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von esther10 25.02.2017 00:15

Kardinal Hummes Achterbahnfahrt gegen den Priesterzölibat
25. Februar 2017 Hintergrund, Liturgie & Tradition, Papst Franziskus


Kardinal Hummes' Zölibats-Achterbahn

(Rio de Janeiro) Mit Kardinal Claudio Hummes erlebt der Priesterzölibat eine Achterbahnfahrt. 2006 stellte er ihn in Frage, wurde nach vatikanischer Ermahnung zu seinem entschiedenen Verfechter, um unter Papst Franziskus der aktivste Bastler am neuen „Amazonas-Priestertum“ zu sein.

Der brasilianische Purpurträger aus dem Franziskanerorden wurde von Papst Paul VI. 1975 zum Bischof-Koadjutor im Bistum Santo André im Staat Sao Paulo ernannt. Wenige Monate später wurde er Bischof dieser Diözese, 1996 Erzbischof von Fortaleza und 1998 Erzbischof von Sao Paulo, dem traditionell bedeutendsten Bistum des größten lateinamerikanischen Landes. 2001 erfolgte die Kardinalserhebung.

Die Achterbahnfahrt beginnt: Vom Lifthill zur ersten Abfahrt

2006 rief Papst Benedikt XVI. den Primas von Brasilien an die Römische Kurie und ernannte ihn zum Präfekten der Kleruskongregation. Die Ernennungsurkunde in der Tasche beging er im Lifthill, kurz vor seinem Abflug nach Rom, seinen Einstand als oberster Verantwortlicher für den Klerus mit einem Angriff gegen den Priesterzölibat, den er in Frage stellte. Das war eine gewaltige Abfahrt auf der Achterbahn. Noch bevor er seinen Fuß in die Ewige Stadt setzen konnte, mußte er seine Aussage auf vatikanischen Druck hin dementieren. Womit er seinen ersten Looping hingelegt hatte.

Als Benedikt XVI. den heiligen Pfarrer von Ars, Johannes Maria Vianney, als Vorbild und Patron der Priester, installieren wollte, war es der zuständige brasilianische Dikasterienleiter, der mit Hilfe anderer so heftigen Widerstand leistete, daß es nicht dazu kam. Eine Abfahrt mit Maximalgeschwindigkeit. Ein „vorkonziliares“ Priestermodell für eine „nachkonziliare“ Kirche wurde von ausreichend starken Teilen der Kirche für inakzeptabel gehalten, den Papst zu veranlassen, seinen Plan aufzugeben. Die Folge war, daß Benedikt XVI. sich mit Kardinal Mauro Piacenza einen neuen Präfekten für die Kleruskongregation suchte und Hummes bereits nach drei Jahren und elf Monaten, offiziell wegen Überschreitung der Altersgrenze, wieder nach Hause schickte.

Der Papstwähler und die Amazonas-Werkstatt

Im nicht gerade durch Brillanz auffallenden brasilianischen Episkopat stellt Hummes die Gestalt mit dem größten Gewicht dar. Er gehörte 2013 zu den Wählern von Papst Franziskus. Dieser selbst bestätigte, daß es der brasilianische Franziskaner gewesen sei, der ihm noch in der Sixtinischen Kapelle zugeflüstert habe, sich als erster Papst Franziskus zu nennen.

Seit 2014 ist bekannt, daß Hummes – zusammen mit dem österreichischen Missionsbischof Erwin Kräutler – an einer Amazonas-Werkstatt für ein „Amazonas-Priestertum“ bastelt. Offiziell gehe es darum, einen „Notstand“ des Priestermangels zu beheben, um der indigenen Bevölkerung des riesigen Amazonas-Beckens den Zugang zu den Sakramenten zu sichern. Dafür soll ein „indigener Klerus“ geschaffen werden. Ähnliche, gescheiterte Versuche im mexikanischen Chiapas und die auffällige Präsenz deutscher Stichwortgeber läßt andere Kirchenvertreter mißtrauisch sein. Der Vatikanist Sandro Magister sprach im Dezember 2015, unmittelbar nach Abschluß der Bischofssynode über die Familie, davon, daß die „Amazonas-Werkstatt“ nur eine Tarnung für einen Angriff auf das Weihesakrament sei mit dem Ziel, den Priesterzölibat abzuschaffen.

Viri probati – erste Etappe

Die Einführung der viri probati, verheirateter Diakone, durch Paul VI. im Jahr 1967 wird in der Kirche zwar anders begründet. Es kann aber kein Zweifel bestehen, daß sie von modernistischer Seite als erste Etappe zur Abschaffung des Priesterzölibats verstanden wurde. In der Tat stellen die ständigen Diakone einen nicht wirklich geklärten Aspekt dar, der – wie die Beispiele Chiapas und Amazonas zeigen – als Sprungbrett mit permanenter Einladung für den nächsten Angriff auf den Priesterzölibat dient.

Nach seinem Looping im Jahr 2006 wurde Hummes vom Zölibatsgegner zum Zölibatsverteidiger. Die Umstände, die zu diesem abrupten Gesinnungswandel geführt hatten, ließen erahnen, daß die „Bekehrung“ nicht echt sein konnte. Nach außen gab sich der Kardinal in seiner Zeit als Präfekt der Kleruskongregation allerdings linientreu.

Vor zehn Jahren: Hummes „Überlegungen“ zum Priestertum

Vor genau zehn Jahren veröffentlichte Kardinal Hummes im Februar 2007 als Präfekt der Kleruskongregation „Überlegungen“ zum 40. Jahrestag der Enzyklika Sacerdotalis caelibatus. Die Gedanken wurden vom Vatikan in portugiesischer, spanischer, englischer und französischer Sprache, aber weder in deutscher noch italienischer Sprache veröffentlicht.

Darin sagte der Kardinal noch etwas anderes als er vorher und nachher behauptete:

„Der Zölibat ist das Vorbild, das Christus selbst uns gegeben hat. Er wollte ehelos sein. Daher führt die Enzyklika aus: ‚In vollem Einklang mit diesem Auftrag verharrte Christus sein ganzes Leben hindurch im Stand der Jungfräulichkeit; diese Tatsache kennzeichnet seine Ganzhingabe an den Dienst für Gott und die Menschen. Diese so enge Verbindung von Jungfräulichkeit und Priestertum, die in Christus besteht, geht auch auf die über, denen es gegeben ist, an der Würde und dem Auftrag des Mittlers und ewigen Priesters teilzuhaben. Diese Teilhabe ist um so vollkommener, je freier der Diener des Heiligtums von den Bindungen an Fleisch und Blut ist‘ (SC, 21).
Die historische Existenz Jesu Christi ist das offensichtlichste Zeichen, daß die für Gott aus freien Stücken angenommene Keuschheit eine solide fundierte Berufung ist, sowohl auf der christlichen Ebene als auch auf der Ebene der gemeinsamen menschlichen Vernunft.“
Und weiter:

„Mehr noch als eine kanonische Bestimmung ist der Zölibat vor allem ein Geschenk Gottes an Seine Kirche. Er ist direkt mit der Ganzhingabe an den Herrn verbunden. Auch wenn man zwischen der Disziplin des Zölibates der Weltpriester und der Ordenserfahrung durch die Weihe und die Ablegung der Gelübde unterscheidet, besteht kein Zweifel, daß es keine andere Erklärung und Rechtfertigung des kirchlichen Zölibats gibt, als die Ganzhingabe an den Herrn in einer Beziehung, die exklusiv ist, auch in affektiver Hinsicht. Das setzt eine starke persönliche Beziehung und Gemeinschaft mit Christus voraus, der das Herz seiner Jünger verwandelt.“
Und weiter:

Die Entscheidung für den Zölibat in katholischen Kirche des lateinischen Ritus geht bereits auf die apostolische Zeit zurück und liegt genau auf der Linie der Beziehung des Priester mit seinem Herrn gemäß dem Wort des auferstandenen Jesus an Petrus: ‚Liebst du mich mehr als diese?‘ (Joh 21,15).
Daher sind alle christologischen, ekklesiologischen und eschatologischen Gründe für den Zölibat in der besonderen Gemeinschaft mit Christus verwurzelt, in die der Priester gerufen wurde.“
Wenn ein Kardinal Loopings schlägt und sich selbst widerspricht

Wie bereits zuvor sieht Kardinals Hummes die Sache seit der Wahl von Papst Franziskus wieder anders. Am 27. Juli 2014 gab er der brasilianischen Tageszeitung Zero Hora ein Interview. Darin sprach er sich für die Aufhebung des Priesterzölibats aus, denn diese Frage sei „sehr viel einfacher“, da es „immer verheiratete Priester gab“. Auch gegen das Frauenpriestertum oder Bischöfinnen habe er nichts einzuwenden. Man kenne die Gründe nicht, warum Jesus „keine Frau zum Apostel machen wollte“. Sollte die Kirche die Gründe aber einmal finden, „könnte es sein, daß die Frage anders gesehen wird“.

In der Amazonas-Werkstatt arbeitet er systematisch auf die Schaffung einer „Sonderform“ des Priestertums hin und wehrt sich gegen andere Lösungen zur Behebung des Priestermangels im Amazonas-Urwald. Eine Haltung, die jenen als Bestätigung dient, die ohnehin davon ausgehen, daß das „Amazonas-Priestertum“ nur eine Camouflage für ein neues Priestertum ist, das weniger an das des niederen Klerus in den orthodoxen Kirchen erinnert, sondern mehr dem „Priestertum“ des Protestantismus, das in Wirklichkeit allerdings gar keines ist, da die Reformatoren das Weihesakrament austilgten. Der behauptete „Notstand“ des Priestermangels könnte schnell auf andere Gebiete ausgeweitet werden. 2011 hatten mehrere CDU-Politiker mit dieser Begründung die Priesterweihe von viri probati gefordert. Amazonien in Deutschland.

In der japanischen Hafenstadt Akita war es 1973 zu Marienerscheinungen gekommen, deren übernatürlicher Charakter von der katholischen Kirche offiziell anerkannt wurde. In Akita sagte die Gottesmutter, es werde eine Zeit kommen, in der sich Kardinäle gegen Kardinäle stellen werden. Ob damit auch gemeint ist, daß ein Kardinal sich selbst widerspricht?
http://www.katholisches.info/2017/02/25/...iesterzoelibat/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Wikicommons


von esther10 25.02.2017 00:14

BLOGS KATHOLISCHE KIRCHE Fr Feb 24, 2017 - 12:34 pm EST

Neuer Kardinal von Brüssel fährt fort, seine Diözese zu verstümmeln


Andre -Joseph Leonard , Erzdiözese Von Brüssel , Belgien , Brüderlichkeit Der Heiligen Apostel , Patente Danneels , Jozef De Kesel

24. Februar 2017 ( LifeSiteNews ) - Der kürzlich ernannte Erzbischof von Brüssel hat einen weiteren drastischen Schritt unternommen, um die restaurativen Reformen seines Vorgängers aufzuheben: Eine weitere Klosterbruderschaft trat mit ihrem fruchtbaren Apostolat hervor. Eine weitere "Selbstverstümmelung" der Diözese.

Für die "Reform der pastoralen Einheiten" bekommt Kardinal Jozef De Kesel eine weitere Gruppe, die darauf abzielt, den Glauben an die heidnische Stadt wiederherzustellen. Er hat vor kurzem trat aus den schnell wachsenden Gemeinschaft der Heiligen Apostel, gegründet von seinem Vorgänger, Erzbischof André-Joseph Léonard.

Erzbischof Léonard investierte alle seine Energie in die Wiederbelebung des Glaubens an die schnell säkularisierende Brüssel. Er gründete die Brüdergemeinschaft der Heiligen Apostel, eine öffentliche Vereinigung der klerikalen Gläubigen, und vertraute ihnen die Erziehung der Priester der Brüdergemeinschaft an und gab ihnen zwei Pfarreien in Brüssel. Es erwies sich als ein großer Erfolg, bis er von Kesel unterdrückt wurde.

Der neue Kardinal Erzbischof - Schützling des fortschrittlichen und ehemaligen Brüsseler Erzbischofs, Kardinal Godfried Daneels - hat nun die monastische Brüderlichkeit von Jerusalem ohne ausreichende Vernunft und trotz massiver Proteste der Gläubigen ausgelöst.

Die Klosterbrüderlichkeit begann ihre Arbeit in Brüssel im Jahr 2001. Ihr traditioneller Lebensstil konzentriert sich auf die lebendige Kloster-Solidarität inmitten großer Städte, sowie Gebet, Bibelkreise und Eucharistische Anbetung. Die Gruppe hat eine Präsenz in Rom in der Kirche St. Trinita dei Monti auf der Spanischen Treppe sowie in St. Sebastiano al Palatino.

Kardinal De Kesel gab bekannt, daß die Auflösung der Pfarreien und die Zentralisierung vieler Kirchen in die Pfarrei St. Gilles, wo die Mönche bis dahin gearbeitet haben, ihre Entlassung bewirkten.

Die Brüderlichkeit wurde vor einiger Zeit gebeten, nach einem neuen Gottesdienst zu suchen, und das taten sie treu. Nachdem Schwester Violaine und Bruder Jean-Christoph, die für die Brüsseler Gemeinde verantwortlich waren, einen Platz fanden, war die Erzdiözese nicht bereit, ihre Zusammenarbeit mit der Bruderschaft für mehr als zwei Jahre zu verlängern - zu wenig Zeit für die Klostergruppe, um Stabilität zu suchen.

Nach einem Gespräch mit De Kesel entschlossen sich die beiden aus der Jerusalemer Brüderschaft in Brüssel, sich aus der Erzdiözese zurückzuziehen. "Es gab keinen Raum mehr für den Dialog", erzählten sie La Nuova Bussola Quotidiana .

"Das sind Episoden, die daran erinnern, dass die Kirche in Brüssel - oder zumindest einige ihrer hochrangigen Beamten - eine Tendenz zur Selbstverstümmelung und einen Drang zur Zentralisierung der Macht haben", kommentierte die italienische Zeitung.
https://www.lifesitenews.com/blogs/new-a...b6f4b-400545657
"Warum wählt die Kirche Selbstverletzung?"

von esther10 25.02.2017 00:10



Wie verkündigt ein Katholik die Mitgliedschaft in den Freimaurern?

Fr. Charles Grondin 23. Februar 2017
AKTIE
Vollständige Frage
Wie verzichtet ein Katholik auf die Mitgliedschaft in den Freimaurern?
Antworten
Katholiken dürfen sich nicht den Freimaurern anschließen. Das kanonische Gesetz schreibt eine "gerechte Strafe" für bloße Mitglieder vor und interdict für diejenigen, die das Amt besitzen (canon 1374). Diese beiden Strafen werden jedoch nicht automatisch durch die bloße Handlung des Beitritts oder des Amtes verhängt, sie müssen tatsächlich von der legitimen Autorität (gewöhnlich dem örtlichen Bischof) auferlegt werden.

Wenn jemand den Freimaurern beigetreten ist und nicht einer von der legitimen Autorität auferlegten Strafe unterworfen ist, dann können sie einfach formell auf ihre Mitgliedschaft in den Freimaurern verzichten und zum Bekenntnis gehen.

Wenn jemand einer verhängten Strafe unterworfen worden wäre, dann müssten sie nach dem Verzicht auf ihre Mitgliedschaft und zur Beichte an die Behörde appellieren, die die Strafe verhängt hat, um sie aufzuheben.
https://www.catholic.com/



von esther10 25.02.2017 00:10

John-Henry Westen Folge John-Henry
Feb 23, 2017 - 2:01 pm EST


Bischof Schneider: Priester müssen den Orden des Bischofs verweigern, um den Ehebrechern Kommunion zu geben

Athanasius Schneider , Kommunion Für Wiederverheiratete , Pope Francis

23. Februar 2017 (LifeSiteNews) - Kasachstan Bischof Athanasius Schneider sagt Bischöfe, die ihre Priester dazu veranlassen, die heilige Kommunion zu geschiedenen und wiederverheirateten Katholiken zu verkünden, sind "einen schweren Missbrauch seiner Macht begehen".

"Er bestellt (der Priester) zu sündigen und wenn ein Bischof sogar oder ein Papst mich zur Sünde befiehlt, muss ich mich weigern", erklärte Bischof Schneider in einem kürzlichen Interview mit Rorate Caeli und Adelante la Fe . "Ich muss Gott gehorchen und deshalb muss der Priester in diesem Fall dem Bischof sagen:" Euer Exzellenz, dass du mir befiehlt, eine Sünde zu begehen, und ich kann das nicht tun, ich muss Gott gehorchen und ich kann dir nicht gehorchen. "

"Er muss auch in dem Maße widerstehen, dass er sein Büro verlieren wird", fügte Bischof Schneider hinzu. "Besser, alles zu verlieren, aber nicht die Sünde gegen das Gebot Gottes zu begehen."

Der Erzbischof von Malta hat den Seminaristen gesagt , dass "das Seminartor offen ist" - das heißt, sie sind frei zu verlassen - wenn sie nicht mit den Bischöfen einverstanden sind, um die Gemeinschaft für wiederverheiratete Scheidungen zu ermöglichen.

In Kolumbien wurde ein Priester von seinem priesterlichen Dienst suspendiert, um in einer Predigt zu bestehen, dass er den Ehebrechern keine heilige Kommunion geben würde. Bei der Aussetzung von Fr. Uribe Medina, Bischof Rigoberto Corredor Bermúdez beschuldigte den Priester, "öffentlich und privat auszudrücken" seine Ablehnung der Lehre und der pastoralen Lehren seines Heiligkeits-Papstes Franziskus, besonders in Bezug auf die Ehe und die Eucharistie. "Fr. Medina ist seitdem wieder aufgenommen worden.
https://www.lifesitenews.com/news/bishop...b6f4b-400545657

von esther10 25.02.2017 00:06

Papst tagt zweimal drei Stunden mit Chiles Bischöfen – Erneut Änderung bei Ad-limina-Besuchen?
25. Februar 2017 Nachrichten, Papst Franziskus 0


Chiles Bischöfe beim Ad-limina-Besuch

(Rom) Chiles Bischöfe befanden sich diese Woche zum vorgeschriebenen Ad-Limina-Besuch in Rom. Papst Franziskus hatte die Besuche der Bischöfe aus aller Welt während des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit ausgesetzt. Am vergangenen 20. Januar wurden die Besuche wiederaufgenommen – mit einigen Änderungen. Kommt es einen Monat später erneut zu Änderungen? Der Vatikan dementiert.

Der „Zwischenfall mit den Deutschen“

Mindestens seit 1700 Jahren ist belegt, daß die Bischöfe aus aller Welt die Gräber der Apostelfürsten Petrus und Paulus in Rom besuchen. Die Visitatio ad limina apostolorum macht die Einheit der Bischöfe mit Petrus, in der Person seiner Nachfolger sichtbar. Im Abstand von fünf Jahren erfolgt auf diese Weise ein direkter Austausch zwischen dem Papst und den Bischöfen über die Lage der Kirche eines bestimmten Landes.

Vierzehn Monate lang waren die Besuche von Franziskus ausgesetzt worden. Als Grund wird jedoch weniger das reichhaltige Programm des Jubeljahres vermutet, sondern ein Zwischenfall beim letzten Besuch vor der Unterbrechung. Die letzten Bischöfe, die dem Papst vor der Aussetzung besuchten, waren am 20. November 2015 jene der Deutschen Bischofskonferenz.

Franziskus unterhielt sich mit ihnen in „bester Harmonie“, wie es anschließend hieß. Die bei diesen Treffen übliche Rede hatte er nicht selbst vorgetragenen, sondern schriftlich verteilen lassen, um die Zeit für ein Gespräch nützen zu können. Der vorbereitete Text hatte es allerdings in sich. Er war offensichtlich, wie durchaus üblich, nicht vom Papst persönlich verfaßt worden, und offenbar hatte er ihn vorher gar nicht gelesen. Während der Papst mit den Bischöfen redete, hielten diese – ohne es zu ahnen – einen Anklage in der Hand. Die „päpstlichen“ Worte waren eine regelrechte Kopfwaschung. Sie beklagten den Niedergang des Glaubens und der Kirche in der Bundesrepublik Deutschland, und daß die Bischöfe dieser Entwicklung tatenlos zuzusehen würden. Davon erfuhren diese aber erst nach dem Besuch beim Papst, als sie Zeit hatten, den Text zu lesen.

„Beachtet es einfach nicht“

Kardinal Marx reiste als ihr Sprecher eigens noch einmal nach Rom, um vom Papst Aufklärung zu erhalten. Das Malheur war perfekt. Nachdem die Bischöfe aus allen Wolken gefallen waren, tat es nun auch der Papst:


Das sagte Papst: „Das habe nicht ich geschrieben. Ich habe es nicht gelesen. Beachtet es einfach nicht.“

Nicht, daß Falsches in der Rede gestanden hätte. Ganz im Gegenteil. Hören wollte es allerdings niemand, schon gar nicht mit solcher Deutlichkeit und schon gar nicht die Mehrheitsrichtung in der Deutschen Bischofskonferenz mit einem so selbst- und machtbewußten Kirchenfürsten wie Kardinal Marx an ihrer Spitze. Eine Mehrheitsrichtung, die de facto auf die Anerkennung von Scheidung und Zweitehe drängt, die seit 1968 durch Ablehnung von Humanae vitae in der Morallehre ungehorsam ist, die sich lange in die Abtreibungsmechanismen des deutschen Staaten verstricken hat lassen und heute zum Teil noch eine unsaubere Trennung pflegt, die das Frauendiakonat wünscht und einer Abschaffung des Priesterzölibats nicht abgeneigt wäre. Nicht wenige deutsche Kirchenhierarchen sind in der Öffentlichkeit mehr als verlängerter Arm der jeweiligen Regierungspolitik wahrzunehmen.

Die inoffizielle Konsequenz aus dem Zwischenfall war: Die Ad-limina-Besuche wurden gestrichen. Das Heilige Jahr bot den Vorwand, obwohl es eigentlich geeignet war, die Bischöfe verstärkt nach Rom zu rufen.

Vierzehn Monate später wurde die uralte Praxis am 20. Januar 2017 mit dem Besuch der irischen Bischöfe wiederaufgenommen. Mit einer „kleinen“ Änderung: Der Papst hält nun auch offiziell keine Rede mehr, nicht persönlich und auch nicht mehr schriftlich.

Der ungewöhnliche Ad-limina-Besuch der chilenischen Bischöfe

Am vergangenen Montag, dem 20. Februar, statteten 28 Bischöfe Chiles dem Papst ihren Ad-limina-Besuch ab. Franziskus nahm sich außergewöhnlich viel Zeit für sie. Ganze drei Stunden saßen sie in der Privatbibliothek des Papstes zusammen.

Völlig ungewöhnlich wurde es, als die chilenischen Bischöfe drei Tage später, am 23. Februar, ein zweites Mal mit dem Papst zusammentrafen und noch einmal ganze drei Stunden zusammensaßen, wie die Internetseite der Chilenischen Bischofskonferenz bekanntgab. Bei der zweiten Begegnung war vom Papst fast die gesamte Kurienspitze hinzugerufen worden. Anwesend waren Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, Kardinal Marc Ouellet als Präfekt der Bischofskongregation und Vorsitzender der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika, Kardinal Gerhard Müller als Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Kevin Farrell als Präfekt des neuen Laiendikasteriums, Kardinal Giuseppe Versaldi als Präfekt der Bildungskongregation, Kardinal Beniamino Stella als Präfekt der Kleruskongregation, Kardinal Joao Braz de Aviz als Präfekt der Ordenskongregation, Kurienerzbischof Paul Gallagher als „Außenminister“ des Heiligen Stuhls und erstaunlicherweise auch Kurienerzbischof Ilson de Jesus Montanari als Sekretär der Bischofskongregation, obwohl bereits der Präfekt dieses Dikasteriums anwesend war.

„Weder ein Modell noch ein Standard“

Nach Bekanntwerden des zweiten Besuches und der Größe der Gesprächsrunde trat die Frage auf, ob es sich dabei um eine weitere Änderung in der Praxis der Ad-limina-Besuche handelt. Das wurde vom vatikanischen Presseamt gestern jedoch dementiert.

„Der Papst sucht, wie wir gesehen haben, neue Formen für die Abwicklung der Ad-limina-Besuche, damit sie für alle effizienter und nützlicher sein können“, so das Presseamt.
Was im Zusammenhang mit dem Besuch der chilenischen Bischöfe geschehen ist, sei „weder ein Modell noch ein Standard“. Es könne nicht gesagt werden, ob ähnliches bei Ad-limina-Besuchen anderer Bischöfe „notwendig“ sei.

Das Presseamt erinnerte zudem daran, daß Papst Franziskus bei den Treffen darauf verzichtet, eine Rede zu halten, um die „ganze Zeit einem gründlichen Informations- und Gedankenaustausch über die Lage der Ortskirche zu widmen“. Über den Inhalt der Gespräche oder die „Notwendigkeit“ von zwei langen Treffen samt Anwesenheit zahlreicher Dikasterienleiter wurde nichts bekanntgegeben.

http://www.katholisches.info/2017/02/25/...imina-besuchen/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: igesia.cl

von esther10 25.02.2017 00:02





Pietro Perugino, "Christus übergibt die Schlüssel nach St. Peter", c. 1481

BLOGS | 21. FEBRUAR 2017

Die Kirche kann keinen Fehler unterrichten, weil sie von Jesus Christus gegründet wurde, der Gott selbst ist
Die Kirche hat keine Angst, auf der "falschen Seite der Geschichte" zu sein, denn ihr Bräutigam sitzt zur Rechten des Vaters.
Msgr. Charles Papst

Es gibt oft strenge Forderungen, die sowohl innerhalb als auch außerhalb der Kirche kommen, dass sie ihre Lehren ändern, um sich an moderne Begriffe anzupassen. Angesichts der Beschäftigung unserer Ära mit dem Sex sind viele der Forderungen nach Veränderung mit verwandten Themen verbunden: homosexuelle Handlungen, gleichgeschlechtliche "Ehe", Ehebruch (vor allem Scheidung und "Wiederverheiratung"), vorehelicher Geschlecht, Empfängnisverhütung und Abtreibung.

Aber solche Forderungen zeigen ein Missverständnis sowohl der Natur als auch der Macht der Kirche . Es gibt viele falsche Ideen heute über die Theologie der Kirche (Ekklesiologie), auch unter den Gläubigen. Es wird allgemein angenommen, dass die Kirche (oder zumindest ihre jetzigen Führer) einfach entscheiden kann, was wir über ein beliebiges Thema lehren wollen; Zum Beispiel, wenn wir einfach ändern wollen, was wir über Abtreibung unterrichten, können wir es einfach tun. Und moderne Kritiker behaupten, dass, wenn wir es tun können, dann sollten wir es tun. Das gleiche gilt für irgendwelche unserer "umstrittenen" Lehren wie Verhütung, das männliche Priestertum und so weiter. Das ist die Ekklesiologie und die Übertreibung der Macht der Kirche.

Die Kirche hat überhaupt keine Befugnis, die Lehre über die Abtreibung, die Empfängnisverhütung, das männliche Priestertum oder die Scheidung und die "Wiederverheiratung" zu stürzen (derjenige, der eine gültige Ehe verlässt und in einen anderen eintritt, ist in einem Zustand des anhaltenden Ehebruchs). Wir haben keine Befugnis, die biblischen Lehren, die Lehren der heiligen Tradition oder irgendwelche unserer definierten Dogmen und Lehren zu stürzen. Etwas kann nicht moralisch oder doktrinal wahr sein eines Tages und unwahr das nächste.

Noch andere bestehen darauf, dass die Kirche die Umfragen lesen und ihre Lehren ändern muss, um sich anzupassen, was die Leute in den Bänken denken oder wollen. Wieder ist das eine ekklesiologie. Die katholische Kirche, die der Leib Christi und seine sichtbare Gegenwart auf der Erde ist, existiert nicht, um die Ansichten dieser Epoche oder sogar ihrer gegenwärtigen Mitglieder zu reflektieren. Die katholische Kirche existiert, um die Lehren ihres Kopfes und Gründers Jesus Christus zu verkünden. Sie ist seine lebendige und aktive Präsenz und Stimme in der Welt.

Die Schrift sagt, Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und für immer. Sei nicht von allen möglichen fremden Lehren weggetragen (Heb 13: 8-9). In der Tat gibt es sicher viele "seltsame Lehren" in unserer Zeit! Aber Jesus und sein Leib die Kirche, die eins ist, kann sich nicht ändern und nicht in der Verkündigung der Lehre und der moralischen Wahrheit ändern. Die Lehre verkündet die ewige Wahrheit.

Während unser Verständnis von Lehren sich im Laufe der Zeit vertiefen und entwickeln kann, kann diese Entwicklung nicht so sein, dass eine Lehre ihre fundamentale Bedeutung ändert, dass ein "Ja" ein "Nein" oder umgekehrt wird. Das wäre keine Entwicklung; Es wäre eine Negation.

Die Kirche muss darauf bestehen, in den Worten des Paulus , aber so sicher wie Gott treu ist, ist unsere Botschaft an dich nicht "Ja" und "Nein". Für den Sohn Gottes ist Jesus Christus, der unter uns von uns gepredigt wurde Ich und Silas und Timothy - war nicht "Ja" und "Nein", aber in ihm war es immer "Ja" (2 Kor 1, 18-19). Unsere Bejahung der offenbarten Wahrheit kann sich nicht von "Ja" zu "Nein" ändern. Wir können nicht verneinen, was Gott offenbart hat; Wir können keine Seiten aus der Schrift reißen; Wir können die heiligen dogmen nicht umstürzen. Unser "Ja" zu der wahren Wahrheit Gottes kann nicht "Nein" werden. Unser "Amen" kann nicht Non Serviam werden (ich werde nicht dienen).

Noch einmal hat die Kirche keine Autorität, um zu kürzen, was Gott definitiv gelehrt hat . Keiner - nicht einmal ein Papst - kann die Wahrheiten der Schrift, der heiligen Tradition oder der Lehren, die definitiv für unseren Glauben durch das Lehramt hervorgebracht haben, verändern.


Diejenigen, die verlangen, dass die Kirche ihre Lehren verändert, um die Ansichten unserer Zeit oder ihrer gegenwärtigen Mitglieder zu reflektieren, irren sich auch auf eine zweite Weise . Sie tun dies durch eine Art zeitliche Arroganz oder Vergesslichkeit, denn es gibt viele, die vor uns gegangen sind, aber immer noch Teil des mystischen Leibes Christi, der Kirche sind; Ich bin mir sicher, dass sie mit vielen der enttäuschten und falschen Vorstellungen von unserer Zeit kaum einverstanden sind.

Betrachten wir zum Beispiel das heldenhafte Zeugnis des hl. Johannes des Täufers, des hl. Johannes Fischer und des hl. Thomas mehr , die alle gestorben sind, anstatt die Scheidung, die "Wiederverheiratung" oder irgendeine illegale oder ehebrecherische Vereinigung zu bestätigen oder zu übersehen. Betrachten wir das Beispiel von St. Maria Gorretti, dem jungen Mädchen, das starb, anstatt den Forderungen ihres Angreifers nach illegaler sexueller Vereinigung zu begegnen. Sind ihre Stimmen zum Schweigen gebracht, da einige (auch innerhalb der Kirche) versuchen, die Ernsthaftigkeit der Lehren, die sie verstorben sind, zu beiseite legen oder zu erodieren?

Wie GK Chesterton einmal schrieb : "Tradition bedeutet, eine Stimme zu geben, um die meisten Unklarheiten aller Klassen, unsere Vorfahren. Es ist die Demokratie der Toten. "Ihre Stimmen und ihr Beispiel sind immer noch wichtig. Für diejenigen, die irrtümlich nach Wahrheit suchen in Meinungsumfragen: Vergessen Sie nicht, die "Toten", die noch sehr lebendig und ein Teil der Kirche sind, zu umgehen! Sie bekommen auch eine Stimme. Die Kirche kann sich nicht nur mit den Bedürfnissen, Ansichten und Forderungen ihrer gegenwärtigen irdischen Mitglieder beschäftigen. Sie betrachtet alle ihre Mitglieder, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Kirche kann sich nicht einfach neu erfinden, um sich den aktuellen Forderungen oder Vorlieben zu stellen. Sie ist im Dienst ihres Herrn, Retter, Bräutigam und Kopf. Sie existiert, um seine Lehren zu verkünden und die heilige Ablagerung des Glaubens zu übergeben, die er starb und erhob sich, um seinen Aposteln zu geben. Sie soll Ihn reflektieren, wer die Wahrheit ist, nicht die veränderten Sitten der Welt.

So viele moderne Probleme und Fehler kommen auf fehlerhafte Ekklesiologie. Ist die Kirche nur ein menschlicher "Klub", der die Ansichten ihrer Mitglieder widerspiegelt und sich daher an ihre Wünsche und Forderungen anpassen kann? Nein. Die Kirche ist der Leib Christi, die lebendige und aktive Gegenwart dessen, der sich nicht ändert, der nicht "Ja" und dann "Nein" ist, sondern nur "Ja". Für die in der Welt (und sogar innerhalb der Kirche), die irrtümlich darauf bestehen würde, dass die Kirche ihre Lehre auf ihre Ansichten vertrete, können wir nur mit dem Heiligen Geist und dem Paulus sagen:

Wenn wir diesen Dienst durch die Barmherzigkeit Gottes haben, verlieren wir nicht den Herzen. Aber wir haben auf schändliche, betrügerische Weisen verzichtet. Wir weigern uns, die List zu üben oder das Wort Gottes zu verwöhnen, aber durch die offene Aussage der Wahrheit loben wir uns für jedermanns Gewissen in den Augen Gottes. Und wenn unser Evangelium verschleiert ist, ist es verschleiert nur für diejenigen, die umkommen. In ihrem Fall hat der Gott dieser Welt den Geist der Ungläubigen geblendet, um sie davon abzuhalten, das Licht des Evangeliums der Herrlichkeit Christi zu sehen, der das Bild Gottes ist. Denn was wir verkündigen, ist uns selbst, sondern Jesus Christus als Herr, mit uns selbst als eure Diener um Jesu willen. Für Gott, der sagte: "Lass Licht aus der Finsternis leuchten", hat in unseren Herzen geleuchtet, um das Licht der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi zu geben (2 Kor 4,1-6 ).

Jemand sagt: "Amen!"
http://www.ncregister.com/blog/msgr-pope...us-christ-who-i


von esther10 25.02.2017 00:01




Palästinensischer Angriff auf öffentliche Freiheiten
von Khaled Abu Toameh
25. Februar 2017

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Ein Schriftsteller, ein Journalist und ein Universitätsprofessor gehen in eine Bar. Klingt wie ein Witz, ist aber nicht mehr so lustig, wenn man weiss, dass diese drei die neuesten Opfer eines Angriffs der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) auf die öffentlichen Freiheiten, vor allem auf die freie Meinungsäusserung, wurden.

Dieser Angriff ist ein weiterer Beweis für die gewalttätige Intoleranz, mit der die vom Westen finanzierte PA schon seit langem ihren Kritikern begegnet.

Er ist auch eine traurige Erinnerung daran, dass die Palästinenser auch mehr als zwei Jahrzehnte nach Gründung der PA der Demokratie immer noch keinen Schritt näher gekommen sind. Tatsächlich scheinen die Palästinenser eher in die entgegengesetzte Richtung zu marschieren – hin zur Errichtung eines Regimes, das den despotischen und korrupten arabischen und islamischen Regierungen bemerkenswert ähnlich ist.

Vertreter der PA brüsten sich gerne damit, die Palästinenser unter ihrer Herrschaft im Westjordanland erfreuten sich einer grossen Meinungsfreiheit, insbesondere verglichen mit der Situation unter der Hamas im Gazastreifen. Betrachtet man jedoch die Aktionen der PA und ihrer verschiedenen Sicherheitsabteilungen genauer, kann man erkennen, dass diese sich kaum von denen der Hamas unterscheiden.

Manchmal sieht es sogar so aus, als stünden die PA und die Hamas in einem Wettbewerb, wer Kritiker am erfolgreichsten zum Schweigen bringen und gegen Journalisten vorgehen kann. Das ist die traurige Lage, in die die Palästinenser unter der Herrschaft dieser beiden Parteien geraten sind.

Dass eine extremistische islamische Bewegung wie die Hamas versucht, ihre Kritiker mundtot zu machen, ist noch verständlich. Es gibt aber keinen Grund, eine von Amerikanern und Europäern finanzierte PA-Regierung nicht für die Verfolgung von Regimekritikern und die Inhaftierung von Andersdenkenden zur Rechenschaft zu ziehen

hier geht es weiter
https://de.gatestoneinstitute.org/

von esther10 24.02.2017 00:58

Feb 21, 2017 -

Sind Präsident Trump, Steve Bannon und Kardinal Burke zusammen gegen Papst Francis verschworen?

Kardinal Burke , Katholischen Soziallehre , Donald Trump , Einwanderung , L'Osservatore Romano , Franziskus , Steve Bannon , Washington Post


20. Februar 2017 ( Stream.org ) - Medien sind positiv schäumen mit Geschichten, die einen Showdown zwischen Präsident Trump und Papst Franziskus, mit konservativen Katholiken weltweit (aber vor allem in Amerika) als den Preis, dass die beiden Führer kämpfen wird vorschlagen.

Hier ist ein Stück von NBC , das vorgibt, dass eine theologische Satire von ermordeten treuen Katholiken in Rom von der zunehmend progressiven Zeitung des Papstes, L'Osservatore Romano, ein Beispiel von politisierten "gefälschten Nachrichten" ist. Sie wissen, die Art von konservativen Nachrichten und Meinungsstücken Aus Quellen wie Breitbart , dass die Europäische Union, Google, Facebook und Angela Merkel zum Zensur kriechen.

Als nächstes sehen wir eine viel ehrgeizigere Geschichte - eine wahnsinnige Verschwörungstheorie, die von der Washington Post geplagt wird, was darauf hindeutet, dass Donald Trump und sein katholischer Chefstratege Steve Bannon hinter den Kulissen arbeiten, um Papst Franziskus zu vereiteln und mit dem theologischen konservativen Kardinal Raymond Burke - einem Kanon - zu verschwören Rechtsanwalt, der wenig Interesse an der Politik zeigt, ist aber durch das programmatische Durcheinander der katholischen Lehre des Papstes Franziskus über die Heiligkeit der Ehe zutiefst besorgt . Hier ist eine Probe der fiebrigen Rhetorik, die von einer einmaligen Zeitung vorgestellt wird:

Papst Franziskus braucht härteres Handeln gegen den einflussreichsten Katholiken der Vereinigten Staaten in Rom, Kardinal Raymond "Breitbart" Burke. Der abtrünnige Kleriker untergräbt nicht nur das reformatorische, mitleidige Papsttum des Franziskus und die Lehre des Evangeliums, wie es für Flüchtlinge und Muslime gilt, sondern auch der rebellische Fürst der Kirche nutzt seine Position innerhalb der Mauern des Vatikans, um extremistische Kräfte zu legitimieren, die mitbringen wollen Down westlichen liberalen Demokratie, Stephen K. Bannon-Stil. Einfach ausgedrückt, steht der Vatikan vor einem politischen Krieg zwischen dem modernisierenden Papst Franziskus und einem konservativen Flügel, der die weiße christliche Dominanz wiederbeleben will. ...

[]]................................................................................. , Neo-faschistisch-normalisierender Beifallkommando aus dem Heiligen Stuhl.
Der Autor fährt fort, Donald Trump an Hitler und Kardinal Burke an Kleriker zu vergleichen, die angeblich mit Mussolini begünstigt haben. Ich würde diese Sophomoric jeremiad Punkt für Punkt entlarven, außer dass Christian Browne von OnePeterFive dies bereits getan hat. Gehen Sie lesen hier .

Bannon und Burke: Zwei Katholiken auf der Firing Line

Was das Szenario der Post sogar mild plausibel macht, ist eine Schlüsselfaktur, die Bannon und Burke gemeinsam haben: Jeder ist ein Katholik, der ungerecht verleumdet ist und für die professionelle Zerstörung von Kräften der Linken für die Verteidigung legitimer Prinzipien, die in Vernunft und Glauben begründet sind, gezielt ist.

Lesen Sie Bannons Rede im Vatikan im Jahr 2014, um zu sehen, dass der gemäßigte Nationalismus und der patriotische Populismus, den er Meister hat, nichts mit extremistischen "alt-rechts" oder rassistischen Weltanschauungen gemein hat. Tatsächlich ist das, was fast buchstäblich den Wahnsinn über Bannon antreibt, dass er (wie Trump, dem er dient) sehr wirksam ist, den Mainstream-patriotischen Konservatismus zu verpacken und zu verkaufen , den sie für unmoralisch und verächtlich halten , weil sie sich über Campus-Unruhen und Todesdrohungen zensieren . Gehen Sie zurück und lesen Sie Papiere aus den 1980er Jahren zu sehen, wieviel solche Leute hassten Ronald Reagan, mit dem gleichen Niveau der Raserei und aus genau den gleichen Gründen.

Kardinal Burke wird ebenfalls von Linken in der katholischen Kirche gehasst und heraus, weil er ruhig, fest und nüchtern wiederholt die zeitlose Lehre Christi auf Fragen, wo die Welt ist verzweifelt, um es zu schweigen - vor allem auf die Heiligkeit der Ehe und des Lebens. Säkularisten an der Washington Post und katholischen Mitarbeitern mit unseren fortschrittlichen Verfolgern sind empört, dass ein solcher Mann sprechen darf. Sie hassen ihn mehr als Milo Yiannopoulos. Sie hassen ihn, wie Garry Wills Johannes Paul II . Hasste .

Nein, es gibt keine Hinter-die-Szenen-Kabale der konservativen Katholiken, die mit dem Weißen Haus koordinieren und versuchen, die Macht der US-Präsidentschaft zu nutzen, um die Agenda von Papst Francis zu vereiteln.

Christliche Bürger müssen die Wahrheit zur Macht sprechen

Eine solche Bewegung würde keine säkulare Intervention in die interne Governance der katholischen Kirche darstellen - nicht einmal die Washington Post schlägt vor, dass Präsident Trump plant, Francis abzuschaffen und einen Antipop zu ernennen. Nein, eine solche Anstrengung würde zielgerichtet sein, die Katholiken, die den wahren Lehren der Kirche über die Moral treu sind, zu begeistern, um sich für ihre wirklichen Lehren über Wirtschaft und Politik einzusetzen. Papst Francis 'lose Lippen und schlampiges Denken bedrohen beide.

Es stimmt, dass der Papst seine Autorität überschritten hat - weshalb vier hervorragende Kardinäle ihre Stellung und ihre Karriere riskierten, um seine Aussage über die katholische Ehe zu veranlassen. Es ist auch die Aufgabe der katholischen Laien, die Aussagen von Francis über die Politik herauszufordern, selbst in der Gefahr, ihre Arbeit zu verlieren. Die Kirche selbst lehrt, dass Laien, nicht Bischöfe und Priester, die von Gott geforderten Menschen sind, die allgemeinen Prinzipien der Moral, der Gerechtigkeit und der Klugheit, die die Kirche im Laufe der Jahrhunderte festgelegt hat, zu interpretieren und anzuwenden. Diese Grundsätze gruppieren sich unter dem Titel Katholische Soziallehre, eine reiche, komplexe, aber oft fehlinterpretierte Tradition, die ich hier erkläre , wenn Sie interessiert sind.

Für Priester zu versuchen, Mikromanage öffentlichen Politik ist so fehlgeleitet, wie es wäre für US-Senatoren zu beginnen Ausgabe Katechismen und Neugestaltung von Gewändern. Dennoch hat die US-katholische Bischofskonferenz seit Jahrzehnten detaillierte Programme der öffentlichen Ordnung herausgegeben, die einige Katholiken verständlicherweise die Autorität der Kirche tragen. Sie nicht. Abgesehen von kräftig offensichtlichen Fragen wie dem Bösen der Abtreibung, haben sogar Päpste nicht die Macht, das Gewissen eines Katholiken auf solch einem Detaillierungsgrad zu binden - besonders wenn das, was sie sagen, von dem Brief und dem Geist des katechischen Katechismus abweicht Papst Francis 'Ansichten über Einwanderung deutlich tun .

Wollen Sie Grenzen? Du bist "kein Christ"

Die Aussagen des Papstes Francis zu anderen Themen, vom Klimawandel zur Ökonomie, umfassen Abweichungen von der traditionellen katholischen Lehre oder grobe Überreichungen seiner legitimen Autorität
Wenn es einen Konflikt zwischen dem Papst und dem Präsidenten gibt, zwischen ehrgeizigen Klerus und patriotischen katholischen Bürgern, wissen wir, wer es angefangen hat.

Papst Franziskus warf den Handschuh während der Präsidentschaftsvorwahlen nieder, was darauf hindeutet, dass der protestantische Trumpf nicht einmal ein Christ war, weil er die Einwanderungsgesetze unseres Landes durchsetzen wollte. Diese Intervention kam zurück, bis zu dem Punkt, dass Trumpts katholische Rivalen, Jeb Bush und Marco Rubio, sich von den Bemerkungen des Papstes distanzieren mussten. Franziskus kann wohl geholfen haben, Trumpf GOP-Vorwahlen im Süden zu tragen. Einige werden den "Francis-Effekt" dem restlichen Anti-Katholizismus zuordnen, aber das ist aus zwei klaren Gründen völlig falsch:

Die Protestanten haben keine antikatholischen Themen in die amerikanische Politik eingefügt. Tatsächlich arbeiteten die Evangelikalen eng mit den treuen Katholiken zusammen, um die Lebensprobleme sichtbar zu machen. Der Papst setzte sich in eine amerikanische Wahl ein und übertraf seine geistige Autorität, die Seele eines protestantischen Amerikaners zu beurteilen.

Papst Franziskus war nicht einmal die Förderung der offiziellen katholischen Lehre über die Einwanderung, die (wie ich hier beweise ) viel näher an Donald Trump's Position ist, als es für die idiosynkratische Sicht des Papstes ist - die von 2.000 Jahren katholischer Lehre und Praxis abweicht. Lesen Sie den "offenen Brief" des Streams an Papst Franziskus, der ihn bittet, seine Aussagen zu diesem Thema zu korrigieren und den Vergleich der Konservativen, die sich um den moslemischen Terror mit dem mörderischen Kain und König Herodes beunruhigen, zu vergleichen.

Die Aussagen des Papstes Francis zu anderen Themen, vom Klimawandel zur Ökonomie, umfassen Abweichungen von der traditionellen katholischen Lehre oder grobe Überreichungen seiner legitimen Autorität - wie ich in Patientendetails dokumentiere, mit Hunderten von Fußnoten zu verbindlichen kirchlichen Dokumenten in meinem neuen Politisch Falscher Leitfaden zum Katholizismus.

Die im Vatikan entstandenen politisierten Prioritäten stellen eine wirkliche Bedrohung für das Zeugnis der Kirche dar. Wenn eine Vatikanische Konferenz als geehrte Sprecher-Überbevölkerungskurse erscheinen kann, von denen einer ( Paul Ehrlich ) die Abtreibung und die Zwangssterilisation begünstigt, weißt du, dass etwas tief und dunkel falsch ist. Wenn die meisten Kleriker und Bischöfe nicht frei sind, aufzustehen und zu sprechen, ist es die Pflicht der Laien, es zu tun.

Denken Sie daran, dass es gewöhnliche Christen waren, nicht Kleriker, die der arischen Ketzerei widerstanden - was ein schwacher Papst ließ laufen lassen. Es ist noch mehr unsere Pflicht, in die Sphäre zurückzukehren, die Gott uns zuteil wurde - die umsichtige Anwendung der rationalen Politik auf der Grundlage zeitloser christlicher Prinzipien. Zu einer Zeit, in der es um die Massenkolonisation der Islamisten von langjährigen christlichen Ländern, einschließlich Italien, geht, könnten die Einsätze nicht höher sein.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Stream.org veröffentlicht und wird mit Genehmigung erneut veröffentlicht.
https://www.lifesitenews.com/opinion/are...ng-together-aga


von esther10 24.02.2017 00:58

Ein entschiedener Reformator zieht durch
Thomas Seiterich über die Bischofsernennungen von Papst Franziskus
Standpunkt | Bonn - 24.02.2017

Personalpolitik ist Machtpolitik. In der römisch-katholischen Weltkirche allzumal. Denn dort werden nur in wenigen Ausnahmen (etwa bei den Bischöfen in der Schweiz oder Deutschland sowie bei Ordensgemeinschaften) die Macht-Habenden gewählt. Ist ein Bischof erst mal in sein Amt eingesetzt, prägt er in der Regel für viele Jahre die ihm anvertraute Teilkirche.

Franziskus hat als aufgeschlossener Erzbischof der Hauptstadt Buenos Aires bis zu seiner Wahl zum Papst 2013 unter konservativen, politisch weit rechts stehenden Bischöfen in der argentinischen Bischofskonferenz gelitten. Die riefen seinerzeit einen "Kreuzzug gegen die Homosexualität" aus und zeigten sich für die Fragen extremer Not und Armut jedoch schwerhörig. Weil sie gegen die Befreiungstheologie kämpften, waren sie unter den Päpsten Karol Wojtyla und Joseph Ratzinger ins Amt gelangt.

Franziskus steuert nun konsequent um, ein Richtungswechsel ins Progressive. Er hat bereits 700 Bischöfe neu ernannt, etwa 15 Prozent des Welt-Episkopats. Franziskus' neue Ausrichtung bedeutet: Es kommen Kandidaten zum Zug, die seinem Profil entsprechen. Am deutlichsten wird dies in Lateinamerika, seinem Heimatkontinent, sowie in Italien. In Italien hat er ein Drittel der 213 kleinen Bistümer neu besetzt. Schlagzeilen macht Ferrara: Dort hatte Altbischof Luigi Negri (75) als markiger Muslimgegner gewirkt. Franziskus setzte Giancarlo Peregio ein. Der 56-Jährige war bislang Chef der Flüchtlingsfachstelle bei der italienischen Bischofskonferenz.

In der traditionell Rom-kritischen Großstadt Bologna, die jahrhundertelang zum Kirchenstaat gehörte, folgt auf den konservativen Kritiker des Papstkurses, Carlo Caffarra (78), der römische Weihbischof Matteo Zuppi (61) von der Basisgemeinschaft Sant'Egidio. In Palermo hat Franziskus den Anti-Mafia-Pfarrer Corrado Lorefice (54) zum Erzbischof gemacht, in Padua den Caritas-Aktivisten Claudio Cipolla (62). Papst Franziskus' neue Bischöfe sind allesamt relativ jung, sie werden lange amtieren und sie sind nahe bei den Leuten. Sie kennen, um mit Franziskus zu sprechen, den Geruch ihrer "Schafe". Auf diese Weise verändert Franziskus Zug um Zug von oben die Kirche. Zum Ärger mancher Konservativen, doch sehr zur Freude sozial- und gerechtigkeitsorientierter Christinnen und Christen.
Von Thomas Seiterich
Der Autor
Thomas Seiterich ist Redakteur der Zeitschrift "Publik-Forum".
http://www.katholisch.de/aktuelles/stand...tor-zieht-durch

von esther10 24.02.2017 00:58

Die katholische Kirche in Schisma de facto: Was ist zu tun?


Bild ,Familie betet

Zu wissen, dass der Episkopat auf den Lehren des Glaubens und der Moral geteilt wird, muss Papst Francisco ihren Bruder Bischöfe nehmen ehrlich gesagt, diese Krise in der Kirche stehen und fest entschlossen, sie zu überwinden. Inzwischen erlauben die katholischen Laien sollten nicht Angst über die aktuelle Situation Ihr Glauben an die Verheißung Jesu schütteln die Kirche von Fehler zu bewahren.

E. Christian Brugger - 24/02/17 05.04
Warum ist es Verwirrung in der katholischen Kirche auf Amoris Laetitia , und die Folgen für die Einheit der Kirche? Wir argumentieren hier , dass die Verwirrung letztlich über zwei Dogmen des christlichen Glaubens ist und dass eine Folge der Verwirrung ist die Tatsache , Spaltung , die bereits innerhalb der katholischen Kirche besteht.

Wenn fide ( "Glaube") in der katholischen Theologie verwendet wird , eine Lehre zu bezeichnen, bedeutet dies , dass es eine Wahrheit, die gehört der Hinterlegung der göttlichen Offenbarung. Der Begriff "göttliche Offenbarung" bezieht sich auf die Wahrheiten , durch die Gott erwählt , um sich selbst und seinen Willen für die Menschheit offenbaren die Welt in Einklang zu bringen, so dass Männer und Frauen können mit ihm leben, zuerst unvollkommen diese Welt, und nach dem Tod und Gericht perfekt neben dem Reich Gottes Weg. So betrachtet die Kirche als definiert Lehren des Glaubens , als heilsnotwendig. Sein Status in der katholischen Lehre ist über die Reform. Und seine Art und Weise der Verkündigung ist unfehlbar.

Dieses Papier hat drei Ziele. Zunächst stellt und erklärt , das theologische Konzept der "Sekundärobjekte der Unfehlbarkeit" und zeigt , wie fast alle Wahrheiten der katholischen Kirche sexuellen Fächer unterrichtet über gehören zu der Kategorie der untergeordneten Objekte der Unfehlbarkeit, so sind mit Recht identifiziert als Lehren des Glaubens .

Zweitens er argumentiert , dass aus dem innerkirchlichen Dissens von der päpstlichen Enzyklika Humanae Vitae , die katholische Kirche in einem ernsten Zustand der Uneinigkeit über die Lehren war des Glaubens , und dass diese Uneinigkeit die Probleme vertieft hat dazu geführt , von Amoris Laetitia . Schließlich es gibt praktische Ratschläge , um die Hierarchie und die Laien auf die Krise zu reagieren.

Kind-Objekte der Unfehlbarkeit

Die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils lehren , dass Jesus zu der katholischen Kirche unfehlbare Autorität , die Wahrheiten offenbart erstreckt sich nicht nur auf die Wahrheiten formal offenbart , sondern auch die Wahrheiten (auch als "Schatz des Glaubens" genannt) zu verteidigen anvertraut und lehren notwendigerweise mit den Wahrheiten der göttlichen Offenbarung, obwohl sie nie vorgeschlagen worden , als formell enthüllt. Diese können unfehlbar gelehrt werden , weil sie notwendig sind , um zu schützen und religiös treu und setzen die Wahrheiten der göttlichen Offenbarung ( Lumen gentium , 25). Manchmal werden sie auch "sekundäre Objekte" der Unfehlbarkeit genannt, im Gegensatz zu den "Primärobjekte" genannt , welche Wahrheiten formal offenbart bezieht.

Papst Johannes Paul II sagt in einem Apostolischen Schreiben 1998 , dass die Kirche hat nicht nur die ersten Wahrheiten der göttlichen Offenbarung durch die Inspiration des Heiligen Geistes, sondern hat auch diese untergeordnete Objekte der Unfehlbarkeit durch "die besondere Inspiration des Heiligen Geistes." In seinem Kommentar , Joseph Ratzinger, dann Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre (CDF), schreibt , dass im Vergleich zu den Lehren etabliert als formell enthüllt, "es ist kein Unterschied auf die vollständige und unwiderrufliche Zustimmung wegen ihrer Lehren ". Ratzinger bezeichnet , um sie Zustimmung , weil "auf den Glauben an den Heiligen Geist beruht 's Unterstützung der Magisterium und auf die katholische Lehre von der Unfehlbarkeit des Lehramtes." So wie formal Wahrheiten offenbart, müssen diese Wahrheiten auch eine Zustimmung des Glaubens, sondern auch ohne die Hilfe der göttlichen Offenbarung sein könnte.

Obwohl doctrnas des Glaubens gewesen sein (aber nicht immer) für die von der Kirche festgesetzten Lehren vorbehalten wie formal offenbart, bleibt die Tatsache , dass die katholischen Lehren , die untergeordnete Objekte der Unfehlbarkeit angegeben sind auch Doktrinen de fide , als Ratzinger "Doctrines ruft tenenda fide . " Canon Gesetz sagt , dass "müssen fest angenommen und gepflegt werden" , und dass wer auch immer ablehnt "wendet sich gegen die Lehre der katholischen Kirche" (Canon 750, § 2).

Die moralischen Lehren über Sex und Ehe

Moralische Normen über Sex und Ehe lehrte von der katholischen Kirche fallen in die Kategorien von primären und sekundären Objekte der Unfehlbarkeit. Die primären Aufgaben umfassen explizit Wahrheiten in die göttliche Offenbarung gelehrt, wie das Verbot gegen den Ehebruch und Unauflöslichkeit der Ehe; Untergeordnete Objekte umfassen Lehren über Sex und Ehe von der Kirche aus der Zeit der Apostel gelehrt dauerhaft beibehalten werden. Letztere, die aufgrund der Art , wie sie vorgeschlagen wurden, müssen als unfehlbar durch das ordentliche und allgemeine Lehramt der Kirche gelehrt aufrechterhalten werden, die unfehlbar gelehrt , wenn Bischöfe " , obwohl in der ganzen Welt verstreut , aber das Band der Gemeinschaft zu erhalten untereinander und mit dem Nachfolger Petri, authentisch auf eine Sache des Glaubens zu unterrichten und Moral ( res fidei et morum ) in einer Studie (in dieser Angelegenheit) zustimmen und dieses Urteil als endgültig (lehren endgültige tendendam ). "

Es kann auf der einzigartigen Kontext der Ehe für gesunde Ausdruck der sexuellen Beziehungen und der Unrechts jeglicher Form von frei gewählten nichtehelichen Sexualverhalten (zB Masturbation, Affären keinen vernünftigen Zweifel daran, dass die Lehren der Kirche sein, Homosexuellen, empfängnisverhütende Handlungen etc.) Handlungen wurden von den Bischöfen in Gemeinschaft universell gelehrt, immer und überall, so klar auf den zeitlichen und ewigen Wohl der Gläubigen gehören, und dauerhaft gehalten werden. Die Tatsache, dass die Katholiken in der letzten Zeit haben einige oder alle der Lehre beeinträchtigt nicht die Tatsache in keiner Weise bestritten, dass die Voraussetzungen für eine unfehlbare ordentlichen und allgemeinen Lehramt Übung haben für den größten Teil der langen Geschichte des erfüllt Kirche.

Daraus folgt , dass die grundlegenden Wahrheiten der Sexualethik von der katholischen Kirche gelehrt und verteidigt gehören direkt (als Primärobjekte) oder indirekt (als untergeordnete Objekte) zu der Hinterlegung des Glaubens und daher bezeichnet werden an und in der Tat sind - Lehren des Glaubens .

Schisma Kirche nicht anerkannt

Beginnend mit dem Zwiespalt der katholischen Kirche auf die Rechtswidrigkeit von Humanae Vitae Kontrazeptivum Beziehung seiner ständigen Lehre in Bekräftigung (1968), und die weit verbreitete Akzeptanz von utilitaristischen Denken -proporcionalista- in den zehn Jahren in der katholischen Moraltheologie Durchführung 1970 Katholiken begann die Existenz von Natur aus sündigen Taten (dh Aktionen, die niemals moralisch legitim, weil ihre Wahl im Widerspruch zu wählen immer radikal das Wohl der menschlichen Person) zu verweigern. Dies führte logisch auf die Ablehnung der Lehre der Kirche über die Unrechts aller Arten von traditionell als in sich schlecht sexuelle Aktivität bezeichnet. Diese Ablehnung hat auf allen Ebenen der katholischen Kirche, von den Laien in die Hierarchie existiert, und hat sich standhaft und stur.

Die katholische Kirche hat seit Jahrzehnten in einem Zustand objektiver und ernsthafte Uneinigkeit in Fragen der Lehre blieb des Glaubens . Eine andere Möglichkeit , dies zu sagen ist , dass die katholische Kirche in einem Zustand gewesen Spaltung de facto .

Verwirrung, Zerrissenheit und Laetitia Amoris

Es ist Verwirrung in der katholischen Kirche auf Amoris Laetitia , weil einige Bischöfe sagen - und Verschreibungspolitik in ihren Diözesen als die geschiedene und wieder verheiratet, unter bestimmten Umständen, empfangen die heilige Kommunion , ohne mit ihren Partnern in vollkommener leben zu entscheiden. Andere Bischöfe, in Kontinuität mit der katholischen Tradition, argumentieren , dass dies nicht und nicht legitim sein kann.

Die betroffenen Fragen im Zusammenhang mit der Lehre des Glaubens durch diese widersprüchliche Auslegungen sind die intrinsische Unrechts des Ehebruchs und absolute Unauflöslichkeit der christlichen Ehe, die beide unfehlbar von Schrift und Tradition bestätigt. Wenn die Lehren wahr sind, dann scheiden die, die mit jemandem sexuell aktiv sind, anders als Ihr Ehepartner erste gültige während seiner ersten Ehepartner noch lebt, begeht Ehebruch.

Obwohl Kardinal Kasper und andere Episcopalians Befürworter zugunsten sind Erlaubnis der Gewährung von Ehebruchs geschieden leben die heilige Eucharistie zu empfangen, bestätigen sie die Rechtswidrigkeit des Ehebruchs und die Unauflöslichkeit der Ehe, so scheint seine Aussagen unvereinbar genau mit der Auszeichnung verteidigen. Für alle , die frei erlaubt nicht offensichtlich reuig ist , kann auf die heilige Eucharistie, keinen Priester oder ein Bischof, oder jemand erhalten, weil "ihr Zustand und dem Zustand des Lebens objektiv , dass die Vereinigung von Liebe widersprechen zwischen Christus und der Kirche bezeichnet und in der Eucharistie "( Familiaris consortio ). Daher würden sie nicht etwas sachlich falsch tun , aber nur , wenn Ehebruch manchmal zulässig ist oder nicht , die Ehe ist unauflöslich.

Viele Bischöfe, die diesen Widerspruch unterstützen entgegenstellen Gewährung Erlaubnis. Aber andere glauben, dass es keinen Konflikt gibt und die Erlaubnis geben.

Somit besteht die Hierarchie in einer ernsten Uneinigkeit in Fragen im Zusammenhang der Hinterlegung des Glaubens. Mit anderen Worten, wie gesagt, die katholische Kirche ist in der Tat ein Schisma. Der Konflikt um Amoris Laetitia ist nicht die Ursache von Uneinigkeit, die seit Jahrzehnten existiert hat, sondern verewigt Teilung und vertieft sehr deutlich. Er vertieft , weil der Papst scheint zu der Position verteidigen, die der Staude Lehre der Kirche widerspricht. Es ist daher schwierig , zu den Ernst dieser Situation überzubewerten.

Pflichten des Heiligen Stuhls

Was sollte der Heilige Vater? Sie sollten führend bei der Kardinal Müller von der CDF beginnen auf die zu reagieren fünf dubia von Brandmüller, Burke, Caffara und Kardinäle Meisner vorgelegt. Dies würde helfen , indem sie schädliche Kapitel acht stellte einige der Verwirrung zu klären Amoris Laetitia . Dann Sie müssen klar lehren und autoritativ , was ist die Wahrheit über Fragen der Sexualmoral , die in Frage gestellt worden und Verwirrung seit dem Beginn seines Pontifikats erstellt. Sie müssen lehren , dass jede abgeschlossene christliche Ehe absolut unauflöslich ist; Alle Formen von nicht - ehelichen Sexualverhalten frei gewählt ist immer falsch, vor allem Ehebruch, aber homosexuelle Handlungen wirkt Empfängnisverhütung, Masturbation und Unzucht; Geschlechtsverkehr mit jemandem anderen als der Ehepartner ist immer gültig Ehebrecherin; Wer ist durch eine gültige Ehe gebunden ist , mit einer Person leben mehr uxorio (ein Ehe Weg), ist es in einem Zustand Gegenstand des Ehebruchs; Und diese Person muss von der heiligen Kommunion unterlassen , es sei denn Sie bekennen und bereuen ihre ungerechte Handlungen und lösen zu keusch leben.

Schließlich wissen, dass der Episkopat auf den Lehren der Moral geteilt ist, müssen Sie sein Bruder Bischöfe führen offen in der Kirche, diese Krise zu bewältigen und fest zu lösen, sie zu überwinden. Muss eine Synode ausschließlich hinter verschlossenen Türen die Bischöfe der Welt einzuberufen, in Assisi oder in Castel Gandolfo oder anderswo außerhalb des Zentrums der Pflege, nicht ohne Medien, Experten, ökumenische Beobachter usw. über das Thema der bischöflichen Einheit in Fragen der Moral. Die Dauer der Synode muss nicht angegeben werden, so sollten Sie in der Lage sein, so lange wie nötig dauern. Sollte an seine Brüder in der Liebe zu richten, ohne sich zu beschweren oder indirekte Einflüsterungen, so sehr schädlich in der Tat, es katastrophal in nachteiliger Weise für das Heil der Seelen, die ist, wenn die Nachfolger der Apostel sind nicht in Sachen des Glaubens vereint.

Als Vater ihrer Kinder und einen Bruder unter Brüdern, sollte Franziskus fordern alle auf die kleinen und nicht-christliche Position beiseite zu legen, alle Laster und stolz Ignoranz und jeden Ausdruck von Parteigeist, der Divisionen zu bereuen, die haben begangen und auf das gemeinsame Ziel der bischöflichen Einheit begehen. Sie sollte es ermöglichen, und nicht einfach sagen, als erlaubt von seinem Bruder Bischöfe ohne Angst vor Repressalien frei über Angelegenheiten von Uneinigkeit sprechen. Argentinien sollte seine außergewöhnliche Wärme nutzen, um seine Brüder zu überzeugen, die Einheit in der Episkopat zu wünschen übrig; sie zu ermutigen, einander frei und offen zu sprechen; Und zu erleichtern Konsens über eine Vereinbarung, die zu erreichen, ist notwendig. Das Gerät mit dem Streben und die darauf besteht, sollte nicht über Angelegenheiten erstrecken sich auf die Hinterlegung des Glaubens beziehen, die Kirche darauf, duldet Vielfalt in allem anderen und ist die erste in all zu modellieren seine Brüder.

Schließlich muss er bereit sein zu tun, was notwendig ist, einschließlich der Lieferung seines eigenen Lebens, unter den Bischöfen der katholischen Kirche die Einhaltung der Anforderung von Jesus zu seinem Vater zu erleichtern, dass "alle eins seien".

Aufgaben der Laien

Was sollten die Katholiken tun? Sie sollten von der katholischen, insbesondere den Normen der Sexualethik und Lehre der Kirche über die Ehe ihr Gewissen in Übereinstimmung mit den endgültigen moralischen Wahrheiten gelehrt bilden. Sie müssen lernen, dass jede negative Norm, die die Kirche verteidigt zwangsläufig zu einem gewissen positiven gut verbunden ist, die schützt und fördert Standard (zum Beispiel, sollten wir nicht die Unschuldigen töten, weil das Leben ein großes gut ist). Sie müssen mehr denn je verstehen, dass die Lehren über die absolute Unauflöslichkeit der Ehe und das Verbot des Ehebruchs sind keine Menschen Regeln, sondern moralische Wahrheiten aus der großen Güte der christlichen Ehe abgeleitet. Jesus wollte die Ehe ein Sakrament (ein Zeichen oder ein Symbol göttlicher Einsetzung) seiner absolut unauflösliche Liebe seiner Kirche; So ist die endeter christliche Ehe ist absolut unauflöslich; Scheidung nicht nur falsch ist, ist es unmöglich, und Jesus kann seine Kirche nicht scheiden lassen, kann der Mensch nicht seine Frau gültig scheiden lassen. Daraus folgt, dass, wenn Sie Sex mit jemand anderem haben, aus irgendeinem Grund, auch sozial akzeptabel ist, während seine Frau noch am Leben gültig ist, begeht Ehebruch.

Adultery kann verziehen, als alle Sünden, sondern vergeben werden, es erfordert Zerknirschung und einen festen Zweck der Änderung. Dies sind die christlichen moralischen Wahrheiten, und sind Lehren des Glaubens der katholischen Kirche.

Katholiken sollten Angst um die gegenwärtige Situation schütteln den Glauben an die Verheißung von Jesus, die Kirche von Fehler zu bewahren und für das Heil der Seelen Boot zuverlässig nicht zulassen. Sie sollten nicht erliegen zu Wycliff, Luther oder Zwingli Versuchung ihre Frustrationen mit dem Klerus zu bezahlen, denn egal, wie berechtigt, gegen die Kirche Christi selbst. erkennen, dass die Kirche von außen gelitten hat und bei vielen Gelegenheiten über die schweren Jahrhunderte Krise, so dass der Strom im Vergleich zu anderen Perioden der Geschichte, wie die arianischen Häresie des vierten Jahrhunderts, die große Schisma der sollte sein XIV Jahrhundert, die Französisch Herrschaft des Terrors, der deutsche Kulturkampf, könnte weich heute scheinen.

In Außerdem muss jeder Getaufte katholischen entscheiden wie ein Heiliger zu leben. Nur eine verschwindend kleine Menge von Heiligen kommt zu den Altären. Der Rest wird nie viel Aufmerksamkeit und wurde berühmt als eine "Sache" in Rom zu montieren. Aber sie haben ihre besten jeden Tag , den Willen Jesu zu erkennen und verfolgen, ungerechtfertigter Selbst Bereuen - Achtung, Ehrgeiz verachtend, heiter die Demütigung akzeptieren, Buße zu tun von jeder Sünde sie erkennen , dass sie begehen, sagen nein zu einer Neigung oder Gedanken maßlose Wut und Verweigerung der soziologischen Begriff , um gegen die geordneten sexuellen Wünsche, die von der modernen säkularen Geist gefördert Gott und fördert Abweichungen Sex mit Gender - Ideologie lässt.

Jeder Katholik muss davon überzeugt werden, dass die soziale und kirchliche Erneuerung mit ihm beginnt oder sie. In der Geschichte hat die Renovierung fast nie von oben nach unten kommen, von dem Papsttum und Rom die Gläubigen haica sondern von unten nach oben. Es ist gekommen, von den Christen durch den Glauben an Christus zu leben bestimmt, der die Kraft seiner Auferstehung zu wissen, streben, ihre Leiden teilen geduldig die Auferstehung von den Toten zu erlangen Er versprochen hat.
http://infocatolica.com/?t=opinion&cod=28660
Schließlich müssen sie für die Einheit des Episkopats zu beten

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hier anklicken, viele Links zum Thema...
http://infocatolica.com/?t=cat&c=Amoris+Laetitia
http://infocatolica.com/?t=noticia&cod=24047
http://infocatolica.com/?t=opinion&cod=28609


von esther10 24.02.2017 00:56

Der Verlust dieser einen Hauptunterscheidung treibt viel von der Verwirrung um Amoris Laetitia an

Amoris Laetitia , Katholisch , Kommunion Für Wieder Geheiratet , Geschieden Und Wieder Verheiratet Paare , Johannes Paul II , Moral , Franziskus , Sexualmoral



23. Februar 2017 ( LifeSiteNews ) - Eine ziemlich krasse und ernüchternde Lehre der Kirche ist, dass jeder erwachsene Alter auf dem Gesicht dieser guten Erde, und das bedeutet alles, was zwischen Gut und Böse unterscheiden kann (was irgendwann bald nach dem Morgendämmerung der Vernunft), ist entweder in einem Zustand der Gnade oder in einem Zustand der Todsünde, was bedeutet, dass wir alle diesen Augenblick durch eine katastrophale Katastrophe sterben sollten, würde jeder von uns entweder in die Hölle oder in den Himmel gehen (die meisten von uns Wahrscheinlich über das Fegefeuer). Diese Realität sollte uns Pause geben.

Was bedeutet dies, dass wir entweder "Gott" als unser letztes Ende gewählt haben (in welcher Weise wir ihn kennen), oder wir haben uns selbst entschieden, ob unter irgendeinem Aspekt der Macht, des Reichtums, der Freude oder des Götzendienstes der einen oder anderen Art. Unsere Religion ist das, was wir "Meister unserer Neigungen" gemacht haben, wie der Heilige Thomas es ausdrückt. Es gibt keinen Mittelgrund, wie Christus sagt, zwischen Gott und Mammon zu dienen.

Ein großer Teil der Verwirrung und Verschleierung über Amoris Laetitia und ihre moralische und praktische Anwendung, ist ein Mangel an richtigen Unterscheidung zwischen dieser traurigen und tragischen Realität der sterblichen Sünde, und die objektive Natur der Grab Sünde. Zusammen mit diesem ist ein Missverständnis des Zwecks des Gesetzes und der Disziplin der Kirche bei der Unterstützung uns den Unterschied zu erzählen.

Es gibt verschiedene Handlungen, die an sich "Grabsünden" sind, eine Anzahl von ihnen sexuell (Masturbation, Hurerei, Ehebruch), aber viele, die nicht sind (Mord und schwere körperliche Schäden, bedeutender Diebstahl und Raub, Verleumdung, Hass auf Gott, Verletzung Der kirchlichen Gebote und so). In der Tat ist jede ernsthafte Verletzung der Gebote "ernste Materie", aber wie die ewige Lehre der Kirche erklärt hat, werden solche Sünden "sterblich", indem sie unsere Seelen in die Feindschaft mit Gott stellen und zu diesem Zustand führen, den wir "Hölle" nennen , Nur wenn wir mit voller Kenntnis und voller Zustimmung teilnehmen, was bedeutet, dass wir die Implikationen dessen kennen, was wir tun, und wir machen es frei (vgl. CCC, 1858-59).

Von außen können wir also niemals wirklich sagen, ob jemand in einem Zustand der "Todsünde" ist, denn wir kennen nicht das Ausmaß ihres Wissens und ihrer Zustimmung, undurchsichtig für jedermann außer sich selbst. Selbst diejenigen, die solche Sünden begehen, können sich nur teilweise ihres eigenen Staates bewusst sein. Es ist im Bereich des Gewissens, die "unmittelbare Norm der Moral", wo "der Mensch allein mit Gott ist" (vgl. Veritatis Pracht , 59, CCC, 1776), dass die Todsünde tut oder nicht kommt. Die Kirche lehrt, dass wir "moralisch sicher" sein können, dass wir mit einem festen Gebetsleben, einer ordnungsgemäßen und regelmäßigen Gewissensuntersuchung, einem guten Bekenntnis und hoffentlich einer aufschlussreichen spirituellen Richtung, Die Konformität unseres Gewissens mit der Wahrheit ist eine fortlaufende Aufgabe, die niemals einmal für alle getan wurde, sondern ein tägliches Bestreben, wie wir uns immer mehr in den Imago Christi mit der Hilfe von Unserer Lieben Frau, allen Heiligen und dem Lehramt der Kirche bilden .

Ah, ja, das Lehramt, das Lehrbüro der Kirche, das mit der Autorität Christi verbindet, wenn es nach bestimmten Bedingungen ausgeübt wird, die die Kirche selbst geschrieben hat (vgl. Lumen Gentium , 25). Diese Autorität, der Papst und die Bischöfe in der Vereinigung mit ihm, lehrt nicht nur die Wahrheit, sondern hilft auch, unser Gewissen mit verschiedenen Gesetzen und Disziplinen zu bilden, die vor allem und autoritär im Kodex des kanonischen Gesetzes umrissen sind.

Das bringt uns zum Gesetz, dessen Zweck, wie der Heilige Thomas lehrt, uns zu Tugend führen (und weg von Laster), ob in der Nähe oder in der Ferne. Es gibt das natürliche Sittengesetz, das alle für alle Zeit bindet und universell und unveränderlich ist (vgl. Veritatis Splendor , 69-70). Die verschiedenen Menschen und viele der kanonischen und disziplinarischen Gesetze werden direkt oder indirekt aus dem Naturrecht abgeleitet und helfen uns, dieses Grundgesetz mehr und leicht zu erleben.

Das bringt uns zu Amoris und seine Beziehung mit dem "Gesetz" in diesen beiden Sinnen. Das Lehramt der Kirche hat keine Macht, das natürliche Sittengesetz zu ändern (und Amoris tut dies nicht), aber es kann kanonische und disziplinarische Gesetze verändern, und es kann sicherlich auch die Anwendung dieser Gesetze auf bestimmte Umstände ändern und Amoris scheint zu sein Tu das, und es ist hier, ich würde setzen, dass das Problem liegt.

Um klar zu sein, sagt niemand in diesem ganzen Imbroglio, dass man sowohl in einem Zustand der Todsünde als auch in einem Zustand der Gnade zugleich sein kann. Das wäre nicht nur eine Ketzerei, sondern würde auch das grundsätzlichste Gesetz des Nicht-Widerspruchs verletzen (um nicht zu sagen, dass einige dies versuchen könnten).

Was einige tun scheinen zu argumentieren, dass eine "schwere Sünden" zu begehen, auch der wiederholten und gewöhnlichen Sorte, und immer noch nicht in Todsünde sein (und somit in einem Zustand der Gnade weiter), aufgrund einiger fehlende Zustimmung Oder Wissen. Oder zumindest einige stellen daraus fest, daß die Gesetze der Kirche nicht erkennen können, ob jemand in einem Zustand der Gnade oder der Todsünde ist, und daß, mit dem Nutzen einer solchen Ungewißheit, die Selbstdarstellung daher dem Individuum und seinem Gewissen überlassen werden sollte , Mit dem Gesetz und den Pfarrern der Kirche als irgendeine Art von "Führer".

Es gibt eine gewisse Wahrheit dazu, aber solche Argumentation, die zu weit genommen wird, missachtet die Natur und den Zweck des Gesetzes. Obwohl das Gesetz letztlich nicht feststellen kann, ob jemand in einem Zustand der Gnade oder der Todsünde ist, der in den Tiefen des Gewissens auftritt, ist das Gesetz ein sehr guter und genauer Bezugspunkt für den Zustand unserer Seele, und wir ignorieren das Gesetz, Oder zu minimieren, auf unsere Gefahr.

Deshalb, wenn der oft zitierte Canon 915 erklärt, dass "(t) Schlauch, der nach der Auferlegung oder Erklärung der Strafe exkommuniziert oder verbannt worden ist, und andere, die hartnäckig in manifester Grabsünde beharrlich sind, nicht zur heiligen Kommunion zugelassen werden sollen", so ist es Sagt nichts Unfehlbares über die inneren Zustände der Leute in diesen Situationen. Weder die Exkommunikation noch die schwere Sünde sind eine automatische Deklaration der Todsünde, und der konsequente ewige Tod soll in einem solchen Zustand sterben. Sie sind vielmehr die Anwendung des Gesetzes, um uns zu helfen, diese tragischen Ergebnisse zu vermeiden. Der Zweck des Gesetzes ist nicht primär vergeltlich, sondern eher medizinisch und heilsam. Die Kirche sagt nur das Offensichtliche: Diejenigen, die in der Grabsünde bestehen, sind wenigstens in der Nähe der Gefahr der Todsünde und verlieren ihre Seelen und die Seligsprechung.

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Darüber hinaus bieten die in einer solchen öffentlichen und manifesten Sünde, die Kommunion empfangen, auch einen Skandal für die Gläubigen, deren Gewissen verformt und in die Irre geführt werden können, fragen sich, ist wohl der Ehebruch also wirklich so schlimm? Ist die Ehe wirklich unauflöslich? Hat das Zusammenleben außerhalb der Ehe eine aus Gnade, Kommunion und letztlich ewiges Leben mit dem Gesegneten ausgeschlossen?

Der Zweck des kirchlichen Gesetzes und der Disziplin in dieser Hinsicht ist es nicht, diejenigen zu verurteilen, die in unregelmäßigen Situationen leben, sondern sie zu Reue und ein größeres Leben der Tugend führen (zumindest beim Aufgeben ihres "Laster"). Vernachlässigung oder Minimierung des Gesetzes wird aller Wahrscheinlichkeit nach zu der Compoundierung Sünde der Gefälligkeit führen. Das heißt, indem sie sie in ihrer Sünde "erfreulich" haben, wird ein Mangel an Disziplin und Durchsetzung der Gesetze der Kirche aller Wahrscheinlichkeit nach eine Laxität des Gewissens, eine Behaglichkeit mit objektiven Sündenstatus, mit allen damit verbundenen Schäden an ihren Seelen, zu fördern Die um sie herum (nicht zuletzt die verletzten und verlassenen Ehepartner und Kinder), die Gesellschaft, die Wahrheit der Ehe und die Lehre der Kirche.

Wie Johannes Paul II. Lehrte , wieder zurück nach Veritatis , auch wenn man in Unwissenheit sündigt, vielleicht in solch einem Zustand durch schlechte Führung oder ein verformtes Gewissen geführt hat, schadet die objektive Sünde immer noch die Person und die um ihn herum:

Es ist niemals akzeptabel, einen "subjektiven" Irrtum über das moralische Gut mit der "objektiven" Wahrheit zu verwechseln, die dem Menschen infolge seines Endes rational vorgeschlagen wurde, oder um den moralischen Wert eines Aktes zu vermitteln, der mit einem wahren und korrekten Gewissen, das dem Moral entspricht, Wert einer Handlung, die nach dem Urteil eines falschen Gewissens durchgeführt wird. Es ist möglich, daß das Böse, das als Ergebnis einer unbesiegbaren Unwissenheit oder eines nicht schuldigen Urteilsfehlers geschieht, dem Agenten nicht zuzurechnen ist; aber auch in diesem Fall nicht aufhören , es nicht ein Übel zu sein, eine Störung in Bezug auf die Wahrheit über das Gute . (# 63)
Mit anderen Worten: Die Sünde ist immer noch Sünde, was auch immer die mildernden und entschuldigenden Umstände, das Wissen und die Zustimmung, und nicht einmal Gott kann das ändern. Es gibt hier tiefe metaphysische Fragen, was es bedeutet, in einem "Zustand der Gnade" und "Todsünde" zu sein, die Natur des Heils, die Verbindung zwischen unseren moralischen Handlungen und unserem ewigen Ende und wie wir uns für unser ewiges Schicksal formen Im hier und jetzt Viele dieser Themen wurden diskutiert und erste Antworten von Johannes Paul II. In Veritatis Splendor (neugierig, nicht zitiert noch in Amoris referenziert ), aber es gibt noch viel mehr zu erarbeiten .

Ich werde Sie mit einem Zitat von Papst Benedikt XVI's 2008 Enzyklika Spe Salvi verlassen , eine, die ich denke, hilft zu verstehen, woher die Kirche kommt ", eine Sektion, die ich oft seit der ersten Lesung darüber nachgedacht habe. Der Papst diskutiert die Lebenswahl der Individuen, wie sie sich vor dem Ruhesitz des Christus am Ende ihres Lebens vorbereiten:

Unsere Wahl, die im Laufe eines ganzen Lebens eine bestimmte Form annimmt, kann eine Vielzahl von Formen haben. Es können Menschen sein, die ihren Wunsch nach Wahrheit und Liebesbereitschaft völlig zerstört haben, Menschen, für die alles eine Lüge geworden ist, Menschen, die zum Hass gelebt haben und die Liebe in sich selbst unterdrückt haben. Das ist ein schrecklicher Gedanke, aber beunruhigende Profile dieser Art sind in bestimmten Figuren unserer eigenen Geschichte zu sehen. In solchen Leuten wäre alles über Heilmittel und die Zerstörung des Guten wäre unwiderruflich: das ist es, was wir unter dem Wort Hölle meinen. Auf der anderen Seite können Menschen, die völlig rein sind, völlig von Gott durchdrungen und damit voll offen für ihre Nachbarn sind - Menschen, für die die Kommunion mit Gott auch jetzt ihrem ganzen Wesen eine Richtung gibt und deren Reise nach Gott nur zur Erfüllung bringt, was Sie sind schon.

Dennoch wissen wir aus Erfahrung, dass kein Fall im menschlichen Leben normal ist. Für die große Mehrheit der Menschen - wir können annehmen - dort bleibt in den Tiefen ihres Seins eine endgültige innere Offenheit für die Wahrheit, die Liebe zu Gott. In den konkreten Entscheidungen des Lebens aber wird es durch immer neue Kompromisse mit dem Bösen überdeckt - viel Dreck bedeckt die Reinheit, aber der Durst nach Reinheit bleibt, und es entsteht immer noch immer wieder von allem, was Basis ist und in der Seele vorhanden ist. (# 45-46)
Mit anderen Worten, um auf die Frage zurückzukehren, mit der wir begonnen haben, setzt Benedict fest, dass, obwohl es sowohl heilige als auch satanische Seelen unter uns gibt, die meisten von uns mittleren Massen in irgendwelche (nicht-sterblichen) Sünden der einen oder anderen Art eingetaucht sind , Wenn auch grundsätzlich in einem Zustand der Gnade. (Um klar zu sein, das ist kein Dogma, sondern eine Vermutung, vielleicht ein Echo von Balthasars "Dare we Hope " Hypothese, dass alle Seelen am Ende gerettet werden können). Was auch immer wir darüber denken (und ich würde setzen, dass Hoffnung und Rettung nicht im Wesentlichen numerisch oder statistisch sind, sondern vielmehr das geheimnisvolle Ergebnis individueller und persönlicher Reaktionen auf die Gnade) ist es nicht schwer zu erkennen, dass viele Seelen (unsere eigenen eingeschlossen) tatsächlich sind Mit viel Kompromiß bedeckt, sogar Schmutz, und es ist die Aufgabe der Kirche, das Gute, Adlige und Tugendhafte zu fördern, um den schwach brennenden Docht nicht auszulöschen, sondern in Flammen zu fühlen. Papst Franziskus ist richtig, dass wir das Gesetz nicht übertreiben und nicht zu streng anwenden sollten, denn die Gnade triumphiert über die Gerechtigkeit, aber die Kirche muss auch darauf achten, dass die Seelen nicht in ihrem eigenen "Dreck" wälzen, für die Wahrheit, vor allem moralische Wahrheit, muss gepredigt und kühn geübt werden, klar und ohne Kompromisse.

Es scheint mir offensichtlich, dass Gott in seiner guten Vorsehung uns so eine kühne, klare und kompromisslose Wahrheit in den Lehren der Päpste Benedikt und Johannes Paul II. Zusammen mit all ihren illustren Vorgängern, vielleicht in Vorbereitung auf unsere aktuelle Ära, hinterlassen hat Verwechslung. Was auch immer die gegenwärtigen Amtsträger in der Kirche tun, um das Gesetz zu dehnen, zu verschleiern oder gar zu ignorieren, mit allen guten Motiven, die wir hoffen können, haben wir immer eine vorherige maßgebliche Lehre als Licht und Führer, einen Leuchtfeuer und eine Stiftung, was auch immer kommt. Ohne die Anleitung der Lehre und der Gesetze der Kirche ist unser fehlbares und unbeständiges Gewissen, das alleine übrig geblieben ist, kein Spiel für den Bösen, den Vater von Lügen und Täuschung, allzu zu fähig und bereit, unsere eigenen Schwächen und egoistischen Wünsche auszunützen.

Das heißt, es scheint, als ob Gott in dieser Zeit uns erlaubt, wie Weizen gesichtet zu werden, getestet und versucht zu werden, um zu sehen, wie wir die Lehre der Kirche für uns selbst angeeignet und gelebt haben und auf unseren eigenen Beinen stehen, unterstützt von einem guten , Solide und disziplinierte katholische intellektuelle und spirituelle Bildung. Ein Blick auf die Früchte unserer modernen mittelmäßigen Bildungseinrichtungen zeigt, dass diese Formation, um es milde auszudrücken, traurig fehlt. Mein Volk geht aus Mangel an Wissen , rief der Prophet Hosea, und was vor fast drei Jahrtausenden in Israel wahr war, ist vielleicht noch mehr wahr.

Aber Hosea beendet seine Klage auf eine Notiz der Hoffnung, und wenn wir Augen zu sehen und Ohren zu hören haben, ist die Wahrheit von der Wahrheit klar gesprochen worden. So haben solch eine Hoffnung, obwohl die Stürme scheinen, die Barque von Peter zu überfluten. Ein Wort von Christus und der Sturm, der die Meere geworfen hat, wird wieder ruhig sein, und wir werden wohl gefragt werden, nachdem der Wind nachgelassen hat, warum hast du Angst gehabt? Wo war und war unser Glaube?
https://www.lifesitenews.com/opinion/amo...l-and-grave-sin


von esther10 24.02.2017 00:53

John-Henry Westen Folge John-Henry
23, 2017 - 2:01 pm EST


Bischof Schneider: Priester müssen den Orden des Bischofs verweigern, um den Ehebrechern Kommunion zu geben

Athanasius Schneider , Kommunion Für Wiederverheiratete , Pope Francis

23. Februar 2017 (LifeSiteNews) - Kasachstan Bischof Athanasius Schneider sagt Bischöfe, die ihre Priester dazu veranlassen, die heilige Kommunion zu geschiedenen und wiederverheirateten Katholiken zu verkünden, sind "einen schweren Missbrauch seiner Macht begehen".

"Er bestellt (der Priester) zu sündigen und wenn ein Bischof sogar oder ein Papst mich zur Sünde befiehlt, muss ich mich weigern", erklärte Bischof Schneider in einem kürzlichen Interview mit Rorate Caeli und Adelante la Fe . "Ich muss Gott gehorchen und deshalb muss der Priester in diesem Fall dem Bischof sagen:" Euer Exzellenz, dass du mir befiehlt, eine Sünde zu begehen, und ich kann das nicht tun, ich muss Gott gehorchen und ich kann dir nicht gehorchen. "

"Er muss auch in dem Maße widerstehen, dass er sein Büro verlieren wird", fügte Bischof Schneider hinzu. "Besser, alles zu verlieren, aber nicht die Sünde gegen das Gebot Gottes zu begehen."

Der Erzbischof von Malta hat den Seminaristen gesagt , dass "das Seminartor offen ist" - das heißt, sie sind frei zu verlassen - wenn sie nicht mit den Bischöfen einverstanden sind, um die Gemeinschaft für wiederverheiratete Scheidungen zu ermöglichen.

In Kolumbien wurde ein Priester von seinem priesterlichen Dienst suspendiert, um in einer Predigt zu bestehen, dass er den Ehebrechern keine heilige Kommunion geben würde. Bei der Aussetzung von Fr. Uribe Medina, Bischof Rigoberto Corredor Bermúdez beschuldigte den Priester, "öffentlich und privat auszudrücken" seine Ablehnung der Lehre und der pastoralen Lehren seines Heiligkeits-Papstes Franziskus, besonders in Bezug auf die Ehe und die Eucharistie. "Fr. Medina ist seitdem wieder aufgenommen worden.
https://www.lifesitenews.com/news/bishop...-communion-to-a

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http://kreuzknappe.blogspot.de/2017/02/k...-zieht.html?m=1


von esther10 24.02.2017 00:49

De Mattei: Wenn die öffentliche Korrektur eines Papstes dringend und notwendig ist

Roberto de Mattei
Corrispondenza Romana
22. Februar 2017



Möge ein Papst öffentlich für sein verwerfliches Verhalten korrigiert werden? Oder sollte die Haltung der Gläubigen die des bedingungslosen Gehorsams sein, bis der Sinn, was der Papst sagt und tut, auch wenn offen skandalös ist? Nach einigen, wie dem vatikanischen Journalisten Andrea Tornielli, ist es möglich, dem Papst "Tète a Tète" auszudrücken, ohne ihn jedoch öffentlich zu manifestieren. Diese These enthält jedoch eine wichtige Aufnahme. Der Papst ist nicht unfehlbar, es sei denn, er spricht ex cathedra . Ansonsten wäre es nicht erlaubt, sich auch privat zu danken, und der Weg zu folgen wäre nur das der religiösen Stille. Auf der anderen Seite kann der Papst, der nicht Christus ist, sondern nur sein Repräsentant auf Erden, sündigen und Fehler machen. Doch ist es wahr, dass er nur privat und niemals öffentlich korrigiert werden kann?

Um zu antworten, ist es wichtig, sich an das historische Beispiel par excellence zu erinnern , das uns die goldene Regel bietet, um zu folgen; Der sogenannte "Vorfall bei Antiochien". Der hl. Paulus spricht in diesen Worten in seinem Brief an die Galater, vermutlich zwischen 54 n.Chr. Und 57 n.Chr. "[...] Als sie das gesehen hatten, wurde mir das Evangelium der Unbeschnittenen begangen, als Petrus das der Beschneidung war. (Für den, der in Petrus zum Apostel der Beschneidung gehandelt hat, hat ich auch bei den Heiden in mir geschehen.) Und als sie die Gnade kennengelernt hatten, die mir gegeben wurde, gaben James und Cephas und Johannes, die zu Säulen zu sein schienen, zu Ich und Barnabas die rechten Hände der Gemeinschaft, dass wir zu den Heiden gehen sollten, und sie zur Beschneidung: Nur das sollten wir uns der Armen bewusst sein, was auch immer ich sorgfältig war. Aber als Cephas nach Antiochien kam, stand ich ihm vor dem Gesicht, weil er beschuldigt werden sollte. Denn vor ihm kam jemand von Jakobus, er aß mit den Heiden, aber als sie gekommen waren, zog er sich zurück und trennte sich und fürchtete sie, die von der Beschneidung waren. Und zu seiner Dissimulation stimmten die übrigen Juden zu, damit auch Barnabas von ihnen in diese Dissimulation geführt wurde. Als ich aber sah, daß sie nicht aufrichtig auf die Wahrheit des Evangeliums gingen, sagte ich zu Cephas vor ihnen allen: Wenn du ein Jude bist, der nach der Art der Heiden lebendig ist und nicht wie die Juden tun, wie kannst du dich zwingen Die Heiden zu leben wie die Juden? "

Peter, aus Angst, die Gefühle der Juden zu verletzen, mit seinem Verhalten, begünstigte die Position des "Judaisers", die glaubte, dass die Beschneidung für alle umgewandelten Christen zusammen mit anderen Dispositionen aus dem mosaischen Gesetz gelten sollte. Paulus sagt, dass der hl. Petrus eindeutig falsch gewesen sei und deshalb "er ihm in seinem Gesicht stand", das ist öffentlich, so dass Peter kein Skandal der Kirche sein würde, über die er die höchste Autorität ausübte. Peter nahm die Korrektur von Paulus an und erkannte seinen Irrtum mit Demut an.

St. Thomas Aquinas beschäftigt sich mit dieser Episode in vielen seiner Werke. Zuerst stellt er fest, dass "der Apostel Petrus in seiner Ausübung der Autorität und nicht in seiner Autorität der Regierung" ( Super Epistolam ad Galatas lectura , Nr. 77, tr. ESD, Bologna 2006) widersetzt . Paulus erkannte, dass Petrus das Oberhaupt der Kirche war, aber er beurteilte es legitim, ihm zu widerstehen, angesichts der Schwere des Problems, die das Seelenheilig betrachteten. "Die Art des Verweises war angemessen, da es öffentlich und offensichtlich war" ( Super Epistolam ad Galatas , Nr. 84).

Diese Episode, merkt noch den Himmlischen Doktor, enthält so viele Lehren für Prälaten wie für ihre Untertanen: "Zu Prälaten (ein Beispiel wurde gegeben) der Demut, so dass sie sich nicht weigerten, Beschwerden seitens ihrer Untergebenen und Untertanen zu akzeptieren; Und den Untertanen (gegeben) Beispiele von Eifer und Freiheit, damit sie nicht fürchten würden, ihre Prälaten zu korrigieren, vor allem, wenn der Fehler öffentlich war und für viele in Gefahr war "( Super Epistulam ad Galatas, Nr. 77).

In Antiochien zeigte der hl. Petrus tiefe Demut, die heilige Wohltätigkeit des hl. Paulus. Der Apostel der Heiden zeigte, dass er nicht nur eben, sondern auch barmherzig war. Unter den Werken der geistigen Barmherzigkeit gibt es die Korrektur der Sünder, die von den Moralisten "brüderliche Korrektur" genannt wird. Es ist privat, wenn die Sünde privat und öffentlich ist, wenn die Sünde öffentlich ist. Jesus selbst stellte fest: " Wenn aber dein Bruder dich verletze, so gehe hin und tadle ihn zwischen dir und ihm allein. Wenn er dich hören wird, so sollst du deinen Bruder gewinnen. Und wenn er dich nicht hören wird, nimm mit dir ein oder zwei weitere: daß im Mund von zwei oder drei Zeugen jedes Wort stehen kann. Und wenn er sie nicht hören wird, dann erzähle die Kirche. Und wenn er die Kirche nicht hören wird, so soll er zu dir sein wie die Heiden und Zöllner. Amen, ich sage euch, was auch immer du auf Erden binden sollst, soll auch im Himmel gebunden sein; Und was auch immer ihr auf Erden verlieren werdet, wird auch im Himmel gelöst sein. (Mat. 18, 15-18). "

Wir können uns dann vorstellen, daß Paulus, nachdem er versucht hatte, den hl. Petrus privat zu überzeugen, nicht zögern würde, ihn öffentlich zu ermahnen, sondern - sagt der heilige Thomas - "da der hl. Petrus vor allen gesündigt hatte, mußte er vorgeworfen werden Vor allen " ( In 4 Sententiarum, Dist . 19, q 2, a. 3, tr. It, ESD, Bologna 1999).

Brüderliche Korrektur, wie die Theologen lehren, ist ein nicht-optionales Gebot; Es ist obligatorisch, vor allem für diejenigen, die in der Kirche zuständig sind, da sie sich aus dem Naturrecht und dem positiven göttlichen Gesetz ergibt ( Dictionnaire de Théologie Catholique , Bd. III, Kol. 1908). Die Ermahnung kann auch von Untergebenen kommen, die auf ihre Vorgesetzten gerichtet sind, und von der Laien zu den Prälaten. Auf die Frage, ob es wichtig ist, einen Vorgesetzten öffentlich zu korrigieren, antwortet der hl. Thomas in seinem Kommentar zu den Sätzen von Pietro Lombardo , bejahend, bemerken aber die Notwendigkeit, immer mit äußerster Achtung zu handeln. Darum sollten die Prälaten nicht durch ihre Untertanen vor allen korrigiert werden, sondern demütig privat, es sei denn, es besteht eine drohende Gefahr für den Glauben; Dann würde der Prälat noch kleiner werden, wenn er in Untreue gerutscht wäre, und das Subjekt würde das Größere werden " ( In 4 Sententiarum, Dist . 19, q 2, a. 2).

Der Himmlische Doktor drückt sich in der Summa Theologiae aus: "[...] Wenn der Glaube gefährdet wäre, sollte ein Subjekt seinen Prälaten sogar öffentlich verurteilen. Darum hat Paulus, der Petrus Subjekt war, ihn in der Öffentlichkeit wegen der drohenden Gefahren des Skandals über den Glauben verurteilt, und wie der Glanz von Augustinus auf den Galatern 2-11 sagt: "Peter gab den Vorgesetzten ein Beispiel, wenn überhaupt Zeit, die sie aus dem geraden Weg verlaufen sollten, sollten sie nicht verachten, um von ihren Untertanen verurteilt zu werden (Summa Theologiae II-IIae, 33, 4, 2).

Cornelius a Lapide, der den Gedanken an die Väter und die Ärzte der Kirche zusammenstellt, schreibt: "[...] Die Oberen können mit Demut und Wohltätigkeit durch ihre Untergebenen korrigiert werden, damit der Glaube verteidigt wird; Dies ist, was erklärt wird, auf der Grundlage dieser Passage [Gal. 2,11], von St. Augustine (Epist 19) St. Cyprian, St. Gregory, St. Thomas und andere oben zitiert. Sie lehren deutlich, dass der hl. Petrus, obwohl er überlegen war, von St. Paul korrigiert wurde. Mit gutem Grund sagte daher der heilige Gregory : "Peter schweigt, so dass er als erster in der apostolischen Hierarchie der erste in der Demut war." Und der heilige Augustinus bestätigte ( Englisch : www.goethe.de/ins/jp/tok/prj/aku/akm/en30979.htm : "Indem er lehrt, dass die Vorgesetzten die Erlaubnis nicht verweigern müssen, sie zu korrigieren, gab der Petrus der Nachwelt ein außergewöhnliches und heiligstes Beispiel in der des hl. Paulus und lehrte das zur Verteidigung der Wahrheit und in der Nächstenliebe, dem Kleinen wird die Kühnheit des Widerstehens ohne Furcht gegen ihre Großmänner gegeben "( Ad Gal 2, II, in Commentaria in Scripturam Sacram, Vivès, Parigi 1876, Tomo XVII).

Brüderliche Korrektur ist ein Akt der Nächstenliebe. Eine der schwersten Sünden gegen die Nächstenliebe ist das Schisma, das die Trennung von der Autorität der Kirche, ihre Gesetze, Gebote und Sitten ist. Sogar ein Papst kann in das Schisma fallen, wenn er die Kirche teilt, wie der Theologe Suarez erklärt ( De schismat in Opera omnia, Bd. 12, S. 733-734 e 736-737) und Kardinal Journet bestätigt ( L'Eglise du Verbe Incarné, Desclée, Brügge 1962, Bd. I, S. 596).

Verwirrung herrscht heute in der Kirche. Einige mutige Kardinäle haben eine eventuelle öffentliche Korrektur von Papst Bergoglio angekündigt, deren Initiativen jeden Tag, der vergeht, immer mehr beunruhigt und teilt. Die Tatsache, dass er vernachlässigt hat, auf die "Dubia" der Kardinäle in Kapitel 8 der Ermahnung Amoris laetitia zu antworten, begreift und ermutigt ketzerische oder nahezu ketzerische Interpretationen über die heilige Kommunion zu den geschiedenen und wiederverheirateten. Verwirrung, so begünstigt, erzeugt Spannungen und innere Kämpfe, oder vielmehr eine Situation religiöser Kontraposition, die das Schisma voraussagt. Ein Gesetz der öffentlichen Korrektur wird also dringend und notwendig gemacht.
http://magister.blogautore.espresso.repu...-dubbi-di-oggi/

Übersetzung: Mitwirkender Francesca Romana
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von esther10 24.02.2017 00:48

(Www.maltainsideout.com)
BLOGS | 20. FEBRUAR 2017


Maltas Erzbischof: Seminaristen können verlassen, wenn sie mit Papst Franziskus nicht zustimmen
Instruktion kommt, wie es Priester, die mit Bischofs Interpretation von Amoris Laetitia nicht einverstanden sind, werden gemobbt und eingeschüchtert.

Der Erzbischof von Malta hat dem Register bestätigt, dass er den Seminaristen des Landes Anfang dieses Monats erzählt hat, dass, wenn einer von ihnen nicht mit Papst Franziskus einverstanden ist, "das Seminartor offen ist", was bedeutet, dass sie frei sind, zu gehen.

Erzbischof Charles Scicluna's Bemerkungen sind die neuesten, was die kirchlichen Quellen in Malta sagen, ist eine schwere Verfolgung auf jeden kirchlichen nicht bereit, die maltesische Bischöfe Interpretation der apostolischen Ermahnung, Amoris Laetitia - eine Interpretation der Bischöfe sagen ist identisch mit dem Heiligen zu unterzeichnen Vater

Im vergangenen Monat, Erzbischof Scicluna und Bischof Mario Grech von Gozo - die einzigen beiden Bischöfe Episkopat - freigegeben " Kriterien " auf die Familien Kapitel 8 des Papstes Apostolischen Schreiben der Interpretation , in denen erschien sie den Primat des Gewissens über die objektiven moralischen Wahrheit zu behaupten.

Die Leitlinien erlaubten einigen wiederverheirateten Scheidungen, nach einer Zeit der Unterscheidung mit einem informierten und erleuchteten Gewissen die heilige Kommunion zu empfangen, und wenn sie "im Frieden mit Gott" sind.

Ihre Interpretation verursachte einen internationalen Aufschrei zwischen Theologen, Kanonisten und anderen, die behaupteten , dass sie der vorherigen päpstlichen Lehre widersprechen , sowie das kanonische Recht und den Katechismus verletzten. Erzbischof Scicluna hat verteidigte die Richtlinien und sagten , sie "zu Amoris Laetitia eingehalten werden " und auch "folgte die Interpretation , dass der Papst genehmigt."

Da die Kriterien am 13. Januar veröffentlicht wurden, hat eine Reihe von Klerusquellen in Malta das Register kontaktiert, das die Bischöfe behauptet, dass sie keinen Klerus tolerieren, der eine andere Interpretation von Amoris Laetitia hat als die, die in den Kriterien unter den Klerus vorgestellt wurde.

Nach den Quellen werden drei Priester angeblich jeden einschüchtern, der mit den Kriterien nicht einverstanden ist. Die drei waren Gegner des früheren Bischofs, Erzbischof Paul Cremona, aber sind jetzt die Anwesen der Bischöfe geworden. Einer von ihnen beklagt angeblich jeden Priester, der kritische Geschichten im Internet teilt.

"Diese Gruppe von Priestern, mit ein paar anderen, haben das Gespräch seit Jahrzehnten gepeitscht", sagte ein maltesischer Priester unter der Bedingung der Anonymität. "Niemand sonst scheint in die Debatte beizutragen, und sie haben dem Brückenbau unzählige Schäden gemacht, da sie keine Opposition haben."


Er sagte, sie "fallen auf irgendwelche Dissens wie eine Tonne Ziegelsteine" und "keine anderen Priester werden jede Gelegenheit gegeben, um zum Gespräch beizutragen", außer für Priester, die "gleichgesinnt" sind.

Als er 2015 zum Erzbischof von Malta ernannt wurde, waren viele der Kleriker der Insel Nation zunächst hoffnungsvoll, dass der Erzbischof Scicluna die theologische und pastorale Agenda zurücksetzen würde, aber jetzt fühlen diese Priester die örtliche Kirche völlig "entführt".

"Es gibt eine Menge Unzufriedenheit in der Rang-und-Datei-Klerus, denn sie sehen, dass nach dem Setzen so viel Versprechen, Scicluna's Bischofsamt zu einem Mobbing und Verrat geworden ist", sagte der Priester.

Bei einem Treffen mit Maltas Priestern am 14. Februar appellierte Erzbischof Scicluna um Verständnis und sagte, er habe keine Wahl, wenn er die Richtlinien unterschreibe. Nach den vorhandenen Quellen sagte er im Gewissen, er könne nicht gegen die Wünsche des Papstes gehen. Er gab zu, dass es ein Fehler war, den Kleriker der Nation nicht auf die Kriterien zu konsultieren, bevor sie freigelassen wurden, was darauf hindeutete, dass sie die erste Bischofskonferenz sein wollten.

Allerdings äußerte er auch "Schock" an der Tatsache, dass die C9 fühlte, dass sie ihre Treue zur vollen Unterstützung für den Papst versprechen mussten. Er behauptet, dass es katholisch sei, man sei mit dem Papst. Er kritisierte auch die Tatsache, dass die Menschen die Gnade des Papstes in Frage stellen. Diese Kritik kam in diesem Monat zu einem Kopf, als 200 Plakate kritisch waren, was sie als unbarmherzige Taten des Heiligen Vaters sahen, die in Rom erschienen waren.

Der Erzbischof gab auch den Eindruck, daß die Begleitung von wiederverheirateten Scheidungen in ihrer Unterscheidung über eine beträchtliche Anzahl von Sitzungen stattfinden sollte, und betrachtete zehn Sitzungen zu wenig. Er "völlig ausgeschlossen", so dass die Erlaubnis, die Sakramente nach einem Treffen oder nach einem kurzen Bekenntnis, zum Beispiel vor einer Beerdigung zu erhalten.

Erzbischof Scicluna lehnte es ab, den Inhalt seines Treffens mit Priestern zu kommentieren.

Der maltesische Prälat, früher der Oberstaatsanwalt des Vatikans, der für den Umgang mit klerikalen Sexualmissbrauchsfällen während des Pontifikats von Benedikt XVI. Respektiert wurde, sagte in Bezug auf die Kommunion für wiederverheiratete Scheidungen, dass es für manche Menschen unmöglich ist, chastely als Bruder und Schwester zu leben (In der sexuellen Kontinenz zu leben war eine Anforderung, die auf der heiligen Schrift und der Tradition basierte, die von Papst Johannes Paul II. In seiner apostolischen Ermahnung Familiaris Consortio eindeutig festgelegt wurde . Allerdings betonte er, dass die Bezugnahme auf die menschliche Unmöglichkeit und schließt nicht aus, dass die Gnade in die Tat umzusetzen und diese Menschen zu unterstützen.

Neben der angeblichen Einschüchterung sind auch einige Maltas Kleriker besorgt darüber, dass das Land derzeit kein apostolischer Nuntius ist. Erzbischof Mario Cassari, 73, konnte aufgrund einer längeren Krankheit nicht arbeiten. Obwohl ein Missionsleiter an seinem Platz handelt, wenn ein Priester mit seinem Bischof zusammenstoßen oder von ihm belästigt werden soll, fühlen sich die Kleriker in völliger Isolation in der Abwesenheit eines Nuntius.
http://www.ncregister.com/blog/edward-pe...ith-pope-franci
Dieser Artikel wurde mit einigen zusätzlichen Berichten aktualisiert.

von esther10 24.02.2017 00:44

Nachlese: Vor zwölf Jahren, als Bergoglio noch auf die „Dubia“ zu antworten wußte

24. Februar 2017 Hintergrund, Papst Franziskus, Rücktritt von Papst Benedikt XVI., Sakrament der Ehe 0


Victor Manuel Fernandez: Verfechter der Situationsethik, die ihren Niederschlag in Amoris laetitia gefunden hat
(Rom) Fünf Fragen haben die vier Kardinäle Brandmüller, Burke, Caffarra und Meisner mit ihren Dubia (Zweifel) Papst Franziskus unterbreitet. Drei davon beziehen sich auf die Enzyklika Veritatis splendor von 1993, die als eine Schlüsselenzyklika des Pontifikats von Johannes Paul II. gilt. Die Kardinäle fragen Franziskus, ob die drei Wahrheiten, die durch jene Enzyklika mit Nachdruck bekräftigt wurden, noch Gültigkeit haben. 2004 fielen Jorge Mario Bergoglio, dem damaligen Erzbischof von Buenos Aires, die Antworten noch leicht.

Im zweiten Dubium heißt es:

Ist nach dem Nachsynodalen Apostolischen Schreiben „Amoris laetitia“ (vgl. Nr. 304) die auf die Heilige Schrift und die Tradition der Kirche gegründete Lehre der Enzyklika „Veritatis Splendor“ (Nr. 79) des heiligen Johannes Paul II. über die Existenz absoluter moralischer Normen, die ohne Ausnahme gelten und in sich schlechte Handlungen verbieten, noch gültig?
Im vierten Dubium:

Soll man nach den Aussagen von „Amoris laetitia“ (Nr. 302) über die „Umstände, welche die moralische Verantwortlichkeit vermindern“, die auf die Heilige Schrift und die Tradition der Kirche gegründete Lehre der Enzyklika „Veritatis Splendor“ (Nr. 81) des heiligen Johannes Paul II. für weiterhin gültig halten, nach der „die Umstände oder die Absichten niemals einen bereits in sich durch sein Objekt unsittlichen Akt in einen ’subjektiv‘ sittlichen oder als Wahl vertretbaren Akt verwandeln“ können?
Im fünften Dubium:

Soll man nach „Amoris laetitia“ (Nr. 303) die auf die Heilige Schrift und die Tradition der Kirche gegründete Lehre der Enzyklika „Veritatis Splendor“ (Nr. 56) des heiligen Johannes Paul II. für weiterhin gültig halten, die eine kreative Interpretation der Rolle des Gewissens ausschließt und bekräftigt, dass das Gewissen niemals dazu autorisiert ist, Ausnahmen von den absoluten moralischen Normen zu legitimieren, welche Handlungen, die durch ihr Objekt in sich schlecht sind, verbieten?
Die Dubia wurden dem Papst am 19. September 2016 zugestellt. Seit dem 14. November sind sie von den vier Kardinälen öffentlich gemacht worden. Papst Franziskus hat seither auf keine der fünf Fragen geantwortet. Er ignoriert sie, während seine engsten Mitarbeiter die vier Kardinäle scharf angreifen und sich über die Fragen empören.

Laut dem Vatikanisten Sandro Magister wußte Jorge Mario Bergoglio, als er noch Erzbischof von Buenos Aires war, durchaus zu antworten.

Tagungsband, Buenos Aires, 2004
Tagungsband, Buenos Aires, 2004
Im Oktober 2004 fand in Buenos Aires ein internationaler Theologenkongreß über die Enzyklika Veritatis splendor statt. Anlaß war die Errichtung des Johannes-Paul-II-Lehrstuhls an der Päpstlichen Katholischen Universität von Argentinien.

2014 schrieb Benedikt XVI. in einem seiner seltenen Texte, die seit seinem Amtsverzicht veröffentlicht wurden, daß Veritatis splendor eine „der bedeutendsten“ Enzykliken „ für die Kirche“ ist. Die Ausführungen Benedikts lassen erkennen, daß er Veritatis splendor sogar für die bedeutendste unter allen Enzykliken seines Amtsvorgängers hält. Sie sei „von unveränderter Gültigkeit“, solle „studiert“ werden und Richtschnur sein.

Benedikt ist der Überzeugung, daß durch Veritatis splendor der katholischen Moral ihr metaphysisches und christologisches Fundament zurückgegeben wurde, das allein imstande ist, die pragmatischen Abirrungen der heutigen Moral zu besiegen, für die es kein wirklich Gutes gibt, sondern nur mehr oder weniger brauchbare Nützlichkeiten.

Veritatis splendor sei damit das Gegengewicht zur Situationsethik, „die vor allem unter Jesuiten im 17. Jahrhundert in Mode war und seither nicht mehr ganz verschwunden ist, vielmehr heute in der Kirche verbreiteter ist denn je“, so Magister.

Beim Theologenkongreß in Buenos Aires trat Kardinal Bergoglio als erster Referent ans Rednerpult. Seine Rede kann im 2005 veröffentlichen Tagungsband „La verdad los hará libres“ (Die Wahrheit wird euch freimachen) nachgelesen werden.

Bergoglio stellte sich damals entschieden hinter die in Veritatis splendor bekräftigte Wahrheit, besonders oben in den Dubia zitierten drei Wahrheiten, die seit der Veröffentlichung von Amoris laetitia in Frage gestellt werden.

Auf Seite 34 des Tagungsbandes schreibt der damalige Erzbischof von Buenos Aires, daß „nur eine Moral, die ohne Ausnahme immer und für alle gültige Normen anerkennt, kann die ethische Grundlage des sozialen Zusammenlebens auf nationaler wie internationaler Ebene sicherstellen“, denn der Relativismus einer Demokratie ohne Werte führe in den Totalitarismus.
„Das wäre eine Antwort auf das zweite Dubium der vier Kardinäle“, so Magister.

Auf Seite 32 schreibt Kardinal Bergoglio, daß das Verständnis für die menschliche Schwachheit „nie einen Kompromiß und eine Verfälschung des Kriteriums von Gut und Böse bedeuten kann, so als wollte man sie den Lebensumständen der Menschen und der Personengruppen anpassen“.
„Das wäre eine Antwort auf das vierte Dubium“, so Magister.

Auf Seite 30 schließlich bezeichnet es Bergoglio als „schwere Versuchung“, zu meinen, daß es für einen sündigen Menschen unmöglich sei, das heilige Gesetz Gottes zu befolgen und selbst „darüber entscheiden zu wollen, was gut und was böse ist“, anstatt die Gnade anzurufen, die Gott immer gewähre.
„Das wäre eine Antwort auf das fünfte Dubium.“

Was geschah nach dem Theologenkongreß von 2004?

„Was aber ist nach diesem Kongreß von 2004 in Buenos Aires geschehen?“, so Magister.

Geschehen ist, so der Vatikanist, daß im Gefolge des Kongresses ein argentinischer Theologe namens Victor Manuel Fernandez 2005 und 2006 zwei Aufsätze veröffentlichte, mit denen er die Situationsethik verteidigte.

„Fernandez war Bergoglios Augapfel, der ihn als Rektor der Päpstlichen Katholischen Universität von Argentinien wollte und 2009 tatsächlich dessen Ernennung gegen starke und verständliche Widerstände der römischen Kongregation für das katholische Bildungswesen durchsetzen konnte.“

Als der Kardinal 2013 Papst wurde, beförderte er Fernandez sofort zum Erzbischof und holte ihn als Ghostwriter für Evangelii gaudium und andere wichtige Reden und Dokumente nach Rom

„nit der Wirkung, die sich in Amoris laetitia zeigt, das umfassend von einer laxen Moral geprägt ist und in einigen Paragraphen sogar wörtlich aus älteren Texten Fernandez‘ kopiert wurde. Besonders aus den beiden genannten Artikeln von 2005 und 2006, aber auch aus Aufsätzen von 1995 und 2001.“
Magister abschließend:
http://www.katholisches.info/2017/02/24/...tworten-wusste/
„Und was wurde aus der Enzyklika Veritatis splendor, die von Bergoglio 2004 noch so entschieden gelobt wurde? Vergessen. In den 200 Seiten von Amoris laetitia wird sie nicht ein einziges Mal erwähnt.“
http://www.katholisches.info/2017/02/24/...tworten-wusste/

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