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von 10.12.2013 10:53

Hl. Gregor III.Papst

* in Syrien (?)
† 28. (?) November 741 in Rom


Gregor war syrischer Herkunft und Priester in Rom. Er wurde 731 zum Papst gewählt. In seiner Amtszeit spitzte sich der Streit um die Bilderverehrung, die schon Gregors Vorgänger Gregor II. unterstützt hatte, zu. Der oströmische Kaiser Leo III. verbot 726 die Bilderverehrung und gebot die Entfernung aller Ikonen aus den Kirchen. Gleich zu Beginn seines Pontifikats schickte Gregor dem byzantinischen Kaiser die Aufforderung, die Ikonenverehrung zuzulassen; Leon ließ den Boten ins Gefängnis werfen, Gregor drohte mit der Exkommunizierung; Leon schickte daraufhin eine Kriegsflotte, die aber wegen eines Sturmes unterging, dann besetzte er Sizilien, Illyrien und Griechenland und unterstellte diese Gebiete dem Patriarchen von Konstantinopel.

Gregor, der von Bonifatius` Misssionserfolgen in Deutschland beeindruckt war - sein Vorgänger Gregor II. hatte ihn als Glaubensboten nach Deutschland gesandt - überreichte diesem 732 das Pallium (das bedeutet Erhebung zum Erzbischof) und 735 ebenso Ekbert von York. Er intensivierte so die Kontakte zu England.

Gregor war Papst in einer schwierigen Zeit. Auf der einen Seite bestanden die Auseinandersetzungen mit Konstantinopel, auf der anderen Seiten forderten das aufstrebende Frankenreich, dem es noch an Missionierung und kirchlicher Strukturierung fehlte, Aufmerksamkeit.


www.heiligenlexikon.de

von 08.12.2013 09:06

200.000 Menschen demonstrierten in Taiwan gegen „Homo-Ehe“ – Deutsche Medien schweigen

In Taiwan (Nationalchina) demonstrierten 200.000 Menschen gegen die "Homo-Ehe". Deutschen Medien keine Zeile wert.(Taipeh) 200.000 Menschen demonstrierten am vergangenen Samstag in Taiwans Hauptstadt Taipeh gegen Bestrebungen, die „Homo-Ehe“ zu legalisieren. Deutsche Medien berichteten mit keinem Wort darüber.

Das „Volk der Familie“ hatte zum Protestzug nach dem Vorbild der französischen Bürgerrechtsbewegung Manif pour tous aufgerufen. Mehr als 200.000 Nationalchinesen kamen und marschierten vor den Präsidentenpalast. Im taiwanesischen Parlament hat die Debatte über einen Gesetzentwurf begonnen, mit dem die Ehe auf Homosexuelle ausgeweitet werden soll. Die Massenkundgebung war deutschen Medien keine Zeile wert. Die Deutsche Welle berichtete nicht über die Kundgebung zum Schutz von Ehe und Familie, stattdessen aber, daß HIV-Positive in Taiwan „nicht willkommen“ seien.

Die BCC berichtete hingegen. In den Interviews äußerten die taiwanesischen Bürger ihre Sorge, daß Kinder durch die „Homo-Ehe“ samt Adoptionsrecht für Homosexuelle per Gesetz dazu verurteilt werden, ohne eine Familie aufwachsen zu müssen. Die Demonstranten warfen den Politikern vor, die den Entwurf unterstützen, per Gesetz Meinungen aufzwingen zu wollen. Durch das neue Gesetz müsse man Homosexualität für etwas „Normales“ halten. Der Staat habe aber keine Meinungen zu diktieren. Die in Taiwan veröffentlichten Umfragen zur „Homo-Ehe“ sind widersprüchlich. Laut BBC nimmt der Widerstand gegen die Legalisierung der „Homo-Ehe“ kontinuierlich zu.

von 07.12.2013 08:34


Franziskus und die wahre Reform der Kirche

(radiovatikan.de) Um Franziskus und die Reform der Kirche ging es am Freitag im Vatikan. Gemeint war allerdings der heilige Franz von Assisi, nicht der heutige Papst. Vor der Kurienspitze und dem Papst predigte der Kapuzinerpater Raniero Cantalamessa in seiner ersten von insgesamt drei „Adventspredigten“ über den mittelalterlichen Heiligen, und was man noch heute von ihm lernen kann. Franz von Assisi sei, so zitierte er Yves Congar, das klarste Beispiel für eine Reform der Kirche durch Heiligkeit.
„Viele Gruppen hielten der Kirche damals das Ideal der Armut und evangelischen Einfachheit entgegen, machten daraus allerdings eine polemische Waffe und nicht so sehr ein geistliches Ideal, das es in Demut zu leben gelte. So stellten sie auch das Amt in der Kirche, das Priestertum und das Papsttum in Frage. Wir sind daran gewöhnt, den heiligen Franziskus als den Mann der Vorsehung zu sehen, der diesen Volkswunsch nach Erneuerung aufgreift, ihn von seiner polemischen Aufladung befreit und in der Kirche umsetzt. Franziskus also als eine Art Vermittler zwischen den häretischen Rebellen und der institutionellen Kirche... In der Praxis ist das der Versuch, aus Franziskus einen Vorläufer Luthers zu machen – also einen Reformator durch Kritik und nicht durch Heiligkeit.“
Cantalamessa sagte nicht, dass auch die Namenswahl des Papstes – Franziskus – diese Reform-Assoziationen für die Kirche von heute weckt. Stattdessen arbeitete er heraus, dass der heilige Franz von Assisi „nie auch nur den Gedanken gehabt“ habe, ein Reformer der Kirche zu sein.
„Man muss aufpassen, dass man keine falschen Schlüsse aus den berühmten Worten des Kruzifixes in San Damiano zieht: Geh, Franziskus, und bau meine Kirche wieder auf, die, wie du siehst, in Trümmern liegt. Die Quellen selbst versichern uns, dass er diese Worte konkret darauf bezog, das Kirchlein von San Damiano wiederzuerrichten. Es waren erst seine Schüler und Biographen, die diese Worte – nicht zu Unrecht, das muß man sagen – auf die institutionelle Kirche bezogen. Franziskus selbst aber blieb immer bei seiner wörtlichen Interpretation – und baute tatsächlich mehrere kleine Kirchen, die rund um Assisi in Trümmern lagen, wieder auf.“
Auch der berühmte Traum Innozenz III., in dem der „Poverello“ die Lateranbasilika stützte, „sagt kein bisschen mehr aus“, so Pater Cantalamessa. Derselbe Traum werde Innozenz auch mit dem heiligen Dominikus als Protagonist zugeschrieben. Allemal müsse man beachten, dass hier der Papst geträumt habe und nicht Franziskus. Nein, Franziskus, sei „unbewusst“ ein Erneuerer gewesen.
„Franziskus machte zu seiner Zeit das, was auch das Zweite Vatikanische Konzil beabsichtigte mit dem Motto: Die Mauern niederreißen. Die Isolierung der Kirche aufbrechen, sie wieder in Kontakt mit den Menschen bringen...“

von 06.12.2013 13:52

6. Dezember - Hl. Nikolaus

Der hl. Nikolaus wird etwa zu der Zeit geboren worden sein, in der der Kaiser Diokletian (284 - 305) zur Herrschaft gelangte. Nikolaus kam im im kleinasiatischen Lykien zur Welt, in Patara . Er entstammte einer wohlhabenden Familie.

Es wird erzählt, daß ein Edelmann zu Patara drei Töchter hatte. Weil er aber arm war, wußte er nicht, wie er seinen Töchtern eine Mitgift verschaffen sollte. Darum hatte er vor, sie ins Bordell zu schicken, damit sie sie dort selbst verdienten. Der hl. Nikolaus erfuhr von diesem schändlichen Vorhaben und warf in drei Nächten nacheinander für jede der Töchter einen Goldklumpen durch ein Fenster des Hauses. Es heißt auch, er habe das Gold durch den Kamin in die daran aufgehängten Strümpfe geworfen. Jedenfalls konnte der Edelmann seine drei Töchter dank dieser Gaben verheiraten. - Der hl. Nikolaus wird oft mit drei goldenen Kugeln dargestellt.

Man liest auch davon, daß Nikolaus Abt des Sion-Klosters in der Nähe von Myra in Lykien gewesen sei, doch beruht dies auf einer Verwechslung seiner Person mit einem Abt desselben Namens, der im 6. Jahrhundert lebte.

Bei der Bischofswahl zu Myra am Beginn des 4. Jahrhunderts soll es folgendermaßen zugegangen sein: Dem ältesten der versammelten Bischöfe wurde auf übernatürliche Weise mitgeteilt, es solle nach Gottes Willen derjenige zum Bischof geweiht werden, der als erster früh am nächsten Morgen die Kirche betrete. So fiel die Wahl auf den hl. Nikolaus. Er wurde auf den Stuhl des Bischofs gesetzt, obwohl er erklärte, er sei des so hohen Amtes nicht würdig.

Nach dem Verfolger Diokletian (284 - 305), der das römische Reich in vier Herrschaftsgebiete aufteilte, kam im Osten Galerius an die Macht, der bis dahin sein Mitregent gewesen war (vgl. 14.5., 30.7.). Galerius (305 - 311) ernannte Maximinus Daia (305 - 313) zum Herrscher im Südosten des Reiches und behielt selbst den Nordosten (vgl. 4.12.). Beide setzten die diokletianische Verfolgung (s. 22.4.) grausam fort. Auch der hl. Nikolaus von Myra wurde eingekerkert und schwer mißhandelt. - 325, also fünfzehn bis zwanzig Jahre später, auf dem ersten ökumenischen Konzil zu Nicaea (s. 31.12.), gehörte der hl. Nikolaus zu den Verteidigern der Rechtgläubigkeit gegen die Irrlehre des Arius (s. 2.5.).

Es wird erzählt, daß während einer Hungersnot zu Myra einmal Getreideschiffe aus Alexandria in den Hafen der Stadt einliefen. Der Bischof bat die Besatzungen um Korn für die notleidende Bevölkerung, doch mochten die Seeleute diesem Wunsch nicht nachkommen, weil das von ihnen geladene Getreide für die Hauptstadt Konstantinopel bestimmt war. Sie fürchteten die ihnen drohende Strafe, wenn sie das Korn nicht in vollständiger Menge ablieferten. Der heilige Bischof aber versicherte ihnen, es werde ihnen nichts geschehen, und so lud jedes Schiff einhundert Scheffel Korn ab. Mit diesem geringen Vorrat versorgte Nikolaus in wunderbarere Weise die gesamte Bevölkerung Myras während der Hungersnot, und es blieb sogar noch Korn für die Aussaat übrig. - Die Getreideschiffe aber fuhren weiter nach Konstantinopel. Zum Erstaunen der Seeleute war beim Löschen der Ladung ebensoviel Korn vorhanden wie in Alexandria eingeladen worden war.

Es wird ferner erzählt, daß auf Betreiben des Kaisers einst drei hohe Offiziere auf Grund falscher Anklagen als Hochverräter zum Tode verurteilt wurden. Sie riefen in ihrem Kerker die Hilfe des hl. Nikolaus an. Der erschien dem Kaiser im Traum. Daraufhin überprüfte der Kaiser die Anklagen noch einmal und sah ein, daß sie unhaltbar waren.

Es heißt, daß sich auf das Gebet des hl. Nikolaus hin ein bedrohlicher Sturm legte, so daß ein vom Untergang bedrohtes Schiff sicher den Hafen erreichte. Daher gilt St. Nikolaus auch als Patron der Seeleute.

Der hl. Nikolaus von Myra starb mit fünfundsechzig Jahren an einem 6. Dezember, der ein Freitag war. Demnach ist das Todesjahr auf 345 oder 351 zu datieren.

Am 9. Mai 1087 wurden die Reliquien des hl. Nikolaus nach Bari in Süditalien (vgl. 8.5.) übertragen, was zu einem Aufschwung der Verehrung des Heiligen im gesamten Abendland führte. - Zu jener Zeit hatten die Türken gerade damit begonnen, Kleinasien zu erobern (s. 23.2.).

Später wurde auch erzählt, daß ein verbrecherischer Wirt drei Scholaren auf der Wanderschaft, die bei ihm übernachteten, ermordete und ausraubte. Um seine Tat zu verheimlichen, steckte er die zerstückelten Leiber wie Schweinefleisch in ein Faß und pökelte sie ein. Als der hl. Nikolaus einmal in dem Wirtshaus einkehrte, wurde ihm das Menschenfleisch vorgesetzt. Der Heilige erkannte das Verbrechen und erweckte die drei Jünglinge wieder zum Leben.

Mancherorts zählt man St. Nikolaus seit dem Spätmittelalter auch zu den Nothelfern (s. 24.9.). Er nimmt dann meistens die Stelle des hl. Erasmus (2.6.) oder die des hl. Vitus (15.6.) ein. - St. Nikolaus gilt vor allem Anwalt der Armen und der unschuldig Verfolgten.

von 06.12.2013 08:55

Honigkuchen
Nicht vergessen: Farinzucker (brauner Zucker), Zimt,
Nelken, Kardamom
In einem Tiegel wird ein Pfund Honig mit 500 Gramm Farinzucker, einem Teelöffel Zimt, einer Messerspitze Nelken und einer Messerspitze Kardamom so weit erhitzt, daß sich der Zucker im Honig auflöst. Dieses Zucker-Honig-Gemisch läßt man etwas abkühlen und gibt dann 6 ganze Eier, 2 Pfund mit 2 Päckchen Backpulver gemischtes Mehl dazu und trägt den Teig etwa 2 cm dick auf ein mit Pergament oder Folie ausgelegtes Blech auf. Bei mittlerer Hitze von etwa 200 Grad wird dieser Teig langsam gebacken und noch heiß mit sogenanntem Honigwasser bestrichen. Dafür löst man 2 Eßlöffel. Honig in einer halben Tasse heißem Wasser auf und bestreicht damit den heißen Kuchen, der sofort
in kleine Stückchen geschnitten wird.

von 05.12.2013 11:31

Agnesia-Plätzchen
Nicht vergessen: Zimt, Hagebuttenmarmelade
Ein halbes Pfund Butter wird mit einem Viertelpfund Zucker sehr schaumig gerührt und mit
etwa 350 Gramm Mehl rasch verknetet. Der ziemlich feste Teig wird auf bemehltem Nudelbrett nicht zu dünn ausgerollt und -man kann ein kleines Glas dazu nehmen - zu runden Plätzchen ausgestochen, die im vorgeheizten Rohr bei 175 Grad goldgelb gebacken werden. Nachdem man sie etwas hat auskühlen lassen, hebt man sie vorsichtig vom Blech, bestreicht sie noch lauwarm mit Hagebuttenmar-
melade oder Hagebuttengelee; legt je zwei zusammen wie eine runde Waffel und wälzt sie in Zimtzucker

von 04.12.2013 11:04

4.12. Barbara, um 300 Märtyrin Nothelferin

Barbara Standespflicht und Standesehre - die Tochter eines angesehenen Kaufmannes hatte standesgemäß zu heiraten. Und sie sollte eine ehrenhafte Religion pflegen - was nach Ansicht des heidnischen Kaufmannes Dioskuros eben das Heidentum war. Nur ja nicht aus der Reihe tanzen, nur ja nicht den falschen Mann heiraten und auf gar keinen Fall zum Christentum übertreten - jener Religion, die sich immer mehr ausbreitete, aber in den Augen vieler Heiden undurchsichtig und keinesfalls gesellschaftsfähig war - Gesindel eben. Mit diesem sollte seine Tochter nichts zu schaffen haben.
Barbara war die Tochter dieses Kaufmanns und lebte um das Jahr 300 in Nikomedia, dem heutigen Izmit, einer großen Handelsstadt am Bosporus östlich von Konstantinopel. Sie soll sehr schön und gebildet gewesen sein - wie Väter sich eben ihre Töchter wünschen. Ihr Vater tat alles für sie, aber auch alles dafür, um sie vor dem falschen Mann und vor schädlichen Einflüssen zu bewahren. Er schenke seiner Tochter einen wunderschönen Wohnturm, in dem sie ein vornehmes Leben führen konnte und nicht zu viel von der unruhigen Welt draußen mitbekommen sollte.
Doch auch die Mauern eines Turmes sind durchlässig und Barbara war nicht dumm, so dass sie sich sehr wohl dafür interessierte, was in der Welt geschah. Barbara heißt "die Fremde". Das Wort Barbar klingt in ihrem Namen mit. Fremd war ihr das Leben einer zurückgezogenen Edelfrau nach den Wünschen ihres Vaters. Sie war nicht bereit, sich in ihren Turm zurückzuziehen, bis der Vater einen passenden Mann für sie gefunden hatte.
Barbara strebte nach Bildung und das war durchaus auch im Sinne ihres Vaters. Er holte einen der angesehensten Lehrer ins Haus - bzw. in den Turm. Doch was er nicht wusste, dieser gebildete Mann war Christ. Wie hätte der Vater auch auf so etwas kommen können, waren für ihn die Christen doch durchweg ungebildeter Pöbel. Dass dieser große Gelehrte kein Heide war, wie doch alle großen Gelehrten es waren, das wäre dem Vater nie in den Sinn gekommen.

So lernt das schlaue junge Mädchen das Christentum kennen. Heimlich treffen sich Christen in ihrem Wohnturm zum Gebet. Ihrem Vater hatte sie erzählt, sie möchte ein größeres Badezimmer haben - heimlich wurde daraus eine kleine Kapelle, mit drei Fenstern als Zeichen für die heiligste Dreifaltigkeit.
Lange ahnte der Vater nichts. Doch dann wollte er seine Tochter endlich verheiraten und er hatte dafür auch durchaus eine gute Partie gefunden - einen gestandenen Heiden. Barbara hielt ihren Vater und ihren Verehrer lange hin, doch irgendwann musste sie Klartext reden:

"Ich bin Christin und werde keinen heidnischen Mann ehelichen!"

Nun war es raus. Der Vater entsetzt. Seine eigene Tochter, für die er alles nur Mögliche getan hat, fällt ihm in den Rücken. Die Vaterliebe schlägt um in puren Hass. Der Turm wird für Barbara zum Gefängnis. Niemand bekommt mehr Zutritt zu ihr. Vielleicht wird sie das zur Vernunft bringen, denkt sich der Vater. Doch Barbara bleibt dabei. Für Christus ist sie bereit, alles andere aufzugeben. Von blinder Wut getrieben, stürzt der Vater mit dem Schwert auf seine Tochter zu, Barbara gelingt die Flucht aus dem Turm, er jagt mit gezücktem Schwert hinter ihr her.
Die Legende berichtet, dass sich die Felsen öffneten und Barbara vor ihrem Vater in Schutz nehmen. Dies ließ Barbara zur Patronin der Bergleute werden, die sie bis heute besonders verehren und den Barbaratag festlich begehen. Sie erhoffen sich, dass durch ihre Fürsprache die gefährliche Arbeit unter Tage nicht zur Todesfalle wird und die Kumpels stets heil ans Tageslicht kommen.
Schließlich findet der Vater Barbara in ihrem Versteck. Ein Hirte hatte sie verraten. Nun brachte der Vater die eigene Tochter vor den Richter, denn nach kaiserlichem Gesetz war es verboten, sich als Christ zu bekennen. Der Richter versuchte Barbara zunächst durch Schmeicheleien von ihrem Glauben abzubringen, dann mit Gewalt. Er ließ sie derart durchprügeln, dass ihre Haut nur noch aus rohem Fleisch bestand. Doch ein Engel des Herrn heilte in der Nacht ihre Wunden und versprach ihr Beistand bei allen noch zu erwartenden Qualen, ihre Heilung aber sollte ein Beweis für die Wahrheit ihres Glaubens sein. Doch weder der Richter, noch ihr Vater glaubten, dass der Gott Barbaras dieses Wunder gewirkt habe. Vielmehr schrieben sie es ihren Göttern zu. Barbara aber sagte:

"Nein, nein! Holz und Steine, aus dem deine Götter gefertigt sind, können das nicht. Dies ist ein Werk des Herrn des Himmels und der Erde, den ich als den einzigen wahren Gott anerkenne, für dessen Ehre ich zu sterben bereit bin."

Barbara wurde erneut schwer misshandelt und schließlich zum Tod durch Enthauptung verurteilt. Sie aber betete:

"Deine Hand, o Herr verlasse mich nicht. In dir kann ich alles, ohne dich vermag ich nichts."

Der Vater erbat sich das Recht, selbst seine Tochter enthaupten zu dürfen. So groß war sein Hass auf sie. Es heißt, dass der Vater nach Vollstreckung des Urteils vom Blitz getroffen wurde und starb.

Schnell wurde Barbara zu einer beliebten Heiligen des Volkes. Ihre Verehrung breitete sich zunächst im Osten aus, erst die Kreuzfahrer brachten die Kunde von ihr in den Westen mit, wo ihre Verehrung dann aber bald heimisch wurde. Sie wurde zu den vierzehn Nothelfern gezählt. Zusammen mit Katharina und Margareta gehört sie zu den "drei heiligen Madeln" (Bauernpatroninnen) und ergänzt um die heilige Dorothea bilden diese vier Frauenheiligen die "quattuor virgines capitales", die vier besonders heiligen Jungfrauen.
Aufgrund des Blitzschlages gegen ihren Vater wird Barbara auch bei Unwetter angerufen und sie ist die Schutzheilige der Artillerie. Der Pulverlagerraum eines französischen Kriegsschiffes wird noch heute als Sainte-Barbe bezeichnet.
Seit alters her ist der Barbaratag mit besonderem Brauchtum verbunden. Bis heute bekannt sind die Barbara-Zweige. Stellt man Zweige des Apfel- oder Kirschbaums oder auch anderer Bäume am Barbaratag in der Wohnung ins Wasser, so werden sie an Weihnachten grün. Das Grün der Bäume ist Symbol des Lebens, wie wir es auch vom Adventskranz oder Weihnachtsbaum her kennen. Was am Barbaratag wie tot aussieht, wird in der Heiligen Nacht blühen und das Leben in seiner Fülle zeigen. In den Blüten leuchtet uns das Leben entgegen.
Ebenso wie das Licht ist das Grün somit auch ein Zeichen für Christus. Christus ist das Licht und das Leben, er schenkt uns Leben über den Tod hinaus. Wie Christus nach dem Tod auferstanden ist zu neuem Leben, so haben auch wir in Christus die Hoffnung auf die Auferstehung zum neuen Leben.
Unser Leben soll aber schon jetzt so sein, dass es des neuen Lebens würdig ist. Doch wir schaffen es nicht, ganz ohne Fehler und Sünden zu Leben. Gott aber schenkt uns immer wieder die Möglichkeit zur Umkehr, indem wir die Menschen und Gott um Verzeihung unserer Fehler bitten, diese so gut es geht wieder gut machen und in der Beichte vor Gott hinbringen.
Besonders im Mittelalter sah man es als das Schlimmste an, von einem plötzlichen Tod überrascht zu werden, der einem nicht mehr die Zeit ließ, sich darauf vorzubereiten, indem man eben für seine Fehler um Verzeihung bat und die Sterbesakramente empfing. Besonders der hl. Christophorus und die hl. Barbara gelten als Patrone für eine gute Sterbestunde.
Der Gedenktag der hl. Barbara soll in uns neu die Hoffnung auf das Leben bei Christus wecken. Diese Hoffnung hat auch sie erfüllt. Es heißt, dass sie in den Tagen, als sie auf ihr Todesurteil wartete, einen verdorrten Kirschbaumzweig mit Tropfen aus ihrem Trinkbecher benetzt habe. So fand sie in den letzten Tagen ihres Lebens Trost darin, dass der Zweig in ihrer Zelle blühte und sie sagte:

"Du schienst tot, aber bist aufgeblüht zu schönem Leben. So wird es auch mit meinem Tod sein. Ich werde zu einem neuen, ewigen Leben aufblühen."

von 04.12.2013 10:58

Böhmische Lebkuchen
Nicht vergessen: Zwetschgenmus (Povidl), Zimt, Nelken, Zitronenschale,Hirschhornsalz, Muskatnuß,Zwetschgenwasser
Ein Pfund Honig wird mit einem halben Pfund Zucker, einer Messerspitze Nelken, 2 Teelöffeln Zimt und
einer halben, abgeriebenen Zitronenschale aufgekocht und darin ein halbes Pfund feingehackter Haselnüsse gebräunt. (Das Gemisch darf aber nicht anbrennen, also immer rühren und auf nicht zu starke Hitze achten!)
Nun gibt man in eine große Schüssel 750 Gramm Mehl und den kochenden Honig mit den Gewürzen und den darin gebräunten Nüssen. Wenn das Ganze etwas abgekühlt ist, vermischt man alles mit einem Teelöffel in lauwarmem Wasser aufgelöstem Hirschhornsalz und verknetet auf dem Nudelbrett alles zu einem griffigen Teig. Diesen Teig läßt man nicht auskühlen, sondern wellt ihn noch lauwarm 1 cm dick aus und bäckt ihn im ganzen auf dem Blech bei mittlerer Hitze im vorgewärmten Rohr etwa 25 Minuten. In der Zwischen zeit wird dickes Zwetschgenmus (Povidl) mit 2 bis 3 Gläschen Zwetschgenwasser und einer Messerspitze Muskatnuß durchgerührt. Der fertiggebackene Teig wird noch heiß in kleine, gleichmäßige Rauten geschnitten, je zwei mit Zwetschgenmus gefüllt und, wenn sie ausgekühlt sind, mit Zuckerguß überzogen.

von 03.12.2013 18:26

Gefüllte Oblaten
Nicht vergessen: Vanillezucker, Jamaika-Rum

Ein halbes Pfund Palmin in einem Tiegel zerlaufen lassen und 3 Tafeln in kleine Stückchen gebrochene bittere Markenschokolade dazugeben und zusammen mit dem Palmin schmelzen lassen.
Das Fett-Schokolade-Gemisch nimmt man dann vom Feuer, stellt es kalt, und wenn es anfängt zu stocken, gibt man unter ständigem Rühren 4 Eidotter, ein halbes Pfund Puderzucker, ein Päckchen
Vanillezucker und einen Eßlöffel Jamaika-Rum dazu.
Die Masse wird mindestens 20 Minuten gerührt, schließlich gibt man den Schnee der 4 Eiklar darunter und bestreicht mit dem Teig kleine runde Oblaten, die zu dreien aufgeschichtet werden. Die gefüllten Oblaten stellt man in einen sehr kühlen Raum, am besten in den Eisschrank; wenn sie ganz erstarrt sind, werden sie mit einem scharfen Messer geviertelt. Diese kleinen Schnitten sind vor allem bei Kindern außerordentlich beliebt.

von 03.12.2013 10:51

Vom Himmel hoch, da komm ich her zurück zur Übersicht

Vom Himmel hoch, da komm ich her.
Ich bring euch gute, neue Mär.
Der guten Mär bring ich so viel,
Davon ich sing' n und sagen will.Euch ist ein Kindlein heut gebor` n,
Von einer Jungfrau auserkor` n,
Ein Kindelein so zart und fein,
Das soll euer Freud und Wonne sein. Es ist der Herr Christ, unser Gott.
Der will euch führen aus aller Not.
Er will euer Heiland selber sein,
Von allen Sünden machen rein. Er bringt euch alle Seligkeit,
Die Gott der Vater hat bereit' t,
Dass ihr mit uns im Himmelreich
Sollt leben nun und ewiglich. So merket nun das Zeichen recht:
Die Krippen, Windelein so schlecht.
Da findet ihr das Kind gelegt,
Das alle Welt erhält und trägt. Des lasst uns alle fröhlich sein
Und mit den Hirten geh` n hinein,
Zu sehn, was Gott uns hat beschert
Mit seinem lieben Sohn verehrt. Merk auf, mein Herz, und sieh dort hin.
Was liegt doch in dem Krippelein?
Wes ist das schöne Kindelein?
Es ist das liebe Jesulein. Sei willkomm`, du edler Gast!
Den Sünder nicht verschmähet hast
Und kommst ins Elend her zu mir
Wie soll ich immer danken dir? Ach Herr, du Schöpfer aller Ding,
Wie bist du worden so gering,
Dass du da liegst auf dürrem Gras.
Davon ein Rind und Esel aß! Und wäre die Welt viel mal so weit,
Von Edelstein und Gold bereit' t,
So wär sie doch dir viel zu klein,
Zu sein ein enges Wiegelein. Der Sammet und die Seiden dein,
Das ist grob Heu und Windelein,
Darauf du König so groß und reich
Herprangst, als wär's dein Himmelreich. Das hat also gefallen dir,
Die Wahrheit anzuzeigen mir,
Wie aller Welt Macht, Ehr und Gut
Vor dir nichts gilt, nichts hilft noch tut. Ach mein herzliebes Jesulein,
Mach dir ein rein, sanft Bettelein,
Zu ruhen in meins Herzens Schrein,
Dass ich nimmer vergesse dein. Davon ich allzeit fröhlich sei,
Zu springen, singen immer frei
Das rechte Susaninne schon,
Mit Herzenslust den süßen Ton. Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron,
Der uns schenkt seinen eigen Sohn.
Des freuen sich der Engel Schar
Und singen uns ein neues Jahr.

von 02.12.2013 11:27

2. Dezember – Die heilige Bibiana, Jungfrau und Martyrin zu Rom, + 2.12.363



Nicht Bibiana hat die Tagesheilige geheißen, sondern Viviana. Dass in dem Namen zweimal ein Buchstabe geändert wurde, nennen die Gelehrten Lautverschiebung.



Die heilige Bibiana hieß also eigentlich Viviana, und das ist ein schöner Name, denn Viviana heißt auf Deutsch die Lebensvolle, die mit Leben erfüllte, mit jenem heiligen übernatürlichen Leben, das Gott den ersten Menschen im Paradies geschenkt hatte und das uns das Christkind in der Heiligen Nacht wiederbrachte, nachdem es durch die Sünde der Stammeltern verlorengegangen war.



Die heilige Bibiana lebte im vierten Jahrhundert zu Rom. Der Vater, Flavian mit Namen, war ein städtischer Beamter. Die Mutter hieß Dafrosa. Zwei Kinder waren vorhanden, Bibiana und ihre Schwester Demetria. Es war eine gute christliche Familie.



Gleich beim Aufstehen in der Frühe wurde der neue Tag durch das gemeinschaftliche Morgengebet geweiht. Wenn es die Zeit erlaubte, ging man auch werktags in die heilige Messe. Einer aus dem Haus ging stets, um den Segen für alle zu holen, und die anderen, die verhindert waren, beteten im Geist die Wandlung mit. Mittag- und Abendessen waren nie ohne Tischgebet vorher und nachher. Am Abend dankten alle Gott gemeinsam für den Tag, auch unterließen sie es nicht, kurz das Gewissen zu erforschen und Reue zu erwecken, und zum Schluss baten sie um Gottes Schutz für die Nacht. So soll es ja auch sein, denn durch Gebet muss man jeden Tag heiligen, damit er ein gottgefälliger Tag sei.



Die Familie der heiligen Bibiana war eine gute und fromme Familie, und als eine Christenverfolgung ausbrach – die letzte der zehn römischen Verfolgungen –, bestanden, durch die Gnade gestärkt, alle, Vater, Mutter und die beiden Schwestern, glorreich das Martyrium, Bibiana zuletzt, die am härtesten gefoltert wurde. Mit gebundenen Händen wurde sie an eine Säule gefesselt, und rohe Henkersknechte schlugen mit Bleikolben auf sie ein, bis sie tot zusammenbrach. So sehr hat dieser schreckliche Martertod die Christen mit Hochachtung vor dem tapferen Mädchen erfüllt, dass sie ihr zu Ehren bald nach dem Ende der Verfolgung zu Rom eine prachtvolle Kirche bauten, in der unter dem Hochaltar ihre verehrungswürdigen Überreste zugleich mit den heiligen Überbleibsel der gesamten Martyrerfamilie bestattet wurden und heute noch mit Recht verehrt werden, denn eine Familie von der Art dieser Heldenfamilie ist für immer aller Ehren wert.



In einem alten Heiligenbuch lesen wir folgenden Bericht:



„... Nach Konstanzius kam Julian auf den kaiserlichen Thron und mit ihm der alte Lügengeist in neuer arglistiger Gestalt. Er erklärte die Christensekte für überflüssig, für dumm und gehässig und verfolgte sie mit Tücke und Gewalt. Da bewies Flavian, was ein Christ sei, und wie er handelt. Er nahm sich der Gläubigen an, ermahnte zur Standhaftigkeit, besuchte, tröstete, unterstützte die gefangenen Christen. Das Ansehen, das er früher genoss, war auch jetzt noch sein Schild, bis Schmeichler des Tyrannen den eifrigen Bekenner anzeigten. Der Kaiser befahl dem Statthalter Apronian die Verhaftung Flavians, und entweder das Opfer für die Götter, oder Verlust des Lebens. Apronian vollzog den Befehl. Der Diener Gottes erklärte freudig sein Christentum und den Willen, darin zu leben und zu sterben. Der Statthalter ließ ihm das Ehrenzeichen des Adels wegnehmen, und das Zeichen des Sklavenstandes auf die Stirn einbrennen. Wohl ein großer Schmerz, aber eine noch größere Beschimpfung! Der Heilige nahm freudig die Schmach des Kreuzes auf sich. Darauf schickte Apronian aus Furcht vor dem Volk den Diener Gottes ins Elend nach Aque Taurine, jetzt im Florentinischen; beraubte ihn seiner Güter, und gab den Soldaten Befehl, mit Härte gegen ihn zu verfahren. Der Heilige unterwarf sich von Gott getröstet seinen harten Leiden, nahm rührend Abschied von seiner Frau und Kindern, empfahl sie dem Schutz Gottes, wurde hinweggeführt ins Elend und starb bald hernach vor Hunger und Not, während er betete. Sein Festtag wird am 22. Dezember gehalten. Seine Frau Dafrosa wurde nun auch der Verfolgung ausgesetzt und musste vieles leiden. Schließlich wurde sie in den Kerker geworfen, und darin, weil sie von Jesus Christus nicht abweichen wollte, enthauptet. Ihr Fest fällt auf den 4. Januar. Diese heiligen Eltern hinterließen zwei Töchter Bibiana und Demetria, die Erben ihres Glaubens, Zeugen ihres Eifers, und in ihrer Vollendung die Frucht und Belohnung ihrer Gebete. Der Reichtum in Jesus Christus, die überschwängliche Gnade Gottes, die den Sohn hingab zum Lösegeld aller Schuld und zum Unterpfand ewiger Liebe, war den Töchtern der Ersatz ihrer zeitlichen Güter, da ihnen das väterliche Erbe entzogen wurde, und der Trost ihres Gemütes für den zeitlichen Verlust ihrer Eltern, da diese für Jesus Christus zu leiden sind gewürdigt worden. Von Gott also getröstet und gestärkt ertrugen die Schwestern die Schmach vor der Welt, den Verlust ihrer Eltern und die Armut mit stillem und geduldigem Herzen, ja freuten sich ihres armseligen Zustandes in der Armut Jesu. Es stand aber nicht lange an, sie wurden auch in den Kerker geworfen, mit Hunger und Durst gequält, um sie von Gottes Sohn abwendig zu machen. Allein der Herr wohnte in ihren erzen, stärkte, tröstete und erquickte sie; ihre Wohlgestalt nahm nicht ab, ihr Angesicht blieb ruhig und heiter. Jetzt nahm man Zuflucht zu einem anderen Mittel, da das erste ohne Wirkung blieb. Man versprach den Schwestern die Gunst des Kaisers, die Zurückgabe des väterlichen Gutes, ansehnliche Heirat: ein Verführungsmittel, welches Eifrige auf harte Probe setzt und die Lauen allzeit überwindet. Aber auch dieses Mittel vermochte nichts über die Jungfrauen. Diesem folgten Drohungen nach von allerhand Marter; aber vergeblich; denn die Jungfrauen sahen über die Trübsal hinaus in die Herrlichkeit, die ewig bleibt. Nur dies geschah, den vielen Stürmen unterlag der Leib der zarten schwachen Demetria, sie sank eines schnellen Todes zu den Füßen ihrer Schwester hin. Nun war der Vater, Mutter, Schwester hingegangen in die ewige Herrlichkeit, Bibiana noch im Kerker, und um so mehr der Wut und Arglist des Richters ausgesetzt. Er ergriff ein neues Mittel, die Heilige zum Fall, und durch den Sündenfall zum Abfall von Gott zu bringen. Bibiana wurde einer gewissen Rufina übergeben, mit dem Auftrag, in der blühenden Jungfrau das unreine Feuer der Wollust anzuzünden, ein Mittel des Falles sogar für Starke. Die Heilige aber verabscheute die Sünde, wachte über alle Neigungen, betete zu Gott, und siegte auch da, wo so viele fallen, durch Gottes Beistand bei den vielen Lockungen zur Sünde und Misshandlungen durch Schläge, weil sie unbeweglich blieb im Wandel vor Gott. Aber jetzt brach der Richter in Wut aus. Er ließ die Jungfrau von Henkern entkleiden, an eine Säule binden und mit Stricken, an deren Ende Bleikugeln befestigt waren, so lange geißeln, bis sie den Geist aufgab, im Jahr 362. Zwei Tage nach ihrem Tod wurde sie von einem frommen Priester, Johannes mit Namen, an der Seite ihrer Mutter und Schwester begraben. Ihnen zur Ehre hat mit der Zeit Papst Simplicius eine Kirche erbauen, Papst Urban VIII. dieselbe im Jahr 1628 auszieren und die Reliquien dieser Heiligen unter dem Hochaltar erheben lassen.“

von 01.12.2013 00:39

1. Dezember - Der selige Martyrer Edmund Campion, + 1.12.1581

Der selige Edmund Campion war ein Engländer. Weil auch die Engländer ähnlich wie die Franzosen die Wörter anders aussprechen, als man sie schreibt, sagt man nicht Campion, sondern Kämpi-en. Das Fest des Seligen wird in England am 1. Dezember, dem Datum seines glorreichen Martyriums, begangen.

Edmund Campion war Jesuit und erlitt den Tod um des katholischen Glaubens willen. Allerdings war er zeitweilig ein Abtrünniger, ein Mann, der um Menschengunst die Treue brach. Dass er trotzdem heute in der katholischen Kirche als Seliger verehrt wird, deutet darauf hin, dass sein Leben nicht ohne Interesse ist.

König Heinrich VIII., der in den Jahren von 1509 bis 1547 in England regierte, fiel vom katholischen Glauben ab, gründete eine neue Kirche, die man die anglikanische Kirche nennt, warf sich selbst zum Papst der Gegenkirche auf und zwang alle Untertanen, ihn eidlich nicht nur als weltlichen Herrscher, sondern auch als Oberhaupt im kirchlichen Bereich anzuerkennen. Da machten selbstredend die echten Katholiken nicht mit. Die Folge der Weigerung aber bestand in einer grausamen Verfolgung, die auch unter Heinrichs Nachfolgern über hundert Jahre lang die Katholiken in England bedrückte und die namentlich unter der Regierung der Königin Elisabeth I. einen Höhepunkt erreichte.

Wie immer in Verfolgungszeiten, so ging es auch damals in England. Neben der Edelrasse jener, die hochherzig Gut und Blut für den Glauben opferten, gab es Abfall, Katholiken, die versagten und abtrünnig wurden. Zu diesen zählte Edmund Campion.

Edmund Campion, Katholik von Geburt, studierte an der Hochschule zu Oxford. Weil er glänzende Anlagen besaß, wurden die Lehrer auf ihn aufmerksam. Man berichtete sogar der Königin Elisabeth von ihm als von einem neuen kommenden Stern erster Größe am Himmel der Wissenschaft. Die Königin interessierte sich daraufhin für den jungen Mann, befahl ihn zu einer Audienz und überschüttete ihn mit Beweisen ihrer königlichen Huld. Diesem Ansturm war der Katholik Campion nicht gewachsen. Sein Glaube knickte zusammen wie ein Schilfrohr im Wind. Der Schwächling brach um der Gunst einer irdischen Königin willen dem König der Könige die Treue und löschte die Taufkerze aus, die jeder Katholik brennend durch das Leben bis in die letzte Stunde und nach dem Tod brennend in den Himmel tragen muss.

Von dem unglückseligen Tag an, da Edmund Campion die katholische Treue brach, hatte der junge Mann keine Ruhe mehr. Niemand brauchte es ihm zu sagen, denn er wusste es selbst nur zu gut, dass er ein Verräter war ähnlich jenem, der um dreißig Silberlinge den Herrn verriet. Unstet und flüchtig zog Edmund Campion durch das Leben, von Gewissensbissen gequält, und wenn er zusehen musste, dass ehemalige Glaubensgenossen frei und froh für Christus in den Tod gingen, dann kam es ihm erst recht zum Bewusstsein, dass er im Vergleich zu diesen Helden ein Lump war, ein katholischer Lump, ein erbärmlicher, denn ein aufrechter Katholik verkauft auch um alle Schätze der Welt nie und nimmer den katholischen Glauben.

Eines Tages hielt Edmund Campion es nicht mehr aus. Reumütig kehrte er zur Mutterkirche zurück. Gott sei Dank, dass er zurückkehrte, denn jetzt konnte noch alles gut gehen, und es ging tatsächlich gut. Edmund beichtete, floh aus England, wallfahrtete unter unsäglichen Beschwerden zu Fuß betend und büßend nach Rom, wurde Jesuit, wurde Priester und kehrte nach Jahren verkleidet in die Heimat zurück, und dann ging es mit ihm geradeso, wie es vielen Martyrern erging.

Mit gefälschten Papieren, als Bauer oder Handwerker getarnt, verfolgt und gehetzt, zog Edmund Campion durch das Land, suchte die treuen Katholiken auf und spendete ihnen die heiligen Sakramente. Auch an die Irrgläubigen machte er sich kühn heran, und schrieb und verbreitete Flugzettel zur Verteidigung des katholischen Glaubens. Täglich geriet der Missionar in neue Gefahren, aber Furcht kannte er nicht, bis sich ein Verräter fand, der ihn der Polizei auslieferte. Monatelang schmachtete er in einem finsteren Kerker, sein Körper zerfiel, aber der Geist blieb wach, und als er vor Gericht stand, verteidigte er den katholischen Glauben so überzeugend, dass sich sogar einer der Richter bekehrte. Daraufhin machte man den gefährlichen Mann dadurch mundtot, dass man ihn vierteilte, das will sagen, dass er am 1. Dezember 1581 von vier Pferden mit Seilen an Händen und Füßen auseinandergerissen wurde. Pater Edmund Campion hat seine Schuld herrlich gesühnt.

von 30.11.2013 20:09

30. November - Seliger Josbert (+ 1186). - Heiliger Andreas, Apostel

Die Legende des Seligen Josbert

Am 30. November 1186, am Festtag des Heiligen Andreas, versammelten sich die Mönche von Déols, um das Morgenlob zu singen. Im zitternden Schein der Kerzen schritt der Abt durch den Chorraum der Kirche, um festzustellen, ob sich auch jeder auf seinem Platz befand. Als er seine Inspektion beendet hatte und eben das Zeichen zum Beginn des Gesanges geben wollte, fiel sein Blick auf einen leeren Chorstuhl.

- Wo ist unser Bruder Josbert? fragt er.

Da kommt Bewegung in die Kapuzenmänner; ein langes Gemurmel ist in den Rängen zu hören; aber niemand kann die Frage des Abtes beantworten.

- Es muss etwas Schlimmes passiert sein; das will ich selbst herausfinden.

Und in grosser Eile geht er hinaus, gefolgt von einem Novizen.

Bruder Josbert zeichnete sich durch seine Tugenden, seine Frömmigkeit und der gewissenhaften Ausführung seiner Aufgaben aus.

Nach einigen Minuten kehrte der Abt blass und völlig aufgelöst zurück und rief:

- Meine Brüder, uns ist ein grosses Ereignis geschehen. Der selige Josbert ist im Himmel. Setzt euren Gesang ab und kommt mit, um das herrliche Wunder, das an seinem Leib geschah, zu betrachten.

Die Mönche folgten den Schritten des Abtes und traten mit ihm in die Zelle ein, wo sie ein wunderbarer Anblick erwartete. Wie mit einem Grabtuch, sittsam eingehüllt in die steifen Falten seiner schwarzen Kutte, die Hände gefaltet, das Gesicht dem Himmel zugewandt, lag Jisbert tot auf seiner Schilfmatte. Zwei purpurrote Rosen wuchsen aus seinen Augen, zwei andere aus seinen Ohren und eine fünfte erblühte aus seinem Mund und jede dieser Blumen trug in ihrer Blüte einen Buchstaben des Namens der Heiligen Jungfrau.



Als Erzbischof Henri de Sully in seinem bischöflichen Gewand und umgeben von seinem Klerus, das Wunder bestaunen kam, schickte er sich an, die wunderbaren Rosen zu pflücken, sie aber verwelkten und verblassten sobald sie von ihrem Platz entfernt wurden, mit Ausnahme jener, die in seinem Mund erblühte. Noch lange behielt sie ihre Frische und ihren Glanz im Reliquienschrein, in dem sie mit ihren Gefährtinnen gelegt wurde.



J. Veillat




Gegrüßet seist Du, Maria,

voll der Gnade,

der Herr ist mit Dir.

Du bist gebenedeit unter den Frauen,

und gebenedeit ist die Frucht Deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,

bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Amen.

von 28.11.2013 09:32

Die bittende Witwe
Bibelgedicht zu Lukas 18,1 - 8

Er sagte ihnen aber ein Gleichnis davon, daß man allezeit beten und nicht laß werden solle,...
Lukas 18,1 - 8

Ein Kernbereich des Glaubens:

Wir sollen Gott bitten
In einem Ort, fern ab der normalen Route,
zu dem man nur kommt mit Esel oder Stute,
in dem Ort gleich neben einem alten Dichter,
lebte einst ein knorriger und böser Richter,

den alle Bewohner stets begrüßten
damit sie seine Laune was versüßten,
vor allem vor einem Gerichtstermin,
weil das allen Beteiligten sinnvoll schien.

Dieser Richter achtete nicht aufs Recht
noch darauf, wem es ging zu Unrecht schlecht.
Auch kam dem Richter niemals in den Sinn:
Geh doch zu den Geschädigten mal hin

und helfe ihnen aus der großen Not,
zu ihrem Eigentum, Trank und Brot.
Das Recht galt ihm stets dem zu geben,
der ihm verhalf besser zu Leben,

Dies waren nun mal nur die sehr Reichen
die sich so das Recht konnten erschleichen,
sie gaben dem Richter gern die Hand,
wonach dieser ne Münze darin fand.

Und da das Dorf abseits gelegen
hatte es sich auch nie begeben,
dass jemand käme nach zu sehen
wie es mit dem Recht würde stehen.

Er sah von der oberen Hierarchie
Abgesandte oder Kontrolleure nie.
Drum richtete er auch wie er wollte,
jedoch nie so wie er es sollte.

Doch Schluss jetzt mit dieser Vorgeschicht,
wir kommen nun zu einem Gericht,
oder besser: das noch kommen sollte,
weil es eine arme Witwe wollte.

Denn dieser Witwe ging es sehr schlecht,
erst starb der Mann - dann hatte der Knecht
die Gunst der Stunde gleich ergriffen
und auf Treu und Tugend laut gepfiffen

und die Barschaft an sich gerissen,
die bald die Witwe tat vermissen.
Zu alledem - jetzt war er ja reich -
verklagte er nun die Witwe gleich,

auch Hof und Gut ihm abzutreten,
mit Ochs und Rind und den Geräten.
Auch behauptete er mit festem Ton,
ihm allein obliege die Verwaltungsfunktion,

das hätte ihr Mann ihm damals gesagt,
dazu fälschte er schnell noch den Vertrag,
um alles nun an sich zu bringen,
darum war er nun stark am Ringen.

Die Witwe lief gleich zum Richter hin
und hatte dabei ganz klar im Sinn,
ihr Recht nun schnellstens einzuklagen
und dem Richter den Vorfall vor zu tragen.

So lief sie hin, und als sie stand vor
des Richters Haus an dessen Eingangstor
fing sie auch sogleich zu klopfen an
so wild und heftig wie sie nur kann.

Drinnen war jedoch unterdessen
der Richter noch vergnügt am Essen,
und fühlte sich nun dabei gestört
und rief daher dem Knecht zu ganz empört:

"Sieh nach, was der Grund ist von dem Radau,
und komm und sag es mir dann ganz genau!"
Der Knecht ging hin und ließ sich sagen,
was sich bei der Witwe zugetragen.

Zurück zum Richter ging er dann geschwind
erzählte von der Witwe und dem Kind,
dass diese Not zu leiden haben
und wer verursacht diesen Schaden.

Bis hierher hat der Richter zugehört,
doch nun ist er dann doch sehr empört,
als der Knecht dazu noch erwähnte
dass in deren Geldsack Leere gähnte

und die Witwe kein Geld kann bringen
und nichts wird mit dem Geldesklingen:
"Wieso ist die Frau nur so unverfroren,
die Suppe schmeckt gleich wie vergoren,

wie kann man nur so unverschämt sein,
lass dieses Weib bloß nur nicht herein!
Schick die Frau weg von unserem Tor,
hoffentlich kommt so was nicht wieder vor!"

Doch dies war grad der Witwe Sinnen,
schließlich wollte sie hier gewinnen.
Zwar ging sie fort - doch nicht von Dauer -
da wurde der Richter erst recht sauer,

denn schon kam sie mit Kind und Kegel,
war dies für sie auch nicht die Regel,
und schrie vorm Haus ganz unverdrossen,
nach ihrem Recht, das sie gern genossen,

dazu, da der Hunger schon sehr groß,
schrieen jetzt auch ihre Kinder los.
Es wurde so langsam peinlich schon,
vor allem wegen dem lauten Ton,

den die Nachbarn zu hören bekamen
und dadurch alles zur Kenntnis nahmen
was hier so im Gange war und mehr,
das störte nun doch den Richter sehr.

Am nächsten Tag, so zur Mittagszeit
sah man dann den Richter sehr gescheit
mit seinen Freunden im Gasthaus klönen
bei Musik und lieblichen Tönen,

schon geht die Tür auf und - ja genau,
man ahnt es wohl schon: Es war DIE Frau,
die an der Türe nicht lang verweilte,
sondern schnurstracks zu ihm gleich eilte

und wiederholt ihr Leid ihm klagte
und nach der Hilfe ihn nun fragte.
Nein, jetzt wird es dem Richter zu bunt,
und setzte ihr fast eins auf den Mund,

doch geziemt sich so ein Verhalten nicht,
weswegen er dann doch zu ihr spricht:
"Komm morgen zu mir in das Büro"
- sie ging - und er wurde zunächst froh.

Er wusste, die Leute werden gaffen,
wird er ihr nicht bald Recht verschaffen.
Auch hatte er jetzt keine Ruhe mehr,
und das störte ihn doch all zu sehr.

Die Witwe, die - man kann sich's denken -
keine Sekunde wollt verschenken,
stand morgens vor dem Büro schon früh,
und scheute auch weder Weg noch Müh.

Dieser - noch nicht richtig aufgewacht,
von der letzten, viel zu kurzen Nacht,
griff erstmal wonnevoll zur Tasse hin,
mit heißem, duftendem Kaffee darin.

Doch schon flog nun weit die Türe auf,
erschrocken sah er vom Schreibtisch auf,
und Schluss war's mit der Gemütlichkeit,
es war die Witwe mit Beharrlichkeit.

Nun endlich tat der Richter seine Pflicht,
er hielt dann auch ab dann das Gericht,
die Witwe bekam ihr Geld zurück,
und der Richter Ruhe zu seinem Glück.

* * *

Was wollte uns hiermit Jesus sagen?
Sollen wir stets alles still ertragen,
nie zu Gott kommen mit unserer Not,
ob wegen Gesundheit, Wasser, Brot?

Nein, Jesus machte hiermit ganz klar,
wir sollen sein wie es die Witwe war!
Wenn Unrecht uns begegnen sollte,
weil jemand uns was Böses wollte,

wenn eine Verheißung wir gefunden,
sollen wir Gott bestürmen unumwunden,
und wenn unser Herz dazu ist rein,
dürfen wir mit Recht beharrlich sein.

Jesus verheißt hier deutlich und klar,
dass Gottes Verheißung bald wird wahr,
ja dass dies der wahre Glaube ist,
den Gott leider oft bei uns vermisst!

Er weist sogar ganz klar drauf hin,
solcher Glauben ist für uns ein Gewinn,
doch auch, dass er diesen kaum finden tut,
drum, Mensch wach auf, hab neuen Mut!

Das Bittgebet ist eine große Kraft
die in und durch uns Änderung schafft!
Drum suche das Gebet, sprich Jesus an,
der alleine WIRKLICH helfen kann!



Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen.
Bittet, so werdet ihr nehmen, daß eure Freude vollkommen sei.
Joh. 16,24



Autor: Rainer Jetzschmann, 2010)

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