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von esther10 14.10.2015 00:25

Papst-Vertrauter berichtete als erster „Die Verschwörung der Dreizehn“
14. Oktober 2015 21:54 | Mitteilung an die Redaktion


Das Buch von Andrea Tornielli: „Franziskus. Zusammen. Das Leben, die Ideen, die Worte des Papstes, der die Kirche verändert“

(Rom) Die Nebel lichten sich immer mehr, rund um den Beschwerdebrief der dreizehn Kardinäle-Synodalen. Die progressive Phalanx ruft „Skandal“ und empört sich, daß das Schreiben öffentlich bekanntgemacht wurde. Zum Schuldigen wurde der Vatikanist Sandro Magister erklärt. Der renommierte und altgediente Vatikanist gilt unter Bergoglianern ohnehin als Papst-Gegner Nr. 1 unter den Vatikanisten. Auf ihn darf schonungslos eingedroschen und damit die Verteidiger der katholischen Ehe- und Morallehre unter den Synodalen gemeint werden. Doch die Dinge liegen etwas anders.

Flucht nach vorne: Papst-Vertrauter „enthüllte“ Schreiben der dreizehn Kardinäle

Auch auf der heutigen Pressekonferenz, der dritten in Folge, kritisierte Vatikansprecher Lombardi „das schicksalhafte Schreiben, das weit mehr Widerhall gefunden hat, als es verdient“.

Magister schrieb darauf: „Gleich wie auch ein stattliches Heer von Prälaten und Journalisten scheint er zu vergessen, daß der Erste, der die Nachricht über diesen vertraulichen Akt explodieren ließ, nicht ein angeblicher Agent der Unterzeichner war, sondern der dem Papst freundschaftlich verbundene und Franziskus am nächsten stehende Vatikanist, den es nur gibt, der häufige Gast in Santa Marta und sein mehrfacher Interviewer: Andrea Tornielli, der Koordinator des Nachrichtenportals Vatican Insider“.

Torniellis Artikel vom 8. Oktober in „La Stampa“

Tatsächlich hatte Tornielli bereits vergangenen Donnerstag, den 8. Oktober einen Artikel über Kritik veröffentlicht, die von „dreizehn Synodenvätern“ an den Papst herangetragen wurde. Das war ganze vier Tage, bevor Magisters Artikel erschien. Tornielli plazierte seinen mit Hintergrundinformationen gespickten Artikel zeitgleich bei Vatican Insider und der Tageszeitung La Stampa. Der Zeitungsartikel setzt voraus, daß Tornielli ihn bereits am Mittwochabend des 7. Oktober fertiggestellt hatte. La Stampa veröffentlichte ihn auf Seite 9 unter der Rubrik „Hintergründe“. Der erstaunlicherweise unbeachtet bleibende Artikel hatte einen eindeutigen Titel: „Gelenkte Synode: Die Anklage von 13 Prälaten. Die Antwort des Papstes: Schluß mit konspirativer Logik“.


Im Artikel berichtete Tornielli mehrfach und mit größter Sicherheit von dreizehn Synodenvätern als Unterzeichner der Kritik. Nicht einer mehr und nicht einer weniger. Namentlich genannt wurde nur Kardinal George Pell, der Präfekt des Wirtschaftssekretariats und C9-Kardinalsratsmitglied für Ozeanien, den Tornielli als „den Härtesten“ bezeichnete.

Der Haus- und Hofvatikanist des Papstes schrieb nicht ausdrücklich, daß es sich um einen Brief handelte. Wörtlich heißt es bei Tornielli, „die dreizehn Synodenväter haben an den Papst appelliert“ und zwar am ersten Tag der Synodenarbeiten, am Montag, den 5. Oktober.

Tornielli ließ die Unterzeichner im denkbar schlechtesten Licht erscheinen

Tornielli nannte dann Themen, die sich tatsächlich im, am 12. Oktober, von Magister veröffentlichten Brief wiederfinden. Was bedeutet, daß Tornielli mit großer Wahrscheinlichkeit direkten Einblick in das Beschwerdeschreiben hatte, nachdem es dem Papst übergeben worden war. Mit anderen Worten: Der Papst selbst dürfte Tornielli den Brief gezeigt haben.

Tornielli stellte das Schreiben und dessen Inhalt allerdings so dar, daß das denkbar schlechteste Licht auf die dreizehn Unterzeichner fallen mußte. Er bezeichnete sie den ganzen Artikel hindurch als „Lobby“, die versuche, von „konspirativer Logik“ geleitet, „Druck“ auszuüben zum Zweck, „den Eindruck zu erwecken, daß die Synode vom Generalsekretariat und letztlich vom Papst ‚gelenkt‘ sei, damit sie eine Richtung der Öffnung einschlage“.

Der Artikel wiederholte dann ausführlich die „Antwort“, die am Morgen des 6. Oktober vom Synodengeneralsekretär Kardinal Baldisseri und Papst Franziskus in der Synodenaula gegeben wurde, ohne daß dabei die Beschwerdeführer oder ihr Schreiben erwähnt wurden. Damit erhob nicht nur Tornielli gegen die „dreizehn Prälaten“ den Vorwurf der „Verschwörung“, sondern der Papst höchstpersönlich.

Die Rekonstruktion

Montag, 5. Oktober 2015
Kardinal George Pell übergibt Papst Franziskus persönlich am Nachmittag, im Rahmen der 2. Generalkongregation, das Beschwerdeschreiben, das von dreizehn Synodenvätern, allesamt Kardinäle, unterzeichnet ist und im Namen „vieler“ weiterer Synodenväter spricht.
Dem Papst muß die explosive Bedeutung von Schreiben und Unterzeichnern sofort bewußt geworden sein.

Dienstag, 6. Oktober 2015

Erste Gegenreaktion von Papst Franziskus:

Am Beginn der 3. Generalkongregation am Morgen ergreifen Generalsekretär Kardinal Baldisseri und Papst Franziskus unvorhergesehen das Wort. Das Schreiben und die Unterzeichner werden nicht genannt. Beide üben aber scharfe Kritik an Verschwörungstheorien. Papst Franziskus warnt ausdrücklich vor einer „konspirativen Hermeneutik“.

Mittwoch, 7. Oktober 2015
Zweite Gegenreaktion von Papst Franziskus:

Papst Franziskus zeigt Andrea Tornielli, seinem Vertrauten unter den Vatikanisten, das Schreiben. Das Schreiben ist noch vertraulich. Es wird aber offenbar damit gerechnet, daß es wahrscheinlich publik werden könnte. Wer den ersten Schritt setzt, hat einen Vorsprung und kann am ehesten die Richtung der Diskussion beeinflussen.

Tornielli setzt diesen ersten Schritt, um den Papst-Kritikern zuvorzukommen.
Donnerstag, 8. Oktober 2015

Tornielli enthüllt bei La Stampa und Vatican Insider die Sache der „dreizehn Prälaten“, deren „Sorgen“ und „Bedenken“ er als Verschwörungstheorien diskreditiert und die Unterzeichner selbst der Verschwörung gegen den Papst bezichtigt. Wahrscheinlich die zu zusammenhanglos dargestellte Negativzeichnung und die Tatsache, daß die „Prälaten“ ungenannt bleiben, lassen den Artikel jedoch seine Wirkung verfehlen. Er bleibt, trotz der doppelten Veröffentlichung, faktisch unbeachtet. Einer der wenigen, der ihn aufmerksam registriert, ist der Vatikanist Sandro Magister, der nun seine Recherche beginnt, die am 12. Oktober zur Veröffentlichung des Briefes und der Unterzeichner führt (wenn auch anfangs mit einigen Unklarheiten) und wie eine Bombe einschlägt und das international.

Zu den übrigen Etappen siehe die Chronologie der Fakten.
Empörung über die Veröffentlichung und ihre Adressaten

Wenn also nun viele Worte und Druckerschwärze verschleudert werden, um Kritik an der Veröffentlichung des Beschwerdeschreibens zu üben, gilt sie den falschen Adressaten. Nicht Sandro Magister und nicht den dreizehn Unterzeichnern (von denen derzeit nur zwölf bekannt sind bzw. zu ihrer Unterschrift stehen) hätte sie zu gelten, sondern eigentlich Andrea Tornielli und Papst Franziskus, der die Flucht nach vorne antreten wollte, weil Angriff als die beste
Verteidigung gilt, um sich nicht das Heft des Handelns entwinden zu lassen.

Diejenigen, die derzeit am hörbarsten über die Art und überhaupt die „Veröffentlichung eines vertraulichen Schreibens“ (Lombardi, Semeraro, Baldisseri et al), ihre Nase rümpfen und mit dem Impetus der Empörung kokettieren, ärgern sich bei näherem Hinsehen in Wirklichkeit über den Inhalt des Briefes und die prominenten Unterzeichner. Das Schreiben macht einer ganzen Strategie einen Strich durch die Rechnung, belastet sie zumindest erheblich und verlangt nach mehr oder weniger gewünschten Nachbesserungen.

Kardinal Müller, der seine Unterschrift unter das Beschwerdeschreiben bestätigte, bemängelte auch seine Veröffentlichung. Manche Journalisten interpretierten es als Kritik an Magister. In Wirklichkeit dürfte sich die Kritik jedoch an den Papst-Vertrauten Tornielli gerichtet haben. Womit der Glaubenspräfekt, für jene die mit den Zusammenhängen vertraut sind, und dazu gehört an erster Stelle der Papst selbst, nach dem Schreiben ein zweites Mal auf den Papst zeigte, ohne ihn beim Namen zu nennen.
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Settimo Cielo

von esther10 14.10.2015 00:20





http://altmod.de/?p=5365

Abschied von Deutschland?
hüter und pfleger der nation in ihrer ideellen gestalt zu sein:
glaube fest daran – und du wirst zur komischen figur!
botho strauß



Der Begriff „Willkommenskultur“ wurde uns beiläufig der Entwicklungen in den letzten Monaten bis ins Unerträgliche vermittelt.
Nach den dramatischen Verläufen kamen jetzt gar Stimmen auf, die nach einer „Verabschiedungskultur“ riefen. Gemeint ist damit ein Ruf nach Maßnahmen, um den Problemen nur irgendwie gerecht werden zu können.
Was mich mehr und mehr beschäftigt, mich gedanklich umtreibt, ist der wahrnehmbare Abschied von unserer “Kultur”, unsere Verabschiedung von Deutschland und allem, was uns wert schien. Ein Vorgang, der nicht erst im Zusammenhang mit dem ungebremsten Zufluss von Migranten aus unserer Kultur fernen Regionen unleugbar geworden ist.

Man möchte das Wort „Kultur“ im Zusammenhang mit negativen Berührungen nicht zu arg strapazieren.
Und so will ich nicht noch mal auf den strapazierten Begriff der (deutschen) „Leitkultur“ eingehen. Die Frage lautet, muss man sich schon definitiv einfügen in die Reihe von Apologeten des deutschen Untergangs – so nahe der uns wieder gekommen sein mag?
Will ich das formulieren, sollte ich mich aber nicht messen mit Literaten, gar nicht vom Rang eines Botho Strauß.
Er hat es fertig gebracht, sich nicht nur mich, aus der sprachlichen Resignation zu wecken, sein Essay, seine „Glosse“ im vorletzten SPIEGEL*, mit dem Titel „Der letzte Deutsche“, hat mich erst mal aus dem Wald getrieben.

Schon die einleitenden Sätze ergreifen und schockieren mich Schmerzempfindlichen:

„Manchmal habe ich das Gefühl, nur bei den Ahnen noch unter Deutschen zu sein. Ja, es ist mir, als wäre ich der letzte Deutsche. Einer, der wie der entrückte Mönch von Heisterbach oder wie ein Deserteur sechzig Jahre nach Kriegsende sein Versteck verlässt und in ein Land zurückkehrt, das immer noch Deutschland heißt – zu seinem bitteren Erstaunen. Ich glaube, ich bin der letzte Deutsche. Ein Strolch, ein in heiligen Resten wühlender Stadt-, Land- und Geiststreicher. Ein Obdachloser.“

Es gibt inzwischen sicher Unzählige in unserem Land (das man gerade noch formal als deutsch bezeichnen kann), die sich als die „Letzten“ fühlen. Und als „Strolche“, von der Warte der Guten in diesem Land aus gesehen.

Botho Strauß sieht sich – fast irgendwie putzsüchtig mutete es an – als letzten deutschen Dichter in einer wohlgewählten Rangfolge von Dichtern und „Romanciers“: von „Hamann bis Jünger, von Jakob Böhme bis Nietzsche, von Klopstock bis Celan“; „Franz Blei, Hugo Ball, Leopold Ziegler, Rudolf Kassner, Konrad Weiss“ erwähnt er.
Aber er ist ja ein Dichter. Indes einer, der sich auf eine Literatenliste verpflichtet, welche den Zeitgeistapolegeten, den Carl-Schmitt-Verächtern sicher nicht gefallen mag.
Da verabschiedet sich einer wohl auf die „Marmorklippen“ oder zum “Waldgang“, wie man es sich anhand dieser Vorlagen vergegenwärtigen kann.

„Ich möchte lieber in einem aussterbenden Volk leben als in einem, das aus vorwiegend ökonomisch-demografischen Spekulationen mit fremden Völkern aufgemischt, verjüngt wird, einem vitalen.“

Dem möchte man zustimmen.
Aber ist da nicht Untergangssehnsucht dabei, die uns Deutsche angeblich auch auszeichnet?
Ich möchte noch für mich selbst und für meine Kinder und Kindeskinder aber doch auf ein vitales deutsches Volk sehen können und nicht davon Abschied nehmen müssen.

„(Wessen) Empfinden und Gedenken verwurzelt ist in der geistigen Heroengeschichte von Hamann bis Jünger, von Jakob Böhme bis Nietzsche, von Klopstock bis Celan. Wer davon frei ist, wie die meisten ansässigen Deutschen, die Sozial-Deutschen, die nicht weniger entwurzelt sind als die Millionen Entwurzelten, die sich nun zu ihnen gesellen, der weiß nicht, was kultureller Schmerz sein kann. Ich bin ein Subjekt der Überlieferung, und außerhalb ihrer kann ich nicht existieren…“

Und dann der unmissverständlich beschriebene aktuelle Bezug:

„Das Gutheißen und Willkommen geschieht derart forciert, dass selbst dem Einfältigsten darin eine Umbenennung, Euphemisierung von Furcht, etwas magisch Unheilabwendendes auffallen muss.“

Wird nicht nur von von den „Sozialdeutschen“ (Botho Strauß) endlich erkannt, dass die „WillkommensKultur“ vielmehr eine „Diktatur“ ist? Aber es ist leider ins Auge springend, das die euphorisierte, von der Kanzlerin und den Medien eingelullte Masse teils wegen ihres Gutsein, teils wegen ihrer Gefühllosigkeit „kulturellen Schmerz“ gar nicht verspüren will und kann.

Botho Strauß weist darauf hin wie uns die Medienwäsche verstört:

„ (Es) macht den Anteilnehmenden immer konfuser. Ich lese vom Lynchmord an einer tief religiösen afghanischen Frau … (sie) wird … auf offener Straße geschlagen und zu Tode getreten. Die Menge steht ringsum und filmt mit dem Smartphone die Gräueltat. Hin und wieder unterbricht einer die Videoaufnahme, geht zum Opfer und tritt ihm ins Gesicht.
Wie soll ich das verkraften? Auf der nächsten Seite wird die Verfolgung einer Bande Rechtsradikaler geschildert, die Brandanschläge gegen Flüchtlingsunterkünfte bundesweit vorbereiten.
Dies alles lesen, dem nackten Entsetzen ausgeliefert, außerstande, es mit kühlen Erwägungen bewältigen zu können. So jedenfalls ergeht es einem noch nicht durch und durch medialisierten Menschen.“

Nochmals stark anklagende Worte findet Strauß zum Schluss:

„Aber wie will man dem Krieg, falls er uns angetragen wird, ausweichen? Schließlich gehört nicht nur Freiheit, sondern auch Freiheitskampf zu unseren viel beschworenen Werten. Doch zuvörderst melden sich wie immer die Pazifisten zu Wort und erklären:
„Deutschland wird jeden Tag weniger. Das finde ich großartig.“
Das Niedrigste an diesem Schurken-Wort ist die politisierte Schmerzlosigkeit, mit der man die Selbstaufgabe befürwortet, zum Programm erhebt. Dank der Einwanderung der Entwurzelten wird endlich Schluss sein mit der Nation und einschließlich einer Nationalliteratur. Der sie liebt und ohne sie nicht leben kann, wird folglich seine Hoffnung allein auf ein wiedererstarktes, neu entstehendes „Geheimes Deutschland“ richten.”

Das sind keine Pazifisten, heißt Friedensliebende, die da erwähnt werden, es sind tatsächlich Schurken – das sollte uns bewusst sein. Der Bürgerkrieg, alles was uns blühen kann, möchten uns diese Lumpen glauben machen, sei weiterhin nur eine gerechtfertigte Buße für einst durch Deutschland begangene Verbrechen.

Botho Strauß hat mir geholfen, mein Degout und meinen Schmerz auf Niveau zu spüren.

Am Ende der obigen Sätze steht das „Widerstandswort“ vom „geheimen Deutschland“. Es war das Sehnsuchts- und Hoffnungsland der am 20. Juli 1944 hingerichteten deutschen Patrioten
Mit diesem Hinweis spricht der Dramatiker seine Hoffnung an, verweist auch auf den Widerstand mit seinen Mitteln.
Aber welche Mittel haben wir einfachen Leute, um dem Verhängnis Einhalt zu gebieten, wenn uns im sog. freiheitlichsten Staat auf deutschem Boden sogar unsere letzte Selbstbestimmung geraubt wird, gegen etwas zu sein?
http://altmod.de/?p=5365



von esther10 14.10.2015 00:15

Tagespost: „Parallelsynode“ des Papstes in Santa Marta – Kritiker strukturell im Nachteil
14. Oktober 2015 19:30 | Mitteilung an die Redaktion


Der Geist der Synode. Offizielles Logo zum 50-Jahrfeier der Bischofssynoden am 17. Oktober 2015

(Rom) Der Vatikanist der deutschen Tagespost, Guido Horst, bietet in seinem Artikel „Keine vollkommene Klarheit“1 einen kleinen Einblick, wie Papst Franziskus die Synode erlebt. Horst schreibt sogar über eine „Parallelsynode“, die in Santa Marta stattfinde, und daß der Hauptakteur dieser Synode hinter der Synode der Papst selbst sei.

Gleichzeitig erweisen sich mehrere Kardinäle und Bischöfe als unerwartet tapfere und hartnäckige Verteidiger der katholischen Glaubens- und Morallehre. Sie wachsen dabei in eine neue, für sie ganz ungewohnte Rolle hinein.

Die Analyse von Guido Horst in der Tagespost

Wörtlich schreibt Horst: „Wer was sagt, wie sehr die Fronten gegeneinanderprallen – und dass es diese gibt, hat bisher niemand in Frage gestellt –, was in der Synodenaula inhaltlich geschieht, das alles wird nicht öffentlich.“

Und weiter: „Erst in den kommenden Tagen wird sich herausstellen, wie viele Synodenväter sich welche Änderungen der kirchlichen Praxis wünschen. Wie Kardinal Luis Antonio Tagle aus Manila, der einer der vier delegierten Präsidenten der Synode ist, vergangene Woche vor den Journalisten sagte, seien an die dreihundert Bischöfe nicht deswegen zusammengekommen, um gar nichts zu beschließen.“

Dann wird Horst deutlicher: „Die Unsicherheit über den Ausgang der dreiwöchigen Beratungen wird dadurch erhöht, dass im vatikanischen Gästehaus Santa Marta eine Art ‚Parallel-Synode‘ stattfindet: Papst Franziskus empfängt Synodenteilnehmer und auswärtige Besucher zu Einzelgesprächen. Dem Papst kommt es am Ende zu, offene Fragen zu entscheiden und in einem abschließenden Text der gesamten Kirche mitzuteilen. Das allerdings ist das bisher größte Rätsel, das über der ganzen Synode liegt.“

Papst als Hauptakteur und Regisseur der „neuen Barmherzigkeit“


Papst Franziskus in Santa Marta

Horst sieht den Papst selbst als Hauptakteur und Regisseur einer Synode, mit der er offensichtlich ein bestimmtes Ziel verfolgt, das über das hinausgeht, was in offiziellen Erklärung gesagt wird. Damit befinden sich die Verteidiger der katholischen Glaubens- und Morallehre in einer undankbaren Position. Sie sind strukturell im Nachteil, weil sie – im Gegensatz zum Papst – keinen Einfluß auf die Spielregeln haben. Jene Spielregeln, worauf auch Horst hinweist, die Papst Franziskus ohne zu Zögern wie schon 2014 bereit ist mitten in der Synode zu ändern. Im Alleingang.

Was den beschwerdeführenden Kardinälen unter den Synodenvätern sauer aufstößt und ihnen gleichzeitig erhebliches Kopfzerbrechen macht, ist die Insistenz, mit der Papst Franziskus die Kirche auf einen anderen Kurs umlenken will. Wiederum befinden sie sich in der Defensive, denn offen auszusprechen, daß man weniger den beschworenen Heiligen Geist am Werk sieht, sondern vielmehr handfeste Intrigen, würde offene Kritik am Papst verlangen. Das aber gilt unter Kardinälen als faktisches Tabu.

Mutiges Handeln der Verteidiger der katholischen Glaubens- und Morallehre

Die Kardinäle müßten sich gegen ihre eigenen Bauchschmerzen zu einer solchen Kritik aufraffen, die ihnen zudem, selbst von wohlwollenden Kirchenkreisen als Majestätsbeleidigung und unstatthafte Nestbeschmutzung angekreidet würde.

Da Papst Franziskus offiziell Neutralität mimt und mit unterirdischen Weichenstellungen vollendete Tatsachen geschaffen werden sollen, ist die eigentliche und ganze Tragweite nur für aufmerksame Beobachter offenkundig. Wer tut, aber gleichzeitig behauptet, nicht zu tun, was er tut, hat die bequeme, wenn auch wenig redliche Möglichkeit, jede berechtigte Kritik als Unterstellung von sich zu weisen und dies sogar noch höchst empört.

Kardinal Kasper spielt bei dieser Synode längst nicht mehr jene Rolle, die er vor allem am Beginn der „neuen Barmherzigkeit“ spielte. Seine Rolle war es, den Anstoß zu geben. Doch die Möglichkeit und den Auftrag dazu, kam von Papst Franziskus. Beleg dafür, daß die Bezeichnung „Kasperianer“ nur eine Notlösung war, um nicht „Bergoglianer“ sagen zu müssen und sich damit nicht ständigen, ermüdenden Erklärungszwang aufzulasten.

Angesichts dieser schwierigen Lage verhalten sich zahlreiche Kardinäle und Bischöfe, mehr als erwartet, geradezu heroisch und unerschrocken. Dies um so mehr, da die ihnen zufallende Rolle völlig neu und bis zum Rücktritt von Papst Benedikt XVI. geradezu undenkbar schien. Sich plötzlich in der Position des Papst-Kritikers wiederzufinden, einer Rolle, die durch Jahrzehnte randständige Gestalten wie Hans Küng, Jürgen Drewermann, Leonardo Boff und Konsorten eingenommen hatten, verlangt schon etwas ab gerade von Kardinälen und Bischöfen der westlichen Hemisphäre, die ziemlich konfliktscheu sind.
http://www.katholisches.info/2015/10/14/...ll-im-nachteil/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Vatican.va (Screenshot)

von esther10 14.10.2015 00:13

Marx: „Deutsche Bischöfe stehen hinter Kasper“ – Schönborn auch
7. Oktober 2014 11:32 | Mitteilung an die Redaktion


Kardinal Marx dahinter Erzbischof Zollitsch

(Rom) „Die Mehrheit der deutschen Bischöfe sind mit dem Vorschlag Kaspers einverstanden“, sagte Reinhard Kardinal Marx am Montag, und meinte damit unumwunden die Zulassung wiederverheiratet Geschiedener zur Kommunion. Er ergriff in der Synodenaula das Wort gleich nach der Relatio des Berichterstatters Kardinal Erdö. Österreichs Kardinal Schönborn pflichtete Kasper bei. Der deutschsprachige Episkopat geht in der Bischofssynode sofort in die Offensive und bemüht sich um Themenführerschaft. Die Neuauflage der Rheinischen Allianz ist im deutschen Sprachraum bereits vollzogen. Die „liberale“ Partei hat sich gut organisiert.

Kardinal Marx ist Erzbischof von München-Freising, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, in Kürze auch Vorsitzender der Konferenz der europäischen Bischofskonferenzen, Vertreter Europas im C9-Kardinalsrat zur Beratung von Papst Franziskus zur Kurienreform und Leitung der Weltkirche und Vorsitzender des neuen Wirtschaftsrats des Heiligen Stuhls. Ein Mann mit Einfluß und Machtbewußtsein.

Deutsche Offensive

„In der Synode herrscht eine sehr offene Atmosphäre“, erklärte der deutsche Kardinal. Auch sein österreichisches Pendant, Wiens Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn signalisierte sofort Öffnungsbereitschaft gegenüber den „positiven Elementen“ der Zivilehe.

„Wir haben diskutiert und dieses Thema vertieft und ich habe schriftlich das Sekretariat der Synode informiert“ über die deutsche Position, so Kardinal Marx, den Benedikt XVI. 2008 zum Erzbischof von München-Freising ernannte, womit er seinen Aufstieg in die heutigen Positionen ermöglichte. Zuvor war Marx, Jahrgang 1953, seit 2002 Bischof von Trier und noch davor seit 1996 Weihbischof von Paderborn.

„In Deutschland haben wir entschieden, daß die Debatte öffentlich sein soll. Pius XII. hat von der öffentlichen Meinung in der Kirche gesprochen und wir müssen die Familie so sehen, wie sie heute ist und über alle Themen und alle Herausforderungen mit pastoraler Sensibilität sprechen. Für die Christen ist die Wahrheit nicht ein System von Ideen, sondern eine lebendige Person, mit der wir im Dialog sind“, so Marx auf der Pressekonferenz von Radio Vatikan.
In der Synodenaula herrsche kein Klima des Konflikts, man höre sich respektvoll zu. Man müsse auf die Komplexität der Realität schauen und auch auf die Lebensgeschichten der Menschen, die nicht immer alle positiv oder alle negativ seien.

Nein zu schnelleren Ehenichtigkeitsverfahren statt Kommunionzulassung für wiederverheiratet Geschiedene

Marx ergänzte zudem, daß die deutschen Bischöfe nicht an einer Beschleunigung des Ehenichtigkeitsverfahrens interessiert seien. Bereits Benedikts XVI. hatte eine Beschleunigung des inhaltlich gleichbleibenden Verfahrens als mögliche Antwort auf das Drama gescheiterter Ehen genannt, da es rechtmäßig sei, die Gültigkeit der Ehe zu prüfen.


Kardinal Schönborn stellt sich hinter Kasper: die neue Rheinische Allianz
Die deutschen Bischöfen wollen sich damit aber nicht vertrösten lassen. Sie fordern als einzig akzeptable Antwort auf die aktuelle „Lebenswirklichkeit“ die Zulassung der wiederverheiratet Geschiedenen zur Kommunion. So jedenfalls die Darstellung von Kardinal Marx. Denn wenn die Ehe nach vielen Jahren scheitere, sei es schwierig, darüber zu entscheiden, ob die Ehe gültig zustande kam oder nicht. Schließlich möchten „wir nicht, daß man an eine Art von ‚katholischer Scheidung‘ denkt“, gab sich der Kardinal dialektisch.
Kardinal Burke Wortführer der „Konservativen“

Am Nachmittag des ersten Synodentages ergriff neben Kardinal Walter Kasper auch Kardinal Raymond Burke das Wort. Er gehört mit vier anderen Kardinälen zu den Autoren eines Sammelbandes gegen Kaspers Vorschlag. Ist Kardinal Kasper mit päpstlichem Wohlwollen Wortführer der „liberalen“ Partei, gilt Kardinal Burke als Wortführer der „konservativen“

Partei. In einem psychologischen Kleinkrieg, wurde im Vorfeld der Synode versucht, den traditionsverbundenen Kardinal mit Absetzungsgerüchten und -drohungen unter Druck zu setzen. Es fällt zudem auf, daß in der Außenwahrnehmung der Synode, dem, was nach außen dringt, die Meinung der „Liberalen“ breit dargestellt, jene der „Konservativen“ hingegen weitgehend unterschlagen werden soll. Die progressive Dehonianer-Zeitschrift Il Regno, der Schule von Bologna nahestehend, richtete eine eigene Internetseite ein, um laufend über die Synodenarbeiten zu berichten. Eine gefilterte Berichterstattung.

Kardinal Schönborns (erwarteter) Schulterschluß mit Kasper

Am Nachmittag ergriff auch Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn von Wien und Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz sowie Ratzinger-Schüler das Wort. Er teilte eine ganze Reihe von Aussagen Kaspers zur Existenz von Elementen der christlichen Ehe auch in der Zivilehe: die öffentliche Verpflichtung, die Pflichten gegenüber dem Ehepartner, die Stabilität und andere mehr. So wie das Zweite Vatikanum anerkannt habe, daß die wahre Kirche Christi in der katholischen Kirche subsistit, aber es möglich sei, Elemente dieser einen Kirche auch in den anderen Kirchen und christlichen Gemeinschaften zu erkennen, so wäre es möglich, diese positiven Elemente der christlichen Ehe in den Zivilehen zu erkennen. Deshalb, so die Erwägung Kaspers, könne man nach einer Bußzeit, Fall für Fall in Betracht ziehen, wiederverheiratet Geschiedene zu den Sakramenten zuzulassen.

http://www.katholisches.info/2014/10/07/...choenborn-auch/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Il Foglio/eponymousflower.blogspot

von esther10 14.10.2015 00:12

Mittwoch, 14. Oktober 2015


Erzbischof Chaput (Philadelphia) auf Synode: Nein zu Nationalkirchen

Eine deutliche Absage erteilte Erzbischof Charles Chaput von Philadelphia, USA, der Vorstellung, wonach Entscheidungen, die Dogma und Lehramt tangieren, auf lokaler Ebene zu treffen seien.

Insbesondere die deutsche Delegation pocht auf mehr Selbstständigkeit, um beispielsweise Entscheidungen zu Sachverhalten wie etwa die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion auf lokaler Ebene, bzw. auf der Ebene der Bischofskonferenzen, zu treffen.

„Wir leben in Zeiten großer globaler Umwälzungen, in der Verwirrung und Rastlosigkeit herrscht. Wir brauchen dringend Einheit und die größte Gefahr für uns ist die Fragmentierung“, so Chaput auf der Synode.

Der Ratschlag des Erzbischofs von Philadelphia an die Synodenväter: “In den nächsten Tagen müssen wir uns auf den großen Nutzen und auf die Bedeutung der Einheit besinnen. Wir müssen uns bewusst sein, was Uneinigkeit hinsichtlich substantieller Angelegenheiten bedeutet“.

Auch auf die Notwendigkeit einer klaren Sprache wies Erzbischof Chaput hin: „Ungenaue Sprache führt zu einem verwirrten Denken“.

Die deutsche Delegation unternimmt auf der Familiensynode eine wahre Kampagne, um in wichtigen Sachverhalten, wie etwa die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion, unabhängig entscheiden zu können.

Auch Gruppen wie das „Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK)“, der „Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)“ und andere wollen mehr Unabhängigkeit von Rom und der Weltkirche.


Angesichts des desolaten Zustands der deutschen Theologie ist klar, wohin mehr Unabhängigkeit führen würde: Zu einer schismatischen deutschen Nationalkirche.

Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 07:00
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

von esther10 14.10.2015 00:09

Generalaudienz: „Kräftiger Schuss Familiengeist“ gegen die Lähmungen der Zeit


Aus der Generalaudienz von diesem Mittwoch - AFP

07/10/2015 11:31SHARE:

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Die Welt braucht einen „kräftigen Schuss Familiengeist“. Das hat Papst Franziskus bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch auf dem Petersplatz vor Zehntausenden Gläubigen gesagt. In der Öffentlichkeit gehe es zwar vielerorts sehr rational und organisiert zu, „aber auch sehr oft blutleer, trocken und anonym“, so der Papst. Ein solcher Beziehungsstil wolle zwar oft sogar inklusiv sein, „aber in Wirklichkeit überlässt er immer mehr Menschen der Einsamkeit und dem Ausschluss“.

Zu Beginn lenkte der Papst den Blick der Gläubigen auf die seit Sonntag laufende Bischofssynode zu Ehe und Familie. Weil die Familie „fundamental“ in der Verkündigung der Liebe Gottes sei, verdiene sie „alle Hingabe, zu der die Kirche fähig“ sei.

Die Familie sei freilich nicht bloß für die Kirche bedeutsam, sondern für die ganze Gesellschaft zentral. In der Familie würden Treue, Aufrichtigkeit, Vertrauen, Zusammenarbeit und Respekt gelernt. „Wer diese Haltungen in der Gesellschaft lebt, der hat sie vom Familiengeist übernommen und sicher nicht vom Wettbewerb und vom Wunsch nach Selbstverwirklichung“, analysierte Papst Franziskus. Doch selbst wenn das alle wüssten: „Man gibt der Familie nicht die ihr zustehende Anerkennung und Unterstützung in der politischen und wirtschaftlichen Organisation der zeitgenössischen Gesellschaft.“ Noch einen Ton pessimistischer, fügte Franziskus hinzu: „Die Familie erhält nicht nur nicht die rechte Anerkennung, sondern sie bringt keinen Lernprozess mehr hervor.“ Die Folge davon seien überall sichtbare „Zeichen von Verwahrlosung“ im Umgang miteinander und im öffentlichen Leben: Aggressivität, Vulgarität, Verachtung. Zeichen, „die weit unter einer auch nur minimalen Schwelle der Erziehung in der Familie liegen“.

„Familiengeist: das Grundgesetz der Kirche“

Gerade mit Blick auf eine solche Schieflage sehe die Kirche heute „den historischen Sinn ihrer Sendung für die Familie“, betonte Franziskus. „Man könnte sagen, dass der Familiengeist etwas wie ein Verfassungsvertrag für die Kirche ist: So muss das Christentum sich präsentieren, so muss es sein“. Paulus habe es schwarz auf weiß aufgeschrieben: „Ihr seid also jetzt nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes.“ (Eph 2,19). „Die Familie ist und muss sein: die Familie Gottes“, verdeutlichte der Papst.
Wenn Jesus seinerzeit Petrus zum „Menschenfischer“ gemacht habe, so brauche es heute „eine neue Art Netz“ – und dieses Netz sei die Familie, fuhr Franziskus fort. „Wir können sagen, dass die Familien heute eines der wichtigsten Netze für die Sendung des Petrus und der Kirche sind“. Das sei kein Netz, das Gefangene mache, sondern im Gegenteil die Menschen „aus den schlechten Wassern der Verlassenheit und der Gleichgültigkeit“ befreie. „Von hier, von der Familie ausgehend, beginnt Jesus neu seine Reise zu den Menschen, um sie davon zu überzeugen, dass Gott sie nicht vergessen hat. Von der Familie ausgehend, bezieht Petrus Kraft für sein Amt. Von der Familie ausgehend, fährt die Kirche hinaus zum Fischen.“ Und als seine Hoffnung für die Synode drückte Franziskus aus: „Möge die Begeisterung der Synodenväter den Schwung einer Kirche anstoßen, die die alten Netze zurücklässt und im Vertrauen auf das Wort des Herrn neu zu fischen beginnt.“
(rv 07.10.2015 gs)

von esther10 14.10.2015 00:05

DIE KIRCHE KANN IHRE SPRACHE ÜBER HOMOSEXUALITÄT NICHT ÄNDERN
13. Oktober 2015


Bischof Mark ColeridgeDa die ordentliche Synode begannen die "Zusammenfassung" der Interventionen der Synodenväter vom Presseamt ​​des Heiligen Stuhls gegeben haben, durch Forderungen nach einer Änderung der von der Kirche beim Sprechen über das moralische Gesetz verwendete Sprache beherrscht.

Es ist klar, dass der Kirche traditionelle Ausdrucksweise selbst ist ein besonderes Ziel der Beschäftigten zur katholischen Lehre auf der Synode zu untergraben.

In seinem "Übersicht" am vergangenen Dienstag Fr Thomas Rosica sagte:

"Es muss Schluss sein mit ausschließenden Sprache und einem starken Schwerpunkt auf umfassende Wirklichkeit, wie es ist. Wir sollten keine Angst vor neuen und komplexen Situationen ... Das Jubiläum der Barmherzigkeit erfordert auch eine neue Form der Sprache, öffentliche und private. [Es] erfordert eine Sprache der Barmherzigkeit. ... Die Sprache der Aufnahme muss unsere Sprache, immer unter Berücksichtigung pastoralen und kanonischen Möglichkeiten und Lösungen zu sein. "

In einem Interview mit Crux, Erzbischof Mark Coleridge von Brisbane, Australien (im Bild), sagte:

"[Wir müssen] eine neue Art zu sprechen über die Situation derer, die gleichgeschlechtliche zogen oder in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft von einer Art, oder diejenigen, die geschieden sind und zivilrechtlich wieder geheiratet ... Ich glaube, es wäre sehr große Unterstützung für sein sollen [mehr positive, inklusive Sprache über Homosexualität], so etwas wie 70/30. Es gibt sehr starke Unterstützung für eine weniger verurteilenden Ansatz, und die Sprache ist das Herzstück davon. "

Stimme der Familie weist darauf hin, dass solche Ansichten sind im Gegensatz zu Richtungen der Kirche, Bischöfe. Im Jahr 1975 die Kongregation für die Glaubenslehre veröffentlichte eine Erklärung, von Papst Paul VI zugelassen, auf "einigen Fragen der Sexualethik" (mit dem Titel "Persona Humana"), der sagte:

"Es ist an die Bischöfe, die Gläubigen in der moralischen Lehre über Sexualmoral anweisen kann jedoch groß die Schwierigkeiten bei der Durchführung dieser Arbeiten angesichts der Ideen und Praktiken in der Regel herrschenden heute. Dieses traditionelle Lehre muss tiefer untersucht werden. Er muss sich auf in einer Weise, in der Lage, richtig zu erleuchten das Gewissen der Menschen mit neuen Situationen konfrontiert, übergeben werden, und es muss mit einer Unterscheidung der alle Elemente, die wahrheitsgemäß und sinnvoll nach vorne über die Bedeutung und den Wert der menschlichen Sexualität gebracht werden kann, angereichert werden. Aber die Prinzipien und Normen des sittlichen Lebens in dieser Erklärung bekräftigten muss originalgetreu gehalten werden und unterrichtete. "

In Bezug auf die Bemerkungen der Fr Rosica und Erzbischof Coleridge, Stimme der Familie weist darauf hin, dass eine solche Änderung in der Sprache wird zweifellos die Machenschaften jener Gruppen, die das Zeugnis der Kirche, um die Wahrheit über die menschliche Sexualität zu vereiteln zu dienen. Im Jahr 1986 Joseph Kardinal Ratzinger (jetzt Papst Benedikt XVI Emeritus) hat eine Brief von Papst Johannes Paul II genehmigt, an die Bischöfe "über die Seelsorge für homosexuelle Personen". Der Brief

«Fragen [ed] die Bischöfe besonders vorsichtig von Programmen, die versuchen können, um die Kirche unter Druck setzen, ihre Lehre ändern, auch bei der Forderung nicht zu tun sein. Eine sorgfältige Prüfung ihrer öffentlichen Erklärungen und den Tätigkeiten, die sie fördern, offenbart eine suchten Zweideutigkeit, mit denen sie versuchen, die Hirten und die Gläubigen zu täuschen. "

Diese Ermahnungen durch die CDF sind nicht einfach Disziplinar Normen für die Bischöfe, für den Umgang mit kontroversen Themen. Die Ermahnungen basieren auf der Erkenntnis, dass für die Kirche zu verändern ihre Sprache wäre, riskieren korrumpieren die Lehre der Kirche selbst.

Hier ist die Sprache, die Paulus verwendet in Bezug auf Homosexualität (Römer 1: 24-27):

"Darum hat Gott sie bis zu den Wünschen ihres Herzens, Unreinheit, ihre eigenen Leiber an sich selbst entehren. Welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt; und haben geehrt und gedient dem Geschöpfe mehr denn dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen. Aus diesem Grund Gott gab sie bis zum schändlichen Neigungen. Für ihre Frauen haben den natürlichen Gebrauch in diese Nutzung, die gegen die Natur verändert. Und in gleicher Weise, auch die Männer haben verlassen den natürlichen Gebrauch der Frauen haben in ihren Lüsten einem gegenüber einer anderen, Mann mit Mann das, was schmutzig ist und an sich selbst empfangen den Lohn, die aufgrund ihrer Fehler war verbrannt. "

In dieser Passage ist St Paul sowohl (a) mit der Art von "verurteilenden" oder "ausschließende" Sprache ("beschämend", "schmutzig"), die viele Synodenväter versuchen, zu verbannen und (b) deutlich macht den Zusammenhang zwischen gefälschten Theologie ("verändert die Wahrheit Gottes in die Lüge") und Unmoral.

An anderer Stelle in seinem Brief warnt Paulus darüber, wie ein Mangel an klaren Lehre wird auf Gleichgültigkeit und Ketzerei führen:

"Denn wenn die Posaune einen undeutlichen Ton, der sich selbst in den Kampf rüsten? Also auch Sie, außer dass Sie völliger durch die Zunge Klar Rede, wie soll man wissen, was zu sagen? . Denn ihr sollt in die Luft gesprochen werden "(1 Korinther 14: 8-9)

"Predige das Wort: sei zu rechter Zeit, außerhalb der Saison: tadeln, bitten, Zurechtweisung in aller Geduld und Lehre. Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen; sondern nach ihren eigenen Wünschen, werden sie sich selbst Lehrer Haufen, die Ohren jucken:. Und in der Tat wenden sich ihr Gehör von der Wahrheit, sondern werden zu Legenden zuwenden "(2 Timotheus 4: 1-4)

Deshalb ist im Jahre 1905 Papst Pius X. leitete die Antimodernisteneid, die von allen Geistlichen, Pfarrer, Beichtväter, Prediger, Ordensoberen und Professoren in philosophisch-theologischen Seminaren vereidigt. Die Person, die den Eid schwören, sagte:

"Ich halte sehr, dass die Lehre des Glaubens wurde verkleinert, um uns von den Aposteln durch die orthodoxen Väter auf genau die gleiche Bedeutung und immer in der gleichen Tenor übergeben. Deshalb habe ich ganz lehnen die ketzerischen "Falschdarstellung, die Dogmen entwickeln und verändern von einer Bedeutung zu einer anderen verschieden von der, die die Kirche statt zuvor."

und

"Ich glaube fest halten, und dann, und soll zu meinem letzten Atemzug im Charisma der Wahrheit, das ist sicherlich war halten den Glauben der Väter, und wird immer in der Nachfolge des Episkopats von den Aposteln zu sein. Der Zweck davon ist, wird, nicht das Dogma können nach scheinbar besser und besser geeignet für die Kultur jedes Alter abgestimmt werden; eher, dass die absolute und unveränderliche Wahrheit von den Aposteln von Anfang an verkündigt kann nie geglaubt, anders zu sein, so kann niemals auf irgendeine andere Weise zu verstehen. "

Kurz gesagt, die Anrufe für die Kirche beiseite zu ihrer Lehre setzen und benutzen neue Sprache statt von einer inakzeptablen Wunsch Spindel wieder in den Geist der Zeit zu heiraten, als Stimme der Familie hat in seiner Analysen des gewarnt ordentliche Synode Instrumentum laboris und des Außerordentliche Synode Relatio Synodi
http://voiceofthefamily.com/the-church-c...-homosexuality/

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von esther10 13.10.2015 22:51

Sorgenvoller Brief des Generaloberen der Piusbruderschaft an Papst Franziskus



Veröffentlicht: 13. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

Heiliger Vater,

mit größter Unruhe verfolgen wir um uns herum den fortschreitenden Niedergang in der Ehe und in der Familie, die Ursprung und Grundlage einer jeden menschlichen Gesellschaft sind. Dieser Verfall beschleunigt sich gegenwärtig in starkem Maß, insbesondere durch die legale Unterstützung der unmoralischsten und lasterhaftesten Verhaltensweisen. Das Gesetz Gottes wird heute sogar in seiner natürlichen Ausformung öffentlich mit Füßen getreten, die schwersten Sünden vermehren sich in dramatischer Weise und schreien zum Himmel. mgr-fellay-supplique-dici.org-2

Heiliger Vater,

wir können Euch nicht verbergen, dass der erste Teil der Synode, der den „seelsorgerlichen Herausforderungen der Familie im Zusammenhang mit der Evangelisierung“ gewidmet war, uns in Angst und Schrecken versetzt hat.

Wir haben Behauptungen von Personen, die in kirchlicher Würde stehen – die sich auf Eure Unterstützung berufen, ohne dass dem widersprochen würde -, gelesen und gehört, die so sehr der Wahrheit widersprechen, die so sehr im Gegensatz zur klaren und beständigen Lehre der Kirche bezüglich der Heiligkeit der Ehe stehen, dass unsere Seele zutiefst beunruhigt worden ist. Was uns noch mehr beunruhigt sind gewisse Worte aus Eurem Munde, die verstehen lassen, dass es eine Entwicklung der Lehre gäbe, um auf die neuen Notwendigkeiten des christlichen Volkes zu antworten.

Unsere Beunruhigung rührt daher, dass der hl. Pius X. in der Enzyklika Pascendi eine solche Angleichung des Dogmas an die angeblichen zeitgenössischen Notwendigkeiten verurteilt hat. Pius X. und Ihr, Heiliger Vater, haben die Fülle der geistlichen Gewalt zu lehren, zu heiligen und zu leiten im Gehorsam Christus gegenüber empfangen, der das Haupt und der Hirte der Herde zu allen Zeiten und an allen Orten ist, und dessen treuer Stellvertreter der Papst auf dieser Erde sein muss. Der Inhalt einer dogmatischen Verurteilung kann im Laufe der Zeit nicht zu einer erlaubten pastoralen Praxis werden.



Zur Einheit und Unauflöslichkeit der Ehe

Gott, der Urheber der menschlichen Natur, hat die Einheit zwischen Mann und Frau auf Beständigkeit hin angelegt im Hinblick auf das Weiterbestehen des Menschengeschlechtes. Scannen0006 - Kopie

Die Offenbarung im Alten Testament belehrt uns in völlig offenkundiger Weise über die Einheit und Unauflöslichkeit der Ehe als der Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau, die direkt von Gott eingesetzt ist, und dass die wesentlichen Charakterzüge durch ihn dem freien Verfügungsrecht des Menschen entzogen sind, um unter einem ganz besonderen göttlichen Schutz zu stehen: „Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten“ (Ex 20,17).

Das Evangelium belehrt uns, dass Jesus selbst kraft seiner höchsten Autorität die Ehe endgültig wiederhergestellt hat, die durch die Verderbnis der Menschen in ihrer ursprünglichen Reinheit entstellt worden ist: „Was Gott verbunden hat, das soll der Mensch nicht trennen“ (Mt 19,6).

Das Banner der Liebe und Treue hochhalten

Es ist der Ruhm der katholischen Kirche, die menschliche und göttliche Wirklichkeit der Ehe durch all die Jahrhunderte hindurch gegen Wind und Wetter trotz aller Verlockungen, Drohungen und Versuchungen verteidigt zu haben. Sie hat immer das Banner der Treue hochgehalten – selbst wenn verdorbene Menschen sie allein wegen diesem Motiv verlassen haben -, das Banner der Treue, der Reinheit und der Fruchtbarkeit, welche die wahre eheliche und familiäre Liebe kennzeichnen.

Beim Herannahen des zweiten Teils der Synode, die sich der Familie widmet, halten wir es im Gewissen für unsere Pflicht, dem Apostolischen Stuhl die schlimmsten Ängste zum Ausdruck zu bringen, die uns erfassen im Gedanken an „Schlussfolgerungen“, die aus diesem Anlass heraus vorgeschlagen werden könnten, falls diese zum großen Unglück einen neuen Angriff gegen die Heiligkeit der Ehe und der Familie darstellten, eine neue Schwächung des Standes der Ehepaare und des häuslichen Heimes.

Wir hoffen aus ganzem Herzen, dass die Synode im Gegenteil ein Werk wahrer Gerechtigkeit vollbringe, indem sie zum Wohl der Seelen die vollständige und heilbringende Lehre bezüglich der Ehe den Menschen ins Gedächtnis ruft.



Mitgefühl für Menschen in irregulären Verhältnissen

Wir sind uns in den gegenwärtigen Umständen vollkommen bewusst, dass die Personen, die in ungeordneten ehelichen Verhältnissen eingebunden sind, seelsorgerlich mit mitfühlendem Verständnis aufgenommen werden müssen, um ihnen das überaus erbarmungsreiche Antlitz des Gottes der Liebe zu zeigen, das die Kirche die Menschen erkennen lässt. flyerstralsund2

Indes stellt das Gesetz Gottes, Ausdruck seiner ewigen Liebe für die Menschen, in sich selbst das höchste Erbarmen für alle Zeiten, alle Personen und alle Lebenslagen dar. Folglich beten wir, dass die Wahrheit des Evangeliums über die Ehe, welche die Synode verkünden müsste, in der Praxis nicht umgangen wird durch zahlreiche „seelsorgerliche Ausnahmen“, die den wahren Sinn völlig entstellen würden oder durch eine Gesetzgebung, welche praktisch unfehlbar die wahre Tragweite beseitigen würde.

Was diesen Punkt betrifft, so können wir Euch nicht verschweigen, dass die vor kurzem getroffenen kirchenrechtlichen Maßnahmen des Motu proprio Mitis iudex Dominus Iesus, welche die jetzt beschleunigten Ungültigkeitserklärungen erleichtern, de facto die Tür öffnen für ein Verfahren der „Ehescheidung auf katholisch“, wenn man es auch nicht so nennt, und trotz der wiederholten Aussagen über die Unauflöslichkeit der Ehe, die sich in diesem Motu proprio finden. Diese Maßnahmen folgen der Entwicklung der Sitten unserer Zeit, ohne danach zu trachten, sie gemäß dem göttlichen Gesetz richtigzustellen.



Kinder sind die traurigen Opfer einer “Wegwerfkultur”

Wie könnte man hier nicht bestürzt sein angesichts des Loses der Kinder, die in diesen im Eilverfahren ungültig erklärten Ehen geboren worden und die die traurigen Opfer der „Wegwerfkultur“ sind?DSC05485

Im 16. Jahrhundert verweigerte Papst Clemens VII. Heinrich VIII. von England die Scheidung, die dieser verlangte. Der Papst hielt angesichts der Drohung des anglikanischen Schismas gegen jeden Druck die unantastbare Lehre Christi und seiner Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe aufrecht. Wird man nunmehr seine Maßnahme in einem „kirchenrechtlichen Reueakt“ als missbilligt ansehen müssen?

Überall in der Welt sind in letzter Zeit zahlreiche Familien mutig aufgestanden gegen Zivilgesetze, welche die natürliche und christliche Familie untergraben und öffentlich zu schändlichen Verhaltensweisen ermutigen, welche den elementarsten Sitten widersprechen. Kann die Kirche jene, die bisweilen auf ihre eigenen Kosten und immer unter Spott und Hohn diesen so notwendigen und gleichzeitig schwierigen Kampf führen, im Stich lassen?

Dies würde ein katastrophales Gegenzeugnis darstellen und wäre für diese Personen eine Quelle des Ekels und der Entmutigung. Die Männer der Kirche müssen ihnen im Gegenteil aus ihrer Sendung heraus eine klare und begründete Unterstützung zuteilwerden lassen.



Flehentliche Bitte um ein Wort der Wahrheit und Klarheit

Heiliger Vater,

um der Ehre unseres Herrn Jesus Christus willen, zum Trost der Kirche und aller katholischen Gläubigen, für das Wohl der Gesellschaft und der ganzen Menschheit, fabtei-ettal-startseite_01lehen wir Euch also in dieser entscheidenden Stunde an, in der Welt ein Wort der Wahrheit, der Klarheit und der Festigkeit erklingen zu lassen für die Verteidigung der christlichen und selbst der einfachen menschlichen Ehe, zur Unterstützung ihrer Grundlagen, nämlich der Verschiedenheit und der Komplementarität der Geschlechter, als Stütze für ihre Einheit und Unauflösbarkeit.

Wir flehen Euch kindlich an, ein Wort verlauten zu lassen, welches von wirksamen Maßnahmen begleitet ist und das Eure tatkräftige Unterstützung der katholischen Familie zeigt.

Wir vertrauen diese demütige und inständige Bitte der Schirmherrschaft des hl. Johannes des Täufers an, der für die öffentliche Verteidigung der Heiligkeit und der Einheit der Ehe gegen eine zivile Autorität, die durch eine Ärgernis erregende „Wiederverheiratung“ sich schändlich gab, das Martyrium auf sich genommen hat; wir flehen den Vorläufer an, Eurer Heiligkeit den Mut zu geben, im Angesicht der Welt die wahre Lehre bezüglich der natürlichen und christlichen Ehe den Menschen ins Gedächtnis zu rufen.

Am Fest der Sieben Schmerzen Mariens, den 15. September 2015
+ Bernard FELLAY
Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X.

Quelle: http://www.dici.org/en/documents/instand...heiligen-vater/

von esther10 13.10.2015 21:47

Dienstag, 13. Oktober 2015


Kardinal Müller: Modernisten wollen spalten

Foto: Presse Nordelbien
In einem Gespräch mit der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ (Ausgabe vom 13. Oktober 2015) bestätigte Kardinal Gerhard Müller, dass progressistische Kreise auf der Familiensynode spalterisch wirken würden.

Es gäbe Personen, die meinten, dass der Papst von Wölfen umzingelt sei. Damit bezog sich Kardinal Müller, ohne ihn zu nennen, auf den linken italienischen Vatikanisten Marco Politi. Er ist Autor des Buches „Franziskus unter Wölfen“. In Deutschland trägt das Buch den Untertitel „Der Papst und seine Feinde“.

Für Politi ist Kardinal Müller einer der wichtigsten „Wölfe“ um den Papst. Auf einer Buchpräsentation in Frankfurt nannte Politi ihn ausdrücklich. Ein weiterer prominenter „Papstgegner“ laut Politi ist Kardinal Burke.

Kardinal Müller sagte hierzu: „[Wölfe] ist ein aggressiver und krimineller Ausdruck.“

Im Gespräch mit dem „Corriere“ äußert sich der Präfekt der Glaubenskongregation auch zum Brief etlicher Kardinäle an den Papst, in welchem kritisch auf die Arbeitsweise der laufenden Synode hingewiesen wird. Speziell wird bemängelt, dass Manipulationen und ein einseitiger Schlussbericht möglich seien.

Kardinal Müller ist der Ansicht, dass der private Brief an den Papst, der nicht zur Veröffentlichung vorgesehen war, von Personen an die Medien übermittelt wurde, die Spaltungen provozieren wollen. Er kann sich nicht erklären, wie das Schreiben aus dem Sekretariat des Papstes an die Öffentlichkeit kam. Es handelt sich um ein neues „Vatileaks“, so Müller.

Zum immer wieder genannten Kontrast zwischen Barmherzigkeit und Doktrin erklärte Kardinal Müller: „Die Orthodoxie muss in der Pastoral realisiert werden. Es gibt keine Pastoral ohne Doktrin: Diese ist die Lehre Christi, keine akademische Doktrin von Theologen.“

Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 10:03

von esther10 13.10.2015 19:58

Indonesien: Muslimische Mutter segnet Sohn vor seiner Priesterweihe

„Ich bin wirklich glücklich, meinen Sohn zum katholischen Priester geweiht zu sehen“, sagt Siti Asiyah, eine in islamische Trachten und Kopftuch gekleidete indonesische Muslimin. Sie hat ihren Sohn, einen katholischen Diakon, am Altar einer Kirche gesegnet, in der er wenig später zum Priester geweiht wurde.

Siti Asiyah stand ihrem Sohn Robertus B. Asiyanto zur Seite und legte ihre Hände auf seinen Kopf. In der ersten Kirchenbank saßen ebenfalls der Adoptivvater sowie weitere Familienmitglieder. Die Weihe ereignete sich auf der indonesischen Insel Flores. Insgesamt elf Diakone, die den Steyler Missionaren angehören, wurden durch den Erzbischof von Ende, Vincensius Poto Kota, zu Priestern geweiht.

Auf der Insel Flores wird die höchste Konzentration an Katholiken in Indonesien verzeichnet. Die Katholiken bilden hier die Mehrheit. Aus diesem Grunde kommt es selten vor, dass eine muslimische Familie die Konversion eines Kindes zum Katholizismus akzeptiert. In der indonesischen Provinz Zentral-Java hingegen kommen Konversionen aus dem Islam häufiger vor.
Auch im Südsudan sind Zwillingsschwestern bekannt geworden, von denen die eine fromme Muslimin ist und zuletzt an der Wallfahrt nach Mekka teilnahm und die andere zum Katholizismus konvertiert und einem Orden beigetreten ist. Beide sind glücklich und haben ein gutes Verhältnis zueinander.
(asianews 13.10.2015 vs)

von esther10 13.10.2015 19:56

D: Neues katholisches Arbeitsrecht gilt ab 1. Januar bundesweit


Caritas - einer der größten Arbeitgeber Deutschlands - EPA

13/10/2015 16:58SHARE:
Mit einigen Monaten Verzögerung tritt auch in den bayerischen katholischen Bistümern Eichstätt, Passau und Regensburg das neue kirchliche Arbeitsrecht in Kraft. Wie die Pressestellen der drei Diözesen am Dienstag zeitgleich mitteilten, soll dies zum 1. Januar 2016 erfolgen. Die deutschen Bischöfe hatten am 27. April nach jahrelangen Diskussionen per Mehrheitsbeschluss eine Novelle der Grundordnung des kirchlichen Dienstes verabschiedet und ihre Umsetzung zum 1. August vereinbart. Betroffen sind bundesweit mehr als 700.000 Arbeitsverhältnisse.

Wenn Beschäftigte von Kirche und Caritas nach einer Scheidung erneut zivil heiraten oder wenn sie eine gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft eintragen lassen, sollen das nach der neuen Ordnung nur noch in Ausnahmefällen Kündigungsgründe sein. Darüber hinaus wird festgelegt, dass Gewerkschaften am Zustandekommen kirchlicher Arbeitsvertragsbedingungen zu beteiligen sind. Das entspricht einer Forderung des Bundesarbeitsgerichts.

Die Bischöfe von Passau, Eichstätt und Regensburg hatten gegen die Neuordnung gestimmt und sie zunächst, anders als in den übrigen 24 deutschen Diözesen, auch nicht umgesetzt. Stattdessen kündigten sie an, wegen rechtlicher und praktischer Bedenken Modifikationen zu prüfen.

Den Mitteilungen zufolge haben die Bischöfe auch weiterhin Vorbehalte gegen Teile der Neufassung. Das Anliegen eines einheitlichen kirchlichen Arbeitsrechts in Deutschland sei aber noch höher zu bewerten. Zugleich wollten sie alle Möglichkeiten für einen weiteren grundlegenden Reformprozess zusammen mit der Bischofskonferenz ausloten. Nach ihren Vorstellungen soll sich das kirchliche Arbeitsrecht künftig stärker an einzelnen Institutionen als an Personen orientieren.

„Wir fühlen uns der Einheit verpflichtet“, erläuterte der Passauer Bischof Stefan Oster auf der Internetseite seines Bistums die Entscheidung. Diese Sorge überwiege inzwischen „unsere grundsätzlichen Bedenken“, die jedoch von Rechtsexperten und Personalabteilungen bestätigt worden seien. Es würde aber zu „paradoxen Situationen“ führen, wenn für Mitarbeiter eines
kirchlichen Trägers, der in unterschiedlichen Bistümern mit seinen Einrichtungen tätig sei, auch unterschiedliches Recht gelten würde.
(kna 13.10.2015 gs)

von esther10 13.10.2015 19:52

Syrien: Entführter Priester wieder frei
Publiziert 13. Oktober 2015 | Von admin
Der von der Terrorgruppe IS-entführte syrisch-katholische Geistliche Jacques Murad ist wieder frei


Der syrisch-katholische Geistliche Jacques Murad ist frei. Das bestätigte gegenüber Radio Vatikan der Nuntius in Damaskus, Erzbischof Mario Zenari. P. Murad wurde vor fünf Monaten von der Terrormiliz des sogenannten “Islamischen Staates” (IS) in Syrien entführt. Zusammen mit dem weiterhin entführten italienischen Jesuitenpater Paolo Dall´Oglio hatte Murad die christliche Gemeinschaft von Mar Musa in Syrien geleitet.

Gemäss der italienischen Nachrichtenagentur ansa befinde sich P. Murad derzeit in Zaydal, einer Ortschaft in der Nähe von Homs, die nicht vom IS kontrolliert wird. Er habe auch die Heilige Messe gefeiert und es gehe ihm den Umständen entsprechend gut. P. Murad war im vergangenen Mai in Qaryatayn entführt worden, einer Ortschaft, die mittlerweile unter Kontrolle des IS ist.

Früher lebte dort eine grosse christliche Gemeinde. P. Murad hatte dort das antike Kloster von Mar Elian als Prior geleitet, ehe er entführt wurde. Mit ihm wurden etwa 200 Christen entführt. Die meisten von ihnen befinden sich nach Angaben der Zeitung “Corriere della Sera” weiterhin in den Händen der Entführer. Zu den genauen Umständen der Befreiung P. Murads gibt es keine Einzelheiten, so die Zeitung “Corriere della Sera” weiter.

Keine Nachrichten hingegen gibt es weiterhin von P. Dall´Oglio, der seit dem 29. Juli 2013 spurlos verschwunden ist.

Patriarch hofft auf Freilassung weiterer Christen in Syrien

Nach der Befreiung eines französischen Priesters aus der Hand von Islamisten im syrischen Karjatain hofft der syrisch-katholische Patriarch Ignace Youssif III. Younan auf weitere Freilassungen von Christen. Rund 190 Christen aus dem Ort südöstlich von Homs seien seit Monaten in der Gewalt der Terrormiliz IS, sagte Younan am Montag in Rom gegenüber der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA. Younan nimmt derzeit an der Bischofssynode im Vatikan teil.
http://katholisch-informiert.ch/
ansa/corriere della sera/kna 12.10.2015 mg

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von esther10 13.10.2015 15:27

Beschwerdebrief von Kardinälen schreckt Kirche auf – Inhalt entscheidend
13. Oktober 2015 13:48 | Mitteilung an die Redaktion


Explosiver Beschwerdebrief von Kardinälen-Synodalen schreckt Kirche auf
Anmerkungen von Giuseppe Nardi

Das Beschwerdeschreiben der dreizehn Kardinäle an Papst Franziskus hat wie eine Bombe eingeschlagen. Daraus erklärt sich, warum zum Teil drumherum ein Durcheinander entstanden ist oder auch erzeugt wird. Die Bombe liegt aber nicht in diesem Drumherum, sondern im Inhalt des Briefes, der vom Vatikanisten Sandro Magister gestern veröffentlicht wurde, eine Woche nachdem er dem Papst übergeben worden war. Seither wird einiges Durcheinander um den Brief gemacht, zum Teil mit der erkennbaren Absicht, vom Inhalt abzulenken.

Das Schreiben hat die katholische Kirche wie ein Schreck aufgerüttelt, weltweit, und zwar nicht nur die Kasperianer, die sich frenetisch an den Spielregeln der Synode abarbeiten.

Papst Franziskus und die Regie hinter der Synode

Der Brief machte mit einem Schlag sichtbar, was Beobachter schon vor Synodenbeginn angedeutet hatten. Eine bestimmte Gruppe in der Kirche, so die Sorge der beschwerdeführenden Kardinäle, versucht der Kirche „zu wichtigen umstrittenen Themen vorgefertigte Ergebnisse“ aufzuzwingen. Eine bestimmte Gruppe, der die unterzeichnenden Synodalen sprachlich „respektvoll“, aber eindeutig auch Papst Franziskus zurechnen. Denn ohne päpstliche Mithilfe wäre die angedeutete Lenkung der Synode nicht möglich. Mehr noch:

Die Logik legt nahe, in Papst Franziskus den eigentlichen Regisseur der „neuen Barmherzigkeit“ zu sehen (siehe Die Bischofssynode, der Regisseur, die Akteure – Chronologie eines versuchten Paradigmenwechsels).

Der Brief existiert, wie inzwischen von verschiedener Seite bestätigt wurde. Vatikansprecher Lombardi meinte am Montagvormittag in einer ersten Stellungnahme, „Es muß der Papst sein, der sagt, ob er dieses Dokument erhalten hat oder nicht“. Einige Stunden später teilte Lombardi den Journalisten aber mit, die Erzbischöfe von Mailand und Paris, die in der von Magister veröffentlichten Liste der dreizehn Unterzeichner aufschienen, haben erklärt, den Brief nicht unterzeichnet zu haben. Damit wurde ein noch anhaltender Reigen rund um die Namen der Unterzeichner eingeleitet, gleichzeitig aber offiziell vom Vatikan bestätigt, was kurz zuvor noch offengelassen worden war.

Die Existenz des Schreibens wurde seither von weiteren Kardinälen bestätigt, die entweder ihre Unterschrift bekräftigten oder bestritten.

Die dreizehn beschwerdeführenden Kardinäle-Synodalen

Bestätigung kam auch von der progressiven amerikanischen Jesuiten-Zeitschrift America. Der Jesuitenorden spielt bei der gerade stattfindenden Bischofssynode eine nicht unbedeutende, wenn auch noch obskure, da weitgehend geheimgehaltene Rolle. America bestätigte vor allem den Inhalt des Schreibens, das Magister veröffentlicht hatte. Die Zeitschrift bestätigte zudem, daß der Beschwerdebrief an den Papst von dreizehn Kardinälen, allesamt Synodalen, unterzeichnet wurde. Allerdings nennt die Jesuitenzeitschrift nicht die von Magister genannten Kardinäle Scola, Vingt-Trois, Piacenza und Erdö, die inzwischen ihre Unterschrift bestritten haben, sondern vier andere Synoden-Kardinäle:

Kardinal Daniel DiNardo, Erzbischof von Galveston-Houston und stellvertretender Vorsitzender der Amerikanischen Bischofskonferenz (USA)
Kardinal John Njue, Erzbischof von Nairobi (Kenia)

Kardinal Norberto Rivera Carrera, Erzbischof von Mexiko-Stadt (Mexiko)
Kardinal Elio Sgreccia, emeritierter Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben
Inhalt der Beschwerde maßgeblich

Wer bei der Frage stehen bleibt, welche und wieviel Kardinäle-Synodalen das Schreiben unterzeichnet haben, übersieht die Tragweite des Schreibens, dessen Bedeutung (und Sprengkraft) in seinem Inhalt liegt.

Wer sich darüber beklagt, daß Kardinäle zu einem solchen Mittel greifen, sollte sich vielmehr fragen, was hinter den Kulissen alles geschehen sein muß, um Kardinäle dazu zu bringen, einen solchen Schritt zu setzen.

Tatsache ist, daß es sich um eine, der kirchlichen Tradition entsprechende, interne Kritik handeln sollte. Eine Veröffentlichung war offensichtlich, zumindest anfangs, nicht beabsichtigt. Das hängt mit der unverblümten Anklage gegen den Papst selbst zusammen. Eine so scharfe Kritik an einem regierenden Papst öffentlich vorzutragen, stellt einen Tabubruch dar. Es erklärt die Unruhe, die auch manchen der tatsächlichen und verdächtigten Absender erfaßt hat.

Wie es dazu kam, daß Brief und Namen der Unterzeichner dem Vatikanisten Sandro Magister zugespielt wurden, läßt sich vorerst nicht rekonstruieren. Ob es sich um ein undichte Stelle (Wo?) handelte oder eine Folge der päpstlichen Reaktion auf das Schreiben war, auch eine Woche nach der Übergabe keinerlei Anstalten zu machen, die Sorgen der Kardinäle und Synodalen ernstzunehmen, bleibt dahingestellt.

Vorwurf der Manipulation lastet auf Synode seit dem ersten Fragebogen 2013

Wer sich auf die zum Teil geschürte Verwirrung rund um die Namen der Unterzeichner stürzt, läuft Gefahr, die eigentliche und viel bedeutsamere Verwirrung rund um die ganze Synode aus dem Auge zu verlieren. Manche müssen sich sogar den Vorwurf gefallen lassen, mit dem einen möglicherweise das andere überdecken zu wollen.

Über allem steht jedenfalls nun offiziell der sich verdichtende düstere Verdacht einer päpstlichen Manipulation, um zu „wichtigen umstrittenen Themen vorgefertigte Ergebnisse“ zu erreichen. Ergebnisse, die offensichtlich von der bisherigen katholischen Ehe- und Morallehre abweichen. Alles andere annehmen zu wollen, wäre Unsinn.

Aus dem Hintergrund taucht zudem erneut jene Frage auf, die das ganze Pontifikat von Papst Franziskus überschattet. Die Frage, ob diese „bestimmten Ergebnisse“ Teil einer Wahlkapitulation vor oder im Konklave waren.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: MiL

von esther10 13.10.2015 14:03

Versuchungen kehren immer zurück
· ​Heilige Messe in Santa Marta ·
9. Oktober 2015
Unterscheidungsgabe und Wachsamkeit sind notwendig, um die Gefahr einer »Betäubung des Gewissens« abzuwehren. Dies empfahl Franziskus in der heiligen Messe vom 9. Oktober, die er wie gewohnt in der Kapelle des Hauses Santa Marta feierte.



Der Papst bezog sich auf den Abschnitt aus dem Lukasevangelium (11,15-26), in dem der Evangelist »vieles zusammenfasst, was Jesus vielleicht zu unterschiedlichen Zeiten gesagt hat«, und dann die Antwort Jesu an jene »wiedergibt, die ihn beschuldigten, die Dämonen mit Hilfe des Anführers der Dämonen auszutreiben«. Bei der Beschreibung des Szenariums erinnerte der Papst daran, dass Jesus »unter dem Volk war, Gutes tat, predigte, und die Menschen ihm zuhörten und sagten, dass er mit Vollmacht spreche«. Aber es habe auch eine andere Gruppe gegeben, so Franziskus: »Menschen, die ihn nicht mochten und immer versuchten seine Worte und Haltungen« anders zu interpretieren, gegen ihn. Der Grund? Der Papst zählte verschiedene Gründe auf: »Einige hätten dies aus Neid getan, andere aus doktrinärer Steifheit, andere, weil sie Angst hatten, dass die Römer kämen und ein Blutbad anrichteten.«

»Aus vielerlei Gründen« habe man versucht, »die Vollmacht Jesu vom Volk fernzuhalten« und dabei sogar »wie in diesem besonderen Fall auf Verleumdung zurückgegriffen«. Mit den Worten des Evangeliums wiederholte Franziskus: »Mit Hilfe von Beelzebul treibt er die Dämonen aus. Er ist ein Besessener. Er treibt Magie, er ist ein Hexenmeister. Und sie stellten ihn ununterbrochen auf die Probe«, das heißt »sie wollten sehen, ob er ihnen in die Falle ging«.

Damit verwies er auf das erste Thema: die Unterscheidung. Die Begebenheit wie gewohnt auf die Gegenwart beziehend unterstrich er, dass »der böse Geist« dies auch »mit uns« tue. Das heiße: »Er versucht stets uns zu betrügen, uns zu verführen, uns einen falschen Weg wählen zu lassen.« Daher sei die »Gabe der Unterscheidung« notwendig. »Wenn dies mit Jesus geschehen ist, wenn der böse Geist das mit Jesus getan hat, was wird er dann mit uns tun?«, fragte sich Franziskus und leitete aus dieser Frage die Mahnung ab, »die Situationen unterscheiden zu wissen: das kommt von Gott und das kommt nicht von Gott; das kommt vom Heiligen Geist und das kommt vom Bösen«.

Das erste, was einem bei diesem Evangeliumsabschnitt in den Sinn komme, sei die »Unterscheidung der Geister. Der Christ kann nicht ruhig sein, dass alles gut geht. Er muss die Dinge unterscheiden und genau hinsehen, woher sie kommen, was ihre Wurzel ist.« Er müsse sich ständig fragen: »Woher kommt das? Was ist der Ursprung? Von dieser Meinung, dieser Phänomene, dieser Dinge?«

Darüber hinaus gebe Jesus einen »Rat, und das ist das zweite Wort: Wachsamkeit«. Der Papst zitierte erneut aus dem Tagesevangelium nach Lukas: »Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher; wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute.« »Wachsamkeit« sei also gefordert, weil »der Feind kommen kann«, erläuterte der Papst, wobei er hinzufügte, dass »dieser Feind nicht so gefährlich ist, weil man ihn sofort entdeckt und sich verteidigen kann. Aber der andere, der andere ist sehr gefährlich.« Denn Jesus fahre fort: »Wenn der unreine Geist den Menschen verlässt – wenn er ausgetrieben wird –, wandert er durch die Wüste und sucht einen Ort, wo er bleiben kann. Wenn er keinen findet, sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe.« Damit solle gesagt werden, unterstrich Franziskus, »dass die Versuchungen immer wiederkommen, der böse Geist wird niemals müde. Er wurde vertrieben: Er wartet geduldig, dass er zurückkehren kann. Als er wieder in das Haus kommt, trifft er es sauber und geschmückt an, und es gefällt ihm. Dann geht er und holt sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Sie ziehen dort ein und lassen sich nieder. So wird es mit diesem Menschen am Ende schlimmer werden als vorher.«

»Aber warum ist es schlimmer?«, fragte sich der Papst. »Weil«, so die Antwort, »der Mensch sich zuerst des bösen Geistes im Inneren – des Dämons – bewusst war, der quälte, der das Kommando hatte«. Während beim »zweiten Fall der Böse versteckt ist, er kommt mit seinen sehr wohlerzogenen Freunden, klopft an die Tür, bittet um Erlaubnis einzutreten. Er lebt mit diesem Menschen in seinem täglichen Leben und nach und nach gibt er die Befehle.« Und so »wird der Mensch letztlich zerstört von dieser wohlerzogenen Art und Weise, die der Dämon hat, die der Teufel hat, zu überzeugen, die Dinge mit Relativismus zu tun: ›Aber nein, das ist nicht… das ist nicht viel… nein, sei ganz ruhig…‹«

Daher müsse man wachsam sein gegenüber »dem großen Übel«, das »Gewissen zu beruhigen«, indem man es betäubt. »Wenn es dem bösen Geist gelingt, das Gewissen zu betäuben«, so warnte der Papst, »dann kann man von einem seiner wahren Siege sprechen: er wird Herr jenes Gewissens.« Und es nütze sehr wenig zu sagen, wie das einige täten: »Das passiert überall! Wir haben alle Probleme, wir sind alle Sünder!« Denn in jenem »›alle‹ gibt es das ›niemand‹. Alle, aber ich nicht.« Das ende damit, dass man jene »Weltlichkeit« lebe, »die ein Kind des bösen Geistes ist«.

Um wachsam zu sein, so schloss der Papst, »empfiehlt die Kirche immer die Übung der Gewissenerforschung: Was ist heute in meinem Herzen geschehen, heute, weshalb? Ist dieser wohlerzogene Dämon mit seinen Freunden zu mir gekommen?« Dasselbe gelte für die Unterscheidung: »Woher kommen die Kommentare, die Worte, die Lehren? Wer sagt das?« Man müsse den Herrn um die zweifache Gnade der Unterscheidungsgabe und der Wachsamkeit bitten, »damit wir den nicht einlassen, der betrügt, verführt, magisch anzieht«.

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9. Oktober 2015
Unterscheidungsgabe und Wachsamkeit sind notwendig, um die Gefahr einer »Betäubung des Gewissens« abzuwehren. Dies empfahl Franziskus in der heiligen Messe vom 9. Oktober, die er wie gewohnt in der Kapelle des Hauses Santa Marta feierte.



Der Papst bezog sich auf den Abschnitt aus dem Lukasevangelium (11,15-26), in dem der Evangelist »vieles zusammenfasst, was Jesus vielleicht zu unterschiedlichen Zeiten gesagt hat«, und dann die Antwort Jesu an jene »wiedergibt, die ihn beschuldigten, die Dämonen mit Hilfe des Anführers der Dämonen auszutreiben«. Bei der Beschreibung des Szenariums erinnerte der Papst daran, dass Jesus »unter dem Volk war, Gutes tat, predigte, und die Menschen ihm zuhörten und sagten, dass er mit Vollmacht spreche«. Aber es habe auch eine andere Gruppe gegeben, so Franziskus: »Menschen, die ihn nicht mochten und immer versuchten seine Worte und Haltungen« anders zu interpretieren, gegen ihn. Der Grund? Der Papst zählte verschiedene Gründe auf: »Einige hätten dies aus Neid getan, andere aus doktrinärer Steifheit, andere, weil sie Angst hatten, dass die Römer kämen und ein Blutbad anrichteten.«

»Aus vielerlei Gründen« habe man versucht, »die Vollmacht Jesu vom Volk fernzuhalten« und dabei sogar »wie in diesem besonderen Fall auf Verleumdung zurückgegriffen«. Mit den Worten des Evangeliums wiederholte Franziskus: »Mit Hilfe von Beelzebul treibt er die Dämonen aus. Er ist ein Besessener. Er treibt Magie, er ist ein Hexenmeister. Und sie stellten ihn ununterbrochen auf die Probe«, das heißt »sie wollten sehen, ob er ihnen in die Falle ging«.

Damit verwies er auf das erste Thema: die Unterscheidung. Die Begebenheit wie gewohnt auf die Gegenwart beziehend unterstrich er, dass »der böse Geist« dies auch »mit uns« tue. Das heiße: »Er versucht stets uns zu betrügen, uns zu verführen, uns einen falschen Weg wählen zu lassen.« Daher sei die »Gabe der Unterscheidung« notwendig. »Wenn dies mit Jesus geschehen ist, wenn der böse Geist das mit Jesus getan hat, was wird er dann mit uns tun?«, fragte sich Franziskus und leitete aus dieser Frage die Mahnung ab, »die Situationen unterscheiden zu wissen: das kommt von Gott und das kommt nicht von Gott; das kommt vom Heiligen Geist und das kommt vom Bösen«.

Das erste, was einem bei diesem Evangeliumsabschnitt in den Sinn komme, sei die »Unterscheidung der Geister. Der Christ kann nicht ruhig sein, dass alles gut geht. Er muss die Dinge unterscheiden und genau hinsehen, woher sie kommen, was ihre Wurzel ist.« Er müsse sich ständig fragen: »Woher kommt das? Was ist der Ursprung? Von dieser Meinung, dieser Phänomene, dieser Dinge?«

Darüber hinaus gebe Jesus einen »Rat, und das ist das zweite Wort: Wachsamkeit«. Der Papst zitierte erneut aus dem Tagesevangelium nach Lukas: »Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher; wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute.« »Wachsamkeit« sei also gefordert, weil »der Feind kommen kann«, erläuterte der Papst, wobei er hinzufügte, dass »dieser Feind nicht so gefährlich ist, weil man ihn sofort entdeckt und sich verteidigen kann. Aber der andere, der andere ist sehr gefährlich.« Denn Jesus fahre fort: »Wenn der unreine Geist den Menschen verlässt – wenn er ausgetrieben wird –, wandert er durch die Wüste und sucht einen Ort, wo er bleiben kann. Wenn er keinen findet, sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe.« Damit solle gesagt werden, unterstrich Franziskus, »dass die Versuchungen immer wiederkommen, der böse Geist wird niemals müde. Er wurde vertrieben: Er wartet geduldig, dass er zurückkehren kann. Als er wieder in das Haus kommt, trifft er es sauber und geschmückt an, und es gefällt ihm. Dann geht er und holt sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Sie ziehen dort ein und lassen sich nieder. So wird es mit diesem Menschen am Ende schlimmer werden als vorher.«

»Aber warum ist es schlimmer?«, fragte sich der Papst. »Weil«, so die Antwort, »der Mensch sich zuerst des bösen Geistes im Inneren – des Dämons – bewusst war, der quälte, der das Kommando hatte«. Während beim »zweiten Fall der Böse versteckt ist, er kommt mit seinen sehr wohlerzogenen Freunden, klopft an die Tür, bittet um Erlaubnis einzutreten. Er lebt mit diesem Menschen in seinem täglichen Leben und nach und nach gibt er die Befehle.« Und so »wird der Mensch letztlich zerstört von dieser wohlerzogenen Art und Weise, die der Dämon hat, die der Teufel hat, zu überzeugen, die Dinge mit Relativismus zu tun: ›Aber nein, das ist nicht… das ist nicht viel… nein, sei ganz ruhig…‹«

Daher müsse man wachsam sein gegenüber »dem großen Übel«, das »Gewissen zu beruhigen«, indem man es betäubt. »Wenn es dem bösen Geist gelingt, das Gewissen zu betäuben«, so warnte der Papst, »dann kann man von einem seiner wahren Siege sprechen: er wird Herr jenes Gewissens.« Und es nütze sehr wenig zu sagen, wie das einige täten: »Das passiert überall! Wir haben alle Probleme, wir sind alle Sünder!« Denn in jenem »›alle‹ gibt es das ›niemand‹. Alle, aber ich nicht.« Das ende damit, dass man jene »Weltlichkeit« lebe, »die ein Kind des bösen Geistes ist«.

Um wachsam zu sein, so schloss der Papst, »empfiehlt die Kirche immer die Übung der Gewissenerforschung: Was ist heute in meinem Herzen geschehen, heute, weshalb? Ist dieser wohlerzogene Dämon mit seinen Freunden zu mir gekommen?« Dasselbe gelte für die Unterscheidung: »Woher kommen die Kommentare, die Worte, die Lehren? Wer sagt das?« Man müsse den Herrn um die zweifache Gnade der Unterscheidungsgabe und der Wachsamkeit bitten, »damit wir den nicht einlassen, der betrügt, verführt, magisch anzieht«.

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von esther10 13.10.2015 11:32

Dienstag, 13. Oktober 2015
Kardinal Müller: Modernisten wollen spalten


Foto: Presse Nordelbien
In einem Gespräch mit der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ (Ausgabe vom 13. Oktober 2015) bestätigte Kardinal Gerhard Müller, dass progressistische Kreise auf der Familiensynode spalterisch wirken würden.

Es gäbe Personen, die meinten, dass der Papst von Wölfen umzingelt sei. Damit bezog sich Kardinal Müller, ohne ihn zu nennen, auf den linken italienischen Vatikanisten Marco Politi. Er ist Autor des Buches „Franziskus unter Wölfen“. In Deutschland trägt das Buch den Untertitel „Der Papst und seine Feinde“.

Für Politi ist Kardinal Müller einer der wichtigsten „Wölfe“ um den Papst. Auf einer Buchpräsentation in Frankfurt nannte Politi ihn ausdrücklich. Ein weiterer prominenter „Papstgegner“ laut Politi ist Kardinal Burke.

Kardinal Müller sagte hierzu: „[Wölfe] ist ein aggressiver und krimineller Ausdruck.“

Im Gespräch mit dem „Corriere“ äußert sich der Präfekt der Glaubenskongregation auch zum Brief etlicher Kardinäle an den Papst, in welchem kritisch auf die Arbeitsweise der laufenden Synode hingewiesen wird. Speziell wird bemängelt, dass Manipulationen und ein einseitiger Schlussbericht möglich seien.

Kardinal Müller ist der Ansicht, dass der private Brief an den Papst, der nicht zur Veröffentlichung vorgesehen war, von Personen an die Medien übermittelt wurde, die Spaltungen provozieren wollen. Er kann sich nicht erklären, wie das Schreiben aus dem Sekretariat des Papstes an die Öffentlichkeit kam. Es handelt sich um ein neues „Vatileaks“, so Müller.

Zum immer wieder genannten Kontrast zwischen Barmherzigkeit und Doktrin erklärte Kardinal Müller: „Die Orthodoxie muss in der Pastoral realisiert werden. Es gibt keine Pastoral ohne Doktrin: Diese ist die Lehre Christi, keine akademische Doktrin von Theologen.“

Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 10:03 Keine Kommentare:
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Labels: Familiensynode, Kardinal Müller

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Montag, 12. Oktober 2015



Historiker De Mattei zu Synode: Kirche in alarmierenden Zustand

De Mattei/Foto: M.v.Gersdorff
Die Debatten vor und während der laufenden ordentlichen Synode zeigen, in welch alarmierenden Zustand sich die katholische Kirche befindet. Dieses Urteil fällte Roberto De Mattei in Rom am 10. Oktober 2015 auf der Tagung „Matrimonio e famiglia. Tra dogma e prassi della Chiesa” (Ehe und Familie. Zwischen Dogma und Praxis in der Kirche), die von der Fondazione Lepanto und der Associazione Famiglia Domani organisiert wurde.

De Mattei ist Professor für Zeitgeschichte an der Europäischen Universität zu Rom und Autor mehrerer Bücher über Kirchengeschichte.

Sogar hochstehende Prälaten würden essentielle Inhalte der kirchlichen Ehe- und Sexualmoral infrage stellen, beklagte der Redner. Selbst längst definierte Wahrheiten, wie etwa die Unauflöslichkeit der Ehe, stünden zur Diskussion.

Kritik übte der Historiker am deutschen Kardinal Walter Kasper. Er hätte mit seiner „Rede vor dem Konsistorium“ eine polemische Debatte eröffnet, die inzwischen eine zerstörerische Dynamik entfalten würde.

Die Hauptthesen Kaspers: 1. Wir leben in einer säkularisierten Welt. 2. Die Kirche müsse zur Kenntnis nehmen, dass viele Menschen ihr Leben nicht mehr nach der katholischen Ehelehre ausrichten. 3. Die Kirche müsse sich dieser Situation anpassen.

Es gehe somit nicht lediglich um die Lehre der Kirche hinsichtlich Ehe und Sexualität, sondern um das Verhältnis zwischen Kirche und Welt und um das Verhältnis zwischen kirchlicher Lehre und Alltagspraxis.

Der Kirche droht eine Fortsetzung dieser Debatte auch nach der Synode, zu stark sei das Interesse mancher kirchlicher Kreise, die katholische Lehre über Ehe und Sexualität abzuschaffen.

Der Historiker De Mattei ging auf zwei Ereignisse ein, die Parallelen zur heutigen Situation aufweisen: Die Akzeptanz der der Scheidung durch die orthodoxe Kirche und das anglikanische Schisma durch König Heinrich VIII.

In beiden Situationen hätte sich die jeweilige Konfession (orthodox/anglikanisch) schließlich einer Situation angepasst, die zuvor zum säkularen „Mainstream“ wurde.

Die katholische Kirche dürfe aber sich aber auf keinen Fall ihre Doktrin dem Zeitgeist opfern, so De Mattei: Nicht die Kirche, müsse sich nach der Welt, sondern die Welt müsse sich nach den Vorgaben der Kirche ändern. Nicht die Wahrheit ließe sich ändern, sondern das Leben der Menschen müsse sich der Wahrheit, die von der Kirche verkündet wird, anpassen.
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Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 09:26

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Derzeitige deutsche Strategie auf der Synode: Harmonie vortäuschen



Derzeitige deutsche Strategie auf der Synode: Harmonie vortäuschen

(Rom) So gut wie in jeder öffentlichen Stellungnahmen betonen die Delegierten der deutschen Bischofskonferenz für die Familiensynode, es gäbe keine Parteienbildung, die Dialoge würden harmonisch verlaufen, alle würden einmütig und offen zusammenarbeiten und den anderen zuhören usw.

Insbesondere Erzbischof Heiner Koch (Berlin) bemüht sich, in den deutschen katholischen Medien diese „Friede-, Freude-, Eierkuchen-Stimmung“ zu verbreiten.

Die Realität sieht aber ganz anders aus.

Die Vertreter aus Osteuropa sind geradezu entsetzt über die extravaganten deutschen Vorschläge und veröffentlichen laufend ihre Eindrücke, Meinungen und Bereitschaft, Widerstand gegen die deutsche Vertretung zu leisten. Insbesondere Stanisław Gądecki, Erzbischof von Posen und Vorsitzender der polnischen Bischofskonferenz, hat sich mit solchen Äußerungen hervorgetan.

Auch Erzbischof Tadeusz Kondrusiewicz (Minsk, Weißrussland) hat klar gemacht, eine Änderung der Sakramentenpastoral entsprechend den Vorstellungen von Kardinal Kasper sei ausgeschlossen.

Etliche Kardinäle haben sich nun an den Papst gewandt und auf die Möglichkeit massiver Manipulationen der Synodendokumente durch das Redaktionsteam hingewiesen. Die Redaktionskommission ist in ihrer großen Mehrheit von Progressisten wie etwa Kardinal Baldisseri oder Erzbischof Bruno Forte besetzt.

Nachdem Kardinal Peter Erdö (Budapest) hielt am ersten Sitzungstag eine konservative Rede, in der die deutschen Vorschläge abgewiesen wurden, berichteten etliche Medien. Kardinal Reinhard Marx habe sich abfällig geäußert und gemeint, die Ansprache sei unwichtig für die weiteren Gespräche während der Synode. Kardinal Kasper soll Kardinal Erdö mit einem versteinerten Gesicht zugehört haben.

Und nicht zuletzt: Der Papst selbst musste am vergangenen Dienstag (7. Oktober 2015) einschreiten, um einer Parteienbildung entgegenzuwirken.

Über die Gründe, wieso Marx & Co. in den deutschen Medien ein völlig anderes Bild präsentieren, als es den Realitäten entspricht, lassen sich folgende Hypothesen aufstellen:

1. Seit langem erwartet der deutsche Linkskatholizismus keine entscheidenden Siege bei der Synode sondern bereitet sich auf die Zeit danach vor. Sie rechnen möglicherweise damit, dass die Dokumente, die überhaupt redigiert werden, schwammig und mehrdeutig sein werden. Diese könnten die liberalen deutschen Bischöfe nach ihren Gutdünken auslegen und auf diese Weise ihre extravaganten Ideen hinsichtlich wiederverheirateter Geschiedene, Homosexuelle, Sexualmoral usw. in die Praxis setzen.
2. Die deutsche Delegation hat sicherlich Angst, dass man ihnen vorwirft, sie seien maßgeblich für die vergiftete Atmosphäre während der Synode verantwortlich. Schließlich haben sie monatelang für ihre abseitigen Ideen auf der ganzen Welt geworben und einen wichtigen Teil des Weltepiskopats gegen sich aufgebracht. Für die Vertreter aus Osteuropa und aus Afrika ist die deutsche Delegation der Inbegriff einer arroganten und dekadenten westlichen Kirche, die von der sexuellen Revolution okkupiert wurde.
3. Die deutsche Delegation hat wohl auch Angst, dass die deutsche Öffentlichkeit mitbekommt, was für einen ungünstigen Ruf die katholische Kirche Deutschlands weltweit inzwischen hat und wie stark die linkskatholischen deutschen Bischöfe dafür verantwortlich sind.

Die Synode tagt noch zwei Wochen, so dass noch viel passieren kann. Jedenfalls ist die Delegation der Deutschen Bischofskonferenz nicht untätig und kontaktiert fleißig Bischöfe aus ärmeren Regionen. Hoffentlich versuchen sie nicht, sich gewissermaßen Sympathien mit Geld zu erkaufen
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Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 08:17



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