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von esther10 07.08.2015 13:27

06.08.2015


Särge mit vor Lampedusa ertrunkenen Flüchtlingen
© dpa

Jesuiten: Deutsche Aufnahmezahl von Flüchtlingen erhöhen
Immer wieder empören!


Wieder ist ein Flüchtlingsboot im Mittelmeer gesunken. Die Europäische Union muss endlich handeln und ihre Flüchtlingspolitik ändern. Das fordert der Jesuitenflüchtlingsdienst im domradio.de-Interview.

domradio.de: Irgendwie scheint eine gewisse Ratlosigkeit zu herrschen, angesichts der sich immer wiederholenden Dramen auf dem Mittelmeer. Haben Sie den gleichen Eindruck?

Stefan Keßler (Jesuitenflüchtlingsdienst): Die Ratlosigkeit, von der sie sprechen, ist selbstgemacht. Eigentlich gibt es eine ganze Reihe von Vorschlägen, wie man den Dramen auf dem Mittelmeer begegnen könnte. Wie man es vor allen Dingen auch schaffen könnte, dass Menschen, die Schutz brauchen, auch sichere und legale Zugangswege zum Schutz nach Europa bekommen. Dazu gehört die Wiederansiedlung von Flüchtlingen, die in Drittländern bereits gestrandet sind, Stichwort Resettlement. Dazu gehört die Erteilung von humanitären Visa an bestimmte Flüchtlingsgruppen. Anderen könnte vielleicht besser damit geholfen werden, dass man den Visumszwang zumindest zeitweise für sie aufhebt. Solche und andere Vorschläge liegen auf dem Tisch, sie müssen nur aufgegriffen und umgesetzt werden.

domradio.de: Auf europäischer Ebene können sich die Politiker nicht so richtig einigen. Ist dieser Eindruck richtig?

Keßler: Da muss man etwas differenzieren. Ich glaube, dass das Europäische Parlament sich inzwischen sehr klar positioniert hat und ziemlich klar die Notwendigkeit zum Ausdruck gebracht hat, endlich konkrete und notwendige Schritte zu tun. Es scheitert am Egoismus der Regierungen der Nationalstaaten, die mit Blick auf populistische Gruppen in ihren jeweiligen Ländern sich davor scheuen, vernünftige Verpflichtungen einzugehen, die vielleicht auch dazu führen könnten, dass wirklich ein paar Leute mehr kommen. Die aber auch umgekehrt dazu führen könnten, dass sie sich in völlig unsichere Boote begeben müssen und dabei ihr Leben gefährden.

domradio.de: Was kann Deutschland diesbezüglich tun? Soll es einen Alleingang wagen?

Keßler: Das muss sie gar nicht. Sie könnte zunächst einmal in den Diskussionen im Rat der Europäischen Union stärker Einfluss nehmen im Hinblick auf eine gesamteuropäische Lösung. Sie könnte die Aufnahmezahl von Flüchtlingen, insbesondere im Zuge des Resettlements, erhöhen. Das, was wir europaweit an Resettlement-Zahlen haben ist beschämend gering angesichts der weltweiten Dimension von Menschen, die auf der Flucht sind.

domradio.de: Müssen wir uns an solche Dramen im Mittelmeer gewöhnen?

Keßler: Ich hoffe nicht. Ich hoffe, dass wir uns nie daran gewöhnen müssen. Ich hoffe, dass wir uns immer wieder darüber empören, dass an den Toren Europas wegen der Politik Europas Menschen sterben müssen. Ich hoffe, dass wir weiter an dem Thema dranbleiben, dass wir weiterhin protestieren. Und ich hoffe, dass der Protest irgendwann tatsächlich auch zu dem Ergebnis führt, dass wir eine vernünftige, menschenwürdige Flüchtlingspolitik betreiben.

Das Interview führte Christian Schlegel.

(dr)

von esther10 07.08.2015 13:10

]Bischof Dr. Vitus Huonder „Die Ehe – Geschenk, Sakrament und Auftrag“
von Cicero | 7. August 2015 - 12:33 | katholisches


Bischof Dr. Vitus Huonder
© bonifatius.tv

Dieser Vortrag hat eine Menge Aufruhr verursacht. Das ist im Grunde kein Wunder, denn die Ehe ist gesellschaftlich zur Zeit Gegenstand erheblicher und zum Teil hochemotional geführter Diskussionen. Dabei geht es nicht nur um die sogenannte „Ehe für alle“, die in sich schon eine Unmöglichkeit ist. Es geht um ein Verständnis von Ehe an sich. Die in unserem Grundgesetz geschütze Ehe ist in wesentlichen Elementen die Ehe, die in der Bibel und in der Tradition der Kirche. Für Katholiken ist die Ehe ein Sakrament, ein Zeichen des Heils und damit nicht nur innerweltlich ausgerichtet sondern auf ein höheres Ziel, nämlich die Erlangung des ewigen Heils ausgerichtet.

Hier nun der Vortrag in voller Länge als Video (ebenfalls zu sehen auf bonifatius.tv)
http://www.bonifatius.tv/

Die Ehe ist als eine auf (Lebens-)Dauer angelegte Verbindung zwischen Mann und Frau. Bischof Vitus Huonder legt in seinem Vortrag insbesondere die biblischen Grundlagen der Ehe ausgehend von der Schöpfung des Menschen dar. Er beginnt insofern mit Gen 1, 26 – 28, die er als Grundlage für die theologische Wahrheit für die Ehe und damit für die Familie darlegt. Bischof Huonder fährt fort die schöpfungsgemäße Bestimmung von Mann und Frau aus der Hl. Schrift darzulegen. Der Bischof blendet dabei auch die Konsequenz des Sündenfalls für das Verhältnis zwischen Mann und Frau nicht aus. Dabei kommt Bischof Huonder zu dem Schluß, daß die ersten drei Kapitel der Genesis deckungsgleich mit dem Sinn der Ehe nach katholischer Lehre sind. Der Dekalog in Exodus klärt die Beziehung des Menschen in der Ehe. Die gefallene Natur des Menschen macht eine Gesetzgebung nötig. Gott gibt den Menschen diese Weisung in Form der 10 Gebote. Aus der alttestamentlichen Gesetzgebung in Exodus beleuchtet Bischof Huonder die Verantwortlichkeit des Menschen im Hinblick auf seine Sexualität und sein Sexualverhalten. Die Sexualtrieb ist kein weltlich Ding, betont der Bischof, es gehört nicht ins Private, sondern es ist eine gesellschaftliche Frage.


Gerade einmal drei Minuten des 45-minütigen Vortrages widmen sich der Frage nach der Homosexualität. Bischof Hounder zitiert dazu erneut aus dem Buch Levitikus. Das muß niemandem gefallen, insbesondere dann nicht, wenn man unseren Glauben nicht teilt. Begriffe wie „Gräuel“ werden in einem säkulären Kontext kaum verstanden und bedürfen der Erklärung. Eine solche spart Bischof Huonder hier aus, was allerdings angesichts seiner Zuhörer beim Kongress „Freude am Glauben“ durchaus verständlich ist. Da nun der Vortrag öffentlich und live übertragen wurde, passierte was passieren mußte. Der Bischof wurde wegen eines kleinen Teils seines brillianten Vortrages massiv angegriffen und selbst katholische Internetportale waren sich nicht zu schade dazu auf den Shitstorm mit eigenen Kommentaren aufzuspringen. Dabei standen natürlich nur wenige Sekunden einen 45-minütigen Vortrages zur Debatte. Der gesamte Rest wurde einfach komplett...ausgeblendet.

von esther10 07.08.2015 11:46

Doppelstrategie des deutschen Linkskatholizismus

Veröffentlicht am 5. August 2015 von conservo
(www.conservo.wordpress.com)


Von Mathias von Gersdorff *)

Seit Ende 2013 haben linkskatholische Theologen und Organisationen mit neuer Kraft und Entschlossenheit ihre alten Positionen in der Öffentlichkeit vorgebracht: Schleifung der Sexualmoral, Neubewertung der Homosexualität, moralische Unbedenklichkeit der Verwendung von künstlichen Verhütungsmitteln, Akzeptanz außerehelichen Geschlechtsverkehrs, positive Einstellung zu nichtehelichen Partnerschaften usw.

Diese Theologen und diese Organisationen à la „Wir sind Kirche“ oder „Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ führen im Grunde eine Protest-Kampagne gegen das katholische Lehramt. Sie wünschen sich ein nicht verbindliches Lehramt und eine Entwertung des Priesterstandes, um so die Kirche zu „demokratisieren“.


Dass sich diese Forderungen gegen den verbindlichen Glaubensschatz der Kirche richten, ist ihnen egal. Sie wollen im Grunde eine neue Kirche gründen. Normalerweise müsste die kirchliche Autorität öffentlich erklären, dass diese Art von Forderungen nicht katholisch ist.

Im Vorfeld der Familiensynode ist deutlich geworden, dass auch einige Bischöfe öffentlich Forderungen stellen, die nicht im Einklang mit der Lehre der Kirche stehen. Das betrifft vor allen die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion sowie eine gewisse Akzeptanz von homosexuellen Lebensweisen und Partnerschaften.

Dieser Kampf gegen das katholische Lehramt ist nur eine von zwei Strategien, die der deutsche Linkskatholizismus verwendet, um seine Vision einer neuartigen Kirche zu erreichen.

Diese „kämpferische“ Strategie hat zwei wichtige Nachteile: Gegen sie bildet sich schnell eine Gegenreaktion, und sie hat stets das Image eines deutschen „Sonderweges“, der im Konflikt mit der Weltkirche steht.

Das ist auch, was man in den letzten Monaten beobachten konnte: Stets bildete sich Protest gegen die arroganten Forderungen aus Deutschland, die Lehre der Kirche über Ehe, Familie und Sexualmoral zu schleifen. Die afrikanischen Bischöfe haben sogar schon Widerstand bei der Familiensynode im Herbst 2015 angekündigt, sollte die deutsche Delegation versuchen, ihre abstrusen Vorstellungen durchzusetzen.


Der Linkskatholizismus besitzt eine zweite Strategie: Man müsse die tatsächlichen Lebensverhältnisse zur Kenntnis nehmen. Die „gesellschaftlichen Realitäten“ hätten sich eben verändert.

So argumentierte jüngst der neue Erzbischof von Hamburg, Stefan Heße. Laut katholisch.de sagte er: „Wir müssen auf die Vielfalt der Lebensformen schauen, die nun einmal da sind“. Zum neuen kirchlichen Arbeitsrecht, das nicht mehr die automatische Kündigung in Fällen von Wiederheirat nach Scheidung, nach Abschließen einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft oder nach dem Austritt aus der Kirche vorsieht, sagte Erzbischof Heße: „Anders könnten wir gar nicht weitermachen, weil wir sonst zu wenig qualifizierte Mitarbeiter bekämen, um unsere Einrichtungen zu betreiben.“

Ähnlich äußerte sich der Direktor des Münchner Diözesan-Caritasverbands, Hans Lindenberger, nachdem eine lesbische Leiterin eines Caritas-Schülerhorts im oberbayerischen Holzkirchen ihren Arbeitsplatz behalten darf. Sie ging eine eingetragene Lebenspartnerschaft mit einer Frau ein.


Die Süddeutsche Zeitung schrieb dazu: „Prälat Lindenberger zeigte sich erleichtert über die Fortsetzung des Beschäftigungsverhältnisses. Die Hortleiterin sei ihrem Arbeitgeber gegenüber stets loyal gewesen und habe keinen Anlass für ein Ärgernis gegeben.“ Offensichtlich besitzt der Prälat kein Gespür für die Ernsthaftigkeit des Vorfalls: Nach außen wird vermittelt, dass die (deutsche) katholische Kirche ihre Haltung zu praktizierter Homosexualität verändert hat.

Im Kielwasser dieser Entwicklung rudern auch die katholischen Schützenverbände mit ihren ca. 300.000 Mitgliedern: „Der Verband orientiere sich am neuen kirchlichen Arbeitsrecht, wonach Wiederheirat oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft nur noch in schwerwiegenden Fällen Konsequenzen hätten“, so die „Katholische Nachrichtenagentur KNA“.

Offensichtlich wird schrittweise die Auflösung der katholischen Kirche in etlichen Bistümern Deutschlands vorangetrieben. Man muss kein Experte in Infinitesimalrechnung sein, um zu begreifen, dass der Limes dieser Strategie das Ende des katholischen Lebens anstrebt.

Das neue kirchliche Arbeitsrecht ist das ideale Instrument, um langsam die katholische Kirche in Deutschland von ihrer Vergangenheit zu entkernen. Das neue Arbeitsrecht sieht keinen Automatismus vor. Es soll „von Fall zu Fall“ entschieden werden, ob ein Angestellter in irregulärer Situation noch haltbar ist.

In „konservativen“ Bistümern, wird man noch mehr oder weniger nach den alten Richtlinien vorgehen, während „liberale“ Bistümer Homosexuelle und Wiederverheiratete sogar noch fördern werden, um sich ein modernes Image zu verschaffen. Drei Bistümer, Passau, Regensburg und Eichstätt, wollen das neue kirchliche Arbeitsrecht gar nicht einführen.

Der Linkskatholizismus hat stets vermieden, dass sich diese beiden Strategien vermischen.

Eine Verbindung der beiden Strategien würde sich explosiv auswirken: Würde eines Tages eine (falsche) theologische Begründung nötig sein, um eine unorthodoxe Praxis aufrecht erhalten zu können, würde es zu einer Häresie und damit zu einer Kirchenspaltung kommen. In einer solchen Situation könnten Protagonisten und Antreiber schnell zu Getriebene werden: Auch Heinrich VIII. und Martin Luther wollten anfangs keine Kirchenspaltung, doch eines Tages waren sie nicht mehr die Herren der Lage…

http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de

von esther10 07.08.2015 11:10

Freitag, 7. August 2015
Das neueste Gerücht: Die USA sorgen dafür, dass so viele Flüchtlinge zu uns kommen...!

Sie sind mitunter recht drollig, die Verschwörungstheorien. Jetzt gibt es wieder eine, aber die ist streng geheim, und die Behörden schweigen (vielleicht auch, weil sie davon nichts wis-
sen). Jedenfalls gibt es mal wie-
der "Insider", die es angeblich wissen müssen, und die haben sich Gedanken darüber ge-
macht, woher so viele Flüchtlinge eigentlich das Geld haben, um sich die Überfahrt über das Mittelmeer leisten zu können. Bis zu 11.000 Euro (Hä? Verwechselt der Informant das etwa mit einer Luxuskreuzfahrt?) würden von den Schleppern dafür verlangt.
Die Erklärung: Österreichische Geheimdienstler haben angeblich he-
rausbekommen, dass die USA dahinter stecken. Indem sie die Schleuser über dunkle Kanäle mitfinanzieren, wollen sie Europa durch die Asylan-
tenflut wirtschaftlich destabilisieren.
Da muss man erst mal drauf kommen. Ob das auch auf das Konto der sommerlichen Schwüle geht...?
Beispiel einer entsprechenden Meldung --
http://kreuzknappe.blogspot.de/2015/08/d...usa-sorgen.html
*
„USA bezahlt Schlepper!“: Das sagt Österreichs Geheimdienst über Flüchtlinge
Epoch Times, Donnerstag, 6. August 2015 15:58
"Gemäß Informationen eines Mitarbeiters des „österreichischen Abwehramts“ sollen Erkenntnisse darüber vorliegen, dass US-Organisationen die Schlepper bezahlen, welche täglich tausende Flüchtlinge nach Europa bringen" - schreibt info-direkt.at.


Warten außerhalb Österreichs zentralem Flüchtlingslager in Traiskirchen: Das Lager ist für 1.800 Menschen gebaut und beherbergt zurzeit 4.500 Flüchtlinge. Fast Hälfte von ihnen hat kein Bett und schläft im Freien.
Foto: JOE KLAMAR/AFP/Getty Image

Im aktuellen Magazin von info-direkt (Österreich) wird der Frage nachgegangen, woher denn das Geld für die Flucht nach Europa stammt. Viele Informationen gibt es im Internet dazu nicht - es ist von verkauften Häusern die Rede, vom Schmuck der Mutter oder geliehenem Geld. Doch bringt das 7.000 - 14.000 Euro ein? Jedem, der da kommt?


Aus den Reihen österreichischer Geheimdienste - veröffentlicht von info-direkt.at - kommt folgender Vorwurf:

"Gemäß Informationen eines Mitarbeiters des „österreichischen Abwehramts“ sollen Erkenntnisse darüber vorliegen, dass US-Organisationen die Schlepper bezahlen, welche täglich tausende Flüchtlinge nach Europa bringen."

Das österreichische Abwehramt ist der Nachrichtendienst des österreichischen Bundesheeres und untersteht dem Bundesministerium für Landesverteidigung Österreichs.

„Schlepper verlangen horrende Summen, um Flüchtlinge illegal nach Europa zu bringen. Die Bedingungen sind oft sehr schlecht, trotzdem kostet ein Transport aktuell zwischen 7.000 und 14.000 Euro, nach Region und Schlepperorganisation unterschiedlich.“

„Es gibt Erkenntnisse darüber, dass Organisationen aus den USA ein Co-Finanzierungsmodell geschaffen haben und erhebliche Anteile der Schlepperkosten tragen. Nicht jeder Flüchtling aus Nordafrika hat 11.000 Euro in cash. Fragt sich niemand, woher das Geld kommt?“

Strikte Nachrichtensperre
Über derartige Zusammenhänge herrscht eine strikte Nachrichtensperre, schreibt info-direkt.at: „Auch das HNAA (Heeres-Nachrichtenamt) hat keine Informationen bekommen oder darf sie nicht weitergeben. Es muss aber an die Öffentlichkeit. Es sind die selben Brandstifter am Werk, die vor einem Jahr die Ukraine ins Chaos gestürzt haben.“

In Österreich befindet sich eines der Flüchtlingslager 20 km südlich von Wien, in Traiskirchen. Journalisten dürfen das Lager nicht mehr besuchen, keiner weiß, wie die Menschen dort betreut werden. Viele der Flüchtlinge schlafen angeblich im Freien oder auf dem Gras, Gespräche mit ihnen sind nicht statthaft (Quelle, hier auch).

Journalisten dürfen das Lager zwar nicht betreten, doch die Polizei, die dort für Ruhe und anderes sorgen muss, hat ja auch Ohren. In dem Lager in Traiskirchen sind laut Internet täglich 100 Beamte im Einsatz. Diese hören von Schleppern und wieviel die Flucht nach Europa kostet. Auch der Verdacht, dass die USA "die Finger mit im Spiel hat" wird immer wieder geäußert. Jedoch traut sich keiner direkt an die Öffentlichkeit zu gehen.

Info-direkt.at bittet das Netz, Journalisten, Polizei und auch Geheimdienstmitarbeiter, an der Klärung dieser Vorwürfe mitzuarbeiten. (ks)
http://www.epochtimes.de/USA-bezahlt-Sch...e-a1259590.html

von esther10 07.08.2015 10:42

Diözese St. Pölten feiert ihren Patron Hl. Hippolyt - eine spannende Persönlichkeit
Spannend ist ja: Hippolyt war Gegenpapst und trotzdem ein Heiliger.


Ordinariatskanzler und Hippolyt-Kenner Gottfried Auer zeigt auf die Reliquie des Diözesanpatrons im St. Pöltner Dom

St. Pölten, 07.08.2015 (dsp) Hippolyt wurde vermutlich um 170 n.Chr. im Osten des Römischen Reiches geboren, ab etwa 192 wirkte er als Presbyter wahrscheinlich in Rom. Der Schüler des Irenäus von Lyon gilt als der wichtigste westliche Kirchenvater seiner Zeit. 235 erlitt er in Sardinien den Märtyrertod. Ihm werden ua. eine Weltchronik bis zum Jahr 234 n.Chr., Bibelkommentare, die „Widerlegung aller Häresien“ und die Traditio Apostolica zugeschrieben, welche Einblicke in die damalige Kirche und in die Gebetstexte gibt. Nach dem heiligen Hippolyt ist die Stadt St. Pölten benannt.


Am 13. August (Anmerkung: Festgottesdienst schon am 9. August im St. Pöltner Dom) feiert die Diözese St. Pölten ihren Patron, den heiligen Hippolyt – für viele ist er weitgehend unbekannt. Warum eigentlich?

Ordinariatskanzler und Hippolyt-Kenner Gottfried Auer: Die große Hippolyt-Verehrung fehlt zwar, es sind auch nur wenige Kirchen in Österreich auf seinen Namen geweiht. Dennoch ist er vielen Menschen in unserer Diözese ein Begriff. Gerade in der Stadt St. Pölten findet man etliche Spuren von ihm – im Wappen des ehemaligen Chorherrenstiftes findet sich zum Beispiel sein Zeichen, das Y, und auf der Dreifaltigkeitssäule auf dem Rathausplatz ist er dargestellt. Auch in anderen europäischen Regionen - etwa im Elsaß – ist er durchaus beliebt. Auch die Kirchen des Ostens verehren ihn. Eine breitere Hippolyt-Verehrung gibt es wie gesagt hier nicht, auch Wunder, die seiner Fürbitte zugeschrieben werden, sind mir nicht bekannt.

Für die meisten bleibt er sperrig. Wenn über ihn gesprochen wird, dann wirkt das oft als Geschichtevorlesung. Außerdem vertrat er manche theologische Ansichten, mit denen wir uns heute schwertun. Da er seine Werke auf Griechisch verfasst hat, wurden diese in Rom bald vergessen.

Dennoch haben Sie sich intensiv mit ihm befasst?

Auer: Hippolyt war ja durchaus wirkmächtig und gab unserer Landeshauptstadt und unserer Diözese seinen Namen. St. Pölten leitet sich schließlich von Sancti Yppoliti ab. Und als Rektor des diözesanen Bildungshauses St. Hippolyt habe ich ihn natürlich auch studiert.

Welche Bedeutung hat ein Diözesanpatron?

Auer: Der Diözesanpatron kommt aus dem mittelalterlichen Bestreben, dass man jemanden hat, der einen beschützt. Durch Reliquien wurde dieses Sicherheitsgefühl noch gestärkt. Andererseits trug und trägt ein diözesaner Schutzheiliger natürlich zur Identitätsstiftung einer Diözese bei.

Wie kam es eigentlich zur Verbindung Hippolyt und St. Pölten?

Auer: Um 800 wurde im heutigen St. Pölten ein Kloster gegründet – mit großer Wahrscheinlichkeit als Tochterkloster des bayrischen Klosters Tegernsee. Die Tegernseer-Gründer standen in Verbindung mit Abt Fulrad von St. Denis, von dem wir wissen, dass er verschiedene Reliquien ins Frankenreich brachte, sicherlich auch Reliquien des heiligen Hippolyt (um 765). Einen Teil davon gab er auf seinen Erbbesitz in Fulradsweiler im Elsaß. Der Ort bekam den Namen St. Pilt oder französisch St. Hippolyte. Ein anderer Teil kam in das Kloster an der Traisen. Wie verschiedene Urkunden zeigen, wurde der ursprünglich Traisma genannte Ort bald nach dem heiligen Hippolyt benannt: 799, 823 Traisma, 976 Traisima ad monasterium Sancti Yppoliti, um 1030 abbatia ad Sanctum Yppolytum, 1136 apud Sanctum Ypolitum, 1399 Sant Ypœlten und um 1650 S. Polid. Der Kloster- und Stadtpatron wurde 1785 bei der Errichtung der Diözese zum Diözesanpatron erwählt.

Spannend ist ja: Hippolyt war Gegenpapst und trotzdem ein Heiliger.

Auer: Viele frühchristliche Märtyrer wurden heiliggesprochen, dazu bedurfte es keines speziellen kirchlichen Aktes. Hippolyt verehrten die Gläubigen schon frühzeitig, für viele Kirchen und Klöster war es auch wichtig Reliquien von ihm zu bekommen. Ihn als ersten Gegenpapst der Geschichte zu bezeichnen, ist Sprechweise der heutigen Zeit und für die damalige Zeit nicht angemessen. Es gab in Rom eine zwiespältige Bischofswahl. Einer der beiden römischen Bischöfe, die jeweils einen Teil der römischen Christengemeinde als ihren Bischof anerkannten, war Hippolyt (der andere Pontian). Im Jahre 235 brach eine Christenverfolgung aus, die sich gegen die führenden Personen der Kirche gerichtet hat. So wurden auch Pontian und Hippolyt nach Sardinien zur Zwangsarbeit im Steinbruch verbannt, was einem Todesurteil gleichkam. Dort verzichteten beide auf ihr Bischofsamt. Damit war die Möglichkeit gegeben, einen neuen Papst zu wählen und die Einheit wieder herzustellen. Hippolyt ist also auch für die Ökumene von Bedeutung und bleibt aktuell.

Auch für den Gottesdienst bleibt er bedeutsam.

Auer: Ja, denn das Zweite Hochgebet der römisch-katholischen Kirche geht auf die Traditio Apostolica zurück, die als Werk des heiligen Hippolyt gilt. Allerdings kann man nicht mit absoluter Sicherheit sagen, ob dieses Werk tatsächlich von ihm stammt, da die Quellenlage sehr schwierig ist. Verständlich, denn unser Diözesanpatron lebte ja bereits im zweiten und dritten Jahrhundert.

Welche Bedeutung hat der hl. Hippolyt zusammenfassend für unsere Diözese?

Auer: Sein Name bleibt eng mit der Stadt und der Diözese verbunden. Weiters wird nur wenigen die „Ehre“ zuteil, dass sie im Hochgebet zu Wort kommen. Und mit der Überwindung des Schismas kurz vor seinem Tod hat er viel zur Einheit der Kirche beigetragen und ist so Vorbild im Bestreben, die Einheit der Kirchen und Christen zu fördern.

Festgottesdienst: Sonntag, 9. August, 10:30 Uhr, St. Pöltner Dom

Wie St. Pölten zum Hl. Hippolyt kam

(Übernommen von Kirchenhistoriker Prälat Friedrich Schragl)

Es lässt sich vermutlich folgender Sachverhalt darstellen: Von Abt Fulrad von St. Denis wissen wir, dass er verschiedentlich Reliquien ins Frankenreich brachte, sicherlich auch Reliquien des heiligen Hippolyt (um 765). Einen Teil davon gab er auf seinen Erbbesitz in Fulradsweiler im Elsaß. Der Ort bekam den Namen St. Pilt oder französisch St. Hippolyte. Fulrad stand seinerseits mit den Brüdern Adalbert und Autkar in Verbindung, die der Sage nach auch Gründer von St. Pölten sind. Adalbert wurde erster Abt von Tegernsee. Dort sind ebenso wie in Salzburg Hippolytreliquien nachgewiesen. Eine wohlbegründete Tradition berichtet, dass von Tegernsee aus das Kloster St. Pölten gegründet wurde.

Vermutlich hat sich das Kloster Tegernsee, das eines der wohlhabendsten in Bayern war, 791 am Awarenfeldzug Karls des Großen beteiligt und bekam vom späteren Kaiser wie auch andere Klöster Güter im neu eroberten Land zugesprochen. Auf einem solchen Besitz in der ehemaligen Römerstadt Aelium Cetium errichtete es ein Kloster und stattete es mit Hippolytreliquien aus. Der Ort, der zunächst nach dem Fluss Traisma hieß, bekam schließlich den Namen St. Pölten: 799, 823 Traisma, 976 Traisima ad monasterium Sancti Yppoliti, um 1030 abbatia ad Sanctum Yppolytum, 1136 apud Sanctum Ypolitum, 1298 Sand Pölten.

Es ist anzunehmen, dass das Kloster in St. Pölten um 800 errichtet wurde, Hippolyt war der Patron des Klosters und der Klosterkirche. Bei der Errichtung der Diözese St. Pölten 1785 wurde der hl. Hippolyt zum Diözesanpatron erwählt.

Bild: Ordinariatskanzler und Hippolyt-Kenner Gottfried Auer zeigt die Reliquie (Kopf) am Hochaltar im St. Pöltner Dom.
http://presse.dsp.at/einrichtungen/kommu...l-hippolyt-eine
- See more at: http://presse.dsp.at/einrichtungen/kommu...h.w6cSjLpL.dpuf

von esther10 07.08.2015 00:40

Freitag, 7. August 2015
Radio Vatikan und "Katholisch.de": Barmherzigkeit contra Wahrheit


Jesus und die Ehebrecherin von Isaak Asknaziy (Wikipedia)
In Kommentaren zur jüngsten Papstansprache zum Thema Ehe, Familie und Geschiedene (Generalaudienz 5. August 2015), suggerieren sowohl Radio Vatikan (deutsche Sektion) wie auch Katholisch.de, das Internetportal der Deutschen Bischofskonferenz, dass es so etwas gäbe wie einen Wettbewerb zwischen Barmherzigkeit und Wahrheit.

Dergleichen kennt man aus der Wirtschaft, man nennt es Crowding-Out-Effekt: Je stärker die wirtschaftliche Aktivität des Staates, desto geringer die der Privatwirtschaft.

Beide katholischen Nachrichtendienste suggerieren etwas Ähnliches: Will man Barmherzigkeit ausüben, muss man Abstriche bei der Wahrheit machen, in diesem Falle die Lehre der Kirche über Ehe und Familie, die Sexualmoral und vor allem die Lehre über die Unauflöslichkeit der Ehe aufweichen.

Es wird ein falsches Dilemma zwischen Barmherzigkeit und Wahrheit fabriziert: Barmherzigkeit setzt die Wahrheit voraus. Wahre Barmherzigkeit will den Menschen zur Wahrheit und damit zu Christus führen. Das Ziel ist stets die Wahrheit Christi.

So gibt Radio Vatikan (deutsch) Zitate eines Kommentars des Pastoraltheologen François-Xavier Amherdt aus Fribourg, Schweiz, wieder: „Die mehrfache wiederholte Bemerkung des Papstes, dass geschiedene Wiederverheiratete keineswegs exkommuniziert seien, könne sich in die Disziplin der Kirche hinein übersetzen, „vor allem was den Zugang dieser Menschen zu den Sakramenten betrifft“, hofft Amherdt. Allerdings hat Franziskus diesen Punkt am Mittwoch gar nicht konkret angesprochen.“

Aus der Ansprache des Papstes lässt sich an keiner Stelle ableiten, dass eine Änderung der Lehre der Kirche über Ehe und Familie sowie die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen angestrebt wird (in der Tat ist eine solche Änderung oder Reform gar nicht möglich). Dennoch wird dies aber im Artikel von Radio Vatikan suggeriert.

Die deutsche RV-Sektion unternimmt seit langem eine echte Propaganda-Kampagne, um beim Kirchenvolk die Idee zu vermitteln, die Lehre der Kirche über Ehe und Familie ließe sich im Sinne der liberalen Theologen à la Kardinal Walter Kasper ändern. Dass sich inzwischen ein gewaltiger Widerstand gegen dieses Ansinnen gebildet hat, ignoriert Radio Vatikan. In der deutschen Sektion des offiziösen Organs scheint eine regelrechte Narrenfreiheit zu herrschen.

Nicht viel anders sieht es bei "Katholisch.de" aus. Die Papstansprache wird folgendermaßen kommentiert: „Schon seit Langem wird darüber spekuliert, welche Haltung der Papst in dieser brisanten Frage hat. In die Karten hat er sich bisher, auch nach seinen jüngsten Äußerungen, nicht schauen lassen. Bei allem, was er bisher sagte, hat sich Franziskus auf die Lehre der Kirche berufen, ohne jedoch explizit auf deren Unveränderlichkeit zu pochen. Dies hatte beispielsweise Erzbischof Georg Gänswein getan.“

Hier werden dem Papst Worte in den Mund gelegt. Auch dieses Informationsportal suggeriert immer, die Lehre der Kirche ließe sich eventuell nach den abstrusen Vorstellungen eines Kardinal Kaspers ändern. Abgesehen von Stellungnahmen von Kardinal Gerhard Müller, Präfekt der Glaubenskongregation, wird der Widerstand gegen diese Linie in der Weltkirche ignoriert.

Diese beiden Organe halten die Leser zum Narren und betreiben überhaupt ein gefährliches Spiel. Sie wecken nämlich Hoffnungen bei liberalen Katholiken, die kaum zu erfüllen sind, denn die Weltkirche interessiert sich nicht für die seltsamen Ideen der deutschen Linkskatholiken.

Die deutschen Bischöfe, allen voran die Delegierten für die Familiensynode in Rom im Herbst 2015, sollten dem Verwirrspiel, das katholische Medien betreiben, ein Ende setzen

https://charismatismus.wordpress.com/cat...mus-satanismus/.
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 12:07

von esther10 07.08.2015 00:35

...aber qualitativ einwandfreie Waren ein, um sie an Bedürftige weiterzugeben.
VIDEO: DILLINGER TAFEL UND 2,5 TONNEN LEBENSMITTEL

Während viele Menschen in Deutschland im totalen Überfluss leben und Tag für Tag Lebensmittel weggeworfen werden, gibt es auch immer mehr arme Menschen. Die Tafeln bemühen sich hier um einen Ausgleich und sammeln überschüssige, aber qualitativ einwandfreie Waren ein, um sie an Bedürftige weiterzugeben.
Mit der steigenden Zahl der Flüchtlinge in unserer Region ist nun auch die Kundschaft bei den Tafeln rapide nach oben gegangen.
Wir waren bei der Dillinger Tafel und haben uns zeigen lassen, wie diese Herausforderung bewältigt wird.



Veröffentlicht am 05.08.2015
Während viele Menschen in Deutschland im totalen Überfluss leben und Tag für Tag Lebensmittel weggeworfen werden, gibt es auch immer mehr arme Menschen. Die Tafeln bemühen sich hier um einen Ausgleich und sammeln überschüssige, aber qualitativ einwandfreie Waren ein, um sie an Bedürftige weiterzugeben. Mit der steigenden Zahl der Flüchtlinge in unserer Region ist nun auch die Kundschaft bei den Tafeln rapide nach oben gegangen. Wir waren bei der Dillinger Tafel und haben uns zeigen lassen, wie diese Herausforderung bewältigt wird.

von esther10 07.08.2015 00:22

Die Liturgiereform war notwendig!

Vatikanum II - Liturgie ist Kult. Aber sie ist nicht nur das.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 6. August 2015 um 23:22 Uhr


Heilige Messe in Konnersreuth
Von Markus Lederer:

Oftmals erscheint die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils als Streitthema schlechthin. Die Einen zeigen sich besorgt über den voranschreitenden liturgischen Zerfall und den Anderen reicht die liturgische Erneuerungsbewegung immer noch nicht aus, sodass zwanghaft nach neuen liturgischen Experimenten Ausschau gehalten wird. Bei allen Diskussionen über die Liturgiereform wird allerdings viel zu wenig darüber diskutiert, worin die Intention der Konzilsväter bestand eine Re-form der bisher bestehenden kirchlichen Liturgie in die Wege zu leiten.

Wahre Reform
Zunächst muss definiert werden, was unter „Reform“ verstanden werden soll. Re-form bedeutet nicht De-formation (Entstellung), sondern vielmehr muss es Ziel jeder Re-form sein, die ursprüngliche Form wieder neu zum Strahlen zu bringen. Joseph Ratzinger machte darauf aufmerksam, dass eine wahre Reform nur durch die innige Hinwendung zu Gott gelingen könne (Vgl. Dogma und Verkündigung, 61). Durch die Liturgiereform sollte also das große Geheimnis wieder neu erstrahlen.

Intention von Vatikanum II
Joseph Ratzinger beschreibt in seinem Werk „Der Geist der Liturgie“ den Zustand der kirchlichen Liturgie – wie er ihn vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil erlebte – wie folgt:

„Man könnte sagen, dass die Liturgie damals – 1918 – in mancher Hinsicht einem Fresko glich, das zwar unversehrt bewahrt, aber von einer späteren Übertünchung fast verdeckt war (…) durch das Zweite Vatikanische Konzil wurde das Fresko freigelegt (…)“

Hierbei geht es nicht um die Ausspielung zwischen den beiden Usus des römischen Ritus, sondern vielmehr darum, dass hehre Ziel der Konzilsväter zu würdigen. Sie wollten, dass die kirchliche Liturgie von einem rein gottgeschuldeten Kult (cultus debitus) geweitet wird, so dass ihre wahre Form (forma nobilis) wieder neu zum Vorschein kommt. Die kirchliche Liturgie ist zwar Kult, aber sie ist noch mehr.

In Sacrosanctum Concilium (10) wird die kirchliche Liturgie als Quelle und Höhepunkt allen kirchlichen Handelns bezeichnet.

„Aus der Liturgie, besonders aus der Eucharistie, fließt uns wie aus einer Quelle die Gnade zu; in höchstem Maß werden in Christus die Heiligung der Menschen und die Verherrlichung Gottes verwirklicht, auf die alles Tun der Kirche als auf sein Ziel hinstrebt.“ (Sacrosanctum Concilium 10)

Das Novum des Zweiten Vatikanischen Konzils ist, dass die ekklesiologische Bedeutung der Liturgie neu herausgestellt wird. Dabei kann sich das Konzil bereits auf die Päpste Pius X. und Pius XII. beziehen. Insbesondere Pius XII. stellte in seiner Enzyklika Mediator Dei (1947) den Zusammenhang zwischen wahrer Frömmigkeit und Liturgie heraus.

„Die heilige Liturgie bildet folglich den öffentlichen Kult, den unser Erlöser, das Haupt der Kirche, dem himmlischen Vater erweist und den die Gemeinschaft der Christgläubigen ihrem Gründer durch ihn dem Ewigen Vater darbringt; um es zusammenfassend kurz auszudrücken: sie stellt den gesamten öffentlichen Gottesdienst des mystischen Leibes Jesu Christi dar, seines Hauptes nämlich und seiner Glieder.“

Somit ist bei jeder liturgischen Handlung jedes Glied der Kirche gefordert und verlangt. Abschließend kann man sagen, dass ein Sich-Zurück-Lehnen oder ein Nichterscheinen bei den liturgischen Handlungen der Kirche ein schwerer Verstoß gegenüber der Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils ist.

Der Weg aus der Kirchenkrise wird realisierbar, wenn die Schönheit und die Pracht der kirchlichen Liturgie wieder neu herausgestellt werden und sich jedes Glied der Kirche seiner wahren christlichen Berufung bewusst wird. Der sel. Fulton Sheen (1895-1979) brachte dies in einem Zitat bestens zum Ausdruck:
http://fatima.ch/fatima-webcam-erscheinungskapelle/
„Who is going to save our church? Don´t look to the priests, don´t look to the bishops. It´s up to you!“ Wer wird unsere Kirche retten? Schau nicht auf den Priester, schau nicht auf den Bischof. Es liegt an dir!.
http://www.kathnews.de/die-liturgiereform-war-notwendig
Foto: Heilige Messe in Konnersreuth – Bildquelle: Kathnews

von esther10 07.08.2015 00:20

07.08.2015

Streit um Pilgerherbergen auf dem Jakobsweg
Nächstenliebe stört Wettbewerb


Der Jakobsweg, KNA

In Frankreich sorgen kostenfreie Herbergen für Jakobspilger für Unmut. Kommerzielle Unterkünfte und Steuerbehörden werfen Gastwirten, die aus christlicher Tradition auf ein Entgelt verzichten, Wettbewerbsverzerrung vor.

Das berichtet die Tageszeitung "La Croix" (Freitag). Hintergrund ist das sogenannte "donativo“, eine mittelalterliche Pilgertradition. Sie sieht vor, Pilgern aus christlicher Nächstenliebe kostenlos Obdach zu geben. Der Brauch ist angelehnt an das "donativum", ein Geldgeschenk aus der römischen Kaiserzeit, das der Kaiser bei besonderen Anlässen an seine Soldaten verteilte.

Die rund 20 "Donativo"-Herbergen südlich von Le Puy, einem traditionellen Startpunkt, machen nach Angaben der Zeitung etwa drei Prozent der Übernachtungen auf dem französischen Jakobsweg aus.

"La Croix" berichtet über ein kostenfreies Gasthaus, das nach einer Klage wegen kaschiertem Gewerbe schließen musste. Die Herbergseltern hatten sich demnach selbst auf dem Jakobsweg kennengelernt und über zehn Jahre Pilger unentgeltlich aufgenommen. Während des Rechtsstreits habe das Ehepaar rund 1.500 Solidaritätsschreiben erhalten. Ein anderer "Donativo"-Herbergsvater wird mit den Worten zitiert: "Mein Nachbar will meinen Skalp."

Der Bischof von Le Puy, Luc Crepy, mahnte, den Jakobsweg nicht nur unter kommerziellen Gesichtspunkten zu bewerten. Die Kirche richte sich nach staatlichen Gesetzen; aber das "donativo" gehöre zur spirituellen Dimension des Jakobspilgerns. Ein Gericht in Rodez gab 2009 dieser Auffassung Recht. Es müsse "unbedingt Räume in unserer Gesellschaft für Unentgeltlichkeit und Gemeinnützigkeit geben". Dies trage entscheidend zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei.
(KNA)
http://www.domradio.de/bild/der-jakobsweg?rid=295831

[/b]

von esther10 07.08.2015 00:08

Freitag, 7. August 2015


Bischof von Cádiz: Transsexuelle dürfen Taufpaten werden

Das Kanonische Recht, Can. 874, Abs 3, erläutert, dass ein Taufpate „ein Leben führen muss, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht."

Nicht mehr so für Rafael Zornoza Boy, Bischof von Cádiz und Ceuta. Für ihm kann auch ein Transsexueller Taufpate werden.

http://sevilla.abc.es/andalucia/cadiz/20...1508062139.html

Die 21-jährige transsexuelle Person Alex Salinas wurde zunächst als Taufpate abgelehnt. Er startete eine Petition, für die er 35.000 Unterstützer fand. Zudem wurde sein Fall zu einem nationalen Diskussionsthema.

Schließlich erteilte der zuständige Bischof doch die Erlaubnis (ABC vom 7. August 2015)

Begründung für den Meinungswechsel: Man sei zunächst unsicher gewesen, denn die Transsexualität sei etwas neues für die Kirche.

Die Homosexuellen-Gemeinschaft feiert die unter Druck erfolgte Zustimmung als gigantischen Triumph über die katholische Kirche Spaniens.

Wer die Nachricht nicht für möglich hält: Info auf Deutsch
http://www.kath.ch/newsd/transsexueller-...aufpate-werden/


Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 18:47

von esther10 06.08.2015 23:06





Nigerianischen Bischöfe beschlossen, die Ehe zu verteidigen

Geschrieben am 16. Juli 2015 in den Artikeln , Neuigkeiten



Nigeria7Stimme der Familie begrüßt die starke Aussage zur Verteidigung der Ehe und der Familie vor kurzem von der nigerianischen Bischöfe gemacht. Die Aussage folgt dem US Supreme Court Entscheidung Neudefinition der Institution der Ehe und das irische Referendum, die gleichen Geschlechts Gewerkschaften durch eine Volksabstimmung angenommen.

Die von Erzbischof Ignatius Kaigama von Jos unterzeichnete Erklärung (Bild oben, von der Reihe, erste links), Präsident des nigerianischen Bischofskonferenz und Bischof William Avenya der Gboko, Konferenzsekretär, erklärt:

"Die katholische Bischofskonferenz von Nigeria würde gerne noch einmal auf neuere Entwicklungen betreffend die Heiligkeit und Würde des menschlichen Lebens und die Institutionen der Ehe und Familie auf der ganzen Welt bekräftigen, die Perspektive der Kirche. Der jüngste Anstieg der Lesben, Homosexuell, Bisexuelle und Transgender Aktivismus, wird die Volksabstimmung in der Republik Irland und der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten von Amerika sind in der Regel einen bemerkenswerten und schnellen Verschiebung der öffentlichen Meinung über die Natur und die Bedeutung der zu provozieren Ehe und Familie, wie es seit Jahrtausenden bekannt. Dies ist in vielen Ländern hat unweigerlich zu leistungsstarken Legislative und Judikative Manöver führte zu Ehe, um "gleichgeschlechtliche Ehe" sind neu zu definieren. Wir wollen sagen, dass dies ist ein trauriger, ungerecht und beklagenswerte Situation weitgehend auf einer verzerrten Wahrnehmung des Naturrechts, dem Willen Gottes und die menschliche Natur. "

Die Erklärung weist darauf hin, die viele verschiedene Möglichkeiten, die leistungsfähig westlichen Nationen beeinflussen Nigerianer. Während ausdrücken Dankbarkeit für alle positiven Interaktionen und Unterstützung, die Bischöfe äußern sich besorgt im Hinblick auf die "anhaltende und kontinuierliche Ausbreitung und die Globalisierung des homosexuellen Lebensstils und der Bemühung, die Ehe, die eine verzerrte Sicht der menschlichen Sexualität neu zu definieren".

Erklärung der Bischöfe ist eine starke Aufruf zum nigerianischen Führer Ermessen ausüben:

"Akzeptieren Sie diese westlichen Trend offiziell Billigung homosexueller Lebensgemeinschaften oder" gleichgeschlechtliche Ehe "verheerend und sich nachteilig auf unsere Nation, Nigeria sein, da es sich in das Unvermeidliche Dekonstruktion der Familie und der Gesellschaft im Allgemeinen mit anderen schweren, aber negativen Auswirkungen führen. "

Angesichts des bevorstehenden Synode über die Familie, sind die Bischofs Bemühungen, die unveränderliche Wahrheiten über die menschliche Sexualität und die Heiligkeit der Institution der Ehe gegen mächtige Attacken aus der westlichen Welt zu wahren dringend benötigt:

"Von unserer Seite wir uns hiermit nochmals zu betonen, dass die Ehe ist die heilige Vereinigung von einem Mann und einer Frau für die Zeugung und die Betreuung von Kindern. Es bildet den Kern der Familie, die das Fundament und grundlegende Zelle der Zivilisation ist und als solche ist von Gott sanktioniert, durch unsere Kultur, in unserer Gesellschaft gefeiert und von unserer Regierung geschützt bestätigt. Die Familie verdient den Schutz vor allen Kulturinstitutionen, wie es schon vor der Gesellschaft und unterliegt nicht es. Also unsere Aufgabe ist es, sie zu fördern, zu schützen und zu bewahren in einer Zeit wie dieser, wenn viele Länder haben leider entschieden einen anderen Weg. "

Die Bischöfe fordern auch den Präsidenten, alle Gesetzgeber und Richter ", um alle Belastungen meiden und alle Nigerianer zu schützen von der wachsenden, aber gefährlichen Einfluss der Lesben, Homosexuell, Bisexuelle, Transgender Propaganda" und alle Fachleute in den Bereichen Medien, Musik, Unterhaltung, Bildung, Medizin, Marketing und Business "treu Gatekeeper durch Schutz der Bevölkerung vor der Infiltration dieser Propaganda, die oft über verschiedene Medien und Foren verbreitet wird zu werden."

Schließlich die Bischöfe ermutigen Eltern ", um ihre Kinder zu unterrichten die unveränderlichen Sinn der Ehe, um sie zu stärken, um durch die unauslöschlichen Wahrheit in einer sich rasch verändernden Welt stehen furchtlos. Wir drängen junge Menschen, zu lernen und festhalten zu Sound religiösen und kulturellen Werte, die die Schönheit und die Segnungen der Ehe als lebenslange Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau zu feiern. "

Die vollständige Erklärung der nigerianischen Bischöfe gelesen werden kann hier .
http://voiceofthefamily.info/wordpress/?p=1233

von esther10 06.08.2015 21:31

]Donnerstag, 6. August 2015
Franziskus und Geschiedene: Medien verdrehen Papstansprache



Papst Franziskus hat in seiner Generalaudienz vom 5. August 2015 erklärt, dass wiederverheiratete Geschiedene nicht exkommuniziert seien. Wörtlich: „Sie sind nicht exkommuniziert, sie sind ein Teil der Kirche. Alle Christen sind eingeladen, den Guten Hirten nachzuahmen und wie er den Verletzten nachzugehen.“

Dieser Satz ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Natürlich sind diese Personen nicht exkommuniziert. Es gibt aber viele Personen, die nicht exkommuniziert sind, die aber dennoch die Heilige Kommunion (Eucharistie) nicht empfangen dürfen, weil sie sich im Zustand einer schweren Sünde befinden.

Etliche Medien, auch katholische aus dem linken Spektrum, wollen in den Sätzen des Papstes eine Kehrtwende der Gesamtkirche in der Problematik der wiederverheirateten Geschiedenen erkennen.

So schreibt etwa die „Katholische Presseagentur Österreichs“: „Ausführlich sprach er in seiner Katechese über den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen in der Kirche. Ob man diese Gruppe unter bestimmten Umständen wieder zu den Sakramenten, insbesondere zur Eucharistie zulassen soll, zählt derzeit zu den heißesten Eisen in der innerkirchlichen Debatte.“

Dadurch wird suggeriert, der Papst denke über eine Zulassung zur Kommunion nach. Doch aus der Ansprache des Papstes muss vielmehr das Gegenteil interpretiert werden.

Franziskus erläutert nämlich ausführlich, wie die Beteiligung von wiederverheirateten Geschiedenen aussehen kann. Doch ein Empfang der Kommunion wird auffallend nicht erwähnt: „Wir wollen Geschiedene, die in einer neuen Verbindung leben, ermutigen, ihre Zugehörigkeit zu Christus und zur Kirche durch das Gebet, das Hören auf Gottes Wort, die Teilnahme an der Liturgie, die christliche Erziehung der Kinder, die Wohltätigkeit gegenüber den Bedürftigen und dem Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden zu unterstreichen.“

Das „heiße Eisen“ Eucharistie ist in diesem Katalog nicht enthalten, was aber die Journalisten einfach übersehen.

Vor allem übersehen sie folgendes: Als Papst kann er die Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe (die zur Nichtzulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion führt) nicht ändern – auch wenn er das persönlich so wollte. Die Unauflöslichkeit entspricht gar göttlichem Recht. Aufgrund des Chaos, das die Medien in dieser Hinsicht vor der Familiensynode schaffen, wäre es wünschenswert, wenn der Papst zu diesem Thema eine klare Aussage treffen würde und damit die verwirrende Diskussion beendet.

Die „Katholische Nachrichten Agentur“ (KNA) will in der Ansprache ein „Signal für die Synode“ erkennen. Doch wie kann eine Selbstverständlichkeit ein „Signal“ sein? Jedes Kind weiß, dass die Sorge um die Sünder zu den grundlegenden Aufgaben der Kirche gehört.

KNA beschreibt Banales als große Nachricht mit Signalwirkung: „Für ihn (Anm.: den Papst) gibt es einen Unterschied zwischen dem Ehepartner, der die Scheidung verursacht, und jenem, der sie erleidet.“

Eigentlich trivial, doch der Artikel will wohl suggerieren, dass es unterschiedliche Kategorien von wiederverheirateten Geschiedenen gibt.

Das Wissen über Glaube und Religion ist heute dermaßen zusammen geschrumpft, dass viele die Medienberichte nicht richtig deuten können. Dieser Umstand wird ausgenutzt, um die Worte des Papstes zu verdrehen oder zumindest Raum für falsche Interpretationen zu schaffen.


Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 13:43
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Labels: Familiensynode
Kommentare:
Cicero hat gesagt…
Es ist zum Auswachsen.
Seit Anfang des Jahres hält der Papst fast jede Woche eine Katechese zum Thema Ehe und Familie im Rahmen der jeweiligen Generalaudienzen.
Er entwickelt dabei (leider nicht ganz so konsistent wie Johannes Paul II. seine Theologie des Leibes) eine Theologie der Ehe und Familie.
Finden diese Katechesen Beachtung? Nein, natürlich nicht.

Sobald der Papst aber irgendein Reizwort gebraucht, schnellt der Aufmerksamkeitspegel der Veröffentlichten Meinung schlagartig nach oben. Leider produzieren dann auch einige Medien in Händen von katholischen Einrichtungen in unserem Land hauptsächlich heiße Synodenluft.

Es ist bedauerlich und es steht uns nach der Synode und vermutlich erst recht nach Erscheinen des zu erwartenden nachsynodalen Schreibens eine "interessante" Zeit bevor.

6. August 2015 um 15:35:00 MESZ
Rebekka hat gesagt…
Für mich und auch für meine Freunde sollte der Papst KLARERE Worte gebrauchen Er redet u.E. immer so, dass man verschiedene Interpretationen herauslesen kann. Warum kann er nicht klipp und klar sagen, was gilt, damit man weiss, woran man ist?
6. August 2015 um 17:46:00 MESZ
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http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

von esther10 06.08.2015 21:01

Überflüssiges Rauschen im Blätterwald wegen jüngster Papst-Äußerungen

Veröffentlicht: 6. August 2015 | Autor: Felizitas Küble
Klare Sache: Geschieden-Wiederverheirate sind “nicht exkommuniziert”

In einigen Medien gibt es wieder einmal Wirbel und Sensationsgetuschel um Aussagen von Papst Franziskus im Vorfeld der römischen Bischofssynode über Ehe und Familie. Anscheinend wird jetzt erst recht jede Äußerung von ihm auf die Goldwaage gelegt. flyerstralsund2



Allerdings ist es überflüssig bis lächerlich, wenn im reformerischen Spektrum der Eindruck erweckt wird, als habe der Pontifex etwas Neues geliefert mit seiner Bemerkung, die geschieden-wiederverheirateten Katholiken seien “nicht exkommuniziert”. Umgekehrt ist es genauso unangebracht, wenn sich traditionelle Stimmen über diese Aussage von Franziskus empören.

Was soll an dieser schlichten Tatsache aufregend sein?

Seit Jahrzehnten weisen Päpste (auch Benedikt) bisweilen darauf hin, daß der erwähnte Personenkreis durchaus nicht exkommunziert ist – mit anderen Worten: er ist nicht aus der kirchlichen “Communio” (Gemeinschaft) ausgeschlossen, sondern “nur” vom Sakramentenempfang. Wenn jemand nicht zum Tisch des HERRN darf, bedeutet dies aber noch lange keine Exkommunikation.

Auch das Getöse, eine solche Äußerung zum jetzigen Zeitpunkt sei gleichsam ein reformerisches “Signal” an die Familiensynode, ist unsinnig, weil der Papst lediglich auf etwas hinweist, was einen Neuigkeitswert von 0,0% aufweist. Nur Personen (ob von links oder von rechts), die sich theologisch und kirchenrechtlich wenig auskennen, beginnen jetzt mit ihren oberschlauen Spekulationen.
https://charismatismus.wordpress.com/201...t-aeusserungen/

von esther10 06.08.2015 19:49

]Maria Himmelfahrt: Kräutersegnungen in vielen Kirchen


P. Andreas Petith OMI Pfarrer von Maria Taferl, Monika Bierbaumer, Organisatorin für die Kräuterbuchen, Familie Christine und Eberhard Ruth, laden zur Kräutersegnung in die Basilika Maria Taferl - um 10 Uhr.
Maria Taferl, 06.08.2015 (dsp) Zu Maria Himmelfahrt gibt es in vielen Pfarren wieder Kräutersegnungen. "In den Heilkräutern wird die Schöpfung Gottes sichtbar, spürbar und essbar", so der Volksmund. Es ist ein alter kirchlicher Brauch am 15. August zu Maria Himmelfahrt den Mitfeiernden beim Gottesdienst gesegnete Kräuterbüschel mitzugeben. Viele stecken die gesegneten Kräuter zum Kreuz zusammen und bringen es im Herrgottswinkel an.

Seit dem 10. Jahrhundert sind Kräutersegnungen überliefert. Gerade in ländlichen Regionen ist dieser Brauch an Mariä Himmelfahrt noch sehr lebendig. Blumen aus dem Hausgarten, Heilkräuter, Getreideähren und Früchte werden zu einem Strauß gebunden, in die Kirche gebracht und gesegnet. Die Gottesmutter Maria wird auch als "Blume des Feldes und Lilie der Täler" bezeichnet. Das hat unter anderem zur Festlegung dieses Brauches am Fest Maria Himmelfahrt beigetragen. Verschiedene Legenden haben zur Popularität des Festes beigetragen. So soll aus dem Grab Mariens im Augenblick ihrer Aufnahme in den Himmel ein köstlicher Duft von Blumen und Kräutern entstiegen sein. Für die Kräutersegnung werden jene Kräuter zu Bünden gebunden, die bekannt dafür sind, dass sie für Mensch und Tier heilsam sind.

Je nach Region waren dies insgesamt sieben (als alte heilige Zahl) oder neun (drei mal drei) oder 12, 24, 72 oder gar 99 verschiedene Kräuter, die gesegnet wurden. Typische Kräuter, die in den Strauß gebunden werden sind Johanniskraut, Wermut, verschiedene Getreidesorten, Schafgarbe, Königskerze oder Kamille. Schon vor dem Konzil von Chalcedon im Jahr 451 feierte man in der Ostkirche die leibliche Aufnahme Marias in den Himmel. Spätestens seit dem 7. Jahrhundert hat die Westkirche dieses Fest am 15. August übernommen. Einen wichtigen Impuls bekam das Fest durch die Dogmatisierung der Aufnahme Marias in den Himmel im Jahr 1950 durch Papst Pius XII.

Fotos: P. Andreas Petith OMI Pfarrer von Maria Taferl, Monika Bierbaumer, Organisatorin für die Kräuterbuchen, Familie Christine und Eberhard Ruth, laden zur Kräutersegnung in die Basilika Maria Taferl - um 10 Uhr.

- See more at: http://presse.dsp.at/einrichtungen/kommu...h.EG9nwr3w.dpuf

von esther10 06.08.2015 19:44

EU: 224.000 Bootsflüchtlinge seit Januar


Gerettet: Flüchtlinge auf Sizilien - AP

06/08/2015 17:44SHARE:
224.000 Bootsflüchtlinge sind zwischen Januar und Ende Juli über das Mittelmeer nach Europa gelangt. Das sagte das UNO-Flüchtlingshilfwerk (UNHCR) am Dienstag in Genf. Italien erreichten danach 98.000 Flüchtlinge, nach Griechenland hingegen kamen deutlich mehr, nämlich 124.000 Flüchtlinge. Im gleichen Zeitraum haben nach UNO-Angaben mehr als 2.100 Menschen bei der Überfahrt das Leben verloren.

Die neuen Zahlen berücksichtigen noch nicht das jüngste Flüchtlingsdrama vom Mittwoch vor der libyschen Küste. Von einem gekenterten Flüchtlingsboot konnten 373 Menschen gerettet werden; wieviele hingegen ums Leben kamen, ist noch unklar.

Die NGO „Save the Children“ macht darauf aufmerksam, dass immer mehr Kinder oder Jugendliche ohne Begleitung von Erwachsenen ihr Heil in der Überfahrt nach Europa suchen. Allein in Italien seien seit Januar mehr als 8.600 Kinder oder Jugendliche per Boot aus Ländern wie Eritrea, Gambia, Nigeria, Somalia oder Ägypten eingetroffen; 5.800 von ihnen seien unbegleitet gewesen. Die meisten dieser jungen Flüchtlinge versuchten, ihre Eltern oder nahe Angehörige in anderen europäischen Staaten zu erreichen. Doch riskierten sie, in die Hände von Menschenhändlern zu geraten.

Der Jesuitenflüchtlingsdienst (JRS) ruft die Europäische Union dazu auf, ihre Asylpolitik endlich zu ändern. „Ich hoffe, dass wir uns immer wieder darüber empören, dass an den Toren Europas wegen der Politik Europas Menschen sterben müssen“, sagte der Migrationsexperte des JRS, Stefan Keßler, am Donnerstag auf domradio.de. „Und ich hoffe, dass der Protest irgendwann tatsächlich auch zu dem Ergebnis führt, dass wir eine vernünftige, menschenwürdige Flüchtlingspolitik betreiben.“

Wörtlich sagte Keßler: „Es scheitert am Egoismus der Regierungen der Nationalstaaten, die mit Blick auf populistische Gruppen in ihren jeweiligen Ländern sich davor scheuen, vernünftige Verpflichtungen einzugehen, die vielleicht auch dazu führen könnten, dass wirklich ein paar Leute mehr kommen.“ Dies könnte aber auch umgekehrt dazu führen, dass sich die Menschen in völlig unsichere Boote begeben müssten und ihr Leben gefährdeten,
kritisierte der Jesuit.

(afp/adnkronos/rv/kna 06.08.2015 sk)

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