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von esther10 17.01.2016 00:48

Debatte - nach Übergriffen an Silvester
Attackierte Frau floh panisch vom Schlossplatz
Von Carolin Klinger 08. Januar 2016 - 08:00 Uhr


Auch die Stuttgarter Polizei untersucht Überfälle aus der Silvesternacht.
Foto: dpa
15 Frauen haben inzwischen Vorfälle aus der Silvesternacht in Stuttgart zur Anzeige gebracht. Eine Schorndorferin berichtet von sexuellen Übergriffen. Die Polizei hält diese für Ablenkungsmanöver der Täter - diskutieren Sie mit!

Stuttgart - Eigentlich wollte Daniela S. (Name von der Redaktion geändert) nur auf dem Stuttgarter Schlossplatz das Neue Jahr begrüßen. Doch als sie gemeinsam mit ihrer Freundin um kurz vor Mitternacht am Königsbau ankam, fühlte sie sich plötzlich von Männern mit nordafrikanischem Aussehen umzingelt. Einer von ihnen fasste der 28-Jährigen an den Po. „Als ich mich zu ihm umdrehte, um ihm die Meinung zu sagen, lachte die ganze Gruppe nur“, berichtet die junge Frau. Währenddessen nutzte ein weiterer Mann die Gelegenheit, und bedrängte ihre Freundin. Auch der erste Täter ging noch einmal zum Angriff über und betatschte Daniela S. „am Po und im Intimbereich“. Die beiden Frauen gerieten in Panik und flohen aus der Menschenmenge. Nach der Berichterstattung und dem Zeugenaufruf in unserer Zeitung erstattete Daniela S. Anzeige in ihrem Wohnort Schorndorf.

Von einem ähnlichen Vorfall berichtet ein Passant, der sich in der Stuttgarter Innenstadt um kurz nach Mitternacht vor dem Kunstmuseum aufhielt. Auch in diesem Fall näherte sich eine kleine Gruppe von Männern zwei Frauen und bedrängten sie. Die Frauen schrien und rannten davon.

Immer mehr Übergriffe werden in Stuttgart bekannt

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat die Polizei bereits in der Silvesternacht einen Tatverdächtigen aufgrund von Zeugenhinweisen festgenommen: Der 20-jährige Mann soll zwei junge Frauen im Alter von 15 und 18 Jahren sexuell belästigt haben. Bei dem Verdächtigen, der nun in Untersuchungshaft sitzt, handelt es sich um einen irakischen Asylbewerber. „Wir prüfen, ob es einen Zusammenhang zu den Vorfällen am Schlossplatz gibt“, sagt Polizeisprecher Jens Lauer. Zudem seien bei dem jungen Mann zwei Smartphones sichergestellt worden. Momentan untersucht die Polizei, ob diese Handys aus Straftaten stammen. Ermittlungen zu Hintergründen, Motivation und möglichen Komplizen dauern noch an. Die Übergriffe, von denen die Zeugen berichten, spielten sich laut Lauer rund um den Schlossplatz und in der näheren Umgebung ab.

Auch die Täterbeschreibungen und die Vorgehensweise ähnelten sich: Demnach handelte es sich um Männer, die ein nordafrikanisches oder arabisches Aussehen haben. Sie hinderten die Frauen am Weitergehen, bedrängten und berührten sie unsittlich. In manchen Fällen raubten die Täter Handys und Handtaschen. „Auffällig ist, dass die Männer meist in Gruppen auftraten“, sagt Lauer. Dies sei eine Vorgehensweise, die der Polizei bisher unbekannt war. „Es hatte aber nicht die Dimension wie in Köln“, sagt Lauer.

Die Täter hatten es auf Handys und Handtaschen abgesehen

Bei den Fällen in Stuttgart war es den Tätern vor allem um Diebstahl gegangen, mutmaßt die Polizei. „Wenn man eine Frau in der Menge anrempelt, wird sie sofort nach ihrer Handtasche greifen. Berührt man sie aber unsittlich, wird ihr ihre Handtasche erst einmal egal sein“, erklärt Lauer die Vorgehensweise der Täter. Die sogenannte Antanz-Masche, bei der Täter ihre Opfer in Diskotheken antanzen, um sie dann zu beklauen, komme immer wieder vor. „Auf offener Straße haben wir das aber noch nicht erlebt.“

Die Kriminalpolizei Stuttgart hat inzwischen eine Ermittlungsgruppe gebildet und prüft, ob es Zusammenhänge zwischen den Taten gibt. Ob die Polizei aus den Vorfällen aus der Silvesternacht im Hinblick auf Großveranstaltungen Konsequenzen zieht, kann Lauer noch nicht sagen: „So weit sind wir noch nicht. Wir müssen zunächst die weiteren Ermittlungen abwarten, bevor wir daraus Schlüsse für andere Veranstaltungen ziehen.“

Restaurant Cavos lobt Stuttgarter Polizei

Ein Lob an die Stuttgarter Polizei verfasste das Restaurant Cavos auf seiner Facebook-Seite. Die Betreiber verwiesen auf einen Vorfall vom Dienstag, bei dem eine Gruppe von „acht halbstarken Afghanen, Pakistanis, oder was auch immer“ die Türsteher des griechischen Restaurants beleidigten und bespuckten. Die alarmierte Polizei sei innerhalb kürzester Zeit zur Stelle gewesen und habe die Männer abgeführt. „Weil die Polizei aktuell in der Kritik steht, wollten wir die Stuttgarter Polizei ausdrücklich für ihre Arbeit loben“, begründet Betreiber Hiki Shikano Ohlenmacher die öffentliche Nachricht, die im Netz für Diskussionen sorgte.

Ein Angebot, auf das Daniela S. nicht so schnell zurückkommen wird. Abends will sie erst gar nicht mehr ohne Begleitung nach Stuttgart kommen: „Dieses Gefühl der Erniedrigung und der Hilflosigkeit kann ich nicht vergessen.“

Hier geht es weiter
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/in...469f6ea0b6.html

von esther10 17.01.2016 00:38

Ergebnisse der Razzia werden erst am Sonntag erwartet.
(Foto: twitter.com@chefreporterNRW)
Samstag, 16. Januar 2016


Großrazzia in Düsseldorf
300 Polizisten durchsuchen Maghreb-Viertel

Mit mehreren Hundert Beamten ist die Polizei in Düsseldorf zu einer Razzia in das sogenannte Maghreb-Viertel eingerückt. Ermittlungen hätten ergeben, "dass sich hier zu bestimmten Zeiten Personen treffen und aufhalten, die im Verdacht stehen, Taschen- und Gepäckdiebstähle sowie Straßenraub- aber auch Drogendelikte zu begehen", hieß es zur Begründung.


http://www.n-tv.de/politik/Immer-mehr-No...le16773081.html

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Viele Maghreb Staaten weigern sich vor der Aufnahme nach Europa geflüchteter Menschen. 16.01.16
Abgeschobene Flüchtlinge aus der EU
Maghreb-Staaten verweigern Aufnahme

Zahl der Anträge steigt stark: Immer mehr Nordafrikaner beantragen Asyl 15.01.16



http://www.n-tv.de/politik/Maghreb-Staat...le16782316.html

Auch die Bundespolizei und städtische Behörden beteiligten sich an dem Großeinsatz in dem Viertel rund um den Bahnhof. Erste Ergebnisse sollen aber erst am Sonntag bekanntgegeben werden. Das Stadtgebiet gilt als Rückzugsort für nordafrikanische Banden - daher der Name Maghreb-Viertel. Allein in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt haben die Behörden einem früheren Polizeibericht zufolge rund 2200 Personen im Visier, die als Tatverdächtige für Antanzdiebstähle und Raubüberfälle in Frage kommen.

Vor allem auch Nordafrikaner sollen für die Übergriffe an Silvester in Köln verantwortlich sein. Ein Sprecher der Polizei sagte aber "Focus Online", dass es keinen Zusammenhang mit den Kölner Ereignissen gebe. Das sei nicht der Anlass gewesen. Bei dem Einsatz gehe es um die "Fortführung unserer Strategie". Die Politik diskutiert derzeit über Möglichkeiten, straffällige Marokkaner, Algerier und Tunesier leichter abzuschieben und ihre Länder zur Zurücknahme zu bewegen.
http://www.n-tv.de/politik/300-Poliziste...le16783951.html
Quelle: n-tv.de , jki/dpa

von esther10 17.01.2016 00:36

Papstanworten auf die großen Fragen der Kleinen


Der Papst und die Kinder - AFP


16/01/2016 12:35SHARE:
Kinder sind die besten Interviewer der Welt: So hatte Papst Franziskus beim Weltfamilientreffen in Philadelphia Fragen von Kindern kommentiert. Aus den Antworten des Papstes auf über 200 Briefe ist nun ein Buch entstanden, Pater Antonio Spadaro von der Zeitschrift Civiltà Cattolica hat die Antworten des Papstes aufgezeichnet, ab März erscheint das Buch dann auch auf Deutsch.

Was hat Gott vor der Erschaffung der Welt gemacht? „Er hat geliebt“. Es sind einfache Antworten, direkt und ohne große Komplikation, die sich in dem Band finden. Die Briefe kamen aus der ganzen Welt von Kindern von sechs bis dreizehn Jahren, unter anderem aus Albanien, China, Nigeria und Lagern für syrische Flüchtlinge.

(rv 16.01.2016 ord)

von esther10 17.01.2016 00:35

Blaulicht aus der Region Stuttgart
Streit in Flüchtlingsunterkunft eskaliert
Von red 17. Januar 2016 - 10:37 Uhr


Am Samstagabend ist ein Streit in einer Flüchtlingsunterkunft in Kornwestheim eskaliert. (Symbolbild) Foto: Shutterstock/igor.stevanovic (Symbolbild)

In einer Flüchtlingsunterkunft in Ludwigsburg ist am Samstagabend ein Streit eskaliert - Zwei Asylsuchende erlitten dabei Stichverletzungen. Diese und weitere Meldungen der Polizei aus der Region Stuttgart.

Kornwestheim: Am Samstagabend hat ein Streit in einer Flüchtlingsunterkunft in Kornwestheim (Kreis Ludwigsburg) mit Stichwunden geendet.

Wie die Polizei berichtet, soll ein 25-jähriger Asylsuchender zunächst im Treppenhaus einer Unterkunft für Flüchtlinge in der Villeneuvestraße auf andere Zuwanderer getroffen sein. Plötzlich kam es gegen 22.30 Uhr zum Streit zwischen dem 25-Jährigen und drei weiteren Männern, die offenbar nicht in dieser Unterkunft untergebracht sind.

Der Streit eskalierte kurz darauf. Einer der drei Männer soll dabei ein Messer gezückt haben, mit dem er den 25-Jährigen am Oberkörper Stichverletzungen zufügte. Vermutlich wurde dabei ein weiterer 28-jähriger Asylsuchender verletzt. Nur wenig später soll der Täter mit den beiden anderen Männern geflüchtet sein.

Bewohner der Flüchtlingsunterkunft alarmierten die Polizei. Sowohl der 25- als auch der 28-Jährige wurden von den Rettungskräften ins Krankenhaus eingeliefert. Beide erlitten leichte Verletzungen und konnten am Sonntag das Krankenhaus wieder verlassen.

Das Kriminalkomissariat ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/in...fa21a1d962.html

***

Feinstaubalarm

http://www.stuttgarter-zeitung.de/

von esther10 17.01.2016 00:29

BOTSCHAFT VON PAPST FRANZISKUS
ZUM WELTTAG DES MIGRANTEN UND FLÜCHTLINGS
[17. Januar 2016]



„Migranten und Flüchtlinge sind eine Herausforderung.
Antwort gibt das Evangelium der Barmherzigkeit“


Liebe Brüder und Schwestern!

In der Verkündigungsbulle des außerordentlichen Jubiläums der Barmherzigkeit habe ich daran erinnert, dass „es […] Augenblicke [gibt], in denen wir aufgerufen sind, in ganz besonderer Weise den Blick auf die Barmherzigkeit zu richten und dabei selbst zum wirkungsvollen Zeichen des Handelns des Vaters zu werden“ (Misericordiae vultus, 3). Tatsächlich möchte die Liebe Gottes alle und jeden erreichen und jene, die die Umarmung des Vaters annehmen, in ebensolche Arme verwandeln, die sich öffnen und schließen, auf dass sich jeder wie ein Kind geliebt wisse und sich in der einen Menschheitsfamilie „zu Hause“ fühle. Auf diese Weise erreicht die väterliche Sorge Gottes alle, wie beim Hirten und der Herde, doch erweist sie sich besonders einfühlsam gegenüber den Bedürfnissen der verwundeten, ermatteten oder kranken Schafe. So hat Jesus Christus zu uns über den Vater gesprochen, um uns zu verstehen zu geben, dass Er sich über den von körperlichem oder moralischem Elend verwundeten Menschen beugt und dass sich die Wirkung der göttlichen Barmherzigkeit umso mehr offenbart, je schlimmer dessen Zustand wird.

In unserer Zeit steigen die Migrationsströme in allen Regionen der Erde stetig an: Vertriebene und Menschen auf der Flucht aus ihren Heimatländern fragen Einzelne und Gesellschaften an, werden dabei zur Herausforderung für die traditionelle Lebensweise und bringen zuweilen den kulturellen und sozialen Horizont, den sie vorfinden, durcheinander. Immer häufiger erleiden die Opfer der Gewalt und der Armut beim Verlassen ihrer Herkunftsregionen das menschenverachtende Treiben der Schleuser auf ihrer Reise dem Traum einer besseren Zukunft entgegen. Sofern sie dann den Missbrauch und die Widerwärtigkeiten überleben, sehen sie sich mit Umgebungen konfrontiert, die von Verdächtigungen und Ängsten geprägt sind. Schließlich stoßen sie nicht selten auf einen Mangel an klaren und praktikablen Regelungen, welche die Aufnahme steuern und – unter Beachtung der Rechte und Pflichten aller Beteiligten – kurz- wie langfristige Integrationsmöglichkeiten vorsehen sollen. Mehr denn je rüttelt das Evangelium der Barmherzigkeit heute die Gewissen der Menschen wach, es verhindert, dass man sich an das Leid des anderen gewöhnt, und zeigt Antwortmöglichkeiten auf, die in den theologalen Tugenden des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe wurzeln und sich in den Werken der geistigen und leiblichen Barmherzigkeit ausdrücken.

Auf der Grundlage dieser Feststellung war es mein Wunsch, dass der Welttag des Migranten und Flüchtlings 2016 dem Thema „Migranten und Flüchtlinge sind eine Herausforderung. Antwort gibt das Evangelium der Barmherzigkeit“ gewidmet wird. Die Migrationsströme sind inzwischen ein strukturelles Phänomen und die erste Frage, die sich aufdrängt, betrifft die Überwindung der Notphase, um Programmen Raum zu geben, die die Ursachen der Migrationen, die dadurch bedingten Veränderungen sowie die Folgen in den Blick nehmen, die den Gesellschaften und Völkern ein neues Gesicht geben. Täglich jedoch fragen die tragischen Schicksale von Millionen von Männern und Frauen die internationale Gemeinschaft an, angesichts des Auftretens inakzeptabler humanitärer Krisen in zahlreichen Regionen der Welt. Die Gleichgültigkeit und das Schweigen führen zur Mittäterschaft, wenn wir als Zuschauer Zeugen des Todes durch Erstickung, Entbehrung, Gewalt und Schiffbrüchen werden. Ob in großem oder geringem Ausmaß, stets handelt es sich um Tragödien, wenn dabei auch nur ein einziges Menschenleben verloren geht.

Die Migranten sind unsere Brüder und Schwestern, die ein besseres Leben suchen fern von Armut, Hunger, Ausbeutung und ungerechter Verteilung der Ressourcen der Erde, die allen in gleichem Maße zukommen müssten. Ist es etwa nicht der Wunsch jedes Menschen, die eigene Lebenssituation zu verbessern und einen redlichen und legitimen Wohlstand zu erlangen, um ihn mit seinen Lieben zu teilen?

In diesem Augenblick der Menschheitsgeschichte, der stark von den Migrationen geprägt ist, ist die Frage der Identität keineswegs zweitrangig. Wer auswandert, ist nämlich dazu gezwungen, einige Eigenheiten zu verändern, die seine Person ausmachen, und zugleich, selbst ohne es zu wollen, zwingt er auch denjenigen, der ihn aufnimmt, zur Veränderung. Wie kann man diesen Wandel leben, dass er nicht zum Hindernis der echten Entwicklung wird, sondern Gelegenheit für ein wahrhaft menschliches, soziales und spirituelles Wachstum wird und dabei jene Werte respektiert und gefördert werden, die den Menschen immer mehr zum Menschen werden lassen in der rechten Beziehung zu Gott, zu den anderen und zur Schöpfung?

In der Tat wird die Anwesenheit der Migranten und der Flüchtlinge zur ernsthaften Herausforderung für die verschiedenen Aufnahmegesellschaften. Diese müssen sich neuen Tatsachen stellen, die sich als unberechenbar erweisen können, wenn man sie nicht entsprechend vermittelt, handhabt und steuert. Wie kann erreicht werden, dass die Integration zur gegenseitigen Bereicherung wird, den Gemeinschaften positive Wege eröffnet und der Gefahr der Diskriminierung, des Rassismus, des extremen Nationalismus und der Fremdenfeindlichkeit vorbeugt?

Die biblische Offenbarung ermutigt zur Aufnahme des Fremden und begründet dies mit der Gewissheit, dass sich auf diese Weise die Türen zu Gott öffnen und auf dem Antlitz des anderen die Züge Jesu Christi erkennbar werden. Zahlreiche Institutionen, Vereine, Bewegungen, engagierte Gruppen, diözesane, nationale und internationale Einrichtungen erfahren das Staunen und die Freude des Festes der Begegnung, des Austausches und der Solidarität. Sie haben die Stimme Jesu Christi erkannt: „Ich stehe vor der Tür und klopfe an“ (Off 3,20). Und doch hören die Debatten bezüglich der Bedingungen und Grenzen der Aufnahme nicht nur auf der Ebene der Politik der Staaten, sondern auch in manchen Pfarrgemeinden, die die gewohnte Ruhe gefährdet sehen, nicht auf zuzunehmen.

Wie kann die Kirche angesichts solcher Fragen anders handeln, als sich vom Beispiel und von den Worten Jesu Christi inspirieren zu lassen? Die Antwort des Evangeliums ist die Barmherzigkeit.

Diese ist zuallererst das im Sohn offenbarte Geschenk Gottes des Vaters: In der Tat ruft die von Gott empfangene Barmherzigkeit Gefühle einer freudigen Dankbarkeit hervor aufgrund der Hoffnung, die uns das Geheimnis der Erlösung im Blute Christi eröffnet hat. Sodann nährt und stärkt sie die Solidarität gegenüber dem Nächsten als Erfordernis einer Antwort auf die unentgeltliche Liebe Gottes, die „ausgegossen [ist] in unsere Herzen durch den Heiligen Geist“ (Röm 5,5). Tatsächlich ist ein jeder von uns verantwortlich für seinen Nachbarn: Wir sind Hüter unserer Brüder und Schwestern, wo immer sie leben. Die Pflege guter persönlicher Kontakte und die Fähigkeit, Vorurteile und Ängste zu überwinden, sind wesentliche Zutaten, um eine Kultur der Begegnung zu betreiben, in der man nicht nur bereit ist zu geben, sondern auch von den anderen zu empfangen. Die Gastfreundschaft lebt ja vom Geben und vom Empfangen.

In dieser Perspektive ist es wichtig, die Migranten nicht nur von ihrem legalen oder illegalen Status her zu betrachten, sondern vor allem als Personen, die, wenn sie in ihrer Würde geschützt werden, zum Wohlstand und zum Fortschritt aller beitragen können, besonders wenn sie auf verantwortliche Weise Pflichten übernehmen gegenüber jenen, die sie aufnehmen, und das materielle und geistige Erbe des Aufnahmelandes anerkennend respektieren, indem sie seine Gesetze befolgen und seine Lasten mittragen helfen. Die Migrationen lassen sich allerdings nicht auf die politische und gesetzgeberische Dimension reduzieren, noch auf die ökonomischen Wirkungen und das reine Nebeneinander unterschiedlicher Kulturen auf demselben Territorium. Diese Gesichtspunkte verhalten sich komplementär zum Schutz und zur Förderung der menschlichen Person, zur Kultur der Begegnung der Völker und der Einheit, wo das Evangelium der Barmherzigkeit zu Wegen inspiriert und ermutigt, die die gesamte Menschheit erneuern und verwandeln.

Die Kirche steht an der Seite all jener, die sich darum bemühen, das Recht eines jeden auf ein Leben in Würde zu schützen, vor allem, wenn dieser von seinem Recht Gebrauch macht, nicht auszuwandern, um zur Entwicklung des Ursprungslandes beizutragen. Auf seiner ersten Ebene sollte dieser Prozess die Notwendigkeit einschließen, die Länder zu unterstützen, aus denen die Migranten und Flüchtlinge kommen. Dadurch wird bestätigt, dass die Solidarität, die Zusammenarbeit, die internationale gegenseitige Abhängigkeit und die gerechte Verteilung der Güter der Erde grundlegende Elemente sind, um sich vor allem in den Herkunftsregionen der Migrationsströme auf tiefe und wirkungsvolle Weise zu engagieren, damit jene Ungleichgewichte ein Ende nehmen, welche die Personen dazu veranlassen, einzeln oder gemeinsam ihre natürliche und kulturelle Umgebung zu verlassen. Auf jeden Fall ist es notwendig, nach Möglichkeit von Anfang an den Weggang der Flüchtenden und die von Armut, Gewalt und Verfolgungen bedingten Massenauswanderungen abzuwenden.

Diesbezüglich ist es dringend erforderlich, dass die öffentliche Meinung korrekt informiert wird, nicht zuletzt um unbegründeten Ängsten und Spekulationen auf Kosten der Migranten vorzugreifen.

Niemand kann so tun, als fühle er sich nicht herausgefordert angesichts der neuen Formen der Sklaverei, die von kriminellen Organisationen betrieben werden, welche Männer, Frauen und Kinder als Zwangsarbeiter im Bauwesen, in der Landwirtschaft, in der Fischerei oder in anderen Bereichen des Marktes kaufen und verkaufen. Wie viele Minderjährige werden auch heute noch in Streitkräften zwangsrekrutiert, die sie zu Kindersoldaten machen! Wie viele Menschen sind Opfer des Organhandels, der Zwangsbettelei und der sexuellen Ausbeutung! Vor diesen schlimmen Verbrechen fliehen die Flüchtlinge unserer Zeit, die die Kirche und die menschliche Gemeinschaft anfragen, damit auch sie in der ausgestreckten Hand dessen, der sie aufnimmt, das Antlitz des Herrn entdecken können, „Vater des Erbarmens und […] Gott allen Trostes“ (2 Kor 1,3).

Liebe Migranten und Flüchtlinge, liebe Brüder und Schwestern! An der Wurzel des Evangeliums der Barmherzigkeit überschneiden sich die Begegnung und Aufnahme des anderen mit der Begegnung und Aufnahme Gottes: Den anderen aufnehmen bedeutet Gott selbst aufnehmen! Lasst euch nicht die Hoffnung und die Lebensfreude rauben, die aus der Erfahrung der göttlichen Barmherzigkeit hervorquellen, die sich in den Menschen offenbart, denen ihr auf euren Wegen begegnet. Ich empfehle euch der Jungfrau Maria, Mutter der Migranten und Flüchtlinge, und dem heiligen Josef, die die Bitternis der Auswanderung nach Ägypten erlebt haben. Ihrer Fürsprache empfehle ich auch jene, die der pastoralen und sozialen Sorge im Bereich der Migrationen Energie, Zeit und Ressourcen zur Verfügung stellen. Allen erteile ich von Herzen den Apostolischen Segen.

Aus dem Vatikan, am 12. September 2015, dem Gedenktag Mariä Namen

Franziskus
https://w2.vatican.va/content/francesco/...s-day-2016.html

von esther10 17.01.2016 00:27

Zwei CSU-Meldungen: Bayern boomt – Seehofers Ultimatum an Merkel

Veröffentlicht: 17. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble
Die CSU berichtet auf ihrer Facebook-Seite:alle_parlamente_01_59949a9a6f

LÖWENSTARK: Die Arbeitslosenquote in Bayern war im Jahr 2015 mit 3,6 Prozent so niedrig wie noch nie in diesem Jahrtausend und so gut wie in keinem anderen Bundesland. ‪



ULTIMATUM: In den nächsten 14 Tagen werden wir die Bundesregierung schriftlich auffordern, an den Grenzen wieder rechtlich geordnete Verhältnisse herzustellen. Wenn sie das nicht tut, wird der Bayerischen Staatsregierung gar nichts anderes übrig bleiben, als vor dem Bundesverfassungsgericht zu klagen.

https://charismatismus.wordpress.com/201...atum-an-merkel/
Quelle: https://www.facebook.com/CSU/?fref=nf

**********************************

Bedrohte Bischofsmütze
http://www.domradio.de/themen/kirche-und...chtlingspolitik




von esther10 17.01.2016 00:23

Zölibat „Beweis für Glaubwürdigkeit des Evangeliums“ – Diakonatsweihe der Petrusbruderschaft in Lindau


-Diakonatsweihe Petrusbruderschaft Lindau(Lindau) Am letzten Tag im Marienmonat Mai, am Fest Maria Königin wurden auf der Insel Lindau im Bodensee neun Subdiakone der Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP) zu Diakonen geweiht. Die Weihe im Alten Ritus eines zehnten Kandidaten wurde für eine schottische Diözese vorgenommen. Neben fünf Franzosen, zwei Frankokanadiern und zwei Kandidaten aus der Karibik wurde durch Kurienerzbischof Guido Pozzo auch ein Kandidat aus dem deutschen Sprachraum geweiht. Msgr. Pozzo ist Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, die Teil der Glaubenskongregation ist, deren Consultor der Erzbischof ist. Der Kommission unterstehen die altrituellen Gemeinschaften der Katholischen Kirche.

Der Kurienerzbischof sprach in seiner auf deutsch gehaltenen Predigt vom Zölibatsversprechen, das die Kandidaten am Vortag abgelegt hatten. Die Bereitschaft der Weihekandidaten, „alles auf eine Karte zu setzen“, sei „gerade in unserer Zeit“ ein besonders wichtiges Zeichen. Gerade weil die Welt den Zölibat für „Irrsinn“ halte, sei der Zölibat ein „Beweis für die Glaubwürdigkeit des Evangeliums“, so Erzbischof Pozzo.

Am Beginn der Diakontsweihe begrüßte Pfarrer Georg Alois Oblinger Erzbischof Pozzo, die Weihekandidaten sowie die Seminaristen des Internationalen Priesterseminars der Petrusbruderschaft von Wigratzbad und die angereisten Familienangehörigen und Gläubigen, im barocken Marienmünster der Stadt Lindau. Pfarrer Oblinger nahm selbst an der Weihezeremonie im Alten Ritus teil, der musikalisch von einer herausragenden Choralschola und einem ebensolchen polyphonen Chor des Seminars gestaltet wurde. Das bereits auf die Karolingerzeit zurückgehende Münster wurde um 1750 in die heutige Form gebracht. Sowohl Lindau als auch Wigratzbad liegen in der Diözese Augsburg.

Diakonat „erhabener Rang in der Kirche“

Marienmünster von LindauNachdem die Weihekandidaten namentlich aufgerufen wurden und noch bevor sie sich flach auf den Boden legten, sagte Erzbischof Pozzo wie in der alten Liturgie vorgesehen: „Da ihr, geliebteste Söhne, in den Stand der Leviten erhoben werden sollt, so bedenkt recht, zu welch erhabenem Rang in der Kirche ihr emporsteigt! Denn der Diakon hat am Altar zu dienen, zu taufen und zu predigen. Schon im alten Gesetz wurde aus Zwölfen der eine Stamm Levi auserwählt, daß er mit besonderer Hingebung dem Zelt Gottes und seinen Opfern nach unveränderlicher Vorschrift diene. Und eine so hohe Würde war ihm verliehen, daß keiner außer aus diesem Stamme, zu jenem göttlichen Dienst und Amt erhoben wurde. […] da ihr zum Levitenstand erwählt werdet zum Dienst des Bundeszeltes, nämlich der Kirche Gottes, die stets schlagfertig in unausgesetztem Kampf wider die Feinde streitet, weshalb der Apostel sagt: Wir haben keinen Kampf wider Fleisch und Blut, sondern wider Fürsten und Mächte, wider die Beherrscher dieser Welt dieser Finsternis, wider die Geister der Bosheit in der Luft. Diese Kirche müßt ihr, wie die Stiftshütte, tragen und festigen, durch heiligen Schmuck, durch göttliche Predigt, durch tadelloses Beispiel.“

In der Weihepräfation sagte der Erzbischof: „Sende, wir bitten Dich, o Herr, den Heiligen Geist auf sie herab, damit sie mit der Gabe der siebenfältigen Gnade gestärkt werden, um das Werk Deines Dienstes in Treue verrichten zu können.“ Und weiter: „Es überströme sie die Schönheit vollkommener Tugend, bescheidener Würde, beständige Reinheit, makellose Unschuld und genau Beobachtung der geistlichen Zucht“ (hier einige Bilder von der Diakonastweihe).

Übertragung der Gebetsstätte an Petrusbruderschaft?

. Die Gebetsstätte entstand während der NS-Zeit als Dank durch Antonie Rädler (1899-1991), eine fromme Frau. Maria wird in Wigratzbad als Unbefleckt empfangene Mutter vom Sieg verehrt. Es ereigneten sich wunderbare Heilungen, die zum Bau einer Kapelle und später zur heutigen Wallfahrtskirche samt Pilgerheim führten.
http://www.katholisches.info/2014/06/02/...haft-in-lindau/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Wikicommons
http://www.katholisches.info/2014/06/02/...haft-in-lindau/
hier gehts weiter


von esther10 17.01.2016 00:23

“Grenzenlose” Asylkrise: Ist die CDU noch eine demokratische Partei?
Veröffentlicht: 17. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Mathias von Gersdorff

Der massenhafte und unkontrollierte Zustrom von Zuwanderern bzw. Flüchtlingen nach Deutschland ist seit Monaten das Thema Nummer 1 hierzulande. Nicht erstaunlich, denn die Asylkrise hat ein wahrhaft existentielles (Über-)Maß erreicht. Podium5



Die Unruhe bei den Bürgern wächst von Tag zu Tag, und zwar nicht erst seit den Geschehnissen in Köln zu Silvester.

Nein, was vielen Menschen in Deutschland mehr und mehr Sorgen bereitet, ist die Tatsache, dass die politische Elite kaum in der Lage ist, auf die Befürchtungen der Bürger zu reagieren und vernünftige Antworten zu geben.

Und nicht nur das: Unsere Politiker sind nicht einmal fähig, untereinander eine rationale politische Debatte über das Thema zu führen. So ist es nicht erstaunlich, dass die Menschen den Eindruck gewinnen, ihre Volksvertreter seien in Schockstarre angesichts der Flüchtlingswelle verfallen.

Verfassungsrechtler kritisieren Merkels Politik

Drei (!) Verfassungsrechtler, darunter die weltbekannten Professoren Papier und Di Fabio, meldeten sich öffentlich zu Wort mit der Aussage, in Deutschland würde Merkels Flüchtlingspolitik die Verfassung brechen.

Diese äußerst besorgniserregende Feststellung wurde von unserer politischen Elite mit Gleichgültigkeit behandelt. Kein wichtiger Politiker außer CSU-Chef Seehofer hat sich getraut, darauf zu reagieren: Ein Skandal!

Immer stärker stellt man sich deshalb die Frage, ob unsere politischen Institutionen noch funktionieren.

Ein weiteres Beispiel: Diese Woche (11. – 17. Januar 2016) haben Bundestagsabgeordnete der CDU versucht, die Asylpolitik Angela Merkels zur Diskussion zu bringen. Doch nach wenigen Tagen sahen sie von dieser Absicht ab. Lieber wolle man sich an die Bundeskanzlerin in einem nicht öffentlichen, persönlichen Brief wenden. Eine offene Aussprache wolle man lieber vermeiden.

Spätestens hier muss man sich fragen, ob in der CDU, also in der wichtigsten Partei der Bundesrepublik Deutschland, die demokratischen Mechanismen noch funktionieren. Es ist für den Bürger unverständlich, dass ein so wichtiges und existentielles Problem, wie es der massenhafte Zustrom von Ausländern aus Asien und Afrika ist, in einer demokratischen Partei nicht offen und lebhaft debattiert wird.

Das dominierende Gefühl in der CDU scheint die blanke Furcht vor der Chefin zu sein. Die Angst vor Repressalien hat dazu geführt, dass diese Partei nicht mehr in der Lage ist, ihre wichtigste Funktion zu erfüllen: Die Artikulation der öffentlichen Meinung.

Es ist dringend notwendig, dass diese Furcht weicht und durch Zivilcourage ersetzt wird. Deutschland braucht CDU-Politiker, die Mut fassen, persönliche Konsequenzen außer Acht lassen und endlich die Monopolisierung des Staates durch eine einzelne Person beenden.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Aktion “Kinder in Gefahr” (Frankfurt) und die Webseite “Kultur und Medien online”
https://charismatismus.wordpress.com/201...atische-partei/

von esther10 17.01.2016 00:20

Die frei gehaltene Rede des Papstes an Kenias Jugend


Von CNA Deutsch/EWTN News

NAIROBI ,/ 2:30 PM (CNA Deutsch).-
Ein leidenschaftlicher Papst hat sich heute bei seinem Treffen mit der Jugend Kenias für das Gebet, die Verteidigung der Familie ausgesprochen – und auch schwierige Themen nicht ausgelassen. An seinem letzten Tag in Kenia sprach Franziskus im Rahmen seiner Reise in drei afrikanische Länder nach einem Besuch des Armenviertels Kengami im Kasarani-Sportstadium in Nairobi.

Wir dokumentieren zentrale Passagen der frei gehaltenen Ansprache.

Vielen Dank für den Rosenkranz, den Ihr für mich gebetet habt. Vielen Dank für Eure Begeisterung.

Ich möchte euch einiges sagen, ausgehend von den Fragen, die Lineth und Manuel gestellt haben.

Warum gibt es Feindschaften, Krieg und Tod? Fanatismus und Feindschaft unter jungen Menschen? Warum gibt es den Wunsch nach Zerstörung?

Auf der ersten Seite der Bibel, nach all den wundervollen Dingen, die der Herr getan hatte, tötet ein Bruder einen anderen Bruder. Der Geist des Bösen führt uns ins Verderben. Und der Geist führt uns zu einem Mangel an Einheit. Er führt uns zu Stammesdenken – Tribalismus –, Korruption und Drogen. Er führt zu Zerstörung aus Fanatismus. Wie schaffen wir es, dass fanatischer uns nicht eines Bruders oder einer Schwester beraubt? Da gibt es ein Wort, das unangenehm zu hören sein mag, aber ich will es nicht vermeiden.

Ein Mann oder eine Frau verliert die eigene Menschlichkeit, wenn sie vergessen, wie man betet. Weil sie das nicht das Bedürfnis haben den Herrn um Hilfe zu bitten angesichts so vieler Tragödien.

Das Leben ist voller Schwierigkeiten. Gibt es unterschiedliche Sichtweisen, Schwierigkeiten wahrzunehmen? Halten sie Dich auf oder siehst Du in ihnen echte Chancen? Ihr alle habt die Wahl. Ist das für mich ein Weg der Zerstörung oder eine Möglichkeit, diese Schwierigkeiten zu überwinden – für mich, meine Familie, dieses Land?

Ihr jungen Menschen: Wir leben nicht im Himmel, sondern auf der Erde. Eine Erde voller Schwierigkeiten und Einladungen, die zum Bösen führen. Aber da gibt es etwas, das Ihr alle habt. Die Fähigkeit, selbst zu entscheiden. Welchen Weg wollt Ihr gehen? [Fragt Euch:] Welchen der beiden Wege will ich einschlagen?

Du [Lineth] erwähnst noch einige andere Schwierigkeiten. Und davor stellst Du eine Frage. Möchtest Du die Herausforderungen meistern oder von ihnen überwunden werden?

Bist Du wie die Sportler, die hierher kommen [in das Stadion]. Oder bist Du wie diejenigen, die die Eintrittskarten an andere verkauft haben und das Geld in die Tasche steckten. Du musst Dich entscheiden.

Tribalismus: Er kann zerstören. Er kann bedeuten, dass Ihr Eure Hände hinter dem Rücken versteckt. Und dass Ihr einen Stein in jeder Hand habt, um auf andere zu werfen. Tribalismus kann nur mit dem Ohr, Deinem Herzen und Deiner Hand überwunden werden.

[Fragt euch:] Was ist Eure Kultur? Warum seid Ihr so? Warum haben Eure Cousins diese Bräuche? Fühlen sie sich unterlegen oder überlegen?

Wenn wir einmal die Antwort mit unseren Ohren gehört haben, geht er zu unserem Herzen und dann strecke ich meine Hand aus. Wenn Ihr nicht miteinander Dialog führt, dann werdet Ihr Teilung haben, wie ein Wurm, der in der Gesellschaft wächst.

So erheben wir nicht nur die Hand heute, sondern tun dies als Ausdruck unseres Wunsches, unserer Herzensanliegens jeden Tag gegen diese Tendenz des Stammesdenkens zu arbeiten. Ihr müsst einander zuhören; es geht darum, Euer Herz zu öffnen.
Der Papst äußerte sich ebenfalls zur Frage der Korruption. Diese sei nicht zu rechtfertigen, sie raube einem die Ruhe und schade der Gesellschaft. Sie sei kein Weg, zu leben, sondern ein Weg “in den Tod”, so Franziskus wörtlich.



Der Heilige Vater forderte die
Jugend Kenias auf, zu beten, und die Familie zu verteidigen. Und zwar immer und überall. Er dankte ihnen von Herzen und schloss mit einem Segen.

hier geht es weiter
http://de.catholicnewsagency.com/story/d...ias-jugend-0234


von esther10 17.01.2016 00:09

Mathias von Gersdorff

Sonntag, 17. Januar 2016
Ist die CDU noch eine demokratische Partei?


„Yakunchikova Fear“ von Maria Yakunchikova. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons

Der massenhafte und unkontrollierte Zustrom von Zuwanderern bzw. Flüchtlingen nach Deutschland ist seit Monaten das Thema Nummer 1 hierzulande. Nicht erstaunlich, denn die Asylkrise hat ein wahrhaft existentielles (Über-)Maß erreicht.

Die Unruhe bei den Bürgern wächst von Tag zu Tag, und zwar nicht erst seit den Geschehnissen in Köln zu Silvester.

Nein, was vielen Menschen in Deutschland mehr und mehr Sorgen bereitet, ist die Tatsache, dass die politische Elite kaum in der Lage ist, auf die Sorgen der Bürger zu reagieren und vernünftige Antworten zu geben.

Und nicht nur das: Unsere Politiker sind nicht einmal fähig, untereinander eine vernünftige und rationale politische Debatte über das Thema zu führen. So ist es nicht erstaunlich, dass die Menschen den Eindruck gewinnen, ihre Volksvertreter seien in Schockstarre angesichts der Flüchtlingswelle verfallen.

Drei (!) Verfassungsrechtler, darunter die weltbekannten Professoren Papier und Di Fabio, meldeten sich öffentlich zu Wort mit der Aussage, in Deutschland würde Merkels Flüchtlingspolitik die Verfassung brechen.

Diese äußerst besorgniserregende Feststellung wurde von unserer politischen Elite mit Gleichgültigkeit behandelt. Kein wichtiger Politiker außer CSU-Chef Seehofer hat sich getraut, darauf zu reagieren! Ein Skandal!

Immer stärker stellt man sich deshalb die Frage, ob unsere politischen Institutionen noch funktionieren.

Ein weiteres Beispiel: Diese Woche (11. - 17. Januar 2016) haben Bundestagsabgeordnete der CDU versucht, die Asylpolitik Angela Merkels zur Diskussion zu bringen. Doch nach wenigen Tagen sahen sie von dieser Absicht ab. Lieber wolle man sich an die Bundeskanzlerin in einem nicht öffentlichen persönlichen Brief wenden. Eine offene Aussprache wolle man lieber vermeiden.

Spätestens hier muss man sich fragen, ob in der CDU, also in der wichtigsten Partei der Bundesrepublik Deutschland, die demokratischen Mechanismen noch funktionieren. Es ist für den Bürger unverständlich, dass ein so wichtiges und existentielles Problem, wie es der massenhafte Zustrom von Ausländern aus Asien und Afrika ist, in einer demokratischen Partei nicht offen und lebhaft debattiert wird.

Das dominierende Gefühl in der CDU scheint die blanke Furcht vor der Chefin zu sein. Die Angst vor Repressalien hat dazu geführt, dass diese Partei nicht mehr in der Lage ist, ihre wichtigste Funktion zu erfüllen: Die Artikulation der öffentlichen Meinung.

Es ist dringend notwendig, dass diese Furcht weicht und durch Zivilcourage ersetzt wird. Deutschland braucht CDU-Politiker, die Mut fassen, persönliche Konsequenzen außer Acht lassen und endlich die Monopolisierung des Staates durch eine einzelne Person beenden.
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 07:30


http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

***
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Mathias v. Gersdorff
‏@mvongersdorff
Eine ganze Partei erstarrt in Furcht vor dem Chef - kennt man aus ganz anderen politischen Systemen ...


Niemals hätte die Gruppe die Abstimmung gegen Angela Merkel gewonnen, hieß es in der Unionsfraktion.

Einen Showdown in der CDU/CSU-Fraktion, der schon für den 26. Januar angekündigt war, wird es nicht geben. Die Gegner von Angela Merkels Flüchtlingspolitik wollen in der dann anstehenden Fraktionssitzung nicht mehr einen Antrag zur Abstimmung stellen. Sie wollen einen Brief an die Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende schreiben, in dem sie ihre Kritik, Bitten und Aufforderungen darlegen werden.


Es werde sich nicht um einen „offenen Brief“ handeln, sondern um einen „persönlichen Brief“, sagte der CDU-Abgeordnete Ingo Wellenreuther am Freitag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Wellenreuther hatte am Dienstag mit anderen einen Antrag formuliert. Es waren etwa 40 Unterschriften von Abgeordneten gesammelt worden.

Der Brief an die Kanzlerin (Auszüge)
„Angesichts der Entwicklung der letzten Monate können wir nicht länger nur von einer großen Herausforderung sprechen“, heißt es in dem Schreiben, das die Abgeordneten der Kanzlerin zuleiten wollen. „Wir stehen vor einer Überforderung unseres Landes und halten deshalb eine Änderung der derzeitigen Zuwanderungspraxis – aus humanitären Gründen – durch die Rückkehr zur strikten Anwendung des geltenden Rechts für dringend geboten.“ Bei aller Verpflichtung zur Hilfe sei doch zu bedenken: „Im Jahr 2014 haben wir knapp 200.000 Flüchtlinge aufgenommen. Für das vergangene Jahr gab es die Prognose von 400.000, tatsächlich haben wir im gesamten Jahr 2015 über 1 Million Schutzsuchender aufgenommen. Die genaue Zahl kennen wir nicht und können wir auch nicht kennen, weil einige Flüchtlinge von Deutschland aus in die Nachbarländer weitergereist sind und weil es auch in nicht unerheblichem Umfange unkontrollierte und damit unregistrierte Zuwanderung gegeben hat“, so die Parlamentarier. Zwar seien die Zugangszahlen zuletzt „deutlich gesunken, aber selbst wenn es bei „nur“ 3000 - 4000 Flüchtlingen pro Tag bleibt, würden auch in diesem Jahr wiederum 1 Million Flüchtlinge nach Deutschland kommen“. Angesichts der Entwicklung wüchsen „die Zweifel daran, ob wir tatsächlich „das“ schaffen können, was wir im Interesse unseres Landes – und aller Flüchtlinge – unbedingt schaffen müssten“, so die Merkel-Kritiker aus der Fraktion. (dpa)
http://www.faz.net/aktuell/politik/fluec...s-14016336.html … #CDU

von esther10 17.01.2016 00:07

Papst: jede Pfarrei Europas akzeptieren eine Flüchtlingsfamilie
Der Reiz des Franziskus: "Wir werden mit denen im Vatikan zu starten." Er fügt hinzu: "Es ist Gewalt auch Mauern zu bauen, um zu blockieren diejenigen, die einen Ort des Friedens


Ein österreichisches Mädchen spielt mit einem kleinen Mädchen von drei Jahren zu trainieren afghanischen Wie

ANDREA TORNIELLI
VATIKANSTADT
Francis bat alle Pfarreien und Klöster Europas, um eine Familie von Flüchtlingen beherbergen. Um dies zu tun, in den kommenden Tagen, werden auch zwei Gemeinden im Inneren des Vatikan, St. Peter und die von Sant'Anna sein. "Mit der Tragödie von Zehntausenden von Flüchtlingen konfrontiert - sagte der Angelus - auf der Flucht vor dem Tod durch Krieg und Hunger, und sind auf dem Weg zu einer Hoffnung auf das Leben, fordert uns das Evangelium zu werden" Kommen "der kleinere und verlassen. Um sie echte Hoffnung zu geben. Nicht einfach sagen: "Mut, Geduld ...!" ".

"Ich appelliere - fuhr er fort - an die Pfarreien, Ordensgemeinschaften, die Klöster und Schreine in ganz Europa, um die Realität des Evangeliums zum Ausdruck bringen und Platz für eine Familie von Flüchtlingen. Eine konkrete Geste in der Vorbereitung für das Heilige Jahr der Barmherzigkeit. " Die Einladung ist klar: "Jede Pfarrei, jede Religionsgemeinschaft, jedes Kloster, jeder Gast eine Familie Heiligtum von Europa, ausgehend von meiner Diözese Rom. Ich wende mich an meinen Bruder Bischöfe aus ganz Europa, wahre Hirten, weil ihre Diözesen unterstützen diesen Appell von mir. " Auch "die beiden Pfarreien Vatikan willkommen zu heißen in diesen Tagen zwei Familien von Flüchtlingen."

Auch gestern, der Papst ist zurückgekehrt, um über die Einwanderung in der Mitteilung an den inter Sant'Egidio, die in Tirana eröffnet geschickt sprechen. "Wir müssen uns nicht auf den Krieg zurücktreten und wir können nicht gleichgültig gegenüber denen, die von Krieg und Gewalt leiden, bleiben. Aber Gewalt ist auch bauen die einen Mauern und Hindernisse für diejenigen, die einen Ort des Friedens blockieren. Es schiebt jene Flucht Gewalt von unmenschlichen Bedingungen in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Es verwirft Gewalt Kindern und Älteren in der Gesellschaft und das Leben selbst. Gewalt ist die Kluft zwischen denen, die die überflüssige und diejenigen, die die notwendige fehlt verschwenden. "

Schon einmal, im Oktober 2013 hatte der Papst auf die Notwendigkeit, die Türen der Klöster öffnen bezeichnet. "Die leeren Klöster der Kirche nicht dazu dienen, um sie in Hotels zu konvertieren und damit Geld verdienen, sie sind nicht unsere, sind für das Fleisch Christi, die Flüchtlinge sind", sagte er dem Zentrum Astalli in Rom, wo sie unterstützt Flüchtlinge.

Die Überraschung des Bagnasco
Aber derjenige, der noch deutlicher eine Einladung an alle Bischöfe gerichtet ist, ist, dass erinnert an das, was im Zweiten Weltkrieg passiert ist. "Wir sind dankbar, dass der Papst und dieser Appell: die Kirche ist bereit, für die Begrüßung zu mobilisieren", sagte der Präsident der CEI Angelo Bagnasco, überrumpelt durch die Ankündigung des Papstes.

Die Kirche hat immer an vorderster Front mit seinen Einrichtungen und in den letzten Wochen haben sich viele italienische und europäische Diözesen ihre Initiativen multipliziert. Der Gründer der Gemeinschaft Sant'Egidio, Andrea Riccardi, im Namen der Religionsführer in Tirana versammelt, hat vorgeschlagen, in den Rechtsordnungen Europas vorstellen das Instrument der Förderung, um die europäischen Bürger, Vereine, Kirchengemeinden zu ermöglichen 'to Garanten der Gastfreundschaft " fordern sogar "Einzelpersonen und Familien direkt von gefährdeten Gebieten."
http://www.lastampa.it/2015/09/07/esteri...ahM/pagina.html

von esther10 16.01.2016 00:58

Papst Franziskus betet für Michael Schumacher


Papst Franziskus wird für Michael Schuhmacher beten, das berichtet Jean Todt nach seiner Audienz im Vatikan. - AFP

14/01/2016 16:50SHARE:

Papst Franziskus will für die Genesung von Michael Schumacher beten. Das sagte Jean Todt, der Präsident des Automobilclub-Dachverbandes FIA, im Gespräch mit Radio Vatikan. „Ich habe ihn gefragt, ob er für ihn [Michael Schumacher] beten möchte, und er hat gerne akzeptiert“, so Todt, der frühere Teamchef des italienischen Rennstalls Ferrari. Schumacher erlitt im Dezember 2013 bei einem Skiunfall schwere Hirnverletzungen und befindet sich in seinem Haus in der Schweiz in Rehabilitation. Einzelheiten über den Zustand des siebenfachen Formel 1-Weltmeisters, der vor wenigen Tagen 46 Jahre alt wurde, sind nicht bekannt. Dem Papst seien Schumacher und sein schwerer Unfall ein Begriff gewesen, berichtete Todt dem französischen Programm von Radio Vatikan.



„An sich waren wir in den Vatikan gekommen, um über Sicherheit im Straßenverkehr zu sprechen“, sagte der französische Funktionär, der früher selbst Formel 1 fuhr. „Angesichts der positiven Atmosphäre bei unserem Gespräch habe ich das Thema erweitert, und Michael Schumacher liegt mir am Herzen, wie alle wissen: er gehört zu Familie.“ Gleich im Anschluss an die Papstaudienz habe er mit Schumachers Frau Corinna telefoniert, um ihr von der Begegnung mit dem Papst zu erzählen. Für ihn sei das „heute eine außergewöhnliche Sache“ gewesen, fuhr Todt fort.

Bei der Audienz zeigte der Autodachverband dem Papst einen Kurzfilm des französischen Star-Regisseurs Luc Besson mit dem Titel „Save Kid’s Lives”, zu Deutsch „Kinderleben retten“, der Franziskus „sehr beeindruckt“ habe, erzählte der FIA-Präsident. Man habe den Papst darüber informiert, dass jeden Tag 500 Kinder auf der Straße sterben und weitere 20.000 verletzt werden. Insgesamt liegt die Zahl der Verkehrstoten pro Jahr weltweit bei 1,3 Millionen Menschen, 50 Millionen würden bei Unfällen verletzt. Diese Zahlen seien nicht genug bekannt. Der Papst sei sofort damit einverstanden gewesen, eine ihm vorgelegte Botschaft über Verkehrssicherheit mit seiner Unterschrift zu versehen, die man bei der Sensibilisierungskampagne verwenden werde, sagte Todt.
(rv 14.01.2016 gs)
http://de.radiovaticana.va/news/2016/01/...michael_schumac

von esther10 16.01.2016 00:58

Unsere natürliche Reflexe und Instinkte erhalten Leib und Leben
Veröffentlicht: 16. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Von Thomas Böhm

Immer wieder werfen uns die gutmenschlichen Kleinhirne Fremdenfeindlichkeit vor. Das ist verlogen und heuchlerisch, denn wir reagieren alle so, wie wir geschaffen und erzogen sind:

Jeder normal denkende Mensch schließt abends, auf Grund der aktuellen Nachrichtenlage aber auch vermehrt tagsüber seine Haus- bzw. Wohnungstür ab – aus Angst um Hab und Gut, aber auch um Leib und Leben. DSC00254



Wohlwissend, dass nicht jeder Mensch, der vor der Tür auf und ab läuft, ein Einbrecher oder Schlimmeres ist.

Jeder verantwortungsbewusster Vater, jede Mutter bringt seinen Sprösslingen bei, nicht mit jedem fremden Mann mitzulaufen, auch wenn er noch so leckere Schokoladenbonbons im Angebot hat.

Wohlwissend, dass nicht jeder geschlechtsreife Mann ein Kinderschänder ist.

Jeder Mensch mit Durchblick würde nicht freiwillig ohne entsprechendes natürliches oder künstliches Licht stundenlang durch den Wald rennen, wenn ihn nicht irgendetwas dazu zwingt.

Wohlwissend, dass nicht alle zwei- und vierbeinigen Wesen, die ebenfalls im Dunkeln durch den Wald schleichen, lebensbedrohlich sind.

Jeder Mensch, der noch seine Sinne beisammen hat, würde sich bei jedem Knall erschrecken und vor kleineren und größeren Explosion davonrennen.

Wohlwissend, dass nicht jeder kaputte Auspuff ihm das Herz herausreißen würde.

Jeder vorsichtige Mensch bremst ab, wenn vor ihm eine Grenze auftaucht, sei es ein Graben, ein Abgrund, ein Fluss, eine Schranke oder eine Mauer.

Wohlwissend, dass es ihm auch jenseits der Grenze wohl ergehen könnte.

Jeder, auch der tierfreundliche Mensch, strichelt nicht jeden fremden Hund, ohne zu fragen.

Wohlwissend, dass nicht jeder Hund bissig ist.
.
All das sind natürliche Reflexe, die das Leben bzw. Überleben des Einzelnen oder der Gruppe sichern. Aber wenn es nach unseren linken und grünen Sozialisten ginge, müssen diese instinktiven Reaktionen aberzogen werden, um uns zu willenlosen und damit leicht beherrsch- und lenkbaren Mutanten zu machen (was sie ja bereits seit Jahrzehnten erfolgreich probieren).
Und sie werden es weiter versuchen, sich dabei aber selbstverständlich ausnehmen. Oder kennt jemand eine linke oder grüne Sprücheklopferin, die ihre Wohnungstür nicht abschließt, ihre Tochter wildfremden Männer vor die Füße wirft, im Dunkeln durch den Wald irrt, an Silvester den Böllern entgegenrennt, freiwillig in den Abgrund springt und bissige Hunde mit ins Bett nimmt?

Unser Autor Thomas Böhm ist politischer Publizist, Buchautor und Leiter der JOURNALISTENWATCH: http://journalistenwatch.com/cms/
https://charismatismus.wordpress.com/201...leib-und-leben/
Gemälde: Evita Gründler

von esther10 16.01.2016 00:58

Gastfamilie in Vatikan

Mutter und drei Kinder sind das zweite Gastfamilie in Vatikan

Sie werden nach dem von der Pfarrei St. Peter betrachtet werden. Die Dame, Eritrea, ist eine Mutter von fünf Kindern, von denen zwei in einem Flüchtlingslager in Äthiopien. Mit ihr zu wenig, etwa zwei Monate


Die Basilika von St. Peter

ROM
Eine Dame Eritrean Mutter von fünf Kindern, die mit ihm nur drei, darunter ein Baby etwa zwei Monate in Norwegen geboren hat, ist der zweite Gastgeber-Familie aus dem Vatikan, von der Pfarrei St. Peter in der Umgebung organisiert und in einer großen Wohnung untergebracht Via Gregorio VII. Die Dame, die darauf warten, mit den beiden anderen Kinder, die derzeit in einem Flüchtlingslager in Äthiopien sind wieder vereint werden. In der Reise von Norwegen - wo er nicht für die Dublin Abkommen könnten zu bleiben, da seine erste Landung aus Äthiopien war nur unser Land - die Dame traf ihren Freund auch Flüchtlinge und leben in Italien, so dass auch die zweite Mutter und ihr Baby wird in der Wohnung von der Pfarrei St. Peter gesetzt untergebracht werden.

Wie es bekannt ist, nachdem der Papst Appell an alle Pfarreien, auf der Gastfreundschaft einer Migrantenfamilie zu nehmen, die Pfarrei St. Anne im Vatikan Gastgeber einer syrischen Familie, bestehend aus Vater, Mutter und zwei Kinder.

Die Wiedervereinigung der eritreischen Mutter mit zwei Kindern, die noch in einem Flüchtlingslager in Äthiopien sind, könnten "am Ende des Monats oder in ein paar Wochen" umgesetzt werden, wie erhofft, die Gemeinschaft Sant'Egidio, die die Aufsicht über die Praxis.
http://www.lastampa.it/2016/01/14/vatica...CmO/pagina.html
http://www.lastampa.it/2015/09/18/vatica...wuI/pagina.html



von esther10 16.01.2016 00:45

Der Islamische Staat (IS) und sein Feind: Nicht Washington und der Westen, sondern Rom und das Christentum
15. Januar 2016 17


Islamischer Staat Expansionspläne

(Rom) Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) veröffentlichte ein neues Video. Darin werden die territorialen Eroberungspläne der Dschihadisten unter dem Kommando von „Kalif Ibrahim“, Abu Bakr al-Baghdadi, gezeigt. Das Expansionsbekenntnis des Islamischen Staates (IS) zeigt eine Wahrnehmungsverzerrung. Während der Westen von einer politischen, eventuell ökonomischen und kulturellen Feindschaft des Islamischen Staates (IS) gegen den Westen ausgeht, dies aus den eigenen Interessen und dem eigenen Verhalten im Nahen Osten ableitet, bekennt der Islamische Staat (IS) in immer neuen Botschaften, daß das Christentum und Rom sein Hauptfeind und sein Hauptziel sind.

„Wir werden uns Roms bemächtigen“

Islamische Staat die „Eroberung des Irans, Italiens und des Jemens“ an. Ausdrücklich wird darin erklärt, daß sich die Islamisten „Roms bemächtigen“ werden.

Begründet werden die Expansionspläne vom Islamischen Staat (IS) mit den Worten: „weil die Moslems sich um ihn versammelt haben und die Mudschaheddin ihm Loyalität geschworen haben“.
http://www.katholisches.info/category/christenverfolgung/
Auf der von den Dschihadisten veröffentlichten Landkarte umfaßt der „Herrschaftsanspruch“ des Islamischen Staates (IS) den gesamten Norden Afrikas, die arabische Halbinsel sowie den Nahen und Mittleren Osten einschließlich Afghanistan und Pakistan. Als Expansionsgebiet, das sich der Islamische Staat (IS) unterwerfen will ist ganz Europa ausgewiesen.

Apokalyptische Endschlacht-Phantasien gegen das Christentum


Apokalyptische Phantasien über einen Endkampf gegen das Christentum mit der Eroberung Roms
Veröffentlicht wurde das neue Propagandavideo Mitte Dezember 2015 im Internet. Die Dschihadisten phantasieren darin eine apokalyptische Endschlacht gegen das Christentum mit dem Ziel, die Schwarze Fahne über Rom und dem Vatikan aufzurichten.

Nach westlicher Annahme und den Planungen von Staatskanzleien, Staatsschutz und Militär müßten die westlichen Regierungen und Hauptstädte, allen voran Washington und die USA, Hauptfeind und Hauptziel des Dschihad sein. Aus der religiösen Perspektive des Islamischen Staates (IS), mehrfach bekundet durch Botschaften und Videos, sind jedoch das Christentum der Hauptfeind und Rom sein Hauptziel.

Denken in „historischen Kategorien“

Die Tatsache, so Analysten, daß die westlichen Staaten nominell christlich seien, genüge dem Islamischen Staat (IS), um seine Feindschaft zu begründen. Der Umstand, daß im Westen ein radikaler Laizismus den Einfluß des Christentums aus dem öffentlichen Leben zu verdrängen versucht, und westliche Regierung nur schwerlich als „christliche“ Regierungen bezeichnet werden können, meist eine solche Bezeichnung sogar entscheiden ablehnen würden, werde vom Islamischen Staat (IS) als innerwestliches oder innerchristliches Phänomen nicht rezipiert. Der Islamische Staat (IS) denke nicht in tagespolitischen, sondern „historischen Kategorien“.

„Islamische Anomalie“: das Schweigen zum Judentum und zu Israel

Das Judentum und der Staat Israel spielen in den IS-Bekennervideos auffallenderweise keine Rolle. Beobachter sehen in den Hinweisen, das Christentum würde vom Islamischen Staat (IS) nur als verlängerter militärisch-politisch-ökonomischer Arm des Judentums gesehen und sei implizit Teil der bekundeten Feindschaft gegen das Christentum, keine ausreichende Begründung für diese „islamischen Anomalie“. Vereinzelte Beobachter leiten daraus sogar grundsätzliche Zweifel an der Authentizität des Islamischen Staates (IS) ab.

Rückgang der Rom-Besucher wegen Terrorgefahr?

Römische Tourismusexperten beklagen unterdessen, daß die Ankunfts- und Nächtigungszahlen rund um Weihnachten und Neujahr trotz der Ausrufung des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Es wird ursächlich ein Zusammenhang mit den islamischen Attentaten von Paris und den Attentatsdrohungen des Islamischen Staates (IS) gegen Rom hergestellt. Dem wird entgegengehalten, daß es verfrüht sei und noch keine ausreichenden Zahlen vorlägen, um stichhaltige Schlüsse ziehen zu können. Im Gegensatz zu Frankreich, Großbritannien oder Spanien sei Italien bisher weder das Ziel aufsehenerregender islamistischer Attentate noch wie Belgien oder Österreich tödlicher Schauplatz von Aktionen „einsamer Wölfe“ geworden.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Youtube (Screenshots)
http://www.katholisches.info/2016/01/15/...as-christentum/

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https://www.theresia.ch/index.php/news/d...dex/id/7/.html/
http://www.theresia.ch/liturgische-artikel.html


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