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von esther10 26.10.2015 13:39

Sonntag, 25. Oktober 2015

Armes Deutschland!

Das ist es, was einem einfällt, wenn man sehen muß, wen das öffentlich-rechtliches Medium ARD seinen Zuschauern als kompetente Interpreten der Bischofssynode zumutet

. Als Repräsentanten zweier entgegengesetzter Wertungen treten da Alois Glück vom ZdK auf, der als Erstes seine nicht vorhandene Lesekompetenz unter Beweis stellt- er erkennt in der Schlussrelatio den klaren Auftrag zur Bildung einer Nationalkirche und zum Umsturz der Lehre der Kirche zu Ehe und Familie -und Volker Beck von den Grünen, der über die große und herbe Enttäuschung angesichts der nicht erfüllten (aber zuvor geweckten) völlig unrealistischen


Hoffnungen der Homosexuellen und der wiederverheirateten Geschiedenen auf eine Änderung der Lehre- klagt und lamentiert. Volker Beck und Alois Glück als Vertreter des deutschen Katholizismus- wie gesagt: armes Deutschland und arme Kirche!

Quelle: ARD teletext

von esther10 26.10.2015 13:12

Bischofssynode lehnt unwürdigen Empfang der Kommunion ab

Schlussdokument der Bischofssynode erinnert an die Vorgaben des päpstlichen Lehramtes, vor allem an den Kathechismus der Katholischen Kirche und das Nachsynodale Schreiben "Familiaris Consortio"


von Papst Johannes Paul II.

Erstellt von Mathias von Gersdorff am 26. Oktober 2015 um 09:27 Uhr
Johannes Paul II.

Vatikan (Kathnews) Die Teilnehmer der Deutschen Bischofskonferenz an der Familiensynode haben erklärt, dass sie den Schlussbericht der Synode ernst nehmen wollen: „Wir werden das, was in der Synode bedacht wurde, zu Hause vertiefen und nach Konkretionen suchen.“

Vorgabe der Synode setzt Beichtpraxis voraus

Obwohl der Schlussbericht an und für sich eine Empfehlung der Synode an den Papst ist, gibt es durchaus Punkte, die schon jetzt konkrete Maßnahmen erforderlich machen. So hat die Synode festgestellt, dass der Empfang der Kommunion nicht möglich ist, falls sich ein Katholik wissentlich im Zustand der schweren Sünde befindet. Der Schlussbericht empfiehlt allerdings zu prüfen, ob es – rein theoretisch – Einzelfälle gibt, in denen zwar objektiv ein Zustand der schweren Sünde vorliegt, doch dieser subjektiv nicht wahrgenommen wird. Die Synodenväter sagen hier nichts Neues. Die Unterscheidung zwischen einem “objektiv” schwer schuldhaften Sachverhalt einerseits und der “subjektiv” schweren Sünde andererseits ist bekanntlich seit jeher Bestandteil der katholischen Moraltheologie. Der Schlussbericht erwägt, falls für diese Betroffenen eine “Fall-zu-Fall”-Prüfung möglich wäre, müssten die sogenannten „Personen in schwierigen Fällen“ mit ihren Beichtvätern oder evtl. mit dem Ortsbischof tun. Doch setzt diese Vorgabe eine intensive Beichtpraxis bei den Katholiken voraus. Eines ist sicher: Eine generelle Zulassung von Personen im Zustand der schweren Sünde ist nicht zulässig.

Abweichende Praxis u.a. in deutschsprachigen Ländern

Doch dies ist gerade in Deutschland der Fall. Darauf hat die „Katholische Nachrichtenagentur“ (KNA) am 21. Oktober 2015 hingewiesen: „Im deutschsprachigen Raum beichten nur wenige Katholiken, aber fast alle Kirchgänger empfangen die Kommunion. Sie übertreten damit, oft geduldet von den Seelsorgern, die kirchlichen Regeln oder haben eine andere Auffassung von dem, was Sünde ist. Menschen in zweiter Zivilehe werden nicht selten von Priestern zur Kommunion zugelassen, da ihr Zustand nicht als sündhaft empfunden wird.“ Ein solch massenhaft unwürdigen Empfang der Kommunion wird von der Synode eindeutig abgelehnt.

Auf der Synode hat die deutsche Sprachgruppe selbst im dritten Bericht erklärt: „Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken. Denn wer davon isst und trinkt, ohne zu bedenken, dass es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt. (…) Gingen wir mit uns selbst ins Gericht, dann würden wir nicht gerichtet.“ (1 Kor 11, 28–31). Die Deutsche Bischofskonferenz müsste deshalb nun schnell gegen den weit verbreiteten unwürdigen Empfang der Kommunion in Deutschland vorgehen, falls sie die Synode ernst nimmt.

Foto: Heiligen Papst Johannes Paul II. Bildquelle: José Cruz/Abr, CC

von esther10 26.10.2015 10:14

Enttäuschung über “römische Reförmchen”

Veröffentlicht: 26. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble
Warum “deutsche Fortschrittlichkeit” sich nicht durchsetzte

Inzwischen läßt es sich auch auf modernistischer Seite nicht länger leugnen, daß die vatikanische Familiensynode sich im wesentlichen den theologisch konservativen Auffassungen über Ehe und Familie zuneigte.

Daher ist auf Seiten der deutschen Bischofsdelegation mit einer frustrierten Stimmung zu rechnen, wenngleich schon aus taktischen Gründen versucht wird, die Ernüchterung über ausgebliebene “Reformen” mit einigen Trostpflästerchen und Hoffnungen für künftige Zeiten zu verbinden.

Typisch für diese Stimmungslage ist ein Artikel der Amberger Zeitun vom heutigen 26. Oktober. Dort spöttelt Redakteur Albert Franz in der Online-Ausgabe “Oberpfalznetz” unter dem Titel “Römisches Reförmchen: Wunder dauern etwas länger” über die Synode in Rom. AL-0004



Er beklagt gleich eingangs: “Wie oft schon hat sich die Deutsche Bischofskonferenz mit heißen Eisen wie den wiederverheirateten Geschiedenen auseinandergesetzt? Und was haben die Laienorganisationen nicht alles versucht, um dem Vatikan die Lebenswirklichkeit der Menschen näher zu bringen?”

Trotz der reformeifrigen Bemühungen von Papst Franziskus habe die Familiensynode “gezeigt”, so der Autor weiter, “wie mächtig die konservativen Kreise um den früheren Regensburger Bischof und jetzigen Chef der Glaubenskongregation, Gerhard L. Müller, noch sind.”

Aber nicht allein Kurienkardinal Müller (siehe Foto) hat dafür gesorgt, daß die Kirche noch katholisch bleibt bzw. die “Revolution der Barmherzigkeit” ausblieb (wie Redakteur Albert Franz formuliert). Vielmehr sind die Bischöfe aus Deutschland in Rom beileibe nicht der Nabel der Welt. Das Synodenergebnis ist auch bedingt durch manch andere “Kulturkreise” als die deutschen bzw. mitteleuropäischen, wie der Autor einräumt – immerhin handelt es sich um eine Weltkirche:

“Das liegt allerdings nicht nur am Beharrungsvermögen der Reformgegner, sondern auch an den sehr unterschiedlichen Sichtweisen in den Kulturkreisen dieser Welt. Deutsche Fortschrittlichkeit verträgt sich eben schlecht mit amerikanischem Puritanismus und afrikanischer Prinzipientreue.”

von esther10 26.10.2015 00:58

Das Ergebnis der Familiensynode IV – Kardinal Kasper: „Bin sehr zufrieden“

26. Oktober 2015 11:07 | Mitteilung an die Redaktion


Kardinal Kasper: „Bin sehr zufrieden“ mit Verlauf der Synode.

(Rom) Kardinal Walter Kasper ist „sehr zufrieden“ über den Synodenausgang, obwohl die von ihm als erster geforderte Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene im Schlußbericht nicht einmal erwähnt wird. „Wenn das Ergebnis der Synode Kardinal Kasper zusagt, dann ist es Zeit, besorgt zu sein“, so Secretum meum mihi.

Die italienische Tageszeitung Il Giornale veröffentlichte heute ein Interview mit dem deutschen Purpurträger mit dem Titel: „Hostie für Geschiedene, wenn reuig.“ Und dem Untertitel: „Der hohe Prälat spricht zum Synodenschluß, bei der seine progressistische Linie überwogen hat“.

Die Tageszeitung zitiert Kasper mit den Worten: „Ich bin sehr zufrieden und freue mich über die von der Synode geleistete Arbeit.
Der Schlußbericht ist ein guter Text. Nun steht die Entscheidung dem Papst zu.“

Das vollständige Interview in deutscher Übersetzung:

Il Giornale: Eminenz, bei der Synode hat Ihre Linie überwogen, bzw. die Möglichkeit, die wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion durch eine Einzelfallprüfung zuzulassen. Wie bewerten Sie die Diskussion der Synodenväter zu diesem Thema?

Kasper: Ich bin zufrieden, die Tür zur Möglichkeit den wiederverheirateten Geschiedenen die Kommunion zu gewähren, hat sich aufgetan. Es gibt eine gewisse Öffnung, aber man spricht noch nicht über die Konsequenzen. Jetzt liegt alles in den Händen des Papstes, der entscheidet.

Die Synode hat Empfehlungen abgegeben. Es hat eine Öffnung gegeben, aber die Angelegenheit ist noch nicht ganz gelöst und ist noch weiter zu vertiefen.

Il Giornale: Wenn es heißt, dem Priester steht es zu, von Fall zu Fall zu entscheiden, was ist damit gemeint?


Kasper: Es müssen einige Bedingungen für die Zulassung zum Sakrament der Eucharistie gegeben sein. Zunächst die Bewertung, ob alles mögliche getan wurde, um die erste Ehe zu retten; dann daß es einen Weg der Reue des Paares gibt. Dann braucht es einen Weg des Nachdenkens und der Begleitung, denn die Scheidung ist ein Desaster und hinterläßt traumatische Erfahrungen. Es braucht Zeit um die Wunden einer Trennung zu überwinden.
Il Giornale: Aber läuft eine solche Öffnung nicht Gefahr die Scheidung zu bestätigen?

Kasper: Nein, die Türen werden keineswegs für die Scheidung geöffnet. Die Pfarrer müssen alles mögliche tun, um das Paar zu versöhnen. Die Scheidung ist nie eine angenehme Sache und ist ein trauriger Moment vor allem für die Kinder des Paares, das sich trennt.

Il Giornale: Es gab Elemente der „Störung“: Das Coming out von Monsignore Charamsa, der erklärte, schwul zu sein, der Brief der 13 Kardinäle, die die Methoden der Synodenarbeit kritisiert haben, die Verbreitung der Nachricht durch QN, der Papst habe einen gutartigen Gehirntumor. Hat das alles die Synodenarbeit destabilisiert?

Kasper: Die Synode hat sich nicht manipulieren lassen. Wir sind weitergegangen in unseren Arbeiten und gemäß festgelegter Agenda, ohne uns weder von externen Faktoren beeinflussen noch manipulieren zu lassen.

Il Giornale: Von der Synode ist hingegen ein Nein zu den homosexuellen Verbindungen gekommen …

Kasper: Das Thema der Synode war die Familie und die Homosexuellen sind nicht Familie. Wir haben uns nicht mit dem Thema der homosexuellen Partnerschaften beschäftigt, sondern lediglich mit der Präsenz von Personen mit homosexuellen Tendenzen innerhalb einer Familie. Die Kirche muß dabei helfen, diese Situationen zu leben, sie muß helfen, nicht zu diskriminieren.

Il Giornale: Was erwarten Sie sich nun vom Papst?

Kasper: Ich hoffe, daß der Heilige Vater einen überzeugenden Text verfaßt, der die Freude der christlichen Ehe betont, das ist die wichtigste Sache. Es steht nicht die Unauflöslichkeit der Ehe zur Diskussion, aber es gibt keinen Gegensatz zwischen Barmherzigkeit und Wahrheit des Evangeliums.

Il Giornale: Wann können wir die Entscheidung von Franziskus erwarten?

Kardinal Kasper: Es braucht Zeit, es ist nicht ein Dokument, das man von einem Tag auf den anderen macht. Der Schlußbericht der Synode ist eine Grundlage für den Papst. Ich hoffe, daß der Text des Papstes während des Jahres der Barmherzigkeit kommt. Das wäre ein schönes Zeichen.

Dazu Secretum meum mihi: Sie waren noch besorgt über das Ergebnis? Jetzt haben Sie Grund dazu, es zu sein.
http://www.katholisches.info/2015/10/26/...sehr-zufrieden/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Giornalettismo (Screenshot)

von esther10 26.10.2015 00:58

JOHN SMEATON AUF DER SYNODE ÜBER ABSCHLUSSBERICHT DER FAMILIE
26. Oktober 2015
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John Smeaton, Mitbegründer der Stimme der Familie, wurde heute Morgen interviewt auf BBC Radio 4 Today-Programm, über Voice der Familie tiefe Besorgnis über den Abschlussbericht der Ordentlichen Synode über die Familie, die gerade in Rom geschlossen hat.

Sein Interview kann über oder auf Stimme der Familie neue hört werden YouTube-Kanal.

Hier sind die Bedenken, die Herr Smeaton angehoben zu einer Reihe von Fragen im Abschlussbericht der Synode, auch über die Frage, ob oder nicht geschieden und "heiratete" Katholiken die heilige Kommunion empfangen konnte:

Katholischen Lehre über die Ehe und der heiligen Eucharistie und ihrer Rezeption

Katholiken glauben, weil Jesus Christus selbst lehrte, dass die Ehe unauflöslich und Jesus lehrte, wenn jemand trennt oder stellt ihnen ihre Ehepartner und eine andere heiratet, er oder sie Ehebruch begeht - die als eine Todsünde, die Art der schwere Sünde ist, durch die schneidet man sich weg von der Liebe Gottes. (Matthäus, 19)
Katholiken glauben, weil Jesus Christus selbst lehrte, dass in der heiligen Kommunion gehen, um uns den Körper von Jesus Christus, Gott selbst zu erhalten: wir Leben und die Verheißung des ewigen Lebens zu empfangen. (Johannes 6,54)
Schließlich Katholiken glauben, die Lehre des heiligen Paulus, dass, wenn eine Person isst und trinkt den Leib und das Blut Jesu Christi unwürdig, wir nicht das Leben oder die Gnade, wir essen zu empfangen und zu trinken Urteil für uns "nicht unterscheidet den Leib des Herrn" . (Corinthians: 1,11.29)
Erbarmen

Katholiken glauben, dass die Gesamtheit der Lehre Jesu Christi ist etwa Erbarmen mit den Forderungen des Evangeliums: die Gebote Gottes, das Jesus verkündet und bestätigt. Katholiken glauben, dass die Botschaft Christi ist nicht nur für wenige Auserwählte. Wir glauben, dass jeder erhält von Christus die Gnade, in der Art, wie Gott will, dass wir leben, zu leben.
Katholische Lehre ist nicht, dass die Nachfolge Christi ist einfach. Christus lehrte, dass wir unser Kreuz zu tragen haben, und er verspricht, dass er uns die Hilfe, die wir, dass Kreuz tragen müssen.
Ich kenne viele gewöhnliche Katholiken sowohl in mein Familienleben und durch meine Arbeit. Ich weiß, dass Frauen und Männer, die von ihren Ehepartner für eine andere Person verlassen worden und habe allein mit Kindern entweder links oder ohne ihre Kinder allein gelassen. Wenn das verlassene Ehepartner wurden dann auf ihre Frau oder Mann mit einem neuen Partner zu sehen, Empfang des Leibes Christi im Abendmahl, sendet, dass die Nachricht an alle, auch die Kinder, dass die Ehe nicht unauflösliche nachdem alle. Dies ist destruktiv der Wahrheit über die Ehe. Es ist auch psychologisch und spirituell zu beschädigen, nicht zuletzt für die Kinder.
Jesus Christus sagte der Frau in der Sünde zu finden, der vielleicht bis ganz tief in einer Art und Weise des Lebens, die unmöglich zu sein, zu entkommen schien erwischt wurde: Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr.
Der Papst

Ich glaube, da alle Katholiken glauben, dass der Papst Petrus, der Fels, auf dem Christus wählte, um seine Kirche zu bauen. Der Papst dient der unveränderlichen Wahrheit der Lehre Christi. Der Papst ist nicht der Herr, sondern der Diener der Wahrheit. Die Schwierigkeit für die Katholiken mit diesem Dokument aus der Bischofssynode ist, dass es nicht richtig reflektieren katholischen Lehre: Es ist mehrdeutig und verwirrend.
Andere Aspekte der Abschlussbericht

Die Kirche lehrt, dass bestimmte Handlungen falsch an sich sind - oder "in sich schlecht", wie der Katechismus der Katholischen Kirche sagt: solche Dinge wie Empfängnisverhütung oder in-vitro-Fertilisation. Dies ist nicht in der Synodendokument eindeutig klar gemacht. Dies zeigt einen Mangel an Barmherzigkeit, weil es leugnet Katholiken, die Wahrheit über Recht und Unrecht. Sie bestreitet die Katholiken das Wissen, das sie zur wahren Freiheit, Freiheit von der Sünde üben müssen.
Vorschlag der Synode über Kommunion für den geschiedenen und wiederverheirateten zivilrechtlich vereinbarten

Die Paragraphen 84-86 sind nicht klar und der Weg ist offen für Bischöfe der katholischen Lehre in diesem Bereich gegenüber grünes Licht für die gotteslästerlichen Kommunion zu geben gelassen. Die Ziffern beziehen sich auf "Ausgrenzung" in der Liturgie und der Begleit Interessenten auf einem Weg der Unterscheidung nach der Lehre der Kirche und den Orientierungen des Bischofs Priester praktiziert. Katholische Lehre ist jedoch, dass die wirklich barmherzig Öffnung zur heiligen Kommunion mit allen Todsünden, nicht nur die Sünden gegen die Ehe, ist Umkehr und einen festen Zweck der Änderung. Confession bietet keine Katholiken mit einer Lizenz zur Sünde: Sie bietet Gnade bereuen und sich bessern das eigene Leben.
Warum wird ein Pro-Life-Führer Eingriff in die Arbeit an der Familien-Synode?

Viele Pro-Life-Aktivisten sind Katholiken, viele sind nicht katholisch. Unabhängig davon, ob wir Katholiken Daten zeigen, dass zwei Dinge, die meisten Schutz ungeborenen Kinder: Das sind Gesetze gegen Abtreibung und die Institution der Ehe. Goverment Daten zeigen, dass ungeborene Kinder sind 4 bis 5 Mal weniger wahrscheinlich durch Abtreibung getötet, wenn sie in der Ehe gedacht werden. Katholischen Lehre, die Lehre von Jesus Christus, bestätigt die Unauflöslichkeit der Ehe. Wir müssen unsere katholischen Glaubens gegen alle mehrdeutig oder irreführende Darstellungen, um die menschliche und göttliche Institution, die am meisten Schutz ungeborener Kinder zu verteidigen, verteidigen.
http://voiceofthefamily.com/john-smeaton...s-final-report/

von esther10 26.10.2015 00:54

Montag, 26. Oktober 2015

Synode: Bischöfe müssen gegen massenhafte unwürdige Kommunion vorgehen

Die Teilnehmer der Deutschen Bischofskonferenz an der Familiensynode haben erklärt, dass sie den Schlussbericht der Synode ernst nehmen wollen: „Wir werden das, was in der Synode bedacht wurde, zu Hause vertiefen und nach Konkretionen suchen.“




Obwohl der Schlussbericht an und für sich eine Empfehlung der Synode an den Papst ist, gibt es durchaus Punkte, die schon jetzt konkrete Maßnahmen erforderlich machen.

So hat die Synode festgestellt, dass der Empfang der Kommunion nicht möglich ist, falls sich ein Katholik wissentlich im Zustand der schweren Sünde befindet.

Der Schlussbericht empfiehlt allerdings zu prüfen, ob es – rein theoretisch - Einzelfälle gibt, in denen zwar objektiv ein Zustand der schweren Sünde vorliegt, doch dieser subjektiv nicht wahrgenommen wird.(Die Unterscheidung zwischen einem "objektiv" schwer schuldhaften Sachverhalt einerseits und der "subjektiv" schweren Sünde andererseits ist ohnehin seit jeher Bestandteil der katholischen Moraltheologie.)


Der Schlussbericht erwägt, falls für diese Betroffenen eine "Fall-zu-Fall"-Prüfung möglich wäre, müssten die sogenannten „Personen in schwierigen Fällen“ mit ihren Beichtvätern oder evtl. mit dem Ortsbischof tun.

Eines ist aber sicher: Eine generelle Zulassung von Personen im Zustand der schweren Sünde ist nicht zulässig.

Doch dies ist gerade in Deutschland der Fall. Darauf hat die „Katholische Nachrichtenagentur“ (KNA) am 21. Oktober 2015 hingewiesen:

„Im deutschsprachigen Raum beichten nur wenige Katholiken, aber fast alle Kirchgänger empfangen die Kommunion. Sie übertreten damit, oft geduldet von den Seelsorgern, die kirchlichen Regeln oder haben eine andere Auffassung von dem, was Sünde ist. Menschen in zweiter Zivilehe werden nicht selten von Priestern zur Kommunion zugelassen, da ihr Zustand nicht als sündhaft empfunden wird.“

Einen solch massenhaft unwürdigen Empfang der Kommunion wird von der Synode eindeutig abgelehnt.


Auf der Synode hat die deutsche Sprachgruppe selbst im dritten Bericht erklärt: „Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken. Denn wer davon isst und trinkt, ohne zu bedenken, dass es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt. (…) Gingen wir mit uns selbst ins Gericht, dann würden wir nicht gerichtet.“ (1 Kor 11, 28–31)

Die Deutsche Bischofskonferenz müsste deshalb nun schnell gegen den weit verbreiteten unwürdigen Empfang der Kommunion in Deutschland vorgehen, falls sie die Synode ernst nimmt.

http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/


Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 07:51
Diesen Post per E-Mail versenden

von esther10 26.10.2015 00:52

Die Unionsfraktion zum Wahlergebnis in Polen
Veröffentlicht: 26. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

Bei den Parlamentswahlen in Polen hat die konservative Partei “Recht und Gerechtigkeit” (PiS) den Prognosen zufolge die absolute Mehrheit erzielt. Dazu erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung: 159481-3x2-teaser296



“Mit ihrem klaren Wahlsieg und der Möglichkeit einer Alleinregierung übernimmt die Partei “Recht und Gerechtigkeit” große Verantwortung für die Zusammenarbeit und Solidarität in Europa, für die Fortsetzung des guten bilateralen Verhältnisses mit Deutschland und für die positive wirtschaftliche Entwicklung des Landes.

Obwohl Polen erst seit 2004 Mitglied ist, hat es in den vergangenen Jahren eine führende Rolle in der Europäischen Union übernommen, oft zusammen mit Deutschland und Frankreich.

Im Sinne der europäischen Einigkeit hat Polen stets den Kompromiss gesucht und Solidarität auch mit den anderen EU-Ländern bewiesen. Damit hat es sich in wichtigen Fragen der EU- und NATO-Politik großen Einfluss verschafft. Im Gegenzug hat das Land viel Solidarität erfahren, wenn es um seine eigenen Interessen in der Ost- und Sicherheitspolitik ging.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hofft deshalb sehr, dass Polen unter der neuen Regierung diesen Weg weiter geht und damit ein verlässlicher Führungspartner bleibt.”

von esther10 26.10.2015 00:52

Vatikan: Synode fordert den Schutz der Familie vor feindlichen Einflüssen

Veröffentlicht: 26. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble


Mathias von Gersdorff

Liest man die blasse „Erklärung der Teilnehmer der Deutschen Bischofskonferenz“, erhält man den Eindruck, dass diese noch nicht wirklich verstanden haben, was für ein gewaltiges Programm zur Verteidigung der Familie die Synode den Bischofskonferenzen auferlegt hat. Podium5

http://www.zenit.org/de/headlines

Der Schlussbericht der Synode zählt nämlich detailliert die vielen Angriffe auf die Familie von heute auf. Es gilt, die Familie vor diesen Anfeindungen zu schützen.

Dieses Dokument bleibt nicht im Ungefähren stehen, sondern geht präzise auf die Gefahren ein. Einige Beispiele:

Punkt 8 (Die kulturellen Widersprüche) bezeichnet z.B. die Gender-Theorie als besonders schwerwiegendes Problem: „Eine Herausforderung von großer Bedeutung entspringt der „Gender-Ideologie“, welche die Unterschiede und die Gegenseitigkeit zwischen Mann und Frau leugnet.“

Der Hinweis darauf ist aus verschiedenen Gründen für Deutschland von Bedeutung. Politische Kräfte versuchen mit allen Mitteln, „Gender“ in die Schulen einzuführen (Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und andere).

Doch nicht nur das: Katholische Verbände, wie etwa der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) oder der „Katholische Deutsche Frauenbund“ führen Programme durch, um „Gender“ zu einem Teil ihres Selbstverständnisses zu machen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf seitens der deutschen Bischöfe!

Der Schlussbericht geht auch auf weitere Gefahren für die Bildung stabiler Familien ein: Pornographie, Gefahren des Internet, Prostitution, die Verhütungsmentalität, die Abtreibung, die „biotechnologische Revolution“ usw. Kurz: Die gesamte Agenda der sexuellen Revolution ist ein Angriff auf die Familie.

Die Mehrheit der deutschen Bischöfe hat nicht sonderlich viel gegen diesen Attacken auf Ehe und Familie unternommen. Hoffen und beten wir, dass sich das nun mit dem Schlussbericht der Synode schnell ändert.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Aktion “Kinder in Gefahr” in Frankfurt und veröffentlicht seine kirchenpolitischen und zeit(geist)kritischen Beiträge hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.it/

von esther10 26.10.2015 00:50

Das Ergebnis der Familiensynode III – Die veröffentlichte Meinung: Eine Schönborn-Synode?
26. Oktober 2015 10:27


Die Schönborn-Synode?

(Rom) Die Synode ist zu Ende, die Synoden-Interpretation hat begonnen und damit auch das Ringen um die Deutungshoheit. Unabhängig vom wörtlichen Inhalt des Schlußberichts, gilt es nach der Absicht der Synodenväter zu fragen, die ihn beschlossen haben, zudem nach einem möglichen „Geist der Synode“ und nicht zuletzt, sondern vor allem nach dem, was die Massenmedien und die katholischen Medien darüber berichten. Sie bestimmen, welchen Eindruck die Öffentlichkeit vom Synodenausgang gewinnt und was zur vorherrschenden öffentlichen Meinung wird. Den Synodenschlußbericht werden die meisten Katholiken nie lesen, noch weniger die Nicht-Katholiken.

Die Schlagzeilen der veröffentlichten Meinung zur Relatio finalis sind erwartungsgemäß sehr unterschiedlich ausgefallen. Es überwiegt eine, wenn auch unterschiedliche Wenderhetorik. Ein Teil der offiziellen kirchlichen Medien scheint nach dem teils heftigen und harten Ringen hinter den Kulissen auf Beruhigung abzuzielen. Andere zeigten die Absicht, durch die Verbreitung von zweifelhaften oder sogar falschen Schlagzeilen, den Konflikt mit anderen Mitteln fortsetzen zu wollen.

Eine kleine Presseschau soll zeigen, was gemeint ist.

Radio Vatikan – Italienische Sektion:

Papst bei Synodenschlußmesse: Es ist Zeit der Barmherzigkeit und der Inklusion. In der Schlußmesse der Synode über die Familie warnt der Papst „vor einem Glauben, der es nicht versteht, im Leben der Leute zu verwurzeln“ und erinnert, daß „die Situationen des Elends und des Konflikts für Gott Gelegenheiten der Barmherzigkeit sind. Heute ist die Zeit der Barmherzigkeit.“

Soweit die Position von Papst Franziskus. Eine völlige Falschmeldung verbreitete gleichzeitig ANSA, die italienische Nachrichtenagentur und damit Quelle für andere Nachrichtenagenturen.

Synode: Hostie für Geschiedene mit einer Stimme Vorsprung durch. Relatio beschlossen: alle Teile mit zwei Drittel. Papst: weder dem Relativismus noch der Dämonisierung verfallen.

La Repubblica, die einzige Tageszeitung, die Papst Franziskus laut eigener Angabe täglich liest, titelte und begann ihren Bericht mit den Worten:

Synode, Kommunion für die Geschiedenen: „Man wird Fall für Fall entscheiden“. Schlußdokument mit Zweidrittelmehrheit beschlossen.

Zur Homosexualität kommen nur Hinweise, um den christlichen Familien zu helfen, die in ihrem Inneren eine homosexuelle Person haben. Es wird jedenfalls der Papst sein, der die Schlußfolgerungen zieht. Und Franziskus kommentiert: „Die Debatte hat die verschlossenen Herzen bloßgelegt, die sich hinter der Lehre verstecken, um mit Oberflächlichkeit zu urteilen.“

Der Corriere della Sera schrieb:

Synode und Kommunion für Geschiedene: „Die Priester sollen Fall für Fall prüfen“. Kardinal Schönborn: „Es gibt nicht weiß und schwarz und daher genügt nicht ein einfaches ja oder nein.“

Kardinal Schönborn wird vom Corriere della Sera als entscheidende Gestalt der Synode dargestellt, zitiert und auffallend groß ins Bild gesetzt. In der Tat hatte Wiens Erzbischof in der deutschen Arbeitsgruppe vermittelt, bis Formulierungen gefunden wurden, denen trotz gegensätzlicher Positionen doch alle irgendwie zustimmen konnten. Manche seiner Stichworte finden sich auch im Schlußbericht wieder.

Die New York Times titelte:

Amid Splits, Catholic Bishops Crack Open Door on Divorce.

CNN berichtete im selben Tenor:

Catholic bishops conclude ’spicy‘ meeting with compromise.

Der ANSA-Wenderhetorik folgte faktisch die gesamte weltliche Presse, obwohl die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene im Synodenschlußbericht mit keinem Wort erwähnt wird. Der Tonfall der Massenmedien: Die Synode folgt Papst Franziskus knapp aber doch. Seine Person und sein Einsatz sind daher entscheidend, damit sich die Kirche ändert. Er führt die Kirche auf neue Wege, darunter auch zur „Kommunion für Geschiedene“.

Doch nicht nur weltliche, auch kirchliche Medien verbreiteten dieselbe Falschmeldung, so Famiglia Cristiana, die größte katholische Wochenzeitung und Familienzeitschrift Italiens:

Die Geschiedenen sind nicht exkommuniziert, sie können wie lebendige Steine der Kirche leben, die sie annimmt.

Oder die sich doch recht katholische sehende Internet-Tageszeitung Il Sussidiario:

Familiensynode: Schlußdokument beschlossen – Wegen einer Stimme geht das Ja zu Geschiedenen durch.

Dem folgten weitgehend auch die deutschen Massenmedien, wenn sich diese auch zugeknöpfter geben und offenkundig „Revolutionäreres“ erhofft hatten.

Immerhin bemühte sich Radio Vatikan – Deutsche Sektion um gute Stimmung:

Bischofssynode: Das ist Reform à la Franziskus.

Querschnitt nachsynodaler kirchlicher Kakophonie – Beispiel Schweiz

Einen beeindruckenden Querschnitt kirchlicher Kakophonie im dissonanten Gegen- und Nebeneinander lieferte Kath.ch, das Katholische Medienzentrum der Schweizer Bischofskonferenz mit dem Bericht „Kontroverse Stimmen zum Abschluß der Bischofssynode“. Gewissermaßen ein Heimspiel Progressiver aller möglichen Schattierungen mit einem Kontrapunkt wie in einer Fernsehdiskussionsrunde, wo die Verteilung häufig lautet: alle sind einer Meinung, außer einer.

An erster Stelle kam Eva-Maria Faber, Dogmatik-Professorin in Chur, zu Wort, die im vergangenen Mai am Geheimtreffen der Kasperianer in Rom teilnahm, die sich auf die Synode vorbereiteten. Sie würdigte den Prozess der Synode. Darin zeige sich „eine Kirche, die sich der Mühe des Hörens unterzieht, zur Selbstkritik fähig ist und aufhört, pauschal zu richten, weil sie der Aufgabe der Unterscheidung und des Begleitens Vorrang gibt», teilte Faber auf Anfrage von kath.ch mit.

Dann folgt Christian Rutishauser, Provinzial der Schweizer Jesuiten: „Ich bin stolz, katholisch zu sein, nach der Synode“. Er freut sich insbesondere über die Rolle des Papstes, der die Gläubigen als Teil der Kiche und als mitdenkende Menschen ernst nimmt, statt ihnen vorzuschreiben, was sie tun sollen. Enttäuscht zeigt sich der Jesuitenprovinzial hingegen beim Thema „Homosexualität“. Rutishauser bedauerte, daß die Synode hier keine neue Perspektive wagte.

Der Kapuziner Willi Anderau, Mitglied im Vorstand der Pfarrei-Initiative Schweiz (in Österreich und Deutschland Pfarrer-Initiative), stellte fest, daß die Bischofssynode „die Türe zu den Fragen um Ehe, Sexualität und Partnerschaft einen Spalt breit aufgestossen hat“, daß es aber letztlich nichts Neues unter der Sonne gebe, denn, was die Synode jetzt sage, das seien in der westlichen Kultur und der zeitgenössischen Theologie „sattsam bekannte Erkenntnisse“. „Theologische und pastorale Arbeit vor Ort ist jetzt gefordert, passen wir auf, dass der Schuh nicht wieder zurückgezogen wird.“

Ähnlich sieht es auch der Kapuziner Adrian Müller, Vorsitzender des Vereins Tagsatzung.ch. Gut sei, daß die Synode zumindest versucht habe „die Welt auch positiv und nicht nur negativ zu sehen“. Das sei ein „Schritt in die richtige Richtung“. Erfreut zeigte er sich, daß Papst Franziskus „vom kirchlichen Alleinherrscher Abstand nimmt“. Allerdings sei das „Volk Gottes“ an der Synode noch untervertreten.

Der Schweizerische Katholische Frauenbund (SKF) zeigte sich ebenfalls erfreut, daß das Männergremium „erstmals offen redete“. „Als Frauenverband finden wir es aber einmal mehr stossend, dass unter Ausschluss der Frauen über Ehe und Familie beraten wurde“, so der SKF gegenüber kath.ch. Aus Sicht des Verbandes wird der Weg der Gleichberechtigung „zu langsam“ beschritten. Man werde sich aber weiterhin für eine „geschwisterliche Kirche“ einsetzen.

Die einzige gegenläufige Stimme kam vom Churer Generalvikar Martin Grichting: „Firewall des Heiligen Geistes hat kirchliche Lehre geschützt.“ Was den Umgang der Kirche mit den wiederverheirateten Geschiedenen betrifft, zeigt sich der Churer Generalvikar Martin Grichting erfreut über die Ergebnisse des Bischofstreffens. Die Synode halte fest, „auf der Basis der kirchlichen Lehre soll die Seelsorge den zivil Wiederverheirateten zeigen, was ihre volle Einheit mit der Kirche verhindert“, so Grichting auf Anfrage gegenüber kath.ch. Grichting stellte fest, die Synode habe die „Gender-Ideologie“ und die „hierzulande propagierte Familienvielfalt“ abgelehnt. „Die Firewall des Heiligen Geistes hat die kirchliche Lehre gegen schadhafte Software geschützt.“

Damit noch nicht genug der von Kath.ch berichteten Stimmen zum Synodenabschluß:

Auch Arnd Bünker, Leiter des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts wurde befragt und beklagte: „Homosexualität war ein zu heisses Eisen“ für die Synode gewesen.

Kardinal Koch wiederum erklärte sich: „Froh, dass keine Türen zugegangen sind“. Der Schweizer Kardinal Koch war an der Bischofssynode Mitglied der deutschsprachigen Gruppe. Von dieser kam ein fortschrittlicher Vorschlag zum Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen, so Kath.ch.

Letztlich sind alle Befragten irgendwie froh. Die Progressiven führen einen Dialog unser sich. Die „gemäßigten“ Progressiven, wie Faber und Rutishauser, sind erfreut und betonen gegenüber den „radikalen“ Progressiven den erzielten „Fortschritt“ nach dem Motto: Seht, so schlimm ist die Kirche doch nicht. Die radikalen Progressiven sind trotz eines ständigen Griesgrams zumindest ein bißchen erfreut und sehen etwas „Fortschritt“, der ihnen aber zu wenig weit geht.

Die Konservativen sind erfreut, daß die Lehre unverändert geblieben ist, was in etwa besagen will, man sei froh darüber, mit einem blauen Auge davongekommen zu sein. Man habe die progressiven Sturmböcke letztlich solange herumgedreht, daß am Ende die Kirche im Dorf bleibt und doch so etwas wie ein oberstes Ziel erreicht werden konnte: ein weitgehend einhelliges Votum.

Und die meisten Oberhirten vermitteln, zumindest im deutschen Sprachraum, den Eindruck einfach grundsätzlich und gewissermaßen von Amtswegen immer froh zu sein, worüber auch immer.

Dokument zwischen „Vielfalt“ und „Durcheinander“

Kritische, katholische Vatikanisten in weltlichen Medien berichteten dieselbe Meldung ganz anders als ANSA und Famiglia Cristiana:

Sandro Magister/L’Espresso: „Die wiederverheirateten Geschiedenen in der ‚Relatio finalis‘. Doch nicht einmal der Schatten von einer Kommunion.“

Matteo Matzuzzi/Il Foglio: „Die vorsichtige Öffnung der Synode zu den wiederverheirateten Geschiedenen: Es wir nie von ‚Kommunion‘ gesprochen.“
Die katholische spanischsprachige Internetseite Adelante la
Fe und die englischsprachige Internetseite Rorate Caeli bezeichneten den Schlußbericht fast im gleichen Wortlaut als „Triumph der Mehrdeutigkeit“.

Die Vielstimmigkeit in der Berichterstattung und Bewertung der Synode ließe sich zwischen den unterschiedlich schattierten katholischen und den weltlichen Medien beliebig und Land für Land fortsetzten.

Wie ist das Schlußdokument letztlich zu bewerten? Sie wurde weder ein Kasper-Papier gemäß seiner Rede vor dem Konsistorium von 2014 noch die in mehreren Appellen von gläubigen Katholiken erhoffte und erbetene unzweideutige Bekräftigung der katholischen Lehre. Sie wurde etwas irgendwo dazwischen, wobei die indirekte Handschrift der Verteidiger der katholischen Ehe- und Morallehre erstaunlich deutlich zum Vorschein kommt, wenn man bedenkt, daß sie kaum Anteil am Redaktionskomitee hatten, die den Text der Synode vorlegte.
Der Gesamteindruck bleibt dennoch sehr ambivalent, da es an Deutlichkeit fehlt in der Unterscheidung der Geister. Kann dieser Schlußbericht ein taugliches Hilfsmittel für Katholiken und vor allem katholische Familien sein, sich in den Herausforderungen der heutigen Zeit zu orientieren?

Wie die unterschiedlichen Stellungnahmen aus der Schweiz zeigen, kann jeder sich seine Position hineininterpretieren. „Konservative“, daß die Lehre verteidigt werden konnte, „Progressive“, daß nicht die Zeit der Lehre, sondern der Praxis sei.

Genau das wohl meinen Adelante la Fe und Rorate Caeli mit dem „Triumph der Mehrdeutigkeit“. Blieb die Lehre unangetastet? Und wenn ja, wie relevant ist das, angesichts eines vielfach längst praktizierten Vorrangs der Praxis vor der Lehre?

Vor allem: War es nicht Kardinal Kasper, der seit seiner Konsistoriumsrede unermüdlich wiederholte, daß die Lehre unangetastet bleiben und sich „nur“ die Praxis ändern solle?

Damit erhält der Satz des Schweizer Kapuziners Adrian Müller entscheidende Bedeutung, mit dem er sagte:

„Theologische und pastorale Arbeit vor Ort ist jetzt gefordert, passen wir auf, dass der Schuh nicht wieder zurückgezogen wird.“

Eben jener progressive Schuh, der seiner Einschätzung nach in Sachen Ehe- und Sexualmoral in die Tür gestellt werden konnte.

it denen lehramtstreue Katholiken in den vergangenen zwei Jahren die Synode(n) begleitet haben.

Der Schlußbericht wird nicht dazu beitragen, eine innerkirchliche Situation, die – je nach Perspektive – als „Vielfalt“ oder als „Durcheinander“ bezeichnet wird, zu klären. Er hat ohnehin nur beratende Funktion. Was Papst Franziskus daraus machen wird, wird sich zeigen.
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Settimo Cielo

von esther10 26.10.2015 00:46

Montag, 26. Oktober 2015


Kardinal Burke zur Synode

Teilnehmen durfte er vorsichtshalber nicht - aber kommentieren darf er die Synode und ihre Relatio finalis schon. Edward Pentin gibt Kardinal Burke, dem Helden der Außerordentlichen Synode 2014, im National Catholic Register Gelegenheit dazu. Hier geht´s zum Original:

klicken
http://www.ncregister.com/blog/edward-pe...ity-of-marriage

"KARDINAL BURKE: DEM SCHLUSSREPORT FEHLT ES AN KLARHEIT ZUR UNAUFLÖSLICHKEIT DER EHE"

"Kardinal Raymond Burke, Patron der Ritter von Malta und früherer Präfekt der Apostolischen Signatur, hat dem NC-Register seine erste Reaktion auf den Schlussreport der Familien-Synode mitgeteilt.

Er konzentriert sich auf die Paragraphen 84-86 zu Scheidung und Wiederverheiratung, und sagt, daß diese Passage "Anlass zu unmittelbarer Sorge gibt, weil in ihr die fundamentalen Grundbegriffe des Glaubesn fehlen: die Unauflöslichkeit des Ehe-Bundes, die sowohl die Vernunft als auch der Glaube alle Menschen lehren".

Er sagt auch, daß die Art, wie die Zitate aus "Familiaris Consortio" eingesetzt werden, irreführend sind.


Hier nun die Kommentare des Kardinals:

"Das gesamte Dokument verlangt sorgfältiges Lesen, um genau zu verstehen, welchen Ratschlag es dem Römischen Pontifex im Zusammenklang mit der Natur der Bischofs-Synode anbietet- zur "Erhaltung und der Zunahme des Glaubens und der Moral und der Beachtung und Stärkung der kirchlichen Disziplin"(Kan.342)

Der Abschnitt mit dem Titel " Unterscheidung und Integration" ( §§ 84-86) jedoch ist Anlass zu unmittelbarer Sorge, weil ihm die Klarheit in fundamentalen Belangen des Glaubens fehlt: die Unauflöslichkeit des Ehe-Bundes, die sowohl die Vernunft als auch der Glaube alle Menschen lehren."

Vor allem das Wort Integration ist ein mondäner Terminus, der theologisch zweideutig ist. Ich sehe nicht, wie es "der Schlüssel zur pastoralen Begleitung jener in irreguären Eheverbindungen" sein kann.

Der Interpretationsschlüssel zu ihrer pastoralen Betreuung muß die in der Wahrheit der Ehe in Christus begründeten Kommunion sein, die in Ehren gehalten und praktiziert werden muß, selbst wenn ein Partner wegen einer Sünde des anderen Partners die Ehe verlassen hat.
Weiterlesen »
http://beiboot-petri.blogspot.de/2015/10...node.html#links
Eingestellt von damasus um 13:38

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Kardinal Burke: Abschlussbericht als nicht eindeutig genug auf Unauflöslichkeit der Ehe


von Edward Pentin 2015.10.26 Kommentare (2)
Kardinal Raymond Burke, dem Schutzpatron der Ritter von Malta und ehemalige Präfekt der Apostolischen Signatur, mit der gemeinsam genutzten Register seine erste Reaktion auf den Abschlussbericht der Synode über die Familie.
Er konzentriert sich auf die Paragraphen 84-86 auf Scheidung und Wiederheirat und sprach in diesem Abschnitt ist der "unmittelbare Sorge wegen seiner mangelnden Klarheit in einer grundlegenden Frage des Glaubens:. Die Unauflöslichkeit der Ehe, die beide Vernunft und Glauben zu lehren alle Menschen" Er sagt auch, die Art, wie das Zitat von familaris Consortio verwendet wird, ist "irreführend."
Hier unten ist der Kardinal Kommentar, gefolgt von einer englischen Übersetzung der Absätze 84-86.
***
"Das gesamte Dokument erfordert eine sorgfältige Untersuchung, um zu verstehen, was genau beraten sie mit dem Papst, im Einklang mit der Natur der Bischofssynode," bei der Erhaltung und das Wachstum des Glaubens und der Moral und in der Einhaltung und Stärkung der kirchlichen Disziplin ". (. Dose 342) Das Kapitel" Unterscheidungsvermögen und Integration "(Paragraphen 84-86) ist jedoch von unmittelbarem Interesse, wegen seiner mangelnden Klarheit in einer grundlegenden Frage des Glaubens: die Unauflöslichkeit der Das Band der Ehe, die beide Vernunft und Glauben zu lehren alle Menschen.
Vor allem der Begriff, Integration, ist eine weltlichen Begriff, der theologisch nicht eindeutig ist. Ich sehe nicht, wie es sein kann, "der Schlüssel der pastoralen Begleitung der in unregelmäßigen Ehe Gewerkschaften." Die interpretative Schlüssel ihrer Seelsorge muss die Gemeinschaft auf die Wahrheit der Ehe in Christus, die geehrt und praktiziert werden muss gegründet, auch wenn eine der Parteien der Ehe durch die Sünde der anderen Partei zu verlassen. Die Gnade des Sakramentes der heiligen Ehe stärkt die verlassenen Ehepartner treu lebe der Ehebund, weiterhin das Heil der Partner, der das Ehebündnis aufgegeben hat zu suchen. Ich kenne, seit meiner Kindheit, und weiterhin gläubige Katholiken, deren Ehen haben, in irgendeiner Weise, gebrochen, aber wer, den Glauben an die Gnade des Sakramentes zu erfüllen, weiterhin in Treue zu ihrer Ehe zu leben. Sie blicken auf die Kirche für die Begleitung, die sie treu die Wahrheit Christi in ihrem Leben zu bleiben hilft.
Zweitens, das Zitat aus Nr. 84 von familaris Consortio ist irreführend. Zu der Zeit von 1980 der Bischofssynode über die Familie, als in der gesamten Geschichte der Kirche hat es immer Druck auf die Scheidung wegen der schmerzlichen Situationen der in unregelmäßigen Gewerkschaften gebe war, das heißt, diejenigen, deren Leben nicht im Einklang mit der Wahrheit Christi auf der Ehe, als er klar angekündigt, in den Evangelien (Mt 19, 3-12; Mk 10, 2-12). Während bei nicht. 84, Papst Johannes Paul II erkennt die unterschiedlichen Situationen von denen, die sich in einer irregulären Union leben, und fordert Pfarrer und die ganze Gemeinde, sie durch die Taufe zu helfen, als wahre Brüder und Schwestern in Christus, schließt er: "Aber die Kirche bekräftigt ihre Praxis, die auf die Heilige Schrift basiert, nicht zuzugeben, eucharistische Komm geschiedene Personen, die wieder geheiratet haben ", erinnert er sich dann den Grund für die Praxis:". die Tatsache, dass ihr Staat und Lebensbedingungen objektiv widersprechen, dass die Vereinigung von Liebe zwischen Christus und die Kirche, die von der Eucharistie bezeichnet wird und bewirkt wird. "Er mit Recht bemerkt auch, dass eine andere Praxis würde die Gläubigen führen" in Irrtum und Verwirrung in Bezug auf die Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe. "
Drittens, die Nennung des Katechismus der Katholischen Kirche (Nr. 1735) in Bezug auf die Zurechenbarkeit muss im Hinblick auf die Freiheit (KKK, Nr. 1734) ", die der Mensch für seine Handlungen in dem Maße verantwortlich, dass sie freiwillig sind, macht" interpretiert werden. Der Ausschluss von denen in unregelmäßigen Ehe Gewerkschaften aus den Sakramenten stellt weder ein Urteil über ihre Verantwortung für den Zusammenbruch der ehelichen Bindung an die sie gebunden sind. Es ist vielmehr die objektive Anerkennung der Bindung. Die Erklärung des Päpstlichen Rates für die Interpretation von Gesetzestexten des 24. Juni 2000, die auch genannt wird, ist in völliger Übereinstimmung mit der ständigen Lehre und Praxis der Kirche in der Sache unter Berufung auf nicht. 84 von Familiaris Consortio. Diese Erklärung macht auch deutlich, die Endgültigkeit des Gesprächs mit einem Priester im internen Forum, das heißt, in den Worten von Papst Johannes Paul II ", eine Art zu leben, die nicht mehr im Widerspruch zur Unauflöslichkeit der Ehe ist" (Familiaris Consortio, Nr. 84). Die kirchliche Disziplin bietet laufende pastorale Hilfe für diejenigen, die in unregelmäßigen Gewerkschaften, die "aus schwerwiegenden Gründen, wie zum Beispiel die Erziehung der Kinder, ... kann nicht die Verpflichtung zur Trennung erfüllen", so dass sie keusch in Treue zur Wahrheit Christi zu leben kann (Familiaris Consortio , Nr. 84). "
***
Einsicht und Integration
84. Die Getauften, die geschieden sind und zivilrechtlich wieder geheiratet sollte mehr in die christlichen Gemeinden in den verschiedenen Wegen möglich integriert werden, die Vermeidung jeder Gelegenheit von Skandal. Die Logik der Integration ist der Schlüssel zu ihrer pastoralen Begleitung, damit sie wissen jetzt nur, dass sie zu dem Leib Christi, der Kirche angehören, sondern dass sie eine fröhliche und fruchtbare Erfahrung davon haben können. Sie werden getauft, sie Brüder und Schwestern sind, gießt der Heilige Geist in ihnen Gaben und Charismen zum Wohle aller. Ihre Beteiligung kann in verschiedenen kirchlichen Diensten ausgedrückt werden: es ist daher notwendig, was sind die verschiedenen Formen der Ausgrenzung derzeit in den liturgischen, pastoralen, pädagogischen und institutionellen Bereichen praktiziert überwunden werden können. Sie müssen nicht nur nicht exkommuniziert fühlen, aber sie leben können und reifen als lebendige Glieder der Kirche, das Gefühl, dass sie eine Mutter, die immer begrüßt sie, kümmert sich um sie mit Zuneigung und ermutigt sie in der Spaziergang des Lebens des Evangeliums . Diese Integration ist auch für die Pflege der christlichen Bildung ihrer Kinder, die als die wichtigste muss notwendig. Für die christliche Gemeinschaft, die Betreuung dieser Menschen ist nicht eine Schwächung seiner eigenen Glauben und das Zeugnis über die Unauflöslichkeit der Ehe: in der Tat, die Kirche zum Ausdruck bringt ihre Liebe gerade in dieser Pflege.
85. Johannes Paul II angebotenen allgemeinen Kriterien, die die Grundlage für die Bewertung dieser Situationen bleiben: "Pastoren müssen wissen, dass, im Interesse der Wahrheit, sind sie verpflichtet, sorgfältigen Unterscheidung von Situationen trainieren. Es gibt in der Tat einen Unterschied zwischen denen, die aufrichtig versucht haben, ihre erste Ehe zu retten und wurden zu Unrecht verlassen, und diejenigen, die durch ihr eigenes Grab Fehler haben eine kanonisch gültige Ehe zerstört. Schließlich gibt es noch diejenigen, die in eine zweite Gewerkschaft im Interesse der die Erziehung der Kinder eingetragen haben, und die manchmal im Gewissen, dass ihre bisherigen und irreparabel zerstört Ehe nie gültig gewesen subjektiv sicher sind. "(Familiaris Consortio, 84). Es ist daher die Aufgabe der Pastoren, um interessierten Personen auf dem Weg der Unterscheidung im Einklang mit der Lehre der Kirche und der Führung der Bischöfe zu begleiten. In diesem Prozess wird es nützlich sein, um eine Prüfung des Gewissens durch Zeiten der Reflexion und Reue zu machen. Die wiederverheirateten Geschiedenen sollten sich fragen, wie sie sich gegenüber ihren Kindern benommen, wenn die eheliche Vereinigung in Krise geraten; wenn es Versöhnungsversuche; Wie ist die Situation mit dem verlassenen Partner; welche Konsequenzen die neue Beziehung hat auf den Rest der Familie und der Gemeinschaft der Gläubigen; welche beispielsweise bietet den jungen Menschen, die auf die Ehe vorzubereiten müssen. Eine aufrichtige Reflexion kann das Vertrauen in die Barmherzigkeit Gottes, die nie niemandem bestritten wird zu stärken.
Darüber hinaus kann es aus Gründen verweigert werden, dass unter bestimmten Umständen "Zurechenbarkeit und Verantwortung für eine Aktion kann verringert werden oder sogar durch Unwissenheit, Unachtsamkeit, Zwang, Angst, Gewohnheit, übermäßige Anhänge und andere psychische oder soziale Faktoren, zunichte gemacht" (CCC 1735) von verschiedenen Bedingungen. Folglich sollte die Beurteilung einer objektiven Situation nicht zu einem Urteil über die "subjektive Zurechenbarkeit" (Päpstlicher Rat für die Gesetzestexte, Erklärung vom 24. Juni 2000 2a) führen. In bestimmten Fällen, Leute finden große Schwierigkeiten handeln einen anderen Weg. Daher unter Wahrung einer allgemeinen Norm, ist es notwendig, zu erkennen, dass die Verantwortung in Bezug auf bestimmte Handlungen oder Entscheidungen ist nicht das gleiche in allen Fällen. Pastorale Unterscheidung, unter Berücksichtigung der zu Recht gebildet Gewissen der Menschen, müssen die Verantwortung für diese Situationen. Auch die Auswirkungen der durchgeführten Handlungen sind nicht unbedingt die gleichen in allen Fällen.
86. Der Prozess der Begleitung und Einsicht leitet diese Gläubigen, ein Bewusstsein für ihre Situation vor Gott. Das Gespräch mit dem Priester, im internen Forum und trägt zur Bildung einer korrekten Beurteilung was hindert die Möglichkeit einer volleren Teilnahme am Leben der Kirche und die Schritte, die es zu fördern und wachsen lassen kann. Da für die gleiche Recht gibt es keine Abstufung (vgl FC, 34), kann diese Unterscheidung nicht von den Forderungen der Wahrheit und der Liebe des Evangeliums durch die Kirche vorgeschlagen, absehen. Damit dies geschehen kann, die notwendigen Bedingungen der Demut, Selbstvertrauen, Liebe zur Kirche und ihrer Lehre, in der aufrichtigen Suche nach Gottes Willen und dem Wunsch, eine perfekte Antwort auf sie zu erreichen, muss gesichert werden.


Read more: http://www.ncregister.com/blog/edward-pe.../#ixzz3pg4mlFG5


von esther10 26.10.2015 00:43

Das Ergebnis der Familiensynode VII – Das Ratzinger-Schönborn-Essen
26. Oktober 2015 19:33 | Mitteilung an die Redaktion



(Rom) Die Tageszeitung La Repubblica veröffentlichte in ihrer heutigen Ausgabe einige Hintergründe und Details über das Zustandekommen von Schlußbericht und Zwei-Drittel-Mehrheit. Damit stellt nach dem bürgerlichen Medienflaggschiff Corriere della Sera auch dessen linkes Pendant La Repubblica Wiens Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn in den Mittelpunkt, dem eine nicht genau definierte entscheidende Rolle zugeschrieben wird, daß die Synode letztlich nicht doch gescheitert ist, obwohl alles danach ausgesehen hatte. Ein Scheitern wäre es gewesen, wenn die Synode nicht die vom Papst gewünschte Grundrichtung abgesegnet hätte.

„Synode: „Wenn nicht der emeritierte Papst gewesen wäre, wäre die Katastrophe schlimmer.“ So lautet die Schlagzeile von La Repubblica gefolgt vom Satz: „Das Synodenabkommen, das nach einem Mittagessen Ratzinger-Schönborn zustande kam. Müller vom Schachzug überrascht: dann die Übereinkunft mit Kasper. Der Papst: ‚Anstrengende Arbeit, die viele Früchte tragen wird‘.“

Brachte Mittagessen mit Benedikt XVI. die Wende?

Repubblica-Vatikanist Marco Ansaldo schreibt dem österreichischen Purpurträger und dem emeritierten Papst Benedikt XVI. die schließlich beschlossene Übereinkunft zu, die die Synode vor dem „Scheitern“ gerettet habe. Papst Benedikt XVI. habe sich über den Gang der Synodenarbeit genau informieren lassen. Die Synode habe sich zwischen den Kasperianern und den Verteidigern der Ehe- und Morallehre in einer Sackgasse befunden.

Da sei es zu einem Mittagessen im Kloster Mater Ecclesiae zwischen Benedikt XVI. und Kardinal Christoph Schönborn gekommen. Ein Mittagessen, das der Wiener Erzbischof gewünscht habe, wie es in Rom heißt. Der von Schönborn zustande gebrachte Kompromißtext des Circulus Germanicus wurde mit Abstrichen zum Vorbild für den Schlußbericht der Synode.

Das Ziel lautete, doch noch einen „gemeinsamen Punkt zwischen Reformern und Konservativen vor der Schlußabstimmung“ zu finden, so La Repubblica.

Bereits im zweiten Absatz wird die eigentliche Katze aus dem Sack gelassen. Die wirkliche Botschaft der Berichterstattung dieser bedeutenden Medien lautet: der „junge Erzbischof von Wien, der für viele als Papabile in einem künftigen Konklave gilt“.

Doch zurück zum Synodenschlußbericht: Das Mittagessen Schönborn-Benedikt XVI. habe einige Tage vor dem vergangenen Samstag stattgefunden und wurde unter „Höflichkeitsbesuchen“ ehemaliger Ratzinger-Schüler verbucht. Der 2013 zurückgetretene deutsche Papst tue sich beim Gehen schwer, doch sein Kopf funktioniere noch einwandfrei, so Ansaldo. Er habe „aufmerksam – aus der Ferne – die Phasen der Synodendebatte mitverfolgt“.

Der „Anführer der Konservativen“ sei Glaubenspräfekt Gerhard Kardinal Müller, der die Gesammelten Werke des deutschen Papstes als Herausgeber betreut. Mehr weiß Ansaldo nicht zu berichten. Die Ablehnung der zentralen Stelle des Schlußdokuments wäre aber, das steht fest, einer Gefolgschaftsverweigerung gleichgekommen, eine öffentliche Blamage für Papst Franziskus, die ihn zu einer Art Lame Duck der katholischen Kirche gemacht hätte. In dieser Situation, so legt es Ansaldo nahe, habe Schönborn als Ausweg aus der Sackgasse den Gang zu Benedikt XVI. angetreten.

Schlußbericht „nicht ohne Konflikte“, doch schließlich reichte Kardinal Müller die Hand

Auch das schreibt Repubblica nicht expizit, legt aber nahe, daß umgekehrt das plötzliche Einlenken von Glaubenspräfekt Müller irgendwie auf Benedikt XVI. zurückgehe.

Daß Müller „am Ende den Progressisten Schönborn, Marx und Kasper die Hand reichte“, werde von manchen als Wunsch interpretiert, die Synode nicht zu spalten und damit den von Papst Franziskus gewünschten Schub zurückzuweisen, so Ansaldo. Müllers plötzliches Einlenken „war eine große Überraschung“, zitiert Ansaldo progressistische Synodenkreise. Der Schlußbericht „ging nicht ohne Konflikt durch, fand aber am Ende eine gemeinsame Basis“, zitiert Repubblica.

In der schwierigen und mühevollen Schlußphase der Verhandlungen habe Kardinal Kasper die Summa des heiligen Thomas von Aquin zitiert, wo dieser zur prudentia mahne. Und statt des Wortes „Kommunion“ fand das Wort „Unterscheidung“ Eingang in das Papier. Ein Reizwort für Kardinal Müller verschwand und ein Wort, das dem Jesuiten auf dem Papstthron besonders wichtig ist, hielt Einzug. Müller akzeptierte am nächsten Morgen den von den Progressiven vorgeschlagenen Kompromiß.

„Es war ein Wunder“

„Es war ein Wunder“, kommentierte der progressive Pater Thomas Rosica, Assistent von Vatikansprecher Lombardi für die englischsprachige Presse, denn nur wegen einer einzigen Stimme erreichte der Paragraph zu den wiederverheirateten Geschiedenen die nötige Mehrheit.

Letztlich die Stimme Müllers, wenn man es so sehen will. Damit konnte auch das Thema wiederverheiratete Geschiedenen offiziell von der Synode dem Papst übergeben werden, der nun die Möglichkeit hat, dazu zu entscheiden. Hätte die Synode genau diesen Punkt abgelehnt, um den sich zwei Jahre die ganze Synode drehte, wäre es für den Papst schwierig geworden.

„Der Papst war gestern sichtlich zufrieden“, so La Repubblica. In der Schlußmesse im Petersdom dankte der Papst den „Synodenbrüdern“ und meinte: Die Synode „war anstrengend, aber sie wird sicher viel Frucht bringen“. Gleichzeitig maßregelte er erneut Katholiken, die „ausgrenzen“ wollten und denen andere, die nicht ihrem Bild entsprechen, „lästig sind“. Doch nun sei die „Zeit der Barmherzigkeit“ und nicht der „Verurteilungen“.
http://www.katholisches.info/2015/10/26/...hoenborn-essen/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: MiL

von esther10 26.10.2015 00:33

Kardinal Raymond Burke an einer Tagung über Ehe und Familie | kna


Kardinal Burke: Synodendokument fehlt nötige Klarheit

Washington, 25.10.15 (kath.ch) Der konservative US-Kardinal Raymond Burke hat das Abschlussdokument der Weltbischofssynode über Ehe und Familie kritisiert. Im Abschnitt zum Thema wiederverheiratete Geschiedene fehle «in der fundamentalen Glaubensfrage» der Unauflöslichkeit der Ehe die nötige Klarheit, schrieb Burke in einem Beitrag für die US-Kirchenzeitung «National Catholic Register» (Onlineausgabe, 25. Oktober).

Dabei lehrten sowohl Glaube als auch Verstand, dass das Band der Ehe nicht aufgelöst werden könne.

Der Begriff Integration sei schlicht «banal» und theologisch gesehen schwammig, bemängelte der Kardinal. «Ich kann nicht erkennen, wie das der Schlüssel für die pastorale Begleitung derjenigen sein kann, die in irregulären ehelichen Gemeinschaften leben.»
(kna)
http://www.kath.ch/newsd/kardinal-burke-...etige-klarheit/
http://www.domradio.de/themen/bischofssynode

von esther10 26.10.2015 00:32

Das Ergebnis der Familiensynode V – Hat die Kirche die Weisheit über die Natur des Menschen verloren?
26. Oktober 2015 13:48 | Mitteilung an die Redaktion


Kardinal Kasper und Papst Franziskus
Synoden-Anmerkungen von Giuseppe Nardi (4)

(Rom) Nach zwei Jahren Bischofssynode über die Familie scheint alles wie gehabt. Es gibt einen Schlußbericht der Synodenväter mit 94 Paragraphen, der mit Zweidrittelmehrheit beschlossen wurde und die Synodenempfehlung an den Papst darstellt. Der Text des Dokumentes scheint letztlich keine wirkliche Rolle zu spielen. Er ist durch Undeutlichkeit geprägt. Jeder kann hineininterpretieren oder herauslesen, was er will. Genau das geschieht bereits seit Bekanntwerden des Textes (wenn auch vorerst nur im italienischen Wortlaut). Die weltlichen Medien verkünden die „Öffnung“. Die katholischen Medien bieten ein inzwischen schon strukturell gewordenes Bild des vielstimmigen Durcheinanders.
Papier ist geduldig oder Der Geist hinter dem Buchstaben

Die „Konservativen“ können mit überzeugtem Brustton behaupten, daß die Lehre „gerettet“ wurde und die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene im Schlußbericht nicht einmal erwähnt wird. Doch dem steht diametral die Genugtuung von Kardinal Kasper gegenüber, der „sehr zufrieden“ über den Synodenausgang ist. Wie das? Seine Linie habe „überwogen“, obwohl sein zentrales Anliegen nicht einmal direkte Erwähnung gefunden hat?

Der Schlußbericht zeichnet sich vom ersten Augenblick als Lehrbeispiel für das Auseinanderklaffen von Inhalt und Wirklichkeit ab. Man könnte auch sagen: Die Relatio finalis ist ein Belegstück dafür, daß Papier geduldig ist.

Hatte nicht bereits der „Geist des Konzils“ über die Konzilsdokumente obsiegt? Und hatte nicht Papst Franziskus am Synodenbeginn selbst die Synode in die „Kontinuität“ des Zweiten Vatikanischen Konzils gestellt? Der Sprung vom „Konzilsgeist“ zum „Synodengeist“ ist dann nicht mehr weit.
Es gibt eine wirkliche Synode, die nach den Gesetzmäßigkeiten der Diplomatik im Wortlaut ihrer Dokumente authentisch zum Ausdruck kommt.
Es gibt daneben aber auch eine Synode der Medien und mehr noch einen „Geist der Synode“, der sich in der Absicht derer widerspiegelt, die diese Synode gewollt, durchgeführt und gelenkt haben.

Welche Synode gilt? Welche setzt sich durch?

„Strukturelle“ Defensive der Verteidiger der katholischen Glaubenslehre

Die glaubenstreuen Katholiken, die Verteidiger der kirchlichen Ehe- und Morallehre haben sich, das steht schon fest, einmal mehr in die Defensive drängen lassen – eine strukturelle Defensive, um auf der soziologischen Ebene zu bleiben, die den Synodenmachern und auch Papst Franziskus so wichtig ist.

Vor der Synode hatten Kardinäle, Bischöfe und katholische Laien um einen Text gebeten, der sich durch Klarheit auszeichnet. Die Gründe liegen seit den Erfahrungen mit dem Konzil, der Nachkonzilszeit und dem Schlußbericht der Synode 2014 auf der Hand. Geworden ist es aber ein Text der gewohnten Unschärfe und der Mehrdeutigkeiten, ein Text des irgendwie alles und irgendwie nichts.

Eine solche Unschärfe zwingt die Verteidiger des Ehesakraments in die Defensive, weil sie einerseits das Sakrament und dessen Unauflöslichkeit gegen innerkirchliche Gegenspieler verteidigen müssen, gleichzeitig aber nicht Roß und Reiter wirklich beim Namen nennen können oder tun werden. Sie werden statt dessen eisern versuchen, den Schlußbericht für sich zu reklamieren. Das mag im Sinne der Kontinuität und auf die gesamte Kirchengeschichte irgendwann einmal auch als richtig erscheinen. Derzeit tut es das aber kaum. Denn derzeit ist die Mehrdeutigkeit dieses und anderer Dokumente der Lebensatem der progressiven Agenda. Die Kasperianer leben von der Ambivalenz der Texte. Das erklärt auch die Genugtuung und Freude Kaspers über den Schlußbericht. Er ist zufrieden, daß die Synode nicht durch klare Formulierungen die Tür für bestimmte Themen zugemacht und damit den Handlungsspielraum des Papstes eingeengt hat.

Einige Kardinäle, die sich mit Einsatz für die Verteidigung des Ehesakraments geschlagen haben, auch um den Preis, dadurch vielleicht beim amtierenden Papst in Ungnade zu fallen, betonen bereits, daß im Schlußbericht nichts enthalten ist, was der katholischen Lehre widerspricht. Dem mag auch so sein. Angesichts der Gegenspieler mag das sogar ein erstaunliches Ergebnis sein. Genügt es aber, von einem Dokument einer Bischofssynode sagen zu können, vielleicht noch mit dem unterschwelligen Ton der Erleichterung, es enthalte nichts, was der katholischen Lehre widerspricht? Kaum etwas könnte mehr über den aktuellen Zustand der Kirche aussagen, als dieser bescheidene Anspruch, mit dem sich höchste, glaubenstreue Kirchenvertreter schon zufrieden geben. Die Aussage läßt zweifellos Realitätsbewußtsein erkennen. Gerade darin liegt das Niederschmetternde.

Unklarheit ist das Wohlfühlbiotop der Progressiven

Die Unklarheit spielt den Progressiven in die Hände, auf welcher Ebene auch immer. Allein dies zu erkennen und zu durchschauen, wäre ein entscheidender Schritt zur Genesung der Kirche. Ihresgleichen werden bis hinunter zu den Dorfpfarrern die Botschaft verstehen, auch oder gerade weil es keine direkten oder deutlichen Worte gab. Daran kann kein Zweifel bestehen.

Und die „Konservativen“ spielen den Progressiven in die Hände, unbeabsichtigt, solange sie mehrdeutige Dokumente verteidigen und den verzweifelten, letztlich zum Scheitern verurteilten Versuch unternehmen, sie für sich zu reklamieren. Das hätte nur Erfolg, wenn es in der Kirche eine wirklich gemeinsame allgemein anerkannte Grundlage und Sichtweise gäbe. Die gibt es heute aber nicht mehr wirklich.

Eine nicht zu übersehende Minderheit der Synodenväter hat den umstrittensten Paragraphen wegen ihrer Unklarheit die Zustimmung verweigert. Ihnen käme nun eine zentrale Rolle zu. Manche werde sie übernehmen. Im sogenannten westlichen Europa wird die Konkordanz überwiegen. Man wird die Einheit betonen und mit unterschiedlichen Positionen nebeneinander herleben, ohne sie laut beim Namen zu nennen. Die Progressiven können also ungestört ihre Wühlarbeit fortsetzen. Unter dem offiziellen Dach der Kirche versuchen sie die Fundamente der Kirche auszugraben und von katholischen in protestantischen Humus umzupflanzen. Dabei geht es letztlich gar nicht um den Protestantismus, sondern um den in der Welt derzeit vorherrschenden Relativismus. Der Protestantismus, daher der in katholischen Kreisen beliebte Hinweis auf eine Protestantisierung, hat den Weg in den Relativismus nur früher angetreten. Gemeint ist letztlich eine Endstation bei einem Christentum ohne Gott, jedenfalls ohne einen lebendigen Gott.

Hat Kirche ihre Weisheit über die Natur des Menschen verloren?

Kurzum also, alles wie gehabt. Jedem das Seine, Hauptsache die einigende Klammer kann doch noch einmal herumgelegt werden und alle Gegensätze nominell unter dem gemeinsamen Dach vereinen. Eine verpaßte Chance, die eine geistige Schwäche auf höchster kirchlicher Ebene erkennen läßt. Das wiederum verwundert gar nicht so sehr, nach 50 Jahren Nachkonzilszeit, die genau von diesem Geist geprägt waren. Ein halbes Jahrhundert sind fast zwei Generationen von Katholiken, die in diesem Klima einer schwachen, defensiven, ständig beschuldigten und sich entschuldigenden Kirche herangewachsen sind und geformt wurden. Der Mensch als Sünder ist zum unaussprechlichen Tabu geworden. Das Synodenpapier liefert den jüngsten Beweis. Die Dinge müssen „positiv“ gesehen werden. So hat es Kardinal Schönborn bereits 2014 mit seinem Gradualitäts-Prinzip formuliert. So wiederholte er es wenige Tage vor Synodenbeginn hochoffiziell mit vatikanischer Druckerlaubnis in einem Interview mit der römischen Jesuitenzeitschrift Civiltà Cattolica. So hat es Papst Franziskus zum Synodenabschluß verkündet: „Es ist die Zeit der Barmherzigkeit, nicht der Verurteilungen“. Die Kirche hat nur eine einzige Haltung einzunehmen, die der Bringschuld gegenüber dem nur mehr leidenden, nicht mehr aber sündigenden Menschen, gegenüber dem Menschen, der nur mehr Opfer, aber nicht mehr Täter ist.

Kein zukunftsweisendes Modell, da es der gesamten Weisheit der Kirche über das menschliche Sein und seiner gefallenen Natur widerspricht. Die Welt mag sich einbilden, mittels Gedankenkonstrukt, Willensbekundung oder gar staatlichem Gesetz die Natur des Menschen bestimmen und sogar ändern zu können. Die Kirche weiß es besser, und die Kirchenvertreter sollten es zumindest besser wissen …
Text: Giuseppe Nardi
Bild: lettera43 (Screenshot)

von esther10 26.10.2015 00:24

Montag, 26. Oktober 2015
Synode: Bischöfe müssen gegen massenhafte unwürdige Kommunion vorgehen


Die Teilnehmer der Deutschen Bischofskonferenz an der Familiensynode haben erklärt, dass sie den Schlussbericht der Synode ernst nehmen wollen: „Wir werden das, was in der Synode bedacht wurde, zu Hause vertiefen und nach Konkretionen suchen.“

Obwohl der Schlussbericht an und für sich eine Empfehlung der Synode an den Papst ist, gibt es durchaus Punkte, die schon jetzt konkrete Maßnahmen erforderlich machen.

So hat die Synode festgestellt, dass der Empfang der Kommunion nicht möglich ist, falls sich ein Katholik wissentlich im Zustand der schweren Sünde befindet.

Der Schlussbericht empfiehlt allerdings zu prüfen, ob es – rein theoretisch - Einzelfälle gibt, in denen zwar objektiv ein Zustand der schweren Sünde vorliegt, doch dieser subjektiv nicht wahrgenommen wird.(Die Unterscheidung zwischen einem "objektiv" schwer schuldhaften Sachverhalt einerseits und der "subjektiv" schweren Sünde andererseits ist ohnehin seit jeher Bestandteil der katholischen Moraltheologie.)

Der Schlussbericht erwägt, ob für diese Betroffenen eine "Fall-zu-Fall"-Prüfung theoretisch möglich ist. In diesem hypothetischen Fall müssten die sogenannten „Personen in schwierigen Fällen“ mit ihren Beichtvätern oder evtl. mit dem Ortsbischof ihre Situation besprechen.

Eines ist aber sicher: Eine generelle Zulassung von Personen im Zustand der schweren Sünde ist nicht zulässig.

Doch dies ist gerade in Deutschland der Fall. Darauf hat die „Katholische Nachrichtenagentur“ (KNA) am 21. Oktober 2015 hingewiesen:

„Im deutschsprachigen Raum beichten nur wenige Katholiken, aber fast alle Kirchgänger empfangen die Kommunion. Sie übertreten damit, oft geduldet von den Seelsorgern, die kirchlichen Regeln oder haben eine andere Auffassung von dem, was Sünde ist. Menschen in zweiter Zivilehe werden nicht selten von Priestern zur Kommunion zugelassen, da ihr Zustand nicht als sündhaft empfunden wird.“

Einen solch massenhaft unwürdigen Empfang der Kommunion wird von der Synode eindeutig abgelehnt.

Auf der Synode hat die deutsche Sprachgruppe selbst im dritten Bericht erklärt: „Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken. Denn wer davon isst und trinkt, ohne zu bedenken, dass es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt. (…) Gingen wir mit uns selbst ins Gericht, dann würden wir nicht gerichtet.“ (1 Kor 11, 28–31)

Die Deutsche Bischofskonferenz müsste deshalb nun schnell gegen den weit verbreiteten unwürdigen Empfang der Kommunion in Deutschland vorgehen, falls sie die Synode ernst nimmt.
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 07:51

von esther10 26.10.2015 00:17

Wir sind Kirche" enttäuscht über vatikanische Familiensynode

Das Abschlussdokument der katholischen Familiensynode ist eine Enttäuschung, sagt "Wir sind Kirche". Die katholische Reformbewegung hätte sich eine klare Aussage zugunsten der Menschen und einer offeneren Kirche gewünscht.
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Die katholische Reformbewegung "Wir sind Kirche" hat sich enttäuscht über die vatikanische Familiensynode geäußert. In der Haltung zu wiederverheirateten Geschiedenen und Homosexuellen habe es keine Bewegung gegeben, sagte der Sprecher der Bewegung, Christian Weisner, am Freitag in Essen. Am Ende des Treffens, das als offener Dialog begonnen habe, hätten sich traditionell orientierte Bischöfe durchgesetzt. In Essen tagt ab Freitagabend die "Wir sind Kirche"-Bundesversammlung.

Kirchenmitarbeiter, die sich offen zu ihrer Homosexualität bekennen oder die nach einer Scheidung eine neue Ehe eingehen, müssten nach wie vor mit ihrer Kündigung rechnen, erklärte Weisner. Das passe nicht zu einer Kirche, die Barmherzigkeit predige und den Menschen zur Seite stehen wolle. Angesichts weit verbreiteter Homophobie sei von einer Kirche eine klare Aussage zu erwarten, die sich gegen eine Abwertung oder gar Kriminalisierung von Lesben und Schwulen wende.

Rund 200 Kardinäle und Bischöfe hatten bei der außerordentlichen Synode unter Leitung von Papst Franziskus über die Themen Ehe und Familie beraten. In ihrem am vergangenen Wochenende präsentierten Abschlussdokument konnten die Bischöfe und Kardinäle keinen Konsens über den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen und Homosexuellen finden. Entsprechende Passagen verfehlten die notwendige Zweidrittelmehrheit, obwohl sie gegenüber einem Zwischenbericht, der für "mutige Entscheidungen" geworben hatte, bereits stark abgeschwächt worden waren. Konkrete Beschlüsse soll eine weitere Versammlung im Oktober 2015 fassen.

Der innerkirchliche Diskussionsprozess sei nicht abgeschlossen, erklärte der "Wir sind Kirche"-Sprecher weiter. Die Bischöfe seien aufgefordert, in den nächsten elf Monaten in ihren Bistümern an den Papieren weiter zu arbeiten. Die Reformbewegung setze große Hoffnungen auf Franziskus, hieß es. In seinem Lehrschreiben "Evangelii Gaudium" habe er deutlich gemacht, dass Kirche kein Selbstzweck sei, sondern die Aufgabe habe, den Menschen zu dienen.
https://www.evangelisch.de/inhalte/11053...-familiensynode
http://www.welt.de/regionales/hessen/art...Franziskus.html


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