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von esther10 11.12.2015 00:05




Mittwoch, 9. Dezember 2015

Bereits in Vorbereitung: die nächste Synode

Sandro Magister bereitet uns heute bei www.chiesa mehr oder weniger schonend darauf vor, daß es mit der letzten Oktober-Synode und dem - vorwiegend medialen - "Affenzirkus" (vat. O-Ton,-gestern passend untermalt mit dem Foto eines Affen in Großprojektion auf der Bernini-Fassade des Petersdomes, jede Zeit hat eben ihren kulturellen Ausdruck) drumherum noch nicht zu Ende ist.
Hier geht´s zum Original: klicken

"DIE NÄCHSTE SYNODE IST SCHON IN ARBEIT: ÜBER VERHEIRATETE PRIESTER"

"Mitte Februar wird Papst Franziskus nach Chiapas reisen, wo Hunderte von Diakonen mit ihren Frauen darauf drängen, als Priester geweiht zu werden. Auch im Amazonasgebiet scheint der Wendepunkt nahe. Das stand alles schon in der Agenda von Kardinal Martini.



Während des Wartens auf die Entscheidung von Papst Franziskus zur Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen, über die zwei Synoden diskutierten und sich zerstritten, gibt es bereits einen Ausblick auf das Thema der nächsten Synodensitzung: verheiratete Priester.

Die Wahl des Themas obliegt dem Papst, wie bei den letzten Synoden so auch bei der nächsten - unabhängig davon, was der 14-köpfige Rat aus Bischöfen und Kardinälen, der die Übergangszeit zwischen 2 Synoden überbrücken soll, vorschlägt.

Daß verheiratete Priester das nächste Thema der Synodendiskussion sein werden, kann man aus verschiedenen Hinweisen entnehmen.

Der erste Hinweis ist der offensichtliche Plan des Papstes, die 1999 von Kardinal Carlo M.Martini in einem erinnerungswürdigen Statement bei der damaligen Synode diktierte Agenda zu implementieren.
http://beiboot-petri.blogspot.de/

Weiterlesen »
http://beiboot-petri.blogspot.de/2015/12...chste.html#more



von esther10 11.12.2015 00:00

Synode Abschlussbericht Pits Gewissen vs. Canon (1236)
KOMMENTAR: Unter Berufung auf die privaten Urteil eines wiederverheirateten Geschiedenen zur Invaliden in seinem eigenen Fall zu etablieren kann kein verlässlicher Regel für den Empfang der Kommunion werden. Dritte aus vier Teilen.

von E. CHRISTIAN BRUGGER 2015.12.10 Kommentare (2)
Wikimedia Commons


Kardinal Walter Kasper behauptet, dass Franziskus sagte ihm, dass 50% der Ehen heute sind ungültig.
- Wikimedia Commons

Bei der Betrachtung der Sorge, dass der Abschlussbericht der Synode der "Weg der Begleitung" für geschiedene-wiederverheirateten Katholiken Kirche Lehre und Praxis schwer verletzt, könnte man antworten, daß keine Norm, die widerspricht, da dieser oft gesagt Verboten alle davon aus, die Gültigkeit der ersten Ehe , aber die Freiheit unter dem neuen "Weg" gewährt ist in einer wiederverheirateten Geschiedenen Urteil, das seine oder ihre erste Ehe nicht gültig war geerdet.

Um dies hat die Kirche traditionell antwortete: Die Frage der Nichtigkeit muss objektiv im gelöst werden externe Forum, das heißt in einem öffentlichen Weg, wo alle Tatsachen Nichtigkeits können gebührend berücksichtigt werden. Unter Berufung auf die privaten Urteil eines wiederverheirateten Geschiedenen zur Invaliden in seinem eigenen Fall zu etablieren kann kein verlässlicher Regel sein. Als Kardinal Joseph Ratzinger wiederholt im Jahr 1998, nemo iudex in propria causa ("Niemand ist Richter in eigener Sache"). Der damalige Präfekt der Kongregation der Glaubenslehre fort:

"Wenn geschiedene-und-wieder geheiratet Mitglieder der Gläubigen glauben, dass ihr vor der Ehe war ungültig, werden sie dadurch verpflichtet, der zuständigen Ehe Gerichtshof anrufen, so dass die Frage wird objektiv und unter allen verfügbaren rechtlichen Möglichkeiten untersucht werden."
Die Verfahrensnormen durch das kanonische Recht für die Festlegung Invalidität vorgeschrieben sind für die Wahrung der Einheit der Kirche und die Objektivität der Bewertung notwendig. Im Jahr 1995, in seinem jährlichen "Ansprache an die Römische Rota," Johannes Paul II ausdrücklich vor dem Versuch, Fragen der Nichtigkeit im internen Forum zu beheben, warnte:

Einigende und in mancher Hinsicht unersetzlich Element für die Einheit - "Wer in der Lage wäre im Widerspruch zur authentischen Lehramt der Kirche und den kanonischen Gesetzgebung selbst anmaßen, die Rechtsvorschriften über die Meldung des Ehenichtigkeitstreten wäre somit stellte sich draußen, und in der Tat die Kirche. Daher sollte darauf geachtet werden, Antworten und Lösungen zu vermeiden "in foro interno", wie es war, auf Situationen, die vielleicht schwierig sind, aber nur unter Beachtung der kanonischen Normen in Kraft behandelt und gelöst werden können. "

Dieses Erfordernis einer objektiven rechtlichen Beurteilung entspricht der Vermutung der Gültigkeit der Ehe im kanonischen Recht erwähnt (Canon 1060, Canon 1085 § 2). Kirchenrecht setzt voraus, dass Katholiken, die nach der richtigen Form in der Kirche heiraten, sind rechtsgültig verheiratet. Diese Vermutung wird in einem häufiger Vermutung für die ordnungsgemäße Anordnung der erforderlichen Masse jeder politischen Gemeinschaft. Wir gehen davon aus, dass Erwachsene, die wichtigsten Aktionen ausführen, was sie tun werden, bedeuten, es zu tun und sind in der Lage, es zu tun. Mit anderen Worten, nehmen wir ihre Handlungen gelten. Diese Vermutung kann angesichts der überzeugende Beweise belegt überschrieben werden. Und so katholischen Geschiedenen, die glauben, dass ihre ersten Ehen für ungültig kann die Kirche einzuladen, um die Beweise zu untersuchen sind, um zu sehen, ob der Glaube ist gut geerdet. Sie selbst aber nicht, in der Regel in der Lage, dieses Ziel zu Ermittlungen zu führen.

Denken Sie an die Verwirrung, die sich ergeben würden, wenn eine Gemeinschaft angenommen, dass die gesellschaftlich bedeutsame Handlungen ihrer Mitglieder waren ungültig. Was wären die Folgen für die Verträge, Vollmachten, die wesentlichen Versprechungen usw. sein?


"Fünfzig Prozent aller Ehen sind ungültig"

Während eines Interviews mit Commonweal Magazin im Jahr 2014, behauptet Kardinal Walter Kasper, dass er Franziskus, der ihm gesagt hatte, dass seit der Zuschreibung an gesprochen hatte "er [der Papst] glaubt, dass 50% der Ehen [heute] sind nicht gültig." Franziskus hat nie, meines Wissens, etabliert, wollen wir bezeichnen dies vielmehr als Kardinal Kasper Glauben. Und lassen Sie uns zu interpretieren es als großzügig wie möglich. Anstatt zu sagen, die Hälfte aller natürlichen Ehen - dh aller Ehen auf Erden - ungültig sind, lassen Sie uns sagen, dass die Hälfte aller vermeintlich sakramentalen Ehen sind ungültig. Ist das plausibel? Aus Gründen der Argumentation, sagen wir, sie ist. Was nun?

Nun, bevor sie Maßnahmen, würde die katholische Kirche muss zugeben, dass es schlecht versagt das christliche Volk, und so konnte Jesus, in der letzten halben Jahrhundert; nicht nur nicht am Ehevorbereitung - aber sicher, dass - sondern auch an die Katechese für die Jugend, Bildung und Ausbildung für junge Erwachsene und eine angemessene Unterstützung für Ehepaare fehlgeschlagen; dass es gescheitert an seinen pädagogischen Aufgaben in katholischen Schulen und Hochschulen und Universitäten; und auch bei Seminarausbildung versagt, da die Priester waren unempfindlich gegen die Tatsache, dass die Hälfte von denen, deren Ehen sie erlebt sollte nie in der Kirche geheiratet. Darüber hinaus würden die christlichen Eltern muss zugeben, sie scheiterten, ihre Kinder zu erziehen, um so bereit und fähig, ihre persönliche Berufung zu folgen, um zu sein. Wir würden uns auch zu der Annahme, dass die meisten dieser Halb - sagen viele Millionen getaufte Christen -, die dachten, sie heiraten waren nicht in der Tat zu heiraten; Invalidität passiert, wie es war, ohne ihr zu wissen, was in der Tat seltsam, ausgegangen.

Aber vorausgesetzt, alle diese Dinge können wir uns fragen: Nun, da wir wissen, den traurigen Stand der Dinge, ist die richtige Antwort auf den "Weg der Begleitung und Unterscheidungsvermögen" vorstellen? Offensichtlich nicht.

Warum? Denn, so Kardinal Kasper Glauben, noch die Hälfte der Ehen gültig wäre; und so, eine erhebliche Anzahl von wiederverheirateten Geschiedenen, die den "Weg der Begleitung und Unterscheidungsvermögen" mit einem Priester trat wäre in der Tat heiraten. Und wenn sie verheiratet sind, kann nichts anderes als den Tod von einem der ursprünglichen Ehegatten des Ehebandes zu beenden. Dies ist, was wir meinen, wenn wir sagen, dass ein voll christliche Ehe ist absolut unauflösliche: nicht nur, dass Menschen sollten nicht in eine zweite Ehe eingehen, sondern dass sie nicht können. Eine zweite Ehe ist nicht möglich.

Wie kann ein Priester im internen Forum - dh ohne öffentliche Prüfung aller gebotenen Beweisnichtigkeits - weiß mit moralischer Gewißheit, die Ehen und nicht gültig sind? In den meisten Fällen kann er nicht. Darüber hinaus, da die Ehe ist unbedingt und öffentlich eine Gemeinschaft von zwei-in-one-Fleisch, wie kann ein Gespräch im internen Forum - deren Inhalt unbedingt ausschließt öffentlichen Prüfung und Offenlegung - mit nur einer der Ehegatten immer ausreichend für Rendering sein Eine Entscheidung über die Ehe?

Also selbst wenn wir die 50% Anzahl der Kardinal Kasper Weltanschauung, gewissenhafte Priester noch muss davon ausgehen, dass die ursprünglichen Ehen der wiederverheirateten Geschiedenen, deren ursprüngliche Ehen waren in der Kirche vollendet und noch nicht gefunden, gewesen null haben, gelten; und deshalb davon aus, dass der Geschlechtsverkehr mit aktuellen Partner ist ehebrecherische.

Erleichterung eines unwissenden Gewissen?

Aber dann konnte er (der Priester) wiederverheirateten Geschiedenen, um zu dem Schluss, dass sie nicht moralisch für ihre ehebrecherische Handlungen verantwortlich gekommen zu unterstützen? Die Synode Abschlussbericht, in § 85, impliziert, dass dies akzeptabel sein.

Absatz 2 beginnt mit richtig zu behaupten, dass unterschiedlichen Bedingungen kann verringern oder zu löschen eine Person, subjektive Schuld für seine Handlungen; und es geht weiter, um den Päpstlichen Rat für die Interpretation von Gesetzestexten als Bekräftigung, wieder richtig zu verweisen, dass, selbst wenn eine Person wählt etwas objektiv falsch, wir sollten nicht zu schließen, dass die Person zu sündigen, und fügte hinzu, dass es manchmal sehr schwer für die Menschen zu handeln anders als sie es tun. Der Abschlussbericht geht dann zu dem Schluss:

Während daher die Gewährleistung eines allgemeinen Norm, ist es notwendig, zu erkennen, dass die Verantwortung für spezifische Maßnahmen oder Entscheidungen ist nicht das gleiche in allen Fällen. Unter Berücksichtigung der mit Recht gebildet Gewissen der Person muss pastorale Unterscheidung auf das Gewicht dieser Situationen zu nehmen. Auch die Folgen von Aktionen durchgeführt sind nicht notwendigerweise in allen Fällen gleich.

Der Text wird zwischen die Anerkennung der allgemeinen Norm (das Ehebruch falsch ist) und in Anerkennung der Grad der subjektiven Schuld der Büßer für die Verletzung dieser Norm. Es impliziert, dass subjektive Schuld zu berücksichtigen, wenn ein Priester ist zu unterscheiden, ob die Rückkehr eines Geschiedenen zu den Sakramenten zu erleichtern.

Aber kein Grad der subjektiven Unschuld, einschließlich voll unüberwindliche Unwissenheit, die Wahrheit zu ändern, dass Ehebruch ist zutiefst falsch und dass es schädlich und selbstzerstörerisch zu den Menschen, die sie zu tun und Menschen um sie herum, auch subjektive Schuld anzulasten ist. Ein guter Priester, wie ein guter Vater unterstützt seine Kinder zu vermeiden, was ist schädlich für sie.

So ein Priester konnte nicht richtig unterstützen wiederverheirateten Geschiedenen, die zweifelhaft im Gewissen über ihre zweite Gewerkschaften - und nur Menschen, die einige Zweifel in die "Art und Weise der Begleitung und Unterscheidungsvermögen" eingeben müssen - zu glauben, dass ihre sexuelle Aktivität mit ihren aktuellen Partner ist nicht schwer sündhaft. Er konnte dies nur tun, indem sie diese an einen oder mehrere der folgenden fehlerhaften Sätze glauben: 1), die christliche Ehe vollzogen ist nicht immer unauflöslich; 2), dass sexuelle Handlungen mit einem anderen als seinem wahren Ehepartner ist nicht immer ehebrecherische; 3), dass ehebrecherische Verhalten ist nicht immer falsch; oder 4), dass, weil sie etwas, die für voll Freiwilligkeit fehlt, ihren ehebrecherischen Verhaltens konnte immer nur venially sündigen können.
Wenn er bei der Unterstützung der sie zu dem Schluss eines dieser Dinge gelungen, hätte er wissentlich verschwören in ihrer Bildung einer fehlerhaften Gewissen, das ein guter Pfarrer nie tun würde.

E. Christian Brugger, dem Senior Fellow in der Ethik und Direktor des Programms der Stipendiaten
an der Kultur des Lebens-Stiftung in Washington, hält das

Stafford Lehrstuhl für Moraltheologie an St. Johannes Vianney Theological Seminary in Denver.
Teile eins und zwei dieser Reihe finden sich hier und hier.

Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/syn.../#ixzz3u0fdj4Po



von esther10 10.12.2015 21:57

Aus: Christ & Welt Ausgabe 50/2015


Liebe kann nicht Sünde sein, glauben die meisten Katholiken. Zusammenleben ohne Trauschein, zweite Ehe, homosexuelle Lebensgemeinschaften, das geht für sie in Ordnung. Der Passauer Bischof Stefan Oster nimmt das nicht hin. Wer Gott begegnet, liebt anders, sagt er. Sexualität gehöre in die Ehe. Stefan Vesper, Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, wünscht sich dagegen Reformen. Ein Streitgespräch moderiert VON CHRISTIANE FLORIN

Foto: Daniel Fischer/STOCK4press
Im Mai kritisierte der Passauer Bischof Stefan Oster via Facebook eine Erklärung des Zentralkomitees der Katholiken (ZdK) zur Familiensynode. Wo, wenn nicht in Christ&Welt, sollten die beiden Positionen direkt aufeinandertreffen? Wir regten also ein Gespräch zwischen Stefan Oster und dem Generalsekretär des ZdK, Stefan Vesper, an. Beide sagen schnell zu, dann kommen andere Termine dazwischen. Schließlich gelingt das Treffen am 2. Dezember doch noch.

Die Diskutanten begrüßen sich im Passauer Bischofshaus mit freundlicher Distanz.
Für Stefan Oster ist es ein Heimspiel,

das ZdK sitzt, wie die Redaktion von Christ&Welt, in Bonn. Zum Gespräch bittet der Bischof ins neue Fernsehstudio. Der Gottesmann ist Profi.

Oster war früher Journalist. Eine solche Berufung legt man mit der Priester- und Bischofsweihe nicht ab. Bevor die Aufnahmegeräte laufen, erzählen die beiden von klösterlichen Bieren und dem gemeinsamen Namenstag. Harmonisch-katholisch. Doch später wird schnell klar, wo die Harmonie endet: beim Reizthema Homosexualität und bei der Frage der Unauflöslichkeit der Ehe. Stefan Oster eilt der Ruf voraus, ein Hardliner zu sein, nett im Umgang, unnachgiebig in der Sache. Tatsächlich wirft Stefan Vesper an einer Stelle des Gesprächs das Wort »hartherzig« in die Debatte. Er sei nicht hart, er sei nur konsequent, gibt der Bischof immer wieder zu verstehen. Er argumentiert, er wirbt für die Lehre, er weist auf Widersprüche in der liberalen Position hin.

Als Stefan Oster über Homosexualität und Wissenschaft spricht, schrillen die Alarmglocken der Medienprofis im Raum. Wird er das später in der schriftlichen Fassung des Gesprächs so stehen lassen? Ist ihm klar, wie das, was er sagt, auf Schwule wirkt? Er autorisiert die Passage.

Christ&Welt: Warum spricht die Kirche so viel über Sex und Jesus so wenig?

Stefan Oster: Wir werden so oft danach gefragt. Wir versuchen, Antworten zu geben, so gut wir können. Aber wir können es nicht immer gut.

C&W: Als Augustinus über die Verbindung von Sexualität und Ehe geschrieben hat, gab es noch keine Journalisten, die danach fragten. Da muss noch ein anderer Grund sein.

Oster: Ja, es gibt einen anderen Grund. Beim Reich Gottes geht es um Beziehung, um möglichst heile Beziehungen. Menschen sollen mit Gottes Hilfe lernen, in heilen Beziehungen zu leben. Sexualität gehört dazu, ist eine der tiefsten Formen, um liebende Hingabe ganzheitlich auszudrücken. Wir alle wissen aber auch, dass wir damit auch viel kaputt machen können, zum Beispiel, dass es manchmal nur um Befriedigung am anderen geht. Das Thema Sexualität gehört also in den Kern unseres Menschenbildes, insofern als wir fragen: Wie gelingt Liebe?

C&W: Im Frühjahr hat das Zentralkomitee der Katholiken, die Vertretung der Laien, eine Erklärung veröffentlicht zu den Themen Ehe, Familie und Sexualmoral. Sie haben den Inhalt auf Facebook scharf kritisiert. Was war an den Forderungen nicht heilsförderlich?

Oster: Für mich stellt sich die grundsätzliche Frage: Kann die Kirche Formen des Zusammenlebens segnen, die eine sexuelle Beziehung einschließen, aber eben keine Ehe sind? Sexualität hat ihren genuinen Ort in der Ehe zwischen Mann und Frau. Bisher sagt die Lehre nicht, dass Sexualität außerhalb der Ehe gut ist. Benedicere, segnen, bedeutet aber gutheißen. Findet das im Rahmen einer liturgischen Feier statt, wird es ausdrücklich gewürdigt. Das wäre eine Umkehrung der Lehre in diesem Punkt. Was bisher verneint wurde, würde nun bejaht.

C&W: Heißt das ZdK Sex außerhalb der Ehe gut, Herr Vesper?


Stefan Vesper, Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken,

: Nein, das ist doch gar nicht unsere Aufgabe. Wir haben als Vertreter der Laien ein Papier erarbeitet, um auf die Bischofssynode vorzubereiten. Ich bin dankbar dafür, dass der Bischof reagiert hat, habe mich aber darüber geärgert, dass er es nur über Facebook getan und sich nicht direkt an uns gewandt hat. Wir werben nicht für andere Lebensformen. Wir betonen in dem Papier stark die Wertschätzung der sakramentalen Ehe und der auf eine Ehe gegründeten Familie. Aber wenn wir in die Lebenswirklichkeit schauen, dann sehen wir, dass zum Beispiel in homosexuellen Partnerschaften auch Werte wie Treue und Verlässlichkeit gelebt werden. Aus dem gleichen Grund verdienen auch Paare, die unverheiratet zusammenleben oder in zweiter Ehe miteinander verheiratet sind, unsere Wertschätzung. Segnen, benedicere, heißt auch, für einen bestimmten Weg die Begleitung Gottes versprechen. Das müsste doch möglich sein.

C&W: Bischof Oster, Sie halten das mit den Werten für ein Scheinargument, haben Sie auf Facebook geschrieben. Damit werde bloß kaschiert, dass alles möglich sein soll.

Oster: Nein, das habe ich so nicht geschrieben. Aber die Werte, von denen da die Rede ist, gibt es in vielen Beziehungsformen. In einer Schulklasse werden auch Werte gelebt, zwischen Freunden werden Werte gelebt. Auch in der Beziehung zwischen Großeltern und Kindern werden Werte gelebt. Das verdeckt, worum es im Kern geht, nämlich: Wie wertet die Kirche Sexualität? Hat sie mit dem, was sie seit 2000 Jahren sagt, recht? Aus dem ZdK-Papier lese ich eine Veränderung der bisherigen Anthropologie heraus.

Vesper: Wir sind doch als Kirche in einem Lernprozess. Homosexualität galt lange als Krankheit, jetzt wissen wir, dass sie im Menschen angelegt ist, jedenfalls wird das im westlichen Kulturkreis weithin anerkannt. Gibt es im Bistum Passau eigentlich Gemeinden mit Seelsorge-Angeboten für homosexuelle Menschen und hierfür beauftragte Seelsorger?

Oster: Eigens nicht.

Vesper: Das finde ich schade ...

Oster: Aber wir haben viele Beratungsangebote, die natürlich auch Menschen mit homosexueller Neigung in Anspruch nehmen. Ich möchte das Thema aber nicht auf Homosexualität reduzieren. Ich habe lange Jugendarbeit gemacht. Daher weiß ich, dass 95 Prozent der Jugendlichen nicht so leben, wie die Kirche das idealiter vorgesehen hat.

Vesper: Die haben Sie sicherlich auch gesegnet.

Oster: Ja, aber nicht automatisch alle als Paar. Die Sexuallehre des Evangeliums ist wuchtig. Sie stand auch zu Jesu Zeit schon quer zur Meinung der Mehrheit. Die Jünger fragen ihn doch: Wenn wir uns nicht mehr scheiden lassen dürfen, warum sollen wir dann überhaupt heiraten? Wenn aber die Begegnung mit Jesus selbst lebensverändernde Qualität hat, dann ist diese Erfahrung so tiefgreifend, dass sie mir hilft, meine Sexualität gemäß dem Willen Gottes zu leben. Das heißt: entweder Sex nur in der Ehe oder gar kein Sex. Das betrifft uns alle, und wir sind hier auch alle auf dem Weg und ringen um Reifung. Ich habe jedoch Zweifel daran, dass viele noch wirklich glauben, dass die Begegnung mit dem Herrn die Beziehungsqualität, einschließlich der Sexualität, tatsächlich verändern kann. In der Debatte darüber spielt diese Frage kaum eine Rolle.

C&W: »Wer eine Frau nur lüstern anschaut, begeht schon Ehebruch«, sagt Jesus in der Bergpredigt. Will das ZdK solche harten Jesus-Worte nicht hören?

Vesper: Doch. Ich erinnere mich daran, wie ich 1980 beim Besuch von Papst Johannes Paul II. auf dem Butzweiler Hof stand und er solche Jesus-Sätze zitierte. Die Kirche soll dabei helfen, Sexualität verantwortlich zu gestalten, das sehe ich auch so. Das kann jedoch nicht bedeuten, alles abzuqualifizieren, was es an Zusammenleben außerhalb der Ehe gibt. Wenn jemand anders lebt, heißt das gleich, dass er vom Glauben abgefallen ist? Für mich nicht. Ich finde es zum Beispiel gut, dass es Gottesdienste zum Valentinstag gibt, in denen Paare gesegnet werden, ob sie nun verheiratet sind oder nicht. Viele von ihnen sind ja auf dem Weg zur Ehe.

C&W: Befürchten Sie eine Inflation des Segens, Bischof Oster?

Oster: Um den Segen Gottes bitten kann man für jeden einzelnen Menschen ausnahmslos. Aber wir tun uns schwer, Paare zu segnen, bei denen klar ist, dass sie nicht verheiratet sind, aber die sexuelle Beziehung das ist, was sie als Paar zueinander bindet.

C&W: Das Durchschnittsalter von Braut und Bräutigam liegt bei 30, die meisten haben schon lange vor der Hochzeit zusammengelebt. Fragen Sie beim Ehevorbereitungsgespräch genau nach, ob das Zusammenleben nur geschwisterlich war?

Oster: Nein. Ich freue mich, dass sie ihre Beziehung in eine Ehe überführen wollen. Ich sehe auch, dass Menschen auf dem Weg sind. Aber sollen wir deshalb nicht die Herausforderung des Evangeliums betonen?

C&W: Wenn nun 95 Prozent der Jugendlichen, wie Sie vorhin sagten, die Lehre entweder nicht kennen oder sie ignorieren, spricht das nicht gegen die Lehre?


Oster: Nehmen wir eine biblische Erfahrung: Jesus zieht durch Palästina und erzählt schöne Geschichten, er vermehrt Brot und läuft übers Wasser. Die Menschen laufen ihm in Scharen nach. Je klarer es wird, dass es um eine konkrete Beziehung zu ihm und Entscheidung für ihn geht, laufen alle davon. Am Kreuz ist er mutterseelenallein, selbst seine großartigen Jünger laufen davon. Ist der Satz: »Wer sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen«, als Lehre zu hart für die Welt? In Passau gibt es viele Flüchtlinge. Ich stelle mir vor, sie sehen unsere Weihnachtsmärkte und fragen mich, was das sei. Dann müsste ich ihnen sagen: Das ist unsere Vorbereitung auf das Kommen Jesu in diese Welt. So feiern wir unseren Gott. Dann würden die Flüchtlinge doch sagen: Das ist komisch, wie ihr feiert und wartet. Wer von denen auf dem Weihnachtsmarkt findet wirklich in den Dom, um Christus anzubeten? Solange der Glaube so ist, dass ihn alle nett finden und ja keiner schimpft, ist es leicht, ihn zu vertreten. Aber die Mitte des Glaubens ist Liebe umsonst. Also letztlich: Gib dich ganz, gib dein Leben.

C&W: Was hat das mit der Ehe zu tun? Die Ehelehre der Kirche soll Menschen helfen, das Gute zu tun und erfüllt zu leben.

Oster: Aber was heißt denn »erfüllt« aus Gottes Blick? Es geht doch gerade nicht um ein Glück ausschließlich in dieser Welt! Daher ist auch die romantische Liebe eine Art Ersatzreligion geworden. Alles Glück wird von dieser Welt erwartet. Aber christliche Ehe heißt viel mehr als romantische Liebe. Da ist noch eine andere Perspektive.

C&W: Vergessen Sie Gott bei der Ehe, Herr Vesper?

Vesper: Es stimmt, was der Bischof sagt. Diesen Idealisierungsdruck gibt es, und zwar in der Kirche ebenso wie in der Gesellschaft. Bischöfe und Laien müssten eigentlich zusammenstehen und die Ehe gegenüber viel zu hohen Ansprüchen verteidigen und den Paaren den Rücken stärken.

C&W: Jetzt bitte nicht zu früh in den Konsens-Modus schwenken. Ihre Meinungen gehen doch ganz grundsätzlich auseinander. Der Bischof sagt: Die Lehre ist richtig und unbequem. Sie, Herr Vesper, sagen: Die Lehre ist falsch.

Vesper: So würde ich es nicht sagen. Ich wüsste nur gern, wo Lehre »anfängt« und wo sie »aufhört«, oder besser gesagt: was sie im Kern meint. Wir beten alle dasselbe Glaubensbekenntnis, wir gehen alle am selben Punkt los. Dann lese ich in der Kritik an unserem Papier, das ZdK stehe nicht mehr auf dem Boden der Lehre. Das ist verletzend – und falsch. Die Lehre entwickelt sich weiter. Sie ist nicht statisch. Sie muss in jede Zeit und Kultur aufs Neue übersetzt werden. Lehre ist doch nicht nur, was die Bischöfe sagen. Es gibt auch die Theologie und den Glaubenssinn der Menschen. Ein Nachdenken darüber muss nicht nur erlaubt sein, das Zweite Vatikanische Konzil verpflichtet uns sogar dazu.

C&W: Ist das ZdK noch katholisch, Bischof Oster?

Oster: Die Kirche weiß durch die Offenbarung nicht nur tiefer, wer Gott ist; sie weiß auch, weil Gott Mensch geworden ist, tiefer, wer der Mensch ist und wohin der Mensch geht. Für mich steckt hinter dem ZdK-Papier nicht die Weiterentwicklung der Lehre, sondern der Wunsch nach einer neuen Anthropologie. Weiterentwicklung ist etwas Organisches. Nehmen Sie das Zweite Vatikanische Konzil. Dort wurde zum Aspekt der Fortpflanzung zusätzlich die Personalität in der Ehe besonders betont, der Bundescharakter. Das war keine neue Lehre, sondern eine organische Entwicklung. Wie bei einer Blume, bei der sich eine Knospe entfaltet. Aber gutzuheißen, was vorher Sünde geheißen hat, das heißt in diesem Bild: Wir pflanzen eine neue Blume.

Vesper: Die Kirche muss sich doch im Bereich der Sexualmoral den Erkenntnissen der Humanwissenschaften stellen. Wir wissen jetzt zum Beispiel, dass Homosexualität im Menschen angelegt ist. Das kann die Kirche doch nicht ignorieren.

Oster: Wenn Sie mit »angelegt« angeboren meinen, dann würde ich das anfragen. Dass Homosexualität angeboren ist, ist meiner Ansicht nach keine gesicherte naturwissenschaftliche Erkenntnis. Wenn man zum Beispiel eineiige Zwillinge untersucht, die getrennt voneinander aufgewachsen sind, dann kann es sein, dass einer heterosexuell orientiert ist und einer homosexuell.

C&W: Und was sagt das?

Oster: Das heißt, dass Beziehungsqualität und Beziehungsfähigkeit reifen müssen. Und Sexualität gehört dazu. Sexualität ist etwas Plastisches. Wenn ich mir den ganzen Tag Pornos reinziehe, dann verwahrlost meine Sexualität. Wenn ich versuche, Treue zu leben, dann reift meine Sexualität als Liebesfähigkeit. Sexualität ist nicht einfach nur da, sie wird, sie entfaltet sich mit der ganzen Person, von Anfang an. Und keiner von uns kommt übrigens mit seiner Sexualität genau so auf die Welt, wie wir von Gott erdacht sind. Wir alle leben in einer gebrochenen, erlösungsbedürftigen Welt. Und das schließt alle unsere Dimensionen, die auf Beziehungsfähigkeit angelegt sind, mit ein. Das heißt: Auch unsere Sexualität wird, entsteht, reift, verändert sich, bei jedem! Daher ist Sexualität immer auch bleibend ein Lern- und Reifungsfeld für jeden von uns. Auch Varianten sexueller Orientierung entstehen. Auch eine homosexuelle Neigung entsteht, sie wird und ist nicht statisch bloß gegeben. Wir können die ganzen Lebensumstände eines Menschen, die psychosoziale Dimension nicht rauslassen.

Vesper: Homosexualität ist eine Orientierung, die man sich nicht aussucht. Und wenn das so ist, dann muss sie auch verantwortlich gelebt werden dürfen.

Oster: Das stimmt, man sucht sie sich in der Regel nicht aus. Aber folgt daraus schon die Norm, das Muss, dass sie »gelebt werden darf«? Wie ist es aus Ihrer Sicht mit Bisexualität, wie ist es mit Pädophilie? Oder noch mit ganz anderen Varianten sexueller Präferenzen? Ich will das auf keinen Fall alles als gleichwertig oder vergleichbar in einen Topf werfen, aber es gibt Menschen, die sich auch in diesen Orientierungen finden. Was sagt man denen?

C&W: Ausgelebte Pädophilie ist eine Straftat, Homosexualität und Bisexualität zu Recht nicht mehr. Das muss man doch unterscheiden.

Oster: Ich unterscheide ja ausdrücklich. Aber wir ringen hier nicht um die Frage nach Straftat oder nicht, sondern um die Frage, ob diese Orientierung irgendwie geworden oder schlicht gegeben ist und ob sich daraus, dass sich jemand in einer bestimmten Orientierung findet, aus der Sicht des Glaubens auch schon eine Art Recht auf verantwortete sexuelle Betätigung in dieser Hinsicht ableitet.

Vesper: Wenn es so ist, dass homosexuelle Menschen von Gott geschaffen, gewollt und geliebt sind, wenn sie Teil seiner Schöpfung sind wie alle anderen auch, wenn sie Beziehungen leben in Treue und Verlässlichkeit, dann sollte die Kirche sie doch wertschätzen und kirchlich begleiten.

Oster: Sie sagen: »Wenn es so ist.« Das ist aber wieder das Argument mit der angeborenen Neigung. Aus meiner Sicht mache ich da ein Fragezeichen. Aber zu Annahme und Begleitung jedes Menschen, egal welcher Orientierung, da bin ich dabei. Das ist unsere Aufgabe. Noch einmal: Wir alle sind von Gott gewollt und geliebt, aber niemand von uns ist genau so von Gott erdacht, wie er sich vorfindet. Aber eine andere Frage: Was ist nun mit dem, der in der vierten sexuellen Partnerschaft lebt?

Vesper: Das meine ich nicht und ich finde, Sie machen da etwas lächerlich. Uns geht es um Menschen, die es ernst meinen, die eine liebevolle, verbindliche Partnerschaft wollen. Wir werben doch nicht für den ständigen Partnerwechsel.

Oster: Ich mache das nicht lächerlich. Warum sprechen Sie dem, der in dritter oder vierter Partnerschaft leben will, die Ernsthaftigkeit ab?

Vesper: Das sind doch Scheingefechte. Reden wir über Fälle, die viel häufiger vorkommen als dritte, vierte Ehen. Reden wir über die zweite. Es kann doch sein, dass eine Ehe irreparabel zerbricht, zum Beispiel, wenn es Gewalt gibt oder Suchtprobleme. Warum schließt die Kirche Menschen von der Kommunion aus, die nach einer Zeit der Trauer einen neuen Partner finden, in einer zweiten Zivilehe glücklich sind, gemeinsam Kinder haben, sie taufen lassen und zur Kommunion führen? Und dann dürfen diese Eltern, die durch die Zeit des Leids und Neubeginns die Verbindung zur Kirche aufrechterhalten, nicht die Sakramente empfangen?

C&W: Bischof Oster, wenn eine Ehe scheitert, heißt das für Sie: Der Glaube war nicht tief genug, der Wille zum Durchhalten nicht entschieden genug?

Oster: Gott will, dass wir liebende Menschen werden. Aber es geht um Liebe in seinem Sinn. Am Altar versprechen zwei Menschen einander die Treue, bis der Tod sie scheidet, in guten wie in schlechten Tagen. Wenn eine Frau mir sagt: »Ich leide in meiner Ehe, aber ich bleibe meinem Mann treu und nehme das Kreuz auf mich, weil meine Ehe ein Weg zu Gott ist.« Was soll ich ihr dann sagen?

C&W: Dass die Ehe ein Kreuzweg ist?

Oster: Das Versprechen am Altar lautet nicht: Ich bleibe bei dir, wenn die Tage ein bisschen schlecht sind. Es umfasst ganz schlechte Tage. Soll ich einer solchen Frau sagen: »Wir haben die Lehre geändert, Sie können jetzt Ihren Mann verlassen und einen anderen heiraten«?

Vesper: Aber wer stellt denn solche Fragen? Ich habe Respekt vor Menschen, die ihr Kreuz annehmen. Aber die meisten Menschen können eine solche Ehe nicht ertragen, in der sie schwer leiden. Für sie ist die Ehe zu Ende. Auch sie sind in ihrer Entscheidung zu respektieren, ohne Wenn und Aber.

Oster: Wir müssen diese Menschen natürlich begleiten, aber unsere Aufgabe ist es auch, zu verdeutlichen, dass der Bund der Ehe unauflöslich ist. Die Eucharistie ist eine Feier des Bundes Gottes mit den Menschen, das Hochzeitsmahl des Lammes. In diesen Bund ist jede sakramentale Ehe hineingestellt. Wenn man in einer zweiten Verbindung lebt, steht das irgendwie quer zu diesem ersten Bund, der ja als Zeichen des unverbrüchlichen bräutlichen Bundes zwischen Gott und seiner Menschheit geschlossen wurde. Ich kenne einige Menschen, die zum zweiten Mal zivil verheiratet sind und die verstehen, dass der Empfang der Kommunion problematisch ist – auch wenn sie regelmäßig zur Messe kommen. Und ich spüre, dass deren tiefes Verständnis wahr ist.

Vesper: Vor Menschen, die das können, habe ich Hochachtung. Ich bin aber auch auf der Seite derjenigen, die sich in einer zweiten Ehe ganz angenommen wissen wollen. Es geht doch nicht um eine zweite kirchliche Hochzeit, sondern darum, Menschen gewissermaßen vor Gott ins Recht zu setzen.

Oster: Wenn die erste Ehe unauflöslich ist, wie erklären Sie dann, dass dies nicht eine Form von Bruch der ersten Ehe sein soll?

Vesper: Diese Aussage: »Die erste Ehe wirkt fort, egal was passiert«, finde ich hartherzig.

C&W: Liegt der Hauptkonflikt zwischen Ihnen nicht tiefer als in der Frage des Kommunionempfangs? Sie, Herr Vesper, glauben, dass die Ehe unter bestimmten Umständen aufgelöst werden kann, der Bischof sagt wie das Lehramt: Die Ehe besteht weiter, ganz gleich, was geschieht.

Vesper: Ich glaube, es gibt irreparable Situationen. Denen müssen wir uns stellen, im Wissen und im Bewusstsein, dass die einmal gültig geschlossene sakramentale Ehe nicht aufgelöst werden kann.

C&W: Soll man an einer Ehe festhalten, auch wenn sie fu?r beide unertra?glich geworden ist, Bischof Oster? Ist das die Zumutung, die Jesus wollte?

Oster: Die Kirche kennt die Trennung von Tisch und Bett, sie weiß auch um Paare in großer Not. Das Problem mit der Kommunion entsteht erst mit der Wiederheirat. Übrigens: Als Jesus gefragt wird, warum Mose Scheidebriefe erlaubt hat, sagt er: Er hat das nur wegen eurer Hartherzigkeit getan. Die Menschen sind hartherzig, das führt laut Jesus zur Scheidung. Aber wenn Gott wirklich bei der Eheschließung mit im Bunde war, besteht diese Ehe über eine solche materielle Trennung hinaus. Deshalb ist es auch wichtig, genau zu prüfen, ob eine sakramentale Ehe gültig zustande gekommen ist, ob diese Ehe wirklich von Gott verbunden wurde. Von Gott her gedacht ist die Ehe unauflöslich, nicht von uns her. Man kann ihn nicht so einfach daraus verabschieden.

Vesper: Die Gültigkeit der Ehe wird ja bei Annullierungsverfahren überprüft. Es gibt auch sicher Menschen, für die die Annullierung der Ehe eine gute Lösung ist. Aber für die meisten Betroffenen kommt eine Annullierung nicht infrage, da sie ihre gescheiterte Ehe trotzdem als unauslöschlichen Teil ihrer Biografie sehen. Zudem ist die Art und Weise, wie sich vielfach Betroffene bei Annullierungsverfahren offenbaren müssen, kaum zu ertragen.

C&W: Wenn ich Sie richtig verstehe, Bischof Oster, dann finden Sie, dass noch immer zu viele zu leichtfertig kirchlich heiraten, ohne zu wissen, was sie sich da wirklich versprechen?

Oster: Ja, es heiraten viele zu schnell. Es fehlt eine gute Ehevorbereitung. In volkskirchlichen Breiten ist die kirchliche Ehe bisweilen sogar zu einer Art Folkloreveranstaltung mit religiösem Anstrich verkommen. Das ist auch unser Versagen.

Vesper: Dass weniger als die Hälfte aller Ehen, in denen beide Partner katholisch sind, auch kirchlich geschlossen werden, halte ich für ein Desaster unserer Kirche. Die sakramentale Ehe darf doch nicht zu einem elitären Projekt werden. Das muss uns doch zu denken geben – übrigens auch, weil es in der Folge auch weniger Taufen bedeutet.

Oster: Da sind wir beim Thema Glaubenserosion. Ich werde oft gescholten, wenn ich das ausspreche. Aber wir sind wohl noch lange nicht am Ende der Entwicklung. Der Entkonfessionalisierungsprozess setzt sich in der jungen Generation fort. Der Kirchenbesuch hat sich seit 1990 halbiert, die Zahl der Eheschließungen ist aber im selben Zeitraum noch deutlich stärker zurückgegangen: von 116 000 auf 44 000. Die kirchliche Bindung – und das heißt: ich treffe eine Lebensentscheidung vor Gott – schwindet, das Entfremdungspotenzial wird sich noch deutlich vergrößern.

Vesper: Ja, wir leben in einer Gesellschaft, in der ein konfessionelles Bekenntnis nicht mehr selbstverständlich ist. Aber es gibt keinen Anlass, das kulturpessimistisch zu beklagen. Für einen Bischof ist es genauso notwendig wie für Laien, das Erscheinungsbild der Kirche zu verbessern, damit sie anziehender wird für die Menschen dieser Zeit. Ich meine damit nicht die Oberfläche. Ich meine, dass die Kirche barmherziger werden sollte. Papst Franziskus kommt sehr gut an, aber in unserer Kirche müsste man es an allen Stellen noch viel deutlicher spüren. Das hat auch mit unserem Thema Ehe zu tun. Wenn Sie sagen: Die sakramentale Ehe war so, ist so und bleibt so, dann glaube ich nicht, dass Sie eine größere Menschenmenge für unsere Kirche begeistern können.

C&W: Bischof Oster, als Sie noch kein Priester waren, hatten Sie eine Freundin. Haben Sie sich an die Lehre der Kirche gehalten?

Oster: Ich bin nicht linear in den Glauben hineingewachsen. Als junger Kerl habe ich die Lehre der Kirche irgendwie wahrgenommen, eigentlich weiß ja auch jeder, was katholisch ist. Aber dann war das alles eine Zeit lang weit weg von mir.

C&W: Sie haben sich also nicht daran gehalten?

Oster: Nein. Aber das, was ich jetzt vertrete, habe ich nicht erst als Bischof vertreten. Ich habe so etwas wie Bekehrung erlebt, schon lange. Und danach habe ich bald 20 Jahre mit Jugendlichen gearbeitet, die wussten, was ich vertrete, und viele sind dennoch gekommen. Wir haben um die Themen gerungen. Ich habe ihnen immer gesagt: Ich will euch nicht irgendwelche Normen überdrücken, ich möchte, dass ihr dem Herrn begegnet. Das hat auch mein Leben, mein Denken, meinen Blick auf die Welt dramatisch geändert. Erneuerung des Herzens durch Begegnung mit Gott ist zentral. In volkskirchlichen Strukturen und womöglich auch in ZdK-Strukturen hat das Wort »Bekehrung«, das biblisch so wichtig ist, nach meiner Wahrnehmung kaum noch einen Klang. Verändert der Glaube mein Leben? Verändert die Begegnung mit dem Herrn mein Leben? Das sind die zentralen Fragen.

C&W: Und das ZdK will nicht sich, sondern den Herrn verändern?

Vesper: Ihre Bemerkung zu den Strukturen, Herr Bischof, nehme ich mal als kleine Spitze mit Erheiterung auf ... Was Sie ZdK-Strukturen nennen, sind die gewählten Vertreter katholischer Verbände, und wenn ich in unsere Vollversammlung blicke, sehe ich viele tiefgläubige Menschen, die gerade weil ihnen der Glaube und die kirchliche Beheimatung so wichtig sind, so ernsthaft um viele Fragen ringen. Sie, Bischof Oster, haben vorhin so schön gesagt: Was katholisch ist, das wissen die Leute doch. Das ist ein sehr kluger Satz. Katholisch heißt doch nicht: So ist es, und rechts und links davon ist nichts mehr.

Oster: Nehmen Sie mich so wahr?

Vesper: Manchmal schon. Ich finde zur Bestimmung des Katholischen die Regeln des heiligen Benedikt sehr aufschlussreich. Eine lautet: Alle Ordensleute müssen in den Gottesdienst. Der Abt muss darauf achten. Eine andere Regel: Wenn einer krank ist, muss er nicht kommen. Wenn der Abt aber den Eindruck hat, der Mönch tut nur so, als sei er krank, dann muss der Mönch doch kommen. Wenn der Abt aber den Eindruck hat, das sei eine zu große Härte, dann soll der Abt klug abwägen. Katholisch sein heißt: auf Lebenswirklichkeiten eingehen. Ein Bischof muss auf die Rechtmäßigkeit achten, aber er braucht auch Menschenfischerqualitäten. Die haben Sie natürlich, aber Sie sollten beides vielleicht etwas besser ins Verhältnis bringen.

Oster: Ich soll also eine andere Ehe-Lehre vertreten?

Vesper: Sie sind meiner Frage: »Wo hört die Lehre auf?« geschickt ausgewichen. Ich glaube, dass die Lehre sich entwickelt, nicht nur durch die Bischöfe, sondern auch durch das, was uns in den Menschen dieser Zeit begegnet. Die Lehre immer weiter zu entwickeln, das heißt in Treue zur Tradition die Zeichen der Zeit im Licht des Evangeliums zu deuten.

Oster: Der entscheidende Punkt ist für mich die Unauflöslichkeit der Ehe. Das ist unsere Lehre und ich sehe nicht, wie sich das ändern könnte.

Vesper: Die sakramentale Ehe ist unauflöslich. Aber sie darf nicht ausweglos sein. Ein Priester kann laisiert werden, ein Ordensmann kann seinen Orden verlassen. Aber Eheleute, die aus guten Gründen sagen, wir schaffen es nicht mehr, für die gibt es keinen Ausweg. Ist da nicht ein »Denkfehler«?

Oster: Nein, da ist kein Denkfehler. Zum Konstitutivum des Priesterseins gehört nicht die Ehelosigkeit. Das sehen Sie daran, dass evangelische Pfarrer, die konvertieren und Priester werden, verheiratet bleiben dürfen. Ein Ordensgelübde ist kein Sakrament und deshalb mit der Ehe nicht unmittelbar vergleichbar. Aber ich gestehe zu, dass diese Lehre äußerst schwer vermittelbar ist.

C&W: Der Papst wird sich auch noch zum Thema äußern. Schwer vorstellbar, dass er den ganzen Aufwand samt Umfrage vor der Familiensynode betrieben haben soll, wenn er die Lehre nicht ändert, sondern nur das Altbekannte anders formuliert. Steht Franziskus näher bei Stefan Oster oder näher bei Stefan Vesper?

Oster: Dass der Papst die Menschen fragt, ist sehr gut. Der Dialog ist wichtig, auch um einander besser zu verstehen, auch um die kirchliche Lehre tiefer verständlich zu machen. Das will die Synode auch. Aber wir dürfen doch nicht denken, es geht nur um wiederverheiratete Geschiedene. Das ist auch ein mediales Phänomen.

C&W: Aber es war doch auch unter den Bischöfen auf der Synode der strittigste Punkt, bei keiner anderen Frage gab es eine so knappe Mehrheit.

Oster: Natürlich geht es darum, jedem Menschen am Ort konkrete Begleitung in einzelnen Situationen zu geben. Das hat Johannes Paul II. schon gesagt, das hat Benedikt schon gesagt. Franziskus wiederholt es. Bei den konfessionsverschiedenen Ehen ist er kürzlich ein wenig vage geblieben. Aber wir erwarten mit Spannung sein nachsynodales Schreiben.

C&W: Er betont stärker das Gewissen und weniger die Lehre.

Oster: Aber der Papst würde nie sagen, dass die Lehre keinen Einfluss aufs Gewissen haben soll.

Vesper: Unser Gespräch findet im Windschatten dieses wunderbaren Papstes statt. Er will mehr Barmherzigkeit in dieser Kirche. Das fordert die Bischöfe heraus und die Laien. Ich hoffe, dass die nationalen Bischofskonferenzen gestärkt werden und dass es für den deutsch- sprachigen Raum eine Lösung geben wird. Das wird die Kirche nicht auseinanderreißen. Ich bitte Sie, sich auch persönlich in der Bischofskonferenz für barmherzige Lösungen einzusetzen.

Oster: Ich finde Franziskus auch wunderbar. Aber ich glaube nicht, dass in Deutschland wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion gehen dürfen und zum Beispiel in Polen nicht. Das geht nicht. Über die Unauflöslichkeit der Ehe kann nicht regional entschieden werden.

C&W: Warum ist es eigentlich gut, zu heiraten?

Oster: Um lieben und geliebt sein zu dürfen – und es immer mehr zu lernen; um Leben zu schenken und um durch einander tiefer zu Gott zu finden.

Vesper: Weil man liebt und weil man geliebt wird, weil das gemeinsame Leben in Vertrauen und Verantwortung mit Gottes Hilfe gelingen kann, hoffentlich mit Kindern und Enkeln.
http://www.christundwelt.de/
http://www.domradio.de/themen/ehe-und-fa...lichen-ehelehre


von esther10 10.12.2015 18:01

Jordanien: Katholische Kirche organisiert Armentafel für bedürftige Muslime
Veröffentlicht: 10. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble

Am Mittwoch, den 23. Dezember, beginnt eine Tafel ihre Tätigkeit, die jeden Tag von 14 Uhr bis 16 Uhr ingesamt rund 500 Mahlzeiten an Bedürftige verteilt. Das sog. „Restaurant der Barmherigkeit“ worde in Amman von der Ortkriche in Zusammenarbeit mit Caritas Jordanien auf den Weg gebracht. bildma1



An der offiziellen Eröffnung werden Erzbischof Maroun Laham, Vikar für Jordanien des lateinischen Patriarchats Jerusalem und der Bürgermeister von Amman teilnehmen.

“Die Tafel”, so der Präsident von Caritas Jordanien, Wael Suleiman, “befindet sich in einer ehemaligen katholische Druckerei im Stadtgebiet Jabal Luweibdeh in der Nähe der katholischen pfarrei, was zeigen soll, dass es sich um eine Intiative der Ortskirche im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit handelt.

Dabei wollen wir auch Zeugnis davon ablegen, dass die Kirche, wenn sie als Instrument der Barmherzigkeit Gottes auftritt, allen entgegengeht, angefangen bei den Armen. Wir wissen bereits heute, dass die meisten, die bei uns essen werden, Muslime sind.“

Quelle: Fidesdienst

von esther10 10.12.2015 17:48

Das Jahr der Barmherzigkeit und Katholische Theologie: eine Einladung, Christus zu begegnen
Kardinal Gerhard Müller, Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, sagt das Jahr der Gnade bittet alle Menschen, Jesus zu folgen 'mit größerer Treue. "


Kardinal Gerhard Müller, Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, an den Vatikan Synode Hall.


- 2014 CNA / Bohumil Petrik
VATIKAN - Bei der Eröffnung des Jahres der Barmherzigkeit durch Franziskus, rief Kardinal Gerhard Müller, Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, hat CNA ein exklusives Interview berühren auf Gnade in einigen ihrer Aspekte gewährt.

Was ist Gnade für einen Theologen?
Vor allem aber ist der Theologe, jeder Theologe, ein Mensch, ein getaufter Person, die Gnade erlebt, so wie jeder andere auch. Ohne diesem Sinne, ohne die lebendige Erfahrung der Barmherzigkeit, zu paraphrasieren, was Paulus sagte, auf Wohltätigkeit, würde sogar unsere Worte, die gesprochen wurden, wie "ein tönendes Erz", als ein bloßer Hauch von Mängeln sein.

... Maria ist für uns untrennbar mit dem Gesicht von Jesus: dass Jesus der zuerst sich uns durch das Gesicht der Familien, in die wir im Zusammenhang mit der Kirche, die wir gelebt haben, geboren und dann bekannt. Nach, lernen wir, ihn in der Schrift wissen, in den Sakramenten, durch das Leben seiner Zeugen, der Heiligen, mehr oder weniger bekannt, die in der Geschichte zu jeder Zeit vorhanden sind. Und dann auch noch durch die Lehre des großen kirchlichen Tradition, mit dem Wort des Theologen, der Lehrer und Lehrer der Kirche, durch die Lehre des Lehramtes. Aber all dies ist in Bezug auf eine Lebenserfahrung erforderlich, mit dem Ziel, uns zu vertiefen, dass die Erfahrung und die tiefe Blicke, die wir über diese Erfahrung haben.

So der Theologe ist ein Hilfsmittel bei der Vertiefung der diesen Blick auf diese Tatsache, die die Barmherzigkeit Gottes, eine Tatsache, die für uns in vielerlei Hinsicht manifestiert, so dass der Bereich des Handelns Gottes ist die ganze Welt ist. Es kann mit der Geste von jemandem, der uns unterstützt und korrigiert uns oder auch mit der Tatsache, dass sie erinnern uns an die Wahrheit unseres Daseins zu leben manifestieren. In jedem Fall ist die Gnade für mich, ein Ereignis, durch die mein Leben mit neuer Kraft zum Guten und der Wahrheit, mit dem ich fühlen uns berufen, in dieser Güte und in dieser Wahrheit zu leben, die als neu erstellt mein Leben und neu energetisiert in mir, dass Innenfläche, die ich von Gott empfangen und das bringt mich in die Beziehung zu ihm, kontinuierlich mir auf das Wohl der Brüder und Schwestern zu öffnen.

Die Gnade, mit der Jesus investiert unser Herz, manchmal stark, ein mal mit Zärtlichkeit, ist eine Welle der Güte und der Wahrheit, mit der er drängt uns, unser Leben zum Besseren zu verändern und offen zu sein für Menschen um uns herum zu sein, so dass sie das Gefühl der Nähe, wie ein Nachbar. Mercy macht uns ständig wissen, dass Gott, der in Jesus offenbart wird und wer zeigt uns immer mehr zu uns selbst und zu anderen. Und es lehrt uns, zu schauen, zu uns selbst und andere in dieser Perspektive der Gnade und Treue, mit der Jesus selbst schaut uns zu lieben.

In diesem Sinne ist der Akt der Beichte für mich paradigma der Barmherzigkeit: Jedes Mal, wenn wir bekennen, bekommen wir dem Herrn näher, mit einem Blick durch unsere Sünden belastet ist, und wir können uns verlassen Freude, durch seinen Blick auf uns betroffen, ein Blick, der gerecht und gut zur gleichen Zeit, die nicht gestattet und hat günstige Rabatte ist, aber nie verläßt uns der Barmherzigkeit unserer Elend: ein Blick, der viel verlangt von uns, weil er weiß, dass wir eine Menge geben kann, als wir aus erhalten ihn; aber er macht es wie ein guter Vater, der weiß, wie man Patienten mit seinen Kindern und wird nicht müde, sie zu begleiten und damit zu sein, verlässt sie nie.

Gott befreit uns von der Sünde mit Gnade. Ist dies der einzig wahre Befreiungstheologie?
Dies ist das erste Befreiungstheologie, von dem viele andere führen. Wenn das Herz von der Sünde, dann der Rest unserer Persönlichkeit empfängt auch den Nutzen. Freiheit beginnt sich zu erweitern und nehmen auf ihren wahren Dimensionen, die durch den Verstand und den Willen getragen sind und mit Strom versorgt. Dank Vergebung und Barmherzigkeit, lernt man zu akzeptieren, dass seine Freiheit beginnt mit der Abhängigkeit von Gott, das Erlernen der Geschmack von Trinkgeld, dass alles hat er nicht sein Recht war zu erkennen, aber gegeben wurde, und das Gute und die Wahrheit über die Liebe sein eigenen Komfort und unmittelbare Vorteile, ein Leben ohne Ende wünschen ... das heißt, bereits liebe die Dinge des Himmels, während auf der Erde! Alle Werke der Barmherzigkeit, sowohl geistige und körperliche, dass die Kirche lehrt und uns zu erziehen, Rückverfolgung ihrer Herkunft von hier: Wir können Gnade nur, weil wir zuerst empfangen zu leben.

Sie sind auch Präsident der Internationalen Theologischen Kommission; was hat das mit Barmherzigkeit zu tun?

Mercy ist nicht nur des freien Marktes einander zu lieben. Als Gott bricht in das Leben des Menschen, in dem Maße seiner Annahme, neigt sie dazu, wie er schaut auf Dinge, seine Haltung, die Kriterien seiner Handlungen und damit sein Verhalten ändern, auch, durch die Gnade, auch. Theologie, durch den Glauben, ist eine Hilfe, um Blick auf unser Leben aus der Sicht Gottes, [die] offenbart sich, öffnet uns für uns selbst, zu anderen Menschen, zur Welt.

Und zwar durch eine kritische und systematische Reflexion über alles, was Gott uns gibt; auf diese Weise können die Gaben Gottes durch den Menschen mit immer mehr Klarheit und Tiefe akzeptiert. Auf diese Weise, Gott zu erkennen und die Gaben seiner Gnade in einem immer größeren So können wir in einem immer besseren Weg, um seine Liebe zu reagieren und liebe ihn immer mehr in [unserem] Aktionen.

Der Internationalen Theologischen Kommission versucht, diese mit einem bestimmten Dienst an der Kongregation für die Glaubenslehre und dem Papst gemacht zu helfen, mit der Teilnahme von einigen Experten aus der ganzen Welt, die von verschiedenen Bischofskonferenzen vorgeschlagen. Die Tatsache, dass die Experten kommen aus allen Kontinenten hilft, bei der Probleme mit einer bestimmten Offenheit und eine universelle Betrachtung der Probleme zu suchen. Es ist wichtig, dass diese theologische Vision spiegelt die universellen Charakter der Kirche und legt es in der Praxis auch, weil die Theologie in den

Dienst der Lehre und wiederum die Lehre in den Dienst der Seelsorge, die zur gleichen Zeit hilft Theologie und Seelsorge besser zu spezifizieren das Objekt ihrer Aufmerksamkeit. Es ist ein ununterbrochener Kreis der Theologie, Lehre und Seelsorge, in der Lehre, hat eine bestimmte Priorität, weil sie autoritativ markiert den Weg zur Theologie und Seelsorge.

Derzeit ist die Kommission Vertiefung ihrer Studie auf einige Themen, die sehr nah an Franziskus 'Herzens sind, wie Synodalität, das heißt, die Notwendigkeit, die Lebens kirchlichen können immer mehr als zu Fuß zusammen nach dem Herrn und zu den Herausforderungen konzipiert werden, dass er öffnet sich zu uns. Zusätzlich (es) die Beziehung zwischen Glaube und Sakramente, ein Thema, das vor kurzem in engem Zusammenhang mit den Diskussionen, die in den letzten beiden Synoden auf die Familie stattfand verbunden war; oder auch an die Religionsfreiheit, das heißt, die konkreten Punkt, dass die Reihenfolge der Tag für so viele Christen in der Welt, wegen ihres Glaubens verfolgt wird.

Es ist ein High-Level-Reflexion, die das Ziel der Unterstützung der ganzen Kirche, um mit immer größeren Wahrheit auf einige wichtige Punkte in seinen Leben zu suchen hat, denn Gnade nicht mit der Geste der Vergebung zu beenden, aber es ist ein Impuls für Erneuerung, Grüßen [eigenen] ganzes Leben!

Wie kann man barmherzig und auch richtig doktrinäre Fehler sein?

Wie kann ein Vater barmherzig sein und korrigieren Sie seine Kinder? In Wirklichkeit, wenn ein Vater seine Kinder nicht, aber rechtfertigt korrigieren oder ihre Fehler minimiert, würde er nicht lieben sie und würde sie in die Katastrophe treiben. Am Ende, ein Vater, der nicht hilft seinen Kindern, ihre Fehler zu erkennen, nicht wirklich schätzen sie und nicht das Vertrauen in ihre Fähigkeit, zu ändern.

Denn Barmherzigkeit bringt selbst eingeschrieben, dauerhaft und unlösbar, Liebe und Wahrheit. Es gehört zu der christlichen Tradition, aus der Heiligen Schrift durch das Lehramt der letzten Päpste, [zeigt], dass Liebe und Wahrheit zusammen oder zusammen sie fallen zu gehen: Es ist nicht ohne Wahrheit zu lieben, und es ist nicht authentisch Wahrheit ohne Liebe. Und aus diesem Grund, sollte nicht Lehre auch dann?

Barmherzigkeit ist im Gegensatz zu der laissez-faire. ...

Ist dies nicht Gottes Einstellung zu Menschen? Es ist genug, um das Evangelium zu lesen und zu sehen, wie Jesus gehandelt, der gut war, aber zur gleichen Zeit hat noch keinen günstigen Rabatte auf die Wahrheit. Und Lehre hat die genaue Ziel der uns hilft, die Wahrheit zu kennen und sie in ihrer Gesamtheit zu akzeptieren und sich nicht auf die Wahrheit betrügen. Heute einen Reifen zu verstehen, die Bedeutung und den Nutzen der Lehre, auch in der Kirche, aus zwei Gründen: Zum einen, weil die Weltsicht, in der wir leben, gibt Bedeutung vor allem, was den Menschen unmittelbar berühren kann; und zum anderen, weil Lehre zu hören ist, und viele Male gelehrt, in einem aufgeklärten und idealistischer Weise als eine abstrakte Reihe von Ideen, die zu kristallisieren und einzusperren, den Reichtum des Lebens.

In Wirklichkeit, Doktrin, für uns Christen, nicht als seine endgültige Bezugs von Ideen über Gott und die Erlösung, die er uns anbietet, aber dem gleichen Leben Gottes und seine "Einbruch" im Leben der Menschen haben: Es ist eine Hilfe bei der Verständnis, wer Gott ist und was los ist mit der Rettung Gott bietet dem konkreten Leben der Menschen. Sondern zu verstehen, erfordert dies eine bescheidene Vernunft, die nicht vermessen zu stehen ist als das Maß aller Dinge. Leider ist der Gedanke, der von der Moderne, die uns ein Vermächtnis der viele schöne Dinge gelassen hat auch kommt, hat uns von genau jener Demut beraubt. ...

Das Jubiläum, jedes Jubiläum beginnt durch Öffnen der Heiligen Pforte von St. Peter. In diesem Jahr begann der Papst das Jubiläum durch Öffnen der "Heilige Pforte der Barmherzigkeit" in Afrika. Was bedeutet das alles?

Die "Tür" zum Heil ist Jesus Christus selbst. Um die "Heilige Pforte" zu öffnen bedeutet weit zu öffnen, um den Weg, der zu Jesus führt den Menschen und alle einladen, um näher an ihn, ohne Angst zu wachsen, wie Johannes Paul II und Benedikt XVI haben uns seit dem Beginn ihrer Pontifikaten erinnert. Es gibt keine Erlösung für den Menschen ohne Jesus: Er ist es, auf mysteriöse Weise bewegt die Herzen eines jeden Menschen zum Guten und Wahren, weil er die Wahrheit und das Gute in Person!

Jedes Jubiläum ist Anlass: eine erneute Gelegenheit, die aus dem Herzen von Gott geboren ist, und führt zum Herzen Gottes, denn das Leben der Menschen zum Besseren verändert werden und ein wenig Leben im Himmel ist hier auf Erden schon vorweggenommen. Franziskus hat diese Geste eine besondere Bedeutung: Seit dem Beginn seines Pontifikats, er an der Peripherie bestanden hat, auf die Realität von den geographischen und menschlichen Peripherien von der Welt gesehen, um Erleichterung für den menschlichen Zustand geben dort lebte, zu setzen in die Erleichterung der Bedürfnisse der Menschen, die in diesen Bedingungen zu leben, als kairos [höchsten Moment] zu begegnen und zu verkünden, das Antlitz Christi heute

. Wo lebt das Gesicht von Jesus gekreuzigt und entstellt? - Von dem aus der Blick gerne anderswo drehen - es genau dort, dass der Papst lädt uns zu schauen, vielleicht auch die Entdeckung einer menschlichen Reichtum, der wir uns nicht vorstellen würde, ist.

Deshalb, glaube ich, wollte Franziskus, die heilige Tür, zunächst einmal zu öffnen, in Afrika, und zwar in einem von Konflikten und Gewalt geplagt. Ich erinnere mich an die Geste von Papst Johannes Paul II, als er die Messe in Sarajevo, wo der Krieg tobte, einen Bruderkrieg zu feiern wollten. Es ist eine prophetische Aufruf an das Antlitz Jesu, wo wir würden nie gehen, um es zu suchen zu erkennen. Und es ist auch eine Einladung an Jesus dort zu dienen, wo die meisten Pressen und grundlegende Bedürfnisse von Mensch entstehen, wohl wissend, dass, zusammen mit Brot und sogar mehr als Brot, Mann braucht Jesus, und dass der erste der Armut ist die Abwesenheit Gottes , aus denen abgeleitet werden alle anderen Formen der Armut. Also das Jubiläum ist eine große Gelegenheit, all das zu entdecken und um das Schweigen auf diese Tatsache zu brechen, auf der Fläche, die die erste Armut der Menschen ist der Mangel an Gottes in seinem Leben.

Was erhoffen Sie sich für die von diesem Jahr der Gnade?

Ich wünsche, daß die Kirche und alle von uns zu folgen Jesus mit zunehmender Treue, so dass wir Gefangene unserer Zerbrechlichkeit und Elend nicht länger bleiben und auf diese Weise werden wir in der Lage, unsere Brüder und Schwestern besser zu dienen, innerhalb und außerhalb der Kirche: da die gesamte Welt braucht Christus, muss erleichtert und durch seine Liebe erneuert. Und weil Gnade ist eine Gnade, die von oben kommt und verändert unser Leben: Es dauert uns, wie wir sind, sondern lässt uns nicht, wie wir sind. Gott sei Dank! Dies ist, was ich hoffe, für die vor allem in meinem Leben, für die Kirche und die ganze Welt: kontinuierlich Erfahrung dieser Liebe, die nicht verlässt uns wohl, aber weit öffnet unsere Herzen und verändert uns.


Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/the.../#ixzz3tw9L9Rdo


von esther10 10.12.2015 13:26

Nostra aetate: Die Kirche gibt ihr Selbstverständnis als die einzig wahre Religion nicht preis

Die Kirche lehnt aber nichts von alledem ab, was in anderen Religionen wahr und heilig ist. Denn in den anderen Religionen, vor allem im Judentum, scheint ein Lichtstrahl der göttlichen Wahrheit, das Christus - das Licht der Völker - ist.


Erstellt von kathnews-Redaktion am 9. Dezember 2015 um 17:46 Uhr
Israelische Flagge

Vatikanstadt (Kathnews).Zum 50. Jahrestag der Konzilsdekretes „Nostra aetate” wird der Vatikan, d.h. die beim Päpstlichen Einheitsrat angesiedelte Kommission für die religiösen Beziehungen mit dem Judentum, am 10. Dezember 2015 ein Dokument über die Beziehung mit dem Judentum herausgeben. Nostra aetate ist der Titel der Erklärung des Zweiten Vatikanischen Konzils über die Beziehung zu den anderen Religionen. Es gilt als eine Art Gründungsurkunde des katholischen Dialogs mit dem Judentum. Das Schreiben der Kommission des Einheitsrates trägt den Titel «Warum die Gnade und die Berufung Gottes unwiderruflich sind (Röm 11,29). Überlegungen zu theologischen Fragen zu den katholisch-jüdischen Beziehungen anlässlich des 50. Jahrestages von Nostra Aetate». Das Dokument wird im Pressesaal des Apostolischen Stuhes vorgestellt.

In unserer Kathnews-Reihe „Vatikanum II“ hat Gero P. Weishaupt vor einigen Monaten über die Erklärung „Nostra aetate” Einführungen verfaßt und ausgewählte Texte des Dokumentes veröffentlicht. Aus Anlass der Vorstellung des Schreibens der Kommission des vatikanischen Einheitsrates möchten wir sie unseren Lesern noch einmal zur Lektüre empfehlen.

Von Gero P. Weishaupt

Die einzig wahre Religion und der „Lichtstrahl“ der göttlichen Wahrheit in anderen Religionen
Nostra aetate ist die Erklärung des Zweiten Vatikanischen Konzils über das Verhältnis der Katholischen Kirche zu den nichtchristlichen Religionen. Redaktionsgeschichtlich anfangs als eine Erklärung ausschließlich über die Juden und als eine ergänzende Erklärung zum Ökumenismusdekret Unitatis redintegratio konzipiert, behandelt der Text in einem eigenen Dokument in seiner Endfassung auch andere nichtchristliche Religionen, wenngleich das Herzstück der Artikel 4 über die Juden ist.

Im einleitenden zweiten Artikel der Erklärung wird behutsam eine Gotteserfahrung auch in den anderen Religionen anerkannt, ohne dass die Kirche ihr eigenes von Christus, der von sich gesagt hat, dass er “der Weg, die Wahrheit und das Leben” ist (Joh 14, 6), herkommende Selbstverständnis als die einzig wahre Religion preisgibt. Weil aber in den anderen Religionen ein Lichtstrahl der göttlichen Wahrheit aufscheint und Christus das Licht der Völker ist, kann die Kirche mit der Tradition sagen, dass sie “nichts von alledem” ablehnt, “das in diesen Religionen wahr und heilig ist”.

Die Kirche achtet die Güter anderer Religionen

Die Katholische Kirche gibt also ihren Anspruch, die wahre Religion zu sein, keineswegs auf. Um falsche Interpretationen in dieser Hinsicht zu vermeiden, ist die Erklärung Nostra aetate immer im Zusammenhang mit den diesbezüglichen einschlägigen Aussagen in der Kirchenkonstitution Lumen gentium (Art. 8, 14 und 16), im Missionsdekret Ad gentes (Art. 7) sowie in der Pastoralkonsitution Gaudium et spes (Art. 22) zu lesen. Zugleich aber liegt der Akzent der Erklärung auf dem Dialog, d. h. auf dem Gespräch, dem Kennenlernen, der Zusammenarbeit mit den Vertretern anderer Religionen. Es gilt deren geistliche, sittliche und kulturelle Güter anzuerkennen und dabei zugleich vom katholischen Glauben Zeugnis zu geben, d. h. von Jesus Christus, in dem allein die “Fülle des religiösen Lebens” zu finden ist und “in dem Gott alle mit sich versöhnt hat”. Christus allein, wahrer Gott und wahrer Mensch, ist das “Licht der Völker”.

Betonung des Gemeinsamen, ohne Unterschiede und Trennendes zu verschweigen

Nachdem Nostra aetate in Artikel 2 kurz auf den Hinduismus und den Buddhismus eingegangen ist, werden im 3. und 4. Artikel die großen abrahamitischen Religionen (Islam und Judentum) positiv beschrieben. In der Beschreibung der verschiedenen Religionen erkennt der Leser unschwer ein Stufenmodell der Nähe der behandelten Religionen zum Christentum. Dieses steht dem Judentum am nächsten.

Unbedingt auf spachliche Formulierung im Text genau achten

In dem Bemühen der Konzilsväter – nicht zuletzt auch im Hinblick auf den interreligiösen Dialog und die Zusammenarbeit der Religionen in den vielfältigen kulturellen, sozialen und karitativen Bereichen – das Gemeinsame der Religionen mit dem Christentum gegenüber dem Trennenden zu betonen (denn Dialog geht immer – im Respekt gegenüber dem Dialogpartner – zunächst vom Gemeinsamen und Verbindenen aus, bevor das Trennende thematisiert wird), stellt Artikel 3 der Erklärung die Gemeinsamkeiten, die der Islam mit dem Christentum verbindet, in den Vordergrund.

Sprachlich fällt dieses Bemühen vor allem in der Formulierung der Gottessohnschaft Jesu Christi auf. Die Leugnung der Gottessohnschaft Jesu durch den Islam stellt bekanntlich den zentralen glaubensmäßigen und theologischen Dissenz zwischen Islam und Christentum dar. Da aber das Gemeinsame betont werden soll, formulieren die Konzilsväter diesen Glaubensunterschied nur in einem dem Hauptsatz untergeordneten Relativsatz: “Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten, …

”. Ebenso im lateinischen Original: “Iesum, quem quidem ut Deum non agnoscunt, ut prophetam tamen venerantur.” Durch diese Wahl der Formulierung gelingt es den Konzilsvätern, den Unterschied zwar nicht zu verschweigen, aber auch nicht in den Vordergrund zu stellen, denn er wird sprachlich zur Nebenaussage (Relativsatz), während die Hauptaussage des Satzes, das worauf es den Konzilsvätern im Duktus der Erklärung ankommt, im Hauptsatz steht (Iesu … ut prophetam tamen venerantur”). So wird das eine in den Hintergrund (durch “zwar” = quidem verstärkt), aber nicht geleugnet, das andere in den Vordergrund (durch “dennoch” = tamen hervorgehoben) gestellt. Dass Jesus Prophet gewesen ist, ist biblisch begründet und wird auch von den Christen anerkannt. Jesus als Prophet verbindet Christentum und Islam. Darüber hinaus hebt der Artikel weitere Gemeinsamkeiten und Verbindendes beider Religionen hervor.

Im zweiten Teil des Artikels wird dazu aufgerufen, trotz der theologischen Unterschiede (vor allem in Bezug auf den Glauben der Christen an den dreifaltigen Gott und die darin begründete unterschiedliche Anthropologie sowie in Bezug auf den Glauben an die Gottessohnschaft Jesu) die Jahrhunderte dauernde Konfliktgeschichte zwischen beiden Religionen zu überwinden und “sich aufrichtig um gegenseitiges Verstehen zu bemühen und gemeinsam einzutreten für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen”.

Die Kirche ist im Judentum verwurzelt

Artikel 4 von Nostra aetate ist den Juden gewidmet. Sie stehen von allen Religionen dem Christentum am nächsten. Es geht dabei den Konzilsvätern auch darum, die Verwandtschaft der Christen mit den Söhnen Abrahams im Lichte des Römerbriefes des Apostels Paulus (Röm 9-11) hervorzuheben: Die Kirche hat vom jüdischen Volk die Offenbarung des Alten Bundes erfahren; Christus ist dem Fleisch nach aus dem jüdischen Volk geboren; die Jungfrau Maria, seine Mutter, Joseph, sein Adoptivvater, die Apostel, die das Fundament der Kirche bilden, und die Jünger Jesu gehörten zum jüdischen Volk. Die Verwurzelung der Kirche im Judentum drücken die Konzilsväter mit dem paulinischen Bild aus, dass die Kirche “genährt wird von der Wurzel des guten Ölbaums” (Röm 11, 17-24).

Keine Kollektivschuld

Auch wenn die Juden Jesus Christus nicht als Messias erkannt haben, so bleibt Gott den Juden treu, und die Kirche erwartet jenen Tag, an dem die Söhne und Töchter des Alten und des Neuen Bundes ein Volk sein werden. Darum können die Juden keineswegs als von Gott verworfen oder verflucht angesehen werden. Eine Kollektivschuld der Juden am Kreuzestod Jesu lehnt die Kirche strikt ab: Dem Volk der Juden damals wie heute kann der Tod Jesu nicht zugeschrieben werden. “Obgleich die jüdischen Obrigkeiten mit ihren Anhängern auf den Tod Christi gedrungen haben, kann man dennoch die Ereignisse seines Leidens weder allen damals lebenden Juden ohne Unterschied noch den heutigen Juden zur Last legen.”

Texte aus Nostra aetate. Artikel 2 – 4

“Von den ältesten Zeiten bis zu unseren Tagen findet sich bei den verschiedenen Völkern eine gewisse Wahrnehmung jener verborgenen Macht, die dem Lauf der Welt und den Ereignissen des menschlichen Lebens gegenwärtig ist, und nicht selten findet sich auch die Anerkenntnis einer höchsten Gottheit oder sogar eines Vaters. Diese Wahrnehmung und Anerkenntnis durchtränkt ihr Leben mit einem tiefen religiösen Sinn.

Im Zusammenhang mit dem Fortschreiten der Kultur suchen die Religionen mit genaueren Begriffen und in einer mehr durchgebildeten Sprache Antwort auf die gleichen Fragen. So erforschen im Hinduismus die Menschen das göttliche Geheimnis und bringen es in einem unerschöpflichen Reichtum von Mythen und in tiefdringenden philosophischen Versuchen zum Ausdruck und suchen durch aszetische Lebensformen oder tiefe Meditation oder liebend-vertrauende Zuflucht zu Gott Befreiung von der Enge und Beschränktheit unserer Lage.

In den verschiedenen Formen des Buddhismus wird das radikale Ungenügen der veränderlichen Welt anerkannt und ein Weg gelehrt, auf dem die Menschen mit frommem und vertrauendem Sinn entweder den Zustand vollkommener Befreiung zu erreichen oder – sei es durch eigene Bemühung, sei es vermittels höherer Hilfe – zur höchsten Erleuchtung zu gelangen vermögen. So sind auch die übrigen in der ganzen Welt verbreiteten Religionen bemüht, der Unruhe des menschlichen Herzens auf verschiedene Weise zu begegnen, indem sie Wege weisen: Lehren und Lebensregeln sowie auch heilige Riten.

Die katholische Kirche lehnt nichts von alledem ab, was in diesen Religionen wahr und heilig ist. Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie jene Handlungs- und Lebensweisen, jene Vorschriften und Lehren, die zwar in manchem von dem abweichen, was sie selber für wahr hält und lehrt, doch nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet. Unablässig aber verkündet sie und muß sie verkündigen Christus, der ist “der Weg, die Wahrheit und das Leben” (Joh 14,6), in dem die Menschen die Fülle des religiösen Lebens finden, in dem Gott alles mit sich versöhnt hat.

Deshalb mahnt sie ihre Söhne, daß sie mit KIugheit und Liebe, durch Gespräch und Zusammenarbeit mit den Bekennern anderer Religionen sowie durch ihr Zeugnis des christlichen Glaubens und Lebens jene geistlichen und sittlichen Güter und auch die sozial-kulturellen Werte, die sich bei ihnen finden, anerkennen, wahren und fördern.”

“Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslimen, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat. Sie mühen sich, auch seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen, so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich gerne beruft. Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten, und sie ehren seine jungfräuliche Mutter Maria, die sie bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen. Überdies erwarten sie den Tag des Gerichtes, an dem Gott alle Menschen auferweckt und ihnen vergilt. Deshalb legen sie Wert auf sittliche Lebenshaltung und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten.

Da es jedoch im Lauf der Jahrhunderte zu manchen Zwistigkeiten und Feindschaften zwischen Christen und Muslim kam, ermahnt die Heilige Synode alle, das Vergangene beiseite zu lassen, sich aufrichtig um gegenseitiges Verstehen zu bemühen und gemeinsam einzutreten für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen.”

“Bei ihrer Besinnung auf das Geheimnis der Kirche gedenkt die Heilige Synode des Bandes, wodurch das Volk des Neuen Bundes mit dem Stamme Abrahams geistlich verbunden ist. So anerkennt die Kirche Christi, daß nach dem Heilsgeheimnis Gottes die Anfänge ihres Glaubens und ihrer Erwählung sich schon bei den Patriarchen, bei Moses und den Propheten finden. Sie bekennt, daß alle Christgläubigen als Söhne Abrahams dem Glauben nach in der Berufung dieses Patriarchen eingeschlossen sind und daß in dem Auszug des erwählten Volkes aus dem Lande der Knechtschaft das Heil der Kirche geheimnisvoll vorgebildet ist. Deshalb kann die Kirche auch nicht vergessen, daß sie durch jenes Volk, mit dem Gott aus unsagbarem Erbarmen den Alten Bund geschlossen hat, die Offenbarung des Alten Testamentes empfing und genährt wird von der Wurzel des guten Ölbaums, in den die Heiden als wilde Schößlinge eingepfropft sind. Denn die Kirche glaubt, daß Christus, unser Friede, Juden und Heiden durch das Kreuz versöhnt und beide in sich vereinigt hat.

Die Kirche hat auch stets die Worte des Apostels Paulus vor Augen, der von seinen Stammverwandten sagt, daß “ihnen die Annahme an Sohnes Statt und die Herrlichkeit, der Bund und das Gesetz, der Gottesdienst und die Verheißungen gehören wie auch die Väter und daß aus ihnen Christus dem Fleische nach stammt” (Röm 9,4-5), der Sohn der Jungfrau Maria. Auch hält sie sich gegenwärtig, daß aus dem jüdischen Volk die Apostel stammen, die Grundfesten und Säulen der Kirche, sowie die meisten jener ersten Jünger, die das Evangelium Christi der Welt verkündet haben.

Wie die Schrift bezeugt, hat Jerusalem die Zeit seiner Heimsuchung nicht erkannt, und ein großer Teil der Juden hat das Evangelium nicht angenommen, ja nicht wenige haben sich seiner Ausbreitung widersetzt. Nichtsdestoweniger sind die Juden nach dem Zeugnis der Apostel immer noch von Gott geliebt um der Väter willen; sind doch seine Gnadengaben und seine Berufung unwiderruflich

. Mit den Propheten und mit demselben Apostel erwartet die Kirche den Tag, der nur Gott bekannt ist, an dem alle Völker mit einer Stimme den Herrn anrufen und ihm “Schulter an Schulter dienen” (Soph 3,9) (12). Da also das Christen und Juden gemeinsame geistliche Erbe so reich ist, will die Heilige Synode die gegenseitige Kenntnis und Achtung fördern, die vor allem die Frucht biblischer und theologischer Studien sowie des brüderlichen Gespräches ist. Obgleich die jüdischen Obrigkeiten mit ihren Anhängern auf den Tod Christi gedrungen haben, kann man dennoch die Ereignisse seines Leidens weder allen damals lebenden Juden ohne Unterschied noch den heutigen Juden zur Last legen.

Gewiß ist die Kirche das neue Volk Gottes, trotzdem darf man die Juden nicht als von Gott verworfen oder verflucht darstellen, als wäre dies aus der Heiligen Schrift zu folgern. Darum sollen alle dafür Sorge tragen, daß niemand in der Katechese oder bei der Predigt des Gotteswortes etwas lehre, das mit der evangelischen Wahrheit und dem Geiste Christi nicht im Einklang steht. Im Bewußtsein des Erbes, das sie mit den Juden gemeinsam hat, beklagt die Kirche, die alle Verfolgungen gegen irgendwelche Menschen verwirft, nicht aus politischen Gründen, sondern auf Antrieb der religiösen

Liebe des Evangeliums alle Haßausbrüche, Verfolgungen und Manifestationen des Antisemitismus, die sich zu irgendeiner Zeit und von irgend jemandem gegen die Juden gerichtet haben. Auch hat ja Christus, wie die Kirche immer gelehrt hat und lehrt, in Freiheit, um der Sünden aller Menschen willen, sein Leiden und seinen Tod aus unendlicher Liebe auf sich genommen, damit alle das Heil erlangen. So ist es die Aufgabe der Predigt der Kirche, das Kreuz Christi als Zeichen der universalen Liebe Gottes und als Quelle aller Gnaden zu verkünden.”
http://www.kathnews.de/nostra-aetate-die...ion-nicht-preis
Foto: Israelische Flagge – Bildquelle: Wikipedia/Daniel Maleck Lewy


von esther10 10.12.2015 12:24





Was ist eine "Heilige Pforte"? Wie geht der Ablass? Antworten auf die häufigsten Fragen


Papst Franziskus öffnet die Heilige Pforte im Petersdom und damit das Heilige Jahr der Barmherzigkeit am 8. Dezember 2015.

Von CNA Deutsch/EWTN News

VATIKANSTADT , 10 December, 2015 / 9:28 AM (CNA Deutsch).-
Am 8. Dezember begann das Heilige Jahr der Barmherzigkeit, ein außerordentliches Jubiläum, das Papst Franziskus ausgerufen hat. Aber was bedeutet es? Wir haben die häufigsten Fragen gesammelt und darauf die richtigen Antworten zusammengestellt.

Was ist ein Heiliges Jahr?

Die katholische Tradition, ein Heiliges Jahr (Jubiläumsjahr) zu feiern, begann mit Papst Bonifatius VIII. im Jahr 1300, und schon seit 1475 wird alle 25 Jahre ein ordentliches Jubiläum begangen, um jeder Generation zu erlauben, diesen Moment wenigstens einmal im Leben zu erfahren.

Das Heilige Jahr ist traditionell ein Jahr der Vergebung und der Buße für die Sünden jedes einzelnen. Auch ist es ein Jahr der Versöhnung zwischen Feinden und ein Jahr der Bekehrung, um das Sakrament der Versöhnung zu empfangen.

Bis zum heutigen Tag gab es 26 ordentliche Jubiläen, das letzte war das Jubiläum des Jahres 2000, das von Johannes Paul II ausgerufen worden war.

Was ist ein außerordentliches Jubiläumsjahr?

Ein außerordentliches Jubiläum kann zu einer besonderen Gelegenheit oder aufgrund eines besonders bedeutsamen Ereignisses ausgerufen werden, wie es der Fall dieses Jahres der Barmherzigkeit ist.

Das erste außerordentliche Jubiläum gab es im 16. Jahrhundert und die beiden letzten waren 1933, als Papst Pius XI. 1900 Jahre der Erlösung feiern wollte und 1983, als der heilige Johannes Paul II. es verkündete, um die 1950 Jahre nach Tod und Auferstehung Christi zu ehren.

Was ist eine Heilige Pforte?

Wenn Sie die Papstreise nach Afrika verfolgt haben, dann haben Sie wahrscheinlich auch die Öffnung der Heiligen Pforte in Bangui, in der Zentralafrikanischen Republik gesehen.

Wenn auch das Heilige Jahr offiziell am 8. Dezember begann, so war doch dies das erste mal in der Geschichte, dass ein Papst eine Heilige Pforte außerhalb Roms geöffnet hat.

Jede der vier päpstlichen Basiliken in Rom besitzt eine Heilige Pforte, die normalerweise von innen versiegelt wird, damit sie nicht geöffnet werden kann. Die Heiligen Pforten werden nur im Jubiläumsjahr geöffnet, damit die Pilger sie durchschreiten und einen vollkommenen Ablass gewinnen können, der an das Jubiläum gebunden ist.

Der Ritus der Öffnung der Heiligen Pforte möchte symbolisch zeigen, dass den Gläubigen in der Zeit des Jubiläums ein "außerordentlicher Weg" zur Erlösung angeboten wird. Er versinnbildlicht das Verlassen der Welt und das Eintreten in die Gegenwart Gottes, auf ähnliche Weise wie die Hohenpriester im Alten Testaments den Eingang zum Allerheiligsten an Jom Kippur durchschritten – dem jüdischen Gedenken des Tages der Sühne, der Vergebung und der Reue – um in die Gegenwart Gottes zu treten und Opfer darzubringen.

Nach Öffnung der Heilige Pforte im Petersdom werden die Pforten der anderen drei römischen Basiliken geöffnet: in der Lateranbasilika, in Sankt Paul vor den Mauern und in Santa Maria Maggiore. Während des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit hat Papst Franziskus den Diözesanbischöfen die Erlaubnis erteilt, besondere Heilige Pforten in ihren Diözesen zu bestimmen.
*
Was ist ein vollkommener Ablass?

Ein Heiliges Jahr bietet den Gläubigen die Möglichkeit, einen vollkommenen Ablass zu gewinnen. Laut Paragraph 1471 des Katechismus der Katholischen Kirche ist ein Ablass:

"...der Erlaß einer zeitlichen Strafe vor Gott für Sünden, die hinsichtlich der Schuld schon getilgt sind. Ihn erlangt der Christgläubige, der recht bereit ist, unter genau bestimmten Bedingungen durch die Hilfe der Kirche, die als Dienerin der Erlösung den Schatz der Genugtuungen Christi und der Heiligen autoritativ austeilt und zuwendet."

Im Fall des vollkommenen Ablasses ist es ein kompletter Erlass.

Wie wird im Heiligen Jahr ein Ablass gewonnen?

Gemäß der Apostolischen Pönitentiarie ist es nötig, dass die Gläubigen im Stand der Gnade sind, um einen vollkommenen Ablass oder einen Teilablass zu gewinnen. Dazu gehört unter anderem, schwere Sünden gebeichtet zu haben. Darüber hinaus ist es nötig, dass der Gläubige

die innere Disposition des Freiseins von jeglicher Anhänglichkeit an die Sünde, auch die läßliche, hat;
die sakramentale Beichte seiner Sünden vornimmt;
die Allerheiligste Eucharistie empfängt (zweifelsohne ist es besser, die Eucharistie bei der Teilnahme an der Heiligen Messe zu empfangen; für den Ablass ist jedoch lediglich die Heilige Kommunion notwendig);
nach Meinung des Heiligen Vaters betet.
Der Grundgedanke wäre, am selben Tag die Kommunion zu empfangen und den Ablass zu erlangen, aber es reicht, wenn der Empfang der Sakramente und die Gebete innerhalb einiger Tage (ungefähr 20) vor oder während des Aktes des Ablasses stattfinden.

Die Gebete nach Meinung des Papstes werden dem Belieben der Gläubigen anheimgestellt, aber normalerweise werden ein "Vater unser" und ein "Ave Maria" gebetet. Eine Beichte reicht für mehrere vollkommene Ablässe, aber für jeden von ihnen bedarf es einer eigenen Kommunion und eigener Gebete nach der Meinung des Heiligen Vaters.

Es gibt Ausnahmen für Kranke oder ans Haus gefesselte Personen.

Die Ablässe können immer für sich selbst oder für die Seelen der Verstorbenen angewandt werden, sie können aber nicht auf andere lebende Personen übertragen werden.

Wie oft kann man einen vollkommenen Ablass gewinnen?

Einmal am Tag.

Wo kann ich im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit einen Ablass gewinnen?

Während des Heiligen Jahres designiert der Papst besondere Pilgerorte, um Ablässe zu erhalten, über die vier Heiligen Pforten Roms hinaus. Für das Heilige Jahr der Barmherzigkeit sind es die Heiligen Pforten in den Kathedralen jeder Diözese, sowie in anderen, von den Diözesanbischöfen ausgewählten Kirchen. Es sind Pilgerorte für die Gläubigen und sie sind Teil der Gewinnung des vollkommenen Ablasses. Franziskus schrieb in seinem Brief über den Ablass im Heiligen Jahr:

"Ebenso lege ich fest, dass der Ablass auch erlangt werden kann in den Wallfahrtskirchen, wo die Pforte der Barmherzigkeit geöffnet wurde, sowie in den traditionell als Jubiläumskirchen ausgewiesenen Gotteshäusern. Es ist wichtig, dass dieser Moment vor allem mit dem Sakrament der Versöhnung und der Feier der heiligen Eucharistie einschließlich einer Reflexion über die Barmherzigkeit verbunden ist. Es wird nötig sein, dass diese Feiern das Glaubensbekenntnis ebenso umfassen wie das Gebet für mich und für die Anliegen, die mir am Herzen liegen zum Wohl der Kirche und der ganzen Welt.
http://de.catholicnewsagency.com/story/w...ten-fragen-0281

*****”



Wer die nächste Pforte sucht, oder eine Beichtgelegenheit, wendet sich am besten an die eigene Pfarrei oder Diözese.

Über die Theologie der Barmherzigkeit hat der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, CNA ein exklusives Interview gegeben:



VATIKANSTADT , 08 December, 2015 / 10:00 AM (CNA Deutsch).-
Zum Auftakt des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit hat der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, unserer italienischen Ausgabe, ACI Stampa, ein exklusives Interview gegeben. Das Gespräch führten Angela Ambrogetti, Andrea Gagliarducci und Marco Mancini. Es beginnt mit einer grundsätzlichen Frage:

CNA: Was bedeutet die Barmherzigkeit für einen Theologen?

MÜLLER: Der Theologe, jeder Theologe, ist vor allem ein Mensch, ein Getaufter, der die Erfahrung der Barmherzigkeit macht wie alle anderen. Ohne sich daran zu erinnern, ohne lebendige Erfahrung der Barmherzigkeit zu machen, würden auch unsere Worte, die darüber reden – um die Aussagen des heiligen Paulus zur Liebe zu paraphrasieren – wie ein „dröhnendes Erz“ sein, ein reiner flatus vocis... Die Barmherzigkeit ist für uns untrennbar verbunden mit dem Antlitz Jesu. Dieses Jesus, der sich uns zuerst zu erkennen gab durch das Antlitz der Familie, in der wir geboren wurden, und dann im Kontext der Kirche, in dem wir gelebt haben. Danach haben wir ihn in der Schrift und in den Sakramenten kennengelernt, durch das Leben seiner Zeugen, der mehr oder weniger bekannten Heiligen, die es in der Geschichte aller Zeiten gibt. Und ferner auch durch die Lehre der großen kirchlichen Tradition, im Wort der Theologen, der Meister, der Kirchenlehrer, durch die Unterweisung des Lehramts. All das aber in notwendiger Beziehung zu einer lebendigen Erfahrung, zu dem Zweck, diese Erfahrung und die Tiefe des Blicks auf diese Erfahrung zu verstärken. Die Theologie ist eine Hilfe, diesen Blick auf die Tatsache der Barmherzigkeit Gottes zu vertiefen – eine Tatsache, die sich uns auf vielerlei Art und Weise offenbart, denn das Handlungsfeld Gottes ist die ganze Welt. Sie kann sich zeigen in der Geste von jemanden, der uns stützt oder korrigiert, oder durch ein Ereignis, das und erneut ruft, in der Wahrheit unserer Existenz zu leben. Die Barmherzigkeit ist für mich auf jeden Fall ein Ereignis, durch das mein Leben energisch zum Guten und zur Wahrheit aufgerufen wird, durch das ich mich gerufen fühle, in jenem Guten und jenem Wahren zu leben, das mein Dasein neu erschafft und in mir jenes innere Antlitz wiederherstellt, das ich von Gott erhalten habe und das mich in Beziehung zu ihm setzt und mich immer mehr für das Wohl meiner Brüder und Schwestern öffnet. Die Barmherzigkeit, mit der Jesus unser Herz erstürmt – manchmal mit Kraft, manchmal mit Sanftheit – ist eine Welle des Guten und der Wahrheit, die drängt, unser Leben zu bessern und es für den zu öffnen, der an unserer Seite lebt und ihn als Nahestehenden, als Nächsten erfühlen lässt. Die Barmherzigkeit lässt uns immer mehr jenen Gott erkennen, der sich in Jesus offenbart und der uns immer mehr uns selbst und den anderen offenbart. Und sie lehrt uns, uns selbst zu betrachten und zu lieben in jener Perspektive von Güte und Wahrheit, mit der Jesus selbst uns anblickt. In diesem Sinne ist für mich die Geste der sakramentalen Beichte paradigmatisch für die Barmherzigkeit: jedes Mal, wenn wir beichten, nähern wir uns dem Herrn mit dem beladenen Blick unserer Sünden und wir können aufgerichtet wieder weggehen, angesteckt von seinem Blick auf uns – einem gleichzeitig gerechten und guten Blick, der keine einfachen Abstriche macht, aber der uns unserem Elend nicht preisgibt. Ein Blick, der viel von uns verlangt; aus einem Grund: Gott gibt uns viel und daher verlangt er auch viel von uns, weil er weiß, dass wir viel geben können, wenn wir von Ihm empfangen. Aber er tut es wie ein guter Vater, der Geduld mit seinen Kindern hat und nie müde wird, sie zu begleiten und sie daher nie verlässt!

CNA: Gott befreit uns von unseren Sünden durch die Barmherzigkeit. Ist das die einzig wahre Theologie der Befreiung?

MÜLLER: Es ist die erste Theologie der Befreiung, aus der viele andere folgen. Wenn das Herz von den Sünden befreit ist, kommt das dann auch dem Rest unserer Persönlichkeit zugute. Die Freiheit beginnt, sich auszubreiten und erreicht ihre wahren Dimensionen, die Intelligenz und der Wille werden gestützt und gestärkt. Dank der Vergebung und Barmherzigkeit lernt der Mensch anzunehmen, dass seine Freiheit gerade in der Abhängigkeit von Gott beginnt; er lernt den Geschmack des umsonst Gegebenen; er lernt, zu erkennen, dass alles, was er hat, ihm nicht geschuldet sondern geschenkt ist; er lernt, das Gute und die Wahrheit mehr zu lieben als die eigenen Bequemlichkeiten und die unmittelbaren Vorteile; er lernt, ein Leben ohne Ende zu ersehen... das heißt, die Dinge des Himmels schon auf dieser Erde zu lieben! Alle Werke der Barmherzigkeit – sowohl die geistlichen als auch die leiblichen – die die Kirche uns lehrt und zu denen sie uns erzieht, nehmen hier ihren Ursprung: wir können die Barmherzigkeit nur leben, weil wir sie zuvor empfangen haben.

CNA: Sie sind auch Präsident der Internationalen Theologenkommission: was hat das mit der Barmherzigkeit zu tun?

MÜLLER: Die Barmherzigkeit ist kein billiges „Sich-Gern-Haben“. Wenn Gott ins Leben des Menschen einbricht, dann ändert er – in dem Maß, in dem der Mensch es zulässt – auch seinen Blick auf die Dinge, seine Mentalität, die Kriterien seines Handelns und somit, durch die Gnade, auch sein Verhalten. Dank des Glaubens ist die Theologie eine Hilfe, unser Leben ausgehend von jenem Standpunkt zu betrachten, den uns Gott durch die Offenbarung seiner selbst eröffnet auf uns selbst, die anderen und die Welt. Und sie tut es durch eine kritische und systematische Betrachtung über all das, was Gott schenkt, so dass die Gaben Gottes vom Menschen mit immer größerer Klarheit und Tiefe angenommen werden können. So dass wir, indem wir Gott und die Gaben seiner Barmherzigkeit immer mehr kennen, auch immer besser auf seine Liebe antworten und ihn immer mehr durch Taten lieben können. Die Internationale Theologenkommission nimmt sich vor, dabei zu helfen durch einen spezifischen Dienst, welcher der Kongregation für die Glaubenslehre und dem Papst geleistet wird, unter Beteiligung von einigen Experten aus aller Welt, die von den verschiedenen Bischofskonferenzen vorgeschlagen werden. Die Tatsache, dass die Experten aus allen Kontinenten kommen, hilft dabei, die Fragen mit einer besonderer Offenheit und einer universalen Betrachtungsweise der Probleme zu besehen. Diese theologische Sicht, die den universellen Charakter der Kirche widerspiegelt und ihn verwirklicht, ist wichtig, auch weil die Theologie im Dienst der Lehre steht und die Lehre ihrerseits im Dienst der Pastoral, welche zugleich der Theologie und Lehre hilft, das Objekt ihrer Betrachtung näher zu präzisieren. Es handelt sich um eine ununterbrochene Zirkularität zwischen Theologie, Lehre und Pastoral, in der die Lehre einen gewissen Vorrang hat, weil sie der Theologie und Pastoral auf maßgebende Weise den Weg anzeigt. Derzeit vertieft die Kommission ihre Betrachtungen zu einigen Themen, die Papst Franziskus sehr am Herzen liegen, wie beispielsweise die Synodalität, das heißt die Notwendigkeit, dass das kirchliche Leben immer mehr als eine gemeinsame Nachfolge des Herrn verstanden wird und als ein gemeinsames Zugehen auf die Herausforderungen, die Er uns eröffnet. Oder zur Beziehung zwischen Glauben und Sakramenten, eine Frage, die aus nächster Nähe die jüngste Diskussion in den beiden letzten Synoden zur Familie betraf. Oder auch zur Religionsfreiheit, das heißt zu einem konkreten Punkt, der im Leben vieler Christen, die um ihres Glaubens willen verfolgt werden, auf der Tagesordnung steht. Es handelt sich um eine Reflexion auf hohem Niveau, die das Ziel hat, der gesamten Kirche zu helfen, in immer größerer Wahrheit einige wichtige Punkte ihres Lebens zu betrachten. Denn die Barmherzigkeit bleibt nicht bei der Geste der Vergebung stehen, sondern ist ein Antrieb zur Erneuerung, der das ganze Leben betrifft!

CNA: Wie kann man barmherzig sein und die Fehler in der Lehre korrigieren?

MÜLLER: Wie kann ein Vater barmherzig sein und seine Kinder korrigieren? In Wirklichkeit ist es so, dass ein Vater seine Kinder nicht lieben und sie ins Verderben stürzen würde, wenn er sie nicht korrigieren, sondern ihre Fehler rechtfertigen oder bagatellisieren würde. Ein Vater, der seinen Kindern nicht hilft, ihrer Fehler zu erkennen, schätzt sie letztendlich nicht und hat kein Vertrauen in ihre Fähigkeit, sich zu ändern. Denn die Barmherzigkeit trägt unauslöschlich und untrennbar in sich selbst eingeschrieben die Liebe und Wahrheit. Es gehört zur christlichen Tradition, angefangen von der Heiligen Schrift bis hin zu den letzten Päpsten, dass Liebe und Wahrheit zusammen stehen oder fallen: es gibt keine Liebe ohne Wahrheit und es gibt keine echte Wahrheit ohne Liebe. Und warum sollte das nicht auch für die Lehre gelten? Die Barmherzigkeit ist das Gegenteil des laissez faire... das ist nicht die Haltung Gottes gegenüber dem Menschen: es genügt, die Evangelien zu lesen und zu sehen, wie Jesus sich verhalten hat, der gütig war, ab gleichzeitig keine Abstriche bei der Wahrheit machte. Und die Lehre hat gerade den Zweck, uns zu helfen, die Wahrheit zu erkennen, sie in ihrer Gesamtheit anzunehmen und sie nicht zu umgehen. Heute hat man Mühe damit, die Bedeutsamkeit und die Nützlichkeit der Lehre zu verstehen, auch in der Kirche, und das aus zweierlei Gründen: einerseits, weil die Mentalität, in der wir leben, vor allem dem Bedeutung beimisst, was der Mensch unmittelbar berühren kann und andererseits, weil die Lehre auf illuministische und idealistische Weise verstanden und oft auch gelehrt wird, als eine abstrakte Menge von Ideen, die den Reichtum des Lebens erstarren lassen und fesseln. In Wirklichkeit hat die Lehre für uns Christen als letzten Bezug nicht Ideen über Gott und das Heil, das Er uns anbietet, sondern das Leben Gottes selbst und sein Hineinbrechen in das Leben des Menschen: sie ist eine Hilfe dabei, zu verstehen, wer Gott ist und was auf dem Spiel steht mit der Erlösung, die Gott dem konkreten Leben des Menschen anbietet. Aber um all das zu begreifen, bedarf es einer demütigen Vernunft, die sich nicht auf eingebildete Weise zum Maß aller Dinge erhebt. Leider hat uns das Gedankengut, das aus der Moderne kommt und uns auch viele schöne Dinge vererbt hat, gerade der Demut beraubt...

CNA: Das Jubiläum, jedes Jubiläum, beginnt mit der Öffnung der “Heiligen Pforte” im Petersdom. In diesem Jahr hat der Papst das Jubiläum mit der Öffnung der “Pforte der Barmherzigkeit” in Afrika begonnen. Was bedeutet dies alles?

MÜLLER: Die “Pforte” des Heils ist Jesus Christus selbst. Die heilige “Pforte” zu öffnen bedeutet, den Menschen den Weg zu öffnen, der zu Jesus führt und alle einzuladen, sich Ihm ohne Angst zu nähern, wie uns Johannes Paul II. und Benedikt XVI. vom Anfang ihres Pontifikates an erinnert haben. Es gibt für den Menschen kein Heil ohne Jesus. Er ist es, der auf geheimnisvolle Weise das Herz eines jeden Menschen zum Guten und zur Wahrheit hin bewegt, denn er ist die Wahrheit und das Gute in Person! Jedes Jubiläum ist eine Gelegenheit: eine neue Gelegenheit, die aus dem Herzen Gottes kommt und zum Herzen Gottes führt, damit das Leben des Menschen zum Besseren gewandelt und ein kleiner Teil des himmlischen Lebens schon auf dieser Erde vorweggenommen wird. Papst Franziskus hat dieser Geste eine besondere Bedeutung gegeben: vom Anfang seines Pontifikates an hat er auf die Randgebiete gepocht; auf die von den geographischen und menschlichen Randgebieten der Welt aus betrachtete Wirklichkeit; um der menschlichen Situation, in der man dort lebt, wieder neu Bedeutung beizumessen, um die Bedürfnisse des Menschen hervorzuheben, der in diesen Bedingungen lebt; als kairos, in dem man heute dem Antlitz Christi begegnet und es verkündet. Dort, wo das gekreuzigte und entstelle Antlitz lebt – von dem unsere Augen sich gerne abwenden würde und anderswo hinblicken – genau da lädt der Papst uns ein, hinzusehen. Und vielleicht einen menschlichen Reichtum zu entdecken, den wir uns nicht erwarten würden. Deshalb, glaube ich, hat Papst Franziskus die Heilige Pforte vor allem in Afrika öffnen wollen und an einem Ort, der auf besondere Weise durch Konflikte und Gewalt gequält ist. Das erinnert mich an eine Geste Johannes Pauls II, der die Heilige Messe in Sarajevo feiern wollte, wo Krieg und Bürgerkrieg wüteten. Es ist ein prophetischer Aufruf, das Antlitz Jesu dort zu erkennen, wo wir es nie suchen würden. Und es ist auch eine Einladung, Jesus dort zu dienen, wo sich die Bedürfnisse der Menschen am dringlichsten und grundlegendsten zeigen. Im Bewusstsein, dass der Mensch, zusammen mit dem Brot und mehr noch als das Brot, Jesus braucht und dass die größte Armut gerade die Abwesenheit Gottes ist, aus der dann alle anderen Arten der Armut kommen. Daher ist das Jubiläum eine große Gelegenheit, um all das neu zu entdecken und das Schweigen zu durchbrechen darüber, dass die erster Armut des Menschen der Mangel an Gott in seinem Leben ist.

CNA: Was wünschen Sie sich für dieses Jahr der Barmherzigkeit?

MÜLLER: Ich wünsche der Kirche und uns allen, Jesus mit immer größerer Treue und Liebe zu folgen, um nicht Gefangene unserer Schwächen und unseres Elends zu bleiben, so dass wir unseren Brüdern und Schwestern immer besser dienen können, sei es in der Kirche als auch außerhalb. Denn die ganze Welt braucht Christus, braucht es, durch seine Liebe aufgerichtet und erneuert zu werden. Und weil die Barmherzigkeit eine Gnade ist, die von oben kommt und das Leben verändert: sie nimmt uns so, wie wir sind, aber sie lässt uns nicht so, wie wir sind. Gott sei Dank!

Das wünsche ich mir, vor allem für mein Leben, aber auch der Kirche und der ganzen Welt: immer mehr die Erfahrung dieser Liebe zu machen, die uns nicht in Ruhe lässt, die unser Herz aufreißt und uns ändert.

Aus dem Italienischen übersetzt von Susanne Finner.
http://de.catholicnewsagency.com/story/e...herzigkeit-0276



von esther10 10.12.2015 12:03

Schönborn: Kinder brauchen religiöse Erfahrungen

Kardinal diskutierte mit evangelisch-lutherischem Bischof Bünker und serbisch-orthodoxem Bischof Cilerdzic über persönliche Glaubenserfahrungen



10.12.2015, 11:22 Uhr Österreich/Kirche/Glaube/Ökumene/Schönborn/Cilerdzic/Bünker
Wien, 10.12.2015 (KAP) Ökumenisches Gipfeltreffen in Wr. Neustadt: Kardinal Christoph Schönborn, der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker und der serbisch-orthodoxe Bischof Andrej Cilerdzic diskutierten bei einem Podiumsgespräch über ihren jeweils persönlichen Glauben und wie sie von Kindheit an kirchlich geprägt wurden - oder auch nicht. Einig waren sich die drei Bischöfe darüber, wie wichtig religiöse Erfahrungen von Kindheit an sind.

Er habe es im Nachhinein als schmerzlich empfunden, dass seine Eltern mit ihm in der Kindheit nie in die Kirche gegangen seien, sagte Schönborn: "Ich habe kein religiöses Erlebnis meiner Kindheit in Erinnerung, das ist mir erst kürzlich schmerzlich bewusst geworden." Auch an Erstkommunion und Firmung könne er sich nicht erinnern und so habe er sich erst als Jugendlicher aktiv für den Glauben interessiert und erste religiöse Erfahrungen gemacht. Schönborn: "Eine Kindheit ohne Religion ist eigenartig, deswegen kann ich nur an alle appellieren, mit den eigenen Kindern in die Kirche zu gehen."

Als Kind einer evangelischen Pfarrerfamilie habe er schon seit der frühesten Kindheit Kontakt mit dem christlichen Glauben gehabt, betonte hingegen Bischof Bünker. Als prägende Erinnerungen seien ihm die Bilder von Krippe und Kreuz aber auch die Geschichten und Erzählungen von Jesus im Gedächtnis geblieben, so Bünker. In seiner Jugend und Studienzeit hätten ihn insbesondere das Christusverständnis Dietrich Bonhoeffers aber auch Begegnungen mit dem Katechismus und Luthers Erklärung des Glaubensbekenntnisses geprägt. In der persönlichen Beziehung zu Jesus gehe es nicht um den "schnellen Erfolg", sondern vielmehr um das Begleiten "Schritt für Schritt". Er habe durch Jesus ein tiefes Vertrauen in das eigene Leben: "Es muss nicht alles gelingen, weil es schon gelungen ist", so Bünker.

Die Freundschaft zu Jesus Christus sei ein zentraler Punkt seines persönlichen Glaubens, bekannte auch Kardinal Schönborn: "Niemand hat mich jemals so angeschaut wie Jesus. In seinem Blick erkenne ich niemals irgendeinen Vorwurf, sondern nur Freundschaft." Für ihn, so der Kardinal, sei die christliche Moral deswegen auch kein "Katalog" voller Verbote und Gesetze, sondern vielmehr tiefer Ausdruck der Freundschaft Jesu zu den Menschen.

"Der Christus, den ich als Kind kennengelernt habe, ist heute immer noch derselbe", sagte Bischof Cilerdzic. Der Religionsunterricht sowie eine starke Prägung durch das Elternhaus hätten ihn schon sehr früh zu Jesus Christus geführt. Wichtig sei ihm damals wie heute der ökumenische Gedanke. "Ich habe in meiner Kindheit katholische und evangelische Gottesdienste besucht und eine Zeit lang sogar ministriert, aber das Gefühl war immer dasselbe", so Cilerdzic. Man müsse zwar auf der einen Seite die Theologie verstehen, dürfe aber niemals den einfachen betenden Menschen aus den Augen verlieren, denn aus ihnen könne man am meisten lernen, zeigte sich Cilerdzic überzeugt.

Das Podiumsgespräch zum Thema "Von Jesus leben lernen" am Mittwochabend im katholischen Bildungszentrum St. Bernhard in Wiener Neustadt fand im Rahmen der gleichnamigen Veranstaltungsreihe statt. Jeweils drei Personen aus Politik, Kirche oder Gesellschaft erzählen darin ihre jeweils ganz persönlichen Erfahrungen mit dem christlichen Glauben. Organisiert wird die Veranstaltungsreihe von der Katholischen Aktion in Kooperation mit dem Bildungszentrum St. Bernhard
https://www.kathpress.at/goto/meldung/13...ese-erfahrungen


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von esther10 10.12.2015 00:58

Was macht Jordan eine Oase für arabische Christen?
Nachrichten Analyse: Caritas und Ortskirchen haben die volle Freiheit zu dienen und helfen Flüchtlingen.


Vater Yacoub Hijazin Minister, Jordanier und Flüchtlinge in Amman.
- Victor Gaetan Foto

Amman, Jordanien - Weniger als eine Stunde mit dem Auto von dem aus St. Johannes taufte Jesus im Jordan, da ist eine Stadt, wo die christliche Botschaft anschaulich lebendig ist.
Liebe ist tapfer besting Angst in Amman, eine weitläufige Stadt, die rund 1 Million Flüchtlinge, Flüchtlinge aus Katastrophe im Norden (Syrien) und Osten (Irak), als auch von gewalt zerbrach Libyen im Westen absorbiert ist, und dem Jemen im Süden .

Ausländische Hilfsprogramme und eine lokale Bevölkerung bereit ist, zu helfen die Vertriebenen zeigt, dass diese Länder wider Terrorismus. Diese moderne große Samariter sind unermüdlich dabei das Werk des Herrn im Heiligen Land.

Massenevakuierung

An der belebten Türöffnung eines Caritas-Klinik, freiwillig Naitham Badfy, Alter 50, verwendet eine Zwischenablage, um zu überprüfen Patienten und bietet Führung in arabischer Sprache.

Badfy ist ein irakischer Flüchtling, und chaldäisch-katholische, von Karamlesh angetrieben, einer christlichen Mehrheit der Stadt, durch den islamischen Staat (IS) zwingt einige vor 18 Monaten.

"Ich hatte einen Freund in der irakischen Militärs, warnte mich, um so schnell wie möglich zu erhalten", Badfy erzählt. Er legte seine drei Kinder und Frau in den Wagen und fuhr nach Norden bis Erbil, der Hauptstadt von einem sicheren Bereich, der durch kurdische Volk kontrolliert.

"Die letzte Person zu verlassen, war ein Priester, Pater Thabet, um sicherzustellen, dass jeder bekam," sagte Badfy.

Bald nach Jordaniens König Abdullah II (als ein direkter Nachkomme des Propheten Mohammed) bot seinem Land als "Oase", um arabische Christen - und andere - von verdrängt, Badfy und seine Familie waren auf einem Flug von Arbil nach Amman.

Badfy hofft, die chaldäische Gemeinde in Michigan kommen, "so Gott will." In der Zwischenzeit seine Kinder besuchen Universität und Gymnasium, die Begünstigten der Studien Zuschüsse von der Italienischen Bischofskonferenz und andere lokale und internationale Unterstützer.

Trauma der Toll

Die Klinik, wo Badfy arbeitet typisch für die gut organisierten, persönlichen Service mit medizinischen Bedürfnissen und keinen Platz zu gehen, um jemand zur Verfügung gestellt.
Eine Datei wird für jede Person, die von der katholischen Caritas international gesehen eröffnet, und eine Datenbank verfolgt die Fortschritte, Follow-up und andere Unterstützung erhalten. Jeden Tag werden 150 Menschen gesehen.

Viele der syrische Flüchtlinge kommen aus ländlichen Gebieten. Schwangere Frauen, zum Beispiel, haben in der Regel keine Schwangerschaftsvorsorge hatten und wissen oft nicht, deren Fälligkeit. Einige wurden tief durch den Krieg traumatisiert. Medizinisches Personal sagt, es gibt höhere Kind Epilepsie bei dieser Bevölkerungsgruppe, zum Beispiel.

Dr. Maram Al-Rabadi berichtete sie hat fünf Fälle von Epilepsie, drei Fälle von Harninkontinenz bei Kindern, und mehrere Fälle von Typ 1 Diabetes in zwei Tagen, alle mit traumatischen Erfahrung korreliert gesehen.

"Psychische Erkrankungen sind in der Regel in die Gesundheits übersetzt werden", erklärte sie. "Die Leute haben schreckliche Dinge erlebt. Sie leiden."

Jeder Caritas Zentrum verfügt über zwei Ärzten und zwei Krankenschwestern, aber sie sind mehr Fachleute nutzen könnten, um mehr Patienten zu sehen und um mehr Zeit mit jedem einzelnen zu verbringen. Schwere Fälle werden an die italienische Krankenhaus auf dem Hügel übertragen.

"Jeder sagt der Caritas-Klinik ist besser als die Regierung diejenigen, denn wir behandeln jeden Patienten als Individuum", sagt Nour Mickel, der die Klinik Zentrum verwaltet.

"Wir sind darauf trainiert, dass der Erfolg ist, wenn ein Patient lässt uns das Gefühl, als ob seine oder ihre Menschlichkeit wurde geschätzt, nicht nur, dass wir dazu beigetragen, zu fixieren einen Körper."

Tailored Aid

Auf einen separaten Caritas Zentrum in der Nähe sind die psychosozialen Bedürfnisse der Flüchtlingsgemeinschaft gerichtet. Frauen, die meisten mit Kopftuch sind Einreichung in einen großen Raum für ein Beratungsgespräch über den Umgang mit Stress. Durch eine Tür ist ein heller Raum mit Spielzeug und Bücher für Kinder im Alter von 6-14.
Mitarbeiter festgestellt, dass die Iraker, die mehr erzogen werden dazu neigen, wollte Gruppendiskussionen, die präzise waren, auch wissenschaftlich. Die syrische Bevölkerung waren mit allgemeineren Diskussionen, wie positives

Denken und Themen zu Frauen ausgerichtet, da so viele Frauen sind führende verdrängt Haushalten - Männer sind im Gefängnis, tot, oder wieder zu Hause und versuchte, Eigentum zu verteidigen.

Gegenüber ist ein Caritas Zentrum der humanitären Bedürfnisse der Syrer, die größte Flüchtlingsgruppe, die etwa 20% des Landes gesamte Bevölkerung von 6,7 Millionen gewidmet - eine erstaunliche Zahl.

Frauen und Männer sitzen in separaten Wartebereiche, um ihre vor allem konservative Präferenzen anzupassen.

Eine Ordensschwester, die ursprünglich aus Südkorea, ist die Caritas Freiwilligen Überprüfung Menschen in und fröhlich die Verwaltung der Strom von Menschen Rücksprache mit Mitarbeitern an den Computern.

Anstatt eine Standard-Monatsfeld von Waren, wie andere Hilfsorganisationen, bietet Caritas Gutscheine, aber umfangreiche Follow-up mit Familien.

Ein Haus-Besuch Checkliste zeigt, dass Mitarbeiter kompiliert Informationen über alles, von welcher Schule jedes Kind ist auch dabei, den Abrechnungsbedingungen, Hygiene, Bettwäsche Bedingungen, Zugang zu Wasser, monatlichen Ausgaben, Schulden, und negative Bewältigungsmechanismen, wie beispielsweise die Annahme risiko Jobs oder lassen Kinder unter 16 Jahren Arbeit.

Unterschiedliche Bedürfnisse

Viele der Iraker von der Caritas in den letzten zwei Jahren gedient haben Christen, während einige Syrer sind.

"Iraker waren vor allem Profis. Wir sahen viele gut ausgebildete Iraker und viele christliche Iraker, die vor allem besorgt über Bildung sind ", erklärte eine Mitarbeiterin, die fügte hinzu:" Viele Syrer wollen Kinder zu Hause zu halten und nicht der Schule. "

Ein Sozialarbeiter, erklärte Syrer sind wahrscheinlicher, von Beduinen Bereiche, in denen Menschen leben ein halb-nomadischen Existenz zu kommen, oft Aufzucht von Ziegen. Sie sagte: "Nur wenige Syrer wollen in die USA gehen, weil sie die USA wahrnehmen, wie etwas mit, was falsch in dieser Region gegangen zu tun, so dass sie es zu misstrauen."

"Die Iraker haben eine Menge durchgemacht und sie für immer zu verlassen möchten. Sie glaube nicht, dass der Irak jemals einen Safe oder einladender Ort sein ", Mickel beobachtet. "Aber die meisten Syrer sagen:" Wenn wir hören es sicher ist, um zurück zu gehen wir wollen. " Sie haben noch Hoffnung für den Frieden. "

Kirchen Open Doors

Auf der Suche nach einer Abendmesse in der St. Joseph-Kirche, fand ich eine schöne Gebetskapelle neben einer Kirche Snack-Bar, wo die Erwachsenen tranken Tee und plaudern.

Der Server war ein irakischer Flüchtling mit einer familiären Geschichte: ein assyrischer Christen aus Mosul, von IS Invasoren, der es mit seiner Familie nach Irakisch-Kurdistan, in dem katholischen Klerus organisierte den Umzug von Erbil nach Amman fast umgebracht.
Seine Familie kam im Oktober 2014 und lebte in der Haupthalle der Kirche mit 70 anderen Flüchtlingen, bis im letzten Frühling, als die Kirche, als Teil einer Gruppe von 14 christlichen Kirchen, half sie alle zu finden Wohnungen zum Mieten.

Die Familie wartet nun "für vielleicht ein weiteres Jahr oder so", eine Tochter in Australien anzuschließen. Unterdessen sagt der Mann, den er und seine Familie wurden gut versorgt und von der Kirche geführt.

"Wir haben eine wundervolle Pastor", erklärte er, die mehrere Socializers mir des Pfarrers Haus nebenan nehmen inspiriert, denn es war nur 8.30.

Weiser Mann

Vater Yacoub Hijazin hat ein 25-jähriger kinetische Energie, obwohl er vor 51 Jahren wurde zum Priester geweiht, im Alter von 25.

Er sagte, die Familien, die in der Kirche Halle "verhielt sich wie Brüder und Schwestern lebten.

Sie waren Chaldäer und Assyrer [Katholiken und Orthodoxen], aber alle Nachfolger Jesu Christi, nicht wie Schiiten und Sunniten, die sich gegenseitig zu töten wollen. "

Der Priester erklärte, wie jeder in der Gemeinde beiträgt Waren, Dienstleistungen und Geld, um für die Besucher bieten. "Wir sammelten Mäntel und Essen. Wir fanden, zusätzliche Betten und extra Schuhe. Wir halfen Arbeit zu finden für unsere Freunde, und es geht weiter. Amman ist eine teure Stadt bereits und alle weitere Personen haben die Mieten nach oben gedrückt. "

Gestikulieren in eine Ecke seines Büros - wo ein rosa Schneeanzug wurde aus einem Plastikbeutel fallen neben einen Stapel von gerahmten Göttlichen Barmherzigkeit Bilder Fertig zum Aufhängen - es ist klar, dass der Fürsorge für die physischen und geistigen Bedürfnisse des irakischen Brüder und Schwestern weiterhin ist ein Hauptunterfangen.

"Viele haben bereits verlassen und hoffen immer noch, um zu gehen. Sie wollen nach Kanada, den USA, Australien, irgendwo neu zu gehen. Sie sagen: "Unser Haus ist in unserem Herzen." Sie wollen nicht, um wieder in den Irak zu gehen. Das Problem ist, die Vereinten Nationen hält fast alle Karten, wenn es um die Neuansiedlung kommt. "

Vater Hijazin sagte das Königreich Jordanien hat den wesentlichen positiven Kontext für christliche Solidarität um die Flüchtlingskrise erstellt. Er nannte drei Gründe für die freundliche Haltung.

Warum Jordan ist PRO-Christian

Erstens, die königliche Familie umfasst Christen.

"König Abdullah II Mutter, Prinzessin Mouna, wurde ein britischer Staatsbürger, geboren. Sie lebt in diesem Land und geht in der anglikanischen Kirche - besucht St. Joseph auch, "sagte er. "So gibt es einen Respekt für das Christentum ganz oben", erklärte der Pfarrer. "

"Zweitens:" Vater Hijazin sagte, "die Royals und anderen muslimischen Eliten betrachten katholischen Schulen zu gehören zu den schönsten, die wiederum fördert Respekt für das Christentum zu sein."

"Warum hat König Hussein schickt seinen Sohn [König Abdullah, der aktuelle König] nach Georgetown, der hat jetzt seinen Sohn an der Georgetown-Universität? Weil sie wissen, katholische Erziehung ist die beste. Quer über die Straße ist eine der Grundschule von einem lokalen religiösen Gemeinde, den Rosary Sisters laufen. Es hat etwa 1.000 Studenten und die Mehrheit sind Muslime. "

"Dritte", sagte Pater Hijazin, "das Land ist homogen, mit der überwiegenden Mehrheit Sunniten, entweder von Jordanien oder Palästina, und eine lange Tradition der Frieden zwischen Muslimen und Christen."

Nach Angaben der Priester, "Meine Familie ist eine der größten christlichen Stämmen, aus dem südlichen Teil des Landes - die Christen von Anfang an, da Jesus.

"In der Mitte des 19. Jahrhunderts, unter von Papst Pius IX, die lateinische Kirche gewidmet mehr Aufwand, um den Katechismus und den Aufbau der Kirche, indem sie mehr Priester, die Arabisch sprechen konnte. Mein Großvater umgerechnet von orthodoxen Latein Katholizismus, bringen eine große Familie mit ihm ", sagte der Priester.

Basierend auf Volksmund gab es Zeiten in der Geschichte, als die Osmanen erobert und lokale Muslime schützte den örtlichen christlichen Gemeinde von potenziell tödlichen Außenstehenden, darunter die Osmanen in der Ende des 19. Jahrhunderts.

Franziskus begann seine Mai 2014 Besuch im Heiligen Land in Jordanien, dankte dem Land für die Förderung der "ruhigen Koexistenz" zwischen Muslimen und Christen.

Wechselnden Allianzen

Der Jordan Ort, an dem Jesus getauft wurde ist nicht der typische Tourismusseite. Es ist eine Militärzone, da der Fluss die Grenze zwischen Jordanien und Israel bildet.

"Denn jetzt ist Jordan sicher. Wir hoffen nur, und bete, dass es so bleibt ", sagte Khalid, ein jordanischer katholischen ich in der Kirche traf, der angeboten wird, mit seinem Freund Raouf, um von Amman nach der biblischen heiligen Ort zu fahren.

Khalid wurde die Taufe Website zum ersten Mal besuchen, da es für die Öffentlichkeit im Jahr 2002 eröffnet wurde.

Erst im vergangenen Sommer, erklärte die UNESCO den Jordan Seite des Flusses, der East Bank, um den authentischen, historischen Ort der Taufe Christi durch Johannes, bezogen auf archäologische Beweise einschließlich Reste von Kapellen, Mönchszellen und Tauf-Pools.
Raouf ist ein palästinensischer Ladenbesitzer, der die meiste Zeit seines Lebens in Jordanien verbracht hat. Seine Eltern kamen aus Haifa und Jaffa, Hafenstädte, in Israel heute. Sie wurden von Konflikt um die Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 verschoben.

Der Blick auf Israel über der dünnen schlammigen Wasserband, Raouf erinnerte mich, dass mehr als 3 Millionen Palästinenser fanden die Sicherheit im Jordan, so Jordan verfügt über fast 70 Jahre Erfahrung als Zufluchtsort für die entwurzelten dient.

Heute sind die meisten Palästinenser sind vollständig in der jordanischen Gesellschaft integriert und tragen jordanische Pässe, darunter Königin Rania, die Ehefrau von König Abdullah II.
Doch in Bethlehem in dieser Woche, flammte Zusammenstößen zwischen Palästinensern und Israelis wieder.
"Es gibt eine Menge Spannung in dieser Region, viele arme Menschen, und zu viel Unwissenheit, durch Daesh ausgenutzt", erklärte Raouf, unter Verwendung der lokalen Bezeichnung für den islamischen Staat.

"Jetzt sind die Menschen lieben Russland mehr als Amerika, weil sie angreifen Daesh" Raouf aufgenommen. Eine jordanische Soldaten sitzen in der Nähe beugte zustimmen.

Senioren Registrieren Korrespondent Victor Gaetan ist ein preisgekröntes
internationale Korrespondenten und ein Beitrag zur Außen- Magazin

Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/jor.../#ixzz3twBpdv9H

https://www.res1ep.scsstatic.ch/content/...en%20Rania4.JPG

*

Königsfamilie von Jordanien.



von esther10 10.12.2015 00:54

KARDINAL TURKSON: FRANZISKUS HAT "BIS ZU EINEM GEWISSEN FORM DER GEBURTENKONTROLLE
10. Dezember 2015


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Die Bevölkerung Steuerbewegung wurde erneut von Kommentaren von einem hochrangigen Prälaten im Vatikan gemacht gestärkt.

Kardinal Turkson, Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, sagte der BBC, dass "Geburtenkontrolle" könnte dazu beitragen, befassen sich mit der wahrgenommenen Problem der "Mangel an Nahrung" von angeblichen Überbevölkerung ergeben. Er erklärte, dass Franziskus hatte zuvor für "eine gewisse Kontrolle der Geburt" genannt. Der Kardinal sagte:

"Das hat darüber gesprochen worden, und der Heilige Vater auf seiner Reise von den Philippinen zurück eingeladen Menschen bis zu einem gewissen Form der Geburtenkontrolle, weil die Kirche noch nie gegen Geburtenkontrolle und die Menschen Abstand aus Geburten und all das war."

Er machte weiter:

"Mit mehr Mäuler zu stopfen, ist eine Herausforderung für uns, um produktive auch, die eine der wichtigsten Fragen, die hier über behandelt, der Anbau und die Herstellung von Lebensmitteln, und ihre Verteilung ist.

"Also ja, es uns engagiert sich in Lebensmittelsicherheitsmanagement, so dass wir sicher, dass alle zugeführt wird und das alles. Die Menge der Bevölkerung, die entscheidend für die Realisierung dieses ist noch etwas, was wir brauchen, um zu entdecken, doch der Heilige Vater hat sich auch für ein gewisses Maß an Kontrolle Geburtsort genannt. "

Er fuhr fort zu erklären, dass nur natürliche Methoden der "Geburtenkontrolle" moralisch akzeptabel. Dennoch Kardinal Turkson Kommentare wird die Bevölkerungskontrolle Bewegung, die oft zu stärken fälschlich argumentiert, dass Erhöhungen in der menschlichen Bevölkerung wird zu Nahrungsmittelknappheit führen. In Folge dieser Fehlschluss die sie für einen besseren Zugang zu Abtreibung und Verhütung, um die Populationsniveaus zu verringern nennen.

Kardinal Turkson Die Kommentare beziehen sich wahrscheinlich auf die Heiligen Vaters Bemerkungen bei der Pressekonferenz auf dem Rückflug von den Philippinen am 19. Januar 2015 stattfinden:

"Ich tadelte eine Frau vor einigen Monaten in einer Pfarrei, weil sie schwanger mit ihrem achten Kind war, nachdem er sieben C-Abschnitten hatten. Aber tut sie, um die sieben als Waisen wirklich verlassen? Dies ist, um Gott, nicht versuchen. Ich spreche der verantwortlichen Vaterschaft. Dies ist der Weg, eine verantwortliche Vaterschaft. "

Später in der gleichen Pressekonferenz sagte er:

"Daher ist das Schlüsselwort, um Ihnen eine Antwort, und die, die Kirche nutzt die ganze Zeit, und ich auch tun, ist verantwortungsvolle Elternschaft. Wie machen wir das? Mit Dialog. Jeder Mensch mit seinem Pastor sucht, wie zu tun Durchführung einer verantwortlichen Elternschaft. Das Beispiel, das ich kurz vor erwähnt über diese Frau, die ihr achtes Kind erwartete und hatte sieben, die mit Kaiserschnitt geboren wurden bereits. Das ist eine Verantwortungslosigkeit. Diese Frau könnte sagen, "Nein, Gott zu vertrauen ich. ' Aber, schauen, Gott gibt dir bedeutet, verantwortlich zu sein. Einige denken, dass - entschuldigen Sie die Sprache -, dass, um gute Katholiken zu sein, müssen wir wie die Kaninchen zu sein. Nr verantwortliche Elternschaft. "

Auf dem Rückflug aus Afrika, am 30. November 2015 schien Franziskus darauf hin, dass die Frage nach der inneren Übel der Verwendung von Kondomen konnte nicht von der Kirche angesprochen werden, bis andere Themen wie "Unterernährung" und "Hunger" hatte zunächst ganz gewesen aufgelöst. Die Frage, ob die Kirche sollte "ermöglichen die Verwendung von Kondomen, um weitere [HIV] Infektionen zu verhindern" Er antwortete:

"Die Frage scheint zu klein für mich, so scheint es auch wie ein Teil-Frage. Ja, es ist eine der Methoden. Die Moral von der Kirche in diesem Punkt ist hier mit einer Ratlosigkeit gegenüber: der fünfte oder sechste Gebot? Verteidigen Sie das Leben, oder dass sexuelle Beziehungen offen für das Leben sind? Dies ist jedoch nicht das Problem. Das Problem ist, größer ... diese Frage erinnert mich an den sie einmal gefragt, Jesus zu denken: "Sag mir, Lehrer, ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen? Ist es obligatorisch, um zu heilen? "Diese Frage," tut diese rechtmäßig, "... aber Unterernährung, die Entwicklung der Person, Sklavenarbeit, der Mangel an Trinkwasser, das sind die Probleme. Lassen Sie uns nicht über, wenn man diese Art von Patch oder dass für eine kleine Wunde verwenden zu sprechen, ist die schwere Wunde soziale Ungerechtigkeit, Umwelt Ungerechtigkeit, Unrecht, ... Ich mag es nicht, bis auf Überlegungen zu solchen Fallstudien gehen, wenn Menschen sterben aufgrund zu einem Wassermangel, Hunger, Umwelt ..., wenn alle ausgehärtet werden, wenn es nicht diese Krankheiten, Tragödien, dass der Mensch macht, sei es für die soziale Ungerechtigkeit oder um mehr Geld zu verdienen, ich glaube, der Handel mit Waffen, wenn diese Probleme nicht mehr da sind, denke ich, können wir die Frage stellen: "Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen?" Weil, wenn der Handel mit Waffen fort, sind Kriege die größte Todesursache ... Ich würde sagen, nicht an, ob es rechtmäßig denken oder nicht, am Sabbat zu heilen, und ich habe, um die Menschheit zu sagen: "machen Gerechtigkeit", und wenn alle geheilt werden, wenn es keine Ungerechtigkeit mehr, können wir über den Sabbat zu sprechen.

(Voice of Reaktion der Familie auf diese Kommentare gelesen werden kann hier.)

Kardinal Turkson befürwortet Umweltschutz, ohne zu erkennen, die Gefahren für die Familie gestellt

Am Freitag, 4. Dezember Turkson einen Vortrag in London auf der Jahres Paul VI Memorial Lecture von CAFOD, die offizielle Entwicklungshilfe-Agentur von der Bischofskonferenz von England und Wales organisiert. Kardinal Turkson gab seine volle Unterstützung an den Klimawandel Tagesordnung ohne Anzeige von Anerkennung ihrer engen Verflechtung mit der Bewegung für Geburtenkontrolle.

In seinem Vortrag Turkson betonte, dass Franziskus will "eine Welt mit einem gemeinsamen Plan", die eine "vollstreckbare internationale Vereinbarung" auf der Pariser Klimakonferenz erreicht werden. Franziskus, sagte Turkson ", prangert" diejenigen, die eine solche Vereinbarung zu widersetzen; der Papst glaubt, dass sie "Quertreiber Einstellungen", die Leugnung des Problems sind "; Gleichgültigkeit; nonchalant Resignation; oder blinde Vertrauen in technische Lösungen ".

Der Kardinal fuhr fort, das "alte Weisheit der indigenen Völker" loben und sagte, dass wir alle handeln nach dieser Weisheit; Angabe Laudato Si, sagte er, dass "alle Zweige der Wissenschaft und jede Form von Weisheit, einschließlich Kultur, Religion und Spiritualität", sagte er "müssen in einem integralen Ökologie verbinden." Er erklärte auch, dass wir nicht erwarten, dass Nicht-Christen zu beten und dass wir damit kommen sie in ihren Methoden der Meditation. Turkson gelobt "Leben Sie einfach" Programm CAFOD, darunter "Verwendung Schöpfungstheologie in der liturgischen Praxis".

Eine weitere wichtige Offenbarung in die vier Himmels Vortrag war, dass in Laudato Si Franziskus bewusst dafür entschieden, den Begriff des Menschen "Haushalterschaft" über die Umgebung herunterzuspielen. Kardinal Turkson sagte, dass der Papst ganz bewusst nicht, um dieses "alten Sprache", mit dem Wort "Haushalterschaft" nur zweimal, und statt dessen lieber das Wort "Pflege" verwenden zu betonen.

Kardinal Turkson Vortrag wurde von einer kurzen Ansprache vom Direktor des CAFOD, Chris Bain, die der UN-Entwicklungsziele Nachhaltige gebilligt (SDG) als eine "bessere Plattform als je zuvor" voran für internationale Entwicklung, die "lässt niemanden hinter" . In Wirklichkeit sind die SDGs rufen für den universellen Zugang zu reproduktiver Gesundheitsversorgung, die den universellen Zugang zu Abtreibung und Verhütung bedeutet.

(Eine Teil Text von Kardinal Turkson Vortrag können Sie hier lesen. Es sollte er darauf hingewiesen, dass dieser Text ist nicht identisch mit der Sprache als am 4. Dezember. Gewisse Bemerkungen angeführt, die in der gedruckten Text nicht gibt, wurden gehört und von dem bekannten ein Mitglied der Stimme der Familie, die in der Vorlesung anwesend war.)

Des Vatikans Zusammenarbeit mit der Bevölkerungskontrolle Tagesordnung

Am 18. Juni 2015 Kardinal Turkson startete die Enzyklika Laudato Si neben Professor Hans Joachim Schellnhuber, einem Klimawandel Wissenschaftler, der glaubt, Bevölkerungswachstum verringert werden muss, und Carolyn Woo, die ein Catholic Relief Services leitet, eine Organisation, die dazu beigetragen hat, Abtreibung und Verhütung zu finanzieren Weltweit.

Vom 13-15 November 2015 Professor Schellnhuber und Dr. Jeffrey Sachs, Sonderberater des UN-Generalsekretärs Ban Ki-Moon und einer der führenden Verfechter der Abtreibung und Verhütung, wurden aufgefordert, zu einem Workshop im Vatikan, die, wie man "verwenden Kindern diskutiert beitragen Agenten des Wandels "für die Sache des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung. In seinem Briefing für die Veranstaltung der Päpstlichen Akademie für Wissenschaften warnte vor "Eltern" und "Agenturen", die "stützt sich auf religiösen Prinzipien, zu widersetzen wissenschaftliche Beweise zu Lasten der Kinder." Die PAS mit der Behauptung fort, "dass Schulen zu haben, absorbieren die UN Sustainable Development Goals, im Herbst 2015 ausgerufen und ihre naturwissenschaftlichen Unterricht, um mit interdisziplinären, komplexe Sachverhalte, die eine neue Vision verlangen umgehen zu überdenken. "Die Ziele der nachhaltigen Entwicklung gehören Forderungen nach universellen Zugang zu" reproduktive Gesundheit " , das heißt, den universellen Zugang zu Abtreibung und Verhütung, und "universal" umfasst Kinder.

Die Päpstliche Akademie der Wissenschaften wird von Dr. Margaret Archer, der bei der Ausarbeitung des Entwurfs einer Version der nachhaltigen Entwicklungsziele unterstützt Jeffrey Sachs geführt. Früher in diesem Jahr, nach der PAS die Zusammenarbeit mit Abtreibung Befürworter kritisiert wurde, sagte sie ein Pro-Life-Aktivisten "Ich bin vom Papst ernannt und verantwortungs direkt an ihn. Ich fürchte, das lässt Sie und Ihre Kohorten in der Kälte. "

Der Kanzler der Päpstlichen Akademien der Wissenschaften und Sozialwissenschaften, Bischof Marcelo Sánchez Sorondo, auch von Franziskus berufen, hat so weit, zu leugnen, dass "reproduktive Gesundheit" hat keine Beziehung zu Abtreibung und Verhütung gegangen. Er sagte, dass die SDGs "nicht einmal erwähnt Abtreibung oder Bevölkerungskontrolle. Sie sprechen von den Zugang zu Familienplanung und sexuelle und reproduktive Gesundheit und reproduktive Rechte ".

Doch der Heilige Stuhl, der Pro-Life-pro-Familie-Bewegung, und die Delegierten bei den Vereinten Nationen sind seit langem bekannt und mehrfach bewiesen, dass Begriffe wie "Familienplanung", "sexuelle und reproduktive Gesundheit" und "reproduktive Rechte" sind Euphemismen für Empfängnisverhütung, Sterilisation und Abtreibung. Erzbischof Sorondo Kommentare wider des Heiligen Stuhls Politik, seit fast drei Jahrzehnten verfolgt, der sich gegen die Verwendung dieser Begriffe.

Katholiken müssen nicht mehr im Zweifel sein: der Einfluss der Weltbevölkerung Steuerbewegung über den Vatikan ist in der Tat sehr stark.

http://voiceofthefamily.com/cardinal-tur...-birth-control/
http://www.indcatholicnews.com/news.php?viewStory=28984
http://www.bbc.com/news/world-middle-east-35064400




von esther10 10.12.2015 00:48

Verbände
Langes Ringen


Zentralkomitee positioniert sich zur Familiensynode
Würzburg - 09.05.2015

Es ist das letzte Schlusswort von Alois Glück als Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). Und es ist kurz, dafür aber prägnant. Das oberste Laiengremium sei eine wichtige integrierende Kraft für die katholische Kirche. Ohne das ZdK gäbe es sonst viele auseinanderdriftende Positionen, so der 75-Jährige.

Dabei aber ist sehr viel Geduld gefragt, wie die Debatte um ein Papier zur Familiensynode auf der Vollversammlung in Würzburg zeigt. Nahezu den ganzen Vormittag beschäftigen sich die Mitglieder damit, so dass die Beratung um den Fortgang des Gesprächsprozesses mit den Bischöfen faktisch nicht mehr stattfand.

Wie umgehen mit gleichgeschlechtlichen Paaren?

Stattdessen wurde um Formulierungen und Positionierungen rund um Ehe und Familie gerungen. So pochte der Jugenddachverband BDKJ etwa darauf, die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare explizit in den fünf Seiten mit aufzunehmen, auch wenn dies implizit schon drin stand. BDKJ-Vorsitzender Wolfgang Ehrenlechner betonte, die Wertschätzung aller Formen der Partnerschaft sei jungen Menschen wichtig und liege ihnen näher, als etwa die Frage nach dem Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen .

Stichwort: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ist die oberste Vertretung der katholischen Laien in Deutschland. Das Gremium sieht es als seine Aufgabe an, die gesellschaftliche Entwicklung zu beobachten und die Anliegen der Katholiken öffentlich zu vertreten.

Zudem berät das ZdK die Deutsche Bischofskonferenz und vertritt katholische Interessen auf internationaler Ebene. Das ZdK ist aus dem 1868 gebildeten Zentralkomitee zur Vorbereitung der Deutschen Katholikentage hervorgegangen und ist für die Planung und Organisation dieser Veranstaltungen verantwortlich. Organe des ZdK sind neben der zweimal jährlich tagenden Vollversammlung der Präsident, das Präsidium und der Hauptausschuss. Für zehn Sachbereiche gibt es eigene Sprecher.

Zur Internetseite des Zentralkomitees der deutschen Katholiken

Beide Anliegen fanden dann letztendlich ihren Niederschlag in dem Papier, sowohl die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare wie auch die neuer Partnerschaften von Geschiedenen. Letztere sollten "auf Grundlage einer fundierten Gewissensentscheidung" auch zu den Sakramenten zugelassen werden, heißt es in der letztendlich einstimmig beschlossenen Position. Generell gehe es darum, Brücken zwischen der gelebten Praxis und der Lehre zu bauen. Dazu gehört für das ZdK auch eine Neubewertung bei den Methoden künstlicher Empfängnisverhütung.

Doch das lange Ringen hatte seinen Preis: Denn wie es nun in dem im Herbst endenden Gesprächsprozess der Deutschen Bischofskonferenz nach Vorstellung des Zentralkomitees weitergehen soll, ist völlig offen. Lediglich fünf Minuten blieben ZdK-Vize Claudia Lücking-Michel, um aus einer entsprechenden Arbeitsgruppe des Laiengremiums zu berichten. Eines ist immerhin klar: Es sei im Moment nicht opportun, eine Synode zu fordern, sagte sie. Zudem gelte es, die Gemeinsame Konferenz des ZdK mit der Bischofskonferenz auszubauen.

Glück hatte bereits am Freitag den vor fünf Jahren nach dem Missbrauchsskandal gestarteten Dialogprozess als "fruchtbar" bezeichnet. Aus Sicht des scheidenden ZdK-Präsidenten dürfe dieser nun im September mit einer Veranstaltung in Würzburg nicht enden. Doch wie genau an bestimmten Themen gemeinsam zwischen Laien und Bischöfen weitergearbeitet werden soll, kann niemand bisher so genau sagen. Viele Laien wünschen sich eine verbindlichere Form, mehr synodale Strukturen, so viel wird am Rand der Vollversammlung deutlich.


ZdK-Präsident Alois Glück.

Im Herbst muss das ZdK über einen Nachfolger für Alois Glück entscheiden. KNA
Ebenso Gesprächsthema in und jenseits der Beratungen war in Würzburg die Nachfolge von Alois Glück. In einem halben Jahr müssen die Mitglieder darüber entscheiden. Klarheit herrscht nun zumindest darüber, dass es dann keine Doppelspitze geben wird. Ziemlich deutlich wurde ein entsprechender Antrag von BDKJ und mehreren Vertretern aus Diözesanräten am Freitag abgelehnt.

Auf der Suche nach einem Glück-Nachfolger

Mit einer eigenen Findungskommission sucht das ZdK derzeit nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten für das Spitzenamt. Es gebe keinen Mangel an geeigneten Personen, betonte Glück. Lediglich das Zeitbudget für das Ehrenamt sei eine Herausforderung. Über konkrete Namen wurde in Würzburg nicht gesprochen. Viele wollten nicht zu früh vor der Wahl genannt werden, hieß es aus der Reihe der Mitglieder. Andere betonten, man sehe derzeit nicht den geborenen Nachfolger. Immerhin hat das Katholikenkomitee noch Zeit bis November. "Ich wäre gar nicht erbaut, wenn überall der Nachfolger schon rumlaufen würde", sagte Alois Glück.
http://www.katholisch.de/
Von Christian Wölfel (KNA)

von esther10 10.12.2015 00:47

Familie



Oster kritisiert ZdK-Beschluss zu Homo-Paaren
Der Passauer Bischof sieht einen "dramatischen Kurswechsel"
Passau - 12.05.2015

Der Passauer Bischof Stefan Oster hat das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) scharf kritisiert. Am Montag bezeichnete Oster auf seiner Facebook-Seite einen einstimmigen Beschluss der ZdK-Vollversammlung vom vergangenen Wochenende zur Segnung

gleichgeschlechtlicher Partnerschaften als "nicht nachvollziehbar". Mit seiner Erklärung lasse das ZdK "wesentliche Aspekte des biblischen Menschenbildes" hinter sich.

Ein positives Eingehen auf diese Forderungen käme einem "dramatischen Kurswechsel" gleich. Betroffen wäre vieles, was die katholische Kirche bisher gültig über Ehe und Sexualität lehre.
Oster rügte insbesondere die "immer neu bemühte Berufung auf Papst Franziskus zur Untermauerung dieses neuen Programms". Es gebe "keine einzige öffentliche Äußerung des Papstes oder des bisherigen Lehramtes", die auch nur in die Nähe der ZdK-Forderung komme.

Die Familiensynode im Oktober in Rom werde "mit hoher Wahrscheinlichkeit" zeigen, dass Name und Programm von Franziskus für "das eigene politische, aber eben gerade nicht biblische Programm des ZdK instrumentalisiert" worden seien. Dass das Zentralkomitee diesen Weg "offenbar mit der größtmöglichen Mehrheit seiner Repräsentanten geht", sei für ihn "tatsächlich beunruhigend".

Der Bischof äußerte zugleich Verständnis dafür, wenn sich viele Katholiken "nach Texten wie diesem" heute nicht mehr vom ZdK vertreten fühlten. Dies sei "nicht primär diesen Katholiken selbst anzulasten". Vielmehr forcierten solche Entschließungen die Tendenz zur oft beklagten Lagerbildung in der Kirche.


ZdK fordert "vorbehaltlose Akzeptanz"

Das ZdK hatte am Samstag in Würzburg einstimmig ein Papier zur Bischofssynode im Herbst verabschiedet. Darin sprach sich die Vollversammlung für Formen der Segnung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften sowie von Partnerschaften Geschiedener aus. Entsprechende liturgische Formen müssten weiterentwickelt werden. Es brauche zudem eine "vorbehaltlose Akzeptanz des Zusammenlebens in festen gleichgeschlechtlichen Partnerschaften" und eine klare Positionierung gegen noch bestehende Ausgrenzungen homosexueller Menschen.

Das Katholikenkomitee betonte, dass auch in anderen Formen des gemeinschaftlichen Lebens Werte der Ehe gelebt würden, etwa das unverbrüchliche Ja zu der anderen Person und die stete Bereitschaft zur Versöhnung. "Diese Lebens- und Familienformen gilt es ausdrücklich wertzuschätzen, auch wenn sie nicht in der Form einer sakramentalen Ehe entsprechen."

Oster bemängelte diese Argumentation. Anstatt sich auf Werte zu berufen, hätte das ZdK lieber offen fordern sollen, "dass man damit auch die praktizierte Sexualität in nicht ehelichen Beziehungen endlich gutheißen, also segnen möge". Mit der Berufung auf gelebte Werte lasse sich zudem nicht begründen, warum ein Segen nur Zweierbeziehungen vorbehalten bleiben solle und nicht auf mehrere Personen ausgedehnt werden könnte, "wenn sie sich sexuell und auch sonst gut verstehen". (KNA)

Hintergrund


Das ZdK hat sich vor allem zu Ehe und Familie positioniert: Dazu gehört auch der Wunsch nach der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare. Unklar dagegen bleibt, wie der Dialogprozess mit den Bischöfen weitergehen soll.
http://www.katholisch.de/
Zum Artikel "Langes Ringen"

von esther10 10.12.2015 00:45

Familie
"Zuwendung zur Lehre"

Katholikenkomitee antwortet auf Kritik von Bischof Oster
Bonn - 13.05.2015


Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wehrt sich gegen die scharfe Kritik des Passauer Bischofs Stefan Oster.

Dieser hatte auf seiner Facebook-Seite einen einstimmigen Beschluss der ZdK-Vollversammlung vom vergangenen Wochenende zur Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften als "nicht nachvollziehbar" bezeichnet. Das ZdK, so Oster weiter, lasse damit "wesentliche Aspekte des biblischen Menschenbildes" hinter sich und leite einen "dramatischen Kurswechsel" ein, der vieles betreffe, was die katholische Kirche bisher gültig über Ehe und Sexualität lehre.

"Wer Brücken zwischen Lehre und Lebenswelt bauen will, wendet sich gerade nicht von dieser Lehre ab, sondern er oder sie wendet sich ihr zu", entgegnete ZdK-Generalsekretär Stefan Vesper am Dienstag in Bonn. Die Erklärung des höchsten repräsentativen Gremiums des deutschen Laien-Katholizismus vom Wochenende beginne mit dem "eindeutigen Bekenntnis" zur "sakramentalen Ehe als Modell für eine lebenslange Bindung", so Vesper.

Das ZdK stehe klar zu diesem Lebensmodell und ermutige Paare zum Eheversprechen und zur Gründung einer Familie: "Dieses fundamentale Bekenntnis stellt die ZdK-Vollversammlung bewusst an die erste Stelle."

"Diskrepanz soll überbrückt werden"

Allerdings erkenne das Gremium auch an, dass viele der Werte, "die die sakramentale Ehe als Bild für den Bund zwischen Gott und Menschen auszeichnen" heute auch "in anderen Partnerschafts- und Familienformen gelebt werden", betonte der ZdK-Generalsekretär weiter. Die Vollversammlung habe deshalb einige Punkte aufgelistet, "in denen sie den Bedarf sieht, eine Diskrepanz zwischen den Aussagen des päpstlichen Lehramtes und der auch von katholischen Gläubigen gelebten und erlebten Wirklichkeit in einer Gesellschaft mit vielfältigen sozial anerkannten Lebensformen zu überbrücken".

Oster kritisiert ZdK-Beschluss zu Homo-Paaren
Über seine Facebook-Seite meldet sich der Passauer Bischof Stefan Oster mit Kritik am Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) zu Wort. Als "nicht nachvollziehbar" bezeichnet er den neuesten Beschluss des Laiengremiums zur Segnung von Wiederverheirateten und Homosexuellen.

Zum Artikel

Zu diesen Brücken gehöre aus Sicht des ZdK auch eine "Weiterentwicklung von liturgischen Formen, insbesondere Segnungen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, neuer Partnerschaften Geschiedener und für wichtige Weichenstellungen im Familienleben". Diese Äußerungen seien aber im Kontext der gesamten Erklärung zu sehen und kein Angriff auf die kirchliche Lehre, erklärte Vesper.

Für Debatte vor der Familiensynode

Zugleich sprach er sich für eine umfassende Debatte aus im Vorfeld der Weltbischofssynode im Herbst im Vatikan zu Fragen rund um Ehe und Familie. Dazu solle man aber den vollen Wortlaut der ZdK-Erklärung lesen und nicht nur einzelne Sätze.

Bischof Oster hatte in seinem vor allem in den sozialen Netzwerken vieldiskutierten Beitrag auch Verständnis dafür geäußert, wenn sich viele Katholiken "nach Texten wie diesem" heute nicht mehr vom ZdK vertreten fühlten. Dies sei "nicht primär diesen Katholiken selbst anzulasten". Vielmehr forcierten solche Entschließungen die Tendenz zur oft beklagten Lagerbildung in der Kirche. (KNA)

Vesper im Wortlaut: Eine wichtige Debatte!
Lesen Sie hier die gesamte Stellungnahme des ZdK-Generalsekretärs Stefan Vesper zum Facebook-Eintrag von Bischof Stefan Oster:

"Die ZdK-Vollversammlung benennt in der am 9. Mai 2015 in Würzburg beschlossenen Erklärung zentrale Punkte, die aus ihrer Sicht von besonderer Bedeutung für die im Oktober 2015 anstehende XIV. Ordentliche Generalversammlung der Bischöfe und für die Weiterentwicklung der Ehe- und Familienpastoral in den deutschen Diözesen sind. Die Erklärung beginnt mit dem eindeutigen Bekenntnis:

'In der sakramentalen Ehe als Modell für eine lebenslange Bindung sehen wir eine Verheißung für ein gelingendes Leben mit Gottes Hilfe. Wir bekennen uns zu diesem Lebensmodell und ermutigen Paare zum Eheversprechen und zur Gründung einer Familie.' Dieses fundamentale Bekenntnis stellt die ZdK-Vollversammlung bewusst an die erste Stelle. Die Wertschätzung von Ehe und Familie durchzieht alle Aussagen des ZdK seit jeher, sie ist auch der rote Faden der Stellungnahme des ZdK zu den Lineamenta der Bischofssynode vom 10. März 2015. Sie ist die Grundlage für alle weiteren Aussagen in der Erklärung vom 9. Mai in Würzburg.

Freilich erkennt die Vollversammlung in dieser Erklärung auch an, dass die Werte, die die sakramentale Ehe als Bild für den Bund zwischen Gott und Menschen auszeichnen, wie das unverbrüchliche Ja zu der anderen Person, die stete Bereitschaft zur Versöhnung sowie die Aussicht auf eine fruchtbare Beziehung im Austausch der Gaben der Personen, auch in anderen Partnerschafts- und Familienformen gelebt werden.

Die ZdK-Vollversammlung konkretisiert dies in einer Auflistung von Punkten, in denen sie den Bedarf sieht, eine Diskrepanz zwischen den Aussagen des päpstlichen Lehramtes und der auch von katholischen Gläubigen gelebten und erlebten Wirklichkeit in einer Gesellschaft mit vielfältigen sozial anerkannten Lebensformen zu überbrücken. Zu diesen Brücken gehört nach Auffassung der ZdK-Vollversammlung auch eine 'Weiterentwicklung von liturgischen Formen, insbesondere Segnungen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, neuer Partnerschaften Geschiedener und für wichtige Weichenstellungen im Familienleben'.

Diese Äußerungen sind im Kontext der gesamten Erklärung zu sehen. Ich möchte eines unterstreichen: Wer Brücken zwischen Lehre und Lebenswelt bauen will, wendet sich gerade nicht von dieser Lehre ab, sondern er oder sie wendet sich ihr zu. Das ist unser Anliegen. Der Glaubenssinn des ganzen Gottesvolkes, an den Papst Franziskus mit seinen vorbereitenden Umfragen zur Bischofssynode so eindringlich appelliert hat, muss in den Beratungen der Synode und in der Weiterentwicklung der Ehe- und Familienpastoral in den deutschen Diözesen wahrgenommen werden.
http://www.katholisch.de/
Die Debatte um all diese Fragen ist sehr wichtig und sollte in den Verbänden und Räten und allen Gruppierungen breit geführt werden. Ich lade dazu ein, den vollen Wortlaut der ZdK-Erklärung zu lesen."

von esther10 10.12.2015 00:45


Bande aus Biberach

Mutmaßliche Menschenhändler festgenommen
Die Polizei hat im Kreis Biberach eine Bande von mutmaßlichen Menschenhändlern festgenommen. Sie sollen junge Frauen aus dem Ausland zur Prostitution gezwungen haben.
Polizei Blaulicht Die Polizei hat im Kreis Biberach fünf mutmaßliche Menschenhändler festgenommen



Nach mehreren Monaten der Ermittlungen griff die Kriminalpolizei in der vergangenen Woche zu. Wie die Polizei erst jetzt mitteilte, wurden zeitgleich drei Wohnungen im Kreis Biberach durchsucht. Vier Männer und eine Frau im Alter zwischen 24 und 33 Jahren wurden festgenommen. Sie sitzen in Untersuchungshaft.
Opfer in dreckigen Wohnungen

Die Opfer aus Rumänien lebten nach Angaben der Polizei in mehreren Wohnungen im Landkreis Biberach. Die Unterkünfte seien dreckig und völlig überbelegt gewesen. Die Frauen hätten darüberhinaus zu wenig zu essen bekommen.

Die Opfer mussten täglich in Bordellen in Baden-Württemberg und Bayern anschaffen und ihren Lohn an die mutmaßlichen Menschenhändler abgeben. Um die Frauen gefügig zu machen, seien sie fast täglich geschlagen worden.
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw...n7fn/index.html



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