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von esther10 15.12.2015 00:59

Zum bevorstehenden Lutherjahr: Eine Rezension als kritischer Beitrag zu den Wurzeln lutherischer Theologie

18. November 2014 Giuseppe Nardi Hintergrund, Top, Buchbesprechungen 95


Paul Hacker: Da Ich im Glauben bei Martin Luther
Ein Klassiker der Luther-Kritik auf Katholisches.info: Bedeutet das nicht, Eulen nach Athen zu tragen? Wird die Leserschaft dieser Seite nicht schon längst mit diesem Buch, mindestens aber mit dessen Grundgedanken vertraut sein?

von Wolfram Schrems*

In Zeiten wie diesen sollen nämlich erstens hervorragende Werke des katholischen Geisteslebens gegen den Konformitätsdruck der Systemmedien immer wieder bekannt gemacht werden. Und zweitens sollen die Katholiken und alle Menschen guten Willens, einschließlich nicht-katholischer Christen, im Hinblick auf 500 Jahre Wittenberg und 100 Jahre Fatima 2017 auf den revolutionären und destruktiven Charakter des neuen und unbiblischen Glaubenssystems bei Luther zum Zwecke der geistlichen Besinnung und allfälligen Neuausrichtung des eigenen Lebens hingewiesen werden.
Es lohnt sich also mehrfach, sich mit den Voraussetzungen der lutherischen Lehre zu beschäftigen. Das ICH im Glauben bei Martin Luther – Der Ursprung der anthropozentrischen Religion von Paul Hacker bietet dazu einen hervorragenden Einstieg.

Paul Hacker – Gelehrter, Konvertit, Apologet

Hacker (1913-1979) war Slawist und Indologe (Professor in Darbhanga, Indien, Bonn, Münster und Philadelphia). Nach intensivem innerem Ringen trat er 1962 vom Protestantismus zur Katholischen Kirche über:
„Wir gehen wohl nicht fehl in der Annahme, daß das vorliegende Buch in engstem Zusammenhang mit seiner Konversion zu sehen ist. Insofern ist es, freilich unausgesprochen und kaum merklich, eine Art Rechenschaftsbericht, der die Gründe seiner Abkehr vom Protestantismus offenlegt“ (Rudolf Kaschewsky, Schüler des Autors, im Vorwort).
Wie andere bekannte intellektuelle Konvertiten (in Wien ist besonders Dietrich von Hildebrand zu nennen, dessen Gedenktafel in der Habsburgergasse 5 leider kaum beachtet wird) hat er unter den Wirren der Konzilszeit sehr gelitten und in vielen Publikationen (etwa in der Una Voce – Korrespondenz) die „Protestantisierung“ der katholischen Liturgie und Theologie beklagt.

Das Buch

Hackers Buch ist ein echter Fund. Dem Autor gelingt es, schwierige und subtile theologische Gedankengänge, die widersprüchliche Entwicklung des Denken Luthers und die Vielschichtigkeit des menschlichen Innenlebens verständlich auf den Punkt zu bringen. Das Buch ist wissenschaftlich anspruchsvoll, aber keine reine Spezialistenliteratur, es ist übersichtlich gestaltet und spannend geschrieben. Die vielen gut eingesetzten Luther-Zitate zeugen von hervorragender Literaturkenntnis.

Es gehört jedoch zum Wesen des Themas, daß manche Abschnitte, besonders das 7. Kapitel, ein erhebliches Problembewußtsein erfordern.
Kommen wir also zum Thema:

„Reformation“?

Die ausführlichst belegte (und im übrigen nicht neue, vgl. zeitnahe St. Thomas More, A Dialogue Concerning Heresies, 1528) Grundthese des Buches ist, daß Martin Luther kein „Reformer“ war, in dem Sinne, daß er eine aus der Form geratene Glaubenspraxis wieder in die rechte Form zurückgebracht hätte (lat. re-formare), sondern, daß er im Gegenteil ein völlig neues Glaubenssystem erfunden hat, das er auf verschiedene, aus dem Zusammenhang gerissenen Bibelverse unter Außerachtlassung der gesamten 1500jährigen Tradition errichtet hat. Und in diesem System ist er der einzige Interpret, Prophet und gleichsam unfehlbare Papst.

Inhaltlich besteht dieses System in der sogenannten reflexiven, „apprehensiv-statuierenden“ Aneignung des Heils in einem neuartig konzipierten Glaubensvollzug („Fiduzialglauben“).

Auf gut Deutsch gesagt:

Jeder, der sich nur fest genug einredet, die Gnade Gottes zu erlangen, hat sie schon erlangt, kann sie nicht verlieren und muß sich ihrer im Handeln nicht würdig erweisen (Verwerfung der „Werke“). Lediglich die Rezitation einiger Bibelverse zum Zweck der Selbstvergewisserung, d. h. ihrer selbsthypnotisch Beziehung auf das Selbst (darum „anthropozentrische Religion“), ist de facto notwendig.

Das widerspricht dem althergebrachten, biblisch grundgelegten katholischen Glauben, wonach Glaube, Hoffnung und Liebe zusammengehören und sich in einem entsprechenden Lebenswandel bewähren müssen. Eine Heilsgarantie besteht nicht, die beständige Möglichkeit des Abfalls muß zur Wachsamkeit ermutigen.

Verdrängung der letzten Fragen und Seelenleid

Man muß das nur aussprechen und hört gleichsam schon im Hintergrund die Fragen des „modernen“ Menschen: Um solche Dinge wurde da gestritten? Worüber reden die überhaupt? Interessiert das in Zeiten von „Dialog“, „Integration“ und „Inklusion“ noch irgendjemanden?

Das ist eine sehr oberflächliche Gesinnung.

Genau das ist nämlich der Punkt des christlichen Bewußtseins, mithin Grundlage vieler Kulturen, nicht zuletzt Europas, des ehemaligen christlichen Abendlandes:
Um das ewige Heil zu erlangen, sind richtiger Glaube und richtiges Handeln von entscheidender Bedeutung. Das richtige Handeln (besonders gemäß Mt 5 – 7, Mt 25, 31ff u. v. a.) ermöglichte historisch gesehen den Aufbau einer menschenwürdigen abendländischen Zivilisation (die derzeit bewußt abgebrochen wird).
Wer sich aber weder um Glauben noch um richtiges Handeln schert, wird verdammt (Mk 16, 16 u. a.).

Und das ist derzeit sehr aktuell:

Das sogenannte „Mittelalter“ kannte noch die Höllenangst. Tief drinnen im Gewissen wußte der Christ jener Zeit immer, daß er sein Leben aus eigener Schuld so gestalten bzw. verunstalten kann, daß er umsonst gelebt hat und das Ziel, zu dem er hin ursprünglich geschaffen ist, nicht erreichen wird.

Das nennt man „Hölle“, eines der prominentesten und derzeit am meisten verdrängten Themen des Neuen Testamentes.

Heutzutage ist – auch aufgrund des schrecklichen Versagens der kirchlichen Lehrunterweisung im Gefolge des II. Vaticanums – dieses Bewußtsein verschwunden. Genauer gesagt, es ist abgedrängt worden.

Daher einerseits auch die unfaßbare Verrohung des Lebens in unserer Gesellschaft. Was Massenabtreibung, Kindesmißbrauch und die Ausbreitung menschenverachtender, totalitärer Ideologien nur allzu deutlich zeigen.

Nach dem Abdrängen eines hellen und ausfluchtfreien moralischen Bewußtseins vor Gott wuchern andererseits die Gewissensängste – die man freilich nicht mehr so nennt. Aus dem chronisch schlechten Gewissen werden dann die berühmten „psychischen Krankheiten“ – zumindest viele von ihnen. Und da man die traditionellen Therapievorschläge (aufrichtiges Schuldeingeständnis, Beichte, Buße, entschlossene Besserung des Lebenswandels, Suche nach dem Willen Gottes), nicht mehr kennt – oder verlacht – greift man zu ungeeigneten Mitteln.

Kein Medikament und keine atheistisch konzipierte „Psychotherapie“ dieser Welt können aber Gewissensfrieden schenken. Oder das endgültige Heil.
Luther ist jedoch genau einer der ersten, der eine Art von „Psychotherapie“ anbieten, insofern ist er sehr „modern“. Hacker spricht in diesem Zusammenhang von „Bewußtseinsverdrängungsübung“ (145) und sogar „Flucht vor Gott“ (281, vgl. dazu das berühmte gleichnamige Werk von Max Picard aus dem Jahr 1934).

Eine neue Glaubenslehre…

Hacker legt die subtilen lutherischen Weichenstellungen offen und bescheinigt dem Wittenberger Mönch ein sensibles Innenleben und eine starke Reflexionsfähigkeit:

„Luther nennt den Glauben, wie er ihn lehrt, oft eine Zuversicht, ein Vertrauen. Aber reflexiver Glaube und Vertrauen auf Gott sind doch nicht dasselbe. Vertrauen ist ein sehr personales Verhalten, das immer Achtung oder Ehrfurcht vor der Freiheit der Person dessen, dem man vertraut, einschließt. (…) Würde er aber von dieser Person etwas zu erreichen suchen dadurch, daß er ihr vertraut, so wäre das Personale der Beziehung gestört. (…) Genau dies geschieht aber im reflexiven Glauben. Dieser ist daher kein echt personales Verhalten. Reiner Glaube nimmt einen Glaubensinhalt an auf die Autorität der Person hin, der er vertraut, ohne sich dabei auf sein Subjekt zurückzubeugen“ (48).

Luther verfehlt somit die klassische Praxis des inneren Lebens, das natürlich wechselnde Stimmungslagen und oft lange Perioden geistlicher Trockenheit oder Versuchung kennt:

„Die Doktrin des reflexiven Glaubens, in ihrem Anfang ein Ausdruck der Sehnsucht nach dem Frieden, durch das tatsächliche Erleben des Friedens scheinbar bestätigt und darum mehr und mehr zur Norm gefestigt, wird nach dem unausweichlichen Verlust des Friedens zu einem Instrument, mit dem die Ungeduld sich den Frieden zurückholen und sichern will. Das ist die eigentlich protestantische Wende. Christliche Spiritualität erträgt es nicht, daß der Mensch begierig nach geistlicher Tröstung verlange (dadurch unterscheidet sich der Christ vom heidnischen Bhaktifrommen).“ (120)

Hacker resümiert dazu:

„Luthers Mystik ist nicht zur Reife gekommen, weil er die Geduld verlor und das Leiden, das dem für die Erfahrung der ‚leuchtenden Finsternis‘ bestimmten Menschen nicht erspart bleibt, nicht durchstand“ (127).

…mit enormen Auswirkungen

Alle diese theologischen Vorentscheidungen Luthers, besonders die Zurückbiegung des Glaubens auf das Ich, bleiben nicht ohne Konsequenzen. Sie führen letztlich zum Bruch mit der Kirche. Sie zerstören die Reichseinheit. Sie bedingen das Aufkommen neuer, extremer Gruppen, der „Schwärmer“ oder „Schwarmgeister“, die die Gedanken Luthers selbst aufgreifen, von diesem aber aus Konkurrenzgründen massiv bekämpft werden.

Schließlich hat Luther „einen der Ausgangspunkte des modernen Säkularismus geschaffen“ (183):

Hacker zieht eine geistesgeschichtliche Linie von Luther über Rudolf Bultmann und Martin Heidegger in die völlige Auflösung des Glaubens (um diesbezügliche Forschungen, einschließlich einer substantiellen Kritik an Karl Rahner, der seinerseits als Heidegger-Schüler gilt, hat sich auch die deutsche Philosophin Alma von Stockhausen verdient gemacht).

Die (dogmatisch genau umrissene) Unfehlbarkeit des Papstes in Fragen des Glaubens und der Moral verschiebt sich nun zur Person Martin Luthers. Er selbst ist der einzig Unfehlbare in seinem Glaubenssystem.

Dieses hat mit der Bibel nur das zu tun, daß er einige ausgewählte Verse, vornehmlich aus dem Römerbrief und dem Galaterbrief, gegen den gesamten biblischen Glauben ausspielt. Das Sola Scriptura – Prinzip ist überdies eine von außen an den Bibeltext herangetragene ideologische Vorentscheidung. Es zieht mit innerer Notwendigkeit eine willkürliche und rabulistische Bibelauslegung nach sich – für die wiederum Luther selbst die ausschließliche Kompetenz besitzt.

Nachdem dieses System theoretisch und praktisch egozentrisch ist, wird der „Reformator“ aggressiv: Gegen die „Papisten“, gegen die Mönche, gegen die Juden, gegen die Bauern, gegen die Frauen, gegen die „Schwarmgeister“ – und ständig neue Spaltungen innerhalb der „Reformation“ sind die Folge.
Der falsche Prophet wird an den schlechten Früchten erkannt.

Tragische Verfehlung eines wichtigen Anliegens

Die Lage der Kirche in jener Zeit der Renaissance ist unbestritten schlimm. Die Päpste geben, von Hadrian VI. (1522-1523) abgesehen, kein gutes Beispiel ab.
Kein Katholik würde die Auswüchse von Ablaßhandel und Ämterkauf verteidigen. Der Paganismus der Renaissance und der Hochmut der Humanisten haben der Kirche erkennbar nicht gut getan.

Aber Luther verfehlt die echte Reform: „Wenn die römische Kurie ihm kein gutes Beispiel gab – war es dann nicht an ihm, das Beispiel des echten Reformators zu geben? Luther tat nicht, was er gepredigt hatte“ (130).

Der Protestantismus und die protestantischen Christen

Weder Paul Hacker noch der Rezensent beabsichtigen eine Beleidigung protestantischer Christen.

Letzterer hat die Ehre, mit menschlich vorbildlichen Angehörigen protestantischer bzw. freikirchlicher Bekenntnisse in freundschaftlichem Kontakt zu stehen und ist für einen guten Gedankenaustausch immer dankbar.

Worum es aber abseits des offiziellen, sinnfreien und selbstzweckhaften „Ökumene“-Betriebs gehen muß, ist, daß einmal endgültig und rechtzeitig vor dem 500. Jahrestag des Thesenanschlags von Wittenberg alle Karten auf den Tisch gelegt werden:

Die wichtigste Frage ist dabei, ob sich Martin Luther zu Recht auf die Bibel berufen und als echter Reformer gelten kann oder nicht.

Der Autor und der Rezensent meinen, mit vielen anderen Autoren seit den Lebzeiten Luthers, daß beides nicht der Fall ist.

Eine rückhaltlos ehrliche Beschäftigung mit Luther muß daher zugunsten des geistlichen und zeitlichen Wohls aller, die es betrifft, nicht zuletzt unserer gesamten Zivilisation, endlich durchgeführt werden.

Fazit

Wir sehen derzeit dessen implosionsartigen Niedergang im deutschen Sprachraum. Der deutsche und österreichische Protestantismus ist kaum mehr als eine Vorfeldorganisation linker Parteien. Christliches Profil ist außerhalb bekenntnisorientierter Kreise keines erkennbar.

Es ist daher gut möglich, daß der Katholischen Kirche oder einigen besonders „ökumenischen“ Kardinälen bis in drei Jahren der Partner für die geplanten „ökumenischen“ Feiern (so etwas soll es wirklich geben) abhanden gekommen sein wird.

Nun, es gibt ohnehin nichts zu feiern.

Eine gründliche und ausfluchtlose Neubewertung Martin Luthers steht ins Haus – mit allen Konsequenzen.

Da nur die Wahrheit frei machen kann (vgl. Joh 8,32), ist Paul Hacker posthum für seinen Beitrag zur Wahrheitsfindung zu danken.

Dank gebührt auch dem Verleger Benedikt Trost, im Hauptberuf Rechtsanwalt, der sich mit der Neuauflage des aus Gründen der „Ökumene“ bald nach dem Erscheinen vom Markt genommenen Buches große Verdienste erworben hat.
Nach eigenen Angaben war es das erste Buchprojekt des Verlages (2002), „quasi die Geburtsstunde des Verlags“. Das große Interesse erforderte eine Neuauflage.

Wir hoffen und wünschen, daß noch viele Auflagen auf den Markt und in die Hände aller, die es betreffen sollte, gelangen.

Paul Hacker, Das ICH im Glauben bei Martin Luther – Der Ursprung der anthropozentrischen Religion, mit einem Vorwort von Joseph Ratzinger/Papst Benedikt XVI. (zur ersten Auflage 1966, mit dessen Erlaubnis 2002 neu abgedruckt), durchgesehener und neu umgebrochener Neudruck der Ausgabe Bonn 2002, nova & vetera, Bonn 2009, 318 Seiten, 29.50 – www.novaetvetera.de

*MMag. Wolfram Schrems, katholischer Theologe, Philosoph, Katechist, reiche Erfahrung im interkonfessionellen Gespräch

.
Bild: nova & vetera/ULB
http://www.katholisches.info/2014/11/18/...rischer-theolog
ie/

von esther10 15.12.2015 00:52






Geh deinen Weg

Irischer Segen aus dem Jahre 1692, auch für das neue Jahr

Geh deinen Weg ruhig - mitten in Lärm und Hast,
und wisse, welchen Frieden die Stille schenken mag.

Steh mit allen auf gutem Fuße, wenn es geht,
aber gib dich selber nicht auf dabei.

Sage deine Wahrheit immer ruhig und klar
und hör die anderen auch an,
selbst die Unwissenden, Dummen - sie haben auch ihre Geschicht

e.

Laute und zänkische Menschen meide.
Sie sind eine Plage für dein Gemüt.

Wenn du dich selbst mit anderen vergleichen willst,
wisse, daß Eitelkeit und Bitterkeit dich erwarten.
Denn es wird immer größere und geringere Menschen geben als dich.

Freu dich an deinen Erfolgen und Plänen.
Strebe wohl danach weiterzukommen, doch bleibe bescheiden.
Das ist ein guter Besitz im wechselnden Glück des Lebens.

Übe dich in Vorsicht bei deinen Geschäften.
Die Welt ist voll Tricks und Betrug.
Aber werde nicht blind für das, was dir an Tugend begegnet.

Sei du selber - vor allem:
heuchle keine Zuneigung, wo du sie nicht spürst.
Doch denke nicht verächtlich von der Liebe, wo sie sich wieder regt.
Sie erfährt soviel Entzauberung, erträgt soviel Dürre
und wächst doch voller Ausdauer, immer neu, wie das Gras.

Nimm den Ratschluß deiner Jahre mit Freundlichkeit an.
Und gib deine Jugend mit Anmut zurück, wenn sie endet.

Pflege die Kräfte deines Gemüts,
damit es dich schützen kann, wenn Unglück dich trifft,
aber überfordere dich nicht durch Wunschträume.
Viele Ängste entstehen durch Enttäuschung und Verlorenheit.

Erwarte eine heilsame Selbstbeherrschung von dir.
Im übrigen aber sei freundlich und sanft zu dir selbst.

Du bist ein Kind der Schöpfung,
nicht weniger wie die Bäume und Sterne es sind.
Du hast ein Recht darauf, hier zu sein.
Und ob du es merkst oder nicht -
ohne Zweifel entfaltet sich die Schöpfung so, wie sie es soll.

Lebe in Frieden mit Gott, wie du ihn jetzt für dich begreifst.
Und was auch immer deine Mühen und Träume sind
in der lärmenden Verwirrung des Lebens -
halte Frieden mit deiner eigenen Seele.

Mit all ihrem Trug, ihrer Plackerei und ihren zerronnenen Träumen -
die Welt ist immer noch schön!

Hermann Multhaupt, Möge der Wind immer in deinem Rücken sein. Alte irische Segenswünsche.



Für jeden Tag, den Du, mein Gott mir gibst,
An dem ich sehen darf, wie Du mich liebst.
Für jedes Licht, das mir den Weg erhellt.
Für jeden Sonnenstrahl in dunkler Welt.
Für jeden Trost, wenn ich in Ängsten bin,
nimm, Herr das Loblied meines Herzens hin!

Wenn ich oft bange denk an künftige Zeit,
hast Du ein Hoffen schon für mich bereit.
Und wenn mich heut ein Körnlein Elend drückt,
vielleicht ist's morgen schon hinweggerückt.
Wo ich auch geh - Dein Arm ist über mir.
Du läßt mich nicht allein, wie dank ich Dir!

Für jedes Lied, das mir ein Vöglein singt,
für jede Not, die mich Dir näherbringt.
Für jeden Frohsinn, jedes Tröpflein Glück,
für jeden friedenvollen Augenblick.
Für jede Wolke, die vorüberzieht.
Für alles, Dir ein stilles Dankeslied!

Wenn Deine Seele voll von Leid, Dein Herz zu Tod betrübt.
Verzage nicht, es kommt die Zeit, wo besseres Leben blüht.
Doch suche Trost nicht im Gewühl, kein Mensch kennt deinen Schmerz.
Und schreist du in die Welt hinaus, weinst Dir die Augen blind,
sie tragen's nur von Haus zu Haus, weißt ja wie die Menschen sind.

Geh ruhig in dies Kirchlein rein, wo stille Andacht Dich umgibt,
dem lieben Gott allein vertrau, was deine Seele trübt.
Er wird Dir Mut und Trost verleihn, zu tragen deinen Schmerz.
Der liebe Gott allein, versteht ein armes Menschenherz.

Dankeslied für jeden Freudengruß, der mich erfreut.
Für jede Hand, die mir ein Blümlein streut.
Für jedes Herz, das mir entgegen schlägt,
das mit mir liebt und glaubt und kämpft und trägt.
Für alle Seligkeit, Herr, dort und hier,
in alle Ewigkeit, ich danke Dir!





Bedeutung von Advent und Weihnachten

Man merkt es schnell: Es ist so weit,
es beginnt die Weihnachtszeit.
Man sieht die Menschen laufen, schinden,
denn es gilt den Adventskranz zu binden.
Und bald, man kann es deutlich sehn,
die ersten Kerzen auf dem Kranze stehn.

Und man merke, seh und staune,
sprunghaft steigt so manche Laune,
die Arbeit ist erledigt ganz -
fertig ist der Weihnachtskranz.
Und schon bald die erste Kerze brennt!
Man weiß es schon: Es ist Advent.

Doch hat es schon bei dir geläutet,
was dieser Kerzenschein bedeutet?
Nein, nein, es ist kein Startschuss für's Laufen,
um noch schnell Weihnachtsgeschenke zu kaufen.
Das Brennen der Kerzen hat einen Grund,
und das tun wir dir nun gerne kund:

Einst kam vom Himmel her auf diese Welt
unser Erlöser, der unser Herz erhellt,
der uns Sinn gibt für das Leben,
wonach wir alle sollen streben.
Er kam, um uns von Sünde zu befrein,
damit wir wieder rein können sein.

Jesus starb für uns - an unser Statt,
damit, wer will, mit Gott Frieden hat.
Doch nun sei auch mal nachgefragt,
hast du ihm schon Dank dafür gesagt?
Drum feiern wir auch Jesu Kommen
mit den Familien und allen Frommen.

Wir feiern die Heilige Nacht,
an der die Engel haben gewacht
und verkündigten der Hirtenschar,
was da im Stall geschehen war
und dass gekommen ist Jesus Christ,
der dann unser Erlöser geworden ist.
Die Herrlichkeit, des Vaters Thron
verließ für uns der Gottessohn.

Welche Bedeutung hat nun der Advent,
ob wohl jeder die Bedeutung kennt?
Denken wir daran, was Jesaja einst rief,
als er noch über die Erde lief.
Bereitet werden sollen Weg und Pfad,
damit der HERR bald kommen mag.

Doch frag dich nun ganz ohne Scheu:
"War ich auch dem Herrn stets treu?".
Mag Jesus auch zu mir jetzt kommen,
oder geht er an mir vorbei zu anderen Frommen?
Und denk daran: Die Zeit verrinnt,
denn schon bald kommt's Jesuskind.

Vier Kerzen lang hast du noch Zeit.
Bist du danach für ihn bereit?
Doch halt, das war längst Vergangenheit,
Jesus lebt schon jetzt und in alle Ewigkeit.
Als Herr der Herren fragt er heut
mich und dich und alle Leut',
ob wir ihn einlassen in unser Leben
und unsere Herzen ihm wollen geben.

Drum sollten wir jeden Tag als Advent begehen
und darauf achten, wo wir gerade stehen.
Jesus sucht Menschen, die ihn aufnehmen wollen
mit ganzem Herzen, wie wir es sollen.
Drum denk daran, dass Jesus uns kennt.
Wir wünschen allen einen frohen Advent!



Das Fest Mariä Verkündigung, ging dem
Weihnachtsfest vorraus...

Wenn du, lieber Leser, jahrelang in einem Gefängnisse schmachten würdest, ganz in Finsternis begraben, an Händen und Füßen gefesselt, täglich dem Tode ausgesetzt, und wenn nun ein Bote in dein Gefängnis eines Tages treten und dir ankündigen würde,, daß ein großer, mächtiger König und Herr angekommen sei, der dich aus dem Gefängnisse befreien, das Todesurteil von dir wegnehmen und dich selbst zum Königskinde erheben würde, würdest du dich nicht freuen und immer, so lange du lebst, den Tag ehren und segnen, dafür daß dir die freudige Botschaft dar gebracht wurde?! Nun sieh`, heute ehret, segnet und feiert die katholische Kirche den Tag, wo nicht bloß dir, sondern allen Menschen eine solche Freudenbotschaft gebracht worden. Du weißt ja, daß nach der ersten Sünde im Paradies die Menschen alle in die schmachvolle Gefangenschaft des bösen Feindes fielen, daß alle Völker der Erde, bis auf das Volk der Juden, 4000 Jahre lang in Finsternis des Unglaubens wie begraben waren, und daß über alle Menschen das Urteil des ewigen Todes verhängt war. Du weißt auch, daß sich Gott über die gefallene Menschheit erbarmt, und einen Erlöser versprochen hat. Dieses Versprechen hat auch Gott oft und oft durch seine Propheten wiederholt bis zur Zeit, wo der Erlöser wirklich kommen sollte. Am heutigen Tage nun, vor 2000 Jahren, wollte Gott sein versprechen erfüllen, worauf die ganze Welt mit Sehnsucht gewartet hat. 500 Jahre zuvor hatte das der Prophet Isaias bereits vorausgesagt:

„Sieh`, eine Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären, und sein Name wird sein Emanuel, d.h. Gott mit uns.” (Js. 7, 14.)
Sie lebte zu Nazareth, einem Städchen im Gebirgslande Galiläa, arm und verborgen und wartete ebenfalls mit heißer Sehnsucht auf den verheißenen Erlöser. — Am 25. März befand sie sich gerade in ihrem stillen Kämmerlein im Gebete, als Gott der Herr einen himmlischen Boten, den Erzengel Gabriel, zu ihr sandte. In tiefster Ehrfurcht nahte sich der selbe der heil. Jungfrau und sprach:

„Gegrüßet seist du, voll der Gnaden, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Weibern.”
Noch nie hat ein Mensch einen so hohen Gruß empfangen, als Maria. Gottes höchste Majestät war es selbst, in dessen Namen der Engel den Gruß überbrachte, und wunderbar! ein guter Engel machte jetzt wieder gut, was einst ein böser Engel geschadet hatte. Denn der gefallene Engel Luzifer, der Teufel, war es, der die erste Eva verführte und die ganze Menschheit in das Unglück stürzte; nun aber sollte ein anderer Engel, Gabriel, der zweiten Eva, Maria, die frohe Botschaft bringen, daß sie zum Heile der Menschheit den Erlöser empfangen werde. Die Worte also: „Gegrüßt seist du Maria,” sind himmlische Worte; o sprich sie daher immer, christliche Seele, mit tiefer Ehrfurcht, mit inniger Freude aus! Dieser Gruß, sagt der heilige Alphonsus, ist der aller seligsten Jungfrau sehr wohlgefällig, und es scheint, als ob man ihr als dann die Freude, die sie empfand, als der Erzengel Gabriel ihr verkündete, sie werde Mutter Gottes werden, erneuere, und der heilige Bonaventura sagt, daß Maria immer wieder auf diesen Gruß mit einer gewissen Gnade antwortete. —

Der Engel fuhr fort: „Du bist voll der Gnaden.”
Kein Mensch hat die Fülle der Gnaden Gottes in so hohem Grade empfangen als Maria, denn sie war unbefleckt, ohne Makel der Erbsünde empfangen und sie gab, wie der heilige Petrus Chrisologus sagt, dem Himmel die Ehre, der Erde den Schöpfer, den Heiden das Glaubenslicht, den Lastern das Ende, dem Leben die Ordnung, den Sitten die Zucht. — Andere Heilige erhielten zwar Teilchen der Gnade, aber in das Herz Mariens goß sich deren ganze Fülle aus, die sich auch über uns verbreitet hat und noch verbreitet. Von ihrer Gnadenfülle erhalten auch wir, sie ist die Schatzmeisterin der Gnaden Gottes, durch ihre Fürbitte kannst du jede Gnade erlangen. — Der Herr ist mit dir. Hierüber sagt der heilige Bernhard: „Der Herr war mit Maria nicht bloß dem Geiste, sondern auch dem Fleische nach. Er war zwar mit allen Heiligen, ganz besonders aber mit Maria; denn mit ihr hatte er eine so innige Gemeinschaft, daß er nicht nur ihren Willen, sondern auch ihr Fleisch mit sich vereinigte; und dann faährt der nämliche Heilige fort: Der Herr ist mit dir, wie ein Vater mit seiner Tochter, die er sorgsam beschützt, wie ein Bräutigam mit seiner Braut, die er einzig liebt, wie ein König mit seiner Königin, die er in hohen Ehren hält.” O bitte, christliche Seele, täglich Maria, daß sie dir helfe, daß auch Gott immer mit dir sei im Leben und Sterben!! —
„Du bist gebenedeit unter den Weibern.” Maria ist die Gesegnetste ihres Geschlechts, ja die Glückseligste, denn sie allein wurde unter allen Weibern zur Gottesmutter auserkoren, sie allein ist Mutter und doch Jungfrau, sie hat durch den Sohn, den sie geboren, den Fluch Gottes über die Menschheit in Segen umgewandelt; Eva war die Urheberin der Sünde, Maria die Urheberin der Gnaden, Eva hat uns verwundet, Maria hat uns geheilt.

Als nun Maria diese Worte des Engels hörte, erschrak sie und dachte nach, was dieser Gruß bedeuten sollte. Maria, sagt der heilige Ambrosius, erschrickt nicht über den Engel als himmlischen Geist, sondern weil ihr der Engel unter der Gestalt eines Jünglings erschien, noch mehr aber erschrickt sie über die Lobsprüche, welche sie hört. Sie war ja voll heiliger Unschuld und ihr Herz war das demütigste von der Welt. Darum dachte sie auch nach, welch ein Gruß dies sei. Sie hielt sich immer für eine arme, unbekannte Jungfrau; sie sah an sich nur lauter Mängel und Fehler; sie glaubte sich unwürdig aller Gnaden Gottes, darum erschrickt sie und fürchtet sich, als sie den hohen Gruß vernimmt. — Wie benimmst du dich, christliche Seele, wenn du Lobsprüche vernimmst? Hörst du sie gerne, gefallen sie dir, o dann folgst du Maria nicht nach, die alle Ehre und alles Lob Gott allein opferte; dann wird dich bald der böse feind in seinen Schlingen fangen, und weil du dich erhöhest, wirst du erniedrigt werden! — Willst du das?.....

Als der Engel die Furcht der heiligen Jungfrau bemerkte, sprach er zu ihr:

„Fürchte dich nicht, denn du hast Gnade gefunden vor Gott;” und nun kündigt er ihr die hohe Freudenbotschaft, die Menschwerdung des Sohnes Gottes in ihrem Leibe, an: „Siehe, du wirst empfangen und einen Sohn gebären und sollst seinen Namen Jesus heißen. Dieser wird groß sein und der Sohn des Allerhöchsten genannt werden; Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben und er wird herrschen im Hause Jakob ewiglich, und seines Reiches wird kein Ende sein.”
Bei diesen Worten durchströmt eine süße Freude das Herz der heiligen Jungfrau; aber sie schweigt und denkt nach über die Bedeutung dieser Worte: Sie soll Mutter werden, aber sie will Jungfrau bleiben, wie sie Gott versprochen. Was soll sie tun? Endlich öffnet sie den Mund und spricht: „Wie wird dies geschehen, da ich keinen Mann erkenne?” Sie will sagen: Ich will ja Jungfrau bleiben, was wird also Gott der Herr tun, um meine Reinigkeit zu bewahren, wenn ich Mutter werden soll? Der Engel antwortete ihr nun:

„Der heilige Geist wird über dich herab kommen, und die Kraft des Allerhöchsten dich überschatten, darum wird auch das Heilige, welches aus dir geboren wird, Sohn Gottes genannt werden; ....denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.”
Nun war das Bedenken der reinsten Jungfrau gehoben, und nun spricht sie in tiefster Demut die Worte, auf welche Himmel und Erde mit Sehnsucht warten: „Sieh`ich bin eine Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Worte.” In diesem Augenblicke wurde Maria in himmlische Verzückung erhoben und der Sohn Gottes verließ den Schoß des ewigen Vaters und stieg nieder in den Schoß der Jungfrau, — Gott wurde Mensch, um die Menschheit zu retten vom ewigen Verderben; ein Gott verschließt sich in den Schoß einer Jungfrau, um der Erde den Frieden zu geben, den Himmel zu verherrlichen, das Verlorene zu retten, den Toten das Leben wieder zu geben, zwischen Himmel und Erde einen Bund zu schließen und gleichsam einen Verkehr zwischen der Gottheit und der menschlichen Natur zu begründen.

Heute feiert also die Kirche zwei feste: ein Fest des Sohnes Gottes und ein fest Mariä, der heiligsten Jungfrau; denn heute wurde der Sohn Gottes aus unendlicher Liebe zu uns ein Mensch und Maria wurde zu unserer Freude und zu unserem Troste Mutter Gottes. — Heute ist das Wort, das immer bei Gott war, der Sohn Gottes, Fleisch geworden. O christliche Seele, falle nieder zur Erde und bete an, uns verherrliche und lobe die ewige Liebe des ewigen Vaters, der seinen Sohn gesendet, die ewige Liebe des Sohnes, der herab gekommen ist vom Himmel in diese Erde voll Jammers und Elend, die Liebe des heiligen Geistes, der das Geheimniß der Menschwerdung im Leibe der Jungfrau vollbracht. O falle nieder und danke dem Herrn, der um deinetwillen im dunklen Schoße der Jungfrau ein kleines Kind geworden, damit er dich aus der Gefangenschaft des Satans in die Freiheit der Kinder Gottes, aus der Finsternis des Unglaubens in das Licht des wahren Glaubens versetze!!!

Aber freue dich auch und frohlocke, denn heute hast du eine hohe, süße, mächtige, barmherzige Mutter erhalten, die dich liebt, die dir immer helfen kann und will, die dich nie verläßt, auf welche du in aller Angst und Not dein Vertrauen setzen kannst, und diese Mutter ist — Maria! Sie ist Mutter Gottes; kannst du diese Würde begreifen? wie hoch mußt du sie also ehren! und diese Mutter ist auch deine Mutter, wie sehr sollst du sie lieben! Weißt du aber, wodurch du dieser hohen Mutter und lieben Frau die größte Ehre und Liebe erweisen kannst? Wenn du ihre Tugenden nachahmest, wenn du sanftmütig, demütig, keusch und rein, gehorsam, stillschweigend etc. wirst wie sie; wenn du in Allem den Willen ihres Sohnes tust; wenn du auch eine besondere Andacht zu ihr hast. Einen besonderen Wert legt Maria auf den englischen Gruß oder das Ave; weil er sie, wie schon gesagt, an die Freude erinnert, die sie fühlte, als sie von dem Engel Gabriel erfuhr, daß sie die Mutter Gottes werden sollte. Derjenige, welcher Maria grüßt, wird auch von ihr begrüßt werden, den der Gruß Mariä wird immer das Zeichen einer Gnade sein. Die Mutter Gottes, sagt ein frommer Geistesmann, kann dem nichts verweigern, der zu ihr mit den Worten des Ave Mariä kommt. Es besteht aber die Andacht des Ave Maria darin,

daß man alle tage beim Aufstehen und Niederlegen drei Ave Maria mit dem Angesichte auf der Erde oder wenigstens auf den Knieen betet und zu jedem Ave das kurze Gebet fügt: „O Maria reinige durch deine reine und unbefleckte Empfängnis mein Herz und meine Sinne!”
daß man das „Angelus Domini” oder „den Engel des Herrn” Morgens, Abends und Mittags spricht. Der Papst Urban II. war es, der im Jahre 1095 verordnete, daß man alle Tage dreimal mit der Glocke zum Gebete des Angelus Domini das Zeichen gebe, um den Schutz Mariä auf die Kreuzzüge herab zu rufen, die statt fanden, um das heilige Grab zu Jerusalem den Händen der Türken zu entreißen. Diejenigen, welche mit zogen, hefteten nämlich ein weißes oder totes Kreuz auf ihre Kleider und daher hieß man die Heereshaufen Kreuzzüge. Diese heiligen Kriege sind vorüber, allein unser leben ist ja auch ein Kreuzzug gegen die Feinde unseres Heiles, und wir bedürfen daher immer der Hilfe Gottes, die uns aber am sichersten Maria durch ihre Fürbitte erlangen kann. Bete daher recht gerne und andächtig den Engel des Herrn; wenn du dies täglich auf den Schall der Glocke tust, so kannst du alle Monate, wenn du reumütig die heiligen Sakramente empfängst, einen vollkommenen Ablaß gewinnen, und einen Ablaß von 100 Tagen, so oft du reumütig dieses Gebet verrichtest. — So verordnete der Papst Benedikt XIII. im Jahre 1724.
Gebet.
O mein Gott, der du ganz Liebe bist, ich danke dir von ganzen Herzen, daß du deinen göttlichen Sohn hast Mensch werden lassen und mir Maria, seine heil Mutter gegeben hast. Verleihe mir Gnade, daß ich nicht aufhöre, dich meinen Gott und Herrn zu lieben und Maria, meine Mutter, zu ehren und anzurufen.
Amen.



"Vom Christkind"

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack -
denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!
Anna Ritter (1865-1921)



Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot vom Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzet würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Cyrenius Landpfleger in Syrien war.

Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt.

Da machte sich auch auf Joseph aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth in das jüdische Land, zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum dass er von dem Hause und Geschlecht Davids war, auf daß er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe, die war schwanger.

Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.

Und siehe: des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.

Und der Engel sprach zu ihnen:

Fürchtet euch nicht; siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.

Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt, und in einer Krippe liegen.

Und alsobald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe, und Friede auf Erden, und den Menschen ein Wohlgefallen!

Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem, und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kund getan hat.

Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegen.

Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.

Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten.

Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott um alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.





von esther10 15.12.2015 00:51

Was ist eine "Heilige Pforte"? Wie geht der Ablass? Antworten auf die häufigsten Fragen


Papst Franziskus öffnet die Heilige Pforte im Petersdom und damit das Heilige Jahr der Barmherzigkeit am 8. Dezember 2015.
Foto: L'Osservatore Romano

Von CNA Deutsch/EWTN News

VATIKANSTADT , 10 December, 2015 / 9:28 AM (CNA Deutsch).-

Am 8. Dezember begann das Heilige Jahr der Barmherzigkeit, ein außerordentliches Jubiläum, das Papst Franziskus ausgerufen hat. Aber was bedeutet es? Wir haben die häufigsten Fragen gesammelt und darauf die richtigen Antworten zusammengestellt.

Was ist ein Heiliges Jahr?

Die katholische Tradition, ein Heiliges Jahr (Jubiläumsjahr) zu feiern, begann mit Papst Bonifatius VIII. im Jahr 1300, und schon seit 1475 wird alle 25 Jahre ein ordentliches Jubiläum begangen, um jeder Generation zu erlauben, diesen Moment wenigstens einmal im Leben zu erfahren.

Das Heilige Jahr ist traditionell ein Jahr der Vergebung und der Buße für die Sünden jedes einzelnen. Auch ist es ein Jahr der Versöhnung zwischen Feinden und ein Jahr der Bekehrung, um das Sakrament der Versöhnung zu empfangen.

Bis zum heutigen Tag gab es 26 ordentliche Jubiläen, das letzte war das Jubiläum des Jahres 2000, das von Johannes Paul II ausgerufen worden war.

Was ist ein außerordentliches Jubiläumsjahr?

Ein außerordentliches Jubiläum kann zu einer besonderen Gelegenheit oder aufgrund eines besonders bedeutsamen Ereignisses ausgerufen werden, wie es der Fall dieses Jahres der Barmherzigkeit ist.

Das erste außerordentliche Jubiläum gab es im 16. Jahrhundert und die beiden letzten waren 1933, als Papst Pius XI. 1900 Jahre der Erlösung feiern wollte und 1983, als der heilige Johannes Paul II. es verkündete, um die 1950 Jahre nach Tod und Auferstehung Christi zu ehren.

Was ist eine Heilige Pforte?

Wenn Sie die Papstreise nach Afrika verfolgt haben, dann haben Sie wahrscheinlich auch die Öffnung der Heiligen Pforte in Bangui, in der Zentralafrikanischen Republik gesehen.

Wenn auch das Heilige Jahr offiziell am 8. Dezember begann, so war doch dies das erste mal in der Geschichte, dass ein Papst eine Heilige Pforte außerhalb Roms geöffnet hat.

Jede der vier päpstlichen Basiliken in Rom besitzt eine Heilige Pforte, die normalerweise von innen versiegelt wird, damit sie nicht geöffnet werden kann. Die Heiligen Pforten werden nur im Jubiläumsjahr geöffnet, damit die Pilger sie durchschreiten und einen vollkommenen Ablass gewinnen können, der an das Jubiläum gebunden ist.

Der Ritus der Öffnung der Heiligen Pforte möchte symbolisch zeigen, dass den Gläubigen in der Zeit des Jubiläums ein "außerordentlicher Weg" zur Erlösung angeboten wird. Er versinnbildlicht das Verlassen der Welt und das Eintreten in die Gegenwart Gottes, auf ähnliche Weise wie die Hohenpriester im Alten Testaments den Eingang zum Allerheiligsten an Jom Kippur durchschritten – dem jüdischen Gedenken des Tages der Sühne, der Vergebung und der Reue – um in die Gegenwart Gottes zu treten und Opfer darzubringen.

Nach Öffnung der Heilige Pforte im Petersdom werden die Pforten der anderen drei römischen Basiliken geöffnet: in der Lateranbasilika, in Sankt Paul vor den Mauern und in Santa Maria Maggiore. Während des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit hat Papst Franziskus den Diözesanbischöfen die Erlaubnis erteilt, besondere Heilige Pforten in ihren Diözesen zu bestimmen.

Was ist ein vollkommener Ablass?

Ein Heiliges Jahr bietet den Gläubigen die Möglichkeit, einen vollkommenen Ablass zu gewinnen. Laut Paragraph 1471 des Katechismus der Katholischen Kirche ist ein Ablass:

"...der Erlaß einer zeitlichen Strafe vor Gott für Sünden, die hinsichtlich der Schuld schon getilgt sind. Ihn erlangt der Christgläubige, der recht bereit ist, unter genau bestimmten Bedingungen durch die Hilfe der Kirche, die als Dienerin der Erlösung den Schatz der Genugtuungen Christi und der Heiligen autoritativ austeilt und zuwendet."

Im Fall des vollkommenen Ablasses ist es ein kompletter Erlass.

Wie wird im Heiligen Jahr ein Ablass gewonnen?

Gemäß der Apostolischen Pönitentiarie ist es nötig, dass die Gläubigen im Stand der Gnade sind, um einen vollkommenen Ablass oder einen Teilablass zu gewinnen. Dazu gehört unter anderem, schwere Sünden gebeichtet zu haben. Darüber hinaus ist es nötig, dass der Gläubige

die innere Disposition des Freiseins von jeglicher Anhänglichkeit an die Sünde, auch die läßliche, hat;
die sakramentale Beichte seiner Sünden vornimmt;

die Allerheiligste Eucharistie empfängt (zweifelsohne ist es besser, die Eucharistie bei der Teilnahme an der Heiligen Messe zu empfangen; für den Ablass ist jedoch lediglich die Heilige Kommunion notwendig);
nach Meinung des Heiligen Vaters betet.

Der Grundgedanke wäre, am selben Tag die Kommunion zu empfangen und den Ablass zu erlangen, aber es reicht, wenn der Empfang der Sakramente und die Gebete innerhalb einiger Tage (ungefähr 20) vor oder während des Aktes des Ablasses stattfinden.

Die Gebete nach Meinung des Papstes werden dem Belieben der Gläubigen anheimgestellt, aber normalerweise werden ein "Vater unser" und ein "Ave Maria" gebetet. Eine Beichte reicht für mehrere vollkommene Ablässe, aber für jeden von ihnen bedarf es einer eigenen Kommunion und eigener Gebete nach der Meinung des Heiligen Vaters.

Es gibt Ausnahmen für Kranke oder ans Haus gefesselte Personen.

Die Ablässe können immer für sich selbst oder für die Seelen der Verstorbenen angewandt werden, sie können aber nicht auf andere lebende Personen übertragen werden.

Wie oft kann man einen vollkommenen Ablass gewinnen?

Einmal am Tag.

Wo kann ich im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit einen Ablass gewinnen?

Während des Heiligen Jahres designiert der Papst besondere Pilgerorte, um Ablässe zu erhalten, über die vier Heiligen Pforten Roms hinaus. Für das Heilige Jahr der Barmherzigkeit sind es die Heiligen Pforten in den Kathedralen jeder Diözese, sowie in anderen, von den Diözesanbischöfen ausgewählten Kirchen. Es sind Pilgerorte für die Gläubigen und sie sind Teil der Gewinnung des vollkommenen Ablasses. Franziskus schrieb in seinem Brief über den Ablass im Heiligen Jahr:

"Ebenso lege ich fest, dass der Ablass auch erlangt werden kann in den Wallfahrtskirchen, wo die Pforte der Barmherzigkeit geöffnet wurde, sowie in den traditionell als Jubiläumskirchen ausgewiesenen Gotteshäusern. Es ist wichtig, dass dieser Moment vor allem mit dem Sakrament der Versöhnung und der Feier der heiligen Eucharistie einschließlich einer Reflexion über die Barmherzigkeit verbunden ist. Es wird nötig sein, dass diese Feiern das Glaubensbekenntnis ebenso umfassen wie das Gebet für mich und für die Anliegen, die mir am Herzen liegen zum Wohl der Kirche und der ganzen Welt.”

http://de.catholicnewsagency.com/story/w...ten-fragen-0281




von esther10 15.12.2015 00:21

Montag, 14. Dezember 2015
Wenn auch die Priester nicht mehr über Christus sprechen können oder wollen.....

Peppino Zola hat bei La Nuova Bussola Quotidiana einen Artikel in Briefform geschrieben- zum aktuellen Zurückweichen auch seitens des Klerus vor den Forderungen des Relativismus, der political correctness und der vorauseilenden Unterwerfung unter eine kommende Islamherrschaft, das sich in Italien im "Krippenkrieg" und abgesagten Krippenspielen in Schulen manifestiert.

Hier geht´s zum Original: klicken
http://www.lanuovabq.it/it/articoli--se-...risto-14679.htm

"WENN AUCH DIE PRIESTER NICHT MEHR ÜBER CHRISTUS SPRECHEN KÖNNEN"

"Unter all dem Quatsch, der zum Thema Krippe, Gebete, und Weihnachtsbräuche gesagt und getan worden sind, ist das vielleicht Schwerwíegendste in Monza vorgefallen, wo ein für eine Schule zuständiger und erklärtermaßen "katholischer" Priester gesagt hat, daß es in seiner Lehranstalt in der Adventszeit keine Heilige Messe geben wird, weil diese eine "zu starke Geste" sei.

Eines ist wahr: die Katholische Messe ist in der Tat eine sehr starke Geste, sogar äußerst stark, bedenkt man, daß während der Feier ein Stück Brot der Leib Christi wird, ein bißchen Wein sich in das Blut Christi verwandelt und wir aufgerufen sind, angesichts dieses außerordentlichen Ereignisses niederzuknien und dieses Stück Brot und diesen Wein zu verehren. Und dann? Ein katholischer Priester weigert sich, eine Geste zu feiern, nur weil sie außergewöhnlich ist?

Diese skandalöse Entscheidung fördert zutage - das sei noch einmal unterstrichen-was das wirkliche Problem ist-das wir auch in der Katholischen Kirche haben, angesichst eines immer größeren Erziehungsnotstandes. Das Problem dieses Priesters ist nicht, zu leugnen daß die Messe eine sehr starke Geste ist, sondern den Kindern die Gründe für dieses Außerordentlich-sein zu erklären. Es ist offensichtlich, daß man in einer Epoche, in der auch die deutlichsten Beweise verloren gegangen sind, nichts mehr als gegeben hinnehmen kann und für alles die Gründe offenlegen muß, auch für das, was der der Hl. Petrus uns - am Ende des Anfangs-zu tun, eingeladen hat.
Die Geste, zu der wir die Menschen einladen, muß erklärt und begründet werden, besonders wenn es sich um Jugendliche handelt.

Auch ich ging mit 18 Jahren nicht mehr in die Messe und habe bestimmte Riten verspottet und Priester und Schwestern ausgelacht.
Glücklicherweise bin ich einem Priester begegnet, dem Diener Gottes Don Cuissani, der mich die Gründe hat sehen lassen, die die nachfolge Christi innerhalb seiner Kirche faszinierender als alles andere machte, die sich in der Gemeinschaft seiner Jünger materialisiert.
Weil ich seine Gründe und Erklärungen hörte, habe ich Schritt für Schritt wieder Vertrauen in die Hypothese eines Christlichen Lebens gefaßt und wieder angefangen, an den Gesten der katholischen Liturgie teilnehmen zu wollen, die Don Cuissani uns durch wunderschöne Gesänge (traditionelle) und eine außerordentliche Intensität der Teilnahme kosten ließ.


Dieser große Vater meines Glaubens hatte keine Angst vor dem Außerordentlichen der Hl. Messe, sondern hatte den Mut (und den Glauben), auch mir "Missgläubigen" die Schönheit und Vernunft Christi vorzuschlagen. Und er hat gewonnen,.
Das Schwerwiegende, das da in Monza passiert ist, ist, daß ein katholischer Priester sich einem zeitgenössischen Einheitsdenken gefügt und darauf verzichtet hat, auch nur den elementarsten Versuch zu machen, dieses Angebot zu erklären. Er hat eine große Gelegenheit versäumt
Ich hoffe und bete, daß er sich nächstes Weihnachten besinnt (oder vielleicht schon nächstes Ostern,
angesichts dessen, daß die Auferstehung ein sehr starkes Zeichen ist)."

Quelle: La Nuova Bussola Quotidiana, Peppino Zola
http://beiboot-petri.blogspot.de/
Dem ist nichts hinzuzufügen, und es trifft in allem auch auf unsere Situation zu,.

von esther10 15.12.2015 00:19

“Die wichtigste Tür ist die zum Beichtstuhl”

Publiziert 14. Dezember 2015 | Von admin
Patriarch Fouad Twal eröffnet die Heilige Pforte in Getsemani – Bethlehem und Nazareth folgen noch
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Laut tönend pocht der Hirtenstab des Lateinischen Patriarchen gegen das Metall des Portals der Getsemani-Basilika. Langsam öffnen sich die hohen, mit Ölbaumzweigen verzierten Türflügel. Das von Papst Franziskus ausgerufene Jahr der Barmherzigkeit hat damit auch im Heiligen Land begonnen. Jerusalems katholische Ortskirche hat sich zu der Feier am Sonntagnachmittag zahlreich eingefunden. Einheimische palästinensische Christen mischen sich mit den vielen Priestern und Ordensleuten aus aller Welt, die in der ältesten Teilkirche Dienst tun. Sie drängen durch die Heilige Pforte, berühren oder küssen den Corpus des grossen Kreuzes, das im Eingang zur Basilika aufgestellt ist. Diese war in den zwanziger Jahren erbaut worden. Kostbare Mosaiken und Alabasterfenster zieren das Gotteshaus. Katholische Nationen hatten sich zusammengetan, um der Todesangst Christi ein würdiges Gedächtnis zu bereiten. Ein vor dem Altar eingefasster Felsen wird als der Ort verehrt, wo der Herr mit seiner Sendung rang, ihm der Schweiss Blutstropfen gleich zu Boden fiel. Im vergangenen Jahr war Papst Franziskus bei seinem Heilig-Land-Besuch hier mit der Ortskirche zusammengekommen. Auch seine Vorgänger hatten die Heilige Stätte aufgesucht. Ein von Papst Paul VI. 1964 gepflanzter Ölbaum im Garten Getsemani erinnert an den ersten Besuch eines Papstes seit Petrus.

Patriarch Twal hatte vor Öffnung der Pforte mit seinen Weibischöfen, den Bischöfen der katholischen Ostkirchen und seinem Klerus in andächtiger Prozession den neben der Basilika gelegenen Garten umrundet. Die über tausend Jahre alten Bäume, deren Wurzeln möglicherweise in die Zeit des Herrn zurückreichen und Zeugen seines Leidens sind, ziehen jährlich Pilger aus aller Welt an. In seiner Predigt erklärte der Patriarch, welche geistliche Bedeutung die Getsemani-Basilika als Ort der Heiligen Pforte habe. “In dieser Basilika verehren wir die Agonie des Herrn. Sie endete aber nicht vor zweitausend Jahren, sondern dauert an im Leiden der Menschen aller Zeiten, der Kinder und aller Leidenden bis heute. Ich appelliere von hier an die ganze Welt für mehr Barmherzigkeit, Friede und Gerechtigkeit.“ Die Ortskirche von Jerusalem, die Zeugin des Leidens und der Barmherzigkeit des Herrn gewesen sei, sei deshalb besonders aufgerufen, sich heute allen leidenden Menschen gegenüber barmherzig zu erweisen. “Unsere Schulen, Krankenhäuser und anderen Einrichtungen müssen auf der Barmherzigkeit gegründet sein. Ohne die Barmherzigkeit ist unsere Existenz sinnlos. Die Barmherzigkeit muss das Kennzeichen der Kirche von Jerusalem sein, die von der Barmherzigkeit des Herrn so gesegnet worden ist.“ Die Heilige Pforte symbolisiere den Übergang vom Elend der Sünde zur Gnade Gottes. Twal kündigte an, dass nach Jerusalem noch weitere Heilige Pforten im Heiligen Land eröffnet würden. Am Heiligen Abend wird er selbst vor der Mitternachtsmesse die Zeremonie in Bethlehem vornehmen. Kurz darauf folgt die Verkündigungsbasilika in Nazareth.

“Die wichtigste Tür in diesem Jahr aber“, so Twal, “muss die Tür zum Beichtstuhl sein.“

Bei den Gläubigen kamen Twals Worte gut an. “Gottes Barmherzigkeit bedeutet mir alles. Alles hängt von ihr ab“, meint Dschumana, eine 31-jährige Christin aus Kana in Galiläa. “Wir hier im Heiligen Land brauchen sie dringlicher als alles andere.“ Die Sprachtherapeutin will in ihrer täglichen Arbeit ein wenig von dieser Barmherzigkeit verwirklichen. “Ich arbeite in Jerusalem in einer Einrichtung, in die christliche, muslimische und jüdische Kinder kommen. Ich behandele alle mit dem gleichen Einsatz und der gleichen Liebe, selbstverständlich auch die jüdischen Kinder. Das heisst natürlich nicht, dass ich mit Israels Politik gegenüber uns Palästinensern einverstanden wäre. Nicht im Geringsten. Aber ich unterscheide zwischen dem Menschen und der Politik. Schliesslich bin ich Christin.“
http://katholisch-informiert.ch/2015/12/...hl/#more-120345
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von esther10 15.12.2015 00:13

Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen am 26. Dezember
Katholische Kirche ruft zur Solidarität mit Christen weltweit auf


Nicht nur radikale Muslime verfolgen Christen: Dieses Mädchen erlitt Brandverletzungen bei einem Anschlag durch extremistische Hindus auf das Haus ihrer Familie im indischen Bundesstaat Orissa

Von CNA Deutsch/EWTN News

BONN , 15 December, 2015 / 12:15 AM (CNA Deutsch).-
Am 26. Dezember 2015 begehen die Katholiken in Deutschland erneut den "Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen". In den Gottesdiensten am zweiten Weihnachtstag soll besonders der Glaubensgeschwister gedacht werden, die weltweit Opfer nicht nur von Verfolgung und Mord sind, sondern mittlerweile auch in Europa von Ausgrenzung und Unterdrückung betroffen, etwa in deutschen Flüchtlings-Unterkünften.

Experten schätzen, dass 80 Prozent der weltweit wegen ihrer Religion verfolgten Menschen Christen sind.

Als Termin hat die Deutsche Bischofskonferenz den zweiten Weihnachtstag ausgewählt, "da die Kirche an diesem Tag das Fest des heiligen Stephanus, des ersten Märtyrers des Christentums, feiert. In den Gottesdiensten dieses Tages soll der Verbundenheit mit den notleidenden Mitchristen vor allem in den Fürbitten Ausdruck verliehen werden. Auch sind die Gläubigen zum persönlichen Gebet für verfolgte und bedrängte Christen aufgerufen", so die DBK in ihrer Mitteilung.

In diesem Jahr stehen besonders die Christen Syriens im Fokus. Sie sind von Verfolgung, Vergewaltigung, Versklavung, Folter und Ermordung durch den Islamischen Staat bedroht.

Mit Blick auf die anhaltenden Christenverfolgungen durch Islamisten im gesamten Nahen Osten sowie zahlreiche weitere Gegner des Glaubens weltweit sagte Papst Franziskus am 1. März 2015: "Ich will allen, die von Verfolgung und Gewalt betroffen sind, versichern, dass wir sie nicht vergessen, dass wir ihnen nahe sind und dass wir inständig beten, dass dieser unerträglichen Brutalität, deren Opfer sie sind, bald ein Ende gemacht werde."

Diesem Gebet wolle sich die Kirche in Deutschland anschließen, teilt das Sekretariat der DBK mit. Es stellt für den Tag in den Pfarrgemeinden ein Plakat zur Verfügung, das vor allem zum Aushang in den Schaukästen bestimmt ist. Außerdem sind Gebetsbilder mit einem von den deutschen Bischöfen empfohlenen Gebet für die unter Bedrängung lebenden Mitchristen erhältlich.

Der Gebetstag am 26. Dezember ist Teil der 2003 gegründeten Initiative "Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit", mit der die deutschen Bischöfe verstärkt auf die Diskriminierung und Verfolgung von Christen in verschiedenen Teilen der Welt aufmerksam machen wollen. Dies geschieht durch ein jährlich herausgegebenes Informationsheft, Gespräche mit politisch Verantwortlichen in Deutschland, Besuche von Bischöfen aus bedrängten Ortskirchen, Fürbitten sowie der Bereitstellung von vierteljährlich wechselnden Gebetsmeinungen. Darüber hinaus wird die Deutsche Bischofskonferenz gemeinsam mit der Evangelischen Kirche in Deutschland 2016 den zweiten "Ökumenischen Bericht zur Lage der Religionsfreiheit von Christen weltweit" vorlegen, der als wissenschaftliche Studie die Situation von Christen beleuchtet.

Die Organisation "Open Doors" hatte bereits am 15. November zur Teilnahme am weltweiten Gebetstag aufgerufen.
http://de.catholicnewsagency.com/story/g...ember-2015-0300


von esther10 15.12.2015 00:08

Was ist eine „Heilige Pforte”? Wie geht der Ablass?
Antworten auf die häufigsten Fragen.

Erstellt von kathnews-Redaktion am 10. Dezember 2015 um 21:20 Uhr
Bildquelle: Kathnews


Vatikan (kathnews/CNA). Am 8. Dezember begann das Heilige Jahr der Barmherzigkeit, ein außerordentliches Jubiläum, das Papst Franziskus ausgerufen hat. Aber was bedeutet es?


Was ist ein Heiliges Jahr?

Die katholische Tradition, ein Heiliges Jahr (Jubiläumsjahr) zu feiern, begann mit Papst Bonifatius VIII. im Jahr 1300, und schon seit 1475 wird alle 25 Jahre ein ordentliches Jubiläum begangen, um jeder Generation zu erlauben, diesen Moment wenigstens einmal im Leben zu erfahren.

Das Heilige Jahr ist traditionell ein Jahr der Vergebung und der Buße für die Sünden jedes einzelnen. Auch ist es ein Jahr der Versöhnung zwischen Feinden und ein Jahr der Bekehrung, um das Sakrament der Versöhnung zu empfangen.

Bis zum heutigen Tag gab es 26 ordentliche Jubiläen, das letzte war das Jubiläum des Jahres 2000, das von Johannes Paul II ausgerufen worden war.

Was ist ein außerordentliches Jubiläumsjahr?
Ein außerordentliches Jubiläum kann zu einer besonderen Gelegenheit oder aufgrund eines besonders bedeutsamen Ereignisses ausgerufen werden, wie es der Fall dieses Jahres der Barmherzigkeit ist.

Das erste außerordentliche Jubiläum gab es im 16. Jahrhundert und die beiden letzten waren 1933, als Papst Pius XI. 1900 Jahre der Erlösung feiern wollte und 1983, als der heilige Johannes Paul II. es verkündete, um die 1950 Jahre nach Tod und Auferstehung Christi zu ehren.

Was ist eine Heilige Pforte?
Wenn Sie die Papstreise nach Afrika verfolgt haben, dann haben Sie wahrscheinlich auch die Öffnung der Heiligen Pforte in Bangui, in der Zentralafrikanischen Republik gesehen.

Wenn auch das Heilige Jahr offiziell am 8. Dezember begann, so war doch dies das erste mal in der Geschichte, dass ein Papst eine Heilige Pforte außerhalb Roms geöffnet hat.

Jede der vier päpstlichen Basiliken in Rom besitzt eine Heilige Pforte, die normalerweise von innen versiegelt wird, damit sie nicht geöffnet werden kann. Die Heiligen Pforten werden nur im Jubiläumsjahr geöffnet, damit die Pilger sie durchschreiten und einen vollkommenen Ablass gewinnen können, der an das Jubiläum gebunden ist.

Der Ritus der Öffnung der Heiligen Pforte möchte symbolisch zeigen, dass den Gläubigen in der Zeit des Jubiläums ein “außerordentlicher Weg” zur Erlösung angeboten wird. Er versinnbildlicht das Verlassen der Welt und das Eintreten in die Gegenwart Gottes, auf ähnliche Weise wie die Hohenpriester im Alten Testaments den Eingang zum Allerheiligsten an Jom Kippur durchschritten – dem jüdischen Gedenken des Tages der Sühne, der Vergebung und der Reue – um in die Gegenwart Gottes zu treten und Opfer darzubringen.

Nach Öffnung der Heilige Pforte im Petersdom werden die Pforten der anderen drei römischen Basiliken geöffnet: in der Lateranbasilika, in Sankt Paul vor den Mauern und in Santa Maria Maggiore. Während des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit hat Papst Franziskus den Diözesanbischöfen die Erlaubnis erteilt, besondere Heilige Pforten in ihren Diözesen zu bestimmen.

Was ist ein vollkommener Ablass?

Ein Heiliges Jahr bietet den Gläubigen die Möglichkeit, einen vollkommenen Ablass zu gewinnen. Laut Paragraph 1471 des Katechismus der Katholischen Kirche ist ein Ablass:

“…der Erlaß einer zeitlichen Strafe vor Gott für Sünden, die hinsichtlich der Schuld schon getilgt sind. Ihn erlangt der Christgläubige, der recht bereit ist, unter genau bestimmten Bedingungen durch die Hilfe der Kirche, die als Dienerin der Erlösung den Schatz der Genugtuungen Christi und der Heiligen autoritativ austeilt und zuwendet.”

Im Fall des vollkommenen Ablasses ist es ein kompletter Erlass.


Wie wird im Heiligen Jahr ein Ablass gewonnen?

Gemäß der Apostolischen Pönitentiarie ist es nötig, dass die Gläubigen im Stand der Gnade sind, um einen vollkommenen Ablass oder einen Teilablass zu gewinnen. Dazu gehört unter anderem, schwere Sünden gebeichtet zu haben. Darüber hinaus ist es nötig, dass der Gläubige
die innere Disposition des Freiseins von jeglicher Anhänglichkeit an die Sünde, auch die läßliche, hat;
die sakramentale Beichte seiner Sünden vornimmt;
die Allerheiligste Eucharistie empfängt (zweifelsohne ist es besser, die Eucharistie bei der Teilnahme an der Heiligen Messe zu empfangen; für den Ablass ist jedoch lediglich die Heilige Kommunion notwendig);
nach Meinung des Heiligen Vaters betet.

Der Grundgedanke wäre, am selben Tag die Kommunion zu empfangen und den Ablass zu erlangen, aber es reicht, wenn der Empfang der Sakramente und die Gebete innerhalb einiger Tage (ungefähr 20) vor oder während des Aktes des Ablasses stattfinden.

Die Gebete nach Meinung des Papstes werden dem Belieben der Gläubigen anheimgestellt, aber normalerweise werden ein “Vater unser” und ein “Ave Maria” gebetet. Eine Beichte reicht für mehrere vollkommene Ablässe, aber für jeden von ihnen bedarf es einer eigenen Kommunion und eigener Gebete nach der Meinung des Heiligen Vaters.

Es gibt Ausnahmen für Kranke oder ans Haus gefesselte Personen.


Die Ablässe können immer für sich selbst oder für die Seelen der Verstorbenen angewandt werden, sie können aber nicht auf andere lebende Personen übertragen werden.

Wie oft kann man einen vollkommenen Ablass gewinnen?
Einmal am Tag.

Wo kann ich im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit einen Ablass gewinnen?
Während des Heiligen Jahres designiert der Papst besondere Pilgerorte, um Ablässe zu erhalten, über die vier Heiligen Pforten Roms hinaus. Für das Heilige Jahr der Barmherzigkeit sind es die Heiligen Pforten in den Kathedralen jeder Diözese, sowie in anderen, von den Diözesanbischöfen ausgewählten Kirchen. Es sind Pilgerorte für die Gläubigen und sie sind Teil der Gewinnung des vollkommenen Ablasses. Franziskus schrieb in seinem Brief über den Ablass im Heiligen Jahr:

“Ebenso lege ich fest, dass der Ablass auch erlangt werden kann in den Wallfahrtskirchen, wo die Pforte der Barmherzigkeit geöffnet wurde, sowie in den traditionell als Jubiläumskirchen ausgewiesenen Gotteshäusern. Es ist wichtig, dass dieser Moment vor allem mit dem Sakrament der Versöhnung und der Feier der heiligen Eucharistie einschließlich einer Reflexion über die Barmherzigkeit verbunden ist. Es wird nötig sein, dass diese Feiern das Glaubensbekenntnis ebenso umfassen wie das Gebet für mich und für die Anliegen, die mir am Herzen liegen zum Wohl der Kirche und der ganzen Welt.”

Foto: Beichtstuhl – Bildquelle: Kathnews

http://www.kathnews.de/was-ist-eine-heil...geht-der-ablass

von esther10 15.12.2015 00:05

Der Papst: "Wenn ihr nicht Buße tut, Gott vergibt alle Sünden"
Er sagte, die Messe in Santa Marta: "Confession wird den Vater, der versöhnt und feiert zu erfüllen; Allzu oft scheint es...



Heute war das Sakrament der Versöhnung das zentrale Thema der Predigt des Franziskus Casa Santa Marta

. "Möchten Sie zur Beichte geht nicht in die Reinigung, da sie einen Fleck zu nehmen. Nein! Er geht zu erfüllen, den Vater, versöhnende, vergebend und Party. " Dies wurde während der Messe am Morgen gesagt, wie Radio Vatikan berichtet. Der Papst erklärte, dass das Geständnis ist kein "Urteil", sondern eine "Begegnung" mit einem Gott, der vergibt und vergisst alle Sünden der Person, die nicht bekommt müde zu fragen, Seine Barmherzigkeit. "Zunächst einmal, Gott immer verzeiht!

Nicht vergeben. Wir sind diejenigen, die müde, um Vergebung zu bekommen. Aber er hat nicht verzeihen ", bekräftigte Papst Bergoglio Predigt. Und wenn Sie daran zweifeln, dass kann im Herzen des Menschen entstehen, ist das "was" Gott ist bereit, zu vergeben, gut, wiederholte er Francesco, nur "zu bereuen und um Vergebung bitten": "Du hast nichts zu bezahlen", weil es bereits "Christus bezahlt uns ".

"Es gibt keine Sünde, die er nicht vergeben wird - sagte er - er verzeiht alles. "Aber, mein Vater, ich glaube nicht, zur Beichte zu gehen, weil ich eine Menge schlechter, viel schlechter, so viele, dass ich nicht verlieren ..." Nein. Das ist nicht wahr. Verzeiht alles. Wenn Sie traurig zu gehen, alles verzeihen. Wann? Oh, oft nicht, Sie zu sprechen! Du fängst an, um Vergebung zu bitten und Er macht die Freude der Vergebung fühlen, bevor Sie sagen, alles fertig haben. «Und noch etwas, weiterhin zur Liste der Papst, als er verzeiht, Gott" Party. "

Und schließlich Gottes vergisst ". Denn was zählt, zu Gott "gerecht mit uns." Und hier, schlug Francis eine Prüfung des Gewissens auf die Priester im Beichtstuhl: ", um die Sünden der betreffenden Person zu vergessen?" "Ich bin bereit, alles zu verzeihen",. Das Bekenntnis, fügte er hinzu, "und nicht als ein Urteil, ist ein Treffen":

"So viele Male Konfessionen scheint eine Praxis - im Abschluss angemerkt - eine Formalität ... Alles Mechaniker! Nein! Und wo ist das Treffen? Die Begegnung mit dem Herrn, der versöhnt, umarmt euch und feiert. Und das ist unser Gott, so gut. Wir lehren auch: sie lernen unsere Kinder, unsere Jungs, gut zu gestehen, warum gehen zur Beichte geht nicht in die Reinigung, da sie einen Fleck zu nehmen. Nein! Er geht zu erfüllen, den Vater, versöhnende, vergebend und Party. "
http://www.lastampa.it/2015/01/22/esteri...KeO/pagina.html

von esther10 14.12.2015 22:11

Bischof Voderholzer gibt Friedenslicht aus Betlehem an junge Menschen weiter

Kerzenlicht Quelle: Pixabay CC0 , Gadini Public domain


Der Weihnachtsbrauch ist 1986 durch den Österreichischen Rundfunk ins Leben gerufen worden

Redaktion | 14. Dez | Bistum Regensburg | Katholische Kirche in Deutschland, Österreich und Schweiz | Regensburg | 20

Rund 900 Kinder und Jugendliche wollten Lichtträger sein: Sie alle waren am Sonntagnachmittag zur Übergabefeier des Friedenslichts, die von der Deutschen Pfadfinder- und der Pfadfinderinnenschaft St. Georg gestaltet wurde, in die Regensburger Obermünsterruine gekommen. Dort gab Bischof Rudolf Voderholzer im Rahmen einer Andacht das Feuer an Pfadfindergruppen und Ministranten aus dem ganzen Bistum weiter. Das brennende Licht des Friedens soll möglichst viele Menschen erreichen, gerade auch diejenigen, die derzeit nicht in Frieden leben können. Deshalb bringen die Jugendlichen das Friedenslicht mit in ihre Heimatpfarrei – tragen es aber auch in soziale Einrichtungen weiter: beispielsweise in Kindergärten, Schulen, Altenheime oder Flüchtlingsunterkünfte.

„Es gibt so viele Leute, die darauf warten, dass jemand kommt…“

Gerade in den während des Zweiten Weltkriegs zerstörten Mauern der ehemaligen Obermünsterkirche ist die Übergabefeier unter dem Leitmotiv „Hoffnung schenken – Frieden finden“ ein besonders starkes Symbol gegen Hass und Gewalt. „Unsere Feier ist ein Zeichen, dass wir die Hoffnung nicht aufgeben und trotz so mancher Unheilsbotschaften und terroristischer Aktionen festhalten an der Mission des Friedens“, betonte Gerhard Pöpperl, Leiter der Diözesanstelle Berufungspastoral. Bischof Voderholzer wünschte den Jugendlichen, dass sie „über den Brauch selbst zu Lichtern“ werden: „Es gibt so viele Leute, die darauf warten, dass jemand kommt, der ihnen etwas Gutes sagt, der ihnen Hoffnung und Zuversicht bringt.“ Deshalb brauche es besonders viele junge Menschen, die aufmerksam sind für die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen und die innerlich entflammt sind, um für den Frieden einzutreten. „Ich setze auf euch, ihr seid Lichtblicke“, rief der Regensburger Bischof den jungen Menschen zu.

Von Betlehem nach Regensburg

Bis es in Regensburg angekommen war, hatte das Licht bereits einen weiten Weg hinter sich. Von der Geburtsgrotte Jesu Christi, in der die Flamme entzündet worden war, ist es nach ganz Europa und darüber hinaus getragen worden: so unter anderem auch nach Wien. Dort nahm es ein Pfadfinderstamm aus Mitterteich entgegen und brachte das Licht nach Regensburg. Der Brauch des Friedenslichts aus Betlehem ist 1986 durch den Österreichischen Rundfunk ins Leben gerufen worden.

Voderholzer wünschte den Jugendlichen, dass sie „über den Brauch selbst zu Lichtern“ werden: „Es gibt so viele Leute, die darauf warten, dass jemand kommt, der ihnen etwas Gutes sagt, der ihnen Hoffnung und Zuversicht bringt.“ Deshalb brauche es besonders viele junge Menschen, die aufmerksam sind für die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen und die innerlich entflammt sind, um für den Frieden einzutreten. „Ich setze auf euch, ihr seid Lichtblicke“, rief der Regensburger Bischof den jungen Menschen zu.

Weitere Eindrücke zur Übergabefeier finden Sie in unserem Bilderalbum zum Friedenslicht.

(Quelle: Webseite des Bistums Regensburg, 14.12.2015)

von esther10 14.12.2015 22:06

Programm der Mexiko-Reise von Papst Franziskus veröffentlicht


Neue Basilika Unserer Lieben Frau von Guadalupe, Mexiko-Stadt, entworfen vom

Gefängnisbesuch in der „Welthauptstadt des Mordes“

Redaktion | 14. Dez | ZENIT.org | Papstreisen | Rom | 16

Papst Franziskus wird im Februar für eine sechstägige Reise in Mexiko erwartet. Auftakt seines Besuchs, der ihn vor allem nach Chiapas mit indigenen Bevölkerungsgruppen und mit Gläubigen in der Stadt Ciudad Juarez zusammen führen wird, ist der 12. Februar. Ciudad Juarez liegt an der Grenze zu den Vereinigten Staaten (El Paso, Texas); eine Stadt, die von Kriminalität und Armut gekennzeichnet ist. In der „Welthauptstadt des Mordes“ wird der Papst auch die Gefangenen besuchen.

Außerdem wird er mit Familien, Jugendlichen, Bischöfen, Priestern und Ordensleuten zusammenkommen. Der Vatikan veröffentlicht das Reiseprogramm des Papstes in Mexiko: er fährt in Städte, in denen noch nie ein Papst sich aufgehalten hat. Sieben Ansprachen und fünf Predigten hat er sich vorgenommen.

PROGRAMM

Freitag, 12. Februar 2016

12.30 Uhr Abflug von Rom-Fiumicino
19.30 Uhr Ortszeit: Ankunft am Flughafen Benito Juarez in Mexiko-Stadt
Offizielle Begrüßungszeremonie auf dem Flughafen.
Abfahrt in die Innenstadt, Übernachtung in der Apostolischen Nuntiatur

Samstag, 13. Februar, Mexiko-Stadt

9.30 Uhr: Begrüßungszeremonie im Nationalpalast, Treffen mit dem Staatsoberhaupt
10.15 Uhr Erste Ansprache zu den Verfassungsorganen und zum diplomatischen Korps
11.30 Uhr: Treffen mit den Bischöfen in der Kathedrale (zweite Ansprache)
17.00 Uhr: Messe in der Basilika Unserer Lieben Frau von Guadalupe (erste Predigt)

Sonntag, 14. Februar, Ecatepec, Mexiko-Stadt

9.20 Uhr: Abfahrt mit dem Hubschrauber nach Ecatepec
10.30 Uhr: Messe (zweite Predigt) und Angelus
12.50 Uhr: Abfahrt mit dem Hubschrauber nach Mexiko-Stadt
13.30 Uhr: Ankunft in Mexiko-Stadt
16.30 Uhr: Besuch in der Kinderklinik Federico Gomez
18.00 Uhr: Treffen mit der Welt der Kultur im Nationalen Auditorium (dritte Ansprache)

Montag, 15. Februar, San Cristobal, Chiapas

7.30 Uhr: Abflug mit dem Flugzeug in Tuxtla Gutiérrez
9.15 Uhr: Abflug mit dem Hubschrauber nach San Cristobal de las Casas
10.15 Uhr: Messe für die Indigenen von Chiapas (dritte Predigt)
13.00 Uhr: Mittagessen mit Vertretern der indigenen Gemeinschaften
15.00 Uhr: Besuch der Kathedrale
15.35 Uhr: Abreise nach Tuxtla Gutiérrez
16.15 Uhr: Treffen mit Familien im Stadion Victor Manuel Reyna (vierte Ansprache)
18.10 Uhr: Abreise nach Mexiko-Stadt
20.00 Uhr: Ankunft in Mexiko-Stadt

Dienstag, 16. Februar, Morelia

7.50 Uhr: Abfahrt mit dem Flugzeug nach Morelia
10.00 Uhr: Messe mit Priestern, Seminaristen und Ordensleuten (vierte Predigt)
15:15 Uhr: Besuch der Kathedrale
16.30 Uhr Treffen mit Jugendlichen im Stadion José María Morelos y Pavón (fünfte Ansprache)
18.55 Uhr: Abreise nach Mexiko-Stadt mit dem Flugzeug
20.00 Uhr: Ankunft in Mexiko-Stadt

Mittwoch, 17. Februar, Ciudad Juarez

8.35 Uhr: Abflug mit dem Flugzeug nach Ciudad Juárez
10.00 Uhr: Ankunft am Flughafen Abraham Gonzalez
10.30 Uhr: Gefängnisbesuch (CERESO n.3) (sechste Ansprache)
12.00 Uhr: Treffen mit der Welt der Arbeit (siebte Ansprache)
16.00 Uhr: Heilige Messe auf dem Messegelände (fünfte Predigt)
19.00 Uhr: Abschiedszeremonie am Flughafen von Ciudad Juarez
19.15 Uhr: Abreise nach Rom

Donnerstag, 18. Februar

14.45 Uhr: Ankunft am Flughafen Rom-Ciampino

​Zeitzonen: Rom: UTC + 1 Stunde / Mexiko-Stadt: - 06.00 UTC

von esther10 14.12.2015 22:02

Wie viele junge Menschen sind heute Opfer der Arbeitslosigkeit!“


Gruppen des „Progetto Policoro“ in Audienz bei Papst Franziskus, 14. Dezember 2015 Quelle:

Britta Dörre | 14. Dez | ZENIT.org | Papst Franziskus | Rom | 13

Vor zwanzig Jahren wurde auf Initiative der italienischen Bischofskonferenz das soziale Projekt „Progetto Policoro“ gegründet, um arbeitslosen Jugendlichen beizustehen und ihnen einen Weg aus ihrer Situation aufzuzeigen. Die Gruppen des „Progetto Policoro“ empfing Papst Franziskus heute Vormittag in Audienz und lobte die Initiative, die sich seit ihrer Gründung in der Ausbildung und Bildung von Kooperativen engagiert. Das „Progetto Policoro“ zeige, dass mit freier, kreativer und solidarischer Arbeit die Würde des Menschen geschützt werde.

Papst Franziskus bestätigte, wie wichtig es sei, dass die jungen Menschen ihre Anstrengungen, ihre Begeisterung und ihren Einsatz bestätigt sähen. „Wie viele junge Menschen sind heute Opfer der Arbeitslosigkeit!“, mahnte der Papst und erinnerte an die vielen jungen Menschen, die sich angesichts der ständigen Ablehnungen und der Gleichgültigkeit der Gesellschaft geschlagen zeigten. In unserer Gesellschaft seien allzu oft privilegierte und mit Empfehlungen ausgestattete Menschen erfolgreich. In diesem Panorama sei das „Progetto Policoro“ ein Zeichen der Hoffnung und Ermutigung.

Papst Franziskus ermutigte zur Gründung weiterer auf die Bedürfnisse des Menschen zugeschnittener Initiativen, die der Jugendarbeitslosigkeit die Stirn böten, den Jugendlichen konkret hülfen und beistünden im Sinne des Evangeliums. Auf diese Weise entdeckten die Jugendlichen die Welt der Arbeit neu und brächten sich in die Gesellschaft ein. Abschließend dankte Papst Franziskus den Audienzteilnehmern für ihren Einsatz und vertraute sie dem Schutz des heiligen Joseph an.

von esther10 14.12.2015 21:50

Es gibt keine "Berufung faul zu sein", sagt Franziskus Jugendlichen


Franziskus kommt zu dem Petersplatz zur Generalaudienz, 18. November, 2015 Credit: Daniel Ibanez / CNA

Von Ann Schneible

Vatikanstadt, 14. Dezember 2015 / 11.40 (CNA / EWTN Nachrichten) .- Franziskus am Montag traf sich mit einem italienischen Initiative und bietet Unterstützung für Arbeitslose und Unter Jugend richtet, sagen ihre Aufgabe ist es, jungen Menschen helfen, wieder zu entdecken die " Berufung "der Arbeit im Rahmen ihrer Menschenwürde.

Die Aufgabenstellung ist es, junge Menschen zu finden, nicht nur ein Job, sondern "eine Verantwortung der Evangelisierung durch die heiligende Wert der Arbeit", sagte der Papst während der 14. Dezember Publikum mit den Mitgliedern des Policoro Project.

Dies gilt jedoch nicht für "jede Form von Arbeit: nicht funktionieren, dass Exploits, zermalmt, demütigt und Missbräuche, aber die Arbeit, die der Mensch wirklich frei macht, in Übereinstimmung mit seiner edlen Würde".

"Die Berufung an die Arbeit: Das ist eines der Merkmale der menschlichen Würde", sagte der Papst. "Es gibt keine Berufung auf Faulheit, aber an die Arbeit."


Er fügte hinzu, dass dieses Gefühl der Verpflichtung zur Arbeit geht über monetäre Gewinne: ". Erbauung der Welt, der Gesellschaft und des Lebens" ist es für die

Gesponsert von der Bischofskonferenz Italiens begann der Policoro Projekt vor zwanzig Jahren; Es zielt darauf ab, junge Menschen in Italien erleben Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung zu unterstützen.

Franziskus traf sich mit dem Policoro Projekt an der vatikanischen Audienzhalle, lobte die Arbeit der Initiative, die auf nationaler Ebene verbreitet hat.

Die Bildung der jungen Menschen, die Gründung von Genossenschaften, die Schaffung von Vermittlungszahlen wie "Community Animatoren und einer langen Reihe von konkreten Gesten, ein sichtbares Zeichen für das Engagement in diesen zwanzig Jahren aktiv:" Die wichtigsten Ideen haben ihren Erfolg geführt Gegenwart."

Der Papst sagte, die Arbeit für die Freiheit, Kreativität, die Teilnahme und die gegenseitige Unterstützung ermöglicht es hilft Arbeiter "zum Ausdruck bringen und zu verbessern" ihre Würde.

"Lassen Sie uns Augen verlieren der Dringlichkeit bekräftigt diese Würde! Es gehört zu jeder und jedem von uns. .. Wenn es keine Arbeit gibt, ist die Würde in Gefahr, als die Arbeitslosigkeit nicht nur verhindert, dass Sie die Lebensmittel auf dem Tisch; es macht auch Sie unwürdig Lebensunterhalt verdienen zu fühlen. "


Der Bischof von Rom zu beobachten, wie junge Menschen heute zum Opfer Arbeitslosigkeit zurück, nicht nur Auswirkungen auf ihre Fähigkeit, sich selbst zu erhalten, sondern auch die Förderung der Gefühle von Wertlosigkeit.

"Wie viele von ihnen haben sich auf der Suche nach Arbeit gegeben, zurückgetreten, um kontinuierliche Ablehnung oder Gleichgültigkeit einer Gesellschaft, die nur die übliche wenigen Privilegierten belohnt - auch wenn sie beschädigt sind - und behindert die, die Bestätigung zu verdienen."

"Die Belohnung scheint für diejenigen, die sicher von selbst zu gehen, auch wenn dies die Sicherheit wird durch Korruption erlangt. Arbeit ist nicht ein Geschenk an die freundlicherweise die wenigen Auserwählten gewährt werden: es ist ein Recht für alle "!

Franziskus lobte die Policoro Projekt für die ein "Zeichen der wirkliche Hoffnung für viele Menschen, die nicht abgefunden haben, aber stattdessen beschlossen, sich mutig auf die Schaffung oder die Verbesserung ihrer Arbeitsmöglichkeiten zu begehen."

"Weiterhin Initiativen für die Teilnahme junger Menschen in einer Gemeinschaft und partizipative Form zu fördern", ermutigte er sie.

"Auf die Frage," was hat die Kirche, um mit meiner Situation tun? ", Dass Sie gesagt haben, und viele Male gehört, ist die Antwort" Zeuge ". Und hier sind Sie in der Lage, Ihr Zeuge bereitzustellen, Angesicht zu Angesicht mit denen, die in Not von Mut und Unterstützung zu stellen. "
http://www.catholicnewsagency.com/news/t...g-people-59815/

von esther10 14.12.2015 20:20

14.12.2015

Hilfsbereite Isländer erwarten die Ankunft syrischer Flüchtlinge
Kalte neue Heimat


Gottesdienst in Island
© Wolfgang Radtke (KNA)

Rund 4.500 Isländer engagieren sich als Flüchtlingshelfer. Zurzeit machen sie vor allem eins: warten auf die neuen Nachbarn. Das Bonifatiuswerk lobt die Integrationsstärke von Islands "Migrantenkirche".


Wasserfall im Norden von Island
© Maike Müller (KNA

Vereiste Wasserfälle, Schnee auf weitem Land und in Blautönen schimmernde Eisblöcke an der Küste des Nordatlantik - im Winter ist die Kälte auf Island allgegenwärtig. Über das Eismeer sollen in diesem Winter syrische Flüchtlinge in das Land am nördlichen Polarkreis kommen. Und es scheint, als wollten die Isländer das Eis für die Neuankömmlinge bereits zum Schmelzen bringen und heißen die rund 50 Flüchtlinge willkommen - bevor sie überhaupt angekommen sind.

Ein motivierender offener Brief

Björn Teitsson ist begeistert. Die Zahl der freiwilligen Helfer im Land ist seit dem Sommer enorm angestiegen, berichtet der Mitarbeiter des Isländischen Roten Kreuzes. "Ende August hatten wir auf der Insel noch um die 2.900 aktive Freiwillige. Jetzt sind es ungefähr 4.500." Das liege besonders an der Facebook-Aktion der Autorin Bryndis Bjorgvinsdottir. In einem offenen Brief hatte sie angeboten, Flüchtlinge bei sich aufzunehmen.

Die Aktion sollte ein Protest sein gegen die geringe Zahl an Flüchtlingen, die ihr Heimatland aufnehmen wolle, heißt es auf der Seite in dem Sozialen Netzwerk. Und die wurde schnell zum Selbstläufer - die Gruppe der Unterstützer wuchs schließlich auf über 10.000 Isländer an. Einige waren sogar bereit, Flüchtlinge bei sich zu Hause aufzunehmen.

Einer der Unterstützer ist Runar Gunnarsson. Der junge Mann lebt in der nordisländischen Stadt Akureyri. Die selbst ernannte "Hauptstadt des Nordens" ist eine der Gemeinden, die sich um die Aufnahme von syrischen Flüchtlingen beworben hatten. Noch in diesem Jahr sollen sie nun kommen. Seitdem sind die Flüchtlinge auch auf den Straßen von Akureyri ein Thema, berichtet Gunnarsson. Und ergänzt: "Die Hilfsbereitschaft ist enorm."

Viele neugierige Fragen

Wie viele seiner Mitbürger der 18.000-Einwohner-Stadt ist Gunnarsson vor allem eines: neugierig. Denn genaue Informationen habe es von der Stadt noch nicht gegeben. "Sind das jetzt Dorfbewohner aus Kurdistan? Oder sind das vielleicht Jesiden? Das weiß im Moment noch keiner so genau", fragt man sich auch in seinem Kollegium. Daher sei es bisher auch schwer, konkret zu handeln. Eine Stadt im Wartezustand.

Denn bei aller Vorfreude auf die Neuankömmlinge: Deren Interesse, in dem Land im Nordmeer, nur rund 200 Kilometer von Grönland entfernt, eine neue Heimat zu finden, hält sich in Grenzen. Denn die Insel ist auch eine Herausforderung: Die Wege sind lang und die Tage im Winter sehr kurz und dunkel. Wie die Syrer damit umgehen, weiß auch Teitsson nicht. Das müsse sich zeigen. Die Freiwilligen kümmern sich währenddessen um die dringend nötige warme Kleidung.

Umso überraschender ist die anhaltende Hilfsbereitschaft der Isländer. Doch bisher sind sie Flüchtlingshelfer ohne Flüchtlinge - und machen Trockenübungen, bis es losgeht. Danach wollen sie die Flüchtlinge willkommenheißen und helfen anzukommen.

Bonifatiuswerk lobt Integrationsstärke

Eine isländische Gemeinschaft, die sich mit Integration auskennt, ist die katholische Kirche. Davon erzählt Monsignore Georg Austen. Der Generalsekretär des Bonifatiuswerks der Deutschen Katholiken hat im Sommer Island bereist. "Die Kirche dort ist ein wichtiger Träger für Integration." Als "Migrantenkirche" vereint sie fast 100 Nationen, auch wenn sie insgesamt nur rund 3 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmacht. Doch so viel Multi-Kulti berge auch Herausforderungen, betont Austen. "Die weiten Wege und das oft babylonische Sprachwirrwarr schlagen sich auf die pastorale Seelsorge nieder - und auf die langfristige Integration der Menschen."

Doch Herausforderungen hin oder her - nach Austens Erfahrungen haben die Isländer eine beeindruckende Eigenschaft: "Sie sehen das Fremde vor allem als Bereicherung." Eine große Chance für Integration, so der Monsignore. Auch Runar Gunnarsson will dazu beitragen. "Wenn die Flüchtlinge da sind, will ich helfen und geben, was ich kann." In der Vergangenheit ist Integration bereits gelungen, in seiner Heimatstadt. Im Jahr 2003 kamen 23 Flüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien in die Stadt - und alle sind geblieben. Darauf hoffen auch Björn Teitsson und die vielen freiwilligen Helfer - während sie warten, aufs Willkommenheißen.

Maike Müller
(KNA)

von esther10 14.12.2015 19:50

Vatikan will männliche Ordensleute ohne Priesterweihe stärken
Ordensbruder


Ordenskongregation beschreibt "prophetische Dienste" der Ordensbrüder wie etwa
Gastfreundschaft, Lebensschutz, Gespräche oder Zuhören

14.12.2015, 15:30 Uhr Vatikan/Kirche/Religion/Orden/Ordensbrüder

Vatikanstadt, 14.12.2015 (KAP) Der Vatikan will die Rolle von männlichen Ordensleuten ohne Priesterweihe stärken. Dazu veröffentlichte die Ordenskongregation am Montag ein neues Dokument mit dem Titel "Identität und Sendung des Ordensbruders in der Kirche". Das Schreiben solle dazu beitragen, dass diese Berufung innerhalb der Kirche mehr wertgeschätzt werde, sagte der Sekretär der Ordenskongregation, Jose Rodriguez Carballo, bei der Vorstellung am Montag im Vatikan. Zugleich wies er darauf hin, dass sich der Vatikan damit auch an Ordensfreuen richte, weil es große Ähnlichkeiten zwischen diesen beiden Berufungen gebe.

Ordensbrüder machen laut dem Dokument rund ein Fünftel aller männlichen Ordensleute aus. Das Verhältnis zwischen Priestern und Brüdern ist in manchen Orden noch heute sehr hierarchisch geprägt. Die katholische Kirche begeht seit Ende November 2014 ein Jahr der Orden, das am 2. Februar endet.

Die Präsenz von Ordensbrüdern sei wichtig für die katholischen Männerorden, betonte auch der Präfekt der Ordenskongregation, Kardinal Joao Braz de Aviz bei der Vorstellung. Sie bildeten eine "permanente Erinnerung an die fundamentale Dimension der Brüderlichkeit in Christus".

Das Dokument zählt mehrere Tätigkeitsfelder auf, sogenannte "prophetische Dienste", denen sich Ordensbrüder in besonderer Weise widmen sollten. Dazu zählt etwa die Gastfreundschaft gegenüber dem Anderen unabhängig von Religion, Rasse oder Kultur, der Einsatz zum Schutz des Lebens, sowie das Gespräch und das Zuhören, um den Menschen den Blick für das Wesentliche im Leben zu vermitteln.
https://www.kathpress.at/goto/meldung/13...rweihe-staerken


von esther10 14.12.2015 16:52


Die Lektion einer Großmutter
· Messe des Papstes in Santa Marta ·
- See more at: http://www.osservatoreromano.va/de/news/...h.hgxhQ1Jd.dpuf

14. Dezember 2015
»Gott vergibt alles, andernfalls gäbe es keine Welt«:

diese Worte, die eine alte Frau im Jahr 1992 zu Jorge Mario Bergoglio sagte, sind eine wahre »Lektion« zu Beginn des Heiligen Jahrs der Barmherzigkeit. Und sie warnen davor, in »klerikale Strenge« zu verfallen, sie regen vielmehr dazu an, ohne zu Zögern den Weg der Hoffnung und der Barmherzigkeit einzuschlagen, die uns »frei« macht. Papst Franziskus sprach während der Frühmesse, die er am Montag, 14. Dezember, in der Kapelle des Hauses Santa Marta feierte, die Aufforderung aus, einen »durchdringenden Blick « zu haben, der es verstehe, einen Schritt weiter zu gehen, um die Wahrheit zu erkennen und sie auch auszusprechen.



»In der Ersten Lesung«, so merkte der Papst sogleich an, haben wir einen Abschnitt aus dem Buch Numeri (24,2-7.15-17) vernommen, wo von »der Geschichte des Bileam die Rede ist: er war ein Prophet, aber er war auch ein Mensch und hatte seine Fehler, ja sogar Sünden«. Denn, so betonte Franziskus, »wir alle haben Sünden, wir alle, wir sind alle Sünder«. Aber »erschreckt nicht«, so tröstete der Papst, »Gott ist größer als unsere Sünden«.

»Bileam«, so legte er dar, »war von einem gewissen Balak, einem Heerführer und König, »angeheuert« worden, der das Volk Gottes vernichten wollte. Und er entsandte ihn, um Prophezeiungen gegen das Volk Gottes auszusprechen«. Aber »auf dem Weg begegnet Bileam dem Engel des Herrn und ändert seine Vorsätze, und sieht die Wahrheit«. Aber »er wechselt nicht das Lager: heute gehöre ich diesem Lager an, und dann wechsle ich ins andere über, nein! Er wechselt vom Irrtum zur Wahrheit und sagt das, was er sieht«.

»Es ist schön«, so fügte Franziskus hinzu, »wie das Buch Numeri diese Geschichte nacherzählt: ›Spruch Bileams, Spruch des Mannes mit geschlossenem Auge‹«. Tatsächlich, so führte er aus, »als sein Herz umkehrt, da bekehrt er sich, er hat das geschlossene Auge und sieht in die Ferne, er sieht die Wahrheit, mit dem geöffneten Herzen, mit dem Herzen – mit etwas gutem Willen sieht man die Wahrheit immer – , und sagt die Wahrheit«.

Und »es ist eine Wahrheit, die Hoffnung schenkt, denn er stand am Rand der Wüste, er stand wirklich am Rand der Wüste und sah die Stämme Israels.: ›Wie schön sind deine Zelte, wie schön deine Wohnstätten, Israel! Wie Bachtäler ziehen sie sich hin, wie Gärten am Strom, wie Eichen, vom Herrn gepflanzt, wie Zedern am Wasser‹«. Also »sieht er jenseits der Wüste die Fruchtbarkeit, die Schönheit, den Sieg«.

Aber »was ist im Herzen Bileams geschehen?«Tatsache sei, so sagte Franziskus, dass »er sein Herz geöffnet hat und dass der Herr ihm die Tugend der Hoffnung geschenkt hat«. Und »die Hoffnung ist diese christliche Tugend, die wir als große Gabe des Herrn besitzen und die uns in die Ferne schauen lässt, weit über unsere Probleme, unsere Schmerzen, unsere Schwierigkeiten, über unsere Sünden hinaus«. Sie lasse uns »die Schönheit Gottes schauen«.

»Hoffnung« sei also das Schlüsselwort. Und »wenn ich mit einem Menschen zusammen bin, der diese Tugend der Hoffnung besitzt und der einen schlimmen Augenblick seines Lebens erlebt – sei es nun eine Krankheit, sei es die Sorge um einen Sohn oder eine Tochter oder einen Familienangehörigen, was es auch sei –, der aber diese Tugend besitzt, so hat er inmitten des Schmerzes das geschlossene Auge, er ist frei, darüber hinaus zu sehen, immer darüber hinauszusehen«. Und gerade »das ist die Hoffnung, es ist die Prophezeiung, welche uns die Kirche heute schenkt: sie will, dass wir Männer und Frauen der Hoffnung seien, selbst inmitten der Probleme«. Denn »die Hoffnung öffnet Horizonte, die Hoffnung ist Freiheit, sie ist nicht geknechtet, sie findet stets Platz dafür, eine Lage wieder in Ordnung zu bringen«. Im Tagesevangelium aus dem Matthäusevangelium (21,23-27) , so fuhr er fort, »begegnen wir hingegen Männern, die nicht über diese Freiheit verfügen, sie haben keine Horizonte, sind Männer, die Gefangene ihres berechnenden Wesens sind«. So komme es, dass die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes den Herrn fragten: »Mit welcher Vollmacht tust du diese Dinge?« Bevor sie auf die anschließende Frage Jesu mit »Wir wissen es nicht« antworten, stellen sie ihre Überlegungen an: »Aber wenn ich so und so antworte, dann laufe ich diese Gefahr, und wenn ich hingegen das und das sage…« Aber, so bekräftigte der Papst, »die menschlichen Winkelzüge verschließen das Herz, sie verschließen die Freiheit«. Vielmehr sei es »die Freiheit«, die »uns leicht macht«. Also »macht uns diese Heuchelei der Schriftgelehrten, der wir im Evangelium begegnen und die das Herz verschließt, zu Knechten: diese Leute waren Knechte«.

Was nun Bileam anbelange, so »hatte er die Freiheit, dem Mann, der ihn ›angeheuert‹ hatte, zu sagen: ›Das ist es, was ich sehe, wenn es dir nicht passt, so ist das dein Problem; ich aber sage dir das, was ich sehe‹«. Diese hingegen, »[die Schriftgelehrten], sind unfrei, sie sind die Knechte ihrer eigenen Rigidität«. Und »wir können sagen«, so bekräftigte Franziskus, »dass alle beide praktisch der Kirche nahestehen: Bileam, der Prophet; und diese da, die Schriftgelehrten«.

»Wie schön ist doch die Freiheit, die Großmut, die Hoffnung eines Mannes und einer Frau der Kirche«, so versicherte der Papst. Und »wie hässlich ist dagegen, und wie schädlich ist doch die Rigidität einer Frau und eines Mannes der Kirche: die klerikale Rigidität, die keine Hoffnung kennt«.

»In diesem Jahr der Barmherzigkeit«, so sagte der Papst, »stehen zwei Wege offen«. Auf der einen Seite seien die, »die auf die Barmherzigkeit Gottes hoffen und wissen, dass Gott Vater ist«, dass »Gott immer vergibt, und zwar alles«, und dass »jenseits der Wüste die Umarmung des Vaters, die Vergebung warten«. Auf der anderen Seite hingegen »sind auch die, die sich in ihre jeweilige Knechtschaft flüchten, in ihre Rigidität, und die nichts von der Barmherzigkeit Gottes wissen«. Die Menschen, von denen das Matthäusevangelium spreche, »waren Gelehrte, sie hatten studiert, aber ihre Wissenschaft hat sie nicht gerettet«.

»Abschließend«, so sagte er am Schluss, »möchte ich eine Anekdote erzählen, die ich selbst im Jahr 1992 erlebt habe. In der Diözese war das Bild der Muttergottes von Fatima angekommen. Ich bin im Zusammenhang einer großen Messe für die Kranken – aber es war eine große Veranstaltung, auf einem großen Feld, mit sehr vielen Menschen – hingegangen, um die Beichte abzunehmen. Und ich habe mehr oder weniger von der Mittagszeit bis gegen sechs Uhr, als die Messe endete, Beichte gehört. Es waren sehr viele Beichtväter da«.

Genau in dem Augenblick, »als ich aufgestanden bin, um an einem anderen Ort eine Firmung vorzunehmen«, so erinnerte er sich, »kam eine alte Frau daher, eine Achtzigjährige, mit Augen, die über die Dinge hinausschauen konnten, Augen voller Hoffnung«. Und »ich habe zu ihr gesagt: Großmütterchen, kommen Sie, um zu beichten? Aber Sie haben doch gar keine Sünden!« Auf die Antwort der Frau hin – »Pater, wir alle haben welche!« – führte Bergoglio den Dialog fort: »Aber vielleicht vergibt sie der Herr ja auch nicht?« Und die Frau, der ihre Hoffnung Stärke verliehen habe, habe gesagt: »Gott vergibt alles, denn wenn Gott nicht alles vergeben würde, dann gäbe es die Welt nicht!«

Und so regte Franziskus »angesichts dieser beiden Menschen« – dem »Freien« mit seiner »Hoffnung, dem, der dir die Barmherzigkeit Gottes bringt«; und »dem engstirnigen, dem Paragraphenreiter, dem Egoisten, dem Knecht seiner eigenen Rigidität« – an, sich »die Lektion, die diese Achtzigjährige –sie war Portugiesin – mir erteilt hat, zu eigen zu machen: Gott vergibt alles, er wartet lediglich darauf, das du dich ihm näherst.«

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