Herzlich Willkommen, hier in diesem Forum....http://files.homepagemodules.de/b531466/avatar-4dbf9126-1.gif

NEUER BLOG von Esther

  •  

Blog Kategorien
Beliebteste Blog-Artikel
Blog empfehlen

Neueste Blog-Artikel
Letzte Kommentare der Blogs
  • Nur eine Anmerkung: Der Papst habe gesagt "ich werde keine Kinder sagen, weil der Teufel keine hat", er meint also, der Teufel habe keine Kinder. Das ist aber falsch. Joh 8,44 Ihr habt den Teufel zum Vater und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt. Also: - Kennt der Papst das Evangelium nicht? - Denkt er dass, er es besser weiß? - Redet er Unfug, weil er unzurechnungsfähig ist? (hat...
    von Uli in Papst sagt am Vorabend des Mis...
  • Hallo ihr Lieben, ich denke es betrifft ganz viele Leute. Vor allem Kinder sind oftmals Opfer von Mobbingattacken. Gründe dafür gibt es unterschiedliche. Meistens allerdings geht’s ums aussehen oder das Herkunftsland. Allerdings kann das auch Lehrer an der eigenen Schule betreffen. Manche werden bewusst ausgegrenzt oder ähnliches. Gute Schulungen zu dem Thema habe ich hier auf der Heraeus Bildung...
    von KrisMob in Mobbing an deutschen Schulen: ...
  • Eine schöne Linkauswahl liebe Esther. Ich bin diesen Monat leider im Tansania Urlaub und deswegen verhindert sie sofort zu lesen, aber sobals ich zurück bin werde ich sie durcharbeiten. https://www.accept-reisen.de/
    von in Gestern haben die Gläubigen "V...
  • Liebe Mitchristen, hier etwas in eigener Sache, die ich Ihnen mitteilen möchte. Ja, wir, die wir noch Christen sind und sein wollen, für uns ist es nicht einfach mit unserem kath. Glauben. Gestern habe ich gelesen, dass Kardinal Burke sagte, er hat Angst, ja das wird uns wahrscheinlich auch so gehen. Denn wir wollen keine Spaltung, wie damals bei Luther, nein bestimmt nicht. Doch einfach ist es n...
    von esther10 in Angriff des Katechismus...
  • Ein Beitrag in eigener Sache: von www.anne.xobor.de blog-e75589-Sonnenwunder-VIDEO-wurde-in-Fatoma-am-wieder-gesehen-dieses-zeichen-hat-eine-grosse-Bedeutung-an-uns-umkehren-Rosenkranz-beten-wie-vor-jahren-auch-gesagt-Busse-tun.html Ja, ist auch sehr, sehr wichtig...die Bitte vom Himmel, zu befolgen. Herzl. Gruß Gertrud/Anne.
    von esther10 in Was können wir für 2017 erwart...

Die aktivsten Blogs
Kategorien
von esther10 29.11.2015 22:43

Als Christen dürfen wir nicht einfach zuschauen“

Ansprache von Papst Franziskus beim Besuch am Caritasheim von Nalukolongo -- Volltext


Kampala, 28. November 2015 (ZENIT.org) Redaktion | 164 klicks


Wir dokumentieren im Folgenden die Rede von Papst Franziskus bei seinem Besuch am Caritasheim von Nalukolongo. Der Text wurde auf der Webseite von Radio Vatikan veröffentlicht.

***

Liebe Freunde,

ich danke euch für euren herzlichen Empfang. Es war mein großer Wunsch, dieses Caritasheim zu besuchen, das Kardinal Nsubuga hier in Nalukolongo gegründet hat. Dieser Ort war immer mit dem Einsatz der Kirche für die Armen, die Menschen mit Behinderung und die Kranken verbunden. Hier sind in der ersten Zeit Kinder aus der Sklaverei befreit worden und haben Frauen eine religiöse Erziehung erhalten. Ich grüße die „Schwestern vom Barmherzigen Samariter“, die dieses hervorragende Werk voranbringen, und danke ihnen für die Jahre ihres stillen und frohen Dienstes im Apostolat.

Ich begrüße auch die Vertreter vieler anderer Apostolatsgruppen, die sich der Bedürfnisse unserer Brüder und Schwestern in Uganda annehmen. Ich denke besonders an die große und fruchtbare Arbeit mit den an AIDS erkrankten Menschen. Vor allem grüße ich die, welche in diesem Haus und anderen ähnlichen Einrichtungen leben, sowie alle, denen die Werke christlicher Nächstenliebe zugute kommen. Denn dies ist wirklich ein Zuhause! Hier könnt ihr Zuneigung und Fürsorglichkeit finden; hier könnt ihr die Gegenwart Jesu, unseres Bruders, spüren, der jeden von uns mit der Liebe liebt, die Gott eigen ist.

Heute möchte ich von diesem Hause aus einen Appell an alle Pfarreien und Gemeinschaften in Uganda – und im übrigen Afrika – richten, die Armen nicht zu vergessen. Das Evangelium gebietet uns, hinauszugehen an die Peripherien der Gesellschaft und Christus in den Leidenden und den Bedürftigen zu begegnen. Der Herr sagt uns mit unmissverständlichen Worten, dass er uns danach richten wird! Es ist traurig, wenn unsere Gesellschaften zulassen, dass die alten Menschen ausgesondert oder vergessen werden! Es ist verwerflich, wenn die jungen Menschen durch die aktuelle Sklaverei des Menschenhandels ausgebeutet werden! Wenn wir die Welt, die uns umgibt, aufmerksam betrachten, scheint es, dass sich an vielen Orten der Egoismus und die Gleichgültigkeit ausbreiten. Wie viele unserer Brüder und Schwestern sind Opfer der heutigen „Wegwerfkultur“, die Verachtung vor allem gegenüber den ungeborenen Kindern, den Jugendlichen und den alten Menschen erzeugt!

Als Christen dürfen wir nicht einfach zuschauen. Etwas muss sich ändern! Unsere Familien müssen noch deutlichere Zeichen der geduldigen und barmherzigen Liebe Gottes werden, nicht nur für unsere Kinder und unsere Alten, sondern für alle, die in Not sind. Unsere Pfarreien dürfen nicht ihre Türen und ihre Ohren vor dem Schrei der Armen verschließen. Es handelt sich um den Hauptweg der christlichen Jüngerschaft. Dies ist der Weg, wie wir Zeugnis für den Herrn ablegen, der nicht gekommen ist, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen. So zeigen wir, dass die Menschen wichtiger sind als die Dinge und dass das, was wir sind, mehr zählt als das, was wir haben. Tatsächlich offenbart Christus jeden Tag gerade in denjenigen, denen wir dienen, sich selbst und bereitet die Aufnahme vor, die wir einst in seinem ewigen Reich zu erhalten hoffen.

Liebe Freunde, durch einfache Gesten, durch einfache und hingebungsvolle Taten, die Christus in den geringsten seiner Brüder und Schwestern ehren, lassen wir die Kraft seiner Liebe in die Welt eindringen und verändern diese wirklich. Nochmals danke ich euch für eure Großherzigkeit und eure Nächstenliebe. Ich schließe euch in mein Gebet ein und bitte euch, für mich zu beten. Ich vertraue euch alle dem liebevollen Schutz Marias, unserer Mutter, an und erteile euch meinen Segen.

Omukama Abakuume! (Gott schütze euch!)

(Quelle: Radio Vatikan, 28.11.2015)

(28. November 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 29.11.2015 22:41

Begegnung mit 400 Vertretern der evangelischen Gemeinschaften

Am Sitz der evangelisch-theologischen Fakultät von Bangui ruft der Papst dazu auf, die Schande der Spaltung zu überwinden und sich in den Dienst des Allgemeinwohls zu stellen


Bangui, 29. November 2015 (ZENIT.org) Antonio Gaspari | 47 klicks


„Die Spaltung der Christen ist ein Ärgernis“, das „angesichts von so viel Hass und Gewalt, die die Menschheit zerreißen; angesichts von so viel Widerspruch, der sich gegen das Evangelium Christi erhebt“ noch schwerwiegender ist. So äußerte sich Papst Franziskus heute Nachmittag beim Treffen mit 400 Vertretern der evangelischen Gemeinden der Zentralafrikanischen Republik, das am Sitz der FATEB (Evangelisch-Theologische Fakultät Bangui) in der Landeshauptstadt Bangui stattfand.

Den Papst erwarteten, außer den Pastoren, auch der Dekan der Fakultät und die drei Mitglieder der „interreligiösen Plattform“, die den nationalen Friedensprozess vorangebracht hat: der Erzbischof von Bangui Msgr. Dieudonné Nzapalainga CSSp, der Präsident der Alliance des Églises Évangéliques Centrafricaines (AEC) Nicolas Guerekoyame Gbangou, und der Präsident des Zentralafrikanischen Islamrat, der Imam Oumar Kobine Layama.

„Wir stehen hier alle im Dienst ein und desselben auferstandenen Herrn“, begann Franziskus seine Ansprache und erinnerte daran, dass das zentralafrikanische Volk „seit allzu langer Zeit von den Prüfungen und der Gewalt“ gezeichnet sei, „die so viel Leiden verursachen.“

Das alles mache die Verkündigung des Evangeliums noch notwendiger und dringender, „denn es ist der Leib Christi selbst, der in seinen geliebten Gliedern leidet: in den Armen seines Volkes, den Kranken, den Alten und den Verlassenen; in den Kindern, die keine Eltern mehr haben oder sich selbst überlassen sind ohne Führung und ohne Erziehung.“ Und er fügte hinzu: „Es sind auch all jene, die durch die Gewalt und den Hass an Seele und Leib verletzt sind; alle, denen der Krieg alles geraubt hat, die Arbeit, das Haus und die Menschen, die sie liebten.“

Der Papst erwähnte anschließend die „Ökumene des Blutes“ und erklärte: „Gott macht keine Unterschiede zwischen den Leidenden.“ Auch betonte er: „Alle unsere Gemeinschaften leiden unterschiedslos unter der Ungerechtigkeit und dem blinden Hass, den der Satan entfesselt.“ In diesem Zusammenhang bekundete der Heilige Vater seine Nähe zu Pastor Nicolas, dessen Haus wie auch der Sitz seiner Gemeinde kürzlich geplündert und in Brand gesteckt wurden.

In diesem schwierigen Kontext, so Franziskus weiter, „hört der Herr nicht auf, uns auszusenden, um allen seine zärtliche Liebe, sein Mitleid und seine Barmherzigkeit zu zeigen. Dieses gemeinsame Leiden und diese gemeinsame Mission sind eine willkommene Gelegenheit, um uns gemeinsam auf dem Weg der Einheit voranschreiten zu lassen; und sie sind dafür auch ein unverzichtbares geistliches Mittel. Wie könnte der himmlische Vater die Gnade der Einheit, wenngleich noch unvollkommen, seinen Kindern verweigern, die gemeinsam leiden und sich unter verschiedenen Umständen gemeinsam dem Dienst an ihren Mitmenschen widmen?“

Die Spaltung der Christen sei vor allem deshalb ein Ärgernis, weil sie „dem Willen des Herrn entgegengesetzt“ sei. Deshalb würdigte der Papst „den Geist gegenseitiger Achtung und Zusammenarbeit, der unter den Christen“ in Zentralafrika herrscht, und ermutigte sie, „in einem gemeinsamen Dienst der Liebe auf diesem Weg voranzugehen“ der, wie er es ausdrückte, „ein Zeugnis für Christus, das die Einheit aufbaut“ sei.

Daher lautete der Segenswunsch des Papstes: „Mögen Sie die Ausdauer und die Liebe immer mehr und immer mutiger durch den Dienst des Gebetes und der gemeinsamen Reflexion ergänzen, in dem Bemühen um eine bessere gegenseitige Kenntnis, ein größeres Vertrauen und eine tiefere Freundschaft im Hinblick auf die volle Gemeinschaft, die wir weiter fest erhoffen.“

(29. November 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 29.11.2015 22:38

„Gott ist stärker als alles“
Papstpredigt bei der Messe in der Kathedrale von Bangui -- Volltext


Bangui, 29. November 2015 (ZENIT.org) Redaktion | 58 klicks


Papst Franziskus hat heute Abend in der Kathedrale von Bangui die Heilige Messe gefeiert und zugleich die erste Heilige Pforte des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit geöffnet. Er hielt dabei eine Predigt, die wir hier in deutscher Übersetzung übernehmen.

***

An diesem ersten Sonntag im Advent, einer liturgischen Zeit der Erwartung des Retters und eines Symbols der christlichen Hoffnung, hat Gott meine Schritte zu euch gelenkt, in dieses Land, während die Weltkirche sich anschickt, das Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit zu eröffnen. Und ich freue mich besonders, dass mein Pastoralbesuch mit der Eröffnung dieses Jubiläumsjahres in eurem Land zusammenfällt.

Von dieser Kathedrale aus möchte ich mit meinem Herzen und meinen Gedanken liebevoll alle Priester, gottgeweihten Personen und pastoralen Mitarbeiter dieses Landes erreichen, die in diesem Moment geistig mit uns verbunden sind. Durch euch möchte ich auch alle Zentralafrikaner, die Kranken, die alten Menschen und die vom Leben Verwundeten grüßen. Einige von ihnen sind vielleicht verzweifelt, haben nicht einmal mehr die Kraft zu handeln und erwarten nur ein Almosen, das Almosen des Brotes, das Almosen der Gerechtigkeit, das Almosen einer Geste der Zuwendung und der Güte.

Doch wie die Apostel Petrus und Johannes, die zum Tempel hinaufgingen und weder Gold noch Silber besaßen, um es dem bedürftigen Gelähmten zu geben, so komme ich, um ihnen die Kraft und die Macht Gottes anzubieten, die den Menschen heilen, ihn wieder aufrichten und ihn fähig machen, ein neues Leben zu beginnen, indem er »ans andere Ufer« (Lk 8,22) hinüberfährt.

Jesus schickt uns nicht allein ans andere Ufer, sondern lädt uns vielmehr ein, die Überfahrt gemeinsam mit ihm zu unternehmen, indem jeder auf eine spezifische Berufung antwortet. Wir müssen uns darum bewusst sein, dass man diese Überfahrt ans andere Ufer nur gemeinsam mit ihm machen kann, indem man sich von den Begriffen der Familie und des Blutes, die Trennungen verursachen, befreit, um eine Kirche aufzubauen, die Familie Gottes ist, die für alle offen ist und sich um die kümmert, die es am meisten brauchen.

Das setzt Nähe zu unseren Brüdern und Schwestern voraus, es bedeutet einen Gemeinschaftsgeist. Es ist nicht vor allem eine Frage der finanziellen Mittel; in Wirklichkeit genügt es, das Leben des Gottesvolkes zu teilen, indem wir jedem Rede und Antwort stehen, der nach der Hoffnung fragt, die uns erfüllt (vgl. 1Petr 3,15), und Zeugen der unendlichen Barmherzigkeit Gottes sind, der - wie der Antwortpsalm dieses Sonntags hervorhebt - »gut und gerecht ist [und] die Irrenden auf den rechten Weg« weist (Ps 25,8). Jesus lehrt uns, dass der himmlische Vater »seine Sonne […] über Bösen und Guten aufgehen [lässt] « (Mt5,45). Nachdem wir selber Vergebung erfahren haben, müssen wir vergeben.

Das ist unsere grundsätzliche Berufung: »Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist« (Mt 5,48). Eine der wesentlichen Anforderungen dieser Berufung zur Vollkommenheit ist die Feindesliebe, die gegen die Versuchung zur Rache und die Spirale endloser Vergeltungsmaßnahmen wappnet. Jesus hat Wert darauf gelegt, auf diesem besonderen Aspekt des christlichen Zeugnisses zu beharren (vgl. Mt 5,46-47). Die Arbeiter für die Evangelisierung müssen also vor allem „Handwerker“ der Vergebung, Spezialisten der Versöhnung und Experten der Barmherzigkeit sein. Das ist die Art und Weise, wie wir unseren Brüdern und Schwestern helfen können, „ans andere Ufer hinüberzufahren“, indem wir ihnen das Geheimnis unserer Kraft, unserer Hoffnung und unserer Freude offenbaren, die ihre Quelle in Gott haben, weil sie auf die Gewissheit gegründet sind, dass er mit uns im Boot ist.

Wie der Herr im Moment der Brotvermehrung mit den Aposteln gehandelt hat, so sind jetzt wir es, denen er seine Gaben anvertraut, damit wir hingehen, um sie überall zu verteilen, und sein Wort verkünden, das versichert: »Seht, es werden Tage kommen […], da erfülle ich das Heilswort, das ich über das Haus Israel und über das Haus Juda gesprochen habe« (Jer 33,14).

In den liturgischen Texten dieses Sonntags können wir einige Merkmale dieses angekündigten Heiles Gottes entdecken, die sich zugleich als Anhaltspunkte erweisen, um uns in unserer Mission zu leiten. Zunächst ist das von Gott verheißene Glück mit den Begriffen der Gerechtigkeit angekündigt.

Der Advent ist die Zeit, unsere Herzen vorzubereiten, um den Retter empfangen zu können, das heißt den einzigen Gerechten und den einzigen Richter, der imstande ist, jedem das angedeihen zu lassen, was er verdient. Hier wie anderswo dürsten viele Männer und Frauen nach Achtung, nach Gerechtigkeit, nach Fairness, ohne positive Zeichen am Horizont zusehen. Zu diesen kommt er, um sie mit seiner Gerechtigkeit zu beschenken (vgl. Jer 33,15). Er kommt, um unsere persönlichen und kollektiven Geschichten, unsere enttäuschten Hoffnungen und unsere sterilen Zukunftsaussichten fruchtbar zu machen. Und er sendet uns aus, um vor allem denen, die von den Mächtigen dieser Welt unterdrückt werden, wie auch denen, die unter der Last ihrer Sünden gebeugt sind, zu verkünden: »Juda [wird] gerettet werden, Jerusalem kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Jahwe ist unsere Gerechtigkeit« (Jer 33,16). Ja, Gott ist Gerechtigkeit! Das ist es, warum wir Christen berufen sind, in der Welt „Handwerker“ eines auf Gerechtigkeit gegründeten Friedens zu sein.

Das erwartete Heil Gottes hat zugleich den Charakter der Liebe. Während wir uns auf das Weihnachtsgeheimnis vorbereiten, machen wir uns ja erneut den Weg des Gottesvolkes zu eigen, um den Sohn Gottes aufzunehmen, der gekommen ist, um uns zu offenbaren, dass Gott nicht nur Gerechtigkeit ist, sondern auch und vor allem Liebe (vgl. 1Joh 4,8). Überall, auch und vor allem dort, wo Gewalt, Hass, Ungerechtigkeit und Verfolgung herrschen, sind die Christen aufgerufen, Zeugnis von diesem Gott zu geben, der die Liebe ist. Indem ich den Priestern, den gottgeweihten Personen und den Laien, die in diesem Land die christlichen Tugenden manchmal sogar in heroischer Weise leben, Mut zuspreche, gebe ich zu, dass der Abstand, der uns von dem so anspruchsvollen Ideal des christlichen Zeugnisses trennt, zuweilen groß ist. Darum übernehme ich in Form eines Gebetes jene Worte des heiligen Paulus: Liebe Brüder, »euch aber lasse der Herr wachsen und reich werden in der Liebe zueinander und zu allen« (1Thess 3,12). In diesem Zusammenhang muss das Zeugnis der Heiden über die Christen der Urkirche wie ein Leuchtturm an unserem Horizont gegenwärtig bleiben: »Seht, wie sie einander lieben, sie lieben sich wirklich« (Tertullian, Apologetik, 39,7).

Und schließlich hat das angekündigte Heil Gottes den Charakter einer unbesiegbaren Macht, die allem überlegen ist. Nachdem Jesus nämlich seinen Jüngern die schrecklichen Zeichen angekündigt hat, die seinem Kommen vorausgehen werden, schließt er: »Wenn [all] das beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe« (Lk 21,28).

Und wenn der heilige Paulus von einer Liebe spricht, die »wachsen und reich werden« soll, dann tut er das, weil das christliche Zeugnis diese unwiderstehliche Kraft widerspiegeln muss, um die es im Evangelium geht. Jesus will also auch inmitten nie dagewesener Umwälzungen seine große Macht, seine unvergleichliche Herrlichkeit (vgl. Lk 21,27) und die Macht der Liebe zeigen, die vor nichts zurückweicht, weder vor den erschütterten Himmeln, noch vor der brennenden Erde, noch vor dem wütenden Meer.

Gott ist stärker als alles. Diese Überzeugung gibt dem Gläubigen Gelassenheit, Mut und die Kraft, angesichts der schlimmsten Widrigkeiten im Guten durchzuhalten. Auch wenn die Kräfte des Bösen sich entfesseln, müssen die Christen sich mit erhobenem Haupt zur Stelle melden, bereit, in diesem Kampf standzuhalten, in dem Gott das letzte Wort hat. Und dieses Wort wird ein Wort der Liebe sein!

An alle, die zu Unrecht die Waffen dieser Welt gebrauchen, richte ich einen Appell: Legt diese Instrumente des Todes ab; bewaffnet euch vielmehr mit Gerechtigkeit, Liebe und Barmherzigkeit, den echten Garanten des Friedens. Jünger Christi, Priester, Ordensleute oder engagierte Laien in diesem Land mit dem so eindrucksvollen Namen im Herzen Afrikas – diesem Land, das aufgerufen ist, den Herrn als wirkliches Zentrum alles Guten zu entdecken –, eure Berufung ist es, inmitten eurer Mitbürger das Herz Gottes zu verkörpern. Gebe Gott, dass wir alle »gefestigt [sind,] ohne Tadel […], geheiligt vor Gott, unserem Vater, wenn Jesus, unser Herr, mit allen seinen Heiligen kommt« (1Thess 3,13). So sei es!

[Originalsprache: Italienisch]

(29. November 2015) © Innovative Media Inc

von esther10 29.11.2015 22:34

Negatives in Positives verwandeln
Den Jugendlichen Ugandas erklärte der Papst, dass „mit der Hilfe Jesu und Mariens jede Schwierigkeit überwunden werden kann“


Kampala, 29. November 2015 (ZENIT.org) Antonio Gaspari | 80 klicks


Die ugandische Jugend bereitete dem Papst einen unglaublich fröhlichen Empfang im Kololo Airstrip von Kampala, einem ehemaligen Flugplatz, der heute für Großveranstaltungen benutzt wird. Mit Begeisterung und lauten Zurufen tanzten und sangen die jungen Leute für den Heiligen Vater, der mehrmals anhielt und versuchte, mit ihnen zu sprechen. Papst Franziskus vereint und erwärmt die Herzen und bringt Frieden.

Vor seiner Ansprache hörte der Bischof von Rom das Zeugnis zweier junger Menschen an: Winnie und Emmanuel. Winnie ist eine schöne junge Frau, die als Kind im Alter von nur sieben Jahren beide Eltern durch AIDS verloren hat und heute selber mit den Auswirkungen des HIV-Virus kämpft. Emmanuel wurde als Kind entführt, um als Soldat eingesetzt zu werden; es gelang ihm zu fliehen und später eine Ausbildung als Verwaltungsexperte zu absolvieren.

Papst Franziskus verzichtete auf seine vorbereitete Rede und ließ sich auf einen Dialog mit den tausenden von Jugendlichen im Kololo Airstrip ein. „Ich habe mit großem Schmerz das Zeugnis von Emmanuel und Winnie gehört“, begann er seine Ansprache. „Während ich ihnen zuhörte, habe ich mich gefragt: Kann ein negatives Erlebnis im Leben zu etwas Gutem führen?“ Winnie habe geglaubt, keine Zukunft zu haben; das Leben sei ihr wie eine Mauer vorgekommen. Aber Jesus habe sie begreifen lassen, dass im Leben auch Wunder geschehen können, und so habe sich die Mauer in einen Horizont verwandelt.

„Angesichts einer negativen Erfahrung besteht immer die Möglichkeit, dass sich ein Horizont auftut“, beteuerte der Papst. „Dieser Horizont öffnet sich mit der Kraft Jesu. Er hat die negativste Erfahrung der ganzen Menschheitsgeschichte gemacht: Er ist verhöhnt, vertrieben, ermordet worden. Doch mit der Macht Gottes ist Jesus auferstanden; er kann dieses Wunder für jeden von uns und in jeder negativen Erfahrung wirken. Denn Jesus ist der Herr.“

Emmanuel habe von seinem Schicksal erzählt, das mehreren Generationen von Kindern in Uganda gemeinsam ist, die entführt werden, um in den Milizen als Kindersoldaten ausgebildet zu werden. „Aber er hat Mut gehabt, er hat sein Vertrauen auf Jesus gesetzt und ist geflohen. Heute sehen wir ihn hier wieder, vierzehn Jahre später, mit einem Diplom in Verwaltungswissenschaften in der Tasche.“

„Es gibt immer einen Ausweg“, erklärte der Papst. „Das Leben ist wie ein Same: um ein neues Leben zu beginnen muss er sterben. Sterben, wie die ugandischen Märtyrer gestorben sind.

Denn durch dieses Sterben gelangt man zu einem Leben, das für alle ist. Wenn es mir gelingt, Negatives in Positives zu verwandeln, bin ich ein Sieger. Doch das kann man nur mit der Gnade Jesu tun.“ Dann richtete der Papst eine Frage an sein Publikum: „Seid ihr euch dessen sicher? Seid ihr bereit, alle negativen Erfahrungen in eurem Leben in positive zu verwandeln? Seid ihr bereit, den Hass in Liebe zu verwandeln? Ihr müsst euch bewusst sein, dass ihr ein Volk von Märtyrern seid. In euren Adern fließt das Blut der Märtyrer und deshalb habt ihr den Glauben und das Leben.“ Ein Glaube und ein Leben, die so schön sind, dass Uganda als „Perle Afrikas“ bezeichnet wird.

Im Verlauf der Ansprache des Heiligen Vaters setzte das Mikrophon mehrmals aus. Dieser Zwischenfall gab dem Papst Gelegenheit zur Bemerkung: „Manchmal funktionieren auch wir nicht richtig und wenn wir nicht richtig funktionieren, an wen müssen wir uns dann um Hilfe wenden?“ Und nachdem die Jugendlichen die Antwort laut gerufen hatten, bestätigte der Papst:

„Ja, Jesus! Jesus kann dein Leben verändern. Jesus kann alle Mauern niederreißen, die vor dir stehen. Jesus kann bewirken, dass dein Leben ein Dienst für die anderen wird. Aber wenn ihr wollt, dass Jesus euer Leben verändert, müsst ihr ihn um Hilfe bitten. Ihr müsst beten. Habt ihr gehört? Beten. Ich frage euch: betet ihr?“ Und weiter: „Jesus liebt uns. Jesus liebt alle. Jesus will uns allen helfen. Also: öffnet die Tür eures Herzens für Jesus und lasst ihn eintreten. Lasst Jesus in euer Leben eintreten. Und wenn Jesus in unser Leben eintritt, hilft er uns, gegen alle Probleme anzukämpfen, von denen Winnie gesprochen hat.“

Als die Rede des Papstes bereits beendet schien, richtete der Heilige Vater noch einige Fragen an die Jugendlichen: „Seid ihr bereit zu kämpfen? Seid ihr bereit, nur das Beste für euch zu wünschen? Seid ihr bereit, Jesus zu bitten, dass er euch in diesem Kampf beisteht? Und noch etwas will ich euch sagen: Wir alle gehören der Kirche an. Stimmt’s? Die Kirche hat eine Mutter. Wie heißt sie? Ich höre euch nicht… Betet zur Mutter.“ Papst Franziskus forderte die Zuhörer auf, zu Maria zu beten, wie ein Kind, dass fällt, weinend nach seiner Mutter ruft. Immer, wenn sie ein Problem hätten, sollten sie die Muttergottes anrufen, die auch unsere Mutter sei.

Zum Abschluss fasste Franziskus noch die drei Hauptpunkte seiner Rede zusammen: die Probleme überwinden, Negatives in Positives verwandeln und beten. Das Gebet zu Jesus könne alles erreichen, denn Jesus trete in die Herzen ein und verwandle unser Leben. Wieder rief der Papst zum Gebet auf und erklärte, da wir keine Waisenkinder seien, könnten wir auch zu unserer Mutter beten. Sein letzter Aufruf lautete: „Und bitte, betet auch für mich! Ich brauche es. Vergesst es nicht! Auf Wiedersehen!“

(29. November 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 29.11.2015 22:24

Von CNA Deutsch/EWTN News


Von CNA Deutsch/EWTN News

BANGUI , 29 November, 2015 / 8:11 PM (CNA Deutsch).-
Obwohl das Jahr der Barmherzigkeit offiziell erst am 8. Dezember beginnt, hat heute Papst Franziskus in der Kathedrale von Bangui die Heilige Pforte geöffnet. Es war das erste Mal, dass ein Papst dies außerhalb Roms tat.

Mit seiner historischen Geste rief Franziskus zum Frieden in dem vom Krieg gezeichneten Land auf – und zum gemeinsamen Gebet für Frieden, Barmherzigkeit, Versöhnung, Verzeihung und Liebe auf der ganzen Erde.

Inmitten der fröhlichen Atmosphäre, die den Papst auf seiner Reise nach Kenia, Uganda und nun Zentralafrika stets begleitet hat, sagte Franziskus im Hof der Kathedrale, dass Bangui heute die spirituelle Hauptstadt der Welt sei, in diesem unter Krieg leidenden Land.

Danach feierte der Papst eine Eucharistiefeuer mit Priestern, Ordensleuten und Katechisten.

Nur an sogenannten "Jubiläumsjahren" werden die Heiligen Pforten geöffnet; das Jahr der Barmherzigkeit dauert offiziell bis 20. November kommenden Jahres.

von esther10 29.11.2015 18:04

Abtreibung25. November 2015
Frauen fühlen sich von der Kirche alleingelassen

Viele Frauen wünschen sich mehr Unterstützung durch ihre Kirchengemeinden, wenn es um Abtreibung geht. Foto: pixabay.com


Viele Frauen wünschen sich mehr Unterstützung durch ihre Kirchengemeinden, wenn es um Abtreibung geht. Foto: pixabay.com

Lansdowne (idea) – Viele Frauen, die schon einmal abgetrieben haben, hätten sich im Vorfeld ihrer Entscheidung mehr Unterstützung von der örtlichen Kirchengemeinde gewünscht. Das hat eine Umfrage in den USA ergeben. Befragt wurden 1.000 Frauen, die bereits einen oder mehrere Schwangerschaftsabbrüche hinter sich haben. Mehr als jede Zweite (51 Prozent) stimmte der Aussage zu, Kirchengemeinden hätten keinen Ansprechpartner, der darauf vorbereitet ist, die Betroffenen zu beraten.

Ebenfalls fast die Hälfte (49 Prozent) machte sich den Satz zu eigen, dass die Predigten der meisten Pfarrer über Vergebung nicht auf Schwangerschaftsabbrüche zuzutreffen scheinen. Immerhin 43 Prozent der Frauen waren der Ansicht, dass man vertrauensvoll mit dem örtlichen Pfarrer über eine mögliche Abtreibung sprechen kann. Aber nur 38 Prozent sagten dasselbe über die Kirchengemeinde. Fast zwei Drittel (64 Prozent) meinten, dass Gemeindemitglieder eher über eine ungewollte Schwangerschaft tratschten als mit der werdenden Mutter über die bestehenden Möglichkeiten zu sprechen.

Die Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut LifeWay Research im Auftrag der Organisation Care Net (Fürsorge-Netz, Lansdowne/Bundesstaat Virginia) durchgeführt. Sie unterhält rund 900 Beratungsstellen, meist in Vororten großer Städte.

ANZEIGE

Bei erster Abtreibung: Frauen gingen selten oder nie in den Gottesdienst

Befragt wurden sowohl Christen als auch Nichtchristen. 62 Prozent gaben an, zum Zeitpunkt ihrer ersten Abtreibung selten oder nie den Gottesdienst besucht zu haben, 25 Prozent jede Woche und elf Prozent einmal pro Monat. Jede dritte Frau – egal ob kirchlich gebunden oder nichtreligiös – sagte, sie habe von der Kirchengemeinde eine „wertende“ Reaktion auf die Schwangerschaft bekommen bzw. eine solche erwartet; jede vierte Frau erhielt „verurteilende“ Rückmeldungen. Aber es gab auch deutliche Unterschiede: So erklärten 28 Prozent der Kirchenmitglieder, die Gemeinde habe „fürsorglich, hilfsbereit und liebevoll“ reagiert; unter den nicht kirchlich gebundenen Frauen erwarteten das nur sieben Prozent.

Ungewollte Schwangerschaft: Nur wenige Frauen wenden sich an die Gemeinde

Die kirchlich gebundenen Frauen wurden auch gefragt, an wen sie sich wegen der ungewollten Schwangerschaft zuerst wenden. Nur 16 Prozent nannten die örtliche Kirchengemeinde. Die meisten Frauen (59 Prozent) informierten zuerst den Vater des Kindes, gefolgt von einem Arzt (55 Prozent), der eigenen Mutter (36 Prozent), einem Abtreibungsanbieter (30 Prozent) und einer Freundin (29 Prozent). Der Geschäftsführer von Care Net, Roland Warren, hat dafür eine Erklärung: „Wenn Sie ein Problem mit Drogen,

Pornografie, Finanzen oder der eigenen Ehe haben, gibt es in fast jeder Kirchengemeinde einen Arbeitszweig, der Ihnen helfen kann. Was aber, wenn Sie am Sonntagmorgen herausfinden, dass Sie schwanger sind? An wen wenden Sie sich dann in der Kirche?“ Auf diesem Gebiet hätten viele Gemeinden Nachholbedarf. Auf diese Weise könnten sie ihren Teil dazu beitragen, die Zahl der Abtreibungen zu senken, so Warren. Sie liegt in den USA jährlich bei über einer Million.

von esther10 29.11.2015 17:57

29.11.2015



Papst sieht im überfüllten Flüchtlingslager die Not Zentralafrikas
Besuch bei den Ärmsten

Franziskus ist zum ersten Mal in einem Krisengebiet: Seit Sonntag besucht er die Zentralafrikanische Republik. In einem Flüchtlingslager sieht er Armut und Not. Der Besuch hat Symbolkraft.

Der Besuch von Papst Franziskus gibt Amélie Bero Hoffnung. Sie hat alles verloren. Der blutige Konflikt zwischen muslimischen und christlichen Milizen in der Zentralafrikanischen Republik hat sie gezwungen, ihr Zuhause aufzugeben und im christlichen Flüchtlingslager an der Kirche St. Sauveur (Heiliger Retter) in der Hauptstadt Bangui Schutz zu suchen. "Möge Ihr Besuch in Zentralafrika Versöhnung, dauerhaften Frieden und Glück für das ganze Land bringen", sagt sie.

Bei seiner Ankunft im Flüchtlingslager schreitet Franziskus am Sonntag in seiner weißen Soutane auf dem staubigen Boden durch ein Spalier Dutzender Kleinkinder, die Papierschilder mit Aufschriften wie "Frieden", "Liebe", "Vergebung" hochhalten. Franziskus lächelt, schüttelt unzählige Hände, legt den Kindern seine Hand auf den Kopf. Seine Bodyguards können die Kinder kaum im Zaum halten, der Papst genießt das Bad in der Menge und strahlt.

"Frieden ohne Liebe, ohne Freundschaft, ohne Toleranz, ohne Vergebung ist unmöglich", sagt Franziskus zu den Flüchtlingen. Er fordert sie auf, zu vergeben und auch frühere Gegner zu tolerieren, um Frieden zu ermöglichen. "Ich wünsche Euch, dass ihr in Frieden leben könnt, ungeachtet der verschiedenen Ethnien, der Kulturen, der Religionen oder des sozialen Status", sagt Franziskus. "Wir sind alle Brüder und Schwestern."

Improvisierte Bühne

Zwischen den Zelten aus UNHCR-Plastikplanen wurde eine improvisierte Bühne errichtet, gleich daneben schliefen Minuten vor der Ankunft des Papstes noch mehrere Kinder im Schatten auf einer Plastikplane. In den Zelten von schätzungsweise 30 Quadratmetern schlafen nachts bis zu 70 Menschen. Knapp 4000 Menschen leben hier auf allerengstem Raum. "Wir haben nicht genug zu essen, es gibt keine Krankenstation, es gibt keine Medikamente", sagt Nguenda Maurice, der Verwalter des Lagers. "Die Leute leiden. Nachts müssen viele im Freien schlafen."

"Der Besuch des Papstes hat mir Hoffnung gegeben", sagt Carole Oubrou. Die 22-jährige lebt seit zwei Jahren in dem Lager, ihr Mann und Vater ihrer Tochter wurde von muslimischen Milizen getötet, als der Konflikt Ende 2013 eskalierte. "Der Papst kam und war schnell wieder weg. Aber ich habe jetzt das Gefühl, dass die Gnade Gottes uns helfen wird", sagt sie. Für eine Rückkehr zu einem normalen Leben sei sie auch bereit, den Muslimen zu vergeben.

Brüchiger Frieden

Für Franziskus ist es die erste Reise in ein Krisengebiet. Sein Besuch in dem Flüchtlingslager hat große Symbolkraft. Der brutale Konflikt hat etwa jeden fünften Einwohner des Landes zur Flucht gezwungen. Rund eine halbe Million Menschen sind in Nachbarländer geflohen, etwa genauso viele haben anderswo im Land Zuflucht gesucht. Selbst wenn der brüchige Frieden im Land halten sollte, ist noch völlig unklar, was aus den Flüchtlingen werden soll.

Tausende jubelten Franziskus auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt zu, viele trugen T-Shirts mit dem Konterfrei des Papstes. Doch der Unterschied zu anderen Reisezielen des Papstes ist unverkennbar, der Friede im Land ist brüchig: Etwa alle 20 Meter stand ein Blauhelmsoldat mit Maschinenpistole im Anschlag vor der jubelnden Menge, alle paar hundert Meter stand ein gepanzertes Fahrzeug oder ein Geländewagen, auf dessen Ladefläche ein Maschinengewehr montiert war. Über der Wagenkolonne des Papstes kreist ein UN-Hubschrauber.

Flüchtlinge hoffen auf Wirkung

Trotz Bedenken wegen der instabilen Sicherheitslage hat Franziskus an der Reise in die Zentralafrikanische Republik festgehalten. Für den Papst ist es vielleicht sogar die wichtigste Station seiner ersten Afrika-Reise mit Etappen in Kenia und Uganda. Hier kann er seinem Ziel folgen, an die Ränder der Kirche zu gehen, zu den Armen, Vergessenen und Notleidenden - wie beim Besuch eines Armenviertels in Nairobi.

Viele Flüchtlinge hoffen, dass entschlossene Worte des Kirchenoberhauptes Radikale und christliche Milizen zur Vernunft bringen können. Franziskus mahnt am Sonntag zu Toleranz, er bleibt jedoch vage. Das Wort Muslime oder ein Appell zum friedlichen Zusammenleben mit Muslimen fällt zunächst nicht. Am Montag wollte Franziskus in einer Moschee in einer muslimischen Enklave von Bangui einen Imam treffen.


Betende Mädchen

Die Zentralafrikanische Republik ist einem UN-Index zufolge das drittärmste Land der Welt. Die Mehrheit der Bevölkerung ist christlichen Glaubens, darunter laut Vatikan etwa 1,7 Millionen Katholiken.

***
Besuch bei Protestanten

Für den Papst-Besuch in der Zentralafrikanischen Republik stand am Sonntag auch ein Treffen mit Vertretern evangelischer Gemeinden auf dem Programm. Als Ort der Begegnung war die evangelisch-theologische Fakultät in der Hauptstadt Bangui vorgesehen.

Die Zentralafrikanische Republik ist ein Binnenstaat inmitten Afrikas und grenzt im Westen an Kamerun. Das Land erstreckt sich auf einer knapp doppelt so großen Fläche wie die Bundesrepublik. Etwa die Hälfte der rund 4,8 Millionen Einwohner sind Christen, je zur Hälfte Katholiken und Protestanten. Rund zehn Prozent der Bewohner sind Muslime, die übrigen sind Mitglieder indigener Glaubensgemeinschaften.


(dpa)

von esther10 29.11.2015 17:51

26.11.2015


Pfarrer beim Brotbrechen
© Harald Oppitz (KNA)

US-Bistum untersucht blutende Hostie
Blutwunder in Salt Lake City?
Die katholische Diözese Salt Lake City untersucht eine vermeintlich blutende Hostie. Als der Priester die Oblate liturgisch korrekt entsorgen wollte, bildeten sich den Angaben zufolge rote Flecken.

Nach Medienberichten vom Donnerstag war die Hostie bei einer Messe irrtümlich an ein Kind ausgeteilt und von einem Angehörigen an den Priester zurückgegeben worden. Als dieser die Oblate, nach katholischer Überzeugung der Leib Christi, in Wasser auflösen wollte, um sie liturgisch korrekt zu entsorgen, bildeten sich den Angaben zufolge rote Verfärbungen.

Laut dem Lokalsender KUTV setzte das Bistum eine Kommission ein, um das Phänomen zu untersuchen. Unter den fünf Mitgliedern ist demnach auch ein Neurobiologe. Die Ergebnisse sollen veröffentlicht werden. Ob der Vatikan über den Vorgang in der Kirche Saint Francis Xavier in Kearns benachrichtigt wurde, war dem Sender zufolge nicht klar. Die Hostie befinde sich inzwischen in Verwahrung beim Generalvikar des Bistums, Colin Bircumshaw.

Blutwunder wurden in der katholischen Kirche im Zuge der eucharistischen Frömmigkeit des Spätmittelalters immer wieder bekannt. Die Nachricht von einem solchen Ereignis im italienischen Bolsena führte 1264 zur Einführung des Fronleichnamsfestes; dieses hat die Verehrung Jesu Christi in der geweihten Hostie zum Gegenstand. Naturwissenschaftliche Erklärungen sehen das Bakterium Serratia marcescens als Ursache für die roten Flecken an.

(KNA)

von esther10 29.11.2015 16:21

Irreführung der Bevölkerung hinsichtlich der Kriminalitätsrate von „Flüchtlingen“

Veröffentlicht: 29. November 2015 | Autor: Felizitas Küble
Von Michael Leh

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere hatte nach eigenem Bekunden „Gerüchten“ über den Anstieg von Straftaten durch Flüchtlinge mit belastbaren Informationen den Boden entziehen wollen. Ein vorläufiger Bericht des Bundeskriminalamtes (BKA) wurde jedoch zur Verschlusssache erklärt und von de Maiziere nur schwammig kommentiert. be2004_38_551



Wie de Maiziere erklärte, hat das BKA gemeinsam mit den Länderpolizeien eine erste vorläufige Lageübersicht „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“ erstellt. Es ist bereits dubios, wie über diese „Lageübersicht“ informiert wurde.

Die Tageszeitung „Die Welt“ schrieb am 13. November, ihr liege die „Lageübersicht Nr. 1 – Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“ des BKA vor, es handele sich um ein 21 Seiten umfassendes Dossier, und zitierte daraus. Dem Magazin „Der Spiegel“ lag die „Lageübersicht“ anscheinend auch vor, es nennt ebenfalls die Seitenzahl, zitiert daraus und nennt Referat 51 der BKA-Abteilung für Schwere und Organisierte Kriminalität als Mit-Autor.

Da die „Lageübersicht“ nicht auf der BKA-Website steht, wandte sich die Preußische Allgemeine Zeitung (PAZ) an das BKA mit der Bitte um Übersendung des Papiers unter Hinweis, dass es auch anderen Medien vorgelegen habe.

Das BKA erklärte jedoch, die „Lageübersicht“ sei als vertraulich eingestuft. Auf die Frage, wieso andere, möglicherweise ausgewählte Medien die „Übersicht“ erhalten hätten, bestritt eine Beamtin der BKA-Pressestelle kategorisch, dass das BKA den Text an die Medien gegeben habe. Auf die Frage, ob dann intern wegen Verrat dienstlicher Verschlusssachen beim BKA ermittelt werde, erklärte sie: „Das kann ich nicht kommentieren.“ Sie verwies an das Bundesinnenministerium (BMI), dem das BKA untersteht.

Daraufhin richtete diese Zeitung schriftliche Fragen an die BMI-Pressestelle. Auch diese erklärte, die „Lageübersicht Nr.1 zu Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“ sei als Verschlusssache eingestuft, „eine Herausgabe an die Medien ist nicht möglich“. Auf die Frage, ob wegen unbefugter Weitergabe von Verschlusssachen ermittelt wird, wich eine Sprecherin des BMI aus, indem sie nur auf das allgemeine Prozedere bei Bekanntwerden von Sicherheitsschwachstellen verwies. Dass in diesem konkreten Fall ermittelt werde, erklärte sie nicht.

Das wird wohl auch nicht der Fall sein. Vielmehr ist zu vermuten, dass jemand aus der Spitze des BMI das Papier an bestimmte Medien gegeben hat. Das BMI durfte wohl auf den immer noch verbreiteten „Willkommensjournalismus“ und die Oberflächlicheit vieler Medien vertrauen.

Tatsächlich hat keine einzige Zeitung oder gar der Rundfunk das „Lagebild“ kritisch analysiert oder die Äußerungen de Maizieres dazu kritisch gewürdigt. Dieser hatte erklärt: „Insgesamt zeigen uns die derzeit verfügbaren Tendenzaussagen, dass Flüchtlinge im Durchschnitt genauso wenig oder oft straffällig werden wie Vergleichsgruppen der hiesigen Bevölkerung.“

Der wichtige Begriff „Vergleichsgruppen“ in dem Satz de Maizieres wurde nirgends hinsichtlich seiner Relevanz hinterfragt. In den Schlagzeilen wurde zudem die Aussage de Maizieres verkürzt wiedergegeben.zeitungen



„Der Spiegel“ etwa titelte: „Flüchtlinge genauso kriminell wie Deutsche.“ Auch in der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ hieß die Überschrift: „Flüchtlinge sind nicht krimineller als Deutsche.“ – Ebenso die Schlagzeile in „ZDF heute“: „Flüchtlinge nicht krimineller als Deutsche“.

Dass die Kriminalitätsrate bei den Hunderttausenden Neuankömmlingen angeblich nicht höher sei als bei der übrigen Bevölkerung Deutschlands – das dürfte bei der Masse der Medienkonsumenten so hängen geblieben sein.

Angaben de Maizieres über Kriminalitätsrate vernebeln die Realität

Was aber genau meinte de Maiziere mit „Vergleichsgruppen“? Die PAZ fragte auch hier beim BMI nach. Die Antwort: „Es ist in der Kriminologie allgemein bekannt und wird von der polizeilichen Kriminalstatistik so auch bestätigt, dass junge Männer häufiger kriminell sind als die Durchschnittsbevölkerung.“

Hier liegt der Hund begraben. Angeblich wollte de Maiziere Transparenz über die Kriminalitätsrate von Flüchtlingen schaffen, also die Bevölkerung darüber aufklären, was an Kriminalitätsbelastung auf sie durch die Zuwanderer zukommt. Statt dessen hat er die in Wahrheit insgesamt überdurchschnittliche Kriminalitätsrate mit dem trickreichen Verweis auf nicht näher benannte „Vergleichsgruppen“ verschleiert. 033_30



Denn man kann angesichts des sehr hohen Anteils junger Männer unter den Flüchtlingen bezüglich deren Gesamt-Kriminalitätsrate schlechterdings keinen im Ergebnis sinnvollen Vergleich mit dem prozentual wesentlich geringeren Bevölkerungsanteil junger deutscher Männer anstellen.

Nach Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) waren von Januar bis Oktober 70,7 Prozent der Asyl-Erstantragsteller jünger als 30 Jahre. Mehr als zwei Drittel aller Erstanträge wurden von Männern gestellt. Der Anteil männlicher Antragsteller von 16 bis unter 18 Jahren betrug 79,1 Prozent. In der Altersgruppe von 18 bis unter 25 Jahren lag er bei 80,4 Prozent. In der Altersgruppe von 25 bis unter 30 Jahren betrug er 75,8 Prozent und bei den 30- bis unter 35-Jährigen 70,7 Prozent.

De Maiziere hatte erklärt, bei den von Jahresbeginn bis Ende September erfassten Fällen hätten Vermögens- und Fälschungsdelikte sowie Diebstahlsdelikte mit rund 67 Prozent den Hauptanteil ausgemacht. Der Anteil der Sexualstraftaten liege bei unter einem Prozent. Asylbewerber aus einzelnen Herkunftsstaaten seien auffälliger. Dies gelte nicht für Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak. „Zuwanderer selbst sind im Schwerpunkt durch Rohheitsdelikte und Diebstahlsdelikte bedroht“, so de Maiziere.

Wie das BMI auf Frage der PAZ erklärte, bezog sich de Maiziere bei seinen Aussagen auf die „ca. 577 000 vom BAMF in den ersten drei Quartalen 2015 registrierten Asylsuchenden“. Das BAMF schätzt dabei allerdings schon die Zahl nichtregistrierter Zuwanderer auf bis zu 290.000 Personen.

Unser Autor Michael Leh ist politischer Publizist und lebt in Berlin

Dieser Beitrag erschien am 27. November in der „Preußischen Allgemeinen Zeitung“ (PAZ)

Ergänzender Bericht hier: https://charismatismus.wordpress.com/201...sfluechtlinlge/

Und hier: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/in...447ff9733a.html

von esther10 29.11.2015 15:42

Die frei gehaltene Rede des Papstes an Kenias Jugend


http://de.catholicnewsagency.com/story/d...ias-jugend-0234

Von CNA Deutsch/EWTN News

NAIROBI , 27 November, 2015 / 2:30 PM (CNA Deutsch).-
Ein leidenschaftlicher Papst hat sich heute bei seinem Treffen mit der Jugend Kenias für das Gebet, die Verteidigung der Familie ausgesprochen – und auch schwierige Themen nicht ausgelassen. An seinem letzten Tag in Kenia sprach Franziskus im Rahmen seiner Reise in drei afrikanische Länder nach einem Besuch des Armenviertels Kengami im Kasarani-Sportstadium in Nairobi.

Wir dokumentieren zentrale Passagen der frei gehaltenen Ansprache.

Vielen Dank für den Rosenkranz, den Ihr für mich gebetet habt. Vielen Dank für Eure Begeisterung.

Ich möchte euch einiges sagen, ausgehend von den Fragen, die Lineth und Manuel gestellt haben.

Warum gibt es Feindschaften, Krieg und Tod? Fanatismus und Feindschaft unter jungen Menschen? Warum gibt es den Wunsch nach Zerstörung?

Auf der ersten Seite der Bibel, nach all den wundervollen Dingen, die der Herr getan hatte, tötet ein Bruder einen anderen Bruder. Der Geist des Bösen führt uns ins Verderben. Und der Geist führt uns zu einem Mangel an Einheit. Er führt uns zu Stammesdenken – Tribalismus –, Korruption und Drogen. Er führt zu Zerstörung aus Fanatismus. Wie schaffen wir es, dass fanatischer uns nicht eines Bruders oder einer Schwester beraubt? Da gibt es ein Wort, das unangenehm zu hören sein mag, aber ich will es nicht vermeiden.

Ein Mann oder eine Frau verliert die eigene Menschlichkeit, wenn sie vergessen, wie man betet. Weil sie das nicht das Bedürfnis haben den Herrn um Hilfe zu bitten angesichts so vieler Tragödien.

Das Leben ist voller Schwierigkeiten. Gibt es unterschiedliche Sichtweisen, Schwierigkeiten wahrzunehmen? Halten sie Dich auf oder siehst Du in ihnen echte Chancen? Ihr alle habt die Wahl. Ist das für mich ein Weg der Zerstörung oder eine Möglichkeit, diese Schwierigkeiten zu überwinden – für mich, meine Familie, dieses Land?

Ihr jungen Menschen: Wir leben nicht im Himmel, sondern auf der Erde. Eine Erde voller Schwierigkeiten und Einladungen, die zum Bösen führen. Aber da gibt es etwas, das Ihr alle habt. Die Fähigkeit, selbst zu entscheiden. Welchen Weg wollt Ihr gehen? [Fragt Euch:] Welchen der beiden Wege will ich einschlagen?

Du [Lineth] erwähnst noch einige andere Schwierigkeiten. Und davor stellst Du eine Frage. Möchtest Du die Herausforderungen meistern oder von ihnen überwunden werden?

Bist Du wie die Sportler, die hierher kommen [in das Stadion]. Oder bist Du wie diejenigen, die die Eintrittskarten an andere verkauft haben und das Geld in die Tasche steckten. Du musst Dich entscheiden.

Tribalismus: Er kann zerstören. Er kann bedeuten, dass Ihr Eure Hände hinter dem Rücken versteckt. Und dass Ihr einen Stein in jeder Hand habt, um auf andere zu werfen. Tribalismus kann nur mit dem Ohr, Deinem Herzen und Deiner Hand überwunden werden.

[Fragt euch:] Was ist Eure Kultur? Warum seid Ihr so? Warum haben Eure Cousins diese Bräuche? Fühlen sie sich unterlegen oder überlegen?

Wenn wir einmal die Antwort mit unseren Ohren gehört haben, geht er zu unserem Herzen und dann strecke ich meine Hand aus. Wenn Ihr nicht miteinander Dialog führt, dann werdet Ihr Teilung haben, wie ein Wurm, der in der Gesellschaft wächst.

Gestern war ein Tag des Gebets und der Versöhnung. Ich möchte Euch alle heute einladen, alle jungen, den Lineth und Manuel einzuladen, zu mir zu kommen, und dass wir einander an den Händen halten, lasst uns einander die Hand geben. Lasst uns aufstehen, als Zeichen gegen Tribalismus. Wir alle sind ein Volk, so sollten Herzen fühlen.

So erheben wir nicht nur die Hand heute, sondern tun dies als Ausdruck unseres Wunsches, unserer Herzensanliegens jeden Tag gegen diese Tendenz des Stammesdenkens zu arbeiten. Ihr müsst einander zuhören; es geht darum, Euer Herz zu öffnen.
Der Papst äußerte sich ebenfalls zur Frage der Korruption. Diese sei nicht zu rechtfertigen, sie raube einem die Ruhe und schade der Gesellschaft. Sie sei kein Weg, zu leben, sondern ein Weg “in den Tod”, so Franziskus wörtlich.

Der Heilige Vater forderte die Jugend Kenias auf, zu beten, und die Familie zu verteidigen. Und zwar immer und überall. Er dankte ihnen von Herzen und schloss mit einem Segen.
http://de.catholicnewsagency.com/story/d...ias-jugend-0234



von esther10 29.11.2015 15:36




Kardinal Robert Sarah antwortet seinen Kritikern
Umgang mit Homosexualität, wiederverheirateten Geschiedenen und andere "heiße Eisen": Deutsche Fassung des exklusiven Textes der französischen Publikation "L'Homme Nouveau"


Von CNA Deutsch/EWTN News

PARIS , 27 November, 2015 / 2:39 PM (CNA Deutsch).-
Es ist die Replik eines Kardinals, der die Lehre der Kirche kennt: Mit klar begründeten Antworten hat sich Kardinal Robert Sarah an Kritiker gewandt, die auf sein Interviewbuch "Gott oder nichts" reagiert haben. Der Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramente erhielt auf dieses Buch neben viel Lob auch negative Reaktionen. Auf deren wesentlichen Vorwürfe ist er nun detailliert eingegangen.

Die Briefe offenbaren – das zeigt die hier dokumentierte Antwort – aus Sicht des Kardinals eine große Glaubenskrise, der gegenüber der Hirte aus Guinea nicht verschlossen bleiben konnte. Daher diese öffentliche Replik, die wir mit seiner freundlichen Genehmigung hier so publizieren, wie er sie vor wenigen Tagen in französischer Sprache dem Magazin L'Homme Nouveau gegeben hat unter dem Titel:

"Le Cardinal Robert Sarah répond à des Contradicteurs"

Infolge des Interviews, das ich gegeben habe und welches am 19. Juli 2015 in der Zeitschrift Ouest-France erschienen ist, habe ich unter anderen die vier (respektvollen) Briefe erhalten, die ich hier (in anonymer Form) veröffentliche. [Anm. d. Übers.: in L’Homme Nouveau vom 21.11.15 wurden diese vier Briefe abgebildet.] Am 19. Juli hatte ich nach Äußerungen zu verschiedenen Themen einige "heiße Eisen" angerührt:

1. Die "Ehe" zwischen Menschen desselben Geschlechtes;

2. die Zulassung zu den Sakramenten von "wiederverheirateten" Geschiedenen; und sowohl für den Westen als auch für Afrika

3. die allgemeine Situation der Ehe; ohne schließlich zu vernachlässigen

4. den von einigen Priestern durch unwürdiges Verhalten verursachten Skandal. Die hier wiedergegebenen Briefe beschäftigen sich im Wesentlichen mit den Fragen 1, 2 und 3. Greifen wir also gemeinsam ihre Einwände auf, die allesamt auf Mißverständnissen beruhen. Und beginnen wir dabei mit dem strukturiertesten und argumentativsten Brief, dem von S. (vgl. S. 13 [Anm. d. Übers.: im franz. Original]).



Argument 1: Nach Ansicht von S. ist die Katholische Kirche "nicht die Hierarchie der Bischöfe, inklusive des Bischofs von Rom, sondern die Gesamtheit der Getauften (…). Um zu sagen, was die ‚Position der Kirche‘ ist, wäre es legitim, die Ansicht der Mehrheit wiederzugeben."

Antwort 1: Der erste Satz ist richtig. Das Denken der Gläubigen repräsentiert jedoch nur dann die "Position der Kirche", wenn es im Einklang steht mit der Gemeinschaft der Bischöfe: "Die Aufgabe aber, das geschriebene oder überlieferte Wort Gottes verbindlich zu erklären, ist nur dem lebendigen Lehramt der Kirche anvertraut , dessen Vollmacht im Namen Jesu Christi ausgeübt wird." (Zweites Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution Dei Verbum, 10). Außerdem geht es nicht um Mehrheit, sondern um Einmütigkeit:

"Die Gesamtheit der Gläubigen, welche die Salbung von dem Heiligen haben (vgl. 1 Joh 2,20.27), kann im Glauben nicht irren. Und diese ihre besondere Eigenschaft macht sie durch den übernatürlichen Glaubenssinn des ganzen Volkes dann kund, wenn sie ‚von den Bischöfen bis zu den letzten gläubigen Laien‘ ihre allgemeine Übereinstimmung in Sachen des Glaubens und der Sitten äußert. Durch jenen Glaubenssinn nämlich, der vom Geist der Wahrheit geweckt und genährt wird, hält das Gottesvolk unter der Leitung des heiligen Lehramtes, in dessen treuer Gefolgschaft es nicht mehr das Wort von Menschen, sondern wirklich das Wort Gottes empfängt (vgl. 1 Thes 2,13), den einmal den Heiligen übergebenen Glauben (vgl. Jud 3) unverlierbar fest. Durch ihn dringt es mit rechtem Urteil immer tiefer in den Glauben ein und wendet ihn im Leben voller an." (1)
Schließlich ist diese Einmütigkeit eine hinreichende Bedingung dafür, zu erklären, daß eine Aussage zum geoffenbarten Glaubensgut gehört (das war der Fall bei der Aufnahme Mariens in den Himmel), nicht jedoch eine notwendige Bedingung: es kommt vor, daß das Lehramt eine Glaubenswahrheit feierlich definiert, bevor die Einmütigkeit erreicht ist (wie im Fall der Päpstlichen Unfehlbarkeit beim Ersten Vatikanischen Konzil).



Argument 2: S. kritisiert meine Formulierung: "Gott steht mit Adam und Eva am Anfang der Familie".

Antwort 2: Als ausgebildeter Exeget weiß ich, daß in der Bibel nicht alles wortwörtlich zu nehmen ist. Man muß den verschiedenen literarischen Gattungen Rechnung tragen, dem Instrumentarium des menschlichen Verfassers, der selbst ein Werkzeug des Heiligen Geistes ist. (vgl. Dei Verbum, 11-12). Nachdem dies in Erinnerung gerufen ist, können wir jedoch festhalten, daß in den ersten Kapiteln des Buches Genesis unbestreitbar die heilbringende Wahrheit offenbart ist, daß Gott der Schöpfer der ersten Menschen ist; und die Bibel betont dabei die Tatsache, daß er sie als Mann und Frau erschaffen hat. Diese Dualität ist wesentlich dafür, wirklich eine menschliche Person in der Weise zu sein, wie Gott sie gewollt hat: "Als Mann und Frau erschuf er sie" (Gen 1, 27), damit sie untrennbar vereint leben in einer vollkommenen und fruchtbaren Komplementarität.

Dieser Punkt ist darüber hinaus von Jesus Christus selbst bestätigt worden:

"Habt ihr nicht gelesen, daß der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat und daß er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein? Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen." (Mt 19, 4-6).
Jesus bezieht sich hier auf Gen 1, 27-28.



Argument 3: "Glauben Sie wirklich, daß der Homosexuelle eine Wahl hat? Er wird sich eines Tages bewußt, was er ist, und erkennt sehr schnell, daß er … keine Wahl hat!"

Antwort 3: Offensichtlich wird hier die häufig nicht gewählte homosexuelle Neigung verwechselt mit den homosexuellen Akten, welche, wenigstens manchmal, zum großen Teil vom Willen abhängen. Das Argument meines Kritikers ist darüber hinaus auch ausdrücklich in einem lehramtlichen Dokument zurückgewiesen worden:

"Einige vertreten die Ansicht, homosexuelle Neigung sei in bestimmten Fällen nicht das Ergebnis einer freien Entscheidung; die homosexuellen Personen hätten keine andere Wahl, sondern müßten sich homosexuell verhalten. Daher handle eine solche Person, selbst wenn sie sich auf homosexuelles Tun einlasse, wegen fehlender Freiheit nicht schuldhaft. (…) In der Tat können in einem bestimmten Fall Umstände auftreten oder in der Vergangenheit aufgetreten sein, welche die Schuldhaftigkeit des einzelnen vermindern oder geradezu aufheben, während andere Umstände sie wiederum vermehren können. Was auf jeden Fall vermieden werden muß, ist die ebenso unbegründete wie demütigende Annahme, das geschlechtliche Verhalten homosexueller Partner sei immer und vollständig dem Zwang unterworfen und daher frei von Schuld. In Wirklichkeit muß auch bei den Personen mit homosexueller Neigung jene grundlegende Freiheit anerkannt werden, welche die menschliche Person als solche charakterisiert und ihr eine besondere Würde verleiht. Wie bei jeder Umkehr vom Bösen kann, dank dieser Freiheit, das von der göttlichen Gnade erleuchtete und gestärkte Mühen es jenen Personen gestatten, homosexuelles Tun zu unterlassen." (2)
Heute erheben manche bewußt und in eigener Verantwortung den Anspruch, homosexuell zu sein, bisweilen auch mittels öffentlicher Demonstrationen. Eine nicht geringe Anzahl westlicher Regierungen und die Vereinten Nationen arbeiten daran, unter denen, die sich als Homosexuelle fühlen, die Bewußtwerdung dieser sexuellen Orientierung zu fördern, und verteidigen sie als ein Recht. Es werden nicht nur Gesetze verabschiedet, um Homosexuelle, Lesbierinnen und Transsexuelle weltweit zu schützen und die rechtliche Verpflichtung der Staaten zu fordern, Gewalt und Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung zu beenden. Sondern die UNO geht sogar so weit, zu erklären, daß diese Rechte über jeder Sitte, Tradition, jedem kulturellen Wert und religiösen Glauben stehe (Botschaft zu den Menschenrechten von UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon vom 2. Juli 2012).

Nun hat einerseits das Wort Gottes (u.a. Röm 1, 24-26) homosexuelle Akte klar verurteilt, welche, vom objektiven Gesichtspunkt aus, schwer schuldhafte Handlungen sind, und die Kirche hat sich definitiv zu dieser Frage geäußert:

"Gestützt auf die Heilige Schrift, die sie als schlimme Abirrung bezeichnet (Vgl. Gen 19, 1-29; Röm 1,24-27; 1 Kor 6,10; 1 Tim 1,10), hat die kirchliche Überlieferung stets erklärt, ‚daß die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind‘ (CDF, Erklärung ‚Persona humana‘, 8). Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen." (KKK 2357) (3)
Andererseits lehrt das Lehramt auch, daß für die von dieser Orientierung betroffenen Personen die Pflicht und die Möglichkeit bestehen, durch Askese und Bemühung um Verzicht entschlossen zur Umkehr und somit zur Keuschheit zu gelangen:

"Homosexuelle Menschen sind zur Keuschheit gerufen. Durch die Tugenden der Selbstbeherrschung, die zur inneren Freiheit erziehen, können und sollen sie sich - vielleicht auch mit Hilfe einer selbstlosen Freundschaft -‚ durch das Gebet und die sakramentale Gnade Schritt um Schritt, aber entschieden der christlichen Vollkommenheit annähern." (KKK 2359)
Wohl gemerkt können "Unkenntnis, Gewalt, Furcht und weitere psychische oder gesellschaftliche Umstände … die Anrechenbarkeit einer Tat und die Verantwortung für sie vermindern oder aufheben" (KKK 1746).

Heutzutage setzen die Massenmedien und die "Gay-Lobbies" erhebliche Mittel ein, damit homosexuelle Handlungen als normal aufgefaßt und sogar als ein Recht angesehen werden. Wir fügen hinzu, daß Therapien bestehen, die zu einem großen Teil effektiv sind, und daß es Teil der angesprochenen Anstrengung sein kann, sich einer solchen zu unterziehen (4).



Argument 4: "Glücklicherweise ist das Mahl Jesu kein Belohnungsnachtisch".

Antwort 4: Ohne sich dessen bewußt zu sein, wirft der Verfasser hier der Kirche vor, jansenistisch zu sein. Nun lehrt die Kirche einerseits, gegen die Jansenisten, daß die Anhänglichkeit an eine von ihrer Materie her läßliche Sünde nicht von der eucharistischen Kommunion ausschließen muß, welche ja gerade die Kraft gibt, sich von dieser Anhänglichkeit zu lösen. Andererseits hat die Kirche immer mit Bestimmtheit daran festgehalten, daß man nicht kommunizieren kann, wenn man sich bewußt ist, im Stand der Todsünde zu sein, ein Grundsatz, der von Johannes Paul II. im Jahre 2003 in seiner Enzyklika Ecclesia de Eucharistia, Nr. 36, als definitiv in Erinnerung gerufen wurde: "In diesem Sinn hält der Katechismus der Katholischen Kirche mit Recht fest: ‚Wer sich einer schweren Sünde bewußt ist, muß das Sakrament der Buße empfangen, bevor er die Kommunion empfängt‘. [74] Ich möchte deshalb bekräftigen, daß in der Kirche die Norm gilt und immer gelten wird, mit der das Konzil von Trient die ernste Mahnung des Apostels Paulus (vgl. 1 Kor 11, 28) konkretisiert hat, indem es bestimmte, daß dem würdigen Empfang der Eucharistie ‚die Beichte vorausgehen muß, wenn einer sich einer Todsünde bewußt ist‘. [75]" (5) Nicht einmal ein Papst kann von solch einem göttlichen Gesetz dispensieren.



Argument 5: Meinem Kritiker nach (dessen Treue im Priesteramt ich sehr wohl begrüße) zögern tausende von Priestern nicht, die Kommunion an alle auszuspenden.

Antwort 5: Weisen wir zunächst darauf hin, daß eine solche Ansammlung von geweihten Dienern der Kirche (die sicher unter anderer Hinsicht sehr wohl respektabel sind) sich [als solche] keiner Lehrautorität erfreut. Des weiteren vermengt eine solche Position, wie auch immer es um die Authentizität dieser "Statistik" bestellt sein mag, in bezug auf Personen, die in einem öffentlichen und dauerhaften Stand der Sünde leben, wie zum Beispiel Ehebruch oder ständige Untreue dem Ehepartner gegenüber oder häufige und schwerwiegende geschäftliche Diebstähle, verschiedene Situationen:

den Fall, indem ein Gläubiger endlich bereut und den festen Vorsatz faßt, in Zukunft den Rückfall in die Sünde zu vermeiden, die heilige Absolution empfängt und daher zur heiligen Eucharistie hinzutreten kann, und
den Fall eines Gläubigen, der nicht gewillt ist, zukünftig objektiv schwer schuldhafte Handlungen zu unterlassen, und der so dem Wort Gottes und dem Bund widerspricht, welcher ja gerade durch die Eucharistie bezeichnet wird.
In diesem letzteren Fall wird der "feste Vorsatz" ausgeschlossen, von dem das Konzil von Trient erklärt hat, daß er notwendig sei, um von Gott die Vergebung zu empfangen. Präzisieren wir, daß dieser feste Vorsatz nicht darin besteht, zu wissen, daß man nicht mehr sündigen wird, sondern sich in seinem Willen dazu zu entscheiden, die geeigneten Mittel zu ergreifen, um die Sünde zu vermeiden. Ohne den festen Vorsatz (außer im Falle vollständiger und nicht schuldhafter Unwissenheit) bliebe ein solcher Christ im Stand der Todsünde, und beginge durch den Empfang der Kommunion eine schwere Sünde. Im Fall, daß sein Stand der Sünde öffentlich bekannt ist, haben die Diener der Kirche von ihrer Seite her auch kein Recht mehr, ihm die Kommunion zu spenden (6). Wenn sie es täten, wäre ihre Sünde vor dem Herrn größer. Es würde sich um bewußte Komplizenschaft und vorausbedachte Profanation des Heiligsten Sakramentes des Leibes und Blutes Jesu handeln.



Argument 6: Die Position der Kirche würde bedeuten, den Homosexuellen (und den wiederverheirateten Geschiedenen) das Leben schwer zu machen.

Antwort 6: Im Gegensatz zu dieser böswilligen Karikatur besteht die Haltung der Kirche nicht darin, Personen zurückzuweisen, sondern darin, ihnen nicht ein Sakrament zu spenden, zu dem ihre gegenwärtige Lebensweise im Widerspruch stünde. Die Kirche hat nicht vernachlässigt, die Pflicht der Hirten in Erinnerung zur rufen, diesen Christen, die Opfer bedeutsamer Leiden sind, mit einer großen Einfühlsamkeit zu begegnen. Indem ich mich auf den Fall der homosexuellen Neigung beschränke, rufe ich Nr. 2358 des Katechismus der Katholischen Kirche in Erinnerung:

"Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen hat tiefsitzende homosexuelle Tendenzen. Diese Neigung, die objektiv ungeordnet ist, stellt für die meisten von ihnen eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitgefühl und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Verfaßtheit erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen."
Eine Neigung ist keine Sünde. Aber sich wie ein Stück Holz im Wasser mitreißen zu lassen, ist eines Mannes oder einer Frau nicht würdig. Und "Gott freut sich nicht über erniedrigende Situationen, obgleich er Schlechtes zum Guten wandeln und aus unseren Schwächen das Leben zeugen kann" (7).



Argument 7: Eine Briefkorrespondentin, deren hohes Alter den größten Respekt verlangt, nennt den Fall einer Katholikin, welche infolge von Gewalt in der Ehe als "Wiederverheiratete" lebt, jedoch intensiv am Leben ihrer Pfarrei teilnimmt. Sollte uns das nicht motivieren, ihr die heilige Kommunion zu spenden?

Antwort 7: Ich erkenne die diesem Einwand zugrundeliegende Großherzigkeit an. Dieser vermischt jedoch oder vernachlässigt folgende verschiedenen Aspekte:

1. Wenn jemand häuslicher Gewalt ausgesetzt ist, hat er das Recht, sich von seinem Ehepartner zu trennen. (8)

2. Die Kirche erlaubt, mittels der Scheidung die zivilen Rechte einer legitimen Trennung einzufordern. (9) Die Scheidung als solche hindert nicht am Sakramentenempfang.

3. Ein Partner, der habituell zu ehelicher Gewalt greift, leidet wahrscheinlich an einer psychischen Krankheit, welche eventuell Grund für eine von Anfang an bestehende Nichtigkeit der betreffenden Ehe ist. (10)

4. Wenn die Kirche die erste Ehe für ungültig erklären würde, könnte das Opfer eine andere Ehe eingehen, wenn die übrigen Voraussetzungen für dieses Sakrament gegeben sind.

5. Es kann passieren, daß ein Geschiedener aus gewichtigen Gründen (wie etwa die Erziehung der Kinder) seinen Partner nicht verlassen kann. In diesem Fall muß die betreffende Person, um die Absolution zu empfangen und zur heiligen Kommunion hinzuzutreten, sich verpflichten, sich mit dem zweiten Partner jener Akte zu enthalten, welche gemäß göttlichem Gesetz wirklichen Ehepartnern vorbehalten sind. (11) Nun zeigt die Erfahrung zahlreicher Paare, daß dies oft sehr schwierig ist; nichtsdestotrotz ist es möglich mit der Hilfe der Gnade Gottes, einer geistlichen Begleitung und dem häufigen Empfang des Sakramentes der Versöhnung. Tatsächlich erlaubt das Letztere, im Fall der Niederlage sich auf dem guten Weg um so entschlossener neu zu erheben und Schritt für Schritt in der Keuschheit voranzuschreiten.

6. Die Teilnahme am Leben der Pfarrei durch einen Geschieden-Wiederverheirateten, der noch nicht bereit ist, die Keuschheit zu versprechen, disponiert ihn gerade dafür, das eigene Herz der Gnade zu öffnen, dieses notwendige Versprechen zu geben. (12)



Argument 8: Nach einem anderen Priester, der sich auf seine Erfahrung als Fidei Donum in Afrika stützt, entspricht die afrikanische Familie nicht der von mir gegebenen Beschreibung.

Antwort 8: Mir ist unbekannt, von welchem Land und welcher Diözese dieser Priester spricht. Aber in Westafrika ist trotz des massiven islamischen Einflusses in der echten Tradition unserer Vorfahren die Ehe monogam und unauflöslich. Ich spreche davon in "Gott oder Nichts". (13) So versichere ich, daß "momentan die Familie (in Afrika) stabil, dauerhaft, traditionell bleibt". Ich meine damit in keiner Weise, daß die afrikanische nichtchristliche Familie ein Vorbild sei, denn sie leidet offensichtlich unter den Spuren der Sünde und kennt darüber hinaus ihre Schwierigkeiten. Ich behaupte lediglich, daß in der afrikanischen Kultur im allgemeinen

1. die Familie weiterhin auf der heterosexuellen Verbindung gegründet ist,

2. die Ehe ohne Scheidung angestrebt wird, trotz des Paradigmas der simultanen Polygamie,

3. diese für die Fortpflanzung offen ist und

4. die familiären Bande als sakral gelten.

Ist es nicht am Ende auch das, was mein Korrespondent mit Missionserfahrung unterstreichen wollte? (Ich betone hier die Großzügigkeit des ‚Fidei Donum‘, also eines westlichen Diözesanpriesters, der freiwillig in einem Missionsland evangelisiert.) Im übrigen ist die hier behandelte Frage anderer Natur: nämlich die nach dem möglichen graduellen Voranschreiten der Pastoral bei der Evangelisierung nichtchristlicher Familien, die noch von durch die Sünde hervorgerufenen Abwegen geprägt sind, bei denen jedoch gewisse Traditionen imstande sind, evangelisiert zu werden und als Ausgangspunkt für die Verkündigung Christi zu dienen. Auf jeden Fall kann man, wenn mein Gesprächspartner mir unterschwellig vorzuwerfen scheint, ich würde die "afrikanische Familie" auf jene reduzieren, die das christliche Ideal lebt, sie umgekehrt auch nicht auf den polygamen Typ festlegen (sei er nun "traditionell" oder muslimisch).



Schlußfolgerung

Schließlich möchte ich zum Ausdruck bringen, daß ich mich als Bischof in meinem Herzen verletzt fühle, wenn ich ein solches Unverständnis für die definitive Lehre der Kirche von Seiten meiner priesterlichen Mitbrüder feststellen muß. Ich kann mir nicht erlauben, mir einen anderen Grund für eine solche Verwirrung vorzustellen als eine unzureichende Ausbildung meiner Mitbrüder. Als Verantwortlicher für die Sakramentendisziplin im gesamten Bereich der lateinischen Kirche bin ich im Gewissen gehalten, in Erinnerung zu rufen, daß Christus den ursprünglichen Schöpfungsplan einer monogamen, unauflöslichen Ehe wiederhergestellt hat, welche sowohl auf das Wohl der Ehegatten hingeordnet ist als auch auf die Zeugung und Erziehung von Kindern. Er hat darüber hinaus die Ehe zwischen Getauften in den Rang eines Sakramentes erhoben, welches den Bund Gottes mit seinem Volk bedeutet, genauso wie die Eucharistie. Nichtsdestoweniger existiert auch das, was die Kirche die "legitime" Ehe [Anm. d. Übers.: im Deutschen eher "Naturehe"] nennt. Die sakrale Dimension dieser "natürlichen" Ehe macht daraus ein Element der Vorbereitung und Erwartung des Sakramentes, vorausgesetzt, sie respektiert die Verschiedengeschlechtlichkeit und gleiche Würde beider Ehepartner ebenso wie ihre spezifischen Rechte und Pflichten und daß der Ehekonsens nicht die Monogamie, die Unauflöslichkeit und Fortdauer bis zum Tod sowie die Öffnung auf das Leben hin ausschließt. Hingegen prangert die Kirche die in die menschliche Liebe eingeführten Deformationen an: die Homosexualität, die Polygamie, den Männlichkeitskult, die wilde Ehe, die Scheidung, die Empfängnisverhütung etc. Gleichwohl verdammt s i e niemals die Personen. Aber sie beläßt diese auch nicht in ihren Sünden. Wie ihr Meister hat sie den Mut und die Liebe, ihnen zu sagen: Geh und sündige von nun an nicht mehr. Die Kirche nimmt die Menschen nicht nur mit Barmherzigkeit, Respekt und Einfühlsamkeit an. Sie lädt mit Entschiedenheit zur Umkehr ein. In ihrer Nachfolge fördere ich die Barmherzigkeit gegenüber den Sündern (wir alle gehören dazu), aber auch die Festigkeit gegenüber Sünden, die mit der Liebe zu Gott unvereinbar sind, welche durch die sakramentale Kommunion bekannt wird. Heißt das nicht, die Haltung des Sohnes Gottes nachzuahmen, welcher zur Ehebrecherin gesagt hat: "Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von nun an nicht mehr." (Joh 8, 11) ?

ROBERT KARDINAL SARAH

Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung





Dogmatische Konstitution Lumen Gentium, 12. Die Hervorhebungen in Kursivschrift stammen von mir.
KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE (CDF), 1. Oktober 1986, Schreiben an alle Bischöfe über die Seelsorge für homosexuelle Personen – Homosexualitatis problema, § 11; DC, 1986, 1160-1164. Dies ist der wichtigste Text zum Thema.
In Bezug auf die Homosexualität beschränken wir uns direkt auf lehramtliche und für die Universalkirche gültige Texte. Außer dem, was wir an anderer Stelle zitieren, vgl.: CDF, 29. Dezember 1975, Erklärung zu einigen Fragen der Sexualethik - Persona humana; La Documantation catholique (DC), 1976, S. 1-11; - CDF, 15 juin 1977, Lettre au général des jésuites contre le livre The Church and the Homosexual ; DC, 1978, 309-311 ; - Johannes Paul II., 5. Oktober 1979, Ansprache an die amerikanischen Bischöfe ; DC, 1979, 928 ; - CDF, 23. Juli 1992, Einige Anmerkungen bezüglich der Gesetzesvorschläge zur Nicht-Diskriminierung homosexueller Personen; DC, 1992, 783-785; - Johannes Paul II., 21. Januar 1999, Ansprache an die Rota Romana, §5; DC, 1999, 205; - CDF, 31. Mai 1999, Notification concernant Sister Jeannine Gramick (…) ; DC, 1999, 197 ; - Päpstlicher Rat für die Familie (CCPF), 17. März 2000, Erklärung bezüglich der Resolution des Europäischen Parlaments am 16. März 2000 ; DC, 2000, 398-399 ; - CDF, 3. Juni 2003, Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften; DC, 2003, 798-803; - CDF, 31. Mai 2004, Schreiben an die Bischöfe über die Zusammenarbeit von Mann und Frau in der Kirche und in der Welt, § 2; DC 2004, 775-784.
Vgl. bspw. PÄPSTLICHER RAT FÜR DIE FAMILIE, MENSCHLICHE SEXUALITÄT: WAHRHEIT UND BEDEUTUNG, Orientierungshilfen für die Erziehung in der Familie; DC, 1996, S. 225-227, besonders S. 226.
Die Fußnoten (74) und (75) verweisen auf folgende Stellen: (74): Katechismus der Katholischen Kirche, 1385; vgl. CIC, can. 916; CCEO, can. 711. – (75) Johannes Paul II., Ansprache an die Mitglieder der heiligen Pönitentiarie und an die Beichtväter der römischen Patriarchalbasiliken (30. Januar 1981): AAS 73 (1981), 203; vgl. Konzil von Trient, 13. Sitzung, Dekret über das Sakrament der Eucharistie, Kap. 7 und Kan. 11: DH 1647, 1661; (Dumeige), La Foi catholique, nn. 742. 755.
Folgende Evangelienperikopen wären nachzulesen: Mt 5, 31-32 ; 19, 3-9 ; Mk 10, 2-12 ; Lk 16, 18 ; Röm 7, 2-3 ; 1 Kor 7, 10-11 ; 11, 27-29 ; für die gesamte Zeit der Patristik vgl. : Henri Crouzel, s.j., L’Église primitive face au divorce, Paris, Beauchesne, 1971. Für das jüngere Lehrmt sind die wesentlichen und definitiven Texte : Johannes Paul II, Nachsynodales Schreiben Familiaris consortio, n. 84 ; DC, 1982, S. 1-37 ; - Johannes Paul II, 25. Januar 1983, Codex des kanonischen Rechtes, Can. 915-916 ; - CDF, 14. September 1994, Schreiben an die Bischöfe der katholischen Kirche über den Kommunionempfang von wiederverheirateten geschiedenen Gläubigen – Annus Internationalis Familiae; DC, 2000, 158-161; - ERKLÄRUNG DES PÄPSTLICHEN RATES FÜR DIE GESETZESTEXTE, 24. Juni 2000, über die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene (zu Can. 915); DC, 2000, 715-716; - Benedikt XVI., 22. Februar 2007, Nachsynodales Apostolisches Schreiben Sacramentum caritatis, Nr. 20 und 29; DC, 2007, 303-343.
Dom Samuel, De tout cœur, sur l’avenir chrétien de notre temps, Ad Solem, 2011, p. 29.
Johannes Paul II, Codex des kanonischen Rechtes, Can. 1153.
Vgl. Johannes Paul II., 21. Januar 2002, Ansprache an die Rota Romana.
Vgl. Codex des kanonischen Rechtes, Can. 1095, 3°.
Vgl. Johannes Paul II, 2. November 1981, Nachsynodales Schreiben Familiaris consortio, Nr. 84.
Vgl. ibidem.
Dieu ou rien, Entretiens sur la foi, p. 355-357, Fayard, 422 p., 21,90 €. [deutsch : Gott oder Nichts, Ein Gespräch über den Glauben, S. 351-351, Fe-Medienverlag, 399 S., 17,80 €.]
Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung von Kardinal Robert Sarah und L'Homme Noveau.
http://de.catholicnewsagency.com/story/k...-kritikern-0235




von esther10 29.11.2015 15:27

Seid Ihr bereit, Hass in Liebe zu verwandeln?" Franziskus begegnet Ugandas Jugend
"Durch Eure Adern fliesst das Blut von Märtyrern, deshalb habt Ihr so einen starken Glauben und eine solche Lebensfreude"



Von Anian Christoph Wimmer

KAMPALA , 28 November, 2015 / 4:26 PM (CNA Deutsch).-
Seit Stunden hatten sie getanzt, gesungen und gelacht: Zehntausende junger Katholiken sind Papst Franziskus heute Nachmittag in der Hauptstadt Ugandas begegnet. Dieser brachte ihnen die Botschaft Jesu Christi mit, wie der Sohn Gottes selbst aus den schlimmsten Erfahrungen einen Weg in die Zukunft bahnt – wenn man an ihn glaubt und zu ihm betet.

Nebem einem vor Lebensfreude sprühenden Rahmenprogramm, zu dem singende und tanzende Priester in Soutanen genauso gehörten wie bunter Tanz und Gesang tausender fröhlicher Kinder und Jugendlicher, begegnete der Papst auch zwei jungen Katholiken, deren Schicksal erst einmal alles andere als fröhliche Erfahrungen kennt: Winny und Emmanuel, eine HIV-positive junge Frau und ein junger Mann, der von den Rebellen der “Lord’s Resistance Army” entführt wurde.

Papst Franziskus verknüpfte das Zeugnis der beiden mit der lebendigen Glaubensfreude der jungen Christen. Mehr noch: Er erklärte, wie das eine erst das andere möglich macht – wie die Freude der Christen auch erst das Martyrium möglich macht.

Wir dokumentieren die Worte des Papstes, wie sie trotz ausfallender Mikrofone und Simultandolmetscher-Arbeit zu verstehen waren:

Mit großen Schmerzen in meinem Herzen hörte ich das Zeugnis der beiden. Ich stellte mir beim Zuhören die Frage: Haben negative Erfahrungen einen Sinn im Leben? Die Antwort ist Ja.

Emmanuel und Winny haben sehr negative Erfahrungen durchlebt.

Winny dachte, es gibt keine Zukunft für sie, dass das Leben wie eine große Wand sich vor ihr aufbaute. Jesus hat ihr beigebracht, dass im Leben große Wunder vollzogen werden können. Eine Mauer kann in einen Weg in die Zukunft verwandelt werden. Es ist ein Horizont, ein Pfad, offen in Richtung Zukunft.

Vor solchen negativen Erfahrungen, und viele von uns haben sehr negative Erfahrungen gehabt, gibt es immer die Möglichkeit, eine Tür zu öffnen, einen Horizont Richtung Zukunft zu eröffnen, durch die Macht von Jesus.

Winny verwandelte ihre Depression und schlechten Erlebnisse nín Hoffnung. Das ist keine Zauberei. Es ist das Wirken von Jesus Christus, denn Jesus Christus ist der Herr. Jesus kann alles bewirken, alles tun.

Und Jesus selbst hat das Negativste überhaupt erlebt, dass jemals in der Geschichte erlebt worden ist. Er wurde beleidigt, abgewiesen, und umgebracht. Und durch unseren Gott, den Vater, ist er auferstanden.

Er kann das Gleiche in uns bewirken in jeder Erfahrung, die wir machen, denn Jesus ist der Herr.

Ich kann es mir vorstellen. Lasst uns alle versuchen, uns etwas vorzustellen: Die Leiden Emmanuels.

Als er wusste, dass seine Freunde gefoltert wurden, als er wusste, dass einige von ihnen ermordet worden waren, hatte Emmanuel Mut. Er war mutig. Er wusste am Tag seiner Flucht, wenn sie ihn finden, würde er sterben. Er ging ein Risiko ein. Er vertraute auf Jesus, und flüchtete. Und heute ist er hier bei uns. 14 Jahre später. Er hat einen Abschluss in Verwaltungswissenschaften.

Man kann immer eine Lösung finden. Ein Licht ist wie ein Same. Um zu leben, müssen wir sterben. Und manchmal müssen wir sterben wie Emmanuels Freunde – sterben wie Charles Lwange [der Heilige, der zusammen mit 21 Gefährten gemartert wurde] – aber durch diesen Tod gibt es Licht für alle.

Wenn ich das Negative ins Positive verwandeln kann, triumphiere ich im Herrn. Aber das kann nur durch die Gnade Jesu Christi geschehen.

Seid Ihr Euch dessen sicher? Ich kann Euch nicht hören! Seid Ihr sicher?

Seid Ihr bereit, im Leben Eure negativen Erfahrungen in positive zu verwandeln?

Seid Ihr bereit, Hass in Liebe zu verwandeln?

Seid Ihr bereit, Krieg in Frieden zu verwandeln?

Ihr alle, seid Euch dessen bewusst, dass Ihr ein Volk von Märtyrern seid. Durch Eure Adern fliesst das Blut von Märtyrern, und deshalb habt Ihr so einen starken Glauben und eine Lebensfreude, dessen ihr Euch nun freut. Und dieser Glaube und dieses Leben?

Manchmal sind wir diese Mikrofone, manchmal funktionieren wir nicht gut.

Wenn wir nicht gut funktionieren, an wen können wir uns wenden, um Hilfe zu erhalten? Jesus!

Er kann die Wände einreissen, die sich vor Euch aufbauen.

[....]

Die Kirche hat eine Mutter! Wie heißt diese Mutter?

Betet zu Eurer Mutter. Wenn ein Kind umfällt und sich weh tut, dann schaut es zu seiner Mutter. Wenn wir ein Problem haben, ist das erste, was wir tun können, zu unserer Mutter zu gehen.

Betet zu Maria, unserer Mutter.

Stimmt Ihr mir zu?

Kann ich Euch bitten, zu Maria unserer Mutter zu beten?

…..betet Ihr zu Jesus und Maria?

Es gibt drei Dinge: Erstens, Schwierigkeiten zu überwinden, zweitens, Negatives in Positives zu verwandeln, und drittens, Gebet. beten, denn Jesus kann alles…

Jesus kam, uns zu retten, und gab uns unser Leben.

Betet zum Herrn Jesus Christus, denn er ist der einzige Herr, und in der Kirche sind wir nicht Waisenkinder, denn wir haben Maria unsere Mutter.

http://de.catholicnewsagency.com/story/s...das-jugend-0240

von esther10 29.11.2015 15:18

Hier finden Sie eine Vorschau unserer Januar-Ausgabe: Synode



W enn das XIV Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode eröffnet mit einer Konzelebration am Altar des Bekenntnisses in der Basilika St. Peter am 4. Oktober, war es schon klar, dass es drei Synoden werden: der eigentliche Synode, die Mainstream-Medien Synode, und die Blogosphäre Synode. Die erste und dritte würde täglichen Angelegenheiten sein; die zweite wäre mehr sporadisch. Beide Teilnehmer und Beobachter fragte sich, welche Auswirkungen die zweite und dritte würde auf dem ersten zu haben.

Wie sich herausstellte, war die kurze Antwort auf diese anfängliche Verwirrung "nicht viel", außer im Wege der Bereitstellung von gelegentlichen Unterhaltung und Ärger. Wie immer hielt die Mainstream-Medien auf der Suche nach Bestätigung der Rorschach-Blot Lesen Franziskus als lang erwartete Papst Reformers, die katholische Lehre und Praxis an den Zeitgeist anpassen würde, vor allem in Bezug auf die sexuelle Revolution. Die Blogosphäre, abhängig von der Mainstream-Medien, was es dummer Informationen so genau angesehen, wurde zwischen denen, die mit Begeisterung teilte diese Hoffnung auf eine franziskanische Revolution von einer liberalen protestantischen sort, und diejenigen, die zu Tode erschrocken, dass die Enthusiasten hatten Recht über die waren geteilt Pope vom Ende der Erde. Also die Medien Synode und die Blogosphäre Synode folgte ihre eigenen vorgefertigten Skripten und waren nicht sehr interessant als Ergebnis.

Die eigentliche Synode war jedoch eine andere Sache.

Echt Themen wurden diskutiert, mit realen Konsequenzen auf dem Spiel. Einiges davon war oben auf dem Schaum der Mainstream-Medien und Blogosphäre Kommentar sichtbar. Wie würde die katholische Kirche zu regeln das Argument, die von Kardinal Walter Kasper in Februar 2014 ins Leben gerufen, um seine langjährige und doktrinär informiert Disziplin der Nichtzulassung der geschiedene und wiederverheiratete zivilrechtlich zur Heiligen Kommunion? Und unter dieser Debatte, ragte andere und tiefere Fragen. Vielleicht ist die grundlegende beteiligt die Ansprüche der Offenbarung über das pastorale Leben der Kirche. Hat die katholische Kirche immer noch behaupten, die Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils in der Dogmatischen Konstitution über die göttliche Offenbarung Dei Verbum, auf der Realität und bindende Kraft der göttlichen Offenbarung? Wie war die Offenbarung, auf die Zeichen der Zeit, die die Kirche wurde befohlen, vom Zweiten Vatikanischen Konzil die Pastoralkonstitution über die Kirche zu lesen in der modernen Welt, in Beziehung gesetzt werden heute Gaudium et spes? Und wie haben alle, dass Bären auf die Beziehung zwischen Gnade und Wahrheit, zwischen pastoralen Begleitung und pastorale Herausforderung, zwischen einem Zustand des Lebens und die Fähigkeit, die Gnade der Sakramente zu empfangen?

T er Tatsache, dass zum ersten Mal in der 2000 Jahre, ist die katholische Kirche "katholisch" (universell, global) in eine existentielle Gefühl legte anderen wichtigen Fragen im Spiel. Wie sollte die Erfahrungen der jungen Kirchen in Afrika, wo die christliche Vorstellung von Ehe und Familie als eine befreiende Kraft erhalten, gegen die Erfahrung des Sterbens Kirchen, in denen Scheidung ist so weit verbreitet wie die Sonntagsmesse Teilnahme ist nicht, Kirchen, deren Führer abgewogen werden vor der Synode, die der Katholizismus Lehre über die Scheidung treibt die Menschen sich von Gott beansprucht?

Dann gab es die Probleme von dieser uralten Krankheit bekannt als aufgeworfen Odium theologicum. Einige Synodenväter kam zu Synode 2015, als sie hatte, um seine Vorbereitungs Vorgänger Synode 2014 entschlossen, erneut entscheiden Paul VI 1968 Enzyklika über die moralisch angemessene Mittel zur Regulierung der Fruchtbarkeit (kommen Humanae vitae) und Johannes Paul II 1993 Enzyklika über die Reform der katholischen Moraltheologie (Veritatis splendor). Diejenigen, die zu begraben die beiden Enzykliken waren gewünscht, in der Hauptsache, identisch mit denen Druck auf die Kasper Vorschlag für die Zulassung der geschiedenen und wiederverheirateten zivilrechtlich zur Heiligen Kommunion. Diejenigen, die den Kasper Vorschlag erschreckend mangel aus vielen Gründen fand, waren in der Hauptsache, die, die beurteilt, dass Humanae vitae hatte prophetisch in ihrer Analyse dessen, was ein "Verhütungsmentalität" würde die westliche Kultur und Gesellschaft zu tun ist; die dachten, dass Veritatis splendor hatte die katholische Moraltheologie aus dem Treibsand der postmodernen Subjektivismus gerettet; und wer glaubt, dass die "Zeichen der Zeit" (Tempo heute Gaudium et spes) gelesen werden sollen, durch die Linse der göttlichen Offenbarung (Tempo Dei Verbum), anstatt als Haupt hermeneutischen Werkzeug für das Verständnis der Offenbarung heute gemacht.

Der Wettbewerb über die Reaktion der katholischen Kirche auf die sexuelle Revolution, die grundlegende Fragen des Selbstverständnisses der Kirche und Pastoral der Kirche auf Mission geht, wird noch lange über die jüngsten Synode über die Familie weiter. Dennoch sind die Argumente im Ausland in Rom während der Sitzung, und die Art, die große Mehrheit von ihnen wurden im Abschlussbericht beschlossen, verstärkte die lehrmäßigen und theologischen Grundlagen, auf denen die Wahlen muss bekämpft werden, behauptet, das Gegenteil von denen, die die meisten verloren was sie suchten in Rom zum Trotz. Um all das zu einer klareren Fokus, als es im Oktober zur Verfügung, durch den Smog von den Mainstream-Medien und Blogosphäre setzen, muss die Aufmerksamkeit auf das, was tatsächlich passiert ist zu entrichten.


Game Changers

L ong, bevor die Synodenväter begannen Montage in Rom, war es klar, dass viele von ihnen waren tief besorgt über die Arbeitsunterlage (dem Instrumentum laboris, im folgenden IL) sie gegeben worden war. In den Monaten, nachdem es zur Verfügung gestellt letzten Sommer war, wurde die IL schwer für zahlreiche Mängel kritisiert. Die erste hatte mit Struktur zu tun: Warum hat ein kirchliches Dokument beginnen mit der Soziologie-und nicht sehr gut Soziologie-statt dem Wort Gottes? Sollte nicht die letzteren werden das erste, was reflektiert, so dass die kaleidoskopischen Krise der Ehe und Familie heute würde in eine schärfere und angemessen Christian Fokus gekommen?

Viele Synodenväter fanden auch die Sprache des IL langweilig und uninspiriert, als ob die Kirche, mit dem kulturellen Tsunami der sexuellen Revolution konfrontiert, war aus der geistigen Gas und pastoralen Nerven laufen und war durch seine Lehr-vor allem die Lehre leicht verlegen Veritatis splendor und Theologie des Leibes, von denen keines wurde prominent Johannes Paul II in der IL (um es vorsichtig gesetzt). Es wurden auch gedacht, um gefährliche Unklarheiten in seiner Diskussion der pastoralen Praxis sein; an dieser Front, mehr als ein paar Bischofsaugenbrauen waren durch die Tatsache erhöht, dass die Synode Generalsekretariat hatte seine eigenen Spielregeln, indem Sie in das Arbeitsdokument zur Synode 2015 Material, das in dem Abschlussbericht der Synode 2014 war nicht ignoriert.

In den 48 Stunden vor der Synode begann seine Arbeit, aber diese Bedenken wurden durch große Besorgnis über Synode Prozess abgelöst. Mit zwei Tage zu gehen, war es unklar, ob es wäre keine Abstimmungen über alles auf der Tagung-das eine beispiellose Veränderung der Vorgehensweise wäre, für die Abstimmung über die Vorschläge war schon immer die Art, wie die Synodenväter machte ihre Urteile der Kirche bekannt und die Welt in der Vergangenheit. Darüber hinaus wurden die Väter darüber informiert, dass ihre Interventionen in der Generalversammlung der Synode würde der Synode Eigentum und würde nicht öffentlich gemacht werden. (Die Begründung vom Generalsekretär angeboten wurde, war, dass dies mehr offene Debatte zu fördern.)

Darüber hinaus, so schien es, dass die Berichte von der Synode dreizehn Sprache-basierte Diskussionsgruppen, in denen die ernsthafte Diskussionen würden entfalten, wurden nicht öffentlich gemacht werden, auch nicht. Und darüber hinaus auch, dass viele glaubten, dass die Ausarbeitung Kommission Synode Generalsekretär Kardinal Lorenzo Baldisseri kündigte den Abschlussbericht (deren Veröffentlichung war auch im Zweifelsfall) war schlecht verzerrt und hatte das Gleichgewicht der Meinung unter den Synodenväter nicht unbedingt, sich vorzubereiten.

T sein war einfach nicht akzeptabel, um eine große Anzahl von Bischöfen, die nicht begierig zu drei Wochen in einer virtuellen Standbildaufnahme, von dem nichts auftauchen verbringen waren: eine Standbildaufnahme, die sie als Anhängsel der Synode Generalsekretariat behandelt und verstrickt sie in einem geheimnis Prozess, würde die tiefsten Vermutungen in der Kirche und der Welt, über das, was im Gange war, verursacht haben. Diese Bedenken Ausdruck fand in einem privaten Brief an Franziskus am Ende des ersten Arbeitstag der Synode gegeben (Montag, 5. Oktober), die von dreizehn Kardinäle unterzeichnet wurde, darunter drei Präfekten der großen Dikasterien der Römischen Kurie und zehn Wohn Erzbischöfe von vier Kontinenten.

Da der Brief war eine private mit dem Stellvertreter Christi, haben die Unterzeichner nicht glauben, dass sein Inhalt sollten öffentlich gemacht werden, auch nach einem frühen Entwurf des Briefes zugespielt wurde. Aber es kann als eine Frage der Tatsache, dass der Brief war ganz respektvoll Person und Vorrechte des Papstes festgestellt werden; dass es Anliegen der Kardinäle, dass die Forderung des Papstes für eine offene und freimütige Gespräche würde durch die vorgeschlagene Synode Prozess behindert werden ausgedrückt; dass es eine normale Abstimmungsverfahren beantragt, so dass die Väter könnten ihre Urteile bekannt; dass er suchte eine größere Offenheit bei der Herstellung der Kirche und der Welt der Teilnehmer Reflexionen sowohl in der Generalversammlung und dem sprachbasierten Diskussionsgruppen zur Verfügung; und dass sie freuten sich auf ein Abschlussbericht erstellt, so dass die gesamte Synode zu reflektieren.

Zwei Tage später, die meisten der Brief Wünsche hatte geehrt. Der Generalsekretär machte deutlich, dass die Synodenväter konnten, wenn sie wollten, ihre Generalversammlung Maßnahmen zur Verfügung, um der Presse und ihren Diözesen. Die Berichte der Sprache-basierte Diskussionsgruppen würden öffentlich gemacht werden. Es würde über den Entwurf der Abschlussbericht, Absatz für Absatz zu sein. Die Anordnung der Bericht blieb das Vorrecht des Papstes, wie es ganz richtig, aber es wurde angenommen, dass der Bericht veröffentlicht werden. (Veterans des Vatikans natürlich davon ausgegangen, dass es innerhalb von vierundzwanzig Stunden nach seiner Fertigstellung zugespielt werden, auf jeden Fall.)

Wenn Buchstaben der Kardinäle transformiert den Prozess, die Einführung in das Instrumentum laboris am ersten Arbeitstag nach der Synode ungarischen Relator (Berichterstatter), Kardinal Péter Erdő war die inhaltliche Spiel-Wechsler. Es wurde erwartet, dass Kardinal Erdő würde drei Einführungen, einen an jedem der IL den drei Teilen zu geben, zu Beginn jeder Woche Arbeit. Erdő entschied sich stattdessen, eine Einführung in das gesamte Arbeitsdokument am ersten Tag der Synode bieten. Dabei machte er eine solide Grundlage für die Synode den Beratungen, die die grobe Unzulänglichkeiten des IL (die von diesem Punkt war von praktisch jeder mit Ausnahme der deutschsprachigen Teilnehmer und das Generalsekretariat, die er verfasst hatte zugestanden worden) effektiv korrigiert.

C ardinal Erdő begann, indem der Synode auf eine feste kirchliche berechtigt, beschreibt Ehe und Familienleben wie Berufungen: Institutionen von Gott gegeben als Teil der "göttliche Pädagogik", in dem wir lernen, dass die Würde des menschlichen Lebens und der menschlichen Liebe und der wahren Sinn unseres gemacht männlich und weiblich. Die ungarische Kardinal sah dann bei Ehe und Familie durch das Prisma der Offenbarung und der Lehre, unter Hinweis darauf, dass in des Schöpfers Design, die einigende und Zeugungs Abmessungen der Ehe wurden "eingeschrieben" als Wahrheiten in uns gebaut. Erlösungswerk Christi, fuhr er fort, in der Ehe und die Familie wieder hergestellt hatte, "das Bild von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, aus denen jede entspringt die wahre Liebe."

Kardinal Erdő auch die christliche Familie im Kontext von Johannes Paul II Neuevangelisierung und Franziskus die Forderung nach einem liegt "Kirche ständig in Mission", erinnert die Synodenväter, dass "die missionarische Dimension der Familie ist im Sakrament der Taufe wurzelt, durch die alle den Auftrag, missionarische Jünger sein ", und von dem aus die christliche Familie konstituiert als" Hauskirche. "Das war, warum die Familie, als Johannes Paul in der 1981 Apostolische Schreiben beigebracht hatte Familiaris Consortio", ist der Weg der Kirche: "ein gesegnetes Paul VI Punkt in der Enzyklika unterstrichen hatte Humanae vitae Zeugung vom ehelichen Liebe Darüber hinaus, als er die vielen Wege, auf denen moderne Technik abgelöst Ehe von der Familie durch die Trennung festgestellt" ", so Papst Benedikt XVI hatte in die geschrieben wird. Enzyklika Caritas in veritate ", die Erfahrung der Liebe in Ehe und Familie" ist entscheidend für das Leben der Gesellschaft, weil die Familie ist der Ort, wo man die Bedeutung des Gemeinwohls durch Erfahrung lernt.

Der Hauptberichterstatter unterstrich, dass die "Lehre Christi auf der Ehe" -monogamy und die Unauflöslichkeit der Ehe-war eine "wahre Evangelium und eine Schrift der Freude", in dem der Mensch erkennt seine "Berufung zum persönlichen Beziehungen" der Freiheit , gegenseitige Selbsthingabe und die vollständige Anerkennung der anderen. Die Lehre über die Unauflöslichkeit, der Kardinal erwähnt, stammt aus den Evangelien und St. Paul, und hat sich immer unterscheiden die christliche Auffassung von der Ehe von anderen.

So wird in der ersten halben Stunde seines Vortrags, Erdő setzen die Diskussionen der Synode 2015 auf einem soliden Fundament aus der Schrift gebaut und das Lehramt der drei vorangegangenen Pontifikaten dadurch stillschweigend die Zurückweisung der falschen Prämisse, dass die Väter könnte von Grund auf unter Berücksichtigung starten Ehe und Familie in der einundzwanzigsten Jahrhunderts. Die Zeichen der Zeit, gleichzeitig deutlich gemacht, er sollte durch die Linse der göttlichen Offenbarung gelesen werden.

Aber die ungarischen Prälaten war noch nicht fertig.

C ardinal Erdő erinnerte die Synodenväter, dass Gnade und offenbarte Wahrheit kann nicht bekämpft werden, für "barmherzigen Liebe, wie es anzieht und vereint, auch verwandelt und hebt. Es ist eine Einladung zur Umkehr. "In diesem Licht" ein barmherziger pastorale Begleitung des geschieden und standesamtlich geheiratet "kann nicht" verlassen im Zweifel "die" Wahrheit der Unauflöslichkeit der Ehe von Jesus Christus selbst beigebracht. "" Die Barmherzigkeit Gottes , "fuhr er fort," bietet den Sündern Vergebung ", sondern immer" ruft zur Umkehr. "

Erdő dann kritisiert eines der Argumente, die zugunsten der Kasper Vorschlag, den geschiedenen und wiederverheirateten zivilrechtlich zur Heiligen Kommunion am Ende eines zugeben, bot "Buße Weg", aber ohne eine Nichtigerklärung der ersten Ehe. Wie Erdő ausdrückte, "es ist nicht der Untergang der ersten Ehe, aber das Zusammenleben in der zweiten Beziehung, die Zugriff auf die Eucharistie behindert." Der Kardinal wies dann einen möglichen Weg in die Zukunft, unter Berufung auf die Lehre von Johannes Paul II in Familiaris Consortio (84): Bei denen, die im Gewissen glauben, dass, im Interesse ihrer Kinder oder der gemeinsamen Leben, das sie in einer zweiten Ehe aufgebaut haben, müssen sie in dieser Ehe zu bleiben, gibt es Zugang zu den Sakramenten der Buße und der Eucharistie wenn das Paar übt Kontinenz, "leben ihre Beziehung als eine gegenseitige Hilfe und Freundschaft." Solch eine Anforderung seitens der Kirche nicht, Erdő sagte reduzieren Ehe zu einer bloßen Übung in sexuellen Ausdrucks. Vielmehr erkennt er die Realität der Situation im Lichte der Wahrheit über die Ehe von Christus gelehrt. Es ist, mit anderen Worten, eine wahre Weg zu den Sakramenten der geschiedenen und zivilrechtlich wieder geheiratet und es immer gewesen war: den Weg der Kontinenz.

Was die Frage der "kleinen Schritte" in Wachstums einer Person oder Paar in das sittliche Leben, ein Konzept, oft als Neben Eintritt in den Kasper Vorschlag verwendet, sagte Kardinal Erdő, dass, während wir alle zwischen wahr wachsen in das Leben der Gnade " und falsch, zwischen Gut und Böse, es gibt in der Tat keine solche 'graduality.' "Und obwohl es auch sein mag" einige positive Aspekte "in unregelmäßigen Zusammenhänge gefunden werden", bedeutet dies nicht, "dass diese Beziehungen" kann als dargestellt werden gut."

C ardinal Erdő wandte sich dann an einem Thema viele dachten, wäre der nächste Schritt über den Kasper Vorschlag sein: ein stillschweigendes kirchlichen Segen für homosexuellen Lebensgemeinschaften. Während drängt Respekt und sensible Seelsorge für Menschen, die gleichgeschlechtliche Attraktion erleben, erklärte er rundheraus, dass "es keine Stiftung" in Wahrheit für sie eine "Analogie jedoch remote, zwischen homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Plan Gottes für Ehe und Familie." Der Kardinal forderte auch die Hirten der Kirche, Kampagnen, um diese neuen Designs für den Bau Familien behaupten, zu widerstehen, und erklärte unverblümt, dass der Druck auf die armen Länder gestellt von internationalen Institutionen, die Bedingung finanzielle Hilfe auf dem ehemaligen Annahme des gleichgeschlechtlichen Ehe seien "inakzeptabel . "

Der Hauptberichterstatter Abschluss forderte die Synodenväter, ihre aufmerksamen Hören auf das Wort Gottes weiter, so dass die Antwort der Kirche "auf die Bedürfnisse unserer Zeitgenossen" kann man, dass "bietet ihnen befreiende Wahrheit" im Zeugnis der größere Barmherzigkeit. Für seine Arbeit erhielt der ungarische Prälat einen warmen Applaus, aber Kardinal Kasper, der Berichten zufolge sah etwas betäubt, war nicht unter denen applaudieren.

Kardinal Erdő Entscheidung, den gesamten Gegenstand der Synode in der Behandlung von Anfang an-die es schwer ist, sich vorzustellen, ihn zu tun, ohne Rücksprache mit dem Papst effizient begraben das Instrumentum laboris als Synode 2015 die Führungs Dokument. Die Mitgliederversammlung und Kleingruppendiskussionen würden weiterhin von der dreigliedrige Struktur des IL arbeiten, aber einleitende Intervention Erdő die hatte die glückliche Wirkung der Befreiung der Synodenteilnehmer. Anstatt sklavisch nach dem zutiefst fehlerhaft IL, sie jetzt viel tiefer sondieren könnte in die christliche Tradition und in der gegenwärtigen Situation von Ehe und Familie, die gute Nachricht enthält als auch schlecht, um die Entwicklung und Reform der kirchlichen Pastoral Antwort auf eine tiefgreifende kulturelle und menschliche Krise. Darüber hinaus nahm der ungarischen Kardinals Talk mögliche Billigung der Lebenspartnerschaften zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren vom Tisch während Putting auf den Kasper Vorschlag in seiner ursprünglichen Form zu zahlen. Und während Kasper Verbündeten wäre nicht das Handtuch zu werfen, am Ende des ersten Tages der Synode war es viel wahrscheinlicher, dass Synode 2015 wäre nicht die Erfahrung der Synode 2014 zu wiederholen und die von den Anliegen der deutschsprachigen Vätern entführt werden.

Echt Debatten über tiefere Fragen

W ährend der Kasper Vorschlag in seiner ursprünglichen Form wurde effektiv durch einleitende Intervention Kardinal Erdő ist entgleist, waren seine Befürworter nichts, wenn nicht zäh. So tauchte der Vorschlag in neuen Formen, die jeweils provoziert wichtige Debatten über tiefere Fragen in der Generalversammlung und in der Sprache-basierte Diskussionsgruppen. In jeder dieser Gestalten, Befürworter weiter zu behaupten, dass die ganze Angelegenheit der heiligen Kommunion für die geschieden und standesamtlich heiratete wieder ging es nicht um eine "Änderung in der Lehre" (die der Papst hatte darauf bestanden, war unantastbar), aber eine "Veränderung der Disziplin" oder eine "Veränderung der pastoralen Praxis." Das dodge bekam sehr wenig Traktion, aber nicht zuletzt, weil es eher im Vorfeld der Synode 2014 und im Jahr geltend gemacht, als behauptet, und in jedem Fall sorgfältig geprüft worden war (und abgelehnt) zwischen den Synoden. Also der Kasper Partei (größtenteils, sollte angemerkt werden, ohne die aktive Beteiligung von Kardinal Kasper, der auffallend ruhig war) eingesetzt anderen Kriegslisten. Und dabei ist die Kasperites ironisch und fast sicher ungewollt, trug zu einer Vertiefung der Debatten des Treffens und Verständnis für die Probleme unter den Themen auf Synode 2015 der Kirche.

Die Kasperites 'Plan B war eine Variante auf der Febronianismus die deutschsprachigen Katholizismus in der gesamten Aufklärung und war schnell überspielt "local-Option Katholizismus," ein nützlicher Tag, das weithin angenommen wurde geplagt. Im Wesentlichen gefragt, Plan B, die Kirche, sich als Vereinigung nationaler Kirchen, symbolisch mit dem Nachfolger Petri vereint, jedoch im wesentlichen unabhängig voneinander (und Rom) reconceive doktrinär und pastoral. So nationalen oder kontinentalen Bischofskonferenzen würde die Befugnis erhalten, lokale "Lösungen" auf die Herausforderungen durch die gegenwärtige Krise der Ehe und der Familie stellte finden. Niemand Aufmerksamkeit hatte irgendwelche Zweifel über die Richtung, eine solche Verlagerung wäre in bestimmten Kreisen zu nehmen. In Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien, zum Beispiel die Praxis der mit der heiligen Kommunion, um die geschiedene und zivilrechtlich wieder verheiratet ist bereits weit verbreitet ist, und was man suchte, war ein Mittel zur Bekräftigung, was bereits geschieht (oder, in der Spin Put- Auf dieser von einigen deutsch-Lautsprecher, so dass die Bischöfe ein Werkzeug, mit dem die Bischofskonferenzen in Frage könnte eine gewisse Kontrolle über die Praxis durch die Festlegung von Kriterien dafür zu bekommen).

Als Reaktion darauf Synodenväter aus der ganzen Welt wies auf die unglückliche Rolle, die lokale Option Ekklesiologie hat Fragmentierung der Anglikanischen Gemeinschaft, jetzt zu dem Punkt der virtuellen Zerfall hatte. Es kann einfach nicht sein, dass das, was ist ein Sakrileg in Polen ist eine Schrift der Gnade auf der anderen Seite der polnisch zu sein: Die noch stärkeren theologischen Fall gegen den Kasperites 'Plan B wurde von der Synodenväter, die von der Grundlagen sakramentalen Logik argumentiert setzen Deutsch Grenze. Dieses Argument schließlich trug den Sieg davon, und ein anderer wichtiger Marker wurde festgelegt, ein entscheidender Mehrheit der Synodenväter wurden festgestellt, dass die katholische Kirche würde es bleiben, sowohl in der Lehre und der sakramentalen Ordnung.

W ith Plan A und Plan B weg vom Brett, Plan C wurde eingesetzt, in Form von einem Appell an die Rechte des Gewissens. Sicherlich, die verbissene Kasperites argumentiert, ist die letzte Instanz der Entscheidung über die Würdigkeit die heilige Kommunion zu empfangen das Individuum, konfrontieren seine Situation im Heiligtum des Gewissens, anerkannt als in seiner Erklärung über die Religionsfreiheit, unantastbar vom Zweiten Vatikanischen Konzil Dignitatis Humanae. Kritiker schnell wies jedoch darauf hin, dass die katholische Kirche (und Dignitatis Humanae) hatte nie als "Gewissen" einen frei schwebenden Fakultät der Wahl losgelöst von religiösen und moralischen Wahrheit. Es war wahr, Kardinal Thomas Collins von Toronto und andere argumentierten, dass der Katechismus der Katholischen Kirche lehrt die Imperativ gehorchen das Gewissen. Aber es erinnert auch die Gläubigen der Imperativ der mit Recht gebildet Gewissen. Und die Pflicht der Hirten der Kirche einundzwanzigsten Jahrhundert, sicherlich, um die Menschen in der Kirche über die expressiven Individualismus, die den Menschen, um Bündel von Wünschen (Fehlerhaftigkeit der Idee der "Gewissen" in den Prozess) verringert hat nennen .

Die Kirche, diese Synodenväter argumentiert, verfügt über ausreichend Ressourcen, mit denen, um ein reicheres Verständnis der Adel der menschlichen Wahl und die menschliche Fähigkeit schlagen, unter der Gnade, um weise und gut auch unter schwierigen Umständen zu wählen, und es sollte ihnen mehr bereitstellen effektiv. Blessed John Henry Newmans Brief an den Herzog von Norfolk wurde mit gutem Erfolg in diesen Debatten zitiert. Dann Plan C gegeben wurde, den Gnadenstoß durch eine Fünf-Minuten, Sechs-Punkte-Erklärung der katholischen Verständnis des Gewissens von Kardinal Carlo Caffarra von Bologna, in einem auffallend klaren Generalversammlung Intervention, die mit Ehrfurcht Tagen diskutiert wurde, nachdem sie gegeben wurde .

Die Deutschen als nichts, wenn nicht persistent, kam es nach unten, am Ende, um D-Plan: Die Entscheidungen über "pastorale Begleitung" der geschiedenen und wiederverheirateten zivilrechtlich sollte in der "internen Forum" von einem Büßer und Beichtvater werden. Einige beschrieb dies als "local-Option Katholizismus" den ganzen Weg gemacht bis auf die Gemeindeebene, einem Bauernhof-zu-Tabelle Version des Sakramententheologie. Andere Synodenväter, weniger theologisch wachsam, schien in Plan D einen Weg, mitfühlend zu sein ohne Verzicht auf wesentliche katholischen Lehre und vielleicht eine "Lösung" mit denen, um die deutsch-Lautsprecher zu besänftigen, die waren in der Hauptsache zu finden, mit einem Bad Synode. Wie die Dinge sich endlich gelöst, der Ausdruck "internen Forum" brachte es in die Schlussbericht der Synode. Aber es war in einer Weise, dass die Befürworter der Plan D offensichtlich als störend umschrieben, weil sie bestritten, dass eine solche Absicherung über-stattgefunden hatte.

Pazzo Intermezzo

W ährend diese echte Debatten über echte Probleme wurden in der Synodenaula und den sprachbasierten Diskussionsgruppen entfaltet wurden die Medien der Welt mit Anfällen, zum großen Teil, weil es keine Geschichte zu decken. Die Debatten fand hinter verschlossenen Türen. Einige Bischöfe teilten ihre Generalversammlung Interventionen mit der Presse, aber in den meisten Fällen hatten die versammelten Schreiber wenig zu tun, bis die Berichte der Diskussionsgruppen "begann, veröffentlicht werden Tage, nachdem die Synode eröffnet. So wurde die Presse auf das, was die reduzierte Boston Globe 's John Allen genau wie Berichterstattung über was andere gesagt wurde in der Synode geschieht (oder auch die Berichterstattung über die Berichterstattung über was andere gesagt wurde auf der Synode geschieht), anstatt die Berichterstattung über das, was war, beschrieben tatsächlich passiert.

Dies führte zu den üblichen Fantasien und Verzerrungen in den italienischen Medien, die zu viele leichtgläubige englischsprachigen Journalisten ernst nehmen, und dann brechen, nicht destillierten, in die Anglosphäre. Aber wie bei Groß katholischen Veranstaltungen im Vatikan üblich, hatte die italienische Presse über seinen Ellbogen im Ärmel, und es war viel mehr los ist in italienischen Deckung der Synode als Abdeckung der Synode. Es gab vor dem Konklave polit, unvermeidlich mit einem Papst zu drehen neunundsiebzig. Und dann war da die traditionelle Score-Absetz- und Agenda-Rühren diese nicht selten unter Beteiligung der Finanzreformen, Kardinal George Pell an Ort und Stelle in den letzten anderthalb Jahren mit der Firma Unterstützung Franziskus gebracht hatte.

Das Pell war ein Führer unter den Herausforderer auf den Kasper Vorschlag in der verschiedene Iterationen lieferte Kritiker der australischen Kardinals und Feinde eine Chance: verwenden Sie die Synode Debatten als blinder, hinter dem zu potshots auf ihn zu nehmen, was darauf hindeutet, dass er respektlos des Papstes war oder selbst untreu zu dem Mann, der ihn ernannt hatte zu reinigen, die Augiasställe der Vatikan Finanzen. Das Ziel war, vernichte man Pell, eine große Figur in jeder Hinsicht (und, im Interesse einer vollständigen Offenlegung, ein alter Freund), bis zu dem Punkt, wo seine weitere Ausgrabungen in die dunkleren Ecken der Finanz Inkompetenz (und Schlimmerem) im Heiligen Siehe würde behindert werden und vielleicht sogar angehalten, damit Schonung Verlegenheit (und Schlimmerem) begünstigt leakers, Gönner, oder beides.

T iese zwei Dynamik-der Mangel an Nachrichten und italienischen Journalisten Spiel-spielen, um benachteiligten Vatikan zu schützen zusammen in dem, was war das komische off-Basisstück während der Synode 2015 Der Artikel von Paolo Rodari geschrieben, über zwei Seiten erstreckte Quellen-kam der 14. Oktober Ausgabe von La Repubblica, und setzen einen neuen Standard für die Fantasie, um Bosheit vermählt.

Pell wurde als eine der führenden Figuren in einem Grundstück von der "Guss Rigoristi", um Franziskus die pastoralen Initiativen, die anderen Hauptschurken wobei Cardinals Gerhard Müller von der Kongregation für die Glaubenslehre, Timothy Dolan von New York, Robert Sarah blockieren der Kongregation für den Gottesdienst, Wilfred Napier von Durban, Südafrika, und der zuvor erwähnten Carlo Caffarra. Das Grundstück, Rodari schrieb, wurde an der Päpstlichen Nordamerikanischen Kollegs Hauptsitz wurde von den Rittern von Columbus finanziert und hatte ominöse Links zu ehemaligen Vizepräsidenten Dick Cheney, Halliburton, und das American Enterprise Institute, und durch Cheneys Ehefrau Lynne, an die Händler des Todes bei Lockheed Martin.

Gegen diese unheilige Kabalen waren die "Progressisti." Und hier, Paolo Rodari fiebrigen Phantasie ging wirklich auf Hochtouren. Denn neben solchen offensichtlichen Meister des "Fortschritts" als Kardinäle Walter Kasper, Reinhard Marx und Godfried Danneels, Rodari enthalten Erzbischof Charles Chaput von Philadelphia, die sich fast täglich in der fortschreitenden US katholischen Presse und Blogosphäre lambasted wurde, für die er verkörpert die völlige Antithese von allem "progressive".

Chaput wurde zehn Tage später, als er eine der höchsten Stimmenzahlen für die Wahl zum Ständigen Rat der Synode bestätigt. Paolo Rodari und La Repubblica, die ihrerseits gaben Synode Teilnehmer und kenntnisreiche Beobachter einige gute Lacher, auch wenn dieses Intermezzo ernster Verrücktheit weiter veranschaulicht ein Grundprinzip der Vaticanology 101: Es gibt keine feste Grenze zwischen Fakt und Fiktion in der italienischen Journalismus, sondern nur eine Membran, die über dem alle Arten von Material, einige davon in Form von Abfällen, fließt.

End-Spiel und Abschlussbericht

T er Synodenväter wurden die Entwurf des Abschlussberichts am Nachmittag des Donnerstag 22. Oktober (dem Gedenktag des heiligen Johannes Paul II) angegeben. Der Entwurf war nur in italienischer Sprache. Und dank einer Änderung des Zeitplans, der plausibel als Versuch der Väter Fähigkeit, ernsthafte Kritik an dem Entwurf des Mount einschränken interpretiert werden könnte, hatten Mitglieder der Synode nur 12 Stunden, um den Entwurf zu studieren, zu entscheiden, was sagt sie auf sie machen wollte an der Generalversammlung am Freitagmorgen, 23. Oktober und zu formulieren, die modi (Änderungen) sie schriftlich an diesem Morgen vor. Dann wurde der Redaktionsausschuss, um wieder an die Arbeit am Freitag Nachmittag, um den geänderten Text, der auf, Absatz für Absatz, am Samstag abgestimmt werden würde vorzubereiten.

Trotz des verkürzten Zeitplan, mehr als ein paar Synodenväter waren angenehm überrascht von dem Entwurf der sie am 22. Oktober erhielt das Instrumentum laboris hatte im wesentlichen als Grundlage für den Abschlussbericht über Bord geworfen, und der Entwurf war viel reicher biblisch, und weit mehr elegant geschrieben ist, als alles, was zuvor von der Synode Generalsekretariat erteilt hatte (die Spekulationen über seine wahre Urheberschaft führte, dass der Redaktionsausschuss mehr oder weniger in der Tasche der Synode Generalsekretariat). Sei es wie es sei, ging eine Synode Vater so weit, Donnerstag Nacht beobachten, dass, hatte der Entwurf des Abschlussberichts gewesen Arbeitsdokument der Synode, der gesamte Prozess würde weit mehr intellektuell befriedigend und weit bessere Rahmenbedingungen für die Förderung der Art gewesen, Diskussion, für die der Papst genannt hatte.

Aber es gab Probleme, und sie rund drei Absätze zentriert im Entwurf des Abschlussberichts: 84, wurden 85 und 86 Interventionen skizziert und mehr als zwei Dutzend Modi bereit waren, die wahrgenommenen Mehrdeutigkeiten in der Sprache über Art und Richtung der pastoralen beheben Pflege der geschiedenen und zivilrechtlich wieder geheiratet. Angesichts der späten Stunde, so zu sprechen, viele der Modi am Freitag eingereicht Freitag Morgen, und mehr als zwanzig mündlichen Interventionen vorgeschlagen, Fallenlassen ein, zwei oder alle drei der unbefriedigenden Absätze, anstatt zu versuchen, sie zu ändern. Ein Versuch wurde gemacht, um den Abschlussbericht Kurs die entscheidende Randnummer 84 haben Familiaris Consortio in vollem Umfang, nicht in bowdlerized Form.

Für den Fall, solche Eingriffe und modi wurden weitgehend ignoriert, mit einer entscheidenden Ausnahme. Der überarbeitete Entwurf, an dem die Synodenväter wählten Samstagnachmittag verankert Randnummer 85 der Diskussion der "internen Forum" in der Tradition der Kirche: Solche pastorale Unterscheidung zwischen Büßer und Priester war, durchgeführt werden ", so die Lehre der Kirche", eine Phrase eingefügt zwischen den Freitag Debatten und Samstag Stimme. Einige Väter dennoch betrachtete den Absatz als nicht präzise genug und kam in einer Handvoll von Stimmen der es zu leugnen, die zwei Drittel Zustimmung für die Aufnahme in den Abschlussbericht erforderlich.

Ich mperfections und Unklarheiten Ungeachtet der Abschlussbericht war eine massive Verbesserung gegenüber dem Instrumentum laboris, und veranschaulicht, wie deutlich der Kardinäle Brief einleitender Intervention Erdő ist, und die Debatten in der Generalversammlung und die Sprachgruppen hatte sowohl die Dynamik und die veränderte Inhalt der Synode 2015.

Der Abschlussbericht war unverkennbar kirchlichen Text, ein Produkt von der Kirche Meditation über das Wort Gottes, wie die Linse, durch die der Kirche interpretiert die Zeichen der Zeit zu verstehen; und während die Arbeitsunterlage war biblisch magersüchtig war der Abschlussbericht reich, auch eloquent, biblisch, wodurch vindicating Dei Verbum ein paar Wochen vor dem fünfzigsten Jahrestag der Verkündung.

Scheinbarer Verlegenheit das Arbeitsdokument der über die katholische Lehre über Keuschheit, Treue und Würdigkeit die heilige Kommunion empfangen wurde durch eine beeindruckende Bestätigung der Möglichkeit des Lebens virtuos in der postmodernen Welt ersetzt. Zur gleichen Zeit, den Bericht nannte die Kirche zu einer wirksameren Verkündigung der Wahrheiten, es als ein Erbe aus der Herr Jesus selbst trägt, und mehr besorgt Seelsorge für diejenigen, die in schwierigen ehelichen und familiären Umstände.

Kinder wurden weitgehend aus der IL fehlt. Im Gegensatz dazu beschreibt der Abschlussbericht Kindern als ein großer Segen, lobt große Familien, ist vorsichtig, um Kindern mit besonderen Bedürfnissen zu ehren, und hebt das Zeugnis der glücklich und fruchtbar verheiratete Paare und ihre Kinder als Mittel der Evangelisierung.

Das Arbeitsdokument der verwirrte Diskussion des Gewissens wurde durch eine weit ernstere Explikation Verständnis Gewissen Verhältnis zur Wahrheit der Kirche ersetzt, wie der Abschlussbericht verwarf die Idee, dass die "Unverletzlichkeit" Gewissens beläuft sich auf eine moralische "aus dem Gefängnis frei zu bekommen" Karte.

Das Arbeitsdokument war voll von Unklarheiten über die Beziehung der pastoralen Praxis, Lehre. Der Abschlussbericht macht deutlich, dass diese beiden Wirklichkeiten sind eng in das Leben der katholischen Kirche verbunden. Authentische Seelsorge muss von einem Engagement in der ständigen Lehre der Kirche zu beginnen, und es gibt nicht so etwas wie "local-Option Katholizismus."

Die Arbeitsunterlage war auch nicht eindeutig in der Beschreibung von "Familie." Der Abschlussbericht unterstreicht, dass es keine richtige Analogie zwischen dem katholischen Verständnis von "Ehe" und "Familie" und anderen sozialen Einrichtungen gezogen, egal was ihre Rechtsstellung betragen.

Güte und Wahrheit waren manchmal in Spannung in der Arbeitsunterlage gestellt. Der Abschlussbericht ist weit mehr theologisch in Bezug Güte und Treue an Gott, was bedeutet, dass Güte und Treue sind untrennbar in der Lehre und Praxis der Kirche entwickelt.

Das Arbeitsdokument war langweilig und entmutigend. Der Abschlussbericht, wenn sie in den wichtigsten Sprachen der Welt verfügbar ist, wird das Leben derer, die es lesen zu bereichern, unabhängig von ihrer Nichtübereinstimmung mit dieser oder jener Formulierung darin.

In der Summe der Abschlussbericht, wenn auch nicht ohne Fehler, geht ein sehr langer Weg-und Lichtjahre jenseits des Instrumentum laboris -in Anheben und feiert die katholische Vision von Ehe und Familie als Leucht Antwort auf die Krise der Institutionen, in das einundzwanzigste Jahrhundert. Und behauptet, zum Trotz, der Abschlussbericht, sagt kein einziges Wort über die Zulassung der geschiedenen und wiederverheirateten zivilrechtlich zur Heiligen Kommunion, in Abwesenheit ein Dekret der Nichtigkeit.

Und weiter?

T er Wahl von Erzbischof Chaput und Kardinäle Pell, Sarah, Napier, und Marc Ouellet zum Ständigen Rat der Synode stellt sicher, dass es starke Stimmen Drücken für eine verbesserte Synode Prozess in der Zukunft sein. Praktisch jeder mit Ausnahme der aktuellen Synodenmanager stimmt, zum Beispiel, dass es echten Austausch und Diskussion in den Generalversammlungen, etwas, das sofortige Übersetzung von Interventionen und Texte in die wichtigsten Sprachen der Welt erfordert. Darüber hinaus ist die XIV Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode gezeigt, dass die gewählten Vertreter der nationalen Bischofskonferenzen nicht als Schulkinder von der Synode Manager, die ihre Diener, nicht ihre Herren sind behandelt werden. Beide Entwicklungen Gutes für die Zukunft der "Synodalität" in der katholischen Kirche. Dennoch Synode 2015 ergab auch, Bruchlinien in der Kirche, die nicht mehr geleugnet werden kann.

Die Synode gezeigt, was bekannt ist, wenn nur selten öffentlich gesprochen, seit einigen Jahren: Ein großer Teil der Kirche in Nordeuropa ist in einer De-facto-Zustand der Spaltung, nicht offiziell von Rom und dem Rest der Welt Kirche angebaut, aber das Denken und leben ihre eigenen kirchlichen Wirklichkeit. Einige nordeuropäischen Bischöfe offensichtlich nicht glauben und lehren, was die katholische Kirche glaubt und lehrt. Deutsch Ekklesiologie auf dem Massepegel ist in einem solchen Durcheinander, dass diejenigen, die die staatlich erhobenen zahlen sinken Kirchensteuer (Kirchensteuer) kann verweigert werden, die heilige Kommunion und den Zugang zu den anderen Sakramenten, während diejenigen, die in unregelmäßigen Beziehungen werden regelmäßig angeboten Abendmahl. Die Auseinandersetzung mit dieser de facto (aber nicht de jure) Trennung des nordeuropäischen Katholizismus von der Einheit der Welt Kirche ein trauriges Nebenprodukt der geistigen Verwirrungen und intellektuelle Arroganz, die zu massiven pastoralen störungs ist ein ernstes Problem für die katholische Zukunft.

Die Erfahrung der Synode 2015 schlägt auch vor, dass zu viele der Bischöfe der Kirche haben ein schwaches Verständnis von Lehre und eine spürbare Abneigung, Grab pastoralen Angelegenheiten in ihren entsprechend theologischen Kontext zu diskutieren. Pastoral geschickte Bischöfe sind, natürlich, ein Imperativ. Aber wir sind in einem Moment der kulturellen Krise im Westen. Schlechte Ideen zeichnen Ideologien, die Krieg gegen die menschliche Natur, vor allem männlich-weiblichen Komplementarität zu machen, und dekonstruieren die grundlegenden Normen und Institutionen, die Menschen blühende fördern (oft die Bereitstellung von Zwangsstaatsmacht, um die Dekonstruktion zu beschleunigen). Sicherlich kann die Kirche pastoral qualifizierte und menschlich überzeugende Männer, die vor der Herausforderung, diese verzweifelt mangel Ideen, die Vergrößerung der Summe der menschlichen Unglücks-intellektuell anspruchsvolle Pastoren, die den Fuß der Postmoderne Verwundeten zur Freude der Umwandlung laden können, werden erfüllen können zu finden.

T er amerikanische katholische Erfahrung der letzten vier Jahrzehnten ist immer noch nicht ausreichend "im Spiel" in den Beratungen der Weltkirche. Es gibt eine Menge Dinge falsch mit den Katholizismus in den Vereinigten Staaten. Aber die Kirche in den USA hat ein paar Dinge über die Bereitstellung von Ressourcen wie gelernt Familiaris Consortio und der Theologie des Leibes in der Katechese und Ehevorbereitung, die ganz verlernt, wie es scheint, in anderen Gemeinden in der entwickelten Welt und in Lateinamerika bleiben. Einige, was in diesen pastoralen und katechetischen Erfolge wurde im Spiel Synode 2015 legte gelernt; viel mehr könnte in Zukunft Versammlungen dieser Art durchgeführt werden.

Die evangelische Aufgabe der Kirche fort, natürlich, unabhängig davon, was bei Synoden passiert. Hatte es einen anderen Weg gegangen, vielleicht Synode 2015, dass die Arbeit in der lebhaftesten und lebenswichtigen Teilen der Welt Kirche behindert haben. Aber für all die Verwirrungen von unwissenden, unverantwortlichen und ideologisch verzerrte Berichterstattung über das, was in Rom geschehen verursacht, die letzten Synode bekräftigte das Evangelium und die siedelt Wahrheiten des katholischen Glaubens und der Praxis. Diejenigen, die die Arbeit der Neuevangelisierung werden kann Ermutigung, dass zu nehmen, und wieder mit leben die missionarische Jüngerschaft, auf die sie in der Taufe genannt wurden.

George Weigel ist Distinguished Senior Fellow von Washingtons Ethics and Public Policy Center, wo er hält den William E. Simon Chair in katholischen Studies.
http://www.firstthings.com/article/2016/...d-at-synod-2015


von esther10 29.11.2015 15:04

Erster Gedanke an die Zentralafrikanische Republik


Franziskus hat seine Reiseziele im Osten Afrikas bewusst gewählt. - AFP

28/11/2015 14:18SHARE:
Es ist noch nicht klar, ob Papst Franziskus am Sonntag in die Zentralafrikanische Republik fahren wird, doch das Land inklusive UN-Friedensmission ist vorbereitet. Trotz der vielen Konflikte auf dem Kontinent wie nun in der Zentralafrikanischen Republik hat bereits der emeritierte Papst Benedikt XVI. den Kontinent als die „spirituelle Lunge“ der Menschheit bezeichnet. In diesem Zentrum der „spirituellen Lunge“ wird Papst Franziskus voraussichtlich am Sonntag die erste Heilige Pforte für das Jahr der Barmherzigkeit öffnen. Das Zeichen und die Bedeutung ist für Franziskus´ Pressesprecher, Federico Lombardi, klar. Es war auch das erste Land, an das er für diese Eröffnung dachte, wie er im Gespräch mit Radio Vatikan verriet.

„Der Papst suchte natürlich die Möglichkeit mit denen sein zu dürfen, die seine Anwesenheit mehr brauchen, die ärmer sind und leiden: dann dachte er an die Zentralafrikanische Republik und dachte daran, dort auch die Heilige Pforte der Barmherzigkeit zu öffnen, er macht damit eine kleine Ausnahme und einen kleinen Fortschritt, aber der sehr wichtig ist: wenn er will, dass alle Menschen die Gnade und die Liebe Gottes spüren, und dass auch die es spüren, die so sehr leiden, wie in letzter Zeit die Zentralafrikanische Republik, dann muss er ins Herzen von Afrika gehen, weil die Zentralafrikanische Republik ist auch geografisch das Zentrum Afrikas, und er gibt zu verstehen, dass dieser Kontinent Ermutigung und Hoffnung braucht, um die Liebe Gottes als Ermutigung zu fühlen, und um einen Weg zur Entwicklung zu finden, in der Liebe und Würde in Einklang gebracht werden kann.“

Um für die Sicherheit des Papstes und der Pilger zu sorgen, haben die Vereinten Nationen dem Land 3.000 Blauhelme zur Verfügung gestellt. Der katholische Erzbischof von Bangui, Dieudonné Nzapalainga erwartet sich von Papst Franziskus eine Botschaft der Versöhnung und der Barmherzigkeit. Seit Monaten wird die Zentralafrikanische Republik von blutigen Auseinandersetzungen auch religiöser Natur erschüttert.
(rv 28.11.2015 pdy)

von esther10 29.11.2015 15:03

Papst: Afrikareise ist Zeichen der Liebe und Nähe

Ein Zeichen von Liebe und Nähe - das sei die kommende Papstreise nach Afrika. Franziskus bat nach dem Angelus-Gebet um Fürbitte für Frieden in den Ländern, die er nächste Woche besuchen wird und für die vielen Christen, die derzeit weltweit aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden. (rv)

Heiliges Jahr: Alle Priester dürfen von Abtreibung lossprechen


Die Wichtigkeit der Beichte: Papst Franziskus geht mit Beispiel voran - ANSA

Alle Priester der katholischen Kirche dürfen während des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit von der Sünde der Abtreibung lossprechen. Das bestimmt Papst Franziskus in einem Brief, in dem er einiges zur Praxis von Beichte und Ablass während des im Dezember beginnenden Jubiläumsjahres festlegt. Normalerweise ist diese Lossprechung Bischöfen sowie jenen Priestern vorbehalten, die von ihnen den Auftrag dazu bekommen. In einigen Ländern, wie etwa in Deutschland oder auch in den USA, haben bereits alle Priester diese Erlaubnis, nun gilt das für die gesamte Kirche für ein Jahr.

Ausführlich schreibt der Papst über die verschiedenen Gründe, die zu einer Abtreibung führen können, beginnend vom Verlust der Sensibilität für die Annahme neuen Lebens bis zum Druck, der etwa durch Flucht und Vertreibung entsteht. „Ich weiß, dass dies eine existentielle und moralische Tragödie ist. Ich bin sehr vielen Frauen begegnet, die in ihrem Herzen die Narben dieser leidvollen und schmerzhaften Entscheidung trugen,“ so der Brief. Die Vergebung Gottes könne aber Menschen, die „mit ehrlichem und aufrichtigem Herzen das Sakrament der Versöhnung“ empfangen wollten, nicht versagt werden. Deswegen habe er „ungeachtet gegenteiliger Bestimmungen“ entschieden, dass alle Priester die Lossprechung für die Sünde der Abtreibung geben können.

Ablass und Vergebung

In dem Brief, der an den Organisator des Heiligen Jahres, Erzbischof Rino Fisichella, gerichtet ist, erläutert der Papst ausführlich genauere Regeln, die um die Frage von Vergebung und Erlass von Sündenstrafen, also den Ablass, kreisen. Es sei sein Wunsch, dass das Heilige Jahr eine „lebendige Erfahrung der Nähe des Vaters“ werde, um „seine Zärtlichkeit gleichsam mit Händen greifen zu können“, so der Papst in dem Brief.

Papst Franziskus regelt in dem Schreiben auch die Frage der Ablässe, also des Erlasses der Strafen für begangene Sünden, die traditioneller Weise mit dem Heiligen Jahr verbunden sind. Er betont, dass die Sakramente der Beichte und der Eucharistie eine besondere Rolle bei diesen Ablässen spielen und schließt ausdrücklich das Gebet für sich und seine Anliegen in die Feiern dieser Sakramente ein. Außerdem legt er fest, dass diese Feiern nicht nur in Rom, sondern an allen dazu eingerichteten so genannten „Heiligen Pforten“, in Bischofskirchen und Wallfahrtsorten, gefeiert werden können.

Der Papst denkt aber auch an diejenigen, die nicht selber an die Orte der Feiern gelangen können, so etwa an alte Menschen, Kranke und Gefangene. Auch sie können durch Gebet an der besonderen Gnade des Heiligen Jahres teilhaben, für Gefängnisinsassen gilt das „jedes Mal, wenn sie durch die Tür ihrer Zelle gehen und dabei ihre Gedanken und ihr Gebet an Gottvater richten. Möge diese Geste für sie den Durchgang durch die Heilige Pforte bedeuten“, so der Brief wörtlich. Einmal mehr ermuntert der Papst zu den leiblichen und den geistlichen Werken der Barmherzigkeit.

Beichte bei der Piusbruderschaft

Abschließend geht der Papst auf die Sakramente ein, die in der traditionalistischen Priesterbruderschaft St. Pius X. gefeiert werden. Die Priester dieser schismatisch orientierten Gemeinschaft sind aus kirchenrechtlicher Sicht unerlaubt geweiht. Daher galt bisher die Aufforderung an katholische Gläubige, dort nicht zu den Sakramenten wie etwa zur Beichte zu gehen. Diese Aufforderung hebt Papst Franziskus nun in seinem Brief auf: Während des Heiligen Jahres darf man „gültig und erlaubt“ - wie das Kirchenrecht sagt - die Lossprechung in der Beichte auch bei der Piusbruderschaft empfangen. Der Grund: „Dieses Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit schließt niemanden aus“, so der Papst.

Diese Regelung geht aber in ihrer Perspektive ausdrücklich über das Heilige Jahr hinaus: „Ich vertraue darauf, dass in naher Zukunft Lösungen gefunden werden können, um die volle Einheit mit den Priestern und Oberen der Bruderschaft wiederzugewinnen.“

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | 117 | 118 | 119 | 120 | 121 | 122 | 123 | 124 | 125 | 126 | 127 | 128 | 129 | 130 | 131 | 132 | 133 | 134 | 135 | 136 | 137 | 138 | 139 | 140 | 141 | 142 | 143 | 144 | 145 | 146 | 147 | 148 | 149 | 150 | 151 | 152 | 153 | 154 | 155 | 156 | 157 | 158 | 159 | 160 | 161 | 162 | 163 | 164 | 165 | 166 | 167 | 168 | 169 | 170 | 171 | 172 | 173 | 174 | 175 | 176 | 177 | 178 | 179 | 180 | 181 | 182 | 183 | 184 | 185 | 186 | 187 | 188 | 189 | 190 | 191 | 192 | 193 | 194 | 195 | 196 | 197 | 198 | 199 | 200 | 201 | 202 | 203 | 204 | 205 | 206 | 207 | 208 | 209 | 210 | 211 | 212 | 213 | 214 | 215 | 216 | 217 | 218 | 219 | 220 | 221 | 222 | 223 | 224 | 225 | 226 | 227 | 228 | 229 | 230 | 231 | 232 | 233 | 234 | 235 | 236 | 237 | 238 | 239 | 240 | 241 | 242 | 243 | 244 | 245 | 246 | 247 | 248 | 249 | 250 | 251 | 252 | 253 | 254 | 255 | 256 | 257 | 258 | 259 | 260 | 261 | 262 | 263 | 264 | 265 | 266 | 267 | 268 | 269 | 270 | 271 | 272 | 273 | 274 | 275 | 276 | 277 | 278 | 279 | 280 | 281 | 282 | 283 | 284 | 285 | 286 | 287 | 288 | 289 | 290 | 291 | 292 | 293 | 294 | 295 | 296 | 297 | 298 | 299 | 300 | 301 | 302 | 303 | 304 | 305 | 306 | 307 | 308 | 309 | 310 | 311 | 312 | 313 | 314 | 315 | 316 | 317 | 318 | 319 | 320 | 321 | 322 | 323 | 324 | 325 | 326 | 327 | 328 | 329 | 330 | 331 | 332 | 333 | 334 | 335 | 336 | 337 | 338 | 339 | 340 | 341 | 342 | 343 | 344 | 345 | 346 | 347 | 348 | 349 | 350 | 351 | 352 | 353 | 354 | 355 | 356 | 357 | 358 | 359 | 360 | 361 | 362 | 363 | 364 | 365 | 366 | 367 | 368 | 369 | 370 | 371 | 372 | 373 | 374 | 375 | 376 | 377 | 378 | 379 | 380 | 381 | 382 | 383 | 384 | 385 | 386 | 387 | 388 | 389 | 390 | 391 | 392 | 393 | 394 | 395 | 396 | 397 | 398 | 399 | 400 | 401 | 402 | 403 | 404 | 405 | 406 | 407 | 408 | 409 | 410 | 411 | 412 | 413 | 414 | 415 | 416 | 417 | 418 | 419 | 420 | 421 | 422 | 423 | 424 | 425 | 426 | 427 | 428 | 429 | 430 | 431 | 432 | 433 | 434 | 435 | 436 | 437 | 438 | 439 | 440 | 441 | 442 | 443 | 444 | 445 | 446 | 447 | 448 | 449 | 450 | 451 | 452 | 453 | 454 | 455 | 456 | 457 | 458 | 459 | 460 | 461 | 462 | 463 | 464 | 465 | 466 | 467 | 468 | 469 | 470 | 471 | 472 | 473 | 474 | 475 | 476 | 477 | 478 | 479 | 480 | 481 | 482 | 483 | 484 | 485 | 486 | 487 | 488 | 489 | 490 | 491 | 492 | 493 | 494 | 495 | 496 | 497 | 498 | 499 | 500 | 501 | 502 | 503 | 504 | 505 | 506 | 507 | 508 | 509 | 510 | 511 | 512 | 513 | 514 | 515 | 516 | 517 | 518 | 519 | 520 | 521 | 522 | 523 | 524 | 525 | 526 | 527 | 528 | 529 | 530 | 531 | 532 | 533 | 534 | 535 | 536 | 537 | 538 | 539 | 540 | 541 | 542 | 543 | 544 | 545 | 546 | 547 | 548 | 549 | 550 | 551 | 552 | 553 | 554 | 555 | 556 | 557 | 558 | 559 | 560 | 561 | 562 | 563 | 564 | 565 | 566 | 567 | 568 | 569 | 570 | 571 | 572 | 573 | 574 | 575 | 576 | 577 | 578 | 579 | 580 | 581 | 582 | 583 | 584 | 585 | 586 | 587 | 588 | 589 | 590 | 591 | 592 | 593 | 594 | 595 | 596 | 597 | 598 | 599 | 600 | 601 | 602 | 603 | 604 | 605 | 606 | 607 | 608 | 609 | 610 | 611 | 612 | 613 | 614 | 615 | 616 | 617 | 618 | 619 | 620 | 621 | 622 | 623 | 624 | 625 | 626 | 627 | 628 | 629 | 630 | 631 | 632 | 633 | 634 | 635 | 636 | 637 | 638 | 639 | 640 | 641 | 642 | 643 | 644 | 645 | 646 | 647 | 648 | 649 | 650 | 651 | 652 | 653 | 654 | 655 | 656 | 657 | 658 | 659 | 660 | 661 | 662 | 663 | 664 | 665 | 666 | 667 | 668 | 669 | 670 | 671 | 672 | 673 | 674 | 675 | 676 | 677 | 678 | 679 | 680 | 681 | 682 | 683 | 684 | 685 | 686 | 687 | 688 | 689 | 690 | 691 | 692 | 693 | 694 | 695 | 696 | 697 | 698 | 699 | 700 | 701 | 702 | 703 | 704 | 705 | 706 | 707 | 708 | 709 | 710 | 711 | 712 | 713 | 714 | 715 | 716 | 717 | 718 | 719 | 720 | 721 | 722 | 723 | 724 | 725 | 726 | 727 | 728 | 729 | 730 | 731 | 732 | 733 | 734 | 735 | 736 | 737 | 738 | 739 | 740 | 741 | 742 | 743 | 744 | 745 | 746 | 747 | 748 | 749 | 750 | 751 | 752 | 753 | 754 | 755 | 756 | 757 | 758 | 759 | 760 | 761 | 762 | 763 | 764 | 765 | 766 | 767 | 768 | 769 | 770 | 771 | 772 | 773 | 774 | 775 | 776 | 777 | 778 | 779 | 780 | 781 | 782 | 783 | 784 | 785 | 786 | 787 | 788 | 789 | 790 | 791 | 792 | 793 | 794 | 795 | 796 | 797 | 798 | 799 | 800 | 801 | 802 | 803 | 804 | 805 | 806 | 807 | 808 | 809 | 810 | 811 | 812 | 813 | 814 | 815 | 816 | 817 | 818 | 819 | 820 | 821 | 822 | 823 | 824 | 825 | 826 | 827 | 828 | 829 | 830 | 831 | 832 | 833 | 834 | 835 | 836 | 837 | 838 | 839 | 840 | 841 | 842 | 843 | 844 | 845 | 846 | 847 | 848 | 849 | 850 | 851 | 852 | 853 | 854 | 855 | 856 | 857 | 858 | 859 | 860 | 861 | 862 | 863 | 864 | 865 | 866 | 867 | 868 | 869 | 870 | 871 | 872 | 873 | 874 | 875 | 876 | 877 | 878 | 879 | 880 | 881 | 882 | 883 | 884 | 885 | 886 | 887 | 888 | 889 | 890 | 891 | 892 | 893 | 894 | 895 | 896 | 897 | 898 | 899 | 900 | 901 | 902 | 903 | 904 | 905 | 906 | 907 | 908 | 909 | 910 | 911 | 912 | 913 | 914 | 915 | 916 | 917 | 918 | 919 | 920 | 921 | 922 | 923 | 924 | 925 | 926 | 927 | 928 | 929 | 930 | 931 | 932 | 933 | 934 | 935 | 936 | 937 | 938 | 939 | 940 | 941 | 942 | 943 | 944 | 945 | 946 | 947 | 948 | 949 | 950 | 951 | 952 | 953 | 954 | 955 | 956 | 957 | 958 | 959 | 960 | 961 | 962 | 963 | 964 | 965 | 966 | 967 | 968 | 969 | 970 | 971 | 972 | 973 | 974 | 975 | 976 | 977 | 978 | 979 | 980 | 981 | 982 | 983 | 984 | 985 | 986 | 987 | 988 | 989 | 990 | 991 | 992 | 993 | 994 | 995 | 996 | 997 | 998 | 999 | 1000 | 1001 | 1002 | 1003 | 1004 | 1005 | 1006 | 1007 | 1008 | 1009 | 1010 | 1011 | 1012 | 1013 | 1014 | 1015 | 1016 | 1017 | 1018 | 1019 | 1020 | 1021 | 1022 | 1023 | 1024 | 1025 | 1026 | 1027 | 1028 | 1029 | 1030 | 1031 | 1032 | 1033 | 1034 | 1035 | 1036 | 1037 | 1038 | 1039 | 1040 | 1041 | 1042 | 1043 | 1044 | 1045 | 1046 | 1047 | 1048 | 1049 | 1050 | 1051 | 1052 | 1053 | 1054 | 1055 | 1056 | 1057 | 1058 | 1059 | 1060 | 1061 | 1062 | 1063 | 1064 | 1065 | 1066 | 1067 | 1068 | 1069 | 1070 | 1071 | 1072 | 1073 | 1074 | 1075 | 1076 | 1077 | 1078 | 1079 | 1080 | 1081 | 1082 | 1083 | 1084 | 1085 | 1086 | 1087 | 1088 | 1089 | 1090 | 1091 | 1092 | 1093 | 1094 | 1095 | 1096 | 1097 | 1098 | 1099 | 1100 | 1101 | 1102 | 1103 | 1104 | 1105 | 1106 | 1107 | 1108 | 1109 | 1110 | 1111 | 1112 | 1113 | 1114 | 1115 | 1116 | 1117 | 1118 | 1119 | 1120 | 1121 | 1122 | 1123 | 1124 | 1125 | 1126 | 1127 | 1128 | 1129 | 1130 | 1131 | 1132 | 1133 | 1134 | 1135 | 1136 | 1137 | 1138 | 1139 | 1140 | 1141 | 1142 | 1143 | 1144 | 1145 | 1146 | 1147 | 1148 | 1149 | 1150 | 1151 | 1152 | 1153 | 1154 | 1155 | 1156 | 1157 | 1158 | 1159 | 1160 | 1161 | 1162 | 1163 | 1164 | 1165 | 1166 | 1167 | 1168 | 1169 | 1170 | 1171 | 1172 | 1173 | 1174 | 1175 | 1176 | 1177 | 1178 | 1179 | 1180 | 1181 | 1182 | 1183 | 1184 | 1185 | 1186 | 1187 | 1188 | 1189 | 1190 | 1191 | 1192 | 1193 | 1194 | 1195 | 1196 | 1197 | 1198 | 1199 | 1200 | 1201 | 1202 | 1203 | 1204 | 1205 | 1206 | 1207 | 1208 | 1209 | 1210 | 1211 | 1212 | 1213 | 1214 | 1215 | 1216 | 1217 | 1218 | 1219 | 1220 | 1221 | 1222 | 1223 | 1224 | 1225 | 1226 | 1227 | 1228 | 1229 | 1230 | 1231 | 1232 | 1233 | 1234 | 1235 | 1236 | 1237 | 1238 | 1239 | 1240 | 1241 | 1242 | 1243 | 1244 | 1245 | 1246 | 1247 | 1248 | 1249 | 1250 | 1251 | 1252 | 1253 | 1254 | 1255 | 1256 | 1257 | 1258 | 1259 | 1260 | 1261 | 1262 | 1263 | 1264 | 1265 | 1266 | 1267 | 1268 | 1269 | 1270 | 1271 | 1272 | 1273 | 1274 | 1275 | 1276 | 1277 | 1278 | 1279 | 1280 | 1281 | 1282 | 1283 | 1284 | 1285 | 1286 | 1287 | 1288 | 1289 | 1290 | 1291 | 1292 | 1293 | 1294 | 1295 | 1296 | 1297 | 1298 | 1299 | 1300 | 1301 | 1302 | 1303 | 1304 | 1305 | 1306 | 1307 | 1308 | 1309 | 1310 | 1311 | 1312 | 1313 | 1314 | 1315 | 1316 | 1317 | 1318 | 1319 | 1320 | 1321 | 1322 | 1323 | 1324 | 1325 | 1326 | 1327 | 1328 | 1329 | 1330 | 1331 | 1332 | 1333 | 1334 | 1335 | 1336 | 1337 | 1338 | 1339 | 1340 | 1341 | 1342 | 1343 | 1344 | 1345 | 1346 | 1347 | 1348 | 1349 | 1350 | 1351 | 1352 | 1353 | 1354 | 1355 | 1356 | 1357 | 1358 | 1359 | 1360 | 1361 | 1362 | 1363 | 1364 | 1365 | 1366 | 1367 | 1368 | 1369 | 1370 | 1371 | 1372 | 1373 | 1374 | 1375 | 1376 | 1377 | 1378 | 1379 | 1380 | 1381 | 1382 | 1383 | 1384 | 1385 | 1386 | 1387 | 1388 | 1389 | 1390 | 1391 | 1392 | 1393 | 1394 | 1395 | 1396 | 1397 | 1398 | 1399 | 1400 | 1401 | 1402 | 1403 | 1404 | 1405 | 1406 | 1407 | 1408 | 1409 | 1410 | 1411 | 1412 | 1413 | 1414 | 1415 | 1416 | 1417 | 1418 | 1419 | 1420 | 1421 | 1422 | 1423 | 1424 | 1425 | 1426 | 1427 | 1428 | 1429 | 1430 | 1431 | 1432 | 1433 | 1434 | 1435 | 1436 | 1437 | 1438 | 1439 | 1440 | 1441 | 1442 | 1443 | 1444 | 1445 | 1446 | 1447 | 1448 | 1449 | 1450 | 1451 | 1452 | 1453 | 1454 | 1455 | 1456 | 1457 | 1458 | 1459 | 1460 | 1461 | 1462 | 1463 | 1464 | 1465 | 1466 | 1467 | 1468 | 1469 | 1470 | 1471 | 1472 | 1473 | 1474 | 1475 | 1476 | 1477 | 1478 | 1479 | 1480 | 1481 | 1482 | 1483 | 1484 | 1485 | 1486 | 1487 | 1488 | 1489 | 1490 | 1491 | 1492 | 1493 | 1494 | 1495 | 1496 | 1497 | 1498 | 1499 | 1500 | 1501 | 1502 | 1503 | 1504 | 1505 | 1506 | 1507 | 1508 | 1509 | 1510 | 1511 | 1512 | 1513 | 1514 | 1515 | 1516 | 1517 | 1518 | 1519 | 1520 | 1521 | 1522 | 1523 | 1524 | 1525 | 1526 | 1527 | 1528 | 1529 | 1530 | 1531 | 1532 | 1533 | 1534 | 1535 | 1536 | 1537 | 1538 | 1539 | 1540 | 1541 | 1542 | 1543 | 1544 | 1545 | 1546 | 1547 | 1548 | 1549 | 1550 | 1551 | 1552 | 1553 | 1554 | 1555 | 1556 | 1557 | 1558 | 1559 | 1560 | 1561 | 1562 | 1563 | 1564 | 1565 | 1566 | 1567 | 1568 | 1569 | 1570 | 1571 | 1572 | 1573 | 1574 | 1575 | 1576 | 1577 | 1578 | 1579 | 1580 | 1581 | 1582 | 1583 | 1584 | 1585 | 1586 | 1587 | 1588 | 1589 | 1590 | 1591 | 1592 | 1593 | 1594 | 1595 | 1596 | 1597 | 1598 | 1599 | 1600 | 1601 | 1602 | 1603 | 1604 | 1605 | 1606 | 1607 | 1608 | 1609 | 1610 | 1611 | 1612 | 1613 | 1614 | 1615 | 1616 | 1617 | 1618 | 1619 | 1620 | 1621 | 1622 | 1623 | 1624 | 1625 | 1626 | 1627 | 1628 | 1629 | 1630 | 1631 | 1632 | 1633 | 1634 | 1635 | 1636 | 1637 | 1638 | 1639 | 1640 | 1641 | 1642 | 1643 | 1644 | 1645 | 1646 | 1647 | 1648 | 1649 | 1650 | 1651 | 1652 | 1653 | 1654 | 1655 | 1656 | 1657 | 1658 | 1659 | 1660 | 1661 | 1662 | 1663 | 1664 | 1665 | 1666 | 1667 | 1668 | 1669 | 1670 | 1671 | 1672 | 1673 | 1674 | 1675 | 1676 | 1677 | 1678 | 1679 | 1680 | 1681 | 1682 | 1683 | 1684 | 1685 | 1686 | 1687 | 1688 | 1689 | 1690 | 1691 | 1692 | 1693 | 1694 | 1695 | 1696 | 1697 | 1698 | 1699 | 1700 | 1701 | 1702 | 1703 | 1704 | 1705 | 1706 | 1707 | 1708 | 1709 | 1710 | 1711 | 1712 | 1713 | 1714 | 1715 | 1716 | 1717 | 1718 | 1719 | 1720 | 1721 | 1722 | 1723 | 1724 | 1725 | 1726 | 1727 | 1728 | 1729 | 1730 | 1731 | 1732 | 1733 | 1734 | 1735 | 1736 | 1737 | 1738 | 1739 | 1740 | 1741 | 1742 | 1743 | 1744 | 1745 | 1746 | 1747 | 1748 | 1749 | 1750 | 1751 | 1752 | 1753 | 1754 | 1755 | 1756 | 1757 | 1758 | 1759 | 1760 | 1761 | 1762 | 1763 | 1764 | 1765 | 1766 | 1767 | 1768 | 1769 | 1770 | 1771 | 1772 | 1773 | 1774 | 1775 | 1776 | 1777 | 1778 | 1779 | 1780 | 1781 | 1782 | 1783 | 1784 | 1785 | 1786 | 1787 | 1788 | 1789 | 1790 | 1791 | 1792 | 1793 | 1794 | 1795 | 1796 | 1797 | 1798 | 1799 | 1800 | 1801 | 1802 | 1803 | 1804 | 1805 | 1806 | 1807 | 1808 | 1809 | 1810 | 1811 | 1812 | 1813 | 1814 | 1815 | 1816 | 1817 | 1818 | 1819 | 1820 | 1821 | 1822 | 1823 | 1824 | 1825 | 1826 | 1827 | 1828 | 1829 | 1830 | 1831 | 1832 | 1833 | 1834 | 1835 | 1836 | 1837 | 1838 | 1839 | 1840 | 1841 | 1842 | 1843 | 1844 | 1845 | 1846 | 1847 | 1848 | 1849 | 1850 | 1851 | 1852 | 1853 | 1854 | 1855 | 1856 | 1857 | 1858 | 1859 | 1860 | 1861 | 1862 | 1863 | 1864 | 1865 | 1866 | 1867 | 1868 | 1869 | 1870 | 1871 | 1872 | 1873 | 1874 | 1875 | 1876 | 1877 | 1878 | 1879 | 1880 | 1881 | 1882 | 1883 | 1884 | 1885 | 1886 | 1887 | 1888 | 1889 | 1890 | 1891 | 1892 | 1893 | 1894 | 1895 | 1896 | 1897 | 1898 | 1899 | 1900 | 1901 | 1902 | 1903 | 1904 | 1905 | 1906 | 1907 | 1908 | 1909 | 1910 | 1911 | 1912 | 1913 | 1914 | 1915 | 1916 | 1917 | 1918 | 1919 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 | 1928 | 1929 | 1930 | 1931 | 1932 | 1933 | 1934 | 1935 | 1936 | 1937 | 1938 | 1939 | 1940 | 1941 | 1942 | 1943 | 1944 | 1945 | 1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | 2030 | 2031 | 2032 | 2033 | 2034 | 2035 | 2036 | 2037 | 2038 | 2039 | 2040 | 2041 | 2042 | 2043 | 2044 | 2045 | 2046 | 2047 | 2048 | 2049 | 2050 | 2051 | 2052 | 2053 | 2054 | 2055 | 2056 | 2057 | 2058 | 2059 | 2060 | 2061 | 2062 | 2063 | 2064 | 2065 | 2066 | 2067 | 2068 | 2069 | 2070 | 2071 | 2072 | 2073 | 2074 | 2075 | 2076 | 2077 | 2078 | 2079 | 2080 | 2081 | 2082 | 2083 | 2084 | 2085 | 2086 | 2087 | 2088 | 2089 | 2090 | 2091 | 2092 | 2093 | 2094 | 2095 | 2096 | 2097 | 2098 | 2099 | 2100 | 2101 | 2102 | 2103 | 2104 | 2105 | 2106 | 2107 | 2108 | 2109 | 2110 | 2111 | 2112 | 2113 | 2114 | 2115 | 2116 | 2117 | 2118 | 2119 | 2120 | 2121 | 2122 | 2123 | 2124 | 2125 | 2126 | 2127 | 2128 | 2129 | 2130 | 2131 | 2132 | 2133 | 2134 | 2135 | 2136 | 2137 | 2138 | 2139 | 2140 | 2141 | 2142 | 2143 | 2144 | 2145 | 2146 | 2147 | 2148 | 2149 | 2150 | 2151 | 2152 | 2153 | 2154 | 2155 | 2156 | 2157 | 2158 | 2159 | 2160 | 2161 | 2162 | 2163 | 2164 | 2165 | 2166 | 2167 | 2168 | 2169 | 2170 | 2171 | 2172 | 2173 | 2174 | 2175 | 2176 | 2177 | 2178 | 2179 | 2180 | 2181 | 2182 | 2183 | 2184 | 2185 | 2186 | 2187 | 2188 | 2189 | 2190 | 2191 | 2192 | 2193 | 2194 | 2195 | 2196 | 2197 | 2198 | 2199 | 2200 | 2201 | 2202 | 2203 | 2204 | 2205 | 2206 | 2207 | 2208 | 2209 | 2210 | 2211 | 2212 | 2213 | 2214 | 2215 | 2216 | 2217 | 2218 | 2219 | 2220 | 2221 | 2222 | 2223 | 2224 | 2225 | 2226 | 2227 | 2228 | 2229 | 2230 | 2231 | 2232 | 2233 | 2234 | 2235 | 2236 | 2237 | 2238 | 2239 | 2240 | 2241 | 2242 | 2243 | 2244 | 2245 | 2246 | 2247 | 2248 | 2249 | 2250 | 2251 | 2252 | 2253 | 2254 | 2255 | 2256 | 2257 | 2258 | 2259 | 2260 | 2261 | 2262 | 2263 | 2264 | 2265 | 2266 | 2267 | 2268 | 2269 | 2270 | 2271 | 2272 | 2273 | 2274 | 2275 | 2276 | 2277 | 2278 | 2279 | 2280 | 2281 | 2282 | 2283 | 2284 | 2285 | 2286 | 2287 | 2288 | 2289 | 2290 | 2291 | 2292 | 2293 | 2294 | 2295 | 2296 | 2297 | 2298 | 2299 | 2300 | 2301 | 2302 | 2303 | 2304 | 2305 | 2306 | 2307 | 2308 | 2309 | 2310 | 2311 | 2312 | 2313 | 2314 | 2315 | 2316 | 2317 | 2318 | 2319 | 2320 | 2321 | 2322 | 2323 | 2324 | 2325 | 2326 | 2327 | 2328 | 2329 | 2330 | 2331 | 2332 | 2333 | 2334 | 2335 | 2336 | 2337 | 2338 | 2339 | 2340 | 2341 | 2342 | 2343 | 2344 | 2345 | 2346 | 2347 | 2348 | 2349 | 2350 | 2351 | 2352 | 2353 | 2354 | 2355 | 2356 | 2357 | 2358 | 2359 | 2360 | 2361 | 2362 | 2363 | 2364 | 2365 | 2366 | 2367 | 2368 | 2369 | 2370 | 2371 | 2372 | 2373 | 2374 | 2375 | 2376 | 2377 | 2378 | 2379 | 2380 | 2381 | 2382 | 2383 | 2384 | 2385 | 2386 | 2387 | 2388
Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
Xobor Xobor Blogs