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NEUER BLOG von Esther

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von 13.03.2014 12:07

13. März - Hl. Leander von Sevilla

Leander von Sevilla hat mehrere heilige Geschwister, den Bischof Fulgentius von Astigi, der 633 starb, und die Äbtissin Florentina von Cartagena, die 554 geboren wurde und 610 starb, sowie den hochberühmten Bischof Isidor von Sevilla (4.4.), der um 560 geboren wurde und 636 starb.

Leander wurde um 540 in Cartagena geboren. Seine Eltern gehörten zu den dem katholischen Glauben anhangenden Romanen, während die die iberische Halbinsel regierenden Westgoten zu jener Zeit Arianer (s. 2.5.) waren.

Etwa zehn Jahre darauf sandte Kaiser Justinian (527 - 565), die innergotischen Machtkämpfe ausnutzend, ein kleines Heer aus, das den Südosten der Halbinsel 550 bis 551 eroberte und als Provinz Baetica dem oströmischen Reich angliederte. Leanders Vater Severianus wurde zum Militärpraefekten der Stadt Cartagena ernannt. Doch nicht lange danach geriet Severianus in Konflikt mit den Provinzbehörden. Die Familie mußte den oströmischen Machtbereich fluchtartig verlassen.

So gelangte der junge Leander ins westgotische Sevilla. Dort wurde er Benediktinermönch. Obwohl er in der Stille eines Klosters lebte, verbreitete sich sein guter Ruf so weit, daß er 577 oder 578 zum Bischof der Stadt gewählt wurde. Als solcher gewann er den westgotischen Prinzen Hermenegild (13.4.) für den katholischen Glauben. Dessen Vater, König Leovigild (572 - 586), verbannte daraufhin St. Leander zusammen mit anderen katholischen Bischöfen und Priestern und bedrängte die ihrer Hirten beraubte Herde. Prinz Hermenegild aber wurde ins Gefängnis geworfen, damit er zum Arianismus zurückkehre. Doch der Prinz blieb standhaft und wurde schließlich 585 auf Befehl des Vaters umgebracht.

Der hl. Leander begab sich nach Konstantinopel zu Kaiser Maurikios (582 - 602) und bat ihn um Hilfe für die vom westgotischen König bedrängten Katholiken. Am byzantinischen Kaiserhof befreundete sich Leander mit dem späteren Papst Gregor dem Großen (12.3.), der zu jener Zeit Apokrisiar, Vertreter des Heiligen Vaters in Konstantinopel, war.

Inzwischen bereute König Leovigild, was er getan hatte. Er ließ das geraubte Gut an die Kirche zurückgeben und rief die verbannten Kleriker zurück. Auf dem Totenbett vertraute Leovigild dem Leander seinen Sohn Rekkared I. (586 - 601) an. Bald nach dem Tod seines Vaters wandte sich Rekkared I. von der arianischen Irrlehre ab. Die gesamte Familie des westgotischen Königs wurde katholisch.

Im Jahre 589 rief Rekkared alle Bischöfe zu einer Synode nach Toledo zusammen. Auch die arianischen Kultdiener hatten zu erscheinen. Feierlich wurde die Abkehr der Westgoten vom Arianismus vollzogen. Es gab nun ein weiteres germanisch-katholisches Königreich neben dem der Franken (s. 1.10.).

Wie bei seinem Freund, dem heiligen Papst Gregor, beruhte auch bei Bischof Leander die Tatkraft nicht auf einem gesunden Körper. Fast ständig litt er unter rheumatischen Beschwerden. Am 13. März 600 starb der heilige Bischof Leander von Sevilla.

Der 13. März ist der frühest mögliche Zeitpunkt für einen Freitag nach dem Passionssonntag, d.h. für das Fest der Sieben Schmerzen der allerseligsten Jungfrau Maria (vgl. 15.9.); der späteste Zeitpunkt ist der 16. April.

Die sieben Schmerzen der allerseligsten Jungfrau Maria sind folgende:

1. Simeons Weissagung vom Schwert, das durch die Seele der Muttergottes dringen wird.
2. Die Flucht nach Ägypten.
3. Die dreitägige Suche nach dem Zwölfjährigen.
4. Die Begegnung am Kreuzweg.
5. Die Muttergottes unter dem Kreuz.
6. Der Leichnam des Heilands im Schoß der Mutter.
7. Die Grablegung des Heilands.

Der Verehrung der Schmerzhaften Mutter widmeten sich insbesondere die Serviten (s. 12.2.). Seit dem Ende des 14. Jahrhunderts wurde von einer Siebenzahl der Schmerzen Mariae gesprochen. Ein dem entsprechendes Fest schrieb eine Synode 1423 für Köln vor. Vom 15. Jahrhundert an stellten Künstler die Schmerzhafte Mutter mit sieben, auf ihr Herz zielenden Schwertern dar. Papst Benedikt XIII. (1724 - 1730) schrieb das Fest 1727 der gesamten Kirche vor und setzte es auf den Freitag nach dem Passionssonntag.

von 12.03.2014 13:09

Was will das Kreuz, das hier am Wege steht?

Es will dem Wanderer, der vorübergeht, das große Wort der Wahrheit sagen: „Der Heiland hat für dich das Kreuz getragen!“

Was will das Kreuz . . . es will dem . . . das Große Wort der Mahnung sagen: „Dein Kreuz sollst du dem Herrn nachtragen!“

Was will das . . . es will dem . . . das große Wort des Trostes sagen: „Dein Kreuz wird dich zum Himmel trage!“ (v. Dyherrn + 29.9.1878)

„In Christi Reich ist das Kreuz die höchste Besoldung.“

„Ein Lot Kreuz wiegt eine Million Gebetbücher auf.“

(Victoria Angelini)

„Wegen der Güter, die ich erwarte, sind mir die Beschwerden ein Zeitvertreib.“

(Franz von Sales)

„Herr, nimm das gegenwärtige Kreuz nicht von mir,

es sei denn, du willst mir dafür ein größeres geben.“

(Franz Xaver)

„Viele wandeln als Feinde des Kreuzes Christi.“

(Phil. 3, 18.)


Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD – St. Gabriel-Verlag – Wien


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Franz Spirago – Katholischer Volkskatechismus 1914

von 10.03.2014 10:28

Maria - Königin, Jungfrau und
Mutter Jesu - Mutter Gottes


...Und es erhob sich ein großer Kampf im Himmel,
Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen,
und der Drache und seine Engel kämpften.
Aber sie vermochten nicht standzuhalten, und ihr Platz im Himmel ging verloren.
So wurde der große Drache gestürzt, die alte Schlange, die Teufel und Satan heißt und die ganze Welt verführt.
Er wurde auf die Erde gestürzt,
und mit ihm wurden seine Engel gestürzt.
Der Evangelist sagt: "Ein großes Zeichen erschien am Himmel, eine Frau, mit der Sonne umkleidet, den Mond unter ihren Füßen und eine Krone von zwölf Sternen auf ihrem Haupte." ...

von 08.03.2014 17:46

Mit Gottes Gnade in der Versuchung standhalten
(stjosef.at/predigten) (JSp) Mit dem Aschermittwoch sind wir eingetreten in die 40tägige Österliche Bußzeit (Fastenzeit). In diesen Tagen und Wochen wollen wir uns bewusst auf Ostern vorbereiten, auf die Feier der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Wir sind ja durch das Leiden und Sterben Christi am Kreuz erlöst; und in seiner Auferstehung und Himmelfahrt ist dieser Sieg Christi über alles Böse – über Sünde, Tod und Teufel – sichtbar geworden.
Die Liturgie des 1. Fastensonntags zeigt uns in der Lesung aus dem Buch Genesis, wie großartig Gott den Menschen als Mann und Frau erschaffen hatte. Adam und Eva waren ausgestattet mit vielen natürlichen Fähigkeiten. Sie lebten in einer besonderen Nähe zu Gott und waren ganz mit ihm vertraut. Allerdings wurden sie geprüft und haben anlässlich ihrer Versuchung versagt. Sie zweifelten an Gottes Güte und lehnten sich gegen ihn auf. Nachdem sie von der zuerst köstlich aussehenden Frucht des Baumes der Erkenntnis gegessen hatten, gingen ihnen die Augen auf: Sie nahmen wahr, was sie durch ihren Stolz und Eigensinn verloren hatten; sie erlebten sich als nackt und verletzlich und bedurften nunmehr auch des äußeren Schutzes. Das Paradies hatten sie für sich und ihre Nachkommen verloren.
Die neutestamentliche Lesung aus dem Römerbrief und das Evangelium nach Matthäus zeigen uns jedoch, dass Gott den Menschen nicht aufgegeben hat. In Jesus Christus, dem neuen Adam, ist uns Menschen das Heil geschenkt worden. Was der erste Adam durch seinen Ungehorsam verloren hatte, das hat der zweite Adam durch seinen liebenden Gehorsam gegenüber dem himmlischen Vater wieder gutgemacht. Wir wurden mit Gott versöhnt durch den Tod seines Sohnes.
Lesen Sie die Homilie zum 1. Fastensonntag (09.03.2014) in vollem Wortlaut!

von 07.03.2014 08:00

Papst über Altes Messbuch: „aus einer anderen Zeit“

Vatikan. Papst Franziskus erwähnte das Alte Messbuch in einer Ansprache vor den Priestern der Diözese Roms. Er fragte sie, ob sie noch aus Mitleid weinen könnten und erinnerte an das Gebet um die Gabe der Tränen über die eigenen Sünden. Zitat: „Ich erinnere mich, dass es in den Alten Messbüchern, jenen aus einer anderen Zeit, ein sehr schönes Gebet um die Gabe der Tränen gab.“

Bischof setzt Homo-Pfarrer ab

USA. Bischof Michael Barber von Oakland hat zwei Ordenspriester einer Pfarrei in Berkeley abgesetzt. Beide bezeichneten sich öffentlich als Homosexuelle. Ihre Pfarrei war weit vom katholischen Glauben entfernt und hiess auch hartgesottene Homosexuelle willkommen, die von ihrem Laster nicht ablassen wollen.

Papst fährt mit Bus zu Exerzitien

Vatikan. Papst Franziskus will mit dem Autobus zu den Fastenexerzitien nach Arricia fahren. Laut Radio Vatikan werden alle Teilnehmer der Exerzitien die 30 Kilometer im Bus zurücklegen. Exerzitienprediger ist der römische Stadtpfarrer Don Angelo De Donatis.

EKD: Der Glaubensverlust ist unumkehrbar

Deutschland. Die Evangelische Kirche Deutschlands hat ihre Steuerzahler befragt. 43 Prozent fühlten sich der Kirche „sehr“ oder „ziemlich verbunden“, 32 Prozent „überhaupt nicht“. Von den bis 21jährigen sagte fast die Hälfte, unreligiös erzogen worden zu sein. Das Fazit der Umfrage ist laut Die Welt, dass die Nicht-Gläubigkeit bekenntnisfähig geworden sei. Zitat der Zeitung: „Der rasante Glaubensverlust ist nicht rückgängig zu machen.“

von 06.03.2014 10:01

Heiliger Josef - bevorzugter Fürbitter

Würde und Vorrechte des heiligen Josefs: "Alle Kinder der Welt sind in tiefer Unwissenheit über die Würde und die Vorrechte, die der allerhöchste Herr meinem Bräutigam verliehen hat und über die Macht seiner Fürbitte bei der göttlichen Majestät und bei mir, ich versichere dir aber mein Kind. daß er im Himmel viel vermag, um die Strafen der göttlichen Gerechtigkeit von den Sündern abzuwenden. In all' deinen Nöten wende dich an seine Vermittlung. Denn, um was mein Bräutigam im Himmel bittet, gewährt der Allerhöchste auf Erden".

Mutter Gottes zu Sr. Maria von Agreda


Einblicke in das Leben des heiligen Josefs: Josef nannte Mich zeitlebens Sohn. Er durfte Mich so nennen... Er schützte Mich und die Mutter vor falschem Gerede. Immer fühlte er sich unwürdig. Ich sah in seine Seele, aber das blieb ihm verborgen. Ich liebte ihn wie man den Vater lieben soll. Alles stieg zum himmlischen Vater empor, was er von Mir empfing für seine Würde. Meine Gottheit zog ihn beständig an; an diesem Geheimnis trug er oft sehr schwer. Aber nie wurde darüber ein Wort gewechselt.

Josef war unser Beschützer und immer unsere erste Hilfe. Er wußte überall Rat; dieser war ihm vom Vater zugeeignet für seine große Aufgabe, Mir Nährvater zu sein... Er besaß alle Tugenden, die aus der Demut hervorgehen. Er wollte nur dienen, um Mir Ehrfurcht zu zeigen. Sein Herz war wie ein offenes Buch; darin war keine Sünde zu finden. Denn sorgfältig bewachte er seine Seele...

Ich nannte Josef Meinen Vater. Diesen Namen behielt er nie für sich, sondern hob ihn seinerseits zum himmlischen Vater empor.

Helfen ist seine höchste Aufgabe, zu der er immer steht. Durch ihn kommt die Kirche nicht zum Wanken. Sie ist Mein Werk, das er sorgfältig bewacht. Er tritt auch der Hölle mit großer Macht entgegen. Der himmlische Vater hat Mich ihm anvertraut und somit auch die Kirche.

Keiner kann ihm gleichen, auch nicht der höchste Priester. Er ist einmalig in seiner Demut, Geduld und Reinheit...

Aus dem Buch von Pfarrer A.M. Weigl "Gehet alle zu Josef" (St. Grignion-Verlag, Neuöttinger Straße 69, 84503 Altötting)


JESUS: "Kind, Mein Nähr- und Pflegevater hat die allergrößte Freude, wenn er Mir eine Bitte vortragen darf. Niemand wird seine Hilfe umsonst anrufen. Wenn der Betreffende das nicht bekommt, um was er bittet, so wird er eine viel größere Gnade durch seine Fürbitte erlangen."

"Kind, bitte meinen Nährvater recht innig um heilige Familien, auf daß wieder heilige Priester aus ihnen hervorgehen."

Der heilige Josef - "Er ist, der besondere Beschützer der Priester... Wie er Mich vor den Feinden beschützt hat, ebenso werden auch die Priester von ihm beschützt. Ich schlage ihm keine Bitte ab. Er wird viel zu wenig angerufen für die Priester."

Jesus zu Mutter Vogl, 7.3.1938, 29.03.1930, 4.6.1938


Gottesmutter: "Kind, sage es allen, sie sollen meinen Bräutigam Josef mehr verehren und anrufen. Er war ja unser Beschützer und hat so väterlich gesorgt für meinen Jesus und für mich. Er ist der besondere Beschützer der heiligen Kirche!"

Gottesmutter zu Mutter Vogl, 6.3.1938


Hl. Franz von Sales: Er wird uns durch seine Fürbitte zu großem Fortschritt in allen Tugenden verhelfen, wenn wir nur Vertrauen zu ihm haben; vor allem aber in jenen Tugenden, die er in so hohem Grad besaß: in der Reinheit des Leibes und der Seele, in der Demut, Standhaftigkeit und Ausdauer im Guten.


Teresa von Avila: Ich begann, Messen feiern zu lassen und gut approbierte Gebete zu verrichten... Dabei nahm ich mir den glorreichen heiligen Josef zu meinem Anwalt und Herrn und empfahl mich ihm sehr. Ich sah deutlich, wie dieser mein Vater und Herr mich nicht nur aus dieser Not, sondern auch aus anderen, noch größeren, bei denen mein Ansehen und mein Seelenheil auf dem Spiel standen, auf bessere Weise rettete, als ich von ihm zu erbitten vermocht hätte. Mir fällt nichts ein, worum ich ihn bislang gebeten und was er mir zu gewähren unterlassen hätte.

Es ist zum Staunen, welch große Gnaden mir Gott durch diesen glückseligen Heiligen geschenkt hat, und wie er mich aus Gefahren für Leib und Seele errettet hat... Mit diesem großen Heiligen habe ich die Erfahrung gemacht, daß er in allen Nöten hilft.

Damit möchte uns der Herr zu verstehen geben, daß er nun, so wie er dem hl. Josef auf Erden unterstellt war, im Himmel tut, worum ihn dieser bittet - da dieser als sein Pflegevater ihm gegenüber Vaterstelle vertrat, konnte er ihm ja Aufträge erteilen. Diese Erfahrung haben auch noch manch andere gemacht, denen ich geraten hatte, sich ihm zu empfehlen; und es sind gar viele, die ihn neuerdings verehren, weil sie erfahren, wie wahr das ist.

Ich gab mir Mühe, sein Fest mit aller mir möglichen Feierlichkeit zu begehen, mehr aus Eitelkeit als geisterfüllt, da ich es sehr auffallend und bestens gestaltet haben wollte, wiewohl mit guter Absicht.

Am liebsten möchte ich alle überreden, diesen glorreichen Heiligen zu verehren, weil ich so oft die Erfahrung gemacht habe, wie viel Gutes er von Gott erlangt. Ich habe noch keinen Menschen kennengelernt, der ihn wirklich verehrt und ihm besondere Liebesdienste erwiesen hätte und bei dem ich keine Fortschritte in der Tugend wahrgenommen hätte, denn er fördert die Seelen sehr, die sich ihm empfehlen. Ich glaube, es sind schon einige Jahre, daß ich ihn jedes Jahr an seinem Festtag jeweils um etwas Bestimmtes bitte, und ich sehe, daß es immer erfüllt wird. - Wenn meine Bitte ein wenig verschroben ist, rückt er sie zu meinem größeren Wohl zurecht.

Wenn ich jemand wäre, der mit Autorität schreiben könnte, würde ich mich gern noch mehr darüber verbreiten und in allen Einzelheiten die Gnaden beschreiben, die dieser glorreiche Heilige mir und anderen Leuten erwiesen hat... Nur bitte ich den, der mir nicht glauben sollte, es Gottes wegen auszuprobieren, dann wird er selbst erfahren, wie viel Gutes es bringt. sich diesem glorreichen Patriarchen zu empfehlen und ihn zu verehren.

Besonders Menschen des inneren Betens sollten ihm immer zugetan sein, denn ich weiß nicht, wie man an die Königin der Engel denken kann in der Zeit, in der sie mit dem Jesuskind soviel durchlitten hat, ohne dem hl. Josef für das Gute zu danken, mit dem er ihnen geholfen hat. - Wer keinen Lehrmeister finden sollte, der ihn im Gebet unterweist, möge doch diesen glorreichen Heiligen als Lehrmeister nehmen, und er wird sich auf dem Weg nicht verirren.

Aus "Teresa von Avila - Das Buch meines Lebens": Herder-Verlag


Gebete und Aussprüche/Texte sind, so nicht anders angegeben, hauptsächlich aus den Büchern von Pfarrer A. M. Weigl: "St. Josef auch dein Helfer"; "Und wieder half der heilige Josef"; "Gehet alle zu Josef"; "Gebetsschatz"; "Mutter Vogls weltweite Liebe": Erhältich bei St. Grignion-Verlag, Neuöttinger Str. 69, 84503 Altötting

von 05.03.2014 05:41

Österliche Bußzeit -Aschermittwoch

Erste Lesung Joel 2, 12-18

So spricht der Herr:
Kehrt um zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, Weinen und Klagen. Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider, und kehrt um zum Herrn, eurem Gott! Denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Güte, und es reut ihn, dass er das Unheil verhängt hat. Vielleicht kehrt er um, und es reut ihn, und er lässt Segen zurück, so dass ihr Speise- und Trankopfer darbringen könnt für den Herrn, euren Gott.
Auf dem Zion stoßt in das Horn, ordnet ein heiliges Fasten an, ruft einen Gottesdienst aus! Versammelt das Volk, heiligt die Gemeinde! Versammelt die Alten, holt die Kinder zusammen, auch die Säuglinge! Der Bräutigam verlasse seine Kammer und die Braut ihr Gemach.
Zwischen Vorhalle und Altar sollen die Priester klagen, die Diener des Herrn sollen sprechen: Hab Mitleid, Herr, mit deinem Volk, und überlass dein Erbe nicht der Schande, damit die Völker nicht über uns spotten. Warum soll man bei den Völkern sagen: Wo ist denn ihr Gott?
Da erwachte im Herrn die Leidenschaft für sein Land, und er hatte Erbarmen mit seinem Volk.


Zweite Lesung 2 Kor 5,20-6,2

Wir sind Gesandte an Christi statt, und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen!
Er hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.
Als Mitarbeiter Gottes ermahnen wir euch, dass ihr seine Gnade nicht vergebens empfangt. Denn es heißt: Zur Zeit der Gnade erhöre ich dich, am Tag der Rettung helfe ich dir. Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; jetzt ist er da, der Tag der Rettung.


Evangelium Mt 6,1-6.16-18

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten.
Wenn du Almosen gibst, lass es also nicht vor dir herposaunen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.
Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut. Dein Almosen soll verborgen bleiben, und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler. Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.
Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.
Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.


Aschenkreuz
Herr, gib uns die Zeit,
die wir brauchen,
um umzukehren zu dir
und unser Leben
neu an deinem Wort
auszurichten.
Amen.

Das Aschenkreuz

Die Asche des Aschermittwochs stammt von den verbrannten Palmzweigen des vergangenen Jahres. Das Auflegen des Aschenkreuzes ist mit der Formel "Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst." (vgl. Gen 3,19) oder "Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium." (Mk 1,15) verbunden.
Bereits im Alten Testament ist das Bestreuen des Hauptes mit Asche ein Zeichen der Buße. Der Schmutz der Asche ist ein äußeres Zeichen für den Schmutz, den der Mensch durch die Sünde auf sich geladen hat.
Indem der Mensch bereit ist, öffentlich das Zeichen seiner Schuld zu tragen, zeigt er zugleich seine Bereitschaft, sein Leben zu ändern.
Die Einsicht, etwas falsch gemacht zu haben und das Bekenntnis zu den eigenen Fehlern ist der erste Schritt zur Vergebung.
So soll das Zeichen der Buße uns nicht einschüchtern und mutlos machen. Es zeigt vielmehr den Mut, zu unseren Fehlern zu stehen und die Bereitschaft, unser Leben anzupacken.
Dieser Mut und diese Bereitschaft führen uns mit Gottes Hilfe zu neuer Stärke und zu einem bewussten und erfüllten Leben.

Heute beginnen

Fastenzeit ist die Zeit,
in der ich mich neu
auf das konzentriere,
was wirklich wichtig ist,
Fastenzeit ist die Zeit,
in der ich bewusst
auf mein Leben schaue,
auf meine Stärken
und meine Schwächen.
Wo kann ich anfangen,
etwas neu zu machen,
das Schwache in mir stärken
und das Starke
noch stärker machen ?
Ich will heute
ganz bewusst damit beginnen,
etwas ganz Bestimmtes anzupacken.
Ich will heute damit beginnen,
nicht morgen,
übermorgen oder sonstwann.
Heute mache ich einen Anfang,
einen neuen Schritt
auf dem Weg mit meinem Gott,
um so zu leben,
wie es ihm gefällt
und wie es gut ist
für mich selbst.

Getreuer Gott,
im Vertrauen auf dich
beginnen wir
die vierzig Tage
der Umkehr und Buße.
Gib uns die Kraft
zu christlicher Zucht,
damit wir
dem Bösen absagen
und mit Entschiedenheit
das Gute tun.
Darum bitten wir
durch Jesus Christus.

Joel
Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider!

Am Aschermittwoch hören wir eine Lesung aus dem Buch Joel. Der Prophet ruft das Volk zu einem Fasten auf.

"Kehrt um zum Herrn von ganzem Herzen, mit Fasten, Weinen und Klagen. Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider!"

Was bedeutet das?
Das Zerreißen der Kleider ist im jüdischen Kulturraum Zeichen für Trauer und Schmerz, es drückt die Trauer um des Verlust eines lieben Menschen aus, aber auch das Entsetzen über eine unheilvolle Situation.
Wir wissen, dass orientalische Menschen oft impulsiv sind und ihren Empfindungen durch laute Gesten Ausdruck verleihen, damals wie heute. Wir kennen aus den Nachrichten Szenen, wie eine Menschenmenge nach einem Unheilsereignis laut klagend um die Verwundeten und Toten herum steht. Bei uns sieht man bei ähnlichen Ereignissen die Menschen eher in betroffenem Schweigen erstarrt.
Es ist gut, wenn Menschen ihren Emotionen Ausdruck verleihen können. Es hilft, schmerzliche Situationen zu verarbeiten. Das Leid dringt nach außen und das kann dabei helfen, dass es den Menschen nicht von innen her auffrisst. Dennoch kann es vorkommen, dass ein nach außen sichtbarer starker emotionaler Ausdruck nichts anderes ist als eine Maske, ein eingeübtes Verhalten, das sich dem Handeln der Menge anschließt und nicht aus dem Herzen kommt. Man macht es einfach so, weil es so üblich ist. Auch die Gesten des Fastens, das Bestreuen mit Asche und das Anlegen von Bußgewändern, können rein äußerliche Zeichen bleiben, wenn das, was mit diesen Gesten ausgedrückt wird, nicht wirklich das Herz erreicht.
Dies hat der Prophet Joel vor Augen. Er will, dass die Menschen wirklich von ganzem Herzen zu Gott umkehren, und nicht nur ein Schauspiel aufführen und dann doch so weiter leben wie bisher.

Die Notwendigkeit der Umkehr

Sicher hat das Volk allen Grund dazu, sich zu bekehren. Gott hat dem Volk Israel seine Gebote gegeben, aber sie zu halten fällt den Menschen schwer. Auch die Götter der Völker ringsum üben eine Anziehungskraft auf die Menschen aus und nicht selten wenden sich große Teile des Volkes vom Gott Israels ab und diesen Göttern zu. Die Folge ist, dass das Volk Israel dadurch in die Abhängigkeit der anderen Völker zu geraten und seine Eigenständigkeit zu verlieren droht. Kriege erschüttern das Land. Doch auch Ungerechtigkeit im Inneren, die Habgier der Reichen, die Unterdrückung der Armen, kann den Zorn Gottes hervorrufen.
Wenn das Volk durch ein solches Verhalten in eine missliche Lage gerät, treten oft Propheten auf, die zur Umkehr rufen. Sie führen dem Volk sein falsches Verhalten vor Augen und zeigen den Weg zu einer Versöhnung mit dem Gott, den sie verlassen haben. Wenn im Alten Testament von Fasten die Rede ist, dann dient ein solches oft dazu, Gott um Verzeihung für getanes Unrecht zu bitten und seine Hilfe in einer unheilvollen Situation zu erflehen. Durch Fasten machen die Menschen deutlich, dass sie sich ihres Fehlverhaltens bewusst sind und bereit sind, sich zu ändern. Es wird erwartet, dass Gott so von seinem gerechten Zorn ablässt und sich dem Volk wieder zuwendet.

Ein Fasten, das dem Herrn gefällt

Wahre Umkehr aber darf nicht bei den äußeren Zeichen stehen bleiben, sie muss vom Herzen kommen. Ein finsteres Gesicht und trübseliges Aussehen, Asche am Haupt und zerrissene Kleider allein sind noch kein Fasten. Die äußeren Zeichen taugen nur dann etwas, wenn sie wirklich Ausdruck geben von einer inneren Gesinnung.
Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider. Heute neigen wir eher dazu, alle äußerlichen Ausdrucksformen zu meiden, weil sie uns als Heuchelei ausgelegt werden könnten. Jeder wird schon in seinem Herzen das Rechte tun, denken wir. Aber ist das nicht genau das andere Extrem von dem, was Jesus und die Propheten anprangern? Ist es nicht oft so, dass dann, wenn die äußeren Formen wegfallen, am Ende gar nichts mehr bleibt?
Der richtige Weg ist wie immer ein gesundes Mittelmaß. Wir brauchen äußere Formen des Fastens. Sicher ist es bei uns nicht üblich, mit zerrissenen Kleidern und Asche auf dem Haupt durch die Straßen zu gehen. Wir müssen andere Formen des Fastens finden, Formen, die sich auch mit den Anforderungen unserer Gesellschaft und Arbeitswelt vereinbaren lassen. Es gilt einen Mittelweg zu finden, zwischen einem "zu wenig" und einem "zu viel". Wo kann ich verzichten, dass es ein wahrer Verzicht ist, der auch spürbar ist, aber mich doch auch nicht daran hindert, meinen alltäglichen Pflichten gerecht zu werden?
Sicher kann man erst einmal daran denken, seinen Konsum von Alkohol und Süssigkeiten einzuschränken. Doch man braucht nicht nur auf das Essen zu sehen. Es gibt heute so viele Dinge, die wir oft unnötig konsumieren. Die verschiedensten Medien liefern uns ständige Unterhaltungsmöglichkeiten. Kann ich vielleicht auf einen geliebten Fernsehfilm verzichten und statt dessen das Gespräch mit einem Menschen suchen - oder mir einmal Zeit nehmen, eine Bibelstelle zu betrachten?
Wenn wir so aufmerksam auf die Dinge unseres Alltags sehen, werden wir vielleicht so manche Abhängigkeiten entdecken, in die wir ganz unbemerkt geraten sind. Vieles hat im Laufe der Zeit vielleicht ganz unbewusst unsere Freiheit eingeschränkt. Das Fasten will uns zu mehr Freiheit führen. Viele wollen uns heute glauben machen, dass Gott unsere Freiheit einschränken möchte. Doch wenn wir Gott und seine Gebote in rechter Weise betrachten, so wollen sie uns gerade zu einem Leben in Freiheit führen. Das, was Gott von uns will, ist nichts anderes als das, wonach wir selbst im Tiefsten verlangen.
Wenn wir am Aschermittwoch die Österliche Bußzeit beginnen, kann uns diese Zeit helfen, den Blick wieder frei zu bekommen für das Wesentliche, sie kann uns helfen, den Weg zu unserem Herzen freizuräumen, damit Gott zu uns kommen kann. Manchmal ist unser Herz vielleicht verschlossen wie mit einem Korken. Den gilt es zu ziehen, dass der Lebenssaft fließen kann, der unser Leben frei und glücklich macht. Oft sind es auch Bosheiten und Groll, die unser Herz verschlossen halten. Wenn wir solche Steine in unserem Herzen nicht aufbrechen lassen - denn letztlich ist es oft nicht in unserer Macht, diese Steine zu zerstören, sondern sie können nur brechen, wenn wir sie offen und ehrlich Gott hinhalten und ihn um Verzeihung und Heilung bitten - dann schaden wir uns selbst.
Öffnen wir unsere Herzen für den, der sie mit dem Strom seiner Liebe füllen möchte.

Aschermittwoch
Solange wir nicht unsere wirkliche Lage erkannt haben und es uns das Herz zerreißt, können wir nicht umkehren und jenen einen Vorsatz fassen, der es vor allem verdient, gefasst zu werden: mit unserer ganzen Existenz Gott zu dienen und ihm allein die Ehre zu geben.

Gerhard Lohfink

Bekehre uns, vergib die Sünde, schenke Herr uns neu dein Erbarmen.

So heißt es in einem Kehrvers, den wir in dieser Fastenzeit wieder öfter im Gottesdienst singen werden.

Bekehre uns!

Das ist eine Bitte an Gott. Doch ist es nicht an uns, umzukehren? Müssen wir nicht wie in jeder Fastenzeit immer wieder neu uns Vorsätze machen, was wir ändern wollen?
Sicher, dass Gott an uns handeln kann, setzt unsere Bereitschaft voraus, ihn an uns handeln zu lassen. Doch wie finden wir zu dieser Bereitschaft?
Dass etwas geschehen kann, setzt Loslassen voraus. Solange wir die Zügel in der Hand haben, sind wir Herr des Geschehens. Es kommt so, wie wir es wollen - oder eben nicht, denn nicht immer ist unser Handeln von Erfolg gekrönt.
Sollen wir also die Zügel loslassen und uns ziellos treiben lassen? Nein, das kann sicher auch keine gute Lösung sein. Ich bin halt so, es geht ja doch nicht anders, was soll ich mich da quälen, es ändert ja doch nichts ...
Geistlicher Fortschritt lebt von der Spannung zwischen eigener Anstrengung und dem Vertrauen auf Gottes gnädiges Handeln.
Es liegt an uns, jeden Tag zu wählen zwischen dem weiten und bequemen Weg und dem Weg, der etwas Mühe von uns fordert. Verzicht und Selbstbeherrschung stärkt unsere Persönlichkeit und lässt uns wachsen und reifen.
Doch das allein macht uns noch nicht zu gläubigen Menschen. Verzicht kann verhärten. Nicht umsonst sprechen wir von einem eisernen Willen. Eisen aber ist kalt und starr.
Wenn aber unsere Anstrengungen von der Liebe durchdrungen werden, dann wirken wir nach außen hin warm und freundlich. Diese Liebe aber können wir nicht selbst machen. Sie wird uns geschenkt und wächst, je mehr wir uns für sie öffnen.
Die Liebe lässt uns zu neuen Menschen werden, die Gottes Segen in die Welt tragen.

Bekehre uns!

Herr, mach mein hartes Herz weit mit deiner Liebe. Gib mir Kraft und Mut zur rechten Entscheidung. Herr, nimm mein Herz aus Stein und schenke mir ein neues Herz.

von 03.03.2014 09:21

03.03. P. Liberat Weiss 1675 - 1716
Ordenspriester Märtyrer


Allmächtiger Gott,
du hast den seligen Priestern und Märtyrern Liberat, Samuel und Michael Pius die Gnade geschenkt,
mit ihrem Blut Zeugnis abzulegen für den katholischen Glauben.
Auf ihre Fürbitte und Kraft ihrer Verdienste gewähre, dass alle Christen ihren Glauben mutig bekennen und alle Völker zum Licht des Evangeliums gelangen.

Liberat Weiß wurde am 4. Januar 1675 in Konnersreuth in der Oberpfalz geboren. Mit 18 Jahren trat er in Graz in den Franziskanerorden ein und wurde im Jahr 1698 zum Priester geweiht.
Damals bat König Yasu von Äthiopien Papst Clemens XI. um Franziskaner-Missionare. Sie sollten die Union der äthiopischen Kirche mit Rom vorbereiten. P. Liberat vernahm den Ruf in die Mission. Er reiste über Rom nach Kairo und brach von dort am 1. Januar 1705 zusammen mit acht Mitbrüdern gen Süden auf.
Nach langem Marsch durch die Wüste erreichten sie unter unvorstellbaren Strapazen Sennar im heutigen Sudan. Doch der dort herrschende König Bade hinderte sie an der Weiterreise und hielt sie jahrelang fest. Sieben Missionare starben an Entkräftung, die beiden Überlebenden, unter ihnen P. Liberat, wurden von Bade ausgeraubt und völlig mittellos zurückgeschickt.
Doch P. Liberat wollte nicht aufgeben. Wenige Jahre später ergab sich die Möglichkeit zu einer zweiten Missionsreise. Am 18. April 1712 erreichte er zusammen mit zwei Mitbrüdern die äthiopische Hafenstadt Massaua und schließlich die Hauptstadt Gondar. Kaiser Justos, schon der zweite Nachfolger Yasus, empfing die Franziskaner mit allen Ehren und erlaubte ihnen, sich niederzulassen. Sie durften zwar nicht öffentlich predigen, aber durch gutes Beispiel, unentgeltliche ärztliche Dienste und künstlerische Arbeiten gewannen sie zunehmend an Ansehen. Mit dem Kaiser, aber auch mit den Mönchen des Landes führten sie immer wieder fruchtbare religiöse Gespräche.
Jedoch gewannen die Gegner einer Union der äthiopischen mit der römisch-katholischen Kirche die Oberhand, es kam zu einem Aufruhr, der den Missionaren wohlgesonnene Kaiser musste abdanken und sein Nachfolger ließ die drei Missionare vor Gericht stellen. Am 2. März 1716 kam es zum Prozess. Weil sich P. Liberat und seine Gefährten treu und furchtlos zu Kirche und Papst bekannten und König, Richter und Volk der Äthiopier von der Richtigkeit ihres Auftrages im Dienste einer Union zu überzeugen suchten, wurden sie zum Tode durch Steinigung verurteilt. In Ketten gelegt und ihrer Kleider beraubt wurden sie am 3. März 1716 von der aufgebrachten Volksmenge gesteinigt. Standhaft im Glauben erlitten P. Liberat und seine Gefährten den Märtyrertod.

von 02.03.2014 14:43

02.03. Hl. Agnes von Böhmen
um 1211 - 1282



Hl. Agnes Agnes war berühmt für ihre Bildung, ihre Nächstenliebe und ihre Barmherzigkeit und war gleichzeitig eine wichtige Persönlichkeit des politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens.

1211 geboren in Prag als Tochter Königs Ottokar I. Premysl
Objekt der Heiratspolitik ihres Vaters
1230 Tod des Vaters
1232 Agnes gründet in Prag ein Spital für Arme und Kranke
1233 Agnes gründet nach dem Vorbild des hl. Franziskus und der hl. Klara ein Männer und ein Frauenkloster in Prag
1234 Eintritt in das Frauenkloster "Zum Sankt Franziskus"
Agnes wird Äbtissin des Klosters
Streitigkeiten mit Rom bezüglich Ordensregel und Ideal der absoluten Armut
Aktivitäten in Armenfürsorge, Kirche und Politik
1282 verstirbt Agnes in "ihrem" Kloster, das bald den Namem St. Agnes Kloster erhält.
1989 Heiligsprechung durch Papst Johannes Paul II.

Agnes wurde um das Jahr 1211 in Prag als jüngste Tochter des böhmischen Königs Ottokar I. Premysl und seiner Frau Konstanze von Ungarn geboren. Ihre Tante war die heilige Hedwig von Schlesien, die hl. Elisabeth von Thüringen ihre Cousine. Die junge Prinzessin wurde im Kloster Doksan nördlich von Prag erzogen. Der ehrgeizige Vater hatte schon früh Heiratspläne für das Kind, um dadurch seine Stellung unter den Herrschern der damaligen Zeit zu festigen.
Mit drei Jahren verlobte ihr Vater sie mit einem Cousin, der jedoch bald darauf verstorben ist. Mit acht Jahren wurde sie dem Sohn des deutschen Kaisers Friedrich II., dem späteren König Heinrich VII., zur Frau versprochen. Agnes wurde an den Wiener Hof der Babenberger geschickt, um dort höfische Etikette und Umgangsformen zu lernen. Der Kaiser überlegte es sich jedoch anders und wählte eine andere Frau für seinen Sohn. Nach sechs Jahren wurde Agnes wieder nach Böhmen zurück geschickt. Ein Jahr später sprach der englische König Heinrich III. Plantagenet in Prag vor, doch vier Jahre darauf löste auch er die Verlobung.
1230 verstarb der Vater von Agnes. Der neue König Wenzel II., ihr leiblicher Bruder, ließ seiner Schwester die Freiheit, ihre eigenen Pläne zu verwirklichen. Von nun an lehnte sie alle Heiratsanträge ab. Sie hatte sich mit einem größeren Bräutigam verlobt: Jesus Christus. Agnes hatte sich dazu entschlossen, einen geistlichen Lebensweg zu gehen und in ein Kloster einzutreten. Ihre großen Vorbilder waren Klara und Franziskus von Assisi, die ihr wohlbehütetes Leben in den reichen Häusern ihrer Eltern aufgaben, um in einfachen Verhältnissen Christus zu dienen. In ihren Aktivitäten folgte sie begeistert dem Beispiel ihrer kurz zuvor verstorbenen und gleich darauf heiliggesprochenen Cousine Elisabeth von Thüringen. Mit Klara von Assisi stand Agnes in regem Briefkontakt. Vier Briefe sind noch erhalten, aus denen wir wissen, dass die heilige Klara ihre Mitschwester Agnes in ihrer konsequenten Einstellung zum Armutsideal ermunterte.

1232 gründete Agnes, unterstützt von ihrem Bruder und ihrer Mutter, das Spital des Heiligen Franziskus für Arme und Kranke. Damit legte sie den Grundstein für eine Hospitalbruderschaft, die später zum Orden der Kreuzritter mit dem roten Stern erhoben wurde.
1233 entstanden im Umfeld des Spitals ein Männerkloster der Minoriten-Brüder des hl. Franziskus und ein Frauenkloster nach der Vorbild der hl. Klara. Die Gesamtheit dieser drei Gebäude bildete die erste gotische Dominante der Stadt Prag, eine optische Konkurrenz zum Palastsitz auf der Prager Burg.
1234 trat Agnes, gemeinsam mit sieben weiteren Frauen aus reichen, böhmischen Adelsfamilien, in den Orden der Klarissinnen ein. Sie wurde Äbtissin des Klosters "Zu Sankt Franziskus", das sie nun 47 Jahre lang leitete.
Ihr Verhalten sorgte im europäischen Adel für Aufregung. Sie wurde auch in die Streitigkeiten bezüglich der Anerkennung des Ordens der hl. Klara durch den Papst mit hinein gezogen. Hier ging es darum, dass die absolute Armut, die Klara für ihren Orden wünschte, aus päpstlicher Sicht für ein Frauenkloster nicht akzeptabel war. Auch wurde den Frauenklöstern die Eigenständigkeit nicht in dem Maße gewährt, wie es die hl. Klara gewünscht hätte.

Die hl. Agnes brachte ihr Festhalten an einem Leben in absoluter, d. h. gemeinschaftlicher wie individueller Armut in Konflikt mit Papst Gregor IX., der seine Vorstellung von einem neuen Klarissenorden durchsetzen wollte. Agnes wurde in ihrem Bemühen um eine Ordensregel vom Papst zu Kompromissen gezwungen. Jedoch gab Agnes den Plan, einen eigenen Orden auf der Grundlage der ursprünglichen Lehre des hl. Franziskus und der hl. Klara zu schaffen, nicht auf. Sie wartete den Tod Gregors IX. ab und gründete dann den einzigen original tschechischen Orden, die Kreuzherren mit dem Roten Stern. Agnes hatte sich durchgesetzt.
Während ihres ganzen Lebens bemühte sich Agnes, im böhmischen Land für Ruhe zu sorgen. Für ihren Bruder Wenzel II. hielt sie die Verbindung nach Rom aufrecht. Später erwirkte sie einen Ausgleich zwischen ihm und seinem Sohn Ottokar II. und half dadurch einen drohenden Bürgerkrieg zu verhindern.
1282 starb Agnes im Kloster "Zu Sankt Franziskus" und wurde dort begraben. Das Kloster erhielt bald den Namen St. Agnes Kloster. Schon zu Lebzeiten als Heilige verehrt, pilgerte nun das Volk zu ihrem Grab. Nach ihrem Tod sollen die Menschen in einer tagelangen Prozession an ihrer Leiche vorbeigezogen sein, um "unsere heilige Frau" zu beweinen. Die bald entstehenden Agnes-Legenden erzählen von einem Leben voller Entsagung, Aufopferung für die Armen und Wundertaten.

Weder Hussitenzeit noch Dreißigjähriger Krieg, weder die Kräfte des Josephinismus und Liberalismus noch der Kommunismus konnten die tiefe Verehrung, die Agnes in den Herzen der Menschen Böhmens erfährt, unterbinden. Doch es hat lange gedauert, bis Agnes von der Kirche offiziell als Heilige anerkannt wurde. Erst 1874 kam es zur Seligsprechung und am 12. November 1989 zur Heiligsprechung durch Papst Johannes Paul II. in Rom.
Viele Tschechen litten unter dieser Jahrhunderte dauernden Verzögerung. "Wenn einmal die selige Agnes heiliggesprochen wird", bedeutete soviel wie "am Sankt Nimmerleinstag". Das Volk war überzeugt, dass glückliche Tage für Böhmen nach ihrer Heiligsprechung anbrechen würden. Wurde diese Hoffnung nicht erfüllt, als es nur fünf Tage nach den Feierlichkeiten ihrer Heiligsprechung zur "Samtenen Revolution" in Prag kam? Am 23. April 1990 konnte Johannes Paul II. den ersten Besuch in einem ehemals kommunistischem Land nach der Wende machen. Als ihn am Prager Flughafen Präsident Vaclav Havel begrüßte, sagte er: "Heiliger Vater, ich weiß nicht, was ein Wunder ist, aber Sie heute bei uns, das ist ein Wunder."

von 01.03.2014 05:57

Gott Vater hat alle Wasser gesammelt und sie Meer genannt;

Er hat alle Gnaden gesammelt und sie Maria genannt.

(Heiliger Ludwig Maria Grignon von Montfort)

Liebe Newsletter-Empfänger,

mit dem 16. Februar ist die Kirche in die sogenannte „Vorfastenzeit“ eingetreten. Die Bezeichnung des ersten Sonntags der Vorfastenzeit „Septuagesima – Siebzig“ erinnert an die 70 Jahre währende Zeit der Verbannung des Volkes Israel – eine Zeit, die in der biblischen Geschichtsdeutung als eine Zeit der Buße und der Sühne gesehen wird: Das Volk nimmt das babylonische Exil als Folge seines Abfalls von Gott auf sich, bis dann der Prophet Jesaja den Verbannten zuruft: „Redet Jerusalem zu Herzen und verkündet der Stadt, dass ihr Frondienst zu Ende geht, dass ihre Schuld beglichen ist; denn sie hat die volle Strafe erlitten von der Hand des Herrn für all ihre Sünden.“ (Jes 40)



In der letzten Zeit wurde ich von Gläubigen mehrfach auf die Begriffe der „Sühne“ und des „Aufopferns“ angesprochen. Beide Wirklichkeiten haben für jene, die im Glauben weitergehen möchten, große Bedeutung. Im sogenannten Rosenkranz der göttlichen Barmherzigkeit, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina offenbart hat, heißt es z.B.: „Ewiger Vater, ich opfere dir auf den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit deines über alles geliebten Sohnes (…) zur Sühne für unsere Sünden und für die Sünden der ganzen Welt.“



Diesen Worten liegt der Glaube zugrunde, dass Christus durch seinen Tod nicht nur die Sünden hinweg genommen, sondern auch gesühnt hat, d.h.: Die Sünden sind auch in ihren verhängnisvollen Auswirkungen überwunden. Sühne „tröstet“ Gottes Herz, das durch die Sünden der Menschen verwundet wurde. Sühne ist eine Art Wiedergutmachung, ein „Ausgleich“ für das, was durch die Sünde an Unheil in die Welt gekommen ist. Denn: Die Sünde ist zwar vergeben, aber der Schmerz darüber und die verheerenden Folgen bleiben oft noch lange bestehen. Der Ort der Sühne ist zuallererst das Herz des Erlösers (und – da der Sohn nie ohne die Mutter ist – auch das unbefleckte Herz Mariens). Man muss dieses Herz unseres Heilandes anbeten und verehren, sich in seine Liebe versenken, um den unendlichen Schmerz zu ahnen, den Gott angesichts der menschlichen Sünden und deren Folgen empfindet. Dann erwacht wie von selbst der Drang, an der „Heilung“ dieses Schmerzes mitzuwirken. Mit-Lieben und Mit-Leiden sind hier nicht zu trennen, weil Christi Liebe zum Sünder immer Leiden bedeutet. Seine Liebe ist stets die verwundete Liebe.



Jesus hat nun, um das Herz des Vaters zu trösten, die Sünden, welche sich gegen dieses Herz richten, stellvertretend auf sich genommen. Dieses „auf-sich-Nehmen“ der Sünde und deren Folgen bedeutet die tiefste Offenbarung der Liebe und das allergrößte denkbare Leiden zugleich. Es gibt keine Liebe ohne das Leiden, und deshalb sehnen sich die Heiligen, wenn sie lieben, nach dem Leiden, so wie sich der Christ umgekehrt, wenn er leidet, nach der Liebe sehnt. Weil Jesus Gottes Sohn war, ist seine Sühne von unendlichem Wert. Aber: wir Menschen können in Jesus und durch ihn und mit ihm alle unsere Gebete, Opfer und Leiden dem ewigen Vater darbringen und so am Sühnewerk Christi teilnehmen – zur Rettung unserer eigenen Seele und der Seelen der anderen.



Offenbar war der Himmel der Ansicht, dass diese Lehre weder kompliziert noch nebensächlich ist. Anders ist es nicht zu erklären, dass die Muttergottes in Fatima am 13. Mai 1917 zu den Seherkindern gleich zu Beginn der Erscheinungen sagte: „Wollt ihr euch Gott darbringen, bereit jedes Opfer und alle Leiden zu ertragen, die Er euch schicken wird, zur Sühne für alle Sünden, durch welche die göttliche Majestät beleidigt wird?“ Die Kinder haben das sofort verstanden und mit großem Eifer viele Opfer gebracht. Der moderne Mensch mag diesen kindlichen Eifer belächeln und als zeitbedingte Religiosität abtun. Wer einmal in Fatima war, wird mit Sicherheit tief berührt sein von der Ernsthaftigkeit, mit der diese schlichten Hirtenkinder die Wünsche der Muttergottes sogleich in die Tat umgesetzt haben. Was Jacinta, Lucia und Francesco hier vollbracht haben, ist eindrucksvoller als viele Predigten zum Thema Opfer und Sühne.



Ein Letztes: Die Heilige Messe ist nach Lehre der Kirche eben auch ein Sühnopfer, d.h. Christus bringt sich dem Vater dar, er ist das Lamm ohne Makel, dass nicht nur die Sünden getragen hat, sondern ebenso die Folgen der Sünde. Diesem Sühnopfer wohnen wir in der heiligen Messe nicht als Zuschauer bei. Wir opfern durch ihn und mit ihm und in ihm unsere eigenen Leiden in Einheit mit dem Opfer Christi dem ewigen Vater auf – zur Wiedergutmachung all dessen, was durch die Sünde des Menschen an Schaden angerichtet wurde: „Deine Gnad und Jesu Blut machen allen Schaden gut“, heißt es in einem alten Gutenacht-Lied.



Wie schön ist es, wenn wir den Kranken in dieser Weise sagen können, dass sie ihre Leiden dem Vater „aufopfern“ können, weil diese Leiden in Christus teilhaben an der Rettung der Seelen. Natürlich hat Christus unendliche Sühne geleistet – in diesem rein objektiven Sinn „braucht“ die verletzte Ehre und Gerechtigkeit Gottes unsere kleine, armselige Sühne nicht. Aber Gott liebt es, dass wir mit allem, was wir sind und was wir haben, eintreten in das Werk Christi zur Rettung der Seelen. Unsere Leiden sind so etwas wie die „Verlängerung“, „Vergegenwärtigung“ des Leidens Christi in die Gegenwart hinein – so wie die tägliche Heilige Messe das einmal geschehene Opfer auf Kalvaria in die Zeit hinein „verlängert“ und vergegenwärtigt.



Genau das meint die Muttergottes, als sie 1917 in Fatima kleine Kinder darum bittet, durch ihre kleinen Opfer Gott Sühne zu leisten für die Beleidigungen, die ihm und dem unbefleckten Herzen Mariens zugefügt werden. Es berührt dies das Geheimnis der Mitwirkung des Menschen an der Rettung anderer, dass Pius XII in seiner Enzyklika „Mystici Corporis“ (1943) ein „schaudererregendes Geheimnis“ nannte.



Am Sonntag, 09.03., lade ich Sie gemeinsam mit der Männerschola St. Michael zur nächsten Sonntagmesse im überlieferten Ritus ein (17 Uhr St. Michael/Nieder-Ramstadt), am 28.03. feiern wir die Heilige Messe in den Anliegen von „pro immaculata“ (18 Uhr Liebfrauen/Ober-Ramstadt) und am Sonntag, 30.03., lade ich Sie zu einer Gebetszeit mit Kaplan Paul Mahimadas aus Indien ein (ab 15 Uhr St. Michael/Nieder-Ramstadt).



Und schließlich: Bereiten wir das Hochfest der Verkündigung des Herrn durch Fasten und Gebet vor! Am Dienstag, 25.03., wird von 9.00 – 13.00 Uhr eucharistische Anbetung in St. Michael/Nieder-Ramstadt mit Marienweihe sein. Die Fastenzeit ist eine wunderbare Gelegenheit, das Geheimnis der Sühne wieder zu entdecken. Haben Sie den Mut, den Herrn darum zu bitten, dass er Ihnen dieses Geheimnis neu erschließt. Der Heilige Maximilian Kolbe helfe uns dabei!



In Christo und Maria verbunden,



Ihr Hendrick Jolie, Pfarrer



PS: Den Vortrag von Frau Inge Thürkauf finden Sie unter

www.pro-immaculata.de/maximilian-kolbe/v...-vom-09-02-2014







Hendrick Jolie, Pfr.

Hochstr. 23

64367 Mühltal



PG-DA-OST.de

pfarrer-jolie.de

von 27.02.2014 08:53

Der heilige Baldomer, Schlosser und Subdiakon zu Lyon,

+ 27.2.660 - Fest: 27. Februar


Die Kirche von Lyon in Frankreich, die seit den ersten christlichen Jahrhunderten so viele ausgezeichnete heilige Bekenner und Blutzeugen aus jedem Stand, Alter und Geschlecht aufweisen kann, verehrt auch den heiligen Baldomerus als ein herrliches Muster nach Nachahmung.

Baldomerus wurde in Lyon geboren, wo er von seinen frommen Eltern von Kindheit an zu einem gottseligen und rechtschaffenen Leben angeleitet wurde. Er musste auch sehr früh das Arbeiten erlernen, nämlich das Schmiedehandwerk, das er auch bis an sein Ende mit Eifer betrieb. Er ist ein merkwürdiges Vorbild für alle, die überlegen, wie man die Sorge um das Ewige mit der Sorge um das Zeitliche gut vereinigen kann, ohne dass eins dem andern im Wege steht. Alle seine Arbeiten waren durch eine gute Meinung geheiligt und vom Gebet begleitet und dadurch sichtbar gesegnet.

Seine täglichen Verrichtungen waren nach einer klugen Tagesordnung bestimmt. Wenn der Tag nur zu grauen anfing, da verließ Baldomerus schnell sein Nachtlager. Ein herzliches Morgengebet, das er kniend als ein Dankopfer Gott dem Herrn darbrachte, war täglich sein erstes Geschäft. Dann ging er zur nächsten Kirche, wo er der heiligen Messe andächtig beiwohnte. Kam er von der Kirche zurück, so genoss er mit seinen Gesellen und Lehrjungen fröhlich das Morgenbrot. Dann ermunterte er sie zur Arbeit gewöhnlich mit seinem Sprichwort: „Kommt Kinder, im Namen Gottes wollen wir nun arbeiten!“

So vergingen Tage und Wochen, und Gott segnete reichlich Meister Baldomers Geschäft. Er erwarb sich weit mehr, als er zum anständigen Lebensunterhalt für sich und die Seinen brauchte. Und da er nicht verheiratet war, auch nicht heiraten wollte, fanden die Armen an ihm einen reichlich spendenden Wohltäter. Doch obwohl er gerne gab, gab er weise und vorsichtig. Nicht jedem Armen reichte er, was dieser verlangte. Unbeschenkt ging zwar niemand von ihm weg, denn er wollte die Worte des Herrn genau erfüllen: „Gib dem, der dich bittet!“ Aber auf jene Hausarme war sein Augenmerk gerichtet, welche bei all ihrer Mühe und Arbeit so viel nicht erwerben konnten, als ihr und ihrer Kinder Notdurft verlangte. Diesen zu helfen, diese zu ermuntern zum Gebet und zum fortwährenden Vertrauen auf Gott, war eine seiner Hauptbeschäftigungen, wenn die Ruhestunde eintrat. In mancher stillen Abendstunde ging er umher und brachte ihnen so viel, als sie noch nötig haben könnten, um bei eigenem unverdrossenem Fleiß ihre Frauen und Kinder ernähren zu können. So sorgte er auch in den Wintermonaten für die Kleider, besonders der Unmündigen. Allein er suchte bei dieser Gelegenheit zugleich auch ihr noch größerer Wohltäter zu werden. Er nahm dabei Anlass, sie zum Gebet, zum Gehorsam ihren Eltern und Vorgesetzten gegenüber, sowie zum Fleiß in der Schule zu ermuntern, und dieses verstand er mit einer ganz einnehmenden Sanftmut und eindringlicher Liebe zu tun. Man sah aber auch sichtbar, wie Liebe Gegenliebe erweckt. Die Kinder der Armen eilten scharenweise zu ihm, umrangen ihn voll dankbarer Empfindungen und baten, dass er sie lehren und segnen möchte. Baldomerus, der alle, die bei ihm Hilfe und Trost suchten, durch sein herzliches, liebreiches und aufrichtiges Benehmen für sich gewann, unterließ auch keine Gelegenheit, alle für Gott zu gewinnen. Er ermunterte sie zur Gottseligkeit und freute sich, wenn er heilsame Wirkungen seiner Ermahnungen in den Hütten der Armen bemerkte.

So brachte er seinen Feierabend zu. War der vorüber, so eilte er wieder nach Hause. „Im Namen Gottes lasset uns wieder anfangen“, war sein Zuruf an die Gesellen; und so arbeitete er mutig und unverdrossen weiter, bis der Feierabend kam, den er meistens seinen Arbeitsgefährten mit den Worten ankündigte: „Gott sei für alles gelobt!“

Seine Gesellen und Lehrjungen hingen mit solcher Liebe und Achtung an ihm, dass, wenn sie einmal in sein Haus eingetreten waren, sie dasselbe nicht mehr verlassen wollten, denn er war auch ihr wahrer Freund, Ratgeber und Vater. Musste sich der eine oder der andere von ihm trennen, so geschah es nicht ohne die aufrichtigste Wehmut. Aber die Liebe zu ihrem alten Meister blieb ihnen unaustilgbar. Denn Baldomer wusste so auf das Herz und den Geist seiner Gesellen zu wirken, dass sie ihm lebenslänglich für die Belehrungen dankten, die aus dessen liebevollem Herzen gekommen waren.

Für seine Lehrlinge sorgte er mit ganz vorzüglicher Liebe. Es waren nur Kinder der Armen, die er in seine Werkstätte aufnahm. Aber es meldeten sich bei ihm so viele, dass er nicht alle annehmen konnte. Doch seine Liebe wusste auch noch für diese Rat. Diese Lernbegierigen suchte er bei anderen frommen und geschickten Meistern unterzubringen.

Die Lehrjahre sind den meisten Jungen Zeiten harter Prüfungen, die ihnen wegen der mannigfaltigen Kränkungen unvergesslich sind. Allein im Haus des Baldomerus hatten sie nichts von solcher Art zu erfahren. Er duldete keinen Gesellen, der mit Zorn und Härte einen Lehrjungen behandelte. Er selbst wies sie mit Liebe, aber wenn es sein musste, auch mit allem Ernst zu ihren Pflichten an. Doch er hatte es größtenteils nicht nötig, ihnen zweimal dasselbe zu sagen, weil sie als Kinder ihn herzlich liebten. Die Eltern pflegten in dieser Gegend ihre Kinder mit den Worten zu bedrohen: sie würden es dem Meister Baldomer melden, was sie Unartiges und Pflichtvergessenes getan haben. Dies allein war genug, um Kinder, und die Jungen insbesondere, in einer heilsamen Furcht zu halten.

Hatte ein Lehrling ausgelernt, so sorgte Meister Baldomer für dessen gute Unterkunft in einer entfernteren Stadt, und da der Name Baldomer in allen Städten Frankreichs bald sehr bekannt wurde, so fehlte es seinen Zöglingen nie an Aufnahme und Arbeit.

Viele Jahre hatte Baldomer in seinem Gewerbe verlebt, viel Gutes hatte er gestiftet. Die Zahl der Armen war beinahe ganz verschwunden. Denn da alle Familienväter nach Baldomers Beispiel ihre Arbeiten auch mit Gott anfingen und beendeten, so verbreitete sich auch der Segen Gottes reichlich unter ihnen. Das große Tagwerk, dass ihm die ewige Liebe aufgetragen hatte, war getan, und Gott wollte den treuen Diener Baldomer nun zur ewigen Belohnung seiner Verdienste abrufen. Er starb im Jahr 660, verehrt schon damals wie ein Heiliger, und allgemein betrauert. So wie einst bei dem Tod der menschenfreundlichen Tabitha, standen nun auch die Witwen und Waisen um seine Leiche herum und weinten und zeigten die Röcke und Kleidungsstücke, die ihnen der Heilige verschafft hatte.

Am Grab Baldomers geschahen viele, unleugbare und erstaunenswürdige Wunder, die nach strenger Untersuchung die Ursache dafür waren, warum Baldomer von der Kirche in die Zahl der Heiligen gesetzt wurde.

Liebe Handwerker! Möchte euch der heilige Baldomer oft im Sinn sein. Von ihm lernt ihr, wie man es anzufangen habe, um mit Segen zu arbeiten. Von ihm lernt ihr, eures Namens „Meister“ wert zu werden, wenn ihr nicht bloß den zeitlichen Unterricht der Lehrlinge, sondern auch ihr Seelenheil in väterliche Fürsorge nehmt und so ihnen alles werdet, um alle für Gott und die Heiligkeit zu gewinnen.

Aber allen Christgläubigen ist er ein nachahmungswürdiges Beispiel der Liebe und des tätigen Christentums, mit dem er viel weise Klugheit verband. Er liebte aber nicht, um geliebt zu werden, sondern in aller Herzen die Liebe Gottes zu entflammen. Er war ein Kinderfreund und die lieben Kleinen waren gerne bei ihm. Aber er benützte diesen Anlass, um die jungen Herzen durch Worte des Heils zu beleben und sie für die Gnade Gottes offen zu behalten. Er verband Gottseligkeit mit unverdrossenem Arbeitsfleiß und zeigte allen Christgläubigen, wie passend Beten und Arbeiten zusammen gehören.

von 26.02.2014 06:49

Faustina Kowalska: Eines Tages sah ich zwei Wege:

Der eine Breit mit Sand und Blumen


ausgestreut, voller Freuden und Musik tanzend und vergnügend sie kamen ans Ende und wurden nicht gewahr, dass der Weg hier abbrach. Unten gähnte ein fürchterlicher Abgrund, nämlich der Höllenschlund. Die Seelen fielen blindlings in den Abgrund, so wie sie gingen, vielen sie hinein. Ihre Zahl war so groß, dass man sie nicht zählen konnte.

Ich sah auch den zweiten Weg, vielmehr ein Pfad, denn er war schmal und mit Dornen und Steinen bedeckt, und die Menschen gingen ihn mit Tränen in den Augen und verschiedenen Leiden waren ihr Anteil. Einige stürzten auf die Steine, erhoben sich jedoch gleich und gingen weiter. Am Ende des Pfades lag ein herrlicher Garten, der mit allen Arten von Glück angefüllt war, und all die Seelen gingen dort hinein. Sie vergaßen sofort, im ersten Augenblick, ihre Leiden.





Matthäus 7,13 + 14



•13 »Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderben ist breit und ebenso die Straße, die dorthin führt. Viele sind auf ihr unterwegs. «
•14 »Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal. Nur wenige finden ihn.«

Jesus offenbart Schwester Faustina Kowalska:

"Künde der Welt Meine große, unergründliche Barmherzigkeit.

Bereite die Welt vor auf Meine zweite Ankunft.


Bevor ich als Richter komme, öffne Ich noch ganz weit die Tore Meiner Barmherzigkeit."

O Seelen der Menschen, wohin werdet ihr flüchten am Tage des göttlichen Zornes? Nehmt jetzt Zuflucht zur Quelle der Barmherzigkeit Gottes. 0, welch große Zahl von Seelen sehe ich, die Gottes Barmherzigkeit gepriesen haben und in Ewigkeit das Loblied singen werden.

Wer nicht durch die Pforten Meiner Barmherzigkeit eingehen will,

muss vor Meiner Gerechtigkeit erscheinen.

[mehr]


Worte Jesu an Dich!

Ich kenne dein Elend, die Kämpfe, die Drangsale, die Schwächen deines Leibes. Ich weiß um deine Feigheit, deine Sünden und trotzdem sage ich dir: “Gib mir dein Herz, liebe mich, so wie du bist!”
Wenn du darauf wartest, ein Engel zu werden, um der Liebe hinzugeben, wirst du mich nie lieben. Wenn du auch feige in der Erfüllung deiner Pflichten und in der Übung der Tugenden, wenn du auch oftmals in jene Sünden zurückfällst, die du nicht mehr begehen möchtest, ich erlaube dir nicht, mich nicht zu lieben. Lieb mich so wie du bist!
In jedem Augenblick und welcher Situation du dich auch befindest, im Eifer oder in der Trockenheit, in Treu oder Untreue, liebe mich, so wie du bist!
Ich will die Liebe deines armen Herzens. Wen du wartest, bis du vollkommen bist, wirst du mich nie lieben ...
Könnte ich nicht vielleicht aus einem Sandkörnchen einen Seraph machen, strahlend von Reinheit, Edelmut und Liebe? Bin ich nicht der Allmächtige?
Und wenn es mir gefällt, jene wunderbaren Wesen im Nichts zu belassen und die armselige Liebe deines Herzens zu bevorzugen, bin ich nicht immer der Herr meiner Liebe?
Mein Kind, lass mich dich lieben, ich will dein Herz.
Sicherlich will ich dich mit der Zeit umwandeln, doch heute, liebe mich so wie du bist!
Und ich wünsche, dass du dasselbe tust; ich will aus der Untiefe des Elends die Liebe aufsteigen sehen. - Ich liebe in dir auch deine Schwächen, ich liebe die Liebe der Armen und Armseligen. Ich will, dass aus den Elenden unaufhörlich der große Ruf aufsteigt: “Jesus ich liebe Dich!”
Ich will einzig und allein den Gesang deines Herzens, ich brauche nicht deine Weisheit und nicht deine Talente. Eines nur ist mir wichtig - dich mit Liebe arbeiten zu sehen.
Es sind nicht deine Tugenden, die ich wünsche. Wenn ich die solche geben sollte, du bist so schwach, dass dieselben nur deine Eigenliebe nähren würden - doch kümmere dich nicht darum. Ich hätte dich zu großen Dingen bestimmen können; nein, du wirst der unnütze Knecht sein. Ich werde dir sogar das wenige nehmen, dass du hast, weil ich dich nur für die Liebe erschaffen habe.
Heute stehe ich an der Pforte deines Herzens, wie ein Bettler, ich der König der Könige! Ich klopfe an und warte. Beeile dich, mir zu öffnen. Berufe dich nicht auf dein Elend. Wenn du deine Dürftigkeit vollkommen kenntest, würdest du vor Schmerz sterben.
Was mein Herz verwunden würde, wäre - zu sehen, dass du an mir zweifelst und es an Vertrauen zu mir fehlen ließest.
Ich will, dass du an mich denkst, in jeder Stunde des Tages und der Nacht. Ich will, dass du auch die unbedeutendsten Handlungen aus Liebe zu mir tust. Ich rechne auf dich, dass du mir Freude schenkst. Kümmere dich nicht darum, dass du keine Tugenden besitzest. Ich werde dir die meinen geben. Wenn du zu leiden haben wirst, werde ich dir die Kraft geben. Wenn du mir deine Liebe schenkst, werde ich dir soviel geben, dass du zu lieben verstehst - weit mehr, als du erträumen kannst. Denke jedoch daran, mich so zu lieben wie du bist!
Ich habe dir meine Mutter gegeben. Lasse alles, gar alles durch ihr so reines Herz hindurchgehen. Was auch kommen mag, warte ja nicht darauf, heilig zu werden, um dich der Liebe hinzugeben, du würdest mich nie lieben und nun gehe, gehe und lieb mich!
(Aus: “Ecce Mater Tua” )

Jesus sagt:


"Deshalb gibt es die Botschaften und Offenbarungen, um die Gnaden zu vermehren und viele Seelen zu retten, die vielleicht sonst nicht gerettet würden."
Ist das nicht Nächstenliebe pur?

von 25.02.2014 13:37

25. Februar Die heilige Walburga, Äbtissin von Heidenheim, + 25.2.779 - Fest: 25. Februar

Walburga stammt aus einer Familie, die viele Heilige hervorgebracht hat. Der Vater, ein englischer Fürst, war der heilige Richard. Willibald, später Bischof von Eichstätt in Bayern, und Wunibald, der erste Abt des Klosters Heidenheim, waren Brüder Walburgas. Und zu Sankt Bonifatius, dem Apostel der Deutschen, sagte Walburga Onkel. Das war eine große Heiligkeit in dieser gottgesegneten Familie.

Weil alle Heiligen in der Nachfolge unseres Herrn Jesus Christus Kreuzträger sind, kam auch Walburga früh in diese Leidensschule. Mit jungen Jahren verlor sie Vater und Mutter durch den Tod. Die beiden Brüder halfen dem großen Onkel Bonifatius als Missionare bei der Bekehrung unserer Vorfahren, und Walburga blieb vereinsamt daheim, wo sie in einem Kloster erzogen wurde.

Darüber verging die Zeit, bis eines Tages ein Brief von den Ufern des Mains Walburga erreichte. Der heilige Bonifatius hatte den Brief geschrieben und darin stand, die Verhältnisse in der deutschen Mission seien nun soweit geordnet, dass auch Missionsschwestern eingesetzt werden könnten, welche die Predigt des Glaubensboten durch die christliche Caritas unterstützen müssten. Deshalb solle Walburga zu ihm und ihren Brüdern nach Deutschland kommen und auch noch andere Missionsschwestern mitbringen.

Walburga las den Brief mit großer Freude, und wenige Wochen später bestieg sie mit dreißig gleichgesinnten Frauen das Schiff und gelangte nach stürmischer Meerfahrt an die Mündung des Rheins und fuhr den Rhein hinauf bis Mainz, wo sie die beiden Brüder und den Onkel nach langen Jahren wiedersah. Es war ein frohes Wiedersehen, und nachdem sich die vier Heiligen erst einmal gründlich ausgesprochen hatten, ging Walburga mit den Gefährtinnen rüstig und fleißig an die Missionsarbeit. Zu Heidenheim wurde neben Wunibalds Männerkloster auch eine Frauenabtei gebaut, der Walburga als Äbtissin vorstand, dreißig Jahre lang. Die Schwestern pflegten die Kranken, nahmen sich der Waisenkinder an und gründeten Schulen, in denen sie die Mädchen unterrichteten und durch Wort und Beispiel zu christlichen Menschen erzogen. Es war eine segensreiche Arbeit.

Im Jahr 779 starb die heilige Walburga. Ihre Überreste gelangten später nach Eichstätt in die Walburgakirche, wo sie sich heute noch befinden. Eigentümlich ist es, dass aus ihrem Grabmal ständig eine geringe wasserklare Flüssigkeit fließt, das sogenannte Walburgisöl, das, im gläubigen Vertrauen gebraucht, schon in vielen Krankheiten geholfen hat. So ist es auch zu verstehen, dass Sankt Walburgas Grab ein vielbesuchter Wallfahrtsort war und es heute noch ist.

Walburga war also die erste Missionsschwester in Deutschland. Ehre sei ihr daher für alle Zeit und bis in Ewigkeit.

von 24.02.2014 16:46

24. Februar Der heilige Apostel Matthias, Martyrer von Judäa, + 63-74 - Fest: 24. Februar

Etwa ein Stündchen Wegs vom Hohen Dom zu Trier die Mosel aufwärts erhebt sich breit und wuchtig aus der Niederung am Fluss, grau und verwittert, ein mächtiges Gotteshaus aus alter Zeit. Jahrhundertelang haben unsere Vorfahren in Ehrfurcht daran gebaut und haben keine Mühen und keine Kosten gescheut, bis das herrliche Werk vollendet war zu Ehren des heiligen Matthias, der dort als einziger Apostel diesseits der Alpen die letzte Ruhestätte gefunden hat, hochverehrt von den Völkern, die ringsum wohnen.

Nach der Legende ist Betlehem der Geburtsort des heiligen Matthias. Als der liebe Heiland zu Beginn des öffentlichen Lebens aus der Schar der Jünger die zwölf Apostel auswählte, war Matthias allerdings nicht unter ihnen. Wohl gehörte er zu der Schar der zweiundsiebzig Jünger. Warum, wann und wie aber wurde Matthias in die Schar der Apostel aufgenommen?

Judas hatte, wie wir uns erinnern, versagt und den Heiland verraten und verkauft. Weil er also ausfiel, gab es eine Lücke unter den Zwölfen. Bei den vielen Aufregungen, die sich nach der Auferstehung Jesu in der Osterwoche einstellten, kam niemand auf den Gedanken, den Verräter durch einen anderen zu ersetzen. Anschließend zogen die Jünger auf das Geheiß des Herrn nach Galiläa, wo ihnen der Auferstandene mehrmals erschien, und von dort wanderten die Jünger wieder nach Jerusalem zurück, um Zeugen bei der Himmelfahrt Jesu zu sein.

Nach der Himmelfahrt versammelten sich die Apostel und die übrigen Jünger im Abendmahlssaal, um betend die angekündigte Herabkunft des Heiligen Geistes zu erwarten. Da endlich wurde es stiller um sie, und langsam kamen sie wieder so weit, dass sie nachdachten, Petrus vor allem; denn er war jetzt derjenige, der nach des Herrn Heimgang die Verantwortung trug. Petrus dachte nach, und da kam es ihm zum Bewusstsein, dass der Verräter vor dem Pfingstfest noch ersetzt werden müsse, damit bei der Herabkunft des Heiligen Geistes die Zwölfzahl wieder aufgefüllt sei und damit sie als die ersten Missionare zu zwölft die Sendung erhielten, die Frohbotschaft in der ganzen Welt zu verkünden.

So kam es zur Wahl eines neuen Apostels, und wie es bei der Wahl zuging, wird im Neuen Testament erzählt. Zwei Männer, Joseph und Matthias mit Namen, wurden ausersehen, und Petrus warf über sie das Los, und das Los fiel auf Matthias, und Matthias wurde den elf Aposteln beigezählt. Man kann wohl sagen, dass diese Wahl eine gute und glückliche war, denn Matthias war einer von denen, auf die man sich verlassen konnte. Nach der Legende hat er in Äthiopien, also in Afrika, die Frohbotschaft verkündet, bis auch er das Los aller übrigen Apostel außer Johannes teilte und durch Enthauptung das Leben für Christus hingeben durfte.

Auf weiten Wegen kamen später die Überreste des heiligen Matthias durch die heilige Kaiserin Helena in die Stadt Trier an der Mosel, die dadurch zu einem vielbesuchten Wallfahrtsort wurde bis in unsere Zeit.

Leider gibt es auch heutzutage manche, die wie der Verräter Judas für Geld oder weil ihnen die Zugehörigkeit peinlich ist oder für eine gutbezahlte Stellung den Glauben an Christus aufgeben und aus der katholischen Kirche austreten. Das ist eine Armseligkeit und Treulosigkeit sondergleichen.


Der heilige Prätextatus, Bischof und Martyrer von Rouen, Frankreich,

+ 24.2.588 – Fest: 24. Februar




Dieser mit himmlischer Weisheit und dem Geist Gottes erfüllte Mann war der Nachfolger des heiligen Flavius auf dem bischöflichen Stuhl zu Rouen und zeichnete sich durch seinen apostolischen Eifer für die Verherrlichung der Kirche Jesu auf der 3. Kirchenversammlung zu Paris und auf der zu Tours im Jahr 566 rühmlich aus. Es war im unerforschlichen Ratschluss der heiligen Vorsehung beschlossen, dass seine Sanftmut und Geduld den schwersten Prüfungen ausgesetzt sein sollte, denn der friedliebende und gerechte Heilige wurde bei König Chilperich von Frankreich verleumderisch angeklagt, als versuche er das Volk gegen ihn aufzuwiegeln. Diese schändliche und von seinen Feinden erdichtete Anklage war die Quelle aller seiner schweren und langwierigen Verfolgungen, wurde schließlich sogar die Ursache seines Martertodes. Der heilige Oberhirt verwendete den größten Teil seiner Einkünfte zur Unterstützung der Armen und Unglücklichen, und diesen Hang zum Wohltun missbrauchten böse, lasterhafte Menschen, denen der Diener Gottes wegen seiner Frömmigkeit verhasst war, und zeigten ihn bei dem verblendeten König an, dass er das Volk gegen die Regierung aufwiegle. Chilperich geriet in eine rasende Wut und befahl sogleich, den Majestätsverbrecher von seinem bischöflichen Stuhl zu reißen, ihn zu fesseln und gefangen zu nehmen und versammelte dann die Bischöfe des fränkischen Reiches, über ihn das Verdammungsurteil zu sprechen. Umsonst widerlegte der schuldlose Heilige gründlich alle ihm zur Last gelegten Verbrechen und besonders den angeschuldigten Kirchenraub. Umsonst verteidigten Aetius, der Erzdiakon von Paris, und der ehrwürdige Gregor, Bischof von Tours, die Unschuld ihres Mitbruders. Die Rache des Königs wurde zwar für dieses Mal durch unwiderlegbare gestillt, aber alle List wurde angewendet, um den Verhafteten in Fallstricke zu verwickeln, dass es wenigstens doch einen Schein von Gerechtigkeit hatte, ihn gewalttätig zu unterdrücken. In einem Gespräch mit einem Höfling sagte der heilige Oberhirt, dass Meroveus, wenn er auf dem Thron säße, durch sein liebevolles Benehmen sich die Achtung aller seiner Untertanen erwerben würde. Dies wurde dem König mit dem Zusatz hinterbracht, dass er es selbst eingestanden habe, Chilperich verdiene nicht, König zu sein, und aller Verteidigung ungeachtet, Prätextatus aus seinem Bistum vertrieben und in das Elend verwiesen. Mit unerschütterlicher Geduld ertrug er Verbannung und Armut und erst nach dem Tod des Königs wurde er von dessen Nachfolger Gunthram, der die Sache auf der Synode zu Mascon genau untersuchen ließ, für unschuldig erklärt und in sein Bistum zurückberufen. Als bei seiner Ankunft in Rouen alle Bischöfe über den endlichen Sieg seiner Unschuld frohlockten und das Volk bei dem Anblick ihres heiligen, misshandelten Bischofs in leuten Freudenjubel ausbrach, soll die rachgierige Fredegundis, die verwitwete Königin, mit Hohn gesagt haben: Auf diese allgemeine Freude folgt gewiss bald wieder eine Verbannung.

Mit rastlosem Eifer verwaltete nun der Heilige sein bischöfliches Amt, bis ihn am heiligen Osterfest im Jahr 588 Mörder am Altar überfielen, wo er gerade das allerheiligste Opfer verrichtete, und ihn so gefährlich verwundeten, dass er bald darauf seinen Geist aufgab. Jedermann hielt die schändliche Fredegundis für die Urheberin dieser gräulichen Mordtat.

von 23.02.2014 13:38

Kardinalserhebungen mit Benedikt XVI. – Konsistorium zum Ehesakrament ohne Benedikt XVI.?
22. Februar 2014 14:25 | Mitteilung an die Redaktion
Papst Franziskus auf dem Weg ins Konsistorium(Vatikan) Papst Franziskus kreierte am Samstag vormittag 19 neue Kardinäle, darunter mit dem Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre, Gerhard Ludwig Müller, auch einen Deutschen. An der Zeremonie im Petersdom nahm auf Wunsch von Papst Franziskus überraschend auch Benedikt XVI. teil. Die Teilnahme stellt die Kirche nach wie vor vor protokollarische Schwierigkeiten. Warum aber wird Benedikt XVI. zu einer solchen Zeremonie eingeladen, nicht aber zum inhaltlich relevanteren Konsistorium der vergangenen Tage?

Am Vormittag leisteten die neuen Kardinäle im Petersdom ihren Treue- und Gehorsamseid. Papst Franziskus überreichte ihnen das Kardinalsbirett, den Kardinalsring und die Ernennungsurkunde für die Titelkirche, der sie nun im Bistum Rom vorstehen. Kardinal Müller wurde als Kardinal-Diakon vom Papst die Kirche Sant’Agnese in Agone an der zentralen Piazza Navona in Rom als Titularkirche zugewiesen.

Der ebenfalls zum Kardinal erhobene neue Staatssekretär Pietro Parolin grüßte Papst Franziskus und anschließend auch Benedikt XVI., den „emeritierten Papst“, so die offizielle Sprachregelung. Eine Geste, die von einem langen Applaus der Kardinäle begleitet wurde.

Die Einladung an den vor fast einem Jahr abgetretenen Papst Benedikt XVI., an der Zeremonie teilzunehmen, soll die Kontinuität in der Kirche unterstreichen. Dennoch erinnert jeder Akt von Benedikt XVI. seit seinem Amtsverzicht an eine irritierende und zwiespältige Situation. Der emeritierte Papst nimmt an der Zeremonie zur Erhebung neuer Kardinäle teil, wie es vom amtierenden Papst aus verständlichen Gründen gewünscht ist. Sollte er nicht ebenso am Konsistorium des Kardinalskollegiums teilnehmen, wie es am Donnerstag und Freitag im Vatikan tagte? Und sollte er nicht dort vielmehr seine Stimme erheben, notfalls erneut gegen seinen theologischen Gegenspieler Kardinal Walter Kasper?

Kasper gehört zum Kreis der emeritierten Kurienkardinäle, er ist über 80, gehört nicht mehr zu den Papst-Wählern. Dies alles hat er mit Benedikt XVI. gemeinsam. Nur: während der deutsche Papst im Kloster in den Vatikanischen Gärten lebt, greift der deutsche Kardinal aktiv in die brisantesten Diskussionen in der Katholischen Kirche ein und dies an führender Stelle. Mit seiner Exklusivstellung, die ihm Papst Franziskus als einzigen Referenten zum Thema Ehesakrament beim jüngsten Konsistorium zuerkannte, gab er der aktuellen Debatte die Richtung vor. Das besondere Lob von Papst Franziskus für Kaspers Ausführungen bestätigt, daß die Wahl nicht zufällig auf den deutschen Theologen fiel und dieser seine Aufgabe wunschgemäß erfüllt hatte. Mit dem Lob wollte Papst Franziskus die Unruhe und Kritik im Kardinalskollegium gegen den deutschen Purpurträger eindämmen.

Die Asymmetrie zwischen Ratzinger und Kasper, den beiden deutschen Theologen und Gegenspielern der jüngsten Zeit, ist unverkennbar.

Text: Giuseppe Nardi

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