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von esther10 14.02.2016 00:51

Dr. Frauke Petry beklagt 5000 verschwundene Flüchtlingskinder in Europa
Veröffentlicht: 14. Februar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Zur Zahl der verschwundenen Flüchtlingskinder erklärt die Vorsitzende der AfD, Dr. Frauke Petry (siehe Foto): AfD-Petry

„Es ist traurig und skandalös, dass mittlerweile rund 5000 Flüchtlingskinder in Europa verschwunden sind. Der Gedanke daran, dass einige dieser Kinder in die Hände von Kriminellen gefallen sind, so wie es Europol befürchtet, ist unerträglich.



Dass sich hier eine humanitäre Tragödie anbahnt, ist schlimm. Es ist aber auch der Tatsache geschuldet, dass durch die immer noch unkontrollierten Grenzen der Strom der Zuwanderer immer weiter ansteigt. Dadurch ist es fast unmöglich, die unbegleiteten Kinder in der Masse der Millionen von Zuwanderern zu schützen.

Kindern gilt ein besonderer Schutz. Um ihn gewährleisten zu können, müssen wir zuerst die Asylkrise in den Griff bekommen. Andernfalls werden noch mehr Flüchtlingskinder Kriminellen zum Opfer fallen.“



von esther10 14.02.2016 00:51

Gemeinsame Erklärung von Franziskus und Kyrill im Wortlaut
Versöhnung statt Spaltung.



Erstellt von Radio Vatikan am 14. Februar 2016 um 10:01 Uhr
Orthodoxe Kirche

Gemeinsame Erklärung von Papst Franziskus und Patriarch Kyrill von Moskau und dem ganzen Rus, unterzeichnet bei der Begegnung der beiden Kirchenoberhäupter am 12. Februar 2016 in Havanna, Kuba: „Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“ (2 Kor 13,13)

1. Durch den Willen Gottes des Vaters, von dem jede Gabe kommt, im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Beistand des Heiligen Geistes des Trösters haben wir, Papst Franziskus und Kyrill, Patriarch von Moskau und dem ganzen Rus, uns heute in Havanna getroffen. Wir danken Gott, der in der Dreifaltigkeit verherrlicht ist, für diese Begegnung, die erste in der Geschichte.

Mit Freude sind wir als Brüder im christlichen Glauben zusammengekommen, die sich treffen, um persönlich miteinander zu sprechen (vgl. 2 Joh 12), von Herz zu Herz, und die wechselseitigen Beziehungen zwischen den Kirchen, den wesentlichen Problemen unserer Gläubigen und die Aussichten zur Entwicklung der menschlichen Zivilisation zu erörtern.

2. Unser brüderliches Treffen hat auf Kuba stattgefunden, am Kreuzungspunkt von Nord und Süd sowie von Ost und West. Von dieser Insel, dem Symbol der Hoffnungen der „Neuen Welt“ und der dramatischen Ereignisse der Geschichte des 20. Jahrhunderts, richten wir unser Wort an alle Völker Lateinamerikas und der anderen Kontinente.

Wir freuen uns, dass der christliche Glaube hier in dynamischer Weise im Wachsen begriffen ist. Das starke religiöse Potential Lateinamerikas, seine jahrhundertealte christliche Tradition, die in der persönlichen Erfahrung von Millionen von Menschen zum Ausdruck kommt, sind die Garantie für eine große Zukunft für diese Region.

3. Da wir uns weit weg von den alten Auseinandersetzungen der „Alten Welt“ treffen, empfinden wir mit besonderem Nachdruck die Notwendigkeit einer gemeinsamen Arbeit zwischen Katholiken und Orthodoxen, die gerufen sind, mit Sanftmut und Respekt der Welt Rede und Antwort zu stehen über die Hoffnung, die uns erfüllt (vgl. 1 Petr 3,15).

4. Wir danken Gott für die Gaben, die wir durch das Kommen seines einzigen Sohnes in die Welt empfangen haben. Wir teilen die gemeinsame geistliche Tradition des ersten Jahrtausends der Christenheit. Die Zeugen dieser Tradition sind die Allerseligste Gottesmutter und Jungfrau Maria und die Heiligen, die wir verehren. Unter ihnen sind ungezählte Märtyrer, die ihre Treue zu Christus bezeugt haben und „Samen der Christen“ geworden sind.

5. Trotz dieser gemeinsamen Tradition der ersten zehn Jahrhunderte sind Katholiken und Orthodoxe seit ungefähr tausend Jahren der Gemeinschaft in der Eucharistie beraubt. Wir sind getrennt durch Wunden, die durch Konflikte in ferner oder naher Vergangenheit hervorgerufen wurden, durch von den Vorfahren ererbte Gegensätze im Verständnis und in der Ausübung unseres Glaubens an Gott, einer in drei Personen – Vater, Sohn und Heiliger Geist. Wir beklagen den Verlust der Einheit als Folge der menschlichen Schwäche und der Sünde, die trotz des Hohepriesterlichen Gebets Christi, des Erlösers, eingetreten ist: „Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein“ (Joh 17,21).

6. Im Bewusstsein, dass zahlreiche Hindernisse andauern, hoffen wir, dass unsere Begegnung zur Wiederherstellung dieser von Gott gewollten Einheit, für die Christus gebetet hat, beitragen kann. Möge unser Treffen die Christen in aller Welt inspirieren, Gott mit neuem Eifer um die volle Einheit aller seiner Jünger zu bitten. In einer Welt, die von uns nicht nur Worte, sondern auch konkrete Taten erwartet, möge diese Begegnung ein Zeichen der Hoffnung für alle Menschen guten Willens sein!

7. In unserer Entschlossenheit, alles, was notwendig ist, zu unternehmen, um die uns überkommenen geschichtlichen Gegensätze zu überwinden, wollen wir unsere Bemühungen vereinen, um das Evangelium Christi und das allgemeine Erbe der Kirche des ersten Jahrtausends zu bezeugen und miteinander auf die Herausforderungen der gegenwärtigen Welt zu antworten. Orthodoxe und Katholiken müssen lernen, in Bereichen, wo es möglich und notwendig ist, ein einmütiges Zeugnis für die Wahrheit zu geben. Die menschliche Zivilisation ist in eine Zeit epochalen Wandels eingetreten. Unser christliches Gewissen und unsere pastorale Verantwortung erlauben es uns nicht, angesichts der Herausforderungen, die eine gemeinsame Antwort erfordern, untätig zu bleiben.

8. Unser Augenmerk richtet sich in erster Linie auf die Gebiete in der Welt, wo die Christen Opfer von Verfolgung sind. In vielen Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas werden Familien, Dörfer und ganze Stände unserer Brüder und Schwestern in Christus ausgelöscht. Ihre Kirchen werden verwüstet und barbarisch ausgeplündert, ihre sakralen Gegenstände profaniert, ihre Denkmale zerstört. In Syrien, im Irak und in anderen Ländern des Nahen Ostens stellen wir mit Schmerz eine massenhafte Abwanderung der Christen fest, aus dem Gebiet, in dem sich unser Glaube einst auszubreiten begonnen hat und wo sie seit den Zeiten der Apostel zusammen mit anderen Religionsgemeinschaften gelebt haben.

9. Bitten wir die internationale Gemeinschaft, dringend zu handeln, um einer weiteren Vertreibung der Christen im Nahen Osten zuvorzukommen. Wenn wir die Stimme zur Verteidigung der verfolgten Christen erheben, möchten wir zugleich unser Mitgefühl für die Leiden zum Ausdruck bringen, die die Angehörigen anderer religiöser Traditionen erfahren, welche ihrerseits Opfer von Bürgerkrieg, Chaos und terroristischer Gewalt geworden sind.

10. In Syrien und im Irak hat die Gewalt bereits Tausende von Opfern gefordert sowie Millionen von Menschen obdachlos und ohne Mittel zurückgelassen. Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf, sich zu vereinen, um der Gewalt und dem Terrorismus ein Ende zu setzen, und zugleich durch den Dialog zu einer raschen Wiederherstellung des inneren Friedens beizutragen. Es ist entscheidend, eine humanitäre Hilfe in großem Umfang für die gepeinigten Bevölkerungen und für die so vielen Flüchtlinge in den angrenzenden Ländern bereit zu stellen.

Wir bitten alle, die auf das Schicksal der Entführten, unter ihnen die Metropoliten von Aleppo Pavlos und Yohanna Ibrahim, die im April 2013 verschleppt wurden, Einfluss nehmen können, alles zu unternehmen, was für ihre rasche Befreiung nötig ist.

11. Flehen wir in unseren Gebeten zu Christus, dem Erlöser der Welt, um die Wiederherstellung des Friedens im Nahen Osten, der „das Werk der Gerechtigkeit“ (Jes 32,17) ist, auf dass sich das brüderliche Zusammenleben zwischen den verschiedenen Volksgruppen, Kirchen und Religionen dort intensiviere, auf dass die Flüchtlinge in ihre Häuser zurückkehren können, die Verletzten wieder genesen und die Seelen der unschuldig Getöteten die Ewige Ruhe finden.

Einen dringenden Appell richten wir an alle Parteien, die in die Konflikte verwickelt sein können, auf dass sie guten Willen zeigen und sich an den Verhandlungstisch setzen. Zugleich ist es nötig, dass die internationale Gemeinschaft alle möglichen Anstrengungen unternimmt, um dem Terrorismus mit Hilfe von gemeinsamen, vereinten und abgestimmten Aktionen ein Ende zu setzen. Wir rufen alle Länder auf, die in den Kampf gegen den Terrorismus involviert sind, in verantwortungsvoller und umsichtiger Weise zu handeln. Wir ermahnen alle Christen und alle Gottgläubigen, mit Inbrunst den sorgenden Schöpfer der Welt zu bitten, auf dass er seine Schöpfung vor der Vernichtung bewahre und keinen neuen Weltkrieg zulasse. Für einen dauerhaften und zuverlässigen Frieden sind besondere Bemühungen erforderlich, die darauf ausgerichtet sind, die gemeinsamen, uns verbindenden Werte wiederzuentdecken, die im Evangelium unseres Herrn Jesus Christus ihr Fundament haben.

12. Wir verbeugen uns vor dem Martyrium derjenigen, die auf Kosten ihres eigenen Lebens die Wahrheit des Evangeliums bezeugt haben und den Tod der Verleugnung des Glaubens an Christus vorgezogen haben. Wir glauben, dass diese Märtyrer unserer Zeit, die verschiedenen Kirchen angehören, aber im gemeinsamen Leiden geeint sind, ein Unterpfand der Einheit der Christen sind. An euch, die ihr für Christus leidet, richtet sich das Wort des Apostels: „Liebe Brüder! … Freut euch, dass ihr Anteil an den Leiden Christi habt; denn so könnt ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit voll Freude jubeln“ (1 Petr 4,12-13).

13. In dieser beunruhigenden Zeit ist der interreligiöse Dialog unerlässlich. Die Unterschiede im Verständnis der religiösen Wahrheiten dürfen die Menschen unterschiedlicher Glaubensüberzeugungen nicht davon abhalten, in Frieden und Eintracht zu leben. Unter den aktuellen Umständen haben die Leiter der Religionsgemeinschaften die besondere Verantwortung, ihre Gläubigen in einem respektvollen Geist gegenüber den Überzeugungen derer, die anderen religiösen Traditionen angehören, zu erziehen. Absolut inakzeptabel sind die Versuche, kriminelle Handlungen mit religiösen Slogans zu rechtfertigen. Kein Verbrechen kann im Namen Gottes begangen werden, „denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern ein Gott des Friedens“ (1 Kor 14,33).

14. Indem wir den hohen Wert der Religionsfreiheit bekräftigen, danken wir Gott für die noch nie dagewesene Erneuerung des christlichen Glaubens, die gerade in Russland und in vielen Ländern Osteuropas geschieht, wo über Jahrzehnte hinweg atheistische Regime vorgeherrscht haben. Heute sind die Ketten des militanten Atheismus zerbrochen, und die Christen können an vielen Orten ihren Glauben frei bekennen. In einem Vierteljahrhundert sind Zehntausende von neuen Kirchen gebaut sowie Hunderte von Klöstern und theologischen Schulen eröffnet worden. Die christlichen Gemeinschaften bringen eine wichtige karitative und soziale Aktivität voran, indem sie den Bedürftigen vielfältige Unterstützung bieten. Orthodoxe und Katholiken arbeiten oft Seite an Seite. Sie bestätigen die bestehenden gemeinsamen spirituellen Fundamente des menschlichen Zusammenlebens und bezeugen die Werte des Evangeliums.

15. Gleichzeitig sind wir über die Situation in vielen Ländern besorgt, in denen die Christen immer häufiger mit einer Einschränkung der religiösen Freiheit, des Rechts, die eigenen Überzeugungen zum Ausdruck zu bringen, und der Möglichkeit, ihnen entsprechend zu leben, konfrontiert sind. Besonders stellen wir fest, dass die Transformation einiger Länder in säkularisierte Gesellschaften, die jedem Bezug zu Gott und seiner Wahrheit fernstehen, eine schwere Bedrohung für die Religionsfreiheit darstellt. Quelle zur Beunruhigung ist für uns die gegenwärtige Beschränkung der Rechte der Christen, wenn nicht gar ihre Diskriminierung, wenn gewisse politische Kräfte, die durch die Ideologie eines oft sehr aggressiven Säkularismus geleitet werden, sie an den Rand des öffentlichen Lebens zu drängen versuchen.

16. Der Prozess der Integration Europas, der nach Jahrhunderten blutiger Konflikte begonnen wurde, ist von vielen mit Hoffnung aufgenommen worden, wie eine Garantie für Frieden und Sicherheit. Wir möchten allerdings dazu einladen, gegenüber einer Integration, die die religiöse Identität nicht achtet, wachsam zu sein. Auch wenn wir für den Beitrag anderer Religionen zu unserer Kultur offen sind, sind wir davon überzeugt, dass Europa seinen christlichen Wurzeln treu bleiben muss. Wir bitten die Christen Ost- und Westeuropas sich im gemeinsamen Zeugnis für Christus und das Evangelium zu vereinen, so dass Europa seine Seele bewahrt, die sich in zweitausend Jahren christlicher Tradition gebildet hat.

17. Unser Blick richtet sich auf die Menschen, die sich in großer Schwierigkeit befinden, die unter Bedingungen extremer Bedürftigkeit und Armut leben, während der materielle Reichtum der Menschheit zunimmt. Wir können nicht gleichgültig gegenüber dem Los von Millionen von Migranten und Flüchtlingen sein, die an die Tür der reichen Länder klopfen. Der zügellose Konsum, wie man ihn in einigen der am meisten entwickelten Länder antrifft, beginnt allmählich die Ressourcen unseres Planeten aufzubrauchen. Die wachsende Ungleichheit in der Verteilung der irdischen Güter erhöht den Eindruck von Ungerechtigkeit im Hinblick auf das sich ausgebildete System der internationalen Beziehungen.

18. Die christlichen Kirchen sind aufgerufen, die Erfordernisse der Gerechtigkeit, den Respekt vor den Traditionen der Völker und eine echte Solidarität mit allen Leidenden zu verteidigen. Wir Christen dürfen nicht vergessen, dass Gott das Törichte in der Welt erwählt hat, um die Weisen zuschanden zu machen. Das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen. Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten, damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott (vgl. 1 Kor 1,27-29).

19. Die Familie ist die natürliche Mitte des menschlichen Lebens und der Gesellschaft. Wir sind über die Krise der Familien in vielen Ländern besorgt. Orthodoxe und Katholiken teilen die gleiche Auffassung über die Familie. Sie sind aufgerufen zu bezeugen, dass sie ein Weg zur Heiligkeit darstellt, der in der Treue der Eheleute in ihren gegenseitigen Beziehungen, in ihrer Offenheit für den Nachwuchs und für die Erziehung der Kinder, in der Solidarität zwischen den Generationen und der Achtung der Schwächsten zum Ausdruck kommt.

20. Die Familie gründet sich auf der Ehe, dem Akt der freien und treuen Liebe eines Mannes und einer Frau. Die Liebe besiegelt ihre Verbindung und lehrt sie, sich gegenseitig als Geschenk anzunehmen. Die Ehe ist eine Schule der Liebe und der Treue. Wir bedauern, dass andere Formen des Zusammenlebens mittlerweile auf die gleiche Stufe dieser Verbindung gestellt werden, während die durch die biblische Tradition geheiligte Auffassung der Vaterschaft und der Mutterschaft als besondere Berufung des Mannes und der Frau in der Ehe aus dem öffentlichen Bewusstsein ausgeschlossen wird.

21. Wir bitten alle, das unveräußerliche Recht auf Leben zu respektieren. Millionen Kindern ist selbst die Möglichkeit versagt, zur Welt zu kommen. Das Blut der ungeborenen Kinder schreit zu Gott (vgl. Gen 4,10).

Die Entwicklung der sogenannten Euthanasie führt dazu, dass die alten Menschen und die Kranken beginnen, sich als eine übermäßige Last für ihre Familien und die Gesellschaft allgemein zu fühlen.

Wir sind auch besorgt über die Entwicklung der technischen Entwicklung der biomedizinischen Fortpflanzung, denn die Manipulierung des menschlichen Lebens ist ein Angriff auf die Grundlagen der Existenz des Menschen, der als Abbild Gottes erschaffen ist. Wir halten es für unsere Pflicht, an die Unveränderlichkeit der christlichen moralischen Grundsätze zu erinnern, die auf der Achtung der Würde des Menschen beruhen, der nach dem Plan Gottes ins Leben gerufen ist.

22. Heute möchten wir uns im Besonderen an die jungen Christen wenden. Ihr liebe Jugendliche, habt die Aufgabe, euer Talent nicht in der Erde zu verstecken (vgl. Mt 25,25), sondern alle Fähigkeiten, die Gott euch geschenkt hat, zu gebrauchen, um in der Welt die Wahrheiten Christi zu bekräftigen und in eurem Leben die im Evangelium verankerten Gebote der Gottes- und der Nächstenliebe zu verkörpern. Habt keine Angst, gegen den Strom zu schwimmen, wenn ihr die Wahrheit Gottes verteidigt, der sich die heutigen weltlichen Normen durchaus nicht immer angleichen.

23. Gott liebt euch und erwartet von jedem von euch, dass ihr seine Jünger und Apostel seid. Seid das Licht der Welt, damit die Menschen in eurer Umgebung eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen (vgl. Mt 5,14.16). Erzieht eure Kinder im christlichen Glauben, gebt die kostbare Perle des Glaubens (vgl. Mt 13,46), die ihr von euren Eltern und euren Vorfahren empfangen habt, an sie weiter. Erinnert euch daran: „Um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden“ (1 Kor 6,20), um den Preis des Kreuzestodes des Gottmenschen Jesus Christus.

24. Orthodoxe und Katholiken sind nicht nur durch die gemeinsame Tradition der Kirche des ersten Jahrtausends miteinander verbunden, sondern auch durch die Sendung, das Evangelium Christi in der Welt von heute zu verkünden. Diese Sendung beinhaltet die gegenseitige Achtung für die Mitglieder der christlichen Gemeinschaften und schließt jede Form von Proselytismus aus.

Wir sind nicht Konkurrenten, sondern Geschwister, und von dieser Vorstellung müssen alle unsere wechselseitigen Unternehmungen wie auch die gegenüber der Außenwelt geleitet sein. Wir fordern die Katholiken und die Orthodoxen aller Länder auf zu lernen, in Frieden, in der Liebe und in „Einmütigkeit“ (Röm 15,5) zusammenzuleben. So darf man nicht zulassen, dass unlautere Mittel eingesetzt werden, um die Gläubigen zum Übertritt von einer Kirche zur anderen zu bewegen, und so ihre Religionsfreiheit und ihre Traditionen verneint werden. Wir sind berufen, nach der Regel des Apostels Paulus zu handeln: Ich habe „darauf geachtet, das Evangelium nicht dort zu verkündigen, wo der Name Christi schon bekannt gemacht war, um nicht auf einem fremden Fundament zu bauen“ (Röm 15,20).

25. Wir hoffen, dass unsere Begegnung auch dort zur Versöhnung beitragen möge, wo Spannungen zwischen Griechisch-Katholischen und Orthodoxen bestehen. Heute ist klar, dass die Methode des „Uniatismus“ aus der Vergangenheit, der als Vereinigung einer Gemeinschaft mit der anderen durch ihre Loslösung von ihrer Kirche verstanden wurde, nicht eine Weise ist, die es ermöglicht, die Einheit wiederherzustellen. Dennoch haben die kirchlichen Gemeinschaften, die unter diesen historischen Umständen entstanden sind, das Recht zu existieren und alles zu unternehmen, was notwendig ist, um die geistlichen Ansprüche ihrer Gläubigen zu befriedigen, bei gleichzeitigem Bemühen, mit ihren Nachbarn in Frieden zu leben. Orthodoxe und Griechisch-Katholische haben es nötig, sich miteinander zu versöhnen und Formen des Zusammenlebens zu finden, die beiderseitig annehmbar sind.

26. Wir bedauern die Auseinandersetzung in der Ukraine, die bereits viele Opfer gefordert, unzählige Verwundungen bei den friedlichen Einwohnern verursacht und die Gesellschaft in eine schwere wirtschaftliche und humanitäre Krise geworfen hat. Wir laden alle Konfliktparteien zur Besonnenheit, zur sozialen Solidarität und zum Handeln ein, um den Frieden aufzubauen. Wir laden unsere Kirchen in der Ukraine ein zu arbeiten, um zur gesellschaftlichen Eintracht zu gelangen, sich einer Beteiligung an der Auseinandersetzung zu enthalten und nicht eine weitere Entwicklung des Konfliktes zu unterstützen.

27. Wir hoffen, dass die Kirchenspaltung unter den orthodoxen Gläubigen in der Ukraine auf der Grundlage der bestehenden kanonischen Regelungen überwunden werden kann, dass alle orthodoxen Christen der Ukraine in Frieden und Eintracht leben und dass die katholischen Gemeinschaften des Landes auch dazu beitragen, so dass unsere christliche Brüderlichkeit immer deutlicher sichtbar wird.

28. In der vielgestaltigen und doch durch eine gemeinsame Bestimmung vereinten Welt von heute sind Katholiken und Orthodoxe berufen, in der Verkündigung der Frohen Botschaft brüderlich zusammenzuarbeiten und gemeinsam die ethische Würde und die authentische Freiheit der Person zu bezeugen, „damit die Welt glaubt“ (Joh 17,21). Diese Welt, in der die geistigen Grundpfeiler des menschlichen Lebens in zunehmendem Maß verschwinden, erwartet von uns ein starkes christliches Zeugnis in allen Bereichen des persönlichen und gesellschaftlichen Lebens. Von unserer Fähigkeit, in diesen schwierigen Zeiten gemeinsam Zeugnis zu geben für den Geist der Wahrheit, hängt zum großen Teil die Zukunft der Menschheit ab.

29. In diesem kühnen Zeugnis für die Wahrheit Gottes und die Frohe Botschaft möge uns der Gottmensch Jesus Christus, unser Herr und Erlöser, unterstützen, der uns geistig mit seiner untrüglichen Verheißung stärkt: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben.“ (Lk 12,32)!

Christus ist die Quelle von Freude und Hoffnung. Der Glaube an ihn verwandelt das menschliche Leben und erfüllt es mit Sinn. Davon haben sich durch die eigene Erfahrung alle überzeugen können, auf die man die Worte des Apostels Petrus beziehen kann: „Einst wart ihr nicht sein Volk, jetzt aber seid ihr Gottes Volk; einst gab es für euch kein Erbarmen, jetzt aber habt ihr Erbarmen gefunden“ (1 Petr 2,10).

30. Erfüllt von Dank für das Geschenk des gegenseitigen Verstehens, das während unserer Begegnung zum Ausdruck kam, schauen wir dankbar auf die Allerseligste Gottesmutter und rufen sie mit den Worten dieses alten Gebetes an: „Unter den Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesmutter“. Möge die selige Jungfrau Maria durch ihre Fürbitte alle, die sie verehren, zur Brüderlichkeit ermutigen, damit sie zur von Gott bestimmten Zeit in Frieden und Eintracht in einem einzigen Gottesvolk vereint seien, zur Ehre der Allerheiligsten und unteilbaren Dreifaltigkeit!

Franziskus, Bischof von Rom, Papst der katholischen Kirche

Kyrill I., Patriarch von Moskau und dem ganzen Rus

12. Februar 2016, Havanna (Kuba)
http://www.kathnews.de/gemeinsame-erklae...ill-im-wortlaut
Foto: Orthodoxe Kirche – Bildquelle: Kathnews

von esther10 14.02.2016 00:49

Dokumentiert: Predigt von Papst Franziskus in der Basilika von Guadalupe


Predigt des Heiligen Vaters in der Basilika von Guadalupe am 13. Februar 2016
Foto: CNA/David Ramos

MEXIKO-STADT , 14 February, 2016 / 6:06 AM (CNA Deutsch).-
Am ersten vollen Tag seiner Mexiko-Reise hat Papst Franziskus am gestrigen 13. Februar in der Basilika von Guadalupe die Eucharistie gefeiert. CNA dokumentiert die Predigt des Pontifex in ihrer offiziellen Übersetzung durch das Presse-Amt des Heiligen Stuhls.

Wir haben von der Begegnung Marias mit ihrer Cousine Elisabeth gehört. Ohne Zögern, ohne Zweifel, ohne Langsamkeit geht sie, um ihrer Verwandten zur Seite zu stehen, die sich in den letzten Monaten ihrer Schwangerschaft befindet.

Die Begegnung mit dem Engel hielt Maria nicht zurück, denn sie fühlte sich weder privilegiert, noch genötigt, sich vom Leben der Ihren abzukehren. Im Gegenteil, sie erfüllte eine Haltung, derentwegen man an Maria denkt und immer denken wird, mit neuem Leben und setzte sie in die Tat um: Sie ist die Frau des "Ja" – es ist ein "Ja" der Hingabe an Gott und zugleich ein "Ja" der Hingabe an ihre Mitmenschen. Es ist das "Ja", das sie aufbrechen ließ, um ihr Bestes zu geben, indem sie sich auf den Weg machte zur Begegnung mit den anderen.

Diesen Evangelienabschnitt in diesem Haus zu hören, hat einen besonderen Geschmack. Maria, die Frau des "Ja", wollte in der Person des heiligen Indios Juan Diego auch die Bewohner dieses Gebietes von Amerika besuchen. Genauso wie sie sich auf den Wegen von Judäa und Galiläa bewegte, ging sie auch auf den Tepeyac, indem sie die Kleidung der Einheimischen trug und ihre Sprache gebrauchte, um dieser großen Nation zu dienen. Wie sie die Schwangerschaft von Elisabet begleitete, so begleitete und begleitet sie die "Schwangerschaft" dieses gesegneten mexikanischen Landes. Ebenso, wie sie für den kleinen Juanito gegenwärtig wurde, ist sie immer noch bei uns allen zugegen, besonders bei denen, die wie er spüren, dass sie "nichts wert" sind (Nican Mopohua, 55). Diese besondere, sagen wir: bevorzugte Erwählung richtete sich gegen niemanden, sondern war zum Nutzen aller. Der kleine Indio Juan, der sich selbst als "mecapal, Holzscheit, Schweif, Flügel" und als einen, "der anderen unterworfen ist", bezeichnete, (vgl. ebd.) wurde zum "sehr vertrauenswürdigen Botschafter".

Bei jenem Tagesanbruch im Dezember 1531 geschah das erste Wunder, das später die lebendige Erinnerung all dessen sein sollte, was dieses Heiligtum hütet. In dieser Morgendämmerung, bei dieser Begegnung, weckte Gott die Hoffnung seines Sohnes Juan, die Hoffnung seines Volkes. Bei diesem Sonnenaufgang weckte und weckt Gott die Hoffnung der Kleinen, der Leidenden, der Vertriebenen und der Ausgeschlossenen, all derer, die empfinden, keinen würdigen Platz auf dieser Erde zu haben. Bei diesem Sonnenaufgang näherte und nähert sich Gott dem leidenden, aber belastbaren Herzen vieler Mütter, Väter, Großeltern, die gesehen haben, wie ihre Kinder fortzogen, verloren gingen oder ihnen sogar verbrecherisch entrissen wurden.

An diesem frühen Morgen erfährt Juanito in seinem eigenen Leben, was Hoffnung ist, was die Barmherzigkeit Gottes ist. Er wird erwählt, um den Bau dieses Heiligtums zu beaufsichtigen, zu betreuen, zu bewachen und voranzutreiben. Wiederholte Male sagte er der Jungfrau Maria, dass er nicht die geeignete Person dafür sei, dass sie im Gegenteil, wenn sie dieses Werk voranbringen wolle, andere erwählen müsse, weil er nicht gebildet und gelehrt sei und nicht zur Gruppe derer gehöre, die dies tun könnten. Hartnäckig jedoch – mit der Hartnäckigkeit, die dem erbarmungsvollen Herzen des himmlischen Vaters entspringt – sagt Maria ihm, dass er ihr Botschafter sein werde.

So gelingt es ihr, etwas zu erwecken, das er nicht auszudrücken vermochte, ein echtes Wahrzeichen der Liebe und der Gerechtigkeit: Im Bau dieses anderen Heiligtums, dem des Lebens, dem unserer Gemeinschaften, Gesellschaften und Kulturen darf niemand draußen bleiben. Alle sind wir notwendig, besonders diejenigen, die normalerweise nichts gelten, weil sie "den Gegebenheiten nicht gewachsen" sind oder nicht "das nötige Kapital einbringen" für deren Aufbau. Das Heiligtum Gottes ist das Leben seiner Kinder – aller und in allen ihren Lebenslagen – besonders das der Jugendlichen ohne Zukunft, die einer Unzahl schmerzlicher und gefahrvoller Situationen ausgesetzt sind, und das der alten Menschen ohne Anerkennung, die in vielen Winkeln vergessen werden. Das Heiligtum Gottes sind unsere Familien, denen es am Nötigsten fehlt, um sich aufzubauen und aufzurichten. Das Heiligtum Gottes ist das Gesicht so vieler, die uns auf unseren Wegen begegnen.

Wenn wir zu diesem Heiligtum kommen, kann uns dasselbe passieren, das Juan Diego passierte. Aus unseren Leiden, Ängsten, Verzweiflungen und Traurigkeiten auf die Mutter zu blicken und ihr zu sagen: "Was kann ich schon beisteuern, wenn ich kein Gelehrter bin?" Wir schauen auf die Mutter mit Augen, die sagen: Es gibt so viele Situationen, die uns die Kraft nehmen, die uns spüren lassen, dass es keinen Raum gibt für Hoffnung, für Veränderung, für Verwandlung.

Darum kann uns ein wenig Stille gut tun, auf sie zu schauen, sie lange und ruhig anzuschauen und

zu ihr zu sprechen wie jener andere Sohn, der sie sehr liebte:

"Dich anschauen, Mutter, einfach anschauen,
nur den Blick geöffnet halten;

dich ganz betrachten – ohne dir etwas zu sagen, dir alles sagen, stumm und ehrerbietig.

Nicht den Windhauch stören, der deine Stirn umspielt, nur meine verletzte Einsamkeit wiegen in deinen Augen einer verliebten Mutter und in deinem durchscheinenden irdenen Schoß. Die Stunden sinken dahin;

aufgewühlt zersetzen die törichten Menschen mit ihrem Lärm den Unrat des Lebens und des Todes.
Dich anschauen, Mutter; dich sanft betrachten, still wird das Herz in deiner Zärtlichkeit, in deinem keuschen liliengleichen Schweigen."
(liturgischer Hymnus)

Und in diesem, auf sie schauenden Verweilen einmal mehr hören, dass sie wieder zu uns sagt: "Was hast du, mein kleinster Sohn? Was betrübt dein Herz? (vgl. Nican Mopohua 107.118) Bin ich denn nicht hier, ich, die ich die Ehre habe, deine Mutter zu sein?" (ebd. 119).

Sie sagt uns, dass sie die "Ehre" hat, unsere Mutter zu sein. Das gibt uns die Gewissheit, dass die Tränen der Leidenden nicht unfruchtbar sind. Sie sind ein schweigendes Gebet, das zum Himmel aufsteigt und bei Maria unter ihrem Mantel immer einen Platz findet. In ihr und mit ihr wird Gott Bruder und Weggefährte, trägt mit uns die Kreuze, damit wir von unseren Leiden nicht erdrückt werden.

"Bin ich etwa nicht deine Mutter? Bin ich denn nicht hier? Lass dich nicht von deinen Leiden und Traurigkeiten besiegen", sagt sie uns. Heute sendet sie uns wieder neu aus; heute sagt sie uns wieder neu: "Sei du mein Botschafter, mein Gesandter, um viele und neue Heiligtümer zu bauen, viele Leben zu begleiten, viele Tränen zu trocknen." So gehe nur durch die Straßen deiner Nachbarschaft, deiner Gemeinschaft, deiner Pfarrgemeinde als mein Botschafter; errichte Heiligtümer, indem du mit den anderen die Freude über die Gewissheit teilst, dass wir nicht alleine sind, dass sie mit uns geht. "Sei du mein Botschafter, sagt sie uns, indem du dem Hungrigen zu essen gibst und dem Durstigen zu trinken; beherberge den Bedürftigen, bekleide den Nackten, besuche den Kranken! Hilf dem Gefangenen, vergib dem, der dich beleidigt hat, tröste den Traurigen, hab Geduld mit den anderen, und vor allem rufe unseren Gott an und bete zu ihm!"

"Bin ich etwa nicht deine Mutter? Bin ich denn nicht hier?", wiederholt uns Maria. "Geh und baue mein Heiligtum, hilf mir, das Leben meiner Kinder, deiner Brüder und Schwestern, aufzurichten!"
http://de.catholicnewsagency.com/story/d...-guadalupe-0503



von esther10 14.02.2016 00:47

Trauer um meine Schwester Annemarie: Schwester von Felizitas Küble..

Veröffentlicht: 14. Februar 2016 | Autor: Felizitas Küble |
Von Felizitas KübleScannen0003



Vor zwei Tagen, am Freitag, den 12. Februar, ist meine jüngere Schwester Annemarie Kesenheimer im Alter von nur 51 Jahren in der Mittagszeit verstorben; ihr Mann Rolf war bei ihr – und auch meine Schwester Agnes war zu Besuch bei “Anni”, wir wir sie nannten.

Ihre letzten Lebensmonate hat Annemarie im Hospiz eines Krankenhauses in Wangen (Allgäu) verbracht, wo sie sehr freundlich und fürsorglich behandelt wurde, sowohl von Ärzten und Krankenschwestern wie auch von ehrenamtlichen Helfern.

Zudem sind ihre Angehörigen, Verwandten und Freunde oftmals zu ihr in die Klinik gekommen. Auch ich fuhr mehrfach von Münster nach Oberschwaben in heimatliche Gefilde, um meine geliebte Schwester zu besuchen, zuletzt am Samstag vor ihrem Tod, worüber sie sich sehr gefreut hat, auch wenn ich sie mit Weihwasser und dem Kreuzzeichen zum Abschied segnete.

Annemarie war seit über einem Jahr an Krebs erkrankt – und sie hat zahlreiche Operationen, zudem sehr schmerzhafte Behandlungen, Bestrahlungen sowie eine Chemotherapie über sich ergehen lassen in der Hoffnung auf Heilung, die sich aber leider nicht erfüllte.Scannen0004



Das Foto zeigt unsere Anni in jungen Jahren – damals war sie in einer flotten Tanzgruppe aktiv, später zudem in einer bodenständigen Volkstanzgruppe. Auch in der Pfarrgemeinde hat sie sich jahrzehntelang eingesetzt, teils in Schülergruppen, teils in der Firmvorbereitung der Jugendlichen.

Das BILD zeigt ANNEMARIE bei einer Tanzvorführung: vorne links das erste Mädchen

Anfang der 80er Jahre war meine Schwester bei uns im KOMM-MIT-Verlag und Christoferuswerk – das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt – als Praktikantin beschäftigt; später hat sie uns auch gemeinsam mit ihrem Mann in Münster besucht.

Anni war gleichsam eine echte “Tochter Oberschwabens”; sie hatte Spaß am fröhlichen Treiben, an Geselligkeit, Festefeiern und kreativer Betätigung. Zugleich war sie aber auch gläubig, tiefsinnig und an aktuellen Themen und Grundsatzfragen interessiert.

Das zweite Foto zeigt Anni inmitten ihrer Tanzgruppe “Casambres” in den 80er Jahren. Als ich sie eine Woche vor ihrem Tod im Krankenhaus besuchte, meinte sie gleich eingangs etwas traurig: “Ooh, nun kann ich nicht einmal bei der Fasnet dabeisein.” (So nennt man den Karneval bzw. Fasching im schwäbischen “ObScannen0003 - Kopieerland”.)



Meine Schwester war sehr froh und getröstet, als sie erfuhr, daß hier in Münster, aber auch in ganz Deutschland zahlreiche Freunde unseres Christoferuswerks regelmäßig für sie beten – und zudem viele katholische Geistliche ihrer in der heiligen Messe gedachten und ihr den priesterlichen Segen spendeten.

Annemarie hinterläßt ihren Ehemann Rolf und zwei Töchter sowie eine kleine Enkelin. Das dritte Foto zeigt meine Schwester in jungen Ehejahren mit ihrer Tochter Sandra auf ihrem heimatlichen Bauernhof in Witschwende bei Bergatreute, einem kleinen Marienwallfahrtsort in malerischer Landschaft mit prächtiger Zwiebelturm-Kirche. Bergatreute gehört zur oberschwäbischen Barockstraße sowie zum bekannten Jakobsweg.

Auch als Christen sind wir von Trauer umgeben, wenn liebe Angehörige uns irdisch verlassen – doch wir leben in der Zuversicht, daß der liebende Gott unsere Tränen einst trocknen wird: Wir wissen, daß unser Todestag zugleich der Geburtstag für die Ewigkeit ist.
https://charismatismus.wordpress.com/201...-annemarie-rip/
So bleiben wir unseren Verstorbenen in Liebe und Gebet verbunden: RIP (Requiem in pace – Ruhe in Frieden).

von esther10 14.02.2016 00:43

Weniger Flüchtlinge im Winter
Viele Aufnahmelager stehen derzeit halb leer

14.02.2016, 10:51 Uhr | AFP, t-online.de
Weniger Flüchtlinge: Viele Aufnahmelager stehen halb leer. Nicht viel los: Flüchtlingsunterkunft in einer Turnhalle in Gera-Liebschwitz in Thüringen. (Quelle: dpa)



Nicht viel los: Flüchtlingsunterkunft in einer Turnhalle in Gera-Liebschwitz in Thüringen. (Quelle: dpa)

Wegen des Rückgangs der Flüchtlingszahlen im Winter sind die Erstaufnahmeeinrichtungen in etlichen Bundesländern derzeit nicht einmal zur Hälfte belegt. Das ergab eine Abfrage der "Welt am Sonntag" bei den zuständigen Ministerien.

Wie die Zeitung berichtet, werden in Sachsen derzeit nur 25 Prozent der Plätze genutzt. In Thüringen liegt die Auslastung bei 33 Prozent, in Nordrhein-Westfalen bei 40 und in Schleswig-Holstein bei 46 Prozent.

Andere Länder meldeten hingegen, dass ihre Kapazitäten weiterhin nahezu komplett ausgelastet seien. Dazu gehörten Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Sachsen-Anhalt.

Schwer zu prognostizieren

Sachsens Innenministerium erklärte gegenüber der "WamS", die Zahl der Neuankömmlinge in den landeseigenen Einrichtungen sei zuletzt deutlich zurückgegangen, was aber auch an einer Aufteilung der Geflüchteten auf die Kommunen liege. Weil die genaue Entwicklung der Flüchtlingskrise kaum prognostiziert werden könne, sollen die aktuell rund 20.000 Erstaufnahmeplätze in Sachsen zunächst erhalten bleiben.

Niedersachsen registrierte seit Jahresbeginn täglich etwa 390 Asylsuchende, im November waren es noch 1900. Hier sind allerdings die Kapazitäten noch zu 81 Prozent ausgelastet. Auch aus dem Integrationsministerium in Rheinland-Pfalz, wo die Erstaufnahmeeinrichtungen derzeit zu 63 Prozent belegt sind, heißt es, dass die Flüchtlingszahl in der kalten Jahreszeit "deutlich gesunken" sei.

Noch mehr Plätze sollen entstehen

Die meisten Länder bereiten sich laut "WamS" darauf vor, dass im Frühjahr wieder mehr Flüchtlinge kommen werden. Zehn Länder wollen sogar noch mehr Plätze schaffen. Eine Reduzierung ist dagegen in keinem Land geplant.

Schleswig-Holstein will seine Kapazität in diesem Jahr beispielsweise von 12.000 auf mehr als 20.000 landeseigene Plätze erhöhen. "Damit soll Vorsorge getroffen werden, um einen ähnlich starken Flüchtlingszugang wie 2015 gewachsen zu sein", zitiert die Zeitung das Innenministerium.

Bayern erklärte, die Kapazität von derzeit 23.000 regulären Plätzen in diesem Jahr auf rund 36.000 zu erhöhen. Nordrhein-Westfalen will die Zahl der landeseigenen Plätze auf rund 60.000 steigern. Beide Länder haben im vergangenen Jahr die meisten Flüchtlinge aufgenommen
http://www.t-online.de/nachrichten/deuts...-halb-leer.html

von esther10 14.02.2016 00:42

Papst Franziskus an Mexikos Führung: "Der größte Schatz des Landes ist seine Jugend"


Papst Franziskus im Nationalpalast Mexikos am 13. Feburar 2016
Foto: CNA/Alan Holdren

MEXIKO-STADT , 14 February, 2016 / 6:25 AM (CNA Deutsch).-

Zum Auftakt seiner Reise nach Mexiko hat Papst Franziskus im Nationalpalast der Republik den Präsidenten Enrique Peña Nieto für die Begrüßung in seinem Land gedankt, um anschließend vor hochrangigen Vertretern der Gesellschaft sowie des diplomatischen Korps für das Land eine - so wörtlich - "menschenwürdige Politik" zu fordern, und die Hilfe der katholischen Kirche anzubieten.

Mexikos Jugend ist ihr größter Schatz

Trotz seiner ausgiebigen natürlichen Ressourcen, reichen Kulturvielfalt und vieler anderer Schätze: Der allergrößte Reichtum Mexikos seien seine Kinder, stellte Franziskus fest.

"Ja, es sind die jungen Menschen. Etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist im jugendlichen Alter. Dies erlaubt, an eine Zukunft, ein Morgen zu denken und es zu planen. Dies gibt Hoffnung und hat Ausstrahlung. Ein Volk mit Jugend ist ein Volk, das fähig ist, sich zu erneuern, sich zu verändern; es ist eine Einladung, voll Erwartung den Blick auf die Zukunft zu richten und sich zudem positiv den Herausforderungen in der Gegenwart zu stellen."

Nun gehe es darum, diese Gesellschaft in eine zu verwandeln, die sich für das Gemeinwohl einsetzt. Ein Mexiko, "wirklich menschenwürdigen politischen Lebens" (Gaudium et spes, 73), in dem jeder Mensch Zugang habe zu einer angemessenen Wohnung, menschenwürdiger Arbeit, Ernährung, echter Gerechtigkeit, effektive Sicherheit, eine gesunde Umwelt und Frieden, so Franziskus.

"Die Erfahrung zeigt uns: Immer wenn wir nach einem Weg der Privilegien oder Vorteile für einige wenige zum Schaden des Wohls aller suchen, wird früher oder später das Leben in der Gesellschaft zu einem fruchtbaren Boden für die Korruption, den Rauschgifthandel, die Exklusion verschiedener Kulturen und für die Gewalt, einschließlich des Menschenhandels, der Entführung und des Todes, und verursacht so Leid und bremst die Entwicklung."

Eine Gesellschaft des Gemeinwohls dagegen sei nicht nur durch Gesetze zu erreichen, sondern durch "aufrechte und ehrliche Männer und Frauen", die eine "vielversprechende Zukunft" schmieden würden, ein Land der Solidarität statt der "Wegwerfkultur". Diese, zu der achtloser Konsum genauso gehört wie Abtreibung und Euthanasie, hat Franziskus immer wieder kritisiert.

Pilger der Barmherzigkeit, die die Frieden und Gerechtigkeit bringt

Die Botschaft an die Mächtigen Mexikos war klar: Dabei ist die katholische Kirche von entscheidender Bedeutung. Franziskus wörtlich: "Herr Präsident, ich versichere Ihnen, dass die mexikanische Regierung bei diesen Anstrengungen auf die Mitarbeit der katholischen Kirche zählen kann, die das Leben dieser Nation begleitet hat und ihren Einsatz und Willen bekräftigt, der großen Sache des Menschen zu dienen: dem Aufbau einer Zivilisation der Liebe".

Er werde nun das Land als Pilger und Missionar bereisen, der die Erfahrung der Barmherzigkeit mitbringe. Diese bringe unausbleiblich Gerechtigkeit und Frieden mit sich, so der Papst.
http://de.catholicnewsagency.com/story/p...ine-jugend-0504


von esther10 14.02.2016 00:42

Der hl. Valentin opferte sein Leben für die Ehe

Veröffentlicht: 14. Februar 2016 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: EHE, FAMILIE und ELTERNRECHT, VORBILDER und HEILIGE | Tags: Australien, christlicher Ritus, Eheleute, Liebe, Märtyrerin, Priester, Römisches Reich, Sakrament, Valentin, Valentinstag |Hinterlasse einen Kommentar
Das Päpstliche Missionswerk in Australien erinnert zum bevorstehenden Valentinstag an die eigentliche Bedeutung des Gedenktages:IMG_1426



“Der heilige Valentin war ein außergewöhnlich mutiger Priester, der für das Sakrament der Ehe sein Leben opferte”, so der Nationaldirektor von Catholic Mission, Brian Lucas.

“Dafür müssen wir weit in die Geschichte zurückgehen, als der römische Kaiser Claudius II. die Ansicht vertrat, dass die Ehe für seine Soldaten schädlich sei und sie deshalb verbieten ließ. Das dritte Jahrhundert nach Christus war eine unruhige Zeit für das Römische Reich – und das Verbot der Ehe hatte dazu geführt, dass frustrierte junge Männer nach unguten Alternativen gesucht hätten. Der heilige Valentin”, erläutert Pfarrer Lucas weiter, “vermählte Paare im Geheimen nach dem christlichen Ritus. Der Überlieferung nach soll er für dieses mutige Vorgehen gefoltert und schließlich geköpft worden sein“, so der Nationaldirektor, der sich wünscht, dass die Australier den bevorstehenden Valentinstag nach dem Vorbild des heiligen Valentin und dessen Einsatz für die wahre Bedeutung von Ehe und Liebe begehen.
https://charismatismus.wordpress.com/201...n-fuer-die-ehe/
Quelle: Fidesdienst

von esther10 14.02.2016 00:40

D: „Brauchen Alternativen zum Zölibat“


Bischof em Erwin Kräutler - RV

14/02/2016 11:22SHARE:
Der emeritierte Bischof Erwin Kräutler hat die Deutsche Bischofskonferenz dazu aufgerufen, über Alternativen zum zölibatär lebenden Priester zu diskutieren. „Jede und jeder hat den Auftrag, nachzudenken“, sagte Kräutler am Sonntag im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur am Rande der Eröffnung der Misereor-Fastenaktion in Würzburg. Franziskus selbst habe ihn aufgefordert, mutige Vorschläge zu machen. Der Papst werde zwar nicht in eigener Regie von heute auf morgen etwas ändern. „Aber die Bischofskonferenzen haben den Auftrag, darüber zu befinden, um dann konkrete Vorschläge zu machen“, so Kräutler. Der gebürtige Österreicher war jahrzehntelang Bischof der Diözese Xingu im brasilianischen Amazonasgebiet; vor kurzem wurde er pensioniert.

Mit Blick auf seine frühere Diözese sagte Kräutler, angesichts der geografischen Lage und der geringen Zahl von Priestern könnten siebzig Prozent der Katholiken nur drei- bis viermal im Jahr Messe feiern, ansonsten Wortgottesdienst. Dabei sei die Eucharistie das Zentrum des katholischen Glaubens. „In erster Linie steht nicht der Zölibat zur Diskussion, sondern die von der sonntäglichen Eucharistiefeier ausgeschlossenen Gemeinden“, sagte Kräutler. Dies sei zwar zunächst ein Problem in Amazonien, aber die Gemeindezusammenlegungen in Deutschland seien auch nicht unbedingt die Lösung.

Die mehrfach vorgeschlagene Beauftragung von katholischen Männern mit tadellosem Lebenswandel, sogenannte „viri probati“, ist für den Bischof eine problematische Alternative. „Was macht denn einen Mann zum vir probatus, und wer oder welches Forum befindet darüber, ob einem dieses Attribut zugesprochen werden kann oder nicht?“ Er frage sich auch, ob alle zölibatär lebenden Priester tatsächlich „viri probati“ seien. Zudem sei bei einer solchen Lösung von vornherein die Möglichkeit ausgeschlossen, dass eine Frau als Priesterin dem Gottesdienst vorstehen könne.
Laut Kräutler gibt es eine Kommission der Bischofskonferenz in Brasilien, die dem Papst Vorschläge machen solle. Es gebe aber darüber hinaus viele, die nachdächten. „Papst Franziskus will das ja sogar wenn er sagt: Sean corajudos! - habt Mut!“

(kap 14.02.2016 sk)
http://de.radiovaticana.va/news/2016/02/...E2%80%9C/120848

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ZDK usw...einig, für diesen Vorschlag...
blog-e62651-ZdK-einig-mit-Bischoefen-bei-der-Entwicklung-synodaler-Beratungsstrukturen.html


von esther10 14.02.2016 00:39

14.02.2016

Papst feiert Messe vor Hunderttausenden in Ecatepec
"Für Jesus und gegen den Teufel"


Papst Franziskus hat an die Christen appelliert, die Würde ihrer Mitmenschen zu respektieren und gegen Ungerechtigkeiten zu verteidigen. Bei einer Messe in Ecatepec rund 25 Kilometer östlich von Mexiko-Stadt wandte er sich am Sonntag vor Hunderttausenden Menschen gegen eine geteilte und entzweite Gesellschaft.

Am zweiten Tag seiner Mexiko-Reise hat Papst Franziskus in Ecatepec vor den Versuchungen von Reichtum und Macht gewarnt. "Wir wissen, was es bedeutet, von Geld, Ruhm und Macht verlockt zu werden", sagte er bei einer großen Sonntagsmesse. Es gehe nicht an, sich Güter anzueignen, die für alle bestimmt seien. "Das bedeutet, das Brot zu haben, das der andere im Schweiße seines Angesichts oder sogar unter Einsatz seines Lebens verdient hat. Dieser Reichtum ist das Brot, das nach Schmerz, Verbitterung und Leiden schmeckt", sagte Franziskus. Diese teuflischen Versuchungen führten letztlich zu einer entzweiten Gesellschaft. Weiter wandte er sich gegen Eitelkeit und gegen ein "Streben nach Prestige, das sich auf die fortwährende und ständige Disqualifizierung derer gründet", die anders seien als man selbst.

"Wir haben uns für Jesus entschieden und nicht für den Teufel. Wir wollen seinen Spuren folgen, wissen aber, dass das nicht leicht ist", so der Papst in seiner Predigt. Die Fastenzeit sei eine Zeit der Umkehr zu Gott, der den Menschen erwarte und sein Herz von allem Entwürdigendem heilen wolle. Dieser Gott trage den Namen Barmherzigkeit, unterstrich der Papst.

Verurteilung von Ausbeutung

Zum Abschluss seiner Sonntagsmesse hat Papst Franziskus die Ausbeutung von Menschen in Mexiko verurteilt und zur Solidarität mit Benachteiligten aufgerufen. Mexiko dürfe kein Land sein, in dem Menschen von "Händlern des Todes" zugrunde gerichtet würden, sagte er an seinem zweiten Besuchstag in Ecatepec, rund 25 Kilometer östlich von Mexiko-Stadt. Gerade die Christen müssten an vorderster Front stehen, um Mexiko zu einem "Land der Chancen" zu machen und eine Auswanderung vor allem junger Menschen zu verhindern.

Mexiko müsse unter dem Einsatz der Christen zu einem Land werden, "wo es nicht nötig ist, ausgebeutet zu werden, um arbeiten zu können; wo es nicht nötig ist, die Verzweiflung und die Armut vieler zum Opportunismus einiger weniger zu machen", sagte der Papst. Die Christen sollten aus Mexiko ein Land machen, aus dem niemand auswandern müsse, um seine Träume erfüllen.

Pflicht der Christen

Ausdrücklich zitierte Franziskus aus einer Radiobotschaft seines Vorgängers Paul VI. von 1970 an die Mexikaner: "Ein Christ darf nicht unterlassen, seine Solidarität zu beweisen, um die Situation derer zu lösen, zu denen das Brot der Kultur oder die Gelegenheit zu einer ehrenwerten Arbeit noch nicht gelangt sind".

Ein Christ dürfe nicht gleichgültig bleiben, wenn die junge Generation ihre legitimen Bestrebungen nicht verwirklichen könne. Es sei Pflicht der Christen, "die Situation der Notleidenden zu verbessern, und in jedem Menschen einen Bruder oder eine Schwester und in jedem Bruder oder jeder Schwester Christus zu sehen".

Programm des Papstes

Wegen der Höhenlage von 2.200 Metern und der kühlen nächtlichen Temperaturen begann der Gottesdienst erst um 11.30 Uhr (18.30 Uhr MEZ). Die Organisatoren wollten so verhindern, dass zu viele Gläubige bereits in den Nachtstunden in der Kälte auf den Papst warten. Der Name Ecatepec - eine Stadt von heute 1,6 Millionen Einwohnern - bedeutet "windiger Hügel".

Vor seinem Hubschrauberflug nach Ecatepec hatte Franziskus die Apostolische Nuntiatur in Mexiko-Stadt am Sonntagmorgen für eine Viertelstunde verlassen, um Menschen zu treffen, die dort seit Stunden auf ihn warteten. Er schüttelte Hände, segnete Marienbilder, Kranke und Kinder.

Nach einem Mittagessen und einer kurzen Ruhepause im Priesterseminar von Ecatepec wollte Franziskus nach Mexiko-Stadt zurückkehren und dort am Abend (0.45 MEZ) die Kinderklinik "Federico Gomez" besuchen. Für Montag steht ein Besuch in der Unruheprovinz Chiapas im Süden Mexikos auf dem Programm. Dort wird der Papst auch mit Vertretern der indigenen Bevölkerung zusammentreffen.

Die Armen in den Blick nehmen

An seinem ersten Besuchstag am Samstag hatte Franziskus bei einem Treffen mit den Bischöfen des Landes sowie vor Vertretern aus Politik und Wirtschaft zum Kampf gegen Korruption und Drogenhandel aufgerufen. Bei einem Besuch des mexikanischen Nationalheiligtums, der Basilika von Guadalupe, betonte Franziskus die besondere Sorge der Kirche für Arme und Benachteiligte. Der Gottesdienst in der Basilika, die mit 20 Millionen jährlichen Besuchern als das größte Marienheiligtum der Welt gilt, war ein religiöser Höhepunkt der Reise.


Hunderttausende Menschen bei der Messe mit dem Papst in Ecatepec
© Alessandro di Meo (dpa)

Nach Angaben von Vatikansprecher Federico Lombardi hatten rund eine Million Menschen den Papst am Samstag in Mexiko-Stadt begrüßt und ihm bei der Fahrt im Papamobil zugejubelt.
http://www.domradio.de/themen/papst-fran...senden-ecatepec
(KNA)

von esther10 14.02.2016 00:29

Woelki kritisiert Abtreibungspraxis scharf


Kardinal: Hunderttausendfache Abtreibung darf nicht Normalität sein
Düsseldorf - 14.02.2016

Der Kölner Kardinal Woelki hat die Abtreibungspraxis in Deutschland angeprangert. Der Erzbischof verwies am Samstagabend in Düsseldorf auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes, wonach es seit langem bundesweit pro Jahr rund 100.000 Schwangerschaftsabbrüche gibt. "Als Christen wehren wir uns dagegen, dass in unserem Land diese hunderttausendfache Abtreibung als die Normalität einer liberalen, humanen und aufgeklärten Gesellschaft ausgegeben wird."

Niemand habe das Recht, über menschliches Leben zu verfügen, "auch nicht in den ersten zwölf Wochen", sagte Woelki bei einer ökumenischen Andacht zum Auftakt der Fastenzeit. Wie zu Beginn ihres Lebens werde wehrlosen Menschen oft auch am Ende Lebensrecht und Würde abgesprochen. Keine Gesellschaft und kein Staat könnten darauf verzichten, das Lebensrecht jedes Menschen zu schützen, sei er "jung oder alt, geboren oder ungeboren, behindert oder nicht behindert".

Lebensbedrohungen sind komplex

Laut Woelki sind die Lebensbedrohungen komplex. "Offenkundig wurden etwa das Leben und die Würde Hunderter Frauen in der Silvesternacht durch marodierende Banden junger Männer mit ganz unterschiedlichem Migrationshintergrund bedroht", sagte er. Bedroht seien auch Emanzipation und Freiheit in den Ländern, aus denen diese jungen Männer kämen. "Da ist der hoffnungsvolle arabische Frühling sehr schnell wieder verblüht", so der Kardinal.
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...ibungspraxis-sc


von esther10 14.02.2016 00:26

Mexiko: Franziskus und die Glocke im Kinderkrebs-Krankenhaus


Die Glocke leuten, um im Himmel Bescheid zu sagen: Kinderkrankenhaus Federico Gomez - RV

14/02/2016 04:20SHARE:

Für den Besuch in diesem Kinderkrankenhaus hat der Papst das ursprünglich ebenfalls vorgesehene Treffen mit der Welt der Kultur sausen lassen: Am Sonntag - Valentinstag - besucht Franziskus in Mexiko-Stadt die Klinik „Federico Gomez”. Hier werden schwerkranke Kinder aus ganz Mexiko behandelt, die meisten leiden an Krebs oder angeborenen Fehlbildungen. Gudrun Sailer war dort.

In Reih und Glied stehen Dutzende Kinderollstühle im Eingangsbereich. Die Buben und Mädchen, die diese Rollstühle benutzen können, zählen zu den glücklicheren in diesem Krankenhaus: sie sind transportfähig. „Dies ist ein öffentliches Krankenhaus, das die ärmsten Kinder Mexikos behandelt. Ein Krankenhaus dritten Grades, das heißt, die schwersten Erkrankungen“, sagt uns Generaldirektor Jose Alberto Garcia Arranda, weißer Kittel, graues Haar, ernster Blick. 6.000 Kinder werden hier pro Jahr stationär behandelt.

Es ist ein Ort des Leidens, des ganz besonders intensiven Leidens. Wenn Kinder krank sind, ist immer die ganze Familie betroffen. Nach dem offiziellen Teil, bei dem Franziskus 36 Jungen und Mädchen und einigen behandelnden Ärzten und Pflegekräften begegnet, ist noch ein privater Teil vorgesehen. Und da wird der Papst, wenn er möchte, etwas Schönes inmitten dieses Ort des Leidens sehen. Generaldirektor Garcia Arranda:

„Wir werden in die Kinderkrebsstation gehen. 25 Kinder warten dort auf den Papst, auf Rollstühlen. Sie wollen den Papst ins Spielzimmer begleiten. Das ist ein Raum mit Glasscheiben rundherum, und dort haben wir neben dem Spielzeug eine Glocke an der Decke hängen, eine Glocke mit langen Bändern, die bis zum Boden hängen. Es ist ein Symbol, das ich sehr schön finde. Diese Glocke darf ein Kind läuten, wenn es wieder gesund ist, wenn es den Krebs besiegt hat. Für uns hier heißt das, dass das Kind, indem es die Glocke läutet, im Himmel Bescheid sagt, dass es wieder gesund ist, wie ein Dank an den Himmel. Das ist Teil des Papstbesuchs hier bei uns im Krankenhaus. Ich werde das dem Papst draußen vor den Glasscheiben erklären, und er wird selbst entscheiden, ob er eintreten will.“

Die Glocke läuten wird am Sonntag ein kleines Mädchen. Luz Elena, sie ist tags zuvor sieben Jahre alt geworden. „Drei Jahre haben wir gegen den Krebs gekämpft“, verrät uns ihre Mutter. „Es war sehr hart. Andererseits auch sehr schön, weil ich meiner Tochter in der Zeit so nahe war.“

Luz Elena stammt wie 95 Prozent aller Kinder, die im Krankenhaus „Federico Gomez“ behandelt werden, nicht aus dem Bundesstaat Mexiko, sondern kommt von einer nördlich gelegenen Region. So stattet Franziskus, indem er an diesen Ort kommt, gewissermaßen stellvertretend allen Kinderkrankenhäusern Mexikos einen Besuch ab.
(rv 14.02.2016 gs)

von esther10 14.02.2016 00:25

Warum ich bleibe katholischen Auch wenn die ganze Welt gegen uns Schaltet.
Felix Whelan • 14. Februar AD2016

Im vergangenen Jahr, als Antwort auf eine Umfrage des Pew Research die amerikanische katholische Kirche im Niedergang, Elizabeth Scalia (jetzt bei der Redaktion Ruder zeigt Aleteia ) geschrieben, diese Herausforderung auf ihrem Patheos Blog The Anchoress :

Wenn Sie katholisch und haben Zugriff auf eine Web-Seite sind, ein Radioprogramm, eine Facebook-Seite, was auch immer, ein paar Minuten dauern, und der Welt sagen, warum Sie ein Katholik in einer Zeit verbleiben, wo tun scheint so nicht nur gegen den kulturelle, sondern auch gegen die Intuition und vielleicht sogar ein bisschen riskant?

Nachdenklich und Bewegen Antworten rollte aus dem ganzen Internet, und dies auch heute zu tun.

Für meinen Eintrag, bin Phrasierung ich die Frage so:

Warum sollte ich katholisch bleiben, auch wenn die ganze Welt gegen die Kirche eingeschaltet und beschriftet mich einen Narren für einen Gläubigen übrigen?

Die kurze Antwort: Weil die ganze Welt ist falsch.

Aber es ist eine Frage, die eine lange Antwort verdient, so hier geht ....

Zunächst sollte ich meine Begriffe definieren. Durch "die Welt" meine ich wirklich die viel schmaler "weltlichen" Teilmenge der modernen amerikanischen und europäischen westlichen Kultur. Mit dem "falschen" Ich meine, gut ... falsch. Gefährlich falsch. Spinnen außer Kontrolle falsch. In dem Prozess selbst falsch zu zerstören.

Wenn der Titel dieses Artikels Sie lockte den Link zu klicken, die Chancen sind Sie bereits eine starke Meinung über den katholischen Glauben haben. Sie lieben es entweder oder man hasst es. So oder so, werden Sie wahrscheinlich bereits über die "Hot Button" sozialen Fragen, in denen die Welt und die Kirche nicht einverstanden - Abtreibung, Empfängnisverhütung, so genannte "Homosexuell Ehe", Euthanasie, fetale Stammzellforschung, der "Neuen Atheismus" etc., etc., etc. und auf jeden einzelnen von diesen Fronten, und viele andere mehr (die "Hot Button" Themen kaum an der Oberfläche kratzen), wo die Welt etwas "gut" nennt, dass die Kirche als "böse definiert, "ich glaube wirklich, dass die Welt zu 100% falsch ist und die Kirche ist 100% richtig.

Ich sage dies mit Zuversicht, weil diese offensichtlich "Hot Button" weltlichen Fragen nur sichtbare Symptome eines tiefer und gefährliche Krankheit sind die modernen (und "postmoderne") westlichen Psyche zu infizieren.

Westlichen Kultur hat ihren Sinn verloren.

In seinem Buch Theologie und Vernunft , die große katholische Apologet Frank Sheed drückte es so aus:

... Wenn wir sehen die Dinge in Existenz und nicht auf die gleiche Handlung sehen, dass sie in der Existenz von Gott gehalten werden, dann gleichermaßen leben wir in einer fantastischen Welt, nicht die reale Welt. Sehen Gott überall und alle von ihm bestätigte Dinge ist nicht eine Frage der Heiligkeit, sondern von einfachen Verstand, weil Gott überall ist und alle Dinge werden von ihm bestätigt. Was wir tun, um es Heiligkeit sein kann; sondern nur sehen sie Vernunft ist. Zu übersehen Gegenwart Gottes ist nicht einfach zu sein unreligiös; es ist eine Art von Geisteskrankheit, wie mit Blick auf alles, was wirklich da ist ...

ermorden Wir Babys im Mutterleib und spielen Frankenstein mit ihren Zellen nicht, weil wir schlecht sind, sondern weil wir verrückt sind. Wir behandeln Sex wie ein Spielzeug und den Körper des anderen wie Objekte nicht, weil wir Teufel sind, sondern weil wir alle Selbstkontrolle verloren. Männer heiraten Männer und Frauen Frauen heiraten (oder deren Geschlechter haben chirurgisch "zugewiesen") nicht, weil wir böse sind, sondern weil wir verloren haben jedes Gefühl von dem, was es bedeutet, entweder ein Mann oder eine Frau zu sein. Blind für die Wirklichkeit Gottes überall und alles hält, fallen wir zum Opfer falscher Götter, in erster Linie unsere eigene Schaufel und aufgeblähte Egos. Wir werden unsere eigenen Götter und drehen sich immer weiter von jeder Art von moralischen Zentrum, jeden Anschein eines festen Boden der Realität unter den Füßen.

Dieser Wahnsinn leidet westlichen Kultur ist keineswegs "modern". Sie der Welt, mit dem Fall von Adam und Eva eingetragen. Es ist der Wahnsinn der Erbsünde .

Und zum Wohle unserer Heilung von dieser alten Leiden, die sehr realen Gott Atheisten sagen uns nicht vorhanden ist, derjenige, der Mann und die Frau und das Sakrament der Ehe geschaffen, die jedes Kind in der Gebärmutter strickt und zählt alle Haare auf der Köpfe der alten Männer, die überall und hält alles, sie wurde von uns in einem echten physischen Körper, in der realen Person Jesu Christi, an einem realen, messbaren Zeit der Geschichte. Er etablierte wirklich eine Kirche (die katholische Kirche, aus dem alle anderen christlichen Konfessionen im Laufe der Zeit schismed), wirklich gekreuzigt, gestorben wirklich und wirklich von den Toten auferstanden es möglich zu machen, für dich und mich und alle überall Sünde und Tod zu besiegen und wieder unsere geistige Gesundheit.

Das ist die Realität. Und nur die katholische Kirche besitzt die Fülle der Wahrheit es in Bezug auf.

Was auch immer in der Welt widerspricht dieser Wahrheit oder widerspricht es ist Wahn, schlicht und einfach.

So ist die eigentliche Frage nicht, Will ich bleiben katholisch oder weltlichen Werte annehmen?

Die eigentliche Frage ist, Will ich gesund bleiben oder Wahnsinn umarmen?

Ich wähle Vernunft. Ich wähle die katholische Kirche. Für immer.

Als Antwort auf meine Wahl, die Welt ist zu begrüßen mich ein Narr zu nennen. Ich habe nichts dagegen. Ich erwarte nicht, rationales Verhalten von Verrückten. Nun, da wäre wirklich dumm!
http://www.catholicstand.com/ill-stay-ca...world-turns-us/


von esther10 14.02.2016 00:24

Kisslers KonterMerkel bricht geltendes Gesetz - und die Kirche spendet Beifall



n der Flüchtlingspolitik setzt sich die Kanzlerin über europäisches Recht hinweg. Dabei lässt sich Angela Merkel von humanitären Gründen leiten, was Kardinal Marx, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, ausdrücklich lobt. Das wirft drei Probleme auf.

Bisher galt das nibelungentreue Bündnis von Staat und Kirche als protestantische Kerndisziplin. Kein Wunder bei einer Konfession, derer sich die Fürsten einst noch vor dem Volk bemächtigten. In einem Land aber, in dem der Staat generell jene Steuer einbezieht, die den Kirchen zukommt, ist auch der römische Katholizismus vor Staatsgehorsam nicht gefeit.

Wenn die Vorzeichen nicht trügen, entwickelt sich der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, nebenbei Vorsitzender der Bischofskonferenz, gerade zu einem eifrigen Paladin der staatlichen Exekutive. Oder hat er nur für sich den gesinnungsethischen Luther-Moment entdeckt, die Stunde, da Not kein Gebot kennen darf, um dem Humanismus eine Gasse zu bahnen?
Marx: „Das gehört auch zur politischen Führung“

Beide Deutungen erlaubt ein Gedanke, mit dem Kardinal Marx in die Öffentlichkeit trat. Es ist ein Gedanke, der seine historischen wie theologischen Abgründe hat. Angesprochen auf die Entscheidung der Bundeskanzlerin vom 4. September, Flüchtlinge und Asylbewerber aus Ungarn über Österreich ungehindert einreisen zu lassen, lobte Marx gegenüber dem „Münchner Merkur“ Angela Merkel hierfür ausdrücklich.

Die Kanzlerin habe „sich sogar über das Gesetz hinweggesetzt. Das gehört auch zur politischen Führung!“ Und setzte hinzu: „Es gibt Situationen, wo man handeln muss, um nicht langfristig die Identität Europas zu beschädigen.“


„Wollen keine Buhrufe“: CSU überlegt, Merkel nicht zum Parteitag einzuladen
FOCUS Online „Wollen keine Buhrufe“: CSU überlegt, Merkel nicht zum Parteitag einzuladen
Darf eine Kanzlerin das Gesetz brechen?

Natürlich gibt es Situationen, in denen entschiedenes Handeln gefragt ist, und gewiss hat die Kanzlerin in jener Nacht das Gesetz des Handelns in beide Hände genommen – mit Folgen, die uns noch lange beschäftigen werden, gilt doch der damals erklärte Sonderfall weiterhin. Die Ausnahme wurde Regel.

Darf aber eine Kanzlerin tun, was der Kardinal ihr nachrühmt, sich über das Gesetz hinwegsetzen, das Gesetz also brechen? Durfte Angela Merkel, darf die „politische Führung“ sich jenseits von Recht und Verfassung stellen, wenn die „Identität Europas“ auf dem Spiel steht?

Einstellung wirft drei Fragen auf

Reinhard Marx hat damit kein Problem. Er fühlt sich in gravierenden Zweifelsfällen offenbar nicht an die Legalität gebunden, die hinter einer idealistisch verstandenen Legitimität zurückzustehen hat. Mindestens drei Fragen stellen sich damit, die drei gewaltige Probleme aufwerfen:
Steht es einem Kirchenmann zu, über die Gesetzestreue der Staatsleitung zu befinden?

Gibt es zweitens einen außergesetzlichen Notstand, der die Exekutive von ihrer Bindung an den Rechtsstaat befreit, sodass sie selbst Recht schafft?

Und ist drittens die solchermaßen ins Werk gesetzte Allianz von Kirche und Staat, der weltanschauliche Geleitschutz für außerordentliche Rechtsverstöße, ein Fortschritt im Humanen oder eine Niederlage für die Aufklärung und deren vornehmste Frucht, den Rechtsstaat?
Auf den 12. September datiert das Interview aus dem „Merkur“. Dass es bisher keine überregionale Debatte ausgelöst hat, verwundert. Hier relativiert ein einflussreicher Kirchenmann, der zudem auf der Gehaltsliste des Freistaats steht, Besoldungsgruppe B 10, die Gesetzestreue der Kanzlerin zugunsten einer besonderen Staatstreue der Kirche

Wirkt sich die Flüchtlingskrise auf Ihren Alltag aus?

Bündnispartner für Rechtsbrüche

In Notlagen, heißt das, kümmert es die Kirche nicht, wenn die Regierung einen von ihr, der Kirche, festgestellten Rechtsbruch vollzieht. Zwischen Anmaßung und Anpassung schwankt diese steile Aussage, an deren Authentizität es doch keinen Zweifel gibt. Die Kirche bietet sich dem Staat als Bündnispartner für gegenwärtige und künftige Rechtsbrüche an. Praktische Konsequenzen solcher politischen Führung hält die Chronik des 20. Jahrhunderts in ausreichender Zahl bereit. Aber vermutlich war alles ganz anders gemeint.

Über den Autor: Alexander Kissler, Dr. phil., geboren 1969, ist Kulturjournalist und Sachbuchautor. Er wurde 2002 Redakteur im allgemeinen Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, dessen Autor er bis Oktober 2010 war. In den Jahren 2007 und 2008 schrieb er regelmäßig für den Politikteil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Beim FOCUS Magazin war er von Oktober 2010 bis April 2012 Redakteur, erst bei „Kultur und Leben“, dann in der „Debatte“. Seit Januar 2013 hat Alexander Kissler die Leitung des Kulturressorts, „Salon“ geheißen, beim Cicero inne, dem Monatsmagazin für politische Kultur aus Berlin. In Kooperation mit Cicero erscheinen seine Kolumnen auch bei FOCUS Online.

http://www.focus.de/politik/deutschland/...id_5012169.html

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Darf eine Kanzlerin das Gesetz brechen?
Natürlich gibt es Situationen, in denen entschiedenes Handeln gefragt ist, und gewiss hat die Kanzlerin in jener Nacht das Gesetz des Handelns in beide Hände genommen – mit Folgen, die uns noch lange beschäftigen werden, gilt doch der damals erklärte Sonderfall weiterhin. Die Ausnahme wurde Regel.
Darf aber eine Kanzlerin tun, was der Kardinal ihr nachrühmt, sich über das Gesetz hinwegsetzen, das Gesetz also brechen? Durfte Angela Merkel, darf die „politische Führung“ sich jenseits von Recht und Verfassung stellen, wenn die „Identität Europas“ auf dem Spiel steht?

Einstellung wirft drei Fragen auf
Reinhard Marx hat damit kein Problem. Er fühlt sich in gravierenden Zweifelsfällen offenbar nicht an die Legalität gebunden, die hinter einer idealistisch verstandenen Legitimität zurückzustehen hat. Mindestens drei Fragen stellen sich damit, die drei gewaltige Probleme aufwerfen:
Steht es einem Kirchenmann zu, über die Gesetzestreue der Staatsleitung zu befinden?

Gibt es zweitens einen außergesetzlichen Notstand, der die Exekutive von ihrer Bindung an den Rechtsstaat befreit, sodass sie selbst Recht schafft?

Und ist drittens die solchermaßen ins Werk gesetzte Allianz von Kirche und Staat, der weltanschauliche Geleitschutz für außerordentliche Rechtsverstöße, ein Fortschritt im Humanen oder eine Niederlage für die Aufklärung und deren vornehmste Frucht, den Rechtsstaat?
Auf den 12. September datiert das Interview aus dem „Merkur“. Dass es bisher keine überregionale Debatte ausgelöst hat, verwundert. Hier relativiert ein einflussreicher Kirchenmann, der zudem auf der Gehaltsliste des Freistaats steht, Besoldungsgruppe B 10, die Gesetzestreue der Kanzlerin zugunsten einer besonderen Staatstreue der Kirche.
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Bündnispartner für Rechtsbrüche
In Notlagen, heißt das, kümmert es die Kirche nicht, wenn die Regierung einen von ihr, der Kirche, festgestellten Rechtsbruch vollzieht. Zwischen Anmaßung und Anpassung schwankt diese steile Aussage, an deren Authentizität es doch keinen Zweifel gibt. Die Kirche bietet sich dem Staat als Bündnispartner für gegenwärtige und künftige Rechtsbrüche an. Praktische Konsequenzen solcher politischen Führung hält die Chronik des 20. Jahrhunderts in ausreichender Zahl bereit. Aber vermutlich war alles ganz anders gemeint.
Über den Autor: Alexander Kissler, Dr. phil., geboren 1969, ist Kulturjournalist und Sachbuchautor. Er wurde 2002 Redakteur im allgemeinen Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, dessen Autor er bis Oktober 2010 war. In den Jahren 2007 und 2008 schrieb er regelmäßig für den Politikteil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Beim FOCUS Magazin war er von Oktober 2010 bis April 2012 Redakteur, erst bei „Kultur und Leben“, dann in der „Debatte“. Seit Januar 2013 hat Alexander Kissler die Leitung des Kulturressorts, „Salon“ geheißen, beim Cicero inne, dem Monatsmagazin für politische Kultur aus Berlin. In Kooperation mit Cicero erscheinen seine Kolumnen auch bei FOCUS Online.
http://www.focus.de/politik/deutschland/...id_5012169.html

http://www.focus.de/politik/deutschland/...id_5282929.html

von esther10 14.02.2016 00:22

Vatikansprecher: Kein Treffen mit Eltern vermisster Studenten


Vatikansprecher Federico Lombardi - AFP

13/02/2016 14:49SHARE:

Papst Franziskus wird sich während seines sechstägigen Mexiko-Aufenthaltes nicht mit Vertretern der Familienangehörigen der 43 vermissten Lehramtsstudenten von Iguala treffen. Das betonte Vatikansprecher Federico Lombardi bei einer Pressekonferenz am späten Freitagabend (Ortszeit) in Mexiko-Stadt.

In Mexiko gebe es zahlreiche von der Gewalt betroffene Gruppen und nicht nur diese eine, sagte Lombardi. Der Papst sei aber in Gedanken bei allen unter der Gewalt leidenden Menschen. Für den Abschlussgottesdienst des Papstbesuchs in Ciudad Jerez wurden den Eltern der Studenten drei Plätze in der ersten Reihe reserviert.
Am 26. September 2014 waren 43 Studenten der Lehrerausbildungsstätte „Raul Isidro Burgos“ entführt und mutmaßlich ermordet worden. Die Hintergründe der Tat, die weltweit für Entsetzen sorgte, sind bis heute nicht vollständig aufgeklärt. In Mexiko sind seit 2006 mehr als 70.000 Menschen im Krieg gegen die Drogenkartelle ums Leben gekommen, Tausende Menschen werden vermisst.

Die mexikanische Armee hat unterdessen begonnen, die Grenzen des vom Drogenkrieg besonders betroffenen Bundesstaates Michoacan zu sichern. Damit wollen die Sicherheitskräfte das Eindringen bewaffneter Gruppen aus den Nachbarprovinzen verhindern, wie die Tageszeitung „El Universal“ am Freitag (Ortszeit) berichtete. Die Vorkehrungen gehören zum Sicherheitskonzept für den am Dienstag vorgesehenen Besuch des Papstes in der Provinzhauptstadt Morelia.
(kap 13.02.2016 mg)

von esther10 14.02.2016 00:19

Mexiko: „Kirche muss mehr evangelisieren als sakramentalisieren“


Den Menschen in den Mittelpunkt stellen: Der Papst unterwegs in Mexiko - REUTERS

14/02/2016 03:33SHARE:

Mexiko, das ist eine Herzmitte der katholischen Welt und zugleich Peripherie. Papst Franziskus besucht das mittelamerikanische Land, weil er die, die dort am Rand leben, in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken möchte. Das sagte Prälat Bernd Klaschka, der Präsident der deutschen bischöflichen Lateinamerika-Aktion Adveniat, in Mexiko Stadt unserer Korrespondentin Gudrun Sailer. Klaschka hat selbst 15 Jahre als Priester in Mexiko gewirkt und wird dem Papst auf seinen verschiedenen Reise-Etappen folgen.
„Mexiko ist ein Land, das sozioökonomisch zwar nicht am Rand steht, aber aufgrund seiner Probleme, die es als Gesellschaft und teils auch als Kirche hat, irgendwo eine Randsituation darstellt. Mexiko ist das Land, das die meisten Katholiken der Welt beherbergt, nach Brasilien, aber prozentual sind es hier die meisten, fast 90 Prozent der Menschen sind katholisch, und insofern kann es auch ein Zentrum sein. Aber anhand der Stationen, die er ausgewählt hat, ist klar, er geht an die Ränder der Gesellschaft Mexikos und macht auf Probleme aufmerksam, die die Ränder betreffen, nämlich Migration, Indigene, die Armen – das sind die Gruppen, die an den Rändern der Gesellschaft leben, und die will er ins Zentrum rücken.“

„Aufgabe der Kirche ist es zu evangelisieren und nicht nur Sakramente zu spenden"
RV: Mexiko hat die enormen Probleme, die Sie eben nannten, auch Korruption, Gewalt, Drogen, Menschenhandel sind zu nennen. Gleichzeitig ist das Land zu 90 Prozent katholisch. Wie geht das zusammen?
„Wir Katholiken haben ja aufgrund unserer Soziallehre und unserer Botschaft im Mittelpunkt den Menschen. Hier scheint es, dass der Mensch nicht im Mittelpunkt steht, sondern Interessen, etwa bei der Drogenmafia, Menschenhandel, Organhandel, organisierte Kriminalität, oder zum Teil weil politischen Gruppierungen, die im Land ihre eigenen Interessen verfolgen und nicht den Bürgern und dem Wandel dienen möchten. Aus diesem Grund ist es eine Herausforderung für uns Christen, an der Basis anzufangen mit der Vermittlung der sozialen Lehre der Kirche und des Evangeliums. Mehr zu evangelisieren als zu sakramentalisieren, so möchte ich das sagen."
RV: Das war in der Vergangenheit anders?
„Die Geschichte der Kirche von Mexiko war davon geprägt davon, dass man die Sakramente spendete, aber nicht so sehr das Evangelium verkündeten. Es gibt hier Bischöfe, die ganz deutlich darauf aufmerksam machen, die Priorität hat für die Kirche in Zukunft die Inhalte des Evangeliums den Menschen zu vermitteln und nicht die sakramentale Seite. Ich glaube, damit treffen sie auch das Kernanliegen von Franziskus der sagt, die Aufgabe der Kirche ist es zu evangelisieren und nicht nur Sakramente zu spenden.“
RV: Bei der Gelegenheit ein kurzer Blick auf den mexikanischen Episkopat, den der Papst ja hier in Mexiko-Stadt auch getroffen hat: es gibt rund 150 Bischöfe hier, sehen Sie da einen Typus, oder einen neuen Typus des mexikanischen Bischofs?
„Was ich hier in Mexiko wahrnehmen konnte in den letzten zwei, drei Jahren, ist die Tatsache, dass Franziskus beziehungsweise der Nuntius in Mexiko Wert darauf legen, dass Priester zu Bischöfen ernannt werden, die einen großen pastoralen Impetus haben, denen die Seelsorge ein großes Anliegen ist, also bei den Menschen zu sein, bei den Priestern zu sein und sie zu verstehen, und dadurch auch die Atmosphäre innerhalb der Kirche in Mexiko voranbringen und so zu gestalten, dass sie mehr dem Evangelium gerecht werden kann. Früher waren es mehr Persönlichkeiten aus dem Bereich des Kirchenrechtes oder der Dogmatik, die zu Bischöfen ernannt worden sind, und ich glaube es ist eine gute Ergänzung, Weiterführung und Öffnung, Priester zu Bischöfen zu ernennen, die aus dem pastoralen Bereich kommen. Das ist eine Bereicherung der Kirche.“
RV: Missbrauch durch Kleriker: Franziskus wird diesbezüglich eine Botschaft in Mexiko hinterlassen. Ist das heute, nach der Aufarbeitung der Causa Marcial Maciel, des Gründers der Legionäre Christi, ein stark wahrgenommenes Thema? Wie sehr hat dieser Vorgang der Kirche und den Menschen in Mexiko geschadet und hat sie geschmerzt?
„Das Thema des Gründers der Legionäre Christi ist in Mexiko schon lange bekannt gewesen. Die Kirche in Mexiko hat sich schwer getan im Umgang mit Maciel und den damals bekannten Vorwürfen. Erst durch Insistieren einiger Bischöfe hier ist der Fall in Rom wieder neu aufgerollt worden und dann aber auch zum Abschluss gekommen, indem man sagte, die Vorwürfe treffen zu, und Benedikt XV. hat Maciel die Erlaubnis zum Predige und zum Feiern der Liturgie in der Öffentlichkeit entzogen und ihm zu einem zurückgezogenen Leben aufgefordert. In Mexiko ist dieses Verhalten mit großer Betroffenheit aufgenommen worden, denn die mexikanische Kirche genoss und genießt heute noch ein großes Vertrauen insbesondere der Armen. Das hat allerdings auch zu Verlusten geführt. Wir müssen auch hier die Sicht der Opfer ganz stark einbringen, was ganz stark Benedikt gesagt hat und Franziskus stärkt, die Null Toleranz fahren.“
RV: Kann eine schriftlich hinterlassene Botschaft von Franziskus bezogen auf Kindesmissbrauch etwas heilen?
„Bei den Opfern in den Herzen – da bin ich mir unsicher. Auf alle Fälle zeigt der Papst den guten Willen und die Bereitschaft der Kirche, auf diese Menschen zuzugehen und um Vergebung zu bitten. Er versucht durch dieses Zeichen diese Betroffenheit wird bleiben, aber vielleicht auch die Ablehnung des Glaubens und der Kirche, eine Haltung der Depression zu überwinden und zu sagen, die Kirche erkennt ihr Schuld an und gibt mir die Möglichkeit, das auch zu verarbeiten, damit ich wieder ja sagen kann zum Leben, was ein langer Weg ist, und wir müssen diese Menschen auf diesem Weg begleiten.“

Familie und Armut: schon Unvollkommenes hat mit Gott zu tun
RV: Die Institution Familie ist in Mexiko allerlei Bedrohungen ausgesetzt. Franziskus wird am Dienstag in Chiapas einigen Menschen in „unebenen“ familiären Situationen begegnen, wie sie auch bei den Familien-Bischofssynoden zur Sprache kamen. Was wird er aus diesen Begegnungen mitnehmen können?
„Er wird mitnehmen können, dass die Botschaft der Barmherzigkeit gerade für diese Familien wichtig ist. Und nicht die Botschaft auf die Gesetzmäßigkeiten zu achten, sondern der Barmherzigkeit Vorrang zu geben und damit Menschen neue Lebensperspektiven zu eröffnen, auch in einer neuen Partnerschaft nach einer gebrochenen Partnerschaft. Ich kenne aus meiner Zeit hier in Mexiko auch Menschen, die sagten, ich heirate nicht kirchlich, denn ich weiß nicht, ob ich diese Verpflichtung durchhalte. Ich muss oft in die USA, ich weiß nicht ob ich es dort schaffe, oder ob meine Frau die hier bleibt so leben kann, wie wir es uns gegenseitig versprechen würden, deswegen leben wir lieber in einer sogenannten union libre zusammen. Damit sind die Partner noch weniger Verpflichtung füreinander ein. Dem Papst ist es wichtig, die Beziehung, die jetzt da ist, ernst zu nehmen. Und diese Beziehung die versucht wird zu leben hat auch etwas mit Gott zu tun. Ob es eine vollkommene Beziehung ist oder eine imperfekte oder unvollständige Beziehung, das ist vom kirchlichen Recht und vom Sakramentalverständnis her zu empfehlen, aber im Mittelpunkt muss stehen, diese Beziehung hat schon etwas mit Gott und dem Evangelium zu tun, und das ist etwas, was der Papst mit nach Rom nehmen kann , insbesondere in armen Verhältnissen: die Armen erleben keine Verlässlichkeit. Der Arme lebt Tag für Tag. Er hat keine Perspektive auf die nächsten 20 Jahre. In diese andere Perspektive miteinzubringen, die nichts damit zu tun hat, dass der Arme die Unauflöslichkeit der Ehe ablehnt oder das Ehesakrament nicht akzeptiert, sondern die mit seiner Lebenssituation zu tun hat, diese Perspektive wird Papst Franziskus einbringen. Das Evangelium hat mit dem Leben zu tun.“
(rv 14.02.2016 gs)

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