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von esther10 30.08.2015 15:40

Hat Francis denke Kardinal Kasper hat Recht? ..EWTN
von Fr Raymond de Souza

geschrieben DONNERSTAG, 20. August zum Jahr 2015


Kardinal Walter Kasper (CNS)
Jedes Mal, wenn die "Kasper Vorschlag" abgelehnt wurde, hat Franziskus die Diskussion in Gang gehalten

Für 18 Monate Franziskus lud Kardinal Walter Kasper, den Februar 2014 Konsistorium der Kardinäle, die Frage nach der Adresse, ob der Scheidung wieder geheiratet und zivilrechtlich kann die Sakramente empfangen hat vorne in der Mitte. Jedes Mal, wenn der "Kasper Vorschlag" wurde abgelehnt, Franziskus hat die Diskussion in Gang gehalten wird, in dem Maße, dass es jetzt der Synode über die Familie, die im Oktober stattfinden zu dominieren.

Francis hat sich nicht direkt auf die Frage während der monatelangen Debatten zum Ausdruck bringen, so dass Katholiken, auf das, was er dachte, zu spekulieren. In seiner Generalaudienz am 5. August sprach er sie auf den Kopf. Und was er nicht in seiner Rede sagen könnte auch zeigen, dass er denkt, dass Kardinal Kasper hat Recht.

"Heute möchte Ich mag unsere Aufmerksamkeit auf eine andere Wirklichkeit zu konzentrieren: wie man sich um solche, die im Anschluss an die irreversible Ausfall ihres Familienbindung, eine neue Gewerkschaft unternommen zu nehmen", sagte er. "Die Kirche ist sich bewusst, dass eine solche Situation widerspricht dem christlichen Abendmahl. Doch ihr Blick als Lehrer zieht immer von das Herz einer Mutter; ein Herz, das, durch den Heiligen Geist belebt, strebt immer das Gute und das Heil der Menschen. Das ist, warum sie fühlt sich verpflichtet, "im Interesse der Wahrheit" in "Übung sorgfältigen Unterscheidung von Situationen '. Das ist, wie Johannes Paul II es im Apostolischen Schreiben Familiaris Consortio (n 84) und wies darauf hin, zum Beispiel, der Unterschied zwischen einer, der die Trennung gelitten hat, und derjenige, der es verursacht hat. Diese Unterscheidung muss gemacht werden. "

Johannes Paulus schrieb Familiaris Consortio nach 1980 Synode über die Familie, die die Frage nach der geschiedenen und wiederverheirateten zivilrechtlich betrachtet. Johannes Paul klargestellt, dass diejenigen, die gültig für eine Person verheiratet sind, aber leben in einer ehelichen Beziehung mit einer anderen Person, nicht die Kommunion empfangen, weil sie an einer fortdauernden und öffentlichen Zustand schwere Sünde sind. Wenn sie nicht wünschen, dass die eheliche Beziehung zu beenden, sie nicht empfangen kann die Absolution in sakramentale Beichte, weil sie die erforderlichen Zwecke der Änderung fehlt.

Diese Punkte, zusammen mit einer Ermahnung, eng wie Paare zu begleiten und sie in das Leben der Kirche, in Familiaris Consortio (n 84) gemacht. Um diese Passage nur in Bezug auf "sorgfältigen Unterscheidung" zu zitieren und zu Johannes Pauls spezifische Antwort auf die Frage auf der Hand zu verzichten ist, den Schluss zu, dass Franziskus nicht mit Johannes Paul Lehre einverstanden einladen.

Der Heilige Vater zitiert Familiaris consortio n 84, aber nicht erwähnt, dass es explizit von Benedikt XVI in Sacramentum Caritatis, 2007 Apostolischen Schreiben, die die Synode 2005 über die Eucharistie, gefolgt bestätigt.

"Die Bischofssynode bestätigte Praxis der Kirche, auf der Grundlage der Heiligen Schrift, der nicht zuzugeben, die wiederverheirateten Geschiedenen zu den Sakramenten, da ihr Zustand und ihre Lebensbedingungen objektiv im Widerspruch zu den liebenden Vereinigung von Christus und die Kirche bezeichnet und Gegenwart Hergestellt in den Eucharistie ", schreibt Benedikt.

Diese zweite Unterlassung spricht laut, weil Franziskus tat zitieren Benedikt XVI bei der Generalaudienz vom 5. August ignorieren Sacramentum Caritatis, statt aus einer Rede in Mailand zu zitieren.

"Papst Benedikt XVI intervenierte in dieser Frage, Einholen sorgfältigen Unterscheidung und kluge pastorale Unterstützung, wohl wissend, dass" einfache Lösungen "gibt es nicht", sagte Franziskus, unter Berufung auf eine Juni 2012 Ansprache an die Welttreffen der Familien.

Im gleichen text Benedikt sagte, dass solche Paare sollten "fühlen sich geliebt und angenommen zu fühlen, dass sie nicht" ausgeschlossen "sind, auch wenn sie nicht empfangen kann die Absolution oder die Eucharistie; sie sollten, dass zu sehen, in diesem Zustand, sie sind völlig ein Teil der Kirche. Vielleicht, auch wenn es nicht möglich ist, die Absolution in der Beichte zu empfangen, können sie dennoch anhaltenden Kontakt mit einem Priester, mit einem spirituellen Führer.

"Auch ohne 'körperliche' Empfang des Sakraments, sie geistig verbunden mit Christus in seinem Körper sein kann", Benedikt weiter in Mailand. "Bringing sie, dies zu verstehen, ist wichtig: so dass sie einen Weg, um das Leben des Glaubens auf der Grundlage des Wortes Gottes und der Gemeinschaft der Kirche leben, zu finden, und dass sie kommen, um ihre Leiden als ein Geschenk an die Kirche zu sehen, denn sie anderen hilft durch die Verteidigung der Stabilität der Liebe und Ehe. "

Sowohl Johannes Paul und Benedikt XVI sprach explizit auf die Unzulässigkeit der wiederverheirateten Geschiedenen zu den Sakramenten zivilrechtlich. Franziskus zitiert seine Vorgänger, die Frage, nicht aber ihre Antwort zu zitieren. Die plausibelste Erklärung ist, dass er nicht damit einverstanden sind, auch wenn der Heilige Vater hat nicht gesagt, ausdrücklich, dass die Lehre der Familiaris Consortio, von Benedikt XVI bestätigt, ist falsch. Am 5. August, obwohl, er klar gab den Eindruck. Ob dieser Eindruck richtig oder falsch ist, wird das Drama, das die Synode beschäftigt sein.
http://www.catholicherald.co.uk/issues/a...asper-is-right/
Dieser Artikel erschien zuerst in der neuesten Ausgabe des Catholic Herald Magazin (21/8/15).

von esther10 30.08.2015 15:18

Willst Du glücklich sein im Leben,
trage bei zu anderer glück,
denn die Freude die wir geben,
kehrt ins eigene Herz zurück...


Bei mir gibt‘s Kaffee kostenlos“
Marietta Tebbenjohanns verteilt Kaffee an Flüchtlinge.
Foto: Tobias Wölki

MARIETTA TEBBENJOHANNS (51) gründete im Januar die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe Hildesheim, eröffnete dort das Café „Flux“. Im Angebot: Tee, Kaffee, Kekse und ein Secondhand-Shop – alles kostenlos. Die vierfache Mutter: „Wir wollen ein bisschen von unserem Reichtum an die weitergeben, die ihn nicht haben“

Wunderbare Helfer...
http://www.bild.de/news/inland/fluechtli...64620.bild.html


Das Foto der Schande.

http://www.bild.de/news/inland/fluechtli...68726.bild.html

Unser Neues Glück mit der Flüchtlingsfamilie...


http://www.bild.de/regional/dresden/flue...21980.bild.html



von esther10 30.08.2015 14:41

Boko Haram27. August 20159
Terror in Nigeria: Sollen Christen zu den Waffen greifen?


Mehr seit 200 Mädchen sind seit 500 Tagen in der Hand von Boko Haram. Foto: picture-alliance/ap-photo

Abuja (idea) – In Nigeria treiben die nicht enden wollenden Gräueltaten der radikal-islamischen Terrororganisation Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) Christen an den Rand der Verzweiflung. Inzwischen überlegen viele, ob sie sich nicht zur Selbstverteidigung bewaffnen sollten. Andere demonstrieren in der Hauptstadt Abuja gegen die fortgesetzte Verschleppung von mehr als 200 Mädchen. Sie sind seit 500 Tagen in der Hand der Terroristen. Boko Haram hatte am 14. April 2014 in Chibok (Bundesstaat Borno) 276 Schülerinnen entführt; die meisten kommen aus christlichen Familien. 57 konnten entkommen; von den übrigen fehlt jede Spur. Viele wurden nach Berichten von Entflohenen als Sex-Sklavinnen an Muslime verkauft und fast täglich vergewaltigt. Alle Bemühungen, die Geiseln zu befreien, sind fehlgeschlagen. Die Entführung hatte weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Mit dem Aufruf „Bring Back Our Girls“ (Bringt unsere Mädchen zurück) haben prominente Persönlichkeiten, bis hin zur Gattin des US-Präsidenten, Michelle Obama, die Freilassung der Mädchen gefordert. Nach Schätzungen der UN hat der Terror der mit dem sogenannten „Islamischen Staat“ verbündeten Gruppe Boko Haram seit 2009 mindestens 17.000 Todesopfer gefordert.

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Wie lange kann man die andere Wange hinhalten?

Sie will im Norden des gemischt religiösen westafrikanischen Staates ein Kalifat errichten, in dem das Religionsgesetz Scharia mit brutaler Härte durchgesetzt wird. Ziel der Attacken sind oft Kirchen. Im vorigen Jahr wurden rund 2.500 Christen getötet. Bisher haben sie die Anschläge meist hingenommen, ohne sich zu wehren oder gar Vergeltung zu üben. In ihren Gemeinden ist aber jetzt eine Debatte über die Frage entbrannt, ob sie zum Selbstschutz zu den Waffen greifen sollten. Während Kirchenleiter dies aus geistlichen und humanitären Erwägungen meist ablehnen, nimmt die Zustimmung an der Gemeindebasis nach Informationen des katholischen Internetportals Crux (Boston/US-Bundesstaat Massachusetts) zu. Der Rechtsanwalt Dalyop Salomon plädiert für einen Aufruf an die internationale Gemeinschaft, in einer Erklärung zuzulassen, dass sich Menschen, denen der staatliche Schutz verwehrt wird, zur Selbstverteidigung bewaffnen dürfen. Musa Audu Badung, Sohn von Muslimen, die zum Christentum übergetreten sind, stimmt dem Rechtsanwalt zu. Zwar hätten christliche Missionare gelehrt, dass man nach den Worten Jesu die rechte Wange hinhalten solle, wenn man auf die linke geschlagen werde (Matthäus 5,39), doch frage er sich, wie lange man das durchhalten könne. Viele Christen seien bei lebendigem Leibe verbrannt oder enthauptet worden.

Der Staat muss für Sicherheit sorgen

Kirchenleiter halten hingegen an der gewaltlosen Reaktion der Christen fest. Allerdings räumt der katholische Erzbischof von Jos (Bundesstaat Plateau), Ignatius Kaigama, ein, dass Christen durch die fortgesetzten Terrorattacken an ihre Grenzen geführt würden. Doch Waffen könnten keine Lösung sein, denn sie blieben vorhanden, auch wenn der Konflikt beendet sei. Die Kinder würden dadurch gelehrt, wie man tötet. Diese Gefahr sieht auch der katholische Bischof von Sokoto im muslimisch dominierten Norden, Matthew Kukah. Er führt ein weiteres Argument an: Es sei Aufgabe des Staates, die innere Sicherheit zu gewährleisten. Wenn Christen zu den Waffen griffen und Selbstjustiz übten, stellten sie das staatliche Gewaltmonopol in Frage.

Auch Nehemia trug Waffen

Der katholische Pfarrer Peter Omori, dessen Gemeinde im Jahr 2012 während einer Messe von einem Bombenanschlag getroffen wurde, ist sich nicht so sicher. Er würde seinen Gemeindemitgliedern zwar nicht raten, zu den Waffen zu greifen, aber er würde es ihnen auch nicht verbieten. Boko Haram habe das Leben vieler Menschen ruiniert: „Die töten Menschen, wie andere Hühner schlachten.“ Samson Tsok, ein pfingstkirchlicher Christ aus dem Norden Nigerias hat zwei nahe Angehörige durch Terroranschläge verloren. Er sieht keinen Grund, auf Waffen zu verzichten. Auch im Alten Testament habe etwa Nehemia angeordnet, dass seine Mitarbeiter beim Wiederaufbau der Stadtmauern Jerusalems auch Waffen tragen, um sich vor Angriffen zu schützen. Doch der Superintendent der pfingstkirchlichen „Versammlungen Gottes“ im Bundesstaat Plateau, Yakubu Pam, sieht in der Bewaffnung keine Lösung. Vielmehr gelte es, jungen Menschen durch Bildung und Berufsausbildung Zukunftsperspektiven zu verschaffen. Dann kämen sie nicht auf dumme Gedanken und schlössen sich

Selbstverteidigungsmilizen an. Dadurch würden sie an das Töten gewöhnt – „und das wollen wir nicht“. Von den 173 Millionen Einwohnern Nigerias sind etwa 50 Prozent Muslime und 48 Prozent Kirchenmitglieder. Die übrigen sind Anhänger von Naturreligionen
http://www.idea.de/thema-des-tages/artik...ifen-83430.html
.

von esther10 30.08.2015 14:34

Papst: Familien sollen sich Zeit für das Gebet nehmen


Franziskus bei der 100. Generalaudienz: Gott schenkt die Zeit, die man ihm schenkt, in Form von innerer Ruhe und Freude zurück
26.08.2015

Vatikanstadt (KAP) Familien sollten sich nach den Worten von Papst Franziskus regelmäßig Zeit für ein Gebet nehmen. Viele Menschen würden gerne mehr beten, kämen aber vor lauter Alltag nicht dazu, sagte Franziskus bei seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz, zu der auch der Grazer Bischof Wilhelm Krautwaschl mit einer großen Pilgergruppe aus der Steiermark gekommen war. "Das menschliche Herz sucht immer das Gebet, auch wenn es nichts davon weiß; und wenn es nicht dazu kommt, findet es keinen Frieden", so der Papst. Die Zeit, die man Gott schenke, gebe er dem Betenden in Form von innerer Ruhe und Freude zurück.

Gerade in Familien fehlten oft die Zeit und die Ruhe, um zu beten. Dabei leisteten viele Eltern Großes. "Es gibt Mamas und Papas, die könnten dafür den Nobelpreis erhalten", so Franziskus. Es sei aber auch wichtig, regelmäßig als Familie zu beten oder ein Stück aus dem Evangelium zu lesen. So komme Jesus in ihre Mitte, sagte der Papst vor Tausenden Pilgern und Besuchern.

Beim Gebet sollte der Christ nach Ansicht von Franziskus, Gott nicht nur als höchstes, allmächtiges Wesen und Richter begreifen, sondern ihn als liebenden Vater ansprechen, wie Jesus es getan hat. "Lernen wir, mit unserem Herzen Gott 'Vater' zu nennen - mit der gleichen Spontanität, wie Kinder 'Papa' oder 'Mama' sagen."

Franziskus lud vor den mehreren Zehntausend Pilgern auf dem Petersplatz auch dazu ein, am 1. September, dem ersten "Weltgebetstag für die Schöpfung" teilzunehmen. Als zentrales Ereignis zu diesem Anlass, zu dem auch die orthodoxen Christen sowie "alle Menschen guten Willens" eingeladen seien, wird der Papst kommenden Dienstag um 17 Uhr einen Wortgottesdienst im Petersdom feiern.

Besondere Grüße richtete der Papst am Ende der Audienz an die Teilnehmer der Diözesanwallfahrt von Graz-Seckau. Über 250 Steirer waren in fünf Bussen mit Bischof Krautwaschl nach Rom aufgebrochen, wo am Mittwochnachmittag nach der Audienz ein Pilgergottesdienst in der Basilika Santa Maria Maggiore auf dem Programm stand.

Es war die 100. Generalaudienz von Papst Franziskus. Erstmals seit Wochen fand sie wieder auf dem Petersplatz statt. Zuletzt war die wöchentliche Begegnung mit den Gläubigen wegen der Sommerhitze in die Audienzhalle verlegt worden.




Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathpress.at/site/nachrichten/database/71982.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

von esther10 30.08.2015 14:27

Vatikan \ Initiativen und Kongresse
Kardinal Schönborn eröffnet Ratzinger-Schülerkreis


Kardinal Schönborn - ANSA

27/08/2015 14:30SHARE:

Kardinal Christoph Schönborn ist ab Donnerstag Referent und geistlicher Leiter bei zwei großen Tagungen in Castel Gandolfo und Frascati im Süden der Provinz Rom. Im internationalen Tagungszentrum „Centro Mariapoli“ von Castel Gandolfo trifft sich vom 27. bis 30. August der Joseph-Ratzinger-Schülerkreis. Ebenfalls von 27. bis 30. August tagt im Salesianer-Konferenzzentrum Villa Tuscolana in Frascati das Netzwerk der katholischen Parlamentarier (International Catholic Legislators Network/ICLN), unter Beteiligung der beiden libanesischen Patriarchen Ignatius Youssef Younan und Kardinal-Patriarch Bechara Boutros Rai. Der Wiener Erzbischof hält die Eröffnungsansprache und nimmt an einer Session des ICLN teil. Er leitet auch einen Gottesdienst in Frascati.

Zu den Themen der diesjährigen Beratungen in Frascati gehören sowohl die Flüchtlingsfrage als auch die Christenverfolgung in Nahost. Das ICLN wurde 2010 gemeinsam von Kardinal Schönborn und dem britischen Oberhausmitglied Lord David Alton gegründet.
Austausch über „Glaubenskrise in Europa“

Thema des Schülerkreistreffens in Castel Gandolfo ist unterdessen „Wie von Gott reden? - Die Glaubenskrise in Europa“. Relator in diesem Jahr ist der Präsident der Tschechischen Christlichen Akademie und Templeton-Preisträger 2014, Tomas Halik. Der Prager Theologe äußerte sich am Donnerstag in einem Interview mit der katholischen Nachrichtenagentur „Acistampa“ zu der Tagung. Er hob die Notwendigkeit einer neuen Haltung der Kirche gegenüber Suchenden und Rückkehrwilligen hervor.

Halik wörtlich: „Viele ,verlorene Söhne´ haben das Gefühl, dass sie bei einer Rückkehr zwar offene Arme eines großzügigen und barmherzigen Vaters finden, aber auch den erhobenen Zeigefinger des verbitterten älteren Bruders. Gott sei Dank hat Papst Franziskus viel getan, um dieses Bild der Kirche zu ändern. In vielerlei Hinsicht erinnert seine Bewegung in Richtung Reform an die ,Kulturrevolution´ des Franz von Assisi.“ Wichtig ist es nach Überzeugung des Prager Theologen jedoch, jetzt nicht nur den Papst zu verehren, sondern die Aufforderung Gottes an den heiligen Francesco anzunehmen, sein auseinander fallendes Haus zu reparieren. Der neue Stil, den Franziskus repräsentiere, sei jedenfalls ein erster Schritt in Richtung einer echten Neuevangelisierung. „Wenn dieser Fortschritt, der so viel Hoffnung in und außerhalb der Kirche geweckt hat, gestoppt würde, hätte dies tragische Folgen für die Kirche und die Welt“, warnte Halik.

Die Leitung des Schülerkreises liegt beim bayerischen Salvatorianerpater Stephan Otto Horn, der von 1972 bis 1977 Ratzingers Assistent an der Universität Regensburg war, und dem früheren Leiter des Katholischen Bildungswerks Salzburg, Roman Anuglanza. Horn war zunächst Dogmatikprofessor in Augsburg und von 1986 bis 1999 Professor der Universität Passau.
(kap 25.08.2015 mg)

von esther10 30.08.2015 14:22

Papst beim Angelus-Gebet: Habt ein reines Herz!


Papst Franziskus beim tradtionellen Sonntagsgebet - RV

30/08/2015 12:48SHARE:

Zum traditionellen Angelus begrüßte heute Papst Franziskus die zahlreichen Pilger am Petersplatz und rief dazu auf Scheinheiligkeit und Heuchelei zu verbannen und ein reines Herz zu bewahren. Er bezog sich auf das Tagesevangelium, in welchem die Pharisäer die Jünger von Jesus dafür kritisierten, dass sie sich nicht an die überlieferten Vorschriften hielten. Jesus antwortete daraufhin, dass sie „Gottes Gebot preis geben würden und den Überlieferungen der Menschen folgen.“ (Mk 7,8)

„Achtung! Mit diesen Wörtern will Jesus auch uns warnen und davor zurückhalten, dass nur die äußerliche Betrachtung der Gesetze ausreichend sei ein guter Christ zu sein. Wie für die Pharisäer damals, existiere auch für uns die Gefahr, dass wir uns besser als andere fühlen, nur weil wir Regeln verfolgen. Und das auch wenn wir nicht den Nächsten lieben, so ist unser Herz hart und stolz.“

Sich nur an die Schriften zu halten, heiße nicht unbedingt ein guter Christ zu sein. Man brauche ein reines Herz, darauf komme es an betonte der Papst. Denn auch wenn man alle Regeln verfolge, so sei dies kein Garant dafür, ein reines Herz zu haben. Nicht die Äußerlichkeiten oder das was von außen in uns komme, würde uns unrein machen, sondern nur das Herz entscheide über unsere Absichten, Gedanken, Entscheidungen. Denn ohne reines Herz, könne man auch keine sauberen Hände haben.

„Unser Verhalten ist die Konsequenz von dem, was wir entschieden haben und nicht umgekehrt. Wenn das Herz sich nicht ändert, dann ändert sich nicht das Verhalten und dann sind wir keine wahren Christen. Die Grenze zwischen Gut und Böse verläuft nicht außen an uns, aber in unserem Inneren. Und wir können uns nun fragen, wo ist mein Herz.“

Franziskus forderte die Gläubigen am Ende des Angelus dazu auf für eine Befreiung der Heuchelei zu beten, für eine Befreiung der Doppelmoral. Das forderte auch Jesus von den Pharisäern, den „Heuchlern“, die eine Sache sagten, aber eine andere machten. Das Ziel sei eine Befreiung dieser Doppelmoral um das höchste Gut zu erreichen, nämlich die Liebe.
(rv 30.08.2015 no)

von esther10 30.08.2015 14:19

[b]Papst Franziskus gegen Gender-Theorie

Keine Haltungen oder Positionen, die nicht im Einklang mit dem Evangelium stehen.
Erstellt von Radio Vatikan am 29. August 2015 um 21:15 Uhr


Papst Franziskus

Vatikan (kathnews/RV). Der Papst unterstützt nicht die Gender-Theorie. Das hielt der vatikanische Pressesaal fest. Der Vizepressesprecher des Vatikans, Pater Ciro Benedettini äußerte sich zu einer in italienischen Medien kursierenden Spekulationen, der Papst habe seine Position zur Gender-Theorie geändert. Es ging um ein freundliches Antwortschreiben aus dem Vatikan an eine italienische Kinderbuchautorin, die sich für die Gender-Theorie ausspricht sowie deren Verbreitung fördert. Sie leitete aus der Antwort aus dem Vatikan, dass „ein neuer Ton“ käme. In der Mitteilung vom Freitag stellte Vizesprecher Benedettini klar, der von Assessor Peter Wells unterzeichnete Antwortbrief billige keine Haltungen oder Positionen, die nicht im Einklang mit dem Evangelium stünden. Der Segenwunsch des Papstes zum Abschluss des Briefes gelte der Person und nicht eventuellen von der Lehre der Kirche abweichenden Positionen zur Gender-Theorie. Eine derartige Instrumentalisierung des Briefes sei somit abwegig.

Foto: Papst Franziskus – Bildquelle: Kathnews[/b

von esther10 30.08.2015 14:15

Dienstag, 25. August 2015



USA: Skandal um Planned Parenthood weitet sich aus, wo die ungeborenen Babys auf grausame Art getötet und dann die Teile verkauft werden.

(idea) – Der Skandal um den größten Abtreibungsanbieter in den USA, Planned Parenthood (Geplante Elternschaft), weitet sich aus. Zum einen kommen immer grausamere Aufzeichnungen von Organentnahmen bei abgetriebenen Kindern ans Licht. Ferner prüft ein Untersuchungsausschusses des Kongresses jetzt auch mögliche Verbindungen der Regierung von Präsident Barack Obama zu der umstrittenen Organisation. Ihr wird vorgeworfen, Körperteile ungeborener Kinder an Forschungseinrichtungen zu verkaufen, etwa an Stammzell-Labore. Das „Center for Medical Progress“ (Zentrum für medizinischen Fortschritt) hat bereits sieben Enthüllungsvideos solcher Eingriffe veröffentlicht; fünf weitere sollen folgen.

Unter anderem beschreibt die medizinisch-technische Assistentin Holly O’Donnell, wie sie angehalten wurde, bei einer Gehirnentnahme mitzuwirken. Sie war für die frühere Partnerorganisation von Planned Parenthood „StemExpress“ in einer Abtreibungsklinik in Alameda (Kalifornien) tätig. Dort habe sie erleben müssen, wie einem Kind, dessen Herz noch schlug, der Kopf aufgeschnitten wurde, um das Hirn zu entfernen. StemExpress bietet Forschern „hochwertiges“ Organmaterial zum Kauf an. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben die Zusammenarbeit mit Planned Parenthood wegen der in der Öffentlichkeit aufgeworfenen Anfragen beendet.

http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/



von esther10 30.08.2015 14:03

Prof. Dr. J. Meuthen: EU-Finanzministerium würde Schuldensozialismus bewirken
Veröffentlicht: 30. August 2015 | Autor: Felizitas Küble

Zur Forderung der EZB (Europäischen Zentralbank) nach einem EU-Finanzministerium erklärt der Vorsitzende der AfD (Alternative für Deutschland), Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto): k-DSC_7131-160x200



„Das Werben der EZB und des französischen Wirtschaftsministers für ein europäisches Finanzministerium ist gefährlich und für die Mitgliedstaaten der EU der falsche Weg. Er führt direkt in einen europäischen Schuldensozialismus.

Wenn man innerhalb der EZB davon spricht, dass ein solches Finanzministerium Krisen im Eurogebiet besser bewältigen könne, dann bedeutet dies de facto nichts anderes als eine Transferunion, in der die weniger verschuldeten für die höher verschuldeten Mitgliedstaaten haften.

Das widerspricht erneut diametral dem Geist des Vertrages von Maastricht, der die vertragliche Grundlage für die Existenz der Gemeinschaftswährung bildet. Dass das nicht funktionieren kann, zeigen nicht zuletzt die endlosen und ihre Intention dennoch verfehlenden Rettungspakete für Griechenland.

Es erstaunt nicht, dass eine besondere Befürwortung für diese Idee aus Frankreich kommt. Das hochdefizitäre Land würde sich in einem Schuldensozialismus gern sanieren wollen, indem es seine Schulden auf wirtschaftsstärkere Mitgliedsstaaten wie Deutschland umschichtet.

Die deutschen Steuerzahler würden dann für die verantwortungslose Schuldenmacherei Frankreichs bezahlen müssen. Ein solches Vorgehen wäre hochgradig ungerecht, wirtschaftlich sinnlos und es würde vor allem völlig falsche Anreize setzen. Besonders schlimm ist, dass der deutsche Widerstand gegen diese Idee augenscheinlich zu bröckeln scheint.

Das dürfen wir nicht zulassen. Die AfD warnt die Bundesregierung eindringlich davor, den Forderungen der EZB und Frankreichs nach einem europäischen Finanzministerium nachzugeben. In Verantwortung für die deutschen Bürger und Steuerzahler muss sie jeden Versuch der Einrichtung einer solchen Behörde entschlossen entgegentreten.“

von esther10 30.08.2015 00:59




Seminar Referenten befürworten Änderung auf Kommunion für den geschiedenen-and-wieder geheiratet.


Erzbischof Paglia, Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie, die Seminare gefördert, wo Gelehrte vorgeschlagen, zuzugeben, die geschiedene-und-wieder geheiratet zur Kommunion. Credit: Bohumil Petrik / CNA.
Von Andrea Gagliarducci

Vatikanstadt, 28. August 2015 / 04.20 (CNA / EWTN Nachrichten) .- Zu Beginn dieses Jahres hat der Päpstliche Rat für die Familie organisiert drei Seminare, die Wissenschaftler versammelt, um Ehe und Familie im Vorfeld der Synode über diskutieren die Familie, die im Oktober stattfinden.

Die Vorlesungen an diesen Seminaren wurden 2. Juni Libreria Editrice Vaticana auf Italienisch veröffentlicht als Famiglia e Chiesa, un legame indissolubile (Familie und Kirche, eine unlösbare Verbindung) und verfügen über ein Vorwort von Erzbischof Vincenzo Paglia, Präsident des Päpstlichen Rates für die schriftliche Familie.

Im Großen und Ganzen ist das Buch schlägt eine "Sühnepfad" die es ermöglicht, die geschiedene-und-wieder geheiratet, um die sakramentale Kommunion zu empfangen, während noch in sexuellen Beziehungen eingreift.

In einem 15. Juni-Anweisung, die der Päpstliche Rat, dass "im Hinblick auf die bevorstehende Synode, auf einige theoretische Fragen, als paradigma Kerne, von entscheidender Bedeutung für die anthropologische und theologische Reflexion über Ehe und Familie identifiziert konzentrieren wir wollten."

Die drei Seminare, gehalten 17. Januar, 21. Februar und 14. März versammelten sich 29 Wissenschaftler zu diskutieren, "Die Ehe: Faith, Sakrament, Discipline"; "Familie, ehelichen Liebe und Generation" und "The Wounded Familie und Unregelmäßige Unions: Welche Pastoral Haltung."

Die Seminare wurden von Erzbischof Paglia besuchte; sein Stellvertreter, Bischof Jean Laffitte; und Bischof Fabio Fabene, Untersekretär der Bischofssynode, obwohl keiner von ihnen beteiligten sich an der Diskussion.

Der Päpstliche Rat für die Familie darauf hingewiesen, dass die "neue, interessante Buch" umfasst, der an seinem Ende, drei kurze Zusammenfassungen ", dass, aufbauend auf die Themen in der Debatte angesprochen, enthalten Richtlinien und Perspektiven für die Reflexion" über die Themen der drei Seminare .

Bemerkenswert unter den Experten zu den Seminaren eingeladen ist Fr. Eberhard Schockenhoff, der Moraltheologie lehrt an der Universität Freiburg und der auch in teil der 25. Mai "Schattenrats", die für die Annahme der Empfängnisverhütung, homosexuelle Handlungen geschoben und Kommunion für den geschiedenen-and-wieder geheiratet.

In einem seiner Interventionen an den Seminaren des Päpstlichen Rates für die Familie, Fr. gesponserte Schockenhoff betonte, dass als das, was durch die vorgeschlagen werden "die Möglichkeit einer Entwicklung der kirchlichen Lehre über die Ehe mehr ist" "einer Erklärung, dass die Kirche nicht ihre Praxis ohne Verrat an ihren Traditionen zu ändern."


Hierzu Fr. Schockenhoff bat um eine Aktualisierung von Familiaris consortio, 1981 Apostolisches Schreiben von Johannes Paul II, der die Frucht der Synode über die Familie im Jahr 1980 stattfand.

Die am weitesten reichende Diskussion war auf dem Begriff der Sünde und des "unverzeihliche Sünde." Fr. Eduardo Scognamiglio OFMConv, Professor an der Theologischen Fakultät Süditaliens, äußerte die Hoffnung, dass die Synode würde "ehrlich zu diskutieren, ob es möglich ist, ein Mitglied der Gläubigen der Eucharistie für alle von seiner Existenz zu berauben."

Angesichts dieser, artikuliert die Seminare einen Vorschlag für eine "Sühne Pfad", die schließlich erlauben würde, die geschiedene-und-wieder geheiratet zu Kommunion zu empfangen - ". Ehepartner", obwohl die Buße nicht notwendigerweise den Verzicht sexuelle Beziehungen mit einem zweit

In Familiaris consortio, lehrte Johannes Paul II, dass "Überleitung im Sakrament der Buße, die die Art und Weise, um die Eucharistie zu öffnen würden, kann nur für diejenigen, die, Buße zu tun, daß er die Zeichen des Bundes und der Treue zu Christus gebrochen gewährt werden, sind aufrichtig bereit, eine Art zu leben, die nicht mehr im Widerspruch zu der Unauflöslichkeit der Ehe verpflichten. Dies bedeutet in der Praxis, dass, wenn aus schwerwiegenden Gründen, wie zum Beispiel die Erziehung der Kinder, ein Mann und eine Frau kann die Verpflichtung zur Trennung nicht erfüllt, sie "nehmen sich die Pflicht, in vollständige Kontinenz zu leben, das heißt, durch Abstinenz von den Taten richtige für verheiratete Paare. '"

Aber Fr. Giampaolo Dianin, Professor für Moraltheologie an der Theologischen Fakultät der Triveneto, unterstrich, dass der Abschlussbericht der 2014 Synode nicht ausdrücklich auf die Verpflichtung beziehen, nicht in sexuelle Beziehungen mit einem zweit "Ehepartner" zu engagieren.

Er skizzierte eine "Sühnepfad" unter der Verantwortung des Bischofs - oder seiner Vertreter -, die entweder voll oder "teilweise" Zulassung zu den Sakramenten führen würde.

Für Fr. Dianin, "teilweise" Zulassung zur Beichte und Kommunion würde treten nur während der Osterzeit (und zu besonderen Anlässen).

Er begründet diesen Vorschlag für "teilweise" Zulassung zu den Sakramenten in den Geboten der Kirche die Beichte mindestens einmal im Jahr durchgeführt werden, und dass man zumindest einmal zur Kommunion im Jahr, während der Osterzeit. Diese Vorschriften sind in der Vierten Laterankonzil verwurzelt ist, im Jahr 1215 statt.

Fr. Dianin verwendet die "Easter Gebot", dass die jährliche Zulassung zur Kommunion zu schließen "kann nicht an den geschiedenen-and-wieder geheiratet verweigert werden."

Die gleiche Logik wurde von Erzbischof Paglia, die verwendet werden, sagte Famiglia Cristiana August 12, dass "man darf nicht vergessen, was das vierte Laterankonzil (1215), mit seinem sogenannten" Oster Gebot ', die Kommunion und Beichte leat gegründet einmal jährlich sind notwendig, in der Heilsökonomie. Es gibt Raum, um in einer logischen Art und Weise sowohl die Disziplin und der Lehre für eine pastorale Weg, breiten Konsens finden neu zu ordnen. "

Fr. Eugenio Zanetti vorgeschlagen, was er als einen "Weg der Umkehr zur Liebe," und nicht als "der Buße Pfad". Dieser Vorschlag würde ein Jahr der Gruppe, Gebet und Reflexion sind, verstärkt in der Fastenzeit.

Bei einer Beichte in der Karwoche machte, würde die geschiedene-und-wieder geheiratet Absolution erteilt, solange sie beabsichtigt, von sexuellen Beziehungen mit in der Oster Octave ihr zweites "Ehepartner" der Stimme enthalten werden; sie würden dann zugelassen werden, um auf der Octave Tag, der Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit ist die Gemeinschaft.

Im krassen Gegensatz zu Mehrheit der Gruppe von der Päpstlichen Rates für die Familie eingeladen stand Fr. José Granados, DCJM, der Vize-Präsident des Päpstlichen Institut Johannes Paul II für Studien zu Ehe und Familie an der Lateran-Universität ist.

Fr. Granados betont, dass jede Buße Pfad muss in einem Abstand von einer neuen Union zu schließen, oder, wenn dies nicht möglich ist, bei der Wahl nicht in sexuellen Beziehungen zu engagieren.

Die Gruppe erörterte auch die Frage der Empfängnisverhütung, fordern, dass die Synode Klärung der Lehre der Kirche über Sexualität, überwinden, was Fr. Gianluigi Brena, SJ (ein pensionierter Professor der Religionsphänomenologie am Aloisianum Philosophical Institute) als "eine übermäßige Strenge und autoritären Vorschriften."

Fr. Scognamiglio sagte, dass natürliche Methoden für die Regulierung der Geburt "darf nicht verabsolutiert werden" und dass "auf der kommenden Synode eine reife Reflexion über den Glauben und moralischen Fragen sollte hervorgehen. Wir können nicht ersetzen die Auswahl der Paare; wir können nur erziehen, mit Weisheit und Reife im Glauben zu wählen. "

Generell zeigten sich die Teilnehmer eine Präferenz für natürliche Mittel der Regulierung der Geburt, aber zur gleichen Zeit die meisten zeigten eine Offenheit für die Erörterung der Frage der Empfängnisverhütung.

Die zusammengesetzte Gruppe einig, dass die Kirche sollte auf die Vorlage klarer ihrer Lehre über die Ehe, vor allem während der Vorbereitung auf die Ehe zu begehen; dass sie sollte beraten und unterstützen unruhigen Paare; und dass sie die Scheidung-and-wieder geheiratet, sie sind immer noch willkommen zeigen sollte.

Im Vorwort des Buches, schrieb Erzbischof Paglia, dass "Der Päpstliche Rat für die Familie, im Einklang mit ihrem gesetzlichen Auftrag hat den Anruf auch Franziskus 'durch die Förderung eines internationalen Forschungsseminar über einige Fragen in den Lineamenta für die genannten reagiert die nächste Bischofssynode. "

Dies kommt im Gegensatz zum Kardinal Ennio Antonelli (der Erzbischof Paglia als Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie vor und ist jetzt im Ruhestand), die veröffentlicht wurde, in verschiedenen Sprachen, die Ehe- und die Eucharistie, ein kurzes Buch argumentiert, dass die geschiedene-und -remarried brauchen Unterstützung der Kirche in der Umwandlung und spirituelles Wachstum - nicht eine Änderung in der Praxis an der Rezeption der Kommunion.
http://www.catholicnewsagency.com/news/s...emarried-89831/
http://www.catholicnewsagency.com/tags/family/

von esther10 30.08.2015 00:54

Sonntag, 30. August 2015
Benedikt XVI predigt: "Wahrheit, Liebe und Güte, die von Gott kommen, machen den Menschen rein."

Wie gut, daß es ACI-Stampa und die Fondazione Ratzinger gibt, die uns mit Nachrichten vom Schülertreffen und der heutigen Abschlussmesse in der Kirche des Campo Santo Teutonico versorgen.
Hier geht´s zum Original: klicken




"WAHRHEIT, LIEBE UND GÜTE, DIE VON GOTT KOMMEN, MACHEN DEN MENSCHEN REIN "



"Wahrheit, Liebe und Güte, die von Gott kommen machen den Menschen rein, und Wahrheit, Liebe und Güte begegnen sich im Wort, das von der Vergesslichkeit einer Welt, die nicht mehr an Gott denkt, befreit."

Das ist das Herz der Predigt, die der emeritierte Papst Benedikt XVI heute Morgen in der Kirche des Campo Santo Teutonico in Vaticano während der von ihm geleiteten Eucharistiefeier gehalten hat.

Teilnehmer der Messe waren die Mitglieder des Schülerkreises und des Neuen Schülerkreises, die sich in den letzten Tagen in Castel Gandolfo versammelt hatten, um über das Thema "Wie heute über Gott sprechen" zu reflektieren, das vom tschechischen Priester und Philosophen Tomás Halik vorgestellt wurde.

In der deutsch gehaltenen Predigt hat sich der emeritierte Papst auf das Markus-Evangelium gestützt, das heute verlesen wurde.

Benedikt hat begonnen- indem er genau wie vor 3 Jahren-als beim Schülerkreistreffen exakt dieses Evangelium gelesen wurde, die Frage wiederholte, die Kardinal Schönborn damals gestellt hatte:

"Aber muß man sich nicht auch äußerlich reinigen und nicht nur innerlich? Kommt das Böse nur aus dem Inneren oder auch von außen?"

Benedikt XVI hat zugegeben, sich nicht an die Antwort zu erinnern, die der Kardinal damals gab, aber er habe die Frage sehr interessant gefunden.

Und genau auf die Antwort auf diese Frage hat er seine Meditation konzentriert: "um eine adäquate Antwort zu finden, muß man die Frage erweitern und nicht nur diese Passage des Evangeliums in Betracht ziehen sondern das Evangelium als Ganzes."

Kommt das Böse, das uns zustößt, nicht vielleicht auch von außen? Das ist der Sinn der Frage, die der emeritierte Pontifex stellte.

Es ist sicher nötig, von aller Unreinheit gereinigt zu sein, die außen ist: "Wir könnten sagen", stellte Benedikt XVI fest- "antworten wir mit einer äußerlichen Hygiene auf viele Krankheiten und manchmal Epidemien, die uns bedrohen."

"Es ist gut, diese Art Verantwortung für das Äußere zu übernehmen, damit der Tod nicht siegt"- bemerkte der Emeritus-"aber sie genügt nicht, weil es auch die Epidemie des Herzens gibt, die Innerliche, die die Korruption und anderen Dreck mitbringt, die den Menschen dazu bringt, nur an sich und nicht an das Gute zu denken"

So gewinnt die Hygiene des Herzens entscheidende Bedeutung neben dem Kultus und dem Ethos.

"Was macht den Menschen rein? Was ist die authentische Kraft der Reinigung? Wie erreicht man die Hygiene des Herzens?" fragte Benedikt XVI.

"In einem anderen Abschnitt des Evangeliums"- fuhr er fort- "sagt der Herr zu den Seinen: "Ihr seid rein auf Grund des Wortes, das ich euch verkündet habe"

Man wird also rein durch das Wort: "Wahrheit, Liebe, und Güte, die von Gott kommen, machen den Menschen rein und Wahrheit, Liebe und Güte begegnen sich im Wort, das von der Vergesslichkeit der Welt befreit, die nicht mehr an Gott denkt."

"Das Wort ist viel mehr als die Worte, weil wir durch die Worte dem WORT begegnen, IHM selbst," unterstrich der Papa emeritus.

Das Wort, Jesus Christus selbst und wir begegnen dem Wort auch in denen die es wiederspiegeln, die uns das Gesicht Gottes zeigen und seine Sanftmut reflektieren, die Demut seines Herzens, seine Einfachheit, seine Liebenswürdigkeit, seine Ernsthaftigkeit"

"Dass der Herr"- so endetet Benedikt XVI, "uns diese Hygiene des Herzens gewährt- durch die Wahrheit, die von Gott kommt: das ist die Kraft zur Reinigung"

Im Gebet der Gläubigen wurde u.a. für Papst Franziskus gebetet, daß der Herr ihm bei seinem Tun helfe, besonders für das Heilige Jahr der Barmherzigkeit.

Nach dem Ende der Messe wurde in den angrenzenden Räumen des Campo Santo Teutonico eine Einweihungszeremonie für die Aula Papst-Benedikt-XVI- Joseph Ratzinger, die der Emeritus segnete- abgehalten,.

In seiner einführenden Rede hat Msgr. Peter Fischer, Rektor des Collegio

Teutonico,angekündigt, daß am 18. November die Eröffnungszeremonie der Römischen Bibliothek Joseph Ratzinger- Benedikt XVI (innerhalb der Bibliothek des Collegio Teutonico und des Römischen Institutes der Görres-Gesellschaft im Vatican) stattfinden wird.
Für diese Zermonie ist eine Einführungsrede von Kardinal Gianfranco Ravasi, Präsident des Päpstlichen Rates für die Kultur, vorgesehen zum Thema: " Von der Bibel zur Bibliothek- Benedikt XVI und die Kultur des Wortes"

Die nach dem emeritierten Papst benannte Bibliothek- unterstützt von der vaticanischen Joseph-Ratzínger-Benedikt XVI-Stiftung besitzt bereits jetzt 1000 Bände in verschiedenen Sprachen, und ist ein offener Ort für alle, die an den Publikationen von und über Joseph Ratzinger interessiert sind, um sein Leben kennen zu lernen und sich in seine Theologie zu vertiefen. Viele der Bände sind von Benedikt XVI gestiftet worden, andere von der Fondazione Vaticana.

Man kann die Bibliothek von Montag bis Mittwoch zwischen 15:30 und 19:30 besuchen und die Bände konsultieren. Die Ratzinger-Stiftung - bemerkte Msgr,. Fischer- hat den Experten alles Nötige zugesichert, um ihnen zu helfen,die Interessierten durch die Bibliothek und ihr Angebot zu führen."
http://beiboot-petri.blogspot.de/2014/12...er-stephan.html
Unter den Anwesenden bei der heutigen Zeremonie waren: die Kardinäle Schönborn und Koch, Erzbischof Georg Gänswein, Bischof B. Adoukonou, Weihbischof H.J. Jaschke, Abt Maximilian Heim, Msgr. S.Heid, Msgr. Giuseppe Scotti,Pater S. Horn, Christian Schaller
http://beiboot-petri.blogspot.de/2015/08...-liebe-und.html
Quelle. ACI LaStampa, Fondazione Ratzinger, raffaella

von esther10 30.08.2015 00:49

FACEBOOK, HEIKO MAAS UND CICERO
Das ist die letzte Warnung
VON CHRISTOPH SCHWENNICKE28. AUGUST 2015

picture alliance
Jemand tippt im Dunklen auf einer Laptop-Tastatur.

Wer eine Meinung teilt, soll sich nicht mehr in den dunklen Weiten des Internets verstecken können.
Die Netzgemeinschaft ist laut und meinungsstark. Facebook erlaubt ihr fast alles. Und das ist ein Problem. Denn statt Auseinandersetzung mit Anstand grassiert Aggression ohne strafrechtliche Grenzen. Auch die Kommentarspalten unter Cicero-Artikeln werden für geschmacklose Entgleisungen missbraucht




35 Kommentare
Justizminister Heiko Maas hat sich ermannt. Er stemmt sich gegen die Flut des Unflats im Netz und verlangt von Facebook, der großen digitalen Müllschleuder, dass sie garantiert, was von der Leserbriefseite jeder Zeitung und Zeitschrift zu Recht erwartet wird: alles, was da steht, muss vom Recht auf Meinungsfreiheit gedeckt und darf nicht strafrechtlich relevant sein.

Es ist ein asymmetrischer Krieg, den der Minister da aufnimmt. Weil die schiere Masse des Mülls im Netz es fast aussichtslos erscheinen lässt, mit den zuständigen Strafverfolgungsbehörden den Verfehlungen und Entgleisungen jenseits des guten Geschmacks nachzugehen. Während einer der Kommentatoren verfolgt wird, lassen tausende andere schon wieder ihrer Aggressionen freien Lauf, die so nicht stehen bleiben können.

Facebook hat nun auf den Brief des Ministers reagiert und Fehler eingeräumt, sich aber zugleich dahinter verschanzt, dass die Leserkommentare im Ausland geprüft würden und dass da deshalb manches durchrutschen würde. Was für eine erbärmliche Antwort, mit der der Fall nicht abgeschlossen ist, sondern eigentlich erst richtig beginnt.

Die NDR-Kollegin Anja Reschke hat sich vor kurzem harsch zu den Kloaken-Kommentaren geäußert. Und auch wir hier bei Cicero haben damit ein großes Problem. Wir sind ein Debattenmagazin und freuen uns deshalb grundsätzlich über unsere Community, die zum überwiegenden Teil fundiert, im gegenseitigen Respekt und mit guten Argumenten Gedankenanstöße und Analysen aus der Redaktion weiterdiskutiert. Das freut uns sehr.

Kommentieren mit Absender

Zugleich haben Kommentare zugenommen, die sich unterhalb jeder Gürtellinie bewegen und auch außerhalb des rechtlichen Rahmens. Kürzlich wollte jemand die Mailadresse eines anderen Diskutanten, um sich für gemeinsame Schießübungen gegen Flüchtlinge zu verabreden.

Wir in der Redaktion starren fassungslos auf solche Posts. Vor einiger Zeit haben wir daher beschlossen, dass sich auf unserer Seite nur noch Personen zur Wort melden können, die ihren vollen Namen und ihren Wohnort angeben. Niemand soll sich mehr hinter der Anonymität des Netzes verstecken können. Wir waren nicht so naiv zu glauben, dass da nicht auch geschummelt werden kann. Dazu bedurfte es nicht einer angeblichen Kommentatorin namens Vera R. Schung, die wir schnell wieder abgeräumt haben.

Jetzt aber ist es Zeit für eine letzte Warnung, ganz persönlich. Als Chefredakteur bin ich im Sinne des Presserechts verantwortlich für alles, was bei Cicero steht, sowohl im Heft als auch online. Zugleich sind wir eine Manufaktur, kein Großbetrieb. Weder haben wir die Manpower, drei Leute hauptamtlich ans Flöhen der Kommentare zu setzen. Noch haben wir eine Rechtsabteilung im Kreuz, die jeden dritten Kommentar prüft, ob das so geht.
http://www.cicero.de/berliner-republik/v...nd-cicero/59756
Deshalb, hier und jetzt und klipp und klar: Entweder das hört auf, oder wir schalten die Kommentarfunktion ab. Das ist die letzte Warnung.

von esther10 30.08.2015 00:41

EVANGELIUM TAG FÜR TAG

«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68


Sonntag, 30 August 2015
22. Sonntag im Jahreskreis


Heute auch : Hl. Amadeus, Hl. Guarin (Warin)

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Hl. Maximilian Kolbe : „Sein Herz ist weit weg von mir"

Die Texte des Tages als Audio

Evangelium nach Markus 7,1-8.14-15.21-23.
In jener Zeit hielten sich die Pharisäer und einige Schriftgelehrte, die aus Jerusalem gekommen waren, bei Jesus auf.
Sie sahen, dass einige seiner Jünger ihr Brot mit unreinen, das heißt mit ungewaschenen Händen aßen.
Die Pharisäer essen nämlich wie alle Juden nur, wenn sie vorher mit einer Handvoll Wasser die Hände gewaschen haben, wie es die Überlieferung der Alten vorschreibt.
Auch wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, ohne sich vorher zu waschen. Noch viele andere überlieferte Vorschriften halten sie ein, wie das Abspülen von Bechern, Krügen und Kesseln.
Die Pharisäer und die Schriftgelehrten fragten ihn also: Warum halten sich deine Jünger nicht an die Überlieferung der Alten, sondern essen ihr Brot mit unreinen Händen?
Er antwortete ihnen: Der Prophet Jesaja hatte recht mit dem, was er über euch Heuchler sagte: Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir.
Es ist sinnlos, wie sie mich verehren; was sie lehren, sind Satzungen von Menschen.
Ihr gebt Gottes Gebot preis und haltet euch an die Überlieferung der Menschen.
Dann rief er die Leute wieder zu sich und sagte: Hört mir alle zu und begreift, was ich sage:
Nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt, kann ihn unrein machen, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein.
Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord,
Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Verleumdung, Hochmut und Unvernunft.
All dieses Böse kommt von innen und macht den Menschen unrein.



Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Maximilian Kolbe (1894-1941), Franziskaner, Märtyrer
Unveröffentlichte Geistliche Gespräche

„Sein Herz ist weit weg von mir"

Das innerliche Leben ist eine Angelegenheit von allergrößter Wichtigkeit… Das aktive Leben ist eine Folge des innerlichen Lebens und hat nur dann einen Wert, wenn es von letzterem abhängig ist. Man möchte alles bestmöglich machen, perfekt. Doch wenn es nicht an das innerliche Leben angebunden ist, dann taugt es nichts. Der ganze Wert unseres Lebens und unserer Tätigkeit hängt vom innerlichen Leben ab; das Leben in der Liebe zu Gott und der Jungfrau Maria, der Unbefleckten, kennt keine Theorien, keine Süßlichkeit, sondern die Praxis einer Liebe, die in der Vereinigung unseres Willens mit dem Willen der Unbefleckten besteht.
Vor und über allem müssen wir dieses innerliche Leben vertiefen. Wenn es sich wirklich um das geistliche Leben handelt, dann sind die übernatürlichen Anstöße dazu notwendig. Das Gebet, wieder das Gebet und nur das Gebet ist notwendig, um das innerliche Leben zu pflegen und es zur Entfaltung zu bringen; die innerliche Zurückgezogenheit ist notwendig.
Beunruhigen wir uns nicht um unnötige Dinge, sondern versuchen wir sanft und friedlich, die Zurückgezogenheit des Geistes zu wahren und bereit für die Gnade Gottes zu sein. Genau dazu hilft uns das Schweigen.

von esther10 30.08.2015 00:35

Zarobljenog...terorista, Captive Terrorist Lebensunterhalt verbrannt, abgeholzt, und geschickt Nachricht ISIS: "Diese Wille sein Ihre Schicksal "KENNZAHLEN


Das Filmmaterial zeigt Abu Azrael Mähen gefangenen Soldaten des Islamischen Staates
Von: F. C.
Veröffentlicht vor 4 Stunden

Gefangene Terroristen lebendig verbrannt, abgeholzt, und schickte eine Nachricht ISIS: & quot; Das wird dein Schicksal sein, & quot;
Screenshot und Video: Daily Mirror

erscheint online Aufzeichnung eines inhaftierten Mitglied ISIS, nachdem er bei lebendigem Leibe verbrannt über dem Feuer hing. Nachdem alle Rebellen, wie die Engel des Todes bekannt, Schneid Toten ISIS Schafe in Stücke gekrümmte Machete, berichtet Spiegel. Das Video ist zu sehen, Erwähnung Engel des Todes, auch bekannt als Abu Azrael, einer der schärfsten Kämpfer gegen den islamischen Staat, der auf so brutale Weise Gegner ist bekannt beschlossen, eine Nachricht zu senden.

Hier
Video

http://www.index.hr/vijesti/clanak/zarob...ina/838947.aspx

An einer Stelle, nach The Mirror, wendet er sich an die Kamera und sagte: "Isis, das wird dein Schicksal sein", solange er unterhalb von Sätzen fügte hinzu, dass er sie wie Fleisch zu schneiden. Das Band stammt angeblich aus der irakischen Stadt Baijia. Abu Azrael ist der Kommandant der eine Brigade von Iran unterstützt. Es wird angenommen, dass 40 Jahre alt, und zuvor als Dozent an der Universität tätig ist, ließ aber den Job und ging gegen den islamischen Staat kämpfen.
http://www.index.hr/vijesti/clanak/kontr...iji/838165.aspx



von esther10 30.08.2015 00:35

Veronika Bellmann (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestages
»Ärzte sollen heilen, nicht töten helfen«
Es ist wichtig, Sterbenden die bestmögliche Pflege zukommen zu lassen, meint Veronika Bellmann. Sie befürchtet einen Dammbruch, wenn die Beihilfe zum Suizid nicht bestraft wird.


Foto: Foto-AG Gymnasium Melle / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 (Ausschnitt)
Veröffentlicht: 28.08.2015 - 08:37 Uhr | Kategorien: Interviews, Interviews - Empfohlen, Teaser - Interviews, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Beihilfe, Suizid, Gesetzentwurf, Thomas Dörflinger, Patrick Sensburg, Arzt, Leiden, Tod, Selbstbestimmung, Hospizbegleitung, Straftat, Rechtssicherheit, Patient, Sterbehilfe, Rechtslage
von Redaktion (oe)
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FreieWelt.net: Im Bundestag werden gegenwärtig vier Gesetzentwürfe zur Regelung der Beihilfe zum Suizid diskutiert. Sie unterstützen den von Patrick Sensburg und Thomas Dörflinger. Was hat er den anderen voraus?

Veronika Bellmann: Unser Gesetzentwurf möchte ich durchaus überschreiben mit den Worten des Philosophen Robert Spaemann: »Es gibt kein gutes Töten.« Er sieht ein umfassendes Verbot jeglicher Suizidbeihilfe, mittels eines neuen § 217 StGB Anstiftung und Beihilfe zu einem Selbstmord zu vor. Die guten Erfolge der Palliativmedizin und im Hospizwesen sollen mehr anerkannt und gefördert werden. Nur mit einer solchen klaren und hinreichend bestimmten Regelung kann die Suizidbeihilfe verfassungskonform und zum Schutz des Lebens geregelt werden.

Gleichzeitig kann die Anpassung der Rechtslage an die der europäischen Länder, in denen es ebenfalls ein generelles Verbot der Suizidbeihilfe gibt, verhindern, dass ein selbst nicht zu Selbstmord fähiger Mensch erst durch die aktive Mitwirkung Dritter getötet wird. Außerdem wird durch unseren Gesetzentwurf verhindert, dass sich in Deutschland ein organisiertes, gewerbliches, kommerzielles oder gar ärztliches und privates selbstverständliches Angebot entwickelt, in extremen Lebenssituationen einen tödlichen Ausweg durch assistierten Suizid zu suchen.

Bekommen wir für unseren Gesetzentwurf keine Mehrheit, befürchte ich einen Dammbruch, demnach zuerst anstelle des ausdrücklichen Willens des Patienten nur noch der mutmaßliche Wille und zuletzt das gesellschaftlich geforderte Sollen tritt.

FreieWelt.net: Sie legen Wert auf die Unterscheidung zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe. Was ist denn da der Unterschied und warum ist dieser Unterschied so wichtig?

Veronika Bellmann: Bei der aktiven Sterbehilfe verabreicht jemand einem Patienten ein unmittelbar tödlich wirkendes Mittel. Der Patient nimmt es also nicht selbst zu sich, was der Unterschied zu assistiertem Suizid ist. Wer aktive Sterbehilfe betreibt, setzt bewusst und vorsätzlich einen Prozess in Gang, der unmittelbar und kurzfristig zum Tod führen soll.

Die aktive Sterbehilfe ist in Deutschland verboten. Sie ist mindestens als sogenannte Tötung auf Verlangen nach § 216 StGB mit Freiheitsstrafen von 6 Monaten bis 5 Jahren zu bestrafen. Besteht beim Patienten erkennbare Unzurechnungsfähigkeit, Depression oder äußerer Druck ist sogar eine Verurteilung nach § 212 StGB wegen Totschlags denkbar.

Passive Sterbehilfe ist der Verzicht auf lebensverlängernde Maßnahmen oder deren Beendigung, entweder weil sie in der Sterbephase medizinisch nicht mehr geboten sind oder der Patient solche Maßnahmen ablehnt. Dies kann in einer Patientenverfügung bestimmt sein.

Gesetzliche Regelungen zur Patientenverfügung ausreichend
Medizinisch begleitetes Sterbenlassen sind demnach Unterlassung oder Abbruch von künstlicher Ernährung und Beatmung, Behandlung mit Antibiotika und andere mehr, wobei dem natürlichem Krankheits- und Sterbeprozess sein Lauf gelassen wird.

Passive Sterbehilfe ist, wenn es dem Willen des Patienten entspricht (BGH-Urteil bis 2010); das ist in Deutschland erlaubt.

Problematisch ist der Begriff passive Sterbehilfe allerdings, weil er auch Handlungen umfasst, die nach dem allgemeinen Verständnis von »Nichtexperten« als »aktiv« bezeichnet werden kann, etwa das Abschalten des Atemgerätes. Mittlerweile ist aber ebenfalls durch ein BGH-Urteil aus dem Jahre 2010 geklärt, dass das Abschalten genauso zu werten ist, wie das Nichtbeginnen der Beatmung.

Die Unterscheidung ist uns wichtig, da es uns nicht um irgendwelche Einschränkungen der passiven Sterbehilfe geht, also der Beendigung einer medizinisch nicht mehr angezeigten oder vom Patienten nicht mehr gewünschten Therapie. Das wäre in der Tat ein Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht des Betroffenen, die meist via Patientenverfügung ihren Willen kundgetan haben.

Dieser Bereich ist ausdiskutiert und insofern auch kein rechtsfreier Raum mehr oder eine rechtliche Lücke, die noch geschlossen werden müsste. Die gesetzlichen Regelungen zur Patientenverfügung sind ausreichend. Sie sind verbindlich und haben eine hohe Reichweite.

FreieWelt.net: Was ist eigentlich der Anlass für die Debatte im Bundestag über ein neues Gesetz? Ist das überhaupt notwendig?

Veronika Bellmann: Weltweit sowie in vielen europäischen Ländern ist sowohl assistierende Suizid als auch jede andere, organisiert gewerbliche oder private Mitwirkung am Suizid aus gutem Grunde kulturell geächtet und untersagt. In Deutschland ist das aus rechtsformalen Gründen bisher nicht der Fall, da Suizid selbst keine Straftat und damit auch die Beihilfe bisher nicht strafbewehrt ist. Die Gesetzeslücke muss geschlossen werden, da in Deutschland wie in anderen europäischen Staaten ein vermeintlich neu entstandenes Bedürfnis nach Sterbehilfe und Beihilfe zum Suizid zunimmt und Rechtssicherheit für alle Beteiligten hergestellt werden muss. So zum Beispiel für Ärzte, für die in einigen Bundesländern lediglich das Standesrecht regelt, ob Suizid assistiert werden darf oder nicht.

Wir stellen auch klar, dass Suizid und Beihilfe zum Suizid verschiedene Rechtsgüter sind. In den anderen Gesetzentwürfen wird darauf abgestellt, dass der Suizid nicht strafbar ist, also darf es auch die Beihilfe nicht sein. Wir aber sagen, dass der Suizid das eigene Leben betrifft und deshalb nicht bestraft werden kann. Die Beihilfe zum Suizid betrifft aber das Leben eines anderen und ist deshalb unsrer Meinung nach zu verbieten und eine strafbare Handlung.

FreieWelt.net: Häufig entwickeln die Menschen ihre ganz eigenen Vorstellungen von Recht und Strafbarkeit, was man zum Beispiel bei der Abtreibungsfrage beobachten kann. Welche praktischen Konsequenzen wird – vor diesem Hintergrund betrachtet – ein Gesetz zur Regelung der Beihilfe zum Suizid haben?

Veronika Bellmann: Deutschland verfügt über ein zwar noch nicht ausreichend flächendeckendes aber doch anerkanntes Angebot der Palliativ- und Hospizbegleitung für Schmerzpatienten und Sterbende. Das muss zwar noch weiter ausgebaut werden, ermöglicht aber heute schon dort wo es vorhanden ist ein Sterben in Würde. Das ist das Anliegen von Millionen Pflegenden, die privat oder professionell schwerkranke Menschen betreuen und sie selbstlos bis zum Tod begleiten. Beides kenne ich aus eigener Erfahrung – wir pflegen in der Familie unsere schwerkranke 93-jährige Mutter. Außerdem bin ich Schirmherrin und Mitbegründerin des ersten stationären Hospizes in Mittelsachsen in der sogenannten »Schustervilla« in Oederan.

Wir können zwar nicht jedem Menschen ein gutes, schmerzfreies und schnelles Sterben garantieren. Aber wir können ein Sterben in Würde und die tatsächliche Selbstbestimmung des Patienten dadurch sichern, dass ihm kein schneller Tod und assistierte Suizidbeihilfe, sondern bestmögliche Hilfe jeder Art angeboten wird.

Nicht erst die Nachfrage nach Tötungsmitteln schaffen
Wir wollen nicht, dass »Nachfrage« entsteht und Ärzte oder Pflegende bedrängt werden, Unterstützung beim Suizid zu leisten, verschreibungsfähige Tötungsmittel zu verschaffen und den Todeszeitpunkt mit zu planen. Einen Tod auf Rezept kann und darf es nicht geben. Ärzte und Angehörige sind die letzten, die den Weg zum Suizid öffnen sollten. Ärzte sind Lebens-, keine Sterbehelfer!

Wir wollen nicht, dass der Suizid der »billige« Ausstieg aus dem Leben wird, weil man Mitmenschen nicht zur Last fallen will. Beste Pflege und Betreuung und Hilfe durch den medizinischen Fortschritt für alle, statt Tötungsangebote! Ärzte sollen heilen, begleiten, nicht töten helfen. Alte und schwerkranke Menschen sollen sich nicht gedrängt fühlen, keine Kosten mehr zu verursachen, weil der gesellschaftliche Druck wachsen könnte oder die Hilfe zum Suizid zur Normalität wird. Die Erfahrungen im Nachbarland Belgien finde ich alarmierend. Dort wird immer öfter auch ohne den ausdrücklichen Wunsch des Patienten Sterbehilfe geleistet.

FreieWelt.net: Viele Menschen betonen, dass sie ein Recht hätten, Zeitpunkt und Umstände ihres Todes selbst bestimmen zu können. Ich finde, dass der Wunsch nach Autonomie verständlich und legitim ist. Sind Sie etwa anderer Meinung?

Veronika Bellmann: Darauf antworte ich mit einem klaren »Ja«. Selbsttötung ist Willkür statt Freiheit. Der Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben hat meines Erachtens auch Grenzen, die nicht wir Menschen bestimmen. Den Menschen das assistierte Sterben mit Begriffen wie Freitod, Autonomie und Würde »schmackhaft« zu machen, halte ich für absolut fehlgeleitet. Jeder Mensch ist von eigener Würde. Aus meiner Sicht als Christ verbieten sich hier schnelle Urteile.

Die theologische und philosophische Kernfrage ist hier doch die: Hängt die Würde daran, dass der Mensch alles machen kann, was er will? Hier gibt es von mir ein »Nein« und den Spruch meiner Großmutter »Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen«, zur Antwort. Und ich ergänze »Der Herr gibt dir kein schwereres Kreuz auf, als das du tragen kannst« und »Einer trage des anderen Last«.

Trotz unseres gegenüber den anderen restriktivsten Gesetzesentwurfes weiß ich aber auch, das Gesetzgebung nur die Bojen setzt, innerhalb derer sich der Lebensfluss seine unberechenbaren Bahnen suchen kann und wird.

Bei der Frage nach einem menschenwürdigen Sterben dürfen wir auch nicht immer auf den Tod sehen. Insofern ist das Wort »Sterbehilfe« schon schlecht gesetzt. Denn schließlich leben wir bis zum Schluss. Wenn das Leben bis zum Ende unter würdevollen Bedingungen möglich ist, dann wird der Wunsch nach einem Suizid, ob unbegleitet oder nicht, nicht den Wunsch nach Leben überlagern. Deshalb ist auch unserer Gesetzentwurf quasi auch der Rat, immer einen wachen Blick auf das eigene Umfeld zu haben, auf den Nächsten: seine Sorgen und Ängste, aber auch das, was das Leben lebenswert macht und selbst im Leiden und Sterben noch Stärke und Zuversicht gibt.

Dank an alle, die Schwerstkranke und Sterbende begleiten
FreieWelt.net: Sie haben einmal gesagt, dass der Wunsch nach Suizid nicht der Wunsch nach Beendigung des Lebens, sondern nach Beendigung des Leidens sei. Tun Sie oder »die Politik« denn etwas dafür, dass das Leiden auf dem letzten Weg verringert wird?

Veronika Bellmann: Der medizinische Fortschritt gibt uns viele Instrumente in die Hand, die den Patienten die Schmerzen lindern oder gar nehmen können. Und es gibt Menschen, die sich bei Betreuung und Pflege und Sterbebegleitung mit großer Hingabe den Patienten zuwenden.

Außerdem kann ich an die in der vorherigen Frage beschriebene Nächstenliebe anknüpfen und sie in Beziehung zur Gesetzgebung stellen. Weil uns klar ist, dass eine chronisch unterfinanzierte Pflege auch Zeit und notwendige Zuwendung bei Pflegebedürftigen erschwert, also der Menschenwürde (Artikel 1 GG) widerspricht, werden wir demnächst endlich das sogenannte »Pflegeverstärkungsgesetz« beschließen. Die Hospiz- und Palliativbetreuung erfährt ebenfalls eine bessere finanzielle Ausstattung.

Gleiches gilt für das Personal. Hier sind zusätzliche Anstrengungen nötig, den Menschen zu helfen, aus ihrer Nächstenliebe Beruf und Berufung zu machen. Das beginnt bei der Ausbildung im eigenen Land und erfordert aufgrund des Fachkräftemangels aber auch Ausbildung ausländischer Betreuer, Pfleger und medizinischen Personals. Hier helfe ich ganz konkret in meinem Wahlkreis dabei mit, den Kooperationsvertrag mit Vietnam umzusetzen.

Des Weiteren unterstütze ich zwei ambulante Hospizvereine, von denen bereits eines ebenfalls ein stationäres Hospiz betreibt, sehr tatkräftig.

Zu guter Letzt lande ich im Privatleben bei meinem lieben alten Mütterlein. Sie ist der beste Beweis für meine Aussage vom Leiden statt das Leben beenden. Meine Mutter war immer eine sehr taffe und selbständige Frau bis ins hohe Alter von 91 Jahren. Dann ereilten sie mehrere Krankheiten und Operationen. Sie wurde gebrechlich und schwach. Sie war solange unruhig und verzweifelt, depressiv, wollte nicht mehr leben, bis sie spürte, dass sich Pflegedienste, liebe Menschen und ihre Familie immer um sie kümmern, Medikamente und gute Betreuung schmerzlindernd wirkten. Da hat sie ihren Frieden mit sich und der Welt gemacht, und ist ausgeglichen wie nie zuvor. Vom Sterbenwollen spricht sie nicht mehr. Sie ist irgendwie zum Mittelpunkt unserer großen Familie geworden, wobei die Hauptlast der Pflege meine Schwester trägt. Wenn ich das auf diesem Wege darf, möchte ich ihr, meinem Schwager und meinem Mann ganz herzlich für ihre selbstlose Hilfe danken.

Diesen Dank darf man auch ruhig auf alle die ausweiten, die Schwerstkranke und Sterbende auf ihrem letzten Weg ein lebenswertes würdevolles Leben bereiten und selbstlos bis zum Schluss begleiten.

FreieWelt.net: Vielen Dank für das Interview.

Veronika Bellmann (CDU) ist Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie vertritt den Wahlkreis Mittelsachsen, wo sie direkt gewählt wurde.
http://www.freiewelt.net/interview/aerzt...elfen-10063331/


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