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von esther10 23.08.2015 19:41

Vatikan: Motto für den Welttag der Migranten und Flüchtlinge bekanntgegeben
Papst Franziskus warnt vor Vergessen der Tragödien


Rom, 21. August 2015 (ZENIT.org) Staff Reporter | 268 klicks


Zum 102. Welttag der Migranten und Flüchtlinge hat Papst Franziskus das Thema „Migranten und Flüchtlinge fordern uns heraus. Die Antwort des Evangeliums der Barmherzigkeit“ gewählt. Der Päpstliche Rat für die Sorge um die Migranten und Menschen unterwegs hat das Motto am Donnerstag bekanntgegeben. Wenn der Tag am kommenden 17. Januar begangen wird, fügt er sich logisch in das außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit ein, das am 8. Dezember beginnt.

In einer am gestrigen Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung heißt es, dass beabsichtigt sei, den Fokus auf das Leid so vieler Männer und Frauen zu richten, die gezwungen sind, ihre Heimat aufzugeben. „Man darf zum Beispiel die aktuellen Tragödien auf dem Meer nicht vergessen, denen viele Migranten zum Opfer gefallen sind“

Der Aufruhr und die Kriege im Nahen Osten haben die Zahl der Flüchtlinge UN-Angaben zufolge in die Höhe getrieben. Allein in diesem Jahr verunglückten rund 2.000 Menschen bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren. „Angesichts des offensichtlichen Risikos, dass dieses Phänomen vergessen wird, stellte der Heilige Vater das Leid der Migranten und Flüchtlinge als etwas dar, dem man sich stellen muss“, hieß es in der Erklärung, in der zugleich betont wurde, dass Franziskus die Gläubigen davor warnt, nicht in Gleichgültigkeit zu verfallen, sondern vielmehr die Tränen der Migranten zu ihren eigenen zu machen.

Der zweite Teil des Themas, die Antwort des Evangeliums der Barmherzigkeit, beziehe sich auf die besondere Antwort auf die Situation, die die Kirche geben könne. Der Papst rufe die Gläubigen zu Akten der Nächstenliebe im bevorstehenden Heiligen Jahr auf; er erinnere sie daran, wie Christus selbst unter den Kleinen gegenwärtig sei. Am Ende des Lebens würden die Menschen auch gemäß ihrer Antwort der Liebe gerichtet werden.

Das römische Dikasterium übermittelte zudem den Wunsch, den Tag auch auf örtlicher Ebene zu begehen, um dort das Bewusstsein für die Situation der Migranten zu schärfen, nicht allein für den einen Tag. Der Vatikan hofft, dass er die Gläubigen dazu anrege, Migranten gegenüber konkrete Zeichen der Solidarität zu setzen. Wie üblich wird eine päpstliche Botschaft zu dem Anlass veröffentlicht werden. (mk)

(21. August 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 23.08.2015 19:38

CAMPUSAsyl - Potential von der Uni für die Flüchtlinge


Mit Spiel und Spaß den Flüchtlingen ein wenig Menschlichkeit und Alltag zurückgeben. Hier in Trier. - AFP

23/08/2015 09:51SHARE:
Über Flüchtlinge wird dieser Tage viel berichtet, dieses Wochenende stehen bei uns aber die Ehrenamtlichen im Mittelpunkt. Während Bund, Länder und Kommunen überfordert sind mit der Organisation, sind es Freiwillige, die den Flüchtlingen helfen. In Regensburg gibt es seit einem halben Jahr das Projekt CampusAsyl. Studenten kümmern sich auf vielfältige Weise um die Flüchtlinge in ihrer Stadt. Pia Dyckmans war für uns vor Ort.

Mit Straßenmalkreide, Deutschunterricht, Musik und Sport geben Studenten den Flüchtlingen in der Erstaufnahmeeinrichtung ein Stück Normalität und Alltag wieder zurück. Carina Keller ist eine von ihnen. Eigentlich studiert sie Internationale Beziehungen, aber seit Februar ist sie auch so etwas wie Kindergärtnerin. Während einem Jahr in Tansania hat sie schon Kinder betreut und bespaßt, deswegen ist der Job für sie nicht ganz neu: „Ich habe mich total zu Hause gefühlt, muss ich sagen. Weil ich wieder in die Lage versetzt wurde, wo ich in Tansania war.

Weil ich die Kinder eben nicht verstehen konnte, es waren viel zu viele Kinder. Bei der ersten Kinderbetreuung war ich mit 40 Kindern alleine, die aus verschiedenen Kulturkreisen kamen, teilweise auch psychisch gelitten haben, die weggerannt sind, wenn ein Helikopter geflogen ist.“

Ausgebildet für solche Situationen ist Carina eigentlich nicht. Doch für sie ist das erstmal kein Problem, denn die Flüchtlingskinder sind für sie genauso Kinder wie jedes andere auch. Kinder, die auch Kinder sein wollen. Das wurde ihn aufgrund ihrer Geschichte zu früh schwer gemacht. „Aber ich versuch einfach, mit dem Kind umzugehen, wie mit einem normalen Kind, was ihm auch zusteht. Ich versuche auch, es wieder zum Kind-sein zu bringen. Das ist meine

Motivation, weil viele Kinder lachen nicht, wenn man mit ihnen zum Beispiel ein Foto machen möchte. Kinder haben hier kein Vertrauen in die Menschheit. Sonst sind die Kinder blind und strecken einem die Hand entgegen und das haben die Kinder hier nicht. Und das ist die Aufgabe auch nur an einem Nachmittag, ein Kind wieder zum lachen zu bringen, dass es sich wieder frei fühlt, Kind ist, spielt und das Leben liebt.“

Neben der Kinderbetreuung gibt es noch viele andere Angebote. Flüchtlinge können Deutsch lernen, sie machen zusammen Sport mit den Studenten oder sie musizieren gemeinsam. Da kann es schon mal vorkommen, dass auf dem Hof der Kaserne mit Gitarre, Rasseln und Trommel eine kleine Party stattfindet. Damit all diese Programme überhaupt laufen, behält Hermann Eckl den Überblick. Der Studentenpfarrer hat das Projekt mit anderen Initiatoren ins Leben gerufen. Inspiriert wurde er von seinen Studenten: „Das Potential, das am der Universität und an den Hochschulen vorhanden ist, das möchten wir nun auch nutzen, um diese Arbeit zu pushen.“ Das Projekt gepusht haben vor allem die Studenten selber. Durch Mundpropaganda hat sich die Idee in Regenburg schnell rumgesprochen, auch außerhalb der Hochschulgemeinde. Denn der Glaube spielt auch für Eckl bei dem Projekt gar keine Rolle: „Für uns spielt das ne Rolle, dass wir uns als Christen hier verpflichtet fühlen zu helfen. Ich denke wir wollen da auch ein klares Signal setzen gegen manche politische Torheit, die in diesem Bereich auch verbreitet wird. Trotz aller Unterstützung auf lokaler Ebene, gibt es auch immer wieder populistische und dumme Äußerungen und ich denke, es ist sehr wichtig, dass die Kirche auch ein Zeichen setzt.“

Gegründet hat sich CampusAsyl als ein Studentennetzwerk. Doch inzwischen arbeiten auch viele Ehrenamtliche mit, die eigentlich aus dem Studentenalter raus sind. Auch Carina will nach dem Studium nicht aufhören: „Auf keinen Fall. Ich war schon während meiner Schulzeit ehrenamtlich aktiv, hab auch schon immer versucht, mich mit Afrika zu beschäftigen. Das wird auf jeden Fall weitergehen. Gerade auch bei CampusAsyl kann sich jeder engagieren. Und ich versuche auch danach weiter den Flüchtlingen zu helfen und einen Teil von meiner Freizeit zu schenken.“

Für die Katholische Hochschulgemeinde Regensburg ist klar: Dieses Projekt soll noch lange weitergehen und es werden schon neue Projekte geplant. Nach den Semesterferien im Herbst soll ein interkultureller Kochkurs stattfinden, mit dem Ziel: ein eigenes Kochbuch. Denn die Flüchtlinge sollen auch selber aktiv werden, auf Augenhöhe mit den Ehrenamtlichen.
(rv 23.08.2015 pdy)

von esther10 23.08.2015 19:35

De Maiziere für konsequentere Abschiebung


Mit unegwöhnlichen Mitteln und weniger Bargeld will der Innenminister dem Flüchtlingsstrom Herr werden. - AFP

23/08/2015 13:33SHARE:
Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) will abgelehnte Asylbewerber deutlich konsequenter als bisher abschieben. Die Flüchtlinge vom Westbalkan sollten daher bis zu ihrer Abschiebung in den Erstaufnahme-Einrichtungen bleiben und gar nicht erst auf Städte und Gemeinden verteilt werden. Das berichtete die „Bild am Sonntag“.

Zugleich erneuerte der Bundesinnenminister seine Forderung, Bargeldleistungen für Flüchtlinge zu kürzen: „Wenn Bargeldbeträge für Flüchtlinge schon für mehrere Monate im Voraus ausgezahlt werden, ist das ein Anreiz zu kommen. Mir kommt es darauf an, dass die Asylbewerber menschenwürdig und sicher untergebracht werden, keine Not leiden, aber nicht so viel Bargeld bekommen, dass sie damit vor allem ihre Schlepper bezahlen.“ Kritik an seinem Vorschlag, unter anderem von den Kirchen, wies der Minister zurück. „Wir müssen hier gemeinsam nach vernünftigen Lösungen suchen, statt hergebrachte Grundsatzdebatten von früher zu führen.“

In diesem Zusammenhang will de Maiziere die südeuropäischen Ländern bei der Unterbringung der Flüchtlinge unterstützen: „Wir brauchen schnell größere Aufnahme-Einrichtungen in Italien und Griechenland. Wir sind bereit, hierbei zu helfen.“

Der Minister warnte zudem vor einer Gefährdung der Reisefreiheit: „Wenn die Flüchtlinge innerhalb Europas nicht gerechter verteilt werden, wird die Debatte um Grenzkontrollen zunehmen. Es kann nicht länger sein, dass manche Mitgliedstaaten sich hier völlig aus der europäischen Solidaritätsgemeinschaft verabschieden.“

Von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) erwartet de Maiziere mehr finanzielle Hilfe: „Der Bund wird die Länder und Kommunen dauerhaft unterstützen, und er braucht auch selbst mehr Geld beispielsweise für zusätzliches Personal und Sachmittel.“ Zunächst müssten die Flüchtlingsunterkünfte winterfest gemacht werden.

Der Bundesinnenminister kündigte zudem an, bei der Hilfe für Flüchtlinge in Deutschland „unkonventionelle Wege“ gehen zu wollen. „Wir werden Beamte bitten, nicht in Ruhestand zu gehen, sondern freiwillig länger zu arbeiten. Und wir müssen die Zahl der Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst erhöhen. Bei jungen Menschen ist die Bereitschaft, zu helfen, groß.“ Auch die Stellen bei der Bundespolizei und beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sollen aufgestockt werden.

(rv 23.08.2015 cz)

von esther10 23.08.2015 19:32

Papst: „Wer ist Jesus für euch?“


Papst Franziskus an diesem Sonntag auf dem Petersplatz. Er erinnerte erneut an den Frieden in der Ost-Ukraine. - AP

23/08/2015 11:23SHARE:

Papst Franziskus hat in seinem Angelus-Gebet am Sonntag an das Wunder der Brotvermehrung aus dem Johannesevangelium erinnert. Jesus habe seinen Jüngern gesagt, dass er das Brot des Himmels sei, dass er sein Fleisch und sein Blut hingeben werde. Damit habe er angedeutet, dass er sein Leben für sie hingeben werde. Diese Worte enttäuschten seine Zuhörer. Denn sie fanden sie eines Messias nicht würdig, nicht siegreich. „Die Menschen sahen in Jesus einen Messias, der so reden und handeln muss, dass seine Mission Erfolg hat.“

Der wahre Grund, warum die Menschen die Worte Jesu nicht verstanden, war ihr fehlende Glaube, so Franziskus. „Unter euch gibt es einige, die nicht glauben“ (Joh 6,64), habe Jesus gesagt. In der Tat hätten sich von diesem Zeitpunkt an viele seiner Jünger von ihm abgekehrt, erklärt Franziskus. „Vor dieser Abtrünnigkeit lässt Jesus nicht nach oder mildert seine Worte, im Gegenteil, er zwingt die Menschen dazu, eine klare Entscheidung zu treffen: Bei ihm bleiben oder sich von ihm trennen. Zu den zwölf Jüngern sagte er: „Wollt ihr auch gehen?“ (Joh 6,67).“

Petrus habe an dieser Stelle im Namen der Anderen seinen Glauben bezeugt. Er fragte Jesus, zu wem sie gehen sollten, nicht aber wohin. Denn für Petrus war klar, die Worte Jesu führten ins ewige Leben (Joh 6,68). Der Glaube an Gott sei Glaube an eine Person, mit der man sich verbinde, um den gleichen Weg zu gehen. Diese Person sei Jesus, betont Franziskus. „Wir brauchen Jesus, wir müssen bei ihm sein, uns von ihm und seinen Worten des ewigen Lebens nähren. An Jesus glauben bedeutet, ihn zum Zentrum und Sinn unseres Lebens zu machen. Christus ist nicht einfach eine Nebensache, er ist das lebendige Brot, die unentbehrliche Nahrung. Sich an ihn zu binden in einer echten Beziehung des Glaubens und der Liebe, bedeutet nicht, angekettet zu sein, sondern es ganz und gar frei zu sein, auf dem Weg, offen für die Herausforderungen unserer Zeit.“

Franziskus forderte die Gläubigen auf, sich immer wieder zu fragen, wer Jesus für jeden Einzelnen sei. „Ist er nur ein Name, eine Idee oder nur eine historische Person? Oder ist er die Person, die mich liebt, die ihr Leben für mich hingegeben hat und mit mir geht?"

Im Anschluss an das Angelus-Gebet äußerte Papst Franziskus erneut seine Sorge über die Lage in der Ost-Ukraine. „Ich wiederhole meinen Appell, dass die Friedensvereinbarungen eingehalten werden müssen“, sagte Franziskus. Des weiteren müssten Organisationen und Freiwillige angesichts der humanitären Notlage im Land helfen. „Möge der Herr Frieden über das geliebte Land Ukraine bringen“, so der Papst. Die Ukraine feiert am Montag, 24. August, ihren Unabhängigkeitstag.
(rv 23.08.2015 cz)

von esther10 23.08.2015 19:23

06.08.2015

Libanesischer Erzbischof zu Gast in Kleinmachnow
Vaterunser auf aramäisch


Kleinmachnow. Im Rahmen eines mehrwöchigen Pastoralbesuchs feierte Alt-Erzbischof Flavien Joseph Melki aus dem Libanon mit der St. Thomas-Morus-Gemeinde in Kleinmachnow einen Gottesdienst.


Erzbischof Joseph Melki feiert einen Gottesdienst

Erzbischof Dr. Flavien Joseph Melki aus dem Libanon – vom Patriarchat der Syrisch-Antiochenisch-Katholischen Kirche Beirut – feierte zusammen mit Diakon und Gefängnisseelsorger Thomas Marin und Prälat Joseph Swidnitzki aus der Ukraine einen Gottesdienst in Kleinmachnow. Foto: Marie Wildermann

Er feierte diesen Gottesdienst gemeinsam mit Michael Theuerl, Pfarrrer der St. Thomas-Morus-Gemeinde, und Prälat Joseph Swidnitzki, Pfarrer aus der Ukraine.

Joseph Swidnitzki, der in der Sowjetunion wegen seines Glaubens mehrere Jahre inhaftiert war, war an diesem Wochenende eher zufällig in St. Morus zu Besuch und nutzte diesen Zufall, um in der Messe zu konzelebrieren. Als er neben dem aus Syrien stammenden Erzbischof Melki am Altar stand, wurde das zu einem sinnfälligen Bild für die verfolgte Kirche in Vergangenheit und Gegenwart. Prälat Joseph Swidnitzki hat eine bewegende Geschichte: Zwischen 1984 und 1987 war er in Sibirien im Gefängnis wegen angeblicher „antisowjetischer Propaganda“, doch in Wahrheit war er der kommunistischen Regierung ein Dorn im Auge, denn er hatte Gemeinden gegründet, Kirchen gebaut und die katholischen Russlanddeutschen und Polen betreut. Noch heute würden Katholiken in Sibirien von Pater Joseph sprechen, erzählt Pfarrer Michael Theuerl später im Gespräch.

Erzbischof Flavien Joseph Melki lebt heute im Libanon und vertritt das Patriarchat der Syrisch-Antiochenisch-Katholischen Kirche in Beirut. Bei seinem Deutschlandbesuch wurde er von Zeremoniar Sebastian Eisend begleitet, Student der Katholischen Theologie in Eichstätt.
Predigt über das Johannes-Evangelium

In seiner Predigt bezog sich Erzbischof Melki auf das Johannes-Evangelium. Eine Menschenmenge am See Genezareth wartet auf Jesus, „übrigens nicht weit entfernt von Tyrus und Sidon, das auf dem Gebiet des heutigen Libanon liegt“, erklärte Melki. Die Menschen wollten Zeichen und Wunder. Jesus aber wirkte an ihnen keine Wunder. Er wusste: Mehr als alles andere brauchen sie eine Veränderung ihres Herzens, erläuterte Erzbischof Melki in seiner Predigt. Wir Heutigen seien der Menge am See Genezareth sehr ähnlich, sagte er. „Wir bitten Gott, er möge unsere physische Notlage lindern und vergessen, dass unsere seelische

Hilflosigkeit unsere menschliche Existenz weit mehr dominiert als alle materiellen Sorgen.“ Denn das, was die Sehnsucht des Menschen wirklich stille, sei das Spirituelle, gemäß dem Wort Jesu: „Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben“ (Joh 6,35).

Wenn er über diese Worte Jesu meditiere, werde ihm bewusst, wie sehr der Nahe Osten inzwischen von der Ideologie des Hasses beherrscht werde, so Erzbischof Melki in seiner Predigt. Der fundamentalistische Islam, der weder den göttlichen Vater noch den Sohn anerkenne, finde seine furchtbarste Erscheinungsform in der brutalen Armee des Islamischen Staates, die in Syrien und im Irak herrsche.

Begonnen hätten Gewalt und Chaos vor mehr als zehn Jahren, als die USA in den Irak einmarschierten. „Durch jene instabilen Verhältnisse wurde der Islamische Staat (IS) ermutigt, seine zerstörerische und fundamentalistische Ideologie zu verbreiten. Die Christen im Orient würden heute zunehmend von den Kämpfern des Islamischen Staates, der keine Barmherzigkeit und Nächstenliebe kenne, verfolgt und vertrieben. So habe der IS im Nordirak allein in einer Nacht 130 000 Christen vertrieben. Häuser, Wohnungen, ihren gesamten Besitz mussten die Menschen zurücklassen, um ihr Leben zu retten.

Doch trotz der dramatischen Situation sollten die Gläubigen nicht vergessen, was Jesus gesagt habe: „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch“ (Joh 14,27). Er forderte die Gemeinde auf, für die Christen im Orient zu beten und sie geschwisterlich zu unterstützen. Es war ein bewegender Moment, als der libanesische Bischof das „Vaterunser“ auf aramäisch, der Sprache Jesu, betete.

Vortrag über verfolgte Christen

Im Anschluss an den Gottesdienst nahm Erzbischof Melki in seinem Vortrag über die verfolgten Christen des Orients die Gedanken aus der Predigt wieder auf und erinnerte zunächst an die Bilanz des seit fünf Jahren wütenden Krieges in Syrien: 200 000 Tote, vier Millionen Flüchtlinge, davon lebten mehr als 1,5 Millionen in Flüchtlingslagern im Libanon. Das Land sei längst jenseits seiner Kapazitäten, auch die Flüchtlingshilfe der Vereinten Nationen sei

überfordert. Für die mehr als 10 000 christlichen Familien in den Flüchtlingslagern sei die Situation unerträglich, sie würden von radikalen Muslimen auch hier bedroht und unter Druck gesetzt. Zuflucht würden sie in den Kirchengemeinden finden, aber auch hier seien die Kapazitäten erschöpft. Darüber hinaus verbreite der IS seine Hass-Ideologie nicht nur in den Flüchtlingslagern, auch unter den ganz normalen Imamen gebe es inzwischen viele IS-Sympathisanten. In der anschließenden Fragerunde ging der Erzbischof immer wieder auf den Unterschied zwischen christlichem und muslimischem Gottesbild ein: „Unser Gott befiehlt nicht, zu töten.“

Der Gott der Muslime hingegen fordere dazu auf, gegen die Ungläubigen zu kämpfen. Wenn er seine Erfahrungen schilderte, wirkte er trotz seiner 83 Jahre charismatisch und voller Energie.

Sehr häufig habe er die Erfahrung machen müssen, sagte Erzbischof Melki, dass muslimische Funktionäre nicht die Wahrheit über den christlichen Glauben lehrten. Wenn Muslime dann das unverfälschte Evangelium zu lesen bekämen, wären sie überrascht und fasziniert von der Botschaft der Nächstenliebe und der Vergebung. An die christlichen Gemeinden in Deutschland richtete Erzbischof Melki den Appell, Muslime einzuladen, den christlichen Glauben kennenzulernen. In Europa hätten sie leichter Zugang zum christlichen Glauben als in islamisch geprägten Ländern.

Beendet wurde der Abend mit einem gemeinsamen Gebet. Erzbischof Melki sprach noch einmal das Vaterunser auf aramäisch und segnete die Zuhörer.
Von Marie Wildermann
http://www.tag-des-herrn.de/content/vate...-aram%C3%A4isch


von esther10 23.08.2015 19:07

23.08.2015

Eltern klagen vor Bundessozialgericht gegen Sozialabgaben
"Wir jammern nicht, wir klagen"


Familien und Familienverbände wollen vor Gericht eine Neuausrichtung des Sozialstaats erzwingen. Grund: 14 Millionen Eltern würden verfassungswidrig doppelt zur Kasse gebeten, so die Initiatoren.

"Wir jammern nicht. Wir klagen." Unter diesem Motto haben sich Familienverbände und Eltern zusammengetan, um die ihrer Meinung nach ungerechte Architektur des Sozialstaats umzubauen. Mit Spannung erwarten sie ein Urteil des Bundessozialgerichts, das für Oktober angekündigt ist: Familien haben dort drei Musterverfahren gegen "ungerechte Sozialbeiträge" angestrengt. Zuvor hatten sie vergeblich bei Kranken- und Rentenkassen eine Verringerung ihrer Beiträge beantragt.

Unterstützt werden die Eltern vom Familienbund der Katholiken (FDK) und vom Deutschen Familienverband (DFV). "Heute zahlen 14 Millionen Eltern mit minderjährigen Kindern doppelt in die Sozialversicherungen ein", argumentieren die beiden Verbände, die im Februar die Kampagne "elternklagen.de" ins Leben gerufen haben.

Argumentationshilfe gibt ihnen die Studie der Bertelsmann Stiftung "Familien in der gesetzlichen Rentenversicherung", die das Rentensystem als "nicht familiengerecht" kritisiert: Ein heute 13-Jähriger werde im Laufe seines Lebens durchschnittlich 77.000 Euro mehr in die Rentenkasse einzahlen, als er selbst an Rente beziehen wird, heißt es darin. Seine Eltern jedoch hätten davon wenig: Zwar hätten sie mit der Gründung einer Familie und ihrer Erziehungsleistung der Rentenkasse diesen Überschuss erst ermöglicht. "Aber weder erhöht sich dadurch ihre eigene Rente wesentlich, noch zahlen sie weniger Beiträge als Kinderlose."


Musterschreiben an die Versicherungen

Die beiden Verbände rufen deshalb die Eltern in Deutschland auf, bei der Kranken- und der Rentenkasse eine Verringerung ihrer Beiträge zu beantragen. "Zahlen Sie nicht doppelt, wehren Sie sich", appellieren sie an die Eltern und stellen Musterschreiben an die Versicherungen zur Verfügung.

Sie verweisen dabei auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Pflegeversicherung von 2001. Damals hatten die Karlsruher Richter entschieden, dass Eltern verfassungswidrig belastet werden, weil neben den Geldbeiträgen der gleichwertige Erziehungsbeitrag nicht berücksichtigt werde. Der Gesetzgeber wurde verpflichtet, auch die Kranken- und Rentenversicherung auf die Frage der Familiengerechtigkeit hin zu prüfen.

"Seitdem ist nichts passiert", kritisierte der Präsident des Familienbundes, Stefan Becker, am Sonntag im Gespräch mit der "Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA)". Der Gesetzgeber habe zwar den Beitrag für Kinderlose in der Pflegeversicherung leicht angehoben. Bei Kranken- oder Rentenversicherung sei das aber nicht geschehen.

Und DFV-Präsident Klaus Zeh sagte der "Bild am Sonntag": "Jene, die das System am Leben halten - die Eltern - werden ständig ignoriert. Damit muss endlich Schluss sein." Nach Berechnungen der Verbände müssten Familien um mindestens 238 Euro pro Kind und Monat entlastet werden.

Prominente Unterstützung

Die Familienverbände haben sich bei ihrer Kampagne prominente Unterstützung geholt. Der hessische Sozialrichter Jürgen Borchert versucht schon seit drei Jahrzehnten, die Politik zu einem Kurswechsel zu zwingen und mehr Familiengerechtigkeit durchzusetzen.

Nach Einschätzung des Juristen, der maßgeblich am "Trümmerfrauenurteil" (1992) und am Urteil zur Pflegeversicherung von 2001 des Bundesverfassungsgerichts beteiligt war, stammen die geltenden Steuer- und Sozialsysteme "aus einer Zeit, in welcher lebenslange Kinderlosigkeit kein Thema war". Derzeit müssten Eltern sowohl einen höheren Anteil an Verbrauchssteuern zahlen als auch durch Kindererziehung die Renten der Kinderlosen vorfinanzieren. Allein über Renten-, Pflege- und Krankenversicherung würden jährlich 120 Milliarden Euro von Familien hin zu Kinderlosen verteilt.

Die vom Staat im Gegenzug erstatteten Leistungen wie Kindergeld oder die Anerkennung von Erziehungszeiten in der Rente bezeichnet der Sozialexperte demgegenüber als lächerlich. So würden die Kosten der Erziehungszeiten nicht den Kinderlosen auferlegt, sondern "zu tragen haben diese Mogelpackung in Zukunft allein die Kinder der bedachten Eltern". Borchert bringt es auf den Punkt: Der Staat "klaut den Familien die Sau vom Hof und bringt lediglich drei Koteletts zurück", schrieb er in seiner 2013 erschienenen Streitschrift "Sozialstaatsdämmerung".

Christoph Arens
(KNA)

von esther10 23.08.2015 19:03

23.08.2015

Mehr als 4000 Flüchtlinge aus Seenot im Mittelmeer gerettet
22 Schiffe in Not


Mehr als 4000 Flüchtlinge sind nach Angaben der italienischen Küstenwache binnen 24 Stunden im Mittelmeer gerettet worden. Sie stammten von 22 Schiffen und Booten, die Notsignale gesendet hatten, sagte Kapitän Marco Di Milla am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

Ein Sprecher des italienischen Büros der Internationalen Organisation für Migration (IOM), Flavio Di Giacomo, nannte auf Twitter die Zahl von 4150 Flüchtlingen, die zwischen Nordafrika und Sizilien aus dem Wasser gerettet worden seien.

Nach Angaben der Organisation sind seit Jahresbeginn mehr als 100 000 Bootsflüchtlinge in Italien angekommen. Fast 150 000 seien in Griechenland angelandet. In dieser Zeit seien 2365 Flüchtlinge ertrunken und damit fast 600 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

(dpa)

von esther10 23.08.2015 18:56

23.08.2015


Papst Johannes Paul II.
© dpa

Ein Jahr bis zum WJT 2016
Krakau bereitet sich vor

In einem Jahr findet der nächste Weltjugendtag statt - in Krakau. Wir haben die Heimatstadt von Papst Johannes Paul II besucht und die ersten Eindrücke der Vorbereitungen gesammelt.

Die Vorbereitungen für den Weltjugendtag in Krakau haben in dem Moment begonnen, als Papst Franziskus 2013 bekannt gab, wo die nächsten Weltjugendtage stattfinden sollen. Kurz danach rief der Krakauer Erzbischof Kardinal Dziwisz das Organisationskomitee zusammen, das seit dem aktiv ist.

Mittlerweile kann man auch in der Stadt die ersten WJT- Vorboten sehen. Am 25. Juli 2015, also genau ein Jahr vor dem WJT, wurde eine große digitale Uhr in Gang gesetzt, die die verbliebenden Tage, Stunden, Minuten und Sekunden bis zum Großereignis runterzählt. Das Tourismus- und Kulturbüro, welches für Klein-Polen zuständig ist, fährt seit einigen Wochen mit einem Motto-Campingwagen durch Polen und Europa, um auf diese Weise Werbung für Krakau und den WJT zu machen. Es werden erste WJT-Geschenke, wie T-Shirts, Kulis und Taschengebete verteilt. Wichtige Gebäude, wie z.B. das Bischofhaus, in dem schon Papst Johannes Paul II gewohnt hat und wo auch Papst Franziskus schlafen wird, wird gerade renoviert.

Eine Veranstaltung besonderer Dimension

Am 25. Juli wurde außerdem auch das Registrierungssystem freigeschaltet. Es werden rund 2 Millionen Menschen in Krakau erwartet. Eine Veranstaltung dieser Größe hat es bisher in Krakau nicht gegeben. Deswegen werden einige Veranstaltungen aus dem Stadtzentrum ausgelagert. Die Vigil und die Abschlussmesse mit Papst Franziskus werden auf einem dafür extra angelegten Feld an der Stadtgrenze von Krakau gefeiert – dem Campus der Barmherzigkeit.

Eine wichtige Rolle wird natürlich auch der Initiator der Weltjugendtage spielen, der Heilige Papst Johannes Paul II. Er ist und bleibt ein lebendiges Beispiel dafür, wie man Jugendliche für den Glauben begeistern kann. Er war während seiner Zeit als Priester, und später auch als Bischof, Hochschulseelsorger. Das Organisationskomitee möchte die Weltjugendtage auch dafür nutzen, Ihn nicht nur als den Menschen zeigen, den jeder auf der ganzen Welt kennt, sondern auch den Karol, der hier aufgewachsen ist, der hier gelebt und gewirkt hat.

*


Marienkirche in Krakau
© KNA

Weltjugendtage

Der Weltjugendtag (WJT) wird von der katholischen Kirche ausgerichtet und geht auf eine Initiative von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) zurück. Seit 1985 lädt das katholische Kirchenoberhaupt jährlich junge Christen aller Erdteile zu einem Treffen unter einem bestimmten Motto ein.

Der erste offizielle Weltjugendtag fand 1986 in Rom statt. Ziel ist es, jungen Menschen die Gelegenheit zu geben, das "junge und aktuelle Geheimnis der Kirche im gemeinschaftlichen Erlebnis von Pilgerfahrt, Gebet, Meditation und Gottesdienst zu entdecken".

Das bislang letzte Großtreffen zum Weltjugendtag fand im Juli 2013 mit Papst Franziskus im brasilianischen Rio de Janeiro statt. Das nächste, vom 25. Juli bis 1. August 2016 im polnischen Krakau, steht unter dem Thema: "Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden."

Im Wechsel werden die Weltjugendtage in kleinerem Rahmen in den Bistümern vor Ort - so 2014 und 2015 - und dann wieder als weltweites Großtreffen organisiert. Zahlenmäßig besonders große Veranstaltungen fanden 1991 in Tschenstochau, 1993 in Denver, 1995 in Manila, 1997 in Paris, 2000 im Rahmen des Heiligen Jahres in Rom und 2005 in Köln statt. (KNA)

(dr)

von esther10 23.08.2015 16:33

Warum der Einsatz für Bewährtes wie Ehe und Familie zunehmend unter Beschuß gerät
Veröffentlicht: 23. August 2015 | Autor: Felizitas Küble

Von Birgit Kelle

Seitdem ich mit Frau 2000plus e.V. angefangen habe, mich politisch für eine Familien- und Frauenpolitik abseits von Gender Mainstreaming und Quoten-Wahnsinn zu einzusetzen, mache ich die Erfahrung, dass dies Engagement öffentlich unter Beschuss steht. Kelle_IMG_9393_RGB_(c)_Foto_Kerstin Pukall



Es scheint nicht opportun zu sein, auf die Risken von Krippen-Politik hinzuweisen, Hausfrauen für großartig zu halten, Frauen-Quoten abzulehnen, die Ehe für ein Institut von Mann und Frau zu halten, und gegen die Vermittlung von “Fachwissen” über alle mögliche sexuelle Spielarten schon an Grundschüler zu sein.

Ich habe mich bereits gewöhnt an Pöbeleien, Beschimpfungen, latente Drohungen, Unterstellungen sowohl in manchen Printmedien, vor allem aber in sozialen Netzwerken.

Neuerdings kommt ein weiterer Vorwurf hinzu, dem nicht nur ich, sondern auch andere Journalisten-Kollegen und Aktivisten für die Familie und vor allem gegen die Bildungspläne zur “sexuellen Vielfalt” ausgesetzt sind: Wir seien irgendwie “rechts”, radikal” oder gleich beides.

Bezeichnend dabei ist, dass dieser Vorwurf nicht mit Fakten oder Zitaten belegt wird, sondern mit Unterstellungen und Diffamierungen. Offensichtlich in Ermangelung von Argumenten beschränken sich unsere Gegner auf üble Nachrede in Bezug auf die agierenden Personen.

Das linke Magazin “Der Freitag” ist sich nicht einmal für billigen Rassismus zu schade und vermutet hinter meinen Positionen die Rückständigkeit von osteuropäischen Bürgern, da ich aus Rumänien stamme. Soviel zum Demokratieverständnis und der Toleranz derjenigen, die immer gerne Toleranz von anderen fordern.

Bislang bin ich nie juristisch gegen all die Diffamierungen und Falschbehauptungen vorgangen; nun habe ich aber erstmalig eine Einstweilige Verfügung gegen das Magazin “Der Spiegel” erwirkt; man muss sich nicht alle Lügen gefallen lassen.

Lesen Sie hier meine Stellungnahme in der Sache unter dem Link und ein Interview über diese Angelegenheit unter diesem Link

von esther10 23.08.2015 00:35

Themenwechsel bei kath. Modernisten: Homosexualität wird zentrales Anliegen
Veröffentlicht: 23. August 2015 | Autor: Felizitas Küble


Mathias von Gersdorff

Nachdem Kardinal Walter Kasper in seiner „Rede vor dem Konsistorium“ Anfang 2014 vorschlug, unter gewissen Bedingungen wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion zuzulassen, begann eine heftige Debatte über die Themen Ehe, Familie und Sexualmoral, die bis heute andauert. 0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529

Obwohl Kardinal Kasper in seiner Rede nur auf die Problematik der wiederverheirateten Geschiedenen einging, kamen danach weitere „Modethemen“ in die Diskussion: Homosexualität, „Vielfalt der Familienformen“, künstliche Verhütungsmittel usw. – Also die ganze Palette aus der Agenda der sexuellen Revolution.

Im Zentrum der theologischen Debatte stand allerdings stets die Causa der wiederverheiratet Geschiedenen.


Die theologischen Konzepte und Vorschläge modernistischer Theologen und Kirchenleute blieben nicht unwidersprochen. Viele Kardinäle, Bischöfe und Theologen machten sich auf, die katholische Lehre über die Ehe zu verteidigen.


Eine ganze Reihe von Büchern und sonstigen Texten sind seitdem veröffentlicht worden. Die afrikanischen Bischöfe haben schon zwei Treffen organisiert, in welchen sie Widerstand gegen eine Schleifung der katholischen Lehre zu diesem Thema angekündigt haben. Inzwischen haben ca. 500.000 Personen die „Ergebene Bitte an Papst Franziskus“ – im Grunde ein Bekenntnis zur klassischen Lehre der Kirche – unterschrieben. 0c0cc-bitte-an-papst-franziskus-300x234

Möglicherweise rechnen sich die Linkskatholiken wenige Chancen aus, im Oktober etwas in der Frage der wiederverheiratet Geschiedenen erreichen zu können.

Das könnte der Grund sein, wieso sie sich seit einigen Wochen verstärkt einem anderen Thema widmen: der moraltheologischen Neubewertung von Homosexualität.

Ein Vortrag von Bischof Vitus Huonder (Chur) Ende Juli 2015 beim Kongress „Freude am Glauben“, in welchem er Stellen aus dem Alten Testament (Buch Levitikus) zitierte, lieferte einen willkommenen Anlass für reformkatholische Kreise, in der Öffentlichkeit für ihre Sicht der Homosexualität zu werben.

Die wichtigste Stellungnahme ist wohl eine Anweisung von Bischof Marcus Büchel (Sankt Gallen) an die Seelsorger, in welcher er behauptet, es sei eigentlich unerheblich, ob man homo- oder heterosexuell sei. Von Bedeutung sei lediglich, dass man verantwortungsvoll mit der Sexualität umgeht. Radio Vatikan



Ähnlichlautende Aussagen hörte man in den letzten Wochen zuhauf. Und bald erscheint bei Herder das 448 Seiten lange Sammelband „”Wer bin ich, ihn zu verurteilen?” – Homosexualität und katholische Kirche“: „Der Band prüft die biblische Grundlage der Beurteilung der Homosexualität und befragt die eigene Tradition kritisch“, so die Verlagsbeschreibung.

Was streben diese Linkskatholiken wohl an?

Bei der Synode könnten sie versuchen, einen Kuhhandel durchzusetzen: Keine Kompromisse in der Frage der wiederverheirateten Geschiedenen. Doch im Gegenzug dafür beispielsweise eine „Pastoral gegen die Ausgrenzung von Homosexuellen“, eine Art „katholischer Aktionsplan gegen Homophobie“ oder Ähnliches ausrufen.

Dabei würde man sich strikt auf den pastoralen Bereich beschränken und nicht (direkt) die Sexualmoral angreifen. Beim religiös und theologisch schlecht ausgebildeten Volk (also die überwiegende Mehrheit der Menschen, auch der Katholiken) sähe das aber wie eine Schleifung der kirchlichen Morallehre zu diesem Thema aus.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” und die Webseite “Kultur und Medien online”

von esther10 23.08.2015 00:32

Kämpfer des «Islamischen Staates»


100 deutsche IS-Kämpfer getötet
In Syrien und Irak sind nach Angaben des deutschen Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) rund 100 deutsche IS-Kämpfer getötet worden. «Es sind etwa 100 Fälle bekannt», sagte der CDU-Politiker der «Bild am Sonntag»

23. AUGUST 2015
IS-TERROR

Kämpfer des "IS" im Irak. Foto: dpa
Rund 100 IS-Kämpfer aus Deutschland sind bislang in Syrien und im Irak getötet worden. Diese Zahl nennt Innenminister Thomas de Maizière (CDU) laut Medienberichten.

In Syrien und Irak sind rund 100 Deutsche im Kampf für die Terrormiliz Islamischer Staat getötet worden. Dies sagte Innenminister Thomas de Maizière der «Bild am Sonntag». Seit 2012 seien rund 700 deutsche Islamisten in die dortigen Kriegsgebiete aufgebrochen. Gut ein Drittel von ihnen sei inzwischen wieder zurück, sagte der CDU-Politiker. Um die damit verbundene Terrorgefahr zu minimieren, würden dauernd Ausreisen verhindert und Verfahren gegen Rückkehrer eingeleitet. Derzeit liefen fast 600 Ermittlungen gegen mehr als 800 Beschuldigte.

Seit einigen Monaten können die deutschen Behörden nach einer Gesetzesänderung gewaltbereiten Islamisten den Personalausweis entziehen, um deren Reise in die Kampfgebiete im Nahen Osten zu verhindern. Danach müssen die Betroffenen ihren Ausweis für maximal drei Jahre gegen ein Ersatzdokument eintauschen, mit dem sie Deutschland nicht mehr verlassen dürfen.

Auch stehen künftig sowohl die Reise als auch der bloße Versuch einer Reise nach Syrien oder in den Irak unter Strafe - vorausgesetzt, sie dient dem Ziel, terroristische Taten zu begehen oder vorzubereiten. Neu eingeführt wurde zudem der Straftatbestand der Terrorismusfinanzierung, um die Geldquellen von Terrorgruppen auszutrocknen.

Die Reform geht auf eine UN-Resolution zurück. Die Vereinten Nationen hatten ihren Mitgliedern damals strenge Vorgaben für den Anti-Terror-Kampf verordnet. (dpa)
http://www.morgenpost.de/politik/article...r-getoetet.html

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von esther10 23.08.2015 00:27

Tägliche Meditationen: Wie man Jesus besser kennenlernt



21. August 2015 by Papsttreuer Leave a Comment
Papst Franziskus: "Arbeit gehört zum Schöpfungsplan Gottes" Link der Woche: Confession - Beichte
Tägliche Meditationen gehören zu einem guten Gebets- und Glaubensleben. Das ist aber nicht immer ganz einfach.

Der christliche Glaube ist keine Doktrin, das Christentum ist keine Buchreligion, dem Katechismus zu folgen macht noch keinen Christen aus. Das ist eine Feststellung, die ich mir selbst immer wieder vor Augen führen muss, wenn ich auf meine eigenen Überzeugungen schaue oder auf die der Welt. Der Kern unseres Glaubens ist die Begegnung, die persönliche Beziehung mit Christus. Und zu jeder guten Beziehung gehört, den anderen wirklich kennenzulernen. Ein Christ, ein Jünger Jesu, kennt Jesus und möchte ihn besser kennenlernen.

Und wie lernt man Jesus am besten kennen? Wenn man nicht die Gnade hat, Empfänger von Privatoffenbarungen zu sein (was wohl bei den wenigsten meiner Leser der Fall sein dürfte, bei mir jedenfalls nicht), dann gibt es dazu eine ganz wesentliche Quelle: Die Bibel und besonders die Evangelien. Dort erleben wir Jesus „in action“, lernen über seine Worte und seine Taten ihn kennen. Jesus, der als Mensch geboren wird und aufwächst, Jesus, der von Gott bezeugt wird, Jesus, der die Menschen lehrt und heilt, Jesus, der Gleichnisse erzählt, Jesus, der Wunder bewirkt … bis hin zu Jesus, der für uns leidet und am Kreuz stirbt, Jesus, der von den Toten aufersteht und den Menschen begegnet und Jesus, der in den Himmel auffährt.

Jesus Christus ist die bestdokumentierte Person der Antike, wir haben großartige Quellen, die sein Leben beschreiben, und neben den persönlichen Erfahrungen im Gebet und im geistlichen und weltlichen Leben, die wir mit Jesus machen können, sind die Evangelien vorzügliche Quellen, ihn besser kennenzulernen. Dabei bin ich der Überzeugung, dass nichts von dem, was in der Bibel steht, ohne Bedeutung für uns heute ist: Gott wusste, dass die Dinge aufgeschrieben werden, er wusste, dass wir das heute lesen werden … und er nutzt die Worte, uns ihm näherzubringen. Nichts geschieht ohne Kenntnis Gottes, auch nicht, wenn Sie heute eine Bibel in die Hand nehmen und darin blättern! Und er nutzt die Bibel als Werkzeug, als Kanal uns zu erreichen.

Wenn man aber die Evangelien als so etwas wie die Biographie Jesu sieht, dann erkennt man auch die Problematiken: Wenn ich zum Beispiel eine Biographie über einen Politiker lese, dann kann ich das tun mit Interesse an aneinandergereihten Anekdoten, die aber mit mir nichts zu tun haben. Wenn ich lese, was ein prominenter Künstler in seinem Leben alles erlebt hat, dann kann das interessant sein, hat aber wenig Mehrwert für mein persönliches Leben. Wenn ich eine solche Biographie gelesen habe, lege ich sie auf die Seite und bin gut unterhalten – mehr aber auch nicht!

Anders bei Jesus: Nichts von dem, was über ihn in den Evangelien berichtet wird, ist ohne Bedeutung für mich! Die Wirkungen mögen größer oder kleiner sein, dramatisch oder marginal auf mein Leben wirken, aber sie sind da. Nichts von alledem ist egal! Daher kann ich die Berichte über das Leben Jesu eben nicht wie eine Biographie lesen, sondern muss mich in die Rolle der Adressaten versetzen: Ich muss der Jünger sein, mit dem Jesus spricht, der an ihm zweifelt, der ihn nicht versteht, der in die Irre geht, der von ihm berufen und beauftragt wird. Ich muss der Gelähmte sein, der sich Heilung verspricht. Ich muss der Besessene sein, der sich gegen Jesu Einfluss wehrt. Ich muss der Mensch in der Menge sein, die von Jesus mit fünf Broten und zwei Fischen satt gemacht wird. Ich muss der verlorene Sohn sein, von dem Jesus berichtet, auch sein Bruder, mir vorstellen, wie ich als sein Vater wäre.

Auf diese Art lerne ich Jesus kennen, auf diese Art kann ich erkennen, welche Botschaft sich in den Berichten für mich verbergen mag, was Gott mir damit sagen will – immer mit der Überzeugung, dass er das will. Diese Art der Meditation klingt spannend, ist aber nicht immer ganz einfach. Schnell ist man versucht, die Evangelien eben doch nur zu lesen, die Inhalte nicht an sich heranzulassen. Und es kann auch mühsam sein, sich auf eine Meditation einzulassen: Mit einem kurzen Lesen ist es eben nicht getan, es ist notwendig, dazu zu beten, den Heiligen Geist um Unterstützung zu bitten, nicht zuletzt auch die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Stimme Gottes durchdringen kann, der mir zeigen will, was die Tempelreinigung mit mir zu tun hat.

Mir jedenfalls fällt dabei manchmal schon der erste Schritt schwer, einen Zugang zu einem Text zu finden. Und ich geber dann eher auf und rede mir ein, dass diese Evangelienstelle, beispielsweise die aus der Tagesliturgie, mir dann heute eben nichts zu sagen hat: Ein Trugschluss, wie ich oben deutlich zu machen versucht habe. Da ist es gut, eine kleine Starthilfe zu bekommen, zu hören oder zu lesen, was andere sich zu einer Stelle gedacht haben. Das muss nicht das Gleiche sein, was mir der Text sagen sollte, aber schon einen Widerspruch auszusprechen bringt mich dem Text näher mit einer Formulierung wie „Stimmt nicht, so kann Jesus das nicht gemeint haben, sondern …“

Dazu kann man unterschiedliche schriftliche Meditationen nutzen, die man in vielen Quellen nachlesen kann, im „kleinen Schott“, in den „Te Deum“-Heften, in speziellen Meditationsbüchern oder zum Beispiel per Mail oder online nachzulesen bei den Meditation der Legionäre und des Regnum Christi. Letztere begleiten mich fast seit Beginn meines neuerlichen Glaubensweges und sie helfen mir so manches mal, einen neuen oder überhaupt einen persönlichen Zugang zum Tagesevangelium zu finden. Täglich wird in diesen Meditationen das Evangelium vom Tage betrachtet, eingeleitet mit einem Gebet und einer persönlichen Bitte, abgeschlossen durch ein geleitetes Gespräch mit Christus und einen Tagesvorsatz.

Man kann diese Meditationen auf der Internetseite des Regnum Christi nachlesen (zum Beispiel das heutige hier) oder auch per Mail für den wöchentlichen oder täglichen Versand bestellen (mehr dazu und weitere Hintergrundinformationen hier). Im Archiv, wenn man noch mal was nachlesen will und immer meist eine Woche im voraus, findet man die Meditationen auch hier.

Und ich habe die Freude und Ehre, zu diesen Meditationen für die kommende Woche auch meinen Beitrag liefern zu dürfen: In der Woche vom 23. bis 29. August stammen die Meditationen aus meiner Feder, und ich würde mich freuen, wenn sie Ihnen bei der täglichen Meditation ebenso helfen, wie mir die Texte anderer Autoren, die in der Regel Priester der Legionäre Christi oder Laien bzw. Gottgeweihte des Regnum Christi sind.

Ich wünsche Ihnen jedenfalls eine segensreiche Zeit bei der Meditation über das Leben Jesu und kann eines persönlich bezeugen: Es ist die spannendste Sache der Welt, Jesus besser kennenzulernen und ihn mehr und mehr zum persönlichen Freund zu haben!
http://papsttreuerblog.de/2015/08/21/tae...er-kennenlernt/


von esther10 23.08.2015 00:17





Samstag, 22. August 2015



Ein alter Brief, der seine Aktualität nicht verloren hat.

George Weigel hat 21. April 2010 einen offenen Brief an Hans Küng geschrieben, der sehr viel mehr Verbreitung im deutschsprachigen Raum verdient hätte. Und man läuft sicher nicht Gefahr, sich der etwas dubiösen Schar der Verschwörungstheoretiker anzuschließen, wenn man vermutet, daß es kein Zufall ist, wenn dieses Schreiben im obengenaannten Raum nicht die rechte mediale Aufmerksamkeit bekam.

Wäre es umgekehrt gewesen, hätte Tübingens Hans im Glück einen offenen Brief an Papst Benedikt XVI verfäßt- man hätte ihn auf allen Titelseiten lesen und in allen Nachrichtensendungen - süffisant kommentiert- hören können. Er hat ihn statt dessen an die Bischöfe der Welt geschrieben- mit dem selben voraussehbaren medialen Erfolg.

Weil der Tübinger Ex aber seine Enttäuschung und Kränkung, nicht selbst Papst geworden zu sein, immer noch nicht überwunden hat und immer noch nachtritt (wie es einem Gelehrten zukommt- mit Hilfe eines Buches- jetzt über die ein oder anderen Päpste) - ist es nur recht und billig, George Weigel noch einmal zu Wort kommen zu lassen.

Hier geht´s zum Original ( im blog First Things) klicken
http://www.firstthings.com/web-exclusive...er-to-hans-kung

Wir sehen, daß wir nicht allein die eklatanten charakterlichen Mängel des Tübingers beklagen.
Der Brief ist ein definitives Urteil über einen Mann und jede einzelne seiner früheren, jetzigen und kommenden Äußerungen über Andersdenkende.


"EIN OFFENER BRIEF AN HANS KÜNG"

Dr. Küng,

"Vor cirka 15 Jahren berichtete mir einer Ihrer früheren Kollegen unter den jüngeren, progressiven Theologen beim II. Vaticanischen Konzil von einer freundlichen Warnung, die er Ihnen zu Beginn der zweiten Sittzung hatte zukommen lassen.

Wie dieser hevorragende Bibelforscher und Protagonist der christlich-jüdischen Versöhnung sich erinnerte, fuhren Sie damals gern in einem feuerwehrroten Mercedes-Cabriolet* durch Rom, der-so nahm Ihr Freund an- Frucht des kommerziellen Erfolges Ihres Buches "Das Konzil: Reform und Wiedervereinigung" war.

Diese Selbstdarstellung erschien ihrem Kollegen als unvorsichtig und unnötig

selbstvermarktend, angesichts der Tatsache, daß einige ihrer abenteuerlicheren Meinungen und Ihr Talent für das, was später ein "kräftiger Biß"genannt werden sollte- bereits zu hochgezogenen Augenbrauen und aufgestellten Nackenhaaren in der Römischen Kurie führten- und der dazu eine französische Redewendung benutzte, die Sie beide verstanden- " Hans, Du wirst zu offensichtlich"

Als ein Mann, der ganz allein den neuen globalen Persönlichkeitstypus erfand: den "Theologischen Dissidenten als internationaler Medienstar", waren Sie- nehme ich an- nicht allzu beunruhigt über die Warnung Ihres Freundes.

1963 waren Sie bereits entschlossen, einen ganz einzigartigen Weg zu gehen und Sie waren medienerfahren genug, um zu wissen, daß die Weltpresse- besessen von der Mann-beißt-Hund-Story - dem dissidenten Theologen, -Ihnen- ein Megaphon zur Verbreitung Ihrer Ansichten zur Verfügung stellen würde.


Sie waren unglücklich darüber, daß der verstorbene Johannes Paul II versuchte, diese Lesart der Geschichte zu revidieren, indem er Ihnen das Mandat der Kirche, als Professor für Katholische Theologie zu lehren, entzog.

Ihre folgende, zähnefletschende Behauptung, mit der Sie eine intellektuellen Unterlegenheit Karol Woitylas in einem Band Ihrer Memorien zu suggerieren versuchten- wurde bis vor kurzem als Tiefpunkt einer polemischen Karriere angesehen, in deren Verlauf sie höchst augenscheinlich der Mann geworden sind, der seinen Opponenten einen Mangel an Intelligenz, Anstand oder gutem Willen zuerkennen kann.

Ich sage "bis vor kurzem", weil Ihr offener Brief vom 16. April (2010) an die Bischöfe der Welt, den ich zuerst in der Irish Times las, neue Maßstäbe für diese bestimmte Form des Hasses, die als "odium theologicum" bekannt ist- und für die schäbige Verurteilung eines alten Freundes setzte, der zum Papsttum aufgestiegen war, Ihnen gegenüber großzügig, und der Sie in Ihrer aktuellen Arbeit ermutigte.

Bevor wir zu Ihrem Angriff auf die Integrität Papst Benedikts XVI kommen, erlauben Sie mir jedoch zu bemerken, daß Ihr Artikel schmerzhaft klar werden läßt, daß Sie den Dingen, über die Sie mit einer Attitüde der Unfehlbarkeit urteilen, die Papst Pius IX hätte erröten lassen, nicht viel Aufmerksamkeit gewidmet haben.

Sie scheinen dem doktrinalen Chaos, von dem so viele Teile des europäischen und nordamerikanischen Protestantismus besessen sind - fröhlich indifferent gegenüber zu stehen, das zu Umständen geführt hat, die einen ernsthaften ökumenischen Dialog in schwere Gefahr gebracht haben

Sie nehmen die Position des tollwütigsten Pius-XII-Beißers ein- augenscheinlich ohne zu wissen, daß das Gewicht der jüngeren Forschungen die Waage zugunsten Pius XII als Beschützer des Europäischen Judentums ( was immer man von seinem Tun und seiner Vorsicht halten mag) verschoben hat.

Sie stellen die Folgen der Regensburger Rede Papst Benedikts von 2006 falsch dar, die sie als "Karikatur des Islams" abtun.Tatsächlich hat diese Regensburger Vorlesung den katholisch-islamischen Dialog auf die beiden Themen refokussiert, auf die dringend eingegangen werden muß : die " Religionsfreiheit als fundamentales Menschenrecht, die durch die Vernunft erkannt werden kann, und die Trennung von religiöser und politischer Autorität im Staat der 21. Jahrhunderts"

Sie zeigen keinerlei Verständnis dafür, was wirklich präventiv bei HIV und AIDS in Afrika wirkt, und Sie krallen sich am uralten Mythos der "Überbevölkerung" fest- zu einem Zeitpunkt, in dem die Fruchtbarkeitsraten global fallen und Europa in einen bewußt selbst herbeigeführten demographischen Winter eintritt.

Sie scheinen den wissenschaftlichen Tatsachen gegenüber blind, die die kirchliche Verteidigung des moralischen Status des menschlichen Embryos stützt und beschuldigen die Kirche fälschlicherweise, die Stammzellforschung abzulehnen.

Warum wissen Sie all diese Dinge nicht?

Sie sind augenscheinlich ein intelligenter Mann, Sie haben einmal grundlegende Werke der ökumenischen Theologie geschaffen. Was ist mit Ihnen passiert?

Was mit Ihnen passiert ist- ist, denke ich, daß Sie den Streit über die Bedeutung und die richtige Hermeneutik des II. Vaticanischen Konzils verloren haben.

Das erklärt, warum Sie immer noch unablässig Ihrem 50 Jahre alten Trachten nach einem liberalen protestantischen Katholizismus nachgehen- und das in dem Augenblick, in dem das liberale protestantische Projekt wegen seiner ihm innewohnenden theologischen Inkohärenz zusammenbricht.

Und deshalb haben Sie sich jetzt daran gemacht, einen anderen Kollegen aus den früheren Zeiten des II. Vaticanums bösartig zu verleumden-Joseph Ratzinger. Bevor ich auf diese Schmierkampagne antworte, erlauben Sie mir kurz auf die Hermeneutik des Konzils einzugehen.

Obwohl Sie theologisch nicht der vollendetste Exponent dessen sind, was Benedikt XVI in seiner Weihnachtsansprache an die Römische Kurie 2005- die Hermeneutik des Bruches nannte, sind sie zweifelsohne das international prominenteste Mitglied einer alternden Gruppe, die fortfährt zu behaupten, daß die Periode 1962-1965 einen entscheidenden Einschnitt in der Geschichte der Kathoilscihe Kirche markierte: den Augenblick eines Neubeginns, in dem die Tradition von ihrem angestammten Platz als primärer Quelle theologischer Überlegungen entthront wurde - ersetzt durch ein Christentum, das zunehmend die Welt herein und die Agenda der Kirche ( wie ein Motto des Weltkonzils der Kirchen es ausdrückte) bestimmen läßt.

Der Kampf zwischen dieser Konzilsinterpretation und der von Konzilsvätern wie Ratzinger und Henri de Lubac vertretenen, hat die postkonziliare theologische Welt in zwei sich bekriegende Parteien gespalten- mit entsprechenden Zeitschriften.

Concilium für Sie und Ihre progressiven Kollegen und Communio für die, die Sie immer noch als "Reaktionäre" bezeichnen.

Daß das Concilium-Projekt mit der Zeit immer weniger überzeugend wurde und daß eine jüngere Generation von Theologen- besonders nordamerikanischer- sich der Schwerkraft folgend dem Communio-Orbit zuwandten, kann für sie keine glückliche Erfahrung gewesen sein.

Und daß das Communio-Projekt bei der Gestaltung der außerordentlichen Bischofssynode von 1985 eine entscheidende Rolle gespielt haben wird, die von Johannes Paul II einberufen wurde, um am 20. Jahrestag seiner Beendigung die Ergebnisse des II. Vaticanums und ihre volle Implementierung zu feiern, muß für Sie ein weiterer Schlag gewesen sein.

Dennoch wage ich zu raten, daß "das Eisen in Ihre Seele kam", als am 22. Dezember 2005 der neu gewählte Papst Benedikt XVI, der Mann, bei dessen Bestallung durch die Theologische Fakultät in Tübingen Sie einst geholfen hatten, eine Ansprache an die Römische Kurie hielt und sagte, daß der Streit vorbei sei und daß die konziliare Hermeneutik der Reform- die die Kontinuität der Großen Kirchentradition voraussetzte-, den Sieg über die Hermeneutik der Diskontinuität und des Bruches davongetragen habe.

Vielleicht haben Sie -als Sie mit Benedikt XVI im Sommer 2005 in Castel Gandolfo zusammen ein Bier tranken, gedacht, daß Ratzinger seine Meinung in dieser zentralen Frage geändert habe. Das hatte er offensichtlich nicht.

Warum Sie je denken konnten, er habe Ihre Sicht dessen, was die im Gang befindliche Erneuerung der Kirche bedeutete -angenommen- ist ein Rätsel.

Auch wird Ihre Analyse der derzeitigen Situation des Katholizismus nicht plausibler, wenn man Ihre letzte open-end-Breitseite liest, daß alle Päpste der jüngeren Zeit Autokraten gegenüber den Bischöfen gewesen seien: wieder fragt man sich, ob Sie der Sache genügend Aufmerksamkeit gewidmet haben,

Weil es so klar erkennbar ist, daß Paul VI , Johannes Paul II und Benedikt XVI schmerzlich zögerlich waren, -manche würden sagen "unglücklich zögerlich"- Bischöfe zu disziplinieren, die sich als inkompetent oder schadenstiftend erwiesen und die Fähigkeit zu unterrichten und zu führen, verloren haben. Eine Situation, die wie viele von uns hoffen, sich im Licht der jüngsten Kontroversen -hoffentlich bald- ändern wird.

In gewissem Sinne ist natürlich keine Ihrer bekannten Klagen über den postkonziliaren Katholizismus neu. Es scheint aber für jemanden, der sich wirklich um die Zukunft der Katholischen Kirche als Zeugin der Wahrheit der Erlösung des Menschen durch Gott- sorgt, immer kontraproduktiver zu werden, immer wieder die gleiche Melodie zu spielen, die Sie uns ununterbrochen aufzwingen: daß ein glaubwürdiger Katholizismus den selben Pfad betreten müsse, dem in den vergangenen Jahrzehnten die verschiedenen Protestantischen

Gemeinschaften gefolgt sind, die bewußt oder unbewußt-die eine oder andere Version Ihres Rates, die Hermeneutik des Bruches mit der großen Kirchentradition zu akzeptieren, befolgt haben.


Und dennoch ist das die eingleisige Sichtweise ,die Sie seit Ihr Kollege sich über ihr "zu-offensichtlich-werden" sorgte, vertreten haben.

Und dieser Standpunkt hat sie "offensichtlich" bleiben lassen- zumindest auf den open-end-Seiten jener Zeitungen, die Ihre Lesart der katholischen Tradition teilen. Ich nehme an, es wäre zuviel erwartet, daß Sie ihre Meinung ändern oder wenigsten modifizieren, sogar wenn jedes zur Verfügung stehende bißchen Empirie darauf hinweist, daß der Weg den Sie vorschlagen, der Weg des Vergessenwerdens für die Kirchen ist.

Was man aber erwarten kann, ist daß Sie selbst ein Minimum an Integrität und Anstand in den Kontroversen, in denen Sie sich engagieren, zeigen

Ich verstehe den odium theologicum so gut wie jeder andere, aber ich muß in aller Klarheit sagen, daß Sie in ihrem jüngsten Artikel eine Linie überschritten haben, die nicht hätte überschritten werden dürfen, als Sie das Folgende schrieben:


"...man kann die Tatsache nicht leugnen, daß die weltweite Vertuschung der von Klerikern begangenen sexuellen Verbrechen von der Römischen Glaubenskongregation unter Kardinal Ratzinger betrieben wurde..."

Das, mein Herr, ist nicht wahr.

Ich weigere mich zu glauben, daß Sie wußten, daß das falsch ist und es trotzdem geschrieben haben, weil das bedeuten würde, daß Sie sich selbst vorsätzlich als Lügner verurteilt haben. Aber unter der Voraussetzung daß Sie nicht wußten, daß dieses Urteil aus einem Gewebe von Falschem bestand, sind Sie dann, was die Kompetenzen für die Mißbrauchsfälle in der Römischen Kurie angeht -bevor Ratzinger 2001 die Kontrolle über den Vorgang in die Zuständigkeit der Glaubenskongregation brachte- so ignorant, daß Sie jeden Anspruch, ernst genommen zu werden, verspielt haben- in dieser und in jeder anderen Angelegenheit, die die Römische Kurie und die zentrale Leitung der Kirche betrifft.

Wie Sie vielleicht nicht wissen, war ich ein entschiedener und ich hoffe verantwortungsvoller Kritiker der Art wie die Mißbrauchsfälle von einzelnen Bischöfen und Autoritäten der Kurie vor Ende der späten 90-er Jahre gehandhabt wurden, bevor der damalige Kardinal Ratzinger für eine grundlegende Veränderung der Behandlung dieser Fälle zu kämpfen begann ( wenn Sie interessiert sind, ich beziehe mich auf mein Buch von 2002 "The Courage To Be Catholic: Crisis, Reform, and the Future of the Church .)

Ich kann deshalb auf ziemlich sicherem Grund stehend - sagen, daß Ihre Beschreibung von Ratzingers oben zitierter Rolle-nicht nur für jeden, der mit der entsprechenden Geschichte vertraut ist, lächerlich ist, sondern auch durch die Erfahrung der amerikanischen Bischöfe Lügen gestraft wird.

Die haben Ratzinger immer nachdenklich, hilfreich, tief besorgt über die Korrpution der Priesterschaft durch eine kleine Gruppe von Mißbrauchstätern gefunden und verstört durch die Inkompetenz und das Versagen von Bischöfen, die das Versprechen einer Psychotherapie viel ernster nahmen, als sie es hätten tun sollen, oder denen der moralische Mut fehlte, das anzugehen was angegangen werden mußte.

Ich erkenne an, daß es nicht immer die Autoren sind, die die furchtbaren Untertitel für diese open-end-Stücke schreiben.

Nichtsdestoweniger haben Sie selbst das für jeden Priester, Intellektuellen oder Gentleman unbekömmliche Stück Vitriol autorisiert, das dem Herausgeber der Irish Times erlaubte, Ihrem Artikel den Untertitel zu verpassen : " Papst Benedikt hat- nach diesem offenen Bief an alle Katholischen Bischöfe (von Hans Küng)- so ungefähr alles schlimmer gemacht, was in der Katholischen Kirche falsch war und ist direkt verantwortlich für die globale Vertuschung von Kindes-Vergewaltigungen durch Priester."

Diese groteske Fälschung der Wahrheit zeigt vielleicht, wohin der odium theologicum einen Mann bringen kann.

Aber sie ist nichtsdestoweniger schändlich.
Erlauben Sie mir festzustellen, daß Sie Papst Benedikt XVI eine öffentliche Entschuldigung für das schulden, was -objektiv gesagt- eine Verleumdung ist- und ich bete, daß die zum Teil auf Nichtkenntnis ( wenn auch schuldhafter Unkenntnis) beruhte.

Ich darf Ihnen versichern, daß ich mich für eine gründliche Reform der Römischen Kurie und des Epislopates einsetze, Projekte.die ich länglich in "Gottes Wahl: Benedikt XVI und die Zukunft der Katholischen Kirche" beschrieben habe ( ich würde Ihnen gern eine deutsche Ausgabe davon zukommen lassen).

Aber es gibt keinen Weg zu einer wahren Reform in der Kirche- der nicht durch das enge und steile Tal der Wahrheit führt. Die Wahrheit aber ist in Ihrem Artikel in der Irish Times hingeschlachtet wirden.

Und das bedeutet, daß Sie der Sache der Reform geschadet haben.

Mit der Versicherung meines Gebetes
George Weigel

* im deutschsprachigen Raum wurde und wird von einem ebensolchen Alfa Romeo gesprochen bzw. geschrieben ("Der, der mit dem Alfa kam...")

George Weigel ist "Distinguished Senior Fellow of Washington’s Ethics and Public Policy Center", wo er den "William E. Simon Lehrstuhl in Catholic Studies" inne hat.
http://www.firstthings.com/web-exclusive...er-to-hans-kung
http://beiboot-petri.blogspot.de/

von esther10 23.08.2015 00:13

Dieser Kardinal sieht keinen Grund, dass die Familie Synode außerhalb der Lehre der Kirche sein wird...EWTN



Von David Ramos
Piura, Peru, 19. August 2015 / 06.03 (CNA / EWTN Nachrichten) .- Nur zwei Monate vor Beginn des 2015 Synode über die Familie, hat Kardinal Raúl Vela Chiriboga gesagt gibt es keinen Raum "zu erwarten" . außergewöhnliche Dinge 'von der Synode, außerhalb der Glaubenslehre "

," Die Kirche ist der Verwahrer des Glaubens, und dass der Glaube ist die Lehre Jesu: Wir können nicht gegen sein Gebot zu gehen, "den emeritierten Erzbischof von Quito erklärt 14. August, um CNA in Piura, wo er in Perus X. Nationalen Eucharistischen und Marianischen Kongress teilnehmenden als Gesandter des Papstes.

"Es gibt grundlegende Wahrheiten", die nicht geändert werden, sagte Kardinal Vela, auch um mehr Nachrichtenagenturen " Rühren Dinge sagen, die Dinge im Gegensatz zu oder wollen, um falsch zu interpretieren, was der Herr gebietet. "Der Kardinal erkannte es notwendig ist, sich zu entwickeln" eine bessere pastorale Ansatz an die Gläubigen, als auch für die Gläubigen, die voneinander getrennt sind, oder wer sind in anderen Gewerkschaften. "

" Allerdings bedeutet dies nicht, dass sie noch einmal die Gelegenheit haben, den Empfang der Kommunion zurückkehren, weil ihre Situation ist unregelmäßig. "Was kann getan werden, fügte er hinzu, ist es," geben ihnen andere (geistige) "Arme", wenn der Begriff verwendet werden kann, wie geistliche Kommunion, und das Gefühl getragen und im Gebet unterstützt, so dass sie die Barmherzigkeit Gottes für jeden von uns zu entdecken.

"Die ecuadorianische Kardinal wies auch auf die Notwendigkeit, eine zu entwickeln ernster und langwieriger Ehevorbereitung für Brautpaare.

Er bemerkte, dass "jetzt, viel wird improvisiert", und die Frage, ob "zwei Sitzungen von jeweils 10 Minuten sind genug für die Gläubigen, um dieses Sakrament, das ihr ganzes Leben verändern wird erhalten .

"Diese pastoralen Dienst, sagte er," erfordert, dass wir Pastoren ermutigen die Gläubigen auf, all die Schönheit, die Aufnahme des Ehesakrament Mittel zu entdecken. "

" Wir gehen nicht, um die Stärke für die Ehe in den Medien oder im Fernsehen zu finden, sondern in der Gnade Gottes, die uns durch die Sakramente kommt ", Kardinal Vela sagte. Hinweis Franziskus 'jüngsten Besuch in Ecuador, sagte der Prälat, dass"

Die Anwesenheit des Heiligen Vaters ist eine Gnade von Gott durch seine Worte und sein Zeugnis . Alles, was er sprach mit uns über alles, was er sagte uns war, uns zu erinnern, dass Jesus für uns, und deshalb müssen wir ihn in unserem Leben zu imitieren, in unserer Art zu sein, in unserer Haltung, wie der Herr lehrt uns durch seine Beispiel für unser Leben mit anderen zu teilen.

"Kommentierte die Eucharistischen Kongresses, sagte Kardinal Vela it" hat zum Ziel, die Wiederbelebung unsere Liebe zu Jesus im Allerheiligsten Sakrament, denn Jesus, der sich selbst im Sakrament der Eucharistie gegenwärtig macht, und wer bleibt mit uns, angebetet zu werden, das ist wahr, aber vor allem ist er bei uns bleibt, um die Nahrung unseres täglichen Lebens sein. "


von esther10 23.08.2015 00:11

Papst mahnt Jugendliche zu Keuschheit



Treffen mit Zehntausenden Jugendlichen am Sonntagabend in Turin - "Auch ein Papst muss mal die Wahrheit aussprechen" - In Pflegeeinrichtung "Cottolengo" kritisiert Franziskus fehlende Achtung vor Alten und Kranken in der Konsumgesellschaft

Turin, 21.06.2015 (KAP) Papst Franziskus hat Jugendliche zu sexueller Enthaltsamkeit vor der Ehe aufgerufen. Das Wort "keusch" sei nicht mehr populär und werde nicht gern gehört, "aber auch ein Papst muss mal die Wahrheit aussprechen", sagte er bei einem Treffen mit Zehntausenden Jugendlichen am Sonntag in Turin.

Wahre Liebe darf nach seinen Worten nicht mit romantischen Gefühlen verwechselt werden. Oft stehe hinter der Absage an Enthaltsamkeit nur das eigene Bedürfnis und keine echte Liebe für den anderen. Die zeige sich vielmehr im verantwortlichen Handeln füreinander. "Seid keusch!", rief der Papst den Jugendlichen zu, die vor allem aus Norditalien nach Turin gereist waren.

Er appellierte an sie, dem hedonistischen Zeitgeist zu widerstehen. Dieser werde durch die Werbung gefördert. "Die Werbung redet euch ein, kauft dies, kauft das. Sie tun so als seien es Diamanten, dabei verkaufen sie nur Glas." Wer ein wirklich freies Leben suche, müsse gegen den Strom schwimmen.

Vor der Begegnung mit den Jugendlichen hatte der Papst das Turiner Institut "Cottolengo", eine Pflegeeinrichtung für Patienten, Alte und Behinderte besucht.

Dabei kritisierte er die fehlende Achtung vor Alten und Kranken in der Konsumgesellschaft. Krankheit und Pflegebedürftigkeit würden angesichts eines ökonomischen Nutzendenkens oft nur noch als Belastung gesehen, sagte der Papst.

"Diese Mentalität schadet der Gesellschaft und es ist unsere Pflicht, 'Antikörper' gegen diese Sicht auf Alte oder Behinderte zu entwickeln, als ob ihre Leben nicht mehr Wert wären, gelebt zu werden", so Franziskus wörtlich.

Weiter kritisierte er eine ungenügende Gesundheitsversorgung für arme Menschen. Zwar habe es seit dem 19. Jahrhundert großen medizinischen Fortschritt gegeben. Gleichzeitig habe sich aber auch eine gesellschaftliche Wegwerfkultur ausgebreitet, in der Bedürftige nur störten.

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathpress.co.at/site/nachrich...base/70803.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

DEUTSCHE JUGEND und POLNISCHE JUGEND
http://kleinewelt.xobor.de/blog-e32334-D...chliessung.html.

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Die katholische Jugendbewegung in Polen, fordert die sexuelle Abstinenz bis zur kirchlichen Eheschließung

[b]Katholische Jugendbewegung in Polen Enthaltsamkeit statt Sex, Die katholische Jugendbewegung fordert die sexuelle Abstinenz bis zur kirchlichen Eheschließung. Das kostbare Gut der Jungfräulichkeit, so argumentieren sie, soll nur für die eine, richtige Person, aufbewahrt und behütet werden.

Katholische Jugendbewegung in Polen
Enthaltsamkeit bis zur Ehe, wunderbar.


Im Auftrag der Zurückhaltung. Im Zeitalter von Teenie-Schwangerschaften und nackten Hintern im Fernsehen ist unsere Autorin verwundert über die jungen Polen. - FOTO: PICTURE ALLIANCE / DPA

http://aktuell.dpg.hamburg/

21.04.2015 16:56 Uhr
Von Kaja Klapsa, 18
In Polen haben sich 9.000 Jugendliche in der „Bewegung der reinen Herzen“ versammelt. Ihre Mission: Keuschheit. Was motiviert diese jungen Menschen?

Grzesiek streicht sich eine Strähne aus dem Gesicht und wirft einen kurzen Blick auf sein Handy. Neben ihm sitzt sein Freund Andrzej. Jeans, weißes Hemd, die Haare sorgfältig nach hinten gegelt. Die beiden 25-Jährigen lächeln mich an. Wir haben uns verabredet, um über Sex zu sprechen. Oder besser gesagt: um über keinen Sex zu sprechen. Ich nehme einen Schluck schwarzen Kaffee, der vor mir auf dem Tisch steht.


Grzesiek und Andrzej studieren hier, in Warschau. Beide sind Mitglieder der „Bewegung der reinen Herzen“ (polnisch: „Ruch czystych serc“, kurz RCS). Sie sind im Auftrag der Zurückhaltung unterwegs. Die katholische Jugendbewegung fordert die sexuelle Abstinenz bis zur kirchlichen Eheschließung. Das kostbare Gut der Jungfräulichkeit, so argumentieren sie, soll nur für die eine, richtige Person, aufbewahrt und behütet werden.


Die Bewegung wurde 2003 von den Lesern der katholischen Zeitschrift „Milujcie sie!“ („Liebet euch!“) gegründet, die sich mit der US-amerikanischen Keuschheitsbewegung der 1990er Jahren identifiziert und sich als Antwort auf fortschreitende Sexualisierung der Presse versteht. Grzesiek studiert Journalismus, Andrzej Tourismus biblischer Länder. Beide sind kurz nach dem Abitur in die Bewegung eingestiegen. Grzesiek war damals nach der Schule in Australien. Dort wurde während der Messe die Zeitschrift „Milujcie sie“ ausgeteilt. Beim Durchblättern blieb der damals 21-Jährige bei der Seite mit Erfahrungsberichten hängen. Dort beschrieben junge Menschen, wie die Bewegung ihr Leben verändert hatte. Grzesiek war fasziniert: „Einige fanden ihren Weg aus der Alkohol- oder Drogensucht, andere schlossen endlich mit traurigen Erfahrungen früherer Beziehungen ab und begannen einen neuen Lebensabschnitt.“ Noch in Australien unterschrieb Grzesiek seinen Mitgliedsantrag.

Keine Suchtmittel - nicht mal Kaffee
Die Bewegung ist in allen Teilen Polens lokal organisiert und veranstaltet neben wöchentlichen Treffen regelmäßig Auftritte in Schulen, Gemeinden oder örtlichen Vereinen. Sie wollen immer mehr junge Leute dazu motivieren, die heutige enjoy-life-Mentalität zurückzulassen. Gott und Glaube sollen an erster Stelle stehen. Tägliche Gebete, regelmäßige Beichte. Nicht mehr das hübsche Mädchen verführen oder mit dem coolen Jungen mitgehen. Zusätzlich will RCS möglichst viele junge Menschen von Suchtmitteln „befreien“, dazu gehören Alkohol, Nikotin, Drogen und Pornografie. Ich schaue auf Andrzejs unangerührten Kaffeebecher. „Ich will kein Koffein mehr“ sagt er lächelnd. „Ich will von nichts abhängig sein.“

So entspannt sehen reine Herzen aus. Grzesiek und Andrzej aus Warschau.Bild vergrößern
So entspannt sehen reine Herzen aus. Grzesiek und Andrzej aus Warschau. - FOTO: PRIVAT



Ich erzähle den beiden jungen Männern, dass es in Deutschland schwer ist, sich diese Bewegung vorzustellen. Andrzej überlegt kurz und sagt dann: „Ich würde junge Leute aufschreiben lassen, welche Eigenschaften sie sich von ihrem zukünftigen Partner erwarten. Ich garantiere dir, dass die Mädchen aufschreiben werden: treu, sensibel, liebevoll. Und dann würde ich sie fragen: Wie sollen die Jungs aus deiner Klasse leben, um diesen Eigenschaften gerecht zu werden?“ Andrzej streicht sich die Haare aus dem Gesicht. Blaue Augen, volle Lippen und ein Lächeln wie aus der Zahnpasta-Werbung.

Bloß nichts gegen den Papst
Grzesiek erzählt mir von der Schutzpatronin der Bewegung, dem polnischen Mädchen Karolina Kózkówna. 1914 wurde sie als 16-Jährige von einem russischen Soldaten überfallen, der sie vergewaltigen wollte. Um ihre Jungfräulichkeit zu schützen, floh sie und wurde anschließend ermordet. Grzesiek sagt: „Unglaublich, dass sie sich schon in dem jungen Alter der Bedeutung der Reinheit bewusst war.“ Als ich nichts entgegne, fügt er noch mit Nachdruck hinzu: „1987 wurde sie sogar vom Papst heiliggesprochen.“ Ich lächle schwach. In Polen kann man alles sagen, aber nichts gegen den polnischen Papst. Bloß nichts gegen den Papst

http://www.tagesspiegel.de/berlin/jugend...x/11668336.html

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DEUTSCHE JUGEND,





BDKJ veröffentlicht Ergebnisse der Vatikan-Umfrage
Kirchliche Sexuallehre für Jugend unwichtig
Die kirchliche Sexualmoral spielt für neun von zehn katholischen Jugendlichen keine Rolle. Das ergab eine Online-Umfrage des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Daran haben sich knapp 10.000 Menschen beteiligt, die mehr als 1000 Seiten Kommentare geschrieben haben. Der BDKJ hatte die Vatikan-Umfrage zu Ehe, Familie und Partnerschaft für junge Menschen übersetzt. Die detaillierten Ergebnisse sind seit Montag bei der Deutschen Bischofskonferenz und stehen jetzt online unter http://umfrage.bdkj.de.

„Es gibt eine riesige Kluft zwischen der Lehre der Kirche und der Alltagswirklichkeit junger Katholikinnen und Katholiken“, fasst BDKJ-Bundesvorsitzender Dirk Tänzler zusammen. Die Umfrage ergibt, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen die kirchliche Meinung zu Ehe und Familie zwar kennen. Die große Mehrheit (90 Prozent) sieht diese aber kritisch - und befolgt sie deshalb nicht. „Sex vor der Ehe und Verhütung gehören zu ihrem Beziehungsleben selbstverständlich dazu“, so Tänzler. Die jungen Katholikinnen und Katholiken gehen feste Bindungen ein und wollen ihre Partnerschaft ganzheitlich leben. Heiraten wollen viele später und planen, Kinder erst in der Ehe zu bekommen. Tänzler: „Eine große Rolle spielt dabei die wirtschaftliche Unsicherheit junger Menschen in der Ausbildungsphase.“ 90 Prozent derer, die sich für Verhütung aussprechen, nennen unter anderem dies als Begründung.

„Wenn man Autos segnen kann, dann auch andere Liebesformen“

Die kirchliche Ablehnung von homosexuellen Beziehungen und der Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen stoßen bei den Teilnehmenden auf Ablehnung und Unverständnis. So schreibt ein 20-jähriger Teilnehmer: „Homosexuelle praktizierende Katholiken sollen einen Segen als Lebensgemeinschaft bekommen. Wenn man Autos segnen kann, dann kann man auch [ Mehr Vertrauen auf die Gewissensentscheidung der einzelnen in einer pluralistischen Gesellschaft und mehr Antworten auf Fragen, die Menschen heute bewegen. „Dazu müsste die Kirche zuerst den Menschen zuhören, anstatt immer direkt etwas zu sagen zu haben“, so Tänzler. „Viele fordern von der Kirche, dass sie lieber ihre Grundwerte vertreten solle, anstatt genaue Regeln für das Beziehungsleben vorzugeben.“ Überraschend: 20 Prozent der Kinder aus Trennungsfamilien fühlen sich in der Kirche diskriminiert. „Diese Zahl ist erschreckend hoch und fordert die Kirche auf, einzuladen statt auszugrenzen“, so Tänzler.

Er teilt die Befürchtung vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmender, dass die Kirche zu Fragen der Gerechtigkeit, des Friedens, der Nächstenliebe nicht mehr ernstgenommen wird, weil ihre Lehre zu Ehe, Familie und Sexualität nicht mehr zur Lebensrealität der Menschen passt: „Wir müssen wegkommen vom Be- und Verurteilen und uns wieder dem Kern der christlichen Botschaft zuwenden. Wir brauchen Wertevermittlung statt Regeln und Verbote, die auch engagierten Kirchenmitgliedern nicht mehr vermittelbar sind“, so Tänzler.

Von der Deutschen Bischofskonferenz fordert der BDKJ einen transparenten Umgang mit den Ergebnissen, die sie an den Vatikan weiter geben wird. Die große Beteiligung und die vielen Kommentare würden zeigen, dass Jugendliche und junge Erwachsene ein hohes Interesse haben, Kirche mit zu gestalten. „Allein deswegen ist ein transparenter Umgang mit den Ergebnissen wichtig“, so Tänzler.

Detaillierte Grafiken, eine umfangreiche Auswertung und die Kommentierung des BDKJ-Bundesvorstandes gibt es unt] anderen Liebes-Form einen Segen geben und um Gottes Beistand bitten.“

Die große Mehrheit wünscht sich neben der Akzeptanz von Homosexualität eine Anpassung der kirchlichen Lehre: Mehr Vertrauen auf die Gewissensentscheidung der einzelnen in einer pluralistischen Gesellschaft und mehr Antworten auf Fragen, die Menschen heute bewegen. „Dazu müsste die Kirche zuerst den Menschen zuhören, anstatt immer direkt etwas zu sagen zu haben“, so Tänzler. „Viele fordern von der Kirche, dass sie lieber ihre Grundwerte vertreten solle, anstatt genaue Regeln für das Beziehungsleben vorzugeben.“ Überraschend: 20 Prozent der Kinder aus Trennungsfamilien fühlen sich in der Kirche diskriminiert. „Diese Zahl ist erschreckend hoch und fordert die Kirche auf, einzuladen statt auszugrenzen“, so Tänzler.

Er teilt die Befürchtung vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmender, dass die Kirche zu Fragen der Gerechtigkeit, des Friedens, der Nächstenliebe nicht mehr ernstgenommen wird, weil ihre Lehre zu Ehe, Familie und Sexualität nicht mehr zur Lebensrealität der Menschen passt: „Wir müssen wegkommen vom Be- und Verurteilen und uns wieder dem Kern der christlichen Botschaft zuwenden. Wir brauchen Wertevermittlung statt Regeln und Verbote, die auch engagierten Kirchenmitgliedern nicht mehr vermittelbar sind“, so Tänzler.

Von der Deutschen Bischofskonferenz fordert der BDKJ einen transparenten Umgang mit den Ergebnissen, die sie an den Vatikan weiter geben wird. Die große Beteiligung und die vielen Kommentare würden zeigen, dass Jugendliche und junge Erwachsene ein hohes Interesse haben, Kirche mit zu gestalten. „Allein deswegen ist ein transparenter Umgang mit den Ergebnissen wichtig“, so Tänzler.

Detaillierte Grafiken, eine umfangreiche Auswertung und die Kommentierung des BDKJ-Bundesvorstandes gibt es unter http://umfrage.bdkj.de

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