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von 22.12.2013 06:11

Das HANDY und seine Gefahren - Eine Warnung aus Liebe

Das Handy (Mobiltelefon; engl. mobile phone) ist ein einzigartiges Gerät zur Kommunikation und Unterhaltung. Man kann damit nicht nur telefonieren, sondern inzwischen auch im Internet surfen, SMS senden, Musik hören, fotografieren, navigieren und manches mehr. Viele Menschen, besonders Jugendliche, sind davon begeistert.

Wie bei vielen technischen Errungenschaften sind mit dem Handy-Gebrauch aber nicht nur Chancen, sondern auch Gefahren verbunden, die nicht zu unterschätzen sind:

Die Strahlenbelastung: Jedes Handy bringt eine Strahlenbelastung für den Körper mit sich. Es wird in der Forschung zur Zeit noch darüber diskutiert, wie weit dies Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Mögliche Folgen sind: erhöhtes Krebsrisiko (vor allem Gehirntumore), Unfruchtbarkeit, Erbschäden und anderes. Die Weltgesundheitsorganisation stuft Handystrahlung als "möglicherweise krebserregend" ein. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt, sich "so selten wie möglich elektromagnetischen Feldern auszusetzen". Das bedeutet: Handys so viel wie möglich ausgeschaltet lassen und nur kurze Telefonate führen! Jugendliche und Kinder reagieren auf Strahlung besonders empfindlich und werden davon am meisten geschädigt.

Die Überwachbarkeit: Infolge GPS (Navigation) im Handy ist der Benutzer ständig ortbar, das heißt: Über Satellit lässt sich herausfinden, wo er sich befindet. Je mehr Daten der Benutzer zudem über Handy eingibt, desto "gläserner" wird er für Interessengruppen und den Staat.

Die Suchtgefahr: Wie Fernsehen und Internet, so kann auch das Handy als überall verfügbares Medium süchtig machen. In der Tat sieht man heute viele Menschen, die offenbar ständig ihr Handy in Gebrauch haben und es kaum mehr abschalten können.

Auf der Seite soulsaver.de ist über das Thema "SMS-Sucht" durch Handys Folgendes zu lesen:

Kurzmitteilungen (SMS) an Freunde zu schicken, ist eine bequeme Sache. Man kann kurz und knapp eine Botschaft verschicken, ohne große Worte zu machen. Neuerdings gibt es Untersuchungen über das Suchtpotential von SMS. Ein Psychotherapeut machte vor kurzem auf die Gefahren aufmerksam. Er kam auf eine Zahl von 380.000 SMS-Süchtigen allein in Deutschland – Tendenz steigend.

Einer der Patienten des Psychotherapeuten, ein 17-Jähriger, bekam nach zweimonatigem "Simsen“ eine Rechnung von 6000 Euro nach Hause geschickt. Ein anderer Extremfall war ein Ehepaar, beide um die 30 Jahre alt, die im Wohnzimmer Rücken an Rücken sitzen, kein Wort mehr miteinander reden, sich aber ständig „simsen“.

Es gibt auch Leute, die sinnlos SMS an wildfremde Leute verschicken mit Texten wie: „Ich bin`s, dein Handy, hol mich mal wieder aus der Tasche!“

Betroffenen wird in der Therapie erst einmal das Handy weggenommen, dann wird über die Probleme geredet. Ursachen sind Einsamkeit und Lustlosigkeit am realen Leben ...

Interessant, dass im Zeitalter der modernen Kommunikationsmittel wirkliche Kommunikation immer schwieriger wird. Die Leute verbringen immer mehr Zeit vor ihrem Computer oder am Handy und haben dabei immer weniger Zeit für ihre Freunde und Familie.

Aus christlicher Sicht ergibt sich eine Reihe weiterer Gefahren, die die Bibel mit dem Begriff "Sünde" bezeichnet. Sünde ist Rebellion gegen Gott und Beherrschtsein von der Macht des Bösen. Der Handygebrauch wird – wie der Gebrauch elektronischer Medien überhaupt – dann zur Sünde und trennt von Gott, wenn der Benutzer (oder die Benutzerin)

* sündige Dinge betrachtet (Unzucht, Okkultismus, Gewalt usw.).

* seine Zeit mit dem Handy sinnlos totschlägt, die er ansonsten sinnvoll zum Beispiel zum Lernen, zum Arbeiten und zum Dienst an Menschen in seiner Umgebung einsetzen könnte und sollte.

* abhängig von der Berieselung durch das Handy (und ähnliche Medien) wird, also nicht mehr die Kraft hat, auf sie zu verzichten oder sie rechtzeitig abzuschalten.

* das Handy über Gott und Gottesdienst stellt – dann wird das Handy zum Götzen.

Solches zeigt sich ganz praktisch dann, wenn Menschen immerzu ihr Handy in Betrieb haben - sogar da, wo es verboten oder unerwünscht ist (z.B. beim Autofahren, während des Unterrichts oder im Gottesdienst), weil sie meinen, nicht auf "online-sein" verzichten zu können. Wenn das Handy so bereits zum Götzen geworden ist, hat der Betreffende oft nicht mehr die Kraft oder Bereitschaft, es während des Gottesdienstes, der Bibelstunde, der Gebetsstunde oder der Jugendstunde auszuschalten. Online zu sein, ist ihm dann wichtiger als Gottes Wort.

Ein solches Verhalten ist jedoch aus dem Grund keine Bagatelle, sondern eine schwere Sünde, weil derjenige, der solches tut, Gott und Sein Wort durch Nichtbeachtung und Respektlosigkeit mit Füßen tritt. Verantwortliche in den christlichen Gemeinden können und dürfen zu einem solchen Verhalten nicht schweigen, gerade um des Seelenheils der Betroffenen willen.

Abschließend einige Hilfen, wie Menschen von der Handy-Abhängigkeit frei werden können:
→ Bitte Gott im Gebet um Kraft, dir zu helfen und dich von der Sucht zu befreien.

→ Lies treu die Bibel (als reales Buch und nicht auf dem Handy!) und bitte Gott um Stärkung durch Sein Wort.

→ Lerne einen normalen, zweckmäßigen Umgang mit dem Handy. Es ist ein Gebrauchsgegenstand und kein Spielzeug. Gebrauche es so, wie es ursprünglich gedacht war: nur für wirklich notwendige Anrufe und Mitteilungen.

→ Lasse es ausgeschaltet, wenn du nicht unbedingt erreichbar sein musst. Lerne es, die Stille auszuhalten – ohne Ablenkung, Dauerberieselung u.ä. Nutze die Stille zur Gemeinschaft mit Gott.

→ Mache viele Spaziergänge in der Schöpfung - ohne Handy.

→ Suche mehr Begegnungen mit (realen) Menschen in deiner Umgebung (nicht so sehr mit weit Entfernten in der virtuellen Welt).

→ Fasse den festen Entschluss, während des Unterrichts, während der Arbeit (so weit beruflich möglich) und vor allem während des Gottesdienstes dein Handy konsequent ausgeschaltet zu lassen.

→ Bist du bereits Handy-süchtig, dann verzichte ganz auf das Handy und verwende für Gespräche nur ein normales Telefon (ohne die Handy-Funktionen).

→ Sei dankbar für die Liebe von Jesus Christus, der dich so sehr liebt, dass Er Sein Leben für dich in den Tod gegeben hat, um dich von Sünde, Tod und Teufel und allen Süchten zu erlösen. Er hat so viel für dich getan – und was tust du für Ihn?

Soulsaver.de schreibt zutreffend:

Gott ist 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche erreichbar, Er ist nur ein Gebet weit von dir entfernt. Wenn die Beziehung zu Gott stimmt, tut man sich auch mit den Menschen leichter. Gott verspricht folgendes: „Ihr werdet Mich anrufen und hingehen und zu Mir flehen, und Ich will euch erhören“ (Jeremia 29,12). Wer Jesus mit aufrichtigem Herzen sucht, wird Ihn finden!



(-Autor: Lothar Gassmann)

von 21.12.2013 06:04

Eine kleine Weihnachtsgeschichte
Wie in jedem Jahr am 1. Dezember, kam auch in diesem Jahr der Weihnachtsengel zu Gott, um mit ihm über die bevorstehende Weihnachtszeit zu reden. Doch diesmal war irgendetwas anders. Gott machte so ein finsteres Gesicht, wo er doch sonst die Freundlichkeit in Person ist. Der Weihnachtsengel ging also hin und fragte was los ist. Gott lief hin und her. Dann sagte er „ Ich weiß gar nicht, wie ich es Dir beibringen soll, Du wirst in diesem Jahr nicht auf der Erde die Weihnachtsvorbereitungen leiten. Du wirst hier bleiben und die himmlische Weihnacht zusammen mit den anderen Engeln vorbereiten. Der Weihnachtsengel wurde sehr traurig und wollte wissen warum. Da sagte Gott zu ihm „Die Menschen haben den Glauben an die Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft verloren und nach der Weihnachtsbotschaft braucht man erst gar nicht zu fragen.“ Der Weihnachtsengel entgegnete darauf: „Aber doch nicht alle. Lass mich wenigstens zu denen, die noch daran glauben“. Gott aber hatte schon was anderes beschlossen: „Es sind schon über 75% die nur noch an ihr eigenes Wohl denken. Ich muss jetzt den Menschen eine Lektion erteilen.“ „Wie willst Du das denn machen?“ fragte der Weihnachtsengel. „Nun, ich werde sie einfach so weiter machen lassen, aber ohne Deine Unterstützung in der Weihnachtszeit“ antwortete Gott. „Was soll das denn bringen?“ wollte da der Weihnachtsengel wissen. „Das wirst Du bald sehen“ erwiderte Gott darauf. Und Gott hatte Recht! Bald darauf wurde es immer kälter in den Herzen der Menschen. Niemand war mehr da, der dem Herz mal einen Ruck gibt, um einem anderen zu helfen. Alle dachten nur noch an sich selbst. Nachts konnte man sich nicht mehr auf die Straße trauen, denn Obdachlose haben sich zusammengerottet, um Leute zu überfallen, denn keiner war mehr da, um ihnen Spenden oder Essen zukommen zu lassen. Beim Weihnachtsengel der im Himmel geblieben war, wollte keine rechte Weihnachts- stimmung aufkommen, denn er grübelte pausenlos über die Situation auf der Erde nach. Er musste etwas unternehmen, da waren doch noch die restlichen Menschen, welche noch an das Gute in ihnen glaubten. Er beschloss heimlich, sich zu ihnen auf die Erde zu begeben und machte sich sofort auf den Weg, denn im Himmel wäre er sowieso zu nichts nütze, wenn er missmutig ist. Doch als er unten ankam, musste er feststellen, dass auch die letzten aufrechten Menschen ihre Gesinnung geändert haben. Das traf ihn hart. Was Gott da vorhat, kann Jahrzehnte dauern, ehe die Menschen mal zur Besinnung kommen und sich daran erinnern, wie schön doch das Gefühl war, jemandem geholfen zu haben. Er hatte schon jegliche Hoffnung aufgegeben und wollte mit hängenden Flügeln gen Himmel ziehen, da erinnerte er sich an eine Familie, die weit draußen im Wald wohnt und vielleicht von der ganzen Herzenskälte nicht angesteckt worden ist. Da keimte in ihm ein Fünkchen Hoffnung und er machte sich auf den Weg zu ihnen. Unterwegs musste er über Felder und Wälder fliegen. Auf einer Lichtung traf er Mutter Natur. Sie wirkte sehr beschäftigt, doch dem Weihnachtsengel kam eine Idee. ´Ich werde Mutter Natur um Rat fragen,` dachte er, ´die weiß immer einen Ausweg.` Also flog er runter zu ihr und schilderte die Situation. Darauf hin sagte Mutter Natur „ Ich werde mir was einfallen lassen, wenn ich hier fertig bin, denn auch die Natur leidet unter der Hartherzigkeit der Menschen, aber erst muss ich ein Tauwetter machen, denn sonst kommen die Tiere nicht mehr ans Futter ran und müssen verhungern. Die Menschen bringen ihnen ja nichts mehr. Es darf aber nicht zu warm werden, sonst wachen die Winterschläfer auf.“. „Na gut“ sagte der Weihnachtsengel „ich werde erst die Einsiedler besuchen.“ und er flog über den Wald.

Als er durch das Fenster sah, dass der Vater sich gerade um ein krankes Reh kümmerte, wäre er am liebsten in der Luft ein paar Loopings geflogen. Nun wusste er: Hier ist alles in bester Ordnung!! Das gibt Hoffnung und Mutter Natur weiß bestimmt, was zu tun ist. Kaum hatte er das gedacht, da tippt sie ihm schon von hinten an die Flügel. „Mir ist da was in den Sinn gekommen,“ sagte sie „aber für die Menschen wird es sehr hart werden. Dafür werden sie hinterher wieder die Nächstenliebe in Person sein und einander helfen wo es geht.“ „Na dann erzähl mal!“ sagte der Weihnachtsengel und Mutter Natur erzählte ihm von einem Plan, große Unwetter, wie Hochwasser und Stürme, über die Menschen zu schicken. Nur wenn sie all ihr Hab und Gut verlieren würden und ihnen nur noch das nackte Überleben bleibt, würden sie zur Besinnung kommen und sich gegenseitig helfen. Der Weihnachtsengel überlegte kurz und sagte dann „ Das könnte hinhauen, aber irgendwie müssen wir Gott noch davon überzeugen.“ „Mach dir darüber mal keine Sorgen,“ sagte Mutter Natur „ Gott ist wie mein großer Bruder, den wickle ich um meinen kleinen Finger“. Gesagt, getan: Gott hörte sich den Vorschlag an und willigte ein, denn auch die anderen Engel im Himmel rebellierten langsam. Gott und Mutter Natur machten sich gemeinsam daran, die Unwetter zu schaffen und der Weihnachtsengel durfte wieder den Herzen der Menschen einen Ruck geben, wenn sie zauderten zu helfen. So hatten die Menschen in diesem Jahr durch ihre eigene Schuld eine sehr ärmliche Weihnacht zu feiern, aber das war ihnen nun egal, denn sie hatten sich gegenseitig gerettet und sie hatten ihre Liebe zueinander wiedergefunden und das ist doch das Wichtigste. Und der Weihnachtsengel feierte jetzt im Himmel zusammen mit Gott und Mutter Natur und all den anderen Engeln das fröhlichste Weihnachtsfest, das sie jemals gefeiert haben. Ich hoffe, wir brauchen nicht erst große Unwetter um uns gegenseitig zu unterstützen und zu lieben oder haben sie schon angefangen?




Autor: Bernd Schmidt

von 20.12.2013 09:29

20. Dezember - Hl. Philogonius

Der wohl irgendwann innerhalb der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts geborene Philogonius lebte zu Beginn des 4. Jahrhunderts als Rechtsgelehrter in Antiochia. Unter Kaiser Maximinus Daia (s. 6.12.) bekannte er sich treu zum katholischen Glauben. Dasselbe tat er auch, als unter Kaiser Licinius (308 - 324) die durch das Mailänder Edikt von 313 beendete Verfolgung im Osten des Imperiums erneut begonnen wurde (s. 10.12.).

Nachdem die Ehefrau des hl. Philogonius verstorben war, wählte man den für die Reinheit seines Lebenswandels bekannten Juristen im Jahre 318 zum Nachfolger des verstorbenen Bischofs von Antiochia.

Sogleich nach seinem Amtsantritt begann St. Philogonius dem sich ausbreitenden Arianismus entgegenzutreten. - Der Diakon Arius war in Ägypten von dem heiligen Bischof Achillas (311 - 313) zum Priester geweiht worden, obwohl er zu den von Achillas bekämpften Meletianern (s. 26.11.) gehörte. Daraus entstand später das Gerücht, der Heilige sei in Wahrheit ein Arianer gewesen, was aber gewiß unzutreffend ist. Sein Nachfolger, der heilige Bischof Alexander von Alexandria (313 - 328) , versuchte Arius, der als Priester an der Baukaliskirche der Stadt amtierte, gütlich von seinen irrigen Ansichten abzubringen. Daraus erwuchs dem Heiligen der Vorwurf zu großer Milde. 318 endlich verurteilte eine von Alexander einberufene Synode in Alexandria den Arianismus (vgl. 2.5.). Daraufhin beugte sich der exkommunizierte Irrlehrer nicht, sondern suchte Verbündete außerhalb Ägyptens. Zahlreiche Bischöfe schlossen sich ihm an. Nur wenige zeigten sich als entschiedene Verteidiger der Rechtgläubigkeit; Arius nennt in einem seiner Briefe drei von ihnen: den hl. Philogonius von Antiochia, den hl. Macarius I. von Jerusalem (um 313 - 334) sowie Hellanicus von Tripolis in Phönizien .

Das erste ökumenische Konzil von Nicaea verurteilte 325 den Arianismus (vgl. 31.12.). - St. Philogonius war bereits 323 verstorben. Im Jahr darauf siegte Konstantin (306 - 337) über Licinius, womit die Verfolgung auch im Osten ein Ende fand.

Am 20. Dezember gedenkt die Kirche ebenfalls zweier Priester, der hll. Eugenius und Macarius.

Sie hielten Kaiser Julian (361 - 363), der die Christen erneut verfolgen ließ (vgl. 2.12.), seinen Abfall vom katholischen Glauben vor. Daraufhin wurden sie grausam geschlagen und anschließend in die arabische Wüste verbannt. Jene Gegend hatte ein so ungesundes Klima, daß die dorthin Verbannten meist schon ein Jahr nach ihrer Ankunft verstarben. Die hll. Eugenius und Macarius jedoch verloren ihr irdisches Leben bereits nach zwei Wochen. - Möglicherweise wurden sie enthauptet. - Jedenfalls soll an der Stelle ihres Hinscheidens eine Quelle frischen Wassers entsprungen sein.

Am 20. Dezember wurde früher die Vigil des Festes des heiligen Apostels Thomas (21.12.) begangen (vgl. 29.11.).

von 18.12.2013 13:45

Gutes im Herzen behalten

Zwei Freunde wanderten durch die Wüste. Während der Wanderung kam es zu einem Streit und der eine schlug dem anderen im Affekt ins Gesicht.

Der Geschlagene war gekränkt. Ohne ein Wort zu sagen, kniete er nieder und schrieb folgende Worte in den Sand:

"Heute hat mich mein bester Freund ins Gesicht geschlagen."

Sie setzten ihre Wanderung fort und kamen bald darauf zu einer Oase. Dort beschlossen sie beide, ein Bad zu nehmen. Der Freund, der geschlagen worden war, blieb auf einmal im Schlamm stecken und drohte zu ertrinken. Aber sein Freund rettete ihn buchstäblich in letzter Minute.

Nachdem sich der Freund, der fast ertrunken war, wieder erholt hatte, nahm er einen Stein und ritzte folgende Worte hinein:

"Heute hat mein bester Freund mir das Leben gerettet."

Der Freund, der den anderen geschlagen und auch gerettet hatte, fragte erstaunt: "Als ich dich gekränkt hatte, hast du deinen Satz nur in den Sand geschrieben, aber nun ritzt du die Worte in einen Stein. Warum?"

Der andere Freund antwortete: "Wenn uns jemand gekränkt oder beleidigt hat, sollten wir es in den Sand Schreiben, damit der Wind des Verzeihens es wieder auslöschen kann. Aber wenn jemand etwas tut, was für uns gut ist, dann können wir das in einen Stein gravieren, damit kein Wind es jemals löschen kann."

von 17.12.2013 11:01

Der Mensch kann den Heiligen Geist nicht kontrollieren: Das ist das Problem!

Papst Franziskus

Am 12. Juni 2013 hielt Papst Franziskus in der Kapelle vom Haus St. Martha eine Ansprache zum Tagesevangelium (Mt 5,17-19), wo Jesus sagt: «Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben».

Die Freiheit macht Angst

Dieser Abschnitt des Evangeliums folgt auf die Seligpreisungen, die «Ausdruck des neuen Gesetzes» sind, «das anspruchsvoller ist als jenes des Mose». «Die Reife dieses Gesetzes» ist vergleichbar «mit einer Knospe, die aufbricht und zur Blume wird».
Jesus «ist der Ausdruck der Reife des Gesetzes», «die Stunde der Erfüllung des Gesetzes», welches «das Gesetz des Heiligen Geistes» ist.
«Auf dieser Straße zur Reife des Gesetzes, ist immer Furcht gegeben, Furcht vor der Freiheit, die der Geist schenkt. Das Gesetz des Geistes macht uns frei. Diese Freiheit macht uns ein wenig Angst»; das Gesetz des Geistes «bringt uns auf die Straße der beständigen Unterscheidung, um den Willen Gottes zu tun, und das macht uns Angst». Diese Angst führt zu «zwei Versuchungen».

Die Versuchung, rückwärts zu gehen

Die erste Versuchung: «rückwärts zu gehen» und dabei zu denken «bis hier hin und nicht weiter». Diese Versuchung «ist ein wenig die Versuchung der Angst vor der Freiheit, der Angst vor dem Heiligen Geist». Eine Angst, aufgrund derer «es besser ist, auf Nummer sicher zu gehen».
Diese Versuchung «rückwärts zu gehen» kommt, weil sich der Gläubige «nach rückwärts sicherer fühlt». Doch «die volle Sicherheit liegt im Heiligen Geist, der dich vorwärts bringt, der dir dieses Vertrauen schenkt», der «aber auch anspruchsvoller ist».
Der Heilige Geist «gibt uns nicht diese menschliche Sicherheit»: Der Mensch «kann den Heiligen Geist nicht kontrollieren: Das ist das Problem! Das ist eine Versuchung.»
Um diese Versuchung, den Heiligen Geist kontrollieren zu wollen, zu illustrieren, erzählte der Papst von einem Generaloberen, der in den 30er Jahren «alle gegen das Charisma gerichtete Vorschriften für seine Ordensleute gesammelt habe. Eines Tages habe er einen Benediktinerabt in Rom besucht. Als dieser gehört habe, was er getan hatte, habe er ihm gesagt, dass er auf diese Weise das Charisma der Kongregation getötet habe, weil «das Charisma die Frucht in der Freiheit schenkt» und er habe «das Charisma getötet».

Pubertäres Fortschrittsdenken

Der Papst diagnostizierte eine weitere Versuchung, das «pubertäre Fortschrittsdenken», das einen «vom Weg abkommen lässt». Es bestehe darin, eine Kultur zu sehen und von dieser keinen Abstand zu halten: «Wir nehmen ein bisschen von hier, ein wenig von da, die Werte dieser Kultur… Sie wollen ein Gesetz machen? Beschließen wir das Gesetz. Sie wollen damit weitergehen? Machen wir den Weg ein wenig breiter…»
«Am Ende ist das kein wahres Fortschrittsdenken. Das ist ein pubertärer Progressismus, wie die Pubertierenden, die voll Begeisterung alles haben wollen. Und am Schluss rutscht man aus… Es ist, als sei die Straße vereist und das Auto rutscht ab und kommt von der Straße ab…» Dieses Fortschrittsdenken ist die andere Versuchung in diesem Moment», sagte Papst Franziskus.
«In diesem Moment der Geschichte der Kirche» darf der Christ «weder rückwärts gehen noch von der Straße abkommen». Diese Straße ist «jene der Freiheit des Heiligen Geistes, der frei macht, in der beständigen Unterscheidung des Willens Gottes», sagte der Papst abschließend.

(12. Juni 2013) © Innovative Media Inc.

Die frohe Botschaft in Einfachheit verkünden

Am 11. Juni 2013 predigte der Papst bei der morgendlichen Messe über das Wort: «Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel» (Mt 10,7-13).

Unentgeltlich schenken

Der Herr will, dass «die Verkündigung in Einfachheit geschieht, die der Kraft des Wortes Gottes ihren Platz lässt», und dafür braucht man «Vertrauen auf das Wort Gottes».
Für den Papst ist das «Schlüsselwort» der von Jesus gegebenen Unterweisungen folgendes: «Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben…Die Verkündigung des Evangeliums entsteht aus der Unentgeltlichkeit, aus dem Staunen über das Heil, das kommt – und was ich umsonst empfangen habe, muss ich umsonst geben».
Zwei Zeichen zeigen, dass ein Apostel aus dieser Unentgeltlichkeit lebt: die Armut und die Fähigkeit zu loben:
«Die Verkündigung des Evangeliums muss die Straße der Armut beschreiten. Das heißt, wer verkündet, hat keine Reichtümer und sucht keinen Reichtum und er will auch nicht zu einem Organisator oder einem Unternehmer werden…»; sein einziger Reichtum ist «das Geschenk, das er empfangen hat: Gott».
Andererseits gilt: «Wenn ein Apostel diese Unentgeltlichkeit nicht lebt, verliert er die Fähigkeit, den Herrn zu loben». Der Lobpreis des Herrn «ist im Wesentlichen unentgeltlich, er ist ein unentgeltliches Gebet: Wir bitten nicht, wir preisen nur». Hingegen ist «eine reiche Kirche und eine Kirche ohne die Unentgeltlichkeit des Lobpreises» eine «alternde» Kirche, die zu einer NGO wird und «kein Leben mehr hat».

Nein zum Proselytentum

Der Papst erinnerte daran, dass sie (die Apostel) «am Anfang so waren» und unentgeltlich wirkten. «Der heilige Petrus hatte kein Konto auf der Bank, und als er die Steuern entrichten sollte, hat ihn der Herr ans Meer geschickt, um einen Fisch zu fischen und ein Geldstück in diesem Fisch zu finden, um damit zu bezahlen.
Als Philippus auf den Wirtschaftsminister der Königin Kandake gestoßen ist, hat er nicht gedacht: Ah, gut, schaffen wir eine Organisation zur Unterstützung des Evangeliums… Nein! Er hat keinen «Handel» mit ihm abgeschlossen; er hat verkündigt, getauft und er ist weitergezogen».
Das Reich Gottes «ist ein unentgeltliches Geschenk», betonte der Papst und wies darauf hin, dass «die Versuchung gegeben ist, die Kraft anderswo zu suchen», während die «Kraft» der Verkündigung jedoch in der «Unentgeltlichkeit des Evangeliums» liegt.
«In der Kirche hat es diese Versuchung immer gegeben», die bewirkt, dass die Verkündigung für «Proselytentum» gehalten wird, sagte der Papst. Der Herr hat uns jedoch aufgefordert, zu verkündigen und kein Proselytentum zu betreiben, wie es auch schon Benedikt XVI. gesagt hat: «Die Kirche wächst nicht durch Proselytentum, sondern durch Anziehung».
Diese Anziehung kommt vom Zeugnis derer, die «die Unentgeltlichkeit des Heils unentgeltlich verkünden», «alles ist Gnade. Alles.» Und wenn die Gnade «außer acht gelassen wird», dann «bleibt das Evangelium unwirksam».
Zum Schluss rief der Papst dazu auf, um «die Gnade zu bitten, diese Unentgeltlichkeit, dieses Geschenk Gottes zu erkennen» und «bei der Verkündigung des Evangeliums mit dieser Unentgeltlichkeit voranzuschreiten».

(11.06.2013) © Innovative Media Inc.

von 16.12.2013 08:32

Egal, wie müde man noch ist,

egal, ob "Morgenmuffel" oder muntere "Lerche", die gerne früh aufsteht, eines geht IMMER und jeden Tag:

Beginne JEDEN TAG im Zeichen des Heiligen Kreuzes und in Gottes Namen!

"Im Namen des VATERS und des SOHNES und des HEILIGEN GEISTES. Amen."
Warum denn eigentlich? Weil es einen unendlichen Unterschied macht, unter welchem Vorzeichen unser Leben steht.

Wenn Du ein Konto bei einem Kreditinstitut hast - ist es von größter Bedeutung, ob vor den Zahlen auf Deinem Kontoauszug ein "+" oder ein "-" steht, nicht wahr?

So ist es auch im Leben! Ohne die Kraft und Gnade der Erlösung JESU, die uns im Kreuz geschenkt ist und uns die Gabe der Auferstehung der Kindschaft Gottes schenkt, ist es, als ob unser Lebenskonto ein dickes, rotes Minus als Vorzeichen hat.

Warum? Weil wir niemals so viel "Guthaben" hätten, dass es ausreichen würde, um all die "Schuldigkeiten" und Aufgaben unseres Lebens damit zu begleichen. Wir sind voller Fehler-Minus, voller Sünden-Minus, voller Enttäuschungs-Minus, Mangel-Minus, Versagnes-Minus ... dass es einfach nicht genügen kann. Je höher dann die Zahl, die darauf folgt, desto größer das Desaster.

Wenn wir jedoch schon direkt nach dem Aufwachen das Kreuzzeichen machen und im Namen Gottes diesen ganzen, kommenden Tag dem Segen und seiner Gnade übergeben, ... dann kann noch so viel geschehen - je höher der "Faktor" aller Ereignisse des Alltags, wir sind immer nur noch mehr im PLUS durch unseren Herrn und Erlöser JESUS CHRISTUS!

Das ist jeden Morgen neu unser absoluter Gewinn für den ganzen Tag.

Wenn wir das richtige Vorzeichen setzen, werden wir mächtig reich für die Ewigkeit sein und es wir immer noch genug übrig bleiben, so dass wir auch für all die Menschen Gaben bereit halten können, die ohne JESUS ins absolute "Minus" geraten würden.

Jeder Tag, jede Arbeit, die Ruhe und vor allem das Gebet, ... einfach alles beginnt und schließt also für einen Christen IMMER mit dem Kreuzzeichen: "Im Namen des + VATERS und des + SOHNES und des + HEILIGEN GEISTES. Amen."
Bete dann z.B. das Vaterunser oder das Ehre sei dem Vater
oder sage beispielsweise mit eigenen Worten zum HERRN:

Schon ist erwacht

Schon ist erwacht der Sonne Strahl,

drum flehn zu dir wir allzumal,

dass du in allem Tun uns heut

bewahrest frei vor Sünd und Leid.


Der Zunge lege Zügel an,

dass nimmer Streit anheben kann;

und unsre Augen decke du

vor allem eitlen Trugbild zu!

Des Herzens Innerstes soll rein

und frei von allem Zorne sein.

In Speis und Trank durch rechtes Maß

der Sinne Lust uns zügeln lass!
Dass, wenn der Tag dann von uns ging und gütig uns die Nacht umfing,

wir, durch Entsagung froh und rein,
dir, unserm Gott, das Danklied weihn.


Lob sei dem Vater auf dem Thron

und seinem eingebornen Sohn,

dem Heil'gen Geist auch allezeit

von nun an bis in Ewigkeit. Amen.

von 15.12.2013 14:10

Das Licht in der Blindgasse - Eine kleine Adventsgeschichte

Am unteren Ende des Marktplatzes zweigt relativ unscheinbar zwischen den vornehmen Häusern eine kleine Gasse ab. Folgt man ihr, so biegt nach einigen Metern eine noch unscheinbarere Gasse nach rechts ab, die man nur in wenigen Stadtplänen verzeichnet findet, da sie so klein ist. Blindgase wurde sie irgendwann einmal genannt und das vielleicht deshalb, weil sie nur ein kurzes Stück bis zu einem Haus führt und dort endet. Gerade mal sieben Hausnummern gibt es in dieser Gasse, drei ungerade auf der rechten und drei gerade auf der linken Seite. Das Haus am Ende der Gasse, obwohl weder links noch rechts, sondern eben einfach in der Mitte gelegen, hat die Hausnummer Sieben bekommen. In diesem Haus war früher einmal ein kleines Geschäft. Hans Ohrenbeißer verkaufte dort allerlei kleinen Handwerkerbedarf, Schrauben, Nägel und das passende Werkzeug dazu. In seiner kleinen Werkstatt hinter dem Haus hat er kleine Reparaturen durchgeführt, denn er war sehr geschickt. Die Leute kamen mit ihren kaputten Fahrrädern zu ihm. Aber auch, um ihre Messer schleifen zu lassen. Selbst kleinere Möbelstücke zimmerte Herr Ohrenbeißer in seiner Werkstatt.
Entgegen seinem Namen war Hans Ohrenbeißer ein sehr friedlicher Mensch. Er war nicht etwa Boxer oder so in einem früheren Leben. Nein, er wohnte schon immer im Haus Nummer Sieben, wie auch schon seine Eltern und Großeltern. Seine Frau ist früh gestorben und sie hat ihn mit einer bildhübschen Tochter zurückgelassen. Ina war sein ein und alles. Wenn er am Morgen aufwachte und ihr Lächeln sah, dann wusste er, dass es sich auch diesen Tag wieder lohnte zu leben und den nächsten und so weiter. Dieses Lächeln war sein Sonnenschein, auch wenn es um ihn herum immer trüber wurde. Immer weniger Leute kamen in sein Geschäft, schließlich machte er den Laden zu, er war zu alt, um große Modernisierungen durchzuführen, die sein Geschäft attraktiver gemacht hätten. Daher verirrte sich auch kaum ein Mensch mehr in die Blindgasse, außer dem Postboten, der die wenigen Briefe brachte, die Herr Ohrenbeißer noch bekam.
Irgendwann hat seine Tochter geheiratet. Ein ganz netter Mann vom anderen Ende der Stadt. Herr Ohrenbeißer freute sich für sie, auch wenn er nun allein im Haus zurück blieb, in seiner kleinen Wohnung im ersten Stock über dem Laden. Doch trotz seines Alters war er noch gut zu Fuß und konnte seine Tochter und dann auch das bald geborene Enkelkind regelmäßig besuchen. Dann konnte er immer etwas Lebensfreude tanken, die ihm über die stillen Tage in seiner einsamen Wohnung hinweghalf. An den langen Tagen bastelte er liebevoll in seiner Werkstatt aus Holz allerlei Spielzeug für den kleinen Jonas, Holzfiguren, eine Krippe, ein Polizeiauto, eine Eisenbahn. Immer hatte er neue Ideen und Jonas freute sich schon darauf, was sein Opa ihm als nächstes mitbrachte.
So hätte es noch lange weitergehen können. Doch das Leben spielt mit den Menschen und gerade wenn man dabei ist, es sich schön und gemütlich zu machen, reißt es einen jäh aus den süßen Träumen. Eines Abends stand Ina vor der Tür, in der einen Hand einen Koffer, in der anderen den kleinen Jonas. Als Herr Ohrenbeißer Tochter und Enkel da stehen sah, wusste er, dass etwas Schlimmes passiert sein musste, aber er fragte nicht, führte die beiden in die gemütliche Wohnstube und kochte erst einmal einen Tee. Seither wohnen Ina und Jonas wieder in der Blindgasse, im zweiten Stock unter dem Dach.
Ina hat einen guten Beruf bei der Bank, das Geld reicht aus, so dass sie für sich und ihren Sohn sorgen kann. Mit ihren Kollegen auf der Arbeit versteht sie sich gut. Doch oft vermisst sie die Geborgenheit, wenn sie nach Hause kommt. Aber ihre Tage sind so ausgefüllt, dass sie kaum zum Nachdenken kommt. Auch kommt ihr Vater langsam in ein Alter, in dem er nicht mehr alles selbst erledigen kann und mehr und mehr muss Ina sich um all die anfallenden Reparaturen kümmern, damit das Haus in der Blindgasse in einem einigermaßen guten Zustand bleibt.
Jonas hat gute Noten in der Schule. Mit seinen Freunden versteht er sich gut. Doch wenn ein Schulfest oder eine Sportveranstaltung anstehen – Jonas spielt leidenschaftlich gerne Fußball – dann wird ihm doch bewusst, wie sehr ihm ein Vater fehlt, auf den er stolz sein kann und der stolz ist auf seinen Sohn, nicht nur, wenn er wieder einmal das entscheidende Tor geschossen hat. Auch wenn seine Mutter ihm so viel Liebe schenkt, kann sie doch den Vater nie ganz ersetzen.
Es gab immer wieder Männer, die um Ina warben. Sie ist eine attraktive Frau. Aber sie hat auch ihren eigenen Kopf. Nachdem sie ihr Leben nun so gut selbst organisiert hatte, konnte sie keinen Mann brauchen, der nur eine liebe Frau im Haus hinter dem Herd suchte. Sie wollte nicht nur ein kleines Glück, um das Leben etwas angenehmer zu machen und die Einsamkeit zu vertreiben, sondern sie wünschte sich das große Glück, das das ganze Leben durchdrang und einen nie zur Ruhe kommen lässt, sondern hinführt zu immer neuen Entdeckungen.
„Du, Papa“, sagt sie eines Abends zu ihrem Vater, „was ist denn eigentlich mit dem Geschäft? Da steht alles noch so herum, wie du es vor zehn Jahren zurückgelassen hast. Ich habe da eine Idee, was wir machen könnten.“ Ihr Vater blickt sie etwas skeptisch an, er weiß, dass seine Tochter manchmal ungewöhnliche Ideen hat und er staunt immer wieder darüber, was sie so alles fertig bringt. Was hat sie wohl jetzt wieder im Sinn? Über den Laden hat er sich lange keine Gedanken mehr gemacht. Zuerst fand sich kein Mieter, denn wer hätte schon in dieser abgelegenen Gasse einen Laden eröffnen wollen. Nun wollte er auch keinen mehr, denn das bringt ja doch nur Komplikationen mit sich. Aber nun schien seine Tochter ihm ja die ohnehin nicht allzu großen Sorgen um den Laden abgenommen zu haben.
„Ich würde gerne ein kleines Café aufmachen, aber nicht eines für die schicken Leute, sondern eines, wo sich alte und einsame Menschen treffen können. Wir backen selber etwas Kuchen und die Leute können dann bei einer Tasse Tee gemütlich beisammen sitzen.“
„Da steckt aber viel Arbeit drin, wie willst du denn das Geschäft so einfach umbauen?“
„Ach lass mich mal nur machen, ich hab da schon meine Ideen. Den Ladentisch können wir gut als Tresen nehmen, die Regale dahinter für das Geschirr. Da müssen wir nur alles etwas aufräumen und neu Streichen, dann sieht das prima aus und den anderen Krempel schmeißen wir raus, dann haben wir Platz für die Tische.“
Tatsächlich hat Ina mit Hilfe einiger Freunde bis zum Samstag vor dem Ersten Advent alles hinbekommen. Der Laden war nicht wieder zu erkennen. Durch einen glücklichen Zufall hatte sie noch irgendwo Tische und Stühle herbekommen, die sie dann ebenfalls frisch lackiert hatte. Alles glänzte. Am Abend zuvor hat sie mehrere Kuchen gebacken, Kirschstreusel, Marmorkuchen und leckere Plätzchen. Das Teewasser kochte, es gab auch Glühwein und Kinderpunsch. In der Stadt hingen Zettel aus, die auf die Neueröffnung hinwiesen. Manch älteren Menschen in der Nachbarschaft, die sie kannte, hat Ina eine Einladung in den Briefkasten geworfen mit einem Gutschein für ein Stück Kuchen und eine Tasse Tee. Das Café sollte in der Advents- und Weihnachtszeit immer Samstags und Sonntags am Nachmittag geöffnet sein, dann würde man weitersehen.
Für das Schaufenster hat Ina sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Sie hat eine große Krippenlandschaft aufgebaut. Noch war der Stall von Betlehem leer und die Hirten auf den Feldern mit ihren Herden ahnten nichts von dem, was hier bald geschehen würde. Doch von fern waren schon die Heiligen Drei Könige mit ihrem prunkvollen Gefolge zu sehen, mit Pferden, Kamelen und Elefanten. Und die Engel im Himmel beratschlagten schon darüber, wie sie die große Freude auf Erden wohl am eindrucksvollsten verkünden könnten, welche Instrumente man wählten sollte und was wohl der beste Spruch wäre, um die Botschaft von dem, was da geschehen sollte – aber pssst, noch war es streng geheim – am besten rüberzubringen.
Zunächst schien es so, als würde niemand das kleine Café in der kleinen Gasse abseits des Marktplatzes ansteuern, aber dann kam doch eine ältere Dame aus dem Nachbarhaus. Früher, sagte sie, habe sie immer bei Inas Vater eingekauft, kannte auch noch den Großvater. Nun wollte sie mal sehen, was aus dem Laden, der so lange leer gestanden hat, geworden ist. Es kam auch noch ein älterer Herr, der zwei Straßen weiter wohnte. Dann kam eine Familie mit drei Kindern, die den Zettel am Marktplatz gelesen hatten und nun die Krippe anschauen wollten. Bald saß eine kleine Gruppe von Menschen zusammen und man unterhielt sich über dies und jenes. So sollte es nun jedes Wochenende sein. Ein kleiner Kreis älterer Stammgäste bildete sich heraus, die sich schon die ganze Woche auf das Zusammensein im Café freuten. Und immer wieder kamen neue Gäste hinzu.
Besonders freute sich Ina über die Kinder, die ihre Eltern vom Marktplatz weg in die kleine Gasse zogen und staunend die Krippe betrachteten. Und da gab es jedes Wochenende etwas Neues zu entdecken. An einem Wochenende sah man Maria, wie sie ihre Cousine Elisabeth im hintersten Winkel des Gebirges besuchte. In der anderen Woche sah man Maria auf dem Esel mit Josef, wie sie von zuhause aufbrachen. Dann sah man sie in Betlehem vergeblich an verschlossene Türen klopfen. Und dann war der Tag da, an dem das Kindlein in der Krippe lag, die Engel ihren lange vorbereiteten Lobgesang auf Erden anstimmten und die Hirten ganz verwirrt von ihren Schafen zur Krippe eilten.
Auch wenn das Café am Weihnachtstag geschlossen blieb, so war doch ganz neues Leben eingekehrt in die sonst so stille Blindgasse. Und immer wieder machten die Leute bei ihrem Weihnachtsspaziergang einen keinen Umweg vom Marktplatz weg, um nach der Krippe zu sehen. Und an den Abenden, an denen es früh schon dunkel wurde, leuchtete das Licht der Krippe aus dem Schaufenster bis an den Anfang der kleinen Gasse. In der Stadt war ein kleines neues Licht aufgegangen, neues Leben erwacht. Und die Menschen, die in die Blindgasse kamen, nahmen etwas mit von diesem Licht mit nach Hause und so kam es, dass es in der ganzen Stadt etwas heller zu sein schien als zuvor.
An einem Samstag – Ina erinnert sich noch genau an diesen Tag – kam ein junger Mann in das Café. Er setzte sich an einen Tisch im Eck und trank in Ruhe seinen Tee. Dabei las er in seinem Buch und schien die Welt um sich herum nicht wahrzunehmen. Er kam öfter, immer saß er an dem Tisch im Eck. Doch eines Tages fing er an, mit den älteren Menschen zu reden. Und schon nach einiger Zeit wurde er von den Stammgästen sehsüchtig erwartet und herzlich begrüßt. Sie freuten sich, wenn er da war und ihnen zuhörte, wenn sie ihre Geschichten erzählten. Sie freuten sich über sein Lächeln, das sie mit ihren Geschichten auf sein Gesicht zaubern konnten. Und eines Tages merkte auch Ina in ihrem Herzen, dass sie auf das Kommen dieses Gastes wartete. Doch das ist eine andere Geschichte, die wir vielleicht später einmal erzählen wollen.

von 14.12.2013 14:05

14.12.Hl. Johannes vom Kreuz
1542-1591
Ordenspriester Kirchenlehrer



Hl. Johannes vom Kreuz In einer dunklen Nacht,
entflammt von Liebessehnen,
o seliges Geschick!
entfloh ich unbemerkt,
da nun mein Haus in Ruhe lag.
So beginnen die Gesänge einer Seele des Hl. Johannes vom Kreuz. Johannes vom Kreuz (1542-1591) lebte in Spanien. Mit 18 Jahren trat er in den Karmeliterorden ein. Der Zustand dieses Ordens erschütterte ihn und er gründete zusammen mit Teresa von Avila mit den "Unbeschuhten Karmeliten" einen Reformzweig. Dabei hatte er mit heftigem Widerstand seitens des Ordens zu kämpfen und wurde sogar monatelang eingekerkert.
Besonders in der Zeit der Kerkerhaft wurden ihm mystische Gotteserfahrungen zu Teil. Die Gedichte und dazugehörigen Erklärungen, die er niedergeschrieben hat, zeugen von diesen Erfahrungen. 1926 wurde er zum Kirchenlehrer erhoben.
Was ist nun jene dunkle Nacht die Johannes vom Kreuz besingt? Sie ist ein Zustand, in den Gott die Seele führt, die er liebt. Ein Mensch, der nur Gutes erfährt, der gleichsam immer auf der Sonnenseite des Lebens steht, vergißt zu leicht, dass alles, was er hat, nur Geschenk ist, ihm nur vorübergehend anvertraut, vergänglich. Allzu schnell können weltlicher Besitz und weltliches Glück vergehen.

"Da die Festtracht, die ihr tragt, euch veranlaßt, nicht so gering wie billig von euch zu denken, so legt sie ab, damit ihr, wenn ihr euch fortan im Werktagskleid vorfindet, einseht, dass ihr nicht mehr verdient und wer ihr überhaupt seid. Dies Beispiel führt der Seele ihre Erbärmlichkeit vor Augen, die ihr vorher verborgen war; denn als sie noch festlich einherging und viel Trost, Süßigkeit und Unterstützung bei Gott fand, war sie selbstsicherer und mit sich selbst zufriedener, und es kam ihr vor, Gott einigermaßen zu Diensten zu sein."

Die dunkle Nacht ist die Selbsterkenntnis unserer Schwachheit und Armseligkeit, die Erkenntnis, dass wir alles, was wir sind und haben, allein und ganz Gott verdanken. Diese Einsicht kann sehr schmerzhaft sein und doch ist sie der entscheidende Schritt hin zu einer tieferen Vereinigung mit Gott. Denn wenn wir erkennen, dass wir aus uns nichts haben, sondern alles als Geschenk von Gott empfangen, so werden wir auch offen und dankbar für seine Geschenke und nun kann Gott uns in noch viel größerem Maße als zuvor seine Liebe erweisen.
Nach dieser Liebe Gottes sehnt sich unsere Seele. Nur Gott kann unsere tiefste Sehnsucht stillen. Wenn wir das Verlangen nach irdischen Gütern abgelegt haben, wenn wir nicht mehr falschen Trost suchen, dann kann Gott unser Verlangen stillen und uns bleibenden Trost schenken. Loslassen, um zu empfangen, nichts haben wollen, um alles zu bekommen, das ist das Geheimnis des Weges mit Gott. Davon sagt der Hl. Johannes vom Kreuz: [/b[b]]"Um dahin zu kommen, alles zu schmecken,
wolle an nichts Geschmack haben.
Um dahin zu kommen, alles zu besitzen,
wolle in nichts etwas besitzen.
Um dahin zu kommen, alles zu wissen,
wolle in nichts etwas wissen."

Loslassen von allem Irdischen, frei sein, zur Ruhe kommen. So kann die Seele dem irdischen Gefängnis entfliehen und zu ihrer wahren Heimat bei Gott gelangen. Das meint keine pessimistische Weltverachtung. Die Welt an sich ist sehr gut von Gott geschaffen. Aber es ist unsere Versuchung, uns an diese Welt zu binden und dabei den Schöpfer, an den allein wir uns binden sollen, zu vergessen.
Bitten wir Gott, dass er uns Momente der Selbsterkenntnis schenken möge, wenn sie auch noch so schmerzhaft sind. Bitten wir ihn, dass er uns Kraft gebe, alles Irdische loszulassen. Bitten wir ihn, dass er uns frei mache, damit wir in Freiheit zu ihm gelangen. Haben wir Verlangen nach der Liebe Gottes, die allein unsere Sehsucht stillt und uns allein glücklich machen kann.

So blieb ich und vergaß mich selbst,
neigte das Antlitz über den Geliebten.
Alles erlosch, ich gab mich auf,
ließ meine Sorge fahren,
vergessen unter Lilien.

von 13.12.2013 10:26

13.12.Hl. Luzia , ca. 286 - 310
Jungfrau, Märtyrin


Hl. Luzia Lucia war ein hübsches, freundliches und lustiges Mädchen. Sie stammte aus einer reichen Familie aus Syrakus auf Sizilien. Und sie war begeistert von Jesus Christus. Seine Liebe spürte sie in ihrem Herzen, diese Liebe wollte sie anderen weiterschenken, wollte deren Leben hell machen mit dieser Liebe.
Doch ihre Eltern konnten nicht verstehen, was sie an diesem Jesus fand, wollten sie mit einem ordentlichen Mann verheiraten. Luzia aber wollte um Jesu Willen Jungfrau bleiben.
Damals wurden die Christen verfolgt. Die hl. Luzia gehörte um das Jahr 300 zu den treuen Anhängern Jesu. Diese kamen damals in den dunklen Gängen der Katakomben zusammen, die unterhalb der Stadt lagen, und beteten zu Gott. Die hl. Luzia brachte dort ihren Freunden heimlich Lebensmittel. Sie setzte sich dabei einen Lichterkranz auf ihren Kopf, damit sie in der Dunkelheit den Weg fand und die Hände frei hatte, um das Essen tragen und verteilen zu können.
Als ihre Mutter krank wurde, unternahm Lucia mit ihr eine Wallfahrt nach Catania zum Grab der hl. Agatha. Ihre Mutter wurde gläubig und half nun Luzia dabei, den für sie auserkorenen Bräutigam wieder los zu werden. Mutter und Tochter verteilten das ganze Vermögen an die Armen. Der zukünftige Bräutigam merkte, dass etwas nicht stimmte, doch zunächst konnte die Mutter ihn sogar mit einer List dazu überreden, beim Verschenken des Vermögens mitzuhelfen.
"Luzia hat ein nützlicheres Gut gefunden und dafür gibt sie alles her, was sie hat."
Dass dieses nützlichere Gut kein Irdisches war, sondern vielmehr ein bleibender Schatz im Himmel, ahnte der zukünftige Bräutigam zunächst nicht. Doch bald merkte er, dass er um die erhoffte reiche Mitgift betrogen wurde. Aus Wut zeigte er Luzia bei den Behören als Christin an. Sie wurde vor den Statthalter geführt und legte vor ihm Zeugnis für den Glauben ab: "Ich habe mein Gut an einen sicheren Ort gelegt", antwortete sie, als sie gefragt wurde, was mit dem Erbe der Familie geschehen war.
Sie sagte, dass sie ihre Reinheit bewahren wolle, um so ein Tempel des Heiligen Geistes zu sein. Doch der Statthalter verspottete sie und wollte sie in ein Haus bringen lassen, wo ihr die Unschuld geraubt werden sollte. Doch tausend Männer und mehrere Ochsengespanne vermochten es auf einmal nicht, Luzia von der Richtstätte wegzubewegen. Sie legte vor der immer größer werdenden Menschenmenge Zeugnis ab für Jesus. Da stieß man ihr ein Schwert durch die Kehle, doch sie sprach weiter. Auch die Augen soll man ihr ausgerissen haben. Erst als ein Priester kam und ihr die Heilige Kommunion spendete entschlief sie in Frieden und ging heim zu ihrem geliebten Bräutigam Jesus Christus.
Ihr Grab wurde in der Luzia-Katakombe in Syrakus wiederentdeckt, was sie auch in der Augen der Geschichtswissenschaftler zu einer historischen Person macht. Besonders in Schweden ist der Luzia-Tag mit besonderem Brauchtum geschmückt. Die älteste Tochter geht am Morgen mit einem Lichtkranz durch das Haus und weckt mit ihrem Licht und duftendem Gebäck ihre Eltern und Geschwister.

Luzia heißt übersetzt "die Leuchtende". In den langen Nächten des Winters sehnen wir uns besonders nach dem Licht. Luzia will uns den Sieg des Lichtes über die Finsternis verkünden. Gott will, dass es bei uns hell wird. Wir selber sollen, wie die hl. Luzia es getan hat, das Licht Gottes bei uns leuchten lassen und es weiter tragen zu den Menschen. Gott hat es nicht aufgegeben, es hell bei uns werden zu lassen.
Gott will, dass wir Menschen einander vertrauen, dass wahrer Friede herrscht, Freude und Gerechtigkeit. Mit Gott dürfen wir Hoffnung haben, dass dies möglich ist. Wir wollen dieses Licht der Hoffnung in unsere Herzen einlassen und es nach Hause tragen in unsere Familien, Schulklassen und an unseren Arbeitsplatz, damit sich an diesem Licht Neues entzünden kann und unsere Welt heller wird.
Möge Gottes Licht uns die dunkle Zeit erhellen, möge sein Licht uns den Weg zeigen und unseren Herzen Hoffnung schenken.

von 12.12.2013 19:55

12. Dezember - Aus dem Kirchenjahr

Mitten in der vorösterlichen Fastenzeit liegt der Sonntag Laetare. Er ist benannt nach dem Anfangswort seines Introitus: Laetare Jerusalem, Sei fröhlich, Jerusalem. Zu Laetare wurde ehedem vom Papst eine goldene Rose geweiht, mit deren Überreichung einer der christlichen Fürsten ausgezeichnet wurde. Der Sonntag hieß danach auch Domenica de Rosa, Rosensonntag.

Die römischen Priester dürfen an diesem Tage rosenfarbene Messgewänder tragen. Vom Rosensonntag, der mancherorts karnevalsähnlich begangen wurde, ist der Name in Köln auf den Rosenmontag, den Termin des festlichen Umzugs, übertragen worden. Zu Laetare wurde Mitt-Fasten begangen, nachdem von Donnerstag auf Freitag nach Oculi die Mitte der Fastenzeit erreicht worden war. Die Woche von Laetare endet mit dem Samstag Sitientes, wiederum benannt nach dem Anfangswort des Introitus: Sitientes venite ad aquas dicit Dominus, Ihr Dürstenden, kommet zu den Wassern, spricht der Herr. Danach beginnt mit dem Sonntag Judica die Passionszeit.

Um den 12. bis 13. Dezember herum liegt die Mitte der Adventszeit. Der Sonntag Gaudete ist benannt nach dem Anfangswort seines Introitus: Gaudete in Domino semper; iterum dico gaudete, Freuet euch im Herrn allezeit; noch einmal sage ich: freuet euch. Gaudete, der dritte Sonntag im Advent, fällt auf den 11. bis 17. Dezember. So kann man Gaudete als Mitte der Adventszeit ansehen. Wie zu Laetare dürfen die Priester an Gaudete rosenfarbene Gewänder tragen. Wie zu Laetare die Vorfreude durchbricht, so scheint sie auch auf am dritten Advent. Dann sind es noch acht bis vierzehn Tage bis zum Weihnachtsfest (25.12.).

Mit dem Sonntag Gaudete beginnt die Quatemberwoche, die den Beginn des Winters anzeigt. - Die Kirche im Osten beging seit etwa 300 in der Zeit vor Weihnachten ein Fest der Mutterschaft Mariens (vgl. 11.10.), das um 500 in Rom übernommen und auf den Mittwoch nach Gaudete festgesetzt wurde. So erhielt der Quatembermittwoch im Advent den Namen Missa aurea, Goldene Messe. Aus dieser wiederum sind die Rorate-Messen (s. 15.12.) hervorgegangen. - Frühlings-Quatember ist in der Woche nach Invocabit, Sommer-Quatember in der Pfingstoktav und Herbst-Quatember in der Woche, die auf diejenige folgt, in der das Fest der Kreuzerhöhung (14.9.) begangen wird.

Die Quatember-Tage zu Beginn der vier Jahreszeiten sind der Mittwoch, der Freitag und der Samstag der jeweiligen Quatember-Woche. Am Mittwoch gibt es drei statt zwei Lesungen. Seinen Höhepunkt findet die Quatember-Woche am Samstag mit sieben Lesungen. Dann werden häufig auch die heiligen Weihen gespendet, insbesondere die Priesterweihe.

Die Quatember-Tage sind traditionell Fasten- und Bußtage. - Die frühen Christen fasteten nicht wie die Pharisäer montags und donnerstags, sondern mittwochs und freitags. Dies erhielt sich an den Quatembertagen, die auch noch den Samstag umfassen, den die Juden als Sabbath feierlich begehen. - In voll ausgebildeter Form sind die vier Quatember-Wochen ab St. Leos des Großen (11.4.) Pontifikat nachzuweisen (vgl. 14.10.). Ihr Name ist abgeleitet von den Worten quattuor tempora, vier Zeiten.

Während der Adventszeit, an den Weihnachtstagen , am Fest der Beschneidung des Herrn (1.1.) und dem der Epiphanie (6.1.), während der vorösterlichen Fastenzeit sowie der Vorfastenzeit, der Osteroktav, Misericordia Domini, Christi Himmelfahrt (s. 30.4.), in der Pfingstoktav und an den Quatembertagen wurde die hl. Messe früher vom Papst in bestimmten, bedeutenden Kirchen Roms zelebriert. Diese Stationskirchen sind in den vier Quatember-Wochen stets dieselben: mittwochs Groß St. Marien (s. 5.8.), freitags die Kirche zu den hll. Zwölf Aposteln und samstags St. Peter (s. 18.11.).

von 11.12.2013 11:42

8. Dezember - Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariae

Immaculata :Am 8. Dezember feiert die Kirche eines der höchsten Marienfest, das Fest der Unbefleckten Empfängnis.

Das Dogma von der Unbefleckten Empfängnis wurde vom seligen Papst Pius IX. (1846 - 1878) am 8. Dezember 1854 feierlich verkündigt. Dies bestätigend erschien die Muttergottes vier Jahre darauf zu Lourdes als Unbefleckte Empfängnis (siehe 11.2.).

Der Osten feierte das Fest an manchen Orten seit dem 10. bis 12. Jahrhundert als Tag der Empfängnis der Allerheiligsten Gottesmutter durch Anna, im Westen führte es Anselm von Canterbury um 1100 für seine Diözese ein. 1477 führte Papst Sixtus IV. das Hochfest in Rom ein. 1708 wurde das Fest als Mariä Empfängnis durch Clemens XI. für die ganze katholische Kirche vorgeschrieben.

Papst Pius IX. schließlich verkündete am 8. Dezember 1854 in seiner Bulle (auch Päpstliche Bulle) Ineffabilis Deus (‚Der unbegreifliche Gott') das Dogma von der unbefleckten Empfängnis Mariens:


„Zur Ehre der Heiligen und ungeteilten Dreifaltigkeit, zur Zierde und Verherrlichung der jungfräulichen Gottesgebärerin, zur Erhöhung des katholischen Glaubens und zum Wachstum der christlichen Religion, in der Autorität unseres Herrn Jesus Christus, der seligen Apostel Petrus und Paulus und der Unseren erklären, verkünden und bestimmen Wir in Vollmacht unseres Herrn Jesus Christus, der seligen Apostel Petrus und Paulus und in Unserer eigenen: Die Lehre, dass die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch einzigartiges Gnadengeschenk und Vorrecht des allmächtigen Gottes, im Hinblick auf die Verdienste Christi Jesu, des Erlösers des Menschengeschlechts, von jedem Fehl der Erbsünde rein bewahrt blieb, ist von Gott geoffenbart und deshalb von allen Gläubigen fest und standhaft zu glauben. Wenn sich deshalb jemand, was Gott verhüte, anmaßt, anders zu denken, als es von Uns bestimmt wurde, so soll er klar wissen, dass er durch eigenen Urteilsspruch verurteilt ist, dass er an seinem Glauben Schiffbruch litt und von der Einheit der Kirche abfiel, ferner, dass er sich ohne weiteres die rechtlich festgesetzten Strafen zuzieht, wenn er in Wort oder Schrift oder sonstwie seine Auffassung äußerlich kundzugeben wagt."

Tota pulchra es Maria,
et macula originalis non est in te.
Tu gloria Ierusalem.
Tu laetitia Israel.
Tu honorificentia populi nostri.
Tu advocata peccatorum.
O Maria,
o Maria,
virgo prudentissima,
mater clementissima,
ora pro nobis,
intercede pro nobis ad Dominum Iesum Christum.
Amen

Ganz schön bist du, Maria,
keine Makel der Erbschuld ist an dir.
Du bist der Ruhm Jerusalems,
du die Freude Israels.
Du bist die Ehre unseres Volkes,
du die Fürsprecherin der Sünder.
O Maria,
o Maria,
du weiseste Jungfrau,
du mildeste Mutter,
bitte für uns,
tritt ein für uns bei unserem Herrn Jesus Christus.
Amen


(Grenoble, 1402)

Am 8. Dezember wird ebenfalls der hll. Sabina, Alfreda bzw. Elfriede und Editha gedacht. Diese drei Frauen wurden 819 von ins Land einfallenden Normannen im flämischen Hennegau umgebracht (vgl. 21.10.). - Seit dem Überfall auf das schottische Kloster Lindisfarne im Jahre 793 suchten die heidnischen Wikinger bzw. Normannen plündernd und raubend die Reiche des zu jener Zeit entstehenden Abendlandes heim. Auch das Frankenreich hatte unter ihnen stark zu leiden, insbesondere im 9. Jahrhundert (vgl. 2.2.). In Caestre bei Hazebrouck wurden Sabina, Alfreda und Editha beigesetzt. Von diesem Ort aus verbreitete sich ihre Verehrung.

von 10.12.2013 10:53

Hl. Gregor III.Papst

* in Syrien (?)
† 28. (?) November 741 in Rom


Gregor war syrischer Herkunft und Priester in Rom. Er wurde 731 zum Papst gewählt. In seiner Amtszeit spitzte sich der Streit um die Bilderverehrung, die schon Gregors Vorgänger Gregor II. unterstützt hatte, zu. Der oströmische Kaiser Leo III. verbot 726 die Bilderverehrung und gebot die Entfernung aller Ikonen aus den Kirchen. Gleich zu Beginn seines Pontifikats schickte Gregor dem byzantinischen Kaiser die Aufforderung, die Ikonenverehrung zuzulassen; Leon ließ den Boten ins Gefängnis werfen, Gregor drohte mit der Exkommunizierung; Leon schickte daraufhin eine Kriegsflotte, die aber wegen eines Sturmes unterging, dann besetzte er Sizilien, Illyrien und Griechenland und unterstellte diese Gebiete dem Patriarchen von Konstantinopel.

Gregor, der von Bonifatius` Misssionserfolgen in Deutschland beeindruckt war - sein Vorgänger Gregor II. hatte ihn als Glaubensboten nach Deutschland gesandt - überreichte diesem 732 das Pallium (das bedeutet Erhebung zum Erzbischof) und 735 ebenso Ekbert von York. Er intensivierte so die Kontakte zu England.

Gregor war Papst in einer schwierigen Zeit. Auf der einen Seite bestanden die Auseinandersetzungen mit Konstantinopel, auf der anderen Seiten forderten das aufstrebende Frankenreich, dem es noch an Missionierung und kirchlicher Strukturierung fehlte, Aufmerksamkeit.


www.heiligenlexikon.de

von 08.12.2013 09:06

200.000 Menschen demonstrierten in Taiwan gegen „Homo-Ehe“ – Deutsche Medien schweigen

In Taiwan (Nationalchina) demonstrierten 200.000 Menschen gegen die "Homo-Ehe". Deutschen Medien keine Zeile wert.(Taipeh) 200.000 Menschen demonstrierten am vergangenen Samstag in Taiwans Hauptstadt Taipeh gegen Bestrebungen, die „Homo-Ehe“ zu legalisieren. Deutsche Medien berichteten mit keinem Wort darüber.

Das „Volk der Familie“ hatte zum Protestzug nach dem Vorbild der französischen Bürgerrechtsbewegung Manif pour tous aufgerufen. Mehr als 200.000 Nationalchinesen kamen und marschierten vor den Präsidentenpalast. Im taiwanesischen Parlament hat die Debatte über einen Gesetzentwurf begonnen, mit dem die Ehe auf Homosexuelle ausgeweitet werden soll. Die Massenkundgebung war deutschen Medien keine Zeile wert. Die Deutsche Welle berichtete nicht über die Kundgebung zum Schutz von Ehe und Familie, stattdessen aber, daß HIV-Positive in Taiwan „nicht willkommen“ seien.

Die BCC berichtete hingegen. In den Interviews äußerten die taiwanesischen Bürger ihre Sorge, daß Kinder durch die „Homo-Ehe“ samt Adoptionsrecht für Homosexuelle per Gesetz dazu verurteilt werden, ohne eine Familie aufwachsen zu müssen. Die Demonstranten warfen den Politikern vor, die den Entwurf unterstützen, per Gesetz Meinungen aufzwingen zu wollen. Durch das neue Gesetz müsse man Homosexualität für etwas „Normales“ halten. Der Staat habe aber keine Meinungen zu diktieren. Die in Taiwan veröffentlichten Umfragen zur „Homo-Ehe“ sind widersprüchlich. Laut BBC nimmt der Widerstand gegen die Legalisierung der „Homo-Ehe“ kontinuierlich zu.

von 07.12.2013 08:34


Franziskus und die wahre Reform der Kirche

(radiovatikan.de) Um Franziskus und die Reform der Kirche ging es am Freitag im Vatikan. Gemeint war allerdings der heilige Franz von Assisi, nicht der heutige Papst. Vor der Kurienspitze und dem Papst predigte der Kapuzinerpater Raniero Cantalamessa in seiner ersten von insgesamt drei „Adventspredigten“ über den mittelalterlichen Heiligen, und was man noch heute von ihm lernen kann. Franz von Assisi sei, so zitierte er Yves Congar, das klarste Beispiel für eine Reform der Kirche durch Heiligkeit.
„Viele Gruppen hielten der Kirche damals das Ideal der Armut und evangelischen Einfachheit entgegen, machten daraus allerdings eine polemische Waffe und nicht so sehr ein geistliches Ideal, das es in Demut zu leben gelte. So stellten sie auch das Amt in der Kirche, das Priestertum und das Papsttum in Frage. Wir sind daran gewöhnt, den heiligen Franziskus als den Mann der Vorsehung zu sehen, der diesen Volkswunsch nach Erneuerung aufgreift, ihn von seiner polemischen Aufladung befreit und in der Kirche umsetzt. Franziskus also als eine Art Vermittler zwischen den häretischen Rebellen und der institutionellen Kirche... In der Praxis ist das der Versuch, aus Franziskus einen Vorläufer Luthers zu machen – also einen Reformator durch Kritik und nicht durch Heiligkeit.“
Cantalamessa sagte nicht, dass auch die Namenswahl des Papstes – Franziskus – diese Reform-Assoziationen für die Kirche von heute weckt. Stattdessen arbeitete er heraus, dass der heilige Franz von Assisi „nie auch nur den Gedanken gehabt“ habe, ein Reformer der Kirche zu sein.
„Man muss aufpassen, dass man keine falschen Schlüsse aus den berühmten Worten des Kruzifixes in San Damiano zieht: Geh, Franziskus, und bau meine Kirche wieder auf, die, wie du siehst, in Trümmern liegt. Die Quellen selbst versichern uns, dass er diese Worte konkret darauf bezog, das Kirchlein von San Damiano wiederzuerrichten. Es waren erst seine Schüler und Biographen, die diese Worte – nicht zu Unrecht, das muß man sagen – auf die institutionelle Kirche bezogen. Franziskus selbst aber blieb immer bei seiner wörtlichen Interpretation – und baute tatsächlich mehrere kleine Kirchen, die rund um Assisi in Trümmern lagen, wieder auf.“
Auch der berühmte Traum Innozenz III., in dem der „Poverello“ die Lateranbasilika stützte, „sagt kein bisschen mehr aus“, so Pater Cantalamessa. Derselbe Traum werde Innozenz auch mit dem heiligen Dominikus als Protagonist zugeschrieben. Allemal müsse man beachten, dass hier der Papst geträumt habe und nicht Franziskus. Nein, Franziskus, sei „unbewusst“ ein Erneuerer gewesen.
„Franziskus machte zu seiner Zeit das, was auch das Zweite Vatikanische Konzil beabsichtigte mit dem Motto: Die Mauern niederreißen. Die Isolierung der Kirche aufbrechen, sie wieder in Kontakt mit den Menschen bringen...“

von 06.12.2013 13:52

6. Dezember - Hl. Nikolaus

Der hl. Nikolaus wird etwa zu der Zeit geboren worden sein, in der der Kaiser Diokletian (284 - 305) zur Herrschaft gelangte. Nikolaus kam im im kleinasiatischen Lykien zur Welt, in Patara . Er entstammte einer wohlhabenden Familie.

Es wird erzählt, daß ein Edelmann zu Patara drei Töchter hatte. Weil er aber arm war, wußte er nicht, wie er seinen Töchtern eine Mitgift verschaffen sollte. Darum hatte er vor, sie ins Bordell zu schicken, damit sie sie dort selbst verdienten. Der hl. Nikolaus erfuhr von diesem schändlichen Vorhaben und warf in drei Nächten nacheinander für jede der Töchter einen Goldklumpen durch ein Fenster des Hauses. Es heißt auch, er habe das Gold durch den Kamin in die daran aufgehängten Strümpfe geworfen. Jedenfalls konnte der Edelmann seine drei Töchter dank dieser Gaben verheiraten. - Der hl. Nikolaus wird oft mit drei goldenen Kugeln dargestellt.

Man liest auch davon, daß Nikolaus Abt des Sion-Klosters in der Nähe von Myra in Lykien gewesen sei, doch beruht dies auf einer Verwechslung seiner Person mit einem Abt desselben Namens, der im 6. Jahrhundert lebte.

Bei der Bischofswahl zu Myra am Beginn des 4. Jahrhunderts soll es folgendermaßen zugegangen sein: Dem ältesten der versammelten Bischöfe wurde auf übernatürliche Weise mitgeteilt, es solle nach Gottes Willen derjenige zum Bischof geweiht werden, der als erster früh am nächsten Morgen die Kirche betrete. So fiel die Wahl auf den hl. Nikolaus. Er wurde auf den Stuhl des Bischofs gesetzt, obwohl er erklärte, er sei des so hohen Amtes nicht würdig.

Nach dem Verfolger Diokletian (284 - 305), der das römische Reich in vier Herrschaftsgebiete aufteilte, kam im Osten Galerius an die Macht, der bis dahin sein Mitregent gewesen war (vgl. 14.5., 30.7.). Galerius (305 - 311) ernannte Maximinus Daia (305 - 313) zum Herrscher im Südosten des Reiches und behielt selbst den Nordosten (vgl. 4.12.). Beide setzten die diokletianische Verfolgung (s. 22.4.) grausam fort. Auch der hl. Nikolaus von Myra wurde eingekerkert und schwer mißhandelt. - 325, also fünfzehn bis zwanzig Jahre später, auf dem ersten ökumenischen Konzil zu Nicaea (s. 31.12.), gehörte der hl. Nikolaus zu den Verteidigern der Rechtgläubigkeit gegen die Irrlehre des Arius (s. 2.5.).

Es wird erzählt, daß während einer Hungersnot zu Myra einmal Getreideschiffe aus Alexandria in den Hafen der Stadt einliefen. Der Bischof bat die Besatzungen um Korn für die notleidende Bevölkerung, doch mochten die Seeleute diesem Wunsch nicht nachkommen, weil das von ihnen geladene Getreide für die Hauptstadt Konstantinopel bestimmt war. Sie fürchteten die ihnen drohende Strafe, wenn sie das Korn nicht in vollständiger Menge ablieferten. Der heilige Bischof aber versicherte ihnen, es werde ihnen nichts geschehen, und so lud jedes Schiff einhundert Scheffel Korn ab. Mit diesem geringen Vorrat versorgte Nikolaus in wunderbarere Weise die gesamte Bevölkerung Myras während der Hungersnot, und es blieb sogar noch Korn für die Aussaat übrig. - Die Getreideschiffe aber fuhren weiter nach Konstantinopel. Zum Erstaunen der Seeleute war beim Löschen der Ladung ebensoviel Korn vorhanden wie in Alexandria eingeladen worden war.

Es wird ferner erzählt, daß auf Betreiben des Kaisers einst drei hohe Offiziere auf Grund falscher Anklagen als Hochverräter zum Tode verurteilt wurden. Sie riefen in ihrem Kerker die Hilfe des hl. Nikolaus an. Der erschien dem Kaiser im Traum. Daraufhin überprüfte der Kaiser die Anklagen noch einmal und sah ein, daß sie unhaltbar waren.

Es heißt, daß sich auf das Gebet des hl. Nikolaus hin ein bedrohlicher Sturm legte, so daß ein vom Untergang bedrohtes Schiff sicher den Hafen erreichte. Daher gilt St. Nikolaus auch als Patron der Seeleute.

Der hl. Nikolaus von Myra starb mit fünfundsechzig Jahren an einem 6. Dezember, der ein Freitag war. Demnach ist das Todesjahr auf 345 oder 351 zu datieren.

Am 9. Mai 1087 wurden die Reliquien des hl. Nikolaus nach Bari in Süditalien (vgl. 8.5.) übertragen, was zu einem Aufschwung der Verehrung des Heiligen im gesamten Abendland führte. - Zu jener Zeit hatten die Türken gerade damit begonnen, Kleinasien zu erobern (s. 23.2.).

Später wurde auch erzählt, daß ein verbrecherischer Wirt drei Scholaren auf der Wanderschaft, die bei ihm übernachteten, ermordete und ausraubte. Um seine Tat zu verheimlichen, steckte er die zerstückelten Leiber wie Schweinefleisch in ein Faß und pökelte sie ein. Als der hl. Nikolaus einmal in dem Wirtshaus einkehrte, wurde ihm das Menschenfleisch vorgesetzt. Der Heilige erkannte das Verbrechen und erweckte die drei Jünglinge wieder zum Leben.

Mancherorts zählt man St. Nikolaus seit dem Spätmittelalter auch zu den Nothelfern (s. 24.9.). Er nimmt dann meistens die Stelle des hl. Erasmus (2.6.) oder die des hl. Vitus (15.6.) ein. - St. Nikolaus gilt vor allem Anwalt der Armen und der unschuldig Verfolgten.

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