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von esther10 12.05.2016 00:51

12.05.2016

Medien: Papst will Möglichkeiten prüfen lassen



Kommt das Frauendiakonat?
Papst Franziskus könnte die Zulassung von Frauen zum Diakonenamt prüfen. Medienberichten zufolge soll er am Donnerstag vor Leiterinnen katholischer Frauenorden im Vatikan die Einsetzung einer eigenen Kommission zum Thema angekündigt haben.

Eine Teilnehmerin der Audienz, Oberin Katharina Ganz von den Oberzeller Franziskanerinnen in Würzburg, bestätigte dies im "Radio Vatikan"-Interview. Die Oberinnen hätten die Frage nach dem Zugang zum Ständigen Diakonat an den Papst herangetragen, Franziskus selbst habe darauf die Idee einer Studienkommission entwickelt, so Ganz.

Vatikansprecher Federico Lombardi sagte, es sei zu früh, um Aussagen über die genauen Absichten des Papstes zu machen; es habe sich um eine spontane Äußerung von Franziskus gehandelt. Möglicherweise gehe es schlicht darum, die Rolle von weiblichen Diakonen in der frühen Kirche historisch zu untersuchen, so Lombardi. Der offizielle Wortlaut des Gesprächs lag bis zum Nachmittag nicht vor. Das Kirchenrecht schreibt vor, dass nur ein getaufter Mann das Weihesakrament empfangen kann.

Positive Reaktionen

Englischsprachige und italienische Onlinemedien zitieren den Papst mit den Worten: "Es würde der Kirche gut tun, diesen Punkt zu klären". Franziskus antwortete damit auf die Frage einer Ordensoberin. Seit seinem Amtsantritt hat er sich wiederholt für eine stärkere Rolle der Frau in der katholischen Kirche ausgesprochen.

Als ein "sehr gutes Zeichen" wertet das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) die Papstäußerungen. Vizepräsidentin Claudia Lücking-Michel verwies auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) darauf, dass bereits die Würzburger Synode der westdeutschen Bistümer 1975 an den Papst appelliert habe, diese Möglichkeit zu prüfen.

Zugleich betonte die CDU-Bundestagsabgeordnete, dass ein "Diakonenamt light", bei der Frauen keine Weihe, sondern nur einen Segen erhielten, keine Alternative sei. Ein solches Modell hatte Kurienkardinal Walter Kasper bei der Frühjahrsvollversammlung der deutschen Bischöfe 2013 in Trier ins Spiel gebracht. Als Vorbild nannte Kasper die besondere Diakoninnentradition in der Alten Kirche, die auch in den Ostkirchen weiterlebt. Die "Weihe" könnte in diesem Fall kein Sakrament sein wie bei der Priesterweihe, sondern zu den "Sakramentalien" gehören, vergleichbar etwa der Jungfrauenweihe oder der Äbtissinnenweihe.

Die erste der drei Weihestufen

Diakone dürfen in der katholischen Kirche etwa über die Nottaufe hinaus das Taufsakrament spenden und predigen, nicht aber die Messe feiern oder Beichte hören. Die Diakonenweihe ist die erste der drei Weihestufen in der katholischen Kirche. Danach können die Priester- und Bischofsweihe folgen. Es gibt daneben seit 1968 auch sogenannte Ständige Diakone, die verheiratet sein und einen Zivilberuf ausüben dürfen.

Die Nichtzulassung von Frauen zum Priesteramt wurde von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) im Jahr 1994 als unabänderliche kirchliche Lehre definiert. Auch Franziskus hat dies mehrfach bekräftigt. Über eine Öffnung des Diakonenamts für Frauen wird jedoch seit längerem diskutiert. Hierzu gibt es bislang nach Ansicht vieler Theologen keine endgültige lehramtliche Entscheidung. Die Deutsche Bischofskonferenz lehnte eine Diakoninnenweihe mehrfach mit dem Argument ab, eine Teilhabe von Frauen am priesterlichen Weiheamt sei nicht möglich.

Das Wort "Diakon" bedeutet "Diener". In der römischen Kirche der ersten Jahrhunderte wirkten Diakone in der Armen- und Krankenpflege oder als Gehilfen des Bischofs in der Gemeindeverwaltung und beim Gottesdienst. Seit dem fünften Jahrhundert verlor das Amt in der römischen Kirche an Bedeutung. Es wurde zu einer Durchgangsstufe für die Priesterweihe.

Auch Frauen waren in der frühen Kirche als Diakoninnen in speziellen Gemeindediensten tätig, etwa in der Glaubensunterweisung und Armenfürsorge. Sie hatten aber nach Einschätzung vieler Kirchenhistoriker keine Funktion am Altar. In der lateinischen Westkirche sind Diakoninnen vom 6. bis 13. Jahrhundert bezeugt. In der Ostkirche lebte die Tradition der Diakoninnen weiter.
www.Domradio.de
http://www.welt.de/politik/ausland/artic...m-Diakonat.html
(KNA)

von esther10 12.05.2016 00:46

Maria, Trösterin der Betrübten

http://www.adorare.ch/Mettenbuch.html


Bild unten: Blick auf die Gnadenstätte der Erscheinungen von Mettenbuch

Gott wiederum belohnt solche fleißige Beter und Kirchgänger, die solche Opfer und Strapazen auf sich nehmen mit großen, ja außergewöhnlichen Gnaden: - Das ist die Katholische Mystik: Die frommen Kinder durften den Vorgeschmack des Himmels erleben, die Nähe der heiligen Jungfrau Maria, die Nähe Jesu, die Nähe ihres Gottes, den die Kinder so sehr liebten. Ja, sie durften Gott schauen! "Den Kleinen und Demütigen hast Du es geoffenbart, weil es Dir so gefallen hat..." um 'das Große' zu beschämen...". „Werdet wie die Kinder!“ das sagt uns heute Jesus.

Habt Vertrauen wie ein Kind! Betet wie ein Kind beten gelernt hat! Nehmt Opfer auf euch! Liebt unseren wahren, lebendigen Gott! Lehrt die Menschen, Gott zu lieben!

Geht wieder regelmäßig zur heiligen Sonntagsmesse, um das heilige Meßopfer mitzufeiern, wo sich Jesu Kreuzesopfer unsichtbar in wunderbarer Weise nachvollzieht!

Betet den Rosenkranz, auch in den Familien, betet ihn mit euren Kindern und verzichtet auf Computerspiele, auf Diskobesuch und auf das schädliche Fernsehen! "Sucht zuerst das Reich Gottes, alles andere wird euch dazugegeben werden“ (Hl. Schrift)!

Und umgekehrt gilt: Wenn man "Gott nicht braucht", verliert man auch alles andere, dazu gehört auch der Arbeitsplatz, sein Besitz: alles! Dann kommen Krankheiten und Probleme aller Art. - Kehrt um und bekehrt Euch! Geht zur hl. Beichte und reinigt Eure Seele! Fangt wieder an mit dem Beten und mit dem eifrigen und regelmäßigen Gang zur Sonntagsmesse! - Das soll unsere Adventsvorbereitung sein! Gott wird es Euch reichlich lohnen. Lernt von diesen Kindern, die nun alle im Himmel sind! Betet viel für die Armen Seelen im Fegfeuer! Weiht Euch alle dem Unbefleckten Herzen Mariens! Tragt die "Wundertätige Medaille" und das Skapulier ständig um den Hals. Besucht diesen Gnadenort in der Waldschlucht, denn auch dieser Ort ist eine der "wahren Hauptstädte" dieser Welt. Als „Maria - Trösterin der Betrübten" offenbarte sich unsere liebe Mutter Gottes bei ihren Erscheinungen 1876 - 1878 den fünf Kindern in der Waldschlucht nahe bei der Benediktinerabtei Metten. Ihr zu Ehren wurde - gemäß Ihrem Wunsche - diese einfache Kapelle gebaut. Auf die Frage, welches Gebet und Lied ihr besondere Freude bereite, antwortete die Muttergottes: "An diesem Ort, das Gebet: der Rosenkranz "Psalter" und die „Lauretanische Litanei" und auch das folgende Lied "O Maria, Gnadenvolle":

„1. O Maria, Gnadenvolle, schönste Zier der Himmelsau'n, blicke huldvoll auf uns nieder, die wir kindlich Dir vertrau’n. Tu uns deine Milde kund, segne Mutter unsern Bund, segne Mutter, segne Mutter, segne Mutter unsern Bund!

2. Dich zu lieben. Dir zu dienen. Dir als Vorbild immerdar, treu im Leben nach zu wandeln, hat vereint sich uns're Schar. Lieb' und Lob aus Herz und Mund, bringt Dir, Mutter unser Bund, bringt Dir Mutter, unser Bund, bringt dir oh Mutter unser Bund.

3. Sieh, wir legen Dir zu Füßen ohne Vorbehalt das Herz, Ordne alle seine Triebe, lenk Sie alle himmelwärts. Mach mit Heiliger Liebe wund, alle Seelen, alle Seelen, alle Seelen in den Bund.

4. Liebe Mutter, in Versuchung sei mit Deiner Liebe wach, daß wir niemals wanken, fallen, denn wir sind so arm und schwach. Stärk uns in der Kampfesstund', halte rein stets unsern Bund. Halte rein, halte rein, halte rein stets unsern Bund.

-Salve Regina: Sei gegrüßt, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit, unser Leben, unsere Wonne, unsere Hoffnung sei gegrüßt. Zu Dir rufen wir, verbannte Kinder Evas. Zu Dir seufzen wir trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen. Wohlan denn, unsere Fürsprecherin, wende Deine barmherzigen Augen uns zu und zeige uns nach diesem Elende Jesus, die gebenedeite
http://www.adorare.ch/Mettenbuch.html

Ich, Admin, "annetraud" ... finde es wunderbar, dass die Gottesmutter auch in Deutschland erschienen ist, doch die "DEUTSCHEN" wollen SIE nicht aufnehmen, das ist sehr betrüblich, doch wir lassen uns nicht unterkriegen, und laden sie herzlich, zu uns zu kommen, ein.
Wir haben es bitter nötig, auf die Himmelsmutter zu hören!!!

Ein früherer Muslim, der eine kath. Frau hat...erzählte mir vor Jahren, wie er sich auch an einer Gnadenstätte (Medjugorie) zum kath. Glauben bekehrt hat. Und seither sehr begeister davon ist und täglich mehrere Rosenkränze betet, was ich ich von ihm gelernt habe, und es auch tue...
Ich sürte schon so oft, Denen, die Gott lieben, gereichen alle Dinge zum Besten...


Ich bin eine Schönstattmutter und dort wird uns gesagt. Wir werden geführt"

Wie wahr....Unser Glaube ist einfach wunderbar...


*

Die Mutter Gottes verlangte:
Merke es Dir!!!

Lehre der Welt diesen Rosenkranz zu beten, denn große Gnaden haben das Herz des Jesuskindes und das Herz der Jungfrau Maria, der Mutter Christi, auf ihn gelegt. Die Allerheiligste Jungfrau Maria liebt diesen Rosenkranz sehr und bittet, alle mögen ihn beten. Der ganze Himmel betet ihn auch!
Während jemand diesen Rosenkranz zum Jesuskind gebetet hat, sah ich mit den Augen des Geistes das Jesuskind, ungefähr 4 Jahre alt, in einem langen blauen Gewand, mit langen bis auf die Schulter fallenden Locken. Das Jesuskind kniete in der Luft nieder, faltete die Händchen zum Gebet und betete zusammen mit dem Seher den Rosenkranz. Auf die Worte: "Lehre sie Gott lieben" zeigte es mit dem Fingerchen nach oben. Mit den Augen des Geistes sah ich dann, wie sich der Himmel öffnete und wie zahlreiche Heilige kniend gebetet haben. Auf die Worte: "Lehre sie Gott lieben" neigten alle die Köpfe bis zur Erde auf die Seite zum feurigen Thron, wo ein großer und schöner Glanz war. Bevor ich den Rosenkranz zu Ende gebetet hatte, sagte das Jesuskind:

"Um was du auch immer bitten wirst, werde ich dir geben, wirst du erhalten".
Bild: Allererste Kapelle am Birnbaum
erbaut 1877



Merke es dir!
Schiebe ihn nicht hinaus für später, bete ihn nicht mit Abneigung, bete ihn in den Morgenstunden mit liebevollem Herzen."
Der Rosenkranz zum Jesuskind hat Imprimatur vom Himmel erhalten.
Bitte bestellen Sie das zugehörige Bildchen mit Text vom Ruhland Verlag, Rudolf-Diesel-Str. 5, 84503 Altötting. Bitte verbreiten Sie so dieses sehr wertvolle Gebet!
Sie erhalten dadurch viele Gnaden.
Bitte täglich beten!

Hier haben wir noch ein großes Problem, für das wir auch beten müssen:
http://voiceofthefamily.com/category/news-articles/
blog-e65799-Tagespost-Interview-bringt-der-Salesianerpater-Markus-Graulich-kritische-Anmerkungen-zum-Papstschreiben-Amoris-laetitia-vor-Graulich-ist-ein-hochrangiger-Kurienmitarbeiter-im-Bereich-des-Kirchenrechts.html


von esther10 12.05.2016 00:41

Heute am Vorabend vom 13. Mai 2016, wo die Mutter Gottes in Fatima, am 13.5. 1917,in Fatima erschienen ist und zu Gebet und Buße mahnte.



LIVE Dirktübertragung, bitte Link anklicken...
http://videos.sapo.pt/v6Lza88afnReWzVdAQap...


Papst Benedikt in Fatima




Papst Joh. Paul II. in Fatima





von esther10 12.05.2016 00:38



Tagespost-Interview bringt der Salesianerpater Markus Graulich kritische Anmerkungen zum Papstschreiben Amoris laetitia vor. Graulich ist ein hochrangiger Kurienmitarbeiter im Bereich des Kirchenrechts.

Amoris laetitia – Barmherzigkeit ausstreuen wie Helikoptergeld
12. Mai 2016 0


Amoris Laetitia - Keine biblische Warnung vor der Sünde, keine Mahnung Christi zur Umkehr

Sündenvergebung ohne Umkehr? Barmherzigkeit ohne Bereitschaft, nach Gottes Geboten zu leben? In einem Tagespost-Interview bringt der Salesianerpater Markus Graulich kritische Anmerkungen zum Papstschreiben Amoris laetitia vor. Graulich ist ein hochrangiger Kurienmitarbeiter im Bereich des Kirchenrechts.

Der Prälat weist darauf hin, welchen Anspruch Papst Franziskus selbst an den Text eines nachsynodalen Schreibens stellt: Der Papst soll als oberster Zeuge des Glaubens der gesamten Kirche sprechen, als Garant der Übereinstimmung der Kirche (…) mit dem Evangelium Christi und der Überlieferung der Kirche. Graulich ergänzt: Im Hinblick auf Lehre und Moral bedarf es der Einheitlichkeit. Denn katholisch ist nach der Definition des Vinzenz von Lérins, was überall, immer und von allen geglaubt wurde.

In der Anlage und in einigen Teilen verstößt das päpstliche Schreiben gegen diese Prinzipien der Katholizität.

Keine biblische Warnung vor der Sünde, keine Mahnung Christi zur Umkehr

Markus Graulich bemängelt, in der Kirche werde die Realität der Sünde nicht beachtet: In der Verkündigung kommt der Begriff ‚Sünde’ kaum noch vor. Alles scheint erlaubt. Die klare Botschaft Jesu, dass zur Annahme des Glaubens die Umkehr und die Bereitschaft gehören, Gottes Gebot zu leben, wird zum großen Teil unter den Tisch fallen gelassen.


Pater Markus Graulich SDB

Auch in dem nachsynodalen Schreiben werden Begriff und Realität der Sünde ausgeblendet. Der Papst hat sich der Forderung der deutschen Sprachgruppe angeschlossen, nicht mehr in normativen und negativ abgrenzenden Wendungen zu sprechen. Unter dieses Verdikt fallen dann auch die Verbote des Dekalogs – etwa: Du sollst nicht ehebrechen! Bei den ‚Liebesfreuden’ von Mann und Frau wird ebenfalls nicht mehr von Defiziten oder gar Sünde gesprochen. Man findet in dem Schreiben zahlreiche Worte von Ermutigung, Wertschätzung und Verständnis für die Schwächen und Fehler der Menschen – aber die Warnung vor der Sünde des Ehebruchs nicht. Und die Mahnung Christi zur Umkehr will man den Christen auch nicht mehr zumuten. Der Papst öffnet Türspalte und konstruiert Schlupflöcher für Menschen in ehebrecherischen Beziehungen. Dagegen fallen die klaren Worte Christi gegen Ehebruch und Wiederverheiratung unter den Tisch: Wer eine Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch (Mt 5,32). Der Papst schärft den Priestern ein, Ehebrecher und Ehebrecherinnen nicht zu verurteilen. Aber das Folgewort Jesu unterschlägt er: Gehe hin und sündige nicht mehr! Der Papst zitiert das Evangelium selektiv.

Jesus sagt, der Ehebruch fängt mit dem begehrlichen Blick an (Mt 5,27). Und: Die Sünden wie Ehebruch und Hurerei kommen aus dem Herzen der Menschen (Mt 5,19). Deshalb sind sie dafür verantwortlich. Franziskus dagegen erklärt die Sünden zu äußeren Verwundungen. Für die Verletzungen von außen aber hat der Mensch keine Verantwortung. Die Priester werden zu Krankenpflegern degradiert. Denn die Aufgabe der Kirche gleicht dem des Feldlazaretts (Nr. 291). In solchen Wendungen und weiten Teilen seines Schreibens bricht der Papst mit der biblischen und kirchlichen Überlieferung.

Nach päpstlichem Neusprech steckt in jeder Unvollkommenheit graduelle Positivität

Christus mahnt seine Jünger im Evangelium, nach der Vollkommenheit des göttlichen Vaters zu streben (vgl. Mt 5,48). Entsprechend lehrt die Kirche seit jeher, dass alle Christen zur Heiligkeit berufen sind.

Der Papst relativiert diesen evangelischen Lebensansatz von Christen und Kirche. Die bisherige moraltheologische Unterscheidung von Sünde und Gutsein wird als Schwarzweiß-Denken desavouiert. An die Stelle tritt das neue Konzept der positiven Gradualität. Das wurde von Kardinal Schönborn entwickelt. Danach ist jede sündige Situation mit positiven Elementen der Wahrheit und Heiligkeit vermischt – mal mehr und mal weniger, eben graduell. Das Leben der Christen bewege sich in moralischen Grautönen. Sünde (schwarz) und Heiligkeit (weiß) werden zu Extrempolen ohne Relevanz für die Christen erklärt. Das nachsynodale Schreiben marginalisiert selbst die sakramentale Ehe zum allzu abstrakten theologischen Ideal. Damit wird sie als Maßstab für den Normalchristen irrelevant.

Schönborns neue Lehre von der moralischen Grauheit passt zu Franziskus’ neuer Barmherzigkeitsmoral. So könnte die Kirche in jeder Sünde die ‚Positivität der Unvollkommenheit’ entdecken. Dazu dient die dialektische Begrifflichkeit, wie sie auch von Erzbischof Bruno Forte gebraucht wird, als Synoden-Sondersekretär Vertrauter des Papstes. Der kuriale Neusprech ebnet den Weg für die neue Positiv-Pastoral – etwa bei vorehelichem Zusammenleben. Und auch in der Zweitehe könnte man nun die Paare ermutigen, in den positiven Dimensionen ihrer Liebe, Verantwortung und zeitweiligen Treue fortzuschreiten. Es entspricht der Logik dieses Ansatzes, dass damit auch die positiven Elemente von Homo-Paaren gewürdigt werden könnten. Das ist zwar noch nicht im Synodenpapier geschehen, aber Kardinal Schönborn lässt das in seiner Diözese schon seit 15 Jahren praktizieren. Vor der weiteren Argumentation, auch im gelegentlichen Fremdgehen eine positive Bestärkung der ehelichen Liebe zu sehen, wird man hoffentlich zurückschrecken.

Ohne Maßstäbe und Regeln verkommt die kirchliche Pastoral zu Willkür

Prälat Graulich kritisierte einige Passagen des päpstlichen Schreibens, da sie zur Aufweichung jeder moralischen Norm genutzt werden können. Insbesondere die Aussagen im Hinblick auf irreguläre Situationen können einer Interpretation Vorschub leisten, die sich von der Lehre der Kirche entfernt. Außerdem würden bei den Ausnahmen weitergehende Konkretisierungen fehlen. Die Pastoral der Priester könnten daher in mitleidigem Verständnis nur von subjektiven Kriterien geleitet werden.

Die neue Lehre der grau-vermischten Gradualität macht die bisherige Unterscheidung von regulären und irregulären Situationen obsolet. Mit der durchgehenden Qualifizierung von ‚sogenannter’ Irregularität will Franziskus offensichtlich den sündigen Zustand der ehebrecherischen Beziehungen verwischen und relativieren.

In diesem Punkt wird der Kontinuitätsbruch besonders deutlich. Franziskus zitiert zunächst Papst Johannes Paul II., dass es bei Gesetzen und Geboten keine Gradualität gebe. Klar, denn bei Abtreibung, Ehebruch, Diebstahl und Lüge gibt es kein ‚mehr Abtreibung’ oder ‚weniger Ehebruch’. Doch Franziskus macht genau das, was logisch und lehrmäßig nicht geht: Er wendet bei der Bewertung ehebrecherischer Beziehungen die Regeln der Gradualität an.

Auch in diesem Fall wird die Veränderung der Doktrin mit einer barmherzigen Pastoral übertüncht. Das Zauberwort heißt hier: pastorale Unterscheidung der sehr unterschiedlichen Situationen. Der Ort der Verwischung ist das Forum internum. Das Gespräch mit dem Priester soll das Mehr oder Weniger des Ehebruchs abwägen.

Der Papst weiß um die schwerwiegende Gefahr falscher Auskünfte und dass die Priester schnell Ausnahmen gewähren können (Nr. 300). Aber genau das fördert er durch sein Schreiben. Seine Weisungen führen zu uneinheitlichen Entscheidungen:

Franziskus erklärt die biblischen und kirchlichen Normen bei irregulären Beziehungen wie Zweitehen für nicht relevant. Aber nach welchen Kriterien soll die pastorale Unterscheidung getroffen werden, wenn der Papst ausdrücklich Regeln, Konkretisierungen und Orientierungen für diesen Unterscheidungsprozess ablehnt?

Im Forum internum sowie im Gewissen sollen klärende Rechtfertigungen und Entscheidungen getroffen werden. Doch ohne Bezug auf biblische und kirchliche Normen bleibt den Priestern nur subjektives Meinen. Auch das Gewissen der Betroffenen verkommt ohne Orientierung an allgemeinen und kirchlichen Normen zur Beliebigkeit der Situationsethik.

In den vielfach unklaren Aussagen zu ‚Forum internum’ und ‚Gewissensentscheidung’ (Nr. 300) können Priester und Betroffene einen Blankoscheck für Selbstexculpationen herauslesen.

Wenn keine Maßstäbe der Anwendung gelten, dann herrscht in der pastoralen Praxis Willkür: der eine Priester so, der andere anders; der eine Bischof hü, in der anderen Ortskirche hott.

Dieser Subjektivismus in der Pastoral stellt die Lehre der Kirche auf den Kopf: Die gültige Lehre der Kirche lautet seit jeher, dass ein Christ bei schwerer Sünde ohne Umkehr den Stand der Gnade verliert. Nun verbreitet Franziskus die Ansicht: Es sei möglich, dass man mitten in einer objektiven Situation der Sünde, die subjektiv nicht oder nicht völlig schuldhaft ist, in der Gnade Gottes zu leben (Nr. 305). Philosophisch ausgedrückt: Es gibt ein gutes Leben im schlechten.

Auch die Logik der rationalen Ethik spricht gegen Franziskus’ Kehrtwende. Denn die folgende Einsicht ist logisch unabweisbar: Innerhalb von irregulären Organisationen – etwa bei Räuberbanden oder der Mafia – erhalten Verhaltensweisen wie Treue, Verschwiegenheit, Zusammenhalt, Verantwortung, Solidarität etc. ein negatives Vorzeichen. Die rationale Regel dazu lautet: Umstände und Konstellationen können die Natur einer positiven Handlung ins Gegenteil verkehren.

Dagegen soll man nach der neuen jesuitischen Franziskus-Regel von der graduellen Positivität aller Handlungen und Haltungen von den bösen Rahmenbedingungen einer Tat absehen können. Anders gesagt: Auch in der mit einem ethischen Minuszeichen bewerteten Tat will Franziskus ein Plus entdecken können – wenn auch nur graduell oder ein klitzekleines. Darüber hinaus vernachlässigt der Papst die Ethiklehre der Kirche seit Augustinus, dass bestimmte Handlungen intrinsisch (also in sich) schlecht sind – etwa Abtreibung oder Ehebruch. Sie können demnach weder durch subjektives Gutmeinen noch durch objektive Umstände in erlaubte Taten verdreht werden.

Der Papst verwässert die kirchliche Lehre

Prälat Graulich verweist auf kirchliches Recht und Tradition zu den Bischofssynoden, die dem Papst bei Bewahrung von Glaube und Sitte sowie der Wahrung der kirchlichen Disziplin hilfreich beistehen.

Die kirchliche Lehre besteht etwa darin, dass Gläubige, die hartnäckig in einer offenkundigen schweren Sünde verharren, vom Empfang der Kommunion ausgeschlossen sind. Zu dieser Gruppe zählen nach Familiaris consortio von Johannes Paul II. die Christen, die bei Gültigkeit einer sakramentalen Ehe im Ehebruch einer Zweitehe leben. Graulich gibt zu bedenken, dass die im päpstliche Schreiben aufgeführten mildernde Umstände die Bedingungen für den Kommunionempfang nicht aufheben könnten.

Doch genau darauf läuft das nachsynodale Schreiben hinaus. Der Papst verwässert und durchlöchert an mehreren Stellen die kirchliche Lehre:

Ehebruch wird von Franziskus nicht mehr wie von Jesus und der Kirche als ‚Ehebruch’ und ‚Sünde’ benannt, sondern zur ‚sogenannten irregulären Situation’ banalisiert.

Bei den zahllosen Unterschieden der konkreten Situationen (Nr. 300) sollen zahllose Türen zu Ausnahmen und Auswegen geöffnet werden für den, der das so haben will.

Die Logik der päpstlichen Relativierungen von Normen und Regeln laufen auf subjektive Selbstrechtfertigungen hinaus, die dann als Gewissensentscheidungen ausgegeben werden.

Die Warnung des Apostels Paulus vor dem unwürdigen Kommunionempfang wird beiseite geschoben. Franziskus ignoriert die ernsthafte Verletzung der Gottesgemeinschaft durch die schwere Sünde. Das Altarsakrament wird bedingungslos als Glaubensstärkung für alle hingestellt.
Der Papst benutzt Äußerungen von Synodenbischöfen, um die Bewahrung von Glaube und Sitte zu konterkarieren und die Wahrung der kirchlichen Disziplin zu untergraben. Er ist kein Zeuge für die Einheitlichkeit des katholischen Glaubens, sondern ein Förderer der Zersplitterung.

Ehebruch und Ehebrecher verstehen, verzeihen, begleiten und eingliedern

Der Kurienprälat wird gefragt: Lässt sich Amoris laetitia so weit auslegen, dass damit die bisher in Deutschland vielfältig geübte Praxis gerechtfertigt würde – etwa im generellen Zuteilen der Kommunion an Gläubige in Zweitehen oder der Segensfeier für Paare im Ehebruch?
Pater Graulich hält solche Segensfeiern, wie sie die Freiburger Handreichungen erlauben, für nicht gedeckt durch das päpstliche Schreiben. In der Tat: Papst Franziskus hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei den unendlichen Differenzierungen der ehelichen und außerehelichen Situationen keine generellen Regelungen anzuwenden seien. Andererseits ist in dieser Auflösung aller Handlungsnormen eine neue Generalregel versteckt: Gegenüber allen geschiedenen Zweitverheirateten und Ehebrechern soll die Kirche verstehen, verzeihen, begleiten und vor allem eingliedern (Nr. 312). Am Ende hinterlässt die Lektüre von Amoris laetitia den Eindruck, dass die Barmherzigkeit eben doch wie Helikoptergeld über alle ausgestreut werde.

Ein weiteres pastorales Zauberwort heißt ‚ Integration’ in die kirchliche Gemeinschaft: Es geht darum, alle einzugliedern in das Leben der Gemeinde (Nr. 296). Selbst ein Ehebrecher, der eine objektive Sünde zur Schau stellt, als sei sie Teil des christlichen Ideals, soll in einfache Aufgaben der Kirchengemeinde eingebunden werden. Die alte Kirche hatte für öffentlich bekannte Sünder Zeichen und Zeiten der Buße auferlegt. Franziskus dagegen will solche pharisäische Sünder mit Integration belohnen. Bei irregulären Situationen der Sünde betont er stets eine differenzierte Unterscheidung für die Betroffenen. Zum sechsten Gebot dagegen scheint er die zentrale Unterscheidung zwischen gebotener ehelichen Treue und Ehebruch für weniger wichtig zu halten.

Franziskus hat Kardinal Schönborn zum offiziellen Vorsteller seines Schreibens gemacht. Der Papst übernahm viele Gedanken von ihm. Daher hat er ihn als großen Theologen geadelt. Insofern darf Schönborn als authentischer Interpret des Papst-Textes angesehen werden. Der Wiener Kardinal hat mit einem gewissen selbstgefälligen Stolz herausgestellt, der Papst habe in seinem Schreiben bestätigt, was er in seiner Diözese schon seit 15 Jahren praktiziere: Die offizielle Zulassung von Zweitverheirateten zum Altarsakrament – bis hin zur Segnung von Paaren in einer Zweitehe, wie ein enger Mitarbeiter Schönborns nachschob. Der 15jährige Ungehorsam des Kardinals gegenüber der Lehre der Kirche sei durch den Papst belohnt worden. Diese Praxis des vorauseilenden (Un-)Gehorsams wolle man in Wien fortschreiben für andere Themenfelder z. B. die Segnung von Homo-Paaren. Diese entwaffnend offenen Vorstellungen des Wiener Theologe Wolfgang Bergmann werden mit einer entlarvenden Deutung des nachsynodalen Papiers begründet: Der Papst habe auf normative Vorgaben verzichtet. Damit habe er seinen Abschied vom Lehramt genommen.

Die Unklarheiten durch widersprüchliche Passagen scheinen Strategie zu sein

Prälat Graulich, Bischof Athanasius Schneider und andere Kirchenmänner bemängeln die Unklarheiten im päpstliche Schreiben sowie die daraus folgende Verwirrung in der kirchlichen Lehre und Disziplin. Auch weltliche Kommentatoren bezeichnen das Dokument als chaotisch oder schwammig .

Bei einer genauen Analyse des einschlägigen achten Kapitels ergibt sich, dass der Eindruck von Unklarheit durch widersprüchliche Aussagen erzeugt wird. Möglicherweise steckt darin zugleich eine Strategie, wie der Text auf unterschiedliche kirchliche Gruppen wirken soll:

Zur Beruhigung der konservativen Bischöfe und glaubenstreuen Katholiken sollen sicherlich Texteinschübe beitragen wie:
Die allgemeinen Normen stellen ein Gut dar, dass man nie vernachlässigen darf. Oder:

Auf die unverkürzte Vollständigkeit der Morallehre der Kirche ist zu achten. Und: Barmherzigkeit darf die Gerechtigkeit und Wahrheit nicht ausschließen. Außerdem beteuert Franziskus seine Treue gegenüber dem Evangelium und dessen Wahrheit. Diese Worte spiegeln Kontinuität in der kirchlichen Lehre vor.

Die Progressiven dürfen solche Sätze getrost überlesen. Sie scheinen auch wohl eher eine Feigenblattfunktion zu haben. Denn in den folgenden Textaussagen spricht der Papst vielfach das Gegenteil aus wie: Barmherzigkeit ist die Fülle der Gerechtigkeit und Wahrheit. Oder: Die Orientierung an klaren Normen und Regeln führe zu einer kalten Schreibtischmoral und unerbittlichen Pastoral. Hinweise auf die kirchlich-moralischen Gesetze bei den sogenannten irregulären Situationen seien wie Felsblöcke, die man auf das Leben der Menschen werfe.

Beichtväter, die sich an die kirchliche Disziplin halten, rückt das Schreiben in die Nähe von Folterknechten. Franziskus selbst schmälert die Anforderungen des Evangeliums, wenn er bei seinen 391 Zitaten nicht Christi Gebote und Verbote zur Ehe, seine Mahnungen zur Umkehr und seine Wehe-Rufe gegen Sünde und verstockte Sünder erwähnt. Der Papst verkürzt Christi biblische Lehre auf Barmherzigkeit. Das dürfte eine Rückprojektion seiner willkürlichen Pastoral auf das Evangelium sein.

Die bisherige kirchliche Lehre wird für irrelevant erklärt

Aus dem Text kann sich jeder aus unterschiedlichen Passagen herauslesen, was er an Interpretationen hineinlesen will. Nach einer quantitativen und qualitativen Textanalyse wird allerdings auch klar, was die authentische Interpretationsabsicht des Papstes ist: Er hat die bisherigen kirchlichen Lehren und moralische Normen zwar nicht ausdrücklich aufgehoben. Aber für die Lebenspraxis der Kirche werden sie als irrelevant erklärt, ja sogar davor gewarnt. Mit dem Abschied von der Unterscheidung zwischen regulär und irregulär (Schönborn) hat der Papst die biblisch-kirchlichen Regeln als Maßstab des pastoralen Handelns abgeschafft. Im Übrigen trifft das Signal der Irrelevanz auch die Kurienmitarbeiter, die sich um die Lehre der Kirche und rechtlichen Regeln kümmern – wie etwa Kardinal Müller oder Prälat Graulich. Der Glaubenspräfekt sieht seine Rolle darin, das Pontifikat von Franziskus theologisch zu strukturieren. Bei dem nachsynodalen Schreiben zeigt sich, dass sich der Papst auf andere große Theologen stützt. Für Kardinal Müller blieb nur die nachträgliche Kommentierung übrig. Netter Versuch, spottete Christian Geyer in der FAZ, das Dokument nur auf die Lesart der Glaubenskongregation festzuklopfen.

Hoffen auf eine Kurskorrektur durch einen späteren Steuermann der Kirche

Amoris laetitia verstößt in Teilen gegen die Aufgabe des Papstes, Garant der Übereinstimmung der Kirche mit dem Evangelium Christi und der Überlieferung der Kirche zu sein – und damit Einheit und Katholizität zu wahren. Dieses Schreiben wird die praktische Spaltung der Kirche vertiefen:

Die Progressiven, Weltoffenen und Opportunisten werden mit Berufung auf den Papst und nach dem Vorbild von Kardinal Schönborn die biblisch-kirchliche Lehre bis zur Unkenntlichkeit verbiegen. Im Bistum Freiburg etwa wird man sich bestärkt fühlen, die Zweitehe von Geschiedenen weiterhin liturgisch abzusegnen. Das Bistum Trier will diese kirchenöffentliche Anerkennung von ehebrecherischen Zweitehen neuerdings einführen.

Auf der Gegenseite werden sich die glaubenstreuen Bischöfe, Priester und Katholiken weltweit an die (wenigen) Stellen im päpstlichen Schreiben halten, in denen die überlieferte kirchliche Lehre zum Ausdruck kommt. Darüber hinaus kann man die umstrittenen Stellen und Fußnoten notdürftig im Sinne einer Hermeneutik der Kontinuität interpretieren, wie das Kardinal Müller kürzlich bei seinem Vortrag in Spanien getan hat. Jedenfalls werden die konservativen Kräfte in Treue zum Evangelium festhalten an der bisherigen kirchlichen Lehre und insbesondere auf die Einhaltung der kirchlichen Sakramentenordnung achten. Die Bestärkung dieser Katholizität sollten sich die glaubenstreuen Kurienkardinäle zur Aufgabe machen. Für sie hat Christus gebetet, dass ihr Glaube nicht wanke. Und sie sollen ihre Brüder im Glauben stärken (vgl. Lk 22,32).

Wenn Franziskus selbst seine widersprüchlichen und umstrittenen Aussagen nicht zurücknimmt, bleibt mit Prof. Spaemann nur zu hoffen, dass ein späterer Steuermann der Kirche die derzeitige Kursabweichung korrigiert.

Text: Hubert Hecker
Bild: MiL/Wikicommons

*
http://voiceofthefamily.com/category/news-articles/

von esther10 12.05.2016 00:37

*140 Jahre Erscheinungen in der Waldschlucht wir müssen mehr beten, in unserer heutigen verwirrten Zerit...

Marienandachten bei der Marienkapelle
in der Waldschlucht bei Mettenbuch
während der gesamten Sommerzeit

am Mittwoch & Freitags und an Sonn- & Feiertagen

15.°° Uhr Barmherzigkeitsrosenkranz
15.15 Uhr Rosenkranz oder Marienandacht bzw. Kreuzweg

Am 15 August (Leibliche Aufnahme Mariens) 15:°° Uhr Andacht mit Marienweihe
Am 10 September ( 2 Tage nach Marien Geburt & 2 Tage vor Marien Namen) Fuß-Wallfahrt
vom Bogenberg nach Pfelling über Mariaposching nach Mettenbuch

* > nach Angaben der Seherkinder <, siehe Buch: „Die Bayerwaldmaria in der Mettenbucher Waldschlucht damals & heute von Karl Preiß und das
Buch „Erscheinungen von Maria Trösterin der Betrübten in der Waldschlucht bei Mettenbuch“ von Karl Preiß beim Grignion-Verlag Altötting

Bitte in Mettenbuch am Ortsende parken und den Fußweg zur Waldkapelle in der Waldschlucht (ca. 500m) benutzen
Siehe auch: www.adorare.ch/mettenbuch.html & www.adorare.ch/mb2preiss.html bzw. www.adorare.ch/gebmettenbuch.html

*
Muttergottesbesuch im Bayer. Wald

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Mutter GottesBayer Wald


"Muttergottesbesuch im Bayerischen Wald"

Heute Mittag war ein strahlender sonniger Herbsttag, mein Mann und ich machten einen Spaziergang von Metten aus in die Waldschlucht bei Mettenbuch wo 1876 die Muttergottes Kindern aus Mettenbuch erschienen sein soll.
Es war ein wunderschöner Spaziergang und als wir an der Waldschlucht ankamen fanden wir eine Kapelle und Marienstatue mitten im Wald vor, das alles liebevoll gepflegt ist , es ist wirklich ein sehr beeindruckender Ort der uns mit Ehrfurcht erfüllte.

Auf einem Marienbild das man sich mitnehmen kann stand folgende Erzählung zur Marienerscheinung

"Muttergottesbesuch im Bayerischen Wald"

Nicht nur in Lourdes (1858) und Fatima (1917) zeigte sich die Himmelskönigin, auch unser Heimatland beehrte sie als die "Patronin Bayerns" mit Ihrem Besuch. Es war in den Adventswochen 1876 (vom 1. Dez. bis 21.Dez. täglich und in den nächsten 18 Monaten im Abstand von ca 3 Wochen) nahe der altehrwürdigen Benediktiner-Abtei Metten an der Donau. Gott erwählte die Einfalt von fünf Landkindern, vier Mädchen und einen Buben, denen er seine Geheimnisse kundtat. Das ganze Geschehen der hl. Weihnachtsnacht senkte sich in die weihnachtlich verschneite Waldschlucht von Mettenbuch hernieder. Auch erschien den Buben der blutüberströmte Heiland am Kreuz, dazu viele Symbole des christlichen Glaubens. Die Muttergottes forderte auf zu eifrigen Gebet (besonders für die Armen Seelen) und zum Sakramente empfangen. Die Kinder sollten alles ihren Seelsorgern und Patern des Klosters mittteilen. Diese prüften sorgfältig und gewissenhaft und machten auch dem Bischof von Regensburg getreulich Mitteilung.

Sehr bald setzt ein gewaltiger Pilgerstrom aus nah und fern ein, sodass einige Pilgerheime gebaut werden mussten, die heute im ganzen Ort bekannt sind. Auch entrang am 2. Erscheinungstag eine Gnadenquelle, durch deren Wasser viele wunderbare Heilungen geschahen. Man redete bereits in ganz Deutschland und Österreich und im Böhmen von dem "Bayerischen Lourdes" und es herrschte aber damals der preußische Kulturkampf unter Bismarck, dessen Wellen bis nach Bayern herabschlugen. So kam es, dass Bischof Senestry von dem damaligen Kultusminister Lutz unter Druck gesetzt wurde und dann alles verbot und auslöschte. Doch blieb im Volk die Erinnerung lebendig und es ist zu erwarten, dass im einhundertzwanzigsten Jahrhundert auch die Gnadenstätte von Mettenbuch aufs neue erwacht, wozu bereits deutliche Anzeichen, unter anderen auch viele Heilungen , Hoffnung geben.

So steht es auf der Marien- Karte von Karl Preis in der Waldschlucht von Mettenbuch.


Nach dem Besuch in der Waldschlucht ist man plötzlich ganz von allein sehr beeindruckt. Ich vermute so geht es den meisten Besuchern die bereits dort waren. Ein jeder sollte in sich hineinhorchen was so ein beeindruckender Ort tatsächlich für ihn bedeutet.

http://www.adorare.ch/gebmettenbuch.html

von esther10 12.05.2016 00:33

Kaspar mischt sich in Allem, ein. Hat ER so viel zu sagen???



http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...kel/weihe-light

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Donnerstag, 12. Mai 2016
Der "Immigrationismus" des Papstes
Alessandro Rico schreibt bei campariedemaistre über den "Immigrationismus" und die Widersprüche in den Aussagen von Papst Franziskus und ihre negative Wirkung auf die
Mehrheit der Gläubigen. Hier geht´s zum Original: klicken
http://www.campariedemaistre.com/2016/05...ionismo-di.html

"SO VIELE IRRTÜMER IN FRANZISKUS´ IMMIGRATIONISMUS"
"In Rom zirkuliert eine amüsante Anekdote zur Brise, die oft auf der Piazza Del Gesu weht,
auf der die Kirche errichtet wurde, die der traditionelle Sitz der Jesuiten ist.

"Eines Tage begegneten sich der Teufel und der Wind auf der Piazza del Gesu und begannen
sich zu unterhalten und der Diskurs wurde immer interessanter, aber an einem bestimmten
Moment sagte der Teufel zum Wind: ich gehe einen Moment weg, um mit den Jesuiten zu
sprechen, Du wartest hier auf mich und wenn ich zurückkomme, unterhalten wir uns weiter.
Der Wind wartet heute noch."
Das ist ein Witz, sícher,

Wollte man mit dem "Schwarzen Papst" nett sein (traditioneller Name für den Ordens-General
der Jesuiten) könnte man sagen, daß die Bergogliaden wirklich Frucht des Hl. Geistes sind,
wie der Wind, von dem man nicht weiß, woher er kommt oder wohin er geht.
Der letzte Ausflug von Franziskus hatte einen Luther-King-Duft: "Ich habe einen Traum",
daß jeder das Recht hat, nach Europa zu immigrieren. Man weiß nicht genau, ob Bergoglio
hofft oder zumindest annimmt, dass die humanitäre Krise in der Dritten Welt ewig andauert.
Aber das Beunruhigendste ist etwas anderes.

Wenn er seinen Wunsch ausdrückt, daß der Westen Zig-Tausende und Millionen von
Immigranten (Kriegsflüchtlinge, Hungernde oder ganz einfach Leute auf der Suche nach dem Glück), die aus Regionen kommen, die zu großen Teilen muslimisch sind, hat der Pontifex dann
auch im Sinn, wie er das verteidigen will, was von der Christenheit unter der Perspektive
einer ethnischen Säuberung noch bleibt?
Etwas was über die allgemeinen Appelle zur Integration hinausgeht, die bisher nur die banlieue produziert hat,wie z.B: Molembeek und Torpignattara?
Man muß nicht finstere, durch ein fehlgeleitetes Schuldgefühl alimentierte Verschwörungen heraufbeschwören, um zu sehen, daß die bedingungslose Öffnung der politischen Grenzen
uns in eine Sackgasse führen kann.

hier geht es weiter
http://beiboot-petri.blogspot.de/2016/05...es-papstes.html
https://www.lifesitenews.com/tags/tag/pope+francis

von esther10 12.05.2016 00:31

Polizistinnen beklagen sexuelle Belästigungen in Asylunterkünften
Veröffentlicht: 12. Mai 2016 | Autor: Felizitas Küble

Weibliche Polizisten sehen sich in Asylbewerberheimen zunehmend sexuellen Belästigungen ausgesetzt. „Da kommt es uns zu Ohren als Gewerkschaft, daß es häufiger passiert, als es uns lieb ist, daß Kolleginnen verbal angegriffen werden oder bis unter die Gürtellinie beleidigt werden“, warnte der sächsische Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Hagen Husgen, gegenüber dem MDR. Viele Fälle würden jedoch nicht aktenkundig. 033_30



Der stellv. Bundesvorsitzende der GDP, Dietmar Schilff, forderte gegenüber dem Sender spezielle Schulungen für Asylbewerber. Diesen müsse erklärt werden, „daß wir Frauen und Männer gemeinsam in der Bundesrepublik arbeiten und leben und daß es da keine Unterschiede gibt“.

Auch die Polizistin und Autorin des Buches „Deutschland im Blaulicht“, Tania Kambouri bestätigte, daß es zu sexuelle Übergriffen auf Polizistinnen durch Asylbewerber komme. „Schweigen wir es tot, kriegen wir die Probleme gar nicht mehr in den Griff.“

Im Verbandsblatt der Gewerkschaft ergänzte Kambouri mit Blick auf die Politik: „Ich habe einfach Angst, daß da die nächsten Jahre nichts passieren wird, weil die auch nicht wissen, wie es ist und es bewegt sich noch nichts großartig.“

Quelle: http://www.jungefreiheit.de

von esther10 12.05.2016 00:27




Ärzte retten 175 Babys vor der Abtreibung durch Abtreibungspille Umkehr

Abtreibung , Abtreibung Pille , Abtreibung Pille Umkehr , Kultur Des Lebens , Frank Pavone , Abtreibung Spätausdruck , Matthew Harrison

10. Mai 2016 ( LiveActionNews ) - Im Jahr 2006, Dr. Matthew Harrison in seinem Büro in North Carolina war , als er einen dringenden Anruf erhielt. Ein Schwangerschaftsbetreuung, für die er auf dem Brett ist, rief eine junge Frau , über die die RU-486 Abtreibungspille genommen hatte und bedauerte sofort , diese Entscheidung. Die junge Frau hatte ihre Mutter über die Abtreibung erzählt und die Mutter die Schwangerschaft Zentrum rief um Hilfe suchen.

Dr. Harrison hatte keine Ahnung, ob er wäre in der Lage diese Frau zu helfen, ihr Kind zu retten, aber er war bereit, zu versuchen.

Die junge Frau kam zu Dr. Harrison Büro und erzählte ihm die ganze Geschichte. Er teilte ihr mit, dass es kein bekanntes Antidot oder Behandlung, um die Abtreibung zu stoppen. Unsicher, was zu tun ist, trat er aus dem Büro, um zu beten, und dann begann er durch medizinische Bücher suchen, die sich auf, wie RU-486 arbeitet.


"Er kann an den Progesteronrezeptor im Körper der Mutter und blockiert die Wirkung von Progesteron, die Unterstützung für eine Schwangerschaft in einem sich entwickelnden Embryo liefert", erklärt Dr. Harrison. "Wenn es blockiert diesen Rezeptor, im Wesentlichen, dass Embryo hungert und die Plazenta trennt. Zwei Tage später nimmt sie eine Pille, die Arbeit verursacht und der Embryo kommt mit ein paar Tagen. "

Im folgenden Video, ehemaliger abortionist Dr. Anthony Levatino beschreibt , wie die Abtreibungspille funktioniert.



Dr. Harrison Schluss gekommen, dass, wenn er in der Lage war, diese junge Frau zusätzliche Progesteron zu geben, könnte es die RU486 out-konkurrieren und die Abtreibung Prozess zu stoppen.


"Ich habe ihr gesagt, dass es nur die Abtreibung verlängern könnte oder könnte dazu führen, sie zu bluten", sagte Dr. Harrison. "Aber sie sagte, sie alles, was es dauern würde, zu retten, ihr Baby zu tun wollte. Ich gab ihr einen Schuss von Progesteron. Sie begann an diesem Wochenende Blutungen. Sie ging ins Krankenhaus, und es gab einen Herzschlag. Es war das erste Mal, dass sie es sahen, weil die Abtreibungsklinik ihr nicht zeigen. "

Die junge Frau kehrte nach Dr. Harrison Büro, wo sie wieder in der Lage war, ihr Kind den Herzschlag zu hören. Sie erhielt einen weiteren Schuss von Progesteron und die Blutung schließlich gestoppt. Von da erhielt auf sie Schüsse zweimal pro Woche bis etwa zur Hälfte durch die Schwangerschaft, wenn ihr Körper genug Progesteron begann mit der Produktion, die Schwangerschaft zu unterstützen.

Sie war in der Lage, ein gesundes Baby bei 40 Wochen Schwangerschaft zu liefern.

Dr. Harrison erkannte, dass diese Lösung erhebliche Auswirkungen als eine neue Art des Kampfes gegen die Abtreibung und helfen Müttern das Leben für ihre Kinder wählen könnten.

"Diese Art von gibt Mütter eine zweite Chance", sagte er. "Sie könnten eine Wahl zu machen [abbrechen] unter Zwang und eine Menge Druck von Familie, Freunden, Freunde oder Ehemänner. Sie fühlen sich wie sie keine andere Wahl, und sie gehen in für eine Abtreibung haben und sofort bereuen und erkennen, was sie getan haben. Dies ist das Feedback, das wir von den Frauen zu bekommen. Sie sind in verzweifelten Situationen und wir wollen, zu helfen und sie zu unterstützen. Dies gibt uns einen Weg, das zu tun. "

Nachdem das Baby geboren wurde, sprach Dr. Harrison mit Pater Frank Pavone der Priester für das Leben, der ihm sagte, dass er ein Protokoll entwickeln sollte, so dass diese Abtreibung Umkehrung er von den Ärzten im ganzen Land, und in der Welt verwendet werden, entdeckt hatte, konnte.


"Er interviewte mich im Internet und hatte Geschichten geschrieben und ich begann, Anrufe aus dem ganzen Land und in anderen Ländern zu bekommen fragen, was Protokoll ich benutzt hatte und was ich getan hatte", erklärt Dr. Harrison. "Die Leute fingen an, es zu versuchen und Erfolg haben. [...] Wir haben nur eine Art Mundpropaganda zu verschiedenen Ärzten. [George] Delgado begann Ärzte an der Westküste der Beratung. Und wir zusammengeschlossen, und jetzt bin ich Associate Ärztlicher Direktor mit einem Familien Dienstleistungen Programm, das er in San Diego läuft. Er und ich haben gemeinsam das Wort aus über das Protokoll. "

Dr. Harrison hat auch gelernt, dass es eine Möglichkeit ist auch eine späte Zeit Abtreibung umkehren. Wenn Frauen die Dilation und Extraktionsverfahren beginnen, fügt ein abortionist Laminaria (Meeresalgen), die die Zervix verursacht aufzuweiten. Frauen gehen dann am nächsten Tag in die Abtreibungsklinik in einer chirurgischen Abtreibung zu haben, wenn der Gebärmutterhals dilatative ist. Allerdings hat Dr. Harrison konnte Frauen zu helfen, die dieses Verfahren bedauere beginnend von der Laminaria zu entfernen. In diesen Fällen hat der Gebärmutterhals der Lage gewesen, zu schließen wieder und die Babys gespeichert wurden.


"Wir haben keine schlechten Nebenwirkungen bei den Müttern zu sehen, die die Injektionen oder andere Behandlungen als Reizung an der Schuss-Website erhalten haben", sagte Dr. Harrison. "Je früher sie suchen Behandlung, desto besser. Wir wollen, dass sie nur wissen, dass es sicher ist, und es gibt Hoffnung, und es gibt Menschen, die Pflege und sind bereit, ihnen zu helfen. [...] Jeder kann eine Behandlung innerhalb einer Stunde erhalten, uns anrufen [in den USA]. "

Klicken Sie auf "gefällt mir" , wenn Sie sind PRO-LIFE !

Es gibt mehr als 300 Ärzte im ganzen Land, die bereit sind und in der Lage , Frauen zu helfen , eine Abtreibung zu stoppen. Es gibt auch in 14 anderen Ländern ausgebildeten Ärzten. Frauen der Suche nach Hilfe zu kehren ihre Abtreibung die 24 - Stunden - Hotline anrufen (1-877-558-0333) mit einer Krankenschwester, oder besuchen Sie die Website (sprechen abortionpillreversal.com ).

Bisher 175 Babys wurden lebendig und gesund geboren und 100 weitere sind auf dem Weg, dank Dr. Harrison Entdeckung. Die Erfolgsquote von Babys nach dem ersten Pille Spar genommen wurde, ist etwa 53 Prozent. Dr. Harrison will Frauen zu wissen, daß dieses Verfahren sicher ist, und die Kosten sind niedrig. Wer nicht zahlen kann, kann sich für ein Stipendium bewerben, die Kosten der Behandlung zu decken.

AbortionPillReversal.com für mehr Freiwillige suchen, um die Telefonleitungen zu arbeiten, und sie brauchen auch mehr Schwangerschaft Zentren, die Abtreibung Umkehr in ihre Gemeinden bringen wollen.
http://liveactionnews.org/doctor-saves-o...rsal-procedure/
Nachdruck mit freundlicher Genehmigung

von esther10 12.05.2016 00:25

Papst: Es wäre "sinnvoll , eine Kommission zu bilden , zu studieren" Be Female Diakonat
Während der Heilige Vater Studie über die Rolle von Frauen Diakone in der frühen Kirche vorgeschlagen, veröffentlichte die Internationale Theologische Kommission ein Dokument im Jahr 2002, die darauf hingewiesen, dass auch im vierten Jahrhundert, "sehr ähnlich der Art und Weise des Lebens von Diakonissen das war von Nonnen. "


von CNA / EWTN NEWS 2016.05.12 Kommentar
L'Osservatore Romano


Franziskus mit einer Gruppe von Frauen bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz am 13. April.
- L'Osservatore Romano

VATIKAN - Am Donnerstag, sagte Franziskus er zur Bildung einer Kommission offen für die Idee wäre, den historischen Kontext des weiblichen Diakonats zu studieren, sowie die Möglichkeit von Frauen als Diakone heute dienen.

Er sprach mit rund 800 Mitgliedern der Internationalen Union der Generaloberen, der in Rom 09-13 Mai für ihre Vollversammlung zu treffen sind, die zu behindern er sich weitgehend auf die Rolle der Frauen in der Kirche und Hindernisse konzentriert.

Laut Vatikan Zeitung L'Osservatore Romano , während ihrer 12 - Publikum Mai mit dem Papst, Francis, zusätzlich zu anderen Themen, über die Rolle der Frauen sprach, geweiht beide und Laien, die "immer noch schwach, sowohl in Entscheidungsprozessen ist in der Kirche "und in der Predigt.

Er berührte kurz auf den Versuchungen der beiden Feminismus und Klerikalismus, sowie die Frage nach der Präsenz von Frauen in den ständigen Diakonat der Kirche und sagte, es wäre "sinnvoll, eine Kommission zu bilden, zu studieren" das Thema.

Ein Teil der Kirche Sakrament der Weihe wird der Diakonat derzeit nur für Männer zu öffnen.

Doch in der langen 12. Mai Frage-und-Antwort-Sitzung mit den Plenumsteilnehmer, einer der Ordensschwestern, fragte der Papst, "Warum nicht einen offiziellen Auftrag konstruieren, die die Frage untersuchen könnten" des Diakonats für Frauen zu eröffnen?

Als Reaktion darauf sagte Francis er einige Zeit gesprochen hatte vor mit "einem guten, klugen Professor", die das Thema der weiblichen Diakone in den ersten Jahrhunderten der Kirche studiert hatte und stellte fest, dass ihre Rolle in erster Linie auf die Unterstützung der Bischof in Ganzkörper verbunden war Tauchgängen von Frauen für die Taufe.

Der Papst sagte, dass die genaue Rolle weibliche Diakone in der frühen Kirche gespielt, ist ihm noch nicht klar, und er erinnerte sich an den Professor zu fragen: "Was waren diese weibliche Diakone? Hatten sie Ordination oder nein? "

Er sagte, die genaue Antwort "ein bisschen dunkel war", und er fragte laut die Möglichkeit, eine offizielle Kommission zu bilden, die Frage zu untersuchen.

"Ich glaube, ja, wäre es gut tun, für die Kirche, diesen Punkt zu klären. Ich bin einverstanden. Ich spreche wird [andere über die Möglichkeit] so etwas tun ", sagte er und fügte hinzu, später, dass" es mir sinnvoll erscheint, eine Kommission zu haben, die diese gut klären würde. "

CNA bat den Vatikan zur Bestätigung der Bemerkungen des Papstes, aber keine Antwort von Termin zu erhalten. Während Franziskus eine neue Kommission könnte hilfreich sein bei der Untersuchung der Frage weiter vorgeschlagen hat, der Internationalen Theologischen Kommission, ein beratendes Gremium der Kongregation für die Glaubenslehre veröffentlicht ein Dokument auf dem Diakonat im Jahr 2002 die Frage zu beantworten , ob Frauen auch in Betracht kommen könnte .

Das Dokument geschlossen überwältigend, dass weibliche Diakone in der frühen Kirche hatten männliche Diakone nicht gleichwertig gewesen und hatte keine liturgische oder sakramentale Funktion.

Es reflektiert , was der Professor Franziskus , denen gesagt hatte gesprochen, die sich auf die Constitutiones Apostolorum (Konstitutionen der heiligen Apostel) von rund 380, die betonte , dass Diakonissen "keine liturgische Funktion" , hatte aber widmeten sich " , um ihre Funktion in der Gemeinschaft , das war Dienst an den Frauen. "

Die Funktion einer Diakonisse, das Dokument zu lesen, wurde auf diese Weise in den Verfassungen zusammengefasst: "Die Diakonisse nicht segnet, und sie keines der Dinge nicht erfüllt, die Priester und Diakone, aber sie kümmert sich um die Türen und nimmt an den Priester bei der Taufe von Frauen, im Interesse der Anstand. "

Während Diakonissen waren in der Lage, die Salbung der Frauen in der Taufe für Anstand willen durchzuführen und kranken Frauen in ihren Häusern zu besuchen ", wurden sie verboten Taufe selbst zu verleihen oder einen Teil in der eucharistischen Offering zu spielen."

Auch im vierten Jahrhundert, lesen Sie das Dokument, "die Art und Weise des Lebens von Diakonissen, die der Nonnen sehr ähnlich war."
Während die Geschichte beweist, dass das Ministerium der weiblichen Diakone in der Tat gab, stellte der Text, dass es in den verschiedenen Teilen der Kirche "ungleichmäßig entwickelt" und bekräftigte, dass es klar ist, "dass dieser Dienst nicht so einfach das weibliche Äquivalent des männlichen wahrgenommen wurde Diakonat. "

Unterteilt in sieben Kapiteln und einem Abschluss, adressiert das Dokument des zweiten bis letzten Absatz die Frage der Ordination von Frauen zum Diakonat heute.

Während der allgemeine Ton war, dass die Frage eine weitere Studie erforderlich, bot das Dokument zwei Punkte der Reflexion für eine spätere Berücksichtigung.

Zuerst erwähnt, dass die Diakonissen in der alten Kirche bezeichnet, "wie durch den Ritus der Einrichtung belegt und die Funktionen, die sie ausgeübt wird, waren nicht schlicht und einfach äquivalent zu den Diakonen."

Zweitens behauptet es, dass "die Einheit des Sakraments der heiligen Weihen ... stark von kirchlichen Tradition unterstrichen wird, vor allem in der Lehre des Lehramtes", und betonte die "klare Unterscheidung" zwischen den Dienst der Priester und Bischöfe gegenüber, dass der Diakone.
Das Dokument schloss ohne klare Indikation oder so, sondern erklärte lediglich, dass die Frage "auf den Dienst der Unterscheidung betrifft, die der Herr in seiner Kirche gegründet autoritativ zu dieser Frage zu äußern."


Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/pop.../#ixzz48TWUupTn

von esther10 12.05.2016 00:23

Gaffer bei Unfällen stärker bestrafen
Veröffentlicht: 12. Mai 2016 | Autor: Felizitas Küble

Immer häufiger behindern Gaffer die 1. Hilfe für Verunglückte. Mehr noch: Unfallopfer werden mit dem Handy aufgenommen, statt ihnen zu helfen. Die Bundesländer wollen jetzt das Strafrecht verschärfen. 039_36A - Kopie



Die Politik will sogenannte Gaffer an Unfallstellen deutlich stärker zur Rechenschaft ziehen und härter gegen die sich offensichtlich ausbreitende Sensationslust vieler Bürger vorgehen.

DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt stellt fest, dass es kaum noch Unfälle gebe, bei denen nicht Schaulustige und Sensationshungrige ihr Unwesen trieben. „Das ist eine mentale Verrohung, die entsetzt“, sagte der Chef der Polizeigewerkschaft gegenüber der Saarbrücker Zeitung: „Die Leute machen sich überhaupt keine Gedanken mehr, was sie da an einem Unfallort eigentlich tun.“

Mehr dazu

Quelle: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/raine...g-die-entsetzt/

von esther10 12.05.2016 00:20

Unionsfraktion brachte Maßnahmen zum Schutz religiöser Minderheiten auf den Weg
Veröffentlicht: 12. Mai 2016 | Autor: Felizitas Küble

Am vorigen Montag stellte die Menschenrechtsorganisation „Open Doors“ einen Bericht zu Übergriffen auf Christen und religiöse Minderheiten in deutschen Flüchtlingsheimen vor. Dazu erklären der kirchen- und religionspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung, und der Vorsitzende des Stephanuskreises, Prof. Dr. Heribert Hirte: 159481-3x2-teaser296


Dr. Franz Josef Jung:

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion nimmt die Ergebnisse der Erhebung durch Open Doors ernst. Geflüchtete dürfen bei uns nicht das Gefühl haben, den gleichen Repressalien ausgeliefert zu sein, wie in ihren Heimatländern. Wir treten dafür ein, dass die zu uns kommenden Menschen unsere Grundrechte akzeptieren müssen – auch das Grundrecht auf Glauben- und Gewissensfreiheit.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist aktiv geworden und hat Maßnahmen mit auf den Weg gebracht: So werden durch die Änderung bewachungsrechtlicher Vorschriften die Auswahl und Qualität der Sicherheitsunternehmen sowie deren Zusammensetzung verbessert.

Auch die Länder wurden für das Thema sensibilisiert und wurden aufgefordert, künftig die Vorfälle so zu erfassen, dass entsprechende Straftaten jederzeit gesondert beziffert werden können. Das Bundesinnenministerium prüft auf Vorschlag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Einrichtung einer zentralen Kontaktstelle für die Länder, um den Schutz der Betroffenen besser zu koordinieren.

Der Rechtsstaat muss hier seine volle Wirkung zum Schutz der Betroffenen und zur Verfolgung der Täter entfalten können, insbesondere wenn es um die Rechte unseres Grundgesetzes wie die Glauben- und Gewissensfreiheit geht.“


Prof. Dr. Heribert Hirte:

„Es ist unbestritten, dass Minderheiten in deutschen Flüchtlingsunterkünften geschützt werden müssen. Wir sind seit Monaten im Gespräch mit Christen und anderen Minderheiten in deutschen Flüchtlingsunterkünften, mit den Trägern der Unterkünfte, verschiedenen Hilfsorganisationen und Vertretern von Kirchen in Deutschland. Diese Gespräche werden natürlich weitergehen. be2004_38_551

Als Vorsitzender des Stephanuskreises besuche ich in den kommenden Wochen eine Berliner Unterkunft, um mit den Christen dort über ihre Situation zu sprechen. Der Stephanuskreis und die CDU/CSU-Bundestagsfraktion stehen den Opfern von Übergriffen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung. Es ist wichtig, nicht nur über die Leidtragenden zu reden, sondern auch mit ihnen. Dafür ist der Stephanuskreis als Gesprächsforum der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ein guter Rahmen.

In besonderen Härtefällen muss es für die Betroffenen unkompliziert die Möglichkeit geben, in einem separaten Heim unterzukommen. Das gilt für verfolgte Christen ebenso wie für andere religiöse Minderheiten, zum Beispiel Alewiten oder Jesiden, aber auch für Homosexuelle und Frauen. Dazu sollte in einigen Heimen eine bestimmte Anzahl an freien Plätzen vorgehalten werden.

Eine grundsätzlich getrennte Unterbringung nach Konfessionen kann jedoch nicht die Lösung sein in einem Land, das die Religionsfreiheit als einen seiner Grundpfeiler ansieht. Stattdessen muss der Wert dieses Menschenrechts allen, die zu uns kommen, von Anfang an vermittelt werden. Dazu gehört nicht nur die schnelle Ahndung von Problemen zwischen Flüchtlingen aus religiösen Gründen, sondern auch eine gezielte Aufklärung über die Bedeutung von Religionsfreiheit für die Integration in die deutsche Gesellschaft.“
https://charismatismus.wordpress.com/201...en-auf-den-weg/

von esther10 12.05.2016 00:20



Tagespost-Interview bringt der Salesianerpater Markus Graulich kritische Anmerkungen zum Papstschreiben Amoris laetitia vor. Graulich ist ein hochrangiger Kurienmitarbeiter im Bereich des Kirchenrechts.

Amoris laetitia – Barmherzigkeit ausstreuen wie Helikoptergeld
12. Mai 2016 0


Amoris Laetitia - Keine biblische Warnung vor der Sünde, keine Mahnung Christi zur Umkehr

Sündenvergebung ohne Umkehr? Barmherzigkeit ohne Bereitschaft, nach Gottes Geboten zu leben? In einem Tagespost-Interview bringt der Salesianerpater Markus Graulich kritische Anmerkungen zum Papstschreiben Amoris laetitia vor. Graulich ist ein hochrangiger Kurienmitarbeiter im Bereich des Kirchenrechts.

Der Prälat weist darauf hin, welchen Anspruch Papst Franziskus selbst an den Text eines nachsynodalen Schreibens stellt: Der Papst soll als oberster Zeuge des Glaubens der gesamten Kirche sprechen, als Garant der Übereinstimmung der Kirche (…) mit dem Evangelium Christi und der Überlieferung der Kirche. Graulich ergänzt: Im Hinblick auf Lehre und Moral bedarf es der Einheitlichkeit. Denn katholisch ist nach der Definition des Vinzenz von Lérins, was überall, immer und von allen geglaubt wurde.

In der Anlage und in einigen Teilen verstößt das päpstliche Schreiben gegen diese Prinzipien der Katholizität.

Keine biblische Warnung vor der Sünde, keine Mahnung Christi zur Umkehr

Markus Graulich bemängelt, in der Kirche werde die Realität der Sünde nicht beachtet: In der Verkündigung kommt der Begriff ‚Sünde’ kaum noch vor. Alles scheint erlaubt. Die klare Botschaft Jesu, dass zur Annahme des Glaubens die Umkehr und die Bereitschaft gehören, Gottes Gebot zu leben, wird zum großen Teil unter den Tisch fallen gelassen.


Pater Markus Graulich SDB

Auch in dem nachsynodalen Schreiben werden Begriff und Realität der Sünde ausgeblendet. Der Papst hat sich der Forderung der deutschen Sprachgruppe angeschlossen, nicht mehr in normativen und negativ abgrenzenden Wendungen zu sprechen. Unter dieses Verdikt fallen dann auch die Verbote des Dekalogs – etwa: Du sollst nicht ehebrechen! Bei den ‚Liebesfreuden’ von Mann und Frau wird ebenfalls nicht mehr von Defiziten oder gar Sünde gesprochen. Man findet in dem Schreiben zahlreiche Worte von Ermutigung, Wertschätzung und Verständnis für die Schwächen und Fehler der Menschen – aber die Warnung vor der Sünde des Ehebruchs nicht. Und die Mahnung Christi zur Umkehr will man den Christen auch nicht mehr zumuten. Der Papst öffnet Türspalte und konstruiert Schlupflöcher für Menschen in ehebrecherischen Beziehungen. Dagegen fallen die klaren Worte Christi gegen Ehebruch und Wiederverheiratung unter den Tisch: Wer eine Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch (Mt 5,32). Der Papst schärft den Priestern ein, Ehebrecher und Ehebrecherinnen nicht zu verurteilen. Aber das Folgewort Jesu unterschlägt er: Gehe hin und sündige nicht mehr! Der Papst zitiert das Evangelium selektiv.

Jesus sagt, der Ehebruch fängt mit dem begehrlichen Blick an (Mt 5,27). Und: Die Sünden wie Ehebruch und Hurerei kommen aus dem Herzen der Menschen (Mt 5,19). Deshalb sind sie dafür verantwortlich. Franziskus dagegen erklärt die Sünden zu äußeren Verwundungen. Für die Verletzungen von außen aber hat der Mensch keine Verantwortung. Die Priester werden zu Krankenpflegern degradiert. Denn die Aufgabe der Kirche gleicht dem des Feldlazaretts (Nr. 291). In solchen Wendungen und weiten Teilen seines Schreibens bricht der Papst mit der biblischen und kirchlichen Überlieferung.

Nach päpstlichem Neusprech steckt in jeder Unvollkommenheit graduelle Positivität

Christus mahnt seine Jünger im Evangelium, nach der Vollkommenheit des göttlichen Vaters zu streben (vgl. Mt 5,48). Entsprechend lehrt die Kirche seit jeher, dass alle Christen zur Heiligkeit berufen sind.

Der Papst relativiert diesen evangelischen Lebensansatz von Christen und Kirche. Die bisherige moraltheologische Unterscheidung von Sünde und Gutsein wird als Schwarzweiß-Denken desavouiert. An die Stelle tritt das neue Konzept der positiven Gradualität. Das wurde von Kardinal Schönborn entwickelt. Danach ist jede sündige Situation mit positiven Elementen der Wahrheit und Heiligkeit vermischt – mal mehr und mal weniger, eben graduell. Das Leben der Christen bewege sich in moralischen Grautönen. Sünde (schwarz) und Heiligkeit (weiß) werden zu Extrempolen ohne Relevanz für die Christen erklärt. Das nachsynodale Schreiben marginalisiert selbst die sakramentale Ehe zum allzu abstrakten theologischen Ideal. Damit wird sie als Maßstab für den Normalchristen irrelevant.

Schönborns neue Lehre von der moralischen Grauheit passt zu Franziskus’ neuer Barmherzigkeitsmoral. So könnte die Kirche in jeder Sünde die ‚Positivität der Unvollkommenheit’ entdecken. Dazu dient die dialektische Begrifflichkeit, wie sie auch von Erzbischof Bruno Forte gebraucht wird, als Synoden-Sondersekretär Vertrauter des Papstes. Der kuriale Neusprech ebnet den Weg für die neue Positiv-Pastoral – etwa bei vorehelichem Zusammenleben. Und auch in der Zweitehe könnte man nun die Paare ermutigen, in den positiven Dimensionen ihrer Liebe, Verantwortung und zeitweiligen Treue fortzuschreiten. Es entspricht der Logik dieses Ansatzes, dass damit auch die positiven Elemente von Homo-Paaren gewürdigt werden könnten. Das ist zwar noch nicht im Synodenpapier geschehen, aber Kardinal Schönborn lässt das in seiner Diözese schon seit 15 Jahren praktizieren. Vor der weiteren Argumentation, auch im gelegentlichen Fremdgehen eine positive Bestärkung der ehelichen Liebe zu sehen, wird man hoffentlich zurückschrecken.

Ohne Maßstäbe und Regeln verkommt die kirchliche Pastoral zu Willkür

Prälat Graulich kritisierte einige Passagen des päpstlichen Schreibens, da sie zur Aufweichung jeder moralischen Norm genutzt werden können. Insbesondere die Aussagen im Hinblick auf irreguläre Situationen können einer Interpretation Vorschub leisten, die sich von der Lehre der Kirche entfernt. Außerdem würden bei den Ausnahmen weitergehende Konkretisierungen fehlen. Die Pastoral der Priester könnten daher in mitleidigem Verständnis nur von subjektiven Kriterien geleitet werden.

Die neue Lehre der grau-vermischten Gradualität macht die bisherige Unterscheidung von regulären und irregulären Situationen obsolet. Mit der durchgehenden Qualifizierung von ‚sogenannter’ Irregularität will Franziskus offensichtlich den sündigen Zustand der ehebrecherischen Beziehungen verwischen und relativieren.

In diesem Punkt wird der Kontinuitätsbruch besonders deutlich. Franziskus zitiert zunächst Papst Johannes Paul II., dass es bei Gesetzen und Geboten keine Gradualität gebe. Klar, denn bei Abtreibung, Ehebruch, Diebstahl und Lüge gibt es kein ‚mehr Abtreibung’ oder ‚weniger Ehebruch’. Doch Franziskus macht genau das, was logisch und lehrmäßig nicht geht: Er wendet bei der Bewertung ehebrecherischer Beziehungen die Regeln der Gradualität an.

Auch in diesem Fall wird die Veränderung der Doktrin mit einer barmherzigen Pastoral übertüncht. Das Zauberwort heißt hier: pastorale Unterscheidung der sehr unterschiedlichen Situationen. Der Ort der Verwischung ist das Forum internum. Das Gespräch mit dem Priester soll das Mehr oder Weniger des Ehebruchs abwägen.

Der Papst weiß um die schwerwiegende Gefahr falscher Auskünfte und dass die Priester schnell Ausnahmen gewähren können (Nr. 300). Aber genau das fördert er durch sein Schreiben. Seine Weisungen führen zu uneinheitlichen Entscheidungen:

Franziskus erklärt die biblischen und kirchlichen Normen bei irregulären Beziehungen wie Zweitehen für nicht relevant. Aber nach welchen Kriterien soll die pastorale Unterscheidung getroffen werden, wenn der Papst ausdrücklich Regeln, Konkretisierungen und Orientierungen für diesen Unterscheidungsprozess ablehnt?

Im Forum internum sowie im Gewissen sollen klärende Rechtfertigungen und Entscheidungen getroffen werden. Doch ohne Bezug auf biblische und kirchliche Normen bleibt den Priestern nur subjektives Meinen. Auch das Gewissen der Betroffenen verkommt ohne Orientierung an allgemeinen und kirchlichen Normen zur Beliebigkeit der Situationsethik.

In den vielfach unklaren Aussagen zu ‚Forum internum’ und ‚Gewissensentscheidung’ (Nr. 300) können Priester und Betroffene einen Blankoscheck für Selbstexculpationen herauslesen.

Wenn keine Maßstäbe der Anwendung gelten, dann herrscht in der pastoralen Praxis Willkür: der eine Priester so, der andere anders; der eine Bischof hü, in der anderen Ortskirche hott.

Dieser Subjektivismus in der Pastoral stellt die Lehre der Kirche auf den Kopf: Die gültige Lehre der Kirche lautet seit jeher, dass ein Christ bei schwerer Sünde ohne Umkehr den Stand der Gnade verliert. Nun verbreitet Franziskus die Ansicht: Es sei möglich, dass man mitten in einer objektiven Situation der Sünde, die subjektiv nicht oder nicht völlig schuldhaft ist, in der Gnade Gottes zu leben (Nr. 305). Philosophisch ausgedrückt: Es gibt ein gutes Leben im schlechten.

Auch die Logik der rationalen Ethik spricht gegen Franziskus’ Kehrtwende. Denn die folgende Einsicht ist logisch unabweisbar: Innerhalb von irregulären Organisationen – etwa bei Räuberbanden oder der Mafia – erhalten Verhaltensweisen wie Treue, Verschwiegenheit, Zusammenhalt, Verantwortung, Solidarität etc. ein negatives Vorzeichen. Die rationale Regel dazu lautet: Umstände und Konstellationen können die Natur einer positiven Handlung ins Gegenteil verkehren.

Dagegen soll man nach der neuen jesuitischen Franziskus-Regel von der graduellen Positivität aller Handlungen und Haltungen von den bösen Rahmenbedingungen einer Tat absehen können. Anders gesagt: Auch in der mit einem ethischen Minuszeichen bewerteten Tat will Franziskus ein Plus entdecken können – wenn auch nur graduell oder ein klitzekleines. Darüber hinaus vernachlässigt der Papst die Ethiklehre der Kirche seit Augustinus, dass bestimmte Handlungen intrinsisch (also in sich) schlecht sind – etwa Abtreibung oder Ehebruch. Sie können demnach weder durch subjektives Gutmeinen noch durch objektive Umstände in erlaubte Taten verdreht werden.

Der Papst verwässert die kirchliche Lehre

Prälat Graulich verweist auf kirchliches Recht und Tradition zu den Bischofssynoden, die dem Papst bei Bewahrung von Glaube und Sitte sowie der Wahrung der kirchlichen Disziplin hilfreich beistehen.

Die kirchliche Lehre besteht etwa darin, dass Gläubige, die hartnäckig in einer offenkundigen schweren Sünde verharren, vom Empfang der Kommunion ausgeschlossen sind. Zu dieser Gruppe zählen nach Familiaris consortio von Johannes Paul II. die Christen, die bei Gültigkeit einer sakramentalen Ehe im Ehebruch einer Zweitehe leben. Graulich gibt zu bedenken, dass die im päpstliche Schreiben aufgeführten mildernde Umstände die Bedingungen für den Kommunionempfang nicht aufheben könnten.

Doch genau darauf läuft das nachsynodale Schreiben hinaus. Der Papst verwässert und durchlöchert an mehreren Stellen die kirchliche Lehre:

Ehebruch wird von Franziskus nicht mehr wie von Jesus und der Kirche als ‚Ehebruch’ und ‚Sünde’ benannt, sondern zur ‚sogenannten irregulären Situation’ banalisiert.

Bei den zahllosen Unterschieden der konkreten Situationen (Nr. 300) sollen zahllose Türen zu Ausnahmen und Auswegen geöffnet werden für den, der das so haben will.

Die Logik der päpstlichen Relativierungen von Normen und Regeln laufen auf subjektive Selbstrechtfertigungen hinaus, die dann als Gewissensentscheidungen ausgegeben werden.

Die Warnung des Apostels Paulus vor dem unwürdigen Kommunionempfang wird beiseite geschoben. Franziskus ignoriert die ernsthafte Verletzung der Gottesgemeinschaft durch die schwere Sünde. Das Altarsakrament wird bedingungslos als Glaubensstärkung für alle hingestellt.
Der Papst benutzt Äußerungen von Synodenbischöfen, um die Bewahrung von Glaube und Sitte zu konterkarieren und die Wahrung der kirchlichen Disziplin zu untergraben. Er ist kein Zeuge für die Einheitlichkeit des katholischen Glaubens, sondern ein Förderer der Zersplitterung.

Ehebruch und Ehebrecher verstehen, verzeihen, begleiten und eingliedern

Der Kurienprälat wird gefragt: Lässt sich Amoris laetitia so weit auslegen, dass damit die bisher in Deutschland vielfältig geübte Praxis gerechtfertigt würde – etwa im generellen Zuteilen der Kommunion an Gläubige in Zweitehen oder der Segensfeier für Paare im Ehebruch?
Pater Graulich hält solche Segensfeiern, wie sie die Freiburger Handreichungen erlauben, für nicht gedeckt durch das päpstliche Schreiben. In der Tat: Papst Franziskus hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei den unendlichen Differenzierungen der ehelichen und außerehelichen Situationen keine generellen Regelungen anzuwenden seien. Andererseits ist in dieser Auflösung aller Handlungsnormen eine neue Generalregel versteckt: Gegenüber allen geschiedenen Zweitverheirateten und Ehebrechern soll die Kirche verstehen, verzeihen, begleiten und vor allem eingliedern (Nr. 312). Am Ende hinterlässt die Lektüre von Amoris laetitia den Eindruck, dass die Barmherzigkeit eben doch wie Helikoptergeld über alle ausgestreut werde.

Ein weiteres pastorales Zauberwort heißt ‚ Integration’ in die kirchliche Gemeinschaft: Es geht darum, alle einzugliedern in das Leben der Gemeinde (Nr. 296). Selbst ein Ehebrecher, der eine objektive Sünde zur Schau stellt, als sei sie Teil des christlichen Ideals, soll in einfache Aufgaben der Kirchengemeinde eingebunden werden. Die alte Kirche hatte für öffentlich bekannte Sünder Zeichen und Zeiten der Buße auferlegt. Franziskus dagegen will solche pharisäische Sünder mit Integration belohnen. Bei irregulären Situationen der Sünde betont er stets eine differenzierte Unterscheidung für die Betroffenen. Zum sechsten Gebot dagegen scheint er die zentrale Unterscheidung zwischen gebotener ehelichen Treue und Ehebruch für weniger wichtig zu halten.

Franziskus hat Kardinal Schönborn zum offiziellen Vorsteller seines Schreibens gemacht. Der Papst übernahm viele Gedanken von ihm. Daher hat er ihn als großen Theologen geadelt. Insofern darf Schönborn als authentischer Interpret des Papst-Textes angesehen werden. Der Wiener Kardinal hat mit einem gewissen selbstgefälligen Stolz herausgestellt, der Papst habe in seinem Schreiben bestätigt, was er in seiner Diözese schon seit 15 Jahren praktiziere: Die offizielle Zulassung von Zweitverheirateten zum Altarsakrament – bis hin zur Segnung von Paaren in einer Zweitehe, wie ein enger Mitarbeiter Schönborns nachschob. Der 15jährige Ungehorsam des Kardinals gegenüber der Lehre der Kirche sei durch den Papst belohnt worden. Diese Praxis des vorauseilenden (Un-)Gehorsams wolle man in Wien fortschreiben für andere Themenfelder z. B. die Segnung von Homo-Paaren. Diese entwaffnend offenen Vorstellungen des Wiener Theologe Wolfgang Bergmann werden mit einer entlarvenden Deutung des nachsynodalen Papiers begründet: Der Papst habe auf normative Vorgaben verzichtet. Damit habe er seinen Abschied vom Lehramt genommen.

Die Unklarheiten durch widersprüchliche Passagen scheinen Strategie zu sein

Prälat Graulich, Bischof Athanasius Schneider und andere Kirchenmänner bemängeln die Unklarheiten im päpstliche Schreiben sowie die daraus folgende Verwirrung in der kirchlichen Lehre und Disziplin. Auch weltliche Kommentatoren bezeichnen das Dokument als chaotisch oder schwammig .

Bei einer genauen Analyse des einschlägigen achten Kapitels ergibt sich, dass der Eindruck von Unklarheit durch widersprüchliche Aussagen erzeugt wird. Möglicherweise steckt darin zugleich eine Strategie, wie der Text auf unterschiedliche kirchliche Gruppen wirken soll:

Zur Beruhigung der konservativen Bischöfe und glaubenstreuen Katholiken sollen sicherlich Texteinschübe beitragen wie:
Die allgemeinen Normen stellen ein Gut dar, dass man nie vernachlässigen darf. Oder:

Auf die unverkürzte Vollständigkeit der Morallehre der Kirche ist zu achten. Und: Barmherzigkeit darf die Gerechtigkeit und Wahrheit nicht ausschließen. Außerdem beteuert Franziskus seine Treue gegenüber dem Evangelium und dessen Wahrheit. Diese Worte spiegeln Kontinuität in der kirchlichen Lehre vor.

Die Progressiven dürfen solche Sätze getrost überlesen. Sie scheinen auch wohl eher eine Feigenblattfunktion zu haben. Denn in den folgenden Textaussagen spricht der Papst vielfach das Gegenteil aus wie: Barmherzigkeit ist die Fülle der Gerechtigkeit und Wahrheit. Oder: Die Orientierung an klaren Normen und Regeln führe zu einer kalten Schreibtischmoral und unerbittlichen Pastoral. Hinweise auf die kirchlich-moralischen Gesetze bei den sogenannten irregulären Situationen seien wie Felsblöcke, die man auf das Leben der Menschen werfe.

Beichtväter, die sich an die kirchliche Disziplin halten, rückt das Schreiben in die Nähe von Folterknechten. Franziskus selbst schmälert die Anforderungen des Evangeliums, wenn er bei seinen 391 Zitaten nicht Christi Gebote und Verbote zur Ehe, seine Mahnungen zur Umkehr und seine Wehe-Rufe gegen Sünde und verstockte Sünder erwähnt. Der Papst verkürzt Christi biblische Lehre auf Barmherzigkeit. Das dürfte eine Rückprojektion seiner willkürlichen Pastoral auf das Evangelium sein.

Die bisherige kirchliche Lehre wird für irrelevant erklärt

Aus dem Text kann sich jeder aus unterschiedlichen Passagen herauslesen, was er an Interpretationen hineinlesen will. Nach einer quantitativen und qualitativen Textanalyse wird allerdings auch klar, was die authentische Interpretationsabsicht des Papstes ist: Er hat die bisherigen kirchlichen Lehren und moralische Normen zwar nicht ausdrücklich aufgehoben. Aber für die Lebenspraxis der Kirche werden sie als irrelevant erklärt, ja sogar davor gewarnt. Mit dem Abschied von der Unterscheidung zwischen regulär und irregulär (Schönborn) hat der Papst die biblisch-kirchlichen Regeln als Maßstab des pastoralen Handelns abgeschafft. Im Übrigen trifft das Signal der Irrelevanz auch die Kurienmitarbeiter, die sich um die Lehre der Kirche und rechtlichen Regeln kümmern – wie etwa Kardinal Müller oder Prälat Graulich. Der Glaubenspräfekt sieht seine Rolle darin, das Pontifikat von Franziskus theologisch zu strukturieren. Bei dem nachsynodalen Schreiben zeigt sich, dass sich der Papst auf andere große Theologen stützt. Für Kardinal Müller blieb nur die nachträgliche Kommentierung übrig. Netter Versuch, spottete Christian Geyer in der FAZ, das Dokument nur auf die Lesart der Glaubenskongregation festzuklopfen.

Hoffen auf eine Kurskorrektur durch einen späteren Steuermann der Kirche

Amoris laetitia verstößt in Teilen gegen die Aufgabe des Papstes, Garant der Übereinstimmung der Kirche mit dem Evangelium Christi und der Überlieferung der Kirche zu sein – und damit Einheit und Katholizität zu wahren. Dieses Schreiben wird die praktische Spaltung der Kirche vertiefen:

Die Progressiven, Weltoffenen und Opportunisten werden mit Berufung auf den Papst und nach dem Vorbild von Kardinal Schönborn die biblisch-kirchliche Lehre bis zur Unkenntlichkeit verbiegen. Im Bistum Freiburg etwa wird man sich bestärkt fühlen, die Zweitehe von Geschiedenen weiterhin liturgisch abzusegnen. Das Bistum Trier will diese kirchenöffentliche Anerkennung von ehebrecherischen Zweitehen neuerdings einführen.

Auf der Gegenseite werden sich die glaubenstreuen Bischöfe, Priester und Katholiken weltweit an die (wenigen) Stellen im päpstlichen Schreiben halten, in denen die überlieferte kirchliche Lehre zum Ausdruck kommt. Darüber hinaus kann man die umstrittenen Stellen und Fußnoten notdürftig im Sinne einer Hermeneutik der Kontinuität interpretieren, wie das Kardinal Müller kürzlich bei seinem Vortrag in Spanien getan hat. Jedenfalls werden die konservativen Kräfte in Treue zum Evangelium festhalten an der bisherigen kirchlichen Lehre und insbesondere auf die Einhaltung der kirchlichen Sakramentenordnung achten. Die Bestärkung dieser Katholizität sollten sich die glaubenstreuen Kurienkardinäle zur Aufgabe machen. Für sie hat Christus gebetet, dass ihr Glaube nicht wanke. Und sie sollen ihre Brüder im Glauben stärken (vgl. Lk 22,32).

Wenn Franziskus selbst seine widersprüchlichen und umstrittenen Aussagen nicht zurücknimmt, bleibt mit Prof. Spaemann nur zu hoffen, dass ein späterer Steuermann der Kirche die derzeitige Kursabweichung korrigiert.

Text: Hubert Hecker
Bild: MiL/Wikicommons

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von esther10 12.05.2016 00:16



Kardinal Müller koppelt „Amoris laetitia“ an die bisherige Ordnung – „Zu spät“, so der Vatikanist Magister



Kardinal Müller koppelt „Amoris laetitia“ an die bisherige Ordnung – „Zu spät“, so der Vatikanist Magister
11. Mai 2016 0

Kardinal Müller in Oviedo
„Mit einer monumentalen Rede in Spanien stellte der Präfekt der Glaubenskongregation das nachsynodale Schreiben Amoris Laetitia in den Fluß der bisherigen Ordnung der Kirche. Zu spät, weil Franziskus es so geschrieben hat, daß man das Gegenteil davon versteht.“
Der Vatikanist Sandro Magister über einen Vortrag von Kardinal Gerhard Müller am 4. Mai in Oviedo.

Bild: MiL

von esther10 12.05.2016 00:15




Polizei verhaftet Abtreibung Aktivisten in heftigen Zusammenstoß am Vorabend des kanadischen Marsch für das Leben.

OTTAWA, 11. Mai 2016 ( Lifesitenews ) - Dutzende von pro-Abtreibung Aktivisten gestört einen jährlichen Pro-Life - Mahnwache am Mittwochabend am Vorabend des kanadischen Marsch für das Leben, und die Polizei mindestens drei nach einem heftigen Konfrontation verhaftet.



Kampagne Leben Koalition die friedliche Mahnwache an der kanadischen Menschenrechte Denkmal zu Ehren der Millionen ungeborener Kinder durch Abtreibung getötet organisiert, da es im Jahr 1969. Nach einer Pro-Life-Messe in einer Innenstadt von Ottawa Gemeinde legalisiert wurde, gehen Mahnwache Pfleger in einer Prozession zum Denkmal, wo sie singen Lieder preisen und Zeugnisse hören.

Aber wenn die Pro-Life-Mahnwache Bewahrer dieses Jahr ankamen, fanden sie die Abtreibung Aktivisten die Stufen des Denkmals zu besetzen und Zeichen hält die Plattform zu blockieren.

Die Polizei war bereits auf der Hand, aber weigerte sich mit der Begründung, zu intervenieren, dass die pro-Abtreibung Seite ihr Recht auf freie Meinungsäußerung ausübte. Wenn ein Veranstalter festgestellt, dass Kampagne Leben Koalition eine Genehmigung für die Nutzung des Raumes erhalten hatte, sagte ein Offizier sie mit der Stadt wurden überprüft. Dennoch blieb die Abtreibung Kontingent an Ort und Stelle durch die gesamte Veranstaltung.


Neben der Bühne zu blockieren, verwendet die Demonstranten verschiedene Manöver die Mahnwache zu stören, einschließlich Schreien, Singen und sogar die Mikrofone trennen.

Die Festnahmen erfolgten nach mehreren Demonstranten ein Polizist aus Entfernen eines Mitglieds ihrer Gruppe zu stoppen versucht. Der Grund, warum der Offizier interveniert, ist unklar.

Als er sie weg nahm, versuchte ein anderer Demonstrant sie weg zu ziehen, und dann schließlich eine andere trat. Da der Handgemenge folgte, eine Reihe von Menschen von der Bühne und auf in der Nähe Gras und Barrikaden fiel.

Es dauerte mehrere Minuten für die Polizei sie zu bezwingen, und an einem Punkt, drei andere Demonstranten in einem Versuch, konvergierte eine der pro-Abtreibung Mädchen von der Polizei weg zu ziehen. Die Polizei reagierte mit Pfeffer sie sprühen. Mit einiger Mühe, sie schließlich mindestens drei von ihnen verhaftet.

Kampagne Leben Koalition Jugendkoordinator Christina Alaimo sagte Lifesitenews, dass trotz des Protestes, die Mahnwache "wunderbar" war, und sie haben in den kommenden Jahren jede Absicht des Vorgehens als normal.

"Wir hatten eine wunderbare Nachtwache, und wir hatten einige Personen, die kamen, die mit uns und unsere Botschaft des Lebens und der Hoffnung und des Glaubens und sie versuchten, nicht einverstanden sind auf verschiedene Weise unsere Botschaft zu schließen, indem schreien und zu schreien und auf die Bühne zu blockieren," sie sagte.

"Es wird unsere Veranstaltung nur so sehr beeinflussen, wie wir mehr bereit sind, und wir haben eine bessere Strategien, so dass es weniger störend ist. Aber wir werden auch weiterhin wie gewohnt und es ist ein Geschäft wie üblich, wie es ist, die Wahrheit zu teilen. "

Vater Jim Zettel, der an der Mahnwache trotz der Buhrufe von Demonstranten sprach, sagte, dass er Lifesitenews "sehr viel Hoffnung", während auf der Bühne zu spüren.

"Ich dachte, sie sind hier und sie hören. Sie hören auf eine Nachricht, dass sie möglicherweise nicht gehört haben, "sagte Zettel. "Hier sind sie eine echte authentische Botschaft von Männern und Frauen erhalten, die wirklich das Leben lieben."

Schwester Teresa Catherine, eine katholische Ordensschwester, die Teil der Maria Königin der Gemeinschaft ist, sagte, dass sie Lifesitenews diejenigen, die waren störend und Protest gegen die Wache zu wissen ", dass sie geliebt werden, auch dort, wo sie sich auf.", Wollte

"Gott ist gnädig", sagte Zettel. "Egal, wie gebrochen, wie ängstlich, wie viel Angst, wie sündig Sie auch sein mag, es gibt immer Gnade."

Schwester Teresa Catherine hallte Zettel die Botschaft der Barmherzigkeit.

"Sie stehen dort wegen Wunden, wegen ... Entscheidungen und Entscheidungen, die sie zu diesem Punkt gebracht haben", sagte sie. Schwester Teresa Catherine sagte, dass sie betet die pro-Abtreibung Demonstranten durch Gespräche mit Pro-Life-Aktivisten ", dass Gott zu berühren, wäre in der Lage".

"Ich bin für Umkehr der Herzen zu beten", sagte sie.






https://www.lifesitenews.com/news/watch-...eve-of-canadian

https://www.lifesitenews.com/news/thousa...l-march-for-lif
http://www.marchforlife.ca/


von esther10 12.05.2016 00:11


EXKLUSIV: "Ein Bruch mit der Lehrtradition" – Robert Spaemann über Amoris Laetitia


ROM/STUTTGART , 28 April, 2016 / 9:05 AM (CNA Deutsch).-

Der heilige Johannes Paul II. schätzte ihn als Berater, Benedikt XVI. schätzt ihn als Freund, und er gilt als der wichtigste katholische deutsche Philosoph der letzten Jahrzehnte: Robert Spaemann. Im exklusiven Interview mit CNA Deutsch äußert der emeritierte Philosophie-Professor eine deutlich kritische Lesart von Amoris Laetitia, dem fast 300 Seiten umfassenden nachsynodalen Schreiben von Papst Franziskus, das am 8. April vorgestellt wurde.

Professor Spaemann, Sie haben die Pontifikate von Johannes Paul II. und Benedikt XVI mit Ihrer Philosophie begleitet. Viele Gläubige diskutieren nun, wie Amoris Laetitia von Papst Franziskus in Kontinuität mit der Lehre der Kirche und dieser Päpste zu lesen ist. Wie sehen Sie das?

Zum größten Teil ist das möglich, wenngleich die Richtung Folgerungen zulässt, die mit der Lehre der Kirche nicht kompatibel gemacht werden können. Der Artikel 305 zusammen mit der Anmerkung 351 allerdings, in dem festgestellt wird, dass Gläubige "mitten in einer objektiven Situation der Sünde", "auf Grund mildernder Faktoren" zu den Sakramenten zugelassen werden können, widerspricht direkt dem Artikel 84 des Schreibens Familiaris Consortio von Johannes Paul II.

Worum ging es Papst Johannes Paul II. denn?

Johannes Paul II. erklärt die menschliche Sexualität als "Realsymbol für die Hingabe der ganzen Person" und zwar "ohne jede zeitliche oder sonstige Begrenzung". Er formuliert daher in Artikel 84 ganz klar, dass wiederverheiratete Geschiedene auf Sexualität verzichten müssen, wenn sie zur Kommunion gehen wollen. Eine Änderung in der Praxis der Sakramentenspendung wäre daher keine "Weiterentwicklung von Familiaris Consortio", wie dies Kardinal Kasper meint, sondern ein Bruch mit ihrer wesentlichen anthropologischen und theologischen Lehre über die menschliche Ehe und Sexualität. Die Kirche hat keine Vollmacht, ohne vorherige Umkehr, ungeordnete sexuelle Beziehungen durch die Spendung von Sakramenten positiv zu sanktionieren und damit der Barmherzigkeit Gottes vorzugreifen. Ganz gleich wie diese Situationen menschlich und moralisch zu beurteilen sind. Die Tür ist hier — wie beim Frauenpriestertum — verschlossen.

Könnte man nicht einwenden, dass die von Ihnen genannten anthropologischen und theologischen Überlegungen zwar richtig sind, Gottes Barmherzigkeit aber nicht an solche Grenzen gebunden ist, sondern an die konkrete Situation jedes einzelnen Menschen anknüpft?

Die Barmherzigkeit Gottes betrifft den Kern des christlichen Glaubens an die Menschwerdung und Erlösung. Natürlich hat Gott jeden einzelnen Menschen in seiner konkreten Situation im Blick. Er kennt ihn besser, als dieser sich selber kennt. Das christliche Leben ist aber nicht eine pädagogische Veranstaltung, bei der man sich auf die Ehe als einem Ideal zubewegt, wie das Amoris Laetitia an vielen Stellen nahezulegen scheint. Der ganze Bereich der Beziehungen, insbesondere der Sexualität betrifft die Würde des Menschen, seine Personalität und Freiheit. Er hat etwas mit dem Leib als einem "Tempel Gottes" zu tun (1 Kor 6,19). Jede Verletzung dieses Bereichs, mag sie noch so oft vorkommen, ist daher auch eine Verletzung der Beziehung zu Gott, zu der die Christen sich berufen wissen, eine Sünde gegen seine Heiligkeit, und bedarf immer wieder der Reinigung und Umkehr.

Gottes Barmherzigkeit besteht gerade darin, diese Umkehr immer neu zu ermöglichen. Natürlich ist sie nicht an bestimmte Grenzen gebunden, aber die Kirche ihrerseits ist der Verkündigung der Umkehr verpflichtet und hat nicht die Vollmacht durch die Spendung von Sakramenten bestehende Grenzen zu überschreiten und der Barmherzigkeit Gottes Gewalt anzutun. Das wäre vermessen. Klerikern, die sich an die bestehende Ordnung halten, verurteilen deshalb niemanden, sondern berücksichtigen und verkünden diese Grenze zur Heiligkeit Gottes. Eine heilsame Verkündigung. Ihnen zu unterstellen, sie würden "sich hinter der Lehre der Kirche verstecken" und "sich auf den Stuhl des Moses setzen", um "Felsblöcke … auf das Leben von Menschen" zu werfen (Artikel 305) will ich nicht weiter kommentieren. Es sei nur angemerkt, dass hier missverständlich auf die entsprechende Stelle im Evangelium angespielt wird. Jesus sagt zwar, dass die Pharisäer und Schriftgelehrten auf dem Stuhl des Moses sitzen, betont aber ausdrücklich, dass sich die Jünger an das halten sollen, was sie sagen. Sie sollen nur nicht so leben wie sie (Matt 23,2).

Papst Franziskus hat freilich betont, dass man sich nicht auf einzelne Sätze seines Lehrschreibens fokussieren soll, sondern das Ganze im Auge behält.

Die Konzentration auf die genannten Textstellen ist in meinen Augen völlig berechtigt. Man kann bei einem päpstlichen Lehrschreiben nicht erwarten, dass sich die Menschen an einem schönen Text erfreuen und über entscheidende Sätze, die die Lehre der Kirche verändern, hinwegsehen. Es gibt hier tatsächlich nur eine klare Ja-Nein-Entscheidung. Kommunion geben oder nicht geben, dazwischen gibt es kein Mittleres.

Der Heilige Vater unterstreicht in seinem Schreiben wiederholt, dass niemand auf ewig verurteilt werden darf.

Es fällt mir schwer zu verstehen, was er damit meint. Dass die Kirche niemanden persönlich verurteilen darf, schon gar nicht ewig, was sie ja Gott sei Dank auch gar nicht kann, ist ja klar. Wenn es aber um sexuelle Verhältnisse geht, die objektiv der christlichen Lebensordnung widersprechen, so würde ich gerne vom Papst wissen, nach welcher Zeit und unter welchen Umständen sich eine objektiv sündhafte, in eine gottgefällige Verhaltensweise verwandelt.

Handelt es sich hier also tatsächlich aus Ihrer Sicht um einen Bruch mit der kirchlichen Lehrtradition?

Dass es sich um einen Bruch handelt ergibt sich zweifellos für jeden denkenden Menschen, der die entsprechenden Texte kennt.

Unabhängig davon, ob man nun zustimmt: Stellt sich die Frage, wie es dazu gekommen ist.

Dass Franziskus seinem Vorgänger Johannes Paul II. mit kritischer Distanz gegenübersteht, zeichnete sich schon ab, als er ihn zusammen mit Johannes XXIII. heiliggesprochen hat, für den er eigens das, für Heiligsprechungen erforderliche, zweite Wunder fallen ließ. Dies wurde von vielen zurecht als manipulativ empfunden. Es hatte den Anschein, als wollte der Papst die Bedeutung von Johannes Paul II. relativieren.

Das eigentliche Problem aber ist eine seit vielen Jahren, schon bei den Jesuiten im 17. Jahrhundert zu findende, einflussreiche Strömung in der Moraltheologie, die eine reine Situationsethik vertritt. Die vom Papst in Amoris Laetitia angeführten Zitate von Thomas von Aquin scheinen diese Richtung zu stützen. Hier wird aber übersehen, dass Thomas objektiv sündhafte Handlungen kennt, für die es keine situativen Ausnahmen gibt. Zu ihnen gehören auch alle sexuell ungeordneten Verhaltensweisen. Wie zuvor schon Karl Rahner in den 1950-iger Jahren in einem Aufsatz, der alle wesentlichen, noch heute gültigen Argumente enthält, hat Johannes Paul II. die Situationsethik abgelehnt und in seiner Enzyklika Veritatis Splendor verurteilt. Auch mit diesem Lehrschreiben bricht Amoris Laetitia. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass es Johannes Paul II. war, der sein Pontifikat unter das Thema der göttlichen Barmherzigkeit gestellt hat, ihr seine zweite Enzyklika widmete, in Krakau das Tagebuch der Schwester Faustyna entdeckte und sie später heiligsprach. Er ist ihr authentischer Interpret.

Welche Folgen sehen Sie für die Kirche?

Die Folgen sind jetzt schon abzusehen: Verunsicherung und Verwirrung von den Bischofskonferenzen bis zum kleinen Pfarrer im Urwald. Vor wenigen Tagen drückte mir gegenüber ein Priester aus dem Kongo seine Ratlosigkeit angesichts dieses Lehrschreibens und des Fehlens klarer Vorgaben aus. Nach den entsprechenden Textstellen von Amoris Laetitia können bei nicht weiter definierten "mildernden Umständen" nicht nur die Wiederverheiratet Geschiedenen, sondern alle, die in irgendeiner "irregulären Situation" leben, ohne das Bemühen ihre sexuellen Verhaltensweisen hinter sich zu lassen, das heißt ohne Beichte und Umkehr, zur Beichte andrer Sünden und zur Kommunion zugelassen werden. Jeder Priester, der sich an die bisher geltende Sakramentenordnung hält, kann von Gläubigen gemobbt und von seinem Bischof unter Druck gesetzt werden. Rom kann nun die Vorgabe machen, dass nur noch "barmherzige" Bischöfe ernannt werden, die bereit sind, die bestehende Ordnung aufzuweichen. Das Chaos wurde mit einem Federstrich zum Prinzip erhoben. Der Papst hätte wissen müssen, dass er mit einem solchen Schritt die Kirche spaltet und in Richtung eines Schismas führt. Ein Schisma, das nicht an der Peripherie sondern im Herzen der Kirche angesiedelt wäre. Gott möge das verhüten.

Eines scheint mir jedoch sicher: Das Anliegen dieses Pontifikats, dass die Kirche ihre Selbstbezogenheit überwinden soll, um freien Herzens auf die Menschen zugehen zu können, ist durch dieses Lehrschreiben auf unabsehbare Zeit zunichte gemacht worden. Ein Säkularisierungsschub und ein weiterer Rückgang der Priesterzahlen in weiten Teilen der Welt sind auch zu erwarten. Es ist ja schon seit längerem zu beobachten, dass Bischöfe und Diözesen mit eindeutiger Haltung in Sachen Glaube und Moral den größten Priesternachwuchs haben. Man wird an die Worte des heiligen Paulus im Korintherbrief erinnert "wenn die Trompete keinen deutlichen Klang gibt, wer wird dann zu den Waffen (des Heiligen Geistes) greifen?" (1 Kor. 14,8).

Wie soll es Ihrer Meinung nach weitergehen?

Jeder einzelne Kardinal, aber auch jeder Bischof und Priester ist aufgefordert, in seinem Zuständigkeitsbereich die katholische Sakramentenordnung aufrecht zu erhalten und sich öffentlich zu ihr zu bekennen. Falls der Papst nicht dazu breit ist, Korrekturen vorzunehmen, bleibt es einem späteren Pontifikat vorbehalten, die Dinge offiziell wieder ins Lot zu bringen.

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