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von esther10 05.05.2016 00:22

So half mir die Fürsprache der hl. Rita bei einer Konzelebration in Cascia

Veröffentlicht: 5. Mai 2016 | Autor: Felizitas Küble
Von Pfarrer Dr. hc Hans Stein

Als deutscher Priester schlesischer Herkunft bin ich manchmal mit polnischen Pilgergruppen unterwegs zu katholischen Wallfahrtsstätten. Als wir im Sancutarium (Heiligtum) der hl. Rita von Cascia in Italien ankamen, wurde ich montags für die Konzelebration bei der hl. Messe eingeteilt. Der Hauptzelebrant war ein katholischer Geistlicher, der zugleich als Theologieprofessor wirkte und im Generalvikariat tätig war. IMG_0361 (2)



Beim Kanon (Hochgebet) fiel mir kurz vor jenem Abschnitt, der mir zufallen sollte, siedend heiß ein, daß ich meine Brille in der Sakristei liegengelassen hatte. Ich konnte unmöglich in diesen feierlichen Momenten vom Altare weglaufen, um meine Brille zu holen. Andererseits konnte ich ohne sie den polnischen Text im Meßbuch nicht lesen.

BILD: Hier sieht man Pfr. Hans Stein als Hauptzelebranten (zweiter von links) während des Hochgebetes bei einer hl. Messe

Ich war ganz ratlos und verzweifelt. Daher bat ich die hl. Rita, an deren Heiligtum wir den Gottesdienst feierten, dringend um ihre Fürbitte.

Da ich rechts neben dem Hauptzelebranten stand, kam ich direkt nach seinen Worten an die Reihe. Ich hatte erst Herzklopfen, doch zu meiner größten Verblüffung und Freude sah ich die Buchstaben plötzlich doppelt so groß vor meinem Auge – und ich konnte den für mich bestimmten Abschnitt des Kanon ohne Brille gut lesen und sprechen. Als nun der Priester links vom Hauptzelebranten seinen Teil weiterbetete, bemerkte ich, daß ich dessen Text nicht mehr lesen konnte. Die unerkärlich vergrößerten Buchstaben bezogen sich allein auf den Abschnitt, den ich selber zu beten hatte.

Ich bin Gott und der hl. Rita überaus dankbar, daß mir diese wunderbare Hilfe zuteil geworden war.
https://charismatismus.wordpress.com/201...tion-in-cascia/

von esther10 05.05.2016 00:17




Erzbischof Peta: Können wir den "Höllen Rauch" in Synode Interventionen wahrnehmen

Anmerkung der Redaktion: Die Stimme der Familie erhalten hat, die gnädige Erlaubnis Seiner Exzellenz Erzbischof Tomash Peta, Erzbischof von Astana, den Text der Intervention zu veröffentlichen er an der ordentlichen Synode über die Familie gemacht wurde.

( Voice of the Family ) - Blessed Paul VI sagte 1972: "Von einigen der Rauch Satans knacken hat den Tempel Gottes eingegeben."

Ich bin davon überzeugt, dass diese prophetische Worte des heiligen Papstes, der Autor von "Humanae vitae" waren. Während der Synode im vergangenen Jahr ", der Rauch Satans" versuchte, die aula von Paul VI einzugeben.

Nämlich:

1) Der Vorschlag zum Abendmahl diejenigen , die geschieden sind und leben in neuen Zivilanschlüße zuzulassen;
2) Die Bestätigung , dass das Zusammenleben eine Vereinigung ist , die in sich selbst einige Werte haben können;
3) Das Plädoyer für die Homosexualität als etwas , das angeblich normal ist.

Einige Synodenväter haben nicht richtig die Attraktivität des Franziskus für eine offene Diskussion verstanden und begann nach vorne Ideen zu bringen, die die zweitausendjährigen Tradition der Kirche widersprechen, verwurzelt in der ewigen Wort Gottes.

Leider kann man immer noch den Geruch von dieser "Höllen Rauch" in einigen Elementen des "Instrumentum Laboris" wahrnehmen und auch in den Interventionen einiger Synodenväter in diesem Jahr.

Meiner Meinung nach besteht die Hauptaufgabe einer Synode in angibt, wieder auf das Evangelium der Ehe und der Familie und das bedeutet, der Lehre unseres Erlösers. Es ist nicht das Fundament zu zerstören erlaubt - auf den Felsen zu zerstören.

Möge der Heilige Geist, der in der Kirche gewinnt immer, alle von uns beleuchten die wahre gut für die Familien und für die Welt in der Suche.

Maria - Mutter der Kirche, bitte für uns!

+ Tomash Peta

Erzbischof von Astana (Kasachstan)

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung von Voice of the Family .
http://voiceofthefamily.com/

https://www.lifesitenews.com/opinion/arc...d-interventions

von esther10 05.05.2016 00:13

Zwei Jahre nach ihrer Entführung: Wo sind die von Boko Haram geraubten Mädchen?


Die 10 Jahre alte Sema wurde von Boko Haram entführt und für acht Monate festgehalten.
Foto: Europäische Kommission DG ECHO via Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

ABUJA , 15 April, 2016 / 6:01 PM (CNA Deutsch).-
Zwei Jahre sind vergangen, seit radikale Islamisten der Gruppe Boko Haram eine Schule in Chibok, Nigeria stürmten. 276 Mädchen wurden entführt. Der Vorfall löste eine weltweite Welle der Empörung aus. Auf Twitter und Facebook setzten sich Prominente für die Entführten mit dem Hashtag #BringBackOurGirls ein.

Nach einiger Zeit wurde die Berichterstattung weniger; andere Themen fesselten die globale Öffentlichkeit. Heute, zwei Jahre später, werden immer noch 219 Mädchen vermisst.

Experten warnen: Die Mädchen heute noch zu finden ist unwahrscheinlich, wenn nicht ein groß angelegter, internationaler Einsatz die grundlegenden Probleme der Region anpackt — nicht zuletzt die Militär-Korruption.

"Viele leiden weiter unter der Herrschaft des Terrors, auch die entführten Mädchen von Chibok. Die nigerianische Regierung hat sich um die Situation nicht adequat gekümmert", sagt Ewelina Ochab, Anwälting für ADF International.

"Wenn die Mädchen befreit werden sollen, und solche Verbrechen in Zukunft nicht mehr passieren, dann muss sich die internationale Gemeinschaft in der Stabilisierung der Region einbringen", sagte sie der CNA. "Ein Land allein kann dieses Problem nicht lösen. Es bedarf einer globalen Anstrengung."

Kritiker werfen der nigerianischen Regierung vor, die entführten Mädchen bis heute nicht gerettet zu haben. 57 konnten sich selbst befreien und fliehen. Doch die Mehrzahl der Mädchen, die zum Zeitpunkt ihrer Entführung zwischen 16 und 18 Jahre alt waren, werden weiter vermisst.

Für Ewelina Ochab ist klar: Wenn diese Täter etwa vor einen Internationalen Gerichtshof kommen sollen, dann müssen Bodentruppen Boko Haram bekämpfen, und die Gefangenen befreien.

Der Name "Boko Haram" heißt soviel wie "westliche Bildung ist sündhaft". Die Organisation hat ihren Sitz im Nordosten Nigerias und mittlerweile im Tschad, Niger und Norden Kameruns aktiv. Seit März diesen Jahres ist Boko Haram offiziell mit dem Islamischen Staat verbündet. Ihr Ziel ist das aller gewaltbereiten Islamisten: Die blutige Errichtung einer nach strengen muslimischen Regeln geführten Gesellschaft, einschließlich der Scharia.

Kurz nach der Entführung veröffentlichte Boko Haram ein Video der entführten Mädchen und forderte einen Gefangenen-Tausch: 16 ihrer von der Regierung festgehaltenen Kämpfer sollten freikommen. In der Aufnahme verkündete der Anführer der Islamisten, Abubakar Shekau, dass die Mädchen zum Islam übergetreten seien. Und er drohte damit, die Entführten in die Sklaverei zu verkaufen oder zu zwangsverheiraten.

Im vergangenen Juli erschien dann ein weiteres Video. Darin wurde die Forderung wiederholt. Verhandlungen mit der nigerianischen Regierungen waren jedoch bis heute erfolglos.

Nun erschien diese Woche ein drittes Video, das im vergangenen Dezember aufgezeichnet worden sein soll. Es zeigt 15 der entführten Mädchen, in schwarz gekleidet, von denen eines in die Kamera sagt, es gehe ihnen gut.

Boko Haram sei so gefährlich und mächtig wie eh und je, warnte Ewelina Ochab. "Tausende Christen wurden in den vergangenen Jahren ermordet", sagte sie. "Über eine Million Menschen sind vor der brutalen Gewalt geflohen und wurden Flüchtlinge im eigenen Land. 13.000 Kirchen wurden geschlossen oder gleich zerstört."

Am Mittwoch dieser Woche hinterlegte ADF International einen Bericht am Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) und appellierte um die Strafverfolgung von Mitgliedern Boko Harams, die Christen in Nigeria verfolgen. Der IStGH untersucht die Lage seit 2010.

"Open Doors schätzt dass allein zwischen 2006 und 2014 in der Region 11.500 Christen getötet wurden", führt der Bericht aus und erinnert daran, dass die Zahl der durch radikale Muslime vertriebenen Christen im Norden Nigerias auf eine halbe Million Menschen geschätzt wird.

Wie andere Islamisten geht Boko Haram nicht nur gegen Christen vor. Katrina Lantos Swett, Präsidentin der US-amerikanischen Kommission zur Religionsfreiheit (USCIRF) sagte gegenüber CNA, dass auch Muslime, die mit Christen friedlich zusammenleben wollen, im Visier der Islamisten seien.

Zahlen des Pew Research Centres zufolge war die Bevölkerung Nigerias im Jahr 2012 zu 49,3 Prozent christlich und zu 48,8 Prozent islamisch, während 1,9 Prozent entweder indigene Glaubensformen praktizierten, oder keiner Gruppe angehörten.

Swett rief zu weiteren Bemühungen auf, die Mädchen zu befreien, und die Rechte aller Frauen zu schützen.
http://de.catholicnewsagency.com/story/z...en-madchen-0692

von esther10 04.05.2016 13:14

Causa Freiburg: Trierer Bischof widerspricht Glaubenspräfekt Gerhard L. Müller
Veröffentlicht: 21. November 2013 | Autor: Felizitas Küble

Von Felizitas Küble



Am gestrigen Mittwoch, den 20. November 2013, veröffentlichte der „Trierische Volksfreund“ online einen Artikel von Rolf Seydewitz unter dem Titel „Trierer Bischof widerspricht Rom: Ackermann fordert Akzeptanz für Lebenswirklichkeit von Paaren und Familien“.

Es geht dabei um die Endlos-Debatte über geschieden-Wiederverheiratete. Kurien-Erzbischof Gerhard Ludwig Müller (siehe Fotos) hat im Namen des Papstes und unter Berufung auf die bewährte kirchliche Lehre unlängst bekräftigt, daß die Betreffenden nicht zum Tisch des HERRN eingeladen sind.

Da die sog. „Freiburger Handreichung“ insoweit der kirchlichen Verkündigung widerspricht, wurde Erzbischof Zollitsch vom Präfekten der Glaubenskongregation aufgefordert, das für Verwirrung sorgende Dokument zu entsorgen bzw. zurückzunehmen. Zollitsch unternimmt allerdings keinerlei Anstalten in diese Richtung.

Der erwähnte Zeitungsbericht aus Trier beginnt mit den Worten:

„Die Diskussion über den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen in der katholischen Kirche spitzt sich zu. Nach dem Münchner Kardinal Reinhard Marx hat jetzt auch der Trierer Bischof Stephan Ackermann den „Maulkorberlass“ aus dem Vatikan kritisiert.“

Außerdem heißt es weiter:

„Der ehemalige Regensburger Bischof hat jüngst einen entsprechenden Vorstoß der Erzdiözese Freiburg mit deutlichen Worten zurückgewiesen und den Initiatoren vorgeworfen, sie hätten für Verwirrung gesorgt.

Die Reaktionen in einigen deutschen Bistümern fallen allerdings anders aus als von Rom erwartet. Selbst Bischöfe wehren sich gegen die Aufforderung des obersten Glaubenswächters, etwa der Trierer Bischof Stephan Ackermann.

„Der Präfekt der Glaubenskongregation kann die Diskussion nicht einfach mit einer autoritativen Stellungnahme beenden“, sagte Ackermann unserer Zeitung.AL-0005



Weder der Münchner Kardinal Reinhard Marx noch er wollten das katholische Eheverständnis infrage stellen, „aber wir müssen intensiver und ehrlicher die konkrete Wirklichkeit von vielen Paaren und Familien berücksichtigen“, fordert der Trierer Bischof.“

Der Oberhirte von Trier möge es unterlassen, den Eindruck erwecken, als habe er oder sein Amts- und Gesinnungskollege Reinhard Marx das Rad neu erfunden.

Die „konkrete Wirklichkeit von vielen Paaren und Familien“ kennt die katholische Kirche seit Jahrtausenden; immer schon scheiterten Menschen an den göttlichen Geboten und an dem bei der Heirat abgelegten Versprechen ehelicher Treue.

Als die katholische Kirche ihre Botschaft in den ersten Jahrhunderten im Römischen Reich und in der ebenso heidnischen griechischen Welt verkündete, stieß sie mit ihrer auch damals „zeitgeistwidrigen“ Ehe-Lehre auf vielfachen Widerstand.

Also nichts Neues unter der Sonne, die Situation ist seit eh und je im wesentlichen dieselbe. Was sich ebenfalls nicht ändert, ist das göttliche Gebot: „Du sollst nicht ehebrechen!“ – Christus hat diese Wegweisung vom Sinai bekräftigt und die Ehe sogar als Sakrament in seiner Kirche grundgelegt, wie der hl. Paulus erläuterte.

Es geht also um die Heilighaltung von Gottes Gebot und Christi Sakrament – und da die Kirche des HERRN keine Willkürherrschaft errichten kann und darf, sondern an den Willen des Ewigen gebunden ist, gibt es hier keinen „Spielraum“, auch nicht für kirchliche Würdenträger, ob sie nun in München oder in Trier oder wo auch immer residieren.

HINWEIS: Kritischer Einspruch zu einer weiteren Ackermann-Äußerung siehe dort: http://beiboot-petri.blogspot.de/2013/11...-des-tages.html
https://charismatismus.wordpress.com/201...rhard-l-muller/
Fotos: Bischöfliches Presseamt Regensburg

von esther10 04.05.2016 13:12

Bistum Rottenburg: Auch Bischof Gebhard Fürst legt sich mit dem Vatikan an
Veröffentlicht: 24. November 2013 | Autor: Felizitas Küble |

Wie Radio Vatikan am gestrigen Samstag meldete, wollen die deutschen Bischöfe in der Seelsorge für geschieden-Wiederverheiratete eine „Reform“ durchführen:

„Das kündigt der Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst, an. In Bonn sagte er am Samstag, die Bischöfe würden im Frühjahr Änderungsvorschläge präsentieren.“ 1529 - Kopie (2)



Dergleichen Töne lassen nichts Gutes erahnen, denn eine „Änderung“ bisheriger kirchlicher Positionen läuft auf eine Verwässerung und Verwilderung hinaus – und genau diese Befürchtung bestätigt der Fortgang dieser Nachricht aus Rom:

„Fürst äußerte sich zur vielfach geforderten Zulassung wiederverheiratet Geschiedener zu Kommunion und Beichte. Die deutschen Bischöfe hätten sich seit 2010 intensiv mit dieser Frage auseinander gesetzt und wollten bei ihrer Frühjahrsvollversammlung im März in Münster eine Erklärung dazu verabschieden. Nach dem bereits vorliegenden Entwurf sollten wiederverheiratet Geschiedene im begründeten Einzelfall zu den Sakramenten zugelassen werden. Voraussetzung seien eine persönlich verantwortete Gewissensentscheidung und ein Gespräch mit dem Seelsorger.“

Man reibt sich die Äuglein, denn diese Äußerungen decken sich mit jener umstrittenen „Freiburger Handreichung“, die unlängst von der Glaubenskongregation unter Erzbischof Gerhard L. Müller (siehe Foto) in zwei entscheidenden Punkten abgelehnt wurde – und zwar unter ausdrücklicher Berufung auf Papst Franziskus.

Der oberste Glaubenswächter der katholischen Weltkirche hatte daher von Erzbischof Zollitsch offiziell die Rücknahme dieser Desorientierung verlangt, doch der Angesprochene gab bereits zu verstehen, daß er keinerlei Änderungsbedarf erkenne.

Die gemeinsame Wellenlänge zwischen der Fürst-Äußerung und der Freiburger Handreichung deutet auch Radio Vatikan an: „Damit würden sich die deutschen Bischöfe an die Anfang Oktober vorgelegte Handreichung aus dem Erzbistum Freiburg anlehnen. „0012

Der schwäbische „Fürst“ nennt für sein Abweichen vom katholisch-kirchlichen Kurs genau dasselbe „Argument“, das bereits der Trierer Oberhirte Ackermann in die Debatte einbrachte:

Man wolle die „Unauflöslichkeit der Ehe“ zwar grundsätzlich nicht antasten,„es gehe aber darum, die konkrete Wirklichkeit von vielen Paaren und Familien intensiver zu berücksichtigen.“

Auch gehöre es, so Bischof Fürst, „zum Selbstverständnis der Kirche, Menschen, die in verschiedenen Situationen scheitern, zu helfen.“

Dazu ist aus meiner Sicht festzuhalten:

1. Die „konkrete Wirklichkeit vieler Paare und Familien“ entspricht seit Beginn der Menschheitsgeschichte häufig nicht den göttlichen Geboten. Diese Situation ist also nichts Neues unter der Sonne. Folglich besteht auch kein Änderungsbedarf an bewährten kirchlichen Maßstäben.

2. Die Kirche hilft Menschen, die „in verschiedenen Situationen scheitern“, sicherlich nicht durch theologisch unverantwortliche Täuschungsmanöver, indem sie ihnen nämlich durch Zulassung zum Tisch des HERRN vorgauckelt, eine Umkehr sei nicht nötig. Mit einer derart verhängnisvollen Bestätigung eines sündhaften Lebenswandels hilft sie den Betroffenen sicherlich n i c h t auf dem Weg zur Buße, zur Besserung und damit zum Heil. Zwischen Himmel und Hölle gibt es keinen Kompromiß und auch keine „friedliche Koexistenz“.

3. Gerade in einer Zeit, in der sich die eheliche Treue und die Sittlichkeit in unserer Gesellschaft immer stärker auf dem absteigenden Ast befindet, muß die Kirche Christi erst recht ein „Zeichen des Widerspruchs“ darstellen und an die zeitlosen Gebote Gottes erinnern, die immer schon quer zum Weltgeist standen, die menschlichen Wünschen zuweilen entgegenstehen, aber auf Dauer zum gelingenden Leben verhelfen – oft bereits im Diesseits, in jedem Fall aber in Gottes ewiger Herrlichkeit.

Felizitas Küble, Leiterin des KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster
https://charismatismus.wordpress.com/201...dem-vatikan-an/
2. Foto: Bischöfliches Presseamt Regensburg

von esther10 04.05.2016 00:58




Brauchtum in Deutschland: BAYERN hat auch als Traditionsland die Nase vorn
Veröffentlicht: 4. Mai 2016 | Autor: Felizitas Küble

Bayern ist Traditionsland Nr. 1, denn 21 Traditionen kann der Freistaat jetzt für die Aufnahme ins Bundesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes vorschlagen. Die bayerische Kultur erfährt damit eine besondere Würdigung. alle_parlamente_01_59949a9a6f



Gleichzeitig bringt Bayern weitaus mehr Traditionen in das Verzeichnis ein als alle anderen Bundesländer.

Hintergrund: Eigentlich konnte jedes Bundesland jeweils vier Traditionen und Bräuche nominieren. Bereits im April 2016 hatte Bayern seine vier Nominierungen bekanntgegeben. Die zusätzlichen 17 Plätze sind zwischenzeitlich verfügbar geworden, da nicht alle Bundesländer ihr Kontingent von vier Bewerbungen ausgeschöpft haben.

Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle dazu: „Die 21 bayerischen Vorschläge für die Aufnahme in das Bundesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes sind eine eindrucksvolle Bestätigung der hohen Bedeutung und festen Verwurzelung von Traditionen und Bräuchen in Bayern. Einmal mehr zeigt sich: Gerade in Bayern genießen Pflege und Erhalt immaterieller kultureller Ausdrucksformen einen außerordentlich hohen Stellenwert.

Es freut mich sehr, dass so viele bayerische Bräuche, Rituale und Feste durch die Aufnahme in das Bundesverzeichnis eine besondere Aufmerksamkeit und Würdigung erfahren. Für die Menschen vor Ort, die ihre Traditionen mit hohem persönlichem Engagement tragen, ist das ein wichtiges Signal der Wertschätzung“, betonte der Minister.

Ein Expertengremium unter Vorsitz des Regensburger Kulturwissenschaftlers Prof. Dr. Daniel Drascek hat sich mit Blick auf die Vorgaben und Zielsetzungen des UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes intensiv mit allen Anträgen befasst. Auf dieser Grundlage werden aus Bayern 21 Bewerbungen für die Aufnahme in das Bundesverzeichnis vorgeschlagen. Diese sind:

Feldgeschworenenwesen in Bayern
Further Drachenstich
Landshuter Hochzeit 1475
Osingverlosung
Brauchkomplex Fasching, Fastnacht und Karneval FotoProfSchieser
Flechthandwerk
Flurnamen und Hausnamen in Bayern
Georgiritt und historischer Schwerttanz Traunstein
Goldhaubentradition im Passauer Land
Historisches Festspiel „Der Meistertrunk“ zu Rothenburg ob der Tauber
Historisches Festspiel „Die Kinderzeche“ zu Dinkelsbühl
Hochalpine Allgäuer Alpwirtschaft in Bad Hindelang
Innerstädtischer Erwerbsgartenbau in Bamberg
Kötztinger Pfingstritt
Mal-, Fass- und Vergoldetechniken des Kirchenmalers
Sennfelder und Gochsheimer Friedensfest
Spitzenklöppeln im Oberpfälzer Wald
Tölzer Leonhardifahrt
Viktualienmarkt
Wunsiedler Brunnenfest
Zwiefacher
Bayern hat zusätzlich ein eigenes Landesverzeichnis für das immaterielle Kulturerbe eingerichtet. Hier erfolgten die ersten 13 Eintragungen im Herbst des vergangenen Jahres. Minister Spaenle dazu: „Durch das bayerische Landesverzeichnis für das immaterielle Kulturerbe werden Bedeutung und Ausdrucksformen lebendiger regionaler Traditionen in den öffentlichen Fokus gerückt sowie ihre Pflege und Weitergabe an kommende Generationen gesichert.“

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/apri...tionsland-nr-1/


von esther10 04.05.2016 00:57

Amoris Laetitia und die Reaktionen: Warnung vor "verkehrten Schlußfolgerungen"
Professor Stephan Kampowski im Gespräch über berühmte Fußnoten, die verwirrte Debatte um bestimmte Punkte des Papstschreibens – und eine verheißungsvolle Zukunft für die Kirche

http://www.corrispondenzaromana.it/r-de-...moris-laetitia/


Am 8. April 2016 wurde das nachsynodale Schreiben Amoris Laetitia (AL) vorgelegt.
Von Anian Christoph Wimmer

ROM , 25 April, 2016 / 10:00 AM (CNA Deutsch).-
"Die Liebe in der Familie": Das klingt nicht nur gut, sondern ist auch eines der wichtigsten und drängendsten Themen unserer Welt und der Christen in ihr. Papst Franziskus hat der Weltkirche deshalb gleich zwei Synoden verordnet, ihr Fragebögen geschickt und gleich mehrere Reformschritte verschrieben.

Und nun?

Mehr als nur einen Abschluss dieser vielen Bemühungen bildet Amoris Laetitia (AL). Das vor gut zwei Wochen vorgelegte Lehrschreiben hat den Anspruch — neben anderen Dingen — einen Ausgangspunkt zu bilden dafür, wie die Kirche in der heutigen Zeit katholische Christen in Ehe und Familie leiten und begleiten soll.

Doch neben Klartext auf vielen Seiten, deren Inhalt niemand bezweifelt — etwa der erneuten Verurteilung der Gender-Ideologie — enthält das Lehrschreiben auch weniger deutliche Passagen. An diesen haben sich einander völlig widersprechende Interpretationen von Kardinälen, Theologen und Vatikanisten entzündet, verschärft durch verkürzte oder einseitige Berichterstattung.

CNA hat den Theologen und Autor Stephan Kampowski um eine Einordnung gebeten. Er ist Professor für philosophische Anthropologie am Päpstlichen Institut "Johannes Paul II." für Studien über Ehe und Familie in Rom. Bereits vor der Synode hat er Aufsehen erregt mit seinem Buch "Das wahre Evangelium der Familie: Die Unauflöslichkeit der Ehe: Gerechtigkeit und Barmherzigkeit", das er mit Professor Juan Perez-Soba schrieb. Nach Vorlage des Schlussberichtes hatte er im Gespräch mit CNA für eine "prophetische Haltung" statt zurück gedrehter Uhren plädiert.

Herr Professor Kampowski, das lang ersehnte Schreiben des Papstes liegt nun vor. Sind Sie erleichtert?

Das öffentliche Interesse am postsynodalen Schreiben des Heiligen Vaters war und ist sicher sehr groß. Ich meine nicht, dass in der jüngeren Vergangenheit – vielleicht mit Ausnahme von Humanae vitae – so viel im Vorfeld über ein päpstliches Schreiben spekuliert wurde. Wie dem auch sei, das Dokument liegt jetzt vor. Wir können über den Text reden, wie er da steht und brauchen nicht mehr mit Spekulationen vorlieb zu nehmen. So sprachen ja einige von einer bevorstehenden Revolution. Nach meinem Studium des Dokuments möchte ich behaupten, dass die Revolution ausgeblieben ist.

Was sind für Sie die Höhepunkte des Schreibens? Welche Anliegen des Heiligen Vaters sind Ihnen besonders wichtig?

Man sieht ganz klar, dass das Problem der "wiederverheirateten" Geschiedenen nicht das Hauptthema des Schreibens ist. Es geht Papst Franziskus vielmehr darum, die gegenwärtige Familienkrise anzugehen, die sich darin ausdrückt, dass die jungen Menschen immer seltener überhaupt heiraten, dass immer weniger Kinder geboren werden und dass da, wo Kinder sind, diese oftmals ohne ihre Eltern aufwachsen müssen – wenn zum Beispiel beide vollzeitig arbeitstätig sind. Ehe und Familie werden nicht mehr als gute Nachricht wahrgenommen. Dennoch bleiben diese ohne Alternative (vgl. AL 52). Hier möchte der Papst die Perspektive des Evangeliums aufzeigen. Die Familie ist nicht in erster Linie ein Problem, sondern eine Chance (vgl. AL 7). Das Hauptschwierigkeit liegt in der Vermittlung, und daher plädiert Franziskus für eine Bildungsoffensive, etwas, das er "Pädagogik der Liebe" (vgl. AL 211) nennt. Daher steht im Zentrum seiner Betrachtung die Reflexion über die Liebe und ihre Fruchtbarkeit (vgl. Kapitel 4 und 5) sowie das Thema der Erziehung, das sowohl ein eigenes Kapitel hat (Kap. 7), als auch das ganze Werk durchzieht. Hier schöpft Franziskus auch von der Weisheit der vom hl. Johannes Paul II. ausgearbeiteten Theologie des Leibes (vgl. AL 150-165), die die personale Bedeutung der Geschlechterdifferenz, die unauflösliche und treue Einheit von Mann und Frau und die Fruchtbarkeit ihrer Liebe in der Offenheit für neues Leben betont.

Die Synodenteilnehmer Kardinal Marx, Erzbischof Heiner Koch und Bischof Bode haben in einer Würdigung das Schreiben als "wirkliches Geschenk" bezeichnet. Ist es auch ein Geschenk, das nach einer nicht konfliktfreien Synode Klarheit und Frieden bringt? Zumal die Interpretationen der relatio finalis, also des Schlussberichtes, sich deutlich widersprachen?

Die ersten Wochen nach der Veröffentlichung des Dokuments haben gezeigt, dass es sehr unterschiedliche Interpretationen des Dokumentes gibt, und zwar besonders bei den Fragen, die dem Papst zufolge nicht im Zentrum seines Interesses standen, wenn auch gerade die kirchliche Öffentlichkeit sehr gerne eine Klärung erhalten hätte. So schreibt Franziskus ausdrücklich, dass nicht alle Fragen und Anliegen immer vom Lehramt entschieden werden müssen (vgl. AL 3). Das mag besonders für jene gelten, von denen das Lehramt ohnehin schon sehr klar gesprochen hat. Ob das Dokument nach einer, wie Sie sagen, "nicht konfliktfreien Synode Klarheit und Frieden bringt" hängt nicht zuletzt davon ab, ob diejenigen, die sich in einem für den Papst nicht zentralen Punkt eine fundamentale Veränderung wünschten, anerkennen, dass in den Buchstaben des Textes von einer solchen Veränderung nicht die Rede ist.

Im achten Kapitel wird, in einer Fussnote (351), auch die Zulassung zu den Sakramenten für geschiedene Wiederverheiratete (und andere) explizit als Möglichkeit offen gelassen, oder lesen Sie das anders?

Sicher ist diese nach gut zwei Wochen schon berühmte Fußnote 351 wahrscheinlich die Textstelle, die am ehesten in Richtung einer Zulassung zu den Sakramenten für die "wiederverheirateten" Geschiedenen gelesen werden könnte. So hat sie auch Kardinal Schönborn bei seiner Vorstellung des Dokuments gedeutet und gesagt, der Grund, warum der Papst etwas so Wichtiges in einer Fußnote versteckt, sei in seiner Demut zu suchen (Vorstellung von Amoris Laetitia, Vatikan, 8. April 2016). Nun mag der Papst durchaus demütig sein. Es ist jedoch anzunehmen, dass er sich bewusst gewesen wäre, was er in dieser Note tut, wenn er es hätte tun wollen. Es geht immerhin um die Änderung einer Praxis, von der nicht wenige behaupten, sie sei auf Jesus selbst und die Apostel, besonders den Apostel Paulus, zurückzuführen und habe eine innige Verbindung mit der Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehe. Nun sagte der Heilige Vater aber auf der Pressekonferenz über den Wolken auf dem Rückflug von Lesbos am 16. April 2016, als er speziell auf die Bedeutung dieser Fußnote angesprochen wurde: "Ich erinnere mich nicht an diese Note". Sie kann daher nicht ganz so wichtig sein.

Es ist zu betonen, dass weder Paragraph 305 von Amoris laetitia, noch die dazugehörige Anmerkung 351 explizit von den "wiederverheirateten" Geschiedenen sprechen, sondern nur generell von Menschen in "‚irregulären‘ Situationen". Und es ist durchaus nicht schwer, an Umstände zu denken, in denen Gläubige zwar in einer "objektiven Situation der Sünde" leben, aber aufgrund von Unwissenheit oder anderer die Freiheit begrenzender Umstände vor Gott für ihr Verhalten nicht subjektive schuldig sind und sogar durchaus "die Hilfe der Sakramente" empfangen können. Man könnte an eine Frau denken, die eine Lebensbeichte ablegt und dabei unter Tränen viele sehr schwere Sünden bekennt. Dem Priester wird dabei klar, dass sie wohl ihr Leben lang Verhütung praktiziert hat, dies auch weiterhin tut und sich dabei in vollkommener Unwissenheit über die Sündhaftigkeit dieses Handels befindet. Der Priester mag wohl zurecht urteilen, dass dies nicht der beste Moment ist, sie über das Übel der Empfängnisverhütung zu unterrichten. Dies kann noch warten. Er kann ihr die Lossprechung erteilen. Sie kann die Kommunion empfangen. Und doch befindet sie sich in einer "objektiven Situation der Sünde", die für sie jedoch "nicht subjektiv schuldhaft" ist, da sie in Unwissenheit über die Sündhaftigkeit lebt. Die Sakramente können ihr jedoch helfen, mit der Unterstützung des Priesters in der nahen Zukunft auch diese Angelegenheit in Angriff zu nehmen, die eben weiterhin wie jede Sünde destruktiv für ihr Leben ist, ob sie sich dessen bewusst ist oder nicht. Der Fall der "wiederverheirateten" Geschiedenen ist jedoch etwas anders gelagert. Hier ist die Situation der Sünde nicht nur objektiv, sondern auch öffentlich. Außerdem handelt es sich um eine Sünde, die dem Sakrament der Eucharistie auf eine direkte Weise widerspricht, wie das bei anderen Sünden nicht der Fall ist (vgl. Benedikt XVI, Sacramentum caritatis, 29).

Dem Argument liegt ein Eucharistieverständnis zugrunde, betont Papst Franziskus mit Verweis auf seine Enzyklika Evangelii Gaudium, dass die Heilige Kommunion als Heilsmittel betont. Kritiker weisen darauf hin, dass der heilige Paulus im ersten Korintherbrief davor warnt, sich das ewige Gericht anzutrinken und -essen.

Wer sich in seinem Gewissen schwerer Schuld bewusst ist, darf nicht die Heilige Kommunion empfangen, es sei denn, er empfinde vollkommene Reue, die den festen Entschluss einschließt, sobald wie möglich eine sakramentale Beichte abzulegen. Ich meine nicht, dass Papst Franziskus diesen Grundsatz in Frage stellt. Es geht ihm vielmehr darum, zu unterstreichen, dass nicht alle, die sich in einer "objektiven Situation der Sünde" befinden notwendigerweise in Todsünde leben: "Es nicht mehr möglich zu behaupten, dass alle, die in irgendeiner sogenannten ‚irregulären‘ Situation leben, sich in einem Zustand der Todsünde befinden und die heiligmachende Gnade verloren haben" (AL 301). Dies hat übrigens schon Johannes Paul II. in Ecclesia de Eucharistia betont: "Es ist offensichtlich, dass das Urteil über den Gnadenstand nur dem Betroffenen zukommt, denn es handelt sich um ein Urteil des Gewissens" (Nr. 37). Die Frage ist, ob es Umstände gibt, in denen jemand in durchaus unvollkommenen, ja objektiv sündhaften Umständen lebt und trotzdem die Kommunion empfangen kann, insofern seine eigenen Verantwortung für diese Umstände, z.B. durch Unwissenheit, eingeschränkt ist oder er immerhin erste, vielleicht auch nur kleine Schritte in Richtung einer Änderung gegangen ist, obwohl diese Änderung noch nicht öffentlich formalisiert wurde. Ich habe oben dafür ein denkbares Beispiel angeführt, obwohl es sich aus besagten Gründen eben nicht auf die "wiederverheirateten" Geschiedenen anwenden lässt.

Es ist auf jeden Fall ganz wichtig zu betonen, dass die Nichtzulassung zur Kommunion kein Urteil über den Seelenstand der betreffenden Personen einschließt und nie eingeschlossen hat. Die Nichtzulassung rührt nicht daher, dass davon ausgegangen wird, ihre Seele befänden sich in einem Stand der Todsünde (das weiß nur Gott). Vielmehr geht es bei der Nichtzulassung um ein Urteil über ihren objektiven Lebensstand, der eben als öffentlicher Stand der Untreue zum eigen Ehepartner der Bedeutung der Eucharistie als Feier der Treue Christi zu seiner Braut objektiv widerspricht.

Bleiben wir noch kurz beim Thema Sünde und Gewissen. In ihrer Würdigung zitieren die deutschen Synodenväter auch folgenden Satz: "Daher ist es nicht mehr möglich zu behaupten, dass alle, die in irgendeiner sogenannten ‚irregulären‘ Situation leben, sich in einem Zustand der Todsünde befinden und die heiligmachende Gnade verloren haben."

Dieser Satz ist natürlich vollkommen richtig und in kompletten Einklang mit der Tradition. Schon der hl. Thomas von Aquin hat betont, dass Gott "uns mit dem Urteil über Äußeres betraut hat …er sich aber das Urteil über das Innere selbst vorbehalten hat" (Kommentar zum Matthäusevangelium, VII, 1). Demzufolge ist es unmöglich, den Zustand der Gnade eines anderen Menschen zu beurteilen. Das Tridentinische Konzil spricht sogar von der Unmöglichkeit, über den eigenen Gnadenstand zu urteilen, wenn es erklärt: "Denn keiner vermag mit der Sicherheit des Glaubens, dem kein Trug zugrunde liegen kann, zu wissen, dass er die Gnade Gottes erlangt hat" (Dekret über die Rechtfertigung, Kapitel 9). Folglich hat die Kirche bis jetzt die Unterscheidung im Hinblick auf den Gnadenstand eines Menschen stets Gott überlassen, da sich dieses Urteil auf "das Innere" bezieht. Die Kirche beschränkt sich darauf, äußeres Verhalten oder objektive Lebenssituationen zu beurteilen. Das ist es, worum es bei der Nichtzulassung zur Kommunion der "wiederverheirateten" Geschiedenen geht.

Wenn jetzt argumentiert wird, man könne jemanden in einer "objektiven Situation der Sünde" zur Kommunion zulassen, weil man seinen Gnadenstand als positiv bewertet, dann ist das natürlich eine komplette Innovation. Papst Franziskus hat dagegen vollkommen Recht, wenn er sagt, "Wer bin ich, dass ich urteile?" Den Gnadenstand unterscheiden zu wollen (und "unterscheiden" ist ja nur ein anderes Wort für "beurteilen"), bedeutet ein im Sinne des hl. Thomas unbedachtes Urteil zu treffen: über "das Innere" zu urteilen, dass sich Gott selbst vorbehalten hat. Auf welcher Grundlage sollte ein Priester in der Lage sein zu unterscheiden, ob Gläubige, die ihrem Ehemann, ihrer Ehefrau ständig und öffentlich untreu sind, dennoch in der Gnade Gottes leben? Wie sollte man das Gewicht möglicher mildernder Umstände, sozialer Konditionierung, psychologischer Einschränkungen abwägen? Bis heute ist noch kein Instrument erfunden worden, mit dem man das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Gnade empirisch messen könnte, und es ist auch noch nicht möglich, im Einzelfall über den Grad der Freiheit zu entscheiden, mit dem ein Mensch eine schlechte Tat begeht. Wenn Franziskus von Unterscheidung spricht, muss er etwas Anderes meinen, sonst würde er von Priestern etwas Unmögliches verlangen und sich zudem selbst widersprechen.

Die deutschen Synodenväter fügen in ihrer Würdigung hinzu: "Es reicht eben nicht für ein Urteil einfach festzustellen, dass eine zweite zivile Verbindung im Widerspruch zur ersten, sakramentalen Ehe und damit im Widerspruch zur objektiven Norm steht. Es ist vielmehr notwendig, in jedem einzelnen Fall die besondere Lebenssituation der Betroffenen zu betrachten". Dem scheint Kardinal Walter Brandmüller aber zu widersprechen. Er hat in einer öffentlichen Stellungnahme bereits vor der Publikation gemahnt: "Wer dennoch trotz bestehendem Eheband nach einer Scheidung eine neue zivile Verbindung eingeht, begeht darum Ehebruch. Solange ein Katholik nicht bereit ist, diesen Zustand zu beenden, kann er weder die Lossprechung in der Beichte noch die Eucharistie (Kommunion) empfangen".

In meiner obigen Ausführung lege ich dar, dass man den Gnadenstand einer Person nicht einmal im Einzelfall bestimmen oder eben "unterscheiden" kann. Dies ist Gott vorbehalten. Diese Frage hat auch gar nichts mit der Zulassung oder Nichtzulassung zur Kommunion zu tun. Dafür zählt nur der objektive Stand, nicht die Motivation oder die eventuell mildernden oder verschlimmernden Umstände. Es ist nun gar nicht so schwer festzustellen, ob jemand gewohnheitsmäßig mit jemand anderem nach der Art von Eheleuten zusammenlebt, obwohl die beiden gar keine Eheleute sind. Das ist ja gerade der springende Punkt hier: es geht nicht um die Frage der persönlichen Schuldhaftigkeit für das Eintreten in eine neue Verbindung, nicht der subjektive Gnadenstand, sondern um die Öffentlichkeit eines Lebenstandes, der in direktem Widerspruch zum Geheimnis der Eucharistie steht. Es ist ja gerade die Öffentlichkeit dieses Lebensstandes, der die Grundlage dafür ist, dass die Betroffenen nicht zur Kommunion zugelassen werden können. Um festzustellen, ob etwas öffentlich ist, braucht man definitionsgemäß keine Unterscheidung. In Fällen, wo man Unterscheidung braucht, ist die Öffentlichkeit schon nicht mehr gegeben. Wollte man dagegen den Gnadenstand und nicht die objektive Situation beurteilen (oder eben "unterscheiden"), dann bräuchte man die übernatürliche Gabe der Seelenschau oder eben eine direkte Einsicht in die Gedanken Gottes. Mit anderen Worten, Menschen können jemandes Gnadenstand gar nicht beurteilen, sondern eben doch nur ganz demütig die objektive Situation. Daher ist Herrn Kardinal Brandmüller ganz klar rechtzugeben.

Hinter diesem Widerspruch scheint nicht "nur" die Frage der Kommunion zu stecken, sondern des Verständnisses von objektiven Normen, oder?

Zumindest gibt es in der Debatte schon mal eine große Verwirrung. Aus der Tatsache, dass nicht jede schlechte Handlung schuldhaft sein muss, wird gerne die verkehrte Schlussfolgerung gezogen, dass es objektive Normen, die immer und überall gelten, gar nicht gäbe. Wer zum Beispiel eine Abtreibung durchführt, ohne zu wissen, dass dies eine schlechte Handlung ist, dessen Schuldhaftigkeit mag vermindert sein, je nachdem wieviel Verantwortung er für sein Nichtwissen trägt. Er mag die Abtreibung vielleicht sogar aus der festen Überzeugung durchführen, hier einer Frau in einer Notsituation zu helfen. Es mag sein, dass er sich subjektiv vor Gott gar nicht in einem Zustand der Todsünde befindet – das weiß, wie gesagt, allein Gott. Was wir allerdings wissen können ist, dass die Handlung an sich schlecht ist, und dass wer sie mit genügend Wissen und Freiheit begeht, die Freundschaft mit Gott, dem Schöpfer des Lebens und Behüter der Schwachen, verliert. Ob der Täter genügend Wissen und Freiheit hatte, wissen wir nicht. Dass es mildernde Umstände geben kann, bedeutet bei weitem nicht, dass Abtreibung keine in sich schlechte Handlung sei, dass es für die Bewertung der Handlung selbst – und nicht nur für die Bewertung der Schuldhaftigkeit – auf die Umstände ankäme und dass die Handlung womöglich manchmal sogar tugendhaft sein könnte. Nein, das fünfte Gebot "Du sollst nicht töten", gilt immer und überall, weil das Leben immer und überall ein Gut ist und letzten Endes ein Geschenk von Gott, über das wir uns nicht die Verfügungsgewalt anmaßen dürfen. Auch wenn ein Arzt aus Unwissenheit oder sogar mit subjektiv guter Absicht eine Abtreibung begeht, so wird diese Handlung dadurch nicht gut, sondern bleibt destruktiv wie Sünde eben destruktiv ist, übrigens nicht nur für das abgetriebene Kind, sondern auch für die Mütter.

In unserem letzten Interview hatten Sie davor gewarnt, dass diese Synoden auch riskant seien, und die Zeit um 40 Jahre zurückdrehen könnten. Nun liegt das lang erwartete Abschlussdokument vor. Geht es nun in die Zukunft, und wenn ja, in welche?

Ich denke es geht sicher in eine verheißungsvolle Zukunft für die Kirche, wenn wir der Versuchung widerstehen, etwas in das Dokument zu lesen, das so nicht da steht, auch wenn es denkbarerweise Stellen gibt, die als Andeutungen verstanden werden könnten. Mögliche Andeutungen können natürlich keine klar definierte, apostolische Praxis ändern. Und Papst Franziskus legt im Dokument ja selbst nahe, dass er in dieser Sache gar nicht entscheiden wollte (vgl. AL 3). Anstelle uns daran aufzureiben, sollten wir das Kernanliegen von Amoris Laetitia aufnehmen und den vom Dokument gezeigten Weg einer Bildungsoffensive und einer Pädagogik der Liebe gehen. Bilden wir Menschen, die in der Lage sein werden, zu lieben und ein Versprechen zu geben, das nicht nur für den Moment, sondern auch für alle Zukunft, für das ganze Leben gilt. Schließlich ist es einfacher, Probleme zu verhindern, als sie später, wenn sie da sind, zu reparieren (vgl. AL 307). Zeigen wir auf, dass Ehe und Familie eine gute Nachricht sind. Insofern es hier um Bildung geht, fühlt sich natürlich unser Päpstliches Institut "Johannes Paul II." für Studien über Ehe und Familie besonders angesprochen. Da möchte ich nur meinen: gehen wir voran.
http://de.catholicnewsagency.com/story/t...er-familie-0718
http://www.media-maria.de/
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http://de.catholicnewsagency.com/story/1...s-laetitia-0687

von esther10 04.05.2016 00:52

Die Synode, der Glaube und die "Zögernd Geschieden '


In Zeiten der Verfolgung waren Katholiken bereit Hohn, Verlust des öffentlich-rechtlichen Status zu ertragen, jede denkbare Form von Folter und sogar groteske Formen des Martyriums - alles einfach die Messe zu besuchen, die Kommunion empfangen und die wirkliche Gegenwart Jesu in der Eucharistie zu verteidigen.

Unzählige Heiligen in den Sinn kommen. Hier sind zwei besonders inspirierende Beispiele:

St.-Nikolaus-Piek von Gorkum ertrug hängen und Erstickung wiederholt, wurde mit einer Fackel auf seinem Gesicht, Ohren verbrannt und in den Mund. Er war angeboten Freiheit, wenn er einfach seinen Glauben an die wirkliche Gegenwart leugnen würde. St. Nikolaus verweigerte und ertrug anschließend eine zweistündige hängen, die schließlich über seine qualvollen Tod brachte.


St. Maximillian Kolbe stellte sich in großer Gefahr im Lager Auschwitz Tod heimlich Messe zu feiern, geschmuggelt Brot und Wein verwendet wird. Gewöhnliche Gefangene ihr Leben riskiert, um diese geheime Messen zu besuchen, einfach die Chance zu haben, um die Kommunion empfangen.

Es ist gerade das Zeugnis dieser Heiligen - und unzählige andere gewöhnliche, namenlos Katholiken -, die an der Synode über die Familie in Bezug auf den Empfang der Kommunion der Ausgangspunkt für jede Diskussion sein sollte für geschiedene und civilly wieder geheiratet Katholiken.

Ich habe aufrichtige Empathie für und tiefes Bewußtsein für das Leiden von geschiedenen Katholiken ertragen. In der Tat, ich gehöre zu der Gruppe Dr. Jennifer Roback Morse das treffend genannt hat "ungern scheiden lassen." Das sind strenuously diejenigen, die weder gesucht noch wollte Scheidung ungern geschieden und arbeitete ihre Ehe zu retten.

Während ich bin sicher kein Heiliger, und in vielen ungesunde Wege mit meiner Scheidung behandelt, gepflegt ich genug über meinen Glauben Dating für mich keine Option zu wissen, war es sei denn, meine Ehe für nichtig erklärt wurde.

Ich wusste, dass meine Ehe gültig vermutet wurde, wenn nicht anders durch die Aufhebung Verfahren bewährt. So wurde ich zu meiner Hochzeit Gelübde treu zu bleiben genannt - das Gelübde habe ich vor Gott und meine Familie. Außerdem hatte ich ernsthaft die reale Möglichkeit zu nehmen, dass ich nicht eine Erklärung der Nichtigkeit erhalten würde. Und wenn ich in eine romantische Beziehung mit einer anderen Frau eingetreten war, wo würden, die uns verlassen haben? Es hätte nur noch Schmerz und Leid verursacht.

Sei es wie es kann, die Trostlosigkeit und Einsamkeit der Scheidung ertragen zu haben, ich der Versuchung und der Wunsch verstehen, um eine romantische Beziehung zu betreten, ohne vorher eine Aufhebung erhalten zu haben.

Was ich nicht verstehen kann, sind jedoch die Priester und Prälaten, die die Kirche sind darauf hindeutet, irgendwie ihre Lehre über den Empfang der Kommunion zu ändern für geschiedene und wiederverheiratete Katholiken civilly wird. Ihre öffentlichen Spekulationen und Händeringen - nicht motiviert Zweifel von einem aufrichtigen (aber dennoch falsch) Sinn des Mitgefühls - tut nichts, um tatsächlich den wirklich betroffen von der Frage zu unterstützen.

Tatsächlich untergraben sie nur die Bemühungen der geschiedenen Katholiken kämpfen, um ihre Hochzeit Gelübde treu zu bleiben, während eine Entscheidung über die Gültigkeit ihrer Ehe zu erhalten warten. Darüber hinaus werden sie sicherlich die Ursache für zusätzliches Leiden sein für die geschiedene und wieder geheiratet, wenn die falsche Hoffnung, die sie erstellt haben zwangsläufig gestrichelte wird, weil die Kirche nicht - weil sie nicht - auf den Empfang der Kommunion ihre Lehre verändern. Schließlich kann sie schwächen tatsächlich die Entschlossenheit derjenigen, die über beginnen die Aufhebung Prozess denken.

Ein weiterer beunruhigender Aspekt dieser Angelegenheit ist, dass wir wie Kinder behandelt werden, die irgendwie nicht unsere Impulse kontrollieren können oder unsere besondere Kreuz zu tragen. Darüber hinaus fordert diese Haltung in Frage, die Kraft des Kreuzes, um die Wirksamkeit der Gnade und den Wert des erlösenden Leidens.

All dies ignoriert, dass die Kirche hat bereits eine mitfühlende Lösung für diejenigen, die geschieden sind, civilly wieder geheiratet und nicht in der Lage zu trennen: Zölibat. Um sicher zu sein ", dieser Spruch ist hart" (John 6:60); und niemand ist auf die Kraft der sexuellen Versuchung und Sünde unwissend. Dennoch bietet die Kirche ein weiteres Mittel für Paare in dieser Situation: wenn sie fallen, sie ihren Zweck der Änderung erneuern können, gehen zur Beichte und mit Gottes Gnade versuchen härter.

Es gibt jedoch zwei gemeinsame Hindernisse für die Kirche Lösung mit Fügsamkeit zu akzeptieren. Erstens haben viele Katholiken - ob Paare, Priester und Prälaten - einfach nicht, dass die sexuelle Aktivität in einer solchen irregulären Gewerkschaften anerkennen wollen, ist objektiv schwere Sünde. Zweitens haben viele den entsprechenden Respekt und Ehrfurcht, die für den würdigen Empfang der Kommunion verloren.
Während Verzicht auf Sex sicherlich ein Opfer ist, verblasst es im Vergleich zu den Opfern viele Katholiken haben für ihre Liebe zu Jesus im Allerheiligsten Sakrament ausgehalten. In diesem Licht ist es unvernünftig Paare fragen zur Aufnahme Communion Beteiligung an sündigen Sex als Vorbedingung zu stoppen? Außerdem, wenn ein paar der Sündhaftigkeit ihrer sexuellen Vereinigung und nicht bereit, anzuerkennen, ist nicht bereit, eine aufrichtige Anstrengung zu machen Zölibat zu wählen, haben sie die nötige Hingabe und Liebe zu dem Allerheiligsten in erster Linie?

Vielleicht ist die effektivste in solchen illegitimen Verbindungen zu den pastoralen Ansatz ist es, sie mit dem Zeugnis der eucharistischen Märtyrer zu ermahnen; führen sie in den Schriften von ihrer großen Liebe zu dem Allerheiligsten animierte Heiligen; und lehrt sie, wie die Zeit in der eucharistischen Anbetung zu verbringen.

St. Augustine ist ein gutes Modell wirksame pastorale Ansätze für die Schaffung von denen , die kämpfen mit gewöhnlichen Sünde zu unterstützen. Er lehrt uns , nicht so viel Lust zu unterdrücken, sondern für die Umwandlung und Heilung unserer Wünsche zu beten. Vereinigung mit Gott - Sündige Wünsche nicht durch weniger Lust , sondern durch den Wunsch nach etwas größer überwinden. Wie Augustinus berühmt in seiner schrieb Confessions : "Du hast uns auf dich, o Herr gemacht, und unruhig ist unser Herz , bis es ruht in dir."


Read more: http://www.ncregister.com/blog/bill-magu.../#ixzz47gu446S6

von esther10 04.05.2016 00:41


Kardinal Gerhard Müller, Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, geht in die Halle für die Synode über die Familie am 6. Oktober 2016

NACHRICHTEN KATHOLISCHE KIRCHE , EHE Mi 4. Mai 2016 - 12.20 Uhr EST
4. Mai 2016 ( Lifesitenews ) - Der Leiter der Kongregation des Vatikans für die Glaubenslehre, als an zweiter Stelle nach dem Papst als die Autorität des Vatikans auf Fragen der Lehre hat sich auf die Frage geantwortet , ob Franziskus 'letzte Mahnung, Amoris Laetitia , hat die Tür zu geben Kommunion zu geschiedenen und wieder verheirateten Katholiken civilly geöffnet.

Kardinal Gerhard Müller Antwort ist eindeutig: die Lehre der Kirche kann nicht geändert werden, und die Mahnung, so tat es nicht.

Die Klärung von Kardinal Müller auf der vieldiskutierte Fußnote 351 ist wahrscheinlich die höchste Ebene Klärung zu kommen aus dem Vatikan zu sein. Als Papst Francis vor kurzem über die Fußnote von Journalisten gefragt wurde, sagte er, er es nicht erinnern konnte, noch was es gesagt.
Der Kardinal gab seine Äußerungen während einer Reise nach Spanien. Wie durch berichtet Die Tagespost , und von Maike Hickson in übersetzt 1Peter5 sprach Kardinal Müller direkt auf die Argumente der Interpretation Amoris Laetitia mit den Worten, in den Worten der Zeitung, dass "die Tür für die wieder geheiratet geöffnet wurde zu den Sakramenten zugelassen zu werden in Einzelfälle. "

Die Zeitung berichtet, dass der Kardinal erklärte, "mit Entschiedenheit", dass dies nicht der Fall ist, und dass Aussagen von früheren Päpsten in der Sache noch stehen.

"Dies gilt eindeutig für den Empfang der heiligen Kommunion durch remarried Geschiedenen", sagte Müller. "Was von Johannes Paul II in Familiaris consortio und von Papst Benedikt XVI in Sacramentum Caritatis ist immer noch gültig in unveränderter Weise gelehrt wurde."

Argumente , die Amoris Laetitia Kirche Praxis für die Scheidung auf Kommunion geändert und wieder geheiratet basieren weitgehend auf Fußnote 351, die im Rahmen eines Kapitels der Seelsorge der Kirche gewidmet kommt für Paare in "irregulären" Gewerkschaften, und in dem es heißt , dass diese helfen können "in einigen Fällen sind die Hilfe von den Sakramenten" - unter Bezugnahme auf die Beichte und der Eucharistie.

Auf den ersten Blick wurde diese bescheidene Fußnote von vielen genommen, darunter mehrere deutsche Bischöfe , darunter Kardinal Reinhard Marx, als ein Wechsel von Papst Johannes Paul II Lehre in Kennzeichnung Familiaris consortio . Kardinal Walter Kasper, die zwar nicht ausdrücklich auf die Fußnote zu machen, hat auch erklärt , dass es "scheint klar , " die Ermahnung erlaubt Kommunion für die wieder geheiratet Geschiedenen.

RELATED: Franziskus: "Ich erinnere mich nicht" umstritten Fußnote in Ermahnung

In Familiaris consortio Papst Johannes hatte Paul II erklärte , dass Paare in ehebrecherisch zweiten Gewerkschaften nur die Eucharistie empfangen können , wenn sie sich trennen, oder, wenn sie nicht trennen kann "schwerwiegende Gründe" , dann leben sie zusammen als "Bruder und Schwester" - also ohne sexuelle Beziehungen.

Kardinal Müller klären jedoch , dass diese Gebietermission Lehre nicht ändern kann, und dass, auch wenn der Papst beabsichtigt , dies zu tun, die Bedingungen für die Änderung eine solche ernste Angelegenheit sind nicht vorhanden Amoris Laetitia.

Wenn Amoris Laetitia eine so tief verwurzelt und eine solche gewichtige Disziplin zurückzutreten beabsichtigt, wäre es selbst haben in einer klaren Art und Weise zum Ausdruck gebracht, und es würde die Gründe dafür gegeben haben. Jedoch ist eine solche Anweisung mit einer solchen Bedeutung ist nicht in [Amoris Laetitia] gefunden werden. Nirgends hat der Papst in Frage gestellt, die Argumente seiner Vorgänger. Sie sind nicht auf die subjektive Schuld dieser unserer Brüder und Schwestern basiert, sondern vielmehr auf die sichtbare, objektive Art des Lebens, die im Gegensatz zu den Worten Christi ist.
Sprechen direkt 351 Fußnote, erklärte der Kardinal, dass die Fußnote nicht speziell über Situationen wieder geheiratet Geschiedenen sprach.

"Ohne in eine tiefere Weise in dieser Frage eintritt, genügt es, darauf hinzuweisen, dass diese Fußnote in allgemeiner Weise bezieht sich auf objektive Situationen der Sünde, und nicht auf die spezifischen Fälle der civilly remarried Geschiedenen", erklärte er. "Weil diese letztere Situation hat ihre eigenen Besonderheiten, die es von anderen Situationen zu unterscheiden."

RELATED: Kardinal Kasper: " Es scheint klar , " Ermahnung Kommunion erlaubt geschieden / remarried in einigen Fällen

Der Kardinal geklärt erneut, dass Fußnote 351 nicht die Lehren von Papst Johannes Paul II oder von Kardinal Ratzinger verkündet ändern, als dieser den Kopf für die Glaubenslehre der Kongregation war. Fußnote 351 "berühren auf die frühere Disziplin," nicht, sagte der Kardinal. "Die Normen des FC 84 und SC 29 und deren Anwendung in allen Fällen weiterhin gültig bleiben."

Die Aussage von Kardinal Müller auf die vieldiskutierte Fußnote 351 ist wahrscheinlich die höchste Ebene Klärung zu kommen aus dem Vatikan zu sein. Als Papst Francis vor kurzem über die Fußnote von Journalisten auf einer Fahrt mit dem Flugzeug zurück von der griechischen Insel Lesbos gefragt wurde, sagte er, dass er es nicht erinnern konnte, noch was es gesagt.

In der Frage der Kommunion für die geschiedenen und wieder verheirateten, wies der Papst Journalisten auf die Präsentation von Kardinal Christoph Schönborn im Vatikan am Tag der Veröffentlichung der Ermahnung gegeben.

In diesem Vortrag hatte der Kardinal Fußnote 351 zitiert, sagen, dass es eine Antwort auf die Frage, was der Papst? "In Bezug auf die Sakramente für die Menschen Zugang, der in irregulären Situationen leben", sagt bietet, sagte Kardinal Schönborn: "In der Sinn dieses "via caritatis" (AL 306), der Papst bekräftigt, in einer einfachen und bescheidenen Art und Weise, in einer Notiz (351), dass die Hilfe der Sakramente auch in bestimmten Fällen gegeben "werden kann. Aber für diesen Zweck er bietet nicht uns Fallstudien oder Rezepte ... "

RELATED: Raymond Arroyo Panels EWTN erklärt Gründe für Alarm über Papst Francis Exhortation

Die Tagespost berichtet , dass Müller auch die Frage der Kommunion für die geschiedenen adressiert und heiratete wieder an anderer Stelle wieder eindeutig die traditionelle Lehre der Kirche bekräftigt.

Wie von Maike Hickson in 1Peter5 übersetzt, er erklärte :

Das Prinzip ist, dass niemand kann wirklich ein Sakrament empfangen möchten - die Eucharistie - ohne den Willen nach leben in der gleichen Zeit mit den anderen Sakramenten, darunter das Sakrament der Ehe. Wer lebt in einer Weise, die die eheliche Bindung widerspricht sich gegen die sichtbaren Zeichen des Sakramentes der Ehe. Im Hinblick auf seine Existenz im Fleisch, wendet er sich in einen "Gegenzeichen" der Unauflöslichkeit, auch wenn er subjektiv nicht schuldig ist. Genau weil sein Leben in das Fleisch im Gegensatz zum Zeichen ist, kann er nicht Teil des höheren eucharistischen Zeichen dafür sein, bei dem - der inkarnierte Liebe Christi offenbar ist - durch die heilige Kommunion zu empfangen. Wenn die Kirche eine solche Person zum Abendmahl zuzulassen, würde sie dann sein, dass die Tat begehen, die Thomas von Aquin nennt "eine Unrichtigkeit in den heiligen sakramentalen Zeichen."

https://www.lifesitenews.com/news/cardin...for-divorced-re
http://www.kathnews.de/papst-franziskus-...nicht-geaendert

von esther10 04.05.2016 00:38

Deutschland: Salafistische Gruppen werben Flüchtlinge an

- AFP

04/05/2016 11:09


Salafistische Gruppen werben in Deutschland offenbar gezielt Flüchtlinge an. Den Bundesbehörden liegen seit September 2015 „gesicherte Erkenntnisse zu rund 300 islamistischen Kontaktaufnahmen oder Kontaktaufnahme-Versuchen zu Flüchtlingen vor“, wie die Stuttgarter Zeitung am Mittwoch berichtet. Im April 2016 habe es demnach 40 gesicherte Anwerbeversuche gegeben. Seit September 2015 schwanke die Zahl neuer Fälle zwischen 20 und 60 pro Monat.
(kna 04.05.2016 mk)

von esther10 04.05.2016 00:32

Dienstag, 3. Mai 2016
7. Mai 2016: 1000 Kreuze für das Leben in München


Samstag, den 07. Mai 2016
Beginn 14.30 Uhr am Dom/Frauenplatz,
München
Aufruf zum Zeugnis für das Leben

U-Bahn-Linien: S-Bahnhof Marienplatz, U3 / U6 – jeweils eine Station v. HBF bzw. Marienplatz
Veranstalter: Europrolife mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Lebensrecht München (ALM)
http://kultur-und-medien-online.blogspot...Medien+-+online)


von esther10 04.05.2016 00:30

Wird die Bischofskonferenz deutsche Priester zum Sakrileg zwingen?
Ein Kommentar von Mathias von Gersdorff.

Erstellt von Mathias von Gersdorff am 1. Mai 2016 um 10:32 Uhr


Mathias von Gersdorff
Nach der Veröffentlichung des Apostolischen Schreibens „Amoris Laetitia“ hat sich die Mehrheit der Priester und Theologen, die dem sog. konservativen Lager zugeordnet werden, mit der Frage beschäftigt, ob das Schreiben ein Bruch mit der Tradition und dem römisch-katholischen Lehramt darstellt. Die herrschende Meinung ist, dass sich nichts verändert hätte und dass Papst Franziskus nichts an der Lehre der Kirche hinsichtlich Ehe und Sexualmoral ändern wollte. Auch hinsichtlich der Frage, ob wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion nun zugelassen seien, hätte es keine Änderungen gegeben.

Diese Einschätzung von „Amoris Laetitia“ steht in Kontrast mit Aussagen diverser Bischofskonferenzen, sowie hoher Prälaten, wie etwa Kardinal Walter Kasper. Dieser letzte – ein enger Vertrauter des Papstes – behauptete in einem Interview, Franziskus hätte den wiederverheirateten Geschiedenen die Tür zur Kommunion geöffnet. Deshalb ist es erstaunlich, dass sich kein Vertreter des sog. „konservativen Lagers“ die Frage gestellt hat, was nun passiert, wenn sie von den deutschen Bischöfen gezwungen werden, gegen ihr vom katholischen Lehramt geprägtes Gewissen wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion zuzulassen (Im Falle der Beichte würde die Erteilung der Absolution eine Simulation des Sakramentes bedeuten, die zur Exkommunikation des Priesters führt).

Diese Möglichkeit ist gar nicht so abwegig. Die Deutsche Bischofskonferenz hat nämlich gleich nach Erscheinen von Amoris Laetitia erklärt: „Diese prinzipielle Einsicht hat weitreichende Konsequenzen für den pastoralen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen. Es reicht eben nicht für ein Urteil, einfach festzustellen, dass eine zweite zivile Verbindung im Widerspruch zur ersten, sakramentalen Ehe und damit im Widerspruch zur objektiven Norm steht. Es ist vielmehr notwendig, in jedem einzelnen Fall die besondere Lebenssituation der Betroffenen zu betrachten. Angesichts dieser Überlegungen ist es nur konsequent, dass der Papst keine generelle Regelung zur Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur sakramentalen Kommunion gibt. Nur im Blick auf die jeweilige Lebensgeschichte und Realität lässt sich gemeinsam mit den betroffenen Personen klären, ob und wie in ihrer Situation Schuld vorliegt, die einem Empfang der Eucharistie entgegensteht. Dabei ist die Frage einer Zulassung zu den Sakramenten der Versöhnung und der Kommunion immer im Kontext der Biographie eines Menschen und seiner Bemühungen um ein christliches Leben zu beantworten. Auf beide zuletzt genannten Aspekte weist der Papst explizit hin (vgl. Fußnoten 336 und 351).“

Offensichtlich schließt die Deutsche Bischofskonferenz nicht aus, entsprechende Richtlinien zu erlassen, die verbindlich werden sollen. Auf den Umstand, dass sich die Seelsorger nach den Richtlinien der jeweiligen Bischöfe zu richten hätten, hat auch Kardinal Lorenzo Baldisseri auf der Präsentation des apostolischen Schreibens am 8. April 2016 in Rom hingewiesen. „Amoris Laetitia“ sieht ebenfalls konkrete Schritte in der Pastoral vor: „Daher darf ein Hirte sich nicht damit zufrieden geben, gegenüber denen, die in „irregulären“ Situationen leben, nur moralische Gesetze anzuwenden, als seien es Felsblöcke, die man auf das Leben von Menschen wirft. Das ist der Fall der verschlossenen Herzen, die sich sogar hinter der Lehre der Kirche zu verstecken pflegen, » um sich auf den Stuhl des Mose zu setzen und – manchmal von oben herab und mit Oberflächlichkeit über die schwierigen Fälle und die verletzten Familien zu richten «“

Sollte die Deutsche Bischofskonferenz Pfarrer und sonstige Seelsorger anweisen, wiederverheirateten Geschiedenen (wenn auch in Einzelfällen) die Kommunion zu erteilen, stünden die konservativen Priester vor einer schweren Gewissensentscheidung. Im Grunde sähen sie sich gezwungen, ein Sakrileg, also eine besonders schwere Sünde, zu begehen. Sie könnten sich natürlich nach Rom wenden, doch nichts deutet darauf hin, dass sie von dort Hilfe erhalten würden. Der Papst selbst hat nach der Veröffentlichung nicht verlauten lassen, dass er sich erneut zu dieser Frage äußern wird. In einem Interview erklärte er, Kardinal Schönborn hätte „Amoris Laetitia“ richtig interpretiert. Der Wiener Kardinal gehört aber zu der Partei, die sich am meisten für die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion eingesetzt hat.

Den Seelsorgern, die in der Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene ein Sakrileg sehen, wird es nichts nützen, dass etliche Theologen in den letzten Wochen Stellungnahmen geschrieben haben, die eine Änderung in der Lehre der Kirche ausschließen. Sie stünden vor der Alternative, ein Sakrileg zu begehen oder offenen Widerstand gegen ihren Bischof zu leisten.

Foto: Mathias von Gersdorff – Bildquelle: privat

von esther10 04.05.2016 00:29

Dienstag, 3. Mai 2016
Niederlande prüft Möglichkeit der Sterbehilfe bei Kindern ab einem Jahr
Die niederländische Gesundheitsministerin Edith Schippers lässt zurzeit die Zulassung von Euthanasie für Kinder ab einem Jahr prüfen. Das berichtet „de Volkskrant“ am 22. April 2016.

Die Bekanntmachung machte Ministerin Schippers als Antwort auf eine Anfrage des Verbandes der Kinderärzte. Diese wünschen sich eine Entkriminalisierung der Euthanasie an Kindern. Maßstab zur Tötung von Kindern soll ihre „mentale Kompetenz“ sein (werkelijke wilsbekwaamheid).

Das Gesundheitsministerium stellt für die Studie 400.000 Euro bereit.

Im Falle von Kindern, die nicht selber die Entscheidung treffen können (weil sie laut Gesetz keine „mentale Kompetenz“ besitzen), soll der Arzt in Absprache mit den Eltern entscheiden, ob das Kind getötet werden soll. Dies geschieht bereits bei Kindern im Alter zwischen 0 und 1. Die Ärzte sind aber der Auffassung, diese Regelung solle für Kinder bis 12 Jahren gelten.

Gegenwärtig dürfen Kinder von 12 bis 17 getötet werden, sofern sie geistig in der Lage sind, den Sachverhalt zu verstehen und wenn sie von den Eltern die Erlaubnis dazu bekommen.

Die niederländischen Kinderärzte (soweit man solche Personen als Ärzte bezeichnen kann) verweisen auf die Erfahrungen aus Belgien. Dort ist die Kindereuthanasie seit 2014 erlaubt.

Die Mehrheit im niederländischen Parlament (die Zweite Kammer) befürwortet eine solche Liberalisierung der Euthanasie, so die Lebensrechtlerin und Bloggerin Jeanne Smits in Lifesitenews.

Die gegenwärtige Debatte in den Niederlanden zeigt einmal mehr: Wenn gewisse Dämme brechen, ist die totale Katastrophe kaum noch zu verhindern. Die Euthanasie wurde anfangs für sehr wenige Fälle eingeführt. Nun wird sie auf immer mehr Fälle angewendet. Noch vor wenigen Jahren wäre es undenkbar gewesen, dass Kinderärzte die „mentale Kompetenz“ einer Person zum Maßstab für die Anwendung von Euthanasie machen wollen.

Doch der eigentliche Dammbruch war die Legalisierung der Abtreibung: Damit wurde ein Recht, das alle Menschen besitzen, verletzt. Nun wird der Kreis der Menschen, deren Recht auf Leben nicht respektiert wird, immer größer.
http://kultur-und-medien-online.blogspot...Medien+-+online)
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Kommentar...
Die Welt ist gerichtsreif, und das Gericht hat begonnen. Im Herbst 2015.Und das ist gut so
4. Mai 2016 um 07:25

von esther10 04.05.2016 00:26

Dienstag, 3. Mai 2016
Grün-schwarzer Koalitionsvertrag in BaWü – alle Optionen bleiben offen

Mathias von Gersdorff

Erstaunlich schnell waren CDU und Grüne in Baden-Württemberg in der Lage, ein Koalitionsvertrag zu entwerfen. Dieser wurde am 2. Mai 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Grünen werden am 6. Mai einen Parteitag abhalten, die CDU am 7. Mai. Auf diese Parteitagen muß die Parteibasis dem Koalitionsvertrag zustimmen.



Der Bildungsplan ist im Kapitel über Bildung behandelt: „Wir werden die Umsetzung der Bildungspläne auch aufgrund des Anspruches der hohen Qualität eng begleiten und bei der Umsetzung auftretende fachlich erforderliche Korrekturen vornehmen. Das Instrument der Leitperspektiven werden wir auf seine Umsetzbarkeit und Praxistauglichkeit hin überprüfen.

Um eine aktive Teilhabe junger Menschen in einer immer komplexer werdenden Gesellschaft zu ermöglichen, wollen wir sicherstellen, dass wichtige Inhalte der politischen Bildung auch künftig in einem angemessenen Umfang und Tiefe vermittelt werden. Schülerinnen und Schüler sollen den Wert der Demokratie durch Teilhabe bereits in der Schule erfahren können.“

Mit andern Worten: Der Bildungsplan von Andreas Stoch wird zunächst so angewendet, wie er in Kraft gesetzt wurde. In diesem ist Gender in den Leitperspektiven vollständig enthalten. Doch man kündigt gleich an, gegebenenfalls Änderungen vornehmen zu wollen. Abgesehen davon sind die Leitperspektiven allgemeine Normen. Wie diese den tatsächlichen Schulalltag prägen sollen, muss näher definiert werden.

Außerdem ist entscheidend, wer Kultusminister wird. Das Ressort erhielt die CDU. Es sind zwei Namen im Gespräch. Georg Wacker, ausgesprochener Gegner des grün-roten Bildungsplans, und die Stuttgarter Schulbürgermeisterin Susanne Eisenmann. Frau Eisenmann hat sich bislang aus der Diskussion herausgehalten.

Unter diesen Voraussetzungen ergeben sich folgende Zukunftsszenarien.

Szenario 1: Es wäre denkbar, dass die neue Koalition auf „Gender in der Schule“ weitgehend verzichtet.

Die Zuständigkeit der Landesministerien ist so zugeschnitten, dass sich Minister der CDU und der Grünen nicht auf die Füße treten. Jede Partei kann sich also mehr oder weniger im Rahmen des Koalitionsvertrages frei entfalten. Schulpolitik ist ein klassisches CDU-Ressort. Dass nun die CDU die Einführung von Gender in die Schulen forciert, wäre geradezu selbstmörderisch.

Dagegen würden natürlich die LSBTIQ-Gruppen protestieren, doch diese werden großzügig im Koalitionsvertrag beachtet: „Der Aktionsplan 'Für Akzeptanz und gleiche Rechte Baden-Württemberg’ will die Öffentlichkeit für das Recht auf Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung sensibilisieren und Ausgrenzung und Benachteiligung entgegenwirken. Wir werden die Maßnahmen aus dem Aktionsplan auf ihre Eignung und Wirksamkeit hin prüfen und gegebenenfalls weiterentwickeln.“ Konkret heißt das: Genügend Geld für Aktivistengruppen aus diesem Milieu.

Sollte Georg Wacker Kultusminister werden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Gender in den Schulen gar nicht oder auf Sparflamme gehalten wird. Die Wahl von Frau Eisenmann wiederum wäre im Grunde eine Konsenslösung, die aber wenig aussagekräftig über die künftige Richtung wäre. Das Risiko, dass die Proteste nun weitergehen, bliebe hoch.

Eine Gangart, die eine große Harmonie zwischen CDU und Grünen zeigt, wäre auch einer schwarz-grüne Koalition auf Bundesebene nach den Wahlen nächstes Jahr dienlich. Aufgrund der politischen Großwetterlage sehen beide Parteien die Notwendigkeit, solche Bündnisse schließen zu können.

Ein zweites Szenario ist auch möglich: Gender wird in den Schulen so eingeführt, wie das ursprünglich angedacht war. In diesem Falle würde man auf Konfrontation gegen die Bildungsplangegner setzen. Die CDU würde damit dokumentieren, dass sie auch in der Schulpolitik eine linke Politik favorisiert. Diese Strategie würde sich aber nicht nur gegen die Bildungsplangegner richten, sondern auch gegen den konservativen Flügel der CDU, der sich gegen Gender ausgesprochen hat.

Misstrauen seitens der Bildungsplangegner ist jedenfalls angebracht, egal was beschlossen wird. Es ist ziemlich klar, dass man am liebsten die Interessen der Eltern ignorieren würde. Es ist deshalb notwendig, die Protestbereitschaft aufrecht zu halten.
http://kultur-und-medien-online.blogspot...Medien+-+online)

von esther10 04.05.2016 00:25

FÜR KARDINAL MÜLLER IST DIE GEFAHR EIN CHRISTENTUM VON GERINGER INTENSITÄT
So hat Jesus Christus nicht gepredigt.....



"Am 3. Mai um 12:30 ...2016...präsentierte Kardinal Müller, Präfekt der Glaubenskongregation, in der
Aula Magna der De Vitoria Universität in Madrid sein Buch "Nachrichten über die Hoffnung" ein Interviewbuch mit dem Priester und Theologen Carlos Granados, Generaldirektor

Original
http://benoit-et-moi.fr/2016/actualite/l...-intensite.html

der Bibliothek für Christliche Autoren. Pater Granados betreut die spanische Ausgabe der Opera Omnia von Joseph Ratzinger.

Es gab 2 volle Tage Zeit für das Interview im Vatican, denen eine lange Vorbereitungszeit auf die geplanten Themen zwischen dem spanischen Priester und dem deutschen Kardinal vorausgegangen

war und eine intensive Nachbearbeitung folgte. Das Resultat ist ein wichtiger Text für die
zukünftige Kirche, wie es ein anderes Interview-Buch war, das vor 30 Jahren geschrieben wurde...

Es ist unvermeidlich an "Bericht über den Glauben" von Kardinal Ratzinger im Gespräch mit Vittorio Messori zu erinnern......

Der Titel ruft tatsächlich den dieser anderen Unterhaltung von Vittorio Messori und Joseph Ratzinger in Erinnerung, als er noch Präfekt der Glaubenskongregation war. Das soll sicher auch eine Hommage an den Papa emeritus sein, mit dem der derzeitige Präfekt gut bekannt und freundschaftlich verbunden ist. Aber vor allem soll es eine Art in Dialog mit der modernen Welt zu treten, aufzeigen, für die Kirche, die den Dialog vom Gesichtspunkt des Glaubens führt, dabei ihren Glauben nicht versteckt, als sei der ein Hindernis für den Dialog, sondern im Verständnis, daß der Glaube ein Licht ist, ein Licht, das auf den Leuchter gestellt werden muß, damit das ganze Haus erleuchtet wird. Daher dieses "Gespräch über den Glauben".

hier geht es weiter
http://beiboot-petri.blogspot.de/
http://www.religionenlibertad.com/para-e...-baja-49299.htm






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