ankunft jener Seligen gesegnet, Wasser hervor, das durch seine Eigenschaften überaus kostbar ist, so dass diese Märtyrerin, einer fruchtbaren Mutter ähnlich oder einer Amme, gleichsam wie mit ihrer Milch die Bewohner der ganzen Stadt reichlich tränkt. Dieses Wasser ist den Gesunden ein Vorbeugungsmittel, den davon Kostenden ein Vergnügen, ein Heilmittel der Kranken. Die Märtyrerin brachte uns gütig dieselbe Wohltat, welche einst Elias den Bewohnern von Jericho brachte, indem er das salzige, untrinkbare Wasser durch seinen Segen verwandelte in süßen, höchst wohlschmeckenden Trank.“

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