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von esther10 07.08.2015 00:40

Freitag, 7. August 2015
Radio Vatikan und "Katholisch.de": Barmherzigkeit contra Wahrheit


Jesus und die Ehebrecherin von Isaak Asknaziy (Wikipedia)
In Kommentaren zur jüngsten Papstansprache zum Thema Ehe, Familie und Geschiedene (Generalaudienz 5. August 2015), suggerieren sowohl Radio Vatikan (deutsche Sektion) wie auch Katholisch.de, das Internetportal der Deutschen Bischofskonferenz, dass es so etwas gäbe wie einen Wettbewerb zwischen Barmherzigkeit und Wahrheit.

Dergleichen kennt man aus der Wirtschaft, man nennt es Crowding-Out-Effekt: Je stärker die wirtschaftliche Aktivität des Staates, desto geringer die der Privatwirtschaft.

Beide katholischen Nachrichtendienste suggerieren etwas Ähnliches: Will man Barmherzigkeit ausüben, muss man Abstriche bei der Wahrheit machen, in diesem Falle die Lehre der Kirche über Ehe und Familie, die Sexualmoral und vor allem die Lehre über die Unauflöslichkeit der Ehe aufweichen.

Es wird ein falsches Dilemma zwischen Barmherzigkeit und Wahrheit fabriziert: Barmherzigkeit setzt die Wahrheit voraus. Wahre Barmherzigkeit will den Menschen zur Wahrheit und damit zu Christus führen. Das Ziel ist stets die Wahrheit Christi.

So gibt Radio Vatikan (deutsch) Zitate eines Kommentars des Pastoraltheologen François-Xavier Amherdt aus Fribourg, Schweiz, wieder: „Die mehrfache wiederholte Bemerkung des Papstes, dass geschiedene Wiederverheiratete keineswegs exkommuniziert seien, könne sich in die Disziplin der Kirche hinein übersetzen, „vor allem was den Zugang dieser Menschen zu den Sakramenten betrifft“, hofft Amherdt. Allerdings hat Franziskus diesen Punkt am Mittwoch gar nicht konkret angesprochen.“

Aus der Ansprache des Papstes lässt sich an keiner Stelle ableiten, dass eine Änderung der Lehre der Kirche über Ehe und Familie sowie die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen angestrebt wird (in der Tat ist eine solche Änderung oder Reform gar nicht möglich). Dennoch wird dies aber im Artikel von Radio Vatikan suggeriert.

Die deutsche RV-Sektion unternimmt seit langem eine echte Propaganda-Kampagne, um beim Kirchenvolk die Idee zu vermitteln, die Lehre der Kirche über Ehe und Familie ließe sich im Sinne der liberalen Theologen à la Kardinal Walter Kasper ändern. Dass sich inzwischen ein gewaltiger Widerstand gegen dieses Ansinnen gebildet hat, ignoriert Radio Vatikan. In der deutschen Sektion des offiziösen Organs scheint eine regelrechte Narrenfreiheit zu herrschen.

Nicht viel anders sieht es bei "Katholisch.de" aus. Die Papstansprache wird folgendermaßen kommentiert: „Schon seit Langem wird darüber spekuliert, welche Haltung der Papst in dieser brisanten Frage hat. In die Karten hat er sich bisher, auch nach seinen jüngsten Äußerungen, nicht schauen lassen. Bei allem, was er bisher sagte, hat sich Franziskus auf die Lehre der Kirche berufen, ohne jedoch explizit auf deren Unveränderlichkeit zu pochen. Dies hatte beispielsweise Erzbischof Georg Gänswein getan.“

Hier werden dem Papst Worte in den Mund gelegt. Auch dieses Informationsportal suggeriert immer, die Lehre der Kirche ließe sich eventuell nach den abstrusen Vorstellungen eines Kardinal Kaspers ändern. Abgesehen von Stellungnahmen von Kardinal Gerhard Müller, Präfekt der Glaubenskongregation, wird der Widerstand gegen diese Linie in der Weltkirche ignoriert.

Diese beiden Organe halten die Leser zum Narren und betreiben überhaupt ein gefährliches Spiel. Sie wecken nämlich Hoffnungen bei liberalen Katholiken, die kaum zu erfüllen sind, denn die Weltkirche interessiert sich nicht für die seltsamen Ideen der deutschen Linkskatholiken.

Die deutschen Bischöfe, allen voran die Delegierten für die Familiensynode in Rom im Herbst 2015, sollten dem Verwirrspiel, das katholische Medien betreiben, ein Ende setzen

https://charismatismus.wordpress.com/cat...mus-satanismus/.
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 12:07

von esther10 07.08.2015 00:35

...aber qualitativ einwandfreie Waren ein, um sie an Bedürftige weiterzugeben.
VIDEO: DILLINGER TAFEL UND 2,5 TONNEN LEBENSMITTEL

Während viele Menschen in Deutschland im totalen Überfluss leben und Tag für Tag Lebensmittel weggeworfen werden, gibt es auch immer mehr arme Menschen. Die Tafeln bemühen sich hier um einen Ausgleich und sammeln überschüssige, aber qualitativ einwandfreie Waren ein, um sie an Bedürftige weiterzugeben.
Mit der steigenden Zahl der Flüchtlinge in unserer Region ist nun auch die Kundschaft bei den Tafeln rapide nach oben gegangen.
Wir waren bei der Dillinger Tafel und haben uns zeigen lassen, wie diese Herausforderung bewältigt wird.



Veröffentlicht am 05.08.2015
Während viele Menschen in Deutschland im totalen Überfluss leben und Tag für Tag Lebensmittel weggeworfen werden, gibt es auch immer mehr arme Menschen. Die Tafeln bemühen sich hier um einen Ausgleich und sammeln überschüssige, aber qualitativ einwandfreie Waren ein, um sie an Bedürftige weiterzugeben. Mit der steigenden Zahl der Flüchtlinge in unserer Region ist nun auch die Kundschaft bei den Tafeln rapide nach oben gegangen. Wir waren bei der Dillinger Tafel und haben uns zeigen lassen, wie diese Herausforderung bewältigt wird.

von esther10 07.08.2015 00:22

Die Liturgiereform war notwendig!

Vatikanum II - Liturgie ist Kult. Aber sie ist nicht nur das.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 6. August 2015 um 23:22 Uhr


Heilige Messe in Konnersreuth
Von Markus Lederer:

Oftmals erscheint die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils als Streitthema schlechthin. Die Einen zeigen sich besorgt über den voranschreitenden liturgischen Zerfall und den Anderen reicht die liturgische Erneuerungsbewegung immer noch nicht aus, sodass zwanghaft nach neuen liturgischen Experimenten Ausschau gehalten wird. Bei allen Diskussionen über die Liturgiereform wird allerdings viel zu wenig darüber diskutiert, worin die Intention der Konzilsväter bestand eine Re-form der bisher bestehenden kirchlichen Liturgie in die Wege zu leiten.

Wahre Reform
Zunächst muss definiert werden, was unter „Reform“ verstanden werden soll. Re-form bedeutet nicht De-formation (Entstellung), sondern vielmehr muss es Ziel jeder Re-form sein, die ursprüngliche Form wieder neu zum Strahlen zu bringen. Joseph Ratzinger machte darauf aufmerksam, dass eine wahre Reform nur durch die innige Hinwendung zu Gott gelingen könne (Vgl. Dogma und Verkündigung, 61). Durch die Liturgiereform sollte also das große Geheimnis wieder neu erstrahlen.

Intention von Vatikanum II
Joseph Ratzinger beschreibt in seinem Werk „Der Geist der Liturgie“ den Zustand der kirchlichen Liturgie – wie er ihn vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil erlebte – wie folgt:

„Man könnte sagen, dass die Liturgie damals – 1918 – in mancher Hinsicht einem Fresko glich, das zwar unversehrt bewahrt, aber von einer späteren Übertünchung fast verdeckt war (…) durch das Zweite Vatikanische Konzil wurde das Fresko freigelegt (…)“

Hierbei geht es nicht um die Ausspielung zwischen den beiden Usus des römischen Ritus, sondern vielmehr darum, dass hehre Ziel der Konzilsväter zu würdigen. Sie wollten, dass die kirchliche Liturgie von einem rein gottgeschuldeten Kult (cultus debitus) geweitet wird, so dass ihre wahre Form (forma nobilis) wieder neu zum Vorschein kommt. Die kirchliche Liturgie ist zwar Kult, aber sie ist noch mehr.

In Sacrosanctum Concilium (10) wird die kirchliche Liturgie als Quelle und Höhepunkt allen kirchlichen Handelns bezeichnet.

„Aus der Liturgie, besonders aus der Eucharistie, fließt uns wie aus einer Quelle die Gnade zu; in höchstem Maß werden in Christus die Heiligung der Menschen und die Verherrlichung Gottes verwirklicht, auf die alles Tun der Kirche als auf sein Ziel hinstrebt.“ (Sacrosanctum Concilium 10)

Das Novum des Zweiten Vatikanischen Konzils ist, dass die ekklesiologische Bedeutung der Liturgie neu herausgestellt wird. Dabei kann sich das Konzil bereits auf die Päpste Pius X. und Pius XII. beziehen. Insbesondere Pius XII. stellte in seiner Enzyklika Mediator Dei (1947) den Zusammenhang zwischen wahrer Frömmigkeit und Liturgie heraus.

„Die heilige Liturgie bildet folglich den öffentlichen Kult, den unser Erlöser, das Haupt der Kirche, dem himmlischen Vater erweist und den die Gemeinschaft der Christgläubigen ihrem Gründer durch ihn dem Ewigen Vater darbringt; um es zusammenfassend kurz auszudrücken: sie stellt den gesamten öffentlichen Gottesdienst des mystischen Leibes Jesu Christi dar, seines Hauptes nämlich und seiner Glieder.“

Somit ist bei jeder liturgischen Handlung jedes Glied der Kirche gefordert und verlangt. Abschließend kann man sagen, dass ein Sich-Zurück-Lehnen oder ein Nichterscheinen bei den liturgischen Handlungen der Kirche ein schwerer Verstoß gegenüber der Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils ist.

Der Weg aus der Kirchenkrise wird realisierbar, wenn die Schönheit und die Pracht der kirchlichen Liturgie wieder neu herausgestellt werden und sich jedes Glied der Kirche seiner wahren christlichen Berufung bewusst wird. Der sel. Fulton Sheen (1895-1979) brachte dies in einem Zitat bestens zum Ausdruck:
http://fatima.ch/fatima-webcam-erscheinungskapelle/
„Who is going to save our church? Don´t look to the priests, don´t look to the bishops. It´s up to you!“ Wer wird unsere Kirche retten? Schau nicht auf den Priester, schau nicht auf den Bischof. Es liegt an dir!.
http://www.kathnews.de/die-liturgiereform-war-notwendig
Foto: Heilige Messe in Konnersreuth – Bildquelle: Kathnews

von esther10 07.08.2015 00:20

07.08.2015

Streit um Pilgerherbergen auf dem Jakobsweg
Nächstenliebe stört Wettbewerb


Der Jakobsweg, KNA

In Frankreich sorgen kostenfreie Herbergen für Jakobspilger für Unmut. Kommerzielle Unterkünfte und Steuerbehörden werfen Gastwirten, die aus christlicher Tradition auf ein Entgelt verzichten, Wettbewerbsverzerrung vor.

Das berichtet die Tageszeitung "La Croix" (Freitag). Hintergrund ist das sogenannte "donativo“, eine mittelalterliche Pilgertradition. Sie sieht vor, Pilgern aus christlicher Nächstenliebe kostenlos Obdach zu geben. Der Brauch ist angelehnt an das "donativum", ein Geldgeschenk aus der römischen Kaiserzeit, das der Kaiser bei besonderen Anlässen an seine Soldaten verteilte.

Die rund 20 "Donativo"-Herbergen südlich von Le Puy, einem traditionellen Startpunkt, machen nach Angaben der Zeitung etwa drei Prozent der Übernachtungen auf dem französischen Jakobsweg aus.

"La Croix" berichtet über ein kostenfreies Gasthaus, das nach einer Klage wegen kaschiertem Gewerbe schließen musste. Die Herbergseltern hatten sich demnach selbst auf dem Jakobsweg kennengelernt und über zehn Jahre Pilger unentgeltlich aufgenommen. Während des Rechtsstreits habe das Ehepaar rund 1.500 Solidaritätsschreiben erhalten. Ein anderer "Donativo"-Herbergsvater wird mit den Worten zitiert: "Mein Nachbar will meinen Skalp."

Der Bischof von Le Puy, Luc Crepy, mahnte, den Jakobsweg nicht nur unter kommerziellen Gesichtspunkten zu bewerten. Die Kirche richte sich nach staatlichen Gesetzen; aber das "donativo" gehöre zur spirituellen Dimension des Jakobspilgerns. Ein Gericht in Rodez gab 2009 dieser Auffassung Recht. Es müsse "unbedingt Räume in unserer Gesellschaft für Unentgeltlichkeit und Gemeinnützigkeit geben". Dies trage entscheidend zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei.
(KNA)
http://www.domradio.de/bild/der-jakobsweg?rid=295831

[/b]

von esther10 07.08.2015 00:08

Freitag, 7. August 2015


Bischof von Cádiz: Transsexuelle dürfen Taufpaten werden

Das Kanonische Recht, Can. 874, Abs 3, erläutert, dass ein Taufpate „ein Leben führen muss, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht."

Nicht mehr so für Rafael Zornoza Boy, Bischof von Cádiz und Ceuta. Für ihm kann auch ein Transsexueller Taufpate werden.

http://sevilla.abc.es/andalucia/cadiz/20...1508062139.html

Die 21-jährige transsexuelle Person Alex Salinas wurde zunächst als Taufpate abgelehnt. Er startete eine Petition, für die er 35.000 Unterstützer fand. Zudem wurde sein Fall zu einem nationalen Diskussionsthema.

Schließlich erteilte der zuständige Bischof doch die Erlaubnis (ABC vom 7. August 2015)

Begründung für den Meinungswechsel: Man sei zunächst unsicher gewesen, denn die Transsexualität sei etwas neues für die Kirche.

Die Homosexuellen-Gemeinschaft feiert die unter Druck erfolgte Zustimmung als gigantischen Triumph über die katholische Kirche Spaniens.

Wer die Nachricht nicht für möglich hält: Info auf Deutsch
http://www.kath.ch/newsd/transsexueller-...aufpate-werden/


Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 18:47

von esther10 06.08.2015 23:06





Nigerianischen Bischöfe beschlossen, die Ehe zu verteidigen

Geschrieben am 16. Juli 2015 in den Artikeln , Neuigkeiten



Nigeria7Stimme der Familie begrüßt die starke Aussage zur Verteidigung der Ehe und der Familie vor kurzem von der nigerianischen Bischöfe gemacht. Die Aussage folgt dem US Supreme Court Entscheidung Neudefinition der Institution der Ehe und das irische Referendum, die gleichen Geschlechts Gewerkschaften durch eine Volksabstimmung angenommen.

Die von Erzbischof Ignatius Kaigama von Jos unterzeichnete Erklärung (Bild oben, von der Reihe, erste links), Präsident des nigerianischen Bischofskonferenz und Bischof William Avenya der Gboko, Konferenzsekretär, erklärt:

"Die katholische Bischofskonferenz von Nigeria würde gerne noch einmal auf neuere Entwicklungen betreffend die Heiligkeit und Würde des menschlichen Lebens und die Institutionen der Ehe und Familie auf der ganzen Welt bekräftigen, die Perspektive der Kirche. Der jüngste Anstieg der Lesben, Homosexuell, Bisexuelle und Transgender Aktivismus, wird die Volksabstimmung in der Republik Irland und der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten von Amerika sind in der Regel einen bemerkenswerten und schnellen Verschiebung der öffentlichen Meinung über die Natur und die Bedeutung der zu provozieren Ehe und Familie, wie es seit Jahrtausenden bekannt. Dies ist in vielen Ländern hat unweigerlich zu leistungsstarken Legislative und Judikative Manöver führte zu Ehe, um "gleichgeschlechtliche Ehe" sind neu zu definieren. Wir wollen sagen, dass dies ist ein trauriger, ungerecht und beklagenswerte Situation weitgehend auf einer verzerrten Wahrnehmung des Naturrechts, dem Willen Gottes und die menschliche Natur. "

Die Erklärung weist darauf hin, die viele verschiedene Möglichkeiten, die leistungsfähig westlichen Nationen beeinflussen Nigerianer. Während ausdrücken Dankbarkeit für alle positiven Interaktionen und Unterstützung, die Bischöfe äußern sich besorgt im Hinblick auf die "anhaltende und kontinuierliche Ausbreitung und die Globalisierung des homosexuellen Lebensstils und der Bemühung, die Ehe, die eine verzerrte Sicht der menschlichen Sexualität neu zu definieren".

Erklärung der Bischöfe ist eine starke Aufruf zum nigerianischen Führer Ermessen ausüben:

"Akzeptieren Sie diese westlichen Trend offiziell Billigung homosexueller Lebensgemeinschaften oder" gleichgeschlechtliche Ehe "verheerend und sich nachteilig auf unsere Nation, Nigeria sein, da es sich in das Unvermeidliche Dekonstruktion der Familie und der Gesellschaft im Allgemeinen mit anderen schweren, aber negativen Auswirkungen führen. "

Angesichts des bevorstehenden Synode über die Familie, sind die Bischofs Bemühungen, die unveränderliche Wahrheiten über die menschliche Sexualität und die Heiligkeit der Institution der Ehe gegen mächtige Attacken aus der westlichen Welt zu wahren dringend benötigt:

"Von unserer Seite wir uns hiermit nochmals zu betonen, dass die Ehe ist die heilige Vereinigung von einem Mann und einer Frau für die Zeugung und die Betreuung von Kindern. Es bildet den Kern der Familie, die das Fundament und grundlegende Zelle der Zivilisation ist und als solche ist von Gott sanktioniert, durch unsere Kultur, in unserer Gesellschaft gefeiert und von unserer Regierung geschützt bestätigt. Die Familie verdient den Schutz vor allen Kulturinstitutionen, wie es schon vor der Gesellschaft und unterliegt nicht es. Also unsere Aufgabe ist es, sie zu fördern, zu schützen und zu bewahren in einer Zeit wie dieser, wenn viele Länder haben leider entschieden einen anderen Weg. "

Die Bischöfe fordern auch den Präsidenten, alle Gesetzgeber und Richter ", um alle Belastungen meiden und alle Nigerianer zu schützen von der wachsenden, aber gefährlichen Einfluss der Lesben, Homosexuell, Bisexuelle, Transgender Propaganda" und alle Fachleute in den Bereichen Medien, Musik, Unterhaltung, Bildung, Medizin, Marketing und Business "treu Gatekeeper durch Schutz der Bevölkerung vor der Infiltration dieser Propaganda, die oft über verschiedene Medien und Foren verbreitet wird zu werden."

Schließlich die Bischöfe ermutigen Eltern ", um ihre Kinder zu unterrichten die unveränderlichen Sinn der Ehe, um sie zu stärken, um durch die unauslöschlichen Wahrheit in einer sich rasch verändernden Welt stehen furchtlos. Wir drängen junge Menschen, zu lernen und festhalten zu Sound religiösen und kulturellen Werte, die die Schönheit und die Segnungen der Ehe als lebenslange Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau zu feiern. "

Die vollständige Erklärung der nigerianischen Bischöfe gelesen werden kann hier .
http://voiceofthefamily.info/wordpress/?p=1233

von esther10 06.08.2015 21:31

]Donnerstag, 6. August 2015
Franziskus und Geschiedene: Medien verdrehen Papstansprache



Papst Franziskus hat in seiner Generalaudienz vom 5. August 2015 erklärt, dass wiederverheiratete Geschiedene nicht exkommuniziert seien. Wörtlich: „Sie sind nicht exkommuniziert, sie sind ein Teil der Kirche. Alle Christen sind eingeladen, den Guten Hirten nachzuahmen und wie er den Verletzten nachzugehen.“

Dieser Satz ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Natürlich sind diese Personen nicht exkommuniziert. Es gibt aber viele Personen, die nicht exkommuniziert sind, die aber dennoch die Heilige Kommunion (Eucharistie) nicht empfangen dürfen, weil sie sich im Zustand einer schweren Sünde befinden.

Etliche Medien, auch katholische aus dem linken Spektrum, wollen in den Sätzen des Papstes eine Kehrtwende der Gesamtkirche in der Problematik der wiederverheirateten Geschiedenen erkennen.

So schreibt etwa die „Katholische Presseagentur Österreichs“: „Ausführlich sprach er in seiner Katechese über den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen in der Kirche. Ob man diese Gruppe unter bestimmten Umständen wieder zu den Sakramenten, insbesondere zur Eucharistie zulassen soll, zählt derzeit zu den heißesten Eisen in der innerkirchlichen Debatte.“

Dadurch wird suggeriert, der Papst denke über eine Zulassung zur Kommunion nach. Doch aus der Ansprache des Papstes muss vielmehr das Gegenteil interpretiert werden.

Franziskus erläutert nämlich ausführlich, wie die Beteiligung von wiederverheirateten Geschiedenen aussehen kann. Doch ein Empfang der Kommunion wird auffallend nicht erwähnt: „Wir wollen Geschiedene, die in einer neuen Verbindung leben, ermutigen, ihre Zugehörigkeit zu Christus und zur Kirche durch das Gebet, das Hören auf Gottes Wort, die Teilnahme an der Liturgie, die christliche Erziehung der Kinder, die Wohltätigkeit gegenüber den Bedürftigen und dem Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden zu unterstreichen.“

Das „heiße Eisen“ Eucharistie ist in diesem Katalog nicht enthalten, was aber die Journalisten einfach übersehen.

Vor allem übersehen sie folgendes: Als Papst kann er die Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe (die zur Nichtzulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion führt) nicht ändern – auch wenn er das persönlich so wollte. Die Unauflöslichkeit entspricht gar göttlichem Recht. Aufgrund des Chaos, das die Medien in dieser Hinsicht vor der Familiensynode schaffen, wäre es wünschenswert, wenn der Papst zu diesem Thema eine klare Aussage treffen würde und damit die verwirrende Diskussion beendet.

Die „Katholische Nachrichten Agentur“ (KNA) will in der Ansprache ein „Signal für die Synode“ erkennen. Doch wie kann eine Selbstverständlichkeit ein „Signal“ sein? Jedes Kind weiß, dass die Sorge um die Sünder zu den grundlegenden Aufgaben der Kirche gehört.

KNA beschreibt Banales als große Nachricht mit Signalwirkung: „Für ihn (Anm.: den Papst) gibt es einen Unterschied zwischen dem Ehepartner, der die Scheidung verursacht, und jenem, der sie erleidet.“

Eigentlich trivial, doch der Artikel will wohl suggerieren, dass es unterschiedliche Kategorien von wiederverheirateten Geschiedenen gibt.

Das Wissen über Glaube und Religion ist heute dermaßen zusammen geschrumpft, dass viele die Medienberichte nicht richtig deuten können. Dieser Umstand wird ausgenutzt, um die Worte des Papstes zu verdrehen oder zumindest Raum für falsche Interpretationen zu schaffen.


Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 13:43
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Labels: Familiensynode
Kommentare:
Cicero hat gesagt…
Es ist zum Auswachsen.
Seit Anfang des Jahres hält der Papst fast jede Woche eine Katechese zum Thema Ehe und Familie im Rahmen der jeweiligen Generalaudienzen.
Er entwickelt dabei (leider nicht ganz so konsistent wie Johannes Paul II. seine Theologie des Leibes) eine Theologie der Ehe und Familie.
Finden diese Katechesen Beachtung? Nein, natürlich nicht.

Sobald der Papst aber irgendein Reizwort gebraucht, schnellt der Aufmerksamkeitspegel der Veröffentlichten Meinung schlagartig nach oben. Leider produzieren dann auch einige Medien in Händen von katholischen Einrichtungen in unserem Land hauptsächlich heiße Synodenluft.

Es ist bedauerlich und es steht uns nach der Synode und vermutlich erst recht nach Erscheinen des zu erwartenden nachsynodalen Schreibens eine "interessante" Zeit bevor.

6. August 2015 um 15:35:00 MESZ
Rebekka hat gesagt…
Für mich und auch für meine Freunde sollte der Papst KLARERE Worte gebrauchen Er redet u.E. immer so, dass man verschiedene Interpretationen herauslesen kann. Warum kann er nicht klipp und klar sagen, was gilt, damit man weiss, woran man ist?
6. August 2015 um 17:46:00 MESZ
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http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

von esther10 06.08.2015 21:01

Überflüssiges Rauschen im Blätterwald wegen jüngster Papst-Äußerungen

Veröffentlicht: 6. August 2015 | Autor: Felizitas Küble
Klare Sache: Geschieden-Wiederverheirate sind “nicht exkommuniziert”

In einigen Medien gibt es wieder einmal Wirbel und Sensationsgetuschel um Aussagen von Papst Franziskus im Vorfeld der römischen Bischofssynode über Ehe und Familie. Anscheinend wird jetzt erst recht jede Äußerung von ihm auf die Goldwaage gelegt. flyerstralsund2



Allerdings ist es überflüssig bis lächerlich, wenn im reformerischen Spektrum der Eindruck erweckt wird, als habe der Pontifex etwas Neues geliefert mit seiner Bemerkung, die geschieden-wiederverheirateten Katholiken seien “nicht exkommuniziert”. Umgekehrt ist es genauso unangebracht, wenn sich traditionelle Stimmen über diese Aussage von Franziskus empören.

Was soll an dieser schlichten Tatsache aufregend sein?

Seit Jahrzehnten weisen Päpste (auch Benedikt) bisweilen darauf hin, daß der erwähnte Personenkreis durchaus nicht exkommunziert ist – mit anderen Worten: er ist nicht aus der kirchlichen “Communio” (Gemeinschaft) ausgeschlossen, sondern “nur” vom Sakramentenempfang. Wenn jemand nicht zum Tisch des HERRN darf, bedeutet dies aber noch lange keine Exkommunikation.

Auch das Getöse, eine solche Äußerung zum jetzigen Zeitpunkt sei gleichsam ein reformerisches “Signal” an die Familiensynode, ist unsinnig, weil der Papst lediglich auf etwas hinweist, was einen Neuigkeitswert von 0,0% aufweist. Nur Personen (ob von links oder von rechts), die sich theologisch und kirchenrechtlich wenig auskennen, beginnen jetzt mit ihren oberschlauen Spekulationen.
https://charismatismus.wordpress.com/201...t-aeusserungen/

von esther10 06.08.2015 19:49

]Maria Himmelfahrt: Kräutersegnungen in vielen Kirchen


P. Andreas Petith OMI Pfarrer von Maria Taferl, Monika Bierbaumer, Organisatorin für die Kräuterbuchen, Familie Christine und Eberhard Ruth, laden zur Kräutersegnung in die Basilika Maria Taferl - um 10 Uhr.
Maria Taferl, 06.08.2015 (dsp) Zu Maria Himmelfahrt gibt es in vielen Pfarren wieder Kräutersegnungen. "In den Heilkräutern wird die Schöpfung Gottes sichtbar, spürbar und essbar", so der Volksmund. Es ist ein alter kirchlicher Brauch am 15. August zu Maria Himmelfahrt den Mitfeiernden beim Gottesdienst gesegnete Kräuterbüschel mitzugeben. Viele stecken die gesegneten Kräuter zum Kreuz zusammen und bringen es im Herrgottswinkel an.

Seit dem 10. Jahrhundert sind Kräutersegnungen überliefert. Gerade in ländlichen Regionen ist dieser Brauch an Mariä Himmelfahrt noch sehr lebendig. Blumen aus dem Hausgarten, Heilkräuter, Getreideähren und Früchte werden zu einem Strauß gebunden, in die Kirche gebracht und gesegnet. Die Gottesmutter Maria wird auch als "Blume des Feldes und Lilie der Täler" bezeichnet. Das hat unter anderem zur Festlegung dieses Brauches am Fest Maria Himmelfahrt beigetragen. Verschiedene Legenden haben zur Popularität des Festes beigetragen. So soll aus dem Grab Mariens im Augenblick ihrer Aufnahme in den Himmel ein köstlicher Duft von Blumen und Kräutern entstiegen sein. Für die Kräutersegnung werden jene Kräuter zu Bünden gebunden, die bekannt dafür sind, dass sie für Mensch und Tier heilsam sind.

Je nach Region waren dies insgesamt sieben (als alte heilige Zahl) oder neun (drei mal drei) oder 12, 24, 72 oder gar 99 verschiedene Kräuter, die gesegnet wurden. Typische Kräuter, die in den Strauß gebunden werden sind Johanniskraut, Wermut, verschiedene Getreidesorten, Schafgarbe, Königskerze oder Kamille. Schon vor dem Konzil von Chalcedon im Jahr 451 feierte man in der Ostkirche die leibliche Aufnahme Marias in den Himmel. Spätestens seit dem 7. Jahrhundert hat die Westkirche dieses Fest am 15. August übernommen. Einen wichtigen Impuls bekam das Fest durch die Dogmatisierung der Aufnahme Marias in den Himmel im Jahr 1950 durch Papst Pius XII.

Fotos: P. Andreas Petith OMI Pfarrer von Maria Taferl, Monika Bierbaumer, Organisatorin für die Kräuterbuchen, Familie Christine und Eberhard Ruth, laden zur Kräutersegnung in die Basilika Maria Taferl - um 10 Uhr.

- See more at: http://presse.dsp.at/einrichtungen/kommu...h.EG9nwr3w.dpuf

von esther10 06.08.2015 19:44

EU: 224.000 Bootsflüchtlinge seit Januar


Gerettet: Flüchtlinge auf Sizilien - AP

06/08/2015 17:44SHARE:
224.000 Bootsflüchtlinge sind zwischen Januar und Ende Juli über das Mittelmeer nach Europa gelangt. Das sagte das UNO-Flüchtlingshilfwerk (UNHCR) am Dienstag in Genf. Italien erreichten danach 98.000 Flüchtlinge, nach Griechenland hingegen kamen deutlich mehr, nämlich 124.000 Flüchtlinge. Im gleichen Zeitraum haben nach UNO-Angaben mehr als 2.100 Menschen bei der Überfahrt das Leben verloren.

Die neuen Zahlen berücksichtigen noch nicht das jüngste Flüchtlingsdrama vom Mittwoch vor der libyschen Küste. Von einem gekenterten Flüchtlingsboot konnten 373 Menschen gerettet werden; wieviele hingegen ums Leben kamen, ist noch unklar.

Die NGO „Save the Children“ macht darauf aufmerksam, dass immer mehr Kinder oder Jugendliche ohne Begleitung von Erwachsenen ihr Heil in der Überfahrt nach Europa suchen. Allein in Italien seien seit Januar mehr als 8.600 Kinder oder Jugendliche per Boot aus Ländern wie Eritrea, Gambia, Nigeria, Somalia oder Ägypten eingetroffen; 5.800 von ihnen seien unbegleitet gewesen. Die meisten dieser jungen Flüchtlinge versuchten, ihre Eltern oder nahe Angehörige in anderen europäischen Staaten zu erreichen. Doch riskierten sie, in die Hände von Menschenhändlern zu geraten.

Der Jesuitenflüchtlingsdienst (JRS) ruft die Europäische Union dazu auf, ihre Asylpolitik endlich zu ändern. „Ich hoffe, dass wir uns immer wieder darüber empören, dass an den Toren Europas wegen der Politik Europas Menschen sterben müssen“, sagte der Migrationsexperte des JRS, Stefan Keßler, am Donnerstag auf domradio.de. „Und ich hoffe, dass der Protest irgendwann tatsächlich auch zu dem Ergebnis führt, dass wir eine vernünftige, menschenwürdige Flüchtlingspolitik betreiben.“

Wörtlich sagte Keßler: „Es scheitert am Egoismus der Regierungen der Nationalstaaten, die mit Blick auf populistische Gruppen in ihren jeweiligen Ländern sich davor scheuen, vernünftige Verpflichtungen einzugehen, die vielleicht auch dazu führen könnten, dass wirklich ein paar Leute mehr kommen.“ Dies könnte aber auch umgekehrt dazu führen, dass sich die Menschen in völlig unsichere Boote begeben müssten und ihr Leben gefährdeten,
kritisierte der Jesuit.

(afp/adnkronos/rv/kna 06.08.2015 sk)

von esther10 06.08.2015 17:40

Papst: "keineswegs exkommuniziert", aber Scheidung und Wiederverheiratung widerspricht dem Sacrament.

In seiner 5. August Generalaudienz die Katechese, der Heilige Vater betonte die Notwendigkeit einer einladenden Seelsorge an die Katholiken in einem solchen Fall....EWTN



VON ANN SCHNEIBLE / CNA / EWTN NEWS 2015.08.05 Kommentare (22)
Bohumil Petrik / CNA
Franziskus segnet eine vor kurzem verheiratete Paar und ihr ungeborenes Kind während des 5. August Generalaudienz in der vatikanischen Audienzhalle Paul VI.

- Bohumil Petrik / CNA
VATIKAN - In Anlehnung an seine Vorgänger auf die Notwendigkeit, für geschiedene-und-wiederverheiratete Personen kümmern, die Franziskus Christen sollten helfen, diese Personen in die Gemeinschaft zu integrieren, anstatt sie, als ob sie exkommuniziert werden.

"Die Kirche weiß sehr wohl, dass eine solche Situation widerspricht dem christlichen Abendmahl", sagte der Papst in seiner 5. August Generalaudienz auf dem Petersplatz. Dennoch fügte er hinzu, sollte die Kirche immer nähern solchen Situationen mit Herz eines "Mutter; ein Herz, das, durch den Heiligen Geist belebt, strebt immer das Gute und das Heil der Menschen. "

"Es ist wichtig, dass sie die Kirche zu erfahren, wie eine Mutter aufmerksam zu allem immer so angeordnet, dass in der Begegnung zu hören", fügte er hinzu.

Die Gemeinde ist für Personen, die geschieden und in neue Gewerkschaften eingegeben haben gern gesehen, sagte der Papst, so dass "sie leben und entwickeln ihre Zugehörigkeit zu Christus und der Kirche mit einem Gebet, das Hören auf Gottes Wort, frequentieren die Liturgie, die christliche Erziehung ihre Kinder, Liebe, Dienst an den Armen und einem Engagement für Gerechtigkeit und Frieden. "

Franziskus machte diese Bemerkungen in seiner ersten Generalaudienz seit seiner Sommerpause, Aufnehmen, wo er aufgehört hat in seinen fortlaufenden Reihe von Katechesen über die Familie.


Seit Herbst letzten Jahres, der Heilige Vater wurde Zentrierung seinen Mittwoch Katechesen zu diesem Thema im Rahmen der Vorfeld des Weltfamilientreffen im September und der Bischofssynode über die Familie im Oktober.

In Betonung der Komplexität der Seelsorge für die, die Gewerkschaften, ohne dass eine Annullierung ihrer ersten Ehe eingegangen eingegeben haben, wandte sich Franziskus, seine unmittelbaren Vorgänger, Johannes Paul II und Benedikt XVI, die beide adressiert dieses Problem.

Franziskus fuhr fort, unter der Leitung von seinen Vorgängern betonen, wie in den letzten Jahrzehnten, hat die Kirche zu einem erhöhten Bewusstsein für die Notwendigkeit einer von denen, die eingetragen sind gekommen "brüderlichen und aufmerksamen Empfang, in der Liebe und in der Wahrheit", eine neue Gewerkschaft nach dem Scheitern ihrer Ehe.

So zitiert der Papst Benedikt XVI, der in einer Frage-und-Antwort-Zeitraum, während dem Welttreffen der Familien 2012 , räumte es gab keine "einfache Lösungen."

Er zitierte auch Johannes Paul II 1981 Apostolischen Schreiben über die Familie, Familiaris Consortio und forderte Pfarrer zu "trainieren sorgfältigen Unterscheidung von Situationen" (84) in der Fürsorge für Paare, die versucht haben, ohne wieder zu heiraten, die eine Aufhebung erhalten - was das Beispiel der Unterschied zwischen jemandem, der die Trennung und derjenige, der es verursacht hatten.

Kinder-Bedürfnisse

Einer der Bereiche von besonderer Bedeutung, so der Papst, bezieht sich auf die durch solche komplexen familiären Situationen betroffenen Kinder, denn sie sind die am meisten leiden.
"Wenn wir also in diesen Gewerkschaften mit den Augen der kleinen Kinder zu kümmern", sagte der Papst, "sehen wir das noch mehr Dringlichkeit zu entwickeln, in unseren Gemeinden, eine echte einladende von Personen, die in diesen Situationen zu leben."


"Wie können wir vertrauen diese Eltern, alles zu tun, um ihre Kinder im christlichen Leben zu erziehen, ihnen das Beispiel der Verurteilten zu geben und geübt Glauben, wenn wir halten sie in einem Abstand von dem Leben der Gemeinschaft, als ob sie exkommuniziert wurden? "

"Diese Menschen sind keineswegs exkommuniziert," der Heilige Vater betonte: "und sie sollten überhaupt nicht als solche behandelt werden. Sie sind immer Teil der Kirche"

Exkommunikation ist eine Heilstrafe und eine exkommunizierte Person kann eine Ministerbeteiligung im Gottesdienst nicht; feiern oder die Sakramente zu empfangen; oder die Ausübung kirchlichen Ämter, Ministerien oder Funktionen.

Der geschiedene, die wieder geheiratet kann jedoch nicht zur eucharistischen Kommunion zugelassen werden , weil "ihren Zustand und den Zustand des Lebens objektiv widersprechen, dass die Unions der Liebe zwischen Christus und der Kirche, die von der Eucharistie bezeichnet wird und bewirkt wird," unterrichtete Johannes Paul II in Familiaris Consortio .

Franziskus sagte, dass in der Fürsorge für Menschen, die geschieden sind und wieder geheiratet, Christen sollten ihrem Beispiel von der gute Hirte, ein Bild, das, sagte er, fasst der Sendung Christi zu nehmen "geben, sein Leben für seine Schafe."

"Diese Haltung ist auch ein Modell für die Kirche, die ihre Söhne als Mutter, die ihr Leben für sie gibt begrüßt."

Der Papst betonte, dass "alle Christen sind aufgerufen, dem Guten Hirten nachzuahmen."
"Christliche Familien können mit ihm in der Betreuung von Verwundeten Familien zusammenzuarbeiten, Begleit in der Gemeinde Leben des Glaubens. Jeder muss seinen Teil dazu beitragen, um die Haltung des Guten Hirten, der jedes seiner Schafe kennt und schließt niemanden aus seiner unendlichen Liebe zu übernehmen! "

Die diesjährige Synode, gehalten werden 04 bis 25 Oktober, wird der zweite und größere von zwei derartigen Versammlungen statt im Laufe eines Jahres zu nehmen. Wie sein Vorläufer 2014 wird der Schwerpunkt der 2015 der Bischofssynode die Familie, dieses Mal mit dem Thema sein: ". Die Berufung und Sendung der Familie in der Kirche und der modernen Welt"
Das 2014 Treffen wurde zum Gegenstand einer breiten Aufmerksamkeit der Medien, vor allem aufgrund von Vorschlägen von einer kleinen Anzahl von Bischöfen an der Kirche der Praxis in Bezug auf die Zulassung zur heiligen Kommunion für geschiedene Personen, die wieder geheiratet, ohne ihren ersten Ehe als null erkannt haben, zu überdenken.

Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/pop.../#ixzz3i35lFs5c

von esther10 06.08.2015 15:07

Wiederverheiratete
"Der Frage nicht ausweichen"

Deutsche Bischöfe überprüfen Zulassung Wiederverheirateter zu den Sakramenten


http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...icht-ausweichen

Die deutschen Bischöfe wollen sich weiter intensiv mit einer möglichen Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten befassen. Das teilte der Vorsitzende der


Foto dpa

Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Kardinal Reinhard Marx, am Montag in Bonn mit. Zuvor hatte sich eine Arbeitsgruppe der DBK mit dem Thema wiederverheiratete Geschiedene auseinandergesetzt und anschließend auch der Ständige Rat darüber beraten.

Die Beratungsergebnisse sind Teil einer jetzt erschienen Arbeitshilfe. "Die Suche nach einer theologisch verantwortbaren und pastoral angemessenen Begleitung von Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind, gehört weltweit zu den drängenden Herausforderungen der Ehe- und Familienpastoral im Kontext der Evangelisierung", sagte Marx. Denn die zivile Scheidung und Wiederheirat leite oft einen Prozess der Distanzierung von der Kirche ein oder vergrößere die bereits bestehende Distanz zur Kirche. Nicht selten führe diese Entwicklung auch zu einer Abkehr vom christlichen Glauben

"Die Deutsche Bischofskonferenz will deshalb die pastorale Begleitung von Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die eine neue Verbindung eingegangen sind, intensivieren", so der Erzbischof von München und Freising. Wie alle Gläubigen müssten auch sie die Kirche als Heimat erfahren und aktiv an ihrem Leben teilnehmen können. "Eine an diesen Grundsätzen orientierte Pastoral kann der Frage nach einer möglichen Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur sakramentalen Kommunion nicht ausweichen", sagte Marx. Deshalb habe die DBK mit großer Mehrheit diese Überlegungen verabschiedet, die sich ausführlich mit den theologischen Fragen einer Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zu Buße und Kommunion befassen.


Rund 190 Kardinäle und Bischöfe aus der ganzen Welt und Papst Franziskus sitzen in der Synodenaula des Vatikan bei der Familiensynode im Oktober 2014. KNA
Botschaft Jesu neu spürbar machen

"Aus der Sicht der deutschen Bischöfe wäre es nicht richtig, unterschiedslos alle Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind, zu den Sakramenten zuzulassen", betonte Marx jedoch auch. Aufgrund ihrer pastoralen Erfahrungen und auf der Grundlage ihres theologischen Nachdenkens plädierten sie vielmehr für differenzierte Lösungen, die dem Einzelfall gerecht würden und unter bestimmten Bedingungen eine Zulassung zu den Sakramenten ermöglichten. "Die pastorale Sorge für Ehe und Familie verdient, mit Engagement neu angegangen zu werden, so dass die menschenfreundliche Botschaft Jesu spürbar wird", fasst Marx zusammen.

Neben den Antworten der Deutschen Bischofskonferenz auf den Fragebogen des Synodensekretariats vom Oktober 2013 werden in der Arbeitshilfe erstmals die Vorarbeiten einer Arbeitsgruppe der Bischofskonferenz zu Fragen der theologisch verantwortbaren und pastoral angemessenen Wege zur Begleitung wiederverheiratet Geschiedener aufgegriffen, die abschließend im Ständigen Rat am 23. Juni 2014 beraten wurden.

„Aus der Sicht der deutschen Bischöfe wäre es nicht richtig, unterschiedslos alle Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind, zu den Sakramenten zuzulassen.“

Kardinal Reinhars Marx

Darin zeigen die Bischöfe auf, dass bereits im Verlauf des Gesprächsprozesses "Im Heute glauben" immer wieder auf die Notwendigkeit einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral hingewiesen wurde. So empfänden viele – nicht nur die Betroffenen selbst – den pastoralen Umgang mit wiederverheiratet Geschiedenen als unbarmherzig. Gleichzeitig betonen die Oberhirten in dem Dokument aber auch, dass eine Pastoral für wiederverheiratete Geschiedene das Zeugnis der Kirche für die Unauföslichkeit der Ehe "nicht verdunkeln" dürfe.

Die Dokumentensammlung der DBK trägt – wie die vergangene Bischofssynode – den Titel "Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung". Sie enthält Wortbeiträge von Papst Franziskus während der Synode und erstmals in deutsche Sprache übersetzte Texte der Beratungen. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeitshilfe sei die "Schlussrelatio" der Synodenväter, die ein Teil des Vorbereitungsdokumentes für die Bischofssynode im Jahr 2015 darstellten, heißt es in der Pressemitteilung. Bewusst habe man für die Arbeitshilfe auch Texte gesammelt, die mit der zurückliegenden Bischofssynode zu tun hätten.

Von Björn Odendahl und Sophia Michalzik

Überlegungen der Bischöfe
Neben Texten zur Familiensynode und den Antworten auf den Fragebogen des Vatikans haben die Bischöfe in ihrer Arbeitshilfe auch Texte veröffentlicht, in denen sich eine Arbeitsgruppe der Bischofskonferenz mit Fragen der theologisch verantwortbaren und pastoral angemessenen Wege zur Begleitung wiederverheirateter Geschiedener beschäftigt hat. Katholisch.de hat eine Auswahl von Zitaten aus dem Dokument zusammengestellt. "Die pastoralen Regelungen im Umgang mit dieser Personengruppe (wiederverheiratete Geschiedene, Anm.d.Red.) werden (…) nicht nur von den Betroffenen selbst, sondern auch von vielen Katholiken, die in einer gelingenden Ehe leben, nicht verstanden und als unbarmherzig gewertet. Dies gilt insbesondere für den Ausschluss vom Sakrament der Buße und von der Kommunion." "Die Liebe der Ehepartner wird gleichsam in die Liebe Christi zu seiner Kirche hineingenommen. Deshalb besteht der Ehebund oder das Eheband auch dann, wenn die Liebe der beiden Partner in eine Krise geraten oder gar zerbrochen ist." "Die kirchliche Lehre und Pastoral stellt hohe moralische und spirituelle Anforderungen, denen die meisten zivil geschiedenen und wiederverheirateten Gläubigen, aber auch manch kirchlich Verheiratete nicht gerecht werden."

"Aus Sicht der Mehrheit der deutschen Bischöfe sind die gegenwärtigen Richtlinien zum pastoralen Umgang mit zivil geschiedenen und wiederverheirateten Gläubigen problembehaftet und stellen diese sowie ihre Seelsorger vor kaum zu überwindende Schwierigkeiten." "Die Eucharistie ist, obwohl sie die Fülle des sakramentalen Lebens darstellt, nicht eine Belohnung für die Vollkommenen, sondern ein großzügiges Heilmittel und eine Nahrung für die Schwachen." "Es wäre sicher falsch, unterschiedslos alle Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind, zu den Sakramenten zuzulassen. Erforderlich sind vielmehr differenzierte Lösungen, die dem Einzelfall gerecht werden und dann zum Tragen kommen,wenn die Ehe nicht annuliert werden kann." (som)

Zum Dokument
Die Arbeitshilfe, "Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung. Texte zur Bischofssynode 2014 und Dokumente der Deutschen Bischofskonferenz", ist ab sofort abrufbereit und kann auch als Broschüre (194 Seiten) bestellt werden.

Zur Broschüre

Reaktionen: ZdK begrüßt Veröffentlichung der Arbeitshilfe
Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat die Veröffentlichung der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz begrüßt. Der Umgang mit wiederverheiratet Geschiedenen sei eines der wichtigsten Themen des Dialogprozess innerhalb der katholischen Kirche, erklärte ZdK-Präsident Alois Glück. Das ZdK werde sich im Hinblick auf die Weltbischofssynode 2015 dafür einsetzen, dass bei Wiederverheirateten Geschiedenen "für eine Zulassung zu den Sakramenten ein Weg gefunden wird, der verantwortbare und verantwortete Einzelfalllösungen möglich macht", so Glück weiter. „Das Referat von Kardinal Kasper hat nach unserer Überzeugung hierzu die richtigen Hinweise gegeben“.

Glück wertete die Veröffentlichung des Papiers außerdem als wichtigen Impuls für den weiteren Dialog innerhalb der Kirche in Deutschland. "Wir betrachten die Tatsache dieser Veröffentlichung auch als eine wirkliche Frucht des Dialogprozesses und ein Zeichen des gewachsenen Vertrauens. Die Veröffentlichung stellt ein kommunikatives Angebot dar, das die Lesenden als mündige und verantwortliche Gesprächspartner ernst nimmt", so Glück. (gho)
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...icht-ausweichen

von esther10 06.08.2015 13:31

Erschießungen in Wüstenstadt
IS
05.07.2015
IS-Kindersoldaten richten Massaker in Palmyra an


Schockierende Massenhinrichtung durch den IS (Foto: Screenshot YouTube)

Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) sorgt mit einem neuen Video für Entsetzen. In der antiken Wüstenstadt Palmyra werden 25 Soldaten des Assad-Regimes durch Erschießungen vor hunderten Zuschauern hingerichtet - durch die Hand von Kindersoldaten. Anschließend wird ein Gefängnis gesprengt, was nahelegt, dass der Massenmord bereits vor gut einem Monat passiert sein muss.

25 Kindersoldaten, 25 Gefangene - der IS hat das grauenvolle Video für Propaganda-Zwecke ausgeschlachtet. Im UNESCO-Weltkulturerbe in der syrischen Wüste kam es im Amphitheater der antiken Wüstenstadt Palmyra zu einem Massaker. 25 Soldaten des syrischen Machthabers Bashar al-Assad wurden aus dem Gefängnis ins Amphitheater geführt und vor einer riesigen IS-Flagge aufgereiht. Kindersoldaten nahmen daraufhin die Erschießungen vor den Zusehern vor.

Anschließend zeigt das Video, wie das Gefängnis gesprengt wird. Fotos dieser Aktion kursierten bereits vor einem Monat im Netz, was darauf hindeutet, dass die Massenexekution bereits ebensolange her ist. Der IS hatte Palmyra bereits am 21. Mai nach heftigen Kämpfen eingenommen.
http://www.heute.at/news/welt/art23661,1181245

von esther10 06.08.2015 12:17

Es sollte das größte Blutbad an Christen werden – Dschihadist schoß sich selbst in den Fuß
5. August 2015 17:11 | Mitteilung an die Redaktion


Verhindertes Massaker an Christen in Frankreich
(Paris) Er wollte in Frankreich das bisher größte Blutbad an Christen anrichten. Das Attentat sollte am Sonntag, den 19. April stattfinden. Sid Ahmed Ghlam stand bereit, bewaffnet mit einer Kalaschnikow, um während der Sonntagsmesse in die katholische Kirche von Villejuif einzudringen. Sein Ziel: Hunderte von Christen ermorden. Dann schoß sich der Dschihadist aus Versehen selbst in den Fuß …

Am 19. April ging bei der Notrufzentrale ein Anruf ein. Ein Mann bat um Hilfe. „Ich bin im Freien. Ich habe mir in den Fuß geschossen.“ Der Diensthabende in der Notrufzentrale fragte sicherheitshalber nach: „In den Fuß geschossen! Mit einer Waffe?“

Attentäter hatte sich zwei Kirchen in Villejuif bei Paris ausgesucht

Es ist kaum auszudenken, was geschehen hätte können, wäre dem islamischen Terroristen Sid Ahmed Ghlam nicht das Mißgeschick unterlaufen. Der 24jährige Moslem Sid Ahmed Ghlam stammt aus Algerien und plante an jenem Sonntag, den 19. April 2015 bewaffnet die katholische Kirche Sainte Therese von Villejuif in der Val de Marne südlich von Paris zu stürmen. Er hatte sich unter den Kirchen von Villejuif zwei ausgesucht, Saint Therese und Saint Cyr-Sainte Julitte. Dort wollte er ein Blutbad anrichten wie die Islamisten-Milizen Boko Haram in Nigeria und Al-Shabaab in Kenia. Mit dem Unterschied, daß Sid Ahmed Ghlam mitten in Europa ein Gemetzel anrichten und damit viel mehr Aufsehen erregen wollte. Sein Attentatsziel nannte er selbst nach seiner Festnahme.

Drei Monate nach dem „verhinderten“ Attentat rekonstruierte die Tageszeitung Le Monde die Hintergründe.

Als Sid Ahmed Ghlam blutend von einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht wurde, traf auch Polizei ein. Dann ging es Schlag auf Schlag. Die Polizei folgte der Blutspur und kam zu seinem Auto. Im Fahrzeug fanden sie eine Kalaschnikow, zwei Pistolen, eine kugelsichere Weste und schriftliche Hinweise auf ein geplantes Attentat, darunter genaue Ortsangaben zu den beiden Kirchen von Villejuif.

Ermordung der jungen Mutter Aurelie Chatelain

Ihm wird auch die Ermordung der 32jährigen Aurelie Chatelain, Mutter einer fünfjährigen Tochter zur Last gelegt. Chatelain war erschossen und dann in ihrem Wagen angezündet worden. Als die Polizei die verkohlte Leiche fand, wurde zunächst ein Raubmord vermutet. Inzwischen gehen die Ermittler davon aus, daß Chatelain sterben mußte, weil Ghlam sie für eine Polizistin in Zivil hielt.

Ghlam behauptet unterdessen, mit der Ermordung von Chatelain nichts zu tun zu haben. Er bestätigt, daß ein Attentat auf die Kirche geplant gewesen sei, das jedoch eine weitere am Tatort anwesende Person begehen wollte, was er verhindert habe. Dabei habe er sich die Schußverletzung zugezogen.

Als die Polizei eine Haussuchung an der Wohnadresse Ghlams durchführte, fand sie drei weitere Kalaschnikows und weitere kugelsichere Westen. Wer hatte ihn bewaffnet? Laut Le Monde war Sid Ahmed Ghlam bis ins Detail „aus Syrien ferngelenkt“. Sein direkter Kontaktmann war ein französischer Staatsbürger aus Toulouse, der zum Islam übergetreten war und sich 2014 in Syrien dem Kampf des Islamischen Staates (IS) angeschlossen hat. Zuvor war er in Frankreich fünf Jahre im Gefängnis gesessen wegen Unterstützung des Terrorismus. Ghlam unterhielt auch Kontakte zu Mohammed Merah, dem islamischen Terroristen, der im März 2012 drei voneinander getrennte Attentate in Toulouse und Montauban verübte, bei denen drei französische Soldaten, ein jüdischer Rabbiner, dessen zwei Kinder und die Tochter des jüdischen Schuldirektors getötet wurden. Ein weiterer Soldat überlebte schwer verletzt, ebenso ein 17jähriger jüdische Schüler. Am 22. März konnte der islamistische Attentäter ausfindig gemacht und getötet werden.

Islamisten-Netzwerk in Europa: Kontakte zu Attentätern von Paris, Toulouse, Montauban und Nizza

2013/2014 lebte Ghlam in Reims. Seine Wohnung lag nur wenige Meter neben der von Saïd Kouachi, einem der beiden Attentäter auf die Redaktion von Charlie Hebdo.
Neben den Auftraggebern im Nahen Osten sollen drei Personen Sid Ahmed Ghlam bei der Beschaffung des Waffenarsenals geholfen haben. Einer davon, Rabah R. gilt dem französischen Geheimdienst als „alter Bekannter“. Mehrfach wurde er bereits im Zusammenhang mit dem islamischen Terrorismus einvernommen. Die beiden anderen Männer waren den Sicherheitskräften bisher nicht bekannt. Wie sich herausstellte, standen sie Moussa Coulibaly nahe, der im vergangenen Februar in Nizza drei französische Soldaten angegriffen hatte, und unterhielten Kontakte zu einer marokkanischen Dschihad-Gruppe.

In der Wohnung von Sid Ahmed Ghlam konnte die Polizei Dokumente sicherstellen, die Verbindungen zu weiteren Personen im islamistischen Netzwerk belegen. Sid Ahmed Ghlam ist nur eine der tickenden Zeitbomben, die sich im Schutz der europäischen Rechts- und Gesellschaftsordnung auf das kathartische Attentat vorbereiten. Das Attentat auf die Kirche in Villejuif sollte viel mehr Tote verursachen, als das Attentat auf die Redaktion der linksradikalen Satirezeitung Charlie Hebdo. An der von Ghlam ausgesuchten Heiligen Messe nehmen jeden Sonntag mindestens 300 Christen teil.

Im Alter von 2001 kam er zum ersten Mal mit seiner Familie nach Frankreich. 2003 kehrte er nach Algerien zurück. Nach Abschluß der Schule übersiedelte er 2010 im Zuge der „Familienzusammenführung“ ganz nach Frankreich.
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Tempi

von esther10 06.08.2015 00:55

Donnerstag, 6. August 2015
Franziskus und Geschiedene: Medien verdrehen Papstansprache


Papst Franziskus hat in seiner Generalaudienz vom 5. August 2015 erklärt, dass wiederverheiratete Geschiedene nicht exkommuniziert seien. Wörtlich: „Sie sind nicht exkommuniziert, sie sind ein Teil der Kirche. Alle Christen sind eingeladen, den Guten Hirten nachzuahmen und wie er den Verletzten nachzugehen.“

Dieser Satz ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Natürlich sind diese Personen nicht exkommuniziert. Eine Exkommunikation bedeutet den Ausschluss einer Person aus der Kirche. Sie gehört dann nicht mehr dem mystischen Leib „Kirche“ an. Es gibt aber viele Personen, die nicht exkommuniziert sind, die aber dennoch die Heilige Kommunion (Eucharistie) nicht empfangen dürfen, weil sie sich im Zustand einer schweren Sünde befinden.


Etliche Medien, auch katholische aus dem linken Spektrum, wollen in den Sätzen des Papstes eine Kehrtwende der Gesamtkirche in der Problematik der wiederverheirateten Geschiedenen erkennen.

So schreibt etwa die „Katholische Presseagentur Österreichs“: „Ausführlich sprach er in seiner Katechese über den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen in der Kirche. Ob man diese Gruppe unter bestimmten Umständen wieder zu den Sakramenten, insbesondere zur Eucharistie zulassen soll, zählt derzeit zu den heißesten Eisen in der innerkirchlichen Debatte.“

Dadurch wird suggeriert, der Papst denke über eine Zulassung zur Kommunion nach. Doch aus der Ansprache des Papstes muss vielmehr das Gegenteil interpretiert werden.

Franziskus erläutert nämlich ausführlich, wie die Beteiligung von wiederverheirateten Geschiedenen aussehen kann. Doch ein Empfang der Kommunion wird auffallend nicht erwähnt: „Wir wollen Geschiedene, die in einer neuen Verbindung leben, ermutigen, ihre Zugehörigkeit zu Christus und zur Kirche durch das Gebet, das Hören auf Gottes Wort, die Teilnahme an der Liturgie, die christliche Erziehung der Kinder, die Wohltätigkeit gegenüber den Bedürftigen und dem Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden zu unterstreichen.“


Das „heiße Eisen“ Eucharistie ist in diesem Katalog nicht enthalten, was aber die Journalisten einfach übersehen.

Vor allem übersehen sie folgendes: Als Papst kann er die Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe (die zur Nichtzulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion führt) nicht ändern – auch wenn er das persönlich so wollte. Die Unauflöslichkeit entspricht gar göttlichem Recht. Aufgrund des Chaos, das die Medien in dieser Hinsicht vor der Familiensynode schaffen, wäre es wünschenswert, wenn der Papst zu diesem Thema eine klare Aussage treffen würde und damit die verwirrende Diskussion beendet.

Die „Katholische Nachrichten Agentur“ (KNA) will in der Ansprache ein „Signal für die Synode“ erkennen. Doch wie kann eine Selbstverständlichkeit ein „Signal“ sein? Jedes Kind weiß, dass die Sorge um die Sünder zu den grundlegenden Aufgaben der Kirche gehört.

KNA beschreibt Banales als große Nachricht mit Signalwirkung: „Für ihn (Anm.: den Papst) gibt es einen Unterschied zwischen dem Ehepartner, der die Scheidung verursacht, und jenem, der sie erleidet.“

Eigentlich trivial, doch der Artikel will wohl suggerieren, dass es unterschiedliche Kategorien von wiederverheirateten Geschiedenen gibt.

Das Wissen über Glaube und Religion ist heute dermaßen zusammen geschrumpft, dass viele die Medienberichte nicht richtig deuten können. Dieser Umstand wird ausgenutzt, um die Worte des Papstes zu verdrehen oder zumindest Raum für falsche Interpretationen zu schaffen.


http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 13:43

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